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Weltfrauentag und Frauen mit Behinderungen.

8. März 2016 um 19:13

Heute wird groß Weltfrauentag gefeiert und während das Thema "Sexualität und Selbstbestimmung" jedes Jahr die ganz große Aufmerksamkeit der Medien erfährt, fallen die Frauen mit Behinderungen" wie üblich unter den Tisch.

Einen Bericht vom Bundesfamilienministerium über Gewalt an behinderten Frauen könnt ihr hier lesen:

http://www.bmfsfj.de/BMFSFJ/gleichstellung,did=88294.html

In ganz Niedersachsen gibt es gerade mal EIN Frauenhaus, das barrierefrei zugänglich ist.

Allerdings haben schon 80% der behinderten Frauen in Deutschland Gewalt in irgendeiner Form erlebt.

Für die allermeisten dieser Frauen gibt es kein Entrinnen aus Gewalt-Situationen, da sie in irgendeiner Form auf die Hilfestellung ihres Täters angewiesen sind.

Da ich selbst, wie ihr wisst, mehrfach behindert bin und auch während meiner langen Existenz auf Erden mehr als genug Gewalt erfahren habe, liegt mir dieses Thema naturgemäß am Herzen.

Behinderung kann JEDEN von Jetzt auf Gleich treffen, (was ich nicht hoffen will). Und ganz ehrlich; als Frau mit Behinderung haste von Vornherein die Arschkarte gezogen. Da nützt auch kein Schönreden mehr.

In diesem Fall wäre es hilfreich, wenn man schon mal gelesen und sich Gedanken darüber gemacht hat, was einen erwarten könnte....

Mehr lesen

8. März 2016 um 20:10

Vielleicht hätte ich dazu schreiben sollen,
dass auch Frauen mit Behinderungen ein Sexleben haben, damit dieser Thread Beachtung findet.

Sex sells..., jawoll-ja!

Ich habe auch eigene Nachkommen.

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8. März 2016 um 20:18

Es geht um behinderte Frauen, Tini!
Nicht um wohlhabende Rentner, die auswandern und dort eine billige Pflegekraft beschäftigen.

Um Denkverbote geht es auch nicht. Hier in Deutschland wird noch keiner geschlagen, weil er seinen Mund aufgemacht hat.

Behinderte Frauen werden oft GRUNDLOS geprügelt, einfach, weil die das aushalten MÜSSEN und sich nicht dagegen wehren können, weil ihr Anliegen nicht ernst genommen wird.

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8. März 2016 um 21:18

Moment mal...

Das Gleiche könnte man doch auch beispielsweise über Flüchtlingsunterkünfte sagen...

Immer da, wo eher Kapazität gebraucht wird, wird jeder Cent in Kapazität gesetzt und eben nicht in Qualität und das, was darüber hinaus geht. Frauenhäuser gibt es erst seit ein paar Jahrzehnten.... nötigenfalls helfen die Ansprechpartnerinnen und anderen Frauen im Haus einer behinderten Frau aus, bis sie selbstständig eine behindertengerechte Wohnung beziehen kann und wieder selbstständig leben kann.

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8. März 2016 um 21:20

Ja, da ging es um die Zustände
in den Behindertenwerkstätten.

Das Günther-Wallraff-Team versprach mir, das Thema zu recherchieren.

Auf Nachfrage, wie die Recherche vorangeht, erhielt ich aber keine Antwort.

Da ich selbst mal als Praktikantin in einer Behindertenwerkstatt gearbeitet habe, weiß ich, dass die ihre Mitarbeiter eine Stillschweige-Vereinbarung unterschreiben lassen.

Daran wirds wohl gelegen haben, dass RTL nicht weiterkam in dieser Sache.

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8. März 2016 um 21:29
In Antwort auf 4q

Moment mal...

Das Gleiche könnte man doch auch beispielsweise über Flüchtlingsunterkünfte sagen...

Immer da, wo eher Kapazität gebraucht wird, wird jeder Cent in Kapazität gesetzt und eben nicht in Qualität und das, was darüber hinaus geht. Frauenhäuser gibt es erst seit ein paar Jahrzehnten.... nötigenfalls helfen die Ansprechpartnerinnen und anderen Frauen im Haus einer behinderten Frau aus, bis sie selbstständig eine behindertengerechte Wohnung beziehen kann und wieder selbstständig leben kann.

