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Warum will niemand mit mir reden?

7. Juli 2006 um 16:51

Also ich habe ein ziemlich großes Problem!

Ich bin ziemlich einsam, ich habe nicht viele Freunde! Ich bin vor zwei Monaten 18 gewordenund hatte bisher noch nie einen Freund! Ich gehe noch zur Schule, komme jetzt in die 13.! Doch gern in die Schule gehe ich schon längere Zeit nicht mehr!
Der Grund ist, dass ich sehr einsam bin. Ich muss zugeben, ich bin ziemlich schüchtern und sage meist nichts von mir aus.
Doch es will sich auch niemand mit mit unterhalten, dabei frage ich mich warum!? Ich sitze immer nur traurig neben den anderen!
Jetzt werden sicherlich viele sagen: Dann geh doch mal von dir aus auf die anderen zu. Aber das ist einfacher gesagt, als getan. Außerdem frage ich mich immer, warum sie nicht mit MIR reden! Eine andere aus meiner Klasse ist noch ruhiger, als ich, trotzdem redet jeder mit ihr oder versucht es zumindest. Bei mir geben sie sich nicht so viel Mühe!
Und das will auch einfach nicht in mein Kopf!
Ich wollte auch meinen Geburtstag richtig schö und groß feiern, um vielleicht Pluspunkte bei den aneren zu sammeln. Ich habe meine ganze Klasse eingeladen, fast alle haben zugesagt. Und wieviele sind gekommen? Niemand.
Und bei der noch ruhigeren (von der schon die rede war!) waren alle auf ihrem Geburtstag, sodass sie Pluspunkte sammeln konnte!
Aber ich habe nie eine Chance bekommen, dass mich die anderen auch mal kennenlernen!

Was soll ich bloß tun?

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7. Juli 2006 um 17:20

Bevor
du den eindruck bekommst, dass auch hier keiner mit dir reden möchte zumindest mal eine idee, die ich zu dem thema hätte: wie sieht ... mit hobbies? hast du welche, die die anderen, zu denen ja kontakte knöpfen möchtest, teilen könnten? oder könntest du dir zumindest vorstellen, bei z.b. einer volleyball-, musik- oder von mir aus auch schach-AG mitzumachen?
dort ist die stimmung meist ungezwungener, deine mitschüler(innen) haben weniger negativen "gruppenzwang" (a la "wieso redest du denn mit der, tut doch sonst auch niemand" - ich weiss, ziemlich blöd aber auf schulen meist üblich) und können dich so kennenlernen, wie du auch ausserhalb des unterrichts so bist.

ist nur so eine erste idee.. hoffe, es kommen von den anderen einige mehr hinzu.

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7. Juli 2006 um 17:55

Hej du,
ich glaube das dein problem ist das du glaubst, Pluspunkte bei irgendjemandem sammeln zu müssen. Das merken die anderen und das wirkt wirklich verzweifelt und uninteressant. Umso mehr du versuchst die durch solche oberflächlichen Dinge zu beeindrucken, desto verzweifelter werdest du. Das wird nämlich nichts an deinem zu geringen Selbstbewusstsein ändern. Ich kann dich schon verstehen wenn du nicht so von heute auf morgen auf super spassbombe tun kannst, das wärst auch nicht du. Du meinst du würdest "traurig neben den anderen sitzen", ich denke das ist auch ein grund wieso sie nicht auf dich zu kommen. Sie kennen dich nicht und dann sollen sie dich gleich trösten? Damit verschreckst du sie nur. Du solltest nicht soviel darüber nachdenken wie die anderen dich sehen, sondern dich mit deiner Schüchternheit und allem guten und schlechten selbst akzeptieren. Dann werdest du auch was ganz anderes ausstrahlen und die leute kommen von selbst auf dich zu.
War bei mir mit ca. 13 auch so und die Schüchternheit konnte ich lange nicht ablegen, aber das Leben an sich (Beruf, Verantwortung, Partner...)hat mich sehr verändert und ich kann stolz darauf sein mir das so erarbeitet zu haben. Vielleicht ist es bei dir auch so, ist nicht bös gemeint, aber ich glaube du bist für dein Alter noch sehr jung und unerfahren.
Wünsche dir aber alles gute, du wirst sehen, das wird nicht immer so sein wie jetzt!
LG

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7. Juli 2006 um 20:20

Vielleicht...
solltest Du erst einmal bedenken, dass Du in einem denkbar schlechten Alter bist. Aufgrund Deiner Einsamkeit reflektierst Du mehr als andere Dein Tun und Deine Umwelt.

