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Was kann ich machen um mich weiter zu verändern?

26. Dezember 2018 um 17:45

Hallo zusammen,

Ich habe mich in den letzten paar Wochen radikal verändert. 

ich, inzwischen jetzt 27, m, habe mich vor ca 8 Monaten von meiner Ex getrennt. Erste Beziehung für uns beide gewesen. Wir haben uns einvernehmlich voneinander getrennt, weil wir verschiedene Ansichten vom Leben hatten. Es ging um die Wohnsituation. Dieser "Diskussion" ist eine ca 2 monatige "Genervtheit-Phase", ausgehend grob fahrlässig vor allem durch mich, vorausgegangen, wo auch wenn nichts spezielles vorgefallen ist, wir einfach immer weniger kommuniziert haben...

Ich dachte lange, diese "Genervtheit-Phase" kam, weil ich mich in eine Arbeitskollegin verschossen habe. Jetzt aber weiß ich, dass ich diese Anziehung zu der Arbeitskollegin deswegen hatte, weil ich mit ihr offen über alles reden konnte. 

In meiner Beziehung hatte ich von Anfang an das Gefühl dass es nichts für ewig ist. Das Problem war, dass ich in die Beziehung "gezogen" wurde obwohl ich innerlich fühlte (ich konnte es nicht in Worte fassen), dass ich nicht reif für eine Beziehung war. Ich war diese 3.5+ Jahre lang eigentlich wirklich glücklich, aber immer mit dem Hintergedanken, dass das irgendwann mal zu Ende geht. Ich konnte all die 3.5+ Jahre mit Meiner Ex nicht über unsere Beziehung reden. Ich konnte in der Öffentlichkeit nicht Hände halten,... Nicht weil es mir peinlich war, sondern weil ich mich nicht reif fühlte. 

Wir haben nach der Trennung nochmals versucht zusammenzukommen - 4 monate ist sie aktiv auf mich zugekommen. Ich aber war damals noch verschossen in die Arbeitskollegin - ich gebs zu, ich hätte es ihr sagen sollen, dass ich für eine andere Gefühle habe. War aber 
a) zu schwach und unreif, es meiner Ex zu sagen
b) zu schwach und zu unreif, um meine Arbeitskollegin zu fragen

Nachdem 4 Monate von mir nur lasch auf ihre Versuche, wieder zusammenzukommen, reagiert wurde, hat sie gesagt, wenn ich zusammenkommen möchte, soll ab dem Zeitpunkt die Initiative von mir ausgehen. 
Weil die Arbeitskollegin - ENTSCHULDIGT, ICH WAR EIN ARSCH! - nicht eindeutige Signale gesendet hat wusste ich nicht, ob das was zwischen uns werden kann und hab halt wieder mich mehr zu meiner Ex hingezogen gefühlt. Immer stärker.
Ende September hab ich mich mit meiner Ex mal wieder getroffen (ca alle 2 Wochen einmal seit der Trennung) und sie hat mir gestanden, dass sie keine Gefühle mehr für mich hat. 
1 Woche später habe ich erfahren, dass sie eine neue "Beziehung" hat, bzw. sich anbahnt. 

Ich habe sie ewig nicht aus dem Kopf bekommen. Die Arbeitskollegin hat inzwischen auch einen Neuen.

Ich habe bis vor kurzem mir nur um mich Sorgen gemacht, dass ich ein Trottel bin, eine wirklich sehr gute Beziehung kaputt gehen lassen und nicht den Mut aufgebracht, die Arbeitskollegin auszufragen.

Ich habe die letzten Wochen mich intensiv mit mir selbst beschäftigt, viele Youtube-Videos gesehen, viel über mich nachgedacht, mir Ziele im Leben gesteckt.

Bis vor 2 Wochen habe ich mir gedacht, ich würde meine Ex sofort zurücknehmen. Jetzt will ich es nicht mehr. Nicht weil ich keine Gefühle mehr für sie habe - es ist jetzt einfach... anders... Wenn sie bereits einen neuen Freund hatte... Egal was aus ihrer weiterer Beziehung wird. 

Ich bin ein ganz anderer Mensch. 
Vorher war ich ein typischer Mr Nice Guy, jetzt will ich ein "Good Guy" werden. 
Klingt blöd - ich kenne die Theorie. Ich möchte die Theorie in die Praxis umsetzen. All die Videos haben mir die Augen geöffnet - ich habe zu sehr auf mir rumtreten lassen. Ich will das nicht mehr.

Mir geht es nicht mehr darum, positives Feedback von Anderen zu bekommen. Ich habe für mein Leben eine Liste an Zielen geschrieben, das ist meine Bibel jetzt. Ich möchte all das in die Tat umsetzen. 

Ich habe eine Liste an ca 50 Sachen die ich falsch gemacht habe - verschiedenste Themen:
a) Wie kann ich ich selbst sein
b) Wie führe ich richtig Gespräche
c) Wie kann ich präsenter sein
d) Wie gehe ich mit einer Beziehung richtig um
e) Selbstbewusst sein
f) Grundlegende Mindsets

Habt ihr eine Erfahrung wie ich richtig vorgehe? Ich freue mich schon ungeheim wenn die Weihnachtsferien vorbei sind und ich arbeiten gehen kann - es wird kein leichter weg mich gegen die zu behaupten die eigentlich immer das Wort hatten, aber ich muss es üben. 
Ich will alte Freundschaften reaktivieren. 

