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Weiss nicht so weiter und falls Trennung Ablauf wie

13. Januar um 14:21

Hallo Zusammen

Da ich mich sonst an niemanden wenden kann, schreibe ich einfach mal hier und hoffe auf, keine Ahnung, einfach mal die Meinung von jemand anderem. 

Meine Freundin (18) und ich (20) leben gemeinsam mit unserem gemeinsamen  Kind (18mt.)

In letzter Zeit, beziehungsweise schon lange, weiss ich einfach nicht mehr weiter. ​Während sie ständig nur von zweitem Kind und Heirat spricht, bin ich mir nicht sicher ob die Beziehung noch das richtige ist. Wir hatten viel Streit und viele Differenzen. Es ist inzwischen wie eine Art Hassliebe, immer wenn wir gerade eine gute Zeit erleben und ich denke, doch wir schaffen das, kommt darauf wieder eine Horrorphase. Und wenn ich denke schlimmer gehts nicht mehr und die Trennung ist der einzige richtige Weg, dann kommt für kurze Zeit wieder alles gut.

Sehr wütend macht mich beispielsweise ihr Konsumwahn. Egal in welchem Bereich, ist sie nie zufrieden. Die 80m3 Wohnung ist zu klein, der Kinderwagen muss zum 4. Mal gegen ein anderes Modell gewechselt werden, ständige Shoppingtouren mit ihren Freundinnen um unserem Kind 20 paar Schuhe und Markentshirts a 50 CHF zu kaufen. Ständig in die Ferien in teuren Hotelanlagen und wenn wir auch nur einmal einen Urlaub auslassen, oder nur einen 2-3 Tagesurlaub machen, jammert sie. Ständig Onlineshopping und wenn ich nach Hause komme nur Gespräche über Materielles. 

Desweiteren schreibt sie mir alles vor und für den Haushalt mache ich auch zu wenig. Ich muss leider sehr viel Arbeiten + Weiterbildung spät abends, so macht sie sicher den grösseren Teil des Haushalts, das stimmt. Aber trotzdem trage ich ausserhalb der Arbeit so gut ich kann auch dazu bei. 

Das sind nur kleine Beispiele, wir haben auch schon oft darüber gesprochen usw. hat aber nichts gebracht. Also die Zeit von "redet offen miteinander" haben wir schon längst hinter uns. 

Inzwischen glaube ich, sind meine Gefühle für sie einfach verschwunden. Ich habe das ganze lange einfach so akzeptiert und halt so mitgelebt. Aber jetzt fühle ich mich einfach ausgebrannt und kann einfach nicht mehr so weiterleben. Oft denke ich, dass ist jetzt einfach so, damit muss man leben, aber ich will das nicht. Ich möchte nicht den Rest meines Lebens mit einer Frau verbringen, die ich nicht Liebe.

Ich denke mir oft, dass das doch nicht alles sein kann in meinem Leben und es vielleicht auch irgendwen da draussen gibt, die auch mich wirklich lieben würde, mit mir auf einer Wellenlänge wäre. Eine die auch mit wenig Geld und Wohlstand glücklich sein kann. Ich möchte Arbeiten um zu Leben und nicht umgekehrt. Das lässt sich aber nicht mit ihrem gewünschten Lebensstil vereinbaren. 

Aber mein Sohn ist mir das wichtigste in meinem Leben und ich wünsche ihm das er in einer heilen Familie mit Mama und Papa aufwachsen kann. Ausserdem habe ich beim Gedanken an eine Trennung grosse Angst davor, dass sie sich vielleicht dann weigert, dass ich ihn regelmässig sehe. Ausserdem ist es für mich ein schlimmer Gedanken, dass er irgendwann vielleicht zu einem anderen Papa sagt. 

Ich habe eine Trennung auch schon angesprochen, aber sie spricht mit mir nicht darüber. Ich habe keine Vorstellung, wie das ablaufen soll. Mein Einkommen reicht nicht für zwei Mieten und Haushalte. 
Wo will sie oder ich wohnen? Da es sich um eine Wohnung im Familienbesitz meinerseits handelt, die ich Miete, würde es fast darauf hinauslaufen und das sagt auch sie, dass sie ausziehen würde mit dem Kleinen.

Aber wohin, wann, wie und von was? 

Wie habt Ihr das ganze Organisiert. Bei vielen anderen reicht das Einkommen wohl auch nicht für zwei Einkommen und trotzdem ging es irgendwie. 

Aktuell stecke ich im totalen Gefühlschaos und möchte einfach nur raus. Zum Teil würde ich am liebsten Kündigen und einfach raus ins Ausland oder so. Aber ich möchte natürlich bei meinem Sohn sein und aktiv an seinem Leben teilnehmen auch im Alltag. 

Vielen Dank für eure Antworten. 
MFG 

 

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13. Januar um 15:38
In Antwort auf keinname77

Hallo Zusammen

Da ich mich sonst an niemanden wenden kann, schreibe ich einfach mal hier und hoffe auf, keine Ahnung, einfach mal die Meinung von jemand anderem. 