Eine Klasse ist eine Masse und Massen sind ( les mal Gustave Le Bon ) a priori dümmer als Einzelindividuen. Daher kannst Du Dich auf den Kopf stellen, es wird dir nix bringen.

Das einzige, was Du tun kannst, ist, Dir möglichst viele Freunde außerhalb Deiner Klasse zu suchen. Damit stellst Du Dich zwar scheinbar abseits, doch wenn das Leben dann nach der Schule wirklich beginnt, bist Du sicherlich genau dadurch in der glücklichen Situation, diese Freunde auch behalten zu können, während sich die alten Schulfreundschaften eigentlich immer verlieren.

Die Klasse verlangt nach Hierarchien, nach Typen, man wird klassifiziert und zugeordnet. Wer seinen Stempel trägt, der behält ihn auch, bis zum Abitur. Aber vergiss nicht, dass dann in Grunde das und eben auch Dein Leben erst beginnt.

Somit wäre es fatal, wenn Du jetzt versuchst, Deine Position in der Klasse ändern zu wollen und dies mit maximaler Anpassung anstrebst.

Wie ich schon sagte, suche verstärkt außerhalb dieser "ungleichartigen, nicht namenlosen Masse" Freundschaften, das Universum Schule ist nur ein Puzzlestein Deines Lebens und in fünf Jahren spätenstens wird Dein Leben ein gänzlich anderes sein, dessen Du Dir heute aber schon bewusst sein solltest.

viele Grüße

covellin

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8. Juli 2006 um 19:07

Kann das gut nachvollziehen...
Hey einsamesherz

Kann das, was Du schreibst, echt gut nachvollziehen.

Als ich in Deinem Alter war, oder noch etwas jünger, hatte ich das gleiche Gefühl, dass mich in der Klasse niemand leiden kann. Hab es immer darauf bezogen das ich ne ziemlich graue Maus war(fett, hatte eine häßliche Brille, komische Haare, hab mich gekleidet nach dem Motto: nur nicht auffallen...)ganz schön schüchtern war ich. Hab mich auch nie getraut selbst auf jemanden zuzugehen und brauchte für alles ne vertraute Person. Habe mich auch nie gtraut irgendwo alleine hinzugehen...
Hab nach dem Hauptschulabschluß die Schule gewechselt um den Realschulabschluß zu machen. Dort wurde ich ziemlich böse gemobbt und war total unglücklich. Im Laufe der Zeit aber, lernte ich damit umzugehen und als ich eine Ausbildung zur Kosmetikerin angefangen und auch beendet hab, gings mir schlagartig besser. Wurde offener, kleidete und stylte mich typgerecht. Kann heute auch offenen auf andere Leute zugehen und wenn mir etwas nicht passt oder ich jemanden nicht leiden kann, sag ich das ganz ehrlich auch mal jemanden ins Gesicht. Ich hab zwar heute auch nicht viele Freunde, aber die Freunde die ich hab sind auch immer für mich da, wenn ich sie brauche. Wenn ich jetzt Leute aus meiner früheren Schule/Klasse treffe, kann sich keiner vorstellen, dass ich die graue Maus von damals bin Heute hab ich dieses "Problem" nur noch ganz ganz selten und ich denke im Laufe der Zeit wirst Du auch lernen damit umzugehen und wenn Du erwachsener bist, wirst Du auch einige Dinge, die Dich jetzt ziemlich belasten mit anderen Auge sehen!

Alles Gute und LG von Dani

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9. Juli 2006 um 10:01

Kenn ich...
Hallo erstmal

Ich kann dir sagen, das kenn ich total! Mir ging es früher genauso.

Wenn ich im Nachhinein mein Verhalten reflektiere sehe ich aber auch, dass meine Unsicherheit für mein Umfeld wie Arroganz ausgesehen hat.


