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Warum streiten wir uns so unteschiedlich?

25. September 2013 um 10:26 Letzte Antwort: 13. Oktober 2013 um 13:55

Ich lese immer wieder im Forum und erlebe es auch bei mir selbst.

Wenn ich mich mit meinem Partner streite bin ich:
a - immer total emotional und heule
b - zweifle immer gleich an der ganzen Beziehung
c - nerve ich ihn ständig, weil ich immer bestrebt bin den Streit so schnell wie möglich zu beenden
d - bestrebt mit ihm hinterher zu reden und alles zu klären

Meine Freund ist eher so drauf:
a - er lenkt sich ab, mit Zocken
b - will erst einmal nur seine Ruhe und ich mache es mit dem Nerven noch schlimmer
c - kommt er irgendwann - nach 2, 3 Std. wieder an und denkt damit wäre es gegessen
d - ist an einem klärenden Gespräch nicht interessiert

So wie ich es raushöre ist es bei den Usern im Forum ähnlich.

Aber wieso ist dann denn überhaupt so?
Gibt es eine Möglichkeit wie ich mich da ändern kann?
Dass ich mich auch einfach ablenke - ich versuche es aber komm von dem Streit nie ab, mein Freund zockt und lacht mit seinen Zockerkumpeln.
Ich würde gerne weniger emotional reagieren, aber ich hab kp wieso ist es überhaupt tue?
Gibt es eine Möglichkeit meinen Freund dazu zu bringen hinterher alles zu klären?

Hoffe jmd. weiß Rat. Danke im Voraus

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25. September 2013 um 13:58

Ja, ist bei mir EXAKT gleich
nur mit "er" und "ich" vertauscht.

Also - wie Du Dich ändern kannst, dazu kann ich Dir nicht viel sagen - ich bin auf der anderen Seite.

Die Möglichkeit, mich dazu zu bringen, nicht zu zocken und das ganze eben ausdiskutieren zu müssen: Ja, ich weiss, dass es meinem Mann *wirklich* wichtig ist - manchmal lässt er mich zocken und wenn es etwas wirklich ernstes ist, muss ich eben seinen Weg gehen, weil es für ihn sonst nicht anders geht.

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25. September 2013 um 15:50

In einer
Beziehung streitet man nun mal, dass ist dann eben weil wir verschiedene Ansichten von bestimmten Themen haben und eig. totaler Schwachsinn darüber zu streiten, aber es passiert halt hin und wieder wenn mich oder ihn irgendetwas nervt.

Ich will nicht streiten. Im Gegenteil damit gehts mir immer total mies und es führt ja auch zu nichts. Und meinem Freund geht damit auch nicht gut. Das sind halt immer meine Versuche etwas logisch und reden zu lösen, wenn mein Freund darauf keine Lust hat gehts halt los.

Ich habe es schon wirklich oft probiert ernst zu bleiben und die Tränen "runterzuschlucken", aber habe es noch nie geschafft ich bin leider sehr sehr sehr emotional (weine sogar bei Filmen, wo man eig. weiß dass alles gut ausgeht ). Er merkt dann ja auch immer dass ich anfange traurig zu sein oder halt zu weinen. Krieg ist das irgendwie hin? Ich konnte es als Kind sehr gut, wegen der Streitereien meiner Eltern, da musste ich irgendwann "tot" sein aber ich will nicht dass das in meiner Beziehung auch so ist. Ich will aber auch nicht jedes Mal am Boden zerstört sein, nur weil man sich mal zofft und wir uns eig. auch immer noch am selben Tag wieder zusammenraufen.

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25. September 2013 um 17:10


Bei uns ist es genauso.
Ich habe das gleiche Streitverhalten wie du, mein Freund wie dein Freund...

Ist ziemlich schwierig..
Zumal es mich immer noch mehr auf die Palme bringt, wenn er dann einfach Tv guckt oder bei Fb surft..Ich finde, dass übermittelt eine gewisse " Scheiß egal Laune" und ich steiger mich dann immer noch mehr rein..Will drüber reden. Folglich ist er noch genervter weil er einfach seine Ruhe will.

Wie man das ändert...schwierig. Ich hab mich mittlerweile damit abgefunden. Jeder Mensch ist anders. Versucht einfach ein bisschen auf das Streitverhalten des Anderen einzugehen.

@gangbangkalle

Ja, stell dir vor, es gibt emotionale Menschen, die auch wegen einem Streit mal weinen. Und das hat auch nichts mit Heulsuse zu tun. Vielleicht solltest du noch'n Kurzen nehmen, dann verstehst du's vielleicht

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25. September 2013 um 18:18

Hallo
Heulst du denn bei jeder Kleinigkeit? ??

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26. September 2013 um 8:31
In Antwort auf cookiebacke

In einer
Beziehung streitet man nun mal, dass ist dann eben weil wir verschiedene Ansichten von bestimmten Themen haben und eig. totaler Schwachsinn darüber zu streiten, aber es passiert halt hin und wieder wenn mich oder ihn irgendetwas nervt.

Ich will nicht streiten. Im Gegenteil damit gehts mir immer total mies und es führt ja auch zu nichts. Und meinem Freund geht damit auch nicht gut. Das sind halt immer meine Versuche etwas logisch und reden zu lösen, wenn mein Freund darauf keine Lust hat gehts halt los.

Ich habe es schon wirklich oft probiert ernst zu bleiben und die Tränen "runterzuschlucken", aber habe es noch nie geschafft ich bin leider sehr sehr sehr emotional (weine sogar bei Filmen, wo man eig. weiß dass alles gut ausgeht ). Er merkt dann ja auch immer dass ich anfange traurig zu sein oder halt zu weinen. Krieg ist das irgendwie hin? Ich konnte es als Kind sehr gut, wegen der Streitereien meiner Eltern, da musste ich irgendwann "tot" sein aber ich will nicht dass das in meiner Beziehung auch so ist. Ich will aber auch nicht jedes Mal am Boden zerstört sein, nur weil man sich mal zofft und wir uns eig. auch immer noch am selben Tag wieder zusammenraufen.

Nein, "die Tränen herunterzuschlucken" ist falsch
das ist schon viel zu weit draussen.

Die Tränen entstehen, weil Du etwas viel zu persönlich nimmst, was so persönlich aller Wahrscheinlichkeit nach gar nicht ist.
Versuche *sehr* viel weiter vorn anzusetzen, statt am hintersten Ende die Fassade umzustreichen.

Du musst auch nicht "irgendwie tot sein" dafür - ich würde sagen: Wahrnehmung und Bewertung sind hier ein Ansatz. Deine Verlustängste (die ich wie filinx auch sehe), ebenfalls.

Ganz platt gesagt: Dir erscheint ein Streit schlimmer als er ist. Streit ist normal, wie Du sagst, der gehört zu jeder Beziehung - der ist also sicher nicht "das Ende", man muss nicht die Beziehung in Frage stellen, das ist normal - es fühlt sich "nur" nicht so an - und das ist der Ansatzpunkt.
"Die Tränen herunter schlucken" heisst, Du lässt es dabei, dass die Welt zusammenbricht und streichst dann hinten die Fassade. Das *kann* niemals funktionieren.

Der reine Teil, dass Männer und Frauen mit männlichen Mustern mehr auf der rationalen Ebene und Frauen und Männer mit weiblichen Mustern mehr auf der emotionalen Ebene sind, ist bei fast allen so - wie Du im Eingangsbeitrag schriebst - und ganz normal. Da gibt es jede Menge Bücher dazu. Auch so etwas:
http://forum.gofeminin.de/forum/couple1/__f119369_couple1-Tagebuch-Mann-Frau.html
=> das habe ich gestern erst mal kichernd meinem Mann geschickt - in unserem Falle ist er ja die "Frau"

Aber wenn ich hier lese, bist Du noch einen ganzen Schritt weiter - die Tagebuchgeschichte ist ja eigentlich im Grunde das Muster, aber überspitzt - bei Dir ist sie das nicht - und da wird es bedenklich.

Sehe ich das falsch?

Wenn nicht - das kann man ändern, aber das sind (z.B.) Techniken der kognitiven Verhaltenstherapie, die sprengen hier etwas den Rahmen eines Forums.
Der Versuch einer Ultrakurz-Version:
Was die Wahrnehmung betrifft, musst Du lernen (und üben, üben, üben), das als was Dir etwas erscheint, von dem zu trennen, was da ist. Stell Dir vor Du gehst nachts im Dunklen durch die Gegend und hörst aus einer dunklen Ecke ein ziemlich lautes, schmatzendes Geräusch. Hast Du Angst, wirst Du Dir sonstwas vorstellen, was da lauert. Würdest Du nachsehen, würdest Du wahrscheinlich feststellen, dass Igel unglaublich laut sein können, sehr viel mehr als man von den kleinen süssen Kerlchen je erwartet - wo Deine Angst Dir aber mindestens ein wütendes Wildschwein mit Frischlingen ins Gebüsch gezaubert hat. - Im Moment reagierst Du auf das Wildschwein und versuchst dann den Muskelkater zu lindern und die Schürfwunden zu verdecken, die Du Dir bei der panischen Flucht über Stock und Stein zugezogen hast - vor einem Igel

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26. September 2013 um 9:01
In Antwort auf qing_12652170

Hallo
Heulst du denn bei jeder Kleinigkeit? ??

Nein
ich heule nicht wegen jeder Kleinigkeit. Da muss schon einiges im Argen sein. Ich bin zwar sehr sensibel (manche würden jetzt sagen typisch Frau, andere sagen typisch Fisch wiederum andere sagen typisch unerfahren), diese Eigenschaft schätzt mein Freund auch an mir und findest es supersüß wenn ich wegen einen schwachsinnigen Film heule - wobei ich mir da wieder sage: das ist doch Schwachsinn. Ist ja nur ein Film. Aber da ich weiß dass ich Filme leider viel zu ernst nehme - z. B. hatte früher Probleme mit Horrorfilmen weil "das könnte ja auch hier passieren", bullshit. Ich schaue bestimmte Filme immer noch nicht das liegt dann aber daran dass ich sie eklig finde

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26. September 2013 um 9:08

Ich habe auch
schon überlegt ob ich mir zu viel von meinen Eltern abgeschaut habe, weil die Streitereien bei denen dann auch meißt in 'Wir lassen uns scheiden" endeten O.o

Aber ich verstehe es einfach nicht, da mein Freund keinesfalls so ist wie mein Vater. Ok ein paar Züge sind gleich, aber diese Züge haben garantiert auch einie 10000000 andere Männer. Aber charaktertechnisch sind die grundverschieden, ich ähnel meiner Mutter auch in keinster Weise...

Ich hab schon öfter versucht dann einfach raus zu gehen und um den Block zu rennen, aber wohin? Meine Freunde wohnen nicht in der Nähe, da bleibt nur FB als Option und das geht auch nicht, da unsere PC's im selben Raum stehen. Zu mal ich immer der Meinung bin wenn ich in so einer Situation raus gehe erkennt man das an mir auch und fühle mich dann derbst unwohl. Gehe ja immer mit dem Gedanken raus ein Eis zu essen oder so was aber nichts... ich fühl mich unwohl. Ich verstehe ja meinen Freund dass er runter kommen muss und dazu zockt, aber es stört mich dass er dann immer wieder lacht und seinen Spaß hat und es ihm eig. irgendwo egal ist wie es mir geht. Ist natürlich auch Schwachsinn, wenn was Ernstes wäre wäre er sofort da, aber so fühlt es sich leider an.

Ich glaube mittlerweile wirklich dass es alles mit der Vergangenheit zusammen hängt, aber ich kann ihn und mich auch doch nicht dafür bestrafen dass meine Eltern sich gestritten haben und durch diese "wir lassen uns scheiden" immer eine Art Verlustangst hervorgerufen haben... aber wie kann ich denn ändern? Ich kann meine Vergangenheit nicht ausblenden oder vergessen oder doch?

