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Was haltet ihr von "kein Sex vor der Ehe"

2. Januar 2006 um 10:48

Viele von euch werden jetzt denken "das geht doch gar nicht". Ich denke das wird die Mehrheit sein. Aber hat die Vorstellung nur EINEN Mann zu haben, bzw. mit dem Richtigen zu warten nicht etwas Schönes an sich? Ich bin zwar Christ, aber ich denke für diesen Vorsatz muss man das nicht sein. Das hat doch auch etwas mit wahrer Liebe zu tun. Für manche ist dieser Vorsatz vielleicht ein Prinzip.

Was haltet ihr davon? Kann eine Ehe daran scheitern? Oder zahlt es sich letztendlich aus wenn man wartet. Ich denke wenn man daran glaubt, dass es das Richtig ist und wenn man an das glaubt was die Bibel sagt, somit in Gottes Sinn handelt - zahlt sich das Risiko aus. Wenn es im Bett allerdings trotzdem nicht klappen würde, wärs für die Ehe eine ziemliche Belastung. Und was ist mit Menschen, die gar nicht heiraten wollen? Abgesehen von meiner Einstellung genieße ich andererseits meine Freiheit sehr und will sie vielleicht nie aufgeben...

Wie steht ihr zu diesem Thema?

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2. Januar 2006 um 11:40

Re: Hmm
"also hast du dann auch vor ewige jungfrau zu bleiben?"

Nein das ganz bestimmt nicht . Aber genau das (nicht zu heiraten) ist der Punkt, der sich nicht mit dem Vorsatz, keinen Sex vor der Ehe zu haben verknüpfen lässt. Und heutzutage ist es einfach nicht mehr selbstverständlich zu heiraten...

Kann eine Beziehung ohne Sex kaputt gehen, die womöglich mit Sex funktioniert hätte?

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2. Januar 2006 um 12:07

Erstrebenswert
würde ich gerne sagen.

Diese Vorstellung hatte ich auch einmal. Und nachdem sich diesbezüglich ohen hin nix ergeben hat die Vorstellung, wenn schon nicht unbedingt Sexverzicht vor der Ehe ('Bindung', 'Versprechen'...), so schien mir doch eine Art 'Verlobungszeit' ein sinnvolles Instrument zum Kennnenlernen zu sein. Klar, wenn es der/die Eine sein muß, MUSS das auch ein Volltreffer sein, sonst wäre das Warten ja für die Katz gewesen. 'Alles außer Sex' könnte man sagen. Für mich bin ich aber zu der Überzeugung gelangt, dass mich jede Menge Märchen im Kindesalter zu einer überromantischen, schon fast lebensfeindlichen Idealisierung der 'Beziehung' oder Ehe gebracht haben.

Ich liebe sogar die Vorstellung, dass Sex vor der Ehe ( für jede/n!!) nicht drin sein sollte, ich liebe die Vorstellung, dass man sich intensiv kennenlernt, bevor die Sache ernst wird und für mich würde daraus auch folgen, dass eine Beziehung oder Ehe tatsächlich unauflöslich ist und nicht in Aldi-Mentalität zum Beliebigkeits- und Wegwerfartikel im Ramschladen des Lebens verkommt.

Natürlich ist das alles in Reinkultur nicht praktikabel und da ich nicht sehe, wie alt du bist, kann ich nur wieder einmal verlautbaren, dass sich in jüngeren Jahren mit jeder Menge Idealismus alles noch schönfärben lässt. Im Lauf des Lebens, nach genügend Arschkarten, obsiegt dann doch eher pragmatische Lebenskunst. Nach 20 Jahren warten muß sich jeder Vorsatz die Frage nach Tauglichkeit stellen lassen.


Finde es aber sehr schön, dass es diese Idee noch gibt.

asteus

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2. Januar 2006 um 12:15

Ich verstehe immer diesen...
...zusammenhang nicht...warum beweise ich da wahre liebe? ist sex der beweis für liebe, oder der verzicht?

da ich vom heiraten nicht viel halte, wäre ich ja dann heute eine 34jährige jungfrau

wieso soll ich in meinem leben nur sex mit einem mann haben dürfen?

ich denke, menschen die nach diesem grundsatz leben "kein sex vor der ehe" haben dann an das erste mal zu hohe erwartungen...ausserdem kann mir keiner erzählen, dass es nicht eine "qual" ist mit jemandem den man liebt zusammen zu sein, aber nicht mit ihm schlafen zu dürfen. warum muss ich mich so kasteien? für was?