Für mich ist der Frauennotruf nicht mehr
die richtigen Ansprechpartner.

In meinem Fall war die Polizei bei mir, hat gesehen, dass ich allein in einer Wohnung nicht mehr klarkäme und hat den Sozialbehörden dringend ans Herz gelegt, dass ich eine Unterkunft in einer betreuten Wohnanlage benötige.

Jetzt warte ich darauf, dass sich was ergibt.

In der Zwischenzeit wurde mein Ex-Mann dazu verdonnert, mich zu fragen, ob er in mein Zimmer kommen dürfe oder nicht. Bei Zuwiderhandung genügt ein Anruf bei der Polizei, die mich dann in eine Not-Unterkunft bringen würde. (Ich hoffe, dass das nicht passiert und mein Ex sich zusammenreißt, solange ich noch hier bin.)

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8. März 2016 um 21:31

Ok, ich fange noch mal von neu an:

Ja es ist ein ernsthaftes Thema. Und du sagst etwas absolut Treffendes:

"Behinderung kann JEDEN von Jetzt auf Gleich treffen"

Ein unverschuldeter Autounfall auf dem Weg zur Arbeit, ein schwerer Sportunfall (zB. im Wintersport) oder auch eine lange, chronische Krankheit, die zu Organversagen führt und an Maschinen fesselt usw.

Und die Menschen sind heutzutage so viel mit sich, ihrer Arbeit und den Medien beschäftigt, bis sie selbst in einer solchen Situation sitzen - und sich dann kaum noch gegen Einschnitte zB. im Gesundheitswesen und gesellschaftlichen und sozialen Diskriminierungen widersetzen können.

Aber solch ein großes, gravierendes Thema auf behindertengerechte Frauenhäuser zu reduzieren halte ich für, na ja... sagen wir... "detailverrannt". Zumal man schon froh ist, wenn es überhaupt genug Frauenhäuser und freie Plätze gibt. Und alles, was ich bisher von Frauenhäusern gehört und gesehen habe, ist das Wichtigste doch die ungemeine Unterstützung, die sich die Frauen dort gegenseitig zukommen lassen. Einer behinderten Frau zu helfen sind unter Garantie alle bereit. Und für mich gilt ein Frauenhaus ja vor allem als Übergangslösung - eben um sich von dem "gewalttätigen Element" (Ehemann, Vater, Schwiegermutter) frei zu machen und sich für eine langfristige Bleibe in einem selsbtbestimmten Leben zu kümmern.

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8. März 2016 um 21:38
In Antwort auf 4q

Ok, ich fange noch mal von neu an:

Ja es ist ein ernsthaftes Thema. Und du sagst etwas absolut Treffendes:

"Behinderung kann JEDEN von Jetzt auf Gleich treffen"

Ein unverschuldeter Autounfall auf dem Weg zur Arbeit, ein schwerer Sportunfall (zB. im Wintersport) oder auch eine lange, chronische Krankheit, die zu Organversagen führt und an Maschinen fesselt usw.

Und die Menschen sind heutzutage so viel mit sich, ihrer Arbeit und den Medien beschäftigt, bis sie selbst in einer solchen Situation sitzen - und sich dann kaum noch gegen Einschnitte zB. im Gesundheitswesen und gesellschaftlichen und sozialen Diskriminierungen widersetzen können.

Aber solch ein großes, gravierendes Thema auf behindertengerechte Frauenhäuser zu reduzieren halte ich für, na ja... sagen wir... "detailverrannt". Zumal man schon froh ist, wenn es überhaupt genug Frauenhäuser und freie Plätze gibt. Und alles, was ich bisher von Frauenhäusern gehört und gesehen habe, ist das Wichtigste doch die ungemeine Unterstützung, die sich die Frauen dort gegenseitig zukommen lassen. Einer behinderten Frau zu helfen sind unter Garantie alle bereit. Und für mich gilt ein Frauenhaus ja vor allem als Übergangslösung - eben um sich von dem "gewalttätigen Element" (Ehemann, Vater, Schwiegermutter) frei zu machen und sich für eine langfristige Bleibe in einem selsbtbestimmten Leben zu kümmern.

