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Was macht ihr beruflich?

4. Juli 2002 um 13:21

Hallo alle zusammen,

ich weiß, diese Diskussion gehört eigentlich eher in das Berufe-Forum, aber hier schaun einfach mehr Leute rein und meine Frage geht schließlich an alle, die sich hier so tümmeln.

Wir wissen mittlerweile soviel voneinander, wann wir unser erstes Mal erlebt haben, ob wir diese oder jene Sexpraktik bevorzugen oder ablehnen oder ob wir Stringträger sind oder eben net und von vielen wissen wir jetzt sogar, wie er/sie ausschaut.
Aber was mich noch interessiert: wie verdient ihr eure Brötchen, was macht ihr beruflich? Und vor allem: wie habt ihr euch entschieden, genau diesem Beruf nachzugehen?
Man hat doch einfach solche Vorstellungen und wenn man hier Beiträge liest und dann noch hört, was er beruflich macht, denkt man vielleicht: wow, das passt.
Geht ihr einfach nur einer Arbeit nach, damit ihr leben könnt oder hat das für euch noch einen tiefer gehenden Sinn? Habt ihr manchmal Zweifel, obs das richtige für euch ist oder habt ihr euch auch mal komplett anders entschieden und seid einen neuen Weg gegangen?

Wahrscheinlich mach ich diesen Fred auf, weil es mir im Moment so geht. Nach dem Abi Industriekauffrau gelernt, 2 Jahre gearbeitet und jetzt will ich Sozialpädagogik studieren. Warum? Weil ich mich nicht noch 40 Jahre lang 8h täglich vor einem PC sehe, morgens den Stapel links, mittags rechts (sorry für die negative Darstellung, aber bei uns in der Firma ist es halt so). Ich möchte mit Menschen arbeiten, helfen, beraten, ihnen zur Seite stehen. Und wenn ich von Leuten drauf angesprochen werde, dass diese Jobs doch alle nur mies bezahlt sind, kann ich richtig sauer werden. Geht es den Leuten beruflich nur ums Geld? Seht ihr das auch so? Muss denn immer nur ein handfestes, greifbares Produkt bei raus kommen, damit die nächste Gehaltserhöhung kommen kann? Oder bin ich einfach zu idealistisch, wenn mir ein Lachen mehr Wert ist als ein paar Euros mehr aufm Konto?

Bin auf eure Antworten gespannt!
LG von Supi

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4. Juli 2002 um 13:40

Tolle Idee!!
Du hast vollkommen recht damit, daß wir ruhig auch mal über berufliches reden könnten, hier ist echt am meisten los!

Ich bin gelernte Sekretärin, mein absoluter Traumberuf, schon als Kind habe ich gerne am Schreibtisch mit Papierkram rumgewuselt.
Meine Fähigkeiten lagen immer klar in Sprachen und Organisation und dem Zeug, ich liebe es zu telefonieren und zu schreiben etc.
Ich arbeite seit 3 Jahren in einer Personalberatung für Führungskräfte der TK und IT-Branche, was mir dabei am meisten gefällt ist, daß ich den ganzen Tag mit Menschen zu tun habe, lerne vieles kennen. Daneben leite ich noch die Personal- und Buchhaltungsabteilung, bin hier von Anbeginn dabei seit der Gründung der Firma. Es sind supertolle Chefs, wir fühlen uns sehr wohl, was mir ebenfalls wichtig ist, daß ich gerne zur Arbeit gehe und mich immer freue. Jeder kleine Erfolg zählt hier im kleinen Unternehmen viel mehr als in großen, unpersönlichereren Unternehmen. (Wir sind 8 Leute)

Irgendwann würde ich aber gerne mal ein Tierasyl aufbauen, denn ich liebe Tiere über alles und würde gerne etwas für all die armen Wprmer tun, die ausgesetzt werden etc.
Ich hoffe, so etwas ist mal zu realisieren!!

