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Warum verlieren Beziehungen an Bedeutung?

1. März um 19:13 Letzte Antwort: 2. März um 16:38

Hi,

ich habe einfach mal eine Frage um mich auszutauschen.

Ginge es nach mir, würde ich eine Frau im Leben kennelernen, lieben, heiraten und sterben.
Bis heute wurden Beziehungen nur mit mir beednet. Ich habe immer durchgehalten, bei jedem Problem und egal wie sehr ich das Bedürfnis einer Trennung hatte. Meine Antwort waren immer Gespräche und Austausch. Ich empfinde nichts -außer z.B. Fremdgehen- für schlimm genung. Auch wenn ich mir Geschichten anderer Leute anhöre finde ich nichts was eine Trennung begründet.

Freunde sagen mir, dass sowas wie Ehe total überholt ist und man sich schon auf wechselnde Partner fixiert. Andere sehen den Schmerz einer Trennung als normal und nichts besonderes, weil man das von "Erwachsenen", Medien und Eltern kennt.
Verliert dadruch nicht aber auch die Beziehung ihre Bedeutung?
Die Auswirkungen, wenn man Kinder hat?

Ich freue mich auf Eure Meinungen.

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1. März um 19:23

Wenn Du nichts - ausser Fremdgehen - für schlimm genug empfindest, um eine Beziehung zu beenden, dann hast Du keine Ahnung, wie es sich anfühlt, beispielsweise physisch gequält zu werden oder aber psychisch. Du hast keine Ahnung, wie es ist, unzählige Male abgewiesen zu werden im Wunsch nach Liebe (körperlich wie seelisch). Du kennst den Schmerz der Demütigung, der Respektlosigkeit, der Gefühlskälte nicht. 

Es gibt, glaub mir, unzählige weitere SEHR gute Gründe, eine unglückliche Beziehung zu beenden. Denn man hat nur dieses eine Leben, es gibt keines auf Vorrat mit dazu, und man hat es bis zu einem grossen Teil auch selber in der Hand, es so zu gestalten, dass man nach vielen, vielen Jahren glücklich sterben kann. 

Im übrigen hätte ich das riesengrosse Glück meines Lebens nicht gefunden, wenn ich weiter verharrt wäre in einer Ehe, die für mich nur noch ein Trümmerhaufen, eine nicht enden wollende Qual der Lieblosigkeit wurde.

Und dann lernt man DEN Menschen kennen, der die Welt für einen bedeutet, und für den man die Welt bedeutet, und man fragt sich ein ums andere Mal: Wie KONNTE ich mir das vorher viele viele unglückliche Jahre lang bloss antun...
 

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1. März um 19:31
In Antwort auf jetzterstrecht

Wenn Du nichts - ausser Fremdgehen - für schlimm genug empfindest, um eine Beziehung zu beenden, dann hast Du keine Ahnung, wie es sich anfühlt, beispielsweise physisch gequält zu werden oder aber psychisch. Du hast keine Ahnung, wie es ist, unzählige Male abgewiesen zu werden im Wunsch nach Liebe (körperlich wie seelisch). Du kennst den Schmerz der Demütigung, der Respektlosigkeit, der Gefühlskälte nicht. 

Es gibt, glaub mir, unzählige weitere SEHR gute Gründe, eine unglückliche Beziehung zu beenden. Denn man hat nur dieses eine Leben, es gibt keines auf Vorrat mit dazu, und man hat es bis zu einem grossen Teil auch selber in der Hand, es so zu gestalten, dass man nach vielen, vielen Jahren glücklich sterben kann. 

Im übrigen hätte ich das riesengrosse Glück meines Lebens nicht gefunden, wenn ich weiter verharrt wäre in einer Ehe, die für mich nur noch ein Trümmerhaufen, eine nicht enden wollende Qual der Lieblosigkeit wurde.

Und dann lernt man DEN Menschen kennen, der die Welt für einen bedeutet, und für den man die Welt bedeutet, und man fragt sich ein ums andere Mal: Wie KONNTE ich mir das vorher viele viele unglückliche Jahre lang bloss antun...
 

Du hast Recht! Es gibt eben auch diese physische und psychiche Gewalt. Ich möchte all diese Extremen Fälle gar nicht ausschließen.
Man ist hier in einem Umfeld, wo man als liebender Mensch nur auf rücksichtlose Menschen trifft.