Und weil viele Frauen erst nach dem Frauenhaus-Aufenthalt
in ihrer eigenen, neuen Wohnung ihrem Peiniger erneut ausgesetzt sind, (in Deutschland lässt sich eben nix auf Dauer verheimlichen; schon gar keine Anschrift), gibt es seit kurzem auch eine Nachbetreuung von Seiten der Frauenhaus-Damen.

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8. März 2016 um 22:24

Hallo
Das soll es nicht Relativieren !
Aber für Männer gibt es gar kein "Männerhaus", es gibt praktisch keinen Ansprechpartner für Männer die opfer von Gewalt in einer Beziehung werden, und keine Hilfe.
Und behinderten Männern passiert so etwas wohl ziemlich oft.
Nach Schätzungen, wenn man die enorme Dunkelziffer mit einberechnet werden sogar mehr Männer wie Frauen Opfer von häuslicher Gewalt.

Bevor wir also immer mehr für die Frauen tun, sollte man da nicht mal wenigstens ANFANGEN was für die Männer zu tun die sich nicht selbst währen können ?

Das für Opfer aber im allgemein viel zu wenig getan wird, darüber brauch man gar nicht mehr diskutieren, denn das sollte allen klar sein, bei uns gibt es einen weit höheren Täter Schutz und Hilfe, was ich echt schrecklich finde, und mich extrem wütend macht.

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9. März 2016 um 5:17
In Antwort auf gernot_12310143

Hallo
Das soll es nicht Relativieren !
Aber für Männer gibt es gar kein "Männerhaus", es gibt praktisch keinen Ansprechpartner für Männer die opfer von Gewalt in einer Beziehung werden, und keine Hilfe.
Und behinderten Männern passiert so etwas wohl ziemlich oft.
Nach Schätzungen, wenn man die enorme Dunkelziffer mit einberechnet werden sogar mehr Männer wie Frauen Opfer von häuslicher Gewalt.

Bevor wir also immer mehr für die Frauen tun, sollte man da nicht mal wenigstens ANFANGEN was für die Männer zu tun die sich nicht selbst währen können ?

Das für Opfer aber im allgemein viel zu wenig getan wird, darüber brauch man gar nicht mehr diskutieren, denn das sollte allen klar sein, bei uns gibt es einen weit höheren Täter Schutz und Hilfe, was ich echt schrecklich finde, und mich extrem wütend macht.

@Leto:
1) Gofeminin.de ist eine FRAUENSEITE, auch wenn sie Männer ausdrücklich willkommen heißt.

2) Gestern war WeltFRAUENtag, weshalb ich auf die Situation von behinderten Frauen aufmerksam gemacht habe.

3) Da ich einen erwachsenen Sohn habe, der meine Behinderung unglücklicherweise von mir geerbt hat und auch noch mit uns im gleichen Haushalt lebt und ebenso von häuslicher Gewalt betroffen ist, weiß ich sehr gut, dass es auch Männer gibt, die Hilfe benötigen.

4) Von Gewalt betroffene Frauen mussten ihre Hilfsangebote selbst aufbauen. Von betroffenen Männern kann das Gleiche verlangt werden. Nur Jammern hilft hier nicht weiter. Man muss etwas TUN!

5) Männer haben in der Regel immer noch ein Drittel mehr Körperkraft als Frauen und sind deshalb körperlich in der Lage, einer gewalttätigen Frau Einhalt zu gebieten.

6) Männer verdienen in der Regel immer noch mehr als Frauen, sind durch Beruf, Gesellschaft (Kneipengänge) und Hobbies besser vernetzt als Frauen, die oftmals wegen ihrer Kinder ans Haus gebunden sind. Daraus folgt, dass von Männern eher erwartet wird, dass sie häusliche Gewalt selbst eindämmen, oder ihr zumindest ausweichen können, indem sie zeitweise bei einem Kumpel unterkommen können.

7) Geprügelte Männer müssen halt auch ihre Scham überwinden und ihre gewalttätige Partnerin bei der Polizei anzeigen. Dann wird die Partnerin 10 Tage lang der Wohnung verwiesen und während dieser Zeit kann man(n) überdenken, wie es weitergehen soll. (Gleiches Recht für alle). Natürlich wird so etwas Stadtgespräch, aber da muss man dann drüber stehen.