Freue mich auf weitere Rückinfos!!
Schönen Tag allen!
Natasha

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4. Juli 2002 um 14:03

Allso....
Gelehrnt habe ich Restaurantfachfrau .Was ich nie gemocht habe aber meine Eltern hatten damals zwei Gaststätten und brauchten mich dort und drängten mich quassi in die lehre rein .Noch bevor ich die Lehre fertig hatte gab es die Gaststätten nicht mehr weil meine Mutter krank wurde.Ich beendete meine Lehre mit ach und krach in einem anderen Lokal und war froh als die Zeit entlich vorbei war .Da ich ja so gerne arbeiten ging wurde ich nach der Lehre nicht übernommen.Ich kellnerte dann in einer Kneipe in der mein Mann (damals waren wir noch nicht verheiratet)Skat spielte .Mit meiner ersten Schwangerschaft habe ich aufgehört zu arbeiten .Knapp zwei Jahre später kamm das zweite Kind und als auch dieses entlich in den Kindergarten war ging ich in einem Hotel arbeiten.Vier Jahre war ich dort als dann mein drittes Kind zur Welt kam .Als dann der Kindergarten wieder dran war wollte ich wieder arbeiten .Aber was?? In meinem gelernten Beruf wollte ich nicht zurück da es mit Familie schwer ist Abends ,Feiertags und am Wochenende arbeiten zu gehen.So blieb ich dann erst mal zu Hause .Vor drei Jahren fand ich dann wieder Arbeit .Ich arbeite in einem grossen Kaufhaus .Diebstahlsicherung an Textilien .Ich kann frei entscheiden wann ich arbeiten gehen (es müssen nur 5 Stunden am Stück sein ) und ich kann frei entscheiden welche Wochentage ich arbeiten gehe .(drei bis vier mal die Woche je nach dem vieviel zu tuhen ist )Ich habe einen vernünftigen Stundenlohn und bin ganz zufrieden mit der Arbeit .Ich bin nicht kaputt wenn ich nach Hause komme und habe immer noch Zeit genug für meine Familie und den Haushalt .Muss ich arbeiten ?Mein Mann ist teschnicher Angestellter ?Bringt gut Kohle mit nach Hause .Aber drei Kinder kosten viel und mir tut es auch gut nach all den Jahren Kinder und Haushalt mal was anderes zu sehen.Bin ganz zufrieden so. Gruss Mamelick

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4. Juli 2002 um 14:27

Ich habe einen Männerberuf
Hallo,

also ich hatte schon als Kind grosses Interesse an Mathe und Naturwissenschaften. Habe auch in diesen Fächern auch alle Jungs in die Tasche gesteckt
Ich habe dann nach dem Abi überlegt ob ich Mathe studieren soll, oder Ingenieurin werden.
Mathe wurde mir ausgeredet wegen schlechter Jobchanchen und an Ingenieurstudium habe ich mich erst nicht rangetraut wegen dem Praktikum in einem Betrieb unter lauter Männern. Ich habe dann erstmal 2Semester Medizin gemacht. das war aber das falsche für mich, da man zuviel auswendig lernen musste.
Habe mich dann für Maschinenbau entschieden und es nicht bereut. Auch wenn man manchmal komisch angesehen wird habe ich es genossen, Exotin unter vielen Männern zu sein.
Nach dem Studium bin ich an der Uni geblieben und machen jetzt meinen Doktor um Flugzeugbau, forsche also und betreue Studenten. Das Studenten betreuen macht mir sehr viel Spass, dass ich mir auch vorstellen könnte, gänzlich eine Unilaufbahn einzuschlagen.

Einziger Wehrmutstropfen, hier in Deutschland lässt sich leider eine Karriere schlecht mit Kindern vereinbaren. Ich habe soviel in meine ausbildung investiert, dass ich auf keinen Fall auf meinen Beruf verzichten möchte.
Meine Mutter hatte es da leichter(Ich komme ursprünglich aus Brandenburg)
Im Moment möchte ich auch noch keine Kinder, aber vielleicht sieht das in ein paar Jahren (bin jetzt 26) anders aus. Aber wer weiss wo ein Wille ist ist auch ein Weg.

LG

tigermau

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4. Juli 2002 um 15:14

Die 2 großen G´s !
1. G= Geld
2. G= Gefallen

Das ist für mich gleichwichtig, da kann niemand kommen und mir weismachen das Geld sei ja "nicht so wichtig!"

Ich habe auch gedacht es sei nicht "so wichtig" und habe mit 18 Jahren eine Wohnung gemietet die 1000.- Mark warm kostete. Normaler Preis in und um München. Ich verdiente ausgelernt 2000.- DM auf die Kralle und mit 1000 Dm im Monat um die runden zu kommen ist ein Ding der unmöglichkeit !

