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Weihnachten mit der Ex

11. Dezember 2018 um 11:05

Hallo zusammen
Ich möchte hier mein "Problem" schildern. Mich interessieren die Meinungen dazu.
Ich bin nun seit fast 2 Jahren mit meinen Partner zusammen (wir beide sind fast 60 Jahre alt). Zum Zeitpunkt unseres Zusammenkommens lebte er bereits seit 2 Jahren von seiner ehemaligen Partnerin getrennt, hat sich aber trotzdem immer wieder mit ihr getroffen. Als wir uns kennenlernten, hat er  offen kommuniziert und sie bezüglich neuer Partnerschaft orientiert. Dies gab am Anfang einige Probleme, hat sich aber nun gelegt. Wir wohnen nicht in einem gemeinsamen Haushalt, jedoch nur max. 15 Minuten Autofahrt entfernt. Trotzdem habe ich manchmal das Gefühl, wir führen weniger als eine Wochenendbeziehung. Unter der Woche gibts abend mal ein Stündchen; am Wochenende muss ich jeweils morgens wieder abrauschen, teils weil er arbeiten muss, meistens aber weil er anderweitig verabredet ist. Dies ist auch okay, aber es muss ja nicht jedes WE sein. Dazu kommt, dass er in diesem Jahr ganze 3x den Weg zu mir unter die Räder genommen hat, ansonsten fahre immer ich. Das frustriert - aber er findet dies so ganz okay. Ferien muss ich bis auf ca. 1 Woche alleine verbringen. Da er selbständig ist, habe ich ein gewisses Verständnis, hoffe, aber, dass er sich zumindest bemüht, sich ab und zu einige Stunden freizuschaufeln. Gerade letzte Woche hatte ich frei, er aber hat sich überhaupt nicht darum bemüht, etwas Zeit mit mir zu verbringen. Und jetzt kommts: am letzten Abend hat er mir so kurz erklärt, dass er Weihnachten mit seinen Kindern (beide leben bei ihm) bei seiner Ex feiern wird. Die Kinder, mit denen im mich sehr gut verstehe, sind im Übrigen 22 und 25 Jahre alt, also alt genung um alleine zur Mutter zu fahren. Dies hat mich sehr verletzt, also bin ich vorerst mal nach Hause gefahren. Obwohl er ab und an mal erwähnt, dass er mit mir alt oder noch älter werden möchte, bin ich sehr verunsichert. Bin ich wirklich so daneben, wenn ich daran zweifle, dass diese Beziehung auf Dauer eine Chance hat. Ich liebe ihn sehr, merke aber, dass mich die Situation sehr belastet.
 

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11. Dezember 2018 um 11:37

"am Wochenende muss ich jeweils morgens wieder abrauschen"
Hier schreibst du, dass du zu ihm fährst. Das ist ein Fehler. Wenn er dich überhaupt sehen will, kommt er zu dir.

"Dazu kommt, dass er in diesem Jahr ganze 3x den Weg zu mir unter die Räder genommen hat, ansonsten fahre immer ich."
Eben.

"Das frustriert - aber er findet dies so ganz okay."
Fehler von dir. Du musst nicht akzeptieren, dass er dich frustriert.

"Bin ich wirklich so daneben, wenn ich daran zweifle, dass diese Beziehung auf Dauer eine Chance hat."
Ich kann mir schon vorstellen, dass er sein Verhalten auch ändern kann, wenn du dich nicht auf jede Ausrede einlässt. Stelle das Nachrennen sofort ein und warte ab, ob ihm dazu etwas einfällt. ER, der Selbständige, ist gut geeignet, der Macher zu sein.  

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12. Dezember 2018 um 16:45

Weiß er denn auch, dass dich die Situation belastet und dass du ihn gern öfter sehen würdest?

lg
cefeu

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12. Dezember 2018 um 19:34
In Antwort auf gruftie

