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Was bedeutet euch treue?

22. Februar 2014 um 14:03

Ich lese hier immer wieder, dass viele der Ansicht sind, das treue nicht wichtig ist. Ich meine natürlich die geistige und körperliche treue.

Wie ist das bei euch? Seid ihr treu? Erwartet ihr das euer partner euch treu ist?
( mal abgesehen von offenen Beziehungen)

Ich persönlich finde es sehr schade zu lesen wie vielen die treue und somit meines Erachtens auch die liebe gleichgültig ist. Für mich ist absolute treue das a&o in einer Beziehung ohne könnte ich nie im leben von wahrer liebe sprechen.

Lg

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22. Februar 2014 um 17:17

Treue ist mir sehr wichtig
unsere Liebe auch. Vertrauen auch. Nur mit wem mein Mann Sex hat - das so gar nicht ^^

Gegenfrage: Warum sprichst Du von Treue und reduzierst es auf Sex? Gibt es nichts wichtigeres oder wenigstens auch wichtiges zu diesem Thema als wer mit wem ***?

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22. Februar 2014 um 22:26

?
was sonst ist "körperliche Treue"?
Nicht schräg über die Strasse laufen? ^^

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22. Februar 2014 um 23:46

Ich muss ehrlich sagen:
Ich habe früher gedacht, dass man nur einen Menschen lieben sollte, weil das als die "perfekte Liebesbeziehung" propagiert wurde (durch die Umwelt und all die Hollywood filme).

Treue bedeutet für viele, dass man nur einen Menschen liebt, wenn man aber nur einen einzigen Menschen in der Lage ist zu lieben und alle anderen einem egal sind, dann ist das nur "Egoismus zu Zweit".

Treue würde ich so verstehen, dass ich nur nur einen Partner liebe, sondern den Partner genauso liebe wie mich, dass seine Interessen genauso wichtig sind, wie die meinen, und dass ich andere Menschen auch liebe (gemeint nicht-sexuell).

Der meiner Ansicht nach bedeutendester Psychoanalytiker den ich gelsen habe (Erich Fromm) - der auch das Buch "Die Kunst des Liebens" geschrieben hat, was leider nur sehr wenige kennen, hat geschrieben: "Wer nur einen liebt, liebt keinen."

Ich denke nur wenige werden darüber reflektieren, was auch einer der Gründe ist, warum Liebe heute so selten oder kaum anzutreffen ist.

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22. Februar 2014 um 23:48
In Antwort auf maddogx29

Ich muss ehrlich sagen:
Ich habe früher gedacht, dass man nur einen Menschen lieben sollte, weil das als die "perfekte Liebesbeziehung" propagiert wurde (durch die Umwelt und all die Hollywood filme).

Treue bedeutet für viele, dass man nur einen Menschen liebt, wenn man aber nur einen einzigen Menschen in der Lage ist zu lieben und alle anderen einem egal sind, dann ist das nur "Egoismus zu Zweit".

Treue würde ich so verstehen, dass ich nur nur einen Partner liebe, sondern den Partner genauso liebe wie mich, dass seine Interessen genauso wichtig sind, wie die meinen, und dass ich andere Menschen auch liebe (gemeint nicht-sexuell).

Der meiner Ansicht nach bedeutendester Psychoanalytiker den ich gelsen habe (Erich Fromm) - der auch das Buch "Die Kunst des Liebens" geschrieben hat, was leider nur sehr wenige kennen, hat geschrieben: "Wer nur einen liebt, liebt keinen."

Ich denke nur wenige werden darüber reflektieren, was auch einer der Gründe ist, warum Liebe heute so selten oder kaum anzutreffen ist.