Bei meinem Rat wird sich jetzt wohl vielen der Magen umdrehen, aber ich erzähl nur, was mir damals geholfen hat:

Ich habe mir einfach schickere Klamotten gekauft. Ich fühlte mich wohler, sah zwar aus wie die Masse, aber im Endeffekt war es ja die Masse, in die ich rein wollte. Ich erkannte, dass dich schicksten Sachen ziemlich günstig sein können. Die Menschen bemerkten die Veränderung und ich bin locker geblieben. Ich fühlte mich wohl in meiner Haut, in meiner Kleidung, das vielleicht nicht die Art, auf die es sein sollte, aber es hat funktioniert.
BTW kann meine Mom das bestätigen, als sie sich bei einem wichtigen Essen an den Klamotten bedient hat, die ich noch in meinem alten Zimmer hatte ging es ihr genauso (gut, die hatte ihre Freunde jetzt zwar schon und vernünftige Kleidung hat sie auch, aber sie hat erzählt, wie viel besser und selbstsicherer sie sich in meinen "moderneren" Sachen gefühlt hat). Das war vor einer Woche.



Nun zu deiner anderen Frage. Das sie sich um andere mehr bemühen als um dich liegt vermutlich daran, dass sie zu der anderen schon einen Bezugspunkt gefunden hatten.
Du sagst, du sitzt traurig neben den anderen. Tut mir leid, aber das wird so nicht funktionieren Wenn ein Gespräch stattfindet, stell einfach mal eine Frage. Ganz am Rande. Gerade in deiner Altersgruppe sind die Menschen nicht so drauf, dass sie von sich aus fragen was los ist. Im Endeffekt kennen sie dich ja auch kaum. Ein wenig auf sie zugehen musst du schon, du wirst auch merken, wie es dir mit der Zeit leichter fällt, auch wenn sie es dir wohl leider nicht leicht machen werden.

Diese Entwicklung ist auch wichtig für das Leben nach der Schule, welche du ja schließlich bald verlässt. Sei anderen gegenüber offen, dort wo nach deinem Abschluss hinkommst werden sie dich ja wahrscheinlich nicht (oder kaum) kennen, sieh es als Chance neu anzufangen.

Ansonsten schließe ich mich meinem Vorredner an, ich hatte meine besten Freundinnen ausserhalb der Schule, wenn ich meine Heimatstadt besuche sehe ich sie fast immer, die anderen noch wesentlich seltener.

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21. Juli 2006 um 19:08
In Antwort auf heng_12350867

Bevor
du den eindruck bekommst, dass auch hier keiner mit dir reden möchte zumindest mal eine idee, die ich zu dem thema hätte: wie sieht ... mit hobbies? hast du welche, die die anderen, zu denen ja kontakte knöpfen möchtest, teilen könnten? oder könntest du dir zumindest vorstellen, bei z.b. einer volleyball-, musik- oder von mir aus auch schach-AG mitzumachen?
dort ist die stimmung meist ungezwungener, deine mitschüler(innen) haben weniger negativen "gruppenzwang" (a la "wieso redest du denn mit der, tut doch sonst auch niemand" - ich weiss, ziemlich blöd aber auf schulen meist üblich) und können dich so kennenlernen, wie du auch ausserhalb des unterrichts so bist.

ist nur so eine erste idee.. hoffe, es kommen von den anderen einige mehr hinzu.


So, ich möchte mich dafür entschuldigen, dass ich noch nicht geantwortet habe!
Danke für eure Antworten!

Also ich habe es nicht auf Freundschaften abgesehen, wie es vielleicht rübergekommen sein mag! Ich möchte in der Schule klarkommen! Es ist echt schlimm, dass niemand mit mir redet! ich fühle mich daher sehr unwohl in der schule! ich kann abends nicht gut einschlafen, weil ich nervös wegen dem nächsten tag bin! Durch das ständige unwohlsein und dem schlafmangel haben sich meine noten schon ein wenig verschlechtert!
Anpassen? Ich habe mich schon so sehr angepasst wie möglich! Nur leider ist das bei mir nicht möglich, weil ich stark übergewichtig bin! Kann es auch daran liegen, dass die anderen nichts mit mir zu tun haben wollen? schrecke ich sie mit meinem äußeren ab?
Die andere, die noch schüchternder ist als ich, sitzt immer genauso traurig neben mir, weil sie sich nicht traut, auf andere zuzugehen! Sie heult deshalb sogar manchmal vor den anderen!
Ich weiß einfach nicht, wie ich einen Zugang zu den anderen gewinnen kann! Ich weiß auch immer nicht, was ich sagen soll, wenn ich beispielsweise nur neben einer person sitze! Das ist dann immer nur so:

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22. Juli 2006 um 1:40
In Antwort auf marit_11898827


So, ich möchte mich dafür entschuldigen, dass ich noch nicht geantwortet habe!
Danke für eure Antworten!

