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Was mach ich falsch? Vertrauen aufbauen

4. Januar 2010 um 4:46 Letzte Antwort: 8. Januar 2010 um 11:37

Ich (33, getrennt) zieh gerade eine Bilanz aus meinem Liebesleben, wobei meine threads der vergangenen Wochen (und die inneren Fragen, die ihnen vorausgingen), multipliziert mit der Ruhe der Nach-Feiertage den Nährboden abgeben.

Mein Beziehungsleben ist ein einziges Desaster. Kaputte Kurz-Ehe, jahrelange Quälerei mit einer "grossen Liebe", die mich offenbar gar nicht will, naja und ich hab nicht erwähnt, dass ich zudem noch einen Liebhaber habe. Denkt euch meinetwegen, die Sonnenblume ist nicht richtig gedüngt .

Nun ist mir gestern klar geworden, dass ich nicht mal dem Liebhaber vertraue. Ich meine, er ist nur ein lover. Aber wir kennen uns seit fast einem Jahr, sprechen viel miteinander, gehen miteinander aus, schreiben täglich etc. Er ist sozusagen ein Bedarfs-Freund und ich weiss sehr viel von ihm. Da könnte mittlerweile eine gewisse Vertrauensbasis bestehen.

Ich habe jedoch enorme Hemmungen, ihm irgendetwas Privates und für mich Wichtiges von mir zu erzählen, weil ich überzeugt bin, dass er nichts versteht. Ich hatte z.B. zwei einschneidende Trauma-Erlebnisse, über die ich mich aber nicht austausche. Dann wiederum fange ich an, ihn zu hassen und wütend auf ihn zu werden, weil er nichts weiss und infolgedessen nicht richtig mit mir umgehen kann. Dann halte ich ihn für naiv und fange Streit mit ihm an. Er kapiert dann nie, worum es geht.

Mittlerweile habe ich erkannt, dass ich niemals einem Mann vertraut habe.
Ich hab mich gefragt: war es jemals anders?
NEIN.
Im Innern halte ich Männer für vertrauensunwürdige Totalversager. Sorry, ist nicht persönlich gegen irgendjemanden hier gemeint, doch es entspricht völlig meiner Empfindungswelt.
Wie ich zu der Einstellung komme, ist mir klar...
...brauche keine Deutungen...

Wichtiger ist mir: wie komme ich da raus? Einem Mann zu vertrauen - ich bin nicht ganz doof: "blindes" Vertrauen wäre es ohnehin nicht - sollte auch für mich einmal möglich sein. Wie komme ich aber zu einer "vertrauensoffenen" Haltung?
Anders: was müsste ein Mann tun, damit ich Vertrauen zu ihm aufbauen kann? Wie müsste er sein? Wie kann er mir seine Vertrauenswürdigkeit beweisen?
??
Ich weiss es nicht.
Würde es gern wissen.

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4. Januar 2010 um 9:30

Hmm
Der arme Liebhaber...wenn er das alles mitmacht... sich von Dir anschreien läßt,ihm unterstellst,er wüßte nicht worum es geht, was er ja auch nicht kann, da DU es ihm ja nicht sagst...das sollte schon zeigen,daß er Du ihm vertrauen kannst. Versetz Dich mal in seine Lage, ich denke Du wärst sicher schon ausgerastet, wenn ein Mann so it Dir umgehen würde,oder?
Da Du nicht ganz doof bist(Deine Worte), weißt Du sicher, daß Du ihm Unrecht tust mit Deinen Launen...woher bitteschön soll er wissne, wie er mit Dir umgehen soll, wenn DU ihm nichts von Deinen inneren Qualen erzählst???WIE???Überlege doch mal, er kann nicht hellsehen...aber Frauen gehen oft davon aus bei einem Mann habe ich manchmal das Gefühl
Ich denke, Du kannst es lernen, wieder zu vertrauen, wenn DU langsam Dinge von Dir Preis gibst, die Du sonst keinem erzählst...fang mit Sachen an, die nicht ganz so intim sind und wenn Du merkst, DU kannst ihm vertruane, dann kannst DU Dich imemr mehr öffnen und imemr mehr von Dir erzählen.
LG

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4. Januar 2010 um 11:32
In Antwort auf hector_12080339

Hmm
Der arme Liebhaber...wenn er das alles mitmacht... sich von Dir anschreien läßt,ihm unterstellst,er wüßte nicht worum es geht, was er ja auch nicht kann, da DU es ihm ja nicht sagst...das sollte schon zeigen,daß er Du ihm vertrauen kannst. Versetz Dich mal in seine Lage, ich denke Du wärst sicher schon ausgerastet, wenn ein Mann so it Dir umgehen würde,oder?
Da Du nicht ganz doof bist(Deine Worte), weißt Du sicher, daß Du ihm Unrecht tust mit Deinen Launen...woher bitteschön soll er wissne, wie er mit Dir umgehen soll, wenn DU ihm nichts von Deinen inneren Qualen erzählst???WIE???Überlege doch mal, er kann nicht hellsehen...aber Frauen gehen oft davon aus bei einem Mann habe ich manchmal das Gefühl
Ich denke, Du kannst es lernen, wieder zu vertrauen, wenn DU langsam Dinge von Dir Preis gibst, die Du sonst keinem erzählst...fang mit Sachen an, die nicht ganz so intim sind und wenn Du merkst, DU kannst ihm vertruane, dann kannst DU Dich imemr mehr öffnen und imemr mehr von Dir erzählen.
LG

Übertreibung
Also Moment mal bitte, ich schreie ihn nicht an. Ich streite nur zuweilen mit ihm. Da hast du was falsch verstanden und auch übertrieben.

Das war mir klar, dass jetzt die Männersolidarisierungskampagni e mit dem armen lover läuft und das eigentliche thema VERTRAUEN mal wieder völlig in den Hintergrund gedrängt wird, damit ich kritisiert werden kann ...oh, die giftige Sonnenblume...
...lasst mal die Erde im Frühbeet, so schlimm ist es nicht!!

Und vertrauen kann ich ihm in der Tat nicht, egal wie duldsam er ist. Denn Duldsamkeit ist für mich überhaupt kein Kriterium für Vertrauen. Was ist das Kriterium?

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4. Januar 2010 um 11:47
In Antwort auf horst_891232

Übertreibung
Also Moment mal bitte, ich schreie ihn nicht an. Ich streite nur zuweilen mit ihm. Da hast du was falsch verstanden und auch übertrieben.

Das war mir klar, dass jetzt die Männersolidarisierungskampagni e mit dem armen lover läuft und das eigentliche thema VERTRAUEN mal wieder völlig in den Hintergrund gedrängt wird, damit ich kritisiert werden kann ...oh, die giftige Sonnenblume...
...lasst mal die Erde im Frühbeet, so schlimm ist es nicht!!