Worauf muss ich achten? Ich habe Angst dass ich zu einem Rüpel werde und viel zu "aggressiv" vorgehe...

Danke
ichbins2
 

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26. Dezember 2018 um 18:00

Es ist schön und gut, dass du über dich und über anderen Beteiligten nachdenkst, allerdings das ist alles Käse. Dein Problem du bist noch traumatisiert, und versuchst Wege um Selbstachtung, Selbstvertrauen wiederzugewinnen 

Alles was du listest, guckst, liest ist nur eine retrospektive Erkennung und Selbstfindung nach Selbstentfremdung

Die einzige Lösung in deinem Fall: eine neue Erfahrung beginnen d.h eine neue Freundin finden, ohne den Versuch ideal zu sein, oder Minderwertigkeitskomplexe , erst dann wirst erkennen dass alle deine Verbesserungsmechanismen nur sinnlos im Gegensatz zur natürlichen wirkung 

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26. Dezember 2018 um 19:37
In Antwort auf ichbins2

Hallo zusammen,

Ich habe mich in den letzten paar Wochen radikal verändert. 

ich, inzwischen jetzt 27, m, habe mich vor ca 8 Monaten von meiner Ex getrennt. Erste Beziehung für uns beide gewesen. Wir haben uns einvernehmlich voneinander getrennt, weil wir verschiedene Ansichten vom Leben hatten. Es ging um die Wohnsituation. Dieser "Diskussion" ist eine ca 2 monatige "Genervtheit-Phase", ausgehend grob fahrlässig vor allem durch mich, vorausgegangen, wo auch wenn nichts spezielles vorgefallen ist, wir einfach immer weniger kommuniziert haben...

Ich dachte lange, diese "Genervtheit-Phase" kam, weil ich mich in eine Arbeitskollegin verschossen habe. Jetzt aber weiß ich, dass ich diese Anziehung zu der Arbeitskollegin deswegen hatte, weil ich mit ihr offen über alles reden konnte. 

In meiner Beziehung hatte ich von Anfang an das Gefühl dass es nichts für ewig ist. Das Problem war, dass ich in die Beziehung "gezogen" wurde obwohl ich innerlich fühlte (ich konnte es nicht in Worte fassen), dass ich nicht reif für eine Beziehung war. Ich war diese 3.5+ Jahre lang eigentlich wirklich glücklich, aber immer mit dem Hintergedanken, dass das irgendwann mal zu Ende geht. Ich konnte all die 3.5+ Jahre mit Meiner Ex nicht über unsere Beziehung reden. Ich konnte in der Öffentlichkeit nicht Hände halten,... Nicht weil es mir peinlich war, sondern weil ich mich nicht reif fühlte. 

Wir haben nach der Trennung nochmals versucht zusammenzukommen - 4 monate ist sie aktiv auf mich zugekommen. Ich aber war damals noch verschossen in die Arbeitskollegin - ich gebs zu, ich hätte es ihr sagen sollen, dass ich für eine andere Gefühle habe. War aber 
a) zu schwach und unreif, es meiner Ex zu sagen
b) zu schwach und zu unreif, um meine Arbeitskollegin zu fragen

Nachdem 4 Monate von mir nur lasch auf ihre Versuche, wieder zusammenzukommen, reagiert wurde, hat sie gesagt, wenn ich zusammenkommen möchte, soll ab dem Zeitpunkt die Initiative von mir ausgehen. 
Weil die Arbeitskollegin - ENTSCHULDIGT, ICH WAR EIN ARSCH! - nicht eindeutige Signale gesendet hat wusste ich nicht, ob das was zwischen uns werden kann und hab halt wieder mich mehr zu meiner Ex hingezogen gefühlt. Immer stärker.
Ende September hab ich mich mit meiner Ex mal wieder getroffen (ca alle 2 Wochen einmal seit der Trennung) und sie hat mir gestanden, dass sie keine Gefühle mehr für mich hat. 
1 Woche später habe ich erfahren, dass sie eine neue "Beziehung" hat, bzw. sich anbahnt. 

Ich habe sie ewig nicht aus dem Kopf bekommen. Die Arbeitskollegin hat inzwischen auch einen Neuen.

Ich habe bis vor kurzem mir nur um mich Sorgen gemacht, dass ich ein Trottel bin, eine wirklich sehr gute Beziehung kaputt gehen lassen und nicht den Mut aufgebracht, die Arbeitskollegin auszufragen.

Ich habe die letzten Wochen mich intensiv mit mir selbst beschäftigt, viele Youtube-Videos gesehen, viel über mich nachgedacht, mir Ziele im Leben gesteckt.

Bis vor 2 Wochen habe ich mir gedacht, ich würde meine Ex sofort zurücknehmen. Jetzt will ich es nicht mehr. Nicht weil ich keine Gefühle mehr für sie habe - es ist jetzt einfach... anders... Wenn sie bereits einen neuen Freund hatte... Egal was aus ihrer weiterer Beziehung wird. 

Ich bin ein ganz anderer Mensch. 
Vorher war ich ein typischer Mr Nice Guy, jetzt will ich ein "Good Guy" werden. 
Klingt blöd - ich kenne die Theorie. Ich möchte die Theorie in die Praxis umsetzen. All die Videos haben mir die Augen geöffnet - ich habe zu sehr auf mir rumtreten lassen. Ich will das nicht mehr.