Sowas kann man doch mit einer deutlichen Auseinandersetzung VOR der Beziehung durch aufhalten? Ich habe zumindest damit angefangen und finde seit Jahren niemanden. Und das ist okay, bis die Richtige kommt. Die Fehler von früher vermeide ich.

Heutzutage hat man einfach nur noch Sex oder einfach mal eine Wegwerfbeziehung. Das ist beängstigend was heutzutage um sich geht.
Ich meine : der Stress von solchem kurzfristigen Verhalten ist doch jedem klar? Abgesehen von dem -sorry- erniederigendem Verhalten einfach mal einen ONS zu haben?

Wenn sich die zwei richtigen finden und alle Grundlagen bilden, sollte das doch klappen?

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1. März um 22:30
In Antwort auf teris_19542001

Hi,

ich habe einfach mal eine Frage um mich auszutauschen.

Ginge es nach mir, würde ich eine Frau im Leben kennelernen, lieben, heiraten und sterben.
Bis heute wurden Beziehungen nur mit mir beednet. Ich habe immer durchgehalten, bei jedem Problem und egal wie sehr ich das Bedürfnis einer Trennung hatte. Meine Antwort waren immer Gespräche und Austausch. Ich empfinde nichts -außer z.B. Fremdgehen- für schlimm genung. Auch wenn ich mir Geschichten anderer Leute anhöre finde ich nichts was eine Trennung begründet.

Freunde sagen mir, dass sowas wie Ehe total überholt ist und man sich schon auf wechselnde Partner fixiert. Andere sehen den Schmerz einer Trennung als normal und nichts besonderes, weil man das von "Erwachsenen", Medien und Eltern kennt.
Verliert dadruch nicht aber auch die Beziehung ihre Bedeutung?
Die Auswirkungen, wenn man Kinder hat?

Ich freue mich auf Eure Meinungen.

Weil Politik im Spiel ist.  

Langfristige. Hast du dich noch nie darüber gewundert, warum die einen Konservativen Keuschheit predigen und die anderen Konservativen Männer aufgeilen? 

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1. März um 22:34
In Antwort auf anne234

Weil Politik im Spiel ist.  

Langfristige. Hast du dich noch nie darüber gewundert, warum die einen Konservativen Keuschheit predigen und die anderen Konservativen Männer aufgeilen? 

Kannst du das noch ein wenig ausführen und erklären?

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2. März um 8:20

Früher hat man nicht bei den ersten  Schwierigkeiten die eine längere Beziehung/ Ehe mit sich bringt nicht alles sofort hingeworfen.  Wenn man Den einen oder DIE eine findet und man spürt das ist der Partner fürs Leben ( was selten ist), dann ist man auch bereit an der Beziehung zu arbeiten,  zu kämpfen, Kompromisse einzugehen.  Habe schon oft im Bekanntenkreis gehört, dass die Beziehung/ Ehe anderer irgendwie funktioniert, ja sorry aber solche Beziehungen/ Ehen scheitern irgendwann.  Eine Beziehung die irgendwie funktioniert ist für mich nichts halbes und nichts ganzen.  Vielleicht ist auch das Modell Ehe nicht mehr so gefragt. Verfolge nicht die Statistiken.  

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2. März um 9:15
In Antwort auf teris_19542001

Hi,

ich habe einfach mal eine Frage um mich auszutauschen.

Ginge es nach mir, würde ich eine Frau im Leben kennelernen, lieben, heiraten und sterben.
Bis heute wurden Beziehungen nur mit mir beednet. Ich habe immer durchgehalten, bei jedem Problem und egal wie sehr ich das Bedürfnis einer Trennung hatte. Meine Antwort waren immer Gespräche und Austausch. Ich empfinde nichts -außer z.B. Fremdgehen- für schlimm genung. Auch wenn ich mir Geschichten anderer Leute anhöre finde ich nichts was eine Trennung begründet.

Freunde sagen mir, dass sowas wie Ehe total überholt ist und man sich schon auf wechselnde Partner fixiert. Andere sehen den Schmerz einer Trennung als normal und nichts besonderes, weil man das von "Erwachsenen", Medien und Eltern kennt.
Verliert dadruch nicht aber auch die Beziehung ihre Bedeutung?
Die Auswirkungen, wenn man Kinder hat?

Ich freue mich auf Eure Meinungen.

na dann viel glück bei deiner suche nach der richtigen

wird sich als schwierig erweisen bis du eine frau findest die sich nicht selbst be.friedigt

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2. März um 9:16
In Antwort auf teris_19542001

Hi,

ich habe einfach mal eine Frage um mich auszutauschen.

