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Was ist los mit ihr?

21. Oktober um 23:45

Hallo zusammen.
Ich bin Student (27) und meine Freundin (39) passt momentan hauptsächlich auf unsere Tochter (2) auf.
Das bedeutet, ich schreibe gerade an meiner Master Arbeit und sie ist zu hause mit unserer Tochter.
Sie muss kein Geld verdienen und auch kein Geld beisteuern, das zahlt alles meine Familie, bzw. meine Studienkredite.
Sie muss auch kein Geschirr waschen. Die Wäsche teilen wir: Sie macht die Kleider unserer Tochter, ich mach den Rest. Beim Kochen wechseln wir. Wenn ich zuhause bin koche ich ab und zu, aber meistens bin ich mittags in der Uni.
Abends schläft unsere Tochter mit Mama und ich schlafe oft in einem anderen Zimmer, weil ich oft bis spät abends lernen muss und auch früh aufstehen.
Dennoch versuche ich immer wieder meine Tochter ins Bett zu bringen, was ich auch sehr gerne mache.
Wir haben eine sehr brave Tochter. Sie hat ihre Wutausbrüche, was ja auch normal und gut ist, aber sie kriegt sich auch schnell wieder. Sie ist ein sehr aufmerksames Kind und ziemlich ausgeglichen (sie quengelt kaum).
Mein Problem ist, dass meine Freundin ständig versucht einen Streit vom Zaun zu brechen. Ich will gar nicht mehr zu hause sein. Morgens stehe ich früh auf, damit ich dem ersten Streit entkommen kann bevor sie wach wird. Nachmittags nehme ich die kleine meistens raus, da sie sowieso gerne rausgeht und ich nicht wirklich zu hause sein will, weil wir dann keinen Frieden haben. Ich will auf keinen Fall vor den Augen meiner Tochter streiten.
Ich geb mal ein paar Beispiele.
Gestern morgen habe ich mir einen Wecker für 8 Uhr gestellt, da ich gerne früh in die Uni will um dort zu lernen. Zu hause kann ich auch nichts lernen, weil meine kleine total an mir hängt. Sobald ich zu hause bin will sie nur noch zu Papa. Wahrscheinlich liegt das einfach daran, dass ich nicht so oft zu haben bin und Kinder lernen das ja schnell.
Mein Plan war früh anzufangen und durchzulernen bis nachmittags gegen 5 Uhr (Eine Masterarbeit in meinem Gebiet schreiben ist nicht wirklich einfach. Man muss viele Bücher lesen usw. Das schreibt sich nicht von alleine. Ich habe auch Pflichttreffen mit meinem Dozenten usw. Deshalb habe ich mir extra ein Semester länger genommen, damit ich nebenbei keine Vorlesungen hören muss, um etwas mehr Zeit für Familie und Arbeit zu haben.)
Also wache ich auf und mach den Wecker aus.
Komischerweise bin ich morgen schon auf Alarmstufe. Ich hab morgens schon Angst sie könnte ihren nächsten Wutausbruch bekommen.
Ich versuche also so leise wie möglich aufzustehen und aus dem Haus zu gehen. Aber schon reißt sie die Tür auf! Sie schreit mich an ich hätte den Wecker zu lange klingeln lassen und außerdem sei 8 Uhr viel zu früh (Früher bin ich immer später aufgewacht, aber da hieß es dann immer "Oh, ich konnte die ganze Nacht lang überhaupt nicht schlafen und kannst du jetzt nicht einmal auf die kleine aufpassen? Wenn du sowieso so lange schläfst kannst du auch auf sie aufpassen!?" Aber ich musste damals in die Vorlesung oder die Arbeit schreiben. Die Erfahrung hat auch gezeigt, dass wenn ich morgens auf sie aufpasse, dann schaffe ich am Nachmittag nicht genug, denn abends soll ich ja wieder auf sie aufpassen. Da bleiben mir teilweise nur 2 Stunden am Tag zum lernen. Und damals hatte ich noch Vorlesungen. Also habe ich dann meinen Rhytmus umgestellt um früher aufzustehen.) Soweit so gut. Sie reißt die Türe auf und schreit mich an. Sie nimmt den kleinen Plastikstuhl und wirft ihn in meine Richtung. Sie beschimpft mich einen Idioten und sie will nicht mehr mit mir leben und überhaupt sei ich krank usw. Ich hab mir angewöhnt auf solche Wutausbrüche erstmal gar nichts zu sagen. Weil ich nicht vor meiner Tochter streiten will. Ich bin also erstmal raus und hab ruhig zu ihr gesagt: "Ich stehe früh auf, damit ich früh anfangen kann und früh zurückkommen kann. Den Wecker habe ich nicht mit Absicht lange klingeln lassen. Ich habe nunmal einen festen Schlaf und wache nicht beim ersten Klingeln auf." Dann bin ich erstmal raus gegangen um ruhig zu bleiben und erstmal den Wutausbruch zu verdauen. Ich habe beschlossen nicht mehr rein zu gehen, weil ich Angst habe vor den Augen der kleinen zu streiten. Also bin ich direkt in die Uni. Es war sehr schwierig mich auf das Lernen zu konzentrieren. Ich habe ihr geschrieben sie soll sich bitte überlegen wie wir es am besten machen sollen. Schließlich bringt sie die kleine ins Bett usw. Also soll sie doch sagen wie es für ihre Planung am besten wäre. Ich habe sie per telefon gefragt ab wann ich denn einen Wecker stellen "darf" und hab sie auch darauf hingewiesen, dass sie diejenige war die wollte, dass ich früher aufstehe. Daraufhin hat sie wieder losgeschrien und aufgelegt. Das war mir dann auch egal und ich hab versucht mit meiner Arbeit voranzukommen. Nachmittags im 6 bin ich nach hause. Sie hat sich entschuldigt. Sie meinte sie hat ihre Tage bekommen. Ok. Super. Und mein Tag ist ruiniert. Ich konnte so gut wie nichts arbeiten und unsere kleine ist total verstört gewesen am morgen. Hier ist auch schon meine erste Frage:
Muss das wirklich sein, dass eine Frau solche Wutausbrüche wegen der Periode bekommt? Ich verstehe ja, dass das ein großer Schmerz ist und versuche meine Freundin während der Periode so gut es geht zu entlasten, aber wenn sie schon morgens einen Stuhl nach mir wirft kann ich gar nichts als flüchten. Meine anderen Freundinnen waren auch teilweise genervt während der Periode, aber das alles hielt sich in einem vernünftigen Rahmen und ich hab es ihnen deshalb nie übel genommen.
Denkt ihr das kann an ihrem Alter liegen? Oder hat sie vielleicht ein Körperliches Problem welches diese Wut erklären könnte? Hormone oder so?
Wutausbrüche hatte sie schon immer mal. Einmal hat sie mir mit der Faust auf die Lippe geschlagen und öfters auch mich an den Kleidern gezerrt. Es würde mich in meinem Männerstolz kränken, wenn ich mich darüber aufregen würde, deshalb nehm ich das mit der Gewalt nicht so ernst, aber ich mache mir Sorgen um unsere Tochter und um unsere Beziehung schlechthin und auch um meine Arbeit. Wenn das so weitergeht, dann kann ich mein Studium gleich an den Nagel hängen.
Heute war dann wieder Terror angesagt. Ich bin früh morgens geflüchtet und hab in der Uni gelernt. So konnte ich früher als sonst zurückkommen, weil ich schon viel geschafft habe und bin um 4 Uhr nachmittags nach hause gekommen. Ich hab ihr vorgeschlagen sich 2 Stunden auszuruhen, ich würde derweil auf die kleine aufpassen.
Gesagt getan, ich bin gegen 5 Uhr mit der kleinen raus und wir hatten viel Spaß zusammen und sind um 7 heimgekommen (sie schläft normalerweise erst um 11 und steht morgens gegen 9-10 Uhr auf).
Leider kann ich momentan kaum viel mehr Zeit mit der kleinen verbringen, da meine Arbeit mir im Nacken sitzt. Ich hab gesagt, dass es gut wäre, wenn ich noch weiter an der Arbeit schreiben könnte. Abends kann ich sie dann ins Bett bringen, wenn die beiden das möchten.
Sie meinte das sei nicht nötig und ich könne den ganzen Abend lernen.
Also bin ich in den Keller (ja, das ist der einzige Ort zuhause wo ich ungestört lernen kann!) um weiter an meiner Arbeit zu schreiben.
Gegen 21 Uhr höre ich ein mords Geschrei. Normalerweise gehe ich nicht sofort hoch, denn meistens sind es nur kleine Launen. Kinder halt.
Aber diesmal hat es einfach nicht aufgehört.
Ich bin hoch und wollte schauen was denn los ist. In dem Moment wusste ich nicht was vorgefallen war. Es könnte alles sein. Vielleicht hat die kleine einfach nur eine Laune, vielleicht ist sie müde, oder was auch immer. Ich wollte einfach nur wissen, ob es ihr gut geht und was ist.
Also bin ich hoch und sehe meine Freundin seelenruhig auf der Toilette sitzen und in ihr Handy starren. Da ich nicht wusste was los ist wollte ich sie nicht gleich als Rabenmutter bezeichnen oder so. Warum auch. Ich wusste ja nichtmal was los ist. Aber ich fand es komisch, dass sie seelenruhig mit dem Handy spielt während die kleine schreit.
Also hab ich erstmal gefragt was los sei, ruhig und freundlich. Sie meinte auch ruhig und freundlich "Nichts. Die kleine spielt nur. Sie weint nicht. Sie schreit nur. Die hört schon wieder auf."
Da bin ich zum Schlafzimmer. Die Tür war zu. Die kleine im Schlafzimmer und ich höre sie rufen "Papa! Ich will Papa!" Aber sie hat nicht geweint.
Als ich die Tür aufgemacht habe - das Licht war aus und es war dunkel - hat sie auch nicht geweint. Ihr ging es scheinbar auch recht gut. Sie war gut gelaunt und hat sich gefreut, dass ich da bin. Sie hat gesagt "Papa ist gekommen".
Also war ich beruhigt. Ich dachte schon sie wäre total verstört und meine Freundin hätte den Verstand verloren und sie eingesperrt. Hier muss ich auch sagen, dass ich nicht ein Freund davon bin Kindern in dem Alter immer sofort alles zu geben was sie wollen, wenn es nicht vernünftig ist. Schließlich sollen sie auch langsam lernen, dass man nicht alles haben kann. Aber dennoch bin ich stark dafür, dass man Kindern Liebe und Nähe geben soll, wenn sie diese brauchen. In diesem Fall war aber alles bestens. Die kleine wollte einfach noch nicht schlafen und hat laut gesungen und Papa gerufen.
Also habe ich sie in den Arm genommen und gesagt, dass es schon spät und dunkel ist und erklärt, dass jetzt Schlafenszeit ist.
Danach bin ich zu meiner Freundin und hab gesagt. "Ok. Dann ist ja alles gut. Ich hab mir Sorgen gemacht. Schönen Abend euch noch."
Und dann hat sie mich angefahren: "Jetzt schläft die kleine nicht mehr! Du hast sie aufgeweckt! Sie ist jetzt wieder total aufgedreht!"

Hallo?!?

Ich verstehe, dass es sehr anstrengend sein kann ein Kind zu beruhigen, dass sie endlich schläft. Aber erstens hat die kleine noch gar nicht geschlafen, und zweitens wollte ich wissen, ob alles in Ordnung ist. Schließlich hat sie so laut geschrien, dass ich im Keller nicht mehr lernen konnte.
Ich hab dann gesagt "Natürlich will ich wissen was mit meiner Tochter los ist, wenn sie in einem dunklen Zimmer eingesperrt ist und lauthals schreit."
Das hab ich auch genauso gemeint.
Ich habe weder gemeint: "Du bist eine Psychophatin die ihr Kind einsperrt" noch habe ich gemeint "Du bist eine Rabenmutter. Wie kannst du nur dein Kind so behandeln"
Ich habe es wortwörtlich so gemeint wie ich es gesagt habe. Nämlich, dass die kleine in einem dunklen Zimmer eingesperrt war (sie kann die Tür nicht selbst öffnen. Außerdem ist es auch gefährlich sie alleine in dem Zimmer zu lassen, denn sie könnte sich an etwas kleinem verschlucken oder auf die Kisten klettern und runterfallen! Was wenn sie sich an einem Knopf der Bettdecke verschluckt und dann still ist. Meine Freundin würde denken sie ist eingeschlafen. Das geht doch nicht! Da muss ich doch als Vater einmal ins Zimmer schauen, ob alles in Ordnung ist!?)
Ich hab ihr erklärt, dass ich keine Absicht hatte sie anzuschuldigen und auch keine Lust habe einen Streit vom Zaun zu brechen. Ich wollte nur nach dem Rechten sehen und habe mich überzeugt, dass alles in Ordnung ist und würde jetzt weiter lernen.
Dann hat sie angefangen zu schreien und mich zu beleidigen. Sie wüsste genau was für ein Mensch ich bin. Ich hätte das mit Absicht gemacht, dass sie mehr Arbeit hat. Ich wär die ich wär das. Ich habe sie freundlich darum gebeten nicht zu schreien, denn das ist bei mir oberste Priorität! Ich möchte auf keinen Fall, dass jemand vor den Augen oder Ohren meiner kleinen schreit. (Hier bin ich auch etwas geprägt weil mein Vater immer meine Mutter geschlagen und angeschrien hat als ich noch 3 war.) Ich will unter keinen Umständen so einen sinnlosen Streit streiten. Ich hab sie etwa 3 mal gebeten bitte nicht so laut zu schreien. Ihr war das egal. Sie hat immer weiter geschrien und beleidigt. Dann hatte ich genug und hab auch fast geschrien. Ich hab dann laut gesagt: "Schrei nicht vor deinem Kind!" Dann bin ich ziemlich wütend rausgegangen und hab mir Zigaretten geholt, weil ich mit der Situation völlig überfordert war. Dann kam eine Message ist soll sie ins Bett bringen. Ich hab gesagt, dass ich das gerne mache, aber ich wäre noch auf dem Heimweg. Sie meinte dann ich ließe sie im Stich. Was soll ich denn machen. Ich kann auch nur so schnell laufen wie meine Füße mich tragen und der Zigarettenautomat ist halt 5 Minuten vom haus entfernt. Omg.

