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Was Tun..... Brauche Rat.

23. November 2006 um 14:58

Ein liebes Hallo an alle hier,

klicke mich schon seit einigen Tagen durch den ein und anderen Beitrag hier im Forum.
Ein gutes Forum ! Ich habe da auch eine Sache die mich wahnsinnig bedrückt und mit der ich nicht zurecht komme, vielleicht könnt ihr mir helfen Meinung von nicht betroffenen und außenstehenden hilft oft auch schon weiter. Eigentlich weiß ich gar nicht so recht, wo mein Beitrag hin gehört, hab ihn auch im Forum Trennung.... eingestellt.

Ich lebe seit etwas mehr als 2 Jahren mit einem sehr lieben Mann zusammen. Er hat 2 Kinder, mit denen ich mich super verstehe, die Kinder akzeptieren mich und man kann sagen, es läuft alles wunderbar. Manch einer der auch getrennt ist, Kinder hat und einen neuen Partner würde mich beneiden, dass bei uns alles so gut klappt es hätte weiß Gott auch anders sein können.

In der Zeit in der meinen Freund kennen und lieben gelernt habe, befand er sich gerade in der Scheidung ich war nicht der Grund oder sonst irgendwie an dem Aus seiner Ehe beteiligt. Nun wir haben alles zusammen geregelt. Ich habe ihn unterstützt und ihm geholfen als er sein Haus verkauft hat, bei der neuen Wohnungssuche, Scheidung und und und. Aber die Hauptsachen hat er alleine gemacht. Ich war halt da wenn er jemanden zum reden brauchte oder zum anlehnen, aber das alles nicht mein Problem.

Mein Problem ist, das ich mir mehr und mehr ein eigenes Kind wünsche, aber mein Freund keine will weil er ja schon zwei Kinder hat. Ich muss dazu sagen aus zwei Ehen mit zwei verschiedenen Frauen. Er ist 39 und ich 33. In letzter Zeit stelle ich mir so viele Fragen. Mein Freund geht viel arbeiten, im Moment gibt es Ärger mit seiner Ex-Frau wegen des Kindes und und. Und ich, frage mich, was haben wir mein Freund und ich , was nur ihn um mich betrifft ? Wo ist unser gemeinsamer Weg ? Bisher habe ich ihn auf seinem Weg begleitet und bin diesen Weg mit ihm gegangen aber wo ist unser Weg ? Versteht mich nicht falsch, ich bereue nicht das ich ihm so geholfen habe, für mich ist das ok und normal. Nur in letzter Zeit stelle ich eben fest, was ist mit mir ? Wo bin ich bei der ganzen Sache, ich fühle mich oft so als wäre ich einfach nur da. Sicher habe ich auch mit meinem Freund darüber gesprochen und er versteht mich auch sehr gut und kann meine Gedanken und meinen Wunsch nach einem eigenen Kind verstehen und ich verstehe auch dass er auf Grund seiner schlechten Erfahrungen (2 gescheiterte Ehen, Haus weg, 2 Kinder) nicht an ein weiteres Kind denkt und auch nicht an Heiraten denkt. Im Grunde versteht er meine Sicht und ich seine Sicht aber wes hilft mir nicht weiter. Wir haben dann festegestellt, das wir uns mit dem Verständnis für einander nur im Kreis drehen und mal ganz nüchtern betrachtet und ohne Emotion ist es doch so, entweder finde ich mich mit der Situation so ab wie sie ist oder ich gehe bzw. jeder geht seinen eigenen Weg. Denn im Moment und in naher Zukunft erwarte ich keine Änderung seiner Einstellung. Es klingt hart aber ist wohl so.

Ist es wirklich so ?

Vielleicht könnt ihr mir einen Rat geben.

Grüße
Die ratlose

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23. November 2006 um 17:27

Gemeinsames Schaffen
...danke vorerst für deinen rat - ich hab mir auch gleich dein problem angesehen.

hmmm...schwierig:
so wie ich das sehe, habt ihr durchaus etwas gemeinsames - auch wenn es dir weg ist, ihn aus seiner scheidung rauszuführen.

ich kenne es von meiner geschichte - er hat auch ständig probleme mit seiner ex, was sich jetzt etwas bessert. vielleicht verhält es sich ganz ähnlich wie bei mir: vollends abgeschlossen hat er das alte leben nicht - er liebt dich und ist dir dankbar, dass er dich hat und du ihm beistehst.

ich würde nocheinmal das gespräch suchen, ihn fragen, was er als "euer leben" betrachtet, wie er sich die zukunft mit dir vorstellt, welche wünsche er hat, welche pläne....gemeinsame pläne.

sollte er sich klar äußern und sagen, dass er sich nicht vorstellen kann, dich zu heiraten und keien kinder mehr möchte, dann ist es an dir, zu überlegen, ob du das möchtest oder nicht. kompromiss scheint hier nicht möglich, weil es offensichtlich zwei vorstellungen für die zukunft sind.