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26. September 2013 um 9:12
In Antwort auf an0N_1189750099z

Nein, "die Tränen herunterzuschlucken" ist falsch
das ist schon viel zu weit draussen.

Die Tränen entstehen, weil Du etwas viel zu persönlich nimmst, was so persönlich aller Wahrscheinlichkeit nach gar nicht ist.
Versuche *sehr* viel weiter vorn anzusetzen, statt am hintersten Ende die Fassade umzustreichen.

Du musst auch nicht "irgendwie tot sein" dafür - ich würde sagen: Wahrnehmung und Bewertung sind hier ein Ansatz. Deine Verlustängste (die ich wie filinx auch sehe), ebenfalls.

Ganz platt gesagt: Dir erscheint ein Streit schlimmer als er ist. Streit ist normal, wie Du sagst, der gehört zu jeder Beziehung - der ist also sicher nicht "das Ende", man muss nicht die Beziehung in Frage stellen, das ist normal - es fühlt sich "nur" nicht so an - und das ist der Ansatzpunkt.
"Die Tränen herunter schlucken" heisst, Du lässt es dabei, dass die Welt zusammenbricht und streichst dann hinten die Fassade. Das *kann* niemals funktionieren.

Der reine Teil, dass Männer und Frauen mit männlichen Mustern mehr auf der rationalen Ebene und Frauen und Männer mit weiblichen Mustern mehr auf der emotionalen Ebene sind, ist bei fast allen so - wie Du im Eingangsbeitrag schriebst - und ganz normal. Da gibt es jede Menge Bücher dazu. Auch so etwas:
http://forum.gofeminin.de/forum/couple1/__f119369_couple1-Tagebuch-Mann-Frau.html
=> das habe ich gestern erst mal kichernd meinem Mann geschickt - in unserem Falle ist er ja die "Frau"

Aber wenn ich hier lese, bist Du noch einen ganzen Schritt weiter - die Tagebuchgeschichte ist ja eigentlich im Grunde das Muster, aber überspitzt - bei Dir ist sie das nicht - und da wird es bedenklich.

Sehe ich das falsch?

Wenn nicht - das kann man ändern, aber das sind (z.B.) Techniken der kognitiven Verhaltenstherapie, die sprengen hier etwas den Rahmen eines Forums.
Der Versuch einer Ultrakurz-Version:
Was die Wahrnehmung betrifft, musst Du lernen (und üben, üben, üben), das als was Dir etwas erscheint, von dem zu trennen, was da ist. Stell Dir vor Du gehst nachts im Dunklen durch die Gegend und hörst aus einer dunklen Ecke ein ziemlich lautes, schmatzendes Geräusch. Hast Du Angst, wirst Du Dir sonstwas vorstellen, was da lauert. Würdest Du nachsehen, würdest Du wahrscheinlich feststellen, dass Igel unglaublich laut sein können, sehr viel mehr als man von den kleinen süssen Kerlchen je erwartet - wo Deine Angst Dir aber mindestens ein wütendes Wildschwein mit Frischlingen ins Gebüsch gezaubert hat. - Im Moment reagierst Du auf das Wildschwein und versuchst dann den Muskelkater zu lindern und die Schürfwunden zu verdecken, die Du Dir bei der panischen Flucht über Stock und Stein zugezogen hast - vor einem Igel

Offenbar
hast du Recht. Ich weiß ja dass Männer anders denken - ab und zu sehr unglogisch in meinen Augen, obwohl das wohl auf Gegenseitigkeit beruht. Aber wieso kann ich denn das nicht? So rational bleiben? Gemäß: ok wir streiten, klären das und dann ist alles wieder gut.

Und ja - die Igelstory (ich liebe diese kleinen Dinger ) stimmt schon. Ich habe mal ein Kind wie am Spieß brüllen gehört, konnte aber nichts sehen und ging gleich vom Horror Entführung oder so was aus. Ja toll.. dann ich sehe und das Kind blärt nur so ohrenbetäubend weil ihm seine Mutter keine Süßigkeiten geben will O.o da denk ich mir auch "wieso denkst du gleich an so einen Mist?". Ok ganz abgesehen von der Aktualität des Themas ist es ja Schwachsinn ohne was zu sehen gleich zu deuten.

Bist aber ein toller "Mann"

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26. September 2013 um 9:16
In Antwort auf nana_11967082


Bei uns ist es genauso.
Ich habe das gleiche Streitverhalten wie du, mein Freund wie dein Freund...

Ist ziemlich schwierig..
Zumal es mich immer noch mehr auf die Palme bringt, wenn er dann einfach Tv guckt oder bei Fb surft..Ich finde, dass übermittelt eine gewisse " Scheiß egal Laune" und ich steiger mich dann immer noch mehr rein..Will drüber reden. Folglich ist er noch genervter weil er einfach seine Ruhe will.

Wie man das ändert...schwierig. Ich hab mich mittlerweile damit abgefunden. Jeder Mensch ist anders. Versucht einfach ein bisschen auf das Streitverhalten des Anderen einzugehen.

@gangbangkalle

Ja, stell dir vor, es gibt emotionale Menschen, die auch wegen einem Streit mal weinen. Und das hat auch nichts mit Heulsuse zu tun. Vielleicht solltest du noch'n Kurzen nehmen, dann verstehst du's vielleicht

Ich bin nicht allein
Klar jeder Mensch ist anders, aber man muss sich doch irgendwie mal in den Verstand hämmern können dass es nie so ernst ist wie es uns immer erscheint. Dann würden wir ja auch nicht so reagieren wie wir eben reagieren.

Leider sind manche Menschen so krass wie gangbangkalle (der Name sagt alles oder nicht?).

@gangbangkalle: Zu dem jeder Mensch für sich alleine verantwortlich ist also wärst du am Saufen selbst Schuld. Welch ein Bullshit das auf andere abzuschieben, sehr erwachsen. Zisch einen durch dann bist wieder glücklich..

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26. September 2013 um 9:16


er geht auch zocken wenn ich nicht heule und er einfach nur seine Ruhe will.

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26. September 2013 um 9:20

Danke...
aber irgendwie muss mein Hirn doch mal ausblenden können dass mein Freund und ich nicht meine Eltern sind. Er kennt meine Vergangenheit und hat auch schon gesagt dass es nicht so ist und gleich mit "ich hau ab" kommt. Deswegen ist er sogar gekränkt. Weil wir eben schon so lange (4,5 Jahre) zusammen sind und eig, das schon in meinem Kopf hätte angekommen sein müsste, dass er eben nicht so ist.

Aber wieso nicht? Ich liebe ihn und weiß dass er mich nicht einfach fallen lässt nur weil wir uns streiten, aber wieso zweifle ich dann im Streit daran? Nur weil es bei meinen Eltern jedes mal hies "wie lassen uns scheiden"?

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26. September 2013 um 9:57
In Antwort auf cookiebacke

Danke...
aber irgendwie muss mein Hirn doch mal ausblenden können dass mein Freund und ich nicht meine Eltern sind. Er kennt meine Vergangenheit und hat auch schon gesagt dass es nicht so ist und gleich mit "ich hau ab" kommt. Deswegen ist er sogar gekränkt. Weil wir eben schon so lange (4,5 Jahre) zusammen sind und eig, das schon in meinem Kopf hätte angekommen sein müsste, dass er eben nicht so ist.

Aber wieso nicht? Ich liebe ihn und weiß dass er mich nicht einfach fallen lässt nur weil wir uns streiten, aber wieso zweifle ich dann im Streit daran? Nur weil es bei meinen Eltern jedes mal hies "wie lassen uns scheiden"?

Naja...
... Hier muss ich mich auch mal eben einschalten. Es ist nämlich so, dass mein Freund ich exakt genauso streiten wie du und dein Freund - allerdings haben sich meine Eltern im Gegensatz zu deinen fast nie (vor mir) gestritten und das Wort "Scheidung" fiel kein einziges Mal. Auch ist nie einer von ihnen abgehauen oder ähnliches. Also bezweifle ich, dass es (nur) daran liegt.

Was mich immer auf die Palme bringt ist die simple Tatsache, dass ich etwas klären möchte - und durch sein stures in den Bildschirm Gestarre gibt er mir das Gefühl dass es ihm nicht ansatzweise so wichtig ist wie mir, Probleme aus der Welt zu schaffen. Für mich hat das was von Respektlosigkeit, und auf die reagiere ich sowieso allergisch (übrigens fange ich vor allem dann an zu heulen, ganz allgemein, wenn ich mich ungerecht behandelt fühle und mir keine Chance gelassen wird mich zu rechtfertigen, eventuell fährt das in derselben Schiene).

Ich kann mittlerweile immer öfter auch mal runterschalten und zeige dann IHM die kalte Schulter. Aber dieses "wir kehren einfach alles unter den Teppich und nach ein paar Stunden tun wir so als wär nichts gewesen" gibts nicht bei mir.

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26. September 2013 um 10:02
In Antwort auf cookiebacke

Offenbar
hast du Recht. Ich weiß ja dass Männer anders denken - ab und zu sehr unglogisch in meinen Augen, obwohl das wohl auf Gegenseitigkeit beruht. Aber wieso kann ich denn das nicht? So rational bleiben? Gemäß: ok wir streiten, klären das und dann ist alles wieder gut.

Und ja - die Igelstory (ich liebe diese kleinen Dinger ) stimmt schon. Ich habe mal ein Kind wie am Spieß brüllen gehört, konnte aber nichts sehen und ging gleich vom Horror Entführung oder so was aus. Ja toll.. dann ich sehe und das Kind blärt nur so ohrenbetäubend weil ihm seine Mutter keine Süßigkeiten geben will O.o da denk ich mir auch "wieso denkst du gleich an so einen Mist?". Ok ganz abgesehen von der Aktualität des Themas ist es ja Schwachsinn ohne was zu sehen gleich zu deuten.

Bist aber ein toller "Mann"


vermutlich, weil ich ein toller "Mann" bin - und Du nicht
Zumindest generell - wie gesagt, das ist bei allen so bis zu einem gewissen Grade.

Die Erklärung gebe ich ab an die Dame, die es mir erklärt hat => meine universellen Lieblings-Buchtipps:
Gib mal bei Amazon "Deborah Tannen" ein. In "Du kannst mich einfach nicht verstehen" und / oder "Das habe ich nicht gesagt!" ist alles mit Hintergund, Ursache, Wirkung und Lösungen erklärt. Sehr verständlich und ungemein erhellend.

Ja, ich liebe auch Igel - die können aber wirklich Krach für ein halbes Wildschwein machen
Und Kinder sind die wahren Meister der Manipulation.

Ja, es ist Schwachsinn, etwas zu deuten, ohne etwas zu sehen, aber das gehört bei uns Menschlein zum Konstruktionsplan.
Wir hätten von den über 35.000 Jahren Menschheitsgeschichte keine 100 geschafft, wenn wir immer nur dann handeln würden, wenn wir *genau* wüssten, was gerade los ist. Wenn unsere Wahrnehmung nicht gefiltert wäre, würden wir in einer Grossstadt keine 500m schaffen, bevor wir zitternd und heulend in einer Ecke sitzen.

Daher ist es immer so, dass man nur einen Teil der möglichen Informationen überhaupt "mitkriegt" und auch immer eine Meinung hat, bevor man wirklich weiss, was eigentlich los ist. So lange die Filter und die Bewertungen, die die Meinung bilden, halbwegs passen, ist das auch kein Problem, da stolpert man da mal gelegentlich und kriegt ab und an eins über die Nase gewischt, aber nichts wirklich schlimmes. Wenn die Dinger hingegen arg verbogen sind, dann wird es hässlich, weil das meiste völlig unbewusst ist.

