Forum / Liebe & Beziehung

Weihnachten ohne Partner

13. November um 7:09 Letzte Antwort: 15. November um 17:10

Hallo,
ich bin 49 Jahre und habe seit Mai eine neue Beziehung. Es läuft sehr harmonisch, wir hatten noch keine ernsten Streitigkeiten, wir lassen uns Freiräume und genießen die gemeinsame Zeit. Ich habe gelernt, dass mein Freund nicht der "große Redner" ist, komme aber ganz gut klar. Wir wohnen ca. 40 km voneinander entfernt, sehen uns an den Wochenenden und ein Mal unter der Woche.Bei mir im Haushalt wohnen noch meine 21-jährigen Söhne, die noch in Ausbildung sind. Es ist eine Art WG, wir organisieren uns ganz gut. Mein Freund hat mich schon ganz früh in seiner Familie integriert, seine Schwester mit Mann und zwei Teenagertöchtern, seine Tochter mit Verlobtem, seine Eltern.
Nun wirft Weihnachten seine Schatten voraus. Wir waren bei der Schwester und es ging um Geschenke für die Kids. Als wir auf dem Heimweg wieder alleine waren, habe ich gesagt, wir sollten die Verwandtschaftstermine frühzeitig für uns absprechen, damit wir nicht getrennt, sondern zusammen mal hier und mal dort bei der Verwandtschaft die Tage verbringen. Für ihn war dann klar, dass er heilig Abend bei seiner Schwester verbringt, seine Eltern kommen noch dazu. Er hat gleich erklärt, das würde sich in nächster Zeit sowieso alles ändern. Leider habe ich versäumt zu fragen, wie er das genau meint.
Meine Jungs sind manchmal daheim, manchmal beim Vater. Mein Freund meinte, wenn die Jungs da sind, dann sollte ich auf jeden Fall daheim sein. Meine Erklärung, dass das nicht zwingend notwendig ist und die Jungs auch nicht erwarten (es ist ja nicht das erste Weihnachten) hat er irgendwie überhört. Letztes Jahr waren sie beim Vater. Er meinte, was ich denn dann ganz alleine an dem Abend machen wolle. Er kam gar nicth auf die Idee, dass ich bei ihm mit könnte. ich hab's dann angesprochen, dass wir dann zusammen bei seiner Schwester sein könnten. ER windet sich wie ein Aal. Naja, wenn ich dann alleine bin, könne er zu mir kommen, oder ich zu ihm - gegen 22 Uhr, wenn das Treffen bei seinern Schwester vorbei ist. Ich war platt. DAs war am Sonntag. Als er am Dienstagabend bei mir war, habe ich es noch mal angesprochen. Er hat behauptet, er hätte noch nie eine Freundin dorthin mit genommen. Auf meine Frage, wie er es gemacht hat, als er verheiratet war, kanner nicht antworten, er würde sich nicht mehr erinnern (es ist 20 Jahre her). Auf meine Frage, was denn dann sei, wenn wir zusammen wohnen, ob ich dann den 24.12. alleine daheim warte, bis er wieder kommt, meinte er, dann sei sowieso alles anders. (Er hat mir kürzlich ernsthaft angeboten, bei ihm einzuziehen, da ich wegen Eigenbedarfskündigunt umziehen muss. Ich habe es nur deshalb nicht getan und abgelehnt, weil meine Söhne finanzielle noch nicht unabhängig sind.).
Die ganze Situation belastet mich sehr. Wie kann es sein, dass er mich an dem Abend nicht dabei haben will. Ich kenne die Leute alle, wir kommen gut miteinander aus. (Seine Tochter wird nicht dabei sein, sie feiert mit der Familie ihres Verlobten). Diesen Abend verbringt man mit seiner Familie und den Leuten, die einem am wichtigsten sind und die man am meisten liebt. Und da gehöre ich nicht dazu? Ihm ist es sogar lieber, ich bin evtl. alleine bei mir daheim, als dass ich mit gehe? Ich weiß gar nicht, was ich davon halten soll.
Was auch ganz komisch war, dass die Schwester mich schon vor 4 Wochen mal gefragt hat, wie ich denn Weihnachten verbringe, Damals habe ich mir nicht viel gedacht, nur wie umsichtig, dass sie sich so früh Gedanken macht. Ich vermute, dass sie sich darüber austauschen und mich einfach nciht haben wollen. Das macht mich traurig. Ich habe meinem Freund gesagt, dass ich das gar nicht kenne, dass man sich an diesen Tagen getrennt voneinander Besuche macht. Er meinte, wie denn dann. ich habe ihm erklärt, dass ich es so kenne, dass man sich als Paar Gedanken macht und das so organisiert, dass man zusammen ist. Es passt in meinen Gedanken und vom Gefühl nicth zusammen, da er mich sonst wirklich immer mitnimmt.. ich verstehe das nciht. Was denkt ihr, an was das liegen kann? Wird das jahrelang auf Dauer so sein?
ich kann ihn dieses Jahr schon seinen Willen lassen... aber ein Dauerzustand soll das nicht sein.
Bin gespannt auf Eure Meinungen.
Grüße, geli

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13. November um 7:34

Möchtest du mit deinen Söhnen nicht Weihnachten nicht zusammen verbringen?! 