Wie auch immer. Letztendlich wollte sie dann doch nicht, dass ich die kleine ins Bett bringe, obwohl die kleine sich das ausdrücklich gewünscht hatte. Ich durfte etwas mit ihr lesen bevor sie dann ins Bett ging. Jetzt sitze ich im Keller und frage mich wie man ihr Verhalten erklären könnte und vor allem wie wir als Familie weiterhin den Alltag meistern können ohne zu streiten und ohne uns gegenseitig fertigzumachen.
Ich bin zu zwei Schlüßen gekommen:

1. Sie hat ein Problem alleine zu leben. Sie wurde und wird heute immernoch ständig von ihrer Mutter bemuttert. Ihre Mutter sagt immer was sie wie und wann tun soll. Sie ist absolut unfähig alleine ein Leben zu führen. Alle Freunde die sie hier hat hab ich ihr vorgestellt. Ein Mädchen und zwei Familien die gerne mit Kindern spielen hab ich ihr vorgestellt, dass sie nicht so einsam ist. Sie hat selbst keinen einzigen Freund oder Freundin kennengelernt. Den Haushalt mache auch ich. Sogar nach dem duschen macht sie nicht sauber. Ich soll es machen. Einkaufen und kochen kriegt sie hin, aber sonst hat sie einfach nie gelernt alleine zu leben. Anstatt sich wie andere Mütter (und andere Mütter müssen sogar noch arbeiten oder studieren oder haben mehrere Kinder und keinen Mann!) über das schöne Wetter zu freuen in die Stadt zu gehen Kaffee trinken, spazieren gehen oder in den Zoo gehen oder sonstwas sitzt sie ständig zu hause rum und spielt zu hause mit der kleinen. Dann jammert sie immer, dass sie so einsam ist.
Ich denke, dass sie unglücklich mit ihrer Situation ist, weil sie nie gelernt hat alleine zu leben.

2. Sie hat ein Problem mit Emotionen. Sie fühlt sich immer gleich angegriffen und denkt man macht etwas mit Absicht um ihr zu schaden. Beispiel "Du hast den Wecker mit Absicht lange klingeln lassen um mir zu schaden." "Du hast sie mit absicht aufgeweckt, damit ich mehr Arbeit hab" " Ich weiß genau was für ein Mensch du bist"...
Könnte das an Hormonen liegen? Soll ich vielleicht mal mit ihr zum Artzt? Immerhin ist die Schwangerschaft erst 2 Jahre her und die Periode hat sie auch erst seit kurzem wieder.

Wie würdet ihr damit umgehen?

Sorry, dass ich so enorm viel geschrieben habe. Das ist eigenlich nicht meine Art. Aber ich musste das jetzt mal loswerden.

Viele Liebe Grüße euch allen.
VaterundStudent

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Beste hilfreiche Antwort

22. Oktober um 1:05
Beste Antwort

Hab nicht alles gelesen.. 

Deine Freundin fühlt sich allein gelassen, möchte. Muss den Ganzen Tag mit der Kleinen und anderen Müttern rumhängen  ihr fehlen wohl soziale Kontakte.

Liebe bekommt sie auch keine mehr.. denn alles was du in die Familie einbringst, ist mit der Kleinen mal 2 Stunden rauszugehen und sie ins Bett zu bringen.. 

Siehst du das ungleichgewicht?


Du pickst dir ganz schön viel raus.. setzt ein Kind in die Welt, gehst dann studieren, überlässt die "Lasten" des Kindes quasi der Mutter allein.. Gehst und kommst wann du willst und für alles ist deine Masterarbeit die Ausrede..

Schau zu, dass sie wieder arbeiten gehen kann.. sie ist eingesperrt im goldenen Käfig.

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22. Oktober um 0:56
Beste Antwort

Du bringst doch einige Erklärungen direkt mit. Einfach ausgedrückt, sie ist überfordert und stellt das gemeinsame Ziel - sofern sie das überhaupt so sieht - hinter ihren persönlichen Interessen an.
Es ist müßig, nun nach den Gründen zu forschen, Du solltest erkennen, dass sie niemals vom Typ her die Frau sein wird, die gemeinsame Ziele mitträgt. Vielmehr sieht sie sich und fühlt sich benachteiligt. Es wird zu ständigen Kleinkriegen führen, weil das Leben nun einmal nicht einem linearen Verlauf folgt.

Es ist bedauerlich, wenn ein Elternteil - gerade die Mutter - das eigene Kind als Last erachtet.

Ich formuliere es mal hart: sie ist keine "handfeste" Frau, die die Partnerschaft und gemeinsam und liebevoll die Familie fördert. Du warst blind, die Schmetterlinge längst weg und nun erkennst Du das, was eigentlich schon immer war. Nun hat sich aber vieles geändert, die Belastung insgesamt gestiegen und das lässt ihre Schwächen noch intensiver erscheinen. Natürlich können auch medizinische Aspekte eine Verstärkung begünstigen aber der Kern steckt in ihr.
Sie versteht bei Deinem Studium nicht einmal ansatzweise, was das bedeutet. Das wirst Du einem solchen Menschen auch nie vermitteln können.

Alleine die Überlegung, eine 39-jährige Frau an der Hand zum Arzt zu führen, sagt viel aus. Das weißt Du eigentlich alles selbst.

Du musst Dir im Klaren sein, dass es da wenig Lösungen gibt.

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22. Oktober um 1:05
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Hab nicht alles gelesen.. 

Deine Freundin fühlt sich allein gelassen, möchte. Muss den Ganzen Tag mit der Kleinen und anderen Müttern rumhängen  ihr fehlen wohl soziale Kontakte.

Liebe bekommt sie auch keine mehr.. denn alles was du in die Familie einbringst, ist mit der Kleinen mal 2 Stunden rauszugehen und sie ins Bett zu bringen.. 

Siehst du das ungleichgewicht?


Du pickst dir ganz schön viel raus.. setzt ein Kind in die Welt, gehst dann studieren, überlässt die "Lasten" des Kindes quasi der Mutter allein.. Gehst und kommst wann du willst und für alles ist deine Masterarbeit die Ausrede..

Schau zu, dass sie wieder arbeiten gehen kann.. sie ist eingesperrt im goldenen Käfig.

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22. Oktober um 1:20
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In Antwort auf lacaracol

Hab nicht alles gelesen.. 

Deine Freundin fühlt sich allein gelassen, möchte. Muss den Ganzen Tag mit der Kleinen und anderen Müttern rumhängen  ihr fehlen wohl soziale Kontakte.

Liebe bekommt sie auch keine mehr.. denn alles was du in die Familie einbringst, ist mit der Kleinen mal 2 Stunden rauszugehen und sie ins Bett zu bringen.. 

Siehst du das ungleichgewicht?


Du pickst dir ganz schön viel raus.. setzt ein Kind in die Welt, gehst dann studieren, überlässt die "Lasten" des Kindes quasi der Mutter allein.. Gehst und kommst wann du willst und für alles ist deine Masterarbeit die Ausrede..

Schau zu, dass sie wieder arbeiten gehen kann.. sie ist eingesperrt im goldenen Käfig.

Ok, wenn sie so unselbstständig ist wie du schreibst, dann "erziehe" sie mal ein bisschen.. ansonsten weiss ich nicht, warum du mit einer "nicht alleine lebensfähiger Person" überhaupt soweit gegangen bist, mit ihr ein Kind zu machen, obwohl du wusstest, dass du studieren willst..?

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22. Oktober um 7:39
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Ich würde tatsächlich abklären, ob sie an einer postnatalen Depression leidet? 
Wie sah eure Beziehung vor der Geburt denn aus? Von wem ging der Kinderwunsch aus? Wie lange seid ihr zusammen? Hat sie einen Beruf, den sie vermisst? 
Du musst dir nicht vorwerfen lassen, dass du sie zu wenig unterstützt. Das sehe ich hier nicht. Im Gegenteil. Ich kann mir gut vorstellen, dass eure gemeinsame Paarzeit (Mal alleine ausgehen, Intimitäten  etc.) Wenig bis gar nicht stattfindet. Vielleicht fühlt sie sich als Frau nicht mehr wahrgenommen. Das sind aber Spekulationen...Vielleicht wäre auch eine Paarberatung sinnvoll? 


 

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22. Oktober um 9:06
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Das klingt alles gar nicht gut. Also man kann sagen, dass deine Frau unter Hoch-Stress steht, so hohem Stresslevel, dass ihre Fähigkeit, zu erkennen, dass du auch Gefühle hast, völlig zusammenbricht und sie sich immer weniger unter Kontrolle hat. 

Dann die Sache mit ihrer eigenen Mutter, das ist übel. Also eines ist klar: deiner Frau geht es sehr schlecht und sie braucht dringend Hilfe. Kann das Kind evtl in die Kita gehen? Kann euch irgendwer unterstützen? Ich denke, deine Frau ist psychologisch auch behandlungsbedürftig, aber zunächst sollte dringend für Entlastung gesorgt werden, das ist jetzt mal der erste Schritt.

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22. Oktober um 9:57
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In Antwort auf blackogier

Du bringst doch einige Erklärungen direkt mit. Einfach ausgedrückt, sie ist überfordert und stellt das gemeinsame Ziel - sofern sie das überhaupt so sieht - hinter ihren persönlichen Interessen an.
Es ist müßig, nun nach den Gründen zu forschen, Du solltest erkennen, dass sie niemals vom Typ her die Frau sein wird, die gemeinsame Ziele mitträgt. Vielmehr sieht sie sich und fühlt sich benachteiligt. Es wird zu ständigen Kleinkriegen führen, weil das Leben nun einmal nicht einem linearen Verlauf folgt.

Es ist bedauerlich, wenn ein Elternteil - gerade die Mutter - das eigene Kind als Last erachtet.

Ich formuliere es mal hart: sie ist keine "handfeste" Frau, die die Partnerschaft und gemeinsam und liebevoll die Familie fördert. Du warst blind, die Schmetterlinge längst weg und nun erkennst Du das, was eigentlich schon immer war. Nun hat sich aber vieles geändert, die Belastung insgesamt gestiegen und das lässt ihre Schwächen noch intensiver erscheinen. Natürlich können auch medizinische Aspekte eine Verstärkung begünstigen aber der Kern steckt in ihr.
Sie versteht bei Deinem Studium nicht einmal ansatzweise, was das bedeutet. Das wirst Du einem solchen Menschen auch nie vermitteln können.

Alleine die Überlegung, eine 39-jährige Frau an der Hand zum Arzt zu führen, sagt viel aus. Das weißt Du eigentlich alles selbst.

Du musst Dir im Klaren sein, dass es da wenig Lösungen gibt.

überfordert? von was denn?

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22. Oktober um 10:04
In Antwort auf jasmin7190

überfordert? von was denn?

Von massivem inneren Stress. Und natürlich gibt es dafür Lösungen. Keine schnellen, einfachen, aber immerhin.

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22. Oktober um 10:14
Beste Antwort
In Antwort auf luna1001

Von massivem inneren Stress. Und natürlich gibt es dafür Lösungen. Keine schnellen, einfachen, aber immerhin.

Ich glaube der Streff kommt eher wegen Unterforderung. Der fällt doch die Decke auf den Kopf.. 

Wenig bis nichts zu tun zu haben und immer nur das selbe ist furchtbar.. da wurde ich regelmässig depressiv.. Erst daraus folgt dann das Gefühl, dass man nichts mehr schafft.. und somit fühlt man sich schlussendlich überfordert..

Sie weiss nichts mit sich anzufangen und ich würde behaupten, sie steckt schon viel zuweit drin um aus dieser Stimmung wieder alleine rauszukommrn.. 

Der Partner kann helfen, ist aber nicht ihr Therapeut und auch nicht dafür da.. 

@Te
hast dir schon mal überlegt, sie zu nem Therapeuten zu schicken?

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22. Oktober um 10:28
In Antwort auf lacaracol

Ich glaube der Streff kommt eher wegen Unterforderung. Der fällt doch die Decke auf den Kopf.. 

Wenig bis nichts zu tun zu haben und immer nur das selbe ist furchtbar.. da wurde ich regelmässig depressiv.. Erst daraus folgt dann das Gefühl, dass man nichts mehr schafft.. und somit fühlt man sich schlussendlich überfordert..

Sie weiss nichts mit sich anzufangen und ich würde behaupten, sie steckt schon viel zuweit drin um aus dieser Stimmung wieder alleine rauszukommrn.. 

Der Partner kann helfen, ist aber nicht ihr Therapeut und auch nicht dafür da.. 

@Te
hast dir schon mal überlegt, sie zu nem Therapeuten zu schicken?

Die Gründe für diesen Hoch-Stress können vielfältig sein, die könnte tatsächlich wohl nur ein Therapeut rausfinden, doch das dauert viel zu lange. Wichtig ist, dass jetzt erstmal sofort geholfen wird mit soviel Stress Reduktion wie man von aussen nur machen kann. Kind dringend in Fremdbetreuung und dann weitergucken, evtl Haushaltshilfe beantragen, und dann schauen, was sich positiv auf sie auswirken würde. Was hilft ihr, sich zu stabilisieren? Hat sie einen Job, der ihr Spass macht? Neue Hobbys anfangen? Gesprächsgruppen? 

Unabhängig davon würde ich dann auch mit ner Therapie beginnen. 

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22. Oktober um 13:15
In Antwort auf luna1001

Die Gründe für diesen Hoch-Stress können vielfältig sein, die könnte tatsächlich wohl nur ein Therapeut rausfinden, doch das dauert viel zu lange. Wichtig ist, dass jetzt erstmal sofort geholfen wird mit soviel Stress Reduktion wie man von aussen nur machen kann. Kind dringend in Fremdbetreuung und dann weitergucken, evtl Haushaltshilfe beantragen, und dann schauen, was sich positiv auf sie auswirken würde. Was hilft ihr, sich zu stabilisieren? Hat sie einen Job, der ihr Spass macht? Neue Hobbys anfangen? Gesprächsgruppen? 

Unabhängig davon würde ich dann auch mit ner Therapie beginnen. 

warte mal....
sie ist den ganzen tag daheim und soll sich dann auch noch eine Haushaltshilfe holen & das Kind weggeben?

ist echt nicht böse gemeint!!!! aber für was wird man dann mutter?

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22. Oktober um 14:53
In Antwort auf jasmin7190

warte mal....
sie ist den ganzen tag daheim und soll sich dann auch noch eine Haushaltshilfe holen & das Kind weggeben?

ist echt nicht böse gemeint!!!! aber für was wird man dann mutter?

Die Frau ist dazu alleine eindeutig nicht gut in der Lage, aber jetzt ist es schon so, dass sie Mutter ist und zwar eine, die diese Hilfe dringend benötigt mMn, denn das Kindeswohl sollte ja an erster Stelle stehen, oder?