Ich lernte aus, einem Grund den ich nicht mehr weis, Fleischfachverkäuferin und schloß meine Ausbildung sehr gut ab. Aber ich mußte mir aus gesundheitlichen Gründen einen andren Job suchen und ging zu einer Personalfirma. Ich hatte also meinen ersten Job als Empfangssekretärin, war ganz okay.
Mittlerweile verdiene ich mehr als ein Angestellter in der Bank und bin Sekretärin des Geschäftsführers bei Siemens ! Naja, soviel zu dem Klische "Zeitarbeitsfirmen sind alle scheiße".
Ich liebe diese Z-Firma, aber irgendwann will ich auch eine feste anstellung.
Aer ob ich das als quereinsteiger bei der Wirtschaftslage jemals schaffe weis ich noch nicht !


Sommerblümchen

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4. Juli 2002 um 15:37

Irma, Du sprichts mir...
...aus der Seele *g*
Früher wollte ich immer Reiseverkehrskauffrau werden, weil ich diese Traumvorstellung vom vielen Reisen etc. hatte. Heute bin ich froh, daß ich das nicht gemacht habe.
Jetzt arbeite ich auch beim Anwalt. Es stimmt: Ist zwar staubtrocken. ABER: das Geld stimmt (wirklich!!), ich hab suuuuuperliebe und nette Kolleginnen, einen Chef, mit dem ich prima klarkomme und ich hab Samstags frei
OK, manchmal gehen mir diese Und-täglich-grüßt-das-Murmeltier-Tage ziemlich auf den Keks, weil es halt immer dasselbe ist. Aber was nützt mir der tollste Traumjob, wenn das Drumherum nicht stimmt??

Viele Grüße - auch aus dem Büro

Kiki

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4. Juli 2002 um 16:01

Hallo "Kanzleidamen"
Hui, ich hab Kolleginnen gefunden!!
...ich füge mich mal hinzu!
Arbeite auch beim Anwalt, auch in der Ausbildung, und finds auch gar eigentlich ganz gut! Kolleginnen sind supernett, der Chef ist nicht gerade der redseligste, aber besser als einer der immer Stress macht

Auf Dauer wünsch ich mir zwar auch irgendwie etwas kreativeres, mein Traumjob wär Tänzerin oder Tanztrainer, muss mich dazu aber noch ranhalten...

Bis dahin viel Spaß beim Akten anlegen!

LG Solnischka

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4. Juli 2002 um 17:00

Hoi supi
meinereiner verdient ihre brötchen, indem sie obdachlose und von der obdachlosigkeit bedrohte menschen beratet...

ursprünglich hab ich einen typischen männerberuf erlernt und mir so meinen kindheitstraum realisiert... von anfang an war mir klar, dass ich aufgrund von körperlicher anstrengung und den unpassenden rahmenbedingungen diesen beruf nur beschrenkte zeit ausüben kann... was ich danach machen möchte, war mir aber damals vollkommen unklar... mit menschen soll es sein... aber was konkret stand noch in den sternen...

nach 3 jahren lehre und fast 4 jahren gesellendarsein war es an der zeit, dem ausgeübten beruf lebe wohl zu sagen... eine neuorientierung stand an...

käpten zufall war schon immer mein freund... und auch in dieser zeit kam er und *pfuschte* mir in mein leben

er verschlug mich in ein heim für kinder und jugendliche, in dem ich 5,5 jahre als erzieherin arbeitete... nebenbei machte ich die studienberechtigungsprüfung und begann dann am kolleg für sozialpädagogik meine berufsbegleitende ausbildung...

ca ein dreiviertel jahr vor abschluss meiner ausbildung war es an der zeit aus dem kinderheim zu gehen... es ist ein ding der unmöglichkeit, in der sozialarbeit gut zu arbeiten, wenn man zu lange in einen bereich bleibt... man wird *betriebsblind* und wenns ganz blöd hergeht, dann beginnt man langsam aber sicher auszubrennen...

dieses dreiviertel jahr blieb ich zu hause... nutzte die zeit meine ausbildung in aller ruhe abzuschließen und tankte für meinen nächsten job kraft...

ich überlegte lange, was ich als nächstes tun wollte... was konkret es werden sollte wusste ich nicht... nur, dass ich mit erwachsenen menschen arbeiten möchte... ob behindert oder nicht war damals noch fraglich...