Ginge es nach mir, würde ich eine Frau im Leben kennelernen, lieben, heiraten und sterben.
Bis heute wurden Beziehungen nur mit mir beednet. Ich habe immer durchgehalten, bei jedem Problem und egal wie sehr ich das Bedürfnis einer Trennung hatte. Meine Antwort waren immer Gespräche und Austausch. Ich empfinde nichts -außer z.B. Fremdgehen- für schlimm genung. Auch wenn ich mir Geschichten anderer Leute anhöre finde ich nichts was eine Trennung begründet.

Freunde sagen mir, dass sowas wie Ehe total überholt ist und man sich schon auf wechselnde Partner fixiert. Andere sehen den Schmerz einer Trennung als normal und nichts besonderes, weil man das von "Erwachsenen", Medien und Eltern kennt.
Verliert dadruch nicht aber auch die Beziehung ihre Bedeutung?
Die Auswirkungen, wenn man Kinder hat?

Ich freue mich auf Eure Meinungen.

lass raten. deine freundinnen haben damals immer schluss gemacht weil du selbstbe-friedigung nicht akzeptiert hast!?

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2. März um 9:18
In Antwort auf teris_19542001

Du hast Recht! Es gibt eben auch diese physische und psychiche Gewalt. Ich möchte all diese Extremen Fälle gar nicht ausschließen.
Man ist hier in einem Umfeld, wo man als liebender Mensch nur auf rücksichtlose Menschen trifft.

Sowas kann man doch mit einer deutlichen Auseinandersetzung VOR der Beziehung durch aufhalten? Ich habe zumindest damit angefangen und finde seit Jahren niemanden. Und das ist okay, bis die Richtige kommt. Die Fehler von früher vermeide ich.

Heutzutage hat man einfach nur noch Sex oder einfach mal eine Wegwerfbeziehung. Das ist beängstigend was heutzutage um sich geht.
Ich meine : der Stress von solchem kurzfristigen Verhalten ist doch jedem klar? Abgesehen von dem -sorry- erniederigendem Verhalten einfach mal einen ONS zu haben?

Wenn sich die zwei richtigen finden und alle Grundlagen bilden, sollte das doch klappen?

Wie finden sich denn die zwei Richtigen?

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2. März um 9:35
In Antwort auf heartopener

Wie finden sich denn die zwei Richtigen?

Anne234 und martin2020 würden doch ganz gut passen, oder nicht 

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2. März um 9:47
In Antwort auf carina2019

na dann viel glück bei deiner suche nach der richtigen

wird sich als schwierig erweisen bis du eine frau findest die sich nicht selbst be.friedigt

och Carina...

nee, das ist kein Faktor und aus dem Faktor ist es auch nicht gescheitert 
abgesehen davon dass 1 von 2 meiner ehemaligen sowas nie gemacht hat 

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2. März um 9:48
In Antwort auf teris_19542001

och Carina...

nee, das ist kein Faktor und aus dem Faktor ist es auch nicht gescheitert 
abgesehen davon dass 1 von 2 meiner ehemaligen sowas nie gemacht hat 

dass 1 von 2 meiner ehemaligen sowas nie gemacht hat 

wahrscheinlich

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2. März um 9:49
In Antwort auf heartopener

Wie finden sich denn die zwei Richtigen?

Naja mein Konzept geht so:

Frau treffen und bevor man überhaupt loszieht und mit irgendwas beginnt erstmal kennenlernen 
sehr lange und ausführlich ob es passt 
familiär, gesellschaftlich, mindset, Vorstellungen, werte, Gewohnheiten etc. 

Das Ganze kann aber mal ganz schön dauern 
danach kann man es mal probieren 
und danach bleibt man einfach bei Problemen am Ball

heutzutagw kommen Leute einfach sofort zusammen 
und trennen sich genauso schnell
ezwas schnellebig wie ein Abo

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2. März um 9:50
In Antwort auf carina2019

dass 1 von 2 meiner ehemaligen sowas nie gemacht hat 

wahrscheinlich

Hat sie von sich auch erzählt 
wüsste nicht warum sie gelogen hätte
übrigend gibts statistisch einen nicht unerheblichen Teil Frauen der sowas nicht macht 

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2. März um 9:52
In Antwort auf zimtschnecke

