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Wegwerfgesellschaft

18. Juli 2006 um 13:30

Mich würde mal interessieren, welche Argumente ihr für und wieder das schnelle Aufgeben einer Beziehung habt.

Ich habe bis jetzt nur zwei langjährige Beziehungen gehabt. Natürlich würde mich etwas neues reizen, aber... der Reiz des neuen ist schneller weg, als das tiefe Vertrauen, dass man über lange Zeit zu einander aufbaut. Also ich für meinen Teil bin gegen das schnelle aufgeben, weil ich einfach nicht an die These: "Bei dem/der Nächsten wirds besser" glaube.
Ich lese da gerade ein Buch, wo es um die Auffassung geht, dass fast alle Beziehungsprobleme aus Problemen mit uns selbst entstehen.

Freue mich darauf unterschiedliche Meinungen zu Lesen, aber bitte nur im freundlichen Ton.

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18. Juli 2006 um 14:26

Bücher
sind ganz gute Ratgeber,aber durch das Berg und Tal der Liebe muss man selber wandern ,so oder so.

Es ist einfacher,eine Beziehung hinzuschmeissen,die nicht funktioniert.
Dann wiederholt man das "Muster"solange -bewusst oder unbewusst-dass das ständig wieder passiert,aus ähnlichen Gründen Schluss zu machen.
Vielleicht kommt man dann mal drauf,dass es nicht schlecht wäre,mal in sich zu gehen und Gründe zu hinterfragen
Und dazuzulernen,und anders mit dem Liebesleben umgehen zu lernen.

Wenn man das schafft,einen neuen Weg zu beschreiten,kann man sehr lang mit einem Partner glücklich werden.
Vorausgesetzt man ist willens,auch an der Beziehung zu arbeiten.
Stillstand ist Rückschritt

lg

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18. Juli 2006 um 15:21
In Antwort auf cinnamon42

Bücher
sind ganz gute Ratgeber,aber durch das Berg und Tal der Liebe muss man selber wandern ,so oder so.

Es ist einfacher,eine Beziehung hinzuschmeissen,die nicht funktioniert.
Dann wiederholt man das "Muster"solange -bewusst oder unbewusst-dass das ständig wieder passiert,aus ähnlichen Gründen Schluss zu machen.
Vielleicht kommt man dann mal drauf,dass es nicht schlecht wäre,mal in sich zu gehen und Gründe zu hinterfragen
Und dazuzulernen,und anders mit dem Liebesleben umgehen zu lernen.

Wenn man das schafft,einen neuen Weg zu beschreiten,kann man sehr lang mit einem Partner glücklich werden.
Vorausgesetzt man ist willens,auch an der Beziehung zu arbeiten.
Stillstand ist Rückschritt

lg

Also du bist auch Pro Beziehung
Habe ich das richtig verstanden?
Auch wenn man dafür einen Teil seiner selbst aufgeben muss? (Kompromisslösungen)

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18. Juli 2006 um 15:59

Ich meine Kompromisse
Den die heißen immer auch einen Teil des eigenen Wollens auch aufzugeben, oder?

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18. Juli 2006 um 16:35

Aaaalso,
nach einer gewissen Zeit der Beziehung stellt sich nun mal der Alltag ein und es ist nicht mehr alles so aufregend. In dieser Übergangsphase oder auch noch danach sehnt man sich vielleicht ein bisschen nach dem aufregenden Neuen und bildet sich vielleicht ein, dass ein neuer Partner jetzt genau das Richtige wäre.
Der Trugschluß an der Sache ist nur, dass mit dem neuen Partner auch irgendwann der Alltag kommt und man sich dann wieder nach etwas aufregendem Neuen sehnt.
Das ist ein dauerner Teufelskreis, den man entweder bis ins hohe Alter erhalten kann, oder eben unterbrechen.
Ich bin eindeutig fürs unterbrechen, denn es stimmt schon, langjährige Vetrautheit, echte Liebe (nicht verliebtsein!), füreinander einstehen, Zusammenhalt auch in schlechten Zeiten, sind viel kostbarer.
Wenn man einen Partner gefunden hat der einen gut behandelt, mit dem man Kompromisse eingehen kann und im Großen und Ganzen auf einer Wellenlänge ist, sollte man das schon zu schätzen wissen. Denn wieviele Idioten laufen denn da draußen rum, die ihre Partner schlagen, betrügen, finanziell ausbeuten und und und...
Natürlich sollte man sich nicht selber aufgeben, das heißt, man sollte schon noch eigene Hobbies und Freunde beibehalten und sich einen Freiraum schaffen, jedoch geht das in einer guten Beziehung nicht mehr in dem Maße wie als Single. Ich hab ein paar Monate gebraucht bis ich das mal kapiert habe. Bin weiterhin ziemlich eifrig meinen Alleinbeschäftigungen nachgegangen, bis mein Freund dann mal meinte "wenn ich das auch so machen würde wie Du, dann würden wir uns gar nicht mehr sehen", und damit hatte er auch recht.
Jetzt zieh ich halt nur noch jedes zweite Wochenende mit meinen Mädels um die Häuser und verbringe das zweite Wochenende mit ihm, was ich auch gern tu.
Man muß in einer Beziehung zurückstecken und immer weiter daran arbeiten, aber dafür bekommt man doch auch so viel schöne Sachen zurück, oder?