wieder kam käptn zufall und verschlug mich dorthin, wo ich nun vor 2 jahren gelandet bin... auch dafür bin ich ihm unendlich dankbar... meine klienten sind mir sehr ans herz gewachsen... kein arbeitstag gleicht dem anderen... meine kollegen sind zum teil gute bekannte und einer ein freund von mir geworden... mit meiner chefin habe ich ein gutes auskommen... mit einem satz... der job und die rahmenbedingungen sind so, wie ich sie brauche um gut arbeiten zu können...

einziger wehmutstropfen an dem ganzen ist das geld... im sozialbereich kann man nicht reich werden... man gehört eher den schlechtverdienern an... zur zeit hab ich eine 25 std. anstellung... muss froh sein, denn viele im soz bereich haben nur 2o std... mit herbst bekomm ich noch zwischen 5 und 1o std. dazu... dann kann ich von meinem gehalt gut leben...

ich kann mir nicht vorstellen, 1o oder 2o jahre bei *meinen pappenheimern* zu bleiben... wie gesagt... im soz. bereich kann man nur gute arbeit leisten, wenn man seine psychohygiene ernst nimmt und von zeit zu zeit das umfeld und den tätigkeitsbereich wechselt...

die nächsten 2 bis 5 jahre möchte ich noch in der beratungsstelle bleiben... danach würde ich gerne meine handwerklichen fähigkeiten mit meinen fähigkeiten im soz. bereich koppeln und in eine werkstätte für langzeitarbeitslose oder behinderte menschen gehen... mal sehen, was käptn zufall dann für mich parat hat

es gibt schon tage, an denen ich mich frag, warum in aller welt ich mir DAS antu... doch meist folgt ein sehr positives erlebnis und beantwortet mir meine frage auf sehr schöne art und weise... jobs im sozialbereich müssen mehr sein, als eine "arbeit"...

liebe grüße und viel glück auf deinem weg, pain

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4. Juli 2002 um 20:01

Dankeschön!
Werd ich haben nach Feierabend *freu*
Aber du scheinst ja auch ne künstlerische Ader zu haben wenn du gern kreativ bist, oder??

Hihi, "Die Drei vom Anwalt" klingt wie der Name von ner neuen ZDF-Serie

Haben sich eure Anwälte spezialisiert auf einen bestimmten Bereich?
Meiner hat seinen Schwerpunkt im "Kommunalwirtschaftsrecht" (wie kommt man bloß auf die Idee??)...aber am interessantesten find ich ja echt die Scheidungs- und Erbstreitigkeiten

Viel Spaß noch und denkt dran:
MORGEN IST SCHON FREITAG - DAS WOCHENENDE RUFT!!!

Liebe Grüßle
Solnischka

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4. Juli 2002 um 22:53

Was anderes gelernt
hallo supie,

du hast hier einen sehr interessanten anstoß gegeben und ich habe einen teil der beiträge mit großem interesse verfolgt.
ich selbst bin nach dem abitur im beamtenverhältnis gelandet und habe schließlich dort eine sehr interessante tätigkeit ausgeübt.
in anbetracht mehrerer untauglicher chefs (zwischenzeitlich alle ausgewechselt), habe ich mich zur kündigung entschlossen.
um weiterhin adäquat zu verdienen, entschied ich mich für den versicherungsaußendienst. ich habe inzwischen eine eigene agentur und verdiene nun deutlich besser als zuvor und habe nun selbst die möglichkeit, mitarbeiter/innen (besser) zu führen.
besonders angenehm empfinde ich die vielen menschlichen kontakte und das positive feedback der kunden. keine/r meiner mitarbeiter/innen arbeitet heute im ursprünglich erlernten beruf - und sie sind alle verdammt gut.

heute kann ich nur jedem (mann oder frau), der mit seiner beruflichen situation unzufrieden ist und weiß, daß er seinen mann (oder seine frau) stehen kann, empfehlen: riskiere eine veränderung.

liebe grüße
amadeo

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4. Juli 2002 um 23:00

Meine beruflicher Werdegang...
Hallo Supi,

Also ich habe nach der 10. Kl. Realschule, ein Jahr Hauswirtschaftslehre gemacht.

Dann 3 Jahre in Frankfurt / Main eine AUsbildung zur Hotelfachfrau abgeschlossen

Nach etwa einem Jahr herumtingeln von Hotel zu Hotel habe ich eine Fortbildung gemacht, ein Jahr lang, zur EDV-Fachfrau für Datenkommunikation und -organisation ( heißt wirklich so)

Dann 2 Jahre Zeitarbeit in eine Buchhaltung mich mit Zahlen und Debitoren herumgeschlagen. Dabei gemerkt, das Büro nix für mich ist, denn es gab mir das Gefühl, nie fertig zu werden.

