Home / Forum / Liebe & Beziehung / Welchen Stellenwert hat ,,Treue" in der heutigen Gesellschaft?

Welchen Stellenwert hat ,,Treue" in der heutigen Gesellschaft?

4. Oktober 2012 um 2:55

Hi Leute,
Ich bin total verzweifelt! Ich weiß nicht wieso , aber gerade Männer in meiner Alterspanne ,(zwischen 18-30 Jahren) scheinen es mit der Treue nicht so genau zu nehmen! Zumindestens empfinden das mehrere Freundinnen so, weil immer wieder gerade von vergebenen Männern ,,Affären nebenher" angeboten werden. Und da spielt es keine Rolle, wie lange die Beziehung zu den Partnerinnen schon andauert! So was macht mich echt wütend! Wie sehr zählen denn Liebe und Treue heute noch? Und dann wundern sich die Männer, dass es uns Frauen schwerfallt, ihnen in einer Beziehung zu vertrauen? Da stelle ich mir die Frage, hat die zweigeschlechtige Beziehungsform überhaupt eine Überlebenschance? Oder wird in ca. 300 Jahren, eine vollkommen andere Beziehungsform ( sprich vielleicht mit mehreren Leuten von ca.4-6 Personen ) existieren?
Bitte nur ernsthafte Antworten

Mehr lesen

4. Oktober 2012 um 5:59

Für mich persönlich ist Treue sehr wichtig
Mir geht es genau andersrum. Habe eine Affäre mit einer vergeben Frau und höre oft von Frauen, welche neben der Ehe einfach was nebenher laufen lassen. Sicher gibt es da auch genug Männer. Mich macht das ähnlich wütend. Aber ich denke nicht, dass es Geschlechtsabhängig ist, ob man treu ist oder nicht!

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

4. Oktober 2012 um 6:47

Ich kanns nicht bestätigen
ich hab männer in meinem umkreis, die treue sehr ernst nehmen. Partner, exfreunde, freunde.....

Da es menschen gibt, denen bestimmte werte im leben wichtig sind und nur in einer monogamen beziehung leben wollen und können, denke ich nicht, dass wir nachher in irgendwelchen gruppengedöns leben.
Für mich persönlich wäre es nchts

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

4. Oktober 2012 um 14:37

Oh da sprichst du ein Thema an ...
Ich denke treue ist etwas seltenes geworden.

Ich als Mann hier halte sehr viel davon und ich bin kein hässlicher Typ, der darauf Wert legen müsste.

Aber ich kenne wie du so viele Männer die sich an meine Freundin ran machen, selbst welche die mit mir befreundet sind, ohne Schamgefühl ohne Respekt vor dem anderen. Jedoch selbst eifersüchtiger sind wie alles was ich je gesehen habe.
Treue wird bei vielen Männern so gesehen "Ich darf. Sie darf nicht"

Ich weiß nicht ob das gerade die Generation ist oder überall so. Ich denke vorallem dass die offenheit mit der wir heute konfrontiert sind. Mehr zu lässt und so auch Monogamie eher hinten angestellt wird. Offene Beziehungen häufen sich, sofern möglich.

Dennoch muss ich dich beruhigen. ich denke es gibt immer noch aussreichend Männer die ebenfalls an die Treue glauben und sehr gerne eienn solchen Partner hätten.

Zu beachten dabei ist jedoch, dass es bei den Frauen ehrlich gesagt nicht besser steht.

Und auch ich der viel vpn Treue hält habe schon manch einer anderen Person sexuelle Angebote gemacht weil ich meine Freundin zwar liebte baer unglücklich oder sauer war. Gottseidank habe ich aber nie den entscheidenenden Schritt gemacht. Dazu habe ich dann doch zu viel Gewissensbisse. Es ist also Ansichtssache und man sollte alles von 2 Seiten beleuchten.

Kann es sein das etwas in der Beziehung nicht stimmt und derjenige eigentlich von treue sehr viel hält

oder ist er einfach ein Douchebag?

Ich denke das sollte man unterscheiden.


Dein Gedanke an die Zukunft ist durchaus berechtigt, aber schau doch mal zurück in die ANtike. Orgien Gruppensex Polygamie, gleichgeschlechtliche Mätressen, waren Gang und gebe... Bis i-wann die Gesellschaft (vorallem durch Religion) bestimmte Dinge einfach als unsittlich abgestempelt hat und es "Aufklärung" nannte^^ stattdessen haben wir uns aber eher zugeschnürt als aufgeklärt.

Plötzlich war Polygamie Gruppensex gleichgeschlechtliche Partnerschaften ein No-Go. Etwas das verfolgt gehört.

Doch was war zwischen Antike und dem heute? Das dunkle Mittelalter. In dieser Zeit haben wir viele Schritte zurück gemacht. Die in der Antike eigentlich längst geklärt waren.

Ich denke du kannst unsere jetzige Zeit als die 2. Antike sehen und hoffen wir dass es kein 2 dunkes Mittelalter gibt.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

4. Oktober 2012 um 14:59

Tja
was soll man da sagen...treue ist eine vereinbarung zwischen zwei partnern...und wie für die meisten vereinbarungen unter zwei menschen braucht man die charaktereigenschaft zuverlässigkeit...und ich denke,an DER mangelt es häufig. für einige ist ein versprechen noch ein versprechen...für manche eben nicht...leider hat die gesellschaft da auch denkbar schlechte vorbilder...politiker sind da nur ein beispiel...heute ist mehr schein als sein angesagt...hauptsache das bild nach außen wird aufrecht erhalten...da schmeisst man ein versprechen schonmal janz schnell über den jordan...
aber ob dieses bild in 300 jahren auch noch aufrecht erhalten werden muss,oder ob der mensch wieder einen anderen zeitgeist verfolgt...hmmm...wer weiß das schon.... vielleicht sind wir dann alle sexlos,weil hormone im essen unseren trieb lahmlegen...alles möglich...wir können ja noch nichtmal das wetter für die nächsten 2 wochen sauber vorhersagen und da stellst du solche fragen
fakt ist,alles hat seine zeit...IMMER...selbst WENN in 300 jahren die beziehungen aus 6 personen bestehen würden,heisst das noch lange nicht,dass es in 600 jahren nicht wieder auf eine zweierbeziehung zurückgeht...

sky

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

4. Oktober 2012 um 15:02
In Antwort auf skyeye70

Tja
was soll man da sagen...treue ist eine vereinbarung zwischen zwei partnern...und wie für die meisten vereinbarungen unter zwei menschen braucht man die charaktereigenschaft zuverlässigkeit...und ich denke,an DER mangelt es häufig. für einige ist ein versprechen noch ein versprechen...für manche eben nicht...leider hat die gesellschaft da auch denkbar schlechte vorbilder...politiker sind da nur ein beispiel...heute ist mehr schein als sein angesagt...hauptsache das bild nach außen wird aufrecht erhalten...da schmeisst man ein versprechen schonmal janz schnell über den jordan...
aber ob dieses bild in 300 jahren auch noch aufrecht erhalten werden muss,oder ob der mensch wieder einen anderen zeitgeist verfolgt...hmmm...wer weiß das schon.... vielleicht sind wir dann alle sexlos,weil hormone im essen unseren trieb lahmlegen...alles möglich...wir können ja noch nichtmal das wetter für die nächsten 2 wochen sauber vorhersagen und da stellst du solche fragen
fakt ist,alles hat seine zeit...IMMER...selbst WENN in 300 jahren die beziehungen aus 6 personen bestehen würden,heisst das noch lange nicht,dass es in 600 jahren nicht wieder auf eine zweierbeziehung zurückgeht...

