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Was tun-Ehemann wie ausgewechselt..

26. April 2013 um 20:13

Ich weiß nicht wo ich anfangen soll.
Bin mit meinem Mann seit 8 Jahren verheiratet und wir haben 3 gemeinsame Kinder, wovon eins erst 5 Monate alt ist.
4 Monate nahm er Elternzeit und das war die Schönste Zeit unserer Ehe.
Grundsätzlich war es mit uns immer ziemlich schwierig, er scheut jeden Konflikt und wenn er was sagt, dann wird es sehr schnell sehr gemein. Er kann nicht Entschuldigung sagen und sieht sich immer im Recht. Er redet nie über Gefühle und auch wenn ich Nachfrage Gabs immer nur ein "geht dich nichts an". Am Ende wurde ich beschimpft, ich wäre nie für ihn da.
Wenn ich meine Sorgen anspreche oder meine Bedürfnisse äußer, dann kommt immer nur "Frag mich mal, wie es mit dir ist"... Lange zeit habe ich die Schuld bei mir gesucht, war schlecht gelaunt und zickig, auch aggressiv, wenn gar nichts mehr ging.
Dann kam das letzte Jahr. Ich war Schwangerschaftsbedingt zu Hause u d kümmerte mich endlich mal mit viel Zeit um alles. Wir hatten ein hartes Jahr, erst starb mein Opa plötzlich und dramatisch, sein Vater erkrankte an Lungenkrebs und verstarb kurz vor der Geburt. Es war sehr schlimm für meinen Mann. Ich hab immer gesagt, Fahr zu deinem Vater, sie wohnen weiter weg, ich geh auch alleine ins KH, mach die um mich keine Sorgen. Das Baby kam nach der Beerdigung. Beinahe wäre es verstorben, es wurde ein Not-KS und mein Mann sah und hörte, wie die Ärzte kurze Zeit um das Lebn unseres Babys bangten. Es wurde alles gut und ich sehr krank. 3 Monate nach der Geburt litt ih unter schlimmen Asthma und einem sehr schlimmen Atemwegsinfekt, dass ich bis ich an den richtigen Arzt geriet , fast nicht mehr allein zur Toilette. Ich hatte nur noch 40% Lungenfunktion und musste 3 Kindern eine gute Mutter sein.
Mein Mann kümmerte sich um alles und ich war das erste Mal so richtig glücklich und als es mir wieder gut ging, war ich so froh und dachte es geht so weiter.
Dann fing mein Mann wieder zu arbeiten an. Eine neue Dienststelle und von einem Tag auf den anderen lebt hier ein anderer Mensch.
So einer wir vor 1,5 Jahren nur noch schlimmer. Ich werde ignoriert, beschimpft ich bekomme nichts auf die Reihe und fühle mich wie ein Stück Dreck hier. Morgens Wache ich mit guter Laune auf, wuppe den Alltag, koche für ihn, was er eigentlich nicht mal will... Und hab nicht eine Stunde Pause.. Dann kommt er von der Arbeit und schafft es in 30 Minuten mich so runterzuputzen, was ich für eine schlechte Hausfrau bin und nur faul rumliege und blöd rumerzähle... Das sich mir die Luft abschnürt...
Ich weiß jetzt, die vergangen Jahre bin nicht ich Schuld gewesen, zumindest nicht nur, sondern ich merke, wie ich sofort wieder schlecht gelaunt bin und aggressiv werde.
Heute maulte er mich an, ich wäre letztes Jahr nicht einmal für ihn da gewesen, immer dreht sich Alles nur um mich...
Ihr könnt Glauben was ihr wollt, aber hier hat sich noch nie was um mich gedreht. Ich hab keine Hobbies, keine großartigen Dinge, auf die man Rücksicht nehmen muss, im Gegenteil, ich bin immer Diejenige, die ihm den Rücken freihält, wenn er was hat und das ist ziemlich oft. Bekomme ich mal Besuch, werde ich wie heute angeschnauzt, wieso nicht morgen, da wäre er weg und ich hätte Hilfe. Ich brauh keine Hilfe... Ich freue mich wenn meine Schwester kommt und da darf sie kommen, wann sie Zeit hat.
Ich bin so verletzt, und leider sind wir wieder da, wo wir vor 2 Jahren mal waren. Aber ich werde nicht mehr kämpfen, ich möchte mich am Liebsten trennen. Aber wir haben ein Haus und 3 Kinder und er wird mir das Leben schwer machen.
Eheberatung kommt für ihn nicht in Frage. Ich bin an allem Schuld und das aufzuarbeiten, mir seine Vorwürfe noch mal anzuhören, bin ich zu schwach. Ich bin so glücklich, und er macht mich wieder unglücklich, ich will das nicht. Bin seit 3 Jahren auch chronisch erkrankt und immer wenn wir Konflikte habe, bekomme ich starke Symptome...