Früher hat man nicht bei den ersten  Schwierigkeiten die eine längere Beziehung/ Ehe mit sich bringt nicht alles sofort hingeworfen.  Wenn man Den einen oder DIE eine findet und man spürt das ist der Partner fürs Leben ( was selten ist), dann ist man auch bereit an der Beziehung zu arbeiten,  zu kämpfen, Kompromisse einzugehen.  Habe schon oft im Bekanntenkreis gehört, dass die Beziehung/ Ehe anderer irgendwie funktioniert, ja sorry aber solche Beziehungen/ Ehen scheitern irgendwann.  Eine Beziehung die irgendwie funktioniert ist für mich nichts halbes und nichts ganzen.  Vielleicht ist auch das Modell Ehe nicht mehr so gefragt. Verfolge nicht die Statistiken.  

Danke
Das ist ein guter Einblick und eine sinnvolle Argumentation 

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2. März um 9:53
In Antwort auf teris_19542001

Naja mein Konzept geht so:

Frau treffen und bevor man überhaupt loszieht und mit irgendwas beginnt erstmal kennenlernen 
sehr lange und ausführlich ob es passt 
familiär, gesellschaftlich, mindset, Vorstellungen, werte, Gewohnheiten etc. 

Das Ganze kann aber mal ganz schön dauern 
danach kann man es mal probieren 
und danach bleibt man einfach bei Problemen am Ball

heutzutagw kommen Leute einfach sofort zusammen 
und trennen sich genauso schnell
ezwas schnellebig wie ein Abo

sehr lange und ausführlich ob es passt 
familiär, gesellschaftlich, mindset, Vorstellungen, werte, Gewohnheiten etc.
 

VERBOTE hast du vergessen

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2. März um 9:55
In Antwort auf carina2019

sehr lange und ausführlich ob es passt 
familiär, gesellschaftlich, mindset, Vorstellungen, werte, Gewohnheiten etc.
 

VERBOTE hast du vergessen

Das finde ich etwas kindisch gerade. 
es ist okay dass du es dir selbst besorgst. Da trampelt doch keiner rum oder warum fühlst du dich davon genervt?
darf Man nicht auch mal so an die Liebe gehen oder muss es immer sofort zur Sache gehen mit anschliessendem schluss?
ich akzeptiere deine Art 
also du bitte auch meine 

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2. März um 9:56
In Antwort auf teris_19542001

Das finde ich etwas kindisch gerade. 
es ist okay dass du es dir selbst besorgst. Da trampelt doch keiner rum oder warum fühlst du dich davon genervt?
darf Man nicht auch mal so an die Liebe gehen oder muss es immer sofort zur Sache gehen mit anschliessendem schluss?
ich akzeptiere deine Art 
also du bitte auch meine 

okay

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2. März um 11:24
In Antwort auf teris_19542001

Hi,

ich habe einfach mal eine Frage um mich auszutauschen.

Ginge es nach mir, würde ich eine Frau im Leben kennelernen, lieben, heiraten und sterben.
Bis heute wurden Beziehungen nur mit mir beednet. Ich habe immer durchgehalten, bei jedem Problem und egal wie sehr ich das Bedürfnis einer Trennung hatte. Meine Antwort waren immer Gespräche und Austausch. Ich empfinde nichts -außer z.B. Fremdgehen- für schlimm genung. Auch wenn ich mir Geschichten anderer Leute anhöre finde ich nichts was eine Trennung begründet.

Freunde sagen mir, dass sowas wie Ehe total überholt ist und man sich schon auf wechselnde Partner fixiert. Andere sehen den Schmerz einer Trennung als normal und nichts besonderes, weil man das von "Erwachsenen", Medien und Eltern kennt.
Verliert dadruch nicht aber auch die Beziehung ihre Bedeutung?
Die Auswirkungen, wenn man Kinder hat?

Ich freue mich auf Eure Meinungen.

Das ist nur dein Eindruck, du hast wohl einfach die falschen Frauen für dich erwischt. Es ist nicht generell so, dass Ehe und Familie überholt sind. Im Gegenteil, in meinem Bekanntenkreis sind so gut wie alle verheiratet und haben Kinder oder sie sind verheiratet und kinderlos. Die Ehe ist immer noch der beste Weg, sich abzusichern, wenn man gemeinsam Vermögen aufbaut.

Darf ich fragen, wie alt du bist? Vielleicht ist das ja ein Generationsproblem und betrifft vorwiegend ganz junge Menschen?

