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Was hat Euch im Leben verändert?

6. Februar 2004 um 11:39 Letzte Antwort: 17. Februar 2004 um 7:46

Hello,

hier im Büro haben wir es gerade davon gehabt, was einen im Laufe der Jahre widerstandsfähiger gemacht hat, also welche besonderen Geschehnisse und die daraus gewonnenen Erfahrungen haben Euch geprägt und was habt Ihr daraus gelernt, so daß Ihr heute sagen könnt (hoffentlich):
Das war zwar ne echt schlimme Zeit, aber letztendlich hat sie dies oder jenes bewirkt/aus mir gemacht...etc.
Sollte mir das nochmal passieren, würde ich es wieder so machen (oder doch anders)..?
Es ging uns dabei um die Vermutung, daß manche Menschen sich wirklich weiter entwickeln, geistig oder charakterlich und bei anderen hat man den Eindruck, sie tun es nicht..als würde Stillstand herrschen in den Ansichten....an was liegt das?
Ist es u.a. vielleicht mangelnde Bereitschaft zu Veränderungen?
Wie seht Ihr das?

Liebe Grüße
Natasha

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6. Februar 2004 um 12:45

Ich
vermute mal Krisen und einschneidende Erlebenisse können zu Veränderungen führen, müssen aber nicht. Es gibt leider immer noch Fehler, die ich schon öfters begangen habe, aber bis jetzt nicht daraus gelernt. Wahrscheinlich muss ich diese Fehler so lange und so oft machen, bis es zu einer Veränderung führt.

lg
duschka

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6. Februar 2004 um 12:52

Meine Trennung...
hat mich am meisten verändert.
Von einer abhängigen jungen Frau ohne Selbstbewußtsein zu einer unabhänigen jungen Frau die Selbstbewußt durchs Leben geht.

Aber ich habe das dumme Gefühl dass es nie aufhört mich zu formen- dass Leben. Wer weis welchen Hintergrund meine Beziehung hat die soooo schön sein könnte , wäre da nicht immer der Zeitmangel und dieunendlich viele Arbeit die unsere Beziehung zu zerstören droht. *heul*

Sam

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6. Februar 2004 um 13:18

So sehe ich das auch
und man kann "oben" nicht anbauen, wenn "unten" gepfuscht wurde. ja.

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6. Februar 2004 um 13:23

Hallo Natascha
Ich muss auch sagen, dass ich meistens durch negative Erlebnisse einen Veränderungsprozeß durch gemacht habe....
- Trennung von meinen ersten, langjährigen Freund - Lben von Grudn auf geändert: neuer Freundeskreis, Ausbildung (auch ohne Trennung!),
- Krankheit (Träume udn Wünsch eso schnell wie möglich erfüllen)
- Tod meiner Oma (dem Leben gegenüber ernster aber auch aufgeschlossener gegenüber)


Aber mir wurde jetzt gesagt, dass ich mich durch meinen Freund verändert habe - zum posivitiven.
Udn wenn ich so drüber nachdenke, stimmt es auch. Ich bin gelassener geworden, der Löwe fauchtn icht mehr so doll
Ich stehe nicht mehr so auf Stutenbissigkeit und Tratscherei....

Ich denke, dass die momentane Gesellschaft, der man angehört einen formt und neue Horizonte eröffnen kann... Aber letztendlich spielt auch der Charakter eine Rolle inwieweit man offen ist für Veränderungen....
Denke, dass das ein abendfüllendes Thema ist.


LG
Pluster

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6. Februar 2004 um 13:26

Am meisten ...
wahrscheinlich der Tod meiner Mutter, als ich 19 war. Zum einen, weil ich begann zu reflektieren und zu lernen und zum anderen, weil ich seit diesen Tagen das Gefühl habe, dass ich alles Mögliche überstehen kann so wie ich dieses Erlebnis überstanden hab.

Einen lieben Gruß

Larsen

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6. Februar 2004 um 13:36

Verändern nur Krisen?
Hm, ich finde dies ist eine sehr interessante These, die zum Nachdenken anregt...
*leider hab ich heut nicht soo viel Zeit*

Was mir dazu einfällt ist, warum alle hier schreiben, dass Krisen sie sehr verändert haben - natürlich verändert man sich durch Krisen, aber was ist mit den schönen Lebensphasen?
Ich z.B. habe mich durch eine sehr bereichernde Beziehung verändert. Und zwar habe ich festgestellt, dass mir Karriere doch nicht so wichtig ist, wie mir immer einredet wurde!
Ich arbeite weniger und setz Prioritäten anders! Denn ich finde eine gute Beziehung einen absolut erstrebenswerten Zustand. Das klingt banal - aber es war mir vorher nie klar, weil ich immer schlechte Beziehungen hatte und mich in Arbeit / Studium geflüchtet habe.
So viel von meiner Seite... *heute wird mal mehr gearbeitet also Tschüß*

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6. Februar 2004 um 13:53

Ja...
..es sollten eigentlich auch die positiven Erfahrungen beitragen zu Veränderung, aber bei mir persönlich ist es dann eher so, daß meine eh schon vorhandene positive und manchmal wohl eher optimistisch/naive Einstellung (heile Welt Illusion)gefördert bzw. verstärkt wird, also sie verändert nichts sondern bestärkt mich, was natürlich auch sehr schön ist und ich das sehr genieße.

Aber die negativen, das sind die, die ich mir nie selbst aussuche, daß sie passieren, zumindest nicht absichtlich herbeiführe oder wissentlich dazu beitrage, also verändern sie mich insofern, als daß ich mich dagegen wehre, weil ich nicht will, daß es mir nicht gut geht, sei es durch einen Zustand oder einen Partner oder der Job, das es mir schlecht geht. Es passt nicht zu mir, ich fühle mich in so einem Zustand völlig fremd und unwohl (naja, geht wohl jedem so..), aber ich habe schon immer das Bestreben gehabt, daß es mir gut geht und das ist so ein bestimmtes Gefühl, so eine Leichtigkeit und ich wehre mich gegen alles, was mich daran hindert, so zu fühlen.
Das funktioniert auch; ich habe Wohnungen gewechselt, Partner oder auch den Job, den Bekanntenkreis , was auch immer...sobald ich über einen längeren Zeitraum spüren konnte, es geht mir nicht gut so, habe ich eine Veränderung herbeigerufen, die es mir wieder leichter gemacht hat. Dabei habe ich weder Kosten, Schmerzen oder Mühen gescheut, das Bedürfnis war einfach da und hat mir wohl auch die nötige Willenskraft gegeben.
Es ist wie einLebenswille, den man hat und man sich dessen aber erst bewußt wird in Krisensituationen oder wenn man leidet.

Was ich manchmal hier lesen kann oder auch beobachten kann bei Mitmenschen, das es ihnen nicht gut geht in ihrer Situation, manchmal so extrem, daß sie krank werden oder zumindest Anzeichen haben, die auf einen psychischen Mangel hinweisen, aber sie schaffen es nicht, sich daraus zu befreien....warum nicht?
Warum hat der eine diesen gewissen Punkt, an dem er sagt, so basta, jetzt reicht es und der andere hat eine enorm hohe Toleranzgrenze/Leidensgrenze, wie auch immer das heißen mag, daß er lange lange in diesem Zustand bleibt, nichts verändert, obwohl oftmals sonnenklar ist, daß es nur besser werden kann, denn schlimmer geht nimmer...