Und vertrauen kann ich ihm in der Tat nicht, egal wie duldsam er ist. Denn Duldsamkeit ist für mich überhaupt kein Kriterium für Vertrauen. Was ist das Kriterium?

Hallo sonnenblume
niemand will sich solidarisieren...das "armer" war überspietzt dargestellt von mir
ich wollte Dir nur einen Spiegel vorhalten...Du hast folgendes gesagt:
"Ich habe jedoch enorme Hemmungen, ihm irgendetwas Privates und für mich Wichtiges von mir zu erzählen, weil ich überzeugt bin, dass er nichts versteht. Ich hatte z.B. zwei einschneidende Trauma-Erlebnisse, über die ich mich aber nicht austausche. Dann wiederum fange ich an, ihn zu hassen und wütend auf ihn zu werden, weil er nichts weiss und infolgedessen nicht richtig mit mir umgehen kann. Dann halte ich ihn für naiv und fange Streit mit ihm an. Er kapiert dann nie, worum es geht.".....Du bist doch irgendwie voreingenommen...woher weißt Du, daß er nichts versteht????Weiß nicht warum, aber durch diese Gedanken, diese Fantasien wirst DU dann wütend auf ihn und haßt ihn....er hat doch gar keine Chanche bei Dir, Dein Vertrauen zu erlangen, weil DU ja von vorherein schon sicher bist, er versteht Dich nicht...Du wirst dann wütend und er steht da wie ein begossener Pudel udn weiß nicht warum, denn er hat Dir ja nichts getan.
Wie gesagt, versuche mal Dich in seine Lage zuz versetzen, bzw stell Dir ein Gegenüber vor, daß so reagiert, wie Du.
Ich weiß nun nicht, wie ihr zueinander steht, man kann nicht jedem alels erzählen, das ist klar. Vielleicht ist er auch einfach nicht der jenige, kann auch sein. Dann sag, was muß ein Mann tun oder wie muß er sein, damit Du ihm vertraust...was ist das Kriterium???? Das kannst nur Du wissen. Wie kam es eigentlich dazu, daß DU keinem merh vertraust...es muß ja einer gewesen sein, der Dich sehr verletzt hat.
LG

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4. Januar 2010 um 11:52

Ich denke nicht...
...dass jemand anderes etwas tun MUSS, sondern, dass du was tun musst.

du weisst wie du in diese situation gekommen bist, dann hast du auch den schlüssel da wieder rauszukommen...

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4. Januar 2010 um 12:22
In Antwort auf horst_891232

Übertreibung
Also Moment mal bitte, ich schreie ihn nicht an. Ich streite nur zuweilen mit ihm. Da hast du was falsch verstanden und auch übertrieben.

Das war mir klar, dass jetzt die Männersolidarisierungskampagni e mit dem armen lover läuft und das eigentliche thema VERTRAUEN mal wieder völlig in den Hintergrund gedrängt wird, damit ich kritisiert werden kann ...oh, die giftige Sonnenblume...
...lasst mal die Erde im Frühbeet, so schlimm ist es nicht!!

Und vertrauen kann ich ihm in der Tat nicht, egal wie duldsam er ist. Denn Duldsamkeit ist für mich überhaupt kein Kriterium für Vertrauen. Was ist das Kriterium?

Kriterien
Um einem Mann (Menschen) vertrauen zu können, ist mir grundsätzlich wichtig, dass er zuverlässig und in seinem Verhalten konstant ist. Hält er seine abgegebenen Versprechen, steht er zu seinem Wort, ist er für mich da usw.
Dann ist mir wichtig, dass er aufrichtiges Interesse an mir zeigt - ist er aufmerksam, hört er mir zu, merkt er sich Dinge, die ich ihm erzählt habe, geht er auf mich ein? Wenn ich was erzähle, ist mir wichtig, dass er einfühlsam reagiert, mich nicht vorverurteilt, meinen Standpunkt gelten lässt, auch wenn er von seinem abweicht, mich ernst nimmt -solche Dinge eben.
Um wirklich tiefes Vertrauen aufbauen zu können, muss der Mann sich auch selber ein Stück weit öffnen. Dann stellt man auch fest, ob man auf einer Welle liegt, ob man ähnliche Gedanken, Einstellungen und Gefühle hat.
Zusammengefasst könnte man das vielleicht so sagen, ein Mann, dem ich wirklich vertraue, muss aufrichtig, konsistent, interessiert, einfühlsam sein, selbst auch aus der Deckung gehen und ähnlich wie ich ticken .

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4. Januar 2010 um 12:29

Hallo
ja das habe ich schon verstanden. Man kann schlecht beschreiben, wem und warum man jemandem vertraut. Das hat man irgendwie im Gefühl finde ich. Und bei ihrem Liebhaber scheint dies nicht da zu sein.
Was ich nur nicht versteh ist, daß sie ihm das innerlich vorwirft, weil sie wütend auf ihn wird, denn sie ist der Meinung, er WÜRDE sie eh nicht verstehen. Es sieht für mich danach aus, als wenn dieser Mann gefälligst so zu sein hat, daß sie ihm vertrauen kann, und wenn er nicht so ist, wird sie sozusagen "bockig" wie ein kleines Kind, indem sie dann wütend auf ihn ist.
LG

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4. Januar 2010 um 12:47
In Antwort auf asdms_12039270

Kriterien
Um einem Mann (Menschen) vertrauen zu können, ist mir grundsätzlich wichtig, dass er zuverlässig und in seinem Verhalten konstant ist. Hält er seine abgegebenen Versprechen, steht er zu seinem Wort, ist er für mich da usw.
Dann ist mir wichtig, dass er aufrichtiges Interesse an mir zeigt - ist er aufmerksam, hört er mir zu, merkt er sich Dinge, die ich ihm erzählt habe, geht er auf mich ein? Wenn ich was erzähle, ist mir wichtig, dass er einfühlsam reagiert, mich nicht vorverurteilt, meinen Standpunkt gelten lässt, auch wenn er von seinem abweicht, mich ernst nimmt -solche Dinge eben.
Um wirklich tiefes Vertrauen aufbauen zu können, muss der Mann sich auch selber ein Stück weit öffnen. Dann stellt man auch fest, ob man auf einer Welle liegt, ob man ähnliche Gedanken, Einstellungen und Gefühle hat.
Zusammengefasst könnte man das vielleicht so sagen, ein Mann, dem ich wirklich vertraue, muss aufrichtig, konsistent, interessiert, einfühlsam sein, selbst auch aus der Deckung gehen und ähnlich wie ich ticken .