sky

Achso...
es wird dir auch nicht viel helfen,wenn du der gesellschaft die schuld gibst...jeder von uns ist "die gesellschaft" und wenn du nicht willst,das man untreu ist,kannst du nur eins tun...treu sein...das wäre dann dein beitrag,den DU leisten kannst...auf alle anderen hast du keinen einfluss


sky

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

5. Oktober 2012 um 22:00

Für mich treue nur mit Liebe moeglich
Also wenn man wirklich ist man von anderen nicht angezogen und sogar Flirts kommen unerwünscht und fast peinlich vor...
so gut es mir zumindest!
das heisst aber auch, dass ich angefangen habe an anderen Männer mich zu interessieren, war mir klar etwas in meiner Liebe zu meinem ex stimmte nicht mehr. und bevor ich ihn oder Jemand anders mit einer Affäre verletzt habe, habe ich den Mut gefunden ( nach 16 Jahre Ehe) Schluss zu machen. es waren aber andere Dinge die dazu gefuehrt haben, dass ich nicht mehr gelebt habe wie es sein sollte. wir sind aber Freunde...ich bereue nur sein Herz gebrochen zu haben, konnte aber nicht anders!

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

5. Oktober 2012 um 22:05
In Antwort auf lisa_11903154

Für mich treue nur mit Liebe moeglich
Also wenn man wirklich ist man von anderen nicht angezogen und sogar Flirts kommen unerwünscht und fast peinlich vor...
so gut es mir zumindest!
das heisst aber auch, dass ich angefangen habe an anderen Männer mich zu interessieren, war mir klar etwas in meiner Liebe zu meinem ex stimmte nicht mehr. und bevor ich ihn oder Jemand anders mit einer Affäre verletzt habe, habe ich den Mut gefunden ( nach 16 Jahre Ehe) Schluss zu machen. es waren aber andere Dinge die dazu gefuehrt haben, dass ich nicht mehr gelebt habe wie es sein sollte. wir sind aber Freunde...ich bereue nur sein Herz gebrochen zu haben, konnte aber nicht anders!

Sorry korrektur
sollte lesen
wenn man wirklich LIEBT, ist man....
so GEHT es mir zumindest
das heißt aber auch, dass ALS ich angefangen habe, ....

Blödes Autokorrektur mach Alles kaput hier

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

5. Oktober 2012 um 23:10

Liebe
Ich kann in dem Zusammenhang nur Haneckes Film "Liebe" empfehlen!
Der Film hat mich schwer beeindruckt...
ich kenne die Generation meiner Großeltern. Die Handlung ist nicht total realistisch und ich habe sie schon - so ähnlich natürlich - miterlebt.
Ich bin jetzt Mitte 20. Erlebt meine Generation diese tiefe Liebe, die vielleicht durch jahrzehntelanges Leben mitteinander entsteht, auch noch?

Zum Thema Treue: Ich kenne viele Paare, die sich treu sind (soweit ich das beurteilen kann). Dass Männer fremdgehen, ist ein Klischee! Diese Forum ist hierfür wohl nicht repräsentativ

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

5. Oktober 2012 um 23:10
In Antwort auf jorie_11842538

Liebe
Ich kann in dem Zusammenhang nur Haneckes Film "Liebe" empfehlen!
Der Film hat mich schwer beeindruckt...
ich kenne die Generation meiner Großeltern. Die Handlung ist nicht total realistisch und ich habe sie schon - so ähnlich natürlich - miterlebt.
Ich bin jetzt Mitte 20. Erlebt meine Generation diese tiefe Liebe, die vielleicht durch jahrzehntelanges Leben mitteinander entsteht, auch noch?

Zum Thema Treue: Ich kenne viele Paare, die sich treu sind (soweit ich das beurteilen kann). Dass Männer fremdgehen, ist ein Klischee! Diese Forum ist hierfür wohl nicht repräsentativ

Rechtschreibung
Haneke ...ohne ck

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

5. Oktober 2012 um 23:13
In Antwort auf antero_11929477

Oh da sprichst du ein Thema an ...
Ich denke treue ist etwas seltenes geworden.

Ich als Mann hier halte sehr viel davon und ich bin kein hässlicher Typ, der darauf Wert legen müsste.

Aber ich kenne wie du so viele Männer die sich an meine Freundin ran machen, selbst welche die mit mir befreundet sind, ohne Schamgefühl ohne Respekt vor dem anderen. Jedoch selbst eifersüchtiger sind wie alles was ich je gesehen habe.
Treue wird bei vielen Männern so gesehen "Ich darf. Sie darf nicht"

Ich weiß nicht ob das gerade die Generation ist oder überall so. Ich denke vorallem dass die offenheit mit der wir heute konfrontiert sind. Mehr zu lässt und so auch Monogamie eher hinten angestellt wird. Offene Beziehungen häufen sich, sofern möglich.

Dennoch muss ich dich beruhigen. ich denke es gibt immer noch aussreichend Männer die ebenfalls an die Treue glauben und sehr gerne eienn solchen Partner hätten.

Zu beachten dabei ist jedoch, dass es bei den Frauen ehrlich gesagt nicht besser steht.

Und auch ich der viel vpn Treue hält habe schon manch einer anderen Person sexuelle Angebote gemacht weil ich meine Freundin zwar liebte baer unglücklich oder sauer war. Gottseidank habe ich aber nie den entscheidenenden Schritt gemacht. Dazu habe ich dann doch zu viel Gewissensbisse. Es ist also Ansichtssache und man sollte alles von 2 Seiten beleuchten.

Kann es sein das etwas in der Beziehung nicht stimmt und derjenige eigentlich von treue sehr viel hält

oder ist er einfach ein Douchebag?

Ich denke das sollte man unterscheiden.


Dein Gedanke an die Zukunft ist durchaus berechtigt, aber schau doch mal zurück in die ANtike. Orgien Gruppensex Polygamie, gleichgeschlechtliche Mätressen, waren Gang und gebe... Bis i-wann die Gesellschaft (vorallem durch Religion) bestimmte Dinge einfach als unsittlich abgestempelt hat und es "Aufklärung" nannte^^ stattdessen haben wir uns aber eher zugeschnürt als aufgeklärt.

Plötzlich war Polygamie Gruppensex gleichgeschlechtliche Partnerschaften ein No-Go. Etwas das verfolgt gehört.

Doch was war zwischen Antike und dem heute? Das dunkle Mittelalter. In dieser Zeit haben wir viele Schritte zurück gemacht. Die in der Antike eigentlich längst geklärt waren.

Ich denke du kannst unsere jetzige Zeit als die 2. Antike sehen und hoffen wir dass es kein 2 dunkes Mittelalter gibt.

Ich als Mann hier halte sehr viel davon und ich bin kein hässlicher Typ, der darauf Wert legen müsst

geiler Spruch!

Wer nen treuen Mann sucht, lächelt sich am besten einen Hässlichen an Problem gelöst

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

5. Oktober 2012 um 23:19
In Antwort auf jorie_11842538

Ich als Mann hier halte sehr viel davon und ich bin kein hässlicher Typ, der darauf Wert legen müsst

geiler Spruch!

