Home / Forum / Liebe & Beziehung / Warum suchen wir eine Frau / einen Mann als Partner?

Warum suchen wir eine Frau / einen Mann als Partner?

24. Oktober um 9:05

Hallöchen Miteinander, liebe Frauen, liebe Männer und alle Anderen dazwischen,

ich, 51 Jahre männlich, habe halt auch so meine Beziehungsprobleme gehabt und habe sie immer noch. Meiner Meinung nach resultieren diese aus der Unehrlichkeit der Geschlechter gegenüber, der unterschiedlichen Sozialisation von Mädchen und Jungs, sowie der unterschiedlichen Ziele die wir daraus entwickeln. Diese Ziele, oftmals einem selber nicht bekannt aber im Unterbewußtsein angelegt, wissen wir von unserem Partner oft nicht. Das führt zwangsläufig zu Mißverständnissen und nach einiger Zeit zu der Verwunderung, warum man sich auseinanderentwickelt hat. Um mal diesen unterschiedlichen Zielen auf die Sprünge zu kommen, ich habe da so meine Thesen, möchte ich Euch mal dazu befragen. Vorweg mal nach meiner Meinung ein Faktum:

Du, als Frau, hast Freundinnen, bist in einer Gruppe eingebunden. Wenn ihr zusammen weggeht, Euch einen schönen Abend macht, wird gefeiert, geklönt, getrunken. Es werden Witze gemacht, über andere gelästert und sich gegenseitig bewundert. Du fühlst Dich verstanden. Ihr habt einfach einen schönen Abend und vermißt keinen Mann dazu, um eine tolle Zeit zu verbringen.

Du, als Mann, hast Kumpels, bist in einer Gruppe eingebunden. Wenn ihr zusammen weggeht, Euch einen schönen Abend macht, wird gefeiert, geklönt, getrunken. Es werden Witze gemacht, über andere gelästert und sich gegenseitig bewundert. Du fühlst Dich verstanden. Ihr habt einfach einen schönen Abend und vermißt keine Frau dazu, um eine tolle Zeit zu verbringen.

Zusammenfassung: Wenn wir mit unseren Geschlechtsgenossen also eine tolle, schöne Zeit verbringen können, uns amüsieren, verstehen und wohl fühlen .....

Frage: .... warum suchen wir uns dann eine Frau / einen Mann als Partner? Mit all seinen Komplikationen, unterschiedlichen Erwartungshaltungen und Mißverständnissen. Warum bleiben wir nicht unter unseres Gleichen?

Was ist deine ehrliche Antwort dazu?
Antworte bitte nicht zu platt und begründe deine Meinung.

Mehr lesen

24. Oktober um 9:11

also obwohl ich eine Frau bin - mit Frauen komme ich nicht wirklich gut klar.
Alles ab "gute Bekannte" aufwärts bei mir ist männlich.

Zweitens: mit einer Frau kann ich guten Sex haben - aber mich in eine verlieben? Never. Und eine Beziehung ist keine WG, eine Beziehung gehe ich nur ein, wenn da Liebe dabei ist. Klar, zusammen wohnen könnte ich auch mit einem guten Freund - eine Beziehung wäre das aber dennoch nicht.

Gefällt mir 2 - Hiflreiche Antwort !

24. Oktober um 9:11

Ganz nüchtern:
Weil der Fortpflanzungstrieb uns dies vorschreibt - ohne Kontakt zum anderen Geschlecht keine Nachkommen.

Ansonsten:
Nur die Verschiedenartigkeit erlaubt uns persönliches Wachstum. Wenn ich immer unter "meinesgleichen" bin, immer bestätigt werde und alles einfach ist, dann bin ich in einer "Blase". Ich werde kaum hinterfragt in meinem Verhalten und meinen Einstellungen. Klar, wenn ich mich alle Woche mal zum Kaffee treffe, ist es mir egal ob jemand seine Socken in den Wäschekorb schmeißt zuhause
Erst in einer tiefen Beziehung kommen alle persönlichen Licht- und Schattenseiten der Persönlichkeit zum Vorschein und jeder hat die Möglichkeit daran zu arbeiten - für sich und gemeinsam.

2 LikesGefällt mir 3 - Hiflreiche Antwort !

24. Oktober um 10:05
In Antwort auf melonchen1

Ganz nüchtern:
Weil der Fortpflanzungstrieb uns dies vorschreibt - ohne Kontakt zum anderen Geschlecht keine Nachkommen.

Ansonsten:
Nur die Verschiedenartigkeit erlaubt uns persönliches Wachstum. Wenn ich immer unter "meinesgleichen" bin, immer bestätigt werde und alles einfach ist, dann bin ich in einer "Blase". Ich werde kaum hinterfragt in meinem Verhalten und meinen Einstellungen. Klar, wenn ich mich alle Woche mal zum Kaffee treffe, ist es mir egal ob jemand seine Socken in den Wäschekorb schmeißt zuhause
Erst in einer tiefen Beziehung kommen alle persönlichen Licht- und Schattenseiten der Persönlichkeit zum Vorschein und jeder hat die Möglichkeit daran zu arbeiten - für sich und gemeinsam.

Ich gebe Dir Recht, daß die Persönlichkeit in einer Beziehung wächst, wachsen muß. Begründet für mich aber nicht eine Partnerschaft mit all ihren Problemen,  'tschuldigung „Herausforderungen“ einzugehen. Da würde ich das Alleinesein bevorzugen und mich mit meinen Bekanntenkreis sozialisieren lassen. Trotzdem suche ich immer eine Partnerin und schiebe alles beiseite. In meinem Alter ist zwar der Trieb vorhanden, aber garantiert nicht mehr zur Fortpflanzung. Ist das (der Trieb) aber der eigentliche Treiber für den Wunsch nach Beziehung?

Gefällt mir 1 - Hiflreiche Antwort !

24. Oktober um 10:12
In Antwort auf melonchen1

Ganz nüchtern:
Weil der Fortpflanzungstrieb uns dies vorschreibt - ohne Kontakt zum anderen Geschlecht keine Nachkommen.

Ansonsten:
Nur die Verschiedenartigkeit erlaubt uns persönliches Wachstum. Wenn ich immer unter "meinesgleichen" bin, immer bestätigt werde und alles einfach ist, dann bin ich in einer "Blase". Ich werde kaum hinterfragt in meinem Verhalten und meinen Einstellungen. Klar, wenn ich mich alle Woche mal zum Kaffee treffe, ist es mir egal ob jemand seine Socken in den Wäschekorb schmeißt zuhause
Erst in einer tiefen Beziehung kommen alle persönlichen Licht- und Schattenseiten der Persönlichkeit zum Vorschein und jeder hat die Möglichkeit daran zu arbeiten - für sich und gemeinsam.

Das ist korrekt, der Mensch wird grundlegend von zwei Trieben beherrscht, dem nach Aggression (darum brauchst du die "Herausforderung", um aktiv und aggressiv deine Welt zu gestalten) und dem nach Sexualität (Liebe im weitesten Sinne), das hört nicht mit dem Alter auf, sondern erst wenn du aufhörst ein Mensch zu sein, also tot bist.

1 LikesGefällt mir 2 - Hiflreiche Antwort !

24. Oktober um 10:17
In Antwort auf whats_going_on

Ich gebe Dir Recht, daß die Persönlichkeit in einer Beziehung wächst, wachsen muß. Begründet für mich aber nicht eine Partnerschaft mit all ihren Problemen,  'tschuldigung „Herausforderungen“ einzugehen. Da würde ich das Alleinesein bevorzugen und mich mit meinen Bekanntenkreis sozialisieren lassen. Trotzdem suche ich immer eine Partnerin und schiebe alles beiseite. In meinem Alter ist zwar der Trieb vorhanden, aber garantiert nicht mehr zur Fortpflanzung. Ist das (der Trieb) aber der eigentliche Treiber für den Wunsch nach Beziehung?

Fortpflanzungstrieb ist nix was man aktiv spürt oder beeinflussen kann
Der ist genetisch verankert und der steuert uns, ob wir wollen oder nicht. Wie luna sagt, das hört auch mit dem Alter nicht auf.

Wenn du eh sagst dass du lieber Alleinsein willst, warum tust dus dann nicht? Du bist ja kein Opfer deines Drangs nach Beziehung (liegt sicher auch daran dass der Mensch ein Rudeltier ist und eben nach Gesellschaft strebt) und kannst dich dagegen entscheiden.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

24. Oktober um 10:25

Ich habe nicht gesucht, sondern wir haben uns getroffen und verliebt, obwohl wir nicht gesucht haben.

Eine komplikationslose Beziehung ohne Probleme, ohne Hürden oder wie Du sagst Schwierigkeiten. Warum es bei uns so gut klappt? Keine Ahnung. Wir waren beide an einem Punkt im Leben, wo wir als Singles und mit dem Leben glücklich waren und immer noch sind. Auch jetzt nach zwei Jahren sind noch nie die Fetzen geflogen. Wir haben das gleiche Nähe-/Distanz-Bedürfnis und jeder zwei Hobbies (eines zusammen). 

PS: beruflich und privst habe ich sehr wenig mit andeten Frauen zu tun. 

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

24. Oktober um 10:28
In Antwort auf avarrassterne1

also obwohl ich eine Frau bin - mit Frauen komme ich nicht wirklich gut klar.
Alles ab "gute Bekannte" aufwärts bei mir ist männlich.