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26. Oktober um 20:33
In Antwort auf lacaracol

Hab nicht alles gelesen.. 

Deine Freundin fühlt sich allein gelassen, möchte. Muss den Ganzen Tag mit der Kleinen und anderen Müttern rumhängen  ihr fehlen wohl soziale Kontakte.

Liebe bekommt sie auch keine mehr.. denn alles was du in die Familie einbringst, ist mit der Kleinen mal 2 Stunden rauszugehen und sie ins Bett zu bringen.. 

Siehst du das ungleichgewicht?


Du pickst dir ganz schön viel raus.. setzt ein Kind in die Welt, gehst dann studieren, überlässt die "Lasten" des Kindes quasi der Mutter allein.. Gehst und kommst wann du willst und für alles ist deine Masterarbeit die Ausrede..

Schau zu, dass sie wieder arbeiten gehen kann.. sie ist eingesperrt im goldenen Käfig.

Hallo lacaracol,
ein Kind setzt nicht einer in die Welt. Dazu gehören immer zwei Menschen.
Eigentlich wollte ich mit 25 noch kein Kind, weil mir bewusst war, dass ich zuerst zu Ende studieren sollte, aber sie meinte sie könne seit langem nicht mehr schwanger werden und will auf keinen Fall ein Kondom benützen, weil es sich schlecht anfühlt.
Ich war eigentlich derjenige der dem sehr skeptisch gegenüberstand und sie darauf hingewiesen hat, dass das auch noch in dem Alter möglich ist und man lieber vernünftig sein sollte.
Dann ist es doch einmal ohne passiert, ich hab am Ende auch wirklich geglaubt, sie könne nicht mehr schwanger werden, weil sie alle möglichen Argumente gebracht hat (Das wäre schon seit 10 Jahren so usw..) und schon war das Kind da.
Das ist jetzt ja auch nicht das Problem, denn das Kind ist sowieso schon da, und ich liebe meine Tochter über alles und verbringe gerne Zeit mit ihr.
Später hab ich von Ihren Eltern erfahren, dass diese sich schon seit langer Zeit ein Enkelkind wünschen und von ihrer Freundin habe ich erfahren, dass sie bevor sie mit mir war gezielt versucht hat schwanger zu werden, weil sie ja schon 38 war, und das ist ja auch das kritische Alter ab dem es mit dem Kinder kriegen schwierig wird.
Als wir den Schwangerschaftstest in der Hand hielten sagte sie auch schon sofort zu mir (Es kam mir so vor als ob sie den Satz auswendig gelernt hätte):
"Das Kind werde ich nicht abtreiben und Du studierst weiter und ich ziehe das Kind alleine groß. Ich nehme das Kind mit nach China zu meinen Eltern. Die helfen mir. Du darfst sie dann ab und zu sehen."
Das fand ich sehr komisch, da ich nie auch nur an eine Abtreibung gedacht hatte. Ich hab dann gesagt, dass ich für mich als Jugendlicher den Entschluss gefasst hatte, dass wenn ich ein Kind bekomme, ich mich dann auch so gut es mir möglich ist um mein Kind kümmern werde und auf keinen Fall zulassen werde, dass das Kind komplett ohne mich groß wird. Ich habe ihr auch gesagt, dass ich zur Not mein Studium abbrechen würde.
Dann haben wir uns nach langem hin und her darauf geeinigt das Kind zusammen groß zu ziehen, aber ich hatte nie das Gefühl, dass sie überhaupt jemals Interesse an einer gemeinsamen Beziehung mit einem Mann hatte. Mir kommt es eher so vor, als ob sie schon lange geplant hat das Kind mit ihrer Mutter großzuziehen. Bestärkt wird diese These auch dadurch, dass seit dem Tag an dem wir von der Schwangerschaft wussten ihre Mutter jeden Tag angerufen hat und dann gleich bei der Geburt angereist kam. Dann hat sie (ihre Mutter) die ersten beiden Monate nach der Geburt bei uns gewohnt und versucht so viele Rechte wie möglich an sich zu reißen. Heute ist es nicht anders. Alle drei Monate kommt die Mutter zu Besuch und wohnt bei uns und jeden Tag telefonieren sie von 3 mal bis zu 8 mal. 
Meine Freundin hört (in dem Alter!) auf alles was ihre Mutter ihr sagt. Egal ob es um Kleidung oder Erziehung um Ernährung oder sonstwas geht.
Meine Tochter hingegen ist ein absolutes Papa Kind. Wir haben seit Anfang an eine sehr innige Beziehung und wenn sie die Wahl hat entscheidet sie sich immer für Papa (was aber auch daran liegen kann, dass ich nicht oft zu haben bin. Deshalb hänge ich das auch nicht an den großen Nagel. Aber dennoch ist das die Situation so wie sie ist.) Aus diesem Grund möchte ich auch so viel Zeit wie möglich für sie aufbringen, nur eine Masterarbeit in Mathematik schreiben ist gar nicht so einfach. Es reicht halt nicht nur 4 Stunden am Tag etwas zu lernen. Da kann ich auch gar nichts dran ändern. Die Arbeit schreibt sich nicht von alleine. Alles was ich machen kann ist entweder so effizient wie möglich zu lernen, oder mich um die Familie zu kümmern, und ich versuche seit jeher hier ein goldenes Mittelmaß zu finden und meine Zeit richtig einzuteilen.

Da du nicht alles gelesen hast möchte ich auch nochmal darauf hinweisen, dass 90 Prozent des Geldes aus meinen Studienkrediten bezahlt wird, obwohl ihre Familie viel Geld hat und meine Mutter alleinerziehend mit zwei Kindern ist. Ihre Mutter möchte uns kein Geld geben solange wir zusammen leben, das hat sie offen gesagt. Ich habe mich natürlich um einen Kitaplatz gekümmert, aber hier die Kitas sind überfüllt und wir bekommen nur 2 Tage die Woche.
Ich bin auch stark dafür, dass meine Freundin die Möglichkeit bekommt sich weiterzubilden und zu arbeiten, aber alles im Rahmen der Möglichkeiten. Wenn ich deshalb mein Studium aufgebe ist das für unsere Familie schlecht, da ich mit meiner späteren Arbeit sehr viel mehr Geld verdienen kann. Ich studiere nicht zu Ende weil es mir Spaß macht, sondern weil ich der Meinung bin, dass das für die Rückzahlung der über 40.000 Euro Studienkredite und für meine Tochter das beste ist.

Ansonsten versuche ich zu tun was ich kann, damit meine Freundin unter Leute kommt und hoffe, dass sie sobald wie möglich wieder arbeiten kann.

Aber sie hat eine Grundeinstellung die es ihr erschwert mit anderen Menschen in Kontakt zu kommen. Alle Mütter, Freunde, Gleichgesinnte die ich ihr vorgestellt habe hat sie versetzt. Sie meinte sie wolle "heute nichts unternehmen". Ich kann sie auch nicht zwingen soziale Kontakte zu knüpfen. Theoretisch kann sie draußen essen wenn sie nicht kochen will und sich mit anderen Müttern treffen oder mit der kleinen etwas unternehmen wie sie will. Sie muss auch nicht abspülen oder sonstwas, das krieg ich hin. Aber das überfordert sie, und ich verstehe auch, dass es schwerer ist als es sich anhört "nur auf ein Kind aufzupassen". Aber ich kann nicht zaubern und ich habe die Wahl entweder mein Studium aufzugeben, oder eben zu versuchen sie neben dem Studium weitgehend zu unterstützen. Mir persönlich ist es eigentlich egal welche von diesen beiden Möglichkeiten ich nehme, aber für mich hat das Wohl meiner Tochter (und da gehört eine finanzielle Absicherung in der Zukunft) oberste Priorität.

Dass sie mit dem Kind zu ihrer Mutter nach China geht kann ich nicht verantworten, denn sie mag Oma nicht und weint ständig wenn sie dort ist. Oma zwingt sie auch ständig zu Sachen die die kleine nicht machen möchte, wie zum Beispiel "mehr und noch mehr zu essen, auch wenn sie schon satt ist". Zum anderen hängt sie total an mir.

Um was es mir eigentlich ging sind aber Wutausbrüche meiner Freundin. Nicht dass ich mich verletzt fühle, so zerbrechlich bin ich nicht, aber ich kann so meine Arbeit nicht schreiben, wenn ich ständig auf der Flucht bin, und die kleine leidet auch, wenn sie ständig schreit und schimpft.
Ich habe beschlossen mit ihr zum Artzt zu gehen und zu checken, ob mit ihrem Hormonhaushalt alles stimmt. Vielleicht braucht sie ja hier Hilfe. Ansonsten kann ich nicht viel mehr machen, als meine Zeit möglichst effektiv zu nutzen und zu versuchen beides unter einen Hut zu bekommen.

Wenn du alles bis hierher gelesen hast, dann würde mich dein Feedback interessieren. 

Viele Grüße
VaterundStudent





 

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26. Oktober um 20:52
In Antwort auf mel_brit69

Ich würde tatsächlich abklären, ob sie an einer postnatalen Depression leidet? 
Wie sah eure Beziehung vor der Geburt denn aus? Von wem ging der Kinderwunsch aus? Wie lange seid ihr zusammen? Hat sie einen Beruf, den sie vermisst? 
Du musst dir nicht vorwerfen lassen, dass du sie zu wenig unterstützt. Das sehe ich hier nicht. Im Gegenteil. Ich kann mir gut vorstellen, dass eure gemeinsame Paarzeit (Mal alleine ausgehen, Intimitäten  etc.) Wenig bis gar nicht stattfindet. Vielleicht fühlt sie sich als Frau nicht mehr wahrgenommen. Das sind aber Spekulationen...Vielleicht wäre auch eine Paarberatung sinnvoll? 


 

Hallo mel_brit69,
wir waren 2 Monate zusammen als sie schwanger wurde. (Mein Studium lief damals schon. Zwischendrin habe ich ein Jahr pausiert, um mich ein Jahr lang meiner Tochter und ihr zu widmen. Wir sind zu ihrer Familie nach China gereist. Leider hatte ich dort aber kaum bis gar keine Rechte. Mir wurden alle Rechte nach und nach von ihrer Mutter weggenommen. Ich durfte der kleinen nicht einmal mehr einen Apfel geben (sie war 6 Monate alt), da die Oma Angst hatte die kleine könnte krank werden. Dafür hat sie jeden Tag nur Brei reingelöffelt bekommen und als ich vorgeschlagen habe ihr mal andere Sachen zu geben hat man mich aus der Wohnung geworfen. Ich durfte meine Kleine auch nicht rausnehmen, weil es draußen zu gefährlich sei, nur im Hof vor dem Haus. Außerdem nur zu bestimmten Tageszeiten, da es entweder zu heiß oder zu kalt war. Zu hause durfte die kleine nur auf einer desinfizierten 2 Quadratmeter großen Matte liegen (Sie hat gerade das Krabbeln gelernt) weil der Boden zu dreckig sei. usw. aber das ist eine andere Geschichte. )

Sie wollte ein Kind, hat es mir aber nicht gesagt und versucht mich zu überreden ohne Kondom zu machen. Sie könne nicht schwanger werden meinte sie unter anderem. Die genauen Umstände habe ich in der Antwort auf lacaracol beschrieben.
Zwischendrin, nach der Geburt haben wir uns 3 mal getrennt. Immer dann als ihre Mutter angereist kam. Nach 2 Monaten zusammenleben hab ich es nicht mehr ausgehalten und dem ganzen ein "Schluss" gegeben. Sie war dann immer diejenige, die zurück wollte. Ich versuche mein bestes zu geben ihr Liebe, Zuneigung und Geborgenheit zu geben. Ich höre zu, wenn sie sagt, dass sie müde ist und versuche darauf zu reagieren (den Umständen entsprechend). Ich umarme sie jeden Abend und sag ihr, dass sie eine sehr tolle Mutter ist (was ich auch wirklich so meine).
Ich koche ab und zu für sie und nehme mir auch ab und zu einen ganzen Tag für die Familie frei. Aber trotz alledem kann ich leider nicht wirklich viel machen, da mir die Arbeit im Nacken sitzt. 

Sie war früher ein hohes Tier, Managerin und hat die ganze Woche nur gearbeitet. Als ihr das zu viel wurde hat sie die Arbeit gekündigt und wollte ein neues Leben anfangen und ist zum Deutsch lernen von England nach Deutschland gereist, wo sie dann mich kennengelernt hat. Sie ist sehr hübsch und ist in einer reichen Familie als Einzelkind großgeworden und ist es gewöhnt, dass ihr 10-20 Männer gleichzeitig hinterherrennen. Darunter Manager, Firmenbosse, Princton Absolventen usw. 

Und hier sehe ich auch ein Konfliktpotential.

Kann es sein, dass sie sich "verschenkt" fühlt, weil sie plötzlich mit einem 25 Jährigen Studenten zusammen ist, der schon nach 2 Wochen mit ihr zusammen war?

So kommt es mir manchmal vor. Sie sagt nämlich auch oft Sachen wie: "Du hast ja noch kein eigenes Geld verdient." oder "Oh, der so und so ist so erfolgreich"..

Das nehm ich mir alles nicht zu Herzen, denn ich weiß wozu ich fähig bin und sehe mich als durchaus erfolgreichen Menschen, auch wenn ich wie jeder Mensch Macken habe.

Das mit den P.Depressionen würde mich interessieren, aber können die so lange andauern?Eine Paarberatung würde ich sehr gerne machen.


Viele Grüße

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26. Oktober um 20:54

@Vaterundstudent.

Von irgendeiner Empathie für den Threadersteller konnte ich seitens in den bisherigen Beiträgen wenig feststellen.

Dieser Mann muss das ja auch immerhin aushalten, und so selbstverständlich ist es nicht. Meine Sympathie für seine Partnerin tendiert nach dem Gelesenen gegen Null, gelinde gesprochen. Es wird einfach vorausgesetzt, dass er für ihre psychische Stabilität die hauptsächliche Verantwortung trägt. Für eine Frau, die immerhin 12 Jahre älter ist als er selbst und schon etwas mehr vom Leben gesehen haben solte als ein 27jähriger.

Es ist immer leicht zu einer Trennung zu raten - vor allem unbefriedigend, wenn ein Kind mit im Spiel ist. Daher muss dieser junge Mann dann wohl neben dem Studium auch noch die Last tragen, dieser Frau zu innerer Stabilität zu verhelfen.