Also ich habe es nicht auf Freundschaften abgesehen, wie es vielleicht rübergekommen sein mag! Ich möchte in der Schule klarkommen! Es ist echt schlimm, dass niemand mit mir redet! ich fühle mich daher sehr unwohl in der schule! ich kann abends nicht gut einschlafen, weil ich nervös wegen dem nächsten tag bin! Durch das ständige unwohlsein und dem schlafmangel haben sich meine noten schon ein wenig verschlechtert!
Anpassen? Ich habe mich schon so sehr angepasst wie möglich! Nur leider ist das bei mir nicht möglich, weil ich stark übergewichtig bin! Kann es auch daran liegen, dass die anderen nichts mit mir zu tun haben wollen? schrecke ich sie mit meinem äußeren ab?
Die andere, die noch schüchternder ist als ich, sitzt immer genauso traurig neben mir, weil sie sich nicht traut, auf andere zuzugehen! Sie heult deshalb sogar manchmal vor den anderen!
Ich weiß einfach nicht, wie ich einen Zugang zu den anderen gewinnen kann! Ich weiß auch immer nicht, was ich sagen soll, wenn ich beispielsweise nur neben einer person sitze! Das ist dann immer nur so:

Sei Du selbst!!!
Hei Du,

ich kann mich an eine Zeit erinnern, in der es mir ähnlich ging...Hatte immer das Gefühl, irgendwie nicht richtig dazu zu gehören, obwohl ich das Glück hatte, zumindest eine gute Freundin zu haben, die bei "den anderen" akzeptiert war (vielleicht kannst Du Dich ja auch mit einer zusammen tun? Vielleicht mit der anderen, die auch still ist?).Das war mein Glück, weil ich durch sie etwas Kontakt bekam, andererseits habe ich aber auch sehr gelitten, weil ich immer zu spüren bekam, dass ich eben nur dabei sein kann, dass es aber nicht wirklich um mich geht.

Nun zu dem, was ich Dir eigentlich sagen will: ich glaube, das Wichtigste ist, dass Du Dich selbst so akzeptierst, wie Du bist!

Verlange nicht von Dir, dass Du zum großen Sprücheklopfer wirst, wenn Du nunmal eher still bist. Still sein ist kein Manko! In einem gewissen Alter (oder auch später noch) sehen die Leute vielleicht oft über stillere Menschen hinweg, aber genau das kann dann irgendjemand auch interessant finden. Man kann Symphathie nicht erzwingen, und meistens funktioniert es nicht, wenn man sich zu arg bemüht. Ich war auch immer still, hab nur selten was gesagt,und da ich mich nicht richtig traute, hab ich immer ziemlich überlegt, bevor ich was sagte. Irgendwann sagte dann mal eine Klassenkameradin, die ich sehr bewunderte, zu mir, dass ich zwar nicht viel sagte, wenn, dann aber "was Wichtiges"...Das hat mich sehr gefreut!
Ich finde auch die Tipps, Du solltest Dich anpassen, Kleidungsstil ändern usw. eher weniger hilfreich. Tu das, was Dir entspricht!!! Kleide Dich schön, aber auf eine Weise, die DIR gefällt, und nicht 08/15, wie die Masse. Behandle Dich selbst liebevoll.Und wenn Du schweigen willst, dann schweige. Klar ist es traurig, keinen Kontakt zu den Klassenkameraden zu haben, aber je mehr Du an Dich selbst glaubst, desto mehr werden auch andere Deinen Wert und Deine Stärken erkennen.
Bei mir war s irgendwann so, dass ich einfach keinen Bock mehr hatte, auf diese Leute. Ich rauchte, weil das in dieser Clique dazu gehörte - und als mir das bewußt wurde, hörte ich von einem zum anderen Tag damit auf.Und so weiter...
Das Wichtigste ist, dass Du gut zu Dir selbst bist, Dich selbst gern hast, dann strahlst Du das auch aus.