Zweitens: mit einer Frau kann ich guten Sex haben - aber mich in eine verlieben? Never. Und eine Beziehung ist keine WG, eine Beziehung gehe ich nur ein, wenn da Liebe dabei ist. Klar, zusammen wohnen könnte ich auch mit einem guten Freund - eine Beziehung wäre das aber dennoch nicht.

Liebe.
Was ist Liebe? Ich bemühe mal einen Abschnitt aus Wikipedia:

Liebe wird häufig als eine auf den ">freien Willen gegründete Beziehung zwischen zwei Personen gesehen, die ihren Wert nicht im Besitz des adressierten Objekts findet, sondern sich im dialogischen Raum zwischen den Liebenden entfaltet. Die Liebenden erkennen einander in ihrer Existenz wechselseitig an und fördern sich „zueinander strebend“ gegenseitig.
 
Hilft auch nicht wirklich weiter, außer daß das „zueinander strebend“ in meiner Ausgangsthese / meiner Erfahrung, oftmals in „einander vorbeilaufend“ endet.
In der Anfangsphase spielt die Attraktivität, körperliche Zuneigung eine größere Rolle, welche dann später weniger wichtig wird und dann die Persönlichkeit, das Miteinander mehr zum Tragen kommt. Dann kommen immer die Unterschiedlichkeiten zu Tage, welche oft nicht immer als Bereichernd wahrgenommen werden. Wenn ich auf den Anfangszustand zurückkommen darf, „der Attraktivität“, so ist dieser Zustand wohl ein großer Treiber, da ich in meiner Person wertgeschätzt, begehrt werde und mir dadurch ein Selbstbewußtsein gibt. Man ist quasi ein VIP, ein Star für den Partner und erzeugt dadurch die gleiche Reaktion ihr / ihm gegenüber. Und dann wird das mit der Zeit immer weniger wichtig, weil es von anderen Gegebenheiten überlagert wird.

Ich komme zurück zu meiner Anfangsbehauptung „der unterschiedlichen, nicht ausgesprochenen, den unbewußten Zielen für das eigene Leben“, in der nun der Partner integriert wird. Dieser weiß am Anfang nichts davon und lernt / spürt erst dies über die Jahre und muß überlegen, ob dies auch seine Vorstellungen sind (wenn er dem überhaupt gewahr wird). Und wenn wir ehrlich sind, davon war am Start der Beziehung keine „Rede“ ….
 

Gefällt mir 1 - Hiflreiche Antwort !

24. Oktober um 10:38
In Antwort auf whats_going_on

Hallöchen Miteinander, liebe Frauen, liebe Männer und alle Anderen dazwischen,

ich, 51 Jahre männlich, habe halt auch so meine Beziehungsprobleme gehabt und habe sie immer noch. Meiner Meinung nach resultieren diese aus der Unehrlichkeit der Geschlechter gegenüber, der unterschiedlichen Sozialisation von Mädchen und Jungs, sowie der unterschiedlichen Ziele die wir daraus entwickeln. Diese Ziele, oftmals einem selber nicht bekannt aber im Unterbewußtsein angelegt, wissen wir von unserem Partner oft nicht. Das führt zwangsläufig zu Mißverständnissen und nach einiger Zeit zu der Verwunderung, warum man sich auseinanderentwickelt hat. Um mal diesen unterschiedlichen Zielen auf die Sprünge zu kommen, ich habe da so meine Thesen, möchte ich Euch mal dazu befragen. Vorweg mal nach meiner Meinung ein Faktum:

Du, als Frau, hast Freundinnen, bist in einer Gruppe eingebunden. Wenn ihr zusammen weggeht, Euch einen schönen Abend macht, wird gefeiert, geklönt, getrunken. Es werden Witze gemacht, über andere gelästert und sich gegenseitig bewundert. Du fühlst Dich verstanden. Ihr habt einfach einen schönen Abend und vermißt keinen Mann dazu, um eine tolle Zeit zu verbringen.

Du, als Mann, hast Kumpels, bist in einer Gruppe eingebunden. Wenn ihr zusammen weggeht, Euch einen schönen Abend macht, wird gefeiert, geklönt, getrunken. Es werden Witze gemacht, über andere gelästert und sich gegenseitig bewundert. Du fühlst Dich verstanden. Ihr habt einfach einen schönen Abend und vermißt keine Frau dazu, um eine tolle Zeit zu verbringen.
 
Zusammenfassung: Wenn wir mit unseren Geschlechtsgenossen also eine tolle, schöne Zeit verbringen können, uns amüsieren, verstehen und wohl fühlen …..

Frage:  .... warum suchen wir uns dann eine Frau / einen Mann als Partner? Mit all seinen Komplikationen, unterschiedlichen Erwartungshaltungen und Mißverständnissen. Warum bleiben wir nicht unter unseres Gleichen?
 
Was ist deine ehrliche Antwort dazu?
Antworte bitte nicht zu platt und begründe deine Meinung.
 

Ähm, also nach deinen Beispielen haben Männer wie auch Frauen die exakt gleiche Vorgehensweise beim feiern um Spaß zu haben. Nach deiner Logik nach gäbe es ja gar keinen Unterschied zwischen Mann und Frau, der verhindern würde, dass man zusammen gleich viel Spaß hat als wie mit dem selben Geschlecht.

1 LikesGefällt mir Hiflreiche Antwort !

24. Oktober um 10:45
In Antwort auf whats_going_on

Liebe.
Was ist Liebe? Ich bemühe mal einen Abschnitt aus Wikipedia:

Liebe wird häufig als eine auf den ">freien Willen gegründete Beziehung zwischen zwei Personen gesehen, die ihren Wert nicht im Besitz des adressierten Objekts findet, sondern sich im dialogischen Raum zwischen den Liebenden entfaltet. Die Liebenden erkennen einander in ihrer Existenz wechselseitig an und fördern sich „zueinander strebend“ gegenseitig.
 
Hilft auch nicht wirklich weiter, außer daß das „zueinander strebend“ in meiner Ausgangsthese / meiner Erfahrung, oftmals in „einander vorbeilaufend“ endet.
In der Anfangsphase spielt die Attraktivität, körperliche Zuneigung eine größere Rolle, welche dann später weniger wichtig wird und dann die Persönlichkeit, das Miteinander mehr zum Tragen kommt. Dann kommen immer die Unterschiedlichkeiten zu Tage, welche oft nicht immer als Bereichernd wahrgenommen werden. Wenn ich auf den Anfangszustand zurückkommen darf, „der Attraktivität“, so ist dieser Zustand wohl ein großer Treiber, da ich in meiner Person wertgeschätzt, begehrt werde und mir dadurch ein Selbstbewußtsein gibt. Man ist quasi ein VIP, ein Star für den Partner und erzeugt dadurch die gleiche Reaktion ihr / ihm gegenüber. Und dann wird das mit der Zeit immer weniger wichtig, weil es von anderen Gegebenheiten überlagert wird.

Ich komme zurück zu meiner Anfangsbehauptung „der unterschiedlichen, nicht ausgesprochenen, den unbewußten Zielen für das eigene Leben“, in der nun der Partner integriert wird. Dieser weiß am Anfang nichts davon und lernt / spürt erst dies über die Jahre und muß überlegen, ob dies auch seine Vorstellungen sind (wenn er dem überhaupt gewahr wird). Und wenn wir ehrlich sind, davon war am Start der Beziehung keine „Rede“ ….
 

also Kompatibilität, Vorstellungen, ... kläre ich immer BEVOR ich eine Beziehung beginne. Ok, mit Ausnahme meiner ersten, aber nunja, da war ich 16... Ist die nicht da oder nicht ausreichend, gibt es auch keine Beziehung, Gefühle hin oder her.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

24. Oktober um 10:51
In Antwort auf melonchen1

Ganz nüchtern:
Weil der Fortpflanzungstrieb uns dies vorschreibt - ohne Kontakt zum anderen Geschlecht keine Nachkommen.

Ansonsten:
Nur die Verschiedenartigkeit erlaubt uns persönliches Wachstum. Wenn ich immer unter "meinesgleichen" bin, immer bestätigt werde und alles einfach ist, dann bin ich in einer "Blase". Ich werde kaum hinterfragt in meinem Verhalten und meinen Einstellungen. Klar, wenn ich mich alle Woche mal zum Kaffee treffe, ist es mir egal ob jemand seine Socken in den Wäschekorb schmeißt zuhause
Erst in einer tiefen Beziehung kommen alle persönlichen Licht- und Schattenseiten der Persönlichkeit zum Vorschein und jeder hat die Möglichkeit daran zu arbeiten - für sich und gemeinsam.

Gleichgeschlechtliche Beziehungen gibts bei Mensch und Tier.

Was nun?

1 LikesGefällt mir Hiflreiche Antwort !

24. Oktober um 10:53
In Antwort auf whats_going_on

Liebe.
Was ist Liebe? Ich bemühe mal einen Abschnitt aus Wikipedia:

Liebe wird häufig als eine auf den ">freien Willen gegründete Beziehung zwischen zwei Personen gesehen, die ihren Wert nicht im Besitz des adressierten Objekts findet, sondern sich im dialogischen Raum zwischen den Liebenden entfaltet. Die Liebenden erkennen einander in ihrer Existenz wechselseitig an und fördern sich „zueinander strebend“ gegenseitig.
 