8) Für den Fall, dass es hier von Gewalt betroffene Männer gibt, können die sich per PN bei mir melden. Ich werde mich dann mit meinem Sohn kurzschließen, der als Mitglied der Piratenpartei mehr Möglichkeiten hat, geeignete Lösungen zu finden.

Ich hoffe, ich habe nichts vergessen.

Wichtig für Frauen und Männer ist, sich klarzumachen, dass sie bei häuslicher Gewalt nicht wehrlos sind!

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9. März 2016 um 6:11

Wichtiges Thema
wenn ich richtig rauslesen konnte, hast du deine Behinderungen auch schon seit deiner Geburt wie dein Sohn?

Wie bist du denn damit groß geworden? Wie hast du gelernt wer dir wohlgesonnen und eine "wirklicher Helfer" ist?
Jede Beziehung die du eingehst hat ja meistens gleich andere Vorzeichen und auch Dynamiken, ist ja nun mal so.
Anders gesagt schon mal drauf geschaut wen Du so "anziehst" aufgrund lebenslanger Erfahrung (Leben mit Behinderung)?!

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9. März 2016 um 7:01

Zu deiner Beruhigung, Pac.
Ich recherchiere gerade für einen neuen Ratgeber mit dem Titel: "Häusliche Gewalt abstellen" .

Dort sollen die männlichen Opfer gleichermaßen Beachtung finden, wie die weiblichen.

Im Übrigen empfehle ich dir, den GANZEN Thread zu lesen, bevor du deine Thesen ins Blaue hinein hinschmierst.

DANKE!

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9. März 2016 um 7:07

Kalle,
die Frechheiten habe ich erst gelernt, NACHDEM ich von euch Männern misshandelt, vergewaltigt und geprügelt worden bin.

Irgendwann hat "frau" den Dreh raus und wehrt sich.

Vor allem würde ich keinen Mann als Betreuer oder als Pfleger in meinem privaten Umfeld akzeptieren. Im Krankenhaus wäre das wieder etwas ganz anderes.

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9. März 2016 um 7:12
In Antwort auf nammo8

Wichtiges Thema
wenn ich richtig rauslesen konnte, hast du deine Behinderungen auch schon seit deiner Geburt wie dein Sohn?

Wie bist du denn damit groß geworden? Wie hast du gelernt wer dir wohlgesonnen und eine "wirklicher Helfer" ist?
Jede Beziehung die du eingehst hat ja meistens gleich andere Vorzeichen und auch Dynamiken, ist ja nun mal so.
Anders gesagt schon mal drauf geschaut wen Du so "anziehst" aufgrund lebenslanger Erfahrung (Leben mit Behinderung)?!

Ich bin auch schon mit Gewalt groß geworden.
Aber in meiner Generation sind fast alle mit Prügel erzogen worden. Das war normal und da hat sich auch keiner was bei gedacht. Aus diesem Grund ist mir auch erst relativ spät ein Licht aufgegangen, dass da was nicht in Ordnung sein kann.

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9. März 2016 um 7:16

Die Klischees von Pacjam
sind mal wieder nicht zu überbieten.

Zwischen Schwarz und Weiß gibt es noch ne ganze Menge Grautöne dazwischen, die zu sehen er nicht in der Lage ist.

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9. März 2016 um 7:31

Mein Ex-Mann ist weder mein Betreuer,
noch mein Pfleger, sondern wir leben in einer WG mit getrennten Schlafzimmern. Nur die Küche und das Bad teilen wir uns.

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9. März 2016 um 7:49
In Antwort auf stahltrasse

Ich bin auch schon mit Gewalt groß geworden.
Aber in meiner Generation sind fast alle mit Prügel erzogen worden. Das war normal und da hat sich auch keiner was bei gedacht. Aus diesem Grund ist mir auch erst relativ spät ein Licht aufgegangen, dass da was nicht in Ordnung sein kann.

Ich glaube in die Richtung kannst du noch was tun
Drösle das doch mal richtig auf, meistens gibt es ja ein konkretes Muster - in all deinen Beziehungen (Partner, Freunde, Familie) - die sich immer wiederholen.
Wenn du schon von früh an Gewalt erleben musstest + Behinderung dann hat dich das ja unheimlich geprägt und Du "fällst" das immer wieder "rein"

Niemand hat das Recht Dich schlecht zu behandeln.
Auch Einrichtungen die "helfen" würde ich überprüfen. Nicht überall stimmen auch die Inhalte.

