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Was genau ist ein "emanzipierter Mann"? Gibt es emanzipierte Männer überhaupt?

22. Januar 2015 um 21:53

Ich habe gestern über das Thema Emanzipation nachgedacht und würde euch an meinen Gedanken gerne teilhaben lassen. Mich würden auch eure Gedanken zum Thema sehr interessieren! Also lasst euren Gedanken freien Lauf!

Und zwar frage ich mich, ob der Mann heutzutage trotz Emanzipation emanzipiert ist oder ob ihm noch immer das patriarchalische Mannsbild des frühen 20 Jahrhunderts auferlegt wird!? Was ist überhaupt ein emanzipierter Mann? Gibt es voll-emanzipierte Männer? Wollen Frauen überhaupt voll-emanzipierte Männer oder ertragen sie solche egalisierten "Mannsbilder" einfach nicht?

Was ich jedenfalls feststellen kann, ist, dass Frauen sich emanzipiert haben. Frauen dürfen sich ausprobieren. Sie tragen Anzüge und Männerklamotten, spielen Fußball, boxen, fahren Rennwagen, studieren, machen Karriere, saufen und rauchen, ONSen, Heimwerken, spielen PC usw. :=)

Das akzeptieren wir Männer inzwischen in großer Mehrheit und das finde ich gut!

Bleibt die Frage, ob Männer sich emanzipiert haben? Was passiert, wenn Männer heutzutage versuchen in klassische Frauendomänen vorzudringen?

# Männer, die rhythmische Gymnastik betreiben, kenne ich nicht.
# Männer, die den Kurs "Bauch, Beine, Po" der Volkshochschule buchen, werden belächelt.
# Männer, die YOGA oder Ballet betreiben, gelten allgemeinhin als schwul und tuntig.
# Männer, die temporär mal Hausmann sein wollen, werden von vielen Frauen nicht ernst genommen.
# Männer, die keine Karriere machen sondern den Schwerpunkt auf Familie und Kindererziehung legen, werden von vielen Frauen nicht ernst genommen ("Ernährerqualitäten")
# Männer, die als Kindergärtner arbeiten, sind einem dauerhaften Pädobär-Vorwurf ausgesetzt.
# Männer, die sich "metro" kleiden, werden schnell als schwul und tuntig verunglimpft.

Das waren jetzt nur ein paar exemplarische Beispiele, man könnte noch viel mehr aufzählen. Aber der Eindruck bleibt, dass ein Mann sehr viel enger an das überkommene Männerbild gebunden ist als das bei Frauen der Fall ist. Ist dem so? Was ist eure Meinung zum Thema?

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23. Januar 2015 um 9:10


wo lebst Du denn?!?

Mein blauer Lippenstift ist inzwischen eher der meines Mannes, denn der sieht damit (und einigem Kajal etc.) einfach hinreissend aus.
Einer meiner damaligen WG-Mitbewohner trug öfter knöchellange Röcke, das hat dort und später in Berlin noch nicht mal für paar hochgezogene Augenbrauen gereicht.
Bei jedem Gothic-Treffen sieht man jede Menge stark geschminkte Männer (*dahinschmelz* ) von denen einige ebenfalls Röcke tragen. Die meisten stock hetero.
Ich bin als Frau Alleinverdiener, mein Mann ist wg. Junior zu Hause - schon einige Zeit lang. Ihm fehlt sein Job, aber dass er deswegen von anderen nicht ernst genommen wird, können wir nicht feststellen. Das einzige was manchmal nervt, ist die Schule, die den Kindern immer sagen, dass sie das und das mal "mit der Mami durchgehen sollen" Aber die leben irgendwie eh in einer eigenen Welt.

Also was soll schon passieren, wenn die Männer versuchen in klassische Frauendomänen vorzudringen?
Ja, man wird manchmal schief angeguckt. Ja und? Menschen sind Herdentiere, alle, die abseits der Meute trampeln, werden ab und an schief angeguckt. Dafür muss man nicht als Mann "in Frauendomänen vordringen" - aus reichlicher und häufiger Erfahrung: wenn ich als schon-lang-nicht-mehr-Teenager mal wieder in meinem Gothic-Styling herumstöckle, reicht das auch völlig - und das hat mit Emanzipation nun nicht das geringste zu tun. Who cares.