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18. Juli 2006 um 17:02
In Antwort auf sam_12334553

Aaaalso,
nach einer gewissen Zeit der Beziehung stellt sich nun mal der Alltag ein und es ist nicht mehr alles so aufregend. In dieser Übergangsphase oder auch noch danach sehnt man sich vielleicht ein bisschen nach dem aufregenden Neuen und bildet sich vielleicht ein, dass ein neuer Partner jetzt genau das Richtige wäre.
Der Trugschluß an der Sache ist nur, dass mit dem neuen Partner auch irgendwann der Alltag kommt und man sich dann wieder nach etwas aufregendem Neuen sehnt.
Das ist ein dauerner Teufelskreis, den man entweder bis ins hohe Alter erhalten kann, oder eben unterbrechen.
Ich bin eindeutig fürs unterbrechen, denn es stimmt schon, langjährige Vetrautheit, echte Liebe (nicht verliebtsein!), füreinander einstehen, Zusammenhalt auch in schlechten Zeiten, sind viel kostbarer.
Wenn man einen Partner gefunden hat der einen gut behandelt, mit dem man Kompromisse eingehen kann und im Großen und Ganzen auf einer Wellenlänge ist, sollte man das schon zu schätzen wissen. Denn wieviele Idioten laufen denn da draußen rum, die ihre Partner schlagen, betrügen, finanziell ausbeuten und und und...
Natürlich sollte man sich nicht selber aufgeben, das heißt, man sollte schon noch eigene Hobbies und Freunde beibehalten und sich einen Freiraum schaffen, jedoch geht das in einer guten Beziehung nicht mehr in dem Maße wie als Single. Ich hab ein paar Monate gebraucht bis ich das mal kapiert habe. Bin weiterhin ziemlich eifrig meinen Alleinbeschäftigungen nachgegangen, bis mein Freund dann mal meinte "wenn ich das auch so machen würde wie Du, dann würden wir uns gar nicht mehr sehen", und damit hatte er auch recht.
Jetzt zieh ich halt nur noch jedes zweite Wochenende mit meinen Mädels um die Häuser und verbringe das zweite Wochenende mit ihm, was ich auch gern tu.
Man muß in einer Beziehung zurückstecken und immer weiter daran arbeiten, aber dafür bekommt man doch auch so viel schöne Sachen zurück, oder?

Ja... ich denke ich habe...
... bisher vieles zu sehr aus meiner Sicht die Dinge gesehen habe.
Erschreckend, wenn man feststellt, dass der Partner doch ein wenig Recht hat. *g*

Und ja, man bekommte schöne Sachen zurück. Aber "Mensch" tendiert ja oft dazu, dass Gute gegenüber dem Schlechten zu vergessen.

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19. Juli 2006 um 11:35

Meine Meinung
Hallo Mysticsound,

bei einer länger andauernden Beziehung ist es in der Regel so, das man sich nicht aufgegeben hat, sondern das einen die Beziehung verändert hat.

Das klingt jetzt vielleicht etwas gewertet > Richtung negativ, aber die Veränderung kommt von selbst. Man muß ständig daran arbeiten eine Beziehung am Leben zu halten, doch sollte dies nicht in Stress enden.