Wer nen treuen Mann sucht, lächelt sich am besten einen Hässlichen an Problem gelöst

Geschichtsstunde
"Bis i-wann die Gesellschaft (vorallem durch Religion) bestimmte Dinge einfach als unsittlich abgestempelt hat und es "Aufklärung" nannte^^ stattdessen haben wir uns aber eher zugeschnürt als aufgeklärt."

In der Aufklärung hat man sich von der Religion gelöst. Er war die Hinwendung zur Naturwissenschaft und der Vernunft. Ergebnisse sind Dinge wie Gleichberechtigung, Religionsfreiheit, Meinungsfreiheit.... aber nur am Rande

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

6. Oktober 2012 um 7:47

Ja...es gibt noch treue Menschen....
doch die muß man wohl lange suchen!
Leider!

Mein Mann Ich lieben uns abgöttisch doll, reden über alles,
vertrauen uns total & uns ist Treue extrem wichtig!
Wenn die Beziehung mal etwas schlechter laufen würde,dann
würden wir darüber reden,was uns nicht mehr so gefällt & das
Problem gemeinsam lösen!

Ich persönlich habe nie betrogen,bei keinem Partner!
Wenn es wirklich nicht mehr ging,habe Ich mich lieber getrennt,bevor Ich den Mann verletze & betrüge!

Doch leider ist es bei vielen nicht mehr so!
Denke das die meisten Menschen "verlernt" haben an einer Beziehung zu arbeiten,das man sich viel zu oft lieber trennt bzw.betrügt,anstatt Problem aus der Welt zu schaffen!
Zudem ist es so,das man heute schneller Menschen kennen lernen kann,u.a. durch`s chatten etc.
(Hat eben nicht immer alles Neue nur Vorteile zu bieten!)

Das war eben damals nicht so!
Hoffe dennoch das es die Liebe zwischen 2 Menschen immer geben wird,weil es einfach das Schönste,romantischste auf der Welt ist!
Und zum Glück gibt es ja noch menschen die es genauso sehen,wo Treue & Ehrlichkeit noch Werte sind die wichtig im Leben sind!
Also kopf hoch!
Lg Marie

1 LikesGefällt mir Hiflreiche Antwort !

6. Oktober 2012 um 12:41

Mir scheint, die Treue
ist inzwischen durch den börsenüblichen Quartalsbericht ersetzt worden. Während es früher üblich war, sich langfristig (vertraglich) zu binden, lebt man heute nur von einer ad hoc Mitteilung zur nächsten.

Widersprechen möchte ich deiner Einschätzung, es wären nur die Männer, die es mit der Treue nicht ernst nähmen. Da sie ja nicht plötzlich alle schwul werden, wenn sie sich auf Abwege begeben, gehört nochmals ein mindestens ebenso großer Prozentsatz untreuer Frauen in die Überlegung.

Wie bereits geschrieben, ist Treue eine Sache der Einstellung - wenn man treu sein möchte, wird man es sein, wenn nicht, nutzen auch die größten Beschwörungsformeln und Strafen wenig.

Und da der jungen Generation das Opportunitätsprinzip als allein selig machendes Lebensmodell verkauft wird (mein BASE Tarif passt sich jeder Lebenssituation an, ich kann Bausteine beliebig ab- und hinzu wählen), darf man sich nicht wundern, wenn viele Menschen die hohlen Sprüche aus der Werbung auch auf ihr eigenes Leben anwenden wollen. Und da Treue ja kein Sonnenscheinprojekt ist, sondern sich meist dann erweisen muss, wenn der Wind von vorne kommt, sind Menschen, die nach dem Opportunitätsprinzip leben, mit dem Wind von vorne dann meistens recht schnell überfordert.

Man hat sich halt auseinander gelebt.

Freundliche Grüße,
Christoph

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

6. Oktober 2012 um 13:00

Irgendwo
hab ich mal etwas gelesen,das so da stand : Intimität zu einem Menschen ist doch schon schwer genug,ich rede da von der echten Intimität,nicht nur rein raus Mickey Maus

In erster Linie muss ich doch mir treu sein,erst dann kann ich doch treue von anderen erwarten oder verlangen.

Players gab es schon immer,auch zu meiner Zeit,die konnte ich wohl für mich aussortieren,eben weil ich zu mir treu bin?!

Deshalb Augen/Ohren/Herz offen halten beim Kontakt mit Männer

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

6. Oktober 2012 um 13:25

Vielleicht liegt es daran, symphonie179,
dass deine Freundinnen und du eine Zielgruppe an Maennern habt, die vornehmlich vergeben sind - das kann unbewusst sein, bewusst oder gar reiner Zufall. Vielleicht faellt es einem auch nur dann quantitativ auf, wenn es außergewoehnlich ist. Maenner, die es ernst meinen, sind vielleicht nicht so schnell mit solchen Angeboten dabei.

Ich habe einige Freunde, die koennen gar nicht treu sein - noetigenfalls luegen sie sich selbst an "meine Freundin ist doch bestimmt auch nicht treu" usw... aber ich aber auch viele Freunde, die schon lange in Partnerschaften leben, wo Fremdgehen gar kein Thema, gar kein Maßstab ist.

Wer fremdgeht, hat charakterliche Schwaechen. Er ist entweder zu schwach sich einzugestehen, dass er dringend seine vorhandenen Beziehungsprobleme loesen muesste oder er muss dadurch irgendwelche Minderwertigkeits-Komplexe kompensieren. Meist merkt man diese schon durch kleine Unwahrheiten, permanentes Luegen usw.

Eine andere Beziheungsform ist wahrscheinlich flaechendeckend sehr schwierig umzusetzen, da es ohne Machtgefaelle (zum Beispiel bei altertuemlichen Viel-Ehen waren es ja nur die Maenner, die mehr als eine Frau heiraten durften, nicht umgekehrt) das Gefuehl der Eifersucht gibt, was sich - wahrscheinlich - nicht ohne weiteres ausschalten/verhindern laesst. Zudem ist das Modell, neben dem Singledasein, das Modell, was am meisten praktiziert wird. Ich wuerde mir also dahingehend keine Sorgen machen, dass es in eineigen Jahrzehnten keine 2er-Paare mehr gibt.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

6. Oktober 2012 um 18:17

Ja, symphonie,
ich hatte gerade gepostet von wegen Rebecca Mir & dieser Massimo ...

Ich finde es auch schlimm. Ich glaube, dass ein Gros der Männner wenn es unbemerkt bleibt, mit einer attraktiven Frau sofort in die Kiste steigen wrüden - Partnerin hin, Ehefrau her...

Ich finde es auch schlimm....

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

6. Oktober 2012 um 19:56

Männer, die nicht nach anderen Frauen gucken
gibt es schon: Schwule. Es kann aber nicht viele Schwule geben, da sie sich ja nicht fortpflanzen.
Die Lust, sich mit vielen Frauen zu paaren, gehört zum Erbgut einer Mehrheit von Männern. Andernfalls wäre die Menscheit vielleicht schon längst ausgestorben. Von einem Mann sexuelle Beschränkung auf eine Partnerin für ein ganzes Leben zu verlangen, scheint heute deshalb schwieriger als vor sagen wir hundert Jahren, weil das Leben, insbesondere das in sexueller Aktivität, einfach länger dauert als jemals zuvor in vielen zigtausend Jahren. Etwa fünf bis zwanzig Mal so lange.
Bis vor hundert Jahren war übrigens eine Schwangerschaft gefährlicher als russisches Roulette. Küssen, GV (ohne Verhütung), Schwangerschaft und Tod - das war das Schicksal vieler Frauen. Da fällt die Treue nicht schwer.
Es gibt übrigens Reste von Kulturen, die kannten keinerlei Sexualtabus. Sie hatten eines gemeinsam: sie kannten noch keine Vaterschaft.
Treue - im Sinn von sexueller Einschränkung - ist eine relative späte Verpflichtung von Männern an ihre Frauen, weil sie keine Kuckuckskinder ernähren wollen, Verständlich, aber heutzutage völlig überflüssig.