Mir geht es nicht mehr darum, positives Feedback von Anderen zu bekommen. Ich habe für mein Leben eine Liste an Zielen geschrieben, das ist meine Bibel jetzt. Ich möchte all das in die Tat umsetzen. 

Ich habe eine Liste an ca 50 Sachen die ich falsch gemacht habe - verschiedenste Themen:
a) Wie kann ich ich selbst sein
b) Wie führe ich richtig Gespräche
c) Wie kann ich präsenter sein
d) Wie gehe ich mit einer Beziehung richtig um
e) Selbstbewusst sein
f) Grundlegende Mindsets

Habt ihr eine Erfahrung wie ich richtig vorgehe? Ich freue mich schon ungeheim wenn die Weihnachtsferien vorbei sind und ich arbeiten gehen kann - es wird kein leichter weg mich gegen die zu behaupten die eigentlich immer das Wort hatten, aber ich muss es üben. 
Ich will alte Freundschaften reaktivieren. 

Worauf muss ich achten? Ich habe Angst dass ich zu einem Rüpel werde und viel zu "aggressiv" vorgehe...

Danke
ichbins2
 

Wenn Veränderung, dann natürlich in positive Richtung. So dass du dich selbst wirklich gut dabei fühlen und stolz auf dich sein kannst. 
Lass dich lieber nicht von Leuten beraten, die glauben, alle Weisheit der Welt mit Löffeln gefressen zu haben, aber aus netten Kerlen letztlich nur Egoisten machen. Das kann eine Weile gutgehen, aber es wird dabei nicht mit Frauen gerechnet, die ihre eigene Meinung dazu haben. Je selbstbewusster Frauen sind, desto weniger sind sie bereit, Männern nachzurennen bis hin zu Zuständen, in denen sie nur noch ausgenutzt werden. Ich persönlich halte rein gar nichts von Spezies, die sich selbst zu Empfängern weiblicher Wohltaten machen - nämlich wie Kinder - und dabei noch den großen Rand haben.

Deine Fehler scheinst du schon selber erkannt zu haben, oder? Dass du dich nicht klar zu deiner Freundin bekennen wolltest und ihr aber auch kein Nein! gesagt hast, weil sie dich nervte.
Dann hast du dich ein bisschen verliebst in eine andere, aber sie sollte so klare Signale senden, dass du keinen Korb riskierst. 
Dann hast du noch ein bisschen geschwankt zwischen beiden.
Bequemlichkeit, Unentschlossenheit bis hin zu, sorry, Feigheit nenne ich das. 
Das sind Eigenschaften, auf die du achten kannst. Aber wenn du etwas für dein Selbstbewusstsein tust, wird sich das mit ändern.  
Deine Ex-Freundin hat dir geraten, was ich dir auch raten würde: aktiver sein, wenn du bei Frauen ankommen willst. Das wäre typisch männlich.
Es geht natürlich auch andersherum, aber die Frau, die dazu passt, verhält sich wahrscheinlich dann auch ziemlich männlich. 
Sieh das aber bitte alles nicht zu verbissen. 27 ist noch nicht zu alt, und selbstverständlich wirst du eine Partnerin finden, wenn du es nur ernsthaft willst. 

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27. Dezember 2018 um 7:44

Man verändert sich nicht von heute auf morgen. Sich seiner Fehler bewusst zu werden, ist aber schon einmal ein großer Schritt.

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27. Dezember 2018 um 9:50
In Antwort auf ichbins2

Hallo zusammen,

Ich habe mich in den letzten paar Wochen radikal verändert. 

ich, inzwischen jetzt 27, m, habe mich vor ca 8 Monaten von meiner Ex getrennt. Erste Beziehung für uns beide gewesen. Wir haben uns einvernehmlich voneinander getrennt, weil wir verschiedene Ansichten vom Leben hatten. Es ging um die Wohnsituation. Dieser "Diskussion" ist eine ca 2 monatige "Genervtheit-Phase", ausgehend grob fahrlässig vor allem durch mich, vorausgegangen, wo auch wenn nichts spezielles vorgefallen ist, wir einfach immer weniger kommuniziert haben...

Ich dachte lange, diese "Genervtheit-Phase" kam, weil ich mich in eine Arbeitskollegin verschossen habe. Jetzt aber weiß ich, dass ich diese Anziehung zu der Arbeitskollegin deswegen hatte, weil ich mit ihr offen über alles reden konnte. 

In meiner Beziehung hatte ich von Anfang an das Gefühl dass es nichts für ewig ist. Das Problem war, dass ich in die Beziehung "gezogen" wurde obwohl ich innerlich fühlte (ich konnte es nicht in Worte fassen), dass ich nicht reif für eine Beziehung war. Ich war diese 3.5+ Jahre lang eigentlich wirklich glücklich, aber immer mit dem Hintergedanken, dass das irgendwann mal zu Ende geht. Ich konnte all die 3.5+ Jahre mit Meiner Ex nicht über unsere Beziehung reden. Ich konnte in der Öffentlichkeit nicht Hände halten,... Nicht weil es mir peinlich war, sondern weil ich mich nicht reif fühlte. 