Hallo feminina
das was Du sagst und beschreibst, dachte ich, ist selbstverständlich und jeder hat diese Ansprüche an den Menschen, dem er vertraut. Es gibt ja sozusagen verschiedenen Stufen...dem einen vertraut man dies und jenes an und einem anderen noch mehr und einem dritten alles. Jenachdem, wieviele Deiner Beschriebenen Eigenschaften dieser Mensch hat, danach richtet sich dann der Grad an Vertrauen. Das bekommt man aber nur rasu, indem man sich langsam öffnet und diesen Menschen kennenlernt. Es muß auch da ein Geben udn Nehmen sein...aber das hat man instinktiv im Gefühl würde ich sagen.Klar, man kann sich auch mal täuschen in einem Menschen, daß ist sonnenblume vielelicht mal passiert. Sie hat vielleicht mal einem Mann sehr viel von sich anvertraut und dieser hat dieses Vertrauen mißbraucht. Nach so einem erlebnis ist es schwer, sich wieder einem Menschen zu öffnen. Man ist immer skeptisch, ob dieser es nicht doch irgendwann mal wieder ausnutzt.
Aber im großen und ganzen denke ich, muß jeder ein Gefühl dafür entwickeln, wem er wie sehr vertraut.
LG

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4. Januar 2010 um 13:08

Ich finde
sie kann aber nicht erwarten, daß er sie merh liebt oder wie auch immer. Er ist, wie er ist und wenn das zuwenig für sie ist, sie kein Vetrauen finden kann, dann kann man das aber auch nicht erzwingen...sie muß es akzeptieren. Vielelicht liebt sie ihn mehr, als er sie....oder er liebt sie evtl. gar nicht. Weiß ja nicht, ob es eine rein sexuelle Verbindung zwischen den beiden ist. Wirklich vertrauen kann man glaube ich nur wenn man jemanden liebt...bzw wenn 2 sich lieben, denn bei einseitiger Liebe ist das auch so eien Sache.
Glaub mir lidi, auch Männer sind feinfühlig, ich weiß wovon ich spreche
Klar, wenn Du jemanden kennengelernt ahst udn er grad mal Deinen Namen weiß, dann erzählt man längst noch nicht alles. Das ergibt sich aber mit der Zeit, es muß auch ein gleichmäßiges Geben und Nhemen sein, denn wenn der andere gar nichst von sich erzählt, würde ich auch von mir nicht alles zeigen können. Es muß abwechslend passieren...mal erzähl ich was, dann der andere...und immer so weiter.

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4. Januar 2010 um 13:24
In Antwort auf hector_12080339

Hallo feminina
das was Du sagst und beschreibst, dachte ich, ist selbstverständlich und jeder hat diese Ansprüche an den Menschen, dem er vertraut. Es gibt ja sozusagen verschiedenen Stufen...dem einen vertraut man dies und jenes an und einem anderen noch mehr und einem dritten alles. Jenachdem, wieviele Deiner Beschriebenen Eigenschaften dieser Mensch hat, danach richtet sich dann der Grad an Vertrauen. Das bekommt man aber nur rasu, indem man sich langsam öffnet und diesen Menschen kennenlernt. Es muß auch da ein Geben udn Nehmen sein...aber das hat man instinktiv im Gefühl würde ich sagen.Klar, man kann sich auch mal täuschen in einem Menschen, daß ist sonnenblume vielelicht mal passiert. Sie hat vielleicht mal einem Mann sehr viel von sich anvertraut und dieser hat dieses Vertrauen mißbraucht. Nach so einem erlebnis ist es schwer, sich wieder einem Menschen zu öffnen. Man ist immer skeptisch, ob dieser es nicht doch irgendwann mal wieder ausnutzt.
Aber im großen und ganzen denke ich, muß jeder ein Gefühl dafür entwickeln, wem er wie sehr vertraut.
LG

"Das hat man instinktiv im Gefühl"
Das gilt sicher für diejenigen, die ein gesundes "Urvertrauen" besitzen.
Ich bin auf den Post TE eingegangen, in dem sie speziell danach fragte, anhand welcher Kriterien man die Vertrauenswürdigkeit einer Person beurteilen kann, und nicht, was sie selber dafür tun kann, um mehr Vertrauen zu entwickeln. Aber grundsätzlich liegst du damit sicher richtig.

Lg

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4. Januar 2010 um 13:27

Unterschiedliches
Liebe cefeu,

Das ist vielschichtiger, als du es gerade - natürlich in Unkenntnis meiner Person und der umstände - darstellst. Ich bin nicht die kleine Doofe, die mal schnell mit jemandem eine sexuelle Beziehung hat und sich dann wundert, dass Vertrauen ein Thema wird, ähnlich wie sich Molieres Gestalt Jourdain wundert, dass er schon sein Leben lang Prosa gesprochen hat.

Natürlich ist mir klar, dass zum Sex Vertrauen gehört. Jedoch bin ich in der Lage, eine sexuelle Beziehung weitestgehend von sonstigen Bedürfnissen abzuspalten. Das können wohl die wenigsten Frauen (die entsprechenden threads hier sprechen Bände...), und ich würde diese Fähigkeit auch nicht immer als Vorteil bezeichnen, doch es ist bei mir so.
Ich hab einen Radar für Männer, die in körperlicher Hinsicht mit mir harmonieren . Schön und gut, aber "weiter" bedeutet das nix. Insobesondere in puncto Vertrauen im, ich sag mal, Alltags-Menschlichen hat das gar nichts zu bedeuten.

Nein, ich erwarte auch nicht, dass er irgendeine Schwachstelle, z.B. die zwei Traumata, im Streit gegen mich ausspielt und sie mir in gemeiner Weise an den Kopf knallt. Davon geh ich nicht aus. Ich misstraue ihm eher dahingehend, dass er gar nicht VERSTEHT, was mich umtreibt.
Ist das nachvollziehbar...?
Weiss nicht...

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4. Januar 2010 um 13:42

Kein Böckchen...
*lach*

Nein, ich bin kein Steinbock, und ich glaube auch nicht, dass der Schlüssel zu den genannten Problemen in der Astrologie und in den Sternen liegt.

Es ist eher ein ganz "irdisches" Problem.

Ich hab zwei Traumata erlebt, einmal als Studentin eine sehr schlimme einschneidende Sache mit jahrelangen Folgen und dann nochmals vor zwei Jahren etwas direkt Lebensbedrohliches. Ich will jetzt kein Mitleid, brauche ich auch nicht. Vielen geht es ähnlich, wenn auch wahrscheinlich die meisten Leute nicht zwei "Knaller" hintereinander erleben.