Meine Freundin (18) und ich (20) leben gemeinsam mit unserem gemeinsamen  Kind (18mt.)

In letzter Zeit, beziehungsweise schon lange, weiss ich einfach nicht mehr weiter. ​Während sie ständig nur von zweitem Kind und Heirat spricht, bin ich mir nicht sicher ob die Beziehung noch das richtige ist. Wir hatten viel Streit und viele Differenzen. Es ist inzwischen wie eine Art Hassliebe, immer wenn wir gerade eine gute Zeit erleben und ich denke, doch wir schaffen das, kommt darauf wieder eine Horrorphase. Und wenn ich denke schlimmer gehts nicht mehr und die Trennung ist der einzige richtige Weg, dann kommt für kurze Zeit wieder alles gut.

Sehr wütend macht mich beispielsweise ihr Konsumwahn. Egal in welchem Bereich, ist sie nie zufrieden. Die 80m3 Wohnung ist zu klein, der Kinderwagen muss zum 4. Mal gegen ein anderes Modell gewechselt werden, ständige Shoppingtouren mit ihren Freundinnen um unserem Kind 20 paar Schuhe und Markentshirts a 50 CHF zu kaufen. Ständig in die Ferien in teuren Hotelanlagen und wenn wir auch nur einmal einen Urlaub auslassen, oder nur einen 2-3 Tagesurlaub machen, jammert sie. Ständig Onlineshopping und wenn ich nach Hause komme nur Gespräche über Materielles. 

Desweiteren schreibt sie mir alles vor und für den Haushalt mache ich auch zu wenig. Ich muss leider sehr viel Arbeiten + Weiterbildung spät abends, so macht sie sicher den grösseren Teil des Haushalts, das stimmt. Aber trotzdem trage ich ausserhalb der Arbeit so gut ich kann auch dazu bei. 

Das sind nur kleine Beispiele, wir haben auch schon oft darüber gesprochen usw. hat aber nichts gebracht. Also die Zeit von "redet offen miteinander" haben wir schon längst hinter uns. 

Inzwischen glaube ich, sind meine Gefühle für sie einfach verschwunden. Ich habe das ganze lange einfach so akzeptiert und halt so mitgelebt. Aber jetzt fühle ich mich einfach ausgebrannt und kann einfach nicht mehr so weiterleben. Oft denke ich, dass ist jetzt einfach so, damit muss man leben, aber ich will das nicht. Ich möchte nicht den Rest meines Lebens mit einer Frau verbringen, die ich nicht Liebe.

Ich denke mir oft, dass das doch nicht alles sein kann in meinem Leben und es vielleicht auch irgendwen da draussen gibt, die auch mich wirklich lieben würde, mit mir auf einer Wellenlänge wäre. Eine die auch mit wenig Geld und Wohlstand glücklich sein kann. Ich möchte Arbeiten um zu Leben und nicht umgekehrt. Das lässt sich aber nicht mit ihrem gewünschten Lebensstil vereinbaren. 

Aber mein Sohn ist mir das wichtigste in meinem Leben und ich wünsche ihm das er in einer heilen Familie mit Mama und Papa aufwachsen kann. Ausserdem habe ich beim Gedanken an eine Trennung grosse Angst davor, dass sie sich vielleicht dann weigert, dass ich ihn regelmässig sehe. Ausserdem ist es für mich ein schlimmer Gedanken, dass er irgendwann vielleicht zu einem anderen Papa sagt. 

Ich habe eine Trennung auch schon angesprochen, aber sie spricht mit mir nicht darüber. Ich habe keine Vorstellung, wie das ablaufen soll. Mein Einkommen reicht nicht für zwei Mieten und Haushalte. 
Wo will sie oder ich wohnen? Da es sich um eine Wohnung im Familienbesitz meinerseits handelt, die ich Miete, würde es fast darauf hinauslaufen und das sagt auch sie, dass sie ausziehen würde mit dem Kleinen.

Aber wohin, wann, wie und von was? 

Wie habt Ihr das ganze Organisiert. Bei vielen anderen reicht das Einkommen wohl auch nicht für zwei Einkommen und trotzdem ging es irgendwie. 

Aktuell stecke ich im totalen Gefühlschaos und möchte einfach nur raus. Zum Teil würde ich am liebsten Kündigen und einfach raus ins Ausland oder so. Aber ich möchte natürlich bei meinem Sohn sein und aktiv an seinem Leben teilnehmen auch im Alltag. 

Vielen Dank für eure Antworten. 
MFG 

 

Auf 80 qm sollte es doch genug Platz geben für ein weiteres Zimmer, in das sie einziehen kann. Dann lebt ihr halt wie in einer WG , führt jeder sein eigenes Leben und habt beide Kontakt zu eurem Sohn.

​Versucht das mal als Übergang zu zwei getrennten Wohnungen. 

Alles Gute.

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13. Januar um 18:28

also finanzierst du sie und ihren shoppingwahn? warum? ich würde sagen, damit ist jetzt schluss.