Ich finde, du siehst das zu negativ. Du hast wie er auch deine Familie bzw. Kids, warum musst du jetzt bereits eine "vollkommene Vereinigung" haben? Das hat Zeit,  du kannst dich deinen Jungs widmen anstatt ihm Druck zuzusetzten. 

Vielleicht berücksichtigen sie bei deren Planungen und Überlegungen DEINE familieläre Situation, bewusst oder unbewusst. 

Ihr könnt euch dann treffen wie es passt, am Abend oder am 1. WE
eihnachtsfeiertag.  

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13. November um 12:19

Meine Söhne werden am Heiligen Abend zu 95 % beim Vater sein, so wie im letzten Jahr auch. Dann bin ich alleine daheim. Ich denke einfach, dass meinem Partner das nicht gleichgültig sein sollte....

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13. November um 12:40
In Antwort auf geli71

Meine Söhne werden am Heiligen Abend zu 95 % beim Vater sein, so wie im letzten Jahr auch. Dann bin ich alleine daheim. Ich denke einfach, dass meinem Partner das nicht gleichgültig sein sollte....

Ahso, das hatte ich falsch verstanden. 

Dann sag ihm das ganz klar, dass du an Heiligabend nicht allein sein möchtest. Er kann zu dir, oder du zu ihm, wenn seine Schwester weniger Besuch haben möchte. Ansonsten sprech du eine Einladung für alle aus: sie mögen alle gemeinsam zu dir kommen. 

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13. November um 12:52
In Antwort auf geli71

Hallo,
ich bin 49 Jahre und habe seit Mai eine neue Beziehung. Es läuft sehr harmonisch, wir hatten noch keine ernsten Streitigkeiten, wir lassen uns Freiräume und genießen die gemeinsame Zeit. Ich habe gelernt, dass mein Freund nicht der "große Redner" ist, komme aber ganz gut klar. Wir wohnen ca. 40 km voneinander entfernt, sehen uns an den Wochenenden und ein Mal unter der Woche.Bei mir im Haushalt wohnen noch meine 21-jährigen Söhne, die noch in Ausbildung sind. Es ist eine Art WG, wir organisieren uns ganz gut. Mein Freund hat mich schon ganz früh in seiner Familie integriert, seine Schwester mit Mann und zwei Teenagertöchtern, seine Tochter mit Verlobtem, seine Eltern.
Nun wirft Weihnachten seine Schatten voraus. Wir waren bei der Schwester und es ging um Geschenke für die Kids. Als wir auf dem Heimweg wieder alleine waren, habe ich gesagt, wir sollten die Verwandtschaftstermine frühzeitig für uns absprechen, damit wir nicht getrennt, sondern zusammen mal hier und mal dort bei der Verwandtschaft die Tage verbringen. Für ihn war dann klar, dass er heilig Abend bei seiner Schwester verbringt, seine Eltern kommen noch dazu. Er hat gleich erklärt, das würde sich in nächster Zeit sowieso alles ändern. Leider habe ich versäumt zu fragen, wie er das genau meint.
Meine Jungs sind manchmal daheim, manchmal beim Vater. Mein Freund meinte, wenn die Jungs da sind, dann sollte ich auf jeden Fall daheim sein. Meine Erklärung, dass das nicht zwingend notwendig ist und die Jungs auch nicht erwarten (es ist ja nicht das erste Weihnachten) hat er irgendwie überhört. Letztes Jahr waren sie beim Vater. Er meinte, was ich denn dann ganz alleine an dem Abend machen wolle. Er kam gar nicth auf die Idee, dass ich bei ihm mit könnte. ich hab's dann angesprochen, dass wir dann zusammen bei seiner Schwester sein könnten. ER windet sich wie ein Aal. Naja, wenn ich dann alleine bin, könne er zu mir kommen, oder ich zu ihm - gegen 22 Uhr, wenn das Treffen bei seinern Schwester vorbei ist. Ich war platt. DAs war am Sonntag. Als er am Dienstagabend bei mir war, habe ich es noch mal angesprochen. Er hat behauptet, er hätte noch nie eine Freundin dorthin mit genommen. Auf meine Frage, wie er es gemacht hat, als er verheiratet war, kanner nicht antworten, er würde sich nicht mehr erinnern (es ist 20 Jahre her). Auf meine Frage, was denn dann sei, wenn wir zusammen wohnen, ob ich dann den 24.12. alleine daheim warte, bis er wieder kommt, meinte er, dann sei sowieso alles anders. (Er hat mir kürzlich ernsthaft angeboten, bei ihm einzuziehen, da ich wegen Eigenbedarfskündigunt umziehen muss. Ich habe es nur deshalb nicht getan und abgelehnt, weil meine Söhne finanzielle noch nicht unabhängig sind.).
Die ganze Situation belastet mich sehr. Wie kann es sein, dass er mich an dem Abend nicht dabei haben will. Ich kenne die Leute alle, wir kommen gut miteinander aus. (Seine Tochter wird nicht dabei sein, sie feiert mit der Familie ihres Verlobten). Diesen Abend verbringt man mit seiner Familie und den Leuten, die einem am wichtigsten sind und die man am meisten liebt. Und da gehöre ich nicht dazu? Ihm ist es sogar lieber, ich bin evtl. alleine bei mir daheim, als dass ich mit gehe? Ich weiß gar nicht, was ich davon halten soll.
Was auch ganz komisch war, dass die Schwester mich schon vor 4 Wochen mal gefragt hat, wie ich denn Weihnachten verbringe, Damals habe ich mir nicht viel gedacht, nur wie umsichtig, dass sie sich so früh Gedanken macht. Ich vermute, dass sie sich darüber austauschen und mich einfach nciht haben wollen. Das macht mich traurig. Ich habe meinem Freund gesagt, dass ich das gar nicht kenne, dass man sich an diesen Tagen getrennt voneinander Besuche macht. Er meinte, wie denn dann. ich habe ihm erklärt, dass ich es so kenne, dass man sich als Paar Gedanken macht und das so organisiert, dass man zusammen ist. Es passt in meinen Gedanken und vom Gefühl nicth zusammen, da er mich sonst wirklich immer mitnimmt.. ich verstehe das nciht. Was denkt ihr, an was das liegen kann? Wird das jahrelang auf Dauer so sein?
ich kann ihn dieses Jahr schon seinen Willen lassen... aber ein Dauerzustand soll das nicht sein.
Bin gespannt auf Eure Meinungen.
Grüße, geli