Damit geh ich üblicherweise nicht hausieren; es ist auch so, dass diese mich im Alltag nicht mehr oft belasten. Zeitweise leide ich aber noch unter starken Flashbacks, Alpträumen etc. und dem Gefühl, Jahre meines Lebens wie im Koma durchlitten, also gar nicht richtig erlebt zu haben. Insgesamt, könnte man sagen, ist mein Vertrauen in die "Gerechtigkeit der Welt" sehr stark ins Schwanken geraten.

Das Liebesleben ist wahrscheinlich nur ein Symptom, nur eine Art, wie ich diesen starken Vertrauensverlust wahrnehme. Sicherlich ist meine Art, mit solchen "unvollständigen" Beziehungen (einer ist der lover, einem anderen trauere ich nach) umzugehen, auch eine Spätfolge aus dem Trauma - ohne Vertrauen steht halt keine Beziehung mehr stabil.

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4. Januar 2010 um 13:45

Keine Schuld
Ich hab nirgendwo behauptet, dass es die "Schuld" "der" Männer sei, sondern ich frage klipp und klar: wie komme ich da raus? Das halte ich doch für verständlich.

Zur unfähigkeit: ja, das hat eine reale Grundlage. Ich hab die Erfahrung gemacht, dass Menschen nach einem einschneidenden Trauma tatsächlich "anders" sind. wer es nicht selbst erlebt hat, kann es keinesfalls ganz nachvollziehen. Vielleicht ansatzweise, oder nur so gönnerhaft. Das will ich aber gerade nicht.
Ich war auch anders vor den Traumata, ich war ein ganz anderer Mensch und vor allem hatte ich ein anderes Weltbild, das viel stärker von Vertrauen geprägt war.

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4. Januar 2010 um 14:44

So ist es
Tja, das ist es ja.

Mit meiner Überzeugung betreffs der Unfähigkeit hat es seine Richtigkeit; insofern, als ich die Erfahrung gemacht habe, dass Leute ohne Traumaerlebnisse tatsächlich unbeschwerter durch ihr Leben schlendern. Mich provoziert es aber. Manchmal, wenn ich meinem Liebhaber so zuhöre, wie überzeugt er von Gerechtigkeiten in der welt ist (klar, als Jurist... ) denke ich "wie naiv!" und das ärgert mich. Ich bin überzeugt, dass er mich nicht verstehen kann.

Dennoch finde ich die Situation belastend und beschwerend und deswegen will ich ja etwas ändern. "Verständnis beibringen" kann man nicht, das wäre eine rein rationale Vermittlung und insofern inadäqust, da es sich bei mir ja um eine emotionale Verletzung handelt, die kann man immer nur unvollständig "ausdiskutieren" oder "vermitteln". Ich suche eher nach einem Weg, mich besser verstanden zu fühlen und die Menschen zu finden, die insofern vertrauenswürdig sind.

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4. Januar 2010 um 17:15

Was??
wie lange seit ihr denn zusammen...oder nicht ganz zusammen, oder wie auch immer, so recht weißt DU es grad selber nicht, oder? Also das man nur jemanden küßt, den man auch kennt, soltle doch normal sein,oder? Naja jedenfalls wenn echte Gefühle im Spiel sind.
Ansonsten sollte es immer eine Geben und Nehmen sein...jeder ist sozusagen mal dran, was von sich preis zu geben, bzw nach dem anderen fragen. Das zeigt, daß man Interesse hat und der andere einem was bedeutet. Wenn Dein Freund sich kaum nach Dir erkundigt, scheint ihm wirklich wenig an Dir zu liegen, da ist Dein bauchgefühl schon richtig.
LG

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5. Januar 2010 um 9:39

Nein
Da zeigt sich mal wieder, dass die selbsternannten Forenpsychologen gar keine Ahnung haben. Das ärgert mich an diesem Forum ungeheuerlich !
Jeder reisst hier den Mund weit auf, ferndiagnostiziert wild drauflos, unterstellt unbekannten Mitgliedern alles, was die Unterhaltungslektüre für den psychologischen Laien überhaupt nur hergibt, auch wenn es an den Haaren herbeigezogen ist, und wenn ein Mensch wirklich schwer belastet ist, kommen Bagatell-Binsen wie "och, wir haben alle schon Schweres erlebt".
Ja klar. Wenn der Freund Pornobildchen auf seinem Rechner anschaut oder nicht 50 SMS pro Tag verschickt, weil er vielleicht Wichtigeres zu tun hat, oder wenn die neue Bekanntschaft den Kaffeee nicht bezahlt, das ist was Schweres, was furchtbar Schweres, wenn ich nach den Masstäben der Gemeinschaft hier urteilen würde.

Bitte informier Dich über Trauma, bevor du sowas Oberflächliches behauptest. Im übrigen ist es ganz unerheblich, welche Art von Trauma bzw. welche Trauma-Erlebnisse es waren, die werde ich aus gutem Grund NICHT hier preisgeben, und wer Statements wie das deinige liest, wird sofort begreifen, warum nicht.



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7. Januar 2010 um 9:12

Leiden
Ok liebe Tambosi, ich habe mich zuerst geärgert über den extrem aggressiven Ton deines Beitrags, aber dann las ich mir mein vorangegangenes Posting durch und musste entdecken, dass es auch nicht gerade den Friedensnobelpreis bekommt. Lassen wir es besser sein, über angebliche oder tatsächliche Kenntnisse zu sprechen, denn die meinigen kannst du keinesfalls beurteilen und deine Lebensgeschichte kenne ich ebenfalls nicht. Deine Lebensgeschichte ist auch nicht Thema dieses Threads.

Ich frage mich, ob man nach "erfolgreicher Aufarbeitung" von Traumata noch soviel Aggressivität übrig behält, wie sie mir aus deinem Beitrag entgegenschallt? Ist das der vielgerühmte Erfolg? Oder Fortschritt?
Dann kann man ja offensichtlich von der "fachlichen Hand" nicht viel erwarten. Ich hab nie eine Traumatherapie gemacht, aber mein Anspruch wäre gewesen, dort so aufgefangen zu werden, dass man das Erlebte irgendwie integriert - und nicht dem Nächsten ins Gesicht springt, wenn der eine ähnliche Thematik hat. Nichts für ungut, aber das passt für mich nicht zusammen.

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7. Januar 2010 um 9:14

Dritte Person
Allsoap, wenn du schon glaubst, dich über Anwesende in der dritten Person unterhalten zu müssen, was ein Zeichen von Missachtung und eine Art von Mobbing ist, bleib bei der Wahrheit. Wer hier zuweilen keine Argumente hat und hilflos wirkt, ganz zu schweigen von grob frauenverachtenden Ausdrücken, das ist jedem Leser deiner Beiträge deutlich bewusst.