Was hast Du denn bis jetzt "rausgefunden" was nicht in Ordnung sein könnte?

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9. März 2016 um 8:04

@ pacjam
den Teufelskreislauf den du beschreibst, mag schon sein.

Stell dir vor zu müsstest Muster durchbrechen, die du von früh an gelernt hast und die ja mal eine Schutzfunktion hatten - so paradox es klingt.
Es heisst: Der Schutz von damals - um größeres Übel anzuwenden - ist das Gefängnis von heute.

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9. März 2016 um 8:22

@ kalle
Keine Provokation der Welt rechtfertigt Gewalt!!!

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9. März 2016 um 8:29
In Antwort auf nammo8

Ich glaube in die Richtung kannst du noch was tun
Drösle das doch mal richtig auf, meistens gibt es ja ein konkretes Muster - in all deinen Beziehungen (Partner, Freunde, Familie) - die sich immer wiederholen.
Wenn du schon von früh an Gewalt erleben musstest + Behinderung dann hat dich das ja unheimlich geprägt und Du "fällst" das immer wieder "rein"

Niemand hat das Recht Dich schlecht zu behandeln.
Auch Einrichtungen die "helfen" würde ich überprüfen. Nicht überall stimmen auch die Inhalte.

Was hast Du denn bis jetzt "rausgefunden" was nicht in Ordnung sein könnte?

Es ist schon so, dass Sprüche ,
die ich in meiner Kindheit wiederholt hören musste, (speziell dann, wenn meine Eltern nicht zufrieden mit waren): "Unter Adolf wärst du kurzerhand in der Gaskammer verschwunden" , lange Zeit Nachwirkung hatten. Das heißt, ich habe mich minderwertig gefühlt, strahlte dies auch aus und zog wahrscheinlich auch deshalb die falschen Leute an.

Und obwohl ich mich inzwischen von dem Gedanken frei gemacht habe, minderwertig zu sein, ist es praktisch sehr schwer, den Kontakt zu seiner eigenen Familie rigoros abzubrechen und diesen Kontaktabbruch auch dauerhaft aufrecht zu erhalten, denn man hat ja auch Kinder, die man liebt und die der Partner als "Waffe" gegen einen einsetzt. DAS ist das Perverse an der Sache. Gilt natürlich auch umgekehrt, wenn Frauen Kinder instrumentalisieren, um dem Mann damit eins auszuwischen.

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9. März 2016 um 10:35

>> "Du hast eine mega schräge Einstellung. Und exakt diese Einstellung wird Dir schon x-fach selbst geschadet haben."

Dein krankhafter Narzissmuss wird dir in deinem Leben schon oft geschadet haben.

Aber wie schön, dass Narzissten dann immer(!) den Fehler bei den Menschen sehen, die sie soeben vergrault haben.

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9. März 2016 um 11:41

Ich habe nicht nur 6 Jahre lang um meine Selbstständigkeit
gekämpft, sondern 10 mal 6 Jahre!

Zeitweise war ich sogar sehr selbstständig und auch vollkommen unabhängig von jeglicher Hilfeleistung durch Familie oder Staat. In dieser Beziehung habe ich mir absolut nichts vorzuwerfen.

Aber warte mal, bis du nicht mehr kannst und auf Hilfeleistungen von Staat und Familie angewiesen bist.

DANN, aber auch nur DANN hast du die Arschkarte.

Nichts anderes habe ich gemeint.

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9. März 2016 um 12:48

Zum Weltfrauentag in den Medien habe ich noch NIE
irgend etwas zur Situation von behinderten Frauen gelesen. Ich habe zum Weltfrauentag noch nie gelesen, dass

- Frauen mit Behinderung doppelt so oft sexuell missbraucht werden, wie gesunde Frauen,

- Frauen in den meisten Behindertenwerkstätten weder sicher sind, noch einen Ansprechpartner haben, bei dem sie sich beschweren können und der ihre Beschwerden ernst nimmt.

- die Gewalt an behinderten Frauen im häuslichen Bereich außerordentlich hoch ist und es kaum Ausweichmöglichkeiten für diese Frauen gibt.