Man nimmt ja dann nicht wahr: "der sagt etwas eigentlich kleines, was ich grad voll in den falschen Halse krieg, was dazu in mir Erinnerungen und Ängste hoch kochen lässt bis zum Anschlag, bei einem Thema, wo ich mir schon im besten Falle unsicher bin und das gerade heute, wo ich einen verdammten sch*** Tag hatte und eh völlig überreizt bin und deswegen fühle ich mich gerade von einem kleinen blöden und gar nicht bösen Satz verletzt" sondern man nimmt wahr "der verletzt mich!!!"
Man nimmt in dem Falle nicht wahr "ich habe Verlustängste, ich brauche überdurchschnittlich viel Bestätigung um irgendwie ein Gefühl von Sicherheit zu haben, wenn mir die Bestätigung fehlt, übernehmen mich meine Ängste und verdrängen die Realität. Ich suche ständig und hypersensibel bis zum Anschlag nach negativen Anzeichen, obwohl es völlig natürlich ist, dass es auch wenn alles ok ist, immer "negative Anzeichen" gibt - dahingegen nehme ich die "positiven Anzeichen" nicht oder viel, viel zu wenig wahr, ich bezweifle sie, ich traue ihnen nicht, gebe aber den negativen unglaublich viel Gewicht" - nein, man nimmt wahr "er liebt mich nicht".

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26. September 2013 um 10:18
In Antwort auf zenzi_12143292

Naja...
... Hier muss ich mich auch mal eben einschalten. Es ist nämlich so, dass mein Freund ich exakt genauso streiten wie du und dein Freund - allerdings haben sich meine Eltern im Gegensatz zu deinen fast nie (vor mir) gestritten und das Wort "Scheidung" fiel kein einziges Mal. Auch ist nie einer von ihnen abgehauen oder ähnliches. Also bezweifle ich, dass es (nur) daran liegt.

Was mich immer auf die Palme bringt ist die simple Tatsache, dass ich etwas klären möchte - und durch sein stures in den Bildschirm Gestarre gibt er mir das Gefühl dass es ihm nicht ansatzweise so wichtig ist wie mir, Probleme aus der Welt zu schaffen. Für mich hat das was von Respektlosigkeit, und auf die reagiere ich sowieso allergisch (übrigens fange ich vor allem dann an zu heulen, ganz allgemein, wenn ich mich ungerecht behandelt fühle und mir keine Chance gelassen wird mich zu rechtfertigen, eventuell fährt das in derselben Schiene).

Ich kann mittlerweile immer öfter auch mal runterschalten und zeige dann IHM die kalte Schulter. Aber dieses "wir kehren einfach alles unter den Teppich und nach ein paar Stunden tun wir so als wär nichts gewesen" gibts nicht bei mir.

Ja...
du sprichst mir aus der Seele. Es stört mich total wenn er dann am PC sitzt und seinen Kopfhörer auf hat und mich eig. komplett ignoriert. Wenn wir nicht streiten ist er ja auch PC und wenn ich dann ungelegen komme meckert er auch nur dämlich rum. Das ist doch totaler Schwachsinn oder nicht? Das was er spielt ist ein Spiel und ich Wirklichkeit also finde ich dass dann auch immer sehr herabwürdigend. Deswegen gehe ich - nachdem ich nach Hause gekommen bin - auch eher selten in das Zimmer um "Hallo" zu sagen, da ich ja nie weiß wie er drauf ist, dann kommt er hinterher an und sagt mir wie blöd es ist dass ich nicht "Hallo" sage.

Ich versuche auch hin und wieder ihm die kalte Schulter zu zeigen, dann zetert er rum dass es mir alles ja nicht wichtig ist und ist eingeschnappt. Wenn ich dann sage dass ich genau das mache was er macht sagt er dass es nicht stimmt. Wenn ich ihm dann sage dass es ihn stört wenn ich ihn nerve und auch wenn ich ihm die kalte Schulter zeige und ich ihm also nichts recht machen kann in der Situation kommt dass das ja gar nicht so wäre. Was ist denn nun richtig?

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26. September 2013 um 10:22
In Antwort auf zenzi_12143292

Naja...
... Hier muss ich mich auch mal eben einschalten. Es ist nämlich so, dass mein Freund ich exakt genauso streiten wie du und dein Freund - allerdings haben sich meine Eltern im Gegensatz zu deinen fast nie (vor mir) gestritten und das Wort "Scheidung" fiel kein einziges Mal. Auch ist nie einer von ihnen abgehauen oder ähnliches. Also bezweifle ich, dass es (nur) daran liegt.

Was mich immer auf die Palme bringt ist die simple Tatsache, dass ich etwas klären möchte - und durch sein stures in den Bildschirm Gestarre gibt er mir das Gefühl dass es ihm nicht ansatzweise so wichtig ist wie mir, Probleme aus der Welt zu schaffen. Für mich hat das was von Respektlosigkeit, und auf die reagiere ich sowieso allergisch (übrigens fange ich vor allem dann an zu heulen, ganz allgemein, wenn ich mich ungerecht behandelt fühle und mir keine Chance gelassen wird mich zu rechtfertigen, eventuell fährt das in derselben Schiene).

Ich kann mittlerweile immer öfter auch mal runterschalten und zeige dann IHM die kalte Schulter. Aber dieses "wir kehren einfach alles unter den Teppich und nach ein paar Stunden tun wir so als wär nichts gewesen" gibts nicht bei mir.

Ja, stimmt ...
... ich sehe da auch meistens kein so gravierendes Problem, was jetzt unbedingt aus der Welt geschafft werden *müsste*.

Ich kann nicht für Deinen Freund oder für den der TE sprechen, also ziehe ich es mal auf mich:
Es stehen sich 2 Positionen gegenüber. Auf der einen Seite mein Mann, der (ja, es ist bewusst überzogen) mit jeder Mücke eine verdammte Elefantenjagt veranstalten muss und auf der anderen Seite ich, die die Elefanten nicht immer so wichtig nimmt, wie sie für ihn sind. Warum bin ich dann respektlos, wenn ich nicht den Elefanten jage?
Warum ist es Dein Freund und nicht auch Du, weil Du Dich ja auch einmal *seiner* Position nähern könntest, statt zu erwarten, das Respekt darin besteht, dass er Bitte *Deine* würdigt?

Ich will da meist gar nichts "unter den Teppich kehren" und nach ein paar Stunden *ist* da nichts gewesen, weil meine Gefühle ganz einfach nicht so funktionieren, dass mir das noch immer quer im Halse hängt.
Ich weiss (inzwischen!), dass es bei ihm so ist und ich nehme darauf auch Rücksicht. Weil ich gelernt habe, dass das Ganze aus seiner Perspektive ganz einfach völlig anders aussieht als aus meiner. Am Anfang habe ich seine ganz genauso "gut" verstanden, wie Du die von Deinem Partner.
Aber ich erbitte mir auch Rücksicht darauf und Respekt, dass ich *nicht* so funktioniere. Und Respekt heisst da ganz sicher nicht, dass er "mir die kalte Schulter zeigt", denn dass würde auch nur heissen "ich habe Recht und Du nicht!!!" - Falsch! Es kann genauso gut auch sein, das beide / keiner Recht haben, weil das manchmal einfach ein Unterschied im Konstruktionsplan ist. Zwei Menschen in der gleichen Situation erleben nicht das Gleiche, das ist ein Fakt.

Nein, natürlich nicht bei jedem Paar und nicht in jedem Falle.

Aber diese Unterschiede im Denk-, Verhaltens- und Gefühlsmuster *sind da* und haben nichts mit Recht / Unrecht und mit "unter den Teppich kehren" zu tun. Das ist eine Frage der Perspektive. Deine Perspektive ist nicht seine - und Bitte auch nicht automatisch "besser" oder "richtiger".

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26. September 2013 um 10:27
In Antwort auf an0N_1189750099z


vermutlich, weil ich ein toller "Mann" bin - und Du nicht
Zumindest generell - wie gesagt, das ist bei allen so bis zu einem gewissen Grade.

Die Erklärung gebe ich ab an die Dame, die es mir erklärt hat => meine universellen Lieblings-Buchtipps:
Gib mal bei Amazon "Deborah Tannen" ein. In "Du kannst mich einfach nicht verstehen" und / oder "Das habe ich nicht gesagt!" ist alles mit Hintergund, Ursache, Wirkung und Lösungen erklärt. Sehr verständlich und ungemein erhellend.

Ja, ich liebe auch Igel - die können aber wirklich Krach für ein halbes Wildschwein machen
Und Kinder sind die wahren Meister der Manipulation.

Ja, es ist Schwachsinn, etwas zu deuten, ohne etwas zu sehen, aber das gehört bei uns Menschlein zum Konstruktionsplan.
Wir hätten von den über 35.000 Jahren Menschheitsgeschichte keine 100 geschafft, wenn wir immer nur dann handeln würden, wenn wir *genau* wüssten, was gerade los ist. Wenn unsere Wahrnehmung nicht gefiltert wäre, würden wir in einer Grossstadt keine 500m schaffen, bevor wir zitternd und heulend in einer Ecke sitzen.

Daher ist es immer so, dass man nur einen Teil der möglichen Informationen überhaupt "mitkriegt" und auch immer eine Meinung hat, bevor man wirklich weiss, was eigentlich los ist. So lange die Filter und die Bewertungen, die die Meinung bilden, halbwegs passen, ist das auch kein Problem, da stolpert man da mal gelegentlich und kriegt ab und an eins über die Nase gewischt, aber nichts wirklich schlimmes. Wenn die Dinger hingegen arg verbogen sind, dann wird es hässlich, weil das meiste völlig unbewusst ist.

Man nimmt ja dann nicht wahr: "der sagt etwas eigentlich kleines, was ich grad voll in den falschen Halse krieg, was dazu in mir Erinnerungen und Ängste hoch kochen lässt bis zum Anschlag, bei einem Thema, wo ich mir schon im besten Falle unsicher bin und das gerade heute, wo ich einen verdammten sch*** Tag hatte und eh völlig überreizt bin und deswegen fühle ich mich gerade von einem kleinen blöden und gar nicht bösen Satz verletzt" sondern man nimmt wahr "der verletzt mich!!!"
Man nimmt in dem Falle nicht wahr "ich habe Verlustängste, ich brauche überdurchschnittlich viel Bestätigung um irgendwie ein Gefühl von Sicherheit zu haben, wenn mir die Bestätigung fehlt, übernehmen mich meine Ängste und verdrängen die Realität. Ich suche ständig und hypersensibel bis zum Anschlag nach negativen Anzeichen, obwohl es völlig natürlich ist, dass es auch wenn alles ok ist, immer "negative Anzeichen" gibt - dahingegen nehme ich die "positiven Anzeichen" nicht oder viel, viel zu wenig wahr, ich bezweifle sie, ich traue ihnen nicht, gebe aber den negativen unglaublich viel Gewicht" - nein, man nimmt wahr "er liebt mich nicht".

Ich kenne ja
grob die Ursachen für mein Handeln und wenn wir uns streiten ist es auch nicht so dass ich gleich wieder denke er lässt mich alleine oder dass die Erinnerungen an meine Eltern hochkommen. Also zu mindest nicht so dass ich es DIREKT mitbekomme. Was im Unterbewusstsein passiert kann ich ja so nicht wissen und leider auch nicht wie sehr ich mich davon beeinflussen lasse.

Es stimmt schon, ich habe sehr sehr oft den Fall dass ich einiges höre und dann denke der meint aber das und das. Zum Beispiel am WE hatten wir uns groß gestritten, jetzt ist eig. alles wieder ok, aber gestern kam eine FB Nachricht von seiner besten Freundin ob wir was unternehmen wollen. Ich denke nicht: super klar gerne. Sondern: na klar die haben geredet und er will einfach mal seine Ruhe. Da ich eig. gleich davon ausgehe wenn sie sich direkt bei mir meldet dass wir was alleine machen (sollen), da sie sich sonst halt logischer Weise mit meinem Freund unterhält. Ich hab ja auch nichts gegen sie, sie eine wirklich liebe Person und sinniger als seine andere beste Freundin aber im Moment denke ich wirklich dass er sie gebeten hat was mit mir zu unternehmen. Da ich ihn gefragt hatte ob wir was mit ihr machen wollten, er aber auch gesagt klar gerne, aber wenig überzeugt. Gemäß: mach mal was mit ihr alleine (hier interpretiere ich schon wieder ). Ich habe sie noch nicht einmal gefragt was wir machen wollen oder ob es an mich und meinen Freund gerichtet ist oder nur an mich. Da sie sich ja normalerweise bei ihm meldet. Aber hier kommt es halt wieder gleich so dass ich alles interpretiere und halt leider auch ab und zu falsch.

