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Warum sabotiere ich immer meine Beziehungen?

14. März um 1:05

Zwischen mir (24) und meiner Freundin (22) lief eigentlich bisher alles ziemlich gut. Wir sind seit etwa 10 Monaten zusammen und es hat eigentlich immer super harmoniert. Streit kam kaum auf, weil wir beide keine Lust drauf haben. Meine Freundin ist meistens auch super flexibel und entspannt.
Nur irgendwie scheint mir diese Harmonie in letzter Zeit auf den Keks zu gehen. Jedenfalls fängt sie an, mich zu nerven. Eigenschaften, die ich an ihr bisher gemocht habe – z. B. dass sie immer voller Energie ist – kommen mir auf einmal nervig vor - plötzlich macht es den Anschein, dass sie einfach nur unruhig ist.

In letzter Zeit ist sie ziemlich gestresst und dadurch sensibler als sonst. Da ich auf sie genervter als sonst reagiere, ergibt das eine böse Mischung: Ich bin garstig und sie weint.

Plötzlich bin ich zurückversetzt in meine vorherige Beziehung. Meine damalige Freundin war von so aus schon sehr sensibel und konnte irgendwann meine verletztenden Worte nicht mehr ertragen. Mir fehlt oft die Empathie. Nach einem Streit wird mir ihre Perspektive vorher klar, aber bis dahin bin ich sehr auf Autopilot. Ich kann dann oft gar nicht anders handeln. 

Das tut mir auch Leid, aber irgendwie bin ich einfach so. Ich dachte bisher, meine jetzige Freundin kommt darauf klar. Aber es zeigt sich: Niemand kommt darauf klar.

Habe irgendwie das Gefühl, dass ich allein sterben werde.

Oder sind diese Angriffe nur meine Taktik um die Beziehung beenden zu lassen, weil ich mir nicht eingestehe, dass die Beziehung gelaufen ist?

Eigentlich will ich mit meiner Freundin zusammen bleiben. Warum bin ich häufig aber so gemein zu ihr? Warum kann ich nicht der Anker sein, den sie sich wünscht?

Vielleicht habt ihr ja einige Anregungen

LG
lonelymonely

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14. März um 9:10

Guten Morgen,

mit diesem Thread zeigst Du ja gerade, dass Du eben doch empathiefähig bist, Du reflektierst, das ist doch schon mal positiv. Schwierige Phasen hat jede Beziehung mal... und vielleicht bist Du einfach mit gewissen Situationen gerade überfordert, manchmal hilft es dann eben, sich ein wenig zurück zu ziehen, zu sporteln, den Kopf freizukriegen. Der Biorhythmus ist eben so. Es gibt Momente, da könnte ich die Welt umarmen, dann gibt es Tage / Stunden, da bin ich so voller Emotionen und komme kaum zurecht. Ich versuche mittlerweile gewisse Situationen nicht allzu sehr zu bewerten und es anzunehmen.
Was mich allerdings mittlerweile nervt - ich bin öfter mal in Psychologieforen unterwegs - dass sofort diese Narzissmus-Diagnosen gestellt werden. Mittlerweile macht es für mich den Anschein, dass es nur so von Narzissten wimmelt.
Narzissten würden denke ich nicht auf die Idee kommen, sich in einem Forum Hilfe zu holen, da sie garnicht dazu in der Lage sind zu erkennen, dass es an Ihnen liegt, die anderen sind grundsätzlich schuld.

Vielleicht solltest Du einfach mal darüber nachdenken, ob es bei Euch im Moment zu eng ist. Ihr seid ja gerade einmal 10 Monate zusammen, da trennt sich bekanntlich die Spreu vom Weizen, also ob Eure Beziehung Bestand hat. Horch einfach mal in Dich hinein und versuche, Deine Freundin ein wenig daran teilhaben zu lassen, reden ist dann recht wichtig.

 

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14. März um 12:10
In Antwort auf lonelymonely

Zwischen mir (24) und meiner Freundin (22) lief eigentlich bisher alles ziemlich gut. Wir sind seit etwa 10 Monaten zusammen und es hat eigentlich immer super harmoniert. Streit kam kaum auf, weil wir beide keine Lust drauf haben. Meine Freundin ist meistens auch super flexibel und entspannt.
Nur irgendwie scheint mir diese Harmonie in letzter Zeit auf den Keks zu gehen. Jedenfalls fängt sie an, mich zu nerven. Eigenschaften, die ich an ihr bisher gemocht habe – z. B. dass sie immer voller Energie ist – kommen mir auf einmal nervig vor - plötzlich macht es den Anschein, dass sie einfach nur unruhig ist.

In letzter Zeit ist sie ziemlich gestresst und dadurch sensibler als sonst. Da ich auf sie genervter als sonst reagiere, ergibt das eine böse Mischung: Ich bin garstig und sie weint.