Falls ich irgend etwas übersehen habe, möge er/sie doch bitte den entsprechenden Link posten.

Ich lebe zur Zeit bei meinem gewalttätigen Ex-Mann, weil mein behinderter Sohn mich dringend braucht. Wir, mein Sohn und ich suchen eine barrierefrei Wohnung, falls möglich, in einer betreuten Wohnanlage. In unserem Landkreis sind solche Wohnungen rar, weshalb es mit dem Auszug noch dauern kann.

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9. März 2016 um 13:04
In Antwort auf stahltrasse

Es ist schon so, dass Sprüche ,
die ich in meiner Kindheit wiederholt hören musste, (speziell dann, wenn meine Eltern nicht zufrieden mit waren): "Unter Adolf wärst du kurzerhand in der Gaskammer verschwunden" , lange Zeit Nachwirkung hatten. Das heißt, ich habe mich minderwertig gefühlt, strahlte dies auch aus und zog wahrscheinlich auch deshalb die falschen Leute an.

Und obwohl ich mich inzwischen von dem Gedanken frei gemacht habe, minderwertig zu sein, ist es praktisch sehr schwer, den Kontakt zu seiner eigenen Familie rigoros abzubrechen und diesen Kontaktabbruch auch dauerhaft aufrecht zu erhalten, denn man hat ja auch Kinder, die man liebt und die der Partner als "Waffe" gegen einen einsetzt. DAS ist das Perverse an der Sache. Gilt natürlich auch umgekehrt, wenn Frauen Kinder instrumentalisieren, um dem Mann damit eins auszuwischen.

Verzwickt
Jetzt bist du die Erwachsene, das ist schwer genug wenn du keinen guten Vorbilder als Eltern gehabt hast.

Du musst keinen Kontakt abbrechen, nur schauen was/wer dir gut tut und wo du dich aufgehoben fühlst. Wenn du schlechte Erfahrungen gemacht hast, dann kann dich dein Kopf oder auch Gefühl aber auch in andere "Arme" lenken die nicht gesund sind. Genauso wie du es auch von früh an erleben musstest.

Schnapp dir deinen Sohn und sucht euch ein sicheres Zuhause - noch wichtiger fahr eine Linie. Keinen Eiertanz wie es so schön heisst. Alles Gute

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9. März 2016 um 13:07

Ich habe nirgendwo geschrieben,
dass behinderte Frauen vom Weltfrauentag ausgeschlossen werden, sondern dass die Medien nichts, aber auch gar nichts zu diesem Thema bringen. Es ist, als ob ca. 4,5 Millionen behinderte Frauen nicht existieren würden. DAS ärgert mich!

Mein Ex-Mann wird ganz sicher nicht aus seinem Eigentum ausziehen und das uns überlassen. Außerdem ist diese Wohnung NICHT barrierefrei, bringt uns also nix.

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9. März 2016 um 13:27

Danke.
Vermutlich wird das jetzt vorangehen, nachdem die Polizei die Dringlichkeit des Auszugs bescheinigt hat.

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9. März 2016 um 15:32
In Antwort auf stahltrasse

@Leto:
1) Gofeminin.de ist eine FRAUENSEITE, auch wenn sie Männer ausdrücklich willkommen heißt.

2) Gestern war WeltFRAUENtag, weshalb ich auf die Situation von behinderten Frauen aufmerksam gemacht habe.

3) Da ich einen erwachsenen Sohn habe, der meine Behinderung unglücklicherweise von mir geerbt hat und auch noch mit uns im gleichen Haushalt lebt und ebenso von häuslicher Gewalt betroffen ist, weiß ich sehr gut, dass es auch Männer gibt, die Hilfe benötigen.

4) Von Gewalt betroffene Frauen mussten ihre Hilfsangebote selbst aufbauen. Von betroffenen Männern kann das Gleiche verlangt werden. Nur Jammern hilft hier nicht weiter. Man muss etwas TUN!

5) Männer haben in der Regel immer noch ein Drittel mehr Körperkraft als Frauen und sind deshalb körperlich in der Lage, einer gewalttätigen Frau Einhalt zu gebieten.

