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warum sucht man sich die falschen Partner aus?

13. Januar um 15:30

Liebe community,

würde gerne eine generelle Diskussion mit euch starten zu dem oben genannten Thema- wieso sucht man sich die falschen Partner aus, und wie kann man dieses diabolische Verhaltensmuster ändern?


Ich selbst merk dass ich mich zu Männern hingezogen fühle, die nicht zu haben sind, und kann nur sehr schwer loslassen- schlechte Kombination. 

Ich weiß, eine Therapie ist angesagt, aber kennt wer andere hilfreiche Tipps um wieder auf die richtige Schiene zu geraten? 

Bitte nur konstruktive Hinweise, und keine Beleidigungen!

Danke

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13. Januar um 17:52

Weißt du in welcher phase sich viele Menschen zu den Personen hin gezogen fühlen, die sie nicht bekommen? Wenn sie sich eigentlich einer beziehung nicht gewachsen fühlen (warum auch immer)....

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13. Januar um 20:38

Abchecken der Verfügbarkeit des potentiellen Partners ist eine wichtige Voraussetzung beim Daten, wenn man ernsthaft eine gesunde Beziehung von Dauer sucht. Dabei sollten Emotion und Verstand im Gleichklang sein. Wenn man sich immer in die Falschen verliebt, sollte man sein Verliebtheitsgefühl auf den Prüfstand stellen, ob es vielleicht falsch gepolt ist.

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13. Januar um 21:41
In Antwort auf user16911

Liebe community,

würde gerne eine generelle Diskussion mit euch starten zu dem oben genannten Thema- wieso sucht man sich die falschen Partner aus, und wie kann man dieses diabolische Verhaltensmuster ändern?


Ich selbst merk dass ich mich zu Männern hingezogen fühle, die nicht zu haben sind, und kann nur sehr schwer loslassen- schlechte Kombination. 

Ich weiß, eine Therapie ist angesagt, aber kennt wer andere hilfreiche Tipps um wieder auf die richtige Schiene zu geraten? 

Bitte nur konstruktive Hinweise, und keine Beleidigungen!

Danke

Es hat etwas unglaublich tröstliches in späteren Jahren zu sehen, dass die, die man früher haben wollte, auch nicht besser sind, als die, die man bekommen hat.
In meiner Community gibt es die scheinbar unmöglichsten Beziehungen. Dass diese gelingen, liegt meines Erachtens daran, dass diese Menschen alle die Offenheit hatten und den Mut, nicht vorgefassten Meinungen, Bildern und Grenzen zu folgen. Und dass sie sich viel Zeit nahmen, um einander kennen zu lernen. Eine junge Studentin, die diesen Sommer bei mir arbeitete, brachte es auf den Punkt: Vorausgesetzt, man verbringt genügend Zeit miteinander, ist nichts unmöglich, und man ist plötzlich mit einem Menschen zusammen, von dem man es nie gedacht hätte.
Viele werden mir hier wiedersprechen. Aber die Art und Weise, wie wir auf Menschen zugehen, die uns interessieren und gefallen, ist dermassen langweilig und einfallslos, dass es mich nicht wundert, dass sich die, die es miteinander wirklich gut hätten, nur selten treffen. Je freier wir uns geben und sehen desto grösser die Zäune und Mauern, die wir uns errichten und hinter denen wir uns nicht mehr hervortrauen.
Geht es um Liebe und Beziehungen, lesen wir oftmals die falschen Bücher und sehen die falschen Filme. Geprägt von einer angelsächsischen Kultur und Wertehaltung, deren erfolgreichste Geburt sich in der heutigen Dating-Kultur spiegelt. Für mich absolut lächerlich, wer sich im Scheinwerferlicht dieser auf Konsum und Wettbewerb ausgelegten Bühne Hoffnungen auf den oder die richtige macht.
"Das nicht zu haben sein" bedarf übrigens deinerseits einer Klärung. Weil sie vergeben sind, oder emotional nicht erreichbar? Oder schlicht und einfach, weil sie sich nicht auf die von dir gewünschten Beziehungsform einlassen würden? Weil du ihnen zu wenig attraktiv bist oder du dich nach Intimität sehnst und sie nur nach Sex?  
Die falschen Partner übrigens, sind meistens die, die man nicht aus freiem Willen wählt, sondern in Abhängigkeit einem vertrauter Muster. Und niemand sagt, dass diese gut oder sinnvoll sind.
Selber bin ich der Meinung, dass man sich Freundschaften und Liebe verdienen muss. In dem man auf allen Ebenen investiert, vorallem auch in sich selbst. Und dass wir lernen zu Unterscheiden zwischen Strohfeuern und unter Asche verborgener Glut. Echte Wärme finden wir dort. 