Emanzipation oder nicht, dass sich irgendwann mal eine Mehrheit der Männer für "rhythmische Gymnastik" oder "Bauch, Beine, Po" - Kurse interessiert, kann ich mir nicht vorstellen. Ob mit oder ohne Emanzipation, es gibt geschlechterspezifische Denk- und Verhaltsmuster - und nicht wenige. Die gelten nie für alle Männer und nie für alle Frauen - aber immer für die Mehrheit - und die ändert eine Emanzipation (zum Glück) auch nicht. Hat sie bei uns Frauen übrigens auch nicht

"Überkommenes Männerbild" pfffffff, ich denke, Du redest von "Emanzipation"? Dann lass die Herren doch sein, wie sie wollen

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23. Januar 2015 um 16:41

Definition eines emanzipierten Mannes
Also, ich versuche mal eine Definition:

Ein emanzipierter Mann ist ein Mann, der sich von der ihm von der Gesellschaft auferlegten Rolle als Mann befreit, so wie sich Frauen von ihrer traditionellen Rolle als Frau befreiten, und selbständig als gleichberechtigtes Individuum wahrgenommen und respektiert wird.

Ein emanzipierter Mann lässt sich z. B. die Erziehung der Kinder nicht vorenthalten, nimmt Elternzeit in Anspruch und teilt sich auch sonst alle weiteren Rechte und Pflichten mit der Partnerin. Er wird nicht finanziell oder/und körperlich ausgebeutet. Er darf seine Gefühle ausleben, also auch weinen und schwach sein. Seine Lebensplanung darf auch bedeuten, dass er auf Karriere verzichtet. Ein emanzipierter Mann trägt nicht ausschließlich die klassischen Kleidungsstücke, die ihm die Gesellschaft als männlich zuweist, sondern diejenigen, die ihm gefallen. Ein emanzipierter Mann ist nicht nur Befehlsempfänger, sondern kann auch selbst Führung übernehmen. Er ist sozialkompetent, weiß was er will, weitestgehend unabhängig und souverän, selbstbeherrscht und aktiv.

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23. Januar 2015 um 18:43

Du zählst...
... da ein paar Beispiele auf, die zeigen sollen, dass Männer zwar in vermeintlich "weibliche" Domänen vordringen, dafür aber nur Hohn und Spott ernten. Umgekehrt sollen Frauen es demzufolge leicht haben, alles zu machen, was Männer tun.

Allerdings könnte man auch weiter fragen, was passiert, wenn Frau in einem klassischerweise männlich dominierten Bereich vordringt. Das sieht nämlich nicht ganz so nach Friede, Freude, Eierkuchen aus, wie Du oben beschreibst!

Hier also ein paar Gegenbeispiele:

Die Frau, die beispielsweise eine Ausbildung auf dem Bau macht und erstmal von allen männlichen Kollegen nicht ernst genommen und gemobbt wird und deren körperliche Unterlegenheit bei jeder Gelegenheit hervorgehoben wird.

Die Frau, die nach der Geburt des Kindes relativ schnell wieder arbeitet und ihren Mann "zu Hause lässt" und "zwingt", ihren vermeintlich naturgegebenen Part als Hausfrau und Mutter zu übernehmen, weil sie unerhörterweise Karriere machen will.

Die Frau, die nach der Geburt schnell wieder arbeiten will und muss und im Bekanntenkreis nur Kopfschütteln erntet und offen oder insgeheim das Etikett "Rabenmutter" bekommt (welcher in Vollzeit arbeitende Vater bekommt das jemals zu hören?).

Die Frau, die sich nicht weiblich genug kleidet und schminkt und dafür verspottet wird als "Mannsweib" oder "Kampflesbe".

Frauen, die "männliche" Sportarten betreiben wie Fußball und sich dafür ständig rechtfertigen müssen oder zumindest erstaunte Blicke ernsten.

Die Frau, die gemeinsam mit ihrem Freund ihr Auto zur Reparatur bringt, aber die ganze Zeit über vom Mechaniker ignoriert wird, Antworten werden dem Freund gegeben, obwohl sie die Fragen gestellt hat.

Und nicht zuletzt Frauen, die sich generell schlicht und einfach um sich selbst kümmern können und nicht mehr dem Klischee von 1956 entsprechen, demzufolge also keinen Mann mehr brauchen, der ihnen den Wasserkasten reinträgt, ständig die Rechnung im Restaurant übernimmt, ein Loch in die Wand bohrt oder die Festplatte am Rechner wiederherstellt - das sind dann auch in den Augen vieler gleich wieder "Lesben" oder "Emanzen", die Reaktionen der Männer: von Erstaunen über mildes Amüsement bis hin zu vollkommener Ablehnung.