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7. Januar 2010 um 9:19

Salomon
Im Grunde hast du nicht Unrecht. Die salomonischen Worte, dass man sein Glück unabhängig von einem (irgendeinem) Partner definieren sollte, passen immer.

Dennoch muss es VErtrauens-Kriterien geben...

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7. Januar 2010 um 9:50

Hallo sonnenblume
Du sagst "Im Innern halte ich Männer für vertrauensunwürdige Totalversager. Sorry, ist nicht persönlich gegen irgendjemanden hier gemeint, doch es entspricht völlig meiner Empfindungswelt."...wenn Du diese Einstellung in Dir hast, dann kannst DU eigentlich wirklich keinem Mann vertrauen. Ich weiß nicht, was DU schlimmes mit einem Mann erlebt hast, aber es hat Dich sehr geprägt, bzw Deine Sicht gegenüber Männern. Gern würde ich Dir da weiterhelfen, wie andere hier auch,doch können wir das sicher nicht, weil wir erstens nicht wissen,was das für schlimme Erlebnisse waren, die Du hattest, und zweitens fehlt den meisten das Wissen darüber, wie man sowas verarbeiten oder überwinden kann, sprich, wir sind keine Profis, sondern können nur von eigenen Erfahrungen berichten, bzw DIr mitteilen, wie wir selbst in solchen oder ähnlichen Situationen reagieren. Speziell auf Diich bezogen, kann da wohl nur jemand mitreden, der auch eine Art Trauma erlebt hat...wobei es da sicher auch verschiedenen Arten der Schwere gibt. Mißtrauen muß man irgendwie überwindne, ich bin auch ein eher mißtrauischer Mensch, hinterfrage und grüble viel. Woher das kommt, weiß ich leider auch nicht, ist bei mir schon immer so.Und persönliches gebe ich nur schwer Preis und auch nur langsam und wenn ich das Gefühl habe, Vertrauen zu können.

LG

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7. Januar 2010 um 11:25
In Antwort auf hector_12080339

Hallo sonnenblume
Du sagst "Im Innern halte ich Männer für vertrauensunwürdige Totalversager. Sorry, ist nicht persönlich gegen irgendjemanden hier gemeint, doch es entspricht völlig meiner Empfindungswelt."...wenn Du diese Einstellung in Dir hast, dann kannst DU eigentlich wirklich keinem Mann vertrauen. Ich weiß nicht, was DU schlimmes mit einem Mann erlebt hast, aber es hat Dich sehr geprägt, bzw Deine Sicht gegenüber Männern. Gern würde ich Dir da weiterhelfen, wie andere hier auch,doch können wir das sicher nicht, weil wir erstens nicht wissen,was das für schlimme Erlebnisse waren, die Du hattest, und zweitens fehlt den meisten das Wissen darüber, wie man sowas verarbeiten oder überwinden kann, sprich, wir sind keine Profis, sondern können nur von eigenen Erfahrungen berichten, bzw DIr mitteilen, wie wir selbst in solchen oder ähnlichen Situationen reagieren. Speziell auf Diich bezogen, kann da wohl nur jemand mitreden, der auch eine Art Trauma erlebt hat...wobei es da sicher auch verschiedenen Arten der Schwere gibt. Mißtrauen muß man irgendwie überwindne, ich bin auch ein eher mißtrauischer Mensch, hinterfrage und grüble viel. Woher das kommt, weiß ich leider auch nicht, ist bei mir schon immer so.Und persönliches gebe ich nur schwer Preis und auch nur langsam und wenn ich das Gefühl habe, Vertrauen zu können.

LG

Ich hab es mir überlegt
Ich will es jetzt doch erklären, damit das Thema nicht so unverständlich erscheint, und ich hoffe einfach mal, dass es in einem anonymen Forum vernünftig aufgenommen wird.

Ich hab als junge Studentin eine versuchte Vergewaltigung erlebt - durch einen Prof. Das Schlimmste war, dass mir keiner geholfen hat. Alle Kontrollinstanzen haben versagt. Die Frauenbeauftragte hat nur noch nach ihrer Pension geschielt, der Ombudsmann war ausgerechnet der beste Freund dieses Profs, die Polizei hat schliesslich ein Protokoll aufgenommen, aber es wurde nicht richtig ermittelt, man hat den Prof sozusagen schon vor Ermittlungsbeginn freigesprochen. Der hat seinerseits eine Verleumdungskampagne gegen mich gestartet, als Gegenoffensive. Ich bin richtiggehend mürbe gemacht worden. Spiessrutenlaufen etc. Zwei Jahre lang!

Das Andere ist noch schlimmer, das erzähl ich hier nicht.

Also ich denke, man kann wirklich von Trauma sprechen; bei mir eben mit der Folge, dass seitdem alle Beziehungen stark gestört sind. Ich weiss auch nicht, wie ich wieder Vertrauen zur männlichen Bevölkerung aufbauen kann...zeitweise bilde ich mir ja ein, es gelänge. Doch es gelingt eben nicht.

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7. Januar 2010 um 11:50
In Antwort auf horst_891232

Ich hab es mir überlegt
Ich will es jetzt doch erklären, damit das Thema nicht so unverständlich erscheint, und ich hoffe einfach mal, dass es in einem anonymen Forum vernünftig aufgenommen wird.

Ich hab als junge Studentin eine versuchte Vergewaltigung erlebt - durch einen Prof. Das Schlimmste war, dass mir keiner geholfen hat. Alle Kontrollinstanzen haben versagt. Die Frauenbeauftragte hat nur noch nach ihrer Pension geschielt, der Ombudsmann war ausgerechnet der beste Freund dieses Profs, die Polizei hat schliesslich ein Protokoll aufgenommen, aber es wurde nicht richtig ermittelt, man hat den Prof sozusagen schon vor Ermittlungsbeginn freigesprochen. Der hat seinerseits eine Verleumdungskampagne gegen mich gestartet, als Gegenoffensive. Ich bin richtiggehend mürbe gemacht worden. Spiessrutenlaufen etc. Zwei Jahre lang!

Das Andere ist noch schlimmer, das erzähl ich hier nicht.

Also ich denke, man kann wirklich von Trauma sprechen; bei mir eben mit der Folge, dass seitdem alle Beziehungen stark gestört sind. Ich weiss auch nicht, wie ich wieder Vertrauen zur männlichen Bevölkerung aufbauen kann...zeitweise bilde ich mir ja ein, es gelänge. Doch es gelingt eben nicht.