Ohne Punkt und Komma.  Schon krass, dass du null an Deine Kinder denkst! Wichtiger ist dir ein Mann, den du erst paar Monate kennst.  Wahnsinn! 

er will dich nicht dabei haben, ja. Richtig erfasst. Ich würde auch nicht mehr weiter fragen an deiner Stelle. Es sieht such nicht so aus, als ob er langfristig mit dir planen würde. Würde ich auch nicht mit einer frsu, die so wenig wert auf ihre eigenen Kinder legt. 

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13. November um 13:55

Du Jungs sind mit sehr großer Wahrscheinlichkeit beim Vater, wie im letzten Jahr.

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13. November um 13:56

Ich hatte ihm gesagt, ich möchte den Abend mit ihm verbringen. Er meinte, okay, dann ab 22 Uhr, wenn er bei der Schwester fertig ist.

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13. November um 13:57

Ich bin mit den Kids alleine, seit sie 11 Jahre alt sind. ich habe alles für sie getan. Sie werden Heilig Abend nicht da sein... dann werde ich wohl mit meinem Freund zusammen sein dürfen, um nicht alleine zu sein?

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13. November um 14:26

Es sollte nicht soweit kommen,  dass du die Erlaubnis brauchst,  mit ihm zusammen sein zu dürfen. Offensichtlich hat er - aus welchem Grund auch immer - nicht vor, dich einzubinden.

Manche Familien sind da sehr eigen. 

Wenn du nicht von ihm aus eingeladen wirst und sonst ehrlich alles passt, würde ich mal schlucken, aber es akzeptieren.

Weihnachten ist eigentlich nur ein Konstrukt, sowie "Familie" eines ist und man kann es auch anders gestalten und verbringen.


Ich verstehe deinen Unmut - er wird allerdings selbst nicht wissen, was genau ihn hier blockiert. Falls du einen guten Draht zu ihm hast, wirst du es verstehen lernen. 
 

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13. November um 14:52

Nachdem ich nun deinen anderen Thread auch gelesen hab, wird mir irgendwie bewusster, was dich an dem so stört... ich sieht so aus, also würde dein Freund 2 Leben führen wollen. Oder 3 oder 4. Auf keinen Falle ein gemeinsames mit dir. Das kann noch werden, ihr seid ja keine 25 mehr, habt beide etwas aufgebaut, die gewonnenen Freiheiten wirft man nicht so leicht über Board. Und so ewig gehts auch noch nicht.

Abere ein 50-jähriger, der sich im großen und ganzen noch so benimmt wie ein Teenager und seine Freundin nicht dabei haben will bei "Festivals", das find ich unreif. Irgendwo hat er gelernt, dass ein Mann manchmal ein Mann sein muss, mit anderen Männern und hart an der Grenze mit Flirtereien,vielleicht sogar mehr.

Anfangs hat er vielleicht in seiner Verliebtheit erzählt, was da läuft, da war er der Überzeugung, dass du es verstehen wirst. Kennst du das, wenn du deine "Schattenseiten" einem geliebtem Menschen mitteilst und du dafür nicht verurteilt wirst, so in der ersten Verliebtheit? Das verschwindet dann meistens und zu Tage treten die alten bekannten Dämonen von Verlustangst, Bindungsunsicherheiten, Rückzug, Abgrenzung, so das Gift für jede Beziehung.

Hier wäre es gut, am Ball zu bleiben, verbunden zu bleiben, an einer gemeinsamen Geschichte weiter zu schreiben. Statt dessen bestätigt man sich meist in seinen Ängsten und das ganze wird ein blöder Abwärtsstrudel.