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23. November 2006 um 17:34
In Antwort auf cajsa_12933671

Gemeinsames Schaffen
...danke vorerst für deinen rat - ich hab mir auch gleich dein problem angesehen.

hmmm...schwierig:
so wie ich das sehe, habt ihr durchaus etwas gemeinsames - auch wenn es dir weg ist, ihn aus seiner scheidung rauszuführen.

ich kenne es von meiner geschichte - er hat auch ständig probleme mit seiner ex, was sich jetzt etwas bessert. vielleicht verhält es sich ganz ähnlich wie bei mir: vollends abgeschlossen hat er das alte leben nicht - er liebt dich und ist dir dankbar, dass er dich hat und du ihm beistehst.

ich würde nocheinmal das gespräch suchen, ihn fragen, was er als "euer leben" betrachtet, wie er sich die zukunft mit dir vorstellt, welche wünsche er hat, welche pläne....gemeinsame pläne.

sollte er sich klar äußern und sagen, dass er sich nicht vorstellen kann, dich zu heiraten und keien kinder mehr möchte, dann ist es an dir, zu überlegen, ob du das möchtest oder nicht. kompromiss scheint hier nicht möglich, weil es offensichtlich zwei vorstellungen für die zukunft sind.

Du bist süß...
Danke für dir lieben Worte...

Er sagt zu gemeinsamen Kinder und Heirat nicht grundsätzlich nein. Er hat es mir so dargestellt, dass er seit seiner ersten Ehe und dem ersten Kind alle seine Bedürfnisse hinten angestellt hat, dann kam die 2. Ehe und 2.Kind, Haus gebaut usw. Dann kam da das dicke AUS und nun komm ich mit meinen sehr Einschneidenen Wünschen.

Er möchte mit mir seine Zukunft verbringen, wir haben auch über ein gemeinsames Haus gesprochen, er möchte mit mir einfach spontan was machen einfach so wenn wir wollen Koffer packen und weg (mit Kinder oder einem kleinen Baby geht das alles nicht). Er sagte mir, dass er zur Zeit nicht im geringsten an Heirat oder noch ein Kind denkt, er ist froh wenn mal Ruhe einkehrt und er Luft holen kann..... das ist ähnlich wie bei dir. Er fühlt sich überfodert und ich denke bei deim Freund ist es ähnlich.

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23. November 2006 um 17:36
In Antwort auf ratlos18

Du bist süß...
Danke für dir lieben Worte...

Er sagt zu gemeinsamen Kinder und Heirat nicht grundsätzlich nein. Er hat es mir so dargestellt, dass er seit seiner ersten Ehe und dem ersten Kind alle seine Bedürfnisse hinten angestellt hat, dann kam die 2. Ehe und 2.Kind, Haus gebaut usw. Dann kam da das dicke AUS und nun komm ich mit meinen sehr Einschneidenen Wünschen.

Er möchte mit mir seine Zukunft verbringen, wir haben auch über ein gemeinsames Haus gesprochen, er möchte mit mir einfach spontan was machen einfach so wenn wir wollen Koffer packen und weg (mit Kinder oder einem kleinen Baby geht das alles nicht). Er sagte mir, dass er zur Zeit nicht im geringsten an Heirat oder noch ein Kind denkt, er ist froh wenn mal Ruhe einkehrt und er Luft holen kann..... das ist ähnlich wie bei dir. Er fühlt sich überfodert und ich denke bei deim Freund ist es ähnlich.

...ha!
...dann lass ihn doch ruhe finden und warte noch ein halbes jahr/jahr - und genieß die zeit, die ihr für euch beide habt. wenigstens will deiner mit dir zusammen sein und denkt an zukunft ))

und apropos ähnlich: auf die frage "was würdest machen, wenn ich schwanger werden würde? dich aus dem fenster stürzen?", sagte meiner: "nein...damit hätte ich komischerweise gar kein problem"

himmel - da soll sich wer auskennen bei den männern!