Treue im Sinne von gemeinsamer Verantwortung für einen gemeinsamen Lebensweg braucht weder Zwang noch Lügen. Man sollte nur aufhören, verkommene Ideale aufrecht zu erhalten, die so nie gelebt wurden.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

6. Oktober 2012 um 20:01

Vertrauen
hat den höchsten Stellenwert für mich. Eine Frau die mir offen sagt, dass sie sexuelle Abwechslung braucht und eine offene Beziehung will ist mir noch 10 mal lieber als eine, die mich belügt und hinterrücks betrügt. Alles eine Frage der Erlichkeit für mich. Finde Vertrauen wird oft zu sehr mit Sex gleichgesetzt. Im Grunde kann ich nur Menschen vertrauen die mir vertrauen und erlich zu mir sind.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

6. Oktober 2012 um 20:06
In Antwort auf jorie_11842538

Ich als Mann hier halte sehr viel davon und ich bin kein hässlicher Typ, der darauf Wert legen müsst

geiler Spruch!

Wer nen treuen Mann sucht, lächelt sich am besten einen Hässlichen an Problem gelöst


Nein dass war eher so gemeint dass ich nicht treu sein müsste wenn ich es nicht selbst wollte.

Viele stellen Treue nur deshalb voran, weil sie Angst haben nchts besseres zu bekommen.

Treue rein aus einem Ideal, den Gedanken einen Menschen so zu lieben wie er ist, statt treue als Kontrollwerkzeug zu nehmen, ist selten geworden.

Ich finde es Schade dass das das einzige zu sein scheint was du aus meinem Text gezogen hast um dich auf zu regen...

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

6. Oktober 2012 um 23:25
In Antwort auf jorie_11842538

Geschichtsstunde
"Bis i-wann die Gesellschaft (vorallem durch Religion) bestimmte Dinge einfach als unsittlich abgestempelt hat und es "Aufklärung" nannte^^ stattdessen haben wir uns aber eher zugeschnürt als aufgeklärt."

In der Aufklärung hat man sich von der Religion gelöst. Er war die Hinwendung zur Naturwissenschaft und der Vernunft. Ergebnisse sind Dinge wie Gleichberechtigung, Religionsfreiheit, Meinungsfreiheit.... aber nur am Rande


Nanana. Da hab ich mich wohl etwas unklug ausgedrückt. Durchaus war es so dass man sich von der Religion als eine Art der Weltbeherrschung (auf der einen Seite der König auf der anderen Seite der Klerus) losgelöst hatte, dennoch wurde die Religion dadurch nicht weitestgehend gelöst wie du sagst. Der Einfluss blieb auf andere Weise bestehen bis heute.

Und wie auch immer du das drehst und wendest. Selbstverständlich haben wir schöne DInge wie diese genannten Freiheiten erreicht, aber wir haben uns in anderen belangen sehr zugeschnürt über dei Jahrtausende, indessen es früher als "normal" angesehen wurde.

Dabei sind natürlich manche Dinge wie Inzest usw gott sei dank nicht mehr normal, adere Dinge jedoch wie Homosexualität oder sonstige Dinge scheinen wir zurückgesprungen zu sein.

Auch die Entwiclung zu Zeiten des dunkeln Mittelalters ist zurückgelaufen statt vorwärts und manche dieser Rpckentwicklungen spüren wir eben noch heute... Leider.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

12. April 2013 um 2:45

Ist mir bisher...
... noch nicht so aufgefallen.

So bloed das klingt, aber es ist wahrscheinlich auch etwas vom jeweiligen Wertesystem & von der Bildung abhaengig. Ich habe einen vergleichsweise homogenen Freundeskreis, die meisten (angehende) Akademiker und da sind so weit ich weiß alle treu. Ich meine, klar, sie sind noch vergleichsweise jung(18-30), aber ich kann mir auch kaum vorstellen, dass die Leute sich noch um 180 Grad drehen werden Die Leute, die ich außerhalb des Freundeskreises kennegelernt habe, mit anderer Bildung, waren weitaus großzuegiger mit der Auslegung der Treue - zumindest was sie selbst betraf.

Aber klar, ist ein subjektiver Eindruck, man sollte nicht auf die Allgemeinheit schließen.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

12. April 2013 um 2:46
In Antwort auf worldgrid

Ist mir bisher...
... noch nicht so aufgefallen.

So bloed das klingt, aber es ist wahrscheinlich auch etwas vom jeweiligen Wertesystem & von der Bildung abhaengig. Ich habe einen vergleichsweise homogenen Freundeskreis, die meisten (angehende) Akademiker und da sind so weit ich weiß alle treu. Ich meine, klar, sie sind noch vergleichsweise jung(18-30), aber ich kann mir auch kaum vorstellen, dass die Leute sich noch um 180 Grad drehen werden Die Leute, die ich außerhalb des Freundeskreises kennegelernt habe, mit anderer Bildung, waren weitaus großzuegiger mit der Auslegung der Treue - zumindest was sie selbst betraf.

Aber klar, ist ein subjektiver Eindruck, man sollte nicht auf die Allgemeinheit schließen.

Oh Gott, so alt der Thread,
dass ich zum zweiten Mal darauf antworte.

Jedes Mal etwas neues. Harhar

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

12. April 2013 um 21:34

Treu ist wer sich selbst treu bleibt
Also ich hab gemerkt wenn man sich von Anfang an nichts vor macht und selber so zufrieden ist dann äußert sich das auch beim Partner. Ich denke betrügen tut man doch weil einem was fehlt...wenig Aufmerksamkeit...gemeinsamkeit en...sex..

Ich war immer treu....hab mein freund nie betrogen und darauf bin ich sehr stolz......allerdings hab ich mal fremdgeknutscht. Ich habs ihm gesagt und das war schon wo man mehrere Gespräche geführt hat das es so nicht weiter geht. Das man sich gehen lässt....sich gar nicht mehr hübsch macht für den Partner.....umso weniger anziehung der Partner ausübt umso mehr schaut man sich um..ist leider traurige Wahrheit die ich selbst erkennen musste. Ich finds aber traurig....in der jetztigen Zeit..wo selbst im TV seiten angewerbt wo man sich affäiren suchen kann...frag ich mich was soll das...??Wird die Gesellschaft schon aufgerufen sein PArtner zu betrügen...Das Angebot und verlockung sind groß.....und wir können nichts anderes als uns selbst treu bleiben und an die Liebe zu glauben. Klingt vielleicht wie blödsinn aber so empfinde ich das

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

24. April 2013 um 9:42

Treue und Vertrauen
finde ich sehr wertvoll und für eine Beziehung unabdingbar. Ich komme nur immer nicht darauf, was das und die Liebe mit sexueller Monogamie zu tun haben soll

Ich mache mein Vertrauen in meinen Mann nicht daran fest, mit wem er Sex hat - und er macht das nicht bei mir.

