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Warum nehmen sich Frauen Männer mit Altlasten"...

21. Dezember 2019 um 16:27 Letzte Antwort: 23. Dezember 2019 um 9:51

wenn sie es nicht akzeptieren können?

Hallo....wie seht ihr das denn?

Mein Sohn ist jetzt fast 9 Jahre alt und er ist nicht das leibliche Kind von meinem Mann.
Endlich habe ich vor Gericht den Unterhalt und den Unterhaltsrückstand der letzten 3 Jahre durchgeboxt.
Der Unterhalt wurde festgelegt und tituliert...der Rückstand beträgt 10000 Euro. Mein Anwalt hat ihn angeschrieben und nochmal die Summe vom Unterhalt und eine zusätzliche Rate von mindestens 100 Euro genannt, damit er die Rückstände abstottern kann. Mein Anwalt hat ihn auch darauf aufmerksam gemacht, dass die Pfändung eingeleitet wird, wenn er nicht mit den Zahlungen anfängt.
Gemeldet hat er sich nicht und gezahlt auch nicht...also wurde die Lohnpfändung eingeleitet und das Gericht hat den Selbstbehalt dementsprechend gering eingestuft, der Gerichtsvollzieher ist zum Arbeitgeber gegangen und pfändet ihm alles über dem Selbstbehalt (der ist echt nicht hoch) weg.

Letzte Woche kam ein Anruf von meinem Anwalt. Der Erzeuger möchte ein Gespräch. Gut, dann machen wir das. 
Gestern war das Gespräch und der Erzeuger brachte seine Frau, seine Tochter und seine Mutter mit. 
Kaum war ich im Raum, schimpften Mutti und Ehefrau auf mich ein, dass ich den Mann wie eine Weihnachtsgans ausnehmen will. Ich habe dann gesagt, dass ich das nicht vor dem 2jährigen Kind klären werden und mein Anwalt versuchte die Damen zu überzeugen, dass seine Sekretärin auf das Kind aufpasst.

Kaum war das Kind raus, brach die Ehefrau in Tränen aus, dass ihre Kinder jetzt hungern müssen, weil wir so viel Geld verlangen. Sie hätte noch eine Tochter aus ihrer ersten Beziehung, für die sie keinen Unterhalt bekommt...der Ex würde zu wenig verdienen. Unterhaltsvorschuss bekommt sie auch nicht, weil sie verheiratet ist. Mutter und Ehefrau beschimpften mich weiter, dass ich doch gefälligst aus deren Leben verschwinden, die Familie in Ruhe lassen und die Pfändung zurücknehmen soll. Ich würde sie an die Grenze des Existenzminimums bringen, wenn der gute Mann Unterhalt und auch noch Rückstände zahlen soll (das scheint das Gericht anders zu sehen).
Die letzten Jahre hätten wir es ja auch ohne Unterhalt geschafft...das war ihre Aussage.

Mein Anwalt hat ihnen dann versucht zu erklären, dass der Erzeuger nicht für "fremde" Kinder aufkommen muss. Nur für seine eigenen Kinder und davon hat er 2 und das wurde bei den Berechnungen auch alles mit einbezogen.
Das haben die beiden Frauen nicht verstanden oder sie wollten es nicht verstehen...ich bin die Böse, die der Familie Geld aus der Tasche ziehen will.
Ich habe mich gar nicht auf die Diskussion eingelassen und bin nach kurzer Zeit gegangen.

Der Erzeuger sass die ganze Zeit eingeigelt auf seinem Stuhl und hat nichts gesagt. Ich hätte mich mit ihm unterhalten und wir hätten eine Lösung gefunden (wie gesagt...im Schreiben von meinem Anwalt stand, dass er den Unterhalt und eine Rate von wenigstens 100 Euro zahlen sollte. Das wäre bei seinem Verdienst nicht schwer gewesen. Wahrscheinlich hätte er sich darauf auch eingelassen, wenn seine Frau nicht dagegen gewesen wäre. Nun hat er die Pfändung am Hals und er zahlt eine viel viel höhere Rate.

Was ich mich frage....warum nimmt man sich dann einen Mann, der schon ein Kind hat und für dieses natürlich unterhaltspflichtig ist?
Mich hat doch auch keiner die letzten 9 Jahre gefragt, wie ich es ohne Unterhalt und Unterhaltsvorschuss geschafft habe. Ich bin halt voll arbeiten gewesen, damit alles läuft. 

Man hört und liest es ja oft (auch immer mal wieder im Babyforum), dass die neue Frau über die Ex schimpft, weil sie Unterhalt fürs Kind verlangt. 
Wenn ich so ein Problem damit habe, dann nimmt man sich doch nicht so einen Mann und setzt auch noch weiter Kinder in die Welt. Die Logik ist mir zu hoch.

Ich will mir doch das Geld nicht einstecken...das steht meinem Sohn zu. 
Ehrlich...ich kann solche Reaktionen nicht nachvollziehen.

Das einzige, was die Damen erreicht haben...die Pfändung bleibt in dieser Höhe bestehen. Ist bestimmt nicht schön und wenn der Herr Erzeuger es nicht schafft mit mir oder meinem Anwalt zu reden, wird das auch so bleiben.
Ich wäre ja für die 100 Euro Rate, aber darauf scheint keiner eingehen zu wollen.