Wenn es Menschen immer nur gut ergangen ist , was ich mir fast nicht vorstellen kann, aber ist das beneidenswert? Ich für mich sage, nein, ich könnte zwar auf so manche Begebenheit im Leben verzichten, aber so war es nun mal und es hat das aus mir gemacht, wa sich heute bin.
Man sollte nie aufhören, sich verändern zu wollen,wenn es denn so passieren soll...man spürt beispielsweise, der Geschmack verändert sich, der Körper, auch viele Gedanken, was auch immer, man ist immer irgendwie in Bewegung, oder wie empfindet Ihr das?? Man wird erfahrener durch vieles was man erlebt. Ich mache sicher immer noch viele Fehler in meinem Leben, aber bisher ist es gelungen (toi, toi, toi) nie den Fehler zu machen, der mir einmal schon heftig weh getan hat...ich hoffe, daß ich immer früh genug erkennen kann, wenn ich dran bin, ihn doch zu begehen...bisher gelingt das gut, ich kann es erkennen und die handbremse ziehen, auch wenn das sicher schwer fällt...

Ich finde es super spannend und freue mich sehr auf alles was noch kommt!!!
denn auch wenn es mal dicke kommt, es macht mir keine Angst, es geht immer irgendwie weiter, das ist doch wichtig!
Also, Leben, weiter gehts!!!..
Liebe Grüße an alle!
natasha

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6. Februar 2004 um 13:57
In Antwort auf dania_12469605

Ja...
..es sollten eigentlich auch die positiven Erfahrungen beitragen zu Veränderung, aber bei mir persönlich ist es dann eher so, daß meine eh schon vorhandene positive und manchmal wohl eher optimistisch/naive Einstellung (heile Welt Illusion)gefördert bzw. verstärkt wird, also sie verändert nichts sondern bestärkt mich, was natürlich auch sehr schön ist und ich das sehr genieße.

Aber die negativen, das sind die, die ich mir nie selbst aussuche, daß sie passieren, zumindest nicht absichtlich herbeiführe oder wissentlich dazu beitrage, also verändern sie mich insofern, als daß ich mich dagegen wehre, weil ich nicht will, daß es mir nicht gut geht, sei es durch einen Zustand oder einen Partner oder der Job, das es mir schlecht geht. Es passt nicht zu mir, ich fühle mich in so einem Zustand völlig fremd und unwohl (naja, geht wohl jedem so..), aber ich habe schon immer das Bestreben gehabt, daß es mir gut geht und das ist so ein bestimmtes Gefühl, so eine Leichtigkeit und ich wehre mich gegen alles, was mich daran hindert, so zu fühlen.
Das funktioniert auch; ich habe Wohnungen gewechselt, Partner oder auch den Job, den Bekanntenkreis , was auch immer...sobald ich über einen längeren Zeitraum spüren konnte, es geht mir nicht gut so, habe ich eine Veränderung herbeigerufen, die es mir wieder leichter gemacht hat. Dabei habe ich weder Kosten, Schmerzen oder Mühen gescheut, das Bedürfnis war einfach da und hat mir wohl auch die nötige Willenskraft gegeben.
Es ist wie einLebenswille, den man hat und man sich dessen aber erst bewußt wird in Krisensituationen oder wenn man leidet.

Was ich manchmal hier lesen kann oder auch beobachten kann bei Mitmenschen, das es ihnen nicht gut geht in ihrer Situation, manchmal so extrem, daß sie krank werden oder zumindest Anzeichen haben, die auf einen psychischen Mangel hinweisen, aber sie schaffen es nicht, sich daraus zu befreien....warum nicht?
Warum hat der eine diesen gewissen Punkt, an dem er sagt, so basta, jetzt reicht es und der andere hat eine enorm hohe Toleranzgrenze/Leidensgrenze, wie auch immer das heißen mag, daß er lange lange in diesem Zustand bleibt, nichts verändert, obwohl oftmals sonnenklar ist, daß es nur besser werden kann, denn schlimmer geht nimmer...

Wenn es Menschen immer nur gut ergangen ist , was ich mir fast nicht vorstellen kann, aber ist das beneidenswert? Ich für mich sage, nein, ich könnte zwar auf so manche Begebenheit im Leben verzichten, aber so war es nun mal und es hat das aus mir gemacht, wa sich heute bin.
Man sollte nie aufhören, sich verändern zu wollen,wenn es denn so passieren soll...man spürt beispielsweise, der Geschmack verändert sich, der Körper, auch viele Gedanken, was auch immer, man ist immer irgendwie in Bewegung, oder wie empfindet Ihr das?? Man wird erfahrener durch vieles was man erlebt. Ich mache sicher immer noch viele Fehler in meinem Leben, aber bisher ist es gelungen (toi, toi, toi) nie den Fehler zu machen, der mir einmal schon heftig weh getan hat...ich hoffe, daß ich immer früh genug erkennen kann, wenn ich dran bin, ihn doch zu begehen...bisher gelingt das gut, ich kann es erkennen und die handbremse ziehen, auch wenn das sicher schwer fällt...

Ich finde es super spannend und freue mich sehr auf alles was noch kommt!!!
denn auch wenn es mal dicke kommt, es macht mir keine Angst, es geht immer irgendwie weiter, das ist doch wichtig!
Also, Leben, weiter gehts!!!..
Liebe Grüße an alle!
natasha

Noch etwas..
....es klingt vielleicht so, daß ich mich sofort aus dem Staub mache, wenn es mal nebel gibt am Horizont, aber dem ist ganz und garnicht soo...ich kämpfe schon sehr lange dafür, es wieder zu richten, aber erst wenn ich sehe, es geht wirklich nicht mehr und der einzige Ausweg , der bleibt, ist eine Veränderung, dann gehe ich...egal um was es geht, ist jetzt nicht nur auf Beziehungen gemünzt..
Ich werfe nicht gleich die Flinte ins Korn, aber ich setze mir eine grenze, bzw. mein Körper setzt die von ganz alleine und zeigt mir durch verschiedene Dinge, hallo...jetzt ist aber basta!

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6. Februar 2004 um 14:04

Das
hast Du sehr schön versinnbildlicht.

wobei es glaube ich, eher die unteren Schichten sind, die nicht richtig gebaut sind. Wie ein Haus, dem das Fundament fehlt. Frage mich manchmal, ob man das überhaupt reparieren kann, selbst bei Selbstreflektion und Wahrnehmung. Manches ist einfach so kompliziert. Und wenn ich einen Teil geflickt habe (mit viel Mühe) tut sich schon der nächste Schaden vor mir auf.

Du hast das Urvertrauen als Beispiel genannt. Glaubst Du, dass jemand, der dieses Urvertrauen nie gelernt hat, dies noch erlernen kann. Oder bleibt das nicht für immer ein misstrauischer Mensch? Und selbst wenn dies demjenigen bewusst ist, wie kann er lernen Vertrauen zu haben? Es ist ja nicht einfach ein Willensakt bei dem Du sagst: gut, ab morgen vertraue ich in meine Mitmenschen...

Vielleicht mache ich mir einfach zu viele Gedanken, aber ich bin irgendwie gerade dabei, sovieles in Frage zu stellen.

LG, xeres

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6. Februar 2004 um 14:20
In Antwort auf zera_12686858

Das
hast Du sehr schön versinnbildlicht.

wobei es glaube ich, eher die unteren Schichten sind, die nicht richtig gebaut sind. Wie ein Haus, dem das Fundament fehlt. Frage mich manchmal, ob man das überhaupt reparieren kann, selbst bei Selbstreflektion und Wahrnehmung. Manches ist einfach so kompliziert. Und wenn ich einen Teil geflickt habe (mit viel Mühe) tut sich schon der nächste Schaden vor mir auf.