Aber wie kann ich das denn bitte ändern? Ich interpretiere immer gern und viel und mache mich damit ja irgendwie kaputt, weil er eben was sagt und ich gleich wieder alles andere verstehe

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26. September 2013 um 10:35

Einen Lehrer suchen...
da fällt mir eig. sofort jemand ein. Es ist eine Freundin aber sie sagt mir auch ganz krass die Wahrheit wenn ich es brauche. Es ist die Ex meines Vater, die er voll verarscht hat und sich von ihr hinterhältig getrennt hat und wo es dann halt auch zu viel Streit kam. Sie geht damit ganz anders um als es meine Eltern es getan haben. Sie sagt: er soll glücklich sein, wenn ohne mich dann ist das eben so. Auch wenn sie gestritten haben hat sie eig. immer versucht ein "Mann" zu sein und alles logisch zu sehen. Klar ist sie nach der Trennung auch am Heulen gewesen, aber das hat er nicht mitbekommen. Sie hat auch hinterher kein bisschen über ihn hergezogen, was ich ja irgendwie nach einem Streit gerne mache - im Sinne von: du hast aber gesagt. Nicht direkt im Lästersinne mit Freunden. Ich glaube ich sollte ihr mal wieder einen Besuch abstatten. Da sie - neben meinen Schwiegereltern - ja eh irgendwie die Elternrolle eingenommen hat.

Danke für den Tipp... wobei ich sagen muss dass ich mir meine Eltern in der Hinsicht und keiner anderen nie wirklich zum Vorbild genommen habe, aber es wohl eben nicht an mir vorbeiging. Da krieg ich ehrlich gesagt gleich wieder einen Hass und fühle mich darin bestätigt dass ich momentan keinen Kontakt zu ihnen will. Ich schob das eig. immer auf andere Sachen, aber wahrscheinlich greift das da auch, aber das ist nun ein ganz anderes Thema.

Danke dir ich werde mal mit ihr reden und mal schauen ob sie Tipps für mich hat.

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26. September 2013 um 10:49
In Antwort auf an0N_1189750099z

Ja, stimmt ...
... ich sehe da auch meistens kein so gravierendes Problem, was jetzt unbedingt aus der Welt geschafft werden *müsste*.

Ich kann nicht für Deinen Freund oder für den der TE sprechen, also ziehe ich es mal auf mich:
Es stehen sich 2 Positionen gegenüber. Auf der einen Seite mein Mann, der (ja, es ist bewusst überzogen) mit jeder Mücke eine verdammte Elefantenjagt veranstalten muss und auf der anderen Seite ich, die die Elefanten nicht immer so wichtig nimmt, wie sie für ihn sind. Warum bin ich dann respektlos, wenn ich nicht den Elefanten jage?
Warum ist es Dein Freund und nicht auch Du, weil Du Dich ja auch einmal *seiner* Position nähern könntest, statt zu erwarten, das Respekt darin besteht, dass er Bitte *Deine* würdigt?

Ich will da meist gar nichts "unter den Teppich kehren" und nach ein paar Stunden *ist* da nichts gewesen, weil meine Gefühle ganz einfach nicht so funktionieren, dass mir das noch immer quer im Halse hängt.
Ich weiss (inzwischen!), dass es bei ihm so ist und ich nehme darauf auch Rücksicht. Weil ich gelernt habe, dass das Ganze aus seiner Perspektive ganz einfach völlig anders aussieht als aus meiner. Am Anfang habe ich seine ganz genauso "gut" verstanden, wie Du die von Deinem Partner.
Aber ich erbitte mir auch Rücksicht darauf und Respekt, dass ich *nicht* so funktioniere. Und Respekt heisst da ganz sicher nicht, dass er "mir die kalte Schulter zeigt", denn dass würde auch nur heissen "ich habe Recht und Du nicht!!!" - Falsch! Es kann genauso gut auch sein, das beide / keiner Recht haben, weil das manchmal einfach ein Unterschied im Konstruktionsplan ist. Zwei Menschen in der gleichen Situation erleben nicht das Gleiche, das ist ein Fakt.

Nein, natürlich nicht bei jedem Paar und nicht in jedem Falle.

Aber diese Unterschiede im Denk-, Verhaltens- und Gefühlsmuster *sind da* und haben nichts mit Recht / Unrecht und mit "unter den Teppich kehren" zu tun. Das ist eine Frage der Perspektive. Deine Perspektive ist nicht seine - und Bitte auch nicht automatisch "besser" oder "richtiger".

Es...
... kommt drauf an, um was sich der Streit dreht. Mittlerweile schaff ich es ganz gut zu sortieren, ob es etwas ist was eigentlich echt nicht so tragisch ist (und dann geh ich auch einfach mal, bis sich das furchtbare Gefühl bei mir gelegt hat) - oder ob es (für mich) etwas enorm wichtiges ist, das ich nicht einfach so stehen lassen kann. Wenn mir dann, in dem Moment in dem ich klar ausdrücke dass es mir wichtig ist das zu klären, pure Ignoranz entgegen schlägt brechen sämtliche Dämme. Und das sind dann auch wirklich Geschichten die nicht nach ein paar Stunden einfach *plopp* weg sind, das sind Sachen bei denen man (eigentlich) zusammen einen Weg oder Kompromiss finden müsste. Da kann ich auch nach ein paar Stunden nicht einfach sagen "och, okay, ich hab übertrieben..." (auch wenn das zweifelsohne trotzdem vorkommt).

Das mit der kalten versteh ich allerdings nun nicht. Sich an den PC sitzen und einen auf "ich seh und hör jetzt einfach nichts mehr" machen ist doch im Endeffekt exakt dasselbe. Es verhindert ein vernünftiges Gespräch. Wieso sollte sich nur eine Seite so verhalten "dürfen"?

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26. September 2013 um 10:50
In Antwort auf cookiebacke

Ich kenne ja
grob die Ursachen für mein Handeln und wenn wir uns streiten ist es auch nicht so dass ich gleich wieder denke er lässt mich alleine oder dass die Erinnerungen an meine Eltern hochkommen. Also zu mindest nicht so dass ich es DIREKT mitbekomme. Was im Unterbewusstsein passiert kann ich ja so nicht wissen und leider auch nicht wie sehr ich mich davon beeinflussen lasse.

Es stimmt schon, ich habe sehr sehr oft den Fall dass ich einiges höre und dann denke der meint aber das und das. Zum Beispiel am WE hatten wir uns groß gestritten, jetzt ist eig. alles wieder ok, aber gestern kam eine FB Nachricht von seiner besten Freundin ob wir was unternehmen wollen. Ich denke nicht: super klar gerne. Sondern: na klar die haben geredet und er will einfach mal seine Ruhe. Da ich eig. gleich davon ausgehe wenn sie sich direkt bei mir meldet dass wir was alleine machen (sollen), da sie sich sonst halt logischer Weise mit meinem Freund unterhält. Ich hab ja auch nichts gegen sie, sie eine wirklich liebe Person und sinniger als seine andere beste Freundin aber im Moment denke ich wirklich dass er sie gebeten hat was mit mir zu unternehmen. Da ich ihn gefragt hatte ob wir was mit ihr machen wollten, er aber auch gesagt klar gerne, aber wenig überzeugt. Gemäß: mach mal was mit ihr alleine (hier interpretiere ich schon wieder ). Ich habe sie noch nicht einmal gefragt was wir machen wollen oder ob es an mich und meinen Freund gerichtet ist oder nur an mich. Da sie sich ja normalerweise bei ihm meldet. Aber hier kommt es halt wieder gleich so dass ich alles interpretiere und halt leider auch ab und zu falsch.

Aber wie kann ich das denn bitte ändern? Ich interpretiere immer gern und viel und mache mich damit ja irgendwie kaputt, weil er eben was sagt und ich gleich wieder alles andere verstehe

Hast Du die Tagebuchgeschichte gelesen?
das ist ganz genau das Gleiche.

Hole Dir mal die o.g. Bücher - kosten fast nichts mehr und ich verspreche Dir, Du wirst danach sehr viel klarer sehen als jetzt - und mit dem Thema allgemein auch besser zurecht kommen.

Ich habe mit den Interpretationen auch massive Probleme (nur an anderen Stellen) - ich habe gelernt, das in dem Moment, wo es passiert zu erkennen. Das ist mühsam, fängt aber das meiste ab.
Wenn Du wirklich starke Verlustängste hast (das will ich nach den paar Zeilen und als Laie nicht wirklich beurteilen, aber ich vermute es), dann musst Du davon abgesehen lernen, damit umzugehen, so etwas ist ein Beziehungskiller.

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26. September 2013 um 10:56
In Antwort auf zenzi_12143292

Es...
... kommt drauf an, um was sich der Streit dreht. Mittlerweile schaff ich es ganz gut zu sortieren, ob es etwas ist was eigentlich echt nicht so tragisch ist (und dann geh ich auch einfach mal, bis sich das furchtbare Gefühl bei mir gelegt hat) - oder ob es (für mich) etwas enorm wichtiges ist, das ich nicht einfach so stehen lassen kann. Wenn mir dann, in dem Moment in dem ich klar ausdrücke dass es mir wichtig ist das zu klären, pure Ignoranz entgegen schlägt brechen sämtliche Dämme. Und das sind dann auch wirklich Geschichten die nicht nach ein paar Stunden einfach *plopp* weg sind, das sind Sachen bei denen man (eigentlich) zusammen einen Weg oder Kompromiss finden müsste. Da kann ich auch nach ein paar Stunden nicht einfach sagen "och, okay, ich hab übertrieben..." (auch wenn das zweifelsohne trotzdem vorkommt).

Das mit der kalten versteh ich allerdings nun nicht. Sich an den PC sitzen und einen auf "ich seh und hör jetzt einfach nichts mehr" machen ist doch im Endeffekt exakt dasselbe. Es verhindert ein vernünftiges Gespräch. Wieso sollte sich nur eine Seite so verhalten "dürfen"?

Das muss
ich noch lernen. Aber es ist so schwer...

Ich verstehe es auch nicht dass er das darf und ich nicht. Aber sieht er ja dann wieder anders. Aber eigentlich ist es nur Selbstschutz und den darf ich auch anwenden, so sehe ich das, aber wenn ich es mache ist er halt derjenige der sagt wieso weshalb warum?

Wieso können wir nicht einfach mal gleich denken?

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26. September 2013 um 10:58
In Antwort auf cookiebacke

Ja...
du sprichst mir aus der Seele. Es stört mich total wenn er dann am PC sitzt und seinen Kopfhörer auf hat und mich eig. komplett ignoriert. Wenn wir nicht streiten ist er ja auch PC und wenn ich dann ungelegen komme meckert er auch nur dämlich rum. Das ist doch totaler Schwachsinn oder nicht? Das was er spielt ist ein Spiel und ich Wirklichkeit also finde ich dass dann auch immer sehr herabwürdigend. Deswegen gehe ich - nachdem ich nach Hause gekommen bin - auch eher selten in das Zimmer um "Hallo" zu sagen, da ich ja nie weiß wie er drauf ist, dann kommt er hinterher an und sagt mir wie blöd es ist dass ich nicht "Hallo" sage.

Ich versuche auch hin und wieder ihm die kalte Schulter zu zeigen, dann zetert er rum dass es mir alles ja nicht wichtig ist und ist eingeschnappt. Wenn ich dann sage dass ich genau das mache was er macht sagt er dass es nicht stimmt. Wenn ich ihm dann sage dass es ihn stört wenn ich ihn nerve und auch wenn ich ihm die kalte Schulter zeige und ich ihm also nichts recht machen kann in der Situation kommt dass das ja gar nicht so wäre. Was ist denn nun richtig?