6) Männer verdienen in der Regel immer noch mehr als Frauen, sind durch Beruf, Gesellschaft (Kneipengänge) und Hobbies besser vernetzt als Frauen, die oftmals wegen ihrer Kinder ans Haus gebunden sind. Daraus folgt, dass von Männern eher erwartet wird, dass sie häusliche Gewalt selbst eindämmen, oder ihr zumindest ausweichen können, indem sie zeitweise bei einem Kumpel unterkommen können.

7) Geprügelte Männer müssen halt auch ihre Scham überwinden und ihre gewalttätige Partnerin bei der Polizei anzeigen. Dann wird die Partnerin 10 Tage lang der Wohnung verwiesen und während dieser Zeit kann man(n) überdenken, wie es weitergehen soll. (Gleiches Recht für alle). Natürlich wird so etwas Stadtgespräch, aber da muss man dann drüber stehen.

8) Für den Fall, dass es hier von Gewalt betroffene Männer gibt, können die sich per PN bei mir melden. Ich werde mich dann mit meinem Sohn kurzschließen, der als Mitglied der Piratenpartei mehr Möglichkeiten hat, geeignete Lösungen zu finden.

Ich hoffe, ich habe nichts vergessen.

Wichtig für Frauen und Männer ist, sich klarzumachen, dass sie bei häuslicher Gewalt nicht wehrlos sind!

Uh gleich so viel
1-2. Wie gesagt ich wollte das nicht Relativieren, nur die Sicht ergänzen, auf ein fast unbeachtetes Phänomenen aufmerksam machen.

3-4. tut mir leid für ihn, schon ein schwerer Start ins Leben.
Und dir sollte klar sein wieso dein Vorschlag nicht funktioniert, so etwas wird aus öffentlichen staatlichen Kassen bezahlt, wenn ein Mann da hingehen würde und Gelder beantragt für ein "Männerhaus" man würde ihn nur auslachen.

5. das Problem ist bei diesen "Männern" nicht die körperliche Kraft, sondern die psychische, sie trauen und können sich gar nicht wehren, obwohl körperlich in der Lage dazu.

6. Das mit dem verdienst stimmt so nicht, dabei wird immer der monatliche/jährliche Verdienst gesehen, das ist aber irreführend, man müsste den Stundenlohn berücksichtigen, es ist ja die Entscheidung der Frau weniger Stunden zu arbeiten.

7. genau da ist das Problem, das schafft wohl so gut wie keiner, ich mein ich könnte so einen "Mann" auch nichts ernst nehmen, fände ihn erbärmlich, es sei er ist körperlich durch eine Behinderung oder Krankheit nicht dazu in der Lage sich zu wehren.

Es wäre schon wenn im allgemeinen Opfern mehr geholfen wird, ich mein wie lange es alleine gedauert hat bis Stalking zu einen verbrechen wurde, wie oft Frauen und auch Jungen nicht geholfen wird die opfer von Missbrauch/Vergewaltigung wurden, während jeder Täter schöne Ausflüge, Segeltörns und Lehrgänge, Ausbildungen bekommt, einfach zum kotzen.

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11. März 2016 um 18:34

Sybille,
ich frage mich, ob du richtig LESEN gelernt, oder deine Brille verlegt hast?

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11. März 2016 um 20:52

Wenn schon, dann bitte einen
"Welttag für Menschen mit Behinderungen" .

An welcher Stelle kann ich diesen Vorschlag anbringen?

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11. März 2016 um 21:18

Wenn wir so einen Tag hätten,
dann würde ich gewissen Mitgliedern des Bundestages ein paar Tulpen zukommen lassen, da offensichtlich wichtige Teile unter der Kopfhaut fehlen.

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11. März 2016 um 21:20
In Antwort auf stahltrasse

Wenn wir so einen Tag hätten,
dann würde ich gewissen Mitgliedern des Bundestages ein paar Tulpen zukommen lassen, da offensichtlich wichtige Teile unter der Kopfhaut fehlen.

Noch eine Etage tiefer,
unter der Schädeldecke

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11. März 2016 um 21:24

Tineeeeeee,
ich BIN was Besonderes, merk dir das!

Kalle hat gesagt, ich bin besonders dreist und frech.

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12. März 2016 um 12:56

Tatsächlich!
Das wusste ich gar nicht.

Das Datum kann ich mir gut merken, da meine Mutter an diesem Tag Geburtstag hat.

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