Dass Trennungsschmerz normal ist und zum Leben gehört, sehe ich allerdings auch so. Mit Trennungen ist man sein ganzes Leben lang konfrontiert, letztendlich ist der Tod die endgültigste aller Trennungen. Damit muss man leben und den Schmerz muss man aushalten. Das Gute ist, dass er mit der Zeit leichter wird und man mit dem inneren Loch, das der Verlust auslöst, zu leben lernt.
 

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2. März um 11:26
In Antwort auf zimtschnecke

Früher hat man nicht bei den ersten  Schwierigkeiten die eine längere Beziehung/ Ehe mit sich bringt nicht alles sofort hingeworfen.  Wenn man Den einen oder DIE eine findet und man spürt das ist der Partner fürs Leben ( was selten ist), dann ist man auch bereit an der Beziehung zu arbeiten,  zu kämpfen, Kompromisse einzugehen.  Habe schon oft im Bekanntenkreis gehört, dass die Beziehung/ Ehe anderer irgendwie funktioniert, ja sorry aber solche Beziehungen/ Ehen scheitern irgendwann.  Eine Beziehung die irgendwie funktioniert ist für mich nichts halbes und nichts ganzen.  Vielleicht ist auch das Modell Ehe nicht mehr so gefragt. Verfolge nicht die Statistiken.  

Was heißt, früher? Also ich mache das immer noch so, dass ich nicht gleich alles hinwerfe, nur weil es mal Probleme gibt. 

Es gibt natürlich Dinge, die ich nicht tolerieren könnte, aber ich habe mir meinen Mann ja auch danach ausgesucht, ob er mit mir kompatibel ist oder nicht. 

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2. März um 11:26
In Antwort auf zahrakhan

Anne234 und martin2020 würden doch ganz gut passen, oder nicht 

Ich glaube, sie ist zu alt für ihn.

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2. März um 11:28
In Antwort auf teris_19542001

Naja mein Konzept geht so:

Frau treffen und bevor man überhaupt loszieht und mit irgendwas beginnt erstmal kennenlernen 
sehr lange und ausführlich ob es passt 
familiär, gesellschaftlich, mindset, Vorstellungen, werte, Gewohnheiten etc. 

Das Ganze kann aber mal ganz schön dauern 
danach kann man es mal probieren 
und danach bleibt man einfach bei Problemen am Ball

heutzutagw kommen Leute einfach sofort zusammen 
und trennen sich genauso schnell
ezwas schnellebig wie ein Abo

Ich denke gar nicht, dass das die Ursache war. Vielleicht hat es bei den Frauen letztendlich einfach nicht gefunkt?

Eine Beziehung eingehen ist ja nicht nur Kopfsache, das heißt, selbst wenn die Werte und Vorstellungen passen würden, ist auch wichtig, dass man sich dann auch verliebt. Eine Ehe aus Vernunftsgründen gehen nur die wenigsten ein. 

Wenn also alles passen würde, aber der Funke einfach nicht überspringt, dann klappt es halt leider auch nicht.l

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2. März um 11:29
In Antwort auf teris_19542001

Danke
Das ist ein guter Einblick und eine sinnvolle Argumentation 

Das sagst du nur deshalb, weil sie deiner Meinung ist und du von deiner Meinung nicht abweichen möchtest.

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2. März um 11:52

Naja, das ist aber dasselbe mit einer Beziehung ohne Trauschein. Auch da gibt es welche, die den Beteiligten ganz und gar nicht guttun und trotzdem trennen sie sich nicht.

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2. März um 12:29
In Antwort auf teris_19542001

Hi,

ich habe einfach mal eine Frage um mich auszutauschen.

Ginge es nach mir, würde ich eine Frau im Leben kennelernen, lieben, heiraten und sterben.
Bis heute wurden Beziehungen nur mit mir beednet. Ich habe immer durchgehalten, bei jedem Problem und egal wie sehr ich das Bedürfnis einer Trennung hatte. Meine Antwort waren immer Gespräche und Austausch. Ich empfinde nichts -außer z.B. Fremdgehen- für schlimm genung. Auch wenn ich mir Geschichten anderer Leute anhöre finde ich nichts was eine Trennung begründet.

