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Was würdet ihr machen?

31. Juli um 19:44

Inwieweit würdet ihr selbst eure eigenen Vorschläge und Tipps umsetzen, die ihr hier den Fragenden gebt?
Als Außenstehender hat man, aufgrund des Abstandes zum Umstand, oftmals einen besseren Überblick, aber auch viel Abstand.
Würdest ihr tatsächlich so handeln, wie ihr es anderen vorschlagt?

Ich vermute, dass es sich leichter sagt 'tu dieses oder jenes' als es selbst in ähnlicher Situation tatsächlich und womöglich umgehend umzusetzen. 
Wie sehr steht ihr selbst zu dem, was ihr anderen sagt?





 

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31. Juli um 21:43
In Antwort auf -orchidee-

Inwieweit würdet ihr selbst eure eigenen Vorschläge und Tipps umsetzen, die ihr hier den Fragenden gebt?
Als Außenstehender hat man, aufgrund des Abstandes zum Umstand, oftmals einen besseren Überblick, aber auch viel Abstand.
Würdest ihr tatsächlich so handeln, wie ihr es anderen vorschlagt?

Ich vermute, dass es sich leichter sagt 'tu dieses oder jenes' als es selbst in ähnlicher Situation tatsächlich und womöglich umgehend umzusetzen. 
Wie sehr steht ihr selbst zu dem, was ihr anderen sagt?





 

sehr bedingt.

Es ist nämlich überwiegend ziemlich hirnrissig anderen das zu raten, was man selbst tun  würde.
Ich schreibe meine Ansicht, meine Meinung, wenn die gefragt ist - als Darstellung einer anderen Perspektive, nicht als Rat.

Das was ich tun würde? Nun, das hieße, mit jemandem, der meine Nachrichten liest, sofort Schluß machen. Mit jemandem, der mich ungefragt fotografiert, nie wieder ein Wort reden. Wenn mein Mann eine Woche mal wieder bei seiner Ex verbringt - viel Spaß wünschen und fragen, ob er aus dem KdW diesen wahnsinnig leckeren Kaffee mitbringen kann.
Das alles samt sind Dinge, die ICH jederzeit so umsetze. Und wenn dann schreibe ich das auch hoffentlich immer als "das würde ICH tun" (üblicher Weise sogar noch mit dem ausdrücklichen Hinweis, dass das als andere Sichtweise gemeint ist und NICHT als Rat) und nicht als "Das solltest Du tun" - denn das taugt nun einmal als Rat für andere arg selten.
Ok, das sind Extrembeispiele, es gibt immer auch die softeren Versionen, wo die Grenzen nicht ganz so extrem prägnant sind.
Aber das ist kein IT Forum, wo Rat in dem Sinne möglich - oder sinnvoll ist. Wenn der Drucker nicht druckt, kann man die Checkliste durchgehen, Fehler lokalisieren, raten, was zur Fehlerbehebung zu tun wäre. Bei Streß in einer Beziehung gibt es DIE LÖSUNG nun einmal nicht. So einfach ist es.
Dafür, andere Perspektiven zu bekommen, die eigene, (naturgemäß!) begrenzte sichtweise verlassen zu können - finde ich das Gold wert. Aber mit Ratschlägen sieht es da eher mau aus. Per se.

Wobei es einen Ratschlag gibt, den ich öfter gebe, so meine und auch selbst (ohne Anspruch auf Heiligkeit) ständig umsetze:
Wenn es etwas gibt, was Dich stört, was Dich verletzt: Sprich es an. Gegenüber dem / den anderen Beteiligten. Klar und offen.
Wenn es etwas gibt, was Du Dir wünschst: Sprich es an...
Erwarte nie, dass jeder andere da von allein darauf kommen wird. Wie selbstverständlich es für Dich auch sein mag.

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31. Juli um 21:43
In Antwort auf -orchidee-

Inwieweit würdet ihr selbst eure eigenen Vorschläge und Tipps umsetzen, die ihr hier den Fragenden gebt?
Als Außenstehender hat man, aufgrund des Abstandes zum Umstand, oftmals einen besseren Überblick, aber auch viel Abstand.
Würdest ihr tatsächlich so handeln, wie ihr es anderen vorschlagt?