Mir ist nicht entgangen, dass die bisherige Argumentation zwar nicht falsch, aber doch eher einseitig war. Ihm wurde als Mann  a.) die Verantwortung fürs Kinderkriegen b.) und für das parallele Studium zugesprochen. Klar hat er die. Sie aber etwa nicht, die sich ja wohl auch auf diese Beziehung eingelassen hat? Die ältere Frau ist hier also der absolut zu bemitleidende Unschuldsengel? Und sie muss sich nicht um ihn, er aber ausschließlich um sie sorgen?

Wenn dieser Mann mit seiner Tochter aus dieser teuflischen Situation nicht rauskommt, wird er von den neurotischen (oder sind es eher psychotische?) Anteilen dieser Person angesteckt und psychisch kaputt gehen. Aber diese Erkenntnis, die psychologisch doch wohl sehr naheliegt, habe ich hier noch nicht gelesen.

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26. Oktober um 20:55
In Antwort auf lacaracol

Ok, wenn sie so unselbstständig ist wie du schreibst, dann "erziehe" sie mal ein bisschen.. ansonsten weiss ich nicht, warum du mit einer "nicht alleine lebensfähiger Person" überhaupt soweit gegangen bist, mit ihr ein Kind zu machen, obwohl du wusstest, dass du studieren willst..?

Naja, später ist man immer schlauer. Mein Fehler war, dass ich es damals zu schnell angegangen bin und ihr vertraut habe in Sachen Verhütung-Nicht schwanger werden können. Erziehen lässt sie sich von mir nicht. Sie hört nur auf ihre Mutter. Ganz selten, wenn sie mit ihrer Mutter streit hat fragt sie mich um Rat, und dann sag ich ihr auch direkt wie sie ein glücklicheres Leben gestalten könnte.
Viele Grüße

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26. Oktober um 21:00
In Antwort auf luna1001

Das klingt alles gar nicht gut. Also man kann sagen, dass deine Frau unter Hoch-Stress steht, so hohem Stresslevel, dass ihre Fähigkeit, zu erkennen, dass du auch Gefühle hast, völlig zusammenbricht und sie sich immer weniger unter Kontrolle hat. 

Dann die Sache mit ihrer eigenen Mutter, das ist übel. Also eines ist klar: deiner Frau geht es sehr schlecht und sie braucht dringend Hilfe. Kann das Kind evtl in die Kita gehen? Kann euch irgendwer unterstützen? Ich denke, deine Frau ist psychologisch auch behandlungsbedürftig, aber zunächst sollte dringend für Entlastung gesorgt werden, das ist jetzt mal der erste Schritt.

Hallo.
Das sehe ich genauso. Aus diesem Grund habe ich mir jetzt ein Semester länger Zeit genommen, damit ich nicht auch noch Vorlesungen hören muss, sondern nur Zeit für die Masterarbeit und Familie habe. Kitas sind ausgebucht bis nächstes Jahr August. Es gibt ein Angebot der Uni wo sie 2 mal die Woche die kleine abgeben kann, aber das ist auch alles an Unterstützung von außen. Meine Mutter arbeitet vollzeit und ist alleinerziehend. 
Ich versuche derzeit doch noch eine Kita Stelle klar zu machen, oder das Angebot auf 3 Tage die Woche auszuweiten. Zur Not würde ich auch eine Tagesmutter bezahlen, aber dazu müsste ich einen 4. Kredit aufnehmen, da ihre Familie ja nichts beisteuert und ich weiß nicht wo ich den herbekommen sollte.
Am besten wäre es, wenn das Kind einen Kitaplatz bekommt und meine Freundin arbeiten oder Deutsch lernen darf. Dann hat sie auch etwas zu tun und ist nicht so alleine. Aber das ist leichter gesagt als getan.
Im Januar geht sie erstmal für ein-ein halb Monate zu ihrer Mutter. Ich hab zwar große Sorgen um meine Tochter, aber die feiern dort Neujahr und außerdem muss ich wie gesagt momentan sehr viel an der Arbeit schreiben.

Viele Grüße

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26. Oktober um 21:03
In Antwort auf jasmin7190

überfordert? von was denn?

Hallo Jasmin.
Sie ist in der Tat völlig überfordert. 
Sie kann sich ja kaum dazu überwinden mal mit der kleinen raus in die Stadt zu gehen, so überfordert ist sie. Sie schläft außerdem nachts nicht, aber das war schon vor dem Kind ein großes Problem. Unsere Tochter schläft nachts relativ gut (wenn man das bei Kleinkindern überhaupt sagen kann )
 

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26. Oktober um 21:06
In Antwort auf lacaracol

Ich glaube der Streff kommt eher wegen Unterforderung. Der fällt doch die Decke auf den Kopf.. 

Wenig bis nichts zu tun zu haben und immer nur das selbe ist furchtbar.. da wurde ich regelmässig depressiv.. Erst daraus folgt dann das Gefühl, dass man nichts mehr schafft.. und somit fühlt man sich schlussendlich überfordert..

Sie weiss nichts mit sich anzufangen und ich würde behaupten, sie steckt schon viel zuweit drin um aus dieser Stimmung wieder alleine rauszukommrn.. 

Der Partner kann helfen, ist aber nicht ihr Therapeut und auch nicht dafür da.. 

@Te
hast dir schon mal überlegt, sie zu nem Therapeuten zu schicken?

Ich glaube das schlimmste an der ganzen Sache ist es, dass es immer nur das selbe ist. Das kann ich auch gut nachvollziehen. Sie hat ja immer den gleichen Tagesablauf und kann auch nicht "einfach mal Pause machen". 

Ich werde es ihr mal anbieten.

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26. Oktober um 21:12
In Antwort auf schnell91

@Vaterundstudent.

Von irgendeiner Empathie für den Threadersteller konnte ich seitens in den bisherigen Beiträgen wenig feststellen.

Dieser Mann muss das ja auch immerhin aushalten, und so selbstverständlich ist es nicht. Meine Sympathie für seine Partnerin tendiert nach dem Gelesenen gegen Null, gelinde gesprochen. Es wird einfach vorausgesetzt, dass er für ihre psychische Stabilität die hauptsächliche Verantwortung trägt. Für eine Frau, die immerhin 12 Jahre älter ist als er selbst und schon etwas mehr vom Leben gesehen haben solte als ein 27jähriger.

Es ist immer leicht zu einer Trennung zu raten - vor allem unbefriedigend, wenn ein Kind mit im Spiel ist. Daher muss dieser junge Mann dann wohl neben dem Studium auch noch die Last tragen, dieser Frau zu innerer Stabilität zu verhelfen.

Mir ist nicht entgangen, dass die bisherige Argumentation zwar nicht falsch, aber doch eher einseitig war. Ihm wurde als Mann  a.) die Verantwortung fürs Kinderkriegen b.) und für das parallele Studium zugesprochen. Klar hat er die. Sie aber etwa nicht, die sich ja wohl auch auf diese Beziehung eingelassen hat? Die ältere Frau ist hier also der absolut zu bemitleidende Unschuldsengel? Und sie muss sich nicht um ihn, er aber ausschließlich um sie sorgen?

Wenn dieser Mann mit seiner Tochter aus dieser teuflischen Situation nicht rauskommt, wird er von den neurotischen (oder sind es eher psychotische?) Anteilen dieser Person angesteckt und psychisch kaputt gehen. Aber diese Erkenntnis, die psychologisch doch wohl sehr naheliegt, habe ich hier noch nicht gelesen.

Hallo schnell.
Das Kind wollte wie gesagt sie. Sie hat es ja vor meiner Zeit systematisch versucht. Ihre Eltern haben ihr sogar eine Belohnung versprochen, wenn sie es schafft, aber das ist jetzt erstmal egal.
Mein Fehler war dem allem Glauben zu schenken. Ich dachte, wenn sie als fast 40 Jährige sagt sie könne nicht schwanger werden seit 10 Jahren, dann würde das auch so sein.
Das Studium lief zum Zeitpunkt schon als ich sie kennenlernte.
Psychologisch gehe ich davon nicht kapput, weil ich mich davon auch gefühlsmäßig distanzieren kann. Ich habe nur Angst, dass entweder mein Studium deshalb den Bach runter geht, oder sie völlig durchbrennt. Am meisten Sorgen mache ich mir darüber, dass sie beschließen könnte unsere Tochter zu ihrer Mutter zu nehmen, denn das wäre für die kleine absolut grausam. Meiner Meinung nach hat ihre Mutter 0 Ahnung von Kindern. Dasselbe denkt diese aber über mich, da ich ja ein Mann bin und erst 27. Wie kann ein Mann in dem Alter schon wissen wie man mit Kindern umgeht?
Die Tatsachen sprechen aber für mich: Meine Kleine weint so gut wie gar nicht wenn sie mit mir ist, sie legt sich freiwillig auf den Boden, wenn ich sage "Windeln wechseln" und auch sonst hängt sie total an mir. So schlimm kann meine Erziehung also nicht sein. Die Oma hingegen hat sie schon oft gehauen und weint auch ständig wenn sie bei der ist.

Viele Grüße und Danke für das positive Feedback.
 

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26. Oktober um 21:25
In Antwort auf lacaracol

Ich glaube der Streff kommt eher wegen Unterforderung. Der fällt doch die Decke auf den Kopf.. 

Wenig bis nichts zu tun zu haben und immer nur das selbe ist furchtbar.. da wurde ich regelmässig depressiv.. Erst daraus folgt dann das Gefühl, dass man nichts mehr schafft.. und somit fühlt man sich schlussendlich überfordert..

Sie weiss nichts mit sich anzufangen und ich würde behaupten, sie steckt schon viel zuweit drin um aus dieser Stimmung wieder alleine rauszukommrn.. 

Der Partner kann helfen, ist aber nicht ihr Therapeut und auch nicht dafür da.. 

@Te
hast dir schon mal überlegt, sie zu nem Therapeuten zu schicken?

Hi lacaracol.
Da hast du wahrscheinlich Recht. Es kann auch ganz schön belastend sein, wenn man kaum etwas zu tun hat. Hier unterscheiden sich die Menschen. Es gibt Menschen die damit gar nicht klar kommen. Sie wissen nicht, wie man den Tag gestalten kann und die Tatsache, dass man im goldenen Käfig sitzt und aus dieser Situation nicht rauskommt kann sehr belasten. Ich denke, dass sie so ein Mensch ist, jemand der von Natur aus nicht unternehmenslustig ist und auch nie wirklich gelernt hat so eine Situation zu meistern. Ich behaupte von mir, dass mir das nicht viel ausmachen würde, weil ich immer sehr viel Ideen habe und gerne Sachen unternehme, aber sie treibt es in den Wahnsinn.
Ich schlage ihr auch oft Sachen vor wie "Ich habe hier eine Mutter kennengelernt die auch aus China kommt. Heute ist Flohmarkt in der Stadt. Ihr könnt dort zusammen hingehen. Am Abend nach dem lernen geselle ich mich zu euch."Aber meistens hat sie schon am morgen gar keine Lust irgendwas in die Richtung zu tun, und hat auch ihre Mutter im Nacken sitzen, die es gar nicht gut findet, wenn das Kind nicht zu hause am Tisch zu mittag isst (Sie muss jeden Tag aufschreiben was die kleine gegessen hat und ob sie auch vernünftig eine feste Windel voll gemacht hat. usw.). Außerdem könnte es draußen zu kalt oder zu heiß sein. usw.
Meine Freundin hat mit großer Sicherheit auch noch das Problem, dass sie sich zwischen Ihrer Mutter und mir hin und hergerissen fühlt. Das ist sicher auch ein großer Stressfaktor. 

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26. Oktober um 21:27
In Antwort auf jasmin7190

warte mal....
sie ist den ganzen tag daheim und soll sich dann auch noch eine Haushaltshilfe holen & das Kind weggeben?

ist echt nicht böse gemeint!!!! aber für was wird man dann mutter?

Ja. Sie braucht halt auch mal eine Auszeit. Das verstehe ich auch. Es kann sehr anstrengend sein, wenn man der Situation nicht entkommen kann. Aber so wirklich verstehe ich nicht, warum sie an ihrer Situation nichts ändert, indem sie mal etwas mit anderen unternimmt. Ich finde da schießt sie sich selbst ins Bein. Sie könnte eigentlich auch eine sehr schöne Zeit mit unserer Tochter und anderen Müttern haben. Aber darauf hat sie partout keine Lust.
 

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26. Oktober um 21:29
In Antwort auf luna1001

Die Frau ist dazu alleine eindeutig nicht gut in der Lage, aber jetzt ist es schon so, dass sie Mutter ist und zwar eine, die diese Hilfe dringend benötigt mMn, denn das Kindeswohl sollte ja an erster Stelle stehen, oder?

Ich würde lieber eine Tagesmutter bezahlen mit einem weiteren Kredit, als dass ich meine Tochter Stress aussetze. Wenn sie weiterhin so gestresst ist, dann tut das dem Kind auch nicht gut. Kinder sind ja sehr feinfühlig bei sowas. Nur weiß ich nicht woher ich den 4. Kredit bekommen könnte und wie ich ihn zurückbezahlen sollte. Eigentlich haben die ja genug Geld in der Familie. Der Vater war Firmenboss und sie könnten locker eine Tagesmutter einstellen. Aber da legt die Oma ein Veto ein. Sie bezahlen nichts für uns, solange wir zusammen leben.

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26. Oktober um 21:34

Danke an alle die hier etwas geschrieben haben.

Ich schreibe nun erstmal an meiner Arbeit weiter und schau die Tage nochmal hier rein. 
Ich versuche einen Kitaplatz zu bekommen und sie zu entlasten so gut es geht. Trotz Wecker-Verbot werde ich früh aufstehen und versuchen solage die beiden schlafen schon etwas zu arbeiten, damit ich mehr Zeit habe am Nachmittag.