Mir geht es immer noch so, dass ich manchmal das Gefühl habe, wenn ich in einer neuen Gruppe bin (zB Studium) gehöre ich trotzdem nie zu denen, die richtig viel miteinander zu tun haben... Oft stehe ich noch immer daneben. Aber, es macht mir tatsächlich überhaupt nichts mehr aus (fast nie), weil ich mich selbst sehr gern habe und ich weiß, dass die anderen mich akzeptieren, auch wenn ich ihnen etwas fern bin.Und ich habe inzwischen auch einzelne -wenige- Menschen gefunden, die mir richtig nahe sind...
Es sind eben nicht alle Menschen gleich - und das ist gut so!
Was ist es denn, was DU ganz besonders gut kannst? Was tust Du gerne?

Wünsch Dir ganz viel Kraft auf Deinem Weg - es gibt noch viel zu entdecken!!!

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22. Juli 2006 um 15:13
In Antwort auf pepca_11886470

Sei Du selbst!!!
Hei Du,

ich kann mich an eine Zeit erinnern, in der es mir ähnlich ging...Hatte immer das Gefühl, irgendwie nicht richtig dazu zu gehören, obwohl ich das Glück hatte, zumindest eine gute Freundin zu haben, die bei "den anderen" akzeptiert war (vielleicht kannst Du Dich ja auch mit einer zusammen tun? Vielleicht mit der anderen, die auch still ist?).Das war mein Glück, weil ich durch sie etwas Kontakt bekam, andererseits habe ich aber auch sehr gelitten, weil ich immer zu spüren bekam, dass ich eben nur dabei sein kann, dass es aber nicht wirklich um mich geht.

Nun zu dem, was ich Dir eigentlich sagen will: ich glaube, das Wichtigste ist, dass Du Dich selbst so akzeptierst, wie Du bist!

Verlange nicht von Dir, dass Du zum großen Sprücheklopfer wirst, wenn Du nunmal eher still bist. Still sein ist kein Manko! In einem gewissen Alter (oder auch später noch) sehen die Leute vielleicht oft über stillere Menschen hinweg, aber genau das kann dann irgendjemand auch interessant finden. Man kann Symphathie nicht erzwingen, und meistens funktioniert es nicht, wenn man sich zu arg bemüht. Ich war auch immer still, hab nur selten was gesagt,und da ich mich nicht richtig traute, hab ich immer ziemlich überlegt, bevor ich was sagte. Irgendwann sagte dann mal eine Klassenkameradin, die ich sehr bewunderte, zu mir, dass ich zwar nicht viel sagte, wenn, dann aber "was Wichtiges"...Das hat mich sehr gefreut!
Ich finde auch die Tipps, Du solltest Dich anpassen, Kleidungsstil ändern usw. eher weniger hilfreich. Tu das, was Dir entspricht!!! Kleide Dich schön, aber auf eine Weise, die DIR gefällt, und nicht 08/15, wie die Masse. Behandle Dich selbst liebevoll.Und wenn Du schweigen willst, dann schweige. Klar ist es traurig, keinen Kontakt zu den Klassenkameraden zu haben, aber je mehr Du an Dich selbst glaubst, desto mehr werden auch andere Deinen Wert und Deine Stärken erkennen.
Bei mir war s irgendwann so, dass ich einfach keinen Bock mehr hatte, auf diese Leute. Ich rauchte, weil das in dieser Clique dazu gehörte - und als mir das bewußt wurde, hörte ich von einem zum anderen Tag damit auf.Und so weiter...
Das Wichtigste ist, dass Du gut zu Dir selbst bist, Dich selbst gern hast, dann strahlst Du das auch aus.

Mir geht es immer noch so, dass ich manchmal das Gefühl habe, wenn ich in einer neuen Gruppe bin (zB Studium) gehöre ich trotzdem nie zu denen, die richtig viel miteinander zu tun haben... Oft stehe ich noch immer daneben. Aber, es macht mir tatsächlich überhaupt nichts mehr aus (fast nie), weil ich mich selbst sehr gern habe und ich weiß, dass die anderen mich akzeptieren, auch wenn ich ihnen etwas fern bin.Und ich habe inzwischen auch einzelne -wenige- Menschen gefunden, die mir richtig nahe sind...
Es sind eben nicht alle Menschen gleich - und das ist gut so!
Was ist es denn, was DU ganz besonders gut kannst? Was tust Du gerne?

Wünsch Dir ganz viel Kraft auf Deinem Weg - es gibt noch viel zu entdecken!!!