Hilft auch nicht wirklich weiter, außer daß das „zueinander strebend“ in meiner Ausgangsthese / meiner Erfahrung, oftmals in „einander vorbeilaufend“ endet.
In der Anfangsphase spielt die Attraktivität, körperliche Zuneigung eine größere Rolle, welche dann später weniger wichtig wird und dann die Persönlichkeit, das Miteinander mehr zum Tragen kommt. Dann kommen immer die Unterschiedlichkeiten zu Tage, welche oft nicht immer als Bereichernd wahrgenommen werden. Wenn ich auf den Anfangszustand zurückkommen darf, „der Attraktivität“, so ist dieser Zustand wohl ein großer Treiber, da ich in meiner Person wertgeschätzt, begehrt werde und mir dadurch ein Selbstbewußtsein gibt. Man ist quasi ein VIP, ein Star für den Partner und erzeugt dadurch die gleiche Reaktion ihr / ihm gegenüber. Und dann wird das mit der Zeit immer weniger wichtig, weil es von anderen Gegebenheiten überlagert wird.

Ich komme zurück zu meiner Anfangsbehauptung „der unterschiedlichen, nicht ausgesprochenen, den unbewußten Zielen für das eigene Leben“, in der nun der Partner integriert wird. Dieser weiß am Anfang nichts davon und lernt / spürt erst dies über die Jahre und muß überlegen, ob dies auch seine Vorstellungen sind (wenn er dem überhaupt gewahr wird). Und wenn wir ehrlich sind, davon war am Start der Beziehung keine „Rede“ ….
 

Das was du da beschreibst, anfangs ist man der Star ist schlicht und einfach das menschliche Grundbedürfnis nach Akzeptanz, Geliebt und erkannt werden, wie man ist und genauso sein dürfen und angenommen sein. Ein tiefes menschliches Bedürfnis wird also befriedigt.

Diese "Ziele" (versteckte/verborgene Agenda) die jeder hat, sind eigentlich ein Mangelzustand den man verspürt und für dessen Beseitigung er den Partner dann einspannen möchte. Dies hat jedoch mit Liebe nichts zu tun und schliesst sie sogar kategorisch aus. Es ist ein "Brauchen", "Benutzen", kein Lieben und daher kommt dir das Star sein vom Anfang dann wie eine grosse Lüge vor.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

24. Oktober um 10:55
In Antwort auf colette

Gleichgeschlechtliche Beziehungen gibts bei Mensch und Tier.

Was nun?

Streng genommen ist dies gewissermassen eine Fehlprägung in der Entwicklung. Was nicht heissen soll, dass es schlimm ist, aber es ist so eigentlich nicht vorgesehen.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

24. Oktober um 10:59
In Antwort auf whats_going_on

Liebe.
Was ist Liebe? Ich bemühe mal einen Abschnitt aus Wikipedia:

Liebe wird häufig als eine auf den ">freien Willen gegründete Beziehung zwischen zwei Personen gesehen, die ihren Wert nicht im Besitz des adressierten Objekts findet, sondern sich im dialogischen Raum zwischen den Liebenden entfaltet. Die Liebenden erkennen einander in ihrer Existenz wechselseitig an und fördern sich „zueinander strebend“ gegenseitig.
 
Hilft auch nicht wirklich weiter, außer daß das „zueinander strebend“ in meiner Ausgangsthese / meiner Erfahrung, oftmals in „einander vorbeilaufend“ endet.
In der Anfangsphase spielt die Attraktivität, körperliche Zuneigung eine größere Rolle, welche dann später weniger wichtig wird und dann die Persönlichkeit, das Miteinander mehr zum Tragen kommt. Dann kommen immer die Unterschiedlichkeiten zu Tage, welche oft nicht immer als Bereichernd wahrgenommen werden. Wenn ich auf den Anfangszustand zurückkommen darf, „der Attraktivität“, so ist dieser Zustand wohl ein großer Treiber, da ich in meiner Person wertgeschätzt, begehrt werde und mir dadurch ein Selbstbewußtsein gibt. Man ist quasi ein VIP, ein Star für den Partner und erzeugt dadurch die gleiche Reaktion ihr / ihm gegenüber. Und dann wird das mit der Zeit immer weniger wichtig, weil es von anderen Gegebenheiten überlagert wird.

Ich komme zurück zu meiner Anfangsbehauptung „der unterschiedlichen, nicht ausgesprochenen, den unbewußten Zielen für das eigene Leben“, in der nun der Partner integriert wird. Dieser weiß am Anfang nichts davon und lernt / spürt erst dies über die Jahre und muß überlegen, ob dies auch seine Vorstellungen sind (wenn er dem überhaupt gewahr wird). Und wenn wir ehrlich sind, davon war am Start der Beziehung keine „Rede“ ….
 

und P.S.:
ich warte auch grundsätzlich, bis die "rosa-Wölkchen-Phase" durch ist, bevor ich mich für (oder gegen) eine Beziehung entscheide.

Aber dagegen, dass die gegenseitige Wertschätzung und Hingabe vom Alltag untergepflügt wird, kann man auch etwas tun ^^
Natürlich sind Emotionen kein Perpetuum Mobile, andernfalls wäre die Menschheit schon vor vielen Jahrtausenden ausgestorben. Überlege Dir mal, was passieren würde, wenn Trauer, Angst, Wut ... einfach nicht wieder aufhören würden, wenn sie einmal da sind?!? Selbst Glück... wir säßen immer noch bananenmampfend auf den Bäumen, wenn wir dauerhaft einfach so zufrieden wären!

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

24. Oktober um 11:01
In Antwort auf luna1001

Streng genommen ist dies gewissermassen eine Fehlprägung in der Entwicklung. Was nicht heissen soll, dass es schlimm ist, aber es ist so eigentlich nicht vorgesehen.

Naja, es gibt auch gar nicht wenige Beispiele unter Affen, wo es in der Fortpflanzungszeit gegengeschlechtlichen, außerhalb aber reichlich gleichgeschlechtlichen Sex gibt. Das ist biologisch gesehen sogar ziemlich sinnvoll. Stärkt Bindungen in der Gemeinschaft außerhalb der Paare und sorgt "nebenbei" für angenehme Empfindungen.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

24. Oktober um 11:05
In Antwort auf melonchen1

Fortpflanzungstrieb ist nix was man aktiv spürt oder beeinflussen kann
Der ist genetisch verankert und der steuert uns, ob wir wollen oder nicht. Wie luna sagt, das hört auch mit dem Alter nicht auf.

Wenn du eh sagst dass du lieber Alleinsein willst, warum tust dus dann nicht? Du bist ja kein Opfer deines Drangs nach Beziehung (liegt sicher auch daran dass der Mensch ein Rudeltier ist und eben nach Gesellschaft strebt) und kannst dich dagegen entscheiden.

Ich sage nicht, daß ich alleine sein möchte. Ich will verstehen, warum ich und auch andere nicht auf Dauer glücklich werden. Nur wenn ich (diesen Mechanismus) verstehe, kann ich was daran ändern und vielleicht was verbessern. So laufe ich seit 30 Jahren immer wieder in den selben Zustand (Falle) und verändere nichts, entwickele mich nicht weiter. Meine These ist die Körperlichkeit, die uns anfänglich zueinander treibt. Du nennst es wohl Fortpflanzungstrieb. Wenn wir die Geschlechter fragen, was sie an dem jeweils anderen suchen für eine dauerhafte Beziehung, heißt es oft:
 
Frauen: Status, Persönlichkeit, Vater für meine Kinder, finanzielle Absicherung, …. Attraktivität oft an den hinteren Plätzen der Aufzählung.

Männer: Aussehen, Brüste, Hintern, Spaß, Jugendlichkeit, etc …  auf den hinteren Plätzen, Mutter meiner Kinder, Status (abgesehen vom Aussehen), Absicherung.
 
Das ist für mich als Mann sehr ernüchternd. Eine Frau wählt mich auch aus, weil ich einen Status habe? Also, Arzt, Professor Flugpilot, erfolgreicher Schauspieler? Nicht weil ich ein toller Kerl bin und jeden Morgen z.B. auf die Arbeit fahre und Dachziegel verlege?

Frauen verwenden so viel Zeit in die Pflege und Herstellung ihrer Schönheit. Genießen es, wenn sie ein schönes Bild in der Galerie sehen, oder einen Designer-Zuckerstreuer von Alessi, eine schöne Vase für die Wohnung oder einen Designerschrank für das Schlafzimmer kaufen. Sie umgeben sich mit Schönheit, mit Design aber bei dem Partner ist das nebensächlich. Gut, wenn der Schauspieler oder der Bundesligaspieler gut aussieht, wird das gerne mitgenommen. Aber Status als Kriterium für die Partnerwahl? Ist das nicht …. ich muß es Schreiben, ekelerregend?

Viele Frauen sind sich dessen bewußt (schreibe absichtlich nicht Alle). Aber Männer? Wissen Männer, nach welchen Kriterien sie unter Umständen ausgesucht werden? Ich glaube da sind wir Männer viel romantischer als die meisten Frauen und glauben an die Liebe und realisieren zunächst gar nicht, was wir sonst noch für „Gooddies“ mitgebracht haben und im Laufe der Partnerschaft immer wichtiger werden. 
 

Gefällt mir 1 - Hiflreiche Antwort !