Selbstreflexion?
Ich weiß ja nicht wie das bei deinem Freund ist, meiner verfügt über ein relativ geringes Maß an Selbstreflexion. Er denkt seltenst darüber nach wie seine Aussagen und Handlungen nach außen wirken und tut sich schwer damit sich in die Situation anderer hineinzuversetzen.

Das einzige probate Mittel, welches ich bis jetzt gefunden habe, ist ihm gnadenlos den Spiegel vorzuhalten. Wenn er mich anschnauzt (was mittlerweile kaum noch vorkommt) reagiere ich nicht verletzt, sondern schaue ihn einfach nur mit hochgezogenen Augenbrauen an und bleibe ganz ruhig. Er merkt dann immer ziemlich schnell welchen Ton er gerade anschlägt und muss dann manchmal selber lachen. Zu der "kalten Schulter" hab ich ja oben bereits was geschrieben.

Ansonsten: Problematische Themen dann ansprechen, wenn er NICHT am PC ist oder nur kurz davon weg geht, sondern dann wenn er auch "aufnahmefähig" ist. Bei meinem Freund kann ich mittlerweile 100%ig abschätzen wann ich ein schwieriges Thema ansprechen kann und dann auch ernsthaft mit ihm reden kann - und wann das unweigerlich in einem Streit enden würde.

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26. September 2013 um 11:24

Antworten
Das liegt alles einfach nur daran, dass Du unrecht hast.

Wenn Du mit einem 4j Kind diskutierst...und das zieht all die Sachen ab, die Du so abziehst.

- heulen
- keine Grenzen im Streit - es geht ums Ganze
- eigentlich willst Du ja nicht diskutieren/klären sondern nur Deinen Kopf durchsetzen

(- bestrebt mit ihm hinterher zu reden und alles zu klären ... lol nur weil Du Deinen Kopf nicht durchsetzen konntest)

---

da macht man als verantwortungsvolles Elternteil genau das was Dein Freund macht:

nicht auf Konfrontation gehen
ausbocken lassen
es ggf. ablenken
deeskalieren

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26. September 2013 um 11:33
In Antwort auf maxim_12169608

Antworten
Das liegt alles einfach nur daran, dass Du unrecht hast.

Wenn Du mit einem 4j Kind diskutierst...und das zieht all die Sachen ab, die Du so abziehst.

- heulen
- keine Grenzen im Streit - es geht ums Ganze
- eigentlich willst Du ja nicht diskutieren/klären sondern nur Deinen Kopf durchsetzen

(- bestrebt mit ihm hinterher zu reden und alles zu klären ... lol nur weil Du Deinen Kopf nicht durchsetzen konntest)

---

da macht man als verantwortungsvolles Elternteil genau das was Dein Freund macht:

nicht auf Konfrontation gehen
ausbocken lassen
es ggf. ablenken
deeskalieren

Oo
Man sollte in einer Beziehung aber doch auch heikle Dinge diskutieren können ohne dass sich einer einfach davon ausklinkt wenn er keine Lust mehr hat... Ich verstehe die TE so, als würde dadurch der Streit erst richtig eskalieren...

Das mit dem "spinn dich aus und komm wieder wenn du wieder normal bist" seh ich prinzipiell genauso wie du, aber wenn man einfach so überhaupt keine Lust hat sich auch mit schwierigen Themen innerhalb der Beziehung auseinanderzusetzen ist das nicht unbedingt gut, oder?

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26. September 2013 um 11:35
In Antwort auf maxim_12169608

Antworten
Das liegt alles einfach nur daran, dass Du unrecht hast.

Wenn Du mit einem 4j Kind diskutierst...und das zieht all die Sachen ab, die Du so abziehst.

- heulen
- keine Grenzen im Streit - es geht ums Ganze
- eigentlich willst Du ja nicht diskutieren/klären sondern nur Deinen Kopf durchsetzen

(- bestrebt mit ihm hinterher zu reden und alles zu klären ... lol nur weil Du Deinen Kopf nicht durchsetzen konntest)

---

da macht man als verantwortungsvolles Elternteil genau das was Dein Freund macht:

nicht auf Konfrontation gehen
ausbocken lassen
es ggf. ablenken
deeskalieren

Noch ein Aspekt
neben den geistigen Fähigkeiten eines 4j besitzen Frauen auch über eine unmittelbarere Veknüpfung zwischen vegetativem und somatischen Nervensystem.

Andere Beispiele dafür ist das Stöhnen beim Sex oder das Kreischen beim Erschrecken.


Sprich: Du kannst eh nichts dafür (auch für Deine geistige Entwicklung nicht) *achselzuck*

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26. September 2013 um 11:39
In Antwort auf zenzi_12143292

Oo
Man sollte in einer Beziehung aber doch auch heikle Dinge diskutieren können ohne dass sich einer einfach davon ausklinkt wenn er keine Lust mehr hat... Ich verstehe die TE so, als würde dadurch der Streit erst richtig eskalieren...

Das mit dem "spinn dich aus und komm wieder wenn du wieder normal bist" seh ich prinzipiell genauso wie du, aber wenn man einfach so überhaupt keine Lust hat sich auch mit schwierigen Themen innerhalb der Beziehung auseinanderzusetzen ist das nicht unbedingt gut, oder?

Klar
in einer Beziehung unter Erwachsenen läuft das auch so.

*heute wieder in 1a Pöbel-Laune*

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26. September 2013 um 11:51
In Antwort auf maxim_12169608

Klar
in einer Beziehung unter Erwachsenen läuft das auch so.

*heute wieder in 1a Pöbel-Laune*

Dann ...
... spinn dich aus und komm wieder wenn du wieder normal bist :P

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26. September 2013 um 12:05
In Antwort auf zenzi_12143292

Dann ...
... spinn dich aus und komm wieder wenn du wieder normal bist :P

Netter Versuch
aber bevor Du als (meine) Mutti durchgehst, braucht's noch ein bissl

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26. September 2013 um 12:09
In Antwort auf maxim_12169608

Netter Versuch
aber bevor Du als (meine) Mutti durchgehst, braucht's noch ein bissl

Mh?
Hast du was gesagt?

*augen zu halt, ohren zu halt* LALALA, scheiss auf Diskussionen!

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26. September 2013 um 13:17
In Antwort auf zenzi_12143292

Es...
... kommt drauf an, um was sich der Streit dreht. Mittlerweile schaff ich es ganz gut zu sortieren, ob es etwas ist was eigentlich echt nicht so tragisch ist (und dann geh ich auch einfach mal, bis sich das furchtbare Gefühl bei mir gelegt hat) - oder ob es (für mich) etwas enorm wichtiges ist, das ich nicht einfach so stehen lassen kann. Wenn mir dann, in dem Moment in dem ich klar ausdrücke dass es mir wichtig ist das zu klären, pure Ignoranz entgegen schlägt brechen sämtliche Dämme. Und das sind dann auch wirklich Geschichten die nicht nach ein paar Stunden einfach *plopp* weg sind, das sind Sachen bei denen man (eigentlich) zusammen einen Weg oder Kompromiss finden müsste. Da kann ich auch nach ein paar Stunden nicht einfach sagen "och, okay, ich hab übertrieben..." (auch wenn das zweifelsohne trotzdem vorkommt).

Das mit der kalten versteh ich allerdings nun nicht. Sich an den PC sitzen und einen auf "ich seh und hör jetzt einfach nichts mehr" machen ist doch im Endeffekt exakt dasselbe. Es verhindert ein vernünftiges Gespräch. Wieso sollte sich nur eine Seite so verhalten "dürfen"?


Mittlerweile schaff ich es ganz gut zu sortieren, ob es etwas ist was eigentlich echt nicht so tragisch ist... oder ob es (für mich) etwas enorm wichtiges ist, das ich nicht einfach so stehen lassen kann. Wenn mir dann, in dem Moment in dem ich klar ausdrücke ...
=> das klang in dem Beitrag, auf den ich geantwortet habe, aber ganz anders, da war diese Differenzierung nämlich nicht drin Daher war auch meine Reaktion anders.
Hervorragendes Beispiel, was einen Streit aus verschiedenen Perspektiven angeht, oder? Dir war ja klar, dass Du nicht immer so einen Terz machst - aber mir doch nicht

Wenn ich weiss, dass meinem Mann etwas wirklich wichtig ist, dann versuche ich auch seinen Weg zu gehen. Ich schaffe das genauso wenig immer wie er umgekehrt, aber es ist längst keine Gefahr für unsere Ehe mehr. Das Hauptproblem war aber nicht "Ignoranz" oder "Repektlosigkeit" oder "unter den Teppich kehren" sondern dass wir beide keine Ahnung hatten, wie viel anders das gleiche aus der Perspektive des anderen betrachtet aussieht.

Jeder Mensch bewertet die Situation, in der eine andere Person agiert grundsätzlich so, wie man sich selbst da fühlen würde und was für einen selbst die richtige Lösung wäre - und die Reaktionen eines anderen so, wie man sich fühlen würde, wenn man die gleiche Reaktion zeigt. - So lange man es nicht besser weiss, oder zumindest ganz deutlich und mehrfach die Erfahrung gemacht hat, dass buchstäblich Welten dazwischen liegen können, bei einem Thema, was man so einfach und selbstverständlich findet.

DAS war bei uns das Haupt-Problem. Er konnte mir 1000 mal sagen, dass das für ihn jetzt wichtig ist, ich konnte es nicht wirklich nachvollziehen, was das jetzt bedeutet. Weil es - vor allem emotional - ganz anders ist, als wenn mir etwas in diesem Bereich wichtig ist. Vor allem aber, weil der "Lösungsweg" ein anderer ist als bei mir. Also im zwischenmenschlichen Bereich, nicht auf das eigentliche Problem bezogen.

Statt dessen stand ich vor Reaktionen, wo ich mit einem Kreis aus gebratenen Fragezeichen ums Haupt nur noch bis "WTF... ?!?" kam. Ja, dann bin ich auch geflüchtet, weil faszinierender Weise hat jeder Versuch, die Fronten zu glätten, das Problem augenscheinlich verschlimmert. Jede Erklärung führte dazu, dass aus 10min "Problem klären" 2h wurden - ohne Klärung. Bis ich das Gefühl hatte, dass es irgendwie sowieso nur falsche Antworten zu geben scheint. Fein, solche Diskussionen führe ich nicht. Natürlich zieht man sich da auch ein paar Mal mehr zurück, als man müsste, fast jeder, dem ein paar mal der Fuss beim Laufen weh tat, wird das auch irgendwann mal als Ausrede (nicht zuletzt vor sich selbst) nutzen, um mal einfach faul und bequem zu sein.

einen auf "ich seh und hör jetzt einfach nichts mehr" machen
=> nun, ich sehe und höre da auch tatsächlich nichts mehr
Im Ernst: Ich habe doch ausdrücklich gesagt: weder der eine noch der andere ist im Recht. Also auch er nicht grundsätzlich - oder? Nein, ich habe nicht gesagt, dass das eine besser ist und das andere nicht. Ich habe sogar das Gegenteil gesagt.