Was ich sonst noch tun kann weiß ich im Moment nicht. 
Einige Ratschläge waren sehr hilfreich. Ich werde einmal darüber nachdenken.
Viele Grüße
VaterundStudent

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26. Oktober um 21:40
In Antwort auf vaterundstudent

Hallo schnell.
Das Kind wollte wie gesagt sie. Sie hat es ja vor meiner Zeit systematisch versucht. Ihre Eltern haben ihr sogar eine Belohnung versprochen, wenn sie es schafft, aber das ist jetzt erstmal egal.
Mein Fehler war dem allem Glauben zu schenken. Ich dachte, wenn sie als fast 40 Jährige sagt sie könne nicht schwanger werden seit 10 Jahren, dann würde das auch so sein.
Das Studium lief zum Zeitpunkt schon als ich sie kennenlernte.
Psychologisch gehe ich davon nicht kapput, weil ich mich davon auch gefühlsmäßig distanzieren kann. Ich habe nur Angst, dass entweder mein Studium deshalb den Bach runter geht, oder sie völlig durchbrennt. Am meisten Sorgen mache ich mir darüber, dass sie beschließen könnte unsere Tochter zu ihrer Mutter zu nehmen, denn das wäre für die kleine absolut grausam. Meiner Meinung nach hat ihre Mutter 0 Ahnung von Kindern. Dasselbe denkt diese aber über mich, da ich ja ein Mann bin und erst 27. Wie kann ein Mann in dem Alter schon wissen wie man mit Kindern umgeht?
Die Tatsachen sprechen aber für mich: Meine Kleine weint so gut wie gar nicht wenn sie mit mir ist, sie legt sich freiwillig auf den Boden, wenn ich sage "Windeln wechseln" und auch sonst hängt sie total an mir. So schlimm kann meine Erziehung also nicht sein. Die Oma hingegen hat sie schon oft gehauen und weint auch ständig wenn sie bei der ist.

Viele Grüße und Danke für das positive Feedback.
 

Leider habe ich inzwischen mehr Ahnung, wie man Frauen hilft als wie man Männern hilft. Dafür gibt es natürlich auch verständliche Gründe (und zwar wegen der immer noch unterlegenen Situation vieler Frauen). - Aber es gibt nunmal auch die umgekehrten Fälle. Konkret heißt dies: Wer kennt sich aus, wie man diesem Mann ermöglicht, seine Tochter im Trennungsfall zu behalten? Wo und wie kann er juristisch Rat finden?

Mir ist zwar klar, dass er es nochmal "gütlich" versuchen möchte, aber ich fürchte einfach, dass irgendwann seine Tochter bei einer leicht psychotischen Mutter verbleibt. Diesem Mann muss geholfen werden! Genauso wie ich auch versuchen würde, in einer umgekehrten Situation einer Frau zu helfen.

Kennt sich jemand aus? (Ich leider nicht).

 

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26. Oktober um 21:40

Kann es sein dass du eigentlich nur noch mit ihr zusammen bist, weil du Angst hast dass sie sonst einfach mit deiner Tochter nach China abhaut?

Tut mir leid, aber ich verstehe WIRKLICH nicht warum du dir das antust! Ja, deine Tochter. Aber sonst??? Du willst doch nicht sagen dass du diese Frau liebst für das was sie so getan hat? Nämlich dich nach Strich und Faden auszunützen, bis zum heutigen Tag!

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26. Oktober um 21:45
In Antwort auf schnell91

Leider habe ich inzwischen mehr Ahnung, wie man Frauen hilft als wie man Männern hilft. Dafür gibt es natürlich auch verständliche Gründe (und zwar wegen der immer noch unterlegenen Situation vieler Frauen). - Aber es gibt nunmal auch die umgekehrten Fälle. Konkret heißt dies: Wer kennt sich aus, wie man diesem Mann ermöglicht, seine Tochter im Trennungsfall zu behalten? Wo und wie kann er juristisch Rat finden?

Mir ist zwar klar, dass er es nochmal "gütlich" versuchen möchte, aber ich fürchte einfach, dass irgendwann seine Tochter bei einer leicht psychotischen Mutter verbleibt. Diesem Mann muss geholfen werden! Genauso wie ich auch versuchen würde, in einer umgekehrten Situation einer Frau zu helfen.

Kennt sich jemand aus? (Ich leider nicht).

 

Noch ein Nachtrag nach wiederholtem Lesen.

Ich kann es nicht fassen:

Dein noch sehr kleines Kind wird von der Oma geschlagen????

Das ist kriminell.


Leider kommst Du jetzt mit dieser Erkenntnis noch mehr unter Stress, und ich habe ein schlechtes Gewissen, weil ich keinen Rat finde.

Versuche unbedingt solche Situationen gerichtsfest zu dokumentieren!!!!  Absolut erforderlich, wenn Dir Deine Tochter lieb ist, was ich allerdings unbedingt glauben möchte (was Du schreibst, wirkt wenigstens glaubwürdig - aber in einem solchen Medium wie diesem weiß man niemals etwas definitiv - dennoch gehe ich von Deiner Wahrhaftigkeit aus).

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26. Oktober um 21:55

@vaterundstudent.

Bitte schreib uns, dass das nicht wahr ist:

"Die Oma hingegen hat sie schon oft gehauen und weint auch ständig wenn sie bei der ist."

(Die Syntax des Satzes ist nicht ganz korrekt. Du wolltest wohl schreiben: ", und sie weint auch ständig, wenn sie bei der ist.".

Wenn es hier nicht die für mich unüberbrückbare Schranke der Anonymität gäbe und nähere Informationen über die beteiligten Personen hätte, würde ich Anzeige gegen die Großmutter erstatten! Das muss Dir klar sein. Auch der früher übliche kleine pädagogische Klaps ist heute strafbar (zumindest werden die Eltern polizeilich/staatsanwaltlich belehrt). Aber eine ganz andere Sache ist es, wenn KLEINSTKINDER ins Spiel kommen. Da geht es schlicht um Körperverletzung. Auch das niedliche Wort "hauen" macht es nicht besser.

Kindern etwas antun - das geht gar nicht!

Ich wünschte, ich hätte das hier nie gelesen. Vielleicht wissen ja einige User mehr Rat als ich.
 

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26. Oktober um 21:55
In Antwort auf schnell91

Noch ein Nachtrag nach wiederholtem Lesen.

Ich kann es nicht fassen:

Dein noch sehr kleines Kind wird von der Oma geschlagen????

Das ist kriminell.


Leider kommst Du jetzt mit dieser Erkenntnis noch mehr unter Stress, und ich habe ein schlechtes Gewissen, weil ich keinen Rat finde.

Versuche unbedingt solche Situationen gerichtsfest zu dokumentieren!!!!  Absolut erforderlich, wenn Dir Deine Tochter lieb ist, was ich allerdings unbedingt glauben möchte (was Du schreibst, wirkt wenigstens glaubwürdig - aber in einem solchen Medium wie diesem weiß man niemals etwas definitiv - dennoch gehe ich von Deiner Wahrhaftigkeit aus).

Nein, ich denke die Kleine hat die Oma gehauen...

Wobei auch das nicht grad ein gutes Zeichen ist.
Im Endeffekt glaub ich von einer Trennung würden alle außer dem Kind profitieren - außer es darf beim Vater bleiben

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26. Oktober um 22:03

Ich muss @schnell absolut recht geben und finde auch, du verkennst den Ernst der Lage, lieber TE. Deine Frau ist eindeutig grenzwertig überfordert mit allem. Ihr braucht wirklich sehr rasch Hilfe. Auch würde ich keinesfalls zulassen, dass deine Tochter für 1,5 Monate ohne dich nach China gebracht wird! Bestehe bitte darauf, dass du mitkommst, das ist sehr wichtig für dein Kind. Dann eine Tagesmutter suchen, oder holt euch Hilfe beim Jugendamt. Du brauchst absolut KEINE Angst vor denen haben, sie können wirklich sehr gut helfen und haben dann auch im Falle einer evtl Trennung bereits die Fakten zum Kindeswohl im Blick. Sie können Familienhelferinnen schicken und noch vieles mehr. Aber nimm das bitte alles nicht auf die leichte Schulter, du bist glaube ich nach wie vor extrem naiv.

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27. Oktober um 0:51
In Antwort auf vaterundstudent

Hi lacaracol.
Da hast du wahrscheinlich Recht. Es kann auch ganz schön belastend sein, wenn man kaum etwas zu tun hat. Hier unterscheiden sich die Menschen. Es gibt Menschen die damit gar nicht klar kommen. Sie wissen nicht, wie man den Tag gestalten kann und die Tatsache, dass man im goldenen Käfig sitzt und aus dieser Situation nicht rauskommt kann sehr belasten. Ich denke, dass sie so ein Mensch ist, jemand der von Natur aus nicht unternehmenslustig ist und auch nie wirklich gelernt hat so eine Situation zu meistern. Ich behaupte von mir, dass mir das nicht viel ausmachen würde, weil ich immer sehr viel Ideen habe und gerne Sachen unternehme, aber sie treibt es in den Wahnsinn.
Ich schlage ihr auch oft Sachen vor wie "Ich habe hier eine Mutter kennengelernt die auch aus China kommt. Heute ist Flohmarkt in der Stadt. Ihr könnt dort zusammen hingehen. Am Abend nach dem lernen geselle ich mich zu euch."Aber meistens hat sie schon am morgen gar keine Lust irgendwas in die Richtung zu tun, und hat auch ihre Mutter im Nacken sitzen, die es gar nicht gut findet, wenn das Kind nicht zu hause am Tisch zu mittag isst (Sie muss jeden Tag aufschreiben was die kleine gegessen hat und ob sie auch vernünftig eine feste Windel voll gemacht hat. usw.). Außerdem könnte es draußen zu kalt oder zu heiß sein. usw.
Meine Freundin hat mit großer Sicherheit auch noch das Problem, dass sie sich zwischen Ihrer Mutter und mir hin und hergerissen fühlt. Das ist sicher auch ein großer Stressfaktor. 

Hmmmm... ojeh.. du steckst in keiner einfachen Situation..

Mir fällt momentan nur folgendes ein:
3 bis 8 mal am Tag zu telefonieren ist unglaublich viel! Da kann sie ja gar nichts eigenes machen, nebst Kind, wenn sie dauern erreichbar sein muss.. 

Versuche deine Freundin dazu zu bewegen, die Mutter für die nächsten 2 Wochen nicht zu konraktieren.. 

Ich kann mir vorstellen, dass ihre unselbstständigkeit daher rührt.. 

Das ist wie Hausaufgaben machen.. da räumen die meisten erst mal die gesamte Wohnung auf, nur um dann sagen zu können, man hätte keine Zeit für die Hausaufgaben gemacht.. 

..die Mutter ist ständig erreichbar.. also muss deine Freundin, gar nicht selbstständig denken, um das Problem zu lösen, sondern nur Muddi anrufen.. 

Ich würd ihr das nahelegen und falls sie strikt dagegen ist, allenfalls mal den Internetanschluss kappen und evtl. auch ihr Handyabo kündigen.. 


Da ja auch du in der Wohnung wohnst, kannst du bestimmt mal anbringen, dass die Mutter zumindest bist zum Masterabschluss nicht mehr kommen soll.. da du deine eigenen 4 Wände zum lernen brauchst.. Punkt. 



Ansonsten sehe ich es gleich wie schnell91.. fang an jegliche Beweise zu sichern.. Führe Tagebuch über die Ereignisse, welche vor Gericht relevant sein könnten..


..und sei achtsam, was ihre Ferienplanung angeht..
 

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27. Oktober um 9:32
In Antwort auf vaterundstudent

Hallo mel_brit69,
wir waren 2 Monate zusammen als sie schwanger wurde. (Mein Studium lief damals schon. Zwischendrin habe ich ein Jahr pausiert, um mich ein Jahr lang meiner Tochter und ihr zu widmen. Wir sind zu ihrer Familie nach China gereist. Leider hatte ich dort aber kaum bis gar keine Rechte. Mir wurden alle Rechte nach und nach von ihrer Mutter weggenommen. Ich durfte der kleinen nicht einmal mehr einen Apfel geben (sie war 6 Monate alt), da die Oma Angst hatte die kleine könnte krank werden. Dafür hat sie jeden Tag nur Brei reingelöffelt bekommen und als ich vorgeschlagen habe ihr mal andere Sachen zu geben hat man mich aus der Wohnung geworfen. Ich durfte meine Kleine auch nicht rausnehmen, weil es draußen zu gefährlich sei, nur im Hof vor dem Haus. Außerdem nur zu bestimmten Tageszeiten, da es entweder zu heiß oder zu kalt war. Zu hause durfte die kleine nur auf einer desinfizierten 2 Quadratmeter großen Matte liegen (Sie hat gerade das Krabbeln gelernt) weil der Boden zu dreckig sei. usw. aber das ist eine andere Geschichte. )

Sie wollte ein Kind, hat es mir aber nicht gesagt und versucht mich zu überreden ohne Kondom zu machen. Sie könne nicht schwanger werden meinte sie unter anderem. Die genauen Umstände habe ich in der Antwort auf lacaracol beschrieben.
Zwischendrin, nach der Geburt haben wir uns 3 mal getrennt. Immer dann als ihre Mutter angereist kam. Nach 2 Monaten zusammenleben hab ich es nicht mehr ausgehalten und dem ganzen ein "Schluss" gegeben. Sie war dann immer diejenige, die zurück wollte. Ich versuche mein bestes zu geben ihr Liebe, Zuneigung und Geborgenheit zu geben. Ich höre zu, wenn sie sagt, dass sie müde ist und versuche darauf zu reagieren (den Umständen entsprechend). Ich umarme sie jeden Abend und sag ihr, dass sie eine sehr tolle Mutter ist (was ich auch wirklich so meine).
Ich koche ab und zu für sie und nehme mir auch ab und zu einen ganzen Tag für die Familie frei. Aber trotz alledem kann ich leider nicht wirklich viel machen, da mir die Arbeit im Nacken sitzt. 

Sie war früher ein hohes Tier, Managerin und hat die ganze Woche nur gearbeitet. Als ihr das zu viel wurde hat sie die Arbeit gekündigt und wollte ein neues Leben anfangen und ist zum Deutsch lernen von England nach Deutschland gereist, wo sie dann mich kennengelernt hat. Sie ist sehr hübsch und ist in einer reichen Familie als Einzelkind großgeworden und ist es gewöhnt, dass ihr 10-20 Männer gleichzeitig hinterherrennen. Darunter Manager, Firmenbosse, Princton Absolventen usw. 

Und hier sehe ich auch ein Konfliktpotential.

Kann es sein, dass sie sich "verschenkt" fühlt, weil sie plötzlich mit einem 25 Jährigen Studenten zusammen ist, der schon nach 2 Wochen mit ihr zusammen war?

So kommt es mir manchmal vor. Sie sagt nämlich auch oft Sachen wie: "Du hast ja noch kein eigenes Geld verdient." oder "Oh, der so und so ist so erfolgreich"..