Morgens lag die Arbeit immer noch da, die ich am Tag davor nicht geklärt hatte.

Am liebsten hätte ich eine Arbeit als Empfangsdame gemacht, egal wo, ob Hotel oder Autovermietung oder Telefonistin oder so, aber niemand wollte mich ( über 160 Bewerbungen geschrieben !)

Aus Frust bewarb ich mich als Büffetkraft in einem Kaufhausrestaurant bei Karstadt.
Tja, und die haben mich genommen.
mittlerweile mache ich das seit 7 Jahren, ich grille Steaks, zaubere Süße Kuchen, koche im Wog, sitze an der Kasse und räume auch mal die Tische im Restaurant ab.

Von den 7 Jahren habe ich 3 Jahre Erziehungsurlaub genommen, versuche also nebenbei eine kleine Hexe großzubekommen, den Haushalt mit meinem Mann zusammen zu schmeißen.

Als das Geld nicht reichte, ging ich abends in einem Supermarkt putzen. Habe ich fast 2 Jahre lang gemacht.

Zum Thema Geld: Nein, Geld ist nicht alles. Ich verdiene nicht besonders gut, der Einzelhandel zahlt eh schlecht und die Kollegen im Gastronomiebereich bekommen noch weniger. Mittlerweile haben ise uns diverse Dinge gestrichen, wie Tariferhöhungen, weil wir ja soooo überbezahlt sind, Sonderleistungen wegen langer Betriebszugehörigkeit, Sonderurlaub, Weihnachtsgeld, Mehrarbeit wird auch nicht mehr bezahlt, sondern muß abgebummelt werden.Wer das nicht bis zum 31.12. schafft hat Pech gehabt, dann verfällt alles, die Minusstunden natürlich nicht !!!!

Also um mal in Zahlen zu sprechen, es sind kanpp 600 € netto, die ich bekomme für täglich 6 Stunden arbeiten, auch samstags. Für Wechselschiucht zwischen 7.30 und 20.00 im Normalfall.

Gut, ich habe StKl 5. Aber trotzdem.

Aber ich laufe gerne, freu mich über zufriedenen Gäste mehr als über tristen Büroalltag. Und jeder Tag beginn bei Null. Was gestern war, soielt heute keine Rolle mehr und wer weiß, was morgen kommt, das sehen wir dann.

Aber wenn es halb acht abends ist, die Büffets abgeräumt sind und die letzen Kunden nach Hause gehen, dann ist wirklich Feierabend.

Also in diesem Sinne
Romara

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9. Juli 2002 um 8:24

Hoppla *g*
...da hatte ich diesen meinen Beitrag ja völlig vergessen und sehe jetzt erst, was sich da für nette Nachrichten angesammelt haben.

"Die 3 vom Anwalt" find ich gut Wer schreibt das Drehbuch?? *g*

Bei mir würde es etwas umfangreich werden, da wir ziiiiiiemlich viele Leute hier sind.

So, liebe Kolleginnen muß jetzt ne Akte anlegen

Bis bald mal und schafft bei dem Wetter nicht zu viel!

Kiki

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9. Juli 2002 um 9:54

Ihr werdet mich hassen!!!
Denn ich mache beruflich das, was keiner sehen oder hören will:
Werbung!

Aber euch werde ich damit verschonen
Es war schon immer mein Traumjob, und mit Fleiß und Glück lief alles reibungslos!

Überlege aber, ob ich nicht noch Schauspiel studieren soll...

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11. Juli 2002 um 23:25

Sehr schön...
Irgendwie hat wohl jeder sein Laster zu tragen...egal in welchem Job...

Ich habe mal ganz stupide Bürokauffrau gelernt, war dann anschließend kfm. Angestellte im Verkauf, dann intern in einer Zeitarbeitsfirma als Empfangssekretärin und anschließend als Assistentin der Geschäftsleitung.... habe zwischenzeitlich Personalführung und Betriebspsychologie im Fernstudium gemacht und viele weitere kleine Kurse bei anderen Anbietern...

Jetzt habe ich wieder eine Stelle als Assistentin der Geschäftsleitung/Personalleitung in einem Unternehmen in der Logistikbranche...
Montag fange ich da an, schaunmermal und ab September dann noch nebenberuflich Betriebswirtin Schwerpunkt Rechnungswesen/Controlling...