Das mit "der kalten Schulter" bezog sich auf etwas anderes: Darauf, dass das keine Annäherung ist, kein auf den anderen eingehen, sondern nur eine Fortsetzung des gleichen Musters, des gleichen Konfliktes, des gleichen Verhaltens mit anderen Mitteln. Steht auch so da.
Da steht, dass ich das nicht als Ausdruck dafür werten würde, dass meine Position respektiert wird. Nicht mehr. Von "der darf das und ich nicht" war gar nicht die Rede

Jetzt ist das relativ nett und simpel, so etwas schriftlich und mit einer neutralen Person zu klären. (abgesehen davon, dass ich mich recht intensiv mit solchen Dingen beschäftigt habe und sie daher (denke ich) leichter erkenne) - aber in jedem Gespräch mit Deinem Partner kommt das genauso vor. Da ist es mündlich, man überdenkt das ganz anders (sprich viel weniger) als wenn man es schreibt. Es ist Echtzeit, man denkt nicht darüber nach, liest es nicht noch einmal, bevor man es "abschickt", kann es auch nicht noch einmal nachlesen - wie es steht, nicht wie man meint gehört zu haben (was ja hier exakt das Problem wäre), man ist persönlicher involviert, usw. usw. usw. - das Ergebnis ist, dass jeder von beiden wahrscheinlich "ganz klar gesagt hat, was er will" und nicht verstanden wurde. Da kann man auch mal das Interesse einer Neuauflage verlieren...

Dazu kommt, dass sich allein die Art, wie man "angemessen" über Probleme redet (und was man selbst demnach auch als "hilfreich" und "angemessen" empfindet), zwischen männlichen und weiblichen Mustern gravierend unterscheidet. Auch das war mir nicht klar. Ich habe reagiert, wie ich es eben für richtig hielt - und damit alles noch schlimmer gemacht, weil sich jemand, der nicht im gleichen Muster ist, davon im besten Falle nicht ernst genommen fühlt. => wieder so eine Stelle mit "ich habe das Gefühl, es gibt sowieso nur falsche Antworten".

Aber grundsätzlich eines: so lange wie Du in "aber der darf und ich nicht" denkst, hast Du es schwer, die Perspektive wirklich wechseln zu *können* statt nur zu glauben, dass Du es tust.

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26. September 2013 um 13:17
In Antwort auf maxim_12169608

Noch ein Aspekt
neben den geistigen Fähigkeiten eines 4j besitzen Frauen auch über eine unmittelbarere Veknüpfung zwischen vegetativem und somatischen Nervensystem.

Andere Beispiele dafür ist das Stöhnen beim Sex oder das Kreischen beim Erschrecken.


Sprich: Du kannst eh nichts dafür (auch für Deine geistige Entwicklung nicht) *achselzuck*

Ich
will weder streiten noch meinen Kopf durchsetzen. Ich will lediglich eine Klärung des Problems und das ist denke ich nur all zu verständlich.

Meine geistige Entwicklung kannst du auch nicht beurteilen, da dieses Problem hier nur ein Aspekt meines ganzen Geistes ist also kannst du auch nicht auf den Rest schlussfolgern...

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26. September 2013 um 13:30
In Antwort auf an0N_1189750099z


Mittlerweile schaff ich es ganz gut zu sortieren, ob es etwas ist was eigentlich echt nicht so tragisch ist... oder ob es (für mich) etwas enorm wichtiges ist, das ich nicht einfach so stehen lassen kann. Wenn mir dann, in dem Moment in dem ich klar ausdrücke ...
=> das klang in dem Beitrag, auf den ich geantwortet habe, aber ganz anders, da war diese Differenzierung nämlich nicht drin Daher war auch meine Reaktion anders.
Hervorragendes Beispiel, was einen Streit aus verschiedenen Perspektiven angeht, oder? Dir war ja klar, dass Du nicht immer so einen Terz machst - aber mir doch nicht

Wenn ich weiss, dass meinem Mann etwas wirklich wichtig ist, dann versuche ich auch seinen Weg zu gehen. Ich schaffe das genauso wenig immer wie er umgekehrt, aber es ist längst keine Gefahr für unsere Ehe mehr. Das Hauptproblem war aber nicht "Ignoranz" oder "Repektlosigkeit" oder "unter den Teppich kehren" sondern dass wir beide keine Ahnung hatten, wie viel anders das gleiche aus der Perspektive des anderen betrachtet aussieht.

Jeder Mensch bewertet die Situation, in der eine andere Person agiert grundsätzlich so, wie man sich selbst da fühlen würde und was für einen selbst die richtige Lösung wäre - und die Reaktionen eines anderen so, wie man sich fühlen würde, wenn man die gleiche Reaktion zeigt. - So lange man es nicht besser weiss, oder zumindest ganz deutlich und mehrfach die Erfahrung gemacht hat, dass buchstäblich Welten dazwischen liegen können, bei einem Thema, was man so einfach und selbstverständlich findet.

DAS war bei uns das Haupt-Problem. Er konnte mir 1000 mal sagen, dass das für ihn jetzt wichtig ist, ich konnte es nicht wirklich nachvollziehen, was das jetzt bedeutet. Weil es - vor allem emotional - ganz anders ist, als wenn mir etwas in diesem Bereich wichtig ist. Vor allem aber, weil der "Lösungsweg" ein anderer ist als bei mir. Also im zwischenmenschlichen Bereich, nicht auf das eigentliche Problem bezogen.

Statt dessen stand ich vor Reaktionen, wo ich mit einem Kreis aus gebratenen Fragezeichen ums Haupt nur noch bis "WTF... ?!?" kam. Ja, dann bin ich auch geflüchtet, weil faszinierender Weise hat jeder Versuch, die Fronten zu glätten, das Problem augenscheinlich verschlimmert. Jede Erklärung führte dazu, dass aus 10min "Problem klären" 2h wurden - ohne Klärung. Bis ich das Gefühl hatte, dass es irgendwie sowieso nur falsche Antworten zu geben scheint. Fein, solche Diskussionen führe ich nicht. Natürlich zieht man sich da auch ein paar Mal mehr zurück, als man müsste, fast jeder, dem ein paar mal der Fuss beim Laufen weh tat, wird das auch irgendwann mal als Ausrede (nicht zuletzt vor sich selbst) nutzen, um mal einfach faul und bequem zu sein.

einen auf "ich seh und hör jetzt einfach nichts mehr" machen
=> nun, ich sehe und höre da auch tatsächlich nichts mehr
Im Ernst: Ich habe doch ausdrücklich gesagt: weder der eine noch der andere ist im Recht. Also auch er nicht grundsätzlich - oder? Nein, ich habe nicht gesagt, dass das eine besser ist und das andere nicht. Ich habe sogar das Gegenteil gesagt.

Das mit "der kalten Schulter" bezog sich auf etwas anderes: Darauf, dass das keine Annäherung ist, kein auf den anderen eingehen, sondern nur eine Fortsetzung des gleichen Musters, des gleichen Konfliktes, des gleichen Verhaltens mit anderen Mitteln. Steht auch so da.
Da steht, dass ich das nicht als Ausdruck dafür werten würde, dass meine Position respektiert wird. Nicht mehr. Von "der darf das und ich nicht" war gar nicht die Rede

Jetzt ist das relativ nett und simpel, so etwas schriftlich und mit einer neutralen Person zu klären. (abgesehen davon, dass ich mich recht intensiv mit solchen Dingen beschäftigt habe und sie daher (denke ich) leichter erkenne) - aber in jedem Gespräch mit Deinem Partner kommt das genauso vor. Da ist es mündlich, man überdenkt das ganz anders (sprich viel weniger) als wenn man es schreibt. Es ist Echtzeit, man denkt nicht darüber nach, liest es nicht noch einmal, bevor man es "abschickt", kann es auch nicht noch einmal nachlesen - wie es steht, nicht wie man meint gehört zu haben (was ja hier exakt das Problem wäre), man ist persönlicher involviert, usw. usw. usw. - das Ergebnis ist, dass jeder von beiden wahrscheinlich "ganz klar gesagt hat, was er will" und nicht verstanden wurde. Da kann man auch mal das Interesse einer Neuauflage verlieren...

Dazu kommt, dass sich allein die Art, wie man "angemessen" über Probleme redet (und was man selbst demnach auch als "hilfreich" und "angemessen" empfindet), zwischen männlichen und weiblichen Mustern gravierend unterscheidet. Auch das war mir nicht klar. Ich habe reagiert, wie ich es eben für richtig hielt - und damit alles noch schlimmer gemacht, weil sich jemand, der nicht im gleichen Muster ist, davon im besten Falle nicht ernst genommen fühlt. => wieder so eine Stelle mit "ich habe das Gefühl, es gibt sowieso nur falsche Antworten".

Aber grundsätzlich eines: so lange wie Du in "aber der darf und ich nicht" denkst, hast Du es schwer, die Perspektive wirklich wechseln zu *können* statt nur zu glauben, dass Du es tust.


Ich versuche zu differenzieren was nun wichtig ist und was nicht wichtig ist aber es gelingt mir nicht immer und meine Reaktionen darauf sind auch nicht sonderlich erfreulich.

Wie genau soll ich denn die Themen aus seiner Sicht betrachten können, wenn er mich nicht daran teilhaben lässt? Das eine Mal meinte er: er wäre keine Frau und wolle nicht alles ausreden, obwohl er vorher gesagt hat dass hier dicke Luft herrscht, seit geraumer Zeit. Das wollte er mich nicht mal erklären, weil er ja keine Frau ist?

Für ihn ist dann wichtig dass er seine Ruhe hat um nachzudenken, dass soll ich dann akzeptieren? Dann kann ich es leider auch gleich sein lassen mit ihm über ein problematisches Thema zu reden und es einfach hinnehmen, weil es ja eh zu nichts führt. Da wir uns ja nie aussprechen und nach 2, 3 Std. dann alles wieder angeblich i.O. und alles so weitergeht. Das kanns ja auch nicht sein.

Es geht mir grundsätzlich nicht darum wer was darf und wer was nicht darf. Aber wenn ich wirklich immer angemacht werde weil ich wirklich mal versuche die kalte Schulter zu zeigen um mich selbst irgendwie abzureagieren kann das doch auch nicht der Fall sein.

Ich versuche sogar hin und wieder zu schreiben, nur in einem Streit liest er keine Briefe von mir, da er meint ich könnte es ihm ja auch direkt sagen.

Ich kann doch auch nicht anders reagieren als ich es eben tue, sonst würde ich mich verstellen, nur damit Frieden herrscht.

Ich weiß langsam nicht mehr weiter, da es mir so vor kommt als würde ich wirklich immer das falsche Thema ansprechen, dann auch noch falsch reagieren und wenn er dann nach 2 Std. und meint "alles wieder i.O." ich dann nicht darauf eingehen kann und biestig werde.

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26. September 2013 um 13:35
In Antwort auf zenzi_12143292

Selbstreflexion?
Ich weiß ja nicht wie das bei deinem Freund ist, meiner verfügt über ein relativ geringes Maß an Selbstreflexion. Er denkt seltenst darüber nach wie seine Aussagen und Handlungen nach außen wirken und tut sich schwer damit sich in die Situation anderer hineinzuversetzen.

Das einzige probate Mittel, welches ich bis jetzt gefunden habe, ist ihm gnadenlos den Spiegel vorzuhalten. Wenn er mich anschnauzt (was mittlerweile kaum noch vorkommt) reagiere ich nicht verletzt, sondern schaue ihn einfach nur mit hochgezogenen Augenbrauen an und bleibe ganz ruhig. Er merkt dann immer ziemlich schnell welchen Ton er gerade anschlägt und muss dann manchmal selber lachen. Zu der "kalten Schulter" hab ich ja oben bereits was geschrieben.

Ansonsten: Problematische Themen dann ansprechen, wenn er NICHT am PC ist oder nur kurz davon weg geht, sondern dann wenn er auch "aufnahmefähig" ist. Bei meinem Freund kann ich mittlerweile 100%ig abschätzen wann ich ein schwieriges Thema ansprechen kann und dann auch ernsthaft mit ihm reden kann - und wann das unweigerlich in einem Streit enden würde.


ich spreche ja die Themen nicht an wenn er am PC sitzt. Ich spreche sie dann an wenn wir mal Ruhe haben und TV schauen. Meist kommt ja eh nur Blödsinn drin, also ist er aufnahmefähig, nur nicht kriftikfähig.