Sehe ich das zu hart? Wenn ich die Pfändung zurücknehme, dann sehe ich keinen Cent...weder Unterhalt noch Rückstand. Das will ich auch nicht.

Liebe Grüsse
Carpe
 

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21. Dezember 2019 um 22:49
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In Antwort auf bar_sinister19

Es wäre interessant wie lange ihr ein Paar wart. Wie war eure Beziehung? War es eine fixe Beziehung mit Zukunft und Kinderplanung zu einem späteren Zeitpunkt oder was lockeres? 

Und glaube mir genau so wie es die böse Neue gibt, gibt es die böse Ex. Du nimmst aus deiner Position, die böse Neuen wahr. 
 

Wieso nehme ich die böse Neue wahr?
Die Neue interessiert mich gar nicht. Mich interessiert das Recht auf Unterhalt. Unterhalt, der durch ein Gericht festgelegt und eingetreibt wird.
Die Kinder gingen mir nahe, da diese nichts dafür können und die Reaktionen der Eltern ausbaden müssen. Man pfändet ihm den Arsch weg, weil er seit Jahren streigt und die Kinder müssen es ausbaden. Schulden häufen sich immer mehr, weil er ein Gerichtsverfahren nach dem anderen mitnimmt.

Unsere damalige Beziehung hat auch nichts mit dem Unterhalt zutun. Ich akzeptiere es, dass er keinen Umgang möchte. Es wäre sein Recht, aber wenn er dieses nicht wahrnehmen möchte, dann ist es auch für meinen Sohn besser, dass er kein Interesse hat.

Dieses fehlende Interesse, die fehlende Bindung und unsere ehemalige Beziehung hat auch rein gar nichts mit dem Unterhalt zutun.
Er hat das Recht auf Umgang und die Pflicht Unterhalt zu zahlen. Nur weil er das eine nicht will, wird ihm das andere nicht abgenommen.

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21. Dezember 2019 um 16:59

Da ist etwas schiefgegangen in der Erziehung. Die Frauen, die dich interessieren, sind sehr wahrscheinlich in eine Rolle hineinerzogen worden, die der der aufopferungsvollen Maria ähnelt. Die Mutter, die gibt und nie etwas für sich verlangt. Freilich sind Söhne dann auch nicht viel anders erzogen. Frauen haben Männern nachzurennen und ihnen zu dienen. Das ist ungesund. Obwohl wir mit Kirchen nicht mehr so viel zu tun haben, schlagen sich religiöse Ansichten doch immer wieder in Politik und Medien nieder. Soviel allgemein dazu und noch nicht bis ans Ende erzählt. 

Ja, solche Frauen können einem leidtun. Der einzige, auf den sie einreden sollten, wäre der Mann, der seinen Vaterpflichten nicht nachkommt. Das wollen sie aber auch nicht, er hat ja mal eben ein anderes Kind gemacht. Sie glauben in dir vielleicht ein leichtes Ziel zu haben, sie versuchen sich mit dir zu messen, an sonstwas bei dir zu appellieren, letztlich um geltendes Recht so zu manipulieren. Wenn Frauen in der Art auf Frauen eindreschen, weißt du schon, dass da kein Selbstbewusstsein ist. 
Alles total verdreht. Feminin ist, wenn Frau etwas EMPFÄNGT, weißt du. 

Leider ist er auch nicht der einzige Mensch in Deutschland, der ganz viel Sex sieht, aber nicht weiß, dass beim Sex Kinder entstehen können.
Und jetzt rollt meine Kugel zu dir: Das wäre deine Aufgabe gewesen, trotz Massenaufgeilung (vgl. die braven Konservativen oben, Maria), ihn darüber aufzuklären. Kannst du dir kein Kind vorstellen, dann kein Sex, verschwinde. 

Das Geld gehört dem Kind. Versuche dich mit interessanteren Themen zu befassen. 
 

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21. Dezember 2019 um 17:27

Nein, du siehst das nicht zu hart. 

Das Verhalten des Erzeugers, seiner Mutter und seiner Ehefrau ist beschämend. 

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21. Dezember 2019 um 17:59
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In Antwort auf carpe3punkt0

wenn sie es nicht akzeptieren können?

Hallo....wie seht ihr das denn?

Mein Sohn ist jetzt fast 9 Jahre alt und er ist nicht das leibliche Kind von meinem Mann.
Endlich habe ich vor Gericht den Unterhalt und den Unterhaltsrückstand der letzten 3 Jahre durchgeboxt.
Der Unterhalt wurde festgelegt und tituliert...der Rückstand beträgt 10000 Euro. Mein Anwalt hat ihn angeschrieben und nochmal die Summe vom Unterhalt und eine zusätzliche Rate von mindestens 100 Euro genannt, damit er die Rückstände abstottern kann. Mein Anwalt hat ihn auch darauf aufmerksam gemacht, dass die Pfändung eingeleitet wird, wenn er nicht mit den Zahlungen anfängt.
Gemeldet hat er sich nicht und gezahlt auch nicht...also wurde die Lohnpfändung eingeleitet und das Gericht hat den Selbstbehalt dementsprechend gering eingestuft, der Gerichtsvollzieher ist zum Arbeitgeber gegangen und pfändet ihm alles über dem Selbstbehalt (der ist echