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Was ist nur los mit mir??

15. September 2017 um 0:13

Ich bin 28 und war seit meiner Jugend immer auf der Suche nach der großen Liebe, war jemand in mich verliebt, intressierte er mich nicht, ich war -bis auf meinen ersten Freund- nur verliebt wenns erstmal hoffnungslos aussah. Mit den anderen war ich begreundet. Ich "brauchte" diese Dramen - hasste sie aber brauchte sie wie Luft. Alles was ich mir wünschte war eine Familie, glücklich und zufrieden zu sein.. Vor 9 Jahren lernte ich meinen Mann kennen, eine kurze Affäre dann verließ er mich. Tja ich war unsterblich verliebt. Nach weiteren zwei Jahren kamen wir zusammen. Die ersten 4 Jahre gab es ständlich Probleme, Dramen, große Gefühle. Vor 2 Jahren bekamen wir ein Kind, dieses Jahr heirateten wir. Es ist eigentlich alles perfekt, alle Probleme weg, wie in einem Bilderbuch. Und wie sollte es anders ein, seit der Hochzeit fühle ich mich eingesperrt, gefangen, bewegungslos und habe immerwieder dramarische, leidenschaftliche szenen mit meiner ersten liebe vor augen! Dabei liebe ich meinem Mann! Und gleichzeitig will ich ausbrechen. Würde ich nie tun, schon meiner Tochter wegen. Und doch ist es schrecklich zu wissen, dass ich sowas nie mehr erlebe wenn alles "gut läuft".


Was ist nur los mit mir? Warum kann ich nicht einfach glücklich sein sondern manipulier mich schon wieder? Hat jemand einen Rat, Erfahrung?


Bitte ich weiß echt nicht mehr weiter....

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15. September 2017 um 2:46

Tja...klingt so, als ob du immer grade das willst, was du nicht hast.

Erst:
 Alles was ich mir wünschte war eine Familie, glücklich und zufrieden zu sein..
dann:
 Und doch ist es schrecklich zu wissen, dass ich sowas nie mehr erlebe wenn alles "gut läuft".

Was hast du denn schon versucht, um dich besser zu fühlen?

Gibst es sonst noch Probleme oder innere Konflikte? Schwirigkeiten, mit Gefühlen umzugehen? Depressionen? Oder alles paletti?

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15. September 2017 um 11:06
In Antwort auf suahelischnurrbarthaar

Tja...klingt so, als ob du immer grade das willst, was du nicht hast.

Erst:
 Alles was ich mir wünschte war eine Familie, glücklich und zufrieden zu sein..
dann:
 Und doch ist es schrecklich zu wissen, dass ich sowas nie mehr erlebe wenn alles "gut läuft".

Was hast du denn schon versucht, um dich besser zu fühlen?

Gibst es sonst noch Probleme oder innere Konflikte? Schwirigkeiten, mit Gefühlen umzugehen? Depressionen? Oder alles paletti?

Ja genauso ist es! 

Ich weiß ehrlich gesagt nicht was ich tun sollte. Ich habe ja eigentlich ein tolles leben und habs auch schön mit meinem Mann!

das hab icb schon immer gehabt, ich wollte immer was ich nicht haben konnte, hatte ich es, wollte ichs mit der zeit nicht mehr. Es ist nicht so dass, ich das steuern kann. Aufeinmal brennt dieser gedanke in mir und ich könnte losweinen. Ich will es einfach abstellen können! 

Depressionen habe ich nicht, ich war aber schon immer ein sehr sensibler und melancholischer mensch - besonders im herbst/winter.

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15. September 2017 um 11:57

klingt dämlich aber red doch mal mit nem therapeut vllt lässt sich ermitteln woher alles rührt und du kannst es ablegen

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15. September 2017 um 13:36

Klingt gar nicht dämlich. Dasselbe würde ich nämlich auch raten.

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15. September 2017 um 14:15

Hi.
Ich kann dich sehr gut verstehen. Mir geht es genauso. War so froh nachvtrubeöugen Zeiten mit meinem Mann endlich angekommen zu sein mit Haus und Kindern, stabiler Berufssituation. Nach zwei jahren war der Fluchtreflec so groß, dass ich ausgebrochen bin (natürlich lief es mit meinem Mann auch nicht mehr super). Nun Leben wir getrennt. In meinem " Beziehungsleben" habe ich im letzten Jahr meinen "Dramameister" kennengelernt. Die Geschichte war Drama pur. Sehr aufregend und leidenschaftlich, aber so energiezehrend, dass es mich an den Rand eines Nervenzusamnenbruchs gebracht hat. Ich hiffe ich komne jetzt da gut raus... Allerdings habe ich durch diese Situation viel über mich herausgefunden. Ich habe erkannt, dass ich auch eine Bindungsstörung und aber auch eine Veranlagung zur Coabhängigkeit habe (je nach partner) und ein sehr verletztes inneres Kind.
 Ich nehme auch sehr viel von außen auf (auch hochsensibel). In mir sind unglaublich viele Gefühle. Ich spüre viel im außen, mich kann ich aber seehr schlecht fühlen. Brauche für mich selbst starke Reize um mich wahrzunehmen. Starke Gefühle werden durch Drama natürlich hervorgerufen. Vielleicht habe ich auch leichte borderlinetendenzen... Fakt ist. Mein inneres Kind hat immer gerufen und ich habe es nicht gehört. Seitdem ich es wahrnehme, geht es mir etwas besser. Ich versuche mich bewusst mehr wahrzunehmen und zu unterscheiden: fühlt die Erwachsene oder das innere Kind. Um mehr als Erwachsene zu agieren und mein inneres Kind zu trösten.
Ich generiere auch ständig im Kopf Dramen, die meist nie eintreten. Das ist auch das Ego oder inneres Kind.  Es will wahrgenommen, gehört und geschützt werden. Klingt einfach, ist aber unglaublich schwer. Ich mache Mini Schritte und Fälle oft zurück. Aber es geht mir etwas besser. Und ich bin auf dem Weg. Und spüre deutlich, dass es der richtige ist. 
Vielleicht kannst du damit etwas anfangen. Lesen und oder Therapie und Coaching wären sicher sinnvoll.
Lg

