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Warum soll man sich verbiegen

5. Mai 2006 um 15:02 Letzte Antwort: 6. Mai 2006 um 20:21

Hallo Ihr Lieben,

ich habe eigentlich mal eine Frage:

Weshalb soll mann/frau sich eigentlich immer irgendwie verbiegen in einer Partnerschaft.
Jeder Mensch geht freiwillig irgendeine Partnerschaft ein (abgesehen von den fingierten etc.). Aber die meisten sind doch wirklich freiwillig in einer Partnerschaft.
Und anstatt den Partner den Menschen sein zu lassen, der er ist, wollen wir ihn immer irgendwie verändern, weil uns dies nicht passt oder das.
Es gibt doch das schöne Sprichwort: Drum prüfe wer sich ewig bindet.
Ich würde gern Eure Meinung dazu hören....
Müssen wir Frauen immer die mama spielen??
Müssen Männer immer Fussball spielen?? Nur mal so zur Anregung.
Ich denke darüber ernsthaft nach, will ich einen Menschen an meiner Seite der sich nur für mich verbiegen würde? Schürt man damit nicht Unzufriedenheit?
Ich habe das mit einer Freundin diskutiert, weil es Ihr nicht passt, dass Ihr Mann 3x die Woche zum Schwimmen geht, und wir haben uns die Köpfe heissgeredet, weil ich nicht ihrer Meinung war.( Jetzt ist sie auch sauer auf mich)
Ich will keinen Mann der sich verbiegt, was sagt Ihr dazu.
Lex

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5. Mai 2006 um 15:25

Hey Lex....
ich lasse meinen Freund wie er ist und er nimmt mich so wie ich bin. Das funktioniert einwandfrei und gibt uns ein gutes Gefühl.

Ich muß sagen, dass ich früher anders war, nicht so locker und geduldig. Bin im Alter entspannter geworden und habe gelernt, dass Jeder sich selbst gehört und sein Stück Freiheit benötigt.

LG Sanfte39

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6. Mai 2006 um 6:16

3. Weg
Ich denke das Verbiegen/Verändern falsch in diesem Zusammenhang ist. Bevor man in einer Beziehung ist geht jeder seinen eigenen Weg. Man braucht auf niemanden Rücksicht nehmen und kann seinen Tag so gestalten wie man möchte.
In einer Beziehung gibt es aber nicht mehr nur sein eigenes Leben, sondern diese 2. Person. Es ist mit Sicherheit falsch, wenn man seinen eigenen Weg/sein eigenes Leben komplett aufgibt, oder meint weitermachen zu können wie bisher.
Ich sehe es eher so das es den eigenen Weg und den gemeinsamen Weg gibt. Der eigene Weg endet dort, wo man den Partner verletzt, und der gemeinsame Weg hört dort auf, wo es an den Charakter oder Einstellungen des anderen geht.

Jeder hat weiterhin seine Freundschaften die auch gepflegt werden (auch ohne Partner), man hat eigene Hobbys, ganz persönliche Interessen, aber zu dem Ganzen gehört auch die Rücksicht auf den anderen Menschen.

Wir sind zwar nicht mehr zusammen, aber wir arbeiten beide daran das es wieder etwas wird. Ich verwöhne ihn, und mach ihm morgens um 3 seinen Kaffee für die Arbeit, weil ers nur selten schafft. Wenn er dann Abends fix und fertig von der Arbeit heim kommt fordere ich nicht meine Streicheleinheiten direkt ein, sondern stelle ihm das Essen hin. Warum auch nicht? Es macht ihn glücklich, und für mich ist es nun wirklich kein Beinbruch.
Er geht gerne auf Kunstausstellungen, ich eher weniger. Ja und? Dann geh ich mit ihm halt hin, und er begleitet mich dann auf Reitturniere, obwohl er gar nichts damit anfangen kann.
Das ist alles ein Geben und Nehmen. Solange ich damit klar komme und glücklich bin, kann ich es doch machen? Das hat doch nichts mit verändern oder verbiegen zu tun, nur weil ich auf ihn zu gehe und etwas opfere, und er es für mich macht.

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6. Mai 2006 um 13:34
In Antwort auf ute_11961106

3. Weg
Ich denke das Verbiegen/Verändern falsch in diesem Zusammenhang ist. Bevor man in einer Beziehung ist geht jeder seinen eigenen Weg. Man braucht auf niemanden Rücksicht nehmen und kann seinen Tag so gestalten wie man möchte.
In einer Beziehung gibt es aber nicht mehr nur sein eigenes Leben, sondern diese 2. Person. Es ist mit Sicherheit falsch, wenn man seinen eigenen Weg/sein eigenes Leben komplett aufgibt, oder meint weitermachen zu können wie bisher.
Ich sehe es eher so das es den eigenen Weg und den gemeinsamen Weg gibt. Der eigene Weg endet dort, wo man den Partner verletzt, und der gemeinsame Weg hört dort auf, wo es an den Charakter oder Einstellungen des anderen geht.