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23. November 2006 um 17:38
In Antwort auf cajsa_12933671

...ha!
...dann lass ihn doch ruhe finden und warte noch ein halbes jahr/jahr - und genieß die zeit, die ihr für euch beide habt. wenigstens will deiner mit dir zusammen sein und denkt an zukunft ))

und apropos ähnlich: auf die frage "was würdest machen, wenn ich schwanger werden würde? dich aus dem fenster stürzen?", sagte meiner: "nein...damit hätte ich komischerweise gar kein problem"

himmel - da soll sich wer auskennen bei den männern!

...bis morgen
..muss jetzt los...würd mich aber freuen, mit dir im gespräch zu bleiben.

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23. November 2006 um 17:40
In Antwort auf cajsa_12933671

...ha!
...dann lass ihn doch ruhe finden und warte noch ein halbes jahr/jahr - und genieß die zeit, die ihr für euch beide habt. wenigstens will deiner mit dir zusammen sein und denkt an zukunft ))

und apropos ähnlich: auf die frage "was würdest machen, wenn ich schwanger werden würde? dich aus dem fenster stürzen?", sagte meiner: "nein...damit hätte ich komischerweise gar kein problem"

himmel - da soll sich wer auskennen bei den männern!

Muss schmunzeln...
Vor weg: Lass uns in diesem Forum bleiben, das hin und her springen ist nicht so toll.

Weißt du was ich fest gestellt habe, gerade so im Moment, beim lesen unsere Beiträge ?


Abgesehen von dem ähnlichen Problem. Wir Frauen sind es die sich viel zu viel Gedanken machen. Schau doch mal unsere Männer sind mehr damit beschäftigt jetzt aktuelle Probleme zu beiseitigen. Was machen wir Frauen, wir sehen schon in die Zukunft und wollen dort alles gesichert haben, damit das JETZT genießen können.

Bescheuert oder ??

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23. November 2006 um 17:43
In Antwort auf cajsa_12933671

...bis morgen
..muss jetzt los...würd mich aber freuen, mit dir im gespräch zu bleiben.

Gern
Ok, mein und Dein Problem sind nicht gelöst, aber darüber reden hilft doch oder.

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24. November 2006 um 9:39
In Antwort auf ratlos18

Gern
Ok, mein und Dein Problem sind nicht gelöst, aber darüber reden hilft doch oder.

Halli hallo
hier bin ich wieder....

darüber reden hilf wirklich..und du hast vollkommen recht, wir denken zu viel

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24. November 2006 um 10:41
In Antwort auf cajsa_12933671

Halli hallo
hier bin ich wieder....

darüber reden hilf wirklich..und du hast vollkommen recht, wir denken zu viel

Auch ein Hallo zurück...

Wie geht es Dir denn heute ? Bist du denn für Dich (ich meine nur für Dich) ein Stückchen weiter gekommen ?

Ich denke, reden hilft (fast) immer. Im Grunde wissen wir doch was wir machen müssen, wie wir uns entscheiden sollen, nur manchmal wollen wir Frauen dieses Wissen was schon haben bestätigt haben und hören, hey es ist richtig was du tust. Das liegt sicher daran, dass wir in für uns schwieren Situationen die klare Sicht verlieren und uns selber nicht mehr vertrauen oder besser auf unser Können nicht vertrauen. Dann fragen wir andere und hoffen so unser Handeln als richtig bestätigt zu bekommen. Männer machen das anders. Die Handeln einfach, denken nicht so viel und vertrauen auf ihr tun. War mal bei einer Psychologin (eine tolle Frau) die hat mir gesagt, das sich selbst vertrauen auch sich etwas zutrauen bedeutet. Und wenn man diese Wortspiel genau betracht ist es so, wie ich oben geschrieben habe. Wenn unsere weibliche Gefühlswelt in Ordnung ist und wir eine klare Sicht habe, dann trauen wir uns alles zu, sind super stark - aber wehe es ist anders, dann trauen wir und nicht wirklich viel zu und vertrauen noch nicht einmal unserem Gefühl.

Schon komisch.

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24. November 2006 um 11:10
In Antwort auf ratlos18

Auch ein Hallo zurück...

Wie geht es Dir denn heute ? Bist du denn für Dich (ich meine nur für Dich) ein Stückchen weiter gekommen ?