Hallo zusammen
Ich möchte hier mein "Problem" schildern. Mich interessieren die Meinungen dazu.
Ich bin nun seit fast 2 Jahren mit meinen Partner zusammen (wir beide sind fast 60 Jahre alt). Zum Zeitpunkt unseres Zusammenkommens lebte er bereits seit 2 Jahren von seiner ehemaligen Partnerin getrennt, hat sich aber trotzdem immer wieder mit ihr getroffen. Als wir uns kennenlernten, hat er  offen kommuniziert und sie bezüglich neuer Partnerschaft orientiert. Dies gab am Anfang einige Probleme, hat sich aber nun gelegt. Wir wohnen nicht in einem gemeinsamen Haushalt, jedoch nur max. 15 Minuten Autofahrt entfernt. Trotzdem habe ich manchmal das Gefühl, wir führen weniger als eine Wochenendbeziehung. Unter der Woche gibts abend mal ein Stündchen; am Wochenende muss ich jeweils morgens wieder abrauschen, teils weil er arbeiten muss, meistens aber weil er anderweitig verabredet ist. Dies ist auch okay, aber es muss ja nicht jedes WE sein. Dazu kommt, dass er in diesem Jahr ganze 3x den Weg zu mir unter die Räder genommen hat, ansonsten fahre immer ich. Das frustriert - aber er findet dies so ganz okay. Ferien muss ich bis auf ca. 1 Woche alleine verbringen. Da er selbständig ist, habe ich ein gewisses Verständnis, hoffe, aber, dass er sich zumindest bemüht, sich ab und zu einige Stunden freizuschaufeln. Gerade letzte Woche hatte ich frei, er aber hat sich überhaupt nicht darum bemüht, etwas Zeit mit mir zu verbringen. Und jetzt kommts: am letzten Abend hat er mir so kurz erklärt, dass er Weihnachten mit seinen Kindern (beide leben bei ihm) bei seiner Ex feiern wird. Die Kinder, mit denen im mich sehr gut verstehe, sind im Übrigen 22 und 25 Jahre alt, also alt genung um alleine zur Mutter zu fahren. Dies hat mich sehr verletzt, also bin ich vorerst mal nach Hause gefahren. Obwohl er ab und an mal erwähnt, dass er mit mir alt oder noch älter werden möchte, bin ich sehr verunsichert. Bin ich wirklich so daneben, wenn ich daran zweifle, dass diese Beziehung auf Dauer eine Chance hat. Ich liebe ihn sehr, merke aber, dass mich die Situation sehr belastet.
 

Weihnachten allein...
Hmm, schnell noch einen Urlaub buchen und Sylvesterparty gleich mit!
Und dann kann er feiern wie er will und Du nimmst Bücher und Laptop und auf ans Buffet oder irgendeine Party!
Oder vielleicht kannst Du Jemand anderen einladen, ist ja noch Zeit.
Ansonsten Weihnachten OHNE   ( Partner ????)  und der wäre mein Ex.  .

Merry Christmas 

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25. Februar um 9:55
In Antwort auf gruftie

Hallo zusammen
Ich möchte hier mein "Problem" schildern. Mich interessieren die Meinungen dazu.
Ich bin nun seit fast 2 Jahren mit meinen Partner zusammen (wir beide sind fast 60 Jahre alt). Zum Zeitpunkt unseres Zusammenkommens lebte er bereits seit 2 Jahren von seiner ehemaligen Partnerin getrennt, hat sich aber trotzdem immer wieder mit ihr getroffen. Als wir uns kennenlernten, hat er  offen kommuniziert und sie bezüglich neuer Partnerschaft orientiert. Dies gab am Anfang einige Probleme, hat sich aber nun gelegt. Wir wohnen nicht in einem gemeinsamen Haushalt, jedoch nur max. 15 Minuten Autofahrt entfernt. Trotzdem habe ich manchmal das Gefühl, wir führen weniger als eine Wochenendbeziehung. Unter der Woche gibts abend mal ein Stündchen; am Wochenende muss ich jeweils morgens wieder abrauschen, teils weil er arbeiten muss, meistens aber weil er anderweitig verabredet ist. Dies ist auch okay, aber es muss ja nicht jedes WE sein. Dazu kommt, dass er in diesem Jahr ganze 3x den Weg zu mir unter die Räder genommen hat, ansonsten fahre immer ich. Das frustriert - aber er findet dies so ganz okay. Ferien muss ich bis auf ca. 1 Woche alleine verbringen. Da er selbständig ist, habe ich ein gewisses Verständnis, hoffe, aber, dass er sich zumindest bemüht, sich ab und zu einige Stunden freizuschaufeln. Gerade letzte Woche hatte ich frei, er aber hat sich überhaupt nicht darum bemüht, etwas Zeit mit mir zu verbringen. Und jetzt kommts: am letzten Abend hat er mir so kurz erklärt, dass er Weihnachten mit seinen Kindern (beide leben bei ihm) bei seiner Ex feiern wird. Die Kinder, mit denen im mich sehr gut verstehe, sind im Übrigen 22 und 25 Jahre alt, also alt genung um alleine zur Mutter zu fahren. Dies hat mich sehr verletzt, also bin ich vorerst mal nach Hause gefahren. Obwohl er ab und an mal erwähnt, dass er mit mir alt oder noch älter werden möchte, bin ich sehr verunsichert. Bin ich wirklich so daneben, wenn ich daran zweifle, dass diese Beziehung auf Dauer eine Chance hat. Ich liebe ihn sehr, merke aber, dass mich die Situation sehr belastet.
 