Wir haben nach der Trennung nochmals versucht zusammenzukommen - 4 monate ist sie aktiv auf mich zugekommen. Ich aber war damals noch verschossen in die Arbeitskollegin - ich gebs zu, ich hätte es ihr sagen sollen, dass ich für eine andere Gefühle habe. War aber 
a) zu schwach und unreif, es meiner Ex zu sagen
b) zu schwach und zu unreif, um meine Arbeitskollegin zu fragen

Nachdem 4 Monate von mir nur lasch auf ihre Versuche, wieder zusammenzukommen, reagiert wurde, hat sie gesagt, wenn ich zusammenkommen möchte, soll ab dem Zeitpunkt die Initiative von mir ausgehen. 
Weil die Arbeitskollegin - ENTSCHULDIGT, ICH WAR EIN ARSCH! - nicht eindeutige Signale gesendet hat wusste ich nicht, ob das was zwischen uns werden kann und hab halt wieder mich mehr zu meiner Ex hingezogen gefühlt. Immer stärker.
Ende September hab ich mich mit meiner Ex mal wieder getroffen (ca alle 2 Wochen einmal seit der Trennung) und sie hat mir gestanden, dass sie keine Gefühle mehr für mich hat. 
1 Woche später habe ich erfahren, dass sie eine neue "Beziehung" hat, bzw. sich anbahnt. 

Ich habe sie ewig nicht aus dem Kopf bekommen. Die Arbeitskollegin hat inzwischen auch einen Neuen.

Ich habe bis vor kurzem mir nur um mich Sorgen gemacht, dass ich ein Trottel bin, eine wirklich sehr gute Beziehung kaputt gehen lassen und nicht den Mut aufgebracht, die Arbeitskollegin auszufragen.

Ich habe die letzten Wochen mich intensiv mit mir selbst beschäftigt, viele Youtube-Videos gesehen, viel über mich nachgedacht, mir Ziele im Leben gesteckt.

Bis vor 2 Wochen habe ich mir gedacht, ich würde meine Ex sofort zurücknehmen. Jetzt will ich es nicht mehr. Nicht weil ich keine Gefühle mehr für sie habe - es ist jetzt einfach... anders... Wenn sie bereits einen neuen Freund hatte... Egal was aus ihrer weiterer Beziehung wird. 

Ich bin ein ganz anderer Mensch. 
Vorher war ich ein typischer Mr Nice Guy, jetzt will ich ein "Good Guy" werden. 
Klingt blöd - ich kenne die Theorie. Ich möchte die Theorie in die Praxis umsetzen. All die Videos haben mir die Augen geöffnet - ich habe zu sehr auf mir rumtreten lassen. Ich will das nicht mehr.

Mir geht es nicht mehr darum, positives Feedback von Anderen zu bekommen. Ich habe für mein Leben eine Liste an Zielen geschrieben, das ist meine Bibel jetzt. Ich möchte all das in die Tat umsetzen. 

Ich habe eine Liste an ca 50 Sachen die ich falsch gemacht habe - verschiedenste Themen:
a) Wie kann ich ich selbst sein
b) Wie führe ich richtig Gespräche
c) Wie kann ich präsenter sein
d) Wie gehe ich mit einer Beziehung richtig um
e) Selbstbewusst sein
f) Grundlegende Mindsets

Habt ihr eine Erfahrung wie ich richtig vorgehe? Ich freue mich schon ungeheim wenn die Weihnachtsferien vorbei sind und ich arbeiten gehen kann - es wird kein leichter weg mich gegen die zu behaupten die eigentlich immer das Wort hatten, aber ich muss es üben. 
Ich will alte Freundschaften reaktivieren. 

Worauf muss ich achten? Ich habe Angst dass ich zu einem Rüpel werde und viel zu "aggressiv" vorgehe...

Danke
ichbins2
 

  Etwas besonderes zu sein führ nur zu unnötigem leiden.
Sei einfach du selbst ohne jemanden nach zu machen.
Dann kommst du am schnellsten ans Ziel.
Stehe zu deinen Wünschen und Vorstellungen, damit bist du Charakter stärker als ein Ideal nach zu laufen.
Wenn du dich fernhältst wie du bist, bist du ein Persönlichkeit. Verhalte ich mich wie jemand anders bin ich einen schlechte Kopie von jemanden anders.
Sie einfach du selbst.
 

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27. Dezember 2018 um 18:00
In Antwort auf seelsemiotiker1

Es ist schön und gut, dass du über dich und über anderen Beteiligten nachdenkst, allerdings das ist alles Käse. Dein Problem du bist noch traumatisiert, und versuchst Wege um Selbstachtung, Selbstvertrauen wiederzugewinnen 

Alles was du listest, guckst, liest ist nur eine retrospektive Erkennung und Selbstfindung nach Selbstentfremdung

Die einzige Lösung in deinem Fall: eine neue Erfahrung beginnen d.h eine neue Freundin finden, ohne den Versuch ideal zu sein, oder Minderwertigkeitskomplexe , erst dann wirst erkennen dass alle deine Verbesserungsmechanismen nur sinnlos im Gegensatz zur natürlichen wirkung 

Hallo seelsemiotiker1,

Danke vorerst für deine Antwort. Ich fühle mich nicht traumatisiert. Jetzt nicht mehr. Zu lange war ich ich, aber ein ich, welches ich - "retroperspektiv" wie du es nennst, nicht mehr sein will.
Ich würde nicht sagen, dass ich kein Selbstvertrauen hatte/habe, aber Ich hatte keine Selbstachtung und habe auf mir rumtreten lassen, ja.