Sowohl Geschenke und schöne Erlebnisse als auch die großen Probleme wie Krankheit, Geldsorgen, Arbeitslosigkeit etc. sind ihn ihrer Wechselwirkung ein guter Nährboden für eine lange Beziehung wenn...ja wenn die Leute bereit sind sich darauf einzulassen.

Aus meiner Sicht scheitert es häufig daran, das einer der beiden Partner einfach keine Lust hat sich mit den Problemen des anderen auseinander zu setzen. Warum auch? Gibt doch 1000 andere die auf mich warten nd die keine Probleme haben.

Alleinerziehnde erleben sowas häufig
Menschen die in Not geraten sind
Menschen die einen schweren Unfall haben

Es ist ein rote Faden der sich durch die Gesellschaft zieht. Ich nenne ihn den "Das geht mich nichts an und ist nicht mein Problem" Faden.

Auf der anderen Seite gibt es viele Menschen, welche die Gutmütigkeit des anderen Ausnutzen. Darunter fallen auch so Dinge wie GEWOHNHEITEN. Die Alte hat für mich immer gekocht, warum reißt sie jetzt das Maul auf.

Tja warum wohl. Offensichtlich weil der Herr es nicht mehr zu würdigen weiß.

Warum fahren wir nicht mehr 5 mal im Jahr ins Urlaub. Schatz weil ich Arbeitslos bin und kein Geld verdiene. Na dann geb dir mal Mühe sonst bin ich weg.

Auch einflüsse von draußen machen es einfacher.

Ich hab mich jetzt in einem Sportstudio angemeldet...du kannst ja auf der Couch vergammeln du Qualle

Hörmal mein Peter ist jetzt Abteilungsleiter geworden und hat einen Firmenwagen....wie sieht es denn bei Thomas aus?

Der nette Animateur

Die nette Animateurin

Ganz starken Einfluss nehmen der beste Freund oder die beste Freundin.

Durch viele Psychotest in Zeitschriften aber auch durch sog. Lifestylemagazine im TV werden Sehnsüchte suggeriert, die es innerhalb eienr Beziehung erstmal zu decken gilt.

Natürlich wird sowas immer dementiert. Nein natürlich lasse ich mich nicht beeinflussen! Nein Werbung prallt bei mir ab

Aber ich Esse nur den Käse von, weil da die/der Nette.....

Produktplacement/Imageplacement

Entweder du kannst mithalten oder du bist raus aus der Virtuellen Serie im Kopf deines Partners.

Ich kenne einige Päärchen, die kannst du als nicht TV süchtiger abends nicht anrufen....

sry Tv Marienhof
sry Unter Uns
upps GZSZ
Ups Buffi

Die ganzen Klischees sind Mundgerecht serviert und das ziel des Fernsehns ist ja zu entspannen, somit ist man für sowas automatisch empfänglicher.

Manche Menschen sind auch nicht in der Lage sich auf ihren Partner einzulassen.

Schön dann hab ich jetzt

Sportstudio, Party mit Freunden, meine Fickelse/Fickhans jo so läufts doch ganz gut.

Nur bitte warum hört man dann immer von diesen "Leistungsmenschen" ich finde keinen Richtigen Partner. Meist handelt es sich hier ja um gebildete Menschen von denen man schon ein bischen Selbsteinschätzung des Verhaltens erwarten könnte oder?

Oder ist es die Gier alles mitzunehmen?

Ich persönlich traue kaum noch einer Partnerin, aber ich bin auch ehrlich genug um es nicht zum Sex oder zu einer Beziehung kommen zu lassen. Oder ist doch alles nur Spaß?

Grüße

Schwarz

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19. Juli 2006 um 14:16
In Antwort auf jette_12520888

Ja... ich denke ich habe...
... bisher vieles zu sehr aus meiner Sicht die Dinge gesehen habe.
Erschreckend, wenn man feststellt, dass der Partner doch ein wenig Recht hat. *g*

Und ja, man bekommte schöne Sachen zurück. Aber "Mensch" tendiert ja oft dazu, dass Gute gegenüber dem Schlechten zu vergessen.