Ich sprach vorhin schon von dem Draht. Der Draht, der über Attraktion hinaus und vermeintliche Schwierigkeiten hinweg geht, die Verbindung eines Paares mit deren Seelen. Dazu muss man durch viele Verliebtheitsschichten, sexgeschwängerte Hirnvernebelungen durch, hinter seine eigenen Ängste steigen, Verletzungen erleben, mutig und tapfer weiter dabei bleiben. Sprich ihn GERADE an, wie er sich das Leben mit dir vorstellst, jetzt und ihn Zukunft, aber sprich auch von dir und deinen Gefühlen und Wünschen.

Vielleicht kannst du ihn aus seiner Schale rauskitzeln. Mach es ihm nicht zu leicht, ich höre die Tendenz raus, dass du ihm da nachgeben willst, die Dinge unter den Teppich kehren willst (du musst hinter deine eigenen Ängste steigen), entschuldige ihn nicht, dass er "kein großer Redner ist", entwickle Selbstvertrauen, dass er es durch dich aber schon versuchen wird müssen.

Lass vielleicht sogar auch mal eine kleine Bombe explodieren, so ganz entgegengesetzt eurer Harmoniesucht. 
 

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13. November um 15:13
In Antwort auf frauevi

Nachdem ich nun deinen anderen Thread auch gelesen hab, wird mir irgendwie bewusster, was dich an dem so stört... ich sieht so aus, also würde dein Freund 2 Leben führen wollen. Oder 3 oder 4. Auf keinen Falle ein gemeinsames mit dir. Das kann noch werden, ihr seid ja keine 25 mehr, habt beide etwas aufgebaut, die gewonnenen Freiheiten wirft man nicht so leicht über Board. Und so ewig gehts auch noch nicht.

Abere ein 50-jähriger, der sich im großen und ganzen noch so benimmt wie ein Teenager und seine Freundin nicht dabei haben will bei "Festivals", das find ich unreif. Irgendwo hat er gelernt, dass ein Mann manchmal ein Mann sein muss, mit anderen Männern und hart an der Grenze mit Flirtereien,vielleicht sogar mehr.

Anfangs hat er vielleicht in seiner Verliebtheit erzählt, was da läuft, da war er der Überzeugung, dass du es verstehen wirst. Kennst du das, wenn du deine "Schattenseiten" einem geliebtem Menschen mitteilst und du dafür nicht verurteilt wirst, so in der ersten Verliebtheit? Das verschwindet dann meistens und zu Tage treten die alten bekannten Dämonen von Verlustangst, Bindungsunsicherheiten, Rückzug, Abgrenzung, so das Gift für jede Beziehung.

Hier wäre es gut, am Ball zu bleiben, verbunden zu bleiben, an einer gemeinsamen Geschichte weiter zu schreiben. Statt dessen bestätigt man sich meist in seinen Ängsten und das ganze wird ein blöder Abwärtsstrudel.

Ich sprach vorhin schon von dem Draht. Der Draht, der über Attraktion hinaus und vermeintliche Schwierigkeiten hinweg geht, die Verbindung eines Paares mit deren Seelen. Dazu muss man durch viele Verliebtheitsschichten, sexgeschwängerte Hirnvernebelungen durch, hinter seine eigenen Ängste steigen, Verletzungen erleben, mutig und tapfer weiter dabei bleiben. Sprich ihn GERADE an, wie er sich das Leben mit dir vorstellst, jetzt und ihn Zukunft, aber sprich auch von dir und deinen Gefühlen und Wünschen.

Vielleicht kannst du ihn aus seiner Schale rauskitzeln. Mach es ihm nicht zu leicht, ich höre die Tendenz raus, dass du ihm da nachgeben willst, die Dinge unter den Teppich kehren willst (du musst hinter deine eigenen Ängste steigen), entschuldige ihn nicht, dass er "kein großer Redner ist", entwickle Selbstvertrauen, dass er es durch dich aber schon versuchen wird müssen.

Lass vielleicht sogar auch mal eine kleine Bombe explodieren, so ganz entgegengesetzt eurer Harmoniesucht. 
 

Aha... so ist das. 

Liebe TE, beherzige frauevis Beitrag. 

Mein Vorschlag wäre noch der, du sagst ihm: wenn du nicht mit mir feiern magst, was ich falsch finde, weil wir ein Paar sind, feier ich eben mit anderen. Mach eine Mädelsheiligabend Party und lass es dir gut gehen. Du wirst sicher Freunde und Bekannte haben. -Es sei denn, du bist da traditionell und magst es nicht, dann wäre das schwierig. 

Tatsächlich erscheint mir am einfachsten, du sagst ihm was du darüber denkst, ohne Bitterkeit, und lässt ihn aber in seinem Trott der Unreife bis er von sich von sich aus bemüht. 