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13. Januar um 19:22

Hallo fresh 

Finanziert sind wir durch mich und sie bekommt noch eine kleine Alimente von ihrem Vater, diese kriegt sie aber so oder so, also hat nichts mit den besonderen Umständen zu tun. 
Seit kurzem geht sie auch unregelmässig Arbeiten, wenn ich mal einen Vater Kind Tag mache oder am Samstag. Das mit dem Geld ausgeben ist auch auf dem Weg zur Besserung.
Aber das Hauptthema bei Gesprächen bleiben Materielle Sachen.

Warum wir ein Kind bekommen haben? 
War nicht so früh geplant, wir haben uns trotzdem riesig gefreut und bereuen den Entscheid es zu behalten nicht. Sie macht ihren Job als Mutter auch einfach super, da gibts nichts zu rütteln. Wir beide lieben die Rolle als Eltern und ich könnte mir ein Leben ohne Kind nicht vorstellen. Allgemein haben wir es wie ich finde gut auf die Reihe gekriegt, wir beziehen keine Sozialhilfe oder so und haben uns von Anfang an immer selbst organisiert und nichts auf die Grosseltern abgewälzt oder so. Wir hatten auch nie was mit dem Jugendamt oder so zu tun. Auch unsere Jugend konnten wir beide gut ausleben, wir hatten beide schon sehr früh und viel Ausgang usw ausgelebt und sind auch viel gereist. Also das haben wir gesehen und abgehakt, wir könnten dann mit ü38 theoretisch wieder reisen gehen.  
Wir waren als sie schwanger wurde natürlich auch schon 2 Jahre sehr glücklich zusammen. Mit unserem Sohn sind wir ein eingespieltes Team. 

Das Problem liegt halt einfach seit einiger Zeit zwischen ihr und mir, dass hätte aber auch mit ü30 kommen können, bei über 50% scheidungsrate hierzulande.

Trotzdem danke für deine ehrliche Antwort.  Ich hoffe und arbeite weiterhin auf eine Rettung der Beziehung hin. 

 

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13. Januar um 22:23

was willst du retten? hier ist nichts zu retten, hier muss sich was ändern. und zwar eure einstellung. ihr vor allem

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14. Januar um 3:53

Bezirksschulabschluss hat sie, ist bei uns der "höchste" Schulabschluss, der während der obligatorischen Schulzeit gemacht werden kann. Sie hat auch eine Kurzausbildung in der Pflege, mit der sie in einigen Jahren mit Teilzeitberufserfahrung direkt an die Eidgenössischen Prüfungen kann.
Aber schon jetzt würde sie bei 100% job theoretisch einen normalen Lohn erzielen. In einigen Monaten möchte sie eine Teilzeitstelle (1-max.2Tage pro Woche) mit fixen Tagen beginnen. Und sie war vorher eigentlich überhaupt keine verwöhnte görre oder so, sie kommt aus eher sehr armen und verschuldeten Verhältnissen, wo Geld eine ständige Mangelwahre ist,  ich eher aus extrem Wohlhabenden.
Ich denke ihr sagt aber der Lebenstil meiner Familie sehr zu, während ich eher kritisch bin und die ganzen Probleme dies mit sich bringt sehe. Das Shopping ist aber auch nicht das Hauptproblem. 

Leider fühlt es sich so an, als wäre schon vor einigen Monaten meine Gefühle zu ihr zerstört worden, ich kann aber nicht mal sagen durch was genau, wann und warum. Wahrscheinlich durch viele kleine Geschehnisse über längere Zeit. 

Denn jetzt, seit ca. 2mt streiten wir nurnoch selten richtig (ausser normale Diskussionen/kurze Meinungsverschiedenheiten), alles läuft fast wieder gut und trotzdem fühlt es sich nicht gut an. Neben den ganzen zerstörten Gefühlen usw. habe ich aber auch immer das Gefühl das das doch nicht schon alles war und da draussen noch mehr ist. 

Ich fühle mich dadurch auch sehr unter Druck, die Freundin die heiraten und mehr Kinder will und auf der anderen Seite mein Gefühlschaos, bei dem ich nichtmal weiss ob meine negativen Gefühle "echt" oder relevant sind.

Zusätzlich kommt noch hinzu dass ich grundsätzlich natürlich auch gerne heiraten usw würde, wenn den alles so einfach wie vorgestellt wäre. 

Vieleicht habe ich auch einfach eine Art frühzeitige Midlife-Crises, einfach um 15-20 Jahre vorgezogen. 

 

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14. Januar um 10:43

Wie wäre es denn wenn ihr über ein festes Haushaltskonto sprecht und ein Budget was sie dann für sich hätte?

Das sie arbeiten geht und das Geld wertzuschätzen lernt ist sehr gut.
Wenn ihr da auf einen Kompromiss kommt, dann würden die Diskussion wegfallen und es wäre ggf. etwas gewonnen.

Und wie wäre eine offene Beziehung / Trennung und weiter als WG zusammenwohnen? Dann könnte sich jeder sexuell ausleben. 😊😉
 

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