Der satz
"Treue würde ich so verstehen, dass ich nur nur einen Partner liebe, sondern den Partner genauso liebe wie mich, dass seine Interessen genauso wichtig sind, wie die meinen, und dass ich andere Menschen auch liebe (gemeint nicht-sexuell)."

sollte heißen: Treue würde ich so verstehen, dass ich NICHT nur nur einen Partner liebe, sondern auch alle anderen Menschen, und dass ich den den Partner genauso liebe wie mich, dass seine Interessen genauso wichtig sind, wie die meinen, und dass ich andere Menschen auch liebe (gemeint nicht-sexuell).

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23. Februar 2014 um 13:41

Hm,
da könntest Du natürlich Recht haben, vielleicht habe ich es wirklich nur falsch verstanden weil ich einfach nur erwartet habe, dass es mal wieder einer mehr von dieser Sorte ist ...

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23. Februar 2014 um 20:24

Auch in einer offenen Beziehung gibt es Treue
... nur sexuelle Monogamie nicht ^^

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24. Februar 2014 um 1:06

Alles.
Treue, in dem Sinne zu einem zu halten, auch wenn es schwierig ist.

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24. Februar 2014 um 9:13

Also
Ja es gibt mehrere threads, in denen derartiges geschrieben wurde, schreib es ja nicht einfach so.

Da wäre zum einen schon mal der thread, indem ein Mann seine Frau mit einer prostituierten Betrügt, nur weil sie gerade in der menopause ist oder ein anderer feiner thread der im Bereich Sexualität anzutreffen ist: fremdgehen als kick!
Da gibt es noch unzählige aber da ich vom handy aus schreibe mach ich mir jetzt nicht die Mühe.

Wenn es in einer Beziehung so abgesprochen ist, dass man auch nebenher was haben kann, ok. Ich kann das zwar in keinster weise nachvollziehen, muss ich aber auch nicht.

Ich verstehe aber nur nicht, wie man seinem liebsten soetwas antun kann. Wenn ich meinen Partner liebe, dann ist für mich schon allein der Gedanke an sex mit einem anderen eklig und genauso meine ich das auch und sowas in die tat umzusetzen unvorstellbar! Ich sehe meinen freund an und weiss das er alles ist was ich will. Er gibt mir alles was ich brauche, ich verschwende noch nicht mal einen gedanken an andere...deswegen entsetzt mich das immer wieder sowas zu lesen. Es war ja auch kein vorwurf das alle in diesem forum so sind, nur eine Feststellung, das viele das nicht so eng sehen.

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24. Februar 2014 um 12:37


Kannst Du versprechen, dass Du jemanden für immer lieben wirst? Also ich nicht. Ich kann nur versprechen, dass ich alles dafür tun werde, was in meiner Macht liegt - so lange er mich auch liebt, natürlich. Davon abgesehen bin ich kein Gott, ich weiss nicht, was in 20 Jahren sein wird.

Was ist das für eine Treue?
Es sind andere Dinge, die mir wichtig sind. U.a. auch Dinge, auf die ich Exklusivrechte haben möchte. Auf beides bezieht sich die Treue, die mir wichtig ist. Wer mit wem Sex hat - ist für mich völlig irrelevant. Was will ich mit einer Treue in einem bedeutungslosen Punkt, ob das jetzt jemand steuern kann oder nicht? Gefühle kann man auch steuern, mal am Rande bemerkt. Was meine Ehe angeht, erwarte ich das (in Grenzen) tatsächlich von meinem Mann und er von mir.

"Wir wohnen zusammen"?!?
Also Dir wird doch noch etwas anderes wichtiges einfallen in einer Beziehung als "Du *** nur mit mir und Du wohnst bei mir"?!?
So etwas wie "Was auch geschieht, so lange unsere Beziehung besteht, wirst Du mir gegenüber ehrlich sein, mir vertrauen, anderen gegenüber nie schlecht über mich reden, ..."?

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24. Februar 2014 um 13:16


wenn einen N1 verlässt gibt es eben nicht 2ff - weil mit denen gibt es nichts ausser Sex und von denen will man auch nichts anderes, jedenfalls nichts, was emotional über "Bekannte" liegt.