Das
ist wirklich schlimm...die versuchte Vergewaltigung und dann auch noch die genazen Lügen im Nachhinein und das alle anderen unetr einer Decke steckten und Dich im Prinzip für nicht normal gehalten haben.Du mußt Dich völlig machtlos und ausgeliefert gefühlt haben. Ich glaub, sowas vergißt man nie. Ich hoffe nicht, daß das andere Erlebnis über den Versuch hinaus ging. Ich weiß nicht, ob man, besser gesagt Frau so etwas überhaupt je verarbeiten kann...und einfach abhaken geht schon gar nicht denke ich. Du hast bestimmt noch keine proffessionelle Hilfe in Anspruch genommen, weil DU damals ja das Erlebnis hattest, daß Dir nicht geholfen wurde, obwohl DU Hilfe gesucht hast. Ich vermute, Du hast auch diesbezüglich das Vertrauen in andere, in dem Fall in Psychologen, verloren Es gibt Menschen, denne kann man vertrauen, auch DU. Aber nach Deinen Erlebnissen ist es wahnsinnig schwer, daran zu glauben.
LG

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7. Januar 2010 um 11:57

Motto
Tja, gerade das: "abhaken und nach vorn blicken"-Motto hatte ich danach auch jahrelang. Ich versuchte, alles pragmatisch zu sehen (was blieb mir auch übrig, nachdem sich alle nicht zuständig fühlten) und mir einfach zu denken, die beste Rache ist der Erfolg.
So hab ich dann mein Studium abgeschlossen, Job, Ehe, Beruf etc. in die Wege geleitet. Irgendwie funktioniert es ja auch. Aber das erfüllt mich alles nicht. Mir kommt es vor, als sei mein Leben "durchschossen".

Nein, abhaken ist so einfach nicht möglich, man muss anders vorgehen.

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7. Januar 2010 um 12:04
In Antwort auf horst_891232

Motto
Tja, gerade das: "abhaken und nach vorn blicken"-Motto hatte ich danach auch jahrelang. Ich versuchte, alles pragmatisch zu sehen (was blieb mir auch übrig, nachdem sich alle nicht zuständig fühlten) und mir einfach zu denken, die beste Rache ist der Erfolg.
So hab ich dann mein Studium abgeschlossen, Job, Ehe, Beruf etc. in die Wege geleitet. Irgendwie funktioniert es ja auch. Aber das erfüllt mich alles nicht. Mir kommt es vor, als sei mein Leben "durchschossen".

Nein, abhaken ist so einfach nicht möglich, man muss anders vorgehen.

Abhaken
heißt ja irgendwie vergessen und verdrängen. Und das geht nicht...jedenfalls nicht auf Dauer, wie Du selbst merkst...es hat Dich jetzt eingeholt das erlebte. Du hast Dich mit Äußerlichkeiten wie Beruf, Job, Ehe abgelenkt und sozusagen den Schmerz betäubt. aber die Wund eist noch da und nicht verheilt.Hast Du mal geschaut, ob es vielelicht Foren gibt, wo Frauen sich austauschen, die auch sowas erlebt haben, wie Du? Dort würdest Du dann vielleicht auch einen guten Therapheuten finden, was meinst Du?Denn ohne weiß ich nicht, ob Du das alles aufarbeiten kannst.
LG

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7. Januar 2010 um 12:20
In Antwort auf hector_12080339

Abhaken
heißt ja irgendwie vergessen und verdrängen. Und das geht nicht...jedenfalls nicht auf Dauer, wie Du selbst merkst...es hat Dich jetzt eingeholt das erlebte. Du hast Dich mit Äußerlichkeiten wie Beruf, Job, Ehe abgelenkt und sozusagen den Schmerz betäubt. aber die Wund eist noch da und nicht verheilt.Hast Du mal geschaut, ob es vielelicht Foren gibt, wo Frauen sich austauschen, die auch sowas erlebt haben, wie Du? Dort würdest Du dann vielleicht auch einen guten Therapheuten finden, was meinst Du?Denn ohne weiß ich nicht, ob Du das alles aufarbeiten kannst.
LG

Foren
Ja, es gibt spezielle Trauma-Foren, doch ehrlich gesagt kann man sich das gar nicht durchlesen, was dort steht, weil man sonst völlig mutlos wird

Diese Foren sind schrecklich, total entmutigend... eine Geschichte furchtbarer als die andere, so dass man am Ende völlig das Vertrauen in die Welt verliert. Gute Tipps habe och dort übrigens auch nicht gefunden.

Ich hab auch sehr lange die ganze aus den Fugen geratene Situation nicht als "Trauma" bezeichnet oder für mich so klassifiziert. Mittlerweile tu ich das, aber das war ein langer Weg. Ich wollte ja kein Opfer sein!

Aber es stimmt, ich muss was unternehmen...

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7. Januar 2010 um 12:32

?
Kannst du das mal genauer erklären, was du mit Machtspielchen meinst?

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7. Januar 2010 um 12:32
In Antwort auf horst_891232

Foren
Ja, es gibt spezielle Trauma-Foren, doch ehrlich gesagt kann man sich das gar nicht durchlesen, was dort steht, weil man sonst völlig mutlos wird

Diese Foren sind schrecklich, total entmutigend... eine Geschichte furchtbarer als die andere, so dass man am Ende völlig das Vertrauen in die Welt verliert. Gute Tipps habe och dort übrigens auch nicht gefunden.

Ich hab auch sehr lange die ganze aus den Fugen geratene Situation nicht als "Trauma" bezeichnet oder für mich so klassifiziert. Mittlerweile tu ich das, aber das war ein langer Weg. Ich wollte ja kein Opfer sein!

Aber es stimmt, ich muss was unternehmen...

Da
hast DU auch wieder Recht, dort kommst Du mit noch mehr solchen Elrebnissen in Berührung und zweifelst am ENde eventuell noch an Dir selbst und findest Dein Erlbetes nichtig. Meine Schwester hatte zwar kein Traume in dem Sinne, aber sie hat vor Jahren auch eine Theraphie machen müssen, weil sie seelisch total am Ende war. Aber es hat ihr geholfen. Sie war auch einige Zeit stationär in Behandlung. Sie hat da viel über sich erfahren udn auch aufgearbeitet. Sie lebt jetzt wieder normal sozusagen, hat einen Job und einen Freund. Es war ein langer und zum Teil schwerer Weg, sie hatte auch Selbstmordgedanken zwischendurch...da steht man ganz schön hilflos da als Angehöriger, weil man nicht in den Kopf des anderen hineinschauen kann und die Gedanken nicht nachvollziehen kann.
Du müßtest irgendwo anfangen, einen Therapheuten finden, mit dem oder mit der Du auf einer Welle bist, Du mußt Dich geborgen und verstandne fühlen,sonst bringt das alles ja nichts. Aber das findest Du eben nur raus, wenn Du jemanden suchst und anfängst. Das ganze ist sicher auch eine Kostenfrage, ich weiß nun nicht, inwiefern die KK da hilft...das müßtest DU dann mit dem T und dann mit der KK absprechen.