Ich denke, reden hilft (fast) immer. Im Grunde wissen wir doch was wir machen müssen, wie wir uns entscheiden sollen, nur manchmal wollen wir Frauen dieses Wissen was schon haben bestätigt haben und hören, hey es ist richtig was du tust. Das liegt sicher daran, dass wir in für uns schwieren Situationen die klare Sicht verlieren und uns selber nicht mehr vertrauen oder besser auf unser Können nicht vertrauen. Dann fragen wir andere und hoffen so unser Handeln als richtig bestätigt zu bekommen. Männer machen das anders. Die Handeln einfach, denken nicht so viel und vertrauen auf ihr tun. War mal bei einer Psychologin (eine tolle Frau) die hat mir gesagt, das sich selbst vertrauen auch sich etwas zutrauen bedeutet. Und wenn man diese Wortspiel genau betracht ist es so, wie ich oben geschrieben habe. Wenn unsere weibliche Gefühlswelt in Ordnung ist und wir eine klare Sicht habe, dann trauen wir uns alles zu, sind super stark - aber wehe es ist anders, dann trauen wir und nicht wirklich viel zu und vertrauen noch nicht einmal unserem Gefühl.

Schon komisch.

Kein morgen ohne sorgen
...nun gut gehen tut's mir nicht - ich habe ja seit letztem sonntag keinen kontakt mehr mit ihm.

was das nachdenken angeht - ja - ich bin einen schritt weiter: da ich keine antworten bekomme, was ich für ihn bin, was er von mir will, was genau "zu eng" bedeutet kann ich auch keine welch immer geartete entscheidung treffen. abgesehen davon sagt er immer "er könnte jetzt nicht heiraten oder zusammenziehen - wenn ich das unbedingt will, dann muss er akzeptieren, dass ich es beende"

ehrlich gesagt, will ich ihm die entscheidung und verantwortung aber nicht abnehmen. er muss mir sagen, was er will und was nicht - erst dann kann ich ihm sagen, ob ich das auch will.

aber es stimmt: wir denken zu viel - und deswegen habe ich gestern beschlossen, nicht so viel zu denken, nichts zu tun und ihn kommen zu lassen und erklären zu lassen, was jetzt ist und was nicht )

und dir? wie gehts dir?

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24. November 2006 um 11:44
In Antwort auf cajsa_12933671

Kein morgen ohne sorgen
...nun gut gehen tut's mir nicht - ich habe ja seit letztem sonntag keinen kontakt mehr mit ihm.

was das nachdenken angeht - ja - ich bin einen schritt weiter: da ich keine antworten bekomme, was ich für ihn bin, was er von mir will, was genau "zu eng" bedeutet kann ich auch keine welch immer geartete entscheidung treffen. abgesehen davon sagt er immer "er könnte jetzt nicht heiraten oder zusammenziehen - wenn ich das unbedingt will, dann muss er akzeptieren, dass ich es beende"

ehrlich gesagt, will ich ihm die entscheidung und verantwortung aber nicht abnehmen. er muss mir sagen, was er will und was nicht - erst dann kann ich ihm sagen, ob ich das auch will.

aber es stimmt: wir denken zu viel - und deswegen habe ich gestern beschlossen, nicht so viel zu denken, nichts zu tun und ihn kommen zu lassen und erklären zu lassen, was jetzt ist und was nicht )

und dir? wie gehts dir?

Danke....
mir geht es gut. Wir haben gestern noch mal geredet und sind beide Klar darüber das wir uns nicht trennen werden. Er will sich nicht von mir trennen und ich nicht von ihm. Habe ihm erklärt, dass ich mich oft alleine gelassen fühle und als sei ich nur da - mehr nicht. Er ist dabei einiges daran zu ändern und hofft, dass es bald ruhiger wird. Er wird im Januar einen neuen Job anfangen - der jetziger frisst ihn auf und verschlingt alles was noch an Freiraum da ist.

Zu dem Thema Heirat und Kinder denke ich, werde ich die Zeit für mich spielen lassen. Er kann nicht zur Ruhe kommen, wenn keine Ruhe da ist. Also hoffe ich darauf, das sich mit der ein oder anderen Veränderung und mit Ruhe dieses Thema lösen lässt. Er wird nächstes Jahr auch zur Kur fahren - Antrag läuft schon. Danach sehen wir weiter. Wenn ich jetzt eine Antwort erzwinge, dann ist die Lösung nur gehen bzw. bleiben. So bin ich zuversichtlich, dass mit der Ruhe auch ein anderes Denken bei ihm einsetzt - wenn nicht dann kann ich mir zu gegeben Zeit noch mal gedanken darüber machen.

