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Welche Ansprüche kann eine Frau stellen?

26. August 2009 um 19:40

Wir hatten hier schon öfters das Thema "Ansprüche"; immer wieder empören sich Männer hier über die Ansprüche der Frauen, und wenn eine Frau Single ist und sich schwer tut, den Richtigen zu finden, werden ihr reflexartig (zu!) hohe Ansprüche unterstellt.

Nehmen wir mal das Beispiel, die Frau wäre sehr gutaussehend, Ende 20, kinderlos aber mit Kinderwunsch, lustig, lebensfroh, treu, ziemlich vermögend, studiert, hat ein schickes Auto und einen Job.
"Darf" oder sollte sie den Anspruch stellen, dass ihr Partner das ebenfalls alles bietet? Also ein kinderloser attraktiver vermögender Akademiker um die 30J., der treu und humorvoll ist? Solche Männer sind ja eher rar gesät.

Es geht mir hier in erster Linie um die Ansprüche bzw um die Erwartungen.

Natürlich könnte es passieren, dass sie sich in einen unscheinbaren geschiedenen Maurer mit zwei Kindern aus erster Ehe verliebt...aber selbst dann: könnte eine Frau AUF DAUER glücklich werden mit einem Mann, der nicht mit ihr mithalten kann, auch wenn er ansonsten herzensgut ist?

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26. August 2009 um 19:53

Eine
Frau, ebenso wie ein Mann,kann/darf Asprüche stellen soviele wie sie will, dass ist sicherlich kein Problem und zudem ihr gutes Recht.
Nur ob jemand dann auch all diese Ansprüchen erfüllen kann, das ist eine andere Sache.

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26. August 2009 um 19:56

Das ist ein bisschen kompliziert..
Ich suche mir meinen Partner nicht nach seinem Lebensstandart aus, sondern eher nach Charakter, Aussehen und ob man zusammen funktionieren kann.

Wenn du dann an den Maurer gerätst, dann kannst du dich im nachhinein nicht beschweren, dass er dir in den oben genannten Punkten nicht das Wasser reichen kann.

Wieso sollte so etwas auch nicht funktionieren? Vielleicht gerät man manchmal in einen Konflikt, denn es ist ja klar, dass der, der mehr Geld hat, auch mehr zahlt.

Als Beispiel:

Mit 15 bin ich mit meinem freund zusammen gezogen. Ich war in der Ausbildung und hatte kein Geld. Er hat alles bezahlt und ich habe die Wohnung in Schuss gehalten (Wäsche, Aufräumen, Fenster, Kochen... alles was im Haushalt anfällt), war von seinem Geld einkaufen und habe ihn auch sonst jeden Wunsch von den Lippen gelesen.

Dann, als ich Geld verdient habe, haben wir alles so aufgeteilt, dass jeder gerecht aus der Affaire kommt. Das hat prima geklappt.

Nun ja, jetzt lebe ich mit einem anderen Mann zusammen. Wir arbeiten beide, verdienen in etwa das gleiche. Haben uns ein gemeinsames Konto eingerichtet, auf das jeder 400 Euro einzahlt. Davon werden Lebenmittel, Miete, Strom, Wasser, Internet & Telefon und alles weitere von bezahlt, was wir quasi zum Leben brauchen. Das Geld was jeder für sich hat, darf auch jeder für sich ausgeben. Klar bin ich manchmal neidisch, wenn er sich ne neue Jeans kauft und ich gerade kein Geld zum Shoppen habe, andersrum ist es aber genauso. Manchmal leiht man sich auch Geld und gibt es wieder zurück, wenn man es hat.

Also auf den eigenen Luxus würde ich nie verzichten wollen. Ich würde meinen Luxus allerdings auch nicht meinem Partner aufzwingen.
Mein Luxus ist, dass ich ins Solarium gehen kann, wann ich will, zum Schwimmen, Fitness, dass ich einmal im Monat Klamotten kaufen gehe, mein neues Auto... und er hat wiederum ganz andere Sachen im Kopf.

Solange niemand darunter leidet, ist auch alles Ok, aber man sollte im Vorfeld alles klären, denn wenn der, der mehr Geld hat, gerne schick und teuer Essen geht, kann er nicht erwarten, dass der ärmere Partner das auch noch finanziell unterstützt, da er in dem Sinne für so etwas kein Geld hat. Da muss man dann abwiegen: Entweder mit dem ärmeren Part Essen gehen und zahlen oder zu Hause bleiben und Spaghetti kochen.
Würde es gemein finden irgendwann zu behaupten, dass man immer das Essen-gehen bezahlen muss, obwohl man ja weiß, dass der andere Partner da kein Geld für hat. Dann soll der Ess-gänger doch bitte alleine Speisen, als später mit einer Beschwerde zu kommen.