Das nehm ich mir alles nicht zu Herzen, denn ich weiß wozu ich fähig bin und sehe mich als durchaus erfolgreichen Menschen, auch wenn ich wie jeder Mensch Macken habe.

Das mit den P.Depressionen würde mich interessieren, aber können die so lange andauern?Eine Paarberatung würde ich sehr gerne machen.


Viele Grüße

du hast dir sozusagen nach 2 Monaten ein Kind andrehen lassen.  wie kann man sonaiv sein und das mit dem "kann nicht schwanger werden" glauben??     wieso machst du diese Beziehung mit??  sie ist 38...  und du?

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27. Oktober um 9:33
In Antwort auf vaterundstudent

Hallo Jasmin.
Sie ist in der Tat völlig überfordert. 
Sie kann sich ja kaum dazu überwinden mal mit der kleinen raus in die Stadt zu gehen, so überfordert ist sie. Sie schläft außerdem nachts nicht, aber das war schon vor dem Kind ein großes Problem. Unsere Tochter schläft nachts relativ gut (wenn man das bei Kleinkindern überhaupt sagen kann )
 

Überfordert oder faul ... das ist die Frage

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27. Oktober um 9:34
Beste Antwort
In Antwort auf vaterundstudent

Ja. Sie braucht halt auch mal eine Auszeit. Das verstehe ich auch. Es kann sehr anstrengend sein, wenn man der Situation nicht entkommen kann. Aber so wirklich verstehe ich nicht, warum sie an ihrer Situation nichts ändert, indem sie mal etwas mit anderen unternimmt. Ich finde da schießt sie sich selbst ins Bein. Sie könnte eigentlich auch eine sehr schöne Zeit mit unserer Tochter und anderen Müttern haben. Aber darauf hat sie partout keine Lust.
 

du solltest versuchen das Sorgerecht zu bekommen und gehen!!

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27. Oktober um 9:36
In Antwort auf vaterundstudent

Danke an alle die hier etwas geschrieben haben.

Ich schreibe nun erstmal an meiner Arbeit weiter und schau die Tage nochmal hier rein. 
Ich versuche einen Kitaplatz zu bekommen und sie zu entlasten so gut es geht. Trotz Wecker-Verbot werde ich früh aufstehen und versuchen solage die beiden schlafen schon etwas zu arbeiten, damit ich mehr Zeit habe am Nachmittag.

Was ich sonst noch tun kann weiß ich im Moment nicht. 
Einige Ratschläge waren sehr hilfreich. Ich werde einmal darüber nachdenken.
Viele Grüße
VaterundStudent

also ich verstehe überhaupt nicht wie du der Frau die dir ein Kind untergejubelt hat, sich jetzt nicht kümmern will... auch noch den A**** puderst? 

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27. Oktober um 11:18
Beste Antwort
In Antwort auf vaterundstudent

Hallo mel_brit69,
wir waren 2 Monate zusammen als sie schwanger wurde. (Mein Studium lief damals schon. Zwischendrin habe ich ein Jahr pausiert, um mich ein Jahr lang meiner Tochter und ihr zu widmen. Wir sind zu ihrer Familie nach China gereist. Leider hatte ich dort aber kaum bis gar keine Rechte. Mir wurden alle Rechte nach und nach von ihrer Mutter weggenommen. Ich durfte der kleinen nicht einmal mehr einen Apfel geben (sie war 6 Monate alt), da die Oma Angst hatte die kleine könnte krank werden. Dafür hat sie jeden Tag nur Brei reingelöffelt bekommen und als ich vorgeschlagen habe ihr mal andere Sachen zu geben hat man mich aus der Wohnung geworfen. Ich durfte meine Kleine auch nicht rausnehmen, weil es draußen zu gefährlich sei, nur im Hof vor dem Haus. Außerdem nur zu bestimmten Tageszeiten, da es entweder zu heiß oder zu kalt war. Zu hause durfte die kleine nur auf einer desinfizierten 2 Quadratmeter großen Matte liegen (Sie hat gerade das Krabbeln gelernt) weil der Boden zu dreckig sei. usw. aber das ist eine andere Geschichte. )

Sie wollte ein Kind, hat es mir aber nicht gesagt und versucht mich zu überreden ohne Kondom zu machen. Sie könne nicht schwanger werden meinte sie unter anderem. Die genauen Umstände habe ich in der Antwort auf lacaracol beschrieben.
Zwischendrin, nach der Geburt haben wir uns 3 mal getrennt. Immer dann als ihre Mutter angereist kam. Nach 2 Monaten zusammenleben hab ich es nicht mehr ausgehalten und dem ganzen ein "Schluss" gegeben. Sie war dann immer diejenige, die zurück wollte. Ich versuche mein bestes zu geben ihr Liebe, Zuneigung und Geborgenheit zu geben. Ich höre zu, wenn sie sagt, dass sie müde ist und versuche darauf zu reagieren (den Umständen entsprechend). Ich umarme sie jeden Abend und sag ihr, dass sie eine sehr tolle Mutter ist (was ich auch wirklich so meine).
Ich koche ab und zu für sie und nehme mir auch ab und zu einen ganzen Tag für die Familie frei. Aber trotz alledem kann ich leider nicht wirklich viel machen, da mir die Arbeit im Nacken sitzt. 

Sie war früher ein hohes Tier, Managerin und hat die ganze Woche nur gearbeitet. Als ihr das zu viel wurde hat sie die Arbeit gekündigt und wollte ein neues Leben anfangen und ist zum Deutsch lernen von England nach Deutschland gereist, wo sie dann mich kennengelernt hat. Sie ist sehr hübsch und ist in einer reichen Familie als Einzelkind großgeworden und ist es gewöhnt, dass ihr 10-20 Männer gleichzeitig hinterherrennen. Darunter Manager, Firmenbosse, Princton Absolventen usw. 

Und hier sehe ich auch ein Konfliktpotential.

Kann es sein, dass sie sich "verschenkt" fühlt, weil sie plötzlich mit einem 25 Jährigen Studenten zusammen ist, der schon nach 2 Wochen mit ihr zusammen war?

So kommt es mir manchmal vor. Sie sagt nämlich auch oft Sachen wie: "Du hast ja noch kein eigenes Geld verdient." oder "Oh, der so und so ist so erfolgreich"..

Das nehm ich mir alles nicht zu Herzen, denn ich weiß wozu ich fähig bin und sehe mich als durchaus erfolgreichen Menschen, auch wenn ich wie jeder Mensch Macken habe.

Das mit den P.Depressionen würde mich interessieren, aber können die so lange andauern?Eine Paarberatung würde ich sehr gerne machen.


Viele Grüße

Lieber Vaterunstudent,
eine kompliziertere Geschichte habe ich noch nie gehört, leider. Ich sehe dich in einer Lage, aus der es fast keinen Ausweg zu geben scheint. Du hast diese Frau ja nach nur 2 Monaten kennenlernen gar nicht gekannt. Und die Geschichte mit der auf Täuschung basierenden Schwangerschaft...sehr krank, ihrerseits. Entschuldige, wenn ich das so ausdrücke. Sie war Managerin und macht heute keinen Schritt, ohne ihre Mutter in China zu fragen?
Und nun lebst du mit einer " Fremden" zusammen, gäbe es deine Tochter nicht, hättest du dich sicher längst getrennt. Und nun erträgst du jeden Tag ihre Launen, lebst in einer lieblosen Partnerschaft, immer in der Angst, sie könnte mit deiner Tochter für immer nach China verschwinden? 
Was raten Freunde dir? 
Achte gut auf dich, aber einen anderen Rat  als professionelle Hilfe zu suchen, kann ich dir leider nicht geben. Da sind einfach zu viele Faktoren im Spiel (Ängste, Abhängigkeiten, kulturelle Unterschiede, Altersunterschied, Zukunftsperspektiven, Vertrauensbruch, wo sollte man hier als Laie ansetzen?)
Alles Gute für Dich, und viel Kraft

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30. Oktober um 0:13
In Antwort auf melonchen1

Kann es sein dass du eigentlich nur noch mit ihr zusammen bist, weil du Angst hast dass sie sonst einfach mit deiner Tochter nach China abhaut?

Tut mir leid, aber ich verstehe WIRKLICH nicht warum du dir das antust! Ja, deine Tochter. Aber sonst??? Du willst doch nicht sagen dass du diese Frau liebst für das was sie so getan hat? Nämlich dich nach Strich und Faden auszunützen, bis zum heutigen Tag!

Hi.
Nein kann nicht sein, sonst hätte ich mich schon längst getrennt. 
Das Recht mit dem Kind einfach ins Ausland abzuhauen ist hat sie nicht. Das ist nicht so einfach. Das geht nur mit meiner Einwilligung.
Selbst wenn sie das schaffen würde, wäre es nicht legal und schlimmstenfalls müsste ich unsere Tochter halt in China besuchen. Da ich mich dort gut auskenne und mit dem Vater eine sehr gute Beziehung habe der in der Familie das sagen hat (er würde das nie akzeptieren, dass sie das macht, und sie müsste ja bei ihm wohnen) wäre ich bei denen zu hause immer willkommen, wenn ich das Kind sehen möchte. 
Aber wie gesagt, das ist sowieso nur mit meiner Einwilligung möglich.

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30. Oktober um 0:31
In Antwort auf melonchen1

Kann es sein dass du eigentlich nur noch mit ihr zusammen bist, weil du Angst hast dass sie sonst einfach mit deiner Tochter nach China abhaut?

Tut mir leid, aber ich verstehe WIRKLICH nicht warum du dir das antust! Ja, deine Tochter. Aber sonst??? Du willst doch nicht sagen dass du diese Frau liebst für das was sie so getan hat? Nämlich dich nach Strich und Faden auszunützen, bis zum heutigen Tag!

Nein, das ist nicht der Fall.Sie kann das Kind nur mit meiner Einwilligung nach China mitnehmen, und selbst wenn, dann würde ihr Vater das nie erlauben. Wie gesagt haben wir uns schon 3 mal getrennt und ich finde es charakterlos, dass sie mir das Kind "aufgedrängt" hat. Seit die Oma aber nicht mehr bei uns wohnt hat sich meine Freundin aber auch schon gebessert. Sie hat mehr Vertrauen in meine Erziehung  - weil sie gesehen hat, dass es funktioniert - und auch beziehungsmäßig hat sich einiges gebessert. Im Moment leidet die Beziehung aber hauptsächlich an der Situation, die von Natur aus nicht einfach ist. Dass Mann arbeiten muss und Frau aufs Kind aufpassen und beide überfordert sind ist ja ein klassisches Familiendrama. Ich bin auch kein Mensch der kurzfristig etwas beendet. Wenn die Situation momentan nicht stimmt, dann gebe ich deshalb nicht gleich alles auf, aber ich möchte, dass sich etwas ändert. Bisher hat sich schon viel verbessert. Dass wir überhaupt zu dritt ohne Oma leben ist schon eine sehr große Verbesserung. Der nächste Schritt ist danach zu schauen, dass sie wieder arbeiten kann und das Kind in einer Kita einen Platz findet (das ging bisher wegen dem ganzen reisen nicht und auch weil die kleine eine Zeit lang schwer krank war).Ich versuche nach Lösungen zu suchen und sehe wie es sich entwickeln wird. Wenn sich aber an der Beziehung nichts bewegt, dann werde ich auch einen Schlussstrich ziehen. Wenn sich meine Vermutung bestätigt, dass sie wirklich nur ein Kind wollte und grundsätzlich keine Lust auf eine Beziehung hat, dann wäre das auf jeden Fall ein Grund für mich sofort Schluss zu machen. 

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30. Oktober um 0:34
In Antwort auf schnell91

Noch ein Nachtrag nach wiederholtem Lesen.

Ich kann es nicht fassen:

Dein noch sehr kleines Kind wird von der Oma geschlagen????

Das ist kriminell.


Leider kommst Du jetzt mit dieser Erkenntnis noch mehr unter Stress, und ich habe ein schlechtes Gewissen, weil ich keinen Rat finde.

Versuche unbedingt solche Situationen gerichtsfest zu dokumentieren!!!!  Absolut erforderlich, wenn Dir Deine Tochter lieb ist, was ich allerdings unbedingt glauben möchte (was Du schreibst, wirkt wenigstens glaubwürdig - aber in einem solchen Medium wie diesem weiß man niemals etwas definitiv - dennoch gehe ich von Deiner Wahrhaftigkeit aus).

Hi schnell.
Ich habe nicht geschrieben, dass die Oma unser Kind geschlagen hat. Hätte sie das gemacht, oder auch nur versucht, dann wäre schon lange Schluss. Meine Freundin hat mich mal auf die Lippe geschlagen und meine Tochter hat schon öfter nach Oma geschlagen, weil sie die Oma nicht mag. Vielleicht hast du das verwechselt? Hab ich es unklar formuliert? An welcher Stelle genau hast du das gelesen?

Viele Grüße

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30. Oktober um 0:55
In Antwort auf schnell91

@vaterundstudent.

Bitte schreib uns, dass das nicht wahr ist:

"Die Oma hingegen hat sie schon oft gehauen und weint auch ständig wenn sie bei der ist."

(Die Syntax des Satzes ist nicht ganz korrekt. Du wolltest wohl schreiben: ", und sie weint auch ständig, wenn sie bei der ist.".

Wenn es hier nicht die für mich unüberbrückbare Schranke der Anonymität gäbe und nähere Informationen über die beteiligten Personen hätte, würde ich Anzeige gegen die Großmutter erstatten! Das muss Dir klar sein. Auch der früher übliche kleine pädagogische Klaps ist heute strafbar (zumindest werden die Eltern polizeilich/staatsanwaltlich belehrt). Aber eine ganz andere Sache ist es, wenn KLEINSTKINDER ins Spiel kommen. Da geht es schlicht um Körperverletzung. Auch das niedliche Wort "hauen" macht es nicht besser.

Kindern etwas antun - das geht gar nicht!

Ich wünschte, ich hätte das hier nie gelesen. Vielleicht wissen ja einige User mehr Rat als ich.
 

Bevor du mit einer Anzeige kommst möchte ich Entwarnung geben und  bitte ich dich nochmal richtig zu lesen.
Ich meine es (zum Glück!) genau so wie ich es geschrieben habe:

"Meine Kleine(Subjekt) weint so gut wie gar nicht wenn sie mit mir(Objekt) ist, sie legt sich freiwillig auf den Boden, wenn ich sage "Windeln wechseln" und auch sonst hängt sie(meine Tochter, Subjekt) total an mir(Objekt). So schlimm kann meine Erziehung also nicht sein. Die Oma (Objekt) hingegen hat sie (meine Tochter, immernoch Subjekt) schon oft gehauen und weint (Meine Tochter weint, nicht die Oma) auch ständig wenn sie bei der (bei der Oma, Objekt) ist."

