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Was soll ich denn nur machen?

15. Juni 2009 um 22:20

Hallo ihr Lieben,
ich hoffe ich melde mich hier an der richtigen Adresse. Ich weiß selber nicht genau wie ich anfangen soll, zumal ich mir nie hätte denken können, dass ich mich mit so einem Problem im Internet melden würde. Es ist nur leider so, dass ich seit mittlerweile zehn Monaten in meinen älteren (viel älteren, gut 20 Jahre älteren) Lehrer verliebt bin =(
Anfangs hab ich das Gefühl noch recht einfach ausblenden können und hab es einfach als eine Art vorübergehende Spinnerei betrachtet (irgendwann verlieben wir uns doch alle mal in den Falschen), aber mittlerweile vergeht keine Stunde in der ich nicht an ihn denke und so kitschig es sich auch anhören mag, jeden Abend schlafe ich unter Tränen ein, weil er nicht da ist und weil ich ganz genau weiß, wie aussichtslos die Situation ist.
Es hat alles im letzten Jahr angefangen. Mir ging es sehr schlecht, er ist auf mich zugekommen, hat mit mir geredet, hat mich in den Arm genommen, mich nach Hause gefahren, mich getrösteter ist einfach da gewesen und ich hab mich so sicher und beschützt gefühlt wie noch nie zuvor (ja ich weiß, klingt dämlich, ist aber leider so). Alles an Ex-Freunden, die ich vorher hatte, kommt mir so unwichtig und so lachhaft vor. Ich hab mich einfach das erste Mal richtig verliebt, oder auf andere Weise verliebt, keine Ahnung wie man das nennen soll, und dann auch noch in jemanden, dessen Kinder älter sind als ich und der genauso gut mein Vater sein könnte.
Apropos, was würdet ihr von dieser Theorie halten: Ich hab mir nur deshalb den Lehrer ausgeguckt, weil er mir genau die Sicherheit und Zuwendung gibt, die mir mein Papa nicht gibt?
Ich versuche mir wirklich mit allen Mitteln einen Reim darauf zu bilden, es mir zu erklären, aber es ist einfach so, dass ich das Gefühl habe, dass da mehr ist, als wären wir auf eine Art seelenverwandt. Er vertritt in so vielen Angelegenheiten meine Meinung und der Unterricht, den ich bei ihm habe, ist mittlerweile der Höhepunkt meiner Woche.
Nach der Geschichte letztes Jahr ist er noch zwei Mal auf mich zugekommen, hat gefragt wie es mir denn gehe und ob er mir nicht seine Telefonnummer geben solle, dann könnten wir gerne reden.
Ihr könnt mir glauben, ich hätte NICHTS lieber gemacht, als wieder in Tränen auszubrechen, zu erzählen, dass es mir nicht gut ginge, dass ich mit ihm reden möchte, oder zumindest seine Telefonnummer angenommen und ihn angerufen.
Meine Reaktion fiel ganz anders aus (und ehrlich gesagt hat sie mich überrascht). Es war so:
Direkt nach den Ferien habe ich eine Klausur nachgeschrieben und er hatte Aufsicht. Keine 10 Minuten hab ich dagesessen, da hatte ich auf einmal seinen Arm auf meiner Schulter und er fragt mich ob alles ok sei. Ihr könnt euch gar nicht vorstellen wie geschockt ich war. Ich war absolut unvorbereitet und hab auf einmal sein Gesicht vor mir. Ich hab es gerade fertig gebracht ein Hallo zu krächzen (ja meine Stimme war natürlich auch schnell weg) und zu sagen, dass es mir gut ginge.
In den nächsten paar Monaten hab ich außerhalb des Unterrichts nicht mit ich geredet. Ich weiß, dass er eine Familie hat und er scheint auch glücklich zu sein.
Ich versuche erst gar nicht in seine Annäherungen etwas hineinzuinterpretieren, es würde ja eh nichts bringen. Er hat mir zwar mal gesagt, er würde mich sehr schätzen und so ein paar Sachen in der Art, aber ich gehe einfach davon aus, dass es so seine Art ist, wenn er jemanden nett findet.
Zumindest ging ich bis vor Kurzem davon aus. Das Problem ist nämlich, dass ich einfach langsam merke, dass ich keine Kraft mehr habe, mir das ganze auszureden und es für völlig abwegig zu erklären.
Wahrscheinlich bin ich deshalb auch vor ein paar Tagen zu ihm hingegangen (er hat mir mal gesagt, ich könnte mich immer melden wenn ich Hilfe bräuchte) und hab mit ihm geredet. Es war für mich eine schreckliche und schöne Erfahrung zu gleich. Wir waren alleine in einem kleinen Raum, und ich hatte (ich schätze mal meine Einbildung lässt grüßen) die ganze Zeit das Gefühl, er würde genau wissen, was in mir vorging und er würde mich anders anschauen als die andern usw..
Dass er dann auch noch zwei Mal meinen Arm berührt hat, macht es für mich auch nicht gerade leichter mir auszureden, da könne von seiner Seite aus mehr sein.
Ich bin seine beste Schülerin, wir lachen über unsere Witze im Unterricht, dann die Geschichte, über die ich oben geschrieben habe und halt so kleine Anekdoten aus dem Unterrichtwir sind uns eben sehr ähnlich, was so Sachen wie Familie, Weltanschauung und so angeht.
Er ist einfach ein toller Mensch, er würde niemandem Hilfe abschlagen, aber ich habe einfach keine Lust mehr den Gedanken und die Hoffnung, er könne mehr für mich empfinden, von mir fernzuhalten.
Nach unserem letzten Gespräch hat er mich gebeten ihn auf dem Laufenden zu halten. Bis jetzt hab ich mich noch zurückhalten können, aberihr könnt euch ja vorstellen, dass ich am liebsten sofort nach 5 Minuten wieder zu ihm gerannt wär.
Es ist einerseits so, dass ich ganz genau weiß, dass ich mich mit den Gefühlen, die ich für ihn habe am besten fern von ihm halten sollte (schon alleine um mir selber keine Hoffnung oder was auch immer zu machen) und es aber irgendwie auch nicht mehr will.
Es ist wirklich schrecklich, ich habe jetzt schon keine Lust mehr auf die Sommerferien, einfach, weil das heißt ihn eineinhalb Monate nicht mehr zu sehen....obwohl mich das ja vielleicht auf andere Gedanken bringen und ablenken könnte=(
Ich bin einfach verzweifelt. Ich würde alles dafür geben, meine Erinnerung einfach so auszulöschen und wie jede normale 18-jährige glücklich mit einem Freund meines Alters zusammen zu sein. Müsste ich nicht auch langsam zu alt für solche Geschichten sein?
Was bitte soll ich denn noch machen? Ich versuche doch mich einigermaßen fern zu halten, ich will ihn nicht irgendwie in Gefahr bringen, ich weiß, dass Schüler-Lehrer-Beziehungen nicht einmal gesetzlich erlaubt sind, von gesellschaftlichem Standpunkt aus mal ganz abgesehen.aber da ist dieses Gefühl, dass er auch mehr empfindet