Hallo zusammen
Ich melde mich nochmals und danke für eure Meinungen. Ich habe mich an Weihnachten tatsächlich zum Wellnessen verabredet und natürlich meine eigene Familie besucht.
Ich habe mit meinem Partner das Gespräch gesucht und ihm erklärt, dass mich sein Verhalten verletzt. Er hat mich, so glaubte ich wenigstens, verstanden und hat mir erklärt, dass mich seine Ex einfach nicht möge (sie kennt mich aber gar nicht) und dass darum gemeinsame Festivitäten kein Thema seien. Er hat mir auch zu verstehen gegeben, dass es darum immer wieder zu solchen Situationen kommen werde. Wenn z.B. seine Stieftochter heiraten würde, wäre ich mit Sicherheit nicht dabei und er müsse dann alleine hingehen. Am Besten wäre er sowieso alleine, dann hätte er diese Probleme nicht. So müsse er mich jedesmal ausquartieren und teilweise anschwindeln, wenn seine erwachsenen Kinder Besuch von dieser Seite der Familie haben. Bei der Familie seines Partners darf ich vorhanden sein.  Ich habe ihm daraufhin angeboten, meine Sachen zu packen und zu gehen (wir wohnen getrennt). Das wollte er aber auch nicht, denn er liebe mich und geniesse die Zeit mit mir .
In meinem persönlichen Umfeld sehe ich regelmässig, dass solche "Patchwork-Familien" problemlos funktionieren und die Erwachsenen meist freundschaftlich miteinander umgehen können. Wieso also bei mir/uns nicht? Es machte mich traurig.
Gestern ist es nun eskaliert: er hat mir eröffnet, dass seine erwachsene Stieftochter (die nach wie vor bei ihm wohnt) am Samstag Geburtstag habe und die Mutter eingeladen sei (was ja aus meiner Sicht völlig normal ist). Und ich hätte gefälligst an diese Tag nicht aufzutauchen. Nachdem ich nicht gerade Freudensprünge gemacht habe, hat er erwähnt, dass er damit gerechnet habe, dass es Probleme geben würde.
Aber das sei schliesslich seine Familie. Mir ist in diesem Moment klar geworden, dass ich immer wieder ausgegrenzt werden würde. Ich habe ihm gesagt, dass ich nie dazugehören würde, weil er es anscheinend den Mut nicht hat, zu mir zu stehen und seiner Ex klarzumachen, dass ich nun die Frau an seiner Seite bin/war. Und unter diesen Umständen wäre es wohl besser, wenn ich nun defintiv gehen würde. Ich habe meine Sachen gepackt und habe die Türe ein letztes Mal von aussen zugemacht. Er ist nur kopfschüttelnd daneben gestanden.
Obwohl ich grundsätzlich weiss, dass es so besser ist und ich mich auch nicht weiter so behandeln lassen möchte, tut es unendlich weh - denn die Gefühle lassen sich nicht einfach abschalten

 

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25. Februar um 10:10

Das liegt an deiner Hand ihn zu bewegen, ihn an dir zu verbinden, dich als wertvolle Partnerin zu anerkennen 

Du hast wenig Einfluss auf ihn, deswegen fuhr er weiter sein Leben wie gehabt.

Er wird sich melden ( das sind Typen, die unentschlossen sind ) und du hoffst natürlich dass er sich meldet.