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26. August 2009 um 19:56

...
Wenn "herzensgut" nicht gleich "Waschlappen zum Herumschubsen" ist, dann ja, warum nicht?

Fragt sich doch eher, welches Männerego es aushält, nicht mithalten zu können.

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26. August 2009 um 20:10
In Antwort auf esterya1

...
Wenn "herzensgut" nicht gleich "Waschlappen zum Herumschubsen" ist, dann ja, warum nicht?

Fragt sich doch eher, welches Männerego es aushält, nicht mithalten zu können.

Herzensgut
war ausschließlich positiv gemeint, im Sinne von "einen tollen Charakter haben".

Es ist sicher Konfliktpotential vorhanden, wenn die Vermögensverhältnisse bei den Partnern sehr unterschiedlich sind. Nicht nur das Ego des unterlegenen Mannes könnte leiden, sondern auch das der überlegenen Frau, die dem Mann eine Menge mitfinanzieren müsste, wenn das Paar sich nicht ausschließlich am Lebensstandard des ärmeren Mannes orientieren will. Und einen Mann zu finanzieren ist ja noch weniger gängig als andersherum.

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26. August 2009 um 20:14

Ich bin
30. und ich habe wohl eher hohe ansprüche.

wobei man auch klärern muss, welcher art diese ansprüche sind.
jede braucht wieder andere dinge. was wichtig ist, ist, dass man ganz genau zu spüren versucht, welche ansprüche man WIRKLICH hat, und welche dinge man zu brauchen glaubt, aber im grunde gar nicht braucht.

es kommt auf die mischung an. es kann einer frau, wie du sie beschreibst, glaub ich effektiv passieren, dass sie mit einem unscheinbaren auf dauer glücklich ist, wenn sie denn heruasfindet, dass das auffällige etwas ist, was sie gar nicht wirklihc braucht. du musst den menschen spüren und so in der reellen begegnung merken, was dich anhaltend stört und was nicht.

zwei beispiele von mir: ich war überzeugt, dass ich einen stadtmenschen brauche, ich könnte nie auf dem land leben!!! und ich war überzeugt., dass ich nicht mit einem mann sein könnte, der überhaupt keinen sinn für festliche atmosphären hat.

ich hab nun einen kennengelernt, der alles auf den kopf gestellt hat im mir. mein widerstand gegen das landleben schmolz dahin zu einem lächerlichen vorurteil. ich kann ja trotzdem in die stadt, arbeite ja auch dort, geht ja, wenn man denn nicht in der pampa wohnt...
aber das andere...uh... da hab ich einen andern kennengelernt, der immer nur in rennhosen daherkam und violetten bersteigerleggins. und ich hab gemekrt: nein, das schmilzt nicht weg. das geht mir dauerhaft auf den wecker. ich brauche einen mann, der mal einen anzug trägt.

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26. August 2009 um 20:21

Liebe
braucht liebe viel gleichheit, auch wenn immer behautet wird, dass liebe nicht nach ihresgleichen sucht. stimmt eben nicht,. gerade liebe lebt stark von gleichheit, sonst würden das vertrauen und der selbstspiegelungseffekt und das zuhausegefühl sich gar nicht einstellten.

und doch lebt liebe auch von gegensätzen. oft hat der andere etas, was du brauchst. er ist ein ort in dir, an dem du noch nie warst. nur gleichheit gibt leere.

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26. August 2009 um 20:22

Ja,
das denk ich eben auch. ansprüche haben kann auch heissen, dass man jemanden will, der in einem diese und dieses gefühlsqualität auslöst. oder dass er diesen und jenen charakter haben muss.

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26. August 2009 um 20:29

Ja
das gesamte paket, das dich anspricht. und ich glaube, dass viele leute die neigung haben, scheinbare ansprüche mit wirklichen zu verwechseln.

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26. August 2009 um 20:31

Welche Ansprüche *darf* eine Frau haben?
Ich formuliere es erst einmal so, da es ja unter anderem in deinem Eingangspost darum ging, dass manche Männer über die Ansprüche der Frauen mosern

Wollen wirs mal evolutionär betrachten? Also mal wieder
Frauen investieren mehr in die Fortpflanzung und riskieren dabei im schlimmsten Fall sogar ihre Gesundheit. Folglich "dürfen" Frauen auch Ansprüche haben, die *mindestens* auf ihrem eigenen Niveau liegen. (Anders ausgedrückt: Sie sollten einen Partner wählen, bei dem sich der Energieaufwand auch lohnt!)
Man sagt ja nicht umsonst Männern nach, bei Bettgeschichten anspruchsloser als Frauen zu sein: Der Samenverlust tut ja nicht weh!

