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Was kann man von (s)einem psychisch kranken Partner erwarten?

Letzte Nachricht: 10. Juli um 16:30
07.07.21 um 9:51

Guten Morgen,

mein Freund (33) und ich (23) sind schon seit über einem Jahr überwiegend glücklich zusammen.

Er hat eine sehr schlimme Vergangenheit und schlimme Erfahrungen in Kindheit und Jugend sowie mit seinr letzten Beziehung gemacht. Ich habe ihm viel zugehört und viel Verständnis gezeigt, nur fällt mir dies nach einem Jahr immer schwerer.

Er hat teilweise Depressionen, aber auch andere psychische Schwierigkeiten.

Wir hatten in letzter Zeit oft die Situation, dass er sich mir gegenüber kalt und unverbindlich verhalten hat, z. B. Entscheidungen getroffen hat, die uns beide betreffen, aber so als wäre es er alleine. Er drückt sich auch sehr unverbindlich aus, was die Zukunft mit mir angeht: Zusammenziehen oder mal Kinder bekommen etc.. Alles ist so offen, was mich angeht, sowohl was Taten angeht als auch Worte.

Er sagt dann immer, dass das an seiner Vergangenheit liege und, dass er diese Mauern und die Kälte erstmal nicht loswird.
Er sagt mir auch - friss oder stirb -, dass er auch verstehen könnte, wenn ich mich für eine Trennung entscheiden würde, ich solle das entscheiden, ob mir das mit ihm zu krass ist.

Und auch so ist er sehr passiv, er sucht sich keinen Job (es geht nur um kleine Jobs, nichts großes), sucht sich keine neue Therapie, er bleibt genau da, wo er jetzt ist, weil es für ihn (alleine) funktioniert. Er möchte auch keine Therapie mehr machen, weil er das wohl schon zu genüge getan hat.

Ich möchte aber, dass er aufhört so passiv zu sein und sich um unsere Zukunft kümmert, indem er sein Leben wieder aufbaut. Aber er sagt, dass jetzt alles so für ihn funktioniert und seine Gesundheit immer Prio hat bei diesen Entscheidungen.

Aber in Summe beiße ich mir da echt die Zähne aus - so muss ich ja abwarten bis er sich endlich von seiner Vergangenheit erholt und bis er beschließt, sein Leben in die Hand zu nehmen. Ich würde ihm am liebsten sagen: "hör auf über deine schei** Ex zu reden und steh endlich auf und tu was für dich und uns", aber ich möchte ihn auch nicht triggern, weil ich ja vielleicht nicht weiß, wie es ist, psychisch krank zu sein.

Bitte sagt mir,- muss ich mehr oder weniger Rücksicht nehmen.

Vielen Dank!


 

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07.07.21 um 11:00

Hallo,

ich wär Team "weniger" (Rücksicht nehmen) . Ich meine, dein Leben besteht ja nicht nur aus ihm und seinen Bedürfnissen und Grenzen, sondern du selber kommst auch noch drin vor, und du hast auch ne Verantwortung dir selbst gegenüber. Keinem bringt es irgendwas, wenn er dich in seinen persönlichen Sumpf mit reinzieht, nur weil du immer und überall Rücksicht nimmst.
Was anderes wär's meiner Meinung nach, wenn er sich sichtbar Mühe gibt, besser / gesund zu werden und ein vollwertiger Teil eurer Beziehung zu sein, und dabei halt gelegentlich Rückschläge erleidet oder sonstwie nicht so kann, wie er will. Aber dein Freund macht auf mich den Eindruck, als wolle er gar nicht. Er ruht sich auf seiner schlimmen Vergangenheit und seinem Krankenstatus aus und baut drauf, dass du dein Leben an ihn anpasst. Und da musst du meiner Meinung nach nicht mitmachen. Wenn du eure Beziehung nur so aufrecht erhalten kannst, dann wär's an der Zeit, die Beziehung zu überdenken.

lg
cefeu

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07.07.21 um 11:04

Hi,

ich glaube du verwechselst da deine Rolle etwas, Du bist seine Partnerin und nicht seine Therapeutin.
Was du in der Beziehung leistest geht weit über das hinaus was eine Partnerin leisten sollte.
Das ihr überwiegend glücklich seit, wünsche ich dir sehr, kann es aber aus deinen Zeilen überhaupt nicht lesen.