24. Oktober um 11:05
In Antwort auf avarrassterne1

Naja, es gibt auch gar nicht wenige Beispiele unter Affen, wo es in der Fortpflanzungszeit gegengeschlechtlichen, außerhalb aber reichlich gleichgeschlechtlichen Sex gibt. Das ist biologisch gesehen sogar ziemlich sinnvoll. Stärkt Bindungen in der Gemeinschaft außerhalb der Paare und sorgt "nebenbei" für angenehme Empfindungen.

womit man die Menschheit jetzt mit auch rein gleichgeschlechtlichen Paaren als Konsequenz der Evolution daraus sehen könnte, dass sich nicht mehr zwingen jeder Mensch fortpflanzen muss - und wir damit den Luxus der dauerhaften Wahloption haben

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

24. Oktober um 11:09
In Antwort auf whats_going_on

Ich sage nicht, daß ich alleine sein möchte. Ich will verstehen, warum ich und auch andere nicht auf Dauer glücklich werden. Nur wenn ich (diesen Mechanismus) verstehe, kann ich was daran ändern und vielleicht was verbessern. So laufe ich seit 30 Jahren immer wieder in den selben Zustand (Falle) und verändere nichts, entwickele mich nicht weiter. Meine These ist die Körperlichkeit, die uns anfänglich zueinander treibt. Du nennst es wohl Fortpflanzungstrieb. Wenn wir die Geschlechter fragen, was sie an dem jeweils anderen suchen für eine dauerhafte Beziehung, heißt es oft:
 
Frauen: Status, Persönlichkeit, Vater für meine Kinder, finanzielle Absicherung, …. Attraktivität oft an den hinteren Plätzen der Aufzählung.

Männer: Aussehen, Brüste, Hintern, Spaß, Jugendlichkeit, etc …  auf den hinteren Plätzen, Mutter meiner Kinder, Status (abgesehen vom Aussehen), Absicherung.
 
Das ist für mich als Mann sehr ernüchternd. Eine Frau wählt mich auch aus, weil ich einen Status habe? Also, Arzt, Professor Flugpilot, erfolgreicher Schauspieler? Nicht weil ich ein toller Kerl bin und jeden Morgen z.B. auf die Arbeit fahre und Dachziegel verlege?

Frauen verwenden so viel Zeit in die Pflege und Herstellung ihrer Schönheit. Genießen es, wenn sie ein schönes Bild in der Galerie sehen, oder einen Designer-Zuckerstreuer von Alessi, eine schöne Vase für die Wohnung oder einen Designerschrank für das Schlafzimmer kaufen. Sie umgeben sich mit Schönheit, mit Design aber bei dem Partner ist das nebensächlich. Gut, wenn der Schauspieler oder der Bundesligaspieler gut aussieht, wird das gerne mitgenommen. Aber Status als Kriterium für die Partnerwahl? Ist das nicht …. ich muß es Schreiben, ekelerregend?

Viele Frauen sind sich dessen bewußt (schreibe absichtlich nicht Alle). Aber Männer? Wissen Männer, nach welchen Kriterien sie unter Umständen ausgesucht werden? Ich glaube da sind wir Männer viel romantischer als die meisten Frauen und glauben an die Liebe und realisieren zunächst gar nicht, was wir sonst noch für „Gooddies“ mitgebracht haben und im Laufe der Partnerschaft immer wichtiger werden. 
 

wir haben 2019, nicht 1920. ^^
Ich verdiene mein eigenes Geld, ich brauche keine finanzielle Absicherung und meinen Status habe ich mir selbst verdient ^^
Und auch kein Mann geht eine Beziehung mit einer Frau ein, die noch so tolle T*** und Po hat, der er aber dafür keine 5 min zuhören kann ohne mit den Zähnen zu knirschen, weil er mit ihrer Art (=> Charakter, Persönlichkeit) nicht klar kommt, oder?

Gefällt mir 3 - Hiflreiche Antwort !

24. Oktober um 11:11
In Antwort auf smitee2

Ähm, also nach deinen Beispielen haben Männer wie auch Frauen die exakt gleiche Vorgehensweise beim feiern um Spaß zu haben. Nach deiner Logik nach gäbe es ja gar keinen Unterschied zwischen Mann und Frau, der verhindern würde, dass man zusammen gleich viel Spaß hat als wie mit dem selben Geschlecht.

… meine These ist, wenn wir wirklich ehrlich zueinander wären,  und das wird von den meisten Frauen abgestritten, geht es am Anfang einer Beziehung hauptsächlich um Körperlichkeit.
Nach Wochen und Monaten schleichen sich dann andere Themen hinein und verursachen dann die „Herausforderungen“. Dann ist es oft zu spät, weil man ja nicht oberflächlich sein möchte und um seine Beziehung „kämpft“.
 

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

24. Oktober um 11:17
In Antwort auf whats_going_on

… meine These ist, wenn wir wirklich ehrlich zueinander wären,  und das wird von den meisten Frauen abgestritten, geht es am Anfang einer Beziehung hauptsächlich um Körperlichkeit.
Nach Wochen und Monaten schleichen sich dann andere Themen hinein und verursachen dann die „Herausforderungen“. Dann ist es oft zu spät, weil man ja nicht oberflächlich sein möchte und um seine Beziehung „kämpft“.
 

Dazu kann ich nicht viel sagen, da ich mich zum Beispiel zu meinem jetzigen Partner bereits hingezogen fühlte, obwohl ich noch nicht wusste wie er aussieht, weil mich einfach sein Charakter angezogen hat. Ich habe meinen Partner online kennen gelernt, nicht auf einem dating Portal wohlgemerkt, wir waren beide nicht wirklich auf der Suche.

Du schreibst oben bei deinen Anforderungen absolut gar nichts von Charakter oder z.B. gemeinsame Interessen. Wenn du deine Frauen wirklich nur nach Arsch, Titten und Spaß aussuchst wundert es mich ehrlich gesagt überhaupt nicht, dass du mit 50 unglücklich bist und immer noch nicht den passenden Partner gefunden hast.

3 LikesGefällt mir 4 - Hiflreiche Antwort !

24. Oktober um 11:19
In Antwort auf whats_going_on

… meine These ist, wenn wir wirklich ehrlich zueinander wären,  und das wird von den meisten Frauen abgestritten, geht es am Anfang einer Beziehung hauptsächlich um Körperlichkeit.
Nach Wochen und Monaten schleichen sich dann andere Themen hinein und verursachen dann die „Herausforderungen“. Dann ist es oft zu spät, weil man ja nicht oberflächlich sein möchte und um seine Beziehung „kämpft“.
 

Dir ist schon klar, dass Du damit sagst:

Wenn Männer nicht nach Ti*** und Po sondern nach Charakter und Persönlichkeit (also: wie Du es für Frauen annimmst) entscheiden würden, ob sie eine Beziehung eingehen, gäbe es viel weniger Probleme?

(um es gesagt zu haben: ich bin nicht dieser Meinung, aber der Widerspruch, der mir da aus Deinen Aussagen entgegen leuchtet, hat mich gerade ziemlich irritiert)

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

24. Oktober um 11:26

Es ist natürlich genauso oberflächlich nach Aussehen zu wählen wie nach Status, das nimmt sich nüscht. Das deutet auf eine eher unreife Persönlichkeit hin, wenn das die Hauptkriterien sind. Evtl bist du unglücklich, weil du noch immer im Stadium der Unreife feststeckst, und dich bisher nicht weiter entwickeln konntest, an der Seite einer Partnerin, die wirklich zu dir passt und sorgfältig ausgewählt wurde?

Gefällt mir 1 - Hiflreiche Antwort !

24. Oktober um 11:26
In Antwort auf avarrassterne1

wir haben 2019, nicht 1920. ^^
Ich verdiene mein eigenes Geld, ich brauche keine finanzielle Absicherung und meinen Status habe ich mir selbst verdient ^^
Und auch kein Mann geht eine Beziehung mit einer Frau ein, die noch so tolle T*** und Po hat, der er aber dafür keine 5 min zuhören kann ohne mit den Zähnen zu knirschen, weil er mit ihrer Art (=> Charakter, Persönlichkeit) nicht klar kommt, oder?

Natürlich lerne ich erst einmal Jemanden kennen und klopfe ab wie sie so tickt. Wenn sie aber die entsprechenden, weiblichen Attribute,  nicht mitbringt, werden wir nur „Freunde“.
Als Frank Ribery spielt das Aussehen nicht so eine Rolle und trotzdem strahlt er eine „hohe Anziehungskraft“ aus.
 
Und sei bitte ehrlich, gleicher Typ, gleicher Charakter, gleicher Pfundskerl, nur unterschiedlich aussehend. Ich glaube der Professor hat hier mehr Erfolg als der Fernkraftfahrer ….
 

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

24. Oktober um 11:27

Na ganz einfach: Weil ich mich zu Frauen nicht sexuell hingezogen fühle und für diese keine Liebe über die platonische Liebe hinaus empfinden kann und weil ich mit einer Frau auf biologischem Wege mich nicht fortpflanzen kann.

Außerdem pauschalisierst du unheimlich. Nur weil DU es nicht hinbekommst, auf Dauer in einer Beziehung glücklich zu werden bzw. zu bleiben, solltest du nicht grundsätzlich das Mann/Frau-Bild bzw. eine klassische Mann/Frau-Beziehung mit all ihren Facetten infrage stellen!

Dass du vergeblich auch mit 51 Jahren eher unglücklich verlaufene Beziehungen hattest, liegt nicht daran, dass Männer und Frauen grundsätzlich nicht miteinander auskommen können, sondern deutet eher auf ein persönliches psychologisches Problem hin. Du musst dich mal hinterfragen, warum DU letztendlich nicht so beziehungsfähig bist, wie du es gern hättest. Das wäre aber jetzt zu tiefenpsychologisch und ein Forum ist für diese Erforschung auch nicht der richtige Ort.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

24. Oktober um 11:31

Kann es sein, dass Du dich in einem sehr oberflächlichen Umfeld bewegst und such demensprechend oberflächlich agierst?

1 LikesGefällt mir Hiflreiche Antwort !

24. Oktober um 11:32
In Antwort auf whats_going_on

Natürlich lerne ich erst einmal Jemanden kennen und klopfe ab wie sie so tickt. Wenn sie aber die entsprechenden, weiblichen Attribute,  nicht mitbringt, werden wir nur „Freunde“.
Als Frank Ribery spielt das Aussehen nicht so eine Rolle und trotzdem strahlt er eine „hohe Anziehungskraft“ aus.
 
Und sei bitte ehrlich, gleicher Typ, gleicher Charakter, gleicher Pfundskerl, nur unterschiedlich aussehend. Ich glaube der Professor hat hier mehr Erfolg als der Fernkraftfahrer ….
 

oh bitte... ich bin Alleinverdienerin bei meiner Familie, also komm mal bitte wieder runter von Deinem Trip ^^

Frank Ribery ist jetzt mal auch echt null mein Typ, den könntest mir nackig auf den Bauch binden und er würde nicht zum Schuß kommen, sorry.
Bruce Willis hätte gute Chancen. In Punkto Sex zumindest, was den Rest angeht - ich kenne ihn nicht.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

24. Oktober um 11:32
In Antwort auf whats_going_on

… meine These ist, wenn wir wirklich ehrlich zueinander wären,  und das wird von den meisten Frauen abgestritten, geht es am Anfang einer Beziehung hauptsächlich um Körperlichkeit.
Nach Wochen und Monaten schleichen sich dann andere Themen hinein und verursachen dann die „Herausforderungen“. Dann ist es oft zu spät, weil man ja nicht oberflächlich sein möchte und um seine Beziehung „kämpft“.
 

Es hilft ja nix, wenn man nicht oberflächlich sein möchte, es aber trotzdem ist. Mein Tip: deine Herangehensweise mit der Körperlichkeit am Anfang überdenken, und dir mal wirklich sinnvolle Kriterien für deine Traumfrau überlegen, auf denen sich auch was aufbauen lässt. Ob sie Brüste hat ist jetzt nicht wirklich aussagekräftig in dem Bereich

Genauso wie Kohle und Status beim Mann. Muss nicht heissen, dass er zu mir passt, nur weil er dies hat. Verstehst du? Das kann krachend schief gehen und wird es vermutlich auch, wenn ich mich nur danach umsehe.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

24. Oktober um 11:34
In Antwort auf whats_going_on

Natürlich lerne ich erst einmal Jemanden kennen und klopfe ab wie sie so tickt. Wenn sie aber die entsprechenden, weiblichen Attribute,  nicht mitbringt, werden wir nur „Freunde“.
Als Frank Ribery spielt das Aussehen nicht so eine Rolle und trotzdem strahlt er eine „hohe Anziehungskraft“ aus.
 
Und sei bitte ehrlich, gleicher Typ, gleicher Charakter, gleicher Pfundskerl, nur unterschiedlich aussehend. Ich glaube der Professor hat hier mehr Erfolg als der Fernkraftfahrer ….
 

Erfolg bei was? Klar macht er die Frau klar, aber um sie dauerhaft zu halten, ist doch viel viel mehr nötig. Hat er das nicht zu bieten, wird der Erfolg rasend schnell zum Misserfolg.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

24. Oktober um 11:38
In Antwort auf avarrassterne1

womit man die Menschheit jetzt mit auch rein gleichgeschlechtlichen Paaren als Konsequenz der Evolution daraus sehen könnte, dass sich nicht mehr zwingen jeder Mensch fortpflanzen muss - und wir damit den Luxus der dauerhaften Wahloption haben

Es hängt eher damit zusammen, dass Menschen keine Paarungszeit in dem Sinne mehr haben, sondern dauerhaft empfangen können, aber ich glaube dem TE geht's um was ganz anderes

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

24. Oktober um 11:38
In Antwort auf whats_going_on

Natürlich lerne ich erst einmal Jemanden kennen und klopfe ab wie sie so tickt. Wenn sie aber die entsprechenden, weiblichen Attribute,  nicht mitbringt, werden wir nur „Freunde“.
Als Frank Ribery spielt das Aussehen nicht so eine Rolle und trotzdem strahlt er eine „hohe Anziehungskraft“ aus.
 
Und sei bitte ehrlich, gleicher Typ, gleicher Charakter, gleicher Pfundskerl, nur unterschiedlich aussehend. Ich glaube der Professor hat hier mehr Erfolg als der Fernkraftfahrer ….
 

P.S.: wenn ich meine Ex mal so durchgehe... Elektriker, Taxi- / Kurierdienstfahrer, Student, KfZ-Mechaniker... naja, ich glaube, Du solltest einfach mal an Deinem Beuteschema arbeiten, Du suchst wohl beim falschen Typ Frau ^^

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

24. Oktober um 11:46
In Antwort auf avarrassterne1

Dir ist schon klar, dass Du damit sagst:

Wenn Männer nicht nach Ti*** und Po sondern nach Charakter und Persönlichkeit (also: wie Du es für Frauen annimmst) entscheiden würden, ob sie eine Beziehung eingehen, gäbe es viel weniger Probleme?

(um es gesagt zu haben: ich bin nicht dieser Meinung, aber der Widerspruch, der mir da aus Deinen Aussagen entgegen leuchtet, hat mich gerade ziemlich irritiert)

Ich glaube wir unterschiedlichen Geschlechter gehen mit einem unterschiedlichen, vielleicht auch unbewußten, Vorstellung in einer Partnerschaft. Um das zu verdeutlichen, möchte ich es verallgemeinern und natürlich, nein, es trifft auf Dich selbstverständlich nicht zu.
 
Mädchen spielen oft „Vater-Mutter-Kind“, mit Puppen, schwärmen für Idole. Mit ihren Freundinnen wird viel über Beziehung (vielleicht auch Partnerschaft) gesprochen. Beschäftigen sich dadurch sehr früh und viel mit Beziehung. Haben klarere Vorstellung von dem was sie wollen und was nicht.

Jungs ticken anders. Sie spielen Krieg, messen sich in Spielen, Sport, miteinander. Wettbewerb ist groß geschrieben. In der Pubertät schießen die Hormone ein und da ist es weniger wichtig, ob das Mädchen aus einem guten Elternhaus kommt, sondern ob sie bereit ist für mehr …..

Jungs und später als Männer, wissen nur schemenhaft was sie von einer Partnerin wollen und leben da mehr im jetzt.

Ich will nicht schreiben, daß das die eine oder andere Sozialisation richtig oder besser ist. Ich will nur den Zustand beschreiben, der oft anzutreffen ist. Ich denke wir gehen einfach nur mit einer anderen Prägung in eine Beziehung und arbeiten dann erst mit der Zeit heraus, wie Kompatibel man wirklich ist.
 

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

24. Oktober um 11:57
In Antwort auf whats_going_on

Ich glaube wir unterschiedlichen Geschlechter gehen mit einem unterschiedlichen, vielleicht auch unbewußten, Vorstellung in einer Partnerschaft. Um das zu verdeutlichen, möchte ich es verallgemeinern und natürlich, nein, es trifft auf Dich selbstverständlich nicht zu.
 
Mädchen spielen oft „Vater-Mutter-Kind“, mit Puppen, schwärmen für Idole. Mit ihren Freundinnen wird viel über Beziehung (vielleicht auch Partnerschaft) gesprochen. Beschäftigen sich dadurch sehr früh und viel mit Beziehung. Haben klarere Vorstellung von dem was sie wollen und was nicht.

Jungs ticken anders. Sie spielen Krieg, messen sich in Spielen, Sport, miteinander. Wettbewerb ist groß geschrieben. In der Pubertät schießen die Hormone ein und da ist es weniger wichtig, ob das Mädchen aus einem guten Elternhaus kommt, sondern ob sie bereit ist für mehr …..

Jungs und später als Männer, wissen nur schemenhaft was sie von einer Partnerin wollen und leben da mehr im jetzt.

Ich will nicht schreiben, daß das die eine oder andere Sozialisation richtig oder besser ist. Ich will nur den Zustand beschreiben, der oft anzutreffen ist. Ich denke wir gehen einfach nur mit einer anderen Prägung in eine Beziehung und arbeiten dann erst mit der Zeit heraus, wie Kompatibel man wirklich ist.
 

Kommt aber auch aufs Alter an, mit 17 Jahren bin ich anders in eine Beziehung gegangen als mit 30. Während man in jungen Jahren sehr einfach ins Schwärmen gerät und auch öfters noch mit Partnern zusammen ist, mit denen es vielleicht nicht ganz passt, hat man später meist schon sehr genaue Vorstellungen, wie der Partner sein muss, dass es auch funktionieren kann.

Wobei ich bei manchen das Gefühl habe, sie entwickeln sich dahingehend sehr sehr langsam oder auch gar nicht weiter. Hier liest man ja auch oft von Beziehungen 50jähriger die komplett verkorkst, naiv und jugendlich rüberkommen.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

24. Oktober um 12:02
In Antwort auf whats_going_on

Ich glaube wir unterschiedlichen Geschlechter gehen mit einem unterschiedlichen, vielleicht auch unbewußten, Vorstellung in einer Partnerschaft. Um das zu verdeutlichen, möchte ich es verallgemeinern und natürlich, nein, es trifft auf Dich selbstverständlich nicht zu.
 
Mädchen spielen oft „Vater-Mutter-Kind“, mit Puppen, schwärmen für Idole. Mit ihren Freundinnen wird viel über Beziehung (vielleicht auch Partnerschaft) gesprochen. Beschäftigen sich dadurch sehr früh und viel mit Beziehung. Haben klarere Vorstellung von dem was sie wollen und was nicht.

