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Weiter als am Ende

21. August 2011 um 15:19

Liebe Community,

Es ist soweit, das Ende ist nah. Ich spüre es mit jeder Minute mehr. Meine Kraft ist verbraucht. Der Sinn mir genommen.

Bevor ihr denkt, ich sei völlig verrückt, hier das "warum".

Vor einem halben Jahr hat meine Ex nach über 5 1/2 Jahren Beziehung Schluss gemacht um sich auszutoben. Davor hatte sie mich schon mal betrogen, was ich aber erst im Nachhinein herausbekommen habe. Dennoch war sie auch während unserer Beziehung sehr unehrlich und zum Schluss auch sehr kalt zu mir, aber das tut hier nur wenig zur Sache.

Sie war meine erste große und lange Beziehung in dieser Art und Weise. Am Anfang unserer Beziehung war es absolut perfekt. Es gab nicht einen Hauch, den ich an ihr auszusetzen hatte und umgekehrt war es genau so. Es hat mich 6 Jahre (von 13 Jahren an gerechnet) gekostet um so jemanden wie sie kennen zu lernen. Ich habe ihr alles gegeben, alles und nun ist sie weg. Damit komme ich nicht klar.

Ich habe bereits alles versucht. Ablenkung durch Freunde, kennen lernen neuer Frauen, eingehen von Affären oder gar, nun ich nenne es mal, beziehungsartigen Verhältnissen. Ich habe niemanden gefunden, für den ich auch nur im entferntesten so hätte fühlen können wie damals für meine Ex und immer dann, wenn ich dachte, dass ich wirklich solche Gefühle aufbauen könnte, stellte sich heraus, dass die Frau, um die es ging, keine solchen für mich hatte.

Ich gehöre zu den Menschen, die nicht gerne alleine sind. Ich hasse es nachts alleine einzuschlafen und wäre viel lieber mit einem Partner zusammen. Ich weiß, dass viele hier Jahre lang alleine sind oder sein können, aber zu denen gehöre ich nicht.

Ich weiß mir keinen Rat mehr. Es ist jetzt ein halbes Jahr her und nichts hat sich verändert. Eigentlich ist es nicht einmal so, dass ich gerne wieder mit einer Ex zusammen wäre. So wie sie momentan ist, wäre das die reinste Qual. Ich hätte gern wieder so jemanden, wie meine Ex war, als ich sie kennen lernte, denn seit dem hat sie sich extrem verändert. Dennoch will und will das nicht klappen.

Ich zergehe in dieser Einsamkeit, die mir weder Freunde noch Familie nehmen kann. Ich kann unter tausenden Menschen sein und mich ohne Freundin dennoch total alleine fühlen. Jetzt sitze ich hier an diesem Sonntag Nachmittag und schreibe jene Zeilen an eine mir unbekannte Zielgruppe von Personen im Internet... und denke einmal mehr darüber nach all dem einfach selbst ein Ende zu setzen.

Euer TruthSearcher aka Marcus

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21. August 2011 um 15:53

Na ja
Ich suche keinen Klon meiner Ex von damals in dem Sinne, aber sie war, so wie sie war, perfekt zu mir passend. Logisch das, wenn ich wieder jemanden suche der so perfekt zu mir passt, dieser jemand dann auch einige Eigenschaften meiner Ex haben muss, aber es gibt keine Checkliste.

Der Rest meines Lebens läuft, weil es laufen muss. Ich funktioniere. Wie ein Roboter, wie ein Zombie. Ich tue was ich tun muss, ohne Sinn darin zu sehen. Ich frage mich oft selbst, warum ich überhaupt noch zur Arbeit gehe oder ähnliches. Alles was kein "muss" ist, wie beispielsweise aufräumen oder ähnliches bleibt liegen.

Es gibt tausende von Menschen, denen es mit Sicherheit weitaus schlechter geht als mir, aber das verändert nichts an der völligen Hoffnungslosigkeit die ich fühle.