Du hast das Urvertrauen als Beispiel genannt. Glaubst Du, dass jemand, der dieses Urvertrauen nie gelernt hat, dies noch erlernen kann. Oder bleibt das nicht für immer ein misstrauischer Mensch? Und selbst wenn dies demjenigen bewusst ist, wie kann er lernen Vertrauen zu haben? Es ist ja nicht einfach ein Willensakt bei dem Du sagst: gut, ab morgen vertraue ich in meine Mitmenschen...

Vielleicht mache ich mir einfach zu viele Gedanken, aber ich bin irgendwie gerade dabei, sovieles in Frage zu stellen.

LG, xeres

Urvertrauen...
..was genau versteht Ihr persönlich darunter?
ich glaube zum Beispiel auch immer zuerst an das Gut eim Menschen, bevor ich macnhmal erkennen muß, es gibt auch viel Böses in den Menschen, abe rich denke, ich kann das durchaus abgrneznen und glaube weiterhin zuerst an das Gute, auchw enn ich schon belogen, betrogen und entääuscht wurde.
Ich schere nicht alles über einen Kamm, sollte man vielleicht so ausdrücken, ich will immer unterscheiden können....
Ich schenke immer Vertrauen, auch wenn ich mal auf die nase falle...
LG

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6. Februar 2004 um 15:25
In Antwort auf dania_12469605

Urvertrauen...
..was genau versteht Ihr persönlich darunter?
ich glaube zum Beispiel auch immer zuerst an das Gut eim Menschen, bevor ich macnhmal erkennen muß, es gibt auch viel Böses in den Menschen, abe rich denke, ich kann das durchaus abgrneznen und glaube weiterhin zuerst an das Gute, auchw enn ich schon belogen, betrogen und entääuscht wurde.
Ich schere nicht alles über einen Kamm, sollte man vielleicht so ausdrücken, ich will immer unterscheiden können....
Ich schenke immer Vertrauen, auch wenn ich mal auf die nase falle...
LG

Urvertrauen ...
ist für mich das, was Eltern ihren Kindern vermitteln oder eben nicht vermitteln. Und ich weiß nicht, ob man es noch nachträglich wirklich aufbauen kann, wenn die lieben Vorfahren es versaut haben.

Urvertrauen heißt für mich, von klein auf, angenommen zu werden, etwas wert zu sein und das unabhängig von Leistung oder sonstigem.

Ein Kind erfährt sich selbst als uneingeschränkt wertvoll und darauf basiert später vieles. So wie Du schreibst, bin ich recht sicher, dass Du das in Deiner Kindheit und Jugend so erfahren hast.

Und es ist die größte Aufgabe für Eltern, ihren Kindern dieses Gefühl zu vermitteln, denn damit läßt sich Leben so viel leichter meistern.

Es ist genau dieses Gefühl, dass Du beschreibst: Ich vertraue Menschen und auch wenn man mich vom Gegenteil zu überzeugen versucht, registriere ich das zwar und laß mich trotzdem nicht davon abbringen, Menschen weiterhin zu vertrauen, so wie ich meinen Eltern vertrauen konnte.

Einen lieben Gruß

Larsen

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6. Februar 2004 um 16:04

Hallo liebste ute,
nein, das muss es nicht heißen, kein "zu spät". als ich das geschrieben habe, habe ich daran gedacht, dass ich dabei bin, mich auf einen menschen tief(er) einzulassen. ich will also anbauen, um bei dem bild zu bleiben. nun merke ich, wie das gebäude wackelt, und werde fast wie von allein ans fundament geführt. aha, da liegt eine wurzel im weg ... deswegen ist es "oben" instabil ...
wenn die wurzel wieder an ihrem richtigen platz liegt, können sich die fenster auch wieder weit öffnen ...
die steine müssen sich jetzt erstmal an die neue lage gewöhnen (einige wehren sich auch gerne mal, vor allem die mit dem dichten moos drauf) ...
ich finde es gut, wenn es wackelt - um so eher wird es wieder stabil.
und wenn sie nicht gestorben sind ...
lieber gruß von peas

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6. Februar 2004 um 16:07

Ich frage mich das!
Und finde auch die Antworten dafür, weil ich etwas dafür tue, daß es mir gut geht....wenn mich die äußeren Umstände zwingen, daß es mir nicht gut geht, tue ich etwas dagegen...das geht nicht immer schnell und ohne Kraft, aber es geht...
Ich mag es nicht, wenn man immer den anderen die Schuld an der eigenen Misere gibt...klar sind die Voraussetzugnen oft nicht die besten und manch einer muß mehr strampeln um sich die Wünsche nach seinem eigenen Glück zu erfüllen, aber es geht!
Es ist immer einfacher, den Weg des geringsten Widerstandes zu gehen, aber ständig zu jammern, wie böse und verschworen die Welt ist...man kann sicher nicht die Welt bewegen und muß sich eh schon mit so vielen Dingen abfinden, die nun mal nicht zu ändern sind, aber in seinem eigenen kleinen Umfeld kann man sehr wohl etwas tun, damit es einem gut geht, liegt nur an einem selbst.

Mir geht es gut, weil ich etwas dafür tue, alles was ich gebe, bekomme ich auch oft zurück und das sind sehr schöne Dinge!
Greetings
Natasha

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6. Februar 2004 um 17:36

Genau!!
Zutreffend beschrieben!!
Am schönsten ist für mich der Zustand, daß ich mir meine Wünsche erfüllen kann und dabei keiner "zu Schaden" kommt, sondern daß das eine Glück in das andere übergeht...daß auch andere davon profitieren, daß ich nach mir schaue, denn haben die nahen Mitmenschen nicht auch etwas davon?? ich mag mich auch am liebsten nur noch mit leuten umgeben, die sich mit mir freuen, wenn es mir gut geht und mich nicht neidisch verfolgen mit bitteren bemerkungen...die mich also eher hindern als fördern...nein, nochmals nein,..egal um wen es geht, auch bei Family habe ich schon Schlußstriche gezogen, wenn sie mir schaden...

Wie es in den Wald reinruft so schallt es heraus...oder
...wie man sich bettet so liegt man..

das sind echt passende Sprichwörter, oder?

Liebe Grüße und ein top Weekend!!

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7. Februar 2004 um 11:10
In Antwort auf helmut_12550923

Urvertrauen ...
ist für mich das, was Eltern ihren Kindern vermitteln oder eben nicht vermitteln. Und ich weiß nicht, ob man es noch nachträglich wirklich aufbauen kann, wenn die lieben Vorfahren es versaut haben.

Urvertrauen heißt für mich, von klein auf, angenommen zu werden, etwas wert zu sein und das unabhängig von Leistung oder sonstigem.

Ein Kind erfährt sich selbst als uneingeschränkt wertvoll und darauf basiert später vieles. So wie Du schreibst, bin ich recht sicher, dass Du das in Deiner Kindheit und Jugend so erfahren hast.

Und es ist die größte Aufgabe für Eltern, ihren Kindern dieses Gefühl zu vermitteln, denn damit läßt sich Leben so viel leichter meistern.

Es ist genau dieses Gefühl, dass Du beschreibst: Ich vertraue Menschen und auch wenn man mich vom Gegenteil zu überzeugen versucht, registriere ich das zwar und laß mich trotzdem nicht davon abbringen, Menschen weiterhin zu vertrauen, so wie ich meinen Eltern vertrauen konnte.

