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Warum scheitern gerade nach vielen gemeinsamen Jahren so viele Beziehungen?

7. Februar 2007 um 17:39

Sehr viele Menschen erzählen von Beziehungsproblemen, nach vielen gemeinsamen Jahren!
Man hat sovieles gemeinsam gemacht, Höhen und Tiefen geschafft, Kinder grossgezogen und plötzlich geht einer der Partner fremd.
Die ganze heile Welt zerbricht!
Warum ist das so?

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7. Februar 2007 um 17:46

Nach ein paar
Jahren ist die Leidenschaft einfach abgenutzt. Dann kommt ein anderer Mensch vorbeispaziert und die Hormone drehen durch...

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7. Februar 2007 um 18:24

The grass is always greener...
on the other side - ein schöner Sprichwort für diesen Fall.

Irgendwo gibt immer was "besseres/aufregenderes/schöneres"

Wenn man sich gegenseitig (angeblich) so gut kennt, vieles gemeinsam durchgestanden hat, diverse gemeinsame "Projekte" sprich Eigenheim, Kinder etc. hinter sich gebracht hat, und die Zeit gekommen ist, sich mal zu entspannen, merkt man dass Spannung, die Leidenschaft weniger geworden ist.

Die heile Welt zerbricht in dem Fall wo einer der Partner fremd geht, dadurch dass das gemeinsam Geschafftes für einen Abenteuer ins Neuland auf Spiel gesetzt wurde. Als ob es nichts zu bedeuten hätte. Oder der Betrug macht die gemeinsame Jahren zu nichte für den Betrogenen, und immerhin reden wir hier in solchen Fällen von bestimmt ein paar Jahrzehnte...

So denke ich es jedenfalls.

LG Tess.

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7. Februar 2007 um 18:37

Hallo Widdericks,
das mit dem Holz ist ein schöner Vergleich. Nur wirf mal immer wieder das selbe Stück Holz ins Feuer...... - so ähnlich ist es doch auch in einer langen Partnerschaft. Du KANNST es gar nicht über einen langen Zeitraum hinweg knisternd halten.

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7. Februar 2007 um 19:26
In Antwort auf myf_11895328

Nach ein paar
Jahren ist die Leidenschaft einfach abgenutzt. Dann kommt ein anderer Mensch vorbeispaziert und die Hormone drehen durch...

Wie sagt man wenn in der körpermitte
etwas zu hitzig wird chaltet das gehirn aus...ggg

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7. Februar 2007 um 19:27
In Antwort auf anaconda94

Wie sagt man wenn in der körpermitte
etwas zu hitzig wird chaltet das gehirn aus...ggg

Schaltet
war gemeint-Tippf.
der geist ist willig,das Fleisch aber schwach...

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8. Februar 2007 um 8:07

Liebe glutorange,
viel von dem was du geschrieben hast ist auch aus meiner sicht richtig so. wir sind lebewesen mit einer evolution im hintergrund und daher sind wir stark davon beeinflusst - oft mehr als uns lieb ist und wir uns selbst eingestehn wollen. einer sache möchte ich aber wiedersprechen und zwar dem mit dem alterslimit fürs heiraten, denn alter schützt nicht vor torheit und auch du wirst paare kennen, die sich jenseits deiner grenze trennten. weiters sehe ich da keine großen unterschied beim trennungsscherz ob eine formale ehe besteht oder nicht, sondern es hängt wohl viel, viel stärker von den gefühlen in der beziehung ab. die restlichen sachen sind nur randbedingungen, die man natürlich auch regeln muss, aber das muss man so und so.
viele grüße

ps: zu einem grundsätzlich anderem ansatz als der paarbeziehung scheinen wir menschen nicht geeignet zu sein, denn sonst hätte es sich wohl durchgesetzt.

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9. Februar 2007 um 14:25
In Antwort auf anaconda94

Schaltet
war gemeint-Tippf.
der geist ist willig,das Fleisch aber schwach...

@anne und @anaconda
Hallo,

ihr habt aber ein pessimistisches Weltbild! Ob da nicht vielleicht gar nicht das reale Leben sondern die eigenen überzogenen Erwartungen Schuld sind?