Jungs ticken anders. Sie spielen Krieg, messen sich in Spielen, Sport, miteinander. Wettbewerb ist groß geschrieben. In der Pubertät schießen die Hormone ein und da ist es weniger wichtig, ob das Mädchen aus einem guten Elternhaus kommt, sondern ob sie bereit ist für mehr …..

Jungs und später als Männer, wissen nur schemenhaft was sie von einer Partnerin wollen und leben da mehr im jetzt.

Ich will nicht schreiben, daß das die eine oder andere Sozialisation richtig oder besser ist. Ich will nur den Zustand beschreiben, der oft anzutreffen ist. Ich denke wir gehen einfach nur mit einer anderen Prägung in eine Beziehung und arbeiten dann erst mit der Zeit heraus, wie Kompatibel man wirklich ist.
 

Ja, das machen Teenies so, fallen dann paar Mal damit auf die Schnauze und entwickeln dann einen besseren Plan. Machst du es mit 50 Jahren echt immer noch genauso und hast nicht gelernt, dass das ein Fehler ist?!

Gefällt mir 1 - Hiflreiche Antwort !

24. Oktober um 12:04

Und um die Affenmetapher wieder zu bemühen: das, was uns vom Tier unterscheidet, sind NICHT Emotionen, sondern dass wir DENKEN können

Gefällt mir 1 - Hiflreiche Antwort !

24. Oktober um 12:04

Und um die Affenmetapher wieder zu bemühen: das, was uns vom Tier unterscheidet, sind NICHT Emotionen, sondern dass wir DENKEN können

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

24. Oktober um 12:10
In Antwort auf colette

Gleichgeschlechtliche Beziehungen gibts bei Mensch und Tier.

Was nun?

Weil es eben nicht nur ein Fortpflanzungstrieb ist. Melonchen1 ist vielleicht auch mit einem erweiterten Begriff einverstanden? (Sorry, soll sie selbst klären).

Sexualität (und darum geht es hier eher) bedeutet nunmal mehr. Zumal wir heute definitiv wissen, dass Sexualität mit der Fortpflanzung nicht endet: Dann können wir auch ohne weiteres lesbische und schwule Paare mit in die Fragestellung einbeziehen.

Und da wird sich herausstellen, dass Probleme von Paarbeziehungen sich eben nicht nur bei Heterosexuellen manifestieren.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

24. Oktober um 12:12
In Antwort auf luna1001

Streng genommen ist dies gewissermassen eine Fehlprägung in der Entwicklung. Was nicht heissen soll, dass es schlimm ist, aber es ist so eigentlich nicht vorgesehen.




https://www.dw.com/de/schwule-lesben-und-bisexuelle-im-tierreich-ganz-normal/a-39966868

Soso, da hat die Evolution aber GANZ viele "Fehler" gemacht. Schwule Tiere ziehen sogar den Nachwuchs zusammen auf.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

24. Oktober um 12:25
In Antwort auf whats_going_on

Ich glaube wir unterschiedlichen Geschlechter gehen mit einem unterschiedlichen, vielleicht auch unbewußten, Vorstellung in einer Partnerschaft. Um das zu verdeutlichen, möchte ich es verallgemeinern und natürlich, nein, es trifft auf Dich selbstverständlich nicht zu.
 
Mädchen spielen oft „Vater-Mutter-Kind“, mit Puppen, schwärmen für Idole. Mit ihren Freundinnen wird viel über Beziehung (vielleicht auch Partnerschaft) gesprochen. Beschäftigen sich dadurch sehr früh und viel mit Beziehung. Haben klarere Vorstellung von dem was sie wollen und was nicht.

Jungs ticken anders. Sie spielen Krieg, messen sich in Spielen, Sport, miteinander. Wettbewerb ist groß geschrieben. In der Pubertät schießen die Hormone ein und da ist es weniger wichtig, ob das Mädchen aus einem guten Elternhaus kommt, sondern ob sie bereit ist für mehr …..

Jungs und später als Männer, wissen nur schemenhaft was sie von einer Partnerin wollen und leben da mehr im jetzt.

Ich will nicht schreiben, daß das die eine oder andere Sozialisation richtig oder besser ist. Ich will nur den Zustand beschreiben, der oft anzutreffen ist. Ich denke wir gehen einfach nur mit einer anderen Prägung in eine Beziehung und arbeiten dann erst mit der Zeit heraus, wie Kompatibel man wirklich ist.
 

tja, mit 16 habe ich auch noch nie über Kompatibilät nachgedacht.
Da bin ich auch davon ausgegangen, man muss sich nur einfach ganz dolle lieben ... und das wars. Alles andere ist dann automatisch so wie es sein soll.

Ich habe auch nicht darüber nachgedacht, dass Menschen verschieden sind, dass das was für den einen richtig ist, noch lange nicht für jemand anders richtig ist, dass andere nicht an der gleichen Stelle das gleiche empfinden wie man selbst, die Welt anders sehen, anders betrachten, anders verstehen.

Aber man ist ja in der Lage zu lernen aus den Erfahrungen des Lebens. Als Männlein und als Weiblein. Oder nicht?

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

24. Oktober um 12:31
In Antwort auf whats_going_on

Ich sage nicht, daß ich alleine sein möchte. Ich will verstehen, warum ich und auch andere nicht auf Dauer glücklich werden. Nur wenn ich (diesen Mechanismus) verstehe, kann ich was daran ändern und vielleicht was verbessern. So laufe ich seit 30 Jahren immer wieder in den selben Zustand (Falle) und verändere nichts, entwickele mich nicht weiter. Meine These ist die Körperlichkeit, die uns anfänglich zueinander treibt. Du nennst es wohl Fortpflanzungstrieb. Wenn wir die Geschlechter fragen, was sie an dem jeweils anderen suchen für eine dauerhafte Beziehung, heißt es oft:
 
Frauen: Status, Persönlichkeit, Vater für meine Kinder, finanzielle Absicherung, …. Attraktivität oft an den hinteren Plätzen der Aufzählung.

Männer: Aussehen, Brüste, Hintern, Spaß, Jugendlichkeit, etc …  auf den hinteren Plätzen, Mutter meiner Kinder, Status (abgesehen vom Aussehen), Absicherung.
 
Das ist für mich als Mann sehr ernüchternd. Eine Frau wählt mich auch aus, weil ich einen Status habe? Also, Arzt, Professor Flugpilot, erfolgreicher Schauspieler? Nicht weil ich ein toller Kerl bin und jeden Morgen z.B. auf die Arbeit fahre und Dachziegel verlege?

Frauen verwenden so viel Zeit in die Pflege und Herstellung ihrer Schönheit. Genießen es, wenn sie ein schönes Bild in der Galerie sehen, oder einen Designer-Zuckerstreuer von Alessi, eine schöne Vase für die Wohnung oder einen Designerschrank für das Schlafzimmer kaufen. Sie umgeben sich mit Schönheit, mit Design aber bei dem Partner ist das nebensächlich. Gut, wenn der Schauspieler oder der Bundesligaspieler gut aussieht, wird das gerne mitgenommen. Aber Status als Kriterium für die Partnerwahl? Ist das nicht …. ich muß es Schreiben, ekelerregend?

Viele Frauen sind sich dessen bewußt (schreibe absichtlich nicht Alle). Aber Männer? Wissen Männer, nach welchen Kriterien sie unter Umständen ausgesucht werden? Ich glaube da sind wir Männer viel romantischer als die meisten Frauen und glauben an die Liebe und realisieren zunächst gar nicht, was wir sonst noch für „Gooddies“ mitgebracht haben und im Laufe der Partnerschaft immer wichtiger werden. 
 

@whats_going_on.

Wer Platos Symposion studiert und daraus gelernt hat, ist über die Liebe zwischen Mann und Frau (und auch zwischen gleichgeschlechtlichen Partnern, um die es bei Plato ebenfalls geht!) vielleicht irgendwann einmal erhaben.

Das Geschlechtsstreben wird da als Folge der mythischen Teilung der Kugelmenschen erklärt, und die beiden Teile wollen immer wieder zusammenkommen (hier nur verkürzt wiedergegeben). Was wir als Liebe bezeichnen, ist philosophisch und übrigens auch in der Psychoanalyse das Streben nach dem Wiedergewinnen der personalen Ganzheit (der seelischen "restitutio ad integrum" - die analoge medizinische Erläuterung unter diesem lateinischen Begriff in der Wikipedia nachlesbar).

Nach dieser Sicht, ursprünglich platonisch, sind wir ohne Partner nur Hälften. (Ganz andere Sicht in der modernen Frauenbewegung, für welche nicht nur die wirtschaftliche und soziale, sondern auch emotional-psychische Unabhängigkeit von Frauen Thema ist - siehe Literatur bei Windmüller).

Meine persönliche Ansicht:

Wenn dann irgendwann einmal der Trieb nachlässt, sollte die platonische Liebe zur Weisheit die Oberhand gewinnen, die nach Plato für die seelisch-moralische Entwicklung des Individuums eine größere Bedeutung hat als die Aufhebung der Teilung des Kugelmenschen. Das mag dann mit den Einschränkungen des Alters einhergehen, aber es hat den Vorteil, dass all die von Dir genannten Kümmernisse keine Rolle mehr spielen. Und damit sowohl alle Annehmlichkeiten und Unannehmlichkeiten gleichzeitig.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

24. Oktober um 12:34
In Antwort auf avarrassterne1

wir haben 2019, nicht 1920. ^^
Ich verdiene mein eigenes Geld, ich brauche keine finanzielle Absicherung und meinen Status habe ich mir selbst verdient ^^
Und auch kein Mann geht eine Beziehung mit einer Frau ein, die noch so tolle T*** und Po hat, der er aber dafür keine 5 min zuhören kann ohne mit den Zähnen zu knirschen, weil er mit ihrer Art (=> Charakter, Persönlichkeit) nicht klar kommt, oder?