Deswegen ist die Beziehung zwischen uns trotzdem etwas einmaliges und sehr exklusives, keine Affäre kann und wird je diese Tiefe erreichen, weder eine von seinen noch eine von meinen. Affären sind immer nur "Schönwetterbeziehungen" (auch wenn Verliebtheit oder sogar Liebe dabei ist) und damit in meinen Augen niemals eine ernstzunehmende Konkurrenz für eine Beziehung. Eben weil es das Vertrauen in Affären weniger gibt. Nicht das Vertrauen im Sinne von "Du *** sonst keine(n)" - das ist für mich irrelevant. Das Vertrauen "Du akzeptierst mich bedingungslos, so wie ich bin" ist das, was für mich in einer Beziehung wichtig ist - wer traut sich schon in einer Affäre, ganz er / sie selbst zu sein? Ich kenne keinen, der da nicht darum bemüht ist, sich in ein besseres Licht zu rücken.

Irgendwas mit 4-6 Personen? Nein, danke, das würde doch nur oberflächlich werden und es geht nicht auf Dauer, weil es zwischen 4 Personen, die sich sehr nahe sind, nun mal mehr Konflikte gibt als zwischen 2x2 zusammen. Ich hatte mal eine (echte - also offizielle) 3er Beziehung, wir haben auch zusammen gewohnt etc - ging etwa 5 Monate und ich glaube nicht, dass so etwas auch nur ein Jahr funktionieren kann. Was schade ist, die Idee mag ich durchaus, aber ich denke nicht, dass das in der Praxis je funktioniert. Auch nicht in 500 Jahren, so sehr ändern sich Menschen nicht.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

24. April 2013 um 11:27

Nein tust Du nicht
das ist auch nach meiner Erfahrung bei den meisten so.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

24. April 2013 um 12:09

Naja
also ich bin kein Mann, aber ich mache nie ein Geheimnis daraus, dass ich nicht monogam lebe.

Demnach wissen auch alle, dass sie mit mir darüber auch offen sprechen können, ohne dass es ihnen peinlich sein müsste, als moralische Inkontinenz angekreidet wird oder sonst irgendwie negativ bewertet würde.

Na klar hatte ich auch schon Affären, wo eben Diskretion gefragt war und der Bekanntenkreis das nicht bemerken durfte. Aber bei denen, die ich kenne, bin ich mir schon sicher, dass ich es wissen würde. Ich bin mir auch sicher, da bin ich nicht die einzige. Es gibt bestimmte Typen von Bekannten / Partnern, wo man besser fein die Klappe hält, aber das halte ich nicht für eine generelle Regel.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

24. April 2013 um 12:32


also bitte, ich denke ganz sicher nicht, dass es niemanden wie mich gibt und schon gar nicht, dass es keine bessere als mich gibt. Ganz im Gegenteil, es gibt an jeder Ecke Menschen, die sehr viel beziehungsfähiger sind, als ich es bin. ^^
Nur denke ich deswegen auch nicht gerade, dass mein Mann mich nie wieder begehren wird, wenn ich ihm nur die Chance lasse, mal mit einem / einer anderen Sex zu haben oder den erstbesten Schmetterlingen nachhechelt.

Aber ich weiss, dass mein Mann den Unterschied zwischen Verliebtheit und Liebe kennt. Ich weiss, dass wir es beide einordnen können, wenn das Gras in Nachbars Garten soooooooooo viel grüner aussieht, als das im eigenen.

Es gibt niemals eine Garantie. Zum Glück gibt es niemals eine Garantie. Ich habe geheiratet, weil ich wirklich ernsthaft und mit aller Kraft und allem nötigen Einsatz den Rest meines Lebens mit diesem Mann verbringen möchte. Aber ich hätte nie heiraten können im Bewusstsein, dass das in Stein gemeisselt ist!

Damit eine Beziehung funktioniert, muss man immer etwas tun. Man muss etwas ändern, wenn das Gras in Nachbars Garten grüner aussieht. Man muss etwas ändern, wenn man sich nicht mehr darauf freut, nach Hause zu kommen. Man muss etwas ändern, wenn man das Gefühl hat, mehr zu geben als zu erhalten.
Das wissen wir, darauf achten wir und das tun wir auch.

Wir haben die letzten 15 Jahre miteinander verbracht. Oder sind es inzwischen 16? Wir haben zusammen viel geschafft, an dem wir allein zerbrochen wären. Wir wissen, wann wir einander brauchen, wie wir einander helfen und wie wir uns ergänzen / unterstützen können.

Wir hatten in der Zeit beide Situationen, wo wir in andere verliebt waren - aber eben auch nur verliebt, die Strohfeuernummer. Daher wissen wir beide, dass wir selbst und der andere das einordnen können.
Wir hatten beide Situationen, wo wir das Gefühl hatten, dass wir nur derjenige sind, der immer nur "draufzahlt".
Ich habe regelmässig Situationen, wo mein Borderline hochkommt und der Wunsch, zu fliehen, übermächtig wird.
Wir wissen, wie wir verhindern können, dass irgendwas davon zu einer Gefahr für unsere Ehe wird - und wir wissen, dass wir das tun wollen und tun.

Wir sind beide ganz und gar nicht nicht das, was man massenkompatibel, jedermann sympathisch oder "einfache Menschen" nennen würde. Dennoch weiss ich, dass mein Mann mich vollständig kennt - und mich vollständig akzeptiert. Ich will mich nicht "gehen lassen" (das kann ich eh nicht) - aber das Wissen, dass ich nichts von mir verbergen muss, mich niemals verstellen muss, es nichts gibt, was ich mal lieber nicht erzähle - das ist die unbedingte Basis einer Beziehung und das habe ich selten - und mein Mann auch.

Das alles gibt mir Sicherheit.
Monogamie gibt mir hingegen kein bißchen Sicherheit.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

24. April 2013 um 12:48

Ach so...
... jetzt habe ich erst verstanden, worauf Du Dich beziehst...

"keine Affäre kann und wird je diese Tiefe erreichen" meint nicht, dass er nie eine andere oder einen anderen oder was-auch-immer finden kann.

Ich habe versucht zu begründen, warum ich kein Problem damit habe, wenn Affäre und Beziehung / Ehe parallel laufen - es sind nun mal unterschiedliche Ebenen einer zwischenmenschlichen Beziehung.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

24. April 2013 um 13:40


möglicher Weise hat es Dir noch keiner erklärt, aber es gibt sehr effektive Methoden, eine Schwangerschaft zu verhindern... Aber ich möchte wetten, Du findest es keinen Deut weniger unverzeihlich, wenn sie nicht schwanger wird - weil es andere Gründe hat als den, den Du gerade vorschiebst

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

24. April 2013 um 13:45

Ich persönlich
kenne fast nur treue Paare. Mit Untreuen möchte ich auch ncihts/wenig zu tun haben. Keine Lust dauernd den Gedanken im Nacken zu haben das irgend eine Olle versucht meinen Mann zu besteigen. Und versuchts doch mal eine werd ich auch mal altmodisch und hau ihr eine rein. Total Asi aber sie wusste vorher worauf sie sich einläßt. Die Meißten suchten ja den Kick, ich hab ihnen selbigen eben nur beschafft. Ne schallende Backpfeife lässt den verwirrtesten Menschen wieder munter gucken.

Mein Mann wurde damals betrogen und war ein seelisches Wrack. Er würde mir das aufgrund seiner Erfahrung nie antun und ich möchte ihn nie wieder so sehen müssen. Das könnt ich ihm NIE antun.
Wir sind 8 Jahre zusammen, in der Zeit hat keiner fremdgeküsst, fredmgev.... oder intensiver rumgeflirtet. Gab es mal Interessenten wurde und wird direkt erklärt das Gespräche nur auf freundschaftlicher Basis stattfinden und das keiner eingeschnappt ist wenn das Interesse direkt abebbt weil er/ sie nicht bei einem von uns zum Zug kommt. Sollte s um Sex gehen darf die Person gleich gehen.