Eine kluge Frau hätte so einen Typen um den Finger gewickelt, dass er sie nur liebt, sieht und achtet, wenn du nicht auf sein Geld bist oder Angst vor einsamsein im Alter 

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25. Februar um 10:47
In Antwort auf gruftie

Hallo zusammen
Ich melde mich nochmals und danke für eure Meinungen. Ich habe mich an Weihnachten tatsächlich zum Wellnessen verabredet und natürlich meine eigene Familie besucht.
Ich habe mit meinem Partner das Gespräch gesucht und ihm erklärt, dass mich sein Verhalten verletzt. Er hat mich, so glaubte ich wenigstens, verstanden und hat mir erklärt, dass mich seine Ex einfach nicht möge (sie kennt mich aber gar nicht) und dass darum gemeinsame Festivitäten kein Thema seien. Er hat mir auch zu verstehen gegeben, dass es darum immer wieder zu solchen Situationen kommen werde. Wenn z.B. seine Stieftochter heiraten würde, wäre ich mit Sicherheit nicht dabei und er müsse dann alleine hingehen. Am Besten wäre er sowieso alleine, dann hätte er diese Probleme nicht. So müsse er mich jedesmal ausquartieren und teilweise anschwindeln, wenn seine erwachsenen Kinder Besuch von dieser Seite der Familie haben. Bei der Familie seines Partners darf ich vorhanden sein.  Ich habe ihm daraufhin angeboten, meine Sachen zu packen und zu gehen (wir wohnen getrennt). Das wollte er aber auch nicht, denn er liebe mich und geniesse die Zeit mit mir .
In meinem persönlichen Umfeld sehe ich regelmässig, dass solche "Patchwork-Familien" problemlos funktionieren und die Erwachsenen meist freundschaftlich miteinander umgehen können. Wieso also bei mir/uns nicht? Es machte mich traurig.
Gestern ist es nun eskaliert: er hat mir eröffnet, dass seine erwachsene Stieftochter (die nach wie vor bei ihm wohnt) am Samstag Geburtstag habe und die Mutter eingeladen sei (was ja aus meiner Sicht völlig normal ist). Und ich hätte gefälligst an diese Tag nicht aufzutauchen. Nachdem ich nicht gerade Freudensprünge gemacht habe, hat er erwähnt, dass er damit gerechnet habe, dass es Probleme geben würde.
Aber das sei schliesslich seine Familie. Mir ist in diesem Moment klar geworden, dass ich immer wieder ausgegrenzt werden würde. Ich habe ihm gesagt, dass ich nie dazugehören würde, weil er es anscheinend den Mut nicht hat, zu mir zu stehen und seiner Ex klarzumachen, dass ich nun die Frau an seiner Seite bin/war. Und unter diesen Umständen wäre es wohl besser, wenn ich nun defintiv gehen würde. Ich habe meine Sachen gepackt und habe die Türe ein letztes Mal von aussen zugemacht. Er ist nur kopfschüttelnd daneben gestanden.
Obwohl ich grundsätzlich weiss, dass es so besser ist und ich mich auch nicht weiter so behandeln lassen möchte, tut es unendlich weh - denn die Gefühle lassen sich nicht einfach abschalten

 

Du hast das richtige fuer dich getan. Als seine Partnerin solltest du auf keinen Fall so behandelt werden. 

Fas tut erst einmal richtig weh....aber auf lange Sicht gesehen ist es gut fuer dich. 

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25. Februar um 11:38
In Antwort auf seelsemiotiker1

Das liegt an deiner Hand ihn zu bewegen, ihn an dir zu verbinden, dich als wertvolle Partnerin zu anerkennen 

Du hast wenig Einfluss auf ihn, deswegen fuhr er weiter sein Leben wie gehabt.

Er wird sich melden ( das sind Typen, die unentschlossen sind ) und du hoffst natürlich dass er sich meldet.

Eine kluge Frau hätte so einen Typen um den Finger gewickelt, dass er sie nur liebt, sieht und achtet, wenn du nicht auf sein Geld bist oder Angst vor einsamsein im Alter 

Ganz ehrlich hoffe ich, dass er sich nicht meldet und mich momentan einfach in Ruhe lässt.Und was bringt es, einen solch unentschlossenen Menschen um den Finger zu wickeln. Der hat doch so ne Angst vor seiner Ex, dass wir nie eine wirklich schöne Beziehung führen könnten. Auf Geld bin ich nicht aus - ich arbeite schon mehr als mein halbes Leben und Angst vor Einsamkeit brauche ich auch nicht zu haben. Aber es ersetzt einen liebevollen Partner nicht... Leider






 

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25. Februar um 13:57

Oh ich denke doch!
Der wird sich niemals ändern - und darauf habe ich echt keine Lust mehr.
Der kann mich mal.....

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