Von daher kann ich nicht wirklich sehen, dass Frauen es leichter hätten, althergebrachte Rollen zu verlassen. Es macht ihnen nur weniger als Männern etwas aus, wenn einer den Kopf über sie spottet und sie "Emanze" nennt. Ihre Weiblichkeit wird nicht in den Grundfesten erschüttert.

Die Männlichkeit der Herren hingegen lässt sich offenbar mit viel weniger Aufwand ins Wanken bringen. Während die Auszubildende auf dem Bau den Anfeindungen der männlichen Kollegen zum Trotz die Zähne zusammenbeißt, kriegt der Mann, der als "Weichei" bezeichnet wird, weil er Elternzeit nimmt, gleich die Riesenkrise und fühlt sich in seiner männlichen Ehre als "Ernährer und Familienoberhaupt" verletzt.

Um es mal polemisch auszudrücken...

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23. Januar 2015 um 18:51

Ja
Sehe ich wie du, niemand sollte sich von einem Rollenbild abhängig machen, aber das hat wohl weniger mit Emanzipation zu tun, jeder Mensch soll sich doch so verwirklichen und leben können wie er es gerne möchte.
So lange er damit keinen schadet.

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23. Januar 2015 um 21:29

Ich halte mich für einen emanzipierten Mann,
und andere Männer halten mich für schwul. Dabei hatte ich schon mehr Angebote und Möglichkeiten von sog. Männern, als von Frauen. Ich bin so heiß, da wird sogar der schlimmste hetero zum Homo. Und mich widert es an!

Ich will keine Gewalt anwenden, könnte es aber. Ich zeige meine Gefühle, auch wenn andere sie lieber verborgen sehen würden. Ich verehre die Weiblichkeit, aber auch meine Männlichkeit. Ich mag Schönheit, aber liebe den Menschen. Ich sehe die Dinge wie sie sind, wie ein Mann eben.

Wahre Männer lieben mit dem Herzen und nicht mit den Augen und dem Genital. Das was heute noch als "Mann" gilt, nenne ich Hodenhund.

Das ist mal hart, dagegen ist Gewalt ein dummer Scherz.

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23. Januar 2015 um 23:42

Jeder nach seiner Facon, vor allem sollten andere Lebensentwürfe toleriert und respektiert werden...
Allerdings muss ich feststellen, dass Männern es einfach an Entfaltungsmöglichkeiten fehlt. Frauen haben jahrelang mehr oder weniger erfolgreich dafür gekämpft in verschiedensten Rollen Anerkennung zu finden. Die Rolle des Mannes ist da leider deutlich eingeschränkter, z.B. ist die Auswahl an Männerkleidung wirklich verschwindend gering im Vergleich zu derer für Frauen! Männer mit Geschmack brauchen mehr Möglichkeiten, vor allem bei den Farben, Materialien und den Schnitten herrscht pure Tristesse.

Ich habe absolut KEINEN Bock wie Olivia Jones herumzulaufen, aber WENN ein Mann es will, warum wird er heutzutage dafür immer noch so oft beleidigt!? Oder warum wird ein Mann lächerlich gemacht, wenn er z.B. String trägt? Selbst wenn man, wie ich, nur in etwas modischerer Männerkleidung herumläuft, wird man immer wieder blöd ausgelacht oder völlig bescheuert als "Schwuchtel" beschimpft. In den letzten Jahren hat sich vieles schon verbessert, aber mir persönlich geht die Entwicklung noch nicht weit genug.

Mich lachen insbesondere junge Leute (auch Frauen) häufig wegen meiner spitzen, eleganten Schuhe aus, stören sich an meinen farbigen Hemden, ungewöhnlichen Westen oder körperbetonten Hosen. Wohlgemerkt ziehe ich mich niemals wie ein Papagei an, sondern kombiniere stilsicher. Vor Jahren habe ich sogar einige Seminare zu diesem Thema besucht, weil mich modische Ästhetik sehr interessiert. Dennoch gibt es immer wieder dieses dümmliche Gekicher und ab und zu aggressive Beleidigungen.

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24. Januar 2015 um 0:09

Grossartig, dein beitrag!!! DANKE DAFÜR!!!!
made my day!!! ich danke allen göttern und göttinnen dafür, dass ichzeit meines lebens das richtige händchen dafür hatte, mich mit "emanzipierten männern" abzugeben. nicht im sinne von yoga und geburtsgymnastik -aber: gewisse fragen stellten sich einfach nich.! sie waren einfach ebenbürtig. okay: physisch stärker, aber das war's dann auch schon. ausbildung, studium, haushalt: kein thema. selbst fenster putzen, bügeln - ging alles, irgendwie. wer gerade zeit hatte,
aber: das rollenbild ist sowohl in den köpfen der männer als auch der frauen. und, unter uns: das derzeitige, heutige frauenbild entsetzt mich geradezu. retro, rückwärtsgewandt..puh!!! modell "hier bin ich und ich bin die schönste und fruchtbar" .push-up, mini, high heels ..... bin froh, heute keine 20 mehrzu sein!!! und by the way. ich trage auch gerne mal high heels, nur checken's die mädels heute nicht:; it's just a game.....