Da hast Du recht!
Es ist oft so dass man in einer Beziehung die schlechten Sachen vegisst und nur das Gute sehen will, zumindest ist es meistens so wenn man eine Beziehung beendet hat. Da vergisst man ganz schnell was alles schlechtes vorgefallen ist.
Natürlich sollten die guten Seiten überwiegen.
Aber wenn man zusammen lebt und viele Jahre gemeinsam verbringt, gibt es eben nicht nur Gutes.
Ich vergleiche meine Beziehung auch machmal ein bisschen mit dem Verhältnis zu meiner Mutter.
Wir hatten oft Krach und hätten uns in manchen Momenten am liebsten gegenseitig an die Wand geklatscht. Dennoch haben wir uns immer wieder vertragen und zusammengehalten. Es würde keiner den anderen im Stich lassen und wir lieben uns, egal was passiert. Auch wenn wir schon schlechte Phasen miteinander hatten.
Partnerschaft und Mutter-Kind-Verhältnis ist zwar nicht das selbe, aber dennoch vergleichbar finde ich, denn ich habe bei meiner Mutter das Vetrauen, dass sie mich nicht bei jeder Kleinigkeit im Stich lässt, genauso wie ich sie nicht. Dieses Vertrauen sollte auch in einer Partnerschaft da sein.

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19. Juli 2006 um 14:49

?
heisst das jetzt:
"eine beziehung aufgeben, weil du erwartest, dass sie sich ständig verbessern sollte"
oder
" eine schlechte beziehung aufgeben, weil's nicht besser wird"

ist ein kleiner unterschied..

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19. Juli 2006 um 15:30

Hast du die Gewissheit?
Woher willst du wissen, dass es bei dem/der nicht mehr besser wird?

Vielleicht braucht es nur mehr Aufwand?

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19. Juli 2006 um 15:44
In Antwort auf paul_12124603

Meine Meinung
Hallo Mysticsound,

bei einer länger andauernden Beziehung ist es in der Regel so, das man sich nicht aufgegeben hat, sondern das einen die Beziehung verändert hat.

Das klingt jetzt vielleicht etwas gewertet > Richtung negativ, aber die Veränderung kommt von selbst. Man muß ständig daran arbeiten eine Beziehung am Leben zu halten, doch sollte dies nicht in Stress enden.

Sowohl Geschenke und schöne Erlebnisse als auch die großen Probleme wie Krankheit, Geldsorgen, Arbeitslosigkeit etc. sind ihn ihrer Wechselwirkung ein guter Nährboden für eine lange Beziehung wenn...ja wenn die Leute bereit sind sich darauf einzulassen.

Aus meiner Sicht scheitert es häufig daran, das einer der beiden Partner einfach keine Lust hat sich mit den Problemen des anderen auseinander zu setzen. Warum auch? Gibt doch 1000 andere die auf mich warten nd die keine Probleme haben.

Alleinerziehnde erleben sowas häufig
Menschen die in Not geraten sind
Menschen die einen schweren Unfall haben

Es ist ein rote Faden der sich durch die Gesellschaft zieht. Ich nenne ihn den "Das geht mich nichts an und ist nicht mein Problem" Faden.

Auf der anderen Seite gibt es viele Menschen, welche die Gutmütigkeit des anderen Ausnutzen. Darunter fallen auch so Dinge wie GEWOHNHEITEN. Die Alte hat für mich immer gekocht, warum reißt sie jetzt das Maul auf.

Tja warum wohl. Offensichtlich weil der Herr es nicht mehr zu würdigen weiß.

Warum fahren wir nicht mehr 5 mal im Jahr ins Urlaub. Schatz weil ich Arbeitslos bin und kein Geld verdiene. Na dann geb dir mal Mühe sonst bin ich weg.

Auch einflüsse von draußen machen es einfacher.

Ich hab mich jetzt in einem Sportstudio angemeldet...du kannst ja auf der Couch vergammeln du Qualle

Hörmal mein Peter ist jetzt Abteilungsleiter geworden und hat einen Firmenwagen....wie sieht es denn bei Thomas aus?

Der nette Animateur

Die nette Animateurin

Ganz starken Einfluss nehmen der beste Freund oder die beste Freundin.

Durch viele Psychotest in Zeitschriften aber auch durch sog. Lifestylemagazine im TV werden Sehnsüchte suggeriert, die es innerhalb eienr Beziehung erstmal zu decken gilt.