Einen lieben Gruß

Larsen

Vertrauen
ich denke auch, dass es in der Kinderzeit seinen Anfang nehmen sollte, dort erfahren werden sollte.
Doch, auch wenn man es nicht dort "bekommen" hat, hat man auch als Erwachsener die Chance, es in sich zu finden.
Dann ist es eine bewußte Arbeit an sich. Es ist "aufwendiger" aber es ist möglich!

Vertrauen, auch dies lernen wir bestenfalls in der Kindheit: das Vertrauen zum Anderen wichtig ist, aber das niemand perfekt ist. Das Vertrauen gebrochen werden kann, und auch wieder neu gebildet werden kann.
Wie heißt es so schön: Hinfallen und wieder aufstehen können.
Dazu gehört auch seinen Selbstwert finden. Egal wie von außen gewertet wird.

Urvertrauen ist für mich etwas Tieferes. Es ist etwas in uns, unbeeinflusst von Außen. Auch dass bekommen wir eigentlich in der Kinderzeit mit. Oder leider auch nicht. Auch das kann man noch als Erwachsener "lernen".

Die Programm aus der Kindheit, kann man ändern. Wenn es auch nicht immer einfach ist, so ist es doch möglich. Und dies ist auch gut so

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7. Februar 2004 um 11:13

Gibt es ein "zu spät?"
Hm..es heißt solange wir atmen, können wir auch in unserem Leben etwas ändern.

Ich habe keine Ahnung, was der Sinn des Lebens ist, aber vielleicht gehört ein Erkennen dazu, wenn es so ist, gibt es nie ein zu spät.

Viele Grüße
Jun

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7. Februar 2004 um 11:23

Werdandi,
<<ich denke, dass man sich weniger fragt, warum es einem gut geht als man fragt, warum es einem schlecht geht.>>

Ich habe nie vergessen, warum es mir gut geht. Es war eine Mischung aus:

Gesundheit und bestimmte natürliche Talente
Einfacher, aber grundsolider Herkunft
persönlicher Stärke, zu wissen was ich will und es konsequent anzugehen, sprich: Kopfmensch zu sein, nicht Bauchmensch
Glück, am richtigen Ort zur richtigen Zeit mit den richtigen Menschen gewesen zu sein
Fähigkeit, Dinge in Frage zu stellen, z.B. "warum sollte ich NICHT ins Ausland gehen"?

Ich weiß verdammt genau, warum ich heute da bin wo ich bin, und auch, warum andere nie dort ankommen.

<<Mittlerweile weiss ich, wie auch Du, dass, wenn es einem gut geht, das Resultat ist, was man für sich selbst getan hat.>>

Jein, s.o.
Es liegt nie nur an einem selbst, ein bißchen Glück gehört immer mit dazu.

<<Ob aus Bequemlichkeit oder aus irgendwelchen sonstigen Impulsen heraus, verharrt man zulange in Situationen oder hält man an Dingen fest, die sich überlebt haben. >>

Das kann ich nur fett unterstreichen.

Tschiquita

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7. Februar 2004 um 12:06

Jedes Lebewesen,
das geboren wird trägt den keim der veränderung in sich. und sogar ein embryo verändert sich alle 40 tage....

unser gesamtes leben besteht aus einem wandel, man könnte sogar sagen, es ist sein markenzeichen.

normalerweise verändern wir uns durch a l l e erfahrungen und erlebnisse, die wir im laufe unseres lebens machen und dadurch, dass wir für uns wichtige lektionen lernen, die in und für uns die notwendige veränderung bewirken.

menschen, die sich nicht ändern stehen still. sie haben einfach gewisse dinge im leben noch nicht gelernt. daher kommt es, dass sie dieselben erlebnisse immer wieder erfahren. und zwar so lange, bis sie daraus lernen und für sich die richtigen schlüsse ziehen. . erst dann kann eine (weiter)-entwicklung erfolgen.

und wenn ich so in mich selbst hineinschaue und mir mein leben ansehe, wenn ich an mir selbst herabblicke, komme ich zu dem schluss:
irgendwie ist mir das gut gelungen ...

veränderungen gehen genauso vonstatten wie ein bodystyling oder muskelaufbau...
durch disziplin und regelmäßiges training.

allerdings mit dem unterschied, dass von diesem training keine muskeln spriessen.

liebe grüsse
cosmic.

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7. Februar 2004 um 13:48
In Antwort auf Cosmicgirl

Jedes Lebewesen,
das geboren wird trägt den keim der veränderung in sich. und sogar ein embryo verändert sich alle 40 tage....

unser gesamtes leben besteht aus einem wandel, man könnte sogar sagen, es ist sein markenzeichen.

normalerweise verändern wir uns durch a l l e erfahrungen und erlebnisse, die wir im laufe unseres lebens machen und dadurch, dass wir für uns wichtige lektionen lernen, die in und für uns die notwendige veränderung bewirken.

menschen, die sich nicht ändern stehen still. sie haben einfach gewisse dinge im leben noch nicht gelernt. daher kommt es, dass sie dieselben erlebnisse immer wieder erfahren. und zwar so lange, bis sie daraus lernen und für sich die richtigen schlüsse ziehen. . erst dann kann eine (weiter)-entwicklung erfolgen.

und wenn ich so in mich selbst hineinschaue und mir mein leben ansehe, wenn ich an mir selbst herabblicke, komme ich zu dem schluss:
irgendwie ist mir das gut gelungen ...

veränderungen gehen genauso vonstatten wie ein bodystyling oder muskelaufbau...
durch disziplin und regelmäßiges training.

allerdings mit dem unterschied, dass von diesem training keine muskeln spriessen.

liebe grüsse
cosmic.

Veränderungen
finden immer statt,denn
gibt es wirklich einen Stillstand?
Auf die Richtung muß man achten, scheint mir. Oder ist es so, dass man Veränderungen besser selbst und bewußt fördert, anstatt dass sie einem von außen "aufdiktiert" werden?

Veränderungen durch Disziplin und regelmäßiges Training?
Wie trainiert man es? Bewußt welch forcieren?

Liebe Grüße

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7. Februar 2004 um 19:57

Stagnation gibt es nicht
Du schreibst es im Grunde schon selbst:
"...bei anderen hat man den Eindruck, sie tun es nicht..als würde Stillstand herrschen in den Ansichten...."


Bei solchen Eindrücken ist meist davon die Rede, daß derjenige, der eine Veränderung für wünschenswert hielte, keine solche feststellen kann. Das ist allerdings lediglich eine subjektive Wahrnehmung.

Beispiel: eine Freundin verliebt sich zum X-ten Mal in den selben Typ Mann und fällt folgerichtig damit auf den Schnabel. Dann sagt man schnell mal: "Du veränderst dich wohl nie!" Ich behaupte: doch, tut sie ganz sicher. Sie wird entweder verbitterter, weil ihre Annahme, Männer seien "alles Schweine" sich auf diese Weise zu bestätigen scheint. Oder sie wird "härter im Nehmen" und lernt, mit bestimmten Eigenschaften, die ihr ursprünglich an Männern mißfallen haben, entspannter umzugehen.

Oder sie ist schlau und wird Lesbe


Die Frage danach, welche Erfahrungen besonders prägend waren - beantwortbar ist sie in diesem Forum für mich kaum, weil zu persönlich. Ich hab' überlebt, und ich habe gelernt, gerne am Leben zu sein, das mag genügen.