Bei Dir ist es schwer etwas zu raten. Schaffst du es ihn links liegen zu lassen. Ich meine wenn er sich nicht meldet, dass du dich auch nicht bei ihm meldest und versuchst dich in der Zeit abzulenken und nicht zu viel nach zudenken. Du kannst ihm ja ab und an ein liebes Zeichen geben. Es ist schon schwirig, wenn man so wie er verlassen wird (hab deine Hintergrundinfo gelesen) überleg mal, da sagt einer zu dir nach Jahren so das warst, startet ein neues Leben und wirft euer altes Leben weg wie Kaugummipapier und nimmt sich ein neues Kaugummi.... Und du, du weißt gar nicht wo ob und unten ist, dann kommt ein lieber Mensch vorbei (visible) und gibt dir Liebe, Nähe Geborgeneheit. Er denkt vielleicht schön ich kann etwas zur Ruhe kommen aber es ist nun mal die Natur von uns Menschen erwartets du auch das Deine.

Du könntest noch mal das Gespräch mit ihm suchen. Hast du ihm schon gesagt, dass du ihn nicht verstehst, dass du damit nicht zurecht kommst - ohne von ihm zu verlangen das er Stellung bezieht. Mein Freund ist ein Denker. Wenn ich ihm mit Vorwürfen und direkten Forderungen komme, blockt er total ab. Bei ihm muss ich es diplomatischer machen und er hört sich das an und er denkt darüber nach. Nach einigen Tagen reden wir, mal gibt er mir Recht mal verstehe ich ihn besser.

Vielleicht ist die Diplomatie ein Weg für euch.

Was meinst du ?

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24. November 2006 um 11:57
In Antwort auf ratlos18

Danke....
mir geht es gut. Wir haben gestern noch mal geredet und sind beide Klar darüber das wir uns nicht trennen werden. Er will sich nicht von mir trennen und ich nicht von ihm. Habe ihm erklärt, dass ich mich oft alleine gelassen fühle und als sei ich nur da - mehr nicht. Er ist dabei einiges daran zu ändern und hofft, dass es bald ruhiger wird. Er wird im Januar einen neuen Job anfangen - der jetziger frisst ihn auf und verschlingt alles was noch an Freiraum da ist.

Zu dem Thema Heirat und Kinder denke ich, werde ich die Zeit für mich spielen lassen. Er kann nicht zur Ruhe kommen, wenn keine Ruhe da ist. Also hoffe ich darauf, das sich mit der ein oder anderen Veränderung und mit Ruhe dieses Thema lösen lässt. Er wird nächstes Jahr auch zur Kur fahren - Antrag läuft schon. Danach sehen wir weiter. Wenn ich jetzt eine Antwort erzwinge, dann ist die Lösung nur gehen bzw. bleiben. So bin ich zuversichtlich, dass mit der Ruhe auch ein anderes Denken bei ihm einsetzt - wenn nicht dann kann ich mir zu gegeben Zeit noch mal gedanken darüber machen.

Bei Dir ist es schwer etwas zu raten. Schaffst du es ihn links liegen zu lassen. Ich meine wenn er sich nicht meldet, dass du dich auch nicht bei ihm meldest und versuchst dich in der Zeit abzulenken und nicht zu viel nach zudenken. Du kannst ihm ja ab und an ein liebes Zeichen geben. Es ist schon schwirig, wenn man so wie er verlassen wird (hab deine Hintergrundinfo gelesen) überleg mal, da sagt einer zu dir nach Jahren so das warst, startet ein neues Leben und wirft euer altes Leben weg wie Kaugummipapier und nimmt sich ein neues Kaugummi.... Und du, du weißt gar nicht wo ob und unten ist, dann kommt ein lieber Mensch vorbei (visible) und gibt dir Liebe, Nähe Geborgeneheit. Er denkt vielleicht schön ich kann etwas zur Ruhe kommen aber es ist nun mal die Natur von uns Menschen erwartets du auch das Deine.

Du könntest noch mal das Gespräch mit ihm suchen. Hast du ihm schon gesagt, dass du ihn nicht verstehst, dass du damit nicht zurecht kommst - ohne von ihm zu verlangen das er Stellung bezieht. Mein Freund ist ein Denker. Wenn ich ihm mit Vorwürfen und direkten Forderungen komme, blockt er total ab. Bei ihm muss ich es diplomatischer machen und er hört sich das an und er denkt darüber nach. Nach einigen Tagen reden wir, mal gibt er mir Recht mal verstehe ich ihn besser.