Zum psychologischen / sozialen Aspekt:
Ja, ich denke, Frauen können auch mit jemandem, der ihnen auf welcher Ebene auch immer unterlegen ist, glücklich werden.
Zum Thema kinderlose, attraktive...... (usw) Männer seien "rar gesät": Die entsprechenden Frauen sind ja auch nicht so häufig wie Sand am Meer
Heißt: Man findet vielleicht nicht in jeder Kneipe einen passenden Mann, aber es stehen ja nicht zig Akademikerinnen wenigen Akademikern gegenüber. Von daher sehe ich das net so wild.

Ich persönlich habe tatsächlich einen Freund mit ähnlichem Hintergrund wie meinem. Die Wahrscheinlichkeit, auf gleicher Wellenlänge zu sein, ist dann ja auch größer.
Der Umkehrschluss, also dass man einen ähnlichen Hintergrund *braucht* um miteinander auszukommen, sehe ich aber deswegen nicht gerechtfertigt.
Es gibt ja unter Akademikern auch Menschen, die sich wie Proleten verhalten und es gibt unter Maurern auch helle, kultivierte Köpfchen. Von daher: Hauptsache, es passt

LG
Ele

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26. August 2009 um 20:38

Nein,
in meinem obigen Beispiel habe ich ja mehrere mögliche Ansprüche angesprochen, die man an einen Partner haben kann; Bildung und Geld sind nur zwei davon, daneben Charakter (treu/lebenslustig...), Aussehen, Werte (familienorientiert).

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26. August 2009 um 20:44
In Antwort auf eleonor

Welche Ansprüche *darf* eine Frau haben?
Ich formuliere es erst einmal so, da es ja unter anderem in deinem Eingangspost darum ging, dass manche Männer über die Ansprüche der Frauen mosern

Wollen wirs mal evolutionär betrachten? Also mal wieder
Frauen investieren mehr in die Fortpflanzung und riskieren dabei im schlimmsten Fall sogar ihre Gesundheit. Folglich "dürfen" Frauen auch Ansprüche haben, die *mindestens* auf ihrem eigenen Niveau liegen. (Anders ausgedrückt: Sie sollten einen Partner wählen, bei dem sich der Energieaufwand auch lohnt!)
Man sagt ja nicht umsonst Männern nach, bei Bettgeschichten anspruchsloser als Frauen zu sein: Der Samenverlust tut ja nicht weh!

Zum psychologischen / sozialen Aspekt:
Ja, ich denke, Frauen können auch mit jemandem, der ihnen auf welcher Ebene auch immer unterlegen ist, glücklich werden.
Zum Thema kinderlose, attraktive...... (usw) Männer seien "rar gesät": Die entsprechenden Frauen sind ja auch nicht so häufig wie Sand am Meer
Heißt: Man findet vielleicht nicht in jeder Kneipe einen passenden Mann, aber es stehen ja nicht zig Akademikerinnen wenigen Akademikern gegenüber. Von daher sehe ich das net so wild.

Ich persönlich habe tatsächlich einen Freund mit ähnlichem Hintergrund wie meinem. Die Wahrscheinlichkeit, auf gleicher Wellenlänge zu sein, ist dann ja auch größer.
Der Umkehrschluss, also dass man einen ähnlichen Hintergrund *braucht* um miteinander auszukommen, sehe ich aber deswegen nicht gerechtfertigt.
Es gibt ja unter Akademikern auch Menschen, die sich wie Proleten verhalten und es gibt unter Maurern auch helle, kultivierte Köpfchen. Von daher: Hauptsache, es passt

LG
Ele

Ergänzung...
Generell kann man auch mit jemandem glücklich werden, der die eigenen Ansprüche nicht gänzlich erfüllt, aber sicherlich nicht in jedem Fall.
Jemand, dem Treue total wichtig ist, wird mit einem treulosen Mann wohl kaum glücklich werden können.
Wenn man aber mal auf blonde Männer stand und man verliebt sich dann in einen Südländer, kann es wiederum gut sein, dass einem die vorherigen Ansprüche nicht mehr so wichtig sind.

Es kommt eben drauf an, welche Ansprüche einem wie wichtig sind.

Mir ist Treue sehr wichtig. Da könnte mich auch ein gutaussehender, vermögender, kluger..... Mann mit umwerfendem Lächeln und noch so viel Humor tot unglücklich machen.
Man spricht nicht umsonst von so genannten "NoGos"

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26. August 2009 um 20:58
In Antwort auf eleonor

Welche Ansprüche *darf* eine Frau haben?
Ich formuliere es erst einmal so, da es ja unter anderem in deinem Eingangspost darum ging, dass manche Männer über die Ansprüche der Frauen mosern

Wollen wirs mal evolutionär betrachten? Also mal wieder
Frauen investieren mehr in die Fortpflanzung und riskieren dabei im schlimmsten Fall sogar ihre Gesundheit. Folglich "dürfen" Frauen auch Ansprüche haben, die *mindestens* auf ihrem eigenen Niveau liegen. (Anders ausgedrückt: Sie sollten einen Partner wählen, bei dem sich der Energieaufwand auch lohnt!)
Man sagt ja nicht umsonst Männern nach, bei Bettgeschichten anspruchsloser als Frauen zu sein: Der Samenverlust tut ja nicht weh!

Zum psychologischen / sozialen Aspekt:
Ja, ich denke, Frauen können auch mit jemandem, der ihnen auf welcher Ebene auch immer unterlegen ist, glücklich werden.
Zum Thema kinderlose, attraktive...... (usw) Männer seien "rar gesät": Die entsprechenden Frauen sind ja auch nicht so häufig wie Sand am Meer
Heißt: Man findet vielleicht nicht in jeder Kneipe einen passenden Mann, aber es stehen ja nicht zig Akademikerinnen wenigen Akademikern gegenüber. Von daher sehe ich das net so wild.

Ich persönlich habe tatsächlich einen Freund mit ähnlichem Hintergrund wie meinem. Die Wahrscheinlichkeit, auf gleicher Wellenlänge zu sein, ist dann ja auch größer.
Der Umkehrschluss, also dass man einen ähnlichen Hintergrund *braucht* um miteinander auszukommen, sehe ich aber deswegen nicht gerechtfertigt.
Es gibt ja unter Akademikern auch Menschen, die sich wie Proleten verhalten und es gibt unter Maurern auch helle, kultivierte Köpfchen. Von daher: Hauptsache, es passt

LG
Ele

msg
Ja, an "evolutionären Erklärungen" ist was dran.
Heutzutage riskieren Frauen dank guter medizinischer Versorgung für eine Schwangerschaft zwar nicht mehr unbedingt ihr Leben, aber immer noch ihre Gesundheit (Eklampsie, Schwangerschaftsdiabetis und andere Komplikationen, in jedem Fall aber ihre Figur ), und sie riskieren, als alleinerziehende Mütter dazustehen.

Klar kann man "studiert" nicht mit "smart" gleichsetzen, aber die Frage ist trotzdem, ob ein Maurer (bleiben wir mal bei dem Beispiel) und eine Akademikerin in ihren täglichen Lebenswelten genügend Ähnlichkeiten und ähnliche Erfahrungen haben.

Und wie siehts aus, wenn sie Millionenerbin ist und er nicht das Geld für einen Führerschein, geschweige denn ein eigenes Auto aufbringt? Das ist jetzt ein extremes Beispiel, aber kann ein Paar einen sehr unterschiedlichen finanziellen background wirklich so leicht und problemlos überbrücken, insbesondere wenn der Mann WESENTLICH weniger hat als die Frau?

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26. August 2009 um 21:10

Dafür gibt es viele Gründe.
Sie hat ja schon "ihre Schäfchen" ins Trockene gebracht, indem sie den reichen Manager geheiratet hat Nach ein paar Jahren Ehe mit ihm ist es vielleicht fad geworden, und solange sie den Baurülps nicht heiraten muss, hat sie wohl nichts gegen ein bisschen Abwechslung mit dem Burschen

Auch hierzu gibts ja wieder ne gute evolutionäre Erklärung, nämlich die Fortpflanzungsstrategie der Frauen: liquider zuverlässiger Versorger als Ehemann + potenter Hengst mit guten Genen als Liebhaber....

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26. August 2009 um 21:18
In Antwort auf feminina2009

msg
Ja, an "evolutionären Erklärungen" ist was dran.
Heutzutage riskieren Frauen dank guter medizinischer Versorgung für eine Schwangerschaft zwar nicht mehr unbedingt ihr Leben, aber immer noch ihre Gesundheit (Eklampsie, Schwangerschaftsdiabetis und andere Komplikationen, in jedem Fall aber ihre Figur ), und sie riskieren, als alleinerziehende Mütter dazustehen.

