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Was tun in der Situation?

4. Juli um 21:55 Letzte Antwort: 8. Juli um 22:52

Hey ihr Lieben,
ich habe mir gerade einen Account erstellt, weil ich mal mein Thema posten wollte und fragen, wie ihr so dazu steht bzw auch einfach das mal ein wenig in Worte fassen.
Folgendes ist der Fall. Ich (m) bin vor ca. einem Jahr in eine neue Stadt gezogen, da ich mit dem Studium angefangen habe. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich noch keine Freundin gehabt, keinen Sex und auch sonst keine intimere Beziehung mit Mädchen, die über Freundschaften hinausgingen. Ich habe mich damals sehr gefreut auf die Stadt und auf das "aufkommende" Liebesleben (Ich war mir dessen einfach innerlich sicher). Und es kam auch so, dass ich nach wenigen Tagen auf einer Party ein Mädchen kennenlernte, die ich echt nett fand, aber optisch nicht wirklich attraktiv. Sie fragte nach der Party, ob ich noch mit zu ihr was Rauchen komme. Ich fand sie wirklich cool und bin mit, habe dabei aber nicht mehr als an Freundschaft gedacht. Es kam dann etwas blöd...unter Alkohol und mehr, kam es dann zu Küssen und Petting. Das wiederholte sich eine Woche später, aber ich wollte das erneut nicht wirklich, da ich sie wie gesagt nicht attraktiv fand. Ich dachte, aber ich möchte sie trotzdem kennenlernen weiterhin - sie ist wirklich ein lieber Mensch. An der Stelle etwas abgekürzt...wir verbrachten sehr viel Zeit, ich mochte sie immer mehr und mehr, wir fingen an miteinander zu Schlafen und kamen als Paar zusammen. Wir sind jetzt seit einigen Monaten zusammen, jedoch so leid es mir tut das zu sagen, ich bin nicht verliebt, ich war es auch nicht. Ich schätze sie wirklich sehr als Mensch, sie ist wirklich meine beste Freundin jemals und die engste Bezugsperson momentan, aber ich freue mich nicht sie zu küssen, ich finde viele Mädchen, die ich so sehe um einiges attraktiver und anziehender. Zudem bin ich so neugierig, da ich ja wirklich unerfahren war vor ihr und würde mich gerne etwas "ausleben".

Ich bin jetzt so in der Zwickmühle, einerseits will ich sie auf keinen Fall als Mensch verlieren (wir haben wirklich eine besondere Beziehung - sagt sie auch, obwohl sie schon mehrere Freunde vor mir hatte und auch sonst viele soziale Beziehungen.) Ich will ihr nicht wehtun, da sie wirklich sehr in mich verliebt ist - sie sagt, sie will unbedingt mit mir viele Jahre verbringen. Andererseits liebe ich sie einfach nicht. Natürlich habe ich sehr positive und süße Emotionen gegenüber ihr, aber es kribbelt nicht, nicht mal so sehr wie bei den paar Küssen mit Mädchen beim Feiern oder sonst wo und dadurch bin ich ihr gegenüber ja auch so unfair. Zudem bin ich erst 19, ich möchte mich eigentlich noch gar nicht längerfristig mit wem zusammentun.
Es ist klar, dass ich das mit diesen Gefühlen früher hätte entscheiden sollen, aber ich bin nun mal jetzt in dieser Situation, nach 8 Monaten Beziehung und bin ratlos und es nagt wirklich psychisch an mir.

Was denkt ihr so? Kann man so eine rationale Beziehung ohne dieses Kribbeln leben und sie dafür nicht verlieren? Kann ich in irgendeiner Form mit ihr darüber reden (man kann mit ihr eigentlich wirklich vieles bereden)? Wie komme ich mit möglichst wenig Schaden für uns beide aus dieser Situation raus? Oder war jemand eventuell in einer ähnlichen und hat Erfahrungswerte.

Danke für alle Ideen oder sonstiges von euch. 
Ganz liebe Grüße! 