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21. August 2011 um 16:12
In Antwort auf rimi_12962082

Na ja
Ich suche keinen Klon meiner Ex von damals in dem Sinne, aber sie war, so wie sie war, perfekt zu mir passend. Logisch das, wenn ich wieder jemanden suche der so perfekt zu mir passt, dieser jemand dann auch einige Eigenschaften meiner Ex haben muss, aber es gibt keine Checkliste.

Der Rest meines Lebens läuft, weil es laufen muss. Ich funktioniere. Wie ein Roboter, wie ein Zombie. Ich tue was ich tun muss, ohne Sinn darin zu sehen. Ich frage mich oft selbst, warum ich überhaupt noch zur Arbeit gehe oder ähnliches. Alles was kein "muss" ist, wie beispielsweise aufräumen oder ähnliches bleibt liegen.

Es gibt tausende von Menschen, denen es mit Sicherheit weitaus schlechter geht als mir, aber das verändert nichts an der völligen Hoffnungslosigkeit die ich fühle.

Also
Erzähl, was genau war denn so Toll an deiner Exfreundin?
War es das Aussehen?
Sie hat dich betrogen und war auch unehrlich.

LG

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21. August 2011 um 16:13

Soweit so gut, aber
bei mir scheitert es an dem Punkt, mich alleine wohl zu fühlen. Das geht nicht. Das ging noch nie. Ich sehne mich seit ich 13 bin kontinuierlich nach einer Freundin. Ich könnte nie sagen: Dann bleibe ich jetzt eben mal ein Jahr oder so alleine. Das würde ich nicht aushalten. Dazu würde ich die körperliche Nähe viel zu sehr vermissen.

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21. August 2011 um 16:18

Du
musst erstmal verstehen das diese Beziehung am Ende nicht mehr gut war.
Sie zu dir nicht mehr gut war.
Du stellst sie auf ein Podest und dort sollen andere Frauen dran kommen?
Mein lieber das wirdnix,sie muss da erstmal runter.
Zumal ein halbes jahr keine echte lange Spanne ist,noch dazu wenn man bedenkt wie lange du brauchtest um mit deiner Ex zusammen zu kommen.
Mach dir mal weniger Stress und lerne verstehen warum deine Ex deine Ex ist.
Lg

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21. August 2011 um 16:21
In Antwort auf lian_12646899

Also
Erzähl, was genau war denn so Toll an deiner Exfreundin?
War es das Aussehen?
Sie hat dich betrogen und war auch unehrlich.

LG

Nein, das war es nicht
Sie hat mich betrogen, ja, aber das war später. Ich sagte ja, so wie sie jetzt ist will ich sie auch nicht zurück. Aber so wie sie früher war.

Das Aussehen war ok, durchschnittlich, ich fand sie hübsch, aber habe mir oft sagen lassen müssen, dass es hübschere gäbe. Wie dem auch sei, das war es nicht.

Wie beschreibt man ein perfektes Zusammenpassen? Schwer. Wir hatten so viele Gemeinsamkeiten, so viele gemeinsame Interessen. Es gab einfach nichts, das wir an dem anderen nicht gemocht hätten. Ich habe ausgesprochen was sie gedacht hat und umgekehrt. Wir waren wie eine Person. Da gab es keine Ungereimtheiten, keinen Streit, gar nichts. Und das war nicht nur in der ersten Verliebtheit. Das war die ersten 2 Jahre lang so.

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21. August 2011 um 16:25

Tja, aber
"Mach Dinge, für die du in einer Partnerschaft keine Zeit gehabt hättest. Buche ein paar Städtetrips, mache Kurzreisen, Ausflüge, steig auf's Rad und mach ein paar Touren in deiner Umgebung, mache Spaziergänge, leg dich an den See" ... Ich empfinde keine Freude daran oder dabei. Das Wort ist mir seit der Trennung sowieso fremd geworden.

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21. August 2011 um 16:28
In Antwort auf rimi_12962082

Soweit so gut, aber
bei mir scheitert es an dem Punkt, mich alleine wohl zu fühlen. Das geht nicht. Das ging noch nie. Ich sehne mich seit ich 13 bin kontinuierlich nach einer Freundin. Ich könnte nie sagen: Dann bleibe ich jetzt eben mal ein Jahr oder so alleine. Das würde ich nicht aushalten. Dazu würde ich die körperliche Nähe viel zu sehr vermissen.