Was ich gerne mag?
Hmmm... was ich besonders gut kann? Als ich eben deine Frage gelesen habe, ist mir etwas aufgefallen! Die Sachen, die ich wirklich gut kann und mir Spaß machen sind alles Beschäftigungen, die man alleine macht! Ich kann z.B. sehr gut zeichnen, meine Familie ist begeistert, wie ich das kann! Aber dabei sitze ich für ein paar Stunden allein in meinem Zimmer. Dann spiele sehr gerne Videospiele und wenn ich mir meine Spiele angucke, sind es meist nur welche für einen! Wenn es einen Multiplayermodus gibt, habe ich den meist noch nie gespielt, oder sie machen mir keinen Spaß! Desweiteren puzzle ich sehr viel! Und ansonsten fällt mir gerade nix ein!
Vor einer Woche mussten wir unsere Prüfungsfächer wählen! Ausserdem konnten wir uns dafür entscheiden, ob wir in die Theater AG wollen, die es seit einem Jahr gibt! Letztes Jahr war ich nicht dabei, ich habe nur das Theaterstück am Ende gesehen! Ich merkte, dass ich auch total gern da mitspielen würde! Aber, als es zur Entscheidung ging, habe ich mich doch nicht dafür eingeschrieben! Ich habe Angst vor dem Stück, dass wir am Ende vor so vielen Leuten aufführen. Jetzt ärgere ich mich, jetzt ist es nicht mehr rückgängig zu machen! Auf einer Seite habe ich total Lust auf Theaterspielen, aber auf der anderen Seite habe ich wieder totalen Schiss! Naja, und die Angst hat gesiegt!

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22. Juli 2006 um 20:41
In Antwort auf marit_11898827

Was ich gerne mag?
Hmmm... was ich besonders gut kann? Als ich eben deine Frage gelesen habe, ist mir etwas aufgefallen! Die Sachen, die ich wirklich gut kann und mir Spaß machen sind alles Beschäftigungen, die man alleine macht! Ich kann z.B. sehr gut zeichnen, meine Familie ist begeistert, wie ich das kann! Aber dabei sitze ich für ein paar Stunden allein in meinem Zimmer. Dann spiele sehr gerne Videospiele und wenn ich mir meine Spiele angucke, sind es meist nur welche für einen! Wenn es einen Multiplayermodus gibt, habe ich den meist noch nie gespielt, oder sie machen mir keinen Spaß! Desweiteren puzzle ich sehr viel! Und ansonsten fällt mir gerade nix ein!
Vor einer Woche mussten wir unsere Prüfungsfächer wählen! Ausserdem konnten wir uns dafür entscheiden, ob wir in die Theater AG wollen, die es seit einem Jahr gibt! Letztes Jahr war ich nicht dabei, ich habe nur das Theaterstück am Ende gesehen! Ich merkte, dass ich auch total gern da mitspielen würde! Aber, als es zur Entscheidung ging, habe ich mich doch nicht dafür eingeschrieben! Ich habe Angst vor dem Stück, dass wir am Ende vor so vielen Leuten aufführen. Jetzt ärgere ich mich, jetzt ist es nicht mehr rückgängig zu machen! Auf einer Seite habe ich total Lust auf Theaterspielen, aber auf der anderen Seite habe ich wieder totalen Schiss! Naja, und die Angst hat gesiegt!

Hi Du
ich hatte auch eine phase, wo mit mir in der schule nie jemand reden wollte. Dachte ich zumindest. Dann hab ich mir gesagt, das ist doch eigentlich scheiß egal und das ich diese menschen gar nicht brauche. Ich hab viel sport gemacht in der zeit und hab mich dadurch bestätigt. Mit der zeit hat sich mein selbstbewustsein durch den sport gestärkt (auch wenn ich nie wirklich gut war, aber es war wie ein ventil) und es kamen dann auch in der schule mal hier und da leute die gefragt haben, wo ich meine skates her hab, oder wo man gut schwimmen gehen kann.

Ich war trotzdem immer nett zu allen, wenn wir in der gruppe gearbeitet haben, denn ein gutes arbeitsverhältnis ist auch in der Schule wichtig. Mit der zeit hatte ich zwar keine neuen freunde in der schule, was ich ach gar nicht mehr wollte, aber ich konnte zumindest in den pausen mal jemanden nach hausaufgaben fragen oder einen kaffee mit jemandem trinken.

Meine Freunde hab ich dann ausserhalb der Schule gehabt, durch den Sport in einem Verein und halt noch meine alten freunde aus der Grundschule . Das war mir viel wichtiger!

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