Natürlich wird sowas immer dementiert. Nein natürlich lasse ich mich nicht beeinflussen! Nein Werbung prallt bei mir ab

Aber ich Esse nur den Käse von, weil da die/der Nette.....

Produktplacement/Imageplacement

Entweder du kannst mithalten oder du bist raus aus der Virtuellen Serie im Kopf deines Partners.

Ich kenne einige Päärchen, die kannst du als nicht TV süchtiger abends nicht anrufen....

sry Tv Marienhof
sry Unter Uns
upps GZSZ
Ups Buffi

Die ganzen Klischees sind Mundgerecht serviert und das ziel des Fernsehns ist ja zu entspannen, somit ist man für sowas automatisch empfänglicher.

Manche Menschen sind auch nicht in der Lage sich auf ihren Partner einzulassen.

Schön dann hab ich jetzt

Sportstudio, Party mit Freunden, meine Fickelse/Fickhans jo so läufts doch ganz gut.

Nur bitte warum hört man dann immer von diesen "Leistungsmenschen" ich finde keinen Richtigen Partner. Meist handelt es sich hier ja um gebildete Menschen von denen man schon ein bischen Selbsteinschätzung des Verhaltens erwarten könnte oder?

Oder ist es die Gier alles mitzunehmen?

Ich persönlich traue kaum noch einer Partnerin, aber ich bin auch ehrlich genug um es nicht zum Sex oder zu einer Beziehung kommen zu lassen. Oder ist doch alles nur Spaß?

Grüße

Schwarz

Siehst das ja zimlich kritisch.
Zitat:
Das klingt jetzt vielleicht etwas gewertet > Richtung negativ, aber die Veränderung kommt von selbst. Man muß ständig daran arbeiten eine Beziehung am Leben zu halten, doch sollte dies nicht in Stress enden.

Welche Veränderungen meinst du jetzt? Und wann ist die arbeit an der Beziehung zuviel Streß?

Was sagst du zB zu Dingen wie:
Partner A ist mit seinem Job unzufrieden und jammert Partner B jeden Tag voll.
Partner B rät sich einen neuen Job zu suchen und macht Mut.
Partner A unternimmt aber nichts um sich zu verändern. Partner B ist irgendwann entnervt.

Ist nur ein Beispiel.

Oder Partner A liebt Fußball,. Partner B hasst Fußball. Partner A ist immer mit Trainings beschäftigt. Partner B fühlt sich vernachlässigt.

Lohnt es sich in diesen Beispielen noch weiter nach einer Lösung zu suchen?

Zum Beispiel in Fall 2, wäre für beide doch einfacher, einen Partner zu suchen, der das gleiche Hobby hat. Aber wenn die Beziehung sonst in Ordnung ist?


Sonst stimme ich dir zu, dass äußere Einflüsse sehr viel beitragen zur Zufriedenheit.

Der und die waren jetzt dort und da auf Urlaub.
Die sind immer unterwegs, wir nie
Er lässt sie bei einem Fest nie allein. Du musst immer mit irgendwem quatschen.
Sie kocht jeden Abend für ihn.

Usw.

Die Gier ist ein Hund und ich denke das da schon ein großes Problem für Beziehungen steckt. Ich will alles und auf nichts verzichten , dass dabei die Bedürfnisse des Partners auf der Strecke bleiben ist fast klar.

Btw. Ich gebe nicht nur dem Fernsehen schuld. Denk mal an die ganzen super romantischen Bücher. Wie groß ist die Wahrscheinlichkeit, dass der Prinz die Prinzessin findet? Vorallem wenn es beides nicht gibt.