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4. Juli um 22:46

Hallo
Du musst es ihr natürlich sagen. Auf dauer machst du dich und sie total unglücklich und es ist absolut nicht fair ihr gegenüber wie du selbst weist. Sie wird wohl erstmal enttäuscht und sauer sein weil du ihr im endeffekt 8 Monate vorgespielt hast das du mehr Gefühle als Freundschaft für sie hegst.
Ich denke auch nicht das ihr weiterhin befreundet sein könnt, einfach weil es wie ich denke nicht möglich ist eine Freundschaft zu führen wenn einer von beiden mehr empfindet und eig. mehr will. Mit offenen Karten spielen ist wichtig und wenn du weiterhin einfach mit ihr zusammen bleibst wird die Trennung welche höchstwahrscheinlich kommen wird nur um so schlimmer.

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5. Juli um 1:57
In Antwort auf illtyd_20623662

Hey ihr Lieben,
ich habe mir gerade einen Account erstellt, weil ich mal mein Thema posten wollte und fragen, wie ihr so dazu steht bzw auch einfach das mal ein wenig in Worte fassen.
Folgendes ist der Fall. Ich (m) bin vor ca. einem Jahr in eine neue Stadt gezogen, da ich mit dem Studium angefangen habe. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich noch keine Freundin gehabt, keinen Sex und auch sonst keine intimere Beziehung mit Mädchen, die über Freundschaften hinausgingen. Ich habe mich damals sehr gefreut auf die Stadt und auf das "aufkommende" Liebesleben (Ich war mir dessen einfach innerlich sicher). Und es kam auch so, dass ich nach wenigen Tagen auf einer Party ein Mädchen kennenlernte, die ich echt nett fand, aber optisch nicht wirklich attraktiv. Sie fragte nach der Party, ob ich noch mit zu ihr was Rauchen komme. Ich fand sie wirklich cool und bin mit, habe dabei aber nicht mehr als an Freundschaft gedacht. Es kam dann etwas blöd...unter Alkohol und mehr, kam es dann zu Küssen und Petting. Das wiederholte sich eine Woche später, aber ich wollte das erneut nicht wirklich, da ich sie wie gesagt nicht attraktiv fand. Ich dachte, aber ich möchte sie trotzdem kennenlernen weiterhin - sie ist wirklich ein lieber Mensch. An der Stelle etwas abgekürzt...wir verbrachten sehr viel Zeit, ich mochte sie immer mehr und mehr, wir fingen an miteinander zu Schlafen und kamen als Paar zusammen. Wir sind jetzt seit einigen Monaten zusammen, jedoch so leid es mir tut das zu sagen, ich bin nicht verliebt, ich war es auch nicht. Ich schätze sie wirklich sehr als Mensch, sie ist wirklich meine beste Freundin jemals und die engste Bezugsperson momentan, aber ich freue mich nicht sie zu küssen, ich finde viele Mädchen, die ich so sehe um einiges attraktiver und anziehender. Zudem bin ich so neugierig, da ich ja wirklich unerfahren war vor ihr und würde mich gerne etwas "ausleben".

Ich bin jetzt so in der Zwickmühle, einerseits will ich sie auf keinen Fall als Mensch verlieren (wir haben wirklich eine besondere Beziehung - sagt sie auch, obwohl sie schon mehrere Freunde vor mir hatte und auch sonst viele soziale Beziehungen.) Ich will ihr nicht wehtun, da sie wirklich sehr in mich verliebt ist - sie sagt, sie will unbedingt mit mir viele Jahre verbringen. Andererseits liebe ich sie einfach nicht. Natürlich habe ich sehr positive und süße Emotionen gegenüber ihr, aber es kribbelt nicht, nicht mal so sehr wie bei den paar Küssen mit Mädchen beim Feiern oder sonst wo und dadurch bin ich ihr gegenüber ja auch so unfair. Zudem bin ich erst 19, ich möchte mich eigentlich noch gar nicht längerfristig mit wem zusammentun.
Es ist klar, dass ich das mit diesen Gefühlen früher hätte entscheiden sollen, aber ich bin nun mal jetzt in dieser Situation, nach 8 Monaten Beziehung und bin ratlos und es nagt wirklich psychisch an mir.

Was denkt ihr so? Kann man so eine rationale Beziehung ohne dieses Kribbeln leben und sie dafür nicht verlieren? Kann ich in irgendeiner Form mit ihr darüber reden (man kann mit ihr eigentlich wirklich vieles bereden)? Wie komme ich mit möglichst wenig Schaden für uns beide aus dieser Situation raus? Oder war jemand eventuell in einer ähnlichen und hat Erfahrungswerte.