Ich habe bewusst das Objekt an den Anfang gestellt, um hervorzuheben, dass die Oma (im Gegensatz zu mir) mit dem Kind nicht gut auskommt.

Ohne diese inhaltliche Hervorhebung ist der Satz vielleicht einfacher zu verstehen:

Meine Tochter hat die Oma schon oft gehauen und weint auch ständig, wenn sie bei der ist.
Das Wort "hingegen" wird eigentlich oft in dieser Weise benützt, um ein Objekt an den Satzanfang zu stellen. (Dass ich das mal jemandem erkläre. Ich dachte ich wäre schlecht in Deutsch.)
Der Satz besagt unmissverständlich, dass meine Tochter die Oma gehauen hat, nicht andersrum. Andersrum macht es weder inhaltlich noch syntaktisch Sinn.

Du darfst mir auch soweit vertrauen, dass ich selbst schon längst eine Anzeige erstattet hätte, wenn es so wäre wie du es verstanden hast. Wir leben schließlich im 21. Jahrhundert und nicht im Mittelalter wo man seine Frauen und Kinder schlägt xD. 

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30. Oktober um 1:00
In Antwort auf melonchen1

Nein, ich denke die Kleine hat die Oma gehauen...

Wobei auch das nicht grad ein gutes Zeichen ist.
Im Endeffekt glaub ich von einer Trennung würden alle außer dem Kind profitieren - außer es darf beim Vater bleiben

So war es, und das hab ich ja auch geschrieben, dass die kleine die Oma gehauen hat. Die kleine lässt sich halt nichts gefallen. Natürlich sag ich dann immer "Nein, nicht hauen. Hauen ist nicht gut", denn ich will mein Kind ja nicht zu sowas erziehen, aber andererseits bin ich auch froh, dass meine Kleine selbstbewusst ist.
Normalerweise versuche ich schon bevor sowas passiert mein Kind in Obhut zu nehmen, aber der Übergang von aufdringlichem Verhalten und inakzeptablem Verhalten ist meistens fließend und alles entwickelt sich sehr schnell. Meistens haut meine Tochter schon nach Oma, bevor sie (die Oma) überhaupt die Chance hat mit ihr etwas zu unternehmen. Außer der Oma haut sie niemanden, außer manchmal andere Kinder wenn es Streit um Spielzeug gibt.

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30. Oktober um 1:05
In Antwort auf luna1001

Ich muss @schnell absolut recht geben und finde auch, du verkennst den Ernst der Lage, lieber TE. Deine Frau ist eindeutig grenzwertig überfordert mit allem. Ihr braucht wirklich sehr rasch Hilfe. Auch würde ich keinesfalls zulassen, dass deine Tochter für 1,5 Monate ohne dich nach China gebracht wird! Bestehe bitte darauf, dass du mitkommst, das ist sehr wichtig für dein Kind. Dann eine Tagesmutter suchen, oder holt euch Hilfe beim Jugendamt. Du brauchst absolut KEINE Angst vor denen haben, sie können wirklich sehr gut helfen und haben dann auch im Falle einer evtl Trennung bereits die Fakten zum Kindeswohl im Blick. Sie können Familienhelferinnen schicken und noch vieles mehr. Aber nimm das bitte alles nicht auf die leichte Schulter, du bist glaube ich nach wie vor extrem naiv.

Keine Sorge um China. Da kann ich jederzeit hin und bin in ihrer Familie auch immer willkommen, da ihr Vater ein sehr vernünftiger und kooperativer Mensch ist und wir (ich und ihr Vater) eine sehr gute Beziehung zueinander haben. Eine Trennung hatten wir ja schon 3 mal. Höchstwahrscheinlich würde das erstmal auf eine 50-50 Lösung rauslaufen. Nach China würde ich im Moment nicht erlauben, und dazu bräuchte sie wie gesagt meine Einwilligung. Wir bekommen vermutlich bald einen Kita Platz. Im Januar. Falls es bis dahin zu schlimm wird werde ich mich mal beim Jugendamt um Hilfe beraten lassen.

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30. Oktober um 1:15
In Antwort auf lacaracol

Hmmmm... ojeh.. du steckst in keiner einfachen Situation..

Mir fällt momentan nur folgendes ein:
3 bis 8 mal am Tag zu telefonieren ist unglaublich viel! Da kann sie ja gar nichts eigenes machen, nebst Kind, wenn sie dauern erreichbar sein muss.. 

Versuche deine Freundin dazu zu bewegen, die Mutter für die nächsten 2 Wochen nicht zu konraktieren.. 

Ich kann mir vorstellen, dass ihre unselbstständigkeit daher rührt.. 

Das ist wie Hausaufgaben machen.. da räumen die meisten erst mal die gesamte Wohnung auf, nur um dann sagen zu können, man hätte keine Zeit für die Hausaufgaben gemacht.. 

..die Mutter ist ständig erreichbar.. also muss deine Freundin, gar nicht selbstständig denken, um das Problem zu lösen, sondern nur Muddi anrufen.. 

Ich würd ihr das nahelegen und falls sie strikt dagegen ist, allenfalls mal den Internetanschluss kappen und evtl. auch ihr Handyabo kündigen.. 


Da ja auch du in der Wohnung wohnst, kannst du bestimmt mal anbringen, dass die Mutter zumindest bist zum Masterabschluss nicht mehr kommen soll.. da du deine eigenen 4 Wände zum lernen brauchst.. Punkt. 



Ansonsten sehe ich es gleich wie schnell91.. fang an jegliche Beweise zu sichern.. Führe Tagebuch über die Ereignisse, welche vor Gericht relevant sein könnten..


..und sei achtsam, was ihre Ferienplanung angeht..
 

2 Wochen ohne ihre Mutter, das hatte sie in ihrem ganzen Leben ja noch nicht. Sie wünscht sich ja eigentlich von Ihrer Mutter loszukommen. Deshalb ist sie ja überhaupt erst zum Studieren nach Europa gekommen. Sie schafft es nur nicht sich von den Fängen ihrer Mutter zu befreien. Dennoch gibt es große Vortschritte, seit wir zusammen sind. Wie gesagt ist es ein riesen Schritt gewesen, dass wir überhaupt zusammen wohnen können (ohne Oma). Und das war nur möglich, weil ihr Vater gesehen hat wie gut die Beziehung zwischen mir und meiner Tochter ist, sodass er angeordnet hat (die Familienstruktur dort ist etwas patriarchisch...) dass wir jetzt zusammen leben dürfen, ohne seine Gattin.
Dennoch versucht diese (die Oma) insgeheim zu manipulieren und zu kontrollieren. 
Gegen diese Mutter-Kind (Oma-Freundin) Beziehung anzugehen bin ich nicht schlau genug, denn dazu braucht man wohl einen guten Psychologen. Diese Beziehung existiert ja schon Jahrzehnte. Dass ich diese Beziehung überhaupt erschüttern konnte ist für mich schon ein persönlicher Erfolg. Jetzt wo wir zusammenleben merkt meine Freundin nämlich, wie toll sich unsere Tochter - unter meiner Erziehung - entwickelt. Sie merkt auch, dass gewisse Dinge die Oma gemacht hat schlecht waren. Das ist eigentlich meine größte Hoffnung, dass sie selbst darauf kommt, dass Oma nicht das beste für unser Kind ist. 

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30. Oktober um 1:20
In Antwort auf jasmin7190

du hast dir sozusagen nach 2 Monaten ein Kind andrehen lassen.  wie kann man sonaiv sein und das mit dem "kann nicht schwanger werden" glauben??     wieso machst du diese Beziehung mit??  sie ist 38...  und du?

Ja, das war wirklich sehr naiv. Da wunder ich mich jetzt immernoch drüber. Wahrscheinlich dachte ich in dem Moment "einmal kann schon nichts passieren". Ich weiß es nicht. Deshalb kann ich auch nicht sagen "Das Kind ist hundert Prozent ihre Verantwortung". Es ging von ihr aus und war auch etwas charakterlos mich mit Absicht in die Irre zu führen, aber naiv war ich selbst auch. 
Aber jetzt ist das Kind da. Die relevantere Frage ist, ob ich mir diese Beziehung antun will. Im Moment weiß ich es wirklich nicht, und vielleicht will ich es auch nicht, aber ich bin mir sicher, dass jetzt nicht der richtige Zeitpunkt ist alles zu beenden. Nach dem Studium können wir schauen wie unsere Beziehung sich entwickelt und dann werde ich auch in mich gehen und mich fragen, ob ich das eigentlich will. Fest steht auf jeden Fall für mich, dass ich mich immer um meine Tochter kümmern werde, wenn sie mich braucht. Ich trenne hier Tochter und Beziehung und ich würde niemals in einer Beziehung bleiben nur weil ich eine Tochter habe.

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30. Oktober um 1:29
In Antwort auf mel_brit69

Lieber Vaterunstudent,
eine kompliziertere Geschichte habe ich noch nie gehört, leider. Ich sehe dich in einer Lage, aus der es fast keinen Ausweg zu geben scheint. Du hast diese Frau ja nach nur 2 Monaten kennenlernen gar nicht gekannt. Und die Geschichte mit der auf Täuschung basierenden Schwangerschaft...sehr krank, ihrerseits. Entschuldige, wenn ich das so ausdrücke. Sie war Managerin und macht heute keinen Schritt, ohne ihre Mutter in China zu fragen?
Und nun lebst du mit einer " Fremden" zusammen, gäbe es deine Tochter nicht, hättest du dich sicher längst getrennt. Und nun erträgst du jeden Tag ihre Launen, lebst in einer lieblosen Partnerschaft, immer in der Angst, sie könnte mit deiner Tochter für immer nach China verschwinden? 
Was raten Freunde dir? 
Achte gut auf dich, aber einen anderen Rat  als professionelle Hilfe zu suchen, kann ich dir leider nicht geben. Da sind einfach zu viele Faktoren im Spiel (Ängste, Abhängigkeiten, kulturelle Unterschiede, Altersunterschied, Zukunftsperspektiven, Vertrauensbruch, wo sollte man hier als Laie ansetzen?)
Alles Gute für Dich, und viel Kraft

Mit Freunden habe ich darüber nicht gesprochen. Im Moment ist leider ein sehr schlechter Zeitpunkt alles zu beenden, weil das ein riesen Chaos wäre und niemand etwas davon hätte. Nach dem Studium (ist ja bald) werde ich aber in mich gehen und mich fragen, ob ich mit ihr sein wollte, auch wenn es keine Tochter gäbe.
Das ist wohl die richtige Frage die man sich hier stellen muss. Vielleicht gehen wir zusammen in eine Paarberatung. Was es mir sehr schwer macht ist, dass sie total zweiseitig ist. Manchmal ist sie total fürsorglich und nett, aber dann gibt es Zeiten in denen ich nur noch flüchten will. Das ist mir erst in letzter Zeit aufgefallen, dass sie ihre Launen von einem auf den anderen Tag stark ändern kann. Das beunruhigt mich etwas, denn ich brauche immer etwas Zeit. Wenn ich heute heftig gestritten hab und sie einen Stuhl nach mir geworfen hat, dann werd ich sie am nächsten Morgen sicher nicht mit einem süßen Frühstück aus dem Bett holen. Sie aber schon! Sie schlatet da von einem Modus in den anderen Modus.

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30. Oktober um 2:00
In Antwort auf jasmin7190

also ich verstehe überhaupt nicht wie du der Frau die dir ein Kind untergejubelt hat, sich jetzt nicht kümmern will... auch noch den A**** puderst? 

Hallo Jasmin.
Du hast schon Recht. Normalerweise ist es ziemlich absurd, dass ich ihr jetzt den .. pudere, nachdem was war.
Ich würde das eigentlich auch nicht machen, aber dafür gibt es einen Grund. (Vielleicht rede ich mir diesen Grund auch ein, aber es gab ein Gespräch, das mich dann nochmal einlenken ließ
Wir haben uns ja dreimal getrennt. Einmal als die Eltern nach der Geburt angereist kamen und dann zweimal in China. Danach war eigentlich Schluss und ich hatte beschlossen meine eigenen Wege zu gehen. Wir waren am Ende fast 2 Monate getrennt und ich habe die kleien immer jeden Tag einmal besucht. (Das hat ihr Vater so arrangiert, dass ich dort immer willkommen war und das ohne weiteres möglich war.) Als die Heimreise anstand war der Plan, dass sie in China bleibt und ich erstmal mein Studium mache und die kleine öfters in China besuche. Ich hätte verlangen können, dass sie mit nach Deutschland kommt, aber dann müsste ich mich jede zweite Woche vollzeit mit der kleinen beschäftigen und das wäre mit meinem Studium nicht vereinbar in Anbetracht der Kita Nachfrage. Desalb war ich damals mehr oder weniger einverstanden, dass sie mit dem Kind erstmal in China bleibt bis ich dann mein Studium in der Tasche habe und dann würde ich nach China reisen um dort zu arbeiten. (was ich sowieso machen werde nach dem Studium)
Dann hatten wir aber mehrere Gespräche (Vater, Freundin und ich) und sie (meine Freundin) hat von sich aus gesagt, dass sie erkennt, dass die 3 Trennungen hauptsächlich wegen ihrer Mutter waren. Wir hatten ja noch nie die Möglichkeit es mal ohne die Oma zu versuchen, denn bevor die Oma angereist kam hatten wir eigentlich unterm Strich eine sehr schöne Beziehung. Das war damals auch was ich immer schon gedacht hatte, nämlich dass wir es auf jeden Fall nochmal ohne Oma versuchen sollten, denn schlimmer als nochmal trennen könnte es sowieso nicht werden und eine Trennung in Deutschland war mir sowieso lieber. Also habe ich zugesagt und wir sind zusammen nach Deutschland mit der Absicht nochmal ohne Oma von vorne anzufangen. Wir haben uns vorgenommen gut und verständnisvoll zueinander zu sein und ihr Vater hat mir versprochen, dass Oma erst dann wieder kommt, wenn wir bereit dafür sind. Wir hatten also endlich die Chance es einmal zu dritt zu versuchen. Und ich wollte mir auch nicht ein Leben lang ein schlechtes Gewissen machen, dass wir es ja nie versucht hätten ohne Oma, deshalb willigte ich ein. (Und natürlich aus den anderen beiden Gründen "Trennung besser in Deutschland" und "Schlimmer kanns sowieso nicht werden".
Das war dann auch sehr schön. Wenigstens hat es unserer Tochter sehr gut getan. Sie hat sich in der Zeit in Deutschland sehr gut entwickelt, ist regelrecht aufgeblüht. Sie ist auch jetzt noch ein sehr ausgeglichenes und glückliches Kind, kommt mit den drei Sprachen gut zurecht und ist immer sehr interessiert und aufmerksam. Unsere Beziehung verlief dann auch um Welten besser. Nur jetzt, wo ich meine Arbeit im Nacken sitzen habe fangen die Probleme wieder an. Sie fühlt sich einsam hier in Deutschland und ist mit der Situation etwas überfordert, weil sie auch nie wirklich ohne ihre Mutter gelebt hat. Das muss man auch erstmal lernen. Ich sehe deshalb meine Aufgabe darin, bei diesem "letzten Versuch zusammen" mein bestes zu geben. Ich versuche auch meine Freundin hier zu integrieren, damit sie von ihrer Mutter wegkommt, denn ohne Hilfe schafft sie das nicht. Wenn sie den ganzen Tag zu hause sitzt, dann telefoniert sie ständig mit ihrer Mutter und dann pflanzen sich automatisch wieder negative Gedanken ein. (Sie ist immer zickig nach den Telefonaten. Wenn sie aber mal nicht telefoniert ist sie meistens gut gelaunt und genießt auch die wenige Zeit zu dritt die wir verbringen.) Genau aus diesem Grund, nämlich weil diese Gelegenheit es zu dritt zu versuchen so hart erkämpft werden musste möchte ich das jetzt nicht mitten im Studium einfach fallen lassen und dadurch ein großes Chaos in unsere Leben bringen. Deshalb warte ich erst bis zum Ende des Studiums und erstelle dann eine Billanz und frage mich ein paar grundsätzliche Fragen wie "Will ich mit ihr zusammen sein weil ich sie liebe, oder nur aus Angst oder wegen dem Kind?".
Ich hoffe ich konnte es etwas erklären.
Ohne diese Vorgeschichte wäre es auf jeden Fall ziemlich absurd ihr den A.. zu pudern. 
 