Vielleicht ist die Diplomatie ein Weg für euch.

Was meinst du ?

Die hohe kunst der diplomatie
es freut mich wirklich zu lesen, dass ihr ein gutes gespräch gehabt habt. ich denke auch, dass die zeit für dich arbeiten wird. er liebt dich ganz offensichtlich - sieh dir an, was sich nun verändert und ob es besser wird. bin da aber sehr zuversichtlich

zu mir: nun - nein ich melde mich nicht, ich repsektiere nur, was er gesagt hat, dass es ihm oft zu eng ist. der abstand ist gut für mich und auch für ihn - er wird sich sicher melden.

selbstverständlich hat er viel durchgemacht, man darf aber nicht vergessen, dass das nicht letzten monat passiert ist, sondern vor 2 jahren. klar - alles braucht zeit, manche brauchen weniger, manche mehr.

wir haben letzten sonntag eben gesprochen, ich habe ihm fragen gestellt, er konnte auf keine eine antwort finden. ich hab nicht verlangt, dass er stellung bezieht, aber ihm gesagt, dass ich ihn nicht verstehe, dass er mir das erklären muss. wir gehen prinzipiell sehr liebevoll miteinander um - da gibts kein unverständnis oder forderungen.

es ist halt schwer, so ganz und gar keine perspektive zu bekommen, auch wenn's nur ein "ich möchte, dass du bleibst" ist...einfach irgendwas...

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24. November 2006 um 12:07
In Antwort auf cajsa_12933671

Die hohe kunst der diplomatie
es freut mich wirklich zu lesen, dass ihr ein gutes gespräch gehabt habt. ich denke auch, dass die zeit für dich arbeiten wird. er liebt dich ganz offensichtlich - sieh dir an, was sich nun verändert und ob es besser wird. bin da aber sehr zuversichtlich

zu mir: nun - nein ich melde mich nicht, ich repsektiere nur, was er gesagt hat, dass es ihm oft zu eng ist. der abstand ist gut für mich und auch für ihn - er wird sich sicher melden.

selbstverständlich hat er viel durchgemacht, man darf aber nicht vergessen, dass das nicht letzten monat passiert ist, sondern vor 2 jahren. klar - alles braucht zeit, manche brauchen weniger, manche mehr.

wir haben letzten sonntag eben gesprochen, ich habe ihm fragen gestellt, er konnte auf keine eine antwort finden. ich hab nicht verlangt, dass er stellung bezieht, aber ihm gesagt, dass ich ihn nicht verstehe, dass er mir das erklären muss. wir gehen prinzipiell sehr liebevoll miteinander um - da gibts kein unverständnis oder forderungen.

es ist halt schwer, so ganz und gar keine perspektive zu bekommen, auch wenn's nur ein "ich möchte, dass du bleibst" ist...einfach irgendwas...

Ok....

2 Jahre ist eine lange Zeit. Aber es steht nirgends geschrieben wie lange man braucht um seine Verletzungen zu verarbeiten.

Hast du ihm denn mal gesagt, dass dir auch ein "ich möchte, das du bleibst" erstmal reichen würde oder ein "gib mir Zeit".

Ich will dir keine Angst machen, nur ehrlich sein. Ich war auch mal für einen in Trennunglebenden Mann da, habe mich da richtig reingehängt, mich total dabei vergessen und ganz viel gefordert, jetzt und sofort. Das endresultat war, er hat sich immer mehr von mir zurück gezogen und zum Schluß hat er es beenden mit den Worten er kann das alles nicht er brauche Zeit um sein Leben neu zusortieren. Wir waren da aber schon ein Jahr zusammen. Was soll ich sagen, er hatte danach sofort eine andere, bei der klappte alles sofort, zusammenziehen usw. Warum das so war habe ich nie vestanden. War danach in Therapie, dachte ich müsste sterben. Habe ihn so geliebt ihm so vertraut und dann so ein Ende. Ein Jahr nach dieser Geschichte habe ich meinen jetztigen Freund kennen gelernt und musst auch lernen mir selber zu vertrauen....

Das heißt nicht, dass es bei Deinem Freund genau so ist, aber ich denke davor hast du Angst - was ich verstehen kann. Du könntest ihm doch diese Geschichte von mir erzählen und dann mal sehen wie er reagiert. Weiß dein Freund, das du hier im Forum mailst. Meiner weiß es nicht.