Ich versuche auch ruhig zu bleiben, aber weiß selbst wenn ich versuche ernst zu wirken wirke ich in meinen Augen ernst aber mein Freund nennt es süß oder knuddelbedürftig. Also entweder habe ich eine komplett falsche Selbstwahrnehmung oder er nimmt mich nicht ernst. Ich habe auch schon von anderen gehört dass ich nicht böse wirken kann. Ich weiß ja dass ich mit meinen 23 Jahren ein Gesicht wie eine 17 Jährige habe aber selbst die können ernst sein oder nicht?

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26. September 2013 um 13:40
In Antwort auf cookiebacke


Ich versuche zu differenzieren was nun wichtig ist und was nicht wichtig ist aber es gelingt mir nicht immer und meine Reaktionen darauf sind auch nicht sonderlich erfreulich.

Wie genau soll ich denn die Themen aus seiner Sicht betrachten können, wenn er mich nicht daran teilhaben lässt? Das eine Mal meinte er: er wäre keine Frau und wolle nicht alles ausreden, obwohl er vorher gesagt hat dass hier dicke Luft herrscht, seit geraumer Zeit. Das wollte er mich nicht mal erklären, weil er ja keine Frau ist?

Für ihn ist dann wichtig dass er seine Ruhe hat um nachzudenken, dass soll ich dann akzeptieren? Dann kann ich es leider auch gleich sein lassen mit ihm über ein problematisches Thema zu reden und es einfach hinnehmen, weil es ja eh zu nichts führt. Da wir uns ja nie aussprechen und nach 2, 3 Std. dann alles wieder angeblich i.O. und alles so weitergeht. Das kanns ja auch nicht sein.

Es geht mir grundsätzlich nicht darum wer was darf und wer was nicht darf. Aber wenn ich wirklich immer angemacht werde weil ich wirklich mal versuche die kalte Schulter zu zeigen um mich selbst irgendwie abzureagieren kann das doch auch nicht der Fall sein.

Ich versuche sogar hin und wieder zu schreiben, nur in einem Streit liest er keine Briefe von mir, da er meint ich könnte es ihm ja auch direkt sagen.

Ich kann doch auch nicht anders reagieren als ich es eben tue, sonst würde ich mich verstellen, nur damit Frieden herrscht.

Ich weiß langsam nicht mehr weiter, da es mir so vor kommt als würde ich wirklich immer das falsche Thema ansprechen, dann auch noch falsch reagieren und wenn er dann nach 2 Std. und meint "alles wieder i.O." ich dann nicht darauf eingehen kann und biestig werde.

Ganz simpel
ich habe diese Bücher mir geholt und gelesen, weil ich es vorher hätte gar nicht erklären KÖNNEN. Ich hätte nur eines ganz genau gewusst: mit jedem Versuch das zu tun, zu erklären, hätte ich es schlimmer gemacht, statt besser. Ja, solche Gespräche meide ich.

Ja, ich hatte auch immer das Gefühl, dass ich eigentlich immer nur das falsche sage, wenn es mal wirklich zählt.

Ja, mein Bedürfnis, "alles auszureden", liegt klar im negativen Bereich. Ich bin da auch keine Frau. Ich tue das *ausschliesslich* für meinen Mann und zwar erst seit dem ich mich bewusst und intensiv mit dem Thema beschäftigt habe. Schön und einfach oder gar so, dass es für mich etwas emotional verbessern würde, finde ich es immer noch nicht. Es ist ganz einfach nur anstrengend. Aber jetzt *kann* ich es machen und ich weiss auch endlich was da eigentlich "abgeht". - War vorher ganz einfach nicht der Fall.

Aber ich kann nicht für Eure Partner sprechen, ich kenne die ja gar nicht.

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26. September 2013 um 14:04
In Antwort auf cookiebacke

Ich
will weder streiten noch meinen Kopf durchsetzen. Ich will lediglich eine Klärung des Problems und das ist denke ich nur all zu verständlich.

Meine geistige Entwicklung kannst du auch nicht beurteilen, da dieses Problem hier nur ein Aspekt meines ganzen Geistes ist also kannst du auch nicht auf den Rest schlussfolgern...

Klar kann ich
da Dein Problem nicht der Grund meiner Schlußfolgerung ist.

"Klärung des Problems" nutzt Du doch nur als Euphemismus. Geklärt ist es. Dein Freund ist nur nicht Deiner Meinung.

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26. September 2013 um 14:08
In Antwort auf an0N_1189750099z


Mittlerweile schaff ich es ganz gut zu sortieren, ob es etwas ist was eigentlich echt nicht so tragisch ist... oder ob es (für mich) etwas enorm wichtiges ist, das ich nicht einfach so stehen lassen kann. Wenn mir dann, in dem Moment in dem ich klar ausdrücke ...
=> das klang in dem Beitrag, auf den ich geantwortet habe, aber ganz anders, da war diese Differenzierung nämlich nicht drin Daher war auch meine Reaktion anders.
Hervorragendes Beispiel, was einen Streit aus verschiedenen Perspektiven angeht, oder? Dir war ja klar, dass Du nicht immer so einen Terz machst - aber mir doch nicht

Wenn ich weiss, dass meinem Mann etwas wirklich wichtig ist, dann versuche ich auch seinen Weg zu gehen. Ich schaffe das genauso wenig immer wie er umgekehrt, aber es ist längst keine Gefahr für unsere Ehe mehr. Das Hauptproblem war aber nicht "Ignoranz" oder "Repektlosigkeit" oder "unter den Teppich kehren" sondern dass wir beide keine Ahnung hatten, wie viel anders das gleiche aus der Perspektive des anderen betrachtet aussieht.

Jeder Mensch bewertet die Situation, in der eine andere Person agiert grundsätzlich so, wie man sich selbst da fühlen würde und was für einen selbst die richtige Lösung wäre - und die Reaktionen eines anderen so, wie man sich fühlen würde, wenn man die gleiche Reaktion zeigt. - So lange man es nicht besser weiss, oder zumindest ganz deutlich und mehrfach die Erfahrung gemacht hat, dass buchstäblich Welten dazwischen liegen können, bei einem Thema, was man so einfach und selbstverständlich findet.

DAS war bei uns das Haupt-Problem. Er konnte mir 1000 mal sagen, dass das für ihn jetzt wichtig ist, ich konnte es nicht wirklich nachvollziehen, was das jetzt bedeutet. Weil es - vor allem emotional - ganz anders ist, als wenn mir etwas in diesem Bereich wichtig ist. Vor allem aber, weil der "Lösungsweg" ein anderer ist als bei mir. Also im zwischenmenschlichen Bereich, nicht auf das eigentliche Problem bezogen.

Statt dessen stand ich vor Reaktionen, wo ich mit einem Kreis aus gebratenen Fragezeichen ums Haupt nur noch bis "WTF... ?!?" kam. Ja, dann bin ich auch geflüchtet, weil faszinierender Weise hat jeder Versuch, die Fronten zu glätten, das Problem augenscheinlich verschlimmert. Jede Erklärung führte dazu, dass aus 10min "Problem klären" 2h wurden - ohne Klärung. Bis ich das Gefühl hatte, dass es irgendwie sowieso nur falsche Antworten zu geben scheint. Fein, solche Diskussionen führe ich nicht. Natürlich zieht man sich da auch ein paar Mal mehr zurück, als man müsste, fast jeder, dem ein paar mal der Fuss beim Laufen weh tat, wird das auch irgendwann mal als Ausrede (nicht zuletzt vor sich selbst) nutzen, um mal einfach faul und bequem zu sein.

einen auf "ich seh und hör jetzt einfach nichts mehr" machen
=> nun, ich sehe und höre da auch tatsächlich nichts mehr
Im Ernst: Ich habe doch ausdrücklich gesagt: weder der eine noch der andere ist im Recht. Also auch er nicht grundsätzlich - oder? Nein, ich habe nicht gesagt, dass das eine besser ist und das andere nicht. Ich habe sogar das Gegenteil gesagt.

Das mit "der kalten Schulter" bezog sich auf etwas anderes: Darauf, dass das keine Annäherung ist, kein auf den anderen eingehen, sondern nur eine Fortsetzung des gleichen Musters, des gleichen Konfliktes, des gleichen Verhaltens mit anderen Mitteln. Steht auch so da.
Da steht, dass ich das nicht als Ausdruck dafür werten würde, dass meine Position respektiert wird. Nicht mehr. Von "der darf das und ich nicht" war gar nicht die Rede

Jetzt ist das relativ nett und simpel, so etwas schriftlich und mit einer neutralen Person zu klären. (abgesehen davon, dass ich mich recht intensiv mit solchen Dingen beschäftigt habe und sie daher (denke ich) leichter erkenne) - aber in jedem Gespräch mit Deinem Partner kommt das genauso vor. Da ist es mündlich, man überdenkt das ganz anders (sprich viel weniger) als wenn man es schreibt. Es ist Echtzeit, man denkt nicht darüber nach, liest es nicht noch einmal, bevor man es "abschickt", kann es auch nicht noch einmal nachlesen - wie es steht, nicht wie man meint gehört zu haben (was ja hier exakt das Problem wäre), man ist persönlicher involviert, usw. usw. usw. - das Ergebnis ist, dass jeder von beiden wahrscheinlich "ganz klar gesagt hat, was er will" und nicht verstanden wurde. Da kann man auch mal das Interesse einer Neuauflage verlieren...

Dazu kommt, dass sich allein die Art, wie man "angemessen" über Probleme redet (und was man selbst demnach auch als "hilfreich" und "angemessen" empfindet), zwischen männlichen und weiblichen Mustern gravierend unterscheidet. Auch das war mir nicht klar. Ich habe reagiert, wie ich es eben für richtig hielt - und damit alles noch schlimmer gemacht, weil sich jemand, der nicht im gleichen Muster ist, davon im besten Falle nicht ernst genommen fühlt. => wieder so eine Stelle mit "ich habe das Gefühl, es gibt sowieso nur falsche Antworten".

Aber grundsätzlich eines: so lange wie Du in "aber der darf und ich nicht" denkst, hast Du es schwer, die Perspektive wirklich wechseln zu *können* statt nur zu glauben, dass Du es tust.

Es geht nicht...
.. darum, wer was darf und wer was nicht darf. Es geht darum dass der andere auch ruhig mal erkennen muss, dass nur weil er etwas als nicht gravierend oder wichtig betrachtet, es für einen selbst trotzdem eine große Rolle spielen kann - und er es als solches auch anerkennt (was du ja mittlerweile kannst). Ich finde es käme einer ziemlichen Selbstaufgabe gleich wenn man bei allen Themen, die der Partner keine Lust hat zu diskutieren, schluckt und sich denkt "er sieht das nicht als Problem, lassen wir's sein" und keinerlei Konsequenzen in irgendeiner Art auftauchen. Wenn mein Freund also wieder auf seiner Schiene ins Nirgendwo fährt (obwohl es ein "es muss unbedingt jetzt sofort geklärt werden"-Thema für mich ist) - dann braucht er auch nicht denken dass er nach ein paar Stunden angedackelt kommt und wir gemeinschaftlich so tun als wäre nichts gewesen.

Ich denke eben, und das schreibst du ja auch, dass sich beide Seiten da irgendwie zumindest versuchen müssen in den Partner hineinzuversetzen (oder deren Gefühlslage zumindest nicht als "die olle zickt doch nur wieder" abzutun). Ich versuche das, indem ich eben versuche abzuwägen ob ich die jeweile Thematik nun wirklich ausdiskutieren muss oder ob ich in einer Stunde vermutlich eh denke "wtf. was hab ich mir dabei nur wieder gedacht." Allerdings erwarte ich von meinem Partner dafür auch dass er mich ernst nimmt - das heisst wenn ich mal wirklich etwas ausdiskutieren muss, weil mein Seelenheil davon abhängt, dann möchte ich nicht ignoriert werden.

