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Warum sagen Männer es nicht wenn sie ein Problem haben?

11. Oktober 2008 um 11:09 Letzte Antwort: 11. Oktober 2008 um 12:32

hi!

Mein Freund hat sich die letzten Tage etwas komisch benommen, wenn ich ihn drauf an spreche, sagt er das er nix hat.

Dann am Mittwoch rückt er mit der Sprache raus, ihm gehts nicht gut weil er schon wieder im Minus auf dem Konto ist.

Und ich hab mir schon gedanken drüber gemacht ob ich etwas falsch gemacht hätte, nur weils er nicht sagen kann was los ist.

Nun meine Frage: Warum können Männer nicht einfach drüber sprechen wenn sie ein Problem haben?

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11. Oktober 2008 um 11:25

Von Männern wird doch
immer erwartet, dass sie ihre Probleme alleine auf die Reihe bekommen.
Sie möchten auch nicht zugeben, dass sie Probleme haben und, dass die Partnerin sich ihretwegen Sorgen macht möchten sie auch nicht.

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11. Oktober 2008 um 11:40

Extrem guter Beitrag!
Dem ist nichts mehr hinzuzufügen und da ist nichts falsch zu verstehen!
Ich bin überwältigt!

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11. Oktober 2008 um 11:56
In Antwort auf kuschro

Von Männern wird doch
immer erwartet, dass sie ihre Probleme alleine auf die Reihe bekommen.
Sie möchten auch nicht zugeben, dass sie Probleme haben und, dass die Partnerin sich ihretwegen Sorgen macht möchten sie auch nicht.

Was denn nun?
Erwartet die Frau nun, dass der Mann seine Probleme alleine löst oder will er sie nicht belasten? Das sind doch 2 Paar Schuhe. Die meisten Frauen wollen doch helfen und fragen deshalb, ob oder was ihm quersitzt.
Gut, die Threadstellerin wollte in diesem Fall nur wissen, ob sie etwas falsch gemacht hat und nicht, ob er generell Sorgen hat, aber das ist wieder ein anderer Fall.
Allgemein gilt aber auch, dass Geldprobleme in einer Beziehung besprochen werden sollten, je nach Umständen, und das dient dann der Beziehungskultur und hat was mit sozialer und emotionaler Integrität zu tun.

....Gesprächskultur...würg!... sollten wir in unseren engen Beziehungen diese Neandertalermarotten nicht mal hinter uns lassen?

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11. Oktober 2008 um 12:05
In Antwort auf katie_11987178

Was denn nun?
Erwartet die Frau nun, dass der Mann seine Probleme alleine löst oder will er sie nicht belasten? Das sind doch 2 Paar Schuhe. Die meisten Frauen wollen doch helfen und fragen deshalb, ob oder was ihm quersitzt.
Gut, die Threadstellerin wollte in diesem Fall nur wissen, ob sie etwas falsch gemacht hat und nicht, ob er generell Sorgen hat, aber das ist wieder ein anderer Fall.
Allgemein gilt aber auch, dass Geldprobleme in einer Beziehung besprochen werden sollten, je nach Umständen, und das dient dann der Beziehungskultur und hat was mit sozialer und emotionaler Integrität zu tun.

....Gesprächskultur...würg!... sollten wir in unseren engen Beziehungen diese Neandertalermarotten nicht mal hinter uns lassen?

Alle funktionieren nach einem
ihnen anerzogenen und auch durch persönliche Erfahrungen weiterentwickelten Schema. Mädchen werden anders erzogen als Jungs und selbst wenn die Erziehung so ähnlich wie möglich geschieht dann prägen einen die sozialen Kontakte die eine lange Zeit überwiegend gleichgeschlechtlich sind. Und da lernt man als Junge eben sich keine Blöße zu geben, keine Schwäche zu zeigen sonst erntet man Häme! Also löst man das Problem alleine. Außerdem lernt man aber auch (oder wird einem, bewusst oder unbewusst) beigebracht, die Partnerin vor Sorge oder Not zu bewahren. Das ist im gesellschaftlichen Bild des Mannes verankert. Sind somit keine 2 Paar Schuhe sondern hängt zusammen.

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11. Oktober 2008 um 12:16
In Antwort auf kuschro

Alle funktionieren nach einem
ihnen anerzogenen und auch durch persönliche Erfahrungen weiterentwickelten Schema. Mädchen werden anders erzogen als Jungs und selbst wenn die Erziehung so ähnlich wie möglich geschieht dann prägen einen die sozialen Kontakte die eine lange Zeit überwiegend gleichgeschlechtlich sind. Und da lernt man als Junge eben sich keine Blöße zu geben, keine Schwäche zu zeigen sonst erntet man Häme! Also löst man das Problem alleine. Außerdem lernt man aber auch (oder wird einem, bewusst oder unbewusst) beigebracht, die Partnerin vor Sorge oder Not zu bewahren. Das ist im gesellschaftlichen Bild des Mannes verankert. Sind somit keine 2 Paar Schuhe sondern hängt zusammen.

Das kommt mir...
...aber sehr veraltet vor, dieses Erziehungs- und Entwicklungsmuster.
Die Thraedstellerin ist 18, ich schätze ihr Freund wird auch so um den Dreh sein...hm.
Mir fällt noch was ein: könnte der Unwillen der Männer über Probleme zu reden nicht auch was mit Bequemlichkeit zu tun haben? In dem Sinne, dass sie einfach keine Lust auf Problemgespräche haben? Nicht falsch verstehen...ich kann es ja sogar verstehen

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11. Oktober 2008 um 12:32
In Antwort auf katie_11987178

Das kommt mir...
...aber sehr veraltet vor, dieses Erziehungs- und Entwicklungsmuster.
Die Thraedstellerin ist 18, ich schätze ihr Freund wird auch so um den Dreh sein...hm.
Mir fällt noch was ein: könnte der Unwillen der Männer über Probleme zu reden nicht auch was mit Bequemlichkeit zu tun haben? In dem Sinne, dass sie einfach keine Lust auf Problemgespräche haben? Nicht falsch verstehen...ich kann es ja sogar verstehen

Ok ich bin ehrlich:
Nein das kommt mir nicht veraltet vor denn wir wenn ich meinen Werdegang kritisch betrachte komme ich auf genau diese Möglichkeiten warum ich bin wie ich bin, bei den Dingen die ich gut finde an mir und bei den Dingen die ich an mir nicht mag, weil die in meiner frühen Jugend hätten viel besser laufen können.

Und ja ich denke das ist ein Punkt der wahscheinlich auch eine Rolle spielt. Männer haben einfach keine Lust Problemgespräche zu führen. Am Ende müssen sie sich von jemandem den sie sehr gerne haben auch noch Vorwürfe anhören die sie sich wahrscheinlich eh schon selbst machen. Also bleibt die Klappe ohne große Not halt zu!

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