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Was sagt ihr dazu????

6. Mai 2005 um 13:03

Trennung 7:44 Uhr- Traurig, aber so ist es. Und es ist gut so. Wir stritten uns- wie so immer- ich liebe meine Mama unendlich und finde sie auch ganz zärtlich und lieb. Sie ist schon etwas ganz besonderes- aber ich bin eben emanzipiert und sie ist Hausfrau- zog drei Kinder groß und opferte sich auf- dadurch verpasste sie ihr Leben- sie hat eine unglückliche EHE und dennoch hat sie es nicht geschafft, sich zu lösen, ihre eigenen Wege zu gehen und loszulegen-

Ich weiß, es wird nicht leicht für Sie, der Prozess- aber ich habe ihr einen schönen Maiglöckchenstrauß mit weißer Schleife geschickt und zwei Bücher - das eine heißt Geschmack am Leben finden und das andere Loslassen und sich selber finden- aus dem Herder Verlag

Es beginnt eine neue Phase- auch wenn ich einfach 'Auflegte!' und ihr alles Gute wünschte- danach brach ich völlig in Tränen aus und weinte. Ich dachte ich hätte Mama für immer verloren und sie würde sterben und sich nie wieder melden- und wir hätten nichts geklärt- aber es beginnt nur eine neue Phase-

sie wird durch ein tiefes Tal gehen und lernen, dass sie auch ein Recht darauf hat, glücklich zu sein.

Ich tat sehr viel für meine Mama- aber den Rest des Weges muss sie selber gehen und lernen, sich durchzusetzen und ihren Interessen nachzugehen!

Ich wünsche meiner Mama, das der liebe Gott sie beschützt und ihr einen schönen Weg bereitet, denn sie hat es verdient.


Was auch immer passiert- ich liebe Mama- meine Mama- aber sie muss mal losslassen und ich auch und somit verändet sich etwas!!!!!!!

Ich wünsche mir, dass alles gut wird- und dass Mama und ich eines Tages uns in die Arme fallen und noch viele schöne Dinge miteinander erleben werden. Wärend ich schreibe, bin ich traurig, aber auch froh,denn so kann sich etwas ändern-

aber es tut verdammt weh.

So eine Trennung ist nicht leicht- aber ich hoffe, die Bücher geben Mama anreize:
Riedel, Ingrid
Titel: Geschmack am Leben finden




"Über die Sinne kann ein Mensch wieder zu sich selbst kommen, auch wenn er sich verloren hat. Und aus der Fähigkeit, immer wieder glückliche Momente zu entdecken, sie dem Leben zuzutrauen, erwächst auch das Zutrauen, dass mein Leben gelingen kann."
- Ingried Riedel

Die Sinnlichkeit wieder entdecken, die im Alltag oft verloren geht: Riechen, Schmecken, Tasten, Hören, Sehen. Wir fühlen uns einfach besser, wenn das Leben mehr Farbe, Klang und Duft, Struktur und Sinnlichkeit erfährt. Unsere eigenen Wahrnehmungen weisen den Weg in eine tiefere Dimension: in die Erinnerung, in die Liebe, in die Kostbarkeit des Alltags, in neue Lebenslust und Wachheit: Gerade wenn im Alltag vieles schal, dumpf, gleichgültig und grau erscheint, können wir so das Leben neu entdecken und neuen Geschmack am Dasein finden. Die Wiederentdeckung der Sinne auch in der Psychologie: Das Buch einer einfühlsamen Psychologin und Therapeutin, das Sinne und Sinn miteinander verbindet und überraschende Perspektiven freisetzt.

Kurzbeschreibung
Trauer und Wut, Zärtlichkeit und Zukunftshoffnung, Versagen und enge Verbundenheit - im Prozeß der Ablösung von den Kindern mischen sich viele Gefühle. Für Eltern und Kinder ist es eine zentrale Aufgabe, einander loslassen zu lernen, um sich selbst zu finden. Verena Kast schildert Phasen und Chancen dieses Prozesses und weckt neue Phantasie für das Leben.Verena Kast, Jahrgang 1943, studierte Psychologie, Philosophie und Literatur und promovierte in Jungscher Psychologie. Sie ist Professorin für Psychologie an der Universität Zürich, Dozentin und Lehranalytikerin am dortigen C.-G.-Jung-Institut und Psychotherapeutin in eigener Praxis. Zahlreiche Buchveröffentlichungen, u. a.: "Märchen als Therapie", "Die beste Freundin".

Klappentext
Trauer und Wut, Zärtlichkeit und Zukunftshoffnung, Versagen und enge Verbundenheit - im Prozeß der Ablösung von den Kindern mischen sich viele Gefühle. Für Eltern und Kinder ist es eine zentrale Aufgabe, einander loslassen zu lernen, um sich selbst neu zu finden. Verena Kast schildert die Phasen und Chancen dieses Prozesses und weckt neue Phantasie für das Leben.

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6. Mai 2005 um 14:07

??
"Ich bin eben emanzipiert und sie ist Hausfrau"..
sehe den für dich scheinbar offensichtlichen Widerspruch darin nicht.

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6. Mai 2005 um 16:25

Mama
Ja, sie arbeitet nicht- hat nie etwas aus ihrem Leben gemacht und sich nicht verwirklicht. Klar ist es Arbeit, Kinder zu erziehen- aber sie litt darunter und lebte nicht ihr Leben.

Ich bin traurig, weiß nicht, ob Mama und ich das je wieder hinbekommen und ob sie mich mal anruft oder mir schreibt.

Ich brauche sie so sehr.

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6. Mai 2005 um 17:54
In Antwort auf mio_11989668

Mama
Ja, sie arbeitet nicht- hat nie etwas aus ihrem Leben gemacht und sich nicht verwirklicht. Klar ist es Arbeit, Kinder zu erziehen- aber sie litt darunter und lebte nicht ihr Leben.

Ich bin traurig, weiß nicht, ob Mama und ich das je wieder hinbekommen und ob sie mich mal anruft oder mir schreibt.

Ich brauche sie so sehr.

Arbeiten gehen ist nicht zwangsläufig Selbstverwirklichung!
Aber davon abgesehen, ich glaub, ich verstehe, was du sagen möchtest. Und denke, mach dir mal nicht zuviele Gedanken.
Die meisten Mamas lieben ihre "Brut" unheimlich dolle, sind zwar auch verletzlich, aber auch wieder bereit die halb-verlorenen Kinder heftig in die Arme und das Herz zu nehmen..
Is halt so..
Und schätze mal, dass es auch bei euch wieder so wird.
Alles Liebe!!
Und auch Mamas muss man manchmal die Stirn bieten..

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