Du schreibst das er selbst sagt, dass es an seiner Vergangenheit liegen würde warum er gerade so ist.
Er sieht also seine Probleme, dass ist sehr gut und ein Anfang.
Da er ganz klar sagt, dass er keine Theapie will, wird er leider auch nicht weiter kommen.
Eine Veränderung, wie er sie bräuchte um sich zB. einen Job zu suchen oder sich mit dir ein Leben aufbauen zu wollen/ können, muss doch aus einem selbst kommen wollen, oder?

Es ist völlig verständlich das dich das ganze an deine Grenzen bringt und dein Verständnis immer weniger wird.
Du willst vorran kommen im Leben und hast Ziele, Kariere, Famiele und Kinder.

Auch finde ich seine wie du es nennst"friss oder stirb" Taktik sehr bedenklich.
Wenn er es wirklich so meint, was ich nicht glaube, dann wäre es ok.
Und ja, darüber solltest du dir auch wirklich Gedanken machen, du hast nur ein Leben....
Ich finde aber, da er weiß wie du an ihm hängst,  macht er dir damit Druck. Das ist nicht gut.

Du schreibst:
----"Aber in Summe beiße ich mir da echt die Zähne aus - so muss ich ja abwarten bis er sich endlich von seiner Vergangenheit erholt und bis er beschließt, sein Leben in die Hand zu nehmen."

Nein warten musst Du nicht, du kannst natürlich warten. Aber du kannst du überhaupt sicher sein das er jemals mit seiner Vergangenheit aufräumen kann oder wird?

---Ich würde ihm am liebsten sagen: "hör auf über deine schei** Ex zu reden und steh endlich auf und tu was für dich und uns", aber ich möchte ihn auch nicht triggern, weil ich ja vielleicht nicht weiß, wie es ist, psychisch krank zu sein.

Ja genau das solltest du ihm sagen, so lange du sein Spiel mitspielst und den Kummerkasten machst, er aber keine Veränderung will, wird er nix ändern.
Sage ihm klar deine Bedrüfnisse und was du für Dich!!!! von der Beziehung erwartest.

Aus eigener Erfahrung möchte dir sagen:
Eine Depression wird erst aufhören können wenn er zu sich steht, sich selbst und auch dich sehen kann und aufhört sich für seine schlimme Vergangenheit zu bedauern oder sich von dir bedauern zu lassen. Wenn er frieden mit dem geschlossen hat was passiert ist, etwas in seinem Leben ändern will und anfängt das zu verarbeiten was ihn krank gemacht hat.

Alles Gute Dir.
 

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07.07.21 um 11:25

Er lässt dich für Dinge büßen, die andere Menschen ihm angetan haben. Wenn die Aussagen deines Partners stimmen und er eine innere Wand hat und keine Gefühle zulassen oder geben kann, dann gehört dein Freund in Therapie und nicht in eine Beziehung. 

Dein Text ließt sich so, als würdest du SEHR viel mehr als er in die Beziehung investieren und um ihn herum springen. Dieses ganze unverbindliche Getue deines Partners legen auch psychisch gesunde Menschen an den Tag, wenn sie ihrem Partner überdrüssig und/oder zu sicher sind. Psychische Krankheiten sind nicht die Erklärung und Ausrede für alles. 

In dem du weiter Rücksicht auf ihn nimmst, weil du ihn nicht triggern willst, begünstigst du sein Verhalten. Sehr oft ist es ratsamer mit kranken so umzugehen wie mit gesunden. Es muss Grenzen geben und reale Konsequenzen. Alle Menschen lernen durch Konsequenzen, mit psychisch kranken ist das nicht anders. 

Ich rate dir Abstand von ihm zu nehmen. Ohne viele Worte und Erklärungen. Er weiß ganz genau was Sache ist. Er wird sich erst mal nicht bei dir melden, aber du solltest das auch nicht. Lass ihn Zeit zu realisieren was los ist und dann auf dich zukommen. 

Und wie gesagt, nicht alles ist psychische Krankheit, sehr vieles ist auch einfach ER. Ich war selbst 10 Jahre in Therapie, hoffe ich konnte dir helfen. Vergiss nicht zu einer Beziehung gehören immer 2 nicht nur er muss sein "ja" dazu geben, sondern du auch!
 