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8. Februar 2004 um 18:46

Meine Theorie dazu ist,
daß nicht nur manche, sondern die allermeisten Menschen sich im Laufe ihres Lebens zwar entwickeln, aber der Kern ihres Wesens dennoch immer erhalten bleibt.

Die Gene spielen eine größere Rolle, als man denkt.

Ich kenne mehrere Leute seit über 30 Jahren, wenn ich die in meiner alten Heimatstadt besuche, fällt mir immer wieder auf, daß bestimmte Eigenarten noch genauso sind wie damals in der Grundschule, als wir uns kennenlernten.

Sicher haben die sich über die Jahre entwickelt, haben studiert, geliebt, Kinder bekommen, Karriere gemacht, whatever. Aber eine 180Grad-Wendung habe ich bisher bei keinem wahrnehmen können.

Zur mangelnden Bereitschaft an Veränderungen möchte ich auch gern was sagen:

Eine alte Bekannte von mir wurde vor ca. 9 Jahren Witwe, damals war sie Anfang 60. Sie mußte aus der Wohnung ausziehen, weil die Miete für sie allein zu hoch war, sie lebt von der Rente ihres Mannes, er hat ihr auch ein kleines Barvermögen hinterlassen, mehr ist eben nicht.

Der Umzug fiel ihr schwer, zumal sie viele über Jahre angesammelte, liebgewonnene Dinge weggeben mußte. Die neue Wohnung war die Hälfte kleiner als die alte, da paßte das nicht alles rein.

Schlußendlich hat sie es aber über die Bühne gebracht, und weißt Du was? Die schon kurz nach dem Tod ihres Mannes zwangsweise, und ursprünglich auch völlig gegen ihren Willen erfolgte Trennung von den vielen Erinnerungssstücken an das gemeinsame Eheleben hat ihr nicht nur geholfen, die Trauerphase deutlich abzukürzen und stattdessen wieder nach vorn zu blicken. Sie faßte nach dem Umzug auch wieder mehr Selbstvertrauen und begann, sich nach Kontakten in ihrem neuen Wohnviertel umzusehen. Und seit ein paar Jahren ist sie wieder glücklich verliebt!

Ich kenne aber auch ein anderes Beispiel. Da lief es ähnlich, jedoch ist derjenige mit der neuen Situation überhaupt nicht klargekommen. Er mußte schließlich ins Altersheim, und dort ist er nach wenigen Monaten gestorben. Offizielle Version: "Altersschwäche". Inoffizielle von mir: Kummer.

Sicher sind viele Menschen vom Leben verwöhnt und werden dadurch zu bequem, um von sich aus etwas zu ändern. Aber ich denke, manche sind von Natur aus einfach unflexibler als andere. Sie ertragen es einfach nicht, aus der gewohnten, und schließlich auch jahrzehntelang bewährten Bahn geworfen zu werden.

Ich kann das verstehen und finde auch, man sollte Flexibilität nicht a priori zur Tugend erheben.

Entwicklung bedeutet auch charakterliche Anpassung. Das kann positiv sein, aber die Kehrseite ist der aalglatte Wendehals, der sich überall anpaßt aber keine Prinzipien mehr hat.

Jemand Kluges sagte mal: "Es kann manchmal gut sein, einen Schritt vorwärts nicht zu tun".

Ich finde, da ist was dran.

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8. Februar 2004 um 19:40

Was hat Euch im Leben verändert?
Im Kern: Nichts.

Zu Entwicklungen in der Peripherie hat jedoch v.a. eine gescheiterte Erstbeziehung und mein Job beigetragen. Ich war jahrelang in einem hochkommunikativen Bereich tätig und habe dort viel gelernt. Vieles ist aber im privaten Umfeld nicht anwendbar, da man es sonst überfordert.

Ich finde es wichtig, daß man sich immer der eigenen Persönlichkeit bewußt bleibt und daran auch die Bereitschaft zu Veränderungen festmacht. Ich war noch nie ein Herdentier sondern zog es vor, vielleicht nicht gegen-, aber auf jeden Fall immer ein wenig hinter dem Strom zu schwimmen.

Nur weil es hip ist, muß man nicht alles mitmachen, um dann hinterher festzustellen, daß man nichts erfahren hat, wovor einen die innere Stimme von Anfang an gewarnt hatte.

Ich bemühe mich redlich, offen für neue Entwicklungen zu sein und zu bleiben. Aber ich wäge sehr genau ab, ob sie mir wirklich was bringen oder nicht.

Und je älter ich werde, desto öfter stelle ich erstaunt fest, daß ich mich immer häufiger anhöre wie meine eigene Mutter. Ja, ich bin zu Schlüssen gelangt, bei denen ich mit 18 auch schon mal angekommen war, die ich aber dann widerlaufen habe, nur um anders zu sein als meine Eltern. Und jetzt stelle ich fest, daß sie letztlich doch meist recht hatten.

Der Kreis schließt sich wieder.

Und das ist gut so.

Tschiquita

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8. Februar 2004 um 19:43
In Antwort auf shields

Meine Theorie dazu ist,
daß nicht nur manche, sondern die allermeisten Menschen sich im Laufe ihres Lebens zwar entwickeln, aber der Kern ihres Wesens dennoch immer erhalten bleibt.

Die Gene spielen eine größere Rolle, als man denkt.

Ich kenne mehrere Leute seit über 30 Jahren, wenn ich die in meiner alten Heimatstadt besuche, fällt mir immer wieder auf, daß bestimmte Eigenarten noch genauso sind wie damals in der Grundschule, als wir uns kennenlernten.

Sicher haben die sich über die Jahre entwickelt, haben studiert, geliebt, Kinder bekommen, Karriere gemacht, whatever. Aber eine 180Grad-Wendung habe ich bisher bei keinem wahrnehmen können.

Zur mangelnden Bereitschaft an Veränderungen möchte ich auch gern was sagen:

Eine alte Bekannte von mir wurde vor ca. 9 Jahren Witwe, damals war sie Anfang 60. Sie mußte aus der Wohnung ausziehen, weil die Miete für sie allein zu hoch war, sie lebt von der Rente ihres Mannes, er hat ihr auch ein kleines Barvermögen hinterlassen, mehr ist eben nicht.

Der Umzug fiel ihr schwer, zumal sie viele über Jahre angesammelte, liebgewonnene Dinge weggeben mußte. Die neue Wohnung war die Hälfte kleiner als die alte, da paßte das nicht alles rein.

Schlußendlich hat sie es aber über die Bühne gebracht, und weißt Du was? Die schon kurz nach dem Tod ihres Mannes zwangsweise, und ursprünglich auch völlig gegen ihren Willen erfolgte Trennung von den vielen Erinnerungssstücken an das gemeinsame Eheleben hat ihr nicht nur geholfen, die Trauerphase deutlich abzukürzen und stattdessen wieder nach vorn zu blicken. Sie faßte nach dem Umzug auch wieder mehr Selbstvertrauen und begann, sich nach Kontakten in ihrem neuen Wohnviertel umzusehen. Und seit ein paar Jahren ist sie wieder glücklich verliebt!

Ich kenne aber auch ein anderes Beispiel. Da lief es ähnlich, jedoch ist derjenige mit der neuen Situation überhaupt nicht klargekommen. Er mußte schließlich ins Altersheim, und dort ist er nach wenigen Monaten gestorben. Offizielle Version: "Altersschwäche". Inoffizielle von mir: Kummer.