Ich vermute, dass es sich leichter sagt 'tu dieses oder jenes' als es selbst in ähnlicher Situation tatsächlich und womöglich umgehend umzusetzen. 
Wie sehr steht ihr selbst zu dem, was ihr anderen sagt?





 

sehr bedingt.

Es ist nämlich überwiegend ziemlich hirnrissig anderen das zu raten, was man selbst tun  würde.
Ich schreibe meine Ansicht, meine Meinung, wenn die gefragt ist - als Darstellung einer anderen Perspektive, nicht als Rat.

Das was ich tun würde? Nun, das hieße, mit jemandem, der meine Nachrichten liest, sofort Schluß machen. Mit jemandem, der mich ungefragt fotografiert, nie wieder ein Wort reden. Wenn mein Mann eine Woche mal wieder bei seiner Ex verbringt - viel Spaß wünschen und fragen, ob er aus dem KdW diesen wahnsinnig leckeren Kaffee mitbringen kann.
Das alles samt sind Dinge, die ICH jederzeit so umsetze. Und wenn dann schreibe ich das auch hoffentlich immer als "das würde ICH tun" (üblicher Weise sogar noch mit dem ausdrücklichen Hinweis, dass das als andere Sichtweise gemeint ist und NICHT als Rat) und nicht als "Das solltest Du tun" - denn das taugt nun einmal als Rat für andere arg selten.
Ok, das sind Extrembeispiele, es gibt immer auch die softeren Versionen, wo die Grenzen nicht ganz so extrem prägnant sind.
Aber das ist kein IT Forum, wo Rat in dem Sinne möglich - oder sinnvoll ist. Wenn der Drucker nicht druckt, kann man die Checkliste durchgehen, Fehler lokalisieren, raten, was zur Fehlerbehebung zu tun wäre. Bei Streß in einer Beziehung gibt es DIE LÖSUNG nun einmal nicht. So einfach ist es.
Dafür, andere Perspektiven zu bekommen, die eigene, (naturgemäß!) begrenzte sichtweise verlassen zu können - finde ich das Gold wert. Aber mit Ratschlägen sieht es da eher mau aus. Per se.

Wobei es einen Ratschlag gibt, den ich öfter gebe, so meine und auch selbst (ohne Anspruch auf Heiligkeit) ständig umsetze:
Wenn es etwas gibt, was Dich stört, was Dich verletzt: Sprich es an. Gegenüber dem / den anderen Beteiligten. Klar und offen.
Wenn es etwas gibt, was Du Dir wünschst: Sprich es an...
Erwarte nie, dass jeder andere da von allein darauf kommen wird. Wie selbstverständlich es für Dich auch sein mag.

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31. Juli um 22:59
In Antwort auf -orchidee-

Inwieweit würdet ihr selbst eure eigenen Vorschläge und Tipps umsetzen, die ihr hier den Fragenden gebt?
Als Außenstehender hat man, aufgrund des Abstandes zum Umstand, oftmals einen besseren Überblick, aber auch viel Abstand.
Würdest ihr tatsächlich so handeln, wie ihr es anderen vorschlagt?

Ich vermute, dass es sich leichter sagt 'tu dieses oder jenes' als es selbst in ähnlicher Situation tatsächlich und womöglich umgehend umzusetzen. 
Wie sehr steht ihr selbst zu dem, was ihr anderen sagt?





 

manche der hier geschilderten probleme oder situationen sind so absurd, dass mitunter natürlich auch meine antworten darauf nur bedingt lösungsvorschläge darstellen, die auf eigenen erfahrungen beruhen. denn ich bin mir sicher, dass ich in viele dieser situationen nie kommen würde.

daher ist die frage, was ich selbst machen würde, auch nicht weniger akademisch, als die frage, was ich demjenigen in der betreffenden situation raten würde!

ich versuche, tipps zu geben, die dem betroffenen vielleicht nützlich sein könnten, und dazu stehe ich 100%! an mich selbst und meine eigenen probleme denke ich dabei nur selten, und wenn, dann bekommt man es hier eher nicht mit!

 

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1. August um 0:09
In Antwort auf -orchidee-

Inwieweit würdet ihr selbst eure eigenen Vorschläge und Tipps umsetzen, die ihr hier den Fragenden gebt?
Als Außenstehender hat man, aufgrund des Abstandes zum Umstand, oftmals einen besseren Überblick, aber auch viel Abstand.
Würdest ihr tatsächlich so handeln, wie ihr es anderen vorschlagt?

Ich vermute, dass es sich leichter sagt 'tu dieses oder jenes' als es selbst in ähnlicher Situation tatsächlich und womöglich umgehend umzusetzen. 
Wie sehr steht ihr selbst zu dem, was ihr anderen sagt?





 

Wenn konkret danach gefragt wird, was man tun würde, dann schreibe ich extra dazu, wie ICH handeln würde in dieser Situation. Und dann meine ich das auch so.

Wenn ich in einer Situation noch nicht war - z. B. extrem krankhaft eifersüchtiger und gewalttätiger Partner, dann schreibe ich

- entweder nichts

- oder das, was meiner Meinung nach das einzig Richtige wäre, weil ich z. B. aufgrund von Bekannten oder Verwandten erleben konnte, wie extrem krankhafte Eifersucht Familien zerstört. In diesem Fall kann ich mich nicht ganz in die Situation einfühlen, weil mir die Persönlichkeitsstruktur fehlt, mit mir alles machen zu lassen. Da muss ich also Vorschläge machen, von denen ich natürlich nicht weiß, ob ich mit der gleichen Persönlichkeitsstruktur wie die oder der TE es schaffen würde, so zu handeln, wie es meiner Meinung nach richtig wäre.

- oder wie ich aufgrund dessen, wie ich mich kenne, überzeugt bin, dass ich handeln würde; das sind dann aber auch keine extremen Ratschläge, sondern z. B., dass man sich in Therapie begeben soll oder ähnliches.

Seltenst, dass ich mal ganz direkt zu einer Trennung rate - dann nur in meinen Augen extremen Fällen. Weil das eine Entscheidung ist, zu deren Entschluss immer die betreffende Person selbst kommen sollte.

Manchmal sind aber auch die Fragestellungen anders (z.B. warum bekomme ich keine Freundin), so dass man keine Vorschläge macht, sondern nur Möglichkeiten aufzeigt.

 

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1. August um 11:43

Danke für die Antworten und Einblicke.

Ich kam auf die Frage, da ich im Bekanntenkreis schon mehrfach miterlebte, dass die Personen z.B. anderen zur Trennung rieten oder sagten, sowas würden sie nie mitmachen, es dann aber nicht taten, als sie vergleichbares erlebten. 
Eine Trennung kam dann plötzlich überhaupt nicht in Frage.

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1. August um 11:59
In Antwort auf -orchidee-

Inwieweit würdet ihr selbst eure eigenen Vorschläge und Tipps umsetzen, die ihr hier den Fragenden gebt?
Als Außenstehender hat man, aufgrund des Abstandes zum Umstand, oftmals einen besseren Überblick, aber auch viel Abstand.
Würdest ihr tatsächlich so handeln, wie ihr es anderen vorschlagt?

Ich vermute, dass es sich leichter sagt 'tu dieses oder jenes' als es selbst in ähnlicher Situation tatsächlich und womöglich umgehend umzusetzen. 
Wie sehr steht ihr selbst zu dem, was ihr anderen sagt?





 

Ich sag nur zu den sachen was, die ich selber schon so, oder ähnlich erlebt hab. Bzw die man mit gsundem menschenverstand beurteilen kann.

Ich finds immer bedenklich, wenn leute hier immer gleich was von trennung faseln, obwohl sie vielleicht nichtmal den ganzen text gelesen haben. Manchmal suchen hier nämlich leute nach rat, die selbst nicht wissen was sie tun sollen und hier gegebene ratschläge, dann vielleicht mangels besseren wissens auch umsetzen.

So einigen die hier schreiben ist garnicht klar, das sie mit ihren beiträgen eine verantwortung übernehmen und daß das hier keine meinungsumfrage ist.

Was ich vor allem nicht mag, wenn leute aufgrund ihres beitrages verurteilt werden und sich dann immer ganz schnell der mob zur steinigung einfindet. Kein wunder, das mobbing in schulen so ein problem ist. Die alten sind oft kein stück besser, obwohl sie es besser wissen sollten.

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1. August um 12:16
In Antwort auf -orchidee-

Danke für die Antworten und Einblicke.