Klingt jetzt hart
was ich dir schreibe,aber ich bin jetzt nicht verwundert warum das mit euch so gekommen ist.
Warum sie Schluss gemacht hat.
Du wirkst so extrem anhänglich und das hält auf Dauer keine Frau aus,außer du findes eine die das genau so empfindet wie du(was wohl schwer sein wird)
Um eine gesunde Beziehung führen zu können musst du mit dir erstmal alleine leben können.
Lg

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21. August 2011 um 16:31
In Antwort auf torti04

Klingt jetzt hart
was ich dir schreibe,aber ich bin jetzt nicht verwundert warum das mit euch so gekommen ist.
Warum sie Schluss gemacht hat.
Du wirkst so extrem anhänglich und das hält auf Dauer keine Frau aus,außer du findes eine die das genau so empfindet wie du(was wohl schwer sein wird)
Um eine gesunde Beziehung führen zu können musst du mit dir erstmal alleine leben können.
Lg

Das musst du differenzieren
Sie hatte in unserer Beziehung alle Freiheiten. Sie war oft auch ohne mich und ähnliches. Ich habe sie nie eingeengt wenn es das ist was du denkst.

Dennoch hast du Recht damit, dass zu viel Anhänglichkeit kaum einer Beziehung gut tut. Da ich aber keinen Ausweg sehe das an mir zu verändern, bringt es mich umso mehr in den Gedanken, einfach all dem ein Ende zu setzen.

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21. August 2011 um 16:34
In Antwort auf rimi_12962082

Das musst du differenzieren
Sie hatte in unserer Beziehung alle Freiheiten. Sie war oft auch ohne mich und ähnliches. Ich habe sie nie eingeengt wenn es das ist was du denkst.

Dennoch hast du Recht damit, dass zu viel Anhänglichkeit kaum einer Beziehung gut tut. Da ich aber keinen Ausweg sehe das an mir zu verändern, bringt es mich umso mehr in den Gedanken, einfach all dem ein Ende zu setzen.

Pass auf
jetzt,wenn das eine Drohung sein soll das du dir das leben nimmst,dann werde ich die Polizei alarmieren.
Darüber macht man keine Scherze.

Sei nicht dumm und leb dein leben,es geht auch eine Zeit lang ohne Frau.
Lg

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21. August 2011 um 16:35

Das eben
weiß ich auch nicht. Keine Ahnung ob mir überhaupt jemand helfen kann, aber ich dachte, dass es wenigstens einen Versuch wert ist.

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21. August 2011 um 16:43

Nein
Nicht nach einem halben Jahr, sondern seit 12 Jahren. Vor meiner Ex ist ja auch schon viel passiert.

Ichbezogenheit? Egoist? Ich war mein Leben lang immer für andere da. Ich habe alles getan, damit andere glücklich sind, damit es ihnen gut geht, ohne Rücksicht auf mich selbst. Ich bin alles andere als ein Egoist. Aber so ist das. Wenn man einmal mal jemanden bräuchte ist keiner da.

Du darfst mich gern für einen Schwächling halten. Vielleicht bin ich aber auch nur jemand, der sich Dinge mehr zu Herzen nimmt als andere.

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21. August 2011 um 16:53

Schön und gut, aber
dann verrate mir mal wie. Ich kann das was ich fühle schlecht einfach so verändern. Ich sehe da keinen Weg das zu tun. Irgendwie auch nicht mal die Kraft dazu.

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21. August 2011 um 16:55

Gut das du das ansprichst
Ich rede bei "körperlicher Nähe" nicht von Sex. Solche Etablissements würde ich nie besuchen, weil es mir da ähnlich ginge, wie bei den paar Affären die ich hatte: Du wachst am morgen danach auf und fühlst dich wieder nur alleine. Das ist nicht was ich meine und nicht was ich suche.