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13. November um 15:30

Danke für alle Eure Antworten. Und danke, dass ihr euch sogar die Mühe macht, meinen alten Beitrag auch noch zu lesen... Es hilft mir wirklich sehr, gedanklich weiter zu kommen.
Leider wüsste ich ncith, mit wem ich an Heilig Abend einen Mädelsabend veranstalten soll... Irgendwie haben alle Familie, oder wenigstens noch Eltern....
Mich würde auch interessieren, was ihr meint, ob sich das im Laufe der Jahre ändert.
Was hat er wohl mit dem Kommentar gemeint, es würde sich mit der heilig Abend Veranstaltung sowieso bald alles ändern. Wenn die Nichten größer sind (sie sind 13 und 11 und kennen mich gut). Oder wenn die Eltern noch älter und gebrechlicher sind?
Auch passt das Verhalten ncith, zu seinem sonstigen Verhalten, mich wirklich überall zu integrieren und mit zu nehmen. Und im Sommer, als ich so überstürzt umziehen musste, hat er mir sogar angeboten, dauerhaft bei ihm einzuziehen... Ich verstehe es einfach nicht.
Wir hatten am Sonntag und dann noch mal am Dienstag ausgiebig darüber gesprochen. Ich mag eigentlich ncith noch mal drin rum bohren, kann mir aber gut vorstellen, dass es noch mal Thema wird, dann sage ich, wie es in mir aussieht.
Trotzdem fühle ich mich einfach außen vor... während er einen schönen Familienabend mit lecker essen hat, bin ich alleine. Ich werde für mich alleine nicht aufwenidg kochen... dazu fehlt mir echt der Antrieb. Ich verstehe einfach nciht, dass er das genießen kann, wenn er weiß, ich bin am 24. alleine udn will eigentlich bei ihm sein.
Naja, ich kann noch stundenlang schreiben, es ändert sich dadurch nicht.
Wie könnte er es gemeint haben, es ändert sich sowieso bald alles? Und meint ihr, er zieht das auf Dauer über die nächsten Jahre so durch?
Liebe Grüße

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13. November um 15:54

Sorry, aber das ist wohl das normalste, dass du IHN das fragst, woher sollen wir das wissen, was er damit gemeint haben könnte.

Vielleicht meint er Corona oder vielleicht ist jemand krank in seiner Familie, vielleicht kommt die Ex seit 20 Jahren immer mit... was weiß ich.

Noch einmal - mach es ihm nicht zu bequem, er wird sich bewegen müssen.

Reden müssen.

Erklären müssen.

Anderes funktioniert Beziehung nicht!!!

 

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13. November um 15:55

Frag ihn doch das alles. Hör auf mit "ich will nicht drin rum bohren". Bohre.

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13. November um 16:17
In Antwort auf geli71

Danke für alle Eure Antworten. Und danke, dass ihr euch sogar die Mühe macht, meinen alten Beitrag auch noch zu lesen... Es hilft mir wirklich sehr, gedanklich weiter zu kommen.
Leider wüsste ich ncith, mit wem ich an Heilig Abend einen Mädelsabend veranstalten soll... Irgendwie haben alle Familie, oder wenigstens noch Eltern....
Mich würde auch interessieren, was ihr meint, ob sich das im Laufe der Jahre ändert.
Was hat er wohl mit dem Kommentar gemeint, es würde sich mit der heilig Abend Veranstaltung sowieso bald alles ändern. Wenn die Nichten größer sind (sie sind 13 und 11 und kennen mich gut). Oder wenn die Eltern noch älter und gebrechlicher sind?
Auch passt das Verhalten ncith, zu seinem sonstigen Verhalten, mich wirklich überall zu integrieren und mit zu nehmen. Und im Sommer, als ich so überstürzt umziehen musste, hat er mir sogar angeboten, dauerhaft bei ihm einzuziehen... Ich verstehe es einfach nicht.
Wir hatten am Sonntag und dann noch mal am Dienstag ausgiebig darüber gesprochen. Ich mag eigentlich ncith noch mal drin rum bohren, kann mir aber gut vorstellen, dass es noch mal Thema wird, dann sage ich, wie es in mir aussieht.
Trotzdem fühle ich mich einfach außen vor... während er einen schönen Familienabend mit lecker essen hat, bin ich alleine. Ich werde für mich alleine nicht aufwenidg kochen... dazu fehlt mir echt der Antrieb. Ich verstehe einfach nciht, dass er das genießen kann, wenn er weiß, ich bin am 24. alleine udn will eigentlich bei ihm sein.
Naja, ich kann noch stundenlang schreiben, es ändert sich dadurch nicht.
Wie könnte er es gemeint haben, es ändert sich sowieso bald alles? Und meint ihr, er zieht das auf Dauer über die nächsten Jahre so durch?
Liebe Grüße

Es enttäuscht und schmerzt dir allzu sehr als das du etwas sagen kannst. Du wist  dadurch aber viel tiefer in der Enttäuschung versinken, darin suhlen und darin brodeln, wenn du jetzt konfliktscheu agierst. Tu dir das nicht an. Sprich es direkt an. 

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13. November um 17:15

Ich habe viele Jahre Weihnachten bei meiner Oma verbracht, allein. Partner hin oder her.
Es war immer toll und wollte das nicht ändern. Wir (Oma und ich) wurden auch öfters zu ihren Söhnen (meine Onkels) eingeladen. Aber das wollte keiner. Meine Oma war da wie ich.