Die Resonanz darauf ist immer wieder sehr interessant: Die Meißten sind begeistert. Und werden oft danach nachdenklich. Ich hab nie gefragt was in ihren Köpfen vorgeht. Es kommen dadurch aber viele gute Gespräche und Bekanntschaften zustande. Freunde möcht ich es nciht nennen, ich möchte dieses Denken wie gesagt nicht in meienr unmittelbaren Nähe haben. Ekelt mich bisschen an.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

24. April 2013 um 13:55

.
Ich denke, dass das Wort Beziehung oft mit "enge" und "einschränkungen" verbunden wird. Glücklich sind die meisten doch, wenn sie sie selbst sein dürfen und freiheiten genießen können, ohne das Gefühl zu haben sich rechtfertigen zu müssen oder Gedanken darum machen, ob dies und das auch dem Partner gefällt.
Ich denke zukunftsmässig wird es immer mehr dahin laufen, dass es mehr Single Haushalte gibt, die aber trotzdem in einer Beziehung leben. Sprich: Beziehung ohne gemeinsames wohnen, Beziehung auf Distanz.
Ich persönlich finde diese Form schon seit Ewigkeiten gut. Es kommt nicht schnell dieses "aufeinander hocken" auf oder "sich nichts zu sagen haben", den Partner als eine Selbstverständlichkeit sehen usw... Frische Beziehungen leiden unter so etwas meistens nicht, aber für Beziehungen, die lange gehen finde ich es eine tolle Sache. Sein eigenes Leben führen und trotzdem die Vertrautheit und Nähe haben, wenn man sie will. Natürlich ist diese Form von Beziehung nur möglich, wenn beide diese Einstellung haben. Anders würde so etwas niemals funktionieren.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

25. April 2013 um 18:19


Das ist ja eine riesige Diskussion geworden, aber das war zu erwarten.

Ich finde man sollte das ganze erstmal ganz allgemein beleuchten, sowie auch die Vergangenheit.

Dazu hole ich jetzt etwas weiter aus. Hat manchmal auch nicht direkt was mit der Treue an sich zu tun, aber ich denke es wird ersichtlich in wie weit ich die Verbindung darin sehe.

Ich habe hier oft schon Diskussionen über Treue gehabt, auch habe ich Frauen hier erlebt, die zum Beispiel Homosexualität als "ekelhaft" "falsch" "Krankheit" bezichtigt haben

Was soll man dazu noch sagen? Eine meinte Mal "Es ist doch klar dass Homosexualität eine Virus ist, den es auszumerzen gilt. Gott hat in der Vergangenhet so etwas nicht geduldet, er wird es auch jetzt nicht tun und wir haben die Verpflichtung soetwas zu echten!" Na dann mal NSDAP helau!
Ich hatte mich so aufgeregt, dass ich die Dame zusammen geschissen habe, weil ich finde dass das gar nicht geht.

und hier kommen wir jetzt zum eigentlichen Problem.

Ich gebe zu ich bin Gnostiker, ABER bevor hier die Strenggläubigen kommen, ich akzeptiere und respektiere jede Art von Glauben, aber was niemand egal wie gläubig man ist verleugnen kann, ist die Tatsache dass Religion viele auch schöne DInge durch Verbote und Bestrafung unsittlich gemacht hat.
Den besten Beweis den ich dabei hervorbringen kann und ich hoffe alle die das nun lesen kennen sich mit Geschichte etwas aus, ist die Antike.

Ist es nicht verwunderlich, dass die Antike, in Sachen Hygiene und Forschung für ihre damalige Zeit der unseren gleich kommt? Doch als das zu recht genannte "dunkle Mittelalter" begann, alles den Bach runter ging und wir wieder wie die Barbaren lebten. Genau zu der Zeit in der sich ein Kirchenstaat aufbaute und Regeln beschrieb die wenn man sie genau betrachtet und liest nur von Männern geschrieben werden konnten?

In der Antike war Homsexualität keine Krankheit, nein sie wurde akzeptiert und sogar respektiert. Natürlich stand immer noch im Vordergrund, dass man trotz seiner Tendenzen, dennoch eine Frau ehelichen sollte um auch Kinder zu gebären, die somit eine Zukunft sicherten, aber ansonsten war es erlaubt.
Orgien waren gern gesehen. Es gab kaum Tabus. Sexuelle Freiheit war normal. Es wurde expermimentiert. (Das Kamasutra stammt aus dieser Zeit). Die Leute akzeptierten es weil sie es schlichtweg gar nicht anders kannten.

Erst mit der eisernen Hand der Religionen begann es dass Dinge für dekadenten, für unschicklich oder gar als Teufelswerk bezeichnet wurden und mit schrecklichen Verfahren.,- Ich erinnere hierbei nur an den Hexenhammer versucht wurde dies alles auszutreiben und die Menschheit in ein Korsett zu zwängen in dass es schlichtweg nicht rein passte.

Warum verliert sonst die Kirche nun erneut in einem Zeitalter der Forschung, Wissenschaft und Aufklärung immer mehr Anhänger? Weil die Leute endlich wieder selbst denken und ihren eigenen ganz persönlichen Glauben an Gott suchen und finden und dass ist gut so.


Treue ist ein definitiv schwieriges Thema. Was ich mit dem oben genannten Thema aufzeigen will, ist das Treue vollkommen unterschiedlich ausgelegt werden kann, je nach Erziehung, je nach Charakter.

Früher war Treue schlichtweg: Am Ende des Tages das Bett mit der Gemahlin zu teilen. Vielleicht mit ihr zu schlafen, was man jedoch über den Tag hinweg tat, war egal. Es spielte keine Rolle denn es war ausschließlich Vergnügen. Das befriedigen animalischer Triebe, aber kam der Mann ODER die Frau Abends heim, dann wurde geliebt und diese Unterscheidung war das einzige was damals für diese Menschen von Bedeutung war. Deswegen waren Orgien auch kein Problem.

Die Vorstellung, den oder die Richtige zu finden und ein Leben lang nurnoch diesen einen Partner zu haben in jedweder Hinsicht, ist eine wundervolle Vorstellung, aber sie ist leider einfach nicht mehr Zeitgemäß.

Wieder muss ich auf die Vergangenheit verweisen, denn was viele außer acht lassen, ist dass das Gelübde "bis dass der Tod uns scheidet" als es erfunden wurde tatsächlich dies bedeutete. Die Menschen wurden damals wenns gut lief vielleicht 30.

30 man stelle sich das mal vor?! Ich hätte noch 2 Jahre dann wäre ich tot und ich hab meine Richtige gerade erst kennen gelernt.

Zu unserer heutigen Zeit ist es aber so, dass wir weit über 30 werden. Die 60 schaffen wir meist locker. 40 Jahre mit ein und derselben Person zu schlafen ist eine Meisterleistung. Die Leute die im Mittelalter geheiratet haben, starben meist genau dann, wo bei vielen von uns das Verliebsein, nach lässt und die Liebe anfängt oder wo die ersten Probleme in Sachen Sexualität auftraten.