Ich höre immer wieder "sei du selbst".... Soll ich auch ich selbst sein, wenn ich mit mir nicht zufrieden bin? Ich war seit längerem der Auffassung, ich muss so schnell wie möglich wieder eine Beziehung anfangen. Jetzt sage ich "Ich bin froh, dass ich keine Beziehung habe, weil sonst wäre ich wieder zu dem geworden der ich war und hätte nie an mir gearbeitet.

Ist es immer noch falsch, sich ändern zu wollen? Ich will deine Meinung hören - wenn du anderer Meinung bist, wird mich trotzdem nichts daran ändern, dass ich meine Pläne verfolge...

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27. Dezember 2018 um 18:03
In Antwort auf anne234

Wenn Veränderung, dann natürlich in positive Richtung. So dass du dich selbst wirklich gut dabei fühlen und stolz auf dich sein kannst. 
Lass dich lieber nicht von Leuten beraten, die glauben, alle Weisheit der Welt mit Löffeln gefressen zu haben, aber aus netten Kerlen letztlich nur Egoisten machen. Das kann eine Weile gutgehen, aber es wird dabei nicht mit Frauen gerechnet, die ihre eigene Meinung dazu haben. Je selbstbewusster Frauen sind, desto weniger sind sie bereit, Männern nachzurennen bis hin zu Zuständen, in denen sie nur noch ausgenutzt werden. Ich persönlich halte rein gar nichts von Spezies, die sich selbst zu Empfängern weiblicher Wohltaten machen - nämlich wie Kinder - und dabei noch den großen Rand haben.

Deine Fehler scheinst du schon selber erkannt zu haben, oder? Dass du dich nicht klar zu deiner Freundin bekennen wolltest und ihr aber auch kein Nein! gesagt hast, weil sie dich nervte.
Dann hast du dich ein bisschen verliebst in eine andere, aber sie sollte so klare Signale senden, dass du keinen Korb riskierst. 
Dann hast du noch ein bisschen geschwankt zwischen beiden.
Bequemlichkeit, Unentschlossenheit bis hin zu, sorry, Feigheit nenne ich das. 
Das sind Eigenschaften, auf die du achten kannst. Aber wenn du etwas für dein Selbstbewusstsein tust, wird sich das mit ändern.  
Deine Ex-Freundin hat dir geraten, was ich dir auch raten würde: aktiver sein, wenn du bei Frauen ankommen willst. Das wäre typisch männlich.
Es geht natürlich auch andersherum, aber die Frau, die dazu passt, verhält sich wahrscheinlich dann auch ziemlich männlich. 
Sieh das aber bitte alles nicht zu verbissen. 27 ist noch nicht zu alt, und selbstverständlich wirst du eine Partnerin finden, wenn du es nur ernsthaft willst. 

Hallo anne234,

Danke für deine nette Antwort. Ich bin der selben Meinung wie du. Ich bin einfach zu "nett" aufgezogen worden - und habe mich, auch aufgrund eines körperlichen/gesundheitlichen Problems sehr unvorteilhaft entwickelt. Das ändert sich aber jetzt. Ja, ich werde aktiver sein. Ja, ich werde ab jetzt aus meiner Komfortzone herausgehen, ja, ich werde Entscheidungen treffen, ja, ich werde für andere Verantwortung übernehmen (wollen). Das geht nicht von heute auf morgen, aber es geht. Ich bin guter Dinge.

Leider sind das diese Quellen die du so kritisierst meine einzig wirklich gute Quelle die mir etwas "vorgaukeln". Ich habe für mich selbst die Punkte herausgepickt die ich 
a) für richtig
b) für wichtig
c) für mich richtig und wichtig halte.


lg

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27. Dezember 2018 um 18:05

Hallo kariertekatze,

Ja ich habe Fehler gemacht. Seit der Pubertät, also 13-14 Jahre lang war ich unreif und habe nicht über mich selbst ein Resumee gezogen. Ich war blind.
Jetzt kann ich es. Objektiver als jemals zu vor. Zumindest kommt es mir so vor.
Ich gehe meinen Weg. Andere werden durch ihre Väter erzogen. Ich kann nicht sagen, dass ich nicht erzogen wurde, aber ich wurde aus meinem Blickwinkel nicht so erzogen wie ich es wollte...

lg

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27. Dezember 2018 um 18:06
In Antwort auf robertm

Man verändert sich nicht von heute auf morgen. Sich seiner Fehler bewusst zu werden, ist aber schon einmal ein großer Schritt.

Hallo robertm,

Ja, meine Fehler sind mir bewusst und ich weiß, dass es nicht von heute auf morgen geht. Aber ich kann mir von heute auf morgen Ziele setzen und versuchen, diese Schritt für Schritt zu erreichen. 

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27. Dezember 2018 um 18:08

Hallo annaan3,

Danke für deine Antwort, Nun ja, so ganz gepasst hat es bei beiden nicht, obwohl ich glaube, dass ich mit meiner Ex echt glücklich hätte werden können, wenn wir nochmal angefangen hätten...