Jeder hat weiterhin seine Freundschaften die auch gepflegt werden (auch ohne Partner), man hat eigene Hobbys, ganz persönliche Interessen, aber zu dem Ganzen gehört auch die Rücksicht auf den anderen Menschen.

Wir sind zwar nicht mehr zusammen, aber wir arbeiten beide daran das es wieder etwas wird. Ich verwöhne ihn, und mach ihm morgens um 3 seinen Kaffee für die Arbeit, weil ers nur selten schafft. Wenn er dann Abends fix und fertig von der Arbeit heim kommt fordere ich nicht meine Streicheleinheiten direkt ein, sondern stelle ihm das Essen hin. Warum auch nicht? Es macht ihn glücklich, und für mich ist es nun wirklich kein Beinbruch.
Er geht gerne auf Kunstausstellungen, ich eher weniger. Ja und? Dann geh ich mit ihm halt hin, und er begleitet mich dann auf Reitturniere, obwohl er gar nichts damit anfangen kann.
Das ist alles ein Geben und Nehmen. Solange ich damit klar komme und glücklich bin, kann ich es doch machen? Das hat doch nichts mit verändern oder verbiegen zu tun, nur weil ich auf ihn zu gehe und etwas opfere, und er es für mich macht.

Das hilft mir gerade auch ne Runde
Die unterschiedlichen Wege. Ich bin auch der Ansicht, dass es MEINEN Weg gibt, dann den Weg der Partnerin/des Partners und eben den GEMEINSAMEN Weg.Der gemeinsame Weg ist in meinen Augen die Überschneidung der beiden individuellen Wege - also klasse!
Problematisch wird es, wenn die eine Seite plötzlich ihren Weg sucht und ein Stück, nämlich die funktionierende Beziehung, dafür opfert anstatt einen Anker zu haben, wo Ruhe ist. Mir ist klar, dass das Finden des Weges dann auch die Trennung nach sich ziehen kann, auf der anderen Seite ist es bei uns gerade in erster Linie die Angst wirklich den EIGENEN Weg zu gehen, der eben nicht den Vorstellungen/Wünschen der Eltern entspricht. Sich nun darauf einzuschießen bedeutet einerseits Ruhe, aber eben auch nur 50% Glück.
Ich kann das nicht einfach akzeptieren, weiß allerdings, dass ich nicht viel tun kann, denn ich habe diesen Weg bereits zurückgelegt. Sich von den Vorstellungen anderer zu lösen, weil es einem dann besser geht, ist ein heavy Schritt, aber ein ganz wichtiger und Zufriedenheit bringender!
else.

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6. Mai 2006 um 13:44

Ich finde aber
man kann auf die Wünsche des anderen eingehen...also dass man sich so auf der mitte trifft/kompromiss.
Ich find in einer beziehung sollte man oder muss man auch kompromisse finden und zu sagen, dazu bin ich nicht bereit,da müsste ich mich ändern, find ich nicht toll

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6. Mai 2006 um 14:39

Ich
hab mich in meinen mann verliebt, so wie er ist und nicht wie er sein könnte.
warum sollte er sich für mich verbiegen? wenn er seine hobbys z.b. nicht mehr ausleben dürfte, dann wäre er auf die dauer nicht glücklich, was hätte ich davon?
wenn er eine seiner charaktereigenschaften verlieren würde, wer er nicht mehr der mensch, den ich liebe, nämlich mit all seinen macken und kanten.

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6. Mai 2006 um 14:47

Nö, würd ich nicht
.. man sollte sich nie für einen Menschen verbiegen.. aber man muss halt manchmal kompromisse eingehn wenn es was ernstes is..
da man nicht immer einer meinung sein kann.. und man ja nicht will das eine beziehung an sowas zerbricht.
aber verbiegen sollte man sich nie.

lg

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6. Mai 2006 um 15:02
In Antwort auf idith_12930927

Nö, würd ich nicht
.. man sollte sich nie für einen Menschen verbiegen.. aber man muss halt manchmal kompromisse eingehn wenn es was ernstes is..
da man nicht immer einer meinung sein kann.. und man ja nicht will das eine beziehung an sowas zerbricht.
aber verbiegen sollte man sich nie.

lg

Ich habe mich auch nicht verbogen ...
... liebe meine Ex wie sie ist - mit allen Macken. Ich liebe sie bedingungslos und freue mich einfach, wenn es ihr gut geht. Sie konnte das nicht mehr ertragen, weil sie anders aufgewachsen ist. Zuwendung bekam sie nur dann, wenn sie etwas "geleistet" hatte. Ich müsste mich verbiegen, wenn ich Bedingungen für die Liebe definieren würde.
else.

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6. Mai 2006 um 18:30
In Antwort auf zisel_12107768

Das hilft mir gerade auch ne Runde
Die unterschiedlichen Wege. Ich bin auch der Ansicht, dass es MEINEN Weg gibt, dann den Weg der Partnerin/des Partners und eben den GEMEINSAMEN Weg.Der gemeinsame Weg ist in meinen Augen die Überschneidung der beiden individuellen Wege - also klasse!
Problematisch wird es, wenn die eine Seite plötzlich ihren Weg sucht und ein Stück, nämlich die funktionierende Beziehung, dafür opfert anstatt einen Anker zu haben, wo Ruhe ist. Mir ist klar, dass das Finden des Weges dann auch die Trennung nach sich ziehen kann, auf der anderen Seite ist es bei uns gerade in erster Linie die Angst wirklich den EIGENEN Weg zu gehen, der eben nicht den Vorstellungen/Wünschen der Eltern entspricht. Sich nun darauf einzuschießen bedeutet einerseits Ruhe, aber eben auch nur 50% Glück.
Ich kann das nicht einfach akzeptieren, weiß allerdings, dass ich nicht viel tun kann, denn ich habe diesen Weg bereits zurückgelegt. Sich von den Vorstellungen anderer zu lösen, weil es einem dann besser geht, ist ein heavy Schritt, aber ein ganz wichtiger und Zufriedenheit bringender!
else.

Kenn ich doch irgendwo her
Mein Ex war genauso. Als wir zusammengekommen sind war von seiner Seite nichts. Absolutes Mamakind, was Mama sagt wird schon stimmen, und nur was Mama denkt ist wichtig. Durch mich ist er jetzt soweit, dass er sogar dem Drängen seiner Mutter nicht nachgibt wieder nach Hause zu ziehen. Er hat seine Eltern sogar mal abgeschossen für mich, als ihn seine Mutter vor die Wahl gestellt hat.
Na ja, auch Männer ändern sich, wollt ich damit sagen.

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6. Mai 2006 um 19:31
In Antwort auf ute_11961106

Kenn ich doch irgendwo her
Mein Ex war genauso. Als wir zusammengekommen sind war von seiner Seite nichts. Absolutes Mamakind, was Mama sagt wird schon stimmen, und nur was Mama denkt ist wichtig. Durch mich ist er jetzt soweit, dass er sogar dem Drängen seiner Mutter nicht nachgibt wieder nach Hause zu ziehen. Er hat seine Eltern sogar mal abgeschossen für mich, als ihn seine Mutter vor die Wahl gestellt hat.
Na ja, auch Männer ändern sich, wollt ich damit sagen.

Vielleicht sind Frauen da anstrengender ...
... denn ich habe es offensichtlich nicht hinbekommen, wobei es mir nie darum ging, mich dazwischen zu drängen. Es geht auch nicht um alltägliche Dinge wie Alltag mit Orga und Co, sondern um die Tatsache, dass die Tochter eine Frau liebt. Und dies kann sie ihren Eltern nicht sagen, weil sie dann scheinbar keine Anerkennung finden wird - Anerkennung, die sie nur mit dem richtigen Mann an ihrer Seite bekommen wird - aber eben nicht sie alleine und um welchen Preis?!?
Mir tut das einfach nur weh - einmal mein Trennungsschmerz und auf der anderen Seite das Weglaufen vor dem Glück ...
else.

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6. Mai 2006 um 20:21
In Antwort auf zisel_12107768

Vielleicht sind Frauen da anstrengender ...
... denn ich habe es offensichtlich nicht hinbekommen, wobei es mir nie darum ging, mich dazwischen zu drängen. Es geht auch nicht um alltägliche Dinge wie Alltag mit Orga und Co, sondern um die Tatsache, dass die Tochter eine Frau liebt. Und dies kann sie ihren Eltern nicht sagen, weil sie dann scheinbar keine Anerkennung finden wird - Anerkennung, die sie nur mit dem richtigen Mann an ihrer Seite bekommen wird - aber eben nicht sie alleine und um welchen Preis?!?
Mir tut das einfach nur weh - einmal mein Trennungsschmerz und auf der anderen Seite das Weglaufen vor dem Glück ...
else.

Ach so
Das ist natürlich schwierig. Nur, was macht man wenn die Eltern irgendwann nicht mehr sind? Dann steht man da und hat nie wirklich gelebt. Jeder führt sein eigenes Leben und muss es so gestalten, wie er glücklich ist. Die Eltern müssen das Leben nicht leben und spüren nicht den Schmerz.
Wenn man den Eltern wirklich wichtig ist, und es nicht nur darum geht was die Nachbarn vielleicht denken, nehmen sie es hin.
Und generell sagt man doch eigentlich, dass man sich nie vor die Wahl stellen lassen darf, und wenn nicht für die Person entscheiden die es macht.

Ich würd da in jedem Fall ein klärendes Gespräch führen und deutlich sagen das ich mit dieser Frau leben möchte und nur so glücklich bin.
Wenn sie wirklich den Kontakt abbrechen ist es zwar schmerzhaft, aber besser als sich das ganze Leben versauen lassen.

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