Das Tolle, liebe TE, ist dass du vermutlich auch mit unseren Ausführungen nicht sehr weit kommen wirst, solang dein Freund nicht anfängt dich ernst zu nehmen und zumindest versucht die jeweiligen Streitthemen ernst zu nehmen (btw, was sind das bei euch eigentlich für Themen?). Das hat übrigens nichts mit einem jugendlichen Aussehen zu tun, das nur mal am Rande, ich fürchte eher dass sein Verhalten einfach keine Konsequent hat. Zu flüchten und heikle Themen zu ignorieren ist ja nicht immer der unangenehmste Weg - funktioniert in 'ner Partnerschaft (ich hoffe da gibt mir avaras Recht) halt auch nicht immer, weil man ja schon irgendwie darauf achten sollte den anderen zu achten.

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26. September 2013 um 14:11
In Antwort auf cookiebacke


ich spreche ja die Themen nicht an wenn er am PC sitzt. Ich spreche sie dann an wenn wir mal Ruhe haben und TV schauen. Meist kommt ja eh nur Blödsinn drin, also ist er aufnahmefähig, nur nicht kriftikfähig.

Ich versuche auch ruhig zu bleiben, aber weiß selbst wenn ich versuche ernst zu wirken wirke ich in meinen Augen ernst aber mein Freund nennt es süß oder knuddelbedürftig. Also entweder habe ich eine komplett falsche Selbstwahrnehmung oder er nimmt mich nicht ernst. Ich habe auch schon von anderen gehört dass ich nicht böse wirken kann. Ich weiß ja dass ich mit meinen 23 Jahren ein Gesicht wie eine 17 Jährige habe aber selbst die können ernst sein oder nicht?

Was...
... sind das denn eigentlich üblicherweise für Streitthemen, bei denen er dann flüchtet und du dastehst wie der Ochs am Berg?

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26. September 2013 um 16:38

Ich kenne
die Klischee's keine Sorge. Einige stimmen andere nicht.

Aber danke für deine Meinung

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26. September 2013 um 16:39


Verwirrend, aber ich verstehe dich nun.

Ich hoffe ja dass wir nicht so viel streiten, aber wenn es dazu kommt, werde ich schauen wo da der Schalter vom Erwachsenen zum Kind umschaltet.

Danke dir

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26. September 2013 um 16:46
In Antwort auf zenzi_12143292

Es geht nicht...
.. darum, wer was darf und wer was nicht darf. Es geht darum dass der andere auch ruhig mal erkennen muss, dass nur weil er etwas als nicht gravierend oder wichtig betrachtet, es für einen selbst trotzdem eine große Rolle spielen kann - und er es als solches auch anerkennt (was du ja mittlerweile kannst). Ich finde es käme einer ziemlichen Selbstaufgabe gleich wenn man bei allen Themen, die der Partner keine Lust hat zu diskutieren, schluckt und sich denkt "er sieht das nicht als Problem, lassen wir's sein" und keinerlei Konsequenzen in irgendeiner Art auftauchen. Wenn mein Freund also wieder auf seiner Schiene ins Nirgendwo fährt (obwohl es ein "es muss unbedingt jetzt sofort geklärt werden"-Thema für mich ist) - dann braucht er auch nicht denken dass er nach ein paar Stunden angedackelt kommt und wir gemeinschaftlich so tun als wäre nichts gewesen.

Ich denke eben, und das schreibst du ja auch, dass sich beide Seiten da irgendwie zumindest versuchen müssen in den Partner hineinzuversetzen (oder deren Gefühlslage zumindest nicht als "die olle zickt doch nur wieder" abzutun). Ich versuche das, indem ich eben versuche abzuwägen ob ich die jeweile Thematik nun wirklich ausdiskutieren muss oder ob ich in einer Stunde vermutlich eh denke "wtf. was hab ich mir dabei nur wieder gedacht." Allerdings erwarte ich von meinem Partner dafür auch dass er mich ernst nimmt - das heisst wenn ich mal wirklich etwas ausdiskutieren muss, weil mein Seelenheil davon abhängt, dann möchte ich nicht ignoriert werden.

Das Tolle, liebe TE, ist dass du vermutlich auch mit unseren Ausführungen nicht sehr weit kommen wirst, solang dein Freund nicht anfängt dich ernst zu nehmen und zumindest versucht die jeweiligen Streitthemen ernst zu nehmen (btw, was sind das bei euch eigentlich für Themen?). Das hat übrigens nichts mit einem jugendlichen Aussehen zu tun, das nur mal am Rande, ich fürchte eher dass sein Verhalten einfach keine Konsequent hat. Zu flüchten und heikle Themen zu ignorieren ist ja nicht immer der unangenehmste Weg - funktioniert in 'ner Partnerschaft (ich hoffe da gibt mir avaras Recht) halt auch nicht immer, weil man ja schon irgendwie darauf achten sollte den anderen zu achten.

Nun...
du könntest recht haben. Ich habe ihm schon oft gesagt dass er mich nicht für voll nimmt. Er sagt immer das tut er voll und ganz. Ich versuche ja seit geraumer Zeit zu sagen "du wir streiten hier gleich aber das muss nicht sein, aber das muss geklärt werden", dann gehts es richtig los.

Aber ich verstehe auch nicht wieso er mich nicht für voll nimmt. Er sagt selbst immer ich hätte mehr erreicht, wäre zu gut für ihn blablabla... totaler Schwachsinn, ich liebe ihn ja und da ist das Bullshit, aber auf der anderen Seite nimmt er mich nicht für voll? Eigenartig. Ich meine du kennst ihn ja nicht und kannst dir sicher nur soweit was zusammen reimen wie du es von mir hörst. Verstehe mich nicht falsch er ist ein toller Kerl, hat viele tolle und gute Seiten, nur im Streiten ist er einfach immer mies, bzw. im diskutieren. Ist er evtl. noch zu unreif bzw. zu unerfahren? Bin ja seine erste richtige Freundin, lt. seinen Eltern die 2. aber das ist egal

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26. September 2013 um 16:47
In Antwort auf an0N_1189750099z

Ganz simpel
ich habe diese Bücher mir geholt und gelesen, weil ich es vorher hätte gar nicht erklären KÖNNEN. Ich hätte nur eines ganz genau gewusst: mit jedem Versuch das zu tun, zu erklären, hätte ich es schlimmer gemacht, statt besser. Ja, solche Gespräche meide ich.

Ja, ich hatte auch immer das Gefühl, dass ich eigentlich immer nur das falsche sage, wenn es mal wirklich zählt.

Ja, mein Bedürfnis, "alles auszureden", liegt klar im negativen Bereich. Ich bin da auch keine Frau. Ich tue das *ausschliesslich* für meinen Mann und zwar erst seit dem ich mich bewusst und intensiv mit dem Thema beschäftigt habe. Schön und einfach oder gar so, dass es für mich etwas emotional verbessern würde, finde ich es immer noch nicht. Es ist ganz einfach nur anstrengend. Aber jetzt *kann* ich es machen und ich weiss auch endlich was da eigentlich "abgeht". - War vorher ganz einfach nicht der Fall.

Aber ich kann nicht für Eure Partner sprechen, ich kenne die ja gar nicht.

Nun...
ich werde erst einmal schauen ob ich das ganze mit den Tipps die ich bereits erhalten habe in den Griff bekomme, dann werde ich schauen ob ich mir die Bücher besorge. Vll. ist es ja einfacher als gedacht mich zu ändern.

Aber riesen Dank

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26. September 2013 um 17:57

Hallo Heulsuse
Also erstens hat dein geflenne nicht mit "typisch Frau" oder "emotional süß" zu tun das liegt daran weil du noch im Kopf 4 jahre alt bist. Das ist aber normal deine Eltern haben dir ja keine liebe gezeigt. Es gibt immer Filme an denen Menschen weinen müssen aber das du auch bei filmen flennen musst die du schon oft gesehen hast finde ich nicht normal. Das es dein freund auch süß findet finde ich auch nicht normal wie kann man nur eine Frau süß finden die bei jeder Streiterei wie ein kind anfängt zu flennen? Oder die ständig wegen irgendwelchen Filmen heulen musst?? Waaaahhh ich will zu meiner Mami so würde es sich für mich anhören! Bei so ne heulsuse würde ich schreiend abhauen!! An seiner Stelle würde ich schluss machen!! Werd erwachsen du kindskopf

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27. September 2013 um 8:35
In Antwort auf viktor_12309968

Hallo Heulsuse
Also erstens hat dein geflenne nicht mit "typisch Frau" oder "emotional süß" zu tun das liegt daran weil du noch im Kopf 4 jahre alt bist. Das ist aber normal deine Eltern haben dir ja keine liebe gezeigt. Es gibt immer Filme an denen Menschen weinen müssen aber das du auch bei filmen flennen musst die du schon oft gesehen hast finde ich nicht normal. Das es dein freund auch süß findet finde ich auch nicht normal wie kann man nur eine Frau süß finden die bei jeder Streiterei wie ein kind anfängt zu flennen? Oder die ständig wegen irgendwelchen Filmen heulen musst?? Waaaahhh ich will zu meiner Mami so würde es sich für mich anhören! Bei so ne heulsuse würde ich schreiend abhauen!! An seiner Stelle würde ich schluss machen!! Werd erwachsen du kindskopf

Hätte man
alles durch gelesen hätte man gelesen dass ich nicht bei jeder Streitigkeit heule, aber das wird überlesen. Zu dem du heulen schreibst und nur weil ein paar Tränen fliesen nennt man das nicht heulen. Er findet es schlicht und weg nicht schlimm dass ich bei Filmen weine, man bzw. Frau zeigt halt Gefühle bei so etwas. Das hat rein gar nichts mit einem 4 Jährigen Kind zu tun, sondern einfach damit dass man sensiel ist. Wenn du wegen so einer Kleinigkeit Schluss machen würdest will ich definitiv nicht auf deiner anderen Seite stehen. Jeder Mensch ist anders, manche sind sensibel manche sind es weniger und andere gar nicht und andere ja die sind wie du. Im übrigen bezieht sich das Gefühle zeigen nicht auf jeden Film, sondern auf besonders traurige Filme bzw. Stellen. Nenne mir doch einmal einen Grund wieso ich bei einer Komödie weinen sollte? Ja klar da zeigt man Gefühle in dem man sich herzlichst auslacht, aber das ist es.

Lese ganz oder gar nicht. Wer nur einen Teil liest kann nicht schlussfolgern.

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28. September 2013 um 5:03


In einer Beziehung müssen beide Geschlechter dazulernen. Die Frau muss lernen, dass Männer "dichtmachen", wenn sie sich zu viel beklagen und der Mann muss lernen, auf ihre Gefühle einzugehen.

Guck Dir mal lange liierte Männer an, am besten bereits jenseits der 60. Die haben genau das schon gelernt. Deswegen kommen sie uns jungen Frauen wie nette Onkels vor oder sie sind tatsächlich liebevolle Großväter. Männer lernen schon dazu, aber es braucht einige Beziehungsjahre, glaube ich!

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13. Oktober 2013 um 13:55
In Antwort auf viktor_12309968

Hallo Heulsuse
Also erstens hat dein geflenne nicht mit "typisch Frau" oder "emotional süß" zu tun das liegt daran weil du noch im Kopf 4 jahre alt bist. Das ist aber normal deine Eltern haben dir ja keine liebe gezeigt. Es gibt immer Filme an denen Menschen weinen müssen aber das du auch bei filmen flennen musst die du schon oft gesehen hast finde ich nicht normal. Das es dein freund auch süß findet finde ich auch nicht normal wie kann man nur eine Frau süß finden die bei jeder Streiterei wie ein kind anfängt zu flennen? Oder die ständig wegen irgendwelchen Filmen heulen musst?? Waaaahhh ich will zu meiner Mami so würde es sich für mich anhören! Bei so ne heulsuse würde ich schreiend abhauen!! An seiner Stelle würde ich schluss machen!! Werd erwachsen du kindskopf


Ich dachte bei solchen foren, geht es darum jemanden zu helfen, dem es sowieso schlecht geht und nicht obendrauf noch jemand fertig zumachen.
Pockern isr auch eine Methode um probleme zu verdrängen.

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