Ich habe sie auch außerhalb von der Weihnachtszeit besucht, so ist es ja nicht. Aber Weihnachten war immer besonders.

Nach ihrem Tod feierte ich mit meiner Familie und Partner, es ist auch schön. Aber ich habe nie wieder so schöne Weihnachten gehabt wie mit Oma.

Muss also nicht zwangsläufig was persönliches sein.

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13. November um 18:11

Ich kann dich gut verstehen,  aber wie bereits erwähnt wurde mach dann alleine was. Nicht beleidigt sein, sag ihm dass er dann an einem der beiden Weihnachtstage zu dir kommen kann. Bettel nicht darum dass Du zu seiner Schwester mitkommen kannst.  Mach dich dann eben rar für ihn. 
 Manche Familien sind sehr eigen. Das sehe ich an der von meinem Mann.  Und Eigenheiten einer Familie ändern sich nicht.  

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14. November um 23:32

Ich kann Deine Unsicherheit absolut verstehen. Weihnachten ist ein Fest, zu dem auch der Partner gehört. Wenn es eine komplizierte Patchworkkonstellation notwendig macht, kann man es mal als Ausnahme verstehen, dass man getrennt die Familien besucht, zum Beispiel dann, wenn beide Familien gleichzeitig an erster Stelle kommen wollen. Da Du aber alleine wärst, gibt es solch ein vertrackte Situation nicht. Vielleicht ist es ihm noch zu früh, dieses Fest gemeinsam mit Dir und der Familie zu feiern. Ihr solltet klären, wie das auch in der ferneren Zukunft weitergehen soll. Kannst Du es akzeptieren? Findet ihr einen Kompromiss? Auf jeden Fall würde ich es nicht bei einem Schulterzucken als Antwort seinerseits belassen. Auf eine Erklärung würde ich bestehen, so kannst Du vielleicht auch ein gewisses Verständnis dafür entwickeln. Sollte nichts von ihm kommen, entscheide, ob Du das für immer tolerieren kannst, oder suche Dir ein Fest, an dem er eben ohne Dich auskommen muss, Silvester z. B. 😉

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15. November um 15:05

Denke mal wie es wäre wenn du dich tatsächlich durchesetztlen koenntest und er lädt dich ein. Würdest du dich wohl fühlen, wenn du weißt dass es ihm unangenehm ist, dass du dabei bist? Die anderen Weihnachten davor hattest du ihn auch nicht. Wie hast du denn gefeiert? Am besten akzeptierst und RESPEKTIERST du seinen Wunsch, und ihr sieht euch ab 22 Uhr oder am nächsten Tag.Wenn du bei ihm weiter bohrst, bist du ihn vielleicht sogar so schneller los als Weihnachten kommen kann. Ich kann dich gut verstehen, aber denk auch an ihn und nicht nur an dich.

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15. November um 15:39
In Antwort auf geli71