LG

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7. Januar 2010 um 18:31

Verstehe nicht
Ich lese deine Worte, aber ich verstehe sie nicht. Von "Rivalität" war nirgendwo die Rede; ich halte es auch nicht für einen Ausdruck von Rivalität, wenn ein Prof eine Studentin bedrängt. Was ist daran bitte rivalisierend?
Auch muss ich deiner Einschätzung widersprechen, ich glaubte, ich müsse mich gegen Männer wehren. Ich bin sehr verletzt und kann ihnen nicht mehr vertrauen. Mit einer wehrhaftigkeit hat das nichts zu tun; es sei denn, du definierst Wehrhaftigkeit anders als ich.

Ich weiss, woher diese gestörten Beziehungen kommen; es ist traumabedingt. Da bin ich ganz sicher.

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7. Januar 2010 um 18:38
In Antwort auf hector_12080339

Das
ist wirklich schlimm...die versuchte Vergewaltigung und dann auch noch die genazen Lügen im Nachhinein und das alle anderen unetr einer Decke steckten und Dich im Prinzip für nicht normal gehalten haben.Du mußt Dich völlig machtlos und ausgeliefert gefühlt haben. Ich glaub, sowas vergißt man nie. Ich hoffe nicht, daß das andere Erlebnis über den Versuch hinaus ging. Ich weiß nicht, ob man, besser gesagt Frau so etwas überhaupt je verarbeiten kann...und einfach abhaken geht schon gar nicht denke ich. Du hast bestimmt noch keine proffessionelle Hilfe in Anspruch genommen, weil DU damals ja das Erlebnis hattest, daß Dir nicht geholfen wurde, obwohl DU Hilfe gesucht hast. Ich vermute, Du hast auch diesbezüglich das Vertrauen in andere, in dem Fall in Psychologen, verloren Es gibt Menschen, denne kann man vertrauen, auch DU. Aber nach Deinen Erlebnissen ist es wahnsinnig schwer, daran zu glauben.
LG

Nein
Nein, ich habe noch keine professionelle Hilfe in Anspruch genommen, weil halt die üblichen Instanzen schon versagten und ich es nicht x-Leuten erzählen wollte, und weil ich immer dachte, ich schaffs allein.
Inzwischen muss ich feststellen, dass alle meine Beziehungen seitdem gestört sind.
Keine originelle Erkenntnis, ein Aussenstehender würde wohl denken, na das ist ja logisch, aber ich hätte wirklich geglaubt, ich schaffe es allein aus dem Teufelskreis.

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7. Januar 2010 um 19:18

Offensive
Oh, das sind Fragen...

Ich denke nicht, dass man die Aufgaben einer studentischen Sprecherin - Interessenvertretung - ernsthaft mit der Lage als Selbst-Betroffene vergleichen kann, und von daher hinkt der Vergleich schon gewaltig. (Wo war eigentlich die studentische Interessenvertretung in meinem Fall? Unsichtbar)

Als ich so erpresst wurde, hatte ich nur die Wahl, ein Magengeschwür oder eine Depression zu kriegen, oder in die Offensive zu gehen. Ich bin eigentlich kein "kampfeslustiger" Mensch. Aber ich hatte ein Semester früher miterlebt, wie eine Habilitandin derart gemobbt wurde (nicht von diesem Prof), dass sie 20 Kilo Gewicht verlor und zuletzt den Job an den Nagel hängte. Das hat mich angespornt, nach VORN und nach AUSSEN zu gehen und nicht innerlich total zu verkümmern.

Und ohne Männer leben?

Weiss nicht. Das kann nicht der Weisheit letzter Schluss sein, erstens will ich mich erotisch noch nicht einmotten, und zweitens können ja nicht alle so schlecht sein...

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7. Januar 2010 um 20:08

Engagement
Stupido me, dann hab ichs eben nicht verstanden

Tja, was die Studentenvertretung bei uns anging, vermochte ich mir nie ein rechtes Bild von deren Befugnissen und Aktivitäten zu schaffen, ich hatte vielmehr den Eindruck, dass die paar Leutchen nur rumsitzen und Kaffee trinken. Es mag aber durchaus sein, dass es an anderen Unis engagierter zugeht.

Die Frauenbeauftragte bei uns war einfach eine Katastrophe. Meines Erachtens hatte sie ihren Job verfehlt. Die dachte den ganzen Tag nur darüber nach, wie sie ihre halbe Stelle möglichst geruhsam bis zur Pension (in zwei Jahren) durchtrödeln kann, ohne dass das Studentenpack sie noch viel mit Problemen behelligt. Es hat länger gedauert, bis ich wirklich verstanden habe, wie es mit der Motivation dieser Dame bestellt war. Man war einfach aufgeschmissen!

Zum "Drumherumlieben": ich bin ja ein Freund der griechischen Tragödie. Wer dem Unglück ausweicht, den verfolgts erst recht! Anders, wer das Unglück vermeidet, findet auch sein Glück nicht.

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7. Januar 2010 um 20:22

Tragödie
Es war ekelhaft.
Und hat mir den letzten Rest von Glauben an Frauensolidarität und Gerechtigkeit sowie Glaubwürdigkeit von Instanzen ausgetrieben. Eine Zeitlang war ich überzeugt, dass ich nach dem Studium mein Konto auflöse (...die ganzen 20 Eur...lach ) und ins Ausland ziehe...mich ekelte diese biedermännische Heuchelei derartig an, dieses unberechtigte Getue von Falschheit, von wegen "ach an unserer guten Uni gibt es sowas nicht"... da waren alle Klischees vertreten, die man aus schlechten Filmen kennt, von der verführerischen Studenten-Lolita und dem rechtschaffenen Unschuldslamm von Prof bis zu Grimms Märchen und wieder zurück...bah

Das typisch griechische tragödienschicksal bleibt ja eben NICHT in den Bahnen, oder nur in der vorgezeichneten Bahn zum dramatischen Tod, vorzugsweise der ganzen Sippschaft. So weit soll es natürlich nicht kommen...

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7. Januar 2010 um 20:44

Trauma
Keine Ahnung, wie ich auf dich wirke.

Traumata verstärken eigentlich nicht Eigenschaften, sondern können den Charakter erheblich verändern, indem typische Eigenschaften der Person in den Hintergrund gedrängt werden und neue, unbekannte entstehen. Eine vorher sehr mutige Person kann habituell ängstlich werden, eine risikoscheue hingegen plötzlich, zur Überspielung der Angst, extrem forsch. Das ist der Grund, weshalb Angehörige von traumatisierten Menschen oft behaupten, sie erkennen sie nicht mehr wieder, weil sie eben nicht mehr die Eigenschaften aufweisen, die man von ihnen gewohnt ist.