Persönlich finde ich Assistenzstellen immer schöner, als Sekretärinnen Stellen, das ist nicht wirklich was für mich...

Aber auch ich denke immer, mensch, ein kreativer Beruf wäre auch was... Aber dann frage ich mich immer, kann ich kreativ sein auf Knopfdruck?
Ich glaube nicht, und ich denke, jeder Job, egal ob Büro oder was auch immer sonst kann entweder toll oder total langweilig sein, es kommt halt immer darauf an, wo man ist und was man macht...

Ich könnte zum Beispiel nie in die Buchhaltung oder in die Faktura ...gähn...ich brauche einen Job, in dem ich Abwechslung habe, also hier mal was von und da was von, aber nur eine Sache...da langweile ich mich zu Tode...

Wenn ich meine Tage im Voraus planen kann, das ist nichts für mich. Der Tagesablauf muss sich nach dem richten, was tagsüber passiert, wenn ein bißchen Hektik auftaucht und man wieder was ganz Neues machen muss, das mag ich und das brauche ich und das kann ich auch im Büro haben...

Liebe Grüße
Pandora

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11. Juli 2002 um 23:28
In Antwort auf shama_12574803

Ihr werdet mich hassen!!!
Denn ich mache beruflich das, was keiner sehen oder hören will:
Werbung!

Aber euch werde ich damit verschonen
Es war schon immer mein Traumjob, und mit Fleiß und Glück lief alles reibungslos!

Überlege aber, ob ich nicht noch Schauspiel studieren soll...

*g*
Aber es gibt ja auch echt schöne Werbung...

- diese Autowerbung mit der Kirsche
- die Werbung von Bresso mit den überlasteten
Menschen (der schreiende Pförtner)

Was aber nicht heißt, dass ich es gerne sehe, dass in einer halbstündigen Sendung 3 x Werbung kommt...

*g*

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12. Juli 2002 um 17:29

Spannende Frage
Hallo Supi,

ich finde das ist ein ganz interessantes Thema. Spannend sind aber auch die Antworten. Hätte nicht gedacht, daß so viele den undirekten Lebensweg gehen...

Ich persönlich studiere noch (kurz vorm Diplom-STRESS!!), und zwar BWL. Ich weiß, klingt nicht spannend und ist es auch nicht immer. Aber irgendwann ist es zu spät abzubrechen... Wobei ich im allgemeinen schon denke, daß ich das richtige mache. Ich habe Marketing als Schwerpunkt und will irgendwann auch mal in Richtung Werbung/ PR gehen, finde das auch alles sehr spannend. Mein Problem ist nur, daß ich im Moment so ein bißchen Angst bekomme, ob ich das überhaupt kann?!?
Zur Geldfrage: Ich finde Geld ist nicht das wichtigste. Sicher ist es nicht verkehrt gut zu verdienen, aber was hat man davon, wenn einem der Job nix bringt? Man verbringt soviel Lebenszeit mit arbeiten, die sollte man sinnvoll ausfüllen, mit etwas was einem auch Spaß macht. Denn ich glaube, sonst ist man auf Dauer so unzufrieden, daß man auch das viele Geld nicht mehr nutzen kann...
VOn daher: laß dich nicht beirren. Du weißt, was du willst und bist bereit, deiesen Weg auch zu gehen- das ist mehr,als die meisten Leute von sich behaupten können...

LG, nindscha

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13. Juli 2002 um 11:32

Kein Traumberuf
Hallöchen alle zusammen!
Also ich mache eine Ausbildung zur Diplom-Verwaltungswirtin, d.h. ich bin Beamtin im gehobenen Dienst. Arbeite also in der Verwaltung. Ich habe noch ein Jahr vor mir, dann bin ich fertig. Es ist nicht gerade mein Traumjob, aber ich wusste damals nicht, was ich machen sollte, also habe ich mich einfach für alles mögliche beworben, und habe mich dann für das entschieden. Es ist eigentlich ganz ok. Ausbildung in der Verwaltung und Studium an der FH wechseln sich ab. Der Unterrichtssotff ist teilweise etwas trocken, weil es eben juraähnlich ist, aber ok.
Aber ob ich für immer in diesem Job bleiben will, weiß ich nicht. Mal schauen, ob mir die Arbeit später Spaß macht.