Freunde sagen mir, dass sowas wie Ehe total überholt ist und man sich schon auf wechselnde Partner fixiert. Andere sehen den Schmerz einer Trennung als normal und nichts besonderes, weil man das von "Erwachsenen", Medien und Eltern kennt.
Verliert dadruch nicht aber auch die Beziehung ihre Bedeutung?
Die Auswirkungen, wenn man Kinder hat?

Ich freue mich auf Eure Meinungen.

Es ist eine schnelllebige Zeit, in der es einfacher ist, schnelllebige Beziehungen zu führen. Ob das gut und schön ist, ...


Irgendwie gehst du recht statisch vor, bei deiner Beziehungsauswahl. Klingt alles nach Checkliste. Möglich, dass sich daraus Probleme ergeben, da du die Emotionen rauslässt. Die wirklichen Beziehungen, kommen nicht vom Kopf her.

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2. März um 12:46
In Antwort auf jetzterstrecht

Wenn Du nichts - ausser Fremdgehen - für schlimm genug empfindest, um eine Beziehung zu beenden, dann hast Du keine Ahnung, wie es sich anfühlt, beispielsweise physisch gequält zu werden oder aber psychisch. Du hast keine Ahnung, wie es ist, unzählige Male abgewiesen zu werden im Wunsch nach Liebe (körperlich wie seelisch). Du kennst den Schmerz der Demütigung, der Respektlosigkeit, der Gefühlskälte nicht. 

Es gibt, glaub mir, unzählige weitere SEHR gute Gründe, eine unglückliche Beziehung zu beenden. Denn man hat nur dieses eine Leben, es gibt keines auf Vorrat mit dazu, und man hat es bis zu einem grossen Teil auch selber in der Hand, es so zu gestalten, dass man nach vielen, vielen Jahren glücklich sterben kann. 

Im übrigen hätte ich das riesengrosse Glück meines Lebens nicht gefunden, wenn ich weiter verharrt wäre in einer Ehe, die für mich nur noch ein Trümmerhaufen, eine nicht enden wollende Qual der Lieblosigkeit wurde.

Und dann lernt man DEN Menschen kennen, der die Welt für einen bedeutet, und für den man die Welt bedeutet, und man fragt sich ein ums andere Mal: Wie KONNTE ich mir das vorher viele viele unglückliche Jahre lang bloss antun...
 

So ein schöner Beitrag, liebe "jetzterstrecht". Ich wünsch Dir alles Glück und alle Liebe der Welt!

ww

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2. März um 13:17

Ich denke das hängt mit den Werten der heutigen Gesellschaft zusammen. Mein Haus mein Auto … Die Fähigkeit eine Beziehung zu führen ist in der heutigen Gesellschaft kein Wert. Das Selbstwertgefühl ist heute abhängig von Beruf, Karriere, Hab und Gut nicht von einer glücklichen Beziehung.  
 
Und dann ist da noch, in einer Beziehung kann ich mich selbst erkennen denn nur durch andere kann ich mich erkennen und davor flüchten die meisten.
 

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2. März um 13:19
In Antwort auf zimtschnecke

Früher hat man nicht bei den ersten  Schwierigkeiten die eine längere Beziehung/ Ehe mit sich bringt nicht alles sofort hingeworfen.  Wenn man Den einen oder DIE eine findet und man spürt das ist der Partner fürs Leben ( was selten ist), dann ist man auch bereit an der Beziehung zu arbeiten,  zu kämpfen, Kompromisse einzugehen.  Habe schon oft im Bekanntenkreis gehört, dass die Beziehung/ Ehe anderer irgendwie funktioniert, ja sorry aber solche Beziehungen/ Ehen scheitern irgendwann.  Eine Beziehung die irgendwie funktioniert ist für mich nichts halbes und nichts ganzen.  Vielleicht ist auch das Modell Ehe nicht mehr so gefragt. Verfolge nicht die Statistiken.  

Ich habe ganz ehrlich grosse Mühe, mit diesen "früher war alles besser" Phrasen.