Ich würd mich wahnsinnig über eine Einschätzung von Euch freuenIst es überhaupt möglich, dass ein Mann seines Alters irgendwas für eine Schülerin empfinden kann oder interpretiere ich alles vollkommen falsch und so wie es mir gefällt?

Lg,
Isabelle

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16. Juni 2009 um 12:48

=(
Ich weiß ja, dass Du recht hast. Deshalb würde ich auch nie ernsthaft darüber nachdenken, irgendwas mit so jemandem anzufangen, deshalb hab ich mich immer fern gehalten. Dass die Kinder längst aus dem Haus sind und er geschieden ist tut da nichts zur Sache....
Mein Problem ist einfach nur, dass ich immer das Bedürfnis hab mit ihm Kontakt zu haben...einfach nur um zu reden.
Was tust Du, wenn etwas so nah und doch so weit weg ist?...Ich kann ja schlecht nicht mehr zur Schule gehen....(aber wahrscheinlich wär das die beste Lösung).
Ich will ja auch nichts schlechtes tun, aber es zerbricht mich innerlich (und nein, das ist nicht übertrieben). Ich hasse es nichts dagegen tun zu können...meinst Du das Gefühl geht irgendwann von alleine weg, wenn ich es lange genug aushalte?

lg und danke für die Antwort

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16. Juni 2009 um 14:17

Hallo
Du hast selbst schon sehr richtige Dinge geschrieben. Dass die ganze Sache was mit der fehlenden Liebe Deines Vaters zu tun haben könnte, ist durchaus möglich. Kannst Du gar keinen Zugang mehr zu ihm finden? Manchmal trauen sich Väter einfach nicht so recht, in ihrer Vaterrolle mit ihren Töchtern umzugehen. Meiner war auch so und es hat bis Mitte zwanzig gedauert, bis ich ihm vermitteln konnte, dass ich eine Vaterfigur brauche und dass er das durchaus leisten kann, wenn er sich nur traut. Meine Mutter war eben sehr dominant und mein Vater brauchte meine Ermutigung, um sich um mich zu kümmern. Mittlerweile funktioniert es ganz gut, wir holen beide allmählich nach, was in meiner Kindheit versäumt wurde. Also wenn es irgendwie möglich ist würde ich Dir empfehlen, Dich an Deinen Vater zu wenden und ihn um die Zuneigung zu bitten, die ein Vater einer Tochter eben geben sollte. Das könnte nicht nur Dir, sondern auch ihm gut tun.

Was Deinen Lehrer betrifft wurde ja schon fast alles gesagt. Schwärmereien sind normal, auch mit 18. Mir ist nur nicht klar, ob er Dich etwa absichtlich ermutigt, weil er Deine Zuneigung genießt. Denn sie ist ja offensichtlich, ich glaube kaum, dass ihm verborgen geblieben ist was er in Dir auslöst. Bitte versuche Du, das Verhältnis wieder auf eine Lehrer-Schüler-Ebene ohne Zwischentöne zu bringen, wenn er es schon nicht kannn oder will. Du bist erwachsen und verantwortungsvoll genug, quäl Dich nicht unnötig!

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16. Juni 2009 um 15:49
In Antwort auf dielabelle

Hallo
Du hast selbst schon sehr richtige Dinge geschrieben. Dass die ganze Sache was mit der fehlenden Liebe Deines Vaters zu tun haben könnte, ist durchaus möglich. Kannst Du gar keinen Zugang mehr zu ihm finden? Manchmal trauen sich Väter einfach nicht so recht, in ihrer Vaterrolle mit ihren Töchtern umzugehen. Meiner war auch so und es hat bis Mitte zwanzig gedauert, bis ich ihm vermitteln konnte, dass ich eine Vaterfigur brauche und dass er das durchaus leisten kann, wenn er sich nur traut. Meine Mutter war eben sehr dominant und mein Vater brauchte meine Ermutigung, um sich um mich zu kümmern. Mittlerweile funktioniert es ganz gut, wir holen beide allmählich nach, was in meiner Kindheit versäumt wurde. Also wenn es irgendwie möglich ist würde ich Dir empfehlen, Dich an Deinen Vater zu wenden und ihn um die Zuneigung zu bitten, die ein Vater einer Tochter eben geben sollte. Das könnte nicht nur Dir, sondern auch ihm gut tun.

Was Deinen Lehrer betrifft wurde ja schon fast alles gesagt. Schwärmereien sind normal, auch mit 18. Mir ist nur nicht klar, ob er Dich etwa absichtlich ermutigt, weil er Deine Zuneigung genießt. Denn sie ist ja offensichtlich, ich glaube kaum, dass ihm verborgen geblieben ist was er in Dir auslöst. Bitte versuche Du, das Verhältnis wieder auf eine Lehrer-Schüler-Ebene ohne Zwischentöne zu bringen, wenn er es schon nicht kannn oder will. Du bist erwachsen und verantwortungsvoll genug, quäl Dich nicht unnötig!