Sicher sind viele Menschen vom Leben verwöhnt und werden dadurch zu bequem, um von sich aus etwas zu ändern. Aber ich denke, manche sind von Natur aus einfach unflexibler als andere. Sie ertragen es einfach nicht, aus der gewohnten, und schließlich auch jahrzehntelang bewährten Bahn geworfen zu werden.

Ich kann das verstehen und finde auch, man sollte Flexibilität nicht a priori zur Tugend erheben.

Entwicklung bedeutet auch charakterliche Anpassung. Das kann positiv sein, aber die Kehrseite ist der aalglatte Wendehals, der sich überall anpaßt aber keine Prinzipien mehr hat.

Jemand Kluges sagte mal: "Es kann manchmal gut sein, einen Schritt vorwärts nicht zu tun".

Ich finde, da ist was dran.

Der Kern ihres Wesens dennoch immer erhalten
sehe ich auch so, s. mein posting weiter oben.

Tolles posting.

Tschiquita

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8. Februar 2004 um 20:38
In Antwort auf junja

Veränderungen
finden immer statt,denn
gibt es wirklich einen Stillstand?
Auf die Richtung muß man achten, scheint mir. Oder ist es so, dass man Veränderungen besser selbst und bewußt fördert, anstatt dass sie einem von außen "aufdiktiert" werden?

Veränderungen durch Disziplin und regelmäßiges Training?
Wie trainiert man es? Bewußt welch forcieren?

Liebe Grüße

Es gibt häufig einen Stillstand
in der entwicklung oder entfaltung eines menschen.
die gründe hiefür können sehr vielfältig sein.

beispielsweise was glaubst du, wieviele menschen sich hinter masken verstecken oder sich selbst in schubladen und schablonen pressen und sich dadurch nicht ent-wickeln und ent-falten?

man hat den eindruck, sie sind und bleiben immer die gleichen... eine raupe - und nicht der schmetterling.
und was noch viel schlimmer ist: diese menschen glauben, dass dies auch gut und völlig in ordnung so ist. dabei ist meiner ansicht nach genau dann sehr not-wendend eine änderung herbeizuführen.

das augenmerk ist eben nur auf einen kleines stück horizont fixiert und die gedanken gehen in eine sehr ungünstige richtung.

es ist die m a s k e, die sie schützt, letztlich vor sich selbst.

liebe grüsse
cosmic.

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8. Februar 2004 um 20:39

Und...
sich selbst treu bleiben.


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10. Februar 2004 um 9:24
In Antwort auf Cosmicgirl

Es gibt häufig einen Stillstand
in der entwicklung oder entfaltung eines menschen.
die gründe hiefür können sehr vielfältig sein.

beispielsweise was glaubst du, wieviele menschen sich hinter masken verstecken oder sich selbst in schubladen und schablonen pressen und sich dadurch nicht ent-wickeln und ent-falten?

man hat den eindruck, sie sind und bleiben immer die gleichen... eine raupe - und nicht der schmetterling.
und was noch viel schlimmer ist: diese menschen glauben, dass dies auch gut und völlig in ordnung so ist. dabei ist meiner ansicht nach genau dann sehr not-wendend eine änderung herbeizuführen.

das augenmerk ist eben nur auf einen kleines stück horizont fixiert und die gedanken gehen in eine sehr ungünstige richtung.

es ist die m a s k e, die sie schützt, letztlich vor sich selbst.

liebe grüsse
cosmic.

Doch
wie lange hält man es in einer Maske aus? In einer Schublade?
Erkennt man nicht eines Tages, dass man sich an anderen orientiert hat, merkt dass es nicht zu einem passt und springt aus der Schublade?
Hat die Schublade einem nicht gezeigt: hey, ich bin ja ganz anders, das passt ja gar nicht zu mir? Erkenntnis durch diesen Fehler?

Sollte, könnte man Veränderungen immer mal wieder herbeiführen?

Liebe Grüße
Junja

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10. Februar 2004 um 9:26

Gerade
durch Fehler merkt man oft besonders schnell, was lso ist, oder?

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10. Februar 2004 um 13:08

Veränderung?
Hallo, bei mir war es so, dass meine Mutter und mein Cousin, der wie mein großer Bruder war, weil ich keine Geschwister habe, innerhalb von 6 Monaten gestorben sind. Das hat mir gezeigt, dass ich doch stark genug bin, um einiges zu verkraften und wieder aufzustehen. Das wusste ich vorher so nicht.

Ich habe auch gemerkt, wie schnell es vorbei sein kann. Darüber hatte ich mir vorher nicht so viel Gedanken gemacht. Ich bin seitdem nicht mehr ganz so unbeschwert. Ob es mich verändert hat, weiß ich nicht genau, aber auf jeden Fall hat es mich geprägt.

Liebe Grüße

Lady

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11. Februar 2004 um 22:21

Verändert,
ein schwierige und anstrengende berufliche Laufbahn, Beziehungen, zunehmendes Alter und Erfahrungen,Lieben und Leiden, gute und weniger gute Freunde, mein Leben mit meinem Mann.....Reisen, Nachdenken, Philosophieren, mal auf die Schnauze geflogen zu sein-weil man zu direkt war und der Gegenüber gekränkt...und einiges andere noch mehr...

Veränderungen, passieren,manche unmerklich,und manche prägen sehr, so ging es mir. Manche helfen dem Reifungsprozess und andere, würde man gern ungeschehen machen....
LG
b.

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13. Februar 2004 um 1:03
In Antwort auf junja

Doch
wie lange hält man es in einer Maske aus? In einer Schublade?
Erkennt man nicht eines Tages, dass man sich an anderen orientiert hat, merkt dass es nicht zu einem passt und springt aus der Schublade?
Hat die Schublade einem nicht gezeigt: hey, ich bin ja ganz anders, das passt ja gar nicht zu mir? Erkenntnis durch diesen Fehler?

Sollte, könnte man Veränderungen immer mal wieder herbeiführen?

Liebe Grüße
Junja

Liebe junja,
es gibt sehr viele menschen, die ihr leben lang in einer schublade verharren und aus irgendwelchen gründen dort nicht hinaus wollen oder können. und manchmal wechseln sie auch von einer schublade in eine andere.

die gründe können hierfür sehr vielfältig sein.

es gibt sehr viele menschen, die ihr ganzes leben lang eine *rolle* spielen.
allerdings kann diese rolle dann auch nur trugwelten schaffen.

und wenn nur die rolle geliebt wird, dann kann das selbst dahinter erst gar nicht berührt werden.

nur wenn wir uns für unseren eigenen weg entscheiden, entscheiden wir uns auch für den weg des wachstums und der veränderung. dann kann es sein, dass unser *altes leben* plötzlich nicht mehr *passt*. es passte zu uns zu einer früheren zeit. nun engt es uns allerdings ein oder blockiert uns.

bei menschen, die sich miteinander verbunden fühlen verändert die eigene entwicklung auch den anderen.

und es kann auch sein, dass uns die eigene veränderung selbst erschreckt und wir vielleicht aus dem schreck heraus, aus angst vor dem unbekannten neuen blockieren und uns lieber wieder in unsere bekannte schublade verkriechen.

erst wenn wir uns trauen, uns selbst zu fragen, wovor wir genau angst haben, ist es möglich diese ängste ggf. als unbegründet zu entlarven.
es ist so, dass wir meist in umbruchsituationen etwas dünnhäutig sind. wir können dann nicht wirklich einschätzen, wohin uns der weg führen wird und es gibt menschen, die eine neue entwicklung sehr verunsichert und ängstigt, dass sie diesen weg aus angst nicht gar nicht erst (mit)gehen und lieber in ihrer alten kiste sitzen bleiben.

natürlich führt so ein verharren zwangsläufig zu unzufriedenheit. und es gibt sehr viele menschen, die mit sich selbst und ihrem leben nicht zufrieden sind.
sie haben nie gelernt einfach sie selbst zu sein.

und zu deiner frage ob man veränderungen immer mal wieder herbeiführen sollte...
ich denke, wir sind dann am glücklichsten, wenn wir genau das tun, was unserer inneren augenblicklichen einsicht das höchste ist.

sind wir in-frieden und zu-frieden mit uns selbst, dann ist das herbeiführen von veränderungen nicht notwendig. diese ergeben sich dann ohnehin wie von selbst. es ist so, dass wir dann immer wieder ein stück weiter gehen und irgendwann führt uns ein weg in eine neue bisher unbekannte richtung.

veränderungen sollten meinem empfinden nach nur dann bewußt herbeigeführt werden, wenn etwas im leben nicht stimmig ist und möglicherweise auch droht aus den fugen zu geraten.

liebe grüsse
cosmic.