Ich hab auch schon über Bildern von früher gesessen und geweint und mir gedacht, was haben die aus mir gemacht...

Deine Frage: ein Mann soll gar nicht soviel re-agieren, sondern besser agieren. Ich mag es nicht, wenn jemand zu passiv ist, das gibt mir das Gefühl, in seiner Nähe ungeschützt zu sein.

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7. Januar 2010 um 20:47

Schutz
Klar ist es nicht heilsam.
Aber kann man sich überhaupt schützen?
Ich lebe ja nicht im luftleeren Raum, bin immer von Männern umgeben, werde angesprochen, etc., all das ist ein Bestandteil des Lebens, und selbst wenn ich in Zukunft mal auf Beziehungen verzichten würde, müsste ich dennoch einen Modus finden, mit "den Männern" fertigzuwerden, um einen normalen Alltag und eine gesunde Balnce meiner Lebensbereiche zu gestalten. Es geht gar nicht ohne sie.

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8. Januar 2010 um 9:07

Entfernung?
Liebe Tambosi,

Jeder Mensch hat so seine Art, mit Problemen unzugehen, und es ist wichtig, die eigene art nicht als die allein seligmachende hinzustellen und es ist ebenso wichtig, sich richtig zuzuhören.

Ich hab eine versuchte Vergewaltigung erlebt. Für den Juristen ein himmelweiter Unterschied zu einer "echten", für den Psychologen ein nur geringer.
Viel gravierender war das ganze Drumherum und Danach, die üble Nachrede seitens des Täters, die Schikane, das Spiessrutenlaufen und vor allem die Untätigkeit und Ignoranz derer, die eigentlich hätten eingreifen müssen, um mich als Studentin und als Frau, als Mensch zu schützen. Das hat mich viel tiefer geprägt als das eigentliche Erlebnis des Übergriffs.

Insofern komme ich heute mit sexuellen Beziehungen klar, jedoch nicht mit der Gesamtheit einer vertrauensvollen Beziehung mit Lebensalltag etc. Ich sehe auch ganz klar, dass ich immer und überall mit Männern kooperieren muss, um meine Alltagsbeziehungen (keine sexuellen) aufrecht zu erhalten.
Das heisst keinesfalls, dass ich mir etwas "einrede", ich habe lediglich darauf hingewiesen, dass wir uns nicht auf der Fraueninsel isolieren können, wie es hier vorgeschlagen wurde. Ich denke eher: keine Feigheit vor dem Feind!

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8. Januar 2010 um 9:08

Vielleicht
ist es keine "Liebe", was ich da erlebe.
Deshalb gibt es mir nichts.

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8. Januar 2010 um 9:15

Gute Fragen
Nein, ich denke eher nicht, dass mich jemand durch Missbrauch von Informationen schurigelt. Das könnte vorkommen, aber dagegen kann ich kontern.

Ich hab eher Bedenken, dass jemand nicht die nötige Sensibilität aufweist, um anständig damit umzugehen. Ich halte Männer einfach nicht für empathisch genug.

Wie meinst du den letzten Satz?

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8. Januar 2010 um 9:56

Rückfrage
Moment mal liebe Tambosi, deine Unterstellungen sind unsachlich und auch unwahr.

Was will ich denn deiner Meinung nach gern hören?

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8. Januar 2010 um 11:19

Schuld
Richtig, es ist ein MENSCHLICHES Problem, kein männliches, begrenzte Empathie zu zeigen. Klar kann man auch mit einber Frau "reinfallen", wenn man zu hohe Erwartungen bzgl. ihrer Einfühlsamkeit stellt und diese sie nicht erfüllt. Die Frauenbeauftragte z.B. war ein typisches Beispel für unempathische Frauen, eigentlich die totale Fehlbesetzung, wenn ich mir die Diskrepanz zu ihrem Aufgabenbereich und ihren Funktionen ansehe.

Nein, richtig abgeschlossen ist es eben nicht.
Ich hab aber nicht das Gefühl, etwas "beichten" zu müssen, das hast du vielleicht falsch verstanden oder ich habe mich falsch ausgedrückt. Es ist vielmehr so: es gibt einen Punkt in meiner Vita, über den ich nicht mit jedem sprechen kann. Nicht, weils mir peinlich wäre (ist es mittlerweile nicht mehr) und auch nicht, weil ich mich irgendwie schuldig fühle (das bin ich nicht und das weiss ich), sondern eher, weil einfach viele Leute damit nicht richtig umgehen können. Das ist kein Vorurteil von mir, sondern leider ein Erfahrungswert. Ich hab so oft erlebt, dass einfach blöde Bemerkungen gemacht werden, wenn ich mich mitteile und öffne. Das tut weh.

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8. Januar 2010 um 11:37
In Antwort auf horst_891232

Schuld
Richtig, es ist ein MENSCHLICHES Problem, kein männliches, begrenzte Empathie zu zeigen. Klar kann man auch mit einber Frau "reinfallen", wenn man zu hohe Erwartungen bzgl. ihrer Einfühlsamkeit stellt und diese sie nicht erfüllt. Die Frauenbeauftragte z.B. war ein typisches Beispel für unempathische Frauen, eigentlich die totale Fehlbesetzung, wenn ich mir die Diskrepanz zu ihrem Aufgabenbereich und ihren Funktionen ansehe.

Nein, richtig abgeschlossen ist es eben nicht.
Ich hab aber nicht das Gefühl, etwas "beichten" zu müssen, das hast du vielleicht falsch verstanden oder ich habe mich falsch ausgedrückt. Es ist vielmehr so: es gibt einen Punkt in meiner Vita, über den ich nicht mit jedem sprechen kann. Nicht, weils mir peinlich wäre (ist es mittlerweile nicht mehr) und auch nicht, weil ich mich irgendwie schuldig fühle (das bin ich nicht und das weiss ich), sondern eher, weil einfach viele Leute damit nicht richtig umgehen können. Das ist kein Vorurteil von mir, sondern leider ein Erfahrungswert. Ich hab so oft erlebt, dass einfach blöde Bemerkungen gemacht werden, wenn ich mich mitteile und öffne. Das tut weh.

Aber
das ist doch normal, daß man nicht mit jedem über alles sprechen kann Sonnenblume. Vielleicht warst Du bei den Leuten, die blöde Bemerkungen gemacht haben, zu gutgläubig, hast ihnen zu schnell oder zu sehr vertraut. Deine Menschenkenntnis war da zu gering oder die anderen haben Dir was vorgemacht. Vielelicht liegt es nur daran, daß Du merh ein Gefühl dafür bekommen mußt, wem Du wirklich vertrauen kannst und wem Du wieviel von Dir erzählen kannst.
LG

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