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07.07.21 um 16:17

Du stellst krasse Ansprüche ab ihn nach so kurzer Zeit. Finde ich unangebracht.  Ein Jahr zusammen und Kinder und zusammen ziehen? Er soll sich Job und Therapieplatz suchen? Ich würde es genauso machen wie er. Friss oder stirb. Ich hätte dich schon entsorgt. 

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07.07.21 um 16:17

Du stellst krasse Ansprüche ab ihn nach so kurzer Zeit. Finde ich unangebracht.  Ein Jahr zusammen und Kinder und zusammen ziehen? Er soll sich Job und Therapieplatz suchen? Ich würde es genauso machen wie er. Friss oder stirb. Ich hätte dich schon entsorgt. 

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07.07.21 um 17:47

Also, ich glaube, dass du vielleicht noch Schwierigkeiten hast, die Krankheit Depression als solche zu verstehen. Du kannst von einem Depressiven nicht verlangen, dass er irgendwelchge wichtigen Zukunftsentscheidung trifft, damit überforderst du ihn nur.
Was du allerdings verlangen kannst und darfst ist, dass er sich selbst und euch beiden zulieben eine Therapie macht um seine Probleme endlich zu verarbeiten und in den Griff zu bekommen und damit für euch beide eine angenehme Grundlage für eine Beziehung zu schaffen. Und wenn da eine ambulante Therapie nicht reicht, dann ebe stationär.
Hat er denn schonmal eine Therapie komplett durchgezogen oder warum hat er da keine Lust mehr drauf?

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07.07.21 um 18:17
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Guten Morgen,

mein Freund (33) und ich (23) sind schon seit über einem Jahr überwiegend glücklich zusammen.

Er hat eine sehr schlimme Vergangenheit und schlimme Erfahrungen in Kindheit und Jugend sowie mit seinr letzten Beziehung gemacht. Ich habe ihm viel zugehört und viel Verständnis gezeigt, nur fällt mir dies nach einem Jahr immer schwerer.

Er hat teilweise Depressionen, aber auch andere psychische Schwierigkeiten.

Wir hatten in letzter Zeit oft die Situation, dass er sich mir gegenüber kalt und unverbindlich verhalten hat, z. B. Entscheidungen getroffen hat, die uns beide betreffen, aber so als wäre es er alleine. Er drückt sich auch sehr unverbindlich aus, was die Zukunft mit mir angeht: Zusammenziehen oder mal Kinder bekommen etc.. Alles ist so offen, was mich angeht, sowohl was Taten angeht als auch Worte.

Er sagt dann immer, dass das an seiner Vergangenheit liege und, dass er diese Mauern und die Kälte erstmal nicht loswird.
Er sagt mir auch - friss oder stirb -, dass er auch verstehen könnte, wenn ich mich für eine Trennung entscheiden würde, ich solle das entscheiden, ob mir das mit ihm zu krass ist.

Und auch so ist er sehr passiv, er sucht sich keinen Job (es geht nur um kleine Jobs, nichts großes), sucht sich keine neue Therapie, er bleibt genau da, wo er jetzt ist, weil es für ihn (alleine) funktioniert. Er möchte auch keine Therapie mehr machen, weil er das wohl schon zu genüge getan hat.

Ich möchte aber, dass er aufhört so passiv zu sein und sich um unsere Zukunft kümmert, indem er sein Leben wieder aufbaut. Aber er sagt, dass jetzt alles so für ihn funktioniert und seine Gesundheit immer Prio hat bei diesen Entscheidungen.

Aber in Summe beiße ich mir da echt die Zähne aus - so muss ich ja abwarten bis er sich endlich von seiner Vergangenheit erholt und bis er beschließt, sein Leben in die Hand zu nehmen. Ich würde ihm am liebsten sagen: "hör auf über deine schei** Ex zu reden und steh endlich auf und tu was für dich und uns", aber ich möchte ihn auch nicht triggern, weil ich ja vielleicht nicht weiß, wie es ist, psychisch krank zu sein.

Bitte sagt mir,- muss ich mehr oder weniger Rücksicht nehmen.

Vielen Dank!


 

Was du erwarten kannst?