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19. Juli 2006 um 15:49
In Antwort auf sam_12334553

Da hast Du recht!
Es ist oft so dass man in einer Beziehung die schlechten Sachen vegisst und nur das Gute sehen will, zumindest ist es meistens so wenn man eine Beziehung beendet hat. Da vergisst man ganz schnell was alles schlechtes vorgefallen ist.
Natürlich sollten die guten Seiten überwiegen.
Aber wenn man zusammen lebt und viele Jahre gemeinsam verbringt, gibt es eben nicht nur Gutes.
Ich vergleiche meine Beziehung auch machmal ein bisschen mit dem Verhältnis zu meiner Mutter.
Wir hatten oft Krach und hätten uns in manchen Momenten am liebsten gegenseitig an die Wand geklatscht. Dennoch haben wir uns immer wieder vertragen und zusammengehalten. Es würde keiner den anderen im Stich lassen und wir lieben uns, egal was passiert. Auch wenn wir schon schlechte Phasen miteinander hatten.
Partnerschaft und Mutter-Kind-Verhältnis ist zwar nicht das selbe, aber dennoch vergleichbar finde ich, denn ich habe bei meiner Mutter das Vetrauen, dass sie mich nicht bei jeder Kleinigkeit im Stich lässt, genauso wie ich sie nicht. Dieses Vertrauen sollte auch in einer Partnerschaft da sein.

Ich hab das umgekehrt gemeint.
Zumindest wenn man in einer Beziehung steckt und Probleme hat, vergisst man plötzlich, dass der Partner auch gute Seiten hat, die man liebt.
Da kommt dann plötzlich: "Sie vergisst immer den Geschirrspüler einzuschalten, immer muss man auf sie warten, zugenommen hat sie auch, immer hängt sie mit dieser komischen Freundin herum, ihr Naturschutzgequatsche nervt, ..."
Vergessen wird: " Sie begrüsst mich jeden TAg mit einem Kuss, schenkt mir ein liebes Lächeln, ist hinter mir gestanden, als xxx passiert ist, versteht sich gut mit meinen Freunden, etc.)

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19. Juli 2006 um 15:55
In Antwort auf jette_12520888

Siehst das ja zimlich kritisch.
Zitat:
Das klingt jetzt vielleicht etwas gewertet > Richtung negativ, aber die Veränderung kommt von selbst. Man muß ständig daran arbeiten eine Beziehung am Leben zu halten, doch sollte dies nicht in Stress enden.

Welche Veränderungen meinst du jetzt? Und wann ist die arbeit an der Beziehung zuviel Streß?

Was sagst du zB zu Dingen wie:
Partner A ist mit seinem Job unzufrieden und jammert Partner B jeden Tag voll.
Partner B rät sich einen neuen Job zu suchen und macht Mut.
Partner A unternimmt aber nichts um sich zu verändern. Partner B ist irgendwann entnervt.

Ist nur ein Beispiel.

Oder Partner A liebt Fußball,. Partner B hasst Fußball. Partner A ist immer mit Trainings beschäftigt. Partner B fühlt sich vernachlässigt.

Lohnt es sich in diesen Beispielen noch weiter nach einer Lösung zu suchen?

Zum Beispiel in Fall 2, wäre für beide doch einfacher, einen Partner zu suchen, der das gleiche Hobby hat. Aber wenn die Beziehung sonst in Ordnung ist?


Sonst stimme ich dir zu, dass äußere Einflüsse sehr viel beitragen zur Zufriedenheit.

Der und die waren jetzt dort und da auf Urlaub.
Die sind immer unterwegs, wir nie
Er lässt sie bei einem Fest nie allein. Du musst immer mit irgendwem quatschen.
Sie kocht jeden Abend für ihn.

Usw.

Die Gier ist ein Hund und ich denke das da schon ein großes Problem für Beziehungen steckt. Ich will alles und auf nichts verzichten , dass dabei die Bedürfnisse des Partners auf der Strecke bleiben ist fast klar.

Btw. Ich gebe nicht nur dem Fernsehen schuld. Denk mal an die ganzen super romantischen Bücher. Wie groß ist die Wahrscheinlichkeit, dass der Prinz die Prinzessin findet? Vorallem wenn es beides nicht gibt.

Partner A und B
Oder Partner A liebt stundenlanges Tratschen am Telefon,. Partner B hasst Tratschen am Telefon (z.B weil er Fussball ohne Ton gucken muss). Partner A ist immer mit Tratschen beschäftigt. Partner B fühlt sich NICHT vernachlässigt.

was sagt uns das jetzt?

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19. Juli 2006 um 15:59
In Antwort auf heng_12350867

Partner A und B
Oder Partner A liebt stundenlanges Tratschen am Telefon,. Partner B hasst Tratschen am Telefon (z.B weil er Fussball ohne Ton gucken muss). Partner A ist immer mit Tratschen beschäftigt. Partner B fühlt sich NICHT vernachlässigt.

was sagt uns das jetzt?