Ich kam auf die Frage, da ich im Bekanntenkreis schon mehrfach miterlebte, dass die Personen z.B. anderen zur Trennung rieten oder sagten, sowas würden sie nie mitmachen, es dann aber nicht taten, als sie vergleichbares erlebten. 
Eine Trennung kam dann plötzlich überhaupt nicht in Frage.

das ist eben der Punkt, was ist denn in solcherlei Hinsicht überhaupt "vergleichbar"?

Menschen sind verschieden, was dem einen den Boden unter den Füßen wegzieht, reicht bei einem anderen nicht für eine gekräuselte Augenbraue.
Für den einen sind Beziehungen an sich wichtiger als für den anderen.

Macht es da nicht eigentlich echt SINN, dass man anderen zur Trennung rät / davon abrät, obwohl man selbst völlig anders handeln würde?
Was hätte ein Ratschlag, der zu einem selbst passt denn für einen Wert, wenn man ihn anderen Personen gibt?

Was ich in meinem ersten Beitrag noch vergessen hatte, mir aber bei Deiner Antwort gerade auffällt, weil das im Bekanntenkreis doch anders ist:
Hier im Forum kennt man immer nur einen winzig kleinen und schrecklich subjektiv betrachteten Ausschnitt des Problems.

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1. August um 12:18
In Antwort auf -orchidee-

Danke für die Antworten und Einblicke.

Ich kam auf die Frage, da ich im Bekanntenkreis schon mehrfach miterlebte, dass die Personen z.B. anderen zur Trennung rieten oder sagten, sowas würden sie nie mitmachen, es dann aber nicht taten, als sie vergleichbares erlebten. 
Eine Trennung kam dann plötzlich überhaupt nicht in Frage.

ist doch ganz normal!

ich kenn das von der kindererziehung (wir hatten im bekanntenkreis relativ früh kinder):
- sind es fremde kinder, weiß man immer ganz genau, was nötig wäre, damit sie recht geraten, und nicht so einen stress machen...
- aber wehe, man hat irgendwann eigene... da ist das, was man bei anderen noch unmöglich fand, dann plötzlich gar nicht mehr schlimm...

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1. August um 12:21
In Antwort auf derspieltdochblos

ist doch ganz normal!

ich kenn das von der kindererziehung (wir hatten im bekanntenkreis relativ früh kinder):
- sind es fremde kinder, weiß man immer ganz genau, was nötig wäre, damit sie recht geraten, und nicht so einen stress machen...
- aber wehe, man hat irgendwann eigene... da ist das, was man bei anderen noch unmöglich fand, dann plötzlich gar nicht mehr schlimm...

ich hab ein Buch gelesen, als ich schwanger war, da stand (sinngemäß ein Satz drin, den ich sicher nie vergesse:
Nutzen Sie die Zeit ihrer Schwangerschaft, um noch einmal alle Bekannten, Freunde, Angehörigen,... mit Kindern zu besuchen, die sie kennen! Es wird das letzte Mal sein, dass sie für alle Fragen und Probleme eine Anwort haben!

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1. August um 12:28
In Antwort auf -orchidee-

Inwieweit würdet ihr selbst eure eigenen Vorschläge und Tipps umsetzen, die ihr hier den Fragenden gebt?
Als Außenstehender hat man, aufgrund des Abstandes zum Umstand, oftmals einen besseren Überblick, aber auch viel Abstand.
Würdest ihr tatsächlich so handeln, wie ihr es anderen vorschlagt?

Ich vermute, dass es sich leichter sagt 'tu dieses oder jenes' als es selbst in ähnlicher Situation tatsächlich und womöglich umgehend umzusetzen. 
Wie sehr steht ihr selbst zu dem, was ihr anderen sagt?





 

Naja, vieles was ich hier lese, werde ich gar nicht erst erleben, weil ich mich selbst nicht in die Situation bringen würde bzw. gebracht habe und da hab ich ja selbst im Vorfeld schon etwas umgesetzt, einfach dadurch, dass ich mich gar nicht erst auf bestimmte Situationen einlasse bzw. sie verhindere.
Wenn ich da einen Ratschlag gebe, hab ich es selbst nicht erlebt, eben, weil ich es nicht dazu habe kommen lassen.
Im Großen und Ganzen äussere ich mich nur zu Themen, wo ich mitreden kann, einerseits, weil ich es selbst erlebt habe bzw. wie ich selbst gehandelt habe oder eben auch, wie und weil ich bestimmte Dinge nicht getan habe.