Danke
für Deine Antwort...
Vor ein paar Jahren ist meine Mutter weggezogen. Sie wohnt im Ausland und wir haben erst in den letzten Monaten wieder einen einigermaßen streitfreien Kontakt. Seit ich allerdings mit meinem Vater alleine wohne, ist der Kontakt immer mehr abgebrochen. Mittlerweile sehen wir uns kaum noch. Er arbeitet bis in die späten Abendstunden und meist schlafe ich schon, wenn er zurück kommt. Es ist fast, als würde ich alleine wohnen.
Ein besseres Verhältnis zu ihm aufzubauen habe ich schon so oft versucht, aber er blockt immer wieder ab. Ich hab das Gefühl, er ist im Moment nicht in der Lage dazu, sich um mich zu kümmern. Wobei "kümmern" vielleicht ein schlechter Ausdruck ist. Es geht mir ja nicht darum, dass er kochen oder aufräumen soll, sondern einfach nur, dass er Interesse an mir und meinem Leben zeigt. Ich mache einfach seit Monaten (naja 2 Jahren) die Erfahrung, dass ich eine sehr untergeordnete Rolle in seinem Leben spiele. Er hat mir schon oft genug zu verstehen gegeben, dass er mich als Hindernis für seine neue Beziehung sieht (ich weiß, dass das nicht so ganz stimmt, aber es tut trotzdem weh) und ich denke, dass das der Grund dafür ist, dass er mich kaum beachtet ("Erzähl das der Wand, ich muss arbeiten.") beziehungsweise die einzige Beachtung die er mir entgegenbringt in Form von "Frustrauslassen" an mir erfolgt.
Ich hab ein paar sehr gute Freunde, mit denen ich über die Situation mit meinem Papa sprechen kann, aber sie können mir eben kein Elternteil ersetzen.
Mittlerweile hab ich es fast aufgegeben, dass das Verhältnis zu ihm so ist, wie es ist. Wenn wirklich NIE etwas zurück kommt, dann verliert man irgendwann die Motivation.
Ich hoffe, dass wir in einiger Zeit (ich denke es könnte, wie bei Dir, einige Jahre dauern) daran arbeiten können, aber momentan ist es wirklich nicht machbar. (Zumindest hab ich immer mehr Angst davor mich ihm zu öffnen, weil es sehr schmerzhaft ist jedes Mal zurückgewiesen zu werden.)

Tja und das ist bei oben beschriebener Person nunmal anders.
Ich wünschte mir gerade irgendwie fast, mein Lehrer hätte mir nie die Aufmerksamkeit gegeben. Ich bin mir sicher, dass alles anders gekommen wäre. Ok, beim ersten Mal wollte er ja nur helfen (ABER ICH BIN NICHT AUF IHN ZGEKOMMEN!!!), aber dann nach gut drei Monaten, als ich wirklich gar keinen Anlass zur Besorgnis geliefert habe kam er wieder auf mich zu.
Spätestens nachdem er mich umarmt (darf ein Lehrer das überhaupt??) und nach Hause gefahren hat, hätte er sofort nur noch LEHRER und nicht mein Seelenklempner sein sollen.
Irgendwie (wie Du schon sagtest) muss doch angekommen sein, dass er etwas ungesundes in mir auslöst.
Warum machen Menschen bloß sowas???

lg

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16. Juni 2009 um 18:23
In Antwort auf kylie_12094922

Danke
für Deine Antwort...
Vor ein paar Jahren ist meine Mutter weggezogen. Sie wohnt im Ausland und wir haben erst in den letzten Monaten wieder einen einigermaßen streitfreien Kontakt. Seit ich allerdings mit meinem Vater alleine wohne, ist der Kontakt immer mehr abgebrochen. Mittlerweile sehen wir uns kaum noch. Er arbeitet bis in die späten Abendstunden und meist schlafe ich schon, wenn er zurück kommt. Es ist fast, als würde ich alleine wohnen.
Ein besseres Verhältnis zu ihm aufzubauen habe ich schon so oft versucht, aber er blockt immer wieder ab. Ich hab das Gefühl, er ist im Moment nicht in der Lage dazu, sich um mich zu kümmern. Wobei "kümmern" vielleicht ein schlechter Ausdruck ist. Es geht mir ja nicht darum, dass er kochen oder aufräumen soll, sondern einfach nur, dass er Interesse an mir und meinem Leben zeigt. Ich mache einfach seit Monaten (naja 2 Jahren) die Erfahrung, dass ich eine sehr untergeordnete Rolle in seinem Leben spiele. Er hat mir schon oft genug zu verstehen gegeben, dass er mich als Hindernis für seine neue Beziehung sieht (ich weiß, dass das nicht so ganz stimmt, aber es tut trotzdem weh) und ich denke, dass das der Grund dafür ist, dass er mich kaum beachtet ("Erzähl das der Wand, ich muss arbeiten.") beziehungsweise die einzige Beachtung die er mir entgegenbringt in Form von "Frustrauslassen" an mir erfolgt.
Ich hab ein paar sehr gute Freunde, mit denen ich über die Situation mit meinem Papa sprechen kann, aber sie können mir eben kein Elternteil ersetzen.
Mittlerweile hab ich es fast aufgegeben, dass das Verhältnis zu ihm so ist, wie es ist. Wenn wirklich NIE etwas zurück kommt, dann verliert man irgendwann die Motivation.
Ich hoffe, dass wir in einiger Zeit (ich denke es könnte, wie bei Dir, einige Jahre dauern) daran arbeiten können, aber momentan ist es wirklich nicht machbar. (Zumindest hab ich immer mehr Angst davor mich ihm zu öffnen, weil es sehr schmerzhaft ist jedes Mal zurückgewiesen zu werden.)