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15. September 2017 um 15:05
In Antwort auf milchkaennchen1

Hi.
Ich kann dich sehr gut verstehen. Mir geht es genauso. War so froh nachvtrubeöugen Zeiten mit meinem Mann endlich angekommen zu sein mit Haus und Kindern, stabiler Berufssituation. Nach zwei jahren war der Fluchtreflec so groß, dass ich ausgebrochen bin (natürlich lief es mit meinem Mann auch nicht mehr super). Nun Leben wir getrennt. In meinem " Beziehungsleben" habe ich im letzten Jahr meinen "Dramameister" kennengelernt. Die Geschichte war Drama pur. Sehr aufregend und leidenschaftlich, aber so energiezehrend, dass es mich an den Rand eines Nervenzusamnenbruchs gebracht hat. Ich hiffe ich komne jetzt da gut raus... Allerdings habe ich durch diese Situation viel über mich herausgefunden. Ich habe erkannt, dass ich auch eine Bindungsstörung und aber auch eine Veranlagung zur Coabhängigkeit habe (je nach partner) und ein sehr verletztes inneres Kind.
 Ich nehme auch sehr viel von außen auf (auch hochsensibel). In mir sind unglaublich viele Gefühle. Ich spüre viel im außen, mich kann ich aber seehr schlecht fühlen. Brauche für mich selbst starke Reize um mich wahrzunehmen. Starke Gefühle werden durch Drama natürlich hervorgerufen. Vielleicht habe ich auch leichte borderlinetendenzen... Fakt ist. Mein inneres Kind hat immer gerufen und ich habe es nicht gehört. Seitdem ich es wahrnehme, geht es mir etwas besser. Ich versuche mich bewusst mehr wahrzunehmen und zu unterscheiden: fühlt die Erwachsene oder das innere Kind. Um mehr als Erwachsene zu agieren und mein inneres Kind zu trösten.
Ich generiere auch ständig im Kopf Dramen, die meist nie eintreten. Das ist auch das Ego oder inneres Kind.  Es will wahrgenommen, gehört und geschützt werden. Klingt einfach, ist aber unglaublich schwer. Ich mache Mini Schritte und Fälle oft zurück. Aber es geht mir etwas besser. Und ich bin auf dem Weg. Und spüre deutlich, dass es der richtige ist. 
Vielleicht kannst du damit etwas anfangen. Lesen und oder Therapie und Coaching wären sicher sinnvoll.
Lg

Ich hoffe du hast eine psychologisch therapeutische Beratung an deiner Seite, um aus deinem selbst gegrabenen Loch wieder raus zu kommen!?  Aus der Ferne liest sich das wie eine ausgewachsene Borderline Störung.

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15. September 2017 um 17:15
In Antwort auf 6rama9

Ich hoffe du hast eine psychologisch therapeutische Beratung an deiner Seite, um aus deinem selbst gegrabenen Loch wieder raus zu kommen!?  Aus der Ferne liest sich das wie eine ausgewachsene Borderline Störung.

Hi.
Ich mache gerade ein coaching und werde evtl auch noch eine Therapie machen. Es klingt vielleicht dramatischer als es ist bzw nach außen wirkt. Bis zum letzten Jahr war ich eher sehr brav, angepasst, wenig streitsüchtig. Wirkte ruhig und friedlich. Nicht sehr impulsiv. Erst mit der Trennung von meinem Mann ist der andere Teil durchgebrochen.
Dass ich Anteile oder Tendenzen einer BL Störung habe, ist mir erst jetzt klar geworden als ich mich damit befasst habe meinen bindungsgestörten Vogel besser zu verstehen. Und mich damit befasst habe, warum ich so in einer (Für mich) zerstörerischen Beziehung hänge. Wobei dieser Sucht auch stabile Menschen verfallen wie ich durch Literatur etc erfahren habe.
Ich bin sehr selbstreflektiert und habe eine große innere Stärke. Ich habe mich nur nie um mich bemüht. Immer nur um andere. Mich selbst kenne ich kaum. Das lerne ich gerade. Und jetzt wo ich damit anfange, lässt auch dieses selbstzerstörerische nach. Wobei es bei mir keine Selbstverletzung oder Drogen etc sind, sondern tatsächlich diese Art emotionale Autoaggression.  Also an Menschen festhalten, die einem nicht gut tun. Und negatives Kopfkino regenerieren. 
Für mich ist es eine Erleichterung mich jetzt besser zu kennen und damit arbeiten zu können um stabil zufriedener und ruhiger zu sein.

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