DAs dieses Paar...
... in diesem Punkt keine Probleme hat.
Aber das war ja nicht die Frage.

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19. Juli 2006 um 16:05

Ja...
... mitunter bin ich in einer ähnlichen Situation. Bin aber durchaus fähig meine eigenen Entscheidungen zu fällen.

Dieser Thread sollte eine theoretische Diskussion bleiben.

Wie kommst du auf sich verarschen lassen? Untreue ist doch wieder ein eigenes Thema.

Ich habe auch nie geschrieben, dass man nur mit einem bestimmten Partner glücklich werden kann.
Ich frage mich eher, ob die Kette des Neuanfangens (und der Anfang wird Zweifelsohne toll sein) irgendwann ein Ende nimmt. Weißt du wie ich meine. Früher oder später nimmt man die rosa Brille ab und entdeckt die Mängel an seinem Partner. Und da wir alle nicht unfehlbar sind, findet man überall etwas auszusetzen.

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19. Juli 2006 um 16:11
In Antwort auf jette_12520888

Ja...
... mitunter bin ich in einer ähnlichen Situation. Bin aber durchaus fähig meine eigenen Entscheidungen zu fällen.

Dieser Thread sollte eine theoretische Diskussion bleiben.

Wie kommst du auf sich verarschen lassen? Untreue ist doch wieder ein eigenes Thema.

Ich habe auch nie geschrieben, dass man nur mit einem bestimmten Partner glücklich werden kann.
Ich frage mich eher, ob die Kette des Neuanfangens (und der Anfang wird Zweifelsohne toll sein) irgendwann ein Ende nimmt. Weißt du wie ich meine. Früher oder später nimmt man die rosa Brille ab und entdeckt die Mängel an seinem Partner. Und da wir alle nicht unfehlbar sind, findet man überall etwas auszusetzen.

Natürlich finden wir
an jedem was auszusetzen wenn die rosarote Brille mal unten ist, da hast Du vollkommen recht.
Man muß halt überlegen ob man mit den Sachen, an denen man was auszusetzen hat auf Dauer klar kommt, oder nicht (wo wir wieder beim Thema Kompromisse wären). Wenn nein dann würd ich auch nicht bis in alle Ewigkeit rumdoktorn, dann muß man sich leider trennen.
Im anderen Fall aber wäre es schon einen Versuch wert darum zu kämpfen.
Es gibt ja auch Menschen die behauten, Macken von Leuten werden immer schlimmer und wenn er jetzt schon dieses und jedes macht, wird er es später umso mehr machen.
So ein Schwachsinn, mag sein, dass es teilweise zutrifft, aber eben auch nicht immer.
Wir sind alle keine Hellseher und das ist auch gut so.
Also Leute, stürzt euch in die Beziehungen und kämpft um das, was ihr mit eurer Einstellung vereinbaren könnt!

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19. Juli 2006 um 20:51
In Antwort auf jette_12520888

Also du bist auch Pro Beziehung
Habe ich das richtig verstanden?
Auch wenn man dafür einen Teil seiner selbst aufgeben muss? (Kompromisslösungen)

Nicht um jeden Preis pro ,
wenn eine Beziehung unerträglich ist,aus welchen Gründen auch immer,dann nicht.

Kompromisslösungen meint für mich nicht zwingend,einen Teil s e i n e r selbst aufgeben zu müssen ,sondern, ein gewisses Entgegenkommen in der S a che (!!),um die es geht (Sex,Kohle,Kinder,Freizeitaktivitäten,Alltag...),z-u signalisieren,um m i t dem Partner zusammen einen für beide Teile
-und das finde ich sehr wichtig-

aktzeptablen Weg beschreiten zu können.

Das eine schliesst das Andere nicht aus.
Ich meine nicht,dass man sich selbst aufgibt,um einen Kompromiss zu finden,sondern dass man gewisse Toleranz und Reife damit beweisen könnte,sachlich und vernünftig einen Uneinigkeit ergebnisorietiert lösen zu können.

Damit sag ich nicht,dass das immer so funktioniert.
Manche wissen nicht mal ansatzweise,wie das gehen könnte

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