Beim Stöbern hier im Untreue-Forum ist mir aufgefallen, daß in vielen Partnerschaften, die hier beschrieben werden, von Anfang an der Wurm drin war. Beim Ausgangsposting ist die Beziehung meist noch OK, bei Nachfragen kommen immer mehr Punke ans Tageslicht, die dem Poster am Partner nicht gefallen. Häufig sind es Eigenschaften, die eigentlich nichts mit "Abnutzung" zu tun haben, sondern die dem Partner eben eigen sind. Und die erkennt man nicht erst nach 15 Jahren Ehe, sondern meist am dritten Tag des Kennens (mal überspitzt). Aber in einer Mischung aus Unzurechnungsfähigkeit und Ignoranz werden alle Signale ausgeblendet und man beginnt eine Partnerschaft mit einem Menschen der eigentlich nicht zu einer Partnerschaft mit uns passt. Und warum? Weil das Gefühl des Verliebtseins doch so schön ist! Und manchmal hat man wirklich das Gefühl da wird das Gefühl des Verliebtseins geliebt und nicht der Mensch dahinter.

Ich glaube uns allen fehlt eine gehörige Portion Realismus in der Partnerwahl. Und natürlich das Wissen, daß die "Schmetterlinge im Bauch" ein Ausnahme-Gefühl sind. Das menschliche Glück hängt nicht davon ab wie oft und wie lange ich verliebt war, sondern ob ich in der Lage bin, eine auf Respekt und Vertrauen basierende Beziehung aufzubauen.

Es gibt viele Beziehungen (die natürlich nie in einem Forum erzählt werden) die der "Abnutzung nach ein paar Jahren" entgehen, nicht weil die Partner zaubern können sondern weil sie aus der Verliebtheit eine Partnerschaft gestalten. Weil sie den Partner nicht als "Glücksgaranten" für ihr Leben sehen, weil sie von Anfang an auch die "schweren Zeiten" im Blick haben.


Gruß

Hans

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10. März 2007 um 0:37
In Antwort auf daniel_12916908

@anne und @anaconda
Hallo,

ihr habt aber ein pessimistisches Weltbild! Ob da nicht vielleicht gar nicht das reale Leben sondern die eigenen überzogenen Erwartungen Schuld sind?

Beim Stöbern hier im Untreue-Forum ist mir aufgefallen, daß in vielen Partnerschaften, die hier beschrieben werden, von Anfang an der Wurm drin war. Beim Ausgangsposting ist die Beziehung meist noch OK, bei Nachfragen kommen immer mehr Punke ans Tageslicht, die dem Poster am Partner nicht gefallen. Häufig sind es Eigenschaften, die eigentlich nichts mit "Abnutzung" zu tun haben, sondern die dem Partner eben eigen sind. Und die erkennt man nicht erst nach 15 Jahren Ehe, sondern meist am dritten Tag des Kennens (mal überspitzt). Aber in einer Mischung aus Unzurechnungsfähigkeit und Ignoranz werden alle Signale ausgeblendet und man beginnt eine Partnerschaft mit einem Menschen der eigentlich nicht zu einer Partnerschaft mit uns passt. Und warum? Weil das Gefühl des Verliebtseins doch so schön ist! Und manchmal hat man wirklich das Gefühl da wird das Gefühl des Verliebtseins geliebt und nicht der Mensch dahinter.

Ich glaube uns allen fehlt eine gehörige Portion Realismus in der Partnerwahl. Und natürlich das Wissen, daß die "Schmetterlinge im Bauch" ein Ausnahme-Gefühl sind. Das menschliche Glück hängt nicht davon ab wie oft und wie lange ich verliebt war, sondern ob ich in der Lage bin, eine auf Respekt und Vertrauen basierende Beziehung aufzubauen.

Es gibt viele Beziehungen (die natürlich nie in einem Forum erzählt werden) die der "Abnutzung nach ein paar Jahren" entgehen, nicht weil die Partner zaubern können sondern weil sie aus der Verliebtheit eine Partnerschaft gestalten. Weil sie den Partner nicht als "Glücksgaranten" für ihr Leben sehen, weil sie von Anfang an auch die "schweren Zeiten" im Blick haben.


Gruß

Hans

Widdericks
auch wenn man sich vornimmt, in guten wie in schlechten zeiten zusammenzuhalten, dann kann es schon passieren, das einer der partner überfordert ist.
du hast wirklich keine ahnung vom leben?