Tja und das ist bei oben beschriebener Person nunmal anders.
Ich wünschte mir gerade irgendwie fast, mein Lehrer hätte mir nie die Aufmerksamkeit gegeben. Ich bin mir sicher, dass alles anders gekommen wäre. Ok, beim ersten Mal wollte er ja nur helfen (ABER ICH BIN NICHT AUF IHN ZGEKOMMEN!!!), aber dann nach gut drei Monaten, als ich wirklich gar keinen Anlass zur Besorgnis geliefert habe kam er wieder auf mich zu.
Spätestens nachdem er mich umarmt (darf ein Lehrer das überhaupt??) und nach Hause gefahren hat, hätte er sofort nur noch LEHRER und nicht mein Seelenklempner sein sollen.
Irgendwie (wie Du schon sagtest) muss doch angekommen sein, dass er etwas ungesundes in mir auslöst.
Warum machen Menschen bloß sowas???

lg

Hallo nochmal
Über die Motive Deines Lehrers können wir nur spekulieren. Im Endeffekt ist es egal was er bezweckt, denn Du hast Dich ja bereits entschieden, da nicht mitzumachen. Das ist wichtig, und Du bist auf dem richtigen Weg emotionalen Abstand zu finden.

Wie Du die Situation mit Deinem Vater beschreibst - das tut mir so leid Ein Kind (auch wenn es schon 18 ist) hat nicht verdient, so behandelt zu werden. Mir scheint, er ist mit der Tatsache überfordert, sich allein mit Dir wiederzufinden ohne je die Verantwortung auch mal an Deine Mutter abgeben zu können. Deshalb übernimmt er von vorherein so wenig Vaterfunktion wie möglich, um Deine Erwartungen an ihn gar nicht erst zu wecken. Du könntest ja mehr verlangen, als er zu geben im Stande ist. Verständlich, dass Du Dich zurückziehst um nicht ständig enttäuscht zu werden. Vielleicht magst Du ihm ja mal einen Brief schreiben? Damit er versteht, dass Du gar nicht betüdelt und umsorgt, sondern einfach als Person wahrgenommen und als Tochter liebgehabt werden willst? Ich hoffe sehr, dass Du ihn erreichen kannst und wünsche Dir alles, alles Gute!

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16. Juni 2009 um 18:32
In Antwort auf dielabelle

Hallo nochmal
Über die Motive Deines Lehrers können wir nur spekulieren. Im Endeffekt ist es egal was er bezweckt, denn Du hast Dich ja bereits entschieden, da nicht mitzumachen. Das ist wichtig, und Du bist auf dem richtigen Weg emotionalen Abstand zu finden.

Wie Du die Situation mit Deinem Vater beschreibst - das tut mir so leid Ein Kind (auch wenn es schon 18 ist) hat nicht verdient, so behandelt zu werden. Mir scheint, er ist mit der Tatsache überfordert, sich allein mit Dir wiederzufinden ohne je die Verantwortung auch mal an Deine Mutter abgeben zu können. Deshalb übernimmt er von vorherein so wenig Vaterfunktion wie möglich, um Deine Erwartungen an ihn gar nicht erst zu wecken. Du könntest ja mehr verlangen, als er zu geben im Stande ist. Verständlich, dass Du Dich zurückziehst um nicht ständig enttäuscht zu werden. Vielleicht magst Du ihm ja mal einen Brief schreiben? Damit er versteht, dass Du gar nicht betüdelt und umsorgt, sondern einfach als Person wahrgenommen und als Tochter liebgehabt werden willst? Ich hoffe sehr, dass Du ihn erreichen kannst und wünsche Dir alles, alles Gute!

Hallo...
das mit dem Brief ist vielleicht gar nicht mal so verkehrt. Ich werd es mal in Erwägung ziehen =)

Danke nochmals für den Rat,
Dir auch alles Gute

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