Klar kann man "studiert" nicht mit "smart" gleichsetzen, aber die Frage ist trotzdem, ob ein Maurer (bleiben wir mal bei dem Beispiel) und eine Akademikerin in ihren täglichen Lebenswelten genügend Ähnlichkeiten und ähnliche Erfahrungen haben.

Und wie siehts aus, wenn sie Millionenerbin ist und er nicht das Geld für einen Führerschein, geschweige denn ein eigenes Auto aufbringt? Das ist jetzt ein extremes Beispiel, aber kann ein Paar einen sehr unterschiedlichen finanziellen background wirklich so leicht und problemlos überbrücken, insbesondere wenn der Mann WESENTLICH weniger hat als die Frau?

Zu deinen beiden Beispielen
Also zum Maurer: Natürlich sind wahrscheinlich auch die Erfahrungen im Leben sehr unterschiedlich und Erfahrungen prägen den Charakter.
Allerdings kann es dennoch sein, dass den Maurer etwas mit der Akademikerin verbindet. Vielleicht wandern sie gerne oder sie haben ein ähnliches Schicksal gehabt und verstehen einander daher in wesentlichen Dingen, die außenstehende nicht verstehen.
Davon ab hatte ich auch eine Kommilitonin, die stand sogar eher auf Handwerker. Selbst ist der Mann!
Daher bleibe ich halt bei: Unwahrscheinlich? Auf jeden Fall! Unmöglich? Nope.

Zur Millionenerbin: Naja, wenn es nur ums Geld geht... das kommt natürlich sehr auf den Typ Frau an, aber ich für meinen Teil hätte kein Problem, deutlich mehr Geld als mein Freund zu haben. Hauptsache man behält das Gefühl, dass der Mann von der Frau nicht abhängig ist. Ein Rollentausch der traditionellen Rollen ist ja nun wirklich nicht so sexy..... (ich würde selbst auch nicht abhängig sein wollen).

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26. August 2009 um 21:31

Kann
sein. ich bin ein gefühlsmensch, ich kenne das weniger.

höchstens in form der vorurteile, die ich unten beschrieben habe.

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26. August 2009 um 21:43

Dass sie
Millionen erbt, würde sie ja nicht unbedingt davon abhalten, selbst zu studieren und einem Job nachzugehen, nicht wahr?

Und ob das Haus, dass sie sich und ihrem Partner davon baut, nun von ihren selbstverdienten Millionen oder den geerbten von Opi bezahlt ist, macht ja für IHN keinen Unterschied.

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26. August 2009 um 22:17

Also.....
mein Beispiel ist natürlich etwas unrealistisch, weil es nicht sehr viele Millionenerbinnen gibt...

Aber in dem Fall wäre das Geld eine Realität und macht aus ihr eine vermögende Frau. Sie hats nun mal aufm Konto! Und der Kerl an ihrer Seite wird davon profitieren.

Die Frau kann frei entscheiden, ob sie den Batzen Kohle, der IHR nun mal gehört und zur Verfügung steht, mit ihm, dem Habenichts, teilt, oder ob sie sich einen finanziell bessergestellten Mann sucht oder ihr Geld für sich alleine ausgibt...

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27. August 2009 um 9:38

So viele du möchtest aber sie werden nicht erfüllt werden
da die passenden Gegenstücke leider ausgestorben sind.

In der heutigen Zeit wird eine Frau von Männern doch gleich verflucht oder als arrogant etc. betitelt wenn sie ein bissel Wert auf einen ebenbürtigen Mann legt.

Nun gibt es ja Ansprüche und Ansprüche. Übertreiben muss es nun keiner, dann würde sogar ich sagen "brennt dein Gehirn"?
Wenn man jedoch als Frau auf ganz normale Dinge wie "Treue, Manieren, Beruf, Charme und Optik" wert legt, sind diese Eigenschaften ganz bestimmt nicht zu hoch oben angesiedelt und keinesfalls arrogant.

Aber leider werden diese simplen Ansprüche von den Herren der Schöpfung, dem sogenannten "starken Geschlecht" lach... schon als zu hoch betrachtet und die Frau wird sogleich in die Schublade "hochnäsig, eingebildet, arrogant und selbstgefällig" geschoben.

Nun kannst du dir ungefähr selbst ausrechnen feminina, wie viele Männer es in diesem Land noch gibt die deine Ansprüche erfüllen, wenn selbst die oben erwähnten und eigentlich selbstverständlichen Ansprüche schon als unverschämt und hochgeschraubt von den Männern angesehen werden.

Viel Glück trotzdem...

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27. August 2009 um 10:47

Das war nicht die Frage
Mach doch Deinen eigenen Thread, wenn Du die Meinungen wissen möchtest

jaja

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