Danke für alle Ideen oder sonstiges von euch. 
Ganz liebe Grüße! 

Hallo.

Lass dir deine Phantasie die Antwort geben  ...

Stell dir vor, du hast auf der Uni eine Frau kennengelernt, in die du dich unsterblich verliebt hast. Ihr kommt zusammen und unternehmt viel und fahrt auch in den Urlaub.
Mit der Zeit baut ihr euch ein gemeinsames Leben und Bekanntenkreis auf und schmiedet Zukunftspläne. Vielleicht zieht ihr auch zusammen und es wird sogar über Kinder gesprochen. Die Welt ist für dich perfekt, oder?

Doch dann passiert etwas, womit du niemals gerechnet hättest ...
Deine Freundin gesteht dir plötzlich, dass sie dich nicht liebt und nie geliebt hat.

...

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5. Juli um 9:25
Beste Antwort

Hallo,

an der Trennung führt kein Weg vorbei. Du bist weder ehrlich zu ihr, noch ehrlich zu dir selbst. Deine Freundin spürt, dass du dich von ihr distanziert, Küsse und intime Momente vermeidest und wird dieses Verhalten sehr wahrscheinlich auf sich selbst zurückführen und sich abgelehnt und unattraktiv fühlen. Das ist sehr schmerzhaft für sie.

Wenn du deiner Partnerin die Trennung erleichtern möchtest, solltest du den Zeitpunkt und den Ort für das Trennungsgespräch bewusst wählen.

Sprich zu einem Zeitpunkt mit ihr, an dem ihr beide keinen Zeitdruck habt. Am besten am Abend oder am Wochenende. Vermeide es, per Telefon oder WhatsApp die Beziehung zu beenden. Ihr habt mehrere Monate miteinander verbracht, da ist ein persönliches Gespräch aus meiner Sicht Pflicht.

Rechne mit einer starken emotionalen Reaktion. Am besten triffst du dich in ihrer Wohnung mit ihr. Sie kann dort ihren Emotionen freien Lauf lassen und die Vertrautheit ihrer Wohnung wird ihr eventuell dabei helfen, die schlechte Nachricht besser aufzunehmen.

Vermeide Floskeln wie: "Es liegt nicht an dir, sondern an mir."

Stattdessen verwende Ich-Botschaften: "Ich wollte mit dir sprechen, weil ich nicht das Gefühl habe, dass diese Beziehung weiterhin für mich funktioniert."

Ich rate dir davon ab die ganze Wahrheit auszusprechen. Ehrlichkeit ist gut, in einem Trennungsgespräch kann absolute Ehrlichkeit jedoch brutal für den verlassenen Partner sein.

Vermeide es Vorwürfe oder Versäumnisse aufzuzählen. Unterstreiche stattdessen lieber, was gut und wertvoll an der Beziehung war.

"Wir haben wirklich viele tolle Sachen zusammen erlebt und ich habe die Zeit mit dir sehr genossen. Meine Gefühle haben sich geändert und es tut mir sehr leid, dass ich nicht diesen besonderen Funken zwischen uns spüre."

Biete deiner Ex-Freundin vorerst nicht an Freunde zu bleiben. Eine Freundschaft ist unmöglich, so lange das Herz deiner Ex noch an dir hängt. Jedes nette Wort oder jede nette Geste wird in ihr die Hoffnung wecken, dass ihr nochmals zusammen kommt.

Ich hoffe ich konnte dir helfen.

Alles Liebe und Gute


Matthias

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8. Juli um 21:11
In Antwort auf illtyd_20623662