Es wird keine Obsession, ich stecke mir nur lieber zu hohe Ziele, weil man solche soften Ziele eh nie zu 100% erreichen kann.
Neue Freunde werde ich mir suchen, Politik ist nix für mich, aber ich möchte umziehen und da werden sich neue Bekanntschaften schon ergeben
Das mit dem Herzen, bzw. besser gesagt mit den eigenen Wünschen und Zielen und aus Eigenmotivation ist das vorrangigste Ziel, bis jetzt habe ich durch Bestätigung von anderne gelebt....

lg

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27. Dezember 2018 um 18:10

Hallo frischgestricken,

danke. Ich muss gestehen: Ich glaube nicht, dass ich ein Rüpel werde - ich komme vermutlich nur anfangs so rüber, weil ich nicht das Feingefühl habe.
Bin nicht so der soziale Typ, mir fehlt ein bisschen der Umgang. Aber ich will es lernen. Auf die harte Tour. Geht schneller

Es ist nicht so, dass jemand auf mir "herumgetreten" hat - es ist eher so ich habe mich verantwortlich gefühlt und Sachen gemacht die ich nicht machen wollte. Ich habe von Bestätigung gelebt. Das waren alles Menschen zu denen ich einfach nur viel zu nett war. Ich  will nicht mehr dieses Level von "Nett" sein. Ich glaube, du hast mich gut verstanden.

Keine Angst, aggressiv bin ich nur mir gegenüber
lg

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27. Dezember 2018 um 18:13
In Antwort auf beka62

  Etwas besonderes zu sein führ nur zu unnötigem leiden.
Sei einfach du selbst ohne jemanden nach zu machen.
Dann kommst du am schnellsten ans Ziel.
Stehe zu deinen Wünschen und Vorstellungen, damit bist du Charakter stärker als ein Ideal nach zu laufen.
Wenn du dich fernhältst wie du bist, bist du ein Persönlichkeit. Verhalte ich mich wie jemand anders bin ich einen schlechte Kopie von jemanden anders.
Sie einfach du selbst.
 

Hallo beka62,

Habe ich eine Persönlichkeit wenn mir jemand sagt, ich soll die Drecksaufgaben machen und ich sage "Ja" oder habe ich dann eine Persönlichkeit wenn ich "Nein" sage?
Ich habe lange versucht Leute zu beindrucken indem ich so getan habe als ob wir uns ergänzen - egal ob Mann oder Frau. 
Ich habe von Bestätigung gelebt. 

Ich glaube nicht, dass das alles sinnvoll ist, um eine Persönlichkeit zu sein. 
Deswegen möchte ich mich ändern

Ich kann nur ich selbst sein wenn ich mich ändere. Ich will nämlich im Inneren jemand anderes sein, was aber so stark von meinem jetzigen ICH abweicht dass der Atlantik dazwischen passt.

lg

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27. Dezember 2018 um 18:48
In Antwort auf ichbins2

Hallo zusammen,

Ich habe mich in den letzten paar Wochen radikal verändert. 

ich, inzwischen jetzt 27, m, habe mich vor ca 8 Monaten von meiner Ex getrennt. Erste Beziehung für uns beide gewesen. Wir haben uns einvernehmlich voneinander getrennt, weil wir verschiedene Ansichten vom Leben hatten. Es ging um die Wohnsituation. Dieser "Diskussion" ist eine ca 2 monatige "Genervtheit-Phase", ausgehend grob fahrlässig vor allem durch mich, vorausgegangen, wo auch wenn nichts spezielles vorgefallen ist, wir einfach immer weniger kommuniziert haben...

Ich dachte lange, diese "Genervtheit-Phase" kam, weil ich mich in eine Arbeitskollegin verschossen habe. Jetzt aber weiß ich, dass ich diese Anziehung zu der Arbeitskollegin deswegen hatte, weil ich mit ihr offen über alles reden konnte. 

In meiner Beziehung hatte ich von Anfang an das Gefühl dass es nichts für ewig ist. Das Problem war, dass ich in die Beziehung "gezogen" wurde obwohl ich innerlich fühlte (ich konnte es nicht in Worte fassen), dass ich nicht reif für eine Beziehung war. Ich war diese 3.5+ Jahre lang eigentlich wirklich glücklich, aber immer mit dem Hintergedanken, dass das irgendwann mal zu Ende geht. Ich konnte all die 3.5+ Jahre mit Meiner Ex nicht über unsere Beziehung reden. Ich konnte in der Öffentlichkeit nicht Hände halten,... Nicht weil es mir peinlich war, sondern weil ich mich nicht reif fühlte. 

Wir haben nach der Trennung nochmals versucht zusammenzukommen - 4 monate ist sie aktiv auf mich zugekommen. Ich aber war damals noch verschossen in die Arbeitskollegin - ich gebs zu, ich hätte es ihr sagen sollen, dass ich für eine andere Gefühle habe. War aber 
a) zu schwach und unreif, es meiner Ex zu sagen
b) zu schwach und zu unreif, um meine Arbeitskollegin zu fragen

Nachdem 4 Monate von mir nur lasch auf ihre Versuche, wieder zusammenzukommen, reagiert wurde, hat sie gesagt, wenn ich zusammenkommen möchte, soll ab dem Zeitpunkt die Initiative von mir ausgehen. 
Weil die Arbeitskollegin - ENTSCHULDIGT, ICH WAR EIN ARSCH! - nicht eindeutige Signale gesendet hat wusste ich nicht, ob das was zwischen uns werden kann und hab halt wieder mich mehr zu meiner Ex hingezogen gefühlt. Immer stärker.
Ende September hab ich mich mit meiner Ex mal wieder getroffen (ca alle 2 Wochen einmal seit der Trennung) und sie hat mir gestanden, dass sie keine Gefühle mehr für mich hat. 
1 Woche später habe ich erfahren, dass sie eine neue "Beziehung" hat, bzw. sich anbahnt. 