Was mein Mann mir nicht geben kann? Sex mit einer Frau zum Beispiel ^^ Mit einer Frau könnte / wollte / würde ich aber nie eine Beziehung haben, was Beziehungen angeht, bin ich stock hetero. Was Sex betrifft, bin ich bi. Aber ohne die gute Fee mit den 3 Wünschen zu erwischen und einen dafür zu nutzen, dass man für ein paar Nächte im Jahr das Geschlecht wechseln kann (was zugegen eine nette Idee wäre, aber wo kriegen wir die Fee her?) wird mein Mann mir das nie geben können.

Du siehst keinen Sinn darin, ok, musst Du auch nicht. Du wirst ja sicher keine offenen Beziehungen führen und für meine Beziehung reicht es völlig, wenn die für meinen Mann und mich Sinn macht
Ich sehe keinen Sinn darin, darauf Exklusivrechte zu erwarten, wenn ich in einer Beziehung bin oder nur noch mit der gleichen Person bis zum Ende des Lebens Sex zu haben, wo das für mich mit Liebe gar nichts zu tun hat. Muss ich auch nicht, ich habe eine Beziehung nach meinen Vorstellungen

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24. Februar 2014 um 21:09

Das Gefühl...
... nicht den Rest meines Lebens nur noch Steak zu essen, egal in wieviel leckeren Rezepten man das auch zubereiten kann. Irgendwann will ich mal einen Hackbraten und mal Kartoffeln und Quark. Dann schmeckt das Steak auch wieder besser ^^

Kennenlernen & Entdecken auch @felidae

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25. Februar 2014 um 2:22

Alle
sagen sie sind treu und trotzdem geht jeder zweite fremd

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25. Februar 2014 um 8:16

Das mit dem "nicht schlecht über den anderen reden"
fiel mir als erstes ein, weil es zu diesem Forum passt. Wenn ich lese, wie hier manche von ihren Sorgen berichten, dann trete ich mir nur noch auf's Kinn. Die lassen an Partner(in) kein gutes Haar und sprechen von ihm / ihr schlechter als ich es je von *irgendeinem* Menschen tun würde. Finde ich völlig strange.

Du findest echt kein Kriterium für eine Beziehung bzw. für Treue in einer Beziehung, das nicht mit Sex zu tun hat?

Ich habe mit so manchem Sex (gehabt) und keine Beziehung, zusammen wohnen oder nicht - das Kriterium sind 1) die Gefühle dem anderen gegenüber, 2) Verantwortung und Verpflichtung dem anderen gegenüber 3) die (emotionale und "seelische" Nähe zueinander.
Wenn man "sich versteht", Sex hat und zusammen wohnt - ist es für mich eine Affäre, keine Beziehung.

Das intimste und intensivste für mich ist die emotionale Nähe - darauf will ich in einer Beziehung auch Exklusivrechte. Das ist es, was mich am meisten mit meinem Partner verbindet. Das *kann* (!) sich u.a. (!) auch (!) beim Sex ausdrücken, ja. Aber Sex kann ich auch mit Menschen haben, die ich gar nicht nahe an mich heran lassen könnte und wollte. Denen ich nie etwas darüber erzählen würde, wovor ich Angst habe, was mir weh tut, welche Träume und Hoffnungen ich habe. => hat mit intim also nicht unbedingt zu tun. Es gibt für mich sehr viel intimeres als Sex.

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25. Februar 2014 um 12:48

Sich von einem erkrankten Partner zu trennen...
... mag schrecklich klingen.
Sich NICHT zu trennen, wenn man damit nicht klar kommen würde (und das meint nicht "man bricht völlig zusammen" sondern "er / sie kann damit kein GLÜCKLICHES Leben führen"!), ist für beide Seiten aber noch schrecklicher!
Gerade bei psychischen Erkrankungen (egal welche, Depressionen inklusive) als Partner des Betroffenen. Jede chronische oder langwierige Krankheit hat Auswirkungen auf die Angehörigen / nahestehenden Menschen und zwar keine kleinen. Bei psych. Krankheiten sind die ungleich stärker, damit kommt nicht jeder klar, das ist ein Fakt und keine Bequemlichkeit.