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21. August 2011 um 17:02
In Antwort auf rimi_12962082

Schön und gut, aber
dann verrate mir mal wie. Ich kann das was ich fühle schlecht einfach so verändern. Ich sehe da keinen Weg das zu tun. Irgendwie auch nicht mal die Kraft dazu.

Warum
was verändern?
Leb das Gefühl,jeder macht das mal durch und muss oder sollte damit eine Zeitlang leben.
Es ist gut dieses Gefühl,es macht dich stark und zeigt dir deine Fehler,man muss es nur wollen,es durchzustehen.
Versuch dir die Zeit ganz bewusst zu nehmen um zu trauern,jeden Tag ein paar Minuten,aber am Rest vom Tag musst du dich dazu zwingen dieses Gefühl oder eher diese Gedanken nicht zu haben.
Sag dir sie sollen weg gehen,jetzt ist nicht die Zeit dafür.
Lg

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21. August 2011 um 17:05
In Antwort auf torti04

Warum
was verändern?
Leb das Gefühl,jeder macht das mal durch und muss oder sollte damit eine Zeitlang leben.
Es ist gut dieses Gefühl,es macht dich stark und zeigt dir deine Fehler,man muss es nur wollen,es durchzustehen.
Versuch dir die Zeit ganz bewusst zu nehmen um zu trauern,jeden Tag ein paar Minuten,aber am Rest vom Tag musst du dich dazu zwingen dieses Gefühl oder eher diese Gedanken nicht zu haben.
Sag dir sie sollen weg gehen,jetzt ist nicht die Zeit dafür.
Lg

Ich meinte
Das Gefühl zu verändern nicht alleine sein zu können.

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21. August 2011 um 17:10
In Antwort auf rimi_12962082

Ich meinte
Das Gefühl zu verändern nicht alleine sein zu können.

Das
mein ich auch.
Du brauchst nur Zeit.
Erwartest viel zu schnell das du das sofort in den Griff kriegst,aber das dauert nun mal und das funktioniert nur wenn du dir bewusst die Zeit dafür nimmst,aber mehr auch nicht.
Wenn der Gedanke und das Gefühl außerhalb seiner Zeit kommt,mach was Sport,Treff dich mit Freunden,geh zu deinen Eltern,zocke ein Spiel,schreib ein Buch,schreib in einem Blog,was auch immer aber lenk dich ab.

Lg

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21. August 2011 um 17:21

Schon
mal darüber nachgedacht,das er in seiner Erziehung nie richtig mit einem Verlust umgehen musste/konnte/durfte?!

Lg

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21. August 2011 um 17:24
In Antwort auf torti04

Schon
mal darüber nachgedacht,das er in seiner Erziehung nie richtig mit einem Verlust umgehen musste/konnte/durfte?!

Lg

Ach Leute,
Ihr denkt alle ich bin so, weil mein Leben vorher zu gut war und ich nun nicht damit umgehen kann, wenn einmal etwas schlechtes passiert?

Weit gefehlt. Mein Leben bisher war hart und härter. Ich kann mich nur selten an Zeiten erinnern, an denen ich überhaupt glücklich war. Irgendwann kocht das nunmal über. Das ist der Grund, warum ich jetzt an aufgeben denke und nicht weil ich schwach bin oder ein Jammerlappen oder was auch immer.

Es sollte niemand über mich urteilen, der nicht mein Leben gelebt hat.

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21. August 2011 um 17:37

Auch wenn du momentan vlt nicht daran glaubst
aber auch für dich hält das leben noch viele sternstunden bereit.

wenn du nicht alleine sein kannst, wird es höchste zeit , dass du es lernst.

das schicksal hat da schon die richtige lektion für dich bereit gehalten.

und du wirst es lernen.

und dann gehst du mit einem ganz anderen selbstwertgefühl in eine partnerschaft.

alles gute.

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21. August 2011 um 17:53

Ich weiß es nicht
Wie ich bereits schon kommentiert habe, war das hier lediglich ein verzweifelter Versuch. Nicht mehr und nicht weniger.

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