tigerle

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2. Januar 2006 um 12:21

Das hat doch auch etwas mit wahrer Liebe zu tun
das ist ein satz aus der welt der mythen und legenden.
der begriff wahre liebe ist derart überstrappaziert das er mehr leid hervorruft als er nützt.
jeder mensch kann eine beziehung nur mit der wahrhaftigkeit des augenblicks führen.
eine wahre liebe ist es deswegen nur im moment und von diesem moment aus betrachtet auch im rückblick.
wir entwickeln uns alle weiter und auch innerhalb von paarbeziehungen nicht immer in die selbe richtung. das ist nicht zu vermeiden.
geht dann irgendwann die beziehung trotzdem in die brüche, fällt auch der rückblick auf die vermeintlich wahre liebe anders aus.

was den sex angeht so ist das ein von der natur eingerichtetes phänomen was in aller erster linie der arterhaltung dient.
um das nicht auszuleben wie die hunde auf der strasse hat die menschheit ein kompliziertes gebilde von übergestülpter moral entwickelt und verkauft dieses auch noch als als das besondere, was uns von den tieren unterscheidet.
darüber darf jeder denken was er will.

manndel

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2. Januar 2006 um 17:28
In Antwort auf jaana_11887320

Ich verstehe immer diesen...
...zusammenhang nicht...warum beweise ich da wahre liebe? ist sex der beweis für liebe, oder der verzicht?

da ich vom heiraten nicht viel halte, wäre ich ja dann heute eine 34jährige jungfrau

wieso soll ich in meinem leben nur sex mit einem mann haben dürfen?

ich denke, menschen die nach diesem grundsatz leben "kein sex vor der ehe" haben dann an das erste mal zu hohe erwartungen...ausserdem kann mir keiner erzählen, dass es nicht eine "qual" ist mit jemandem den man liebt zusammen zu sein, aber nicht mit ihm schlafen zu dürfen. warum muss ich mich so kasteien? für was?

tigerle

'Wahre' Liebe
ist doch einfach definiert:

Nur mit dem/der Eine/n will man jetzt und für immer überhaupt in medias res gehen, alle anderen sind und bleiben ewig uninteressant. Der immerwährende Verzicht auf andere Möglichkeiten ist der Beweis für wahre Liebe.

So einfach.

Bringt mir meine wahre Liebe, damit endlich Ruhe ist!

asteus

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2. Januar 2006 um 20:33
In Antwort auf jarod_12098475

'Wahre' Liebe
ist doch einfach definiert:

Nur mit dem/der Eine/n will man jetzt und für immer überhaupt in medias res gehen, alle anderen sind und bleiben ewig uninteressant. Der immerwährende Verzicht auf andere Möglichkeiten ist der Beweis für wahre Liebe.

So einfach.

Bringt mir meine wahre Liebe, damit endlich Ruhe ist!

asteus

Das ist deine definition!
nicht unbedingt meine deine ist mir zu wenig alltagstauglich...so bleibt für dich die wahre liebe auch wohl immer ein traum.....

tigerle

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2. Januar 2006 um 20:45
In Antwort auf kaleo_12490902

Das hat doch auch etwas mit wahrer Liebe zu tun
das ist ein satz aus der welt der mythen und legenden.
der begriff wahre liebe ist derart überstrappaziert das er mehr leid hervorruft als er nützt.
jeder mensch kann eine beziehung nur mit der wahrhaftigkeit des augenblicks führen.
eine wahre liebe ist es deswegen nur im moment und von diesem moment aus betrachtet auch im rückblick.
wir entwickeln uns alle weiter und auch innerhalb von paarbeziehungen nicht immer in die selbe richtung. das ist nicht zu vermeiden.
geht dann irgendwann die beziehung trotzdem in die brüche, fällt auch der rückblick auf die vermeintlich wahre liebe anders aus.

was den sex angeht so ist das ein von der natur eingerichtetes phänomen was in aller erster linie der arterhaltung dient.
um das nicht auszuleben wie die hunde auf der strasse hat die menschheit ein kompliziertes gebilde von übergestülpter moral entwickelt und verkauft dieses auch noch als als das besondere, was uns von den tieren unterscheidet.
darüber darf jeder denken was er will.

manndel

Dem ist nichts mehr hinzu zu fücgen.
- Punkt -

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2. Januar 2006 um 21:59

Nuja,
selbst mein streng-katholischer religionslehrer sagte, dass diese ansicht völlig veraltet ist und es dem heutigen zeitgeist nun absolut net mehr entspricht!!!!
also ich denke auch so und vor allen denke ich dass sex viel mit liebe, vetrauen und zärtlichkeit zu tun haben sollte und nicht mit nem eheschein!

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2. Januar 2006 um 22:07
In Antwort auf jaana_11887320

Das ist deine definition!
nicht unbedingt meine deine ist mir zu wenig alltagstauglich...so bleibt für dich die wahre liebe auch wohl immer ein traum.....

tigerle

Ööööh, nö,
ein Märchen ...

asteus

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3. Januar 2006 um 13:55

Kann ich mir gar nicht vorstellen, denn ...
... ich kaufe doch nicht "die katze im sack" !!!!!!!!

und "er" genauso wenig !

m.

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