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13. Juli 2002 um 12:11
In Antwort auf shama_12574803

Ihr werdet mich hassen!!!
Denn ich mache beruflich das, was keiner sehen oder hören will:
Werbung!

Aber euch werde ich damit verschonen
Es war schon immer mein Traumjob, und mit Fleiß und Glück lief alles reibungslos!

Überlege aber, ob ich nicht noch Schauspiel studieren soll...

Du bist nicht allein!
ich mach auch werbung, texte dafür und bring die noch in form! wenns keine werbung gäbe, würden die leut vor den fernsehern verdursten & verhungern - wann sollten sie sonst zum kühlschrank gehen???

Lady d'Arbanville

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14. Juli 2002 um 21:23

Ja Geld, irgendwann kriegt das dann doch Bedeutung
Also ich bin echt null materialistisch, aber manchmal...Ich habe Realschulabschluß gemacht und dann eine Beamtenlaufbahn im Bibliotheksdienst, das hat mich dann so wahsinnig gelangweilt nach 7 Jahren das ich einfach den sicheren Job hingeschmissen hab, nun dann was tun, ok. habe ich Vertrieb elektronischer Bauteile gemacht, war aber auch nicht das Richtige, dann habe ich als Rechercheur in einer Wirtschaftauskunftei gearbeitet, aber da wurde mir echt zuviel gelogen, das ist ja alles nur Betrug. Daneben habe ich immer an der Theke gejobbt. Nachdem ich den Rechercheurjob hingeschmissen hatte habe ich kurz in einer Buchhandlung gearbeitet und wurde dann krank und damit arbeitslos. Letztendlich bin ich dann im Sportcenter meines jetzigen Mannes als Büro- und Thekenkraft gelandet. Nun seit 4 Jahren haben wir beide zusammen ein Sportcenter mit Videothek und mexikanischem Restaurant, das selbständig sein ist schon schön, Chef sein, alles selber regeln, das liegt mir auch, aber es ist auch ständiger Krieg, nie frei, nie wirklich Geld und ich wünschte mir heute schon manchmal ich hätte wenigstens soviel Geld, das ich mir nicht immer Sorgen machen müßte. Irgendwann würde ich einfach gerne materiell sorgenfrei leben. Einfach nicht mehr nachdenken müssen, wie zahl ich dies und das. Jeder meint wir haben Geld weil sir selbständig sind, aber die Kosten für alles sind so gestiegen, das wir täglich um unser Überleben kämpfen müssen.
Ich habe mein idealistisches Denken mehr als einmal überdacht und mir überlegt, ob ich mich nicht besser doch an die Regeln gehalten hätte und einfach meinen sicheren Job behalten hätte.

Grüße
Cyrano

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14. Juli 2003 um 13:03
In Antwort auf dania_12469605

Tolle Idee!!
Du hast vollkommen recht damit, daß wir ruhig auch mal über berufliches reden könnten, hier ist echt am meisten los!

Ich bin gelernte Sekretärin, mein absoluter Traumberuf, schon als Kind habe ich gerne am Schreibtisch mit Papierkram rumgewuselt.
Meine Fähigkeiten lagen immer klar in Sprachen und Organisation und dem Zeug, ich liebe es zu telefonieren und zu schreiben etc.
Ich arbeite seit 3 Jahren in einer Personalberatung für Führungskräfte der TK und IT-Branche, was mir dabei am meisten gefällt ist, daß ich den ganzen Tag mit Menschen zu tun habe, lerne vieles kennen. Daneben leite ich noch die Personal- und Buchhaltungsabteilung, bin hier von Anbeginn dabei seit der Gründung der Firma. Es sind supertolle Chefs, wir fühlen uns sehr wohl, was mir ebenfalls wichtig ist, daß ich gerne zur Arbeit gehe und mich immer freue. Jeder kleine Erfolg zählt hier im kleinen Unternehmen viel mehr als in großen, unpersönlichereren Unternehmen. (Wir sind 8 Leute)

Irgendwann würde ich aber gerne mal ein Tierasyl aufbauen, denn ich liebe Tiere über alles und würde gerne etwas für all die armen Wprmer tun, die ausgesetzt werden etc.
Ich hoffe, so etwas ist mal zu realisieren!!

Freue mich auf weitere Rückinfos!!
Schönen Tag allen!
Natasha

Na dann
plaudert mal weiter, wenn es so eine tolle idee ist.

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