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13. Januar um 21:54
In Antwort auf robertm

Abchecken der Verfügbarkeit des potentiellen Partners ist eine wichtige Voraussetzung beim Daten, wenn man ernsthaft eine gesunde Beziehung von Dauer sucht. Dabei sollten Emotion und Verstand im Gleichklang sein. Wenn man sich immer in die Falschen verliebt, sollte man sein Verliebtheitsgefühl auf den Prüfstand stellen, ob es vielleicht falsch gepolt ist.

Wenn man datet, mag das stimmen. Aber es fühlt sich dann auch so an. Und erzählen kann man sich immer vieles, Spielchen spielen auch. Ein Gleichklang von Emotionen und Verstand? Das hat die Biologie so nicht vorgesehen. Und auf dem Prüfstand sehe ich gerne mein Auto. Eine mögliche Partnerin hingegen nicht. Das Unbekannte, das Unberechenbare, das Unerwarteteg gehört unverzichtbar zur Anziehung. Auch auf die Gefahr hin zu scheitern.  

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13. Januar um 22:06
In Antwort auf steinundwasser

Wenn man datet, mag das stimmen. Aber es fühlt sich dann auch so an. Und erzählen kann man sich immer vieles, Spielchen spielen auch. Ein Gleichklang von Emotionen und Verstand? Das hat die Biologie so nicht vorgesehen. Und auf dem Prüfstand sehe ich gerne mein Auto. Eine mögliche Partnerin hingegen nicht. Das Unbekannte, das Unberechenbare, das Unerwarteteg gehört unverzichtbar zur Anziehung. Auch auf die Gefahr hin zu scheitern.  

Wir Menschen sind nicht nur mit Emotionen ausgestattet, denen wir auch nicht willenlos ausgeliefert sind. Wir haben auch einen Verstand erhalten. Klar, sollte man sich nicht nur vom Verstand leiten lassen. Da gebe ich dir recht. Aber ganz Ausschalten sollte man ihn sich nicht lassen. Daher habe ich von Gleichklang geschrieben. Wie hieß es gleich: "Drum prüfe, wer sich ewig bindet." 

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13. Januar um 23:42

dieses Sichhingezogenfühlen ist schon so eine Sache.

Aber für mich sehr verständlich. Denn wenn ich eins nicht mag, dann ist es ''plumpe Anmache'' - das mochte ich noch nie.

So gesehen, liegt klar auf der Hand, dass mich ein zurückhaltender Mann eher anspricht. Aber Vorsicht! Auch ein Mann ist sensibel, wenn er sensibel ist und nicht jeder mag von einer hübschen Frau direkt ''angesprungen'' werden

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14. Januar um 0:52

Nicht zu haben im Sinne von emotional distanziert, seit Ewigkeiten Single und absolut keinen Bock das zu ändern- weder für mich noch für eine andere.
Vl isses nur Pech, aber vl ist es mehr- weil dieses Verhaltensmuster erst seit ca. anderthalb Jahren sichtbar ist, davor wars relativ unkompliziert. Wenn sich mal jemand für mich interessiert, wird er schnell uninteressant- also liegt es definitiv an mir. 
Womöglich liegts daran dass ich keinen Mann wirklich an mich ranlassen kann und mir deshalb unterbewusst jene aussuche mit denen sowieso keine Zukunft entstehen kann? 

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14. Januar um 2:11

Um auf die ursprüngliche, ganz allgemein gestellte Frage mal zu antworten...

Das Verhaltensmuster zu ändern erfordert zu allererst, dieses Muster genau zu erkennen und zu begreifen.
Mancher schafft das durch intensive Selbstreflexion.  Anderer mit Hilfe der besten Freundin, die die Geduld hat, sich die Probleme immer und immer wieder anzuhören und die auch nicht davor zurückschreckt mal die eine oder andere schmerzhafte Frage zu stellen.
Oder eben die schon erwähnte Psychotherapie.  Aber auch das ist ja kein Wunderheiler...  Im Wesentlichen sitzt da auch nur einer der zuhört und Fragen stellt.  Und wenn er gut ist, dann ist es jemand den Du nicht beschummeln kannst, wie Du Dich vielleicht die ganze Zeit selbst beschummelst ohne es überhaupt zu merken.