Definitiv wieder Therapie, du bist nicht dazu da seine Probleme zu ertragen wenn er 0 Beitrag leistet diese zu lösen und es für alle beteiligten erträglicher zu machen.

Alles Andere sind bis er sich wieder Hilfe sucht nur Ausreden um Mitleid und Rücksicht zu bekommen und um zu machen worauf er bock hat, passt dir was nicht dann ist seine Psyche Schuld und er ist Opfer. So geht das nicht.

Ich habe mir ewig von Leuten ihren Psychokram angetan und viele wollten genau wie dein Partner nur Janmern aber garkeine echte Hilfe. Ab einem gewissen Punkt habe ich aus Selbstschutz komplett dicht gemacht

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07.07.21 um 22:17
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Guten Morgen,

mein Freund (33) und ich (23) sind schon seit über einem Jahr überwiegend glücklich zusammen.

Er hat eine sehr schlimme Vergangenheit und schlimme Erfahrungen in Kindheit und Jugend sowie mit seinr letzten Beziehung gemacht. Ich habe ihm viel zugehört und viel Verständnis gezeigt, nur fällt mir dies nach einem Jahr immer schwerer.

Er hat teilweise Depressionen, aber auch andere psychische Schwierigkeiten.

Wir hatten in letzter Zeit oft die Situation, dass er sich mir gegenüber kalt und unverbindlich verhalten hat, z. B. Entscheidungen getroffen hat, die uns beide betreffen, aber so als wäre es er alleine. Er drückt sich auch sehr unverbindlich aus, was die Zukunft mit mir angeht: Zusammenziehen oder mal Kinder bekommen etc.. Alles ist so offen, was mich angeht, sowohl was Taten angeht als auch Worte.

Er sagt dann immer, dass das an seiner Vergangenheit liege und, dass er diese Mauern und die Kälte erstmal nicht loswird.
Er sagt mir auch - friss oder stirb -, dass er auch verstehen könnte, wenn ich mich für eine Trennung entscheiden würde, ich solle das entscheiden, ob mir das mit ihm zu krass ist.

Und auch so ist er sehr passiv, er sucht sich keinen Job (es geht nur um kleine Jobs, nichts großes), sucht sich keine neue Therapie, er bleibt genau da, wo er jetzt ist, weil es für ihn (alleine) funktioniert. Er möchte auch keine Therapie mehr machen, weil er das wohl schon zu genüge getan hat.

Ich möchte aber, dass er aufhört so passiv zu sein und sich um unsere Zukunft kümmert, indem er sein Leben wieder aufbaut. Aber er sagt, dass jetzt alles so für ihn funktioniert und seine Gesundheit immer Prio hat bei diesen Entscheidungen.

Aber in Summe beiße ich mir da echt die Zähne aus - so muss ich ja abwarten bis er sich endlich von seiner Vergangenheit erholt und bis er beschließt, sein Leben in die Hand zu nehmen. Ich würde ihm am liebsten sagen: "hör auf über deine schei** Ex zu reden und steh endlich auf und tu was für dich und uns", aber ich möchte ihn auch nicht triggern, weil ich ja vielleicht nicht weiß, wie es ist, psychisch krank zu sein.

Bitte sagt mir,- muss ich mehr oder weniger Rücksicht nehmen.

Vielen Dank!


 

"Und auch so ist er sehr passiv, er sucht sich keinen Job (es geht nur um kleine Jobs, nichts großes), sucht sich keine neue Therapie, er bleibt genau da, wo er jetzt ist, weil es für ihn (alleine) funktioniert. Er möchte auch keine Therapie mehr machen, weil er das wohl schon zu genüge getan hat. Ich möchte aber, dass er aufhört so passiv zu sein und sich um unsere Zukunft kümmert, indem er sein Leben wieder aufbaut."

Diese Passivität ist seine Comfort Zone. Da will er nicht raus. Es ist schön, dass er sich da wohl fühlt. Wirklich!
Wenn das nicht das ist, womit du dich wohl fühlst, hast du nicht viele Optionen. Du kannst dich ändern. Deine Comfort Zone seiner anpassen. Würde ich persönlich dir natürlich nicht raten, aber das könntest du bewerkstelligen. Seine wirst du nicht ändern.