Hallo,
ich bin 49 Jahre und habe seit Mai eine neue Beziehung. Es läuft sehr harmonisch, wir hatten noch keine ernsten Streitigkeiten, wir lassen uns Freiräume und genießen die gemeinsame Zeit. Ich habe gelernt, dass mein Freund nicht der "große Redner" ist, komme aber ganz gut klar. Wir wohnen ca. 40 km voneinander entfernt, sehen uns an den Wochenenden und ein Mal unter der Woche.Bei mir im Haushalt wohnen noch meine 21-jährigen Söhne, die noch in Ausbildung sind. Es ist eine Art WG, wir organisieren uns ganz gut. Mein Freund hat mich schon ganz früh in seiner Familie integriert, seine Schwester mit Mann und zwei Teenagertöchtern, seine Tochter mit Verlobtem, seine Eltern.
Nun wirft Weihnachten seine Schatten voraus. Wir waren bei der Schwester und es ging um Geschenke für die Kids. Als wir auf dem Heimweg wieder alleine waren, habe ich gesagt, wir sollten die Verwandtschaftstermine frühzeitig für uns absprechen, damit wir nicht getrennt, sondern zusammen mal hier und mal dort bei der Verwandtschaft die Tage verbringen. Für ihn war dann klar, dass er heilig Abend bei seiner Schwester verbringt, seine Eltern kommen noch dazu. Er hat gleich erklärt, das würde sich in nächster Zeit sowieso alles ändern. Leider habe ich versäumt zu fragen, wie er das genau meint.
Meine Jungs sind manchmal daheim, manchmal beim Vater. Mein Freund meinte, wenn die Jungs da sind, dann sollte ich auf jeden Fall daheim sein. Meine Erklärung, dass das nicht zwingend notwendig ist und die Jungs auch nicht erwarten (es ist ja nicht das erste Weihnachten) hat er irgendwie überhört. Letztes Jahr waren sie beim Vater. Er meinte, was ich denn dann ganz alleine an dem Abend machen wolle. Er kam gar nicth auf die Idee, dass ich bei ihm mit könnte. ich hab's dann angesprochen, dass wir dann zusammen bei seiner Schwester sein könnten. ER windet sich wie ein Aal. Naja, wenn ich dann alleine bin, könne er zu mir kommen, oder ich zu ihm - gegen 22 Uhr, wenn das Treffen bei seinern Schwester vorbei ist. Ich war platt. DAs war am Sonntag. Als er am Dienstagabend bei mir war, habe ich es noch mal angesprochen. Er hat behauptet, er hätte noch nie eine Freundin dorthin mit genommen. Auf meine Frage, wie er es gemacht hat, als er verheiratet war, kanner nicht antworten, er würde sich nicht mehr erinnern (es ist 20 Jahre her). Auf meine Frage, was denn dann sei, wenn wir zusammen wohnen, ob ich dann den 24.12. alleine daheim warte, bis er wieder kommt, meinte er, dann sei sowieso alles anders. (Er hat mir kürzlich ernsthaft angeboten, bei ihm einzuziehen, da ich wegen Eigenbedarfskündigunt umziehen muss. Ich habe es nur deshalb nicht getan und abgelehnt, weil meine Söhne finanzielle noch nicht unabhängig sind.).
Die ganze Situation belastet mich sehr. Wie kann es sein, dass er mich an dem Abend nicht dabei haben will. Ich kenne die Leute alle, wir kommen gut miteinander aus. (Seine Tochter wird nicht dabei sein, sie feiert mit der Familie ihres Verlobten). Diesen Abend verbringt man mit seiner Familie und den Leuten, die einem am wichtigsten sind und die man am meisten liebt. Und da gehöre ich nicht dazu? Ihm ist es sogar lieber, ich bin evtl. alleine bei mir daheim, als dass ich mit gehe? Ich weiß gar nicht, was ich davon halten soll.
Was auch ganz komisch war, dass die Schwester mich schon vor 4 Wochen mal gefragt hat, wie ich denn Weihnachten verbringe, Damals habe ich mir nicht viel gedacht, nur wie umsichtig, dass sie sich so früh Gedanken macht. Ich vermute, dass sie sich darüber austauschen und mich einfach nciht haben wollen. Das macht mich traurig. Ich habe meinem Freund gesagt, dass ich das gar nicht kenne, dass man sich an diesen Tagen getrennt voneinander Besuche macht. Er meinte, wie denn dann. ich habe ihm erklärt, dass ich es so kenne, dass man sich als Paar Gedanken macht und das so organisiert, dass man zusammen ist. Es passt in meinen Gedanken und vom Gefühl nicth zusammen, da er mich sonst wirklich immer mitnimmt.. ich verstehe das nciht. Was denkt ihr, an was das liegen kann? Wird das jahrelang auf Dauer so sein?
ich kann ihn dieses Jahr schon seinen Willen lassen... aber ein Dauerzustand soll das nicht sein.
Bin gespannt auf Eure Meinungen.
Grüße, geli

...alles etwas undurchsichtig.

Schliesse mich einigen Vorrednern an...

Auf der einen Seite hat er noch nie eine Freundin mitgenommen zu seiner Schwester,andererseits sagt er "es wird sich eh bald alles ändern"  und WAS bitte?

Du bist 49,kein kleines Kind mehr,was man mit Gummibärchen vielleicht gnädig stimmen kann.

Entweder..er plant einfach keine Zukunft mit Dir..
Oder..die Ex kommt zur Ex-Schwägerin an Weihnachten..

Oder er ist einfach ein bisschen blöd.

Klär es..diskutier es aus mit ihm.


Ich finde,Weihnachten wird überbewertet..dann gibts Stress und oft Streit bei Geschiedenen..wo wann die Kinder sind und auch so (nicht immer)..

Vor Jahren hatte ich immer gearbeitet an Weihnachten,die Kolleginnen mit Kindern wollten natürlich bei ihren Familien sein.
Hatte dann immer Silvester/Neujahr frei..auch ganz nett.

Dann starb vor weit über 10Jahren ein sehr nahes betagtes Familienmitglied am Heiligen Abend.
Seitdem sch..... ich auf die Tradition,entschuldigt mein Deutsch.

Ich hab aber vollstes Verständnis,dass die meisten Familien Traditionen einhalten und pflegen wollen.
Weihnachten..Familie...1.Feiertag Papa (geschieden) 2.Feiertag Mama..oder wie auch immer...

Allemal würde ich es wissen wollen,warum er so rumeiert..entweder er mag sich nicht zu Dir bekennen oder seine Schwester ist eine ganz üble Zicke..wer weiss.
Diskutier es,bis Du Antworten findest,mit denen Du was anfangen kannst.
Selbst wenn seine Ex bei der Schwester sein sollte..wo ist das Problem? Die hat möglich auch einen neuen Partner..und man sieht sich vielleicht..warum auch immer..Gewohnheit...?