Bei allem Respekt, aber siehst Du da uns Männer nicht etwas zu positiv? Die täglichen Trash-Shows sprechen doch Bände über die Oberflächlichkeit beider Geschlechter.

Gefällt mir 1 - Hiflreiche Antwort !

24. Oktober um 12:44

Nicht die Evolution hat Fehler gemacht, sondern in der frühkindlichen Entwicklung, wo sich sexuelle Präferenzen herausbilden, kommt es da (durchaus häufig) zu, sagen wir mal, "Normabweichungen" (nicht wertend aufzufassen. Wie dies im Tierreich abläuft bin ich mir nicht sicher ob das vergleichbar ist oder nicht, da ich keine Biologin bin.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

24. Oktober um 12:47
In Antwort auf schnell91

Weil es eben nicht nur ein Fortpflanzungstrieb ist. Melonchen1 ist vielleicht auch mit einem erweiterten Begriff einverstanden? (Sorry, soll sie selbst klären).

Sexualität (und darum geht es hier eher) bedeutet nunmal mehr. Zumal wir heute definitiv wissen, dass Sexualität mit der Fortpflanzung nicht endet: Dann können wir auch ohne weiteres lesbische und schwule Paare mit in die Fragestellung einbeziehen.

Und da wird sich herausstellen, dass Probleme von Paarbeziehungen sich eben nicht nur bei Heterosexuellen manifestieren.

Also ja, der Sexualtrieb ist nicht auf Sexualität beschränkt, sondern umfasst alles zwischenmenschliche/die anderen im weitesten Sinne. Der Aggressionstrieb ist genau das Gegenteil davon und betrifft alles mit Autonomie/nur mich und meine Interessen. Zwischen diesen beiden gegensätzlichen Trieben findet unser Dasein statt.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

24. Oktober um 12:57
In Antwort auf schnell91

Bei allem Respekt, aber siehst Du da uns Männer nicht etwas zu positiv? Die täglichen Trash-Shows sprechen doch Bände über die Oberflächlichkeit beider Geschlechter.

ich geb es zu: bei Trash-Shows kann ich nicht mitreden, ich schaffe es nicht, sowas zu gucken ^^

Aber wie jeder andere Mensch auch, umgebe ich mich natürlich mit Menschen, die zu mir passen. Was jetzt nicht heißt, dass die alle meiner Meinung sind - das wäre mir gar nix- aber schon zumindest ähnliche Wertvorstellungen haben.
Sprich: schon klar, dass es Menschen (und ich sage bewußt nicht: Frauen!) gibt, für die "Status" sehr wichtig ist. Danke, denen gehe ich weiträumig aus dem Weg, so ist meine ganze Familie, davon habe ich genug für die nächsten 5 Leben In meinem privaten Umfeld ist es völlig irrelevant, ob jemand Handerwerker ist oder Akademiker oder seit Jahren arbeitslos. In Sachen Beziehungen und in jeder anderen Hinsicht. Im beruflichen Umfeld... nun, ich arbeite nicht bei einer Bank und das werde ich auch nie - u.a. weil das der Sektor ist, wo dieses ganzes Standes-Thema wohl sehr stark ist, habe ich wirklich gar keinen Bock drauf, auch wenn ich selbst schon recht weit oben wäre. Wir sind eine IT-Firma und da war es schon vor 25+Jahren grundsätzlich üblich, dass alle bis zum BigBoss per Du sind und irgendwelche (Pardon) Schw*nzvergleiche denjenigen disqualifizieren, der sie anfängt - hat sich bis heute nicht geändert. Zumindest nicht da, wo ich oder Bekannte von mir gearbeitet haben / arbeiten.

Frauen, deren Lebensziel darin besteht, dass sie gerne reich heiraten möchten, begegnen mir also nicht. Männer, denen wichtig ist, dass ihr Auto größer ist als das vom Nachbarn, die Frau schöner und jünger als die der Kollegen und Kreditkarte platinfarbener als die der anderen auch nicht. Männer, die eine Beziehung mit einer Frau angefangen haben, weil sie so tolle Hupen hat, tatsächlich auch nicht - klar, die, die einen ONS mit einer Frau hatten, weil sie so tolle Hupen hat - die schon Aber die waren dann nicht gleich verliebt

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

24. Oktober um 13:00
In Antwort auf schnell91

@whats_going_on.

Wer Platos Symposion studiert und daraus gelernt hat, ist über die Liebe zwischen Mann und Frau (und auch zwischen gleichgeschlechtlichen Partnern, um die es bei Plato ebenfalls geht!) vielleicht irgendwann einmal erhaben.

Das Geschlechtsstreben wird da als Folge der mythischen Teilung der Kugelmenschen erklärt, und die beiden Teile wollen immer wieder zusammenkommen (hier nur verkürzt wiedergegeben). Was wir als Liebe bezeichnen, ist philosophisch und übrigens auch in der Psychoanalyse das Streben nach dem Wiedergewinnen der personalen Ganzheit (der seelischen "restitutio ad integrum" - die analoge medizinische Erläuterung unter diesem lateinischen Begriff in der Wikipedia nachlesbar).

Nach dieser Sicht, ursprünglich platonisch, sind wir ohne Partner nur Hälften. (Ganz andere Sicht in der modernen Frauenbewegung, für welche nicht nur die wirtschaftliche und soziale, sondern auch emotional-psychische Unabhängigkeit von Frauen Thema ist - siehe Literatur bei Windmüller).

Meine persönliche Ansicht:

Wenn dann irgendwann einmal der Trieb nachlässt, sollte die platonische Liebe zur Weisheit die Oberhand gewinnen, die nach Plato für die seelisch-moralische Entwicklung des Individuums eine größere Bedeutung hat als die Aufhebung der Teilung des Kugelmenschen. Das mag dann mit den Einschränkungen des Alters einhergehen, aber es hat den Vorteil, dass all die von Dir genannten Kümmernisse keine Rolle mehr spielen. Und damit sowohl alle Annehmlichkeiten und Unannehmlichkeiten gleichzeitig.

Nunja, psychologisch gesehen ist es so dass wir die nährende Mutter zunächst weder aufgeben, noch teilen möchten. Wir müssen aber beides lernen und schwören uns quasi zum Abschluss der ödipalen Phase, dass wir die begehrte Mutter wieder erreichen werden, indem wir uns mit ihr identifizieren (Mädel) oder besser werden als der Rivale (Vater, Jungs). Ganz grob vereinfacht.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

24. Oktober um 13:04
In Antwort auf avarrassterne1

ich geb es zu: bei Trash-Shows kann ich nicht mitreden, ich schaffe es nicht, sowas zu gucken ^^

Aber wie jeder andere Mensch auch, umgebe ich mich natürlich mit Menschen, die zu mir passen. Was jetzt nicht heißt, dass die alle meiner Meinung sind - das wäre mir gar nix- aber schon zumindest ähnliche Wertvorstellungen haben.
Sprich: schon klar, dass es Menschen (und ich sage bewußt nicht: Frauen!) gibt, für die "Status" sehr wichtig ist. Danke, denen gehe ich weiträumig aus dem Weg, so ist meine ganze Familie, davon habe ich genug für die nächsten 5 Leben In meinem privaten Umfeld ist es völlig irrelevant, ob jemand Handerwerker ist oder Akademiker oder seit Jahren arbeitslos. In Sachen Beziehungen und in jeder anderen Hinsicht. Im beruflichen Umfeld... nun, ich arbeite nicht bei einer Bank und das werde ich auch nie - u.a. weil das der Sektor ist, wo dieses ganzes Standes-Thema wohl sehr stark ist, habe ich wirklich gar keinen Bock drauf, auch wenn ich selbst schon recht weit oben wäre. Wir sind eine IT-Firma und da war es schon vor 25+Jahren grundsätzlich üblich, dass alle bis zum BigBoss per Du sind und irgendwelche (Pardon) Schw*nzvergleiche denjenigen disqualifizieren, der sie anfängt - hat sich bis heute nicht geändert. Zumindest nicht da, wo ich oder Bekannte von mir gearbeitet haben / arbeiten.

Frauen, deren Lebensziel darin besteht, dass sie gerne reich heiraten möchten, begegnen mir also nicht. Männer, denen wichtig ist, dass ihr Auto größer ist als das vom Nachbarn, die Frau schöner und jünger als die der Kollegen und Kreditkarte platinfarbener als die der anderen auch nicht. Männer, die eine Beziehung mit einer Frau angefangen haben, weil sie so tolle Hupen hat, tatsächlich auch nicht - klar, die, die einen ONS mit einer Frau hatten, weil sie so tolle Hupen hat - die schon Aber die waren dann nicht gleich verliebt

Wie gesagt, das sind unterschiedliche Reifestufen auf denen sich Menschen befinden. Nun gibt es welche, die halt im Laufe des Lebens immer mehr reifen und andere, die dies nie schaffen und auch gar nicht wollen, oder bewusst oder unbewusst vermeiden. Weil's ja schon auch anstrengend ist.

Gefällt mir 1 - Hiflreiche Antwort !