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14. Februar 2004 um 13:58
In Antwort auf Cosmicgirl

Liebe junja,
es gibt sehr viele menschen, die ihr leben lang in einer schublade verharren und aus irgendwelchen gründen dort nicht hinaus wollen oder können. und manchmal wechseln sie auch von einer schublade in eine andere.

die gründe können hierfür sehr vielfältig sein.

es gibt sehr viele menschen, die ihr ganzes leben lang eine *rolle* spielen.
allerdings kann diese rolle dann auch nur trugwelten schaffen.

und wenn nur die rolle geliebt wird, dann kann das selbst dahinter erst gar nicht berührt werden.

nur wenn wir uns für unseren eigenen weg entscheiden, entscheiden wir uns auch für den weg des wachstums und der veränderung. dann kann es sein, dass unser *altes leben* plötzlich nicht mehr *passt*. es passte zu uns zu einer früheren zeit. nun engt es uns allerdings ein oder blockiert uns.

bei menschen, die sich miteinander verbunden fühlen verändert die eigene entwicklung auch den anderen.

und es kann auch sein, dass uns die eigene veränderung selbst erschreckt und wir vielleicht aus dem schreck heraus, aus angst vor dem unbekannten neuen blockieren und uns lieber wieder in unsere bekannte schublade verkriechen.

erst wenn wir uns trauen, uns selbst zu fragen, wovor wir genau angst haben, ist es möglich diese ängste ggf. als unbegründet zu entlarven.
es ist so, dass wir meist in umbruchsituationen etwas dünnhäutig sind. wir können dann nicht wirklich einschätzen, wohin uns der weg führen wird und es gibt menschen, die eine neue entwicklung sehr verunsichert und ängstigt, dass sie diesen weg aus angst nicht gar nicht erst (mit)gehen und lieber in ihrer alten kiste sitzen bleiben.

natürlich führt so ein verharren zwangsläufig zu unzufriedenheit. und es gibt sehr viele menschen, die mit sich selbst und ihrem leben nicht zufrieden sind.
sie haben nie gelernt einfach sie selbst zu sein.

und zu deiner frage ob man veränderungen immer mal wieder herbeiführen sollte...
ich denke, wir sind dann am glücklichsten, wenn wir genau das tun, was unserer inneren augenblicklichen einsicht das höchste ist.

sind wir in-frieden und zu-frieden mit uns selbst, dann ist das herbeiführen von veränderungen nicht notwendig. diese ergeben sich dann ohnehin wie von selbst. es ist so, dass wir dann immer wieder ein stück weiter gehen und irgendwann führt uns ein weg in eine neue bisher unbekannte richtung.

veränderungen sollten meinem empfinden nach nur dann bewußt herbeigeführt werden, wenn etwas im leben nicht stimmig ist und möglicherweise auch droht aus den fugen zu geraten.

liebe grüsse
cosmic.

Liebe Cromic
von einer Schublade in die andere, ja,da muß man manchmal aufpassen. *Ist es eine Schublade in die ich gerade springe oder isses meins*?

Die Gründe, die es dafür geben mag, muß man lernen überwinden.
Ich denke auch, viele spielen eine Rolle, meist in der Kinderzeit bekommen wir einige beigebracht und merken es dann oftmals nicht mal.Behalten es bei. Oder wollen es nicht merken?

Ein interessanter Satz. wenn Menschen mit einander verbunden sind..... findet eine "gemeinsame " Veränderung statt? Habe ich ihn so richtig abgeändert?
Wie ist es dann, wenn sich scheinbar nur einer verändert: gab es dann keine Verbindung?

Oft macht das Neue, also die Veränderung schon etwas nervös.Dünnhäutig, genau. Oder die Umwelt reagiert sehr argwöhnisch drauf. Versucht es auszubremsen.

Veränderungen, ich stelle so im Nachhinein für mich fest, wenn ich mich nicht daran beteiligt habe, sprich nicht meine Möglichkeiten nutzte, sie in die Richtung die mir eher zugesagt hätte, gebracht habe, sondern trotz Abneigung mitgemacht habe, habe ich sie bereut. Aber, wahrscheinlich war eben genau dieses meine Lehre, die ich für so einige Erkenntnisse brauchte. *g*.

Auch bei Veränderunge hat man etwas Einfluß in welche Richtung sie führt. Also erkennen, welches die "richtige" ist.Kannst du dies immer? Oder fügt sich immer einfach eines ganz einfach ins andere?

Liebe Grüße
Junja

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14. Februar 2004 um 19:19
In Antwort auf junja

Liebe Cromic
von einer Schublade in die andere, ja,da muß man manchmal aufpassen. *Ist es eine Schublade in die ich gerade springe oder isses meins*?

Die Gründe, die es dafür geben mag, muß man lernen überwinden.
Ich denke auch, viele spielen eine Rolle, meist in der Kinderzeit bekommen wir einige beigebracht und merken es dann oftmals nicht mal.Behalten es bei. Oder wollen es nicht merken?

Ein interessanter Satz. wenn Menschen mit einander verbunden sind..... findet eine "gemeinsame " Veränderung statt? Habe ich ihn so richtig abgeändert?
Wie ist es dann, wenn sich scheinbar nur einer verändert: gab es dann keine Verbindung?

Oft macht das Neue, also die Veränderung schon etwas nervös.Dünnhäutig, genau. Oder die Umwelt reagiert sehr argwöhnisch drauf. Versucht es auszubremsen.

Veränderungen, ich stelle so im Nachhinein für mich fest, wenn ich mich nicht daran beteiligt habe, sprich nicht meine Möglichkeiten nutzte, sie in die Richtung die mir eher zugesagt hätte, gebracht habe, sondern trotz Abneigung mitgemacht habe, habe ich sie bereut. Aber, wahrscheinlich war eben genau dieses meine Lehre, die ich für so einige Erkenntnisse brauchte. *g*.

Auch bei Veränderunge hat man etwas Einfluß in welche Richtung sie führt. Also erkennen, welches die "richtige" ist.Kannst du dies immer? Oder fügt sich immer einfach eines ganz einfach ins andere?

Liebe Grüße
Junja

Liebe Junja,
ich denke, dass die meisten menschen, die sich mit etwas identifizieren und dabei eine rolle übernehmen, auch gedankengut annehmen, welches mit dieser rolle übereinstimmt.
und dann ist es zwangsläufig so, dass dabei der ganz eigene, gedankengang völlig überlagert wird, um diese rolle zu erfüllen.

wer aber nur seine rolle erfüllt, der befindet sich auch nur im mittelmass, weil herausragende, gute leistungen kann man nur dann vollbringen, wenn man sich selber treu bleibt und ab und zu auch mal aus der rolle fällt. - sich sozusagen ent-rollt von dem, was man auch immer glaubt zu sein.

und wenn menschen verbunden sind, dann verändert die veränderung des einen auch den anderen und zwar im positiven sinne: denn so rankt man sich aneinander durchs leben in die eigene mitte..

und ich denke nicht, dass es darum geht zu erkennen, welches die *richtige* veränderung ist, denn *richtig* oder *falsch* gibt es nicht - es gibt nur fügungen.
und es gibt das gefühl mit dem was man tut stimmig zu sein.

liebe grüsse
cosmic.

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16. Februar 2004 um 11:52
In Antwort auf Cosmicgirl

Liebe junja,
es gibt sehr viele menschen, die ihr leben lang in einer schublade verharren und aus irgendwelchen gründen dort nicht hinaus wollen oder können. und manchmal wechseln sie auch von einer schublade in eine andere.

die gründe können hierfür sehr vielfältig sein.

es gibt sehr viele menschen, die ihr ganzes leben lang eine *rolle* spielen.
allerdings kann diese rolle dann auch nur trugwelten schaffen.

und wenn nur die rolle geliebt wird, dann kann das selbst dahinter erst gar nicht berührt werden.

nur wenn wir uns für unseren eigenen weg entscheiden, entscheiden wir uns auch für den weg des wachstums und der veränderung. dann kann es sein, dass unser *altes leben* plötzlich nicht mehr *passt*. es passte zu uns zu einer früheren zeit. nun engt es uns allerdings ein oder blockiert uns.

bei menschen, die sich miteinander verbunden fühlen verändert die eigene entwicklung auch den anderen.

und es kann auch sein, dass uns die eigene veränderung selbst erschreckt und wir vielleicht aus dem schreck heraus, aus angst vor dem unbekannten neuen blockieren und uns lieber wieder in unsere bekannte schublade verkriechen.

erst wenn wir uns trauen, uns selbst zu fragen, wovor wir genau angst haben, ist es möglich diese ängste ggf. als unbegründet zu entlarven.
es ist so, dass wir meist in umbruchsituationen etwas dünnhäutig sind. wir können dann nicht wirklich einschätzen, wohin uns der weg führen wird und es gibt menschen, die eine neue entwicklung sehr verunsichert und ängstigt, dass sie diesen weg aus angst nicht gar nicht erst (mit)gehen und lieber in ihrer alten kiste sitzen bleiben.

natürlich führt so ein verharren zwangsläufig zu unzufriedenheit. und es gibt sehr viele menschen, die mit sich selbst und ihrem leben nicht zufrieden sind.
sie haben nie gelernt einfach sie selbst zu sein.

und zu deiner frage ob man veränderungen immer mal wieder herbeiführen sollte...
ich denke, wir sind dann am glücklichsten, wenn wir genau das tun, was unserer inneren augenblicklichen einsicht das höchste ist.

sind wir in-frieden und zu-frieden mit uns selbst, dann ist das herbeiführen von veränderungen nicht notwendig. diese ergeben sich dann ohnehin wie von selbst. es ist so, dass wir dann immer wieder ein stück weiter gehen und irgendwann führt uns ein weg in eine neue bisher unbekannte richtung.

veränderungen sollten meinem empfinden nach nur dann bewußt herbeigeführt werden, wenn etwas im leben nicht stimmig ist und möglicherweise auch droht aus den fugen zu geraten.

liebe grüsse
cosmic.

Liebe cosmic

deine Aussage "bei menschen, die sich miteinander verbunden fühlen verändert die eigene entwicklung auch den anderen."
Glaubst Du es ändert sich auch der andere Mensch (wenigstens ein bischen),
auch wenn er vor der Ausseinandersetzung mit mir und sich selbst geflüchtet ist? Ich fühle mich seit dem Moment mit ihm verbunden seit ich ihn zum ersten mal sah, aber letztendlich hatte er Angst vor der Veränderung seiner Lebensumstände. Doch ich schließe aus seinem Verhalten daß es ihm auch so geht. Ich denke Du weißt was man mit einer karmischen Liebe meint. Denkst Du er nimmt trotzdem noch an meiner Entwicklung teil?

lieben Gruß vom Tigerle

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16. Februar 2004 um 20:14
In Antwort auf dinah_12523249

Liebe cosmic

deine Aussage "bei menschen, die sich miteinander verbunden fühlen verändert die eigene entwicklung auch den anderen."
Glaubst Du es ändert sich auch der andere Mensch (wenigstens ein bischen),
auch wenn er vor der Ausseinandersetzung mit mir und sich selbst geflüchtet ist? Ich fühle mich seit dem Moment mit ihm verbunden seit ich ihn zum ersten mal sah, aber letztendlich hatte er Angst vor der Veränderung seiner Lebensumstände. Doch ich schließe aus seinem Verhalten daß es ihm auch so geht. Ich denke Du weißt was man mit einer karmischen Liebe meint. Denkst Du er nimmt trotzdem noch an meiner Entwicklung teil?

lieben Gruß vom Tigerle

Hallo liebe Tigerle,
es ist schwer zu sagen, warum manche menschen begegnungen haben, wobei sie mit solch massiven gefühlen überschwemmt werden, wie es bei einer karmischen liebe der fall ist und ich kann mir sehr gut vorstellen, dass manch einem dabei angst und bange wird und dieser lieber die flucht ergreift.

zu deiner frage, ob dennoch eine veränderung oder entwicklung möglich ist, wenn der andere sich mehr oder weniger abgewandt hat.

ich denke, ja und nein

dieser mann wird dieses erleben immer in sich tragen. dazu war es zu schön, zu kostbar und zu selten. das ist reine energie, die auch in irgendeiner weise wirkt. doch er kann an dir nur dann anteil haben, WENN ER ES AUCH SO WILL. verschliesst er allerdings sein herz, so ist diese verbindung zwar dennoch da, allerdings nicht aktiviert. - das gilt auf mentaler ebene gleichermassen.

unser aller ganz eigenes empfinden entscheidet darüber, ob wir uns einem anderen menschen so nah fühlen, dass wir eine gemeinsame bestimmung oder entwicklung versuchen zu leben und dieses auch aktiv anstreben. verschliessen wir unser herz, so kann eine entwicklung oder ein wachstum nicht erwirkt werden.

eine gemeinsame entwicklung, oder ein wachstum wird von beiden partnern gleichermassen erwirkt und wie man immer wieder sehen kann, ist das auch nicht einfach. sehr viele paare scheitern daran....

ich wünsche dir, dass sich deine sehnsucht erfüllt

liebe grüsse
cosmic.

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17. Februar 2004 um 7:01

Hi
mein leben und das leben meines ungeborenen sohnes stand auf der kippe. das hat mich verändert, ich habe das leben mehr schätzen gelernt.
magda

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17. Februar 2004 um 7:46

Alles
Die Kindheit ,die Erste Selbständigkeit mit eigener Bude(endlich von zu Hause raus)
Die erste Liebe ,andere Beziehungen ,
Heirat .Sehr viel Einfluss auf meine Veränderung ,die Geburt meiner Kinder.
Die schlechten Erfahrungen .
Die erdrückenden Erfahrungen die man mit dem Tot macht.
Ein Mensch verändert sich mit seinen Erfahrungen.Ob Positive oder negative .
LG Mamelick

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