Ich weiß nicht, was ich tun soll...

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27. April 2013 um 1:30


Wie lange möchtest Du das Theater noch mit machen???
Deine Gesundheit ist schon angegriffen!
Ich hab Asthma,na was schlimmeres,aber hat so angefangen!
Ich könnte Dir Deinen Weg ,krankheitstechnisch vorzeichnen.
Du reagierst bei Stress bzw Dein Körper!
Also,als erstes würde ich Deinem Mann nen Ultimatum stellen,wenn dann nix passiert,kann er gehen
Ich glaub kaum das es in seinem Interesse liegt den Kindern vorzeitig die Mutter zu nehmen.
Wenn Dein Mann keine Paar-Therapie machen möchte,dann mach DU für Dich alleine eine Therapie.
Irgendwas muss Dich ja 8 Jahre in Ehe gehalten haben,obwohl Ihr Schwierigkeiten hattet
Denk an Dich,BITTE !

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13. Mai 2013 um 22:15

Kommt mir bekannt vor
als ich dein posting gelesen hab, dachte ich mir, der gehts ähnlich wie mir. wir sind auch 8 jahre verheiratet, insges. 12 jahre zusammen, nur kinder haben wir (heut sag ich gotttseidank) keine.
mein mann hat sich auch in den letzten jahren immer mehr verändert. wir waren mal ein vorzeigepaar. haben gemeinsam so viel tolle sachen gemacht. waren die besten kumpels und sportkollegen zugleich. und dann begann er sich plötzlich zu verändern. am schluss warf er mir vor, dass ich ein trauma durch meine eltern hätte, dass ich borderline hätte. ich hab alles für ihn getan, ihm immer versucht alles recht zu machen, ihm nur nie verlieren. er war der mann meiner träume. als es ihm pychisch schlecht ging (er ist wegen burnout-depression in behandlung), war ich immer für ihn da. ich ging für ihn sogar in eine therapie, glaubte schon fast selbst, dass ich borderline hätte und traumatisiert wäre und dass das schuld an seiner depression wäre. aber meine therapeutin bestätigte mir, dass ich voll gesund bin! dass ich eine starke frau sei. dass ich absolut nicht traumatisiert bin. sie meint auch dass ER ein narzistischer psychopat ist.
ich habe dann langsam erkennen müssen, dass er das wirklich immer schon war und dass es immer schlimmer geworden ist in letzter zeit. ausserdem betrügt er mich seit 3 monaten und will sich nicht einmal entschuldigen. es geht mich nichts an, sagt er als ich alles darüber wissen will. er zuckt nur mit den schultern, um mich selbst vor ihm zu retten hab ich mich schweren herzens dazu entschlossen, die scheidung einzureichen. es ist furchtbar schwer, weil ich ihn irdendwie immer noch liebe. ich bin auch total verzweifelt un unglücklich. aber nur so kann ich mich vor ihm retten....
alles liebe

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