Ich habe sie ewig nicht aus dem Kopf bekommen. Die Arbeitskollegin hat inzwischen auch einen Neuen.

Ich habe bis vor kurzem mir nur um mich Sorgen gemacht, dass ich ein Trottel bin, eine wirklich sehr gute Beziehung kaputt gehen lassen und nicht den Mut aufgebracht, die Arbeitskollegin auszufragen.

Ich habe die letzten Wochen mich intensiv mit mir selbst beschäftigt, viele Youtube-Videos gesehen, viel über mich nachgedacht, mir Ziele im Leben gesteckt.

Bis vor 2 Wochen habe ich mir gedacht, ich würde meine Ex sofort zurücknehmen. Jetzt will ich es nicht mehr. Nicht weil ich keine Gefühle mehr für sie habe - es ist jetzt einfach... anders... Wenn sie bereits einen neuen Freund hatte... Egal was aus ihrer weiterer Beziehung wird. 

Ich bin ein ganz anderer Mensch. 
Vorher war ich ein typischer Mr Nice Guy, jetzt will ich ein "Good Guy" werden. 
Klingt blöd - ich kenne die Theorie. Ich möchte die Theorie in die Praxis umsetzen. All die Videos haben mir die Augen geöffnet - ich habe zu sehr auf mir rumtreten lassen. Ich will das nicht mehr.

Mir geht es nicht mehr darum, positives Feedback von Anderen zu bekommen. Ich habe für mein Leben eine Liste an Zielen geschrieben, das ist meine Bibel jetzt. Ich möchte all das in die Tat umsetzen. 

Ich habe eine Liste an ca 50 Sachen die ich falsch gemacht habe - verschiedenste Themen:
a) Wie kann ich ich selbst sein
b) Wie führe ich richtig Gespräche
c) Wie kann ich präsenter sein
d) Wie gehe ich mit einer Beziehung richtig um
e) Selbstbewusst sein
f) Grundlegende Mindsets

Habt ihr eine Erfahrung wie ich richtig vorgehe? Ich freue mich schon ungeheim wenn die Weihnachtsferien vorbei sind und ich arbeiten gehen kann - es wird kein leichter weg mich gegen die zu behaupten die eigentlich immer das Wort hatten, aber ich muss es üben. 
Ich will alte Freundschaften reaktivieren. 

Worauf muss ich achten? Ich habe Angst dass ich zu einem Rüpel werde und viel zu "aggressiv" vorgehe...

Danke
ichbins2
 

Hey Mr. ichbins2, 

was du da schreibst, kann ich nachempfinden. Da ich ebenfalls in jungen Jahren eine lange Beziehung führte (von 15 bis 20).
Ich kann dir natürlich nur einen kleinen Rat geben. Stürz dich nicht direkt in die nächste Beziehung und fokusier dich auf dich selbst. Nach so einer langen Zeit musst du erstmal heraus finden wer du überhaupt bist. Führ dich selbst zum Essen aus, tritt ne Reise allein an und such dir ein geiles Hobby. Und hör auf Youtubevideos zu gucken xD Meine Erfahrung nach können viele davon ein falsches Bild von Erfolg und Persönlichkeitsentwicklung vermitteln (ausgenommen von TEDXTalks). 

Lies lieber ein paar gute Bücher: (Gut ist subjektiv) 
- Wie man Freunde gewinnt (kein Witz) 
- Als Schisser um die Welt 
- Die Kuh, die weinte
- Who woll cry when you die

Und um auf die Punkte a,c und e speziell einzugehen.. hört sich vielleicht blöd an, aber probiers mal mit Meditation. 
Hat mir zum Beispiel sehr geholfen meine passive Agressivität in Schranken zu weisen. 

LG und viel Erfolg! 
 

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28. Dezember 2018 um 11:52

Sag mal Theola, 

saßt du gestern Nacht betrunken vorm Computer? 

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28. Dezember 2018 um 11:59

Warum anststrengen ?

Der junge Mann geht her und reflektiert sein SEIN . Das würde ich dir auch mal empfehlen . Tut gut und reinigt die Seele - vor allem lernt man sich dadurch wahnsinnig gut kennen . Und jemand der sich kennt, dem können andere "nichts" mehr vormachen !

Liebe Theola - ohne Selbstreflexion kommt man im Leben nicht weiter und scheitert an immer denselben Dingen !

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28. Dezember 2018 um 13:25
In Antwort auf ichbins2

Hallo beka62,

Habe ich eine Persönlichkeit wenn mir jemand sagt, ich soll die Drecksaufgaben machen und ich sage "Ja" oder habe ich dann eine Persönlichkeit wenn ich "Nein" sage?
Ich habe lange versucht Leute zu beindrucken indem ich so getan habe als ob wir uns ergänzen - egal ob Mann oder Frau. 
Ich habe von Bestätigung gelebt. 

Ich glaube nicht, dass das alles sinnvoll ist, um eine Persönlichkeit zu sein. 
Deswegen möchte ich mich ändern

Ich kann nur ich selbst sein wenn ich mich ändere. Ich will nämlich im Inneren jemand anderes sein, was aber so stark von meinem jetzigen ICH abweicht dass der Atlantik dazwischen passt.

lg

Ich glaube du bist einen stärkere Persönlichkeit als du denkst.
Du schreibst sehr strukturiert und bist dir dein handeln sehr bewusst.


Wenn ich mache was andere sagen hat es wenig mit Persönlichkeit zu tun.