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30. Oktober um 7:39
In Antwort auf vaterundstudent

2 Wochen ohne ihre Mutter, das hatte sie in ihrem ganzen Leben ja noch nicht. Sie wünscht sich ja eigentlich von Ihrer Mutter loszukommen. Deshalb ist sie ja überhaupt erst zum Studieren nach Europa gekommen. Sie schafft es nur nicht sich von den Fängen ihrer Mutter zu befreien. Dennoch gibt es große Vortschritte, seit wir zusammen sind. Wie gesagt ist es ein riesen Schritt gewesen, dass wir überhaupt zusammen wohnen können (ohne Oma). Und das war nur möglich, weil ihr Vater gesehen hat wie gut die Beziehung zwischen mir und meiner Tochter ist, sodass er angeordnet hat (die Familienstruktur dort ist etwas patriarchisch...) dass wir jetzt zusammen leben dürfen, ohne seine Gattin.
Dennoch versucht diese (die Oma) insgeheim zu manipulieren und zu kontrollieren. 
Gegen diese Mutter-Kind (Oma-Freundin) Beziehung anzugehen bin ich nicht schlau genug, denn dazu braucht man wohl einen guten Psychologen. Diese Beziehung existiert ja schon Jahrzehnte. Dass ich diese Beziehung überhaupt erschüttern konnte ist für mich schon ein persönlicher Erfolg. Jetzt wo wir zusammenleben merkt meine Freundin nämlich, wie toll sich unsere Tochter - unter meiner Erziehung - entwickelt. Sie merkt auch, dass gewisse Dinge die Oma gemacht hat schlecht waren. Das ist eigentlich meine größte Hoffnung, dass sie selbst darauf kommt, dass Oma nicht das beste für unser Kind ist. 

Ich würde auf jeden Fall da ansetzten.. Bin froh, dass deine Freundin das bereits kapiert hat.. 

Heckt doch zusammen einen Plan aus.. so dass sie mit der Mutter erst mal nur jeden 3. Tag Kontakt hat.. Allenfalls würde ich den Opa mit ins Boot holen, dass er zuhause mal ei  Machtwort sprechen soll.. 
Sag ihm, dass dir aufgefallen ist, dass sich deine Freundin durch den ständigen Kintak mit der Mutter nicht selbstständig entwickeln kann.. sie kann NICHTS ohne ihre Mutter, entscheiden.. Frag den Opa auch, was denn aus seiner Tochter wird, wenn Oma das zeitliche gesegnet hat und du diese Tortur nicht ausgehalten hast.. Dann würde Opas Geliebte Tochter, alleine und unselbsständig dastehen.. 

Also wenn dir sonst nichts einfällt, Opa fragen, ob er sich einmischen kann.. macht Oma ja auch schon zu genüge..

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30. Oktober um 8:08
In Antwort auf vaterundstudent

Mit Freunden habe ich darüber nicht gesprochen. Im Moment ist leider ein sehr schlechter Zeitpunkt alles zu beenden, weil das ein riesen Chaos wäre und niemand etwas davon hätte. Nach dem Studium (ist ja bald) werde ich aber in mich gehen und mich fragen, ob ich mit ihr sein wollte, auch wenn es keine Tochter gäbe.
Das ist wohl die richtige Frage die man sich hier stellen muss. Vielleicht gehen wir zusammen in eine Paarberatung. Was es mir sehr schwer macht ist, dass sie total zweiseitig ist. Manchmal ist sie total fürsorglich und nett, aber dann gibt es Zeiten in denen ich nur noch flüchten will. Das ist mir erst in letzter Zeit aufgefallen, dass sie ihre Launen von einem auf den anderen Tag stark ändern kann. Das beunruhigt mich etwas, denn ich brauche immer etwas Zeit. Wenn ich heute heftig gestritten hab und sie einen Stuhl nach mir geworfen hat, dann werd ich sie am nächsten Morgen sicher nicht mit einem süßen Frühstück aus dem Bett holen. Sie aber schon! Sie schlatet da von einem Modus in den anderen Modus.

Dieses Zwei Gesichter haben, also zwei unterschiedliche innere Modi, die zusammenhanglos nebeneinander bestehen und nicht integriert sind, ist in der Tat nicht normal und ein weiteres Anzeichen dafür, dass deine Frau psychisch nicht gesund ist. Weisst du ja selber.
Somit halte dir vor Augen, dass deine Bemühungen, ihr zu helfen, in dem du ihr Dinge entziehst, die sie bisher stabilisierten und funktionieren liessen (Kontakt zu Mama) höchstwahrscheinlich zu einer Verschärfung bei ihr selbst führen werden, was generell nicht ungefährlich ist. Ich sag's mal ganz salopp: du bist kein Arzt und kein Therapeut, aber deine Frau gehört in die Hände solcher fachlicher Helfer. Mittelfristig muss das geschehen und du musst dir immer vor Augen halten, dass deine Frau nicht böswillig handelt, sondern aufgrund einer Störung unfähig ist.

Deine Tochter handelt mit dem Oma hauen übrigens gesund und verteidigt ihre Grenzen in der ihr möglichen Art und Weise und ist daher unbedingt zu bestärken und keinesfalls zurecht zu weisen. Steh da hinter deiner Tochter, oder sie kriegt die selben Probleme wie deine Frau sie jetzt hat, weil sie sich eben nie abgrenzen durfte, ohne bestraft zu werden.

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30. Oktober um 8:14

Das klingt vielleicht hart, aber ich bezweifle ganz stark dass deine Freundin wirklich von der Mutter loskommen will. Ich bezweifle ganz stark dass ihr eure Beziehung wirklich wichtig ist und sie was dafür tun will.
Sie klingt für mich wie eine verwöhnt Prinzessin, die versucht alles von dir zu kriegen was sie kriegen kann um irgendwann ohnehin die Beziehung zu beenden - wenn sie bei einem anderen Mann mehr Vorteile und ein noch bequemeres Leben hat...

Dein Engagement in allen Ehren, aber ich versteh dich nicht wirklich...

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30. Oktober um 8:21
In Antwort auf vaterundstudent

Hallo Jasmin.
Du hast schon Recht. Normalerweise ist es ziemlich absurd, dass ich ihr jetzt den .. pudere, nachdem was war.
Ich würde das eigentlich auch nicht machen, aber dafür gibt es einen Grund. (Vielleicht rede ich mir diesen Grund auch ein, aber es gab ein Gespräch, das mich dann nochmal einlenken ließ
Wir haben uns ja dreimal getrennt. Einmal als die Eltern nach der Geburt angereist kamen und dann zweimal in China. Danach war eigentlich Schluss und ich hatte beschlossen meine eigenen Wege zu gehen. Wir waren am Ende fast 2 Monate getrennt und ich habe die kleien immer jeden Tag einmal besucht. (Das hat ihr Vater so arrangiert, dass ich dort immer willkommen war und das ohne weiteres möglich war.) Als die Heimreise anstand war der Plan, dass sie in China bleibt und ich erstmal mein Studium mache und die kleine öfters in China besuche. Ich hätte verlangen können, dass sie mit nach Deutschland kommt, aber dann müsste ich mich jede zweite Woche vollzeit mit der kleinen beschäftigen und das wäre mit meinem Studium nicht vereinbar in Anbetracht der Kita Nachfrage. Desalb war ich damals mehr oder weniger einverstanden, dass sie mit dem Kind erstmal in China bleibt bis ich dann mein Studium in der Tasche habe und dann würde ich nach China reisen um dort zu arbeiten. (was ich sowieso machen werde nach dem Studium)
Dann hatten wir aber mehrere Gespräche (Vater, Freundin und ich) und sie (meine Freundin) hat von sich aus gesagt, dass sie erkennt, dass die 3 Trennungen hauptsächlich wegen ihrer Mutter waren. Wir hatten ja noch nie die Möglichkeit es mal ohne die Oma zu versuchen, denn bevor die Oma angereist kam hatten wir eigentlich unterm Strich eine sehr schöne Beziehung. Das war damals auch was ich immer schon gedacht hatte, nämlich dass wir es auf jeden Fall nochmal ohne Oma versuchen sollten, denn schlimmer als nochmal trennen könnte es sowieso nicht werden und eine Trennung in Deutschland war mir sowieso lieber. Also habe ich zugesagt und wir sind zusammen nach Deutschland mit der Absicht nochmal ohne Oma von vorne anzufangen. Wir haben uns vorgenommen gut und verständnisvoll zueinander zu sein und ihr Vater hat mir versprochen, dass Oma erst dann wieder kommt, wenn wir bereit dafür sind. Wir hatten also endlich die Chance es einmal zu dritt zu versuchen. Und ich wollte mir auch nicht ein Leben lang ein schlechtes Gewissen machen, dass wir es ja nie versucht hätten ohne Oma, deshalb willigte ich ein. (Und natürlich aus den anderen beiden Gründen "Trennung besser in Deutschland" und "Schlimmer kanns sowieso nicht werden".
Das war dann auch sehr schön. Wenigstens hat es unserer Tochter sehr gut getan. Sie hat sich in der Zeit in Deutschland sehr gut entwickelt, ist regelrecht aufgeblüht. Sie ist auch jetzt noch ein sehr ausgeglichenes und glückliches Kind, kommt mit den drei Sprachen gut zurecht und ist immer sehr interessiert und aufmerksam. Unsere Beziehung verlief dann auch um Welten besser. Nur jetzt, wo ich meine Arbeit im Nacken sitzen habe fangen die Probleme wieder an. Sie fühlt sich einsam hier in Deutschland und ist mit der Situation etwas überfordert, weil sie auch nie wirklich ohne ihre Mutter gelebt hat. Das muss man auch erstmal lernen. Ich sehe deshalb meine Aufgabe darin, bei diesem "letzten Versuch zusammen" mein bestes zu geben. Ich versuche auch meine Freundin hier zu integrieren, damit sie von ihrer Mutter wegkommt, denn ohne Hilfe schafft sie das nicht. Wenn sie den ganzen Tag zu hause sitzt, dann telefoniert sie ständig mit ihrer Mutter und dann pflanzen sich automatisch wieder negative Gedanken ein. (Sie ist immer zickig nach den Telefonaten. Wenn sie aber mal nicht telefoniert ist sie meistens gut gelaunt und genießt auch die wenige Zeit zu dritt die wir verbringen.) Genau aus diesem Grund, nämlich weil diese Gelegenheit es zu dritt zu versuchen so hart erkämpft werden musste möchte ich das jetzt nicht mitten im Studium einfach fallen lassen und dadurch ein großes Chaos in unsere Leben bringen. Deshalb warte ich erst bis zum Ende des Studiums und erstelle dann eine Billanz und frage mich ein paar grundsätzliche Fragen wie "Will ich mit ihr zusammen sein weil ich sie liebe, oder nur aus Angst oder wegen dem Kind?".
Ich hoffe ich konnte es etwas erklären.
Ohne diese Vorgeschichte wäre es auf jeden Fall ziemlich absurd ihr den A.. zu pudern. 
 

Oma, Oma, Oma... das kann doch nicht sein, dass ihr es nicht hinbekommt, den Kontakt zu reduzieren?

Wie schon gesagt, erst mal den Vater (wieder) als aktiven Part im Plan dazu holen.. 

Bring die Freundin zum nachdenken.. Sie muss selbst drauf kommen, was das schlauste wäre.. ansonsten ists nur wie "auswendig lernen"..  man weiss zwar, dass das die korrekte Antwort ist, hat aber keine Ahnung warum.. 
Mathematisch kennt sie zwar das richtige Resultat, der Lösungsweg ist aber nicht vorhanden..


Ich weiss nicht, wie du auf sie "einredest", wenn du ihr aber nur immer das Resultat vor Augen hältst ohne ihr Lösungswege aufzuzeigen, dann kanns nicht gut gehen...

Frag sie zum Beispiel, wie sie sich ihr Leben in 10 Jahren vorstellt.. Sag ihr mal, sie soll einfach eine Wunschliste mit Eigenschaften, Träumen Zielen aufschreiben, mit den Sachen die sie sich für ihr Leben noch wünscht.. dann könnt ihr erst mal ein paar erreichbare Ziele/Wünsche auswählen und gemeinsam angestrebte Zwischenresultate setzten. 
Habt ihr das paar mal gemacht, hat sie die Lösungswege bestenfalls intus und kann Weiteres selber angehen.. 

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