Zurück zur Gegenwart ist andererseits die Frage sind diese Personen die ein Leben lang treu bleiben auch wirklich glücklich oder trauen sie sich einfach nur dass nicht was andere schon längst getan hätten? Über 40 Jahre mit ein und derselben Person Sex zu haben ohne neue Würze rein zu bringen ist einfach unmöglich.

Hier wird es nun auch Personen geben, die prahlen "Ja ich. Wir sind schon 20-30 Jahre zusammen" Das kann gut sein. Ich bezweifel Ausnahmen nicht. Personen die sich in jeder Beziehung ähneln, auch sexuell. Die auf andere Weise Sexualität ausleben oder schlichtweg einfach auf das gleiche stehen, werden natürlich keine Probleme haben. Andere Personen reden sich das ganze auch nur ein und Prahlen hier damit (habe schon oft genug erlebt wie am Ende Prahlerinnen hier, plötzlich vor einem Trümmerhaufen standen), andere wiederum finden mit ihrem Partner eine Erfüllung in der Erziehung und dem Aufwuchs ihrer Kinder, doch sind diese Kinder weg erkennen sie, dass sie sich nichts mehr zu sagen haben...

Man sieht also schwierig, schwierig...


Viele Paare beginnen also wie in der Antike Vereinbarungen zu treffen oder sich einen 3. Partner zu teilen. Einfach um weiter Liebe zu können und es auch nicht heimlich zu machen.

Natürlich gibt es auch solche die es gern heimlich tun während die Ehefrau unwissend daheim sitzt. Dass ist nicht duldbar. Da bin ich auf deiner/eurer Seite.

Doch alles andere ist eine fast normale Entwicklung unserer Evolution und um es mal zu Unterstreichen ich habe genauso schwere Probleme, dies zu akzeptieren wie die meisten anderen. Da ich die Vorstellung genauso gern habe nurnoch mit ihr zu schlafen und sie nurnoch mit mir bis ich tot bin, aber die Realität wird wahrscheinlich anders aussehen.

Entweder werden wir uns tot-schweigen bis einer ausbricht sich trennt oder/und fremd geht oder man wird gemeinsam einen Weg finden seine Sexualität und sein Liebesleben wieder auf Vordermann zu bringen und vielleicht eine neue Ebene des Glückes zu finden. Manche Partner werden das akzeptieren können und sich aus Liebe entscheiden "mitzuspielen" andere werden es begrüßen und wieder andere werden damit einfach nicht fertig werden, weil es ihren Vorstellungen nicht entsprechen wird. Doch ich denke diese Menschen werden nie eine glückliche Ehe führen bis sie den Mann finden der die letzten 10 Jahre mit ihnen verbingt vor ihrem Tod. Denn dann sind wir wieder im Mittelalter.


Das ist meine traurige Meinung dazu. aber ich denke so läuft der Hase.


und nun noch kurz zu mir selbst. Ich liebe meine Freundin auch, ab und an jedoch hatte ich auch meine Durchhänger. ich hatte nie nach einer Geliebten gesucht oder so, aber ich habe mit Frauen gechattet und Bilder ausgetauscht. Das konnte ich weil ich wusste dass es mir in keiner Hinsicht ausser sexueller etwas bedeutet und wenn ich zu meienr Freundin gehe, diese Bilder nicht mal im Ansatz in meinen Sinn gekommen wären. Es ist wie mit der ewigen Diskussion hier "OH MEIN GOTT er schaut Pornos!" Dass Sex und Pronos schauen aber 2 Grundlegend unterschiedliche Dinge sind, weil Frauen und Männer grundlegened unterschiedlich sind und ihre Denkweisen vollkomme anders, dass wird ausser acht gelassen. Pornos sind zum Druck ablassen da. Ich wüsste nicht mal was für eine Frau im letzten Porno zu sehen war. ich wüsste nicht mal die Handlung, weil es mir nichts bedeutet. Ich schau mir die bewegten Bilder an. Ich mach aus und das wars. Ende. Keine Bedeutung. Nichts..., aber viele Frauen denken wir Männer denken und sehen Pornos wie ihr Frauen und das ist leider nicht der Fall
Eure Sichtweise ist falsch und so ist es auch bei der Treue.

Heimliches Fremdgehen ist für beide Seiten ein No-Go, aber einvernehmlich ist eine vollkommen andere Sache. Die Frage ist kann ich damit umgehen.

Ich könnte es derzeit nicht, aber ich arbeite daran, weil ich weiß dass es auf mich zu kommen wird.


So nun dürft ihr über mich her fallen Hab euch lieb

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

26. April 2013 um 8:04

Ja, das ist ein Punkt
Frauen verlieben sich oft schneller als Männer - und sie können oder wollen oft nicht zwischen Verliebtheit und Liebe unterscheiden. Es irritiert mich oft hoffnungslos, wie schnell und intensiv manche Frauen verliebt sind. Ich glaube in der Beziehung bin ich ein Mann, für die Worte "Ich liebe Dich" brauche ich meist über 3 Monate und für die Frage, ob ich mir mit jemandem eine gemeinsame Zukunft vorstellen will, noch um einiges länger.

Nächster Punkt: wenn man dieser Tage in einer Beziehung irgendwie nicht mehr so die Schmetterlinge hat und irgendwo eine grünere Wiese sieht, zieht man daraus nicht etwa den Schluss, dass man sich mal um den Rasen im eigenen Garten kümmern müsste, den düngen, gießen, mähen, kalken, das Moos herausholen usw. - nein, man verlegt sich auf "ich liebe Dich einfach nicht mehr" und rennt auf die nächste Wiese.
Im Unterschied zu unseren Grosseltern müssen wir nicht mehr miteinander klar kommen, wenn eine Beziehung in dieser Phase ist, aber die meisten haben nie gelernt, dass sie es könnten. Wenn man zu Hause nur genervt ist und wo anders Schmetterlinge sieht, kann man durchaus die Beziehung noch ändern - so dass beide glücklich sind. Es ist halt nur um einiges mühsamer als loszurennen, um Schmetterlinge zu fangen - bis auf deren Flügeln dann auch wieder die Farbe verblasst.

Ob wir jetzt offiziell oder inoffiziell fremd gehen ist doch nicht entscheidend. Über die Entscheidungen mal nachdenken und vorher etwas kritischer in den Spiegel stieren wäre sinnvoll. Daran denken, dass man gerade eine gaaaaaaaaaaaanz rosa Brille auf hat und alles anders sehen wird, wenn man die rosa Brille mit der Zeit verlegt.

Die Frauen verlassen zu 90% ihren Partner - wie viele davon bereuen? Mit Sicherheit mehr als die Hälfte. Ich denke eher 3/4. Warum? Nicht weil sie etwas mit einem anderen hatten, sondern weil sie daraus die falschen Schlussfolgerungen gezogen haben.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

26. April 2013 um 12:53

Für mich auch
aber es gibt doch einige, die es "noch mal versuchen" - ironischer Weise meist, ohne die Fehler der Vergangenheit zu ändern.

Aber bereuen ist nicht das gleiche wie zurück wollen. Ich habe ein paar im Bekanntenkreis, die für irgend wen neu kennengelernten viele Brücken abgebrochen haben - um dann festzustellen, dass das, was man für die einzig wahre Liebe hielt, doch eben nur noch irgend ein Mann / irgend eine Frau war. Die wollten jetzt nicht den / die Ex zurück, aber sie haben herausgefunden, dass die ganze Geschichte eine ziemliche Schnapsidee war. So etwas meinte ich eigentlich.