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24. November 2006 um 12:13
In Antwort auf ratlos18

Ok....

2 Jahre ist eine lange Zeit. Aber es steht nirgends geschrieben wie lange man braucht um seine Verletzungen zu verarbeiten.

Hast du ihm denn mal gesagt, dass dir auch ein "ich möchte, das du bleibst" erstmal reichen würde oder ein "gib mir Zeit".

Ich will dir keine Angst machen, nur ehrlich sein. Ich war auch mal für einen in Trennunglebenden Mann da, habe mich da richtig reingehängt, mich total dabei vergessen und ganz viel gefordert, jetzt und sofort. Das endresultat war, er hat sich immer mehr von mir zurück gezogen und zum Schluß hat er es beenden mit den Worten er kann das alles nicht er brauche Zeit um sein Leben neu zusortieren. Wir waren da aber schon ein Jahr zusammen. Was soll ich sagen, er hatte danach sofort eine andere, bei der klappte alles sofort, zusammenziehen usw. Warum das so war habe ich nie vestanden. War danach in Therapie, dachte ich müsste sterben. Habe ihn so geliebt ihm so vertraut und dann so ein Ende. Ein Jahr nach dieser Geschichte habe ich meinen jetztigen Freund kennen gelernt und musst auch lernen mir selber zu vertrauen....

Das heißt nicht, dass es bei Deinem Freund genau so ist, aber ich denke davor hast du Angst - was ich verstehen kann. Du könntest ihm doch diese Geschichte von mir erzählen und dann mal sehen wie er reagiert. Weiß dein Freund, das du hier im Forum mailst. Meiner weiß es nicht.


..arge geschichte
aber genau so eine angst habe ich.

es hat ja nicht nur er angst, sondern ich auch. es ist nicht leicht, eine beziehung zu haben, wo der andere gefühlsmäßig immer wieder raushüpft oder sich zurückzieht - auch wenn es nichts mit meienr person zu tun hat, sondern damit, dass er was anderes noch nicht verarbeitet hat.

hab ich ihm nie gesagt, dass mir die wort "gib mir zeit" reichen würden - dazu war bislang keine gelgenheit.

nein mein freund weiß nichts von dem forum - muss er auch nicht. ich hab diesen weg gewählt, weil ich hier am ehesten die möglichkeit habe, mit menschen zu reden, die vielleicht genau in seiner situation, oder auch in meiner sind oder waren

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24. November 2006 um 13:16
In Antwort auf cajsa_12933671

..arge geschichte
aber genau so eine angst habe ich.

es hat ja nicht nur er angst, sondern ich auch. es ist nicht leicht, eine beziehung zu haben, wo der andere gefühlsmäßig immer wieder raushüpft oder sich zurückzieht - auch wenn es nichts mit meienr person zu tun hat, sondern damit, dass er was anderes noch nicht verarbeitet hat.

hab ich ihm nie gesagt, dass mir die wort "gib mir zeit" reichen würden - dazu war bislang keine gelgenheit.

nein mein freund weiß nichts von dem forum - muss er auch nicht. ich hab diesen weg gewählt, weil ich hier am ehesten die möglichkeit habe, mit menschen zu reden, die vielleicht genau in seiner situation, oder auch in meiner sind oder waren

---
Ich habe es auch so gewählt wie du. Mein Freund weiß es auch nicht. Ich denke, das muss er auch nicht. Ich sehe es so wie du.

In meiner Therapie habe ich gelernt, das mich mein damaliger Freund sehr geliebt haben muss, aber er nicht konnte wie er wollte - und vor allem das es nichts mit mir zu tun hat - das er es nicht persönlich gegen mich meinte. Ein Satz den ich in der Zeit von einer Freundin gehört habe, die auch was bitteres erlebet hat. "Manchmal reicht Liebe nicht aus" Ihre Geschichte: Sie war lange h. Ihr Freund damals, glaube ich mitte ende 20 wollte das nicht. Fühlte sich zu jung usw. Sie trennte sich von ihm, weil sie so keinen Sinn mehr sah die Beziehung weiter zuführen und ihre Chance ander nutzen wollte. Nun -nach einem Jahr lerne er wieder eine neue kennen, sie wurde recht schnell schwanger und er heiratet sie - meine Feundin ist immer noch Single und hat keine Kinder... Liebe reicht manchmal eben nicht....