Ihr habt alle früher nicht gelebt und nicht wirklich in die jeweiligen Beziehungsmuster hineingesehen, um das überhaupt beurteilen zu können. 
Wer so eine Kindheit wie ich hatte, gerne Biographien liest, biographische Filme sieht oder sich ein wenig mit der Gesellschaftsstruktur und Geschichte befasst, kommt nicht umhin, um auch Dinge festzustellen, wie: Früher hatten Frauen in einer Beziehung nichts zu sagen. Sie wurden (teilweise bis heute) zwangsverheiratet. Mussten um Erlaubnis fragen, um Auto zu fahren oder zu arbeiten, hatten kein Stimmrecht. Oft hatten sie nicht einmal (das Recht auf) eine Ausbildung. Sie hatten kein eigenes Geld oder eigene freie Entscheidungen, geschweige denn Wahlmöglichkeiten. Vergewaltigung oder physische und psychische Gewalt innerhalb der Ehe waren nicht einmal strafrechtlich relevant, geschweige denn gesellschaftlich verwerflich. Eine junge Witwe oder Geschiedene mit Kindern sowie eine nicht mehr Jungfräuliche oder eine Frau, die aus ihrer Ehe geflüchtet war, wurde gesellschaftlich geächtet und öffentlich bestraft. 
Von Frauen, die in ihren Ehen verharren, weil sie sonst obdachlos und finanziell ruiniert wären, will ich gar nicht gross schreiben. 
Was war also an diesen Beziehungen jetzt besser?!
Sie waren einfach anders be....scheiden, als solche von heute, wo weder Frau noch Mann Verantwortung tragen wollen (als Eltern oder Partner), wo der Narzissmus, irgendwelche Blogs oder Instaselfies den Mittelpunkt des Lebens bilden, jegliche Empathie oder Gehirnzellen verkümmern und auch sonst wenig (Über-) Lebens- oder Haushaltsführungs- oder gesunde Tagesstrukturfähigkeiten vorhanden sind. Und die Leidtragenden sind Kleinstkinder (Erwachsene von morgen!) im Kinderwagen, die mit Pommes und Cola gefüttert werden, und gerne mit dem Tablet oder Handy ruhig gestellt werden. Ja, solche Beziehungen sind genauso krank (oder anders krank) als die vor 50/100 oder mehreren hundert Jahren. 
Die Probleme haben sich einfach verlagert, oder im Laufe der Jahre verändert. Die Gleichberechtigungsbewegung wird und wurde von vielen Frauen missbraucht. Für viele Frauen bedeutet anscheinend das Recht auf Selbstbestimmung und Gleichberechtigung ein Freifahrtschein für Verdummung und mindestens so beschissenes Verhalten wie das der Männer, welches sie aber den Männern Jahrzehnte lang vorgehalten haben. 
Viele von heutigen jungen Frauen können nichts mehr als "gut aussehen" - und auch das nur dank der Ressourcen der plastischen Chirurgie oder einem Ersatzteillager an Wimpern, Nägeln, Haarteilen etc.. 
Und viele junge Männer von heute können nicht mal eine Glühbirne wechseln, geschweige denn eine eigene Meinung produzieren oder mitteilen. 
Die Beziehungen damals wie heute sind nicht besser oder schlechter. Sie sind das Spiegelbild der jeweiligen Gesellschaftsstrukturen. Und dieses ist in der Regel hässlich. Und trotzdem gibt/gab es sowohl damals wie heute ganz wunderbare Beziehungen und Menschen, die ihren Verstand und ihre Gefühle stets zum Wohle ihrer Mitmenschen verantwortlich genutzt haben. Menschen, die aus dem jeweiligen Zeitgeistmuster gefallen und ihre eigenen Regeln und Werte gelebt haben. 
Diese Wahl hat jeder von uns, zu jeder Zeit. Dazu kommt heute auch noch die Möglichkeit der freien Partnerwahl. Wer also klug wählt, hat heute relativ wenig Grund zu klagen. 

ww

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2. März um 13:23
In Antwort auf beka62

Ich denke das hängt mit den Werten der heutigen Gesellschaft zusammen. Mein Haus mein Auto … Die Fähigkeit eine Beziehung zu führen ist in der heutigen Gesellschaft kein Wert. Das Selbstwertgefühl ist heute abhängig von Beruf, Karriere, Hab und Gut nicht von einer glücklichen Beziehung.  
 
Und dann ist da noch, in einer Beziehung kann ich mich selbst erkennen denn nur durch andere kann ich mich erkennen und davor flüchten die meisten.
 

kann man so oder so sehen

entweder zu schnell wegwerfen

oder

endlich die möglichkeit der frau, dank unabhängikeit, zu gehen wenn es nicht mehr tragbar ist (was früher ja oftmals nicht möglich war)

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2. März um 14:07
In Antwort auf wonder_woman

Ich habe ganz ehrlich grosse Mühe, mit diesen "früher war alles besser" Phrasen.