Klar genau das gleiche auch bei Männern, aber ich denke wirklich eher weniger. Männer lassen eher Affären nebenher laufen und trennen sich nicht. Damit passieren sie die rosa-Brille-Grenze auf anderem Wege. Das kann sie auch beides kosten, aber sie lassen sich von der rosa-Brille-Geschichte weniger hinreissen als die Damen.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

26. April 2013 um 13:14


Na sowas, du bist ja ein lustiges Kerlchen!
Ein richtiger kleiner Scherzkeks, muss ich ja sagen!
Dass es solche noch gibt...

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

2. Mai 2013 um 21:06

Wirklich?
bist du selbst treu?

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

2. Mai 2013 um 21:43

Treue...
Naja, für mich spielt Treue eigentlich keine so große Rolle mehr, aber vielleicht liegt das auch daran, dass ich es von mir nicht anders kenne. Es gibt bei mir auch nicht immer nur "den Einen" den ich toll finde, sondern gleich 10
Also kann ich auch nicht von einem Mann erwarten, dass er das gesamte Leben nur mit einer einzigen Frau verbringt und NIE Gedanken oder Gefühle an Andere verschwendet
Natürlich würde ich meinem Freund nicht Freiheit zu Allem geben, aber ich denke, dass wenn er mich einmal betrügen würde, wäre das kein grund für mich, ihn zu verlassen
(natürlich wäre ich sauer)

Aber ich bin auch erst 16, also werde ich das später wahrscheinlich ganz anders sehen
Aber falls du mal die Meinung von einem Teenie hören wolltest

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

3. Mai 2013 um 7:37

Hm, ich glaube, das geht fast nie gut...
wenn jemand aus eigener Überzeugung Vegetarier ist - nun, klar, jedes Menschen Recht.
Aber wenn jemand zum Vegetarier wird, nur weil der Partner nichts essen möchte, was mal Augen hatte - der muss die ganze Zeit an jedem Steakhouse und jeder Wurstbude vorbei gehen mit einem Pfützchen auf der Zunge und dem Konflikt - ess ich, worauf ich Appetit habe - und riskiere ich, meinen Partner zu verletzen?

Klar kann man ein Leben lang der Versuchung widerstehen, gar keine Frage.
Aber wenn man es nicht aus eigener Überzeugung heraus tut, wird man immer etwas vermissen und man wird es bedauern. Ob das jetzt förderlich für die Beziehung ist? Denke ich eher nicht.

Ich habe das ein paar mal versucht, ich würde es nicht wieder tun. Egal, wie verliebt man auch sein mag in jemanden, man kann sich nicht auf ewig verstellen, auch nicht aus Rücksicht. Die Menschen, die Monogamie wünschen, sollten sich ihre Partner unter denen suchen, die das auch so sehen...

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

3. Mai 2013 um 10:15


also wenn Du so eine Meinung von Deinen Partnern / Partnerinnen in Spe hast, dann liegt es vielleicht daran, dass die Beziehungen nicht funktionieren.

Wenn jemand nicht zu Hause isst, dann liegt es entweder daran, dass man einen Partner hat, der nicht den Rest seines Lebens nur noch Hühnchen essen möchte - oder irgendwie fehlt zu Hause die rechte Würze.

Also: den Partner unter denen suchen, die Monogamie auch wichtig finden und dann dafür sorgen, dass das Essen zu Hause lecker bleibt - dann passt das schon.

Die meisten Menschen wollen monogame Beziehungen - für sich und ihren Partner.
Von denen, die das nicht wollen, erwarten es die meisten auch vom Partner nicht.
Diejenigen, die für sich etwas anderes in Anspruch nehmen, als sie selbst erwarten, sind klar in der Minderheit.

Allerdings ist "Fremdgehen" in monogamen Partnerschaften oft Ergebnis mangelnder Selbstreflektion und mangelnder Pflege der Beziehungen.
Eine Beziehung wird tatsächlich "nicht funktionieren", wenn man nichts dafür tut. Und mit "etwas dafür tun" meine ich bestimmt nicht die Frage wer wann mit wem Sex hat.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

3. Mai 2013 um 10:17

Danke
Danke Teufelinchen

Btw.: "nett" rangiert unter den Wörtern, mit denen ich gern beschrieben werde, gaaaaaaaaaanz weit unten auf der Liste (anderer Thread...)

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

3. Mai 2013 um 19:55
In Antwort auf avarrassterne

Hm, ich glaube, das geht fast nie gut...
wenn jemand aus eigener Überzeugung Vegetarier ist - nun, klar, jedes Menschen Recht.
Aber wenn jemand zum Vegetarier wird, nur weil der Partner nichts essen möchte, was mal Augen hatte - der muss die ganze Zeit an jedem Steakhouse und jeder Wurstbude vorbei gehen mit einem Pfützchen auf der Zunge und dem Konflikt - ess ich, worauf ich Appetit habe - und riskiere ich, meinen Partner zu verletzen?

Klar kann man ein Leben lang der Versuchung widerstehen, gar keine Frage.
Aber wenn man es nicht aus eigener Überzeugung heraus tut, wird man immer etwas vermissen und man wird es bedauern. Ob das jetzt förderlich für die Beziehung ist? Denke ich eher nicht.

Ich habe das ein paar mal versucht, ich würde es nicht wieder tun. Egal, wie verliebt man auch sein mag in jemanden, man kann sich nicht auf ewig verstellen, auch nicht aus Rücksicht. Die Menschen, die Monogamie wünschen, sollten sich ihre Partner unter denen suchen, die das auch so sehen...

Ich stelle es mir auch schwierig vor.
Jemand der dem anderen die freiheit lässt, hält selbst viel von freiheit. und eine freiheitsliebende person einzuschränken, das geht auf dauer nicht, denn irgendwann bricht sie aus.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

3. Mai 2013 um 19:57

Für mich ist es sehr wichtig, was andere davon halten, ist mir wumpe
hauptsache ich und mein partner sind glücklich damit

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

3. Mai 2013 um 20:52
In Antwort auf conruptrix

Ich stelle es mir auch schwierig vor.
Jemand der dem anderen die freiheit lässt, hält selbst viel von freiheit. und eine freiheitsliebende person einzuschränken, das geht auf dauer nicht, denn irgendwann bricht sie aus.

Freiheit...
ich denke, das hat nur teilweise mit Freiheit zu tun, zum anderen Teil mit dem, was man im Sex sieht. Sex kann sehr viel Nähe sein, das gehört für mich aber längst nicht immer dazu - und egal wieviel es auch ist, es gibt intimeres, größere Nähe für mich als Sex.

Daher habe ich auch kein Problem damit, wenn mein Mann das mit anderen teilt - und ich find auch keines daran, wenn ich es tue.

@Teufelinchen - hmk, dann bin ich die grosse Schwester

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

4. Mai 2013 um 7:30

...langweilig
... aber wer paar Sätze mit mir gewechselt hat, hält mich für manches, doch langweilig ziemlich sicher nicht Da kann ich also ruhig die grosse Schwester sein

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

4. Mai 2013 um 18:31

^^
anscheind nicht jedem wichtig, das ist doch etwas anderes als"nicht wichtig", oder?

Den meisten ist es wichtig, wir, die wir das anders sehen, sind in der Unterzahl.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

Frühere Diskussionen
2 Männer lieben und geliebt zu werden und doch nie glücklich
Von: kassy_12671172
neu
4. Mai 2013 um 12:48
Diskussionen dieses Nutzers
Du willst nichts mehr verpassen?
facebook