Wenn ich für jemanden etwas mach, das er selbst kann, haben ich im nicht geholfen. Ich unterstütze seinen Unfähigkeit da ist ein nein angebracht.


Was ich mein, es ist nicht hilfreich jemand anders zu sein, das ich nicht bin.


Boris Becker ist Tennisspieler und dadurch bekannt.
James Last ist Komponist und dadurch bekannt.
Wir können aus einen Boris kein James machen.
Was ist dein Ding??
..das meine ich mit „sei du selbst“.
Finde dein Talent und Gabe und arbeite daran.
Arnold Schwarzenegger hat täglich mehrere Stunden an seinen Körper gearbeitet und ist dadurch bekannt geworden.


Nimm Boris den Tennisschläger… wer ist Boris Becker?
Nimm Arnold Schwarzenegger die Muskeln… wer ist Arnold Schwarzenegger?


Sei Du selbst und mache dein Ding. Um mit deinen Eigenschaften zu wirken.
Jedem recht zumachen ist ein Kunst die keiner kann.
Meide Menschen die dich nicht fördern oder gegen dich sind.
Such die Menschen auf die dich fördern oder für dich sind.
Wenn du merkst…. Ich bin nicht willkommen, dann gehe.
Versuche nicht bei Menschen die dir nicht wohlgesonnen sind Anerkennung zu finden.
Das wird dich mürbe machen und du wirst versagen.


Auch für dich gib es Menschen die zu dir passen und mit dennen du Wachsen kannst.
 

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29. Dezember 2018 um 15:42

Ich bin Angestelleter und sitz 6 von meinen 8 Stunden vorm PC. 
Ich sage mal so, ich muss kleine "Projekte" abarbeiten. Dauert zwischen 3 Stunden und einigen Wochen pro Aufgabe.

Für mich fällt alles das an was niemand anderer will. Alle die schon länger da sind als ich (eigentlich alle) picken sich die guten Aufgaben raus die viel Ansehen bringen. Die Sachen mir zuwegeschanzt werden müssen genausogemacht werden, allerdings bringt das keinen "Ruhm" sag ich mal.

Ich muss gestehen, ich weiß nicht ob ich an der Situation überhaupt noch was ändern sollte - ob ich hier Energie reinstecken soll. Ich habe vor zu wechseln, innerhalb der nächsten sagen wir mal 6 Monate....

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29. Dezember 2018 um 15:44
In Antwort auf lingling

Hey Mr. ichbins2, 

was du da schreibst, kann ich nachempfinden. Da ich ebenfalls in jungen Jahren eine lange Beziehung führte (von 15 bis 20).
Ich kann dir natürlich nur einen kleinen Rat geben. Stürz dich nicht direkt in die nächste Beziehung und fokusier dich auf dich selbst. Nach so einer langen Zeit musst du erstmal heraus finden wer du überhaupt bist. Führ dich selbst zum Essen aus, tritt ne Reise allein an und such dir ein geiles Hobby. Und hör auf Youtubevideos zu gucken xD Meine Erfahrung nach können viele davon ein falsches Bild von Erfolg und Persönlichkeitsentwicklung vermitteln (ausgenommen von TEDXTalks). 

Lies lieber ein paar gute Bücher: (Gut ist subjektiv) 
- Wie man Freunde gewinnt (kein Witz) 
- Als Schisser um die Welt 
- Die Kuh, die weinte
- Who woll cry when you die

Und um auf die Punkte a,c und e speziell einzugehen.. hört sich vielleicht blöd an, aber probiers mal mit Meditation. 
Hat mir zum Beispiel sehr geholfen meine passive Agressivität in Schranken zu weisen. 

LG und viel Erfolg! 
 

Hello,

In die nächste Beziehung stürze ich mich sicherlich nicht. Ich glaube nicht, dass diese Videos die ich gucke schlecht sind - immerhin meine einzige richtige Quelle.
Bücher werde ich mir ansehen, danke! Vlt wird ja eines davon wirklich gekauft

Ich meditiere seit ca 1 Monat... Sehr gut bin ich darin nicht, aber ich hab nicht den Drang, dass es von heute auf morgen gehen muss

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29. Dezember 2018 um 17:43
In Antwort auf ichbins2

Hallo kariertekatze,

Ja ich habe Fehler gemacht. Seit der Pubertät, also 13-14 Jahre lang war ich unreif und habe nicht über mich selbst ein Resumee gezogen. Ich war blind.
Jetzt kann ich es. Objektiver als jemals zu vor. Zumindest kommt es mir so vor.
Ich gehe meinen Weg. Andere werden durch ihre Väter erzogen. Ich kann nicht sagen, dass ich nicht erzogen wurde, aber ich wurde aus meinem Blickwinkel nicht so erzogen wie ich es wollte...

lg

Es gibt kein Reif und Unreif. Ich bin schon Rentner und lerne (nicht jeden tag aber oft) noch dazu. An reifer werden, da ist keinen Endstrich den du schaffen muss. 
Aber du bist kritisch zu dir selber und das ist schon was ganz gutes. Abe mache dir nicht zuviel raus, mit deine 30 Punkte. Lebe einfach so wie es dir in "jetzt" Spass macht. 
Was du noch machen um weiter zu verändern? Muss du dich änderen? Von wem?
Kucke über deinen Tellerrand. Raus aus deiner Komfortzone. Das ist der anfang!

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