Ich hab zu bestimmten Verhaltensweisen meine Meinung und die äussere ich dann auch und dementsprechend handel ich selbst. Könnte ich meinem Partner z.B. nicht vertrauen oder er würde nicht zu mir passen, dann würde ich die Beziehung beenden. Die Vergangenheit in meinem Leben hat bewiesen, dass das keine leeren Worte sind, aber die kann hier natürlich keiner überprüfen.
Ich würde mich auch niemals auf einen verheirateten Mann einlassen, auch wenn ich noch so verliebt bin. Auch das hab ich selbst erlebt und wenn ich zu dem Thema etwas schreibe, weiß ich, wie ich immer wieder handeln würde.
Und so könnte ich nun weiter machen, von Thema zu Thema gehen, wozu ich meinen Kommentar abgegeben habe, irgendeine persönliche Verbindung habe ich meist dazu und ich würde dann nichts raten, wohinter ich selbst nicht stehen und es nicht auch so durchziehen würde.
 

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1. August um 12:40

nun ja, das mag sein, aber du hast auch eine sehr spezielle einstellung zu
partnerschaften, wie man sie führt...
du magst sehr klug sein, aber in der hinsicht finde ich deine ratschläge eher
unangebracht.
du gibst sie trotzdem. z.b. wenn es um die betrogene ehefrau geht, gibst du
deinen senf dazu, aber aus der sicht der anspruchslosen affairengeliebten,
die überhaupt kein moralische problem damit hat, mit liierten männer zu 
vögeln. 
das mag aus deiner pragmatischen sicht der dinge so sein, aber
für die betrogene frau bricht eine welt zusammen.

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1. August um 13:04
In Antwort auf kariertekatze

Naja, vieles was ich hier lese, werde ich gar nicht erst erleben, weil ich mich selbst nicht in die Situation bringen würde bzw. gebracht habe und da hab ich ja selbst im Vorfeld schon etwas umgesetzt, einfach dadurch, dass ich mich gar nicht erst auf bestimmte Situationen einlasse bzw. sie verhindere.
Wenn ich da einen Ratschlag gebe, hab ich es selbst nicht erlebt, eben, weil ich es nicht dazu habe kommen lassen.
Im Großen und Ganzen äussere ich mich nur zu Themen, wo ich mitreden kann, einerseits, weil ich es selbst erlebt habe bzw. wie ich selbst gehandelt habe oder eben auch, wie und weil ich bestimmte Dinge nicht getan habe.

Ich hab zu bestimmten Verhaltensweisen meine Meinung und die äussere ich dann auch und dementsprechend handel ich selbst. Könnte ich meinem Partner z.B. nicht vertrauen oder er würde nicht zu mir passen, dann würde ich die Beziehung beenden. Die Vergangenheit in meinem Leben hat bewiesen, dass das keine leeren Worte sind, aber die kann hier natürlich keiner überprüfen.
Ich würde mich auch niemals auf einen verheirateten Mann einlassen, auch wenn ich noch so verliebt bin. Auch das hab ich selbst erlebt und wenn ich zu dem Thema etwas schreibe, weiß ich, wie ich immer wieder handeln würde.
Und so könnte ich nun weiter machen, von Thema zu Thema gehen, wozu ich meinen Kommentar abgegeben habe, irgendeine persönliche Verbindung habe ich meist dazu und ich würde dann nichts raten, wohinter ich selbst nicht stehen und es nicht auch so durchziehen würde.
 

Mir ist noch etwas eingefallen.
Ich bin generell nicht unbedingt der "Beziehungstyp", sprich, ich muss nicht unbedingt eine Partnerschaft führen um glücklich und zufrieden durchs Leben zu gehen.
Dadurch würde ich mir garantiert auch nicht so viel gefallen lassen bzw. lieber unglücklich in einer Beziehung leben wollen, als in keiner, wie man hier so manches Mal zu lesen bekommt.
Ich hab immer darauf geachtet finanziell unabhängig zu bleiben, womit auch ein Grund bei mir nicht vorliegen würde, der anscheinend oftmals ein Beziehungsende ausschliesst, obwohl man sich nichts mehr zu sagen hat.