Ganz ehrlich, ich finde es um Welten besser, wenn da jemand seine Möglichkeiten realistisch einschätzt, alles andere ist schlimmer. Für beide.
"Er / sie hat den Partner / die Partnerin im Stich gelassen" klingt natürlich so entzückend pathetisch. Aber lies mal hier im Forum und anderswo ein bißchen herum, was mit denen passiert, die das nicht tun / die nicht im Stich gelassen werden, die Partner aber nicht damit klar kommen.

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25. Februar 2014 um 13:00

Ja, ich habe mich mal gezwungen, monogam zu sein
habe beide Male die Beziehung deswegen beendet.

Wenn jemand Vegetarier aus Überzeugung ist, ist das etwas anderes, als wenn man kein Fleisch mehr essen würde, weil der Partner das nicht mag.
Das geht bestimmt eine Weile gut, da kommt mal mal an einem Steakhouse vorbei, hat Appetit, aber wirklich schlimm ist es nicht.
Doch irgendwann kommt der Moment, wo jeder Gang durch die Stadt fürchterlich wird, weil es an jeder Ecke nach Steak oder Bratwürstchen oder Curry-Wurst durftet, man 1000 Schilder sieht, wo man ein Schnitzel kaufen könnte usw. - und dann? Man versagt sich die ganze Zeit den Appetit, verzichtet jeden Tag x-fach auf etwas, was man sooo gern haben möchte? Steht immer vor der Entscheidung: Entweder ich tu jetzt dem Partner weh und beiss ins Steak oder ich tu mir weh, weil ich es mir verbiete?

Das habe ich eine ganze Weile durchgehalten, dann habe ich die Beziehung beendet (wobei beim ersten noch dazu kam, dass ich da noch geglaubt habe, dass "wer wirklich liebt, will nur noch den einen" für alle Menschen gilt - somit habe ich meine Gefühle völlig in Frage gestellt) - und nach dem zweiten Mal auch keine mehr angefangen, ohne dass unmissverständlich klar war, dass es keine Exklusivrechte gibt und geben wird.
Auf Dauer kann man dem Partner zu liebe nur auf das verzichten, was einem nicht wirklich bzw. nur gelegentlich fehlt. Gilt nicht nur für Monogamie, auch für Hobbys, Freunde, Beruf usw. - Mir fehlt es zu sehr, als dass es auf Dauer gut geht.

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25. Februar 2014 um 15:15

^^
Analogie und Vergleich ist weder das gleiche noch das selbe

Jemandem, der anders denkt und empfindet kann man etwas, was ausserhalb des eigenen Vorstellungsbereiches liegt am einfachsten (oder überhaupt nur?) mit Analogien erklären.

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26. Februar 2014 um 10:54

Ja, gelöscht
hat mit Deinem Posting nichts zu tun.

Im wesentlichen war es ein "was Treue bedeutet, sieht man in schlechten Zeiten, wenn beispielsweise ein Partner krank wird, da sind so viele egoistisch und selbstbezogen..., da gibt es einen Fall bei Kalle in der Stiftung, wo der Partner die Frau verlassen hat, als sie krank wurde..."
Vielleicht steckt die Begeisterung, den eigenen Account zu löschen in manchen Kreisen sehr an. Ich denke nicht das Posting wurde gelöscht (gab es keinen Grund) sondern mal wieder der Account (von der Person selbst)

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26. Februar 2014 um 11:04

Quatsch
damit, nicht monogame Beziehungen zu führen, können nur sehr wenige umgehen.

Btw.: das wie es bei den meisten ist, ist per Definition "normal" :P

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26. Februar 2014 um 11:44

Ja, ich weiss
aber ich bin schon zu vielen begegnet, die ihre Fähigkeit, damit so umzugehen wie in ihren Träumen, gründlich überschätzt haben

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