Das alles kann aber Jahre dauern... 
Sehr oft liegt der Schlüssel zu Beziehungsschwierigkeiten irgendwo in der Kindheit im Verhältnis zu Mutter und/oder Vater.  Und darin Rumzustockern kann sehr sehr schmerzhaft werden.

Aber wenn Du wirklich mit Deiner Situation unzufrieden bist, dann wird kein Weg daran vorbeiführen, nach der wahren Quelle zu suchen.

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14. Januar um 6:30
In Antwort auf user16911

Liebe community,

würde gerne eine generelle Diskussion mit euch starten zu dem oben genannten Thema- wieso sucht man sich die falschen Partner aus, und wie kann man dieses diabolische Verhaltensmuster ändern?


Ich selbst merk dass ich mich zu Männern hingezogen fühle, die nicht zu haben sind, und kann nur sehr schwer loslassen- schlechte Kombination. 

Ich weiß, eine Therapie ist angesagt, aber kennt wer andere hilfreiche Tipps um wieder auf die richtige Schiene zu geraten? 

Bitte nur konstruktive Hinweise, und keine Beleidigungen!

Danke

Ich glaube nicht, dass die Fragestellung richtig ist. Man sucht sich nicht die falschen Partner aus, sondern genau die richtigen, an denen und mit denen man wachsen kann/soll/muss. Nicht mehr und nicht weniger.

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14. Januar um 8:01
In Antwort auf user16911

Nicht zu haben im Sinne von emotional distanziert, seit Ewigkeiten Single und absolut keinen Bock das zu ändern- weder für mich noch für eine andere.
Vl isses nur Pech, aber vl ist es mehr- weil dieses Verhaltensmuster erst seit ca. anderthalb Jahren sichtbar ist, davor wars relativ unkompliziert. Wenn sich mal jemand für mich interessiert, wird er schnell uninteressant- also liegt es definitiv an mir. 
Womöglich liegts daran dass ich keinen Mann wirklich an mich ranlassen kann und mir deshalb unterbewusst jene aussuche mit denen sowieso keine Zukunft entstehen kann? 

Wenn man sich in Unerreichbare verliebt, so muss man sich nicht binden...
dahinter steckt Bindungsangst. Die Bindungsangst kann sich im weiteren Verlauf verändern, durch negative Erfahrungen vertiefen, und sich unterschiedlich äußern...

Vielleicht ist das bei dir eine Phase, dann ist das in Ordung und das darf auch sein. Das kann und wird sich sehr wahrscheinlich bald legen. Fragwürdig würde es dann werden, wenn du jahrelang keinerlei Bedarf nach Nähe verspüren würdest. ...Ich kenne Frauen, die in der Kindheit entweder körperlich oder emotional vernachlässigt oder missbraucht wurden. Sie haben mit Anfang 40 noch keine längere, für sie zufriedenstellende Beziehung führen können.Sie gehen jahrelange Affären ein mit vergebenen Männern, meinen, das sei für sie die einzige Lösung ihre nicht vorhandenen oder klitzekleinen Bedürfnisse nach Nähe decken zu können. Doch immer wieder äußern sie auch, wie gerne sie doch einen Partner hätten, den sie nicht teilen müssten...

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14. Januar um 20:09
In Antwort auf user16911

Nicht zu haben im Sinne von emotional distanziert, seit Ewigkeiten Single und absolut keinen Bock das zu ändern- weder für mich noch für eine andere.
Vl isses nur Pech, aber vl ist es mehr- weil dieses Verhaltensmuster erst seit ca. anderthalb Jahren sichtbar ist, davor wars relativ unkompliziert. Wenn sich mal jemand für mich interessiert, wird er schnell uninteressant- also liegt es definitiv an mir. 
Womöglich liegts daran dass ich keinen Mann wirklich an mich ranlassen kann und mir deshalb unterbewusst jene aussuche mit denen sowieso keine Zukunft entstehen kann? 

oder aber DU bist ein ganz besonderes Exemplar - und erst wenn ''der Richtige'' vorbeikommt - also im Sinne von: ''zwei Blicke begegnen sich und kommen nicht mehr voneinander los'' !

..Und der Rest geht wie von selbst ! 🕺🏽 💃🏽

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