Ich hätte keine Angst davor meine Partnerschaft zu beenden, wenn sie nicht mehr funktioniert oder die Liebe vergangen ist. Dann lebe ich lieber ohne Partner. Was nicht bedeutet, dass ich die Beziehung dann einfach so ad acta legen würden, das würde mich sehr schmerzen, denn ich bin die Beziehung irgendwann mal aus Liebe eingegangen und mit dem Wunsch und der Vorstellung, mein restliches Leben mit meinem Partner zu verbringen.
Doch wenn ich keinen Sinn mehr darin erkennen kann, und die Beziehung mich unglücklich machen würde, dann leide ich eher kurzfristig, als das Elend vor mir herzuschieben und weiterhin darin zu leben.

Und so wie ich denke und lebe,  lässt sich das dann auch in meinen Ratschlägen nieder.
 

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1. August um 13:06

ich weiß, was und wen du meinst, aber ich habe jetzt dich angeschrieben.
 

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1. August um 13:49

Ich schließe mich an: das was man hier rät, basiert natürlich immer auf den eigenen Erfahrungen. Das ist ganz logisch. Und ich persönlich würde mich auch nie zu einem Thema äußern, wenn ich es nicht selbst schon erlebt hätte. Das ist wie mit den Erziehungstipps von Kinderlosen
Aber sicher darf man nicht vergessen, dass jeder eine andere Persönlichkeit hat und auch der Partner oder Ex Partner um den es geht, ja auch ganz unterschiedlich ist. Also jeder Mensch ist einfach verschieden. Da ist es natürlich sehr schwierig ein Patentrezept auszustellen. Denn das gibt es (zum Glück) nicht!
Ich suche bei Problemen natürlich auch oft Rat bei einer oder 2 Freundinnen. Und da kommt es auch immer wieder vor, dass einem 2 komplett unterschiedliche Dinge geraten werden. Ich horche dann einfach in mich hinein und frage mich, was mein bauchgefühl sagt. Denn entscheiden muss man alleine und nicht die anderen.
Klar hilft es sich mal Meinungen anzuhören und vielleicht Erfahrungen auszutauschen, aber man selber muss dann mit den Konsequenzen leben. nicht die anderen.

Aber im großen und ganzen rate ich persönlich hier nur dinge, die ich selber auch so machen würde. sonst macht es ja an sich eigentlich gar keinen Sinn.

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1. August um 13:55
In Antwort auf -orchidee-

Danke für die Antworten und Einblicke.

Ich kam auf die Frage, da ich im Bekanntenkreis schon mehrfach miterlebte, dass die Personen z.B. anderen zur Trennung rieten oder sagten, sowas würden sie nie mitmachen, es dann aber nicht taten, als sie vergleichbares erlebten. 
Eine Trennung kam dann plötzlich überhaupt nicht in Frage.

Also da stimme ich zu. Beim Thema Trennung sind einige Leute  hier schnell dabei.
Das liegt ja auch daran, dass man nicht emotional befangen ist.
Bislang haben sich meine Partnerinnen immer von mir getrennt, deshalb werde ich das Thema Trennung nur sehr selten raten.

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1. August um 14:48

muss das jetzt sein??? 

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1. August um 17:09

Was soll das?
 

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3. August um 15:25

Danke für die Beteiligung. Mir hat unverhofft die Zeit gefehlt den Thread zu pflegen. 
 

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6. August um 20:20
In Antwort auf -orchidee-

Inwieweit würdet ihr selbst eure eigenen Vorschläge und Tipps umsetzen, die ihr hier den Fragenden gebt?
Als Außenstehender hat man, aufgrund des Abstandes zum Umstand, oftmals einen besseren Überblick, aber auch viel Abstand.
Würdest ihr tatsächlich so handeln, wie ihr es anderen vorschlagt?

Ich vermute, dass es sich leichter sagt 'tu dieses oder jenes' als es selbst in ähnlicher Situation tatsächlich und womöglich umgehend umzusetzen. 
Wie sehr steht ihr selbst zu dem, was ihr anderen sagt?





 

Bedingt, das gebe ich zu. Nüchtern von außen kann man immer tolle Ratschläge geben, aber wenn man selbst in einem Gefühlswirrwarr steckt fällt es mitunter schon schwer, das Ganze umzusetzen.
Ich versuche aber, danach zu handeln, lese mir auch teils alte Beiträge von mir aus diversen Foren wieder durch und "boxe mich durch". Wenn man reflektiert genug ist, sein aktuelles Problem zu erkennen kann man auch leichter handeln. 

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