Ich werde dir wohl nicht helfen können, weil ich nicht weiß was richtig ist und was nicht und ich werde mich hüten, dir zu sagen trenne dich von ihm oder mach es nicht. Das steht mir nicht zu. Aber ich hoffe dir mit diesen Dingen die ich dir schreibe verschieden Denkanstöße zu geben die dann "automatisch" zu der für dich richten Entscheidung führen....

Schau mal hier, das lese ich ab und an mal und dann sehe ich die Welt und die Menschen um mich herum aus einem anderen Blickwinkel, wenn auch nicht für immer aber wenigsten für den Moment und der Moment kann helfen eine Situation ganz anders wahrzunehmen.

Los gehts:

Jemand wandert durch die Straßen seiner Heimat. Alles scheint ihm hier vertraut, und ein Gefühl von Sicherheit begleitet ihn und auch von leichter Trauer. Denn vieles blieb ihm auch verborgen, und immer wieder stieß er an verschlossene Türen. Manchmal hätte er am liebsten alles hinter sich gelassen und wäre fort gegangen, weit weg von hier. Doch irgend etwas hielt ihn fest, als ringe er mit einem Unbekannten und könne sich von ihm nicht trennen, bevor er nicht von ihm gesegnet war. Und so fühlt er sich gefangen zwischen vorwärts und rückwärts und zwischen Gehen und Bleiben.

Er kommt in einen Park, setzt sich auf eine Bank, lehnt sich zurück, atmet tief und schließt die Augen. Er lässt es sein, das lange Kämpfen, verlässt sich auf die innere Kraft, spürt, wie er ruhig wird und nachgibt wie ein Schiff im Wind, im Einklang mit der Vielfalt, dem weiten Raum, der langen Zeit.

Er sieht sich wie ein offenes Haus. Wer hinein will, darf auch kommen, und wer kommt, der bringt etwas, bleibt ein wenig und geht. So ist in diesem Haus ein ständiges Kommen, Bringen, Bleiben und Gehen. Wer als Neuer kommt und Neues bringt, wird alt, indem er bleibt, und es kommt die Zeit, da wird er gehen. Es kommen in sein offenes Haus auch viele Unbekannte, die lange vergessen oder ausgeschlossen waren, und auch sie bringen etwas, bleiben ein wenig und gehen. Und auch die schlimmen Gesellen, denen er am liebsten die Türe weisen würde, kommen, und auch sie bringen etwas, fügen sich ein, bleiben ein wenig und gehen.

Wer es auch sei, der kommt, er trifft auf Andere, die vor ihm kamen und die nach ihm kommen. Und da es viele sind, muss jeder teilen. Wer seinen Platz hat, hat auch seine Grenze. Wer etwas will, muss sich auch fügen. Wer gekommen ist, der darf sich auch entfalten, solange er noch bleibt. Er kam, weil Andere gingen, und er wird gehen, wenn Andere kommen. So bleibt in diesem Haus genügend Zeit und Platz für alle.

Wie er so dasitzt, fühlt er sich wohl in seinem Haus und weiß sich eins mit allen, die kamen und kommen und brachten und bringen und blieben und bleiben und gingen und gehen. Ihm ist, als sei, was vorher unvollendet war, nun ganz; er spürt, wie ein Kampf zu Ende geht und Abschied möglich wird. Ein wenig wartet er noch auf die rechte Zeit. Dann öffnet er die Augen, blickt sich noch einmal um, steht auf und geht.

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24. November 2006 um 13:38
In Antwort auf ratlos18

Muss schmunzeln...
Vor weg: Lass uns in diesem Forum bleiben, das hin und her springen ist nicht so toll.

Weißt du was ich fest gestellt habe, gerade so im Moment, beim lesen unsere Beiträge ?


Abgesehen von dem ähnlichen Problem. Wir Frauen sind es die sich viel zu viel Gedanken machen. Schau doch mal unsere Männer sind mehr damit beschäftigt jetzt aktuelle Probleme zu beiseitigen. Was machen wir Frauen, wir sehen schon in die Zukunft und wollen dort alles gesichert haben, damit das JETZT genießen können.

Bescheuert oder ??

Naja,
jedenfalls für mich stimmt das so nicht. Mit dem angeblichen beseitigen der angeblichen aktuellen Probleme sind sie nicht beschäftigt. Wenn dem so wäre, wär das ja schön. Doch kann ich es nicht als Problemlösung bezeichnen, wenn abweichende Meinungen nicht zugelassen werden,weil dann ja mal GEDACHT werden müsste.
Gruß
walden6

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