Ihr habt alle früher nicht gelebt und nicht wirklich in die jeweiligen Beziehungsmuster hineingesehen, um das überhaupt beurteilen zu können. 
Wer so eine Kindheit wie ich hatte, gerne Biographien liest, biographische Filme sieht oder sich ein wenig mit der Gesellschaftsstruktur und Geschichte befasst, kommt nicht umhin, um auch Dinge festzustellen, wie: Früher hatten Frauen in einer Beziehung nichts zu sagen. Sie wurden (teilweise bis heute) zwangsverheiratet. Mussten um Erlaubnis fragen, um Auto zu fahren oder zu arbeiten, hatten kein Stimmrecht. Oft hatten sie nicht einmal (das Recht auf) eine Ausbildung. Sie hatten kein eigenes Geld oder eigene freie Entscheidungen, geschweige denn Wahlmöglichkeiten. Vergewaltigung oder physische und psychische Gewalt innerhalb der Ehe waren nicht einmal strafrechtlich relevant, geschweige denn gesellschaftlich verwerflich. Eine junge Witwe oder Geschiedene mit Kindern sowie eine nicht mehr Jungfräuliche oder eine Frau, die aus ihrer Ehe geflüchtet war, wurde gesellschaftlich geächtet und öffentlich bestraft. 
Von Frauen, die in ihren Ehen verharren, weil sie sonst obdachlos und finanziell ruiniert wären, will ich gar nicht gross schreiben. 
Was war also an diesen Beziehungen jetzt besser?!
Sie waren einfach anders be....scheiden, als solche von heute, wo weder Frau noch Mann Verantwortung tragen wollen (als Eltern oder Partner), wo der Narzissmus, irgendwelche Blogs oder Instaselfies den Mittelpunkt des Lebens bilden, jegliche Empathie oder Gehirnzellen verkümmern und auch sonst wenig (Über-) Lebens- oder Haushaltsführungs- oder gesunde Tagesstrukturfähigkeiten vorhanden sind. Und die Leidtragenden sind Kleinstkinder (Erwachsene von morgen!) im Kinderwagen, die mit Pommes und Cola gefüttert werden, und gerne mit dem Tablet oder Handy ruhig gestellt werden. Ja, solche Beziehungen sind genauso krank (oder anders krank) als die vor 50/100 oder mehreren hundert Jahren. 
Die Probleme haben sich einfach verlagert, oder im Laufe der Jahre verändert. Die Gleichberechtigungsbewegung wird und wurde von vielen Frauen missbraucht. Für viele Frauen bedeutet anscheinend das Recht auf Selbstbestimmung und Gleichberechtigung ein Freifahrtschein für Verdummung und mindestens so beschissenes Verhalten wie das der Männer, welches sie aber den Männern Jahrzehnte lang vorgehalten haben. 
Viele von heutigen jungen Frauen können nichts mehr als "gut aussehen" - und auch das nur dank der Ressourcen der plastischen Chirurgie oder einem Ersatzteillager an Wimpern, Nägeln, Haarteilen etc.. 
Und viele junge Männer von heute können nicht mal eine Glühbirne wechseln, geschweige denn eine eigene Meinung produzieren oder mitteilen. 
Die Beziehungen damals wie heute sind nicht besser oder schlechter. Sie sind das Spiegelbild der jeweiligen Gesellschaftsstrukturen. Und dieses ist in der Regel hässlich. Und trotzdem gibt/gab es sowohl damals wie heute ganz wunderbare Beziehungen und Menschen, die ihren Verstand und ihre Gefühle stets zum Wohle ihrer Mitmenschen verantwortlich genutzt haben. Menschen, die aus dem jeweiligen Zeitgeistmuster gefallen und ihre eigenen Regeln und Werte gelebt haben. 
Diese Wahl hat jeder von uns, zu jeder Zeit. Dazu kommt heute auch noch die Möglichkeit der freien Partnerwahl. Wer also klug wählt, hat heute relativ wenig Grund zu klagen. 

ww

Danke, Wonderwoman, für diesen tollen treffenden Beitrag 

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2. März um 16:38

Wow. Super guter Beitrag von Wonderwoman. 
Und auch alle anderen haben fantastische Darlegungen gehabt. 
Vielen vielen Dank! 

Anscheinend ist wohl doch alles eine Einzelfallerscheinung. Das gleiche Muster nur anders.

Man kann nur auf sich achten und versuchen das Beste mit sich und seiner Umwelt zu machen. 

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