Gutes Gelingen 

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In Antwort auf geli71

Hallo,
ich bin 49 Jahre und habe seit Mai eine neue Beziehung. Es läuft sehr harmonisch, wir hatten noch keine ernsten Streitigkeiten, wir lassen uns Freiräume und genießen die gemeinsame Zeit. Ich habe gelernt, dass mein Freund nicht der "große Redner" ist, komme aber ganz gut klar. Wir wohnen ca. 40 km voneinander entfernt, sehen uns an den Wochenenden und ein Mal unter der Woche.Bei mir im Haushalt wohnen noch meine 21-jährigen Söhne, die noch in Ausbildung sind. Es ist eine Art WG, wir organisieren uns ganz gut. Mein Freund hat mich schon ganz früh in seiner Familie integriert, seine Schwester mit Mann und zwei Teenagertöchtern, seine Tochter mit Verlobtem, seine Eltern.
Nun wirft Weihnachten seine Schatten voraus. Wir waren bei der Schwester und es ging um Geschenke für die Kids. Als wir auf dem Heimweg wieder alleine waren, habe ich gesagt, wir sollten die Verwandtschaftstermine frühzeitig für uns absprechen, damit wir nicht getrennt, sondern zusammen mal hier und mal dort bei der Verwandtschaft die Tage verbringen. Für ihn war dann klar, dass er heilig Abend bei seiner Schwester verbringt, seine Eltern kommen noch dazu. Er hat gleich erklärt, das würde sich in nächster Zeit sowieso alles ändern. Leider habe ich versäumt zu fragen, wie er das genau meint.
Meine Jungs sind manchmal daheim, manchmal beim Vater. Mein Freund meinte, wenn die Jungs da sind, dann sollte ich auf jeden Fall daheim sein. Meine Erklärung, dass das nicht zwingend notwendig ist und die Jungs auch nicht erwarten (es ist ja nicht das erste Weihnachten) hat er irgendwie überhört. Letztes Jahr waren sie beim Vater. Er meinte, was ich denn dann ganz alleine an dem Abend machen wolle. Er kam gar nicth auf die Idee, dass ich bei ihm mit könnte. ich hab's dann angesprochen, dass wir dann zusammen bei seiner Schwester sein könnten. ER windet sich wie ein Aal. Naja, wenn ich dann alleine bin, könne er zu mir kommen, oder ich zu ihm - gegen 22 Uhr, wenn das Treffen bei seinern Schwester vorbei ist. Ich war platt. DAs war am Sonntag. Als er am Dienstagabend bei mir war, habe ich es noch mal angesprochen. Er hat behauptet, er hätte noch nie eine Freundin dorthin mit genommen. Auf meine Frage, wie er es gemacht hat, als er verheiratet war, kanner nicht antworten, er würde sich nicht mehr erinnern (es ist 20 Jahre her). Auf meine Frage, was denn dann sei, wenn wir zusammen wohnen, ob ich dann den 24.12. alleine daheim warte, bis er wieder kommt, meinte er, dann sei sowieso alles anders. (Er hat mir kürzlich ernsthaft angeboten, bei ihm einzuziehen, da ich wegen Eigenbedarfskündigunt umziehen muss. Ich habe es nur deshalb nicht getan und abgelehnt, weil meine Söhne finanzielle noch nicht unabhängig sind.).
Die ganze Situation belastet mich sehr. Wie kann es sein, dass er mich an dem Abend nicht dabei haben will. Ich kenne die Leute alle, wir kommen gut miteinander aus. (Seine Tochter wird nicht dabei sein, sie feiert mit der Familie ihres Verlobten). Diesen Abend verbringt man mit seiner Familie und den Leuten, die einem am wichtigsten sind und die man am meisten liebt. Und da gehöre ich nicht dazu? Ihm ist es sogar lieber, ich bin evtl. alleine bei mir daheim, als dass ich mit gehe? Ich weiß gar nicht, was ich davon halten soll.
Was auch ganz komisch war, dass die Schwester mich schon vor 4 Wochen mal gefragt hat, wie ich denn Weihnachten verbringe, Damals habe ich mir nicht viel gedacht, nur wie umsichtig, dass sie sich so früh Gedanken macht. Ich vermute, dass sie sich darüber austauschen und mich einfach nciht haben wollen. Das macht mich traurig. Ich habe meinem Freund gesagt, dass ich das gar nicht kenne, dass man sich an diesen Tagen getrennt voneinander Besuche macht. Er meinte, wie denn dann. ich habe ihm erklärt, dass ich es so kenne, dass man sich als Paar Gedanken macht und das so organisiert, dass man zusammen ist. Es passt in meinen Gedanken und vom Gefühl nicth zusammen, da er mich sonst wirklich immer mitnimmt.. ich verstehe das nciht. Was denkt ihr, an was das liegen kann? Wird das jahrelang auf Dauer so sein?
ich kann ihn dieses Jahr schon seinen Willen lassen... aber ein Dauerzustand soll das nicht sein.
Bin gespannt auf Eure Meinungen.
Grüße, geli

Realistisch betrachtet ist es doch so...Du liebst deine Söhne und feierst dennoc weihnachten ohne sie...er liebt dich und widmet den Heilig Abend seiner Familie...Das ist doch okay und gar nicht schlimm...ich kapiere dein Anspruchsverhalten da nicht...besuche du doch deine Familie...jeder hat so seine Rituale und es ist nur der eine Tag...mich würde das richtig nerven, wenn ein Partner da so ein Drama draus macht...Es ist doch kein Indikator für die Beziehung wer wo feiert, zumal er ja sagt abends sehen ginge ohne Probleme...

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