24. Oktober um 13:08
In Antwort auf whats_going_on

Hallöchen Miteinander, liebe Frauen, liebe Männer und alle Anderen dazwischen,

ich, 51 Jahre männlich, habe halt auch so meine Beziehungsprobleme gehabt und habe sie immer noch. Meiner Meinung nach resultieren diese aus der Unehrlichkeit der Geschlechter gegenüber, der unterschiedlichen Sozialisation von Mädchen und Jungs, sowie der unterschiedlichen Ziele die wir daraus entwickeln. Diese Ziele, oftmals einem selber nicht bekannt aber im Unterbewußtsein angelegt, wissen wir von unserem Partner oft nicht. Das führt zwangsläufig zu Mißverständnissen und nach einiger Zeit zu der Verwunderung, warum man sich auseinanderentwickelt hat. Um mal diesen unterschiedlichen Zielen auf die Sprünge zu kommen, ich habe da so meine Thesen, möchte ich Euch mal dazu befragen. Vorweg mal nach meiner Meinung ein Faktum:

Du, als Frau, hast Freundinnen, bist in einer Gruppe eingebunden. Wenn ihr zusammen weggeht, Euch einen schönen Abend macht, wird gefeiert, geklönt, getrunken. Es werden Witze gemacht, über andere gelästert und sich gegenseitig bewundert. Du fühlst Dich verstanden. Ihr habt einfach einen schönen Abend und vermißt keinen Mann dazu, um eine tolle Zeit zu verbringen.

Du, als Mann, hast Kumpels, bist in einer Gruppe eingebunden. Wenn ihr zusammen weggeht, Euch einen schönen Abend macht, wird gefeiert, geklönt, getrunken. Es werden Witze gemacht, über andere gelästert und sich gegenseitig bewundert. Du fühlst Dich verstanden. Ihr habt einfach einen schönen Abend und vermißt keine Frau dazu, um eine tolle Zeit zu verbringen.
 
Zusammenfassung: Wenn wir mit unseren Geschlechtsgenossen also eine tolle, schöne Zeit verbringen können, uns amüsieren, verstehen und wohl fühlen …..

Frage:  .... warum suchen wir uns dann eine Frau / einen Mann als Partner? Mit all seinen Komplikationen, unterschiedlichen Erwartungshaltungen und Mißverständnissen. Warum bleiben wir nicht unter unseres Gleichen?
 
Was ist deine ehrliche Antwort dazu?
Antworte bitte nicht zu platt und begründe deine Meinung.
 

"Was ist deine ehrliche Antwort dazu?"

- hättest du wirklich lust, mit deinen kumpels 24/7/365 die wohnung zu teilen?
- dich von deinen kumpels umsorgen zu lassen, wenn du mal krank bist?
- mit deinen kumpels im gleichen bett zu pennen?
- regemäßig mit ihnen sex zu haben?

also ich nicht, so toll ich meine kumpels auch finde!

1 LikesGefällt mir 1 - Hiflreiche Antwort !

24. Oktober um 13:13
In Antwort auf smitee2

Dazu kann ich nicht viel sagen, da ich mich zum Beispiel zu meinem jetzigen Partner bereits hingezogen fühlte, obwohl ich noch nicht wusste wie er aussieht, weil mich einfach sein Charakter angezogen hat. Ich habe meinen Partner online kennen gelernt, nicht auf einem dating Portal wohlgemerkt, wir waren beide nicht wirklich auf der Suche.

Du schreibst oben bei deinen Anforderungen absolut gar nichts von Charakter oder z.B. gemeinsame Interessen. Wenn du deine Frauen wirklich nur nach Arsch, Titten und Spaß aussuchst wundert es mich ehrlich gesagt überhaupt nicht, dass du mit 50 unglücklich bist und immer noch nicht den passenden Partner gefunden hast.

Da verweise ich nochmal auf meinen Eingangstext. Charakter, gemeinsame Interessen und vieles mehr, ist kein Alleinstellungsmerkmal mit meiner Partnerin. Diese Eigenschaften könnte ich auch in meinem Freundeskreis theoretisch finden und befriedigen. Das kann also nicht das alleinige Kriterium für die Partnerwahl sein. Nach meiner Überlegung geht es hier um mehr und hier fangen wir Geschlechter, in unserer Erwartungshaltung, an auseinander zu driften. Es treffen unterschiedliche Vorstellungen aufeinander, die am Anfang der Beziehung so nicht „verhandelt“, nicht angesprochen wurden.

Kleines Beispiel: Meine Ex-Frau und ich wollten Kinder haben und bekamen auch welche. Wir haben uns viel unterhalten, wie es sein wird, was wir wollen. Ich würde schon sagen, daß wir hier in diesem Fall viel theoretisch über die Aufgabenstellung uns unterhalten haben. Die Praxis zeigte aber die Umsetzung. Stichwort Helikoptering, Aufgabe als Paar, funktionieren als Eltern, loslassen und binden der Kinder, u.s.w. und so weiter. Wer Kinder hat, weiß von was ich Schreibe. Das war so nicht „besprochen“ und hat uns dann zerrissen.
 

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

24. Oktober um 13:16
In Antwort auf whats_going_on

Da verweise ich nochmal auf meinen Eingangstext. Charakter, gemeinsame Interessen und vieles mehr, ist kein Alleinstellungsmerkmal mit meiner Partnerin. Diese Eigenschaften könnte ich auch in meinem Freundeskreis theoretisch finden und befriedigen. Das kann also nicht das alleinige Kriterium für die Partnerwahl sein. Nach meiner Überlegung geht es hier um mehr und hier fangen wir Geschlechter, in unserer Erwartungshaltung, an auseinander zu driften. Es treffen unterschiedliche Vorstellungen aufeinander, die am Anfang der Beziehung so nicht „verhandelt“, nicht angesprochen wurden.

Kleines Beispiel: Meine Ex-Frau und ich wollten Kinder haben und bekamen auch welche. Wir haben uns viel unterhalten, wie es sein wird, was wir wollen. Ich würde schon sagen, daß wir hier in diesem Fall viel theoretisch über die Aufgabenstellung uns unterhalten haben. Die Praxis zeigte aber die Umsetzung. Stichwort Helikoptering, Aufgabe als Paar, funktionieren als Eltern, loslassen und binden der Kinder, u.s.w. und so weiter. Wer Kinder hat, weiß von was ich Schreibe. Das war so nicht „besprochen“ und hat uns dann zerrissen.
 

da verweise ich noch mal auf den Einwand, den Du hier schon von mehren Usern erhalten hast:
die meisten Menschen lernen im Laufe ihres Lebens durchaus, Vorstellungen, Erwartungshaltungen usw. am Anfang der Beziehung anzusprechen - und ggf. auch die Konsequenzen zu ziehen, wenn es nicht zusammen passt. Und "im Laufe des Lebens" meint da: die meisten, bevor sie 30 sind.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

24. Oktober um 13:18
In Antwort auf batweazel

"Was ist deine ehrliche Antwort dazu?"

- hättest du wirklich lust, mit deinen kumpels 24/7/365 die wohnung zu teilen?
- dich von deinen kumpels umsorgen zu lassen, wenn du mal krank bist?
- mit deinen kumpels im gleichen bett zu pennen?
- regemäßig mit ihnen sex zu haben?

also ich nicht, so toll ich meine kumpels auch finde!

p.s. kleine ergänzung:

ich kenn auch ein paar schwule...
und zumindest so weit ich das mitbekomme, haben die auch nicht weniger beziehungsprobleme, als wir heteros!

also was wäre der vorteil, wenn ich mich in zukunft mit einem kerl rumärgern müsste, anstatt mit meiner frau?

1 LikesGefällt mir Hiflreiche Antwort !

24. Oktober um 13:23
In Antwort auf whats_going_on

Da verweise ich nochmal auf meinen Eingangstext. Charakter, gemeinsame Interessen und vieles mehr, ist kein Alleinstellungsmerkmal mit meiner Partnerin. Diese Eigenschaften könnte ich auch in meinem Freundeskreis theoretisch finden und befriedigen. Das kann also nicht das alleinige Kriterium für die Partnerwahl sein. Nach meiner Überlegung geht es hier um mehr und hier fangen wir Geschlechter, in unserer Erwartungshaltung, an auseinander zu driften. Es treffen unterschiedliche Vorstellungen aufeinander, die am Anfang der Beziehung so nicht „verhandelt“, nicht angesprochen wurden.

Kleines Beispiel: Meine Ex-Frau und ich wollten Kinder haben und bekamen auch welche. Wir haben uns viel unterhalten, wie es sein wird, was wir wollen. Ich würde schon sagen, daß wir hier in diesem Fall viel theoretisch über die Aufgabenstellung uns unterhalten haben. Die Praxis zeigte aber die Umsetzung. Stichwort Helikoptering, Aufgabe als Paar, funktionieren als Eltern, loslassen und binden der Kinder, u.s.w. und so weiter. Wer Kinder hat, weiß von was ich Schreibe. Das war so nicht „besprochen“ und hat uns dann zerrissen.
 

"Das war so nicht „besprochen“ und hat uns dann zerrissen."

im leben passieren dinge, die nicht vorherzusehen sind!
damit umgehen zu können, und immer wieder gemeinsam lösungen zu finden, ist m.e. die grundlage jeder partnerschaft, wenn diese von dauer sein soll! man kann nicht alles planen, was das leben für einen vorsieht...

ist einer oder beide dazu nicht fähig, und besteht auf sachen, die längst überholt sind, dann passiert das, was dir passiert ist.
auch das ist aber m.e. völlig unabhängig vom geschlecht!

1 LikesGefällt mir 1 - Hiflreiche Antwort !

Frühere Diskussionen
Du willst nichts mehr verpassen?
facebook

Das könnte dir auch gefallen