Hey ihr Lieben,
ich habe mir gerade einen Account erstellt, weil ich mal mein Thema posten wollte und fragen, wie ihr so dazu steht bzw auch einfach das mal ein wenig in Worte fassen.
Folgendes ist der Fall. Ich (m) bin vor ca. einem Jahr in eine neue Stadt gezogen, da ich mit dem Studium angefangen habe. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich noch keine Freundin gehabt, keinen Sex und auch sonst keine intimere Beziehung mit Mädchen, die über Freundschaften hinausgingen. Ich habe mich damals sehr gefreut auf die Stadt und auf das "aufkommende" Liebesleben (Ich war mir dessen einfach innerlich sicher). Und es kam auch so, dass ich nach wenigen Tagen auf einer Party ein Mädchen kennenlernte, die ich echt nett fand, aber optisch nicht wirklich attraktiv. Sie fragte nach der Party, ob ich noch mit zu ihr was Rauchen komme. Ich fand sie wirklich cool und bin mit, habe dabei aber nicht mehr als an Freundschaft gedacht. Es kam dann etwas blöd...unter Alkohol und mehr, kam es dann zu Küssen und Petting. Das wiederholte sich eine Woche später, aber ich wollte das erneut nicht wirklich, da ich sie wie gesagt nicht attraktiv fand. Ich dachte, aber ich möchte sie trotzdem kennenlernen weiterhin - sie ist wirklich ein lieber Mensch. An der Stelle etwas abgekürzt...wir verbrachten sehr viel Zeit, ich mochte sie immer mehr und mehr, wir fingen an miteinander zu Schlafen und kamen als Paar zusammen. Wir sind jetzt seit einigen Monaten zusammen, jedoch so leid es mir tut das zu sagen, ich bin nicht verliebt, ich war es auch nicht. Ich schätze sie wirklich sehr als Mensch, sie ist wirklich meine beste Freundin jemals und die engste Bezugsperson momentan, aber ich freue mich nicht sie zu küssen, ich finde viele Mädchen, die ich so sehe um einiges attraktiver und anziehender. Zudem bin ich so neugierig, da ich ja wirklich unerfahren war vor ihr und würde mich gerne etwas "ausleben".

Ich bin jetzt so in der Zwickmühle, einerseits will ich sie auf keinen Fall als Mensch verlieren (wir haben wirklich eine besondere Beziehung - sagt sie auch, obwohl sie schon mehrere Freunde vor mir hatte und auch sonst viele soziale Beziehungen.) Ich will ihr nicht wehtun, da sie wirklich sehr in mich verliebt ist - sie sagt, sie will unbedingt mit mir viele Jahre verbringen. Andererseits liebe ich sie einfach nicht. Natürlich habe ich sehr positive und süße Emotionen gegenüber ihr, aber es kribbelt nicht, nicht mal so sehr wie bei den paar Küssen mit Mädchen beim Feiern oder sonst wo und dadurch bin ich ihr gegenüber ja auch so unfair. Zudem bin ich erst 19, ich möchte mich eigentlich noch gar nicht längerfristig mit wem zusammentun.
Es ist klar, dass ich das mit diesen Gefühlen früher hätte entscheiden sollen, aber ich bin nun mal jetzt in dieser Situation, nach 8 Monaten Beziehung und bin ratlos und es nagt wirklich psychisch an mir.

Was denkt ihr so? Kann man so eine rationale Beziehung ohne dieses Kribbeln leben und sie dafür nicht verlieren? Kann ich in irgendeiner Form mit ihr darüber reden (man kann mit ihr eigentlich wirklich vieles bereden)? Wie komme ich mit möglichst wenig Schaden für uns beide aus dieser Situation raus? Oder war jemand eventuell in einer ähnlichen und hat Erfahrungswerte.

Danke für alle Ideen oder sonstiges von euch. 
Ganz liebe Grüße! 

Tu Dir und Deiner Freundin den Gefallen und beende es. Du verschwendest Deine Zeit, vor allem aber auch ihre. Es wäre nicht fair, ihr die Chance auf einen Partner, der wirklich zu ihr passt und sie liebt, derartig zu verbauen. Du hast es versucht, es hat nicht funktioniert. 

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8. Juli um 22:52

Ich kann Custer nur zustimmen.

Die ganze Wahrheit auszusprechen ist in dem Fall nicht notwendig. Einzig und allein der jetzige Standpunkt, nämlich der, dass die Gefühle von deiner Seite aus einfach nicht ausreichend sind und du dich auch nicht bereit fühlst dich so fest an jemanden zu binden - genügt völlig.

Ihr nun zu gestehen, dass die letzten Monate auf einer Sympathie aufgebaut wurden und du sie nicht einmal attraktiv oder anziehend fandest, würden nur unnötigen Schmerz verursachen und ihr die zukünftige Partnersuche nur erschweren.

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