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09.07.21 um 9:21

Ich habe mir deinen letzten Thread durchgelesen und frage mich gerade, warum du schon wieder mit dem Thema beginnst, obwohl du vorher schon so viele Antworten zu deinem Freund und zu seiner Depression bekommen hast.

Noch einmal: Dein Freund jammert, ist faul und sollte dir keine wertvolle Zeit stehlen. Was willst du mit so einem? 

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Kannst du deine Antwort nicht finden?

09.07.21 um 10:48

Gehts zusammen zum Psychater. Nur der kann helfen.

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09.07.21 um 10:51
In Antwort auf

Gehts zusammen zum Psychater. Nur der kann helfen.

Da hat jemand wohl den Unterschied zwischen Therapeut und Psychiater nicht verstanden. 

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09.07.21 um 16:06
In Antwort auf

Da hat jemand wohl den Unterschied zwischen Therapeut und Psychiater nicht verstanden. 

Psychiater ist garnicht Mal so falsch. Bis wild therapiert wird sollte man schon organisches ausgeschlossen und eine Diagnose von einem richtigen Facharzt haben. So läuft das zumindest hier 

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09.07.21 um 16:22
In Antwort auf

Psychiater ist garnicht Mal so falsch. Bis wild therapiert wird sollte man schon organisches ausgeschlossen und eine Diagnose von einem richtigen Facharzt haben. So läuft das zumindest hier 

Für organische Ursachen geht man aber erstmal zum Hausarzt oder zuM Endokrinologen und nicht zum Psychiater.

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09.07.21 um 17:54

Was kann man vom psychisch kranken Partner - der sich nicht helfen lässt - erwarten? Leider meistens nicht viel. 

Du kannst deinen Freund nicht zwingen, dies oder jenes zu tun. Es ist sein Leben, seine Prozesse, seine Zeit, aber du musst es dir nicht antun. 

Auch wenn das sehr hart klingt: Ich rate dir zur Trennung. Du bist jung, kannst jederzeit gehen. Tu es dir nicht an. Von deinem Partner kommt nichts, was in die Richtung geht, die du dir wünschst. 

Ich glaube, es ist nur deiner Jugend und Naivität (nicht böse gemeint) geschuldet, dass du dir einbildest (meine ich nicht wertend, ich benutze dieses Wort, weil ich dein Denken in Bezug auf eine famiienfreundliche Zukunft mit deinem Freund für einen völligen Irrglauben halte), mit diesem Mann das Leben führen zu können, das du dir wünschst. Dein Freund hat ganz andere Probleme. Der ist nicht in absehbarer Zeit geheilt und bereit zur Rolle als Familienvater und Ehemann. Auch beruflich ist er gar nicht in der Position, den entsprechenden Lebensunterhalt zu bestreiten - und sei es auch gemeinsam mit dir. 

Ich glaube, du solltest aufwachen: Ein Mensch wandelt und entwickelt sich selten derart massiv. 

Mit anderen Worten: Ich würde mir die klassischen Zukunftspläne mit Heirat, Hausbau und Kinder abschminken, wenn ich bei diesem Mann bleiben wollte.  

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09.07.21 um 20:14

Du hast nur zwei Möglichkeiten. 
Entweder du erwartest nichts oder du trennst dich. 

Ich weiß aus eigener Erfahrung wie schwierig das Zusammenleben mit einem psychisch Kranken ist. Man weiß nie woran man ist. 
Es gibt nur die Möglichkeiten sich entweder nach dem Partner zu richten, eigene Bedürfnisse zurückstecken und immer Rücksicht zu nehmen. Oder eben einen SChlußstrich ziehen und selbst neu anfangen. 

 

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10.07.21 um 16:27
In Antwort auf

Für organische Ursachen geht man aber erstmal zum Hausarzt oder zuM Endokrinologen und nicht zum Psychiater.

Ich würde damals direkt weiter vermittelt vom Hausarzt da Hausarzt 

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10.07.21 um 16:30
In Antwort auf

Ich würde damals direkt weiter vermittelt vom Hausarzt da Hausarzt 

... da Hausarzt kein Facharzt ist und ohne die Meinung eines Facharztes auch nicht krank schreibt (War hier so), für eine medikamentöse Einstellung musst du dort auch hin. Von dort aus wurde dann auch ein Therapieplatz gesucht und dann geht alles Hand in Hand. 

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