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24. Januar 2015 um 0:18

Keine ahnung.
aber traurig find ich' s trotzdem. das "weibchen-schems" schein sich hartnäckig zu halten. elende entwicklug.

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24. Januar 2015 um 0:20
In Antwort auf xicasss12

Keine ahnung.
aber traurig find ich' s trotzdem. das "weibchen-schems" schein sich hartnäckig zu halten. elende entwicklug.

Mir kommt jedenfalls
das blanke speiben wenn ich mir die uniformität und unterwürfigkeit der mädels heute so ansehe....

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24. Januar 2015 um 0:25
In Antwort auf xicasss12

Mir kommt jedenfalls
das blanke speiben wenn ich mir die uniformität und unterwürfigkeit der mädels heute so ansehe....

Hat vielleicht
mit der globalen wirtschaftskrise zu tun - versorgerinstinkt und so... aber ehrlich: da lobe ich mir die 80er und 90er - bin froh, dass ich die noch als heranreifende frau erleben durfte!

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24. Januar 2015 um 2:26

Möglich...
...die hab ich nicht bewusst erlebt. kann für meine teil nur sagen -die späten 80er, frühen 90 er waren in meiner wahrnehmung die zeit der allergrößten gleichberechtigung zwischen mann und frau. jil sanders androgyne mode, vivienne westwood, john galliano für gucci - das war echt....eine große annäherung der gechlechter.
bis die lauwarmen dolce&gabbana - brüder daherkamen, mit ihrem schwülstigen barock. das war wohl der anfang vom ende....

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25. Januar 2015 um 11:19

Der "Mainstream"...
... erwartet nicht, dass die Frau Karriere macht und Kind und Haushalt dem Mann überlässt, der "Mainstream" ist immer noch der Ansicht, dass die Frau zu Hause bleiben muss. Tut sie es nicht, redet ihr der "Mainstream" ein schlechtes Gewissen ein: Waaas? Du gehst sofort wieder arbeiten? Iiiich könnte das ja nicht, meinen Kleinen schon mit einem Jahr jemand völlig Fremden überlassen! (in Klammern, weil nicht ausgesprochen, aber gedacht: Was bist DU denn für eine böse Rabenmutter, Karriereweib? Hältst Dich wohl noch für was Besseres, weil Dir Windelnwechseln und Babygebrabbel nicht genug sind!).

Der "Mainstream" sorgt weiterhin in Form von schwer zu ergatternden Kita-Plätzen dafür, dass frau zu Hause bleibt, der "Mainstream" sorgt auch in Form eines entsprechend familienfeindlich eingestellten Betriebsklimas dafür, dass Männer nicht auf die Idee kommen, sich an der Familienarbeit zu beteiligen (unter Kollegen: "Was für ein Weichei" - von Seiten der Chefs: "Haben Sie denn keine Frau, die das für sie erledigt?") und reagiert mit Unbehagen und Misstrauen, sobald Frauen mit Familie nach Vollzeitanstellungen streben ("Wie regeln Sie das mit der Betreuung Ihrer Kinder?" - Eine Frage, die kaum ein Familienvater zu hören bekommt), stellt aber bereitwillig Minijobs und Teilzeitstellen zur Verfügung, die dafür sorgen, dass das frau weiterhin dem althergebrachten Rollenmodell treu bleibt: Der Mann als Haupternährer der Familie, die Frau verdient ein kleines Zubrot und ist hauptverantwortlich für Kinder und Haushalt.

Das ist genau das, was der "Mainstream" will - und so wird es wohl noch eine Weile bleiben. Denn jedem, der anders will, wird vom "Mainstream" ein vermeintlich falsch verstandenes Emanzipationsstreben unterstellt - wo doch der Meinung des Mainstreams zufolge naturgegeben "in Wirklichkeit" jede Frau, wenn sie doch "ehrlich" sei, ganz danach strebe, in der Fürsorge für Kind, Haus und Herd aufzugehen. Pööööhse, wer Frauen "zwingen" will, diesen Weg zu verlassen und ihre Babys "abzugeben", um eine in Latzhosen herumstiefelnde Emanze zu werden! Pfui bääh!

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