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10. März 2007 um 10:05
In Antwort auf daniel_12916908

@anne und @anaconda
Hallo,

ihr habt aber ein pessimistisches Weltbild! Ob da nicht vielleicht gar nicht das reale Leben sondern die eigenen überzogenen Erwartungen Schuld sind?

Beim Stöbern hier im Untreue-Forum ist mir aufgefallen, daß in vielen Partnerschaften, die hier beschrieben werden, von Anfang an der Wurm drin war. Beim Ausgangsposting ist die Beziehung meist noch OK, bei Nachfragen kommen immer mehr Punke ans Tageslicht, die dem Poster am Partner nicht gefallen. Häufig sind es Eigenschaften, die eigentlich nichts mit "Abnutzung" zu tun haben, sondern die dem Partner eben eigen sind. Und die erkennt man nicht erst nach 15 Jahren Ehe, sondern meist am dritten Tag des Kennens (mal überspitzt). Aber in einer Mischung aus Unzurechnungsfähigkeit und Ignoranz werden alle Signale ausgeblendet und man beginnt eine Partnerschaft mit einem Menschen der eigentlich nicht zu einer Partnerschaft mit uns passt. Und warum? Weil das Gefühl des Verliebtseins doch so schön ist! Und manchmal hat man wirklich das Gefühl da wird das Gefühl des Verliebtseins geliebt und nicht der Mensch dahinter.

Ich glaube uns allen fehlt eine gehörige Portion Realismus in der Partnerwahl. Und natürlich das Wissen, daß die "Schmetterlinge im Bauch" ein Ausnahme-Gefühl sind. Das menschliche Glück hängt nicht davon ab wie oft und wie lange ich verliebt war, sondern ob ich in der Lage bin, eine auf Respekt und Vertrauen basierende Beziehung aufzubauen.

Es gibt viele Beziehungen (die natürlich nie in einem Forum erzählt werden) die der "Abnutzung nach ein paar Jahren" entgehen, nicht weil die Partner zaubern können sondern weil sie aus der Verliebtheit eine Partnerschaft gestalten. Weil sie den Partner nicht als "Glücksgaranten" für ihr Leben sehen, weil sie von Anfang an auch die "schweren Zeiten" im Blick haben.


Gruß

Hans

Lieber Hans,
vielen Dank für deinen Beitrag, kann mich nur anschließen. Ich denke auch, oft liegt der Ursprung der Probleme nicht am Konzept einer langjährigen Partnerschaft an sich, sondern an den unrealistischen Erwartungen an eine lange Beziehung.

Wenn man in diesem Forum so liest, hat man natürlich den Eindruck, Beziehungen gehen alle irgendwann kaputt und jede Partnerschaft, in der man nicht dauerhaft mit einer rosaroten Brille herumläuft und die Hormone verrückt spielen, ist ausgelutscht und nur noch eine Zweckbeziehung. Dinge wie gewachsene Vertrautheit, ein gemeinsam aufgebautes Leben, das Zusammenwachsen und auch jenseits der Verliebtheitsphase ein aufmerksames und achtsames Miteinander zu pflegen, schwierige Phasen gemeinsam zu meistern, werden vollkommen geringgeschätzt. Klar, all das hört sich vielleicht weniger spannend an, ist sicher auch mehr Arbeit, wird den Beteiligten aber oft mehr "Erfüllung" bringen, als das ständige Jagen nach dem Hormonkick und der danach oft folgende Absturz in die Realität, zumindest für viele Leute.

Kommt natürlich immer drauf an, was man erwartet und sicher gibt es Leute, für die ständig wechselnde Partnerschaften das bessere Konzept sind, weil sie sich nur binden können/wollen, solange die hormonelle Anziehungskraft sehr stark ist und mit den Enttäuschungen, die eine gesunde Bindung zu einem nahen Menschen unweigerlich mit sich bringt, nicht umgehen können.

Was mir aber oft auffällt, ist die Diskrepanz zwischen den Erwartungen und dem, was man dann letztendlich bereit ist zu leben. Da wird einerseits von der großen Liebe geträumt, von dem Partner, mit dem man ewig glücklich ist, andererseits ist jedes Problem schon ein Trennungsgrund und nach wenigen Jahren geht das Schielen nach dem nächsten, vermeintlich besseren Partner los. Oder es wird dem Verflossenen hinterhergeheult.

Ich kenne durchaus Paare, die seit langen Jahren zusammen sind und die ich als "glücklich" bezeichnen würde (wobei man natürlich nie weiß, wie es bei denen wirklich aussieht). Die haben auch ihre Schwierigkeiten, da ist wenig von der großen einzigartigen Liebe die Rede, sondern auch viel von Problemen, von Auseinandersetzungen, von Unterschieden. Vielleicht würden diese Beziehungen von anderen auch als langweilig, eingefahren oder konfliktbeladen bezeichnet werden.
Aber diese Paare sagen von innenheraus "Ja" zueinander, mit allem Drum und Dran, sie setzen sich ein, immer wieder. Der Wunsch nach einer festen langjährigen Bindung, einem geteilten gemeinsamen Lebensweg, ist ja trotz allem in vielen Menschen tief verankert, auch wenn das viele hier versuchen, wegzureden.

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10. März 2007 um 17:57

Weil sich jeder Mensch im Laufe des Lebens sich verändert..
und manche Paar verändern sich in so unterschiedlichen Richtungen, dass das einfach nicht mehr geht und dann scheitern halt Beziehungen.

Die ganze heile Welt bricht bei einer Trennung ganz sicher nicht zusammen, denn die hat es längst zu diesem Zeitpunkt nicht mehr gegeben. Sonst wäre die Beziehung ja nicht auseinander gegangen...

Sag das auch nicht leichtfertig, denn ich hab so was auch schon hinter mir.

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10. März 2007 um 18:02

OK....

Gehen wir noch ein paar hundert Jahre zurück. Da dauerte eine Ehe im Schnitt 3 - 4 Jahre weil sie durch den Tod geschieden wurde und solange halten unsere Ehen ja auch.

Fremdgegangen wurde früher auch schon. D. h. die Qualität der Ehe hat sich nicht verschlechtert: Nur, wie du sagst, die gesellschaftlichen und kirchen Zwänge sind wegefallen, die Frau ist finanziell vom Mann nicht mehr abhängig und zieht dann oft die Konsequenzen. Früher war das anders. Da bedeutete eine Scheidung für eine Frau oft nicht nur das gesellschaftliche sondern auch das finanzielle AUS. Da konnte eine Frau froh sein, wenn es "nur" beim Betrügen blieb.

Ob das besser war als heute ist Ansichtssache.

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12. März 2007 um 1:07

Eifersüchtig auf die Jungen die aus dem Haus gehen
Das war auch für mich eine böse Erfahrung. Mein Mann ging vor drei Jahren zum 1.Mal fremd. Ohne Vorankündigung!!!! Mich traf regelrecht der Schlag. Er gab mir an allem die Schuld, ist ja auch leichter denn ad wird ja nicht gleich am Bild des so

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12. März 2007 um 14:07

Weil einem viele Dinge nicht bewußt sind ...
Wer lehrt einen, dass alles sich immerwährend weiter entwickelt und nichts bleibt wie es ist?

Wer die Notwendigkeit, etwas zu tun, nicht erkennt, wird auch nichts tun und sich erst mal dem angenehmen Zustand hingeben.

Ich glaube, dass es vielfach daran liegt, dass Paare nicht genügend aufeinander achten und dann irgendwann feststellen, dass sie Lichtjahre voneinander entfernt sind.

LG

Larsen

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12. März 2007 um 14:15
In Antwort auf helmut_12550923

Weil einem viele Dinge nicht bewußt sind ...
Wer lehrt einen, dass alles sich immerwährend weiter entwickelt und nichts bleibt wie es ist?

Wer die Notwendigkeit, etwas zu tun, nicht erkennt, wird auch nichts tun und sich erst mal dem angenehmen Zustand hingeben.

Ich glaube, dass es vielfach daran liegt, dass Paare nicht genügend aufeinander achten und dann irgendwann feststellen, dass sie Lichtjahre voneinander entfernt sind.

LG

Larsen

Hi larsen....
so ist es wohl. und hinterher kommt der große katzenjammer, weil viele erst merken, dass es schief gelaufen ist, wenn sich längst nix mehr ändern lässt.

VORHER reden, reden, aufeinander zugehen, nicht nur sein eigenes süppchen kochen .... dann klappt es auch noch HINTERHER !!

viel schlimmer noch, wenn bereits eine beziehung gescheitert ist, und der betroffene beim nächsten mal immer noch nix dazugelernt hat. dumm ist dann, wer einen fehler zweimal macht !!!!


l.g.

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