Plötzlich bin ich zurückversetzt in meine vorherige Beziehung. Meine damalige Freundin war von so aus schon sehr sensibel und konnte irgendwann meine verletztenden Worte nicht mehr ertragen. Mir fehlt oft die Empathie. Nach einem Streit wird mir ihre Perspektive vorher klar, aber bis dahin bin ich sehr auf Autopilot. Ich kann dann oft gar nicht anders handeln. 

Das tut mir auch Leid, aber irgendwie bin ich einfach so. Ich dachte bisher, meine jetzige Freundin kommt darauf klar. Aber es zeigt sich: Niemand kommt darauf klar.

Habe irgendwie das Gefühl, dass ich allein sterben werde.

Oder sind diese Angriffe nur meine Taktik um die Beziehung beenden zu lassen, weil ich mir nicht eingestehe, dass die Beziehung gelaufen ist?

Eigentlich will ich mit meiner Freundin zusammen bleiben. Warum bin ich häufig aber so gemein zu ihr? Warum kann ich nicht der Anker sein, den sie sich wünscht?

Vielleicht habt ihr ja einige Anregungen

LG
lonelymonely

Lass dich mal von einem Psychiater untersuchen, was man da bei dir machen kann. Vielleicht gibt es Hilfe für dich. So darfst du jedenfalls nicht weitermachen.

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14. März um 13:10
In Antwort auf lonelymonely

Zwischen mir (24) und meiner Freundin (22) lief eigentlich bisher alles ziemlich gut. Wir sind seit etwa 10 Monaten zusammen und es hat eigentlich immer super harmoniert. Streit kam kaum auf, weil wir beide keine Lust drauf haben. Meine Freundin ist meistens auch super flexibel und entspannt.
Nur irgendwie scheint mir diese Harmonie in letzter Zeit auf den Keks zu gehen. Jedenfalls fängt sie an, mich zu nerven. Eigenschaften, die ich an ihr bisher gemocht habe – z. B. dass sie immer voller Energie ist – kommen mir auf einmal nervig vor - plötzlich macht es den Anschein, dass sie einfach nur unruhig ist.

In letzter Zeit ist sie ziemlich gestresst und dadurch sensibler als sonst. Da ich auf sie genervter als sonst reagiere, ergibt das eine böse Mischung: Ich bin garstig und sie weint.

Plötzlich bin ich zurückversetzt in meine vorherige Beziehung. Meine damalige Freundin war von so aus schon sehr sensibel und konnte irgendwann meine verletztenden Worte nicht mehr ertragen. Mir fehlt oft die Empathie. Nach einem Streit wird mir ihre Perspektive vorher klar, aber bis dahin bin ich sehr auf Autopilot. Ich kann dann oft gar nicht anders handeln. 

Das tut mir auch Leid, aber irgendwie bin ich einfach so. Ich dachte bisher, meine jetzige Freundin kommt darauf klar. Aber es zeigt sich: Niemand kommt darauf klar.

Habe irgendwie das Gefühl, dass ich allein sterben werde.

Oder sind diese Angriffe nur meine Taktik um die Beziehung beenden zu lassen, weil ich mir nicht eingestehe, dass die Beziehung gelaufen ist?

Eigentlich will ich mit meiner Freundin zusammen bleiben. Warum bin ich häufig aber so gemein zu ihr? Warum kann ich nicht der Anker sein, den sie sich wünscht?

Vielleicht habt ihr ja einige Anregungen

LG
lonelymonely

Wenn niemand auf deine Art klar kommt, dann liegt das Problem nicht nur in eurer Beziehung und speziell an deiner Freundin, sondern an dir selbst. 

Wer zum Geier weiß, ob es eine Taktik von dir ist die Beziehung zu beenden oder vielleicht doch nicht. Das müsstest du doch wohl selbst am Besten wissen. Ein Mann mit Eiern würde schluss machen, wenn er merkt, dass die Frau nicht zu ihm passt und NICHT durch irgendwelche verbalen Angriffe den Partner quälen. Warum bleibst du bei der Frau, wenn du nicht mal weißt, warum du so handelst? 

Wenn sie dich nur noch nervt, dann ist das ein Zeichen dafür, dass du dir eine andere Frau suchen musst bzw. deinen Freiraum brauchst. 

Du musst nicht der Anker sein, den sie sich wünscht, d.h. du musst dich nicht verstellen nur um ihr zu zeigen, dass du sie liebst. Warum versuchst du ihr etwas zu zeigen was du nicht kannst? Anstatt dir irgendein Shit einzureden sieh zu, dass du weiter segelst. 

Deine fehlende Emphatie und deine "garstigkeit" werden dir noch weitere Frauen vergraulen. Denk lieber drüber nach, wie du dies in den Griff bekommst, anstatt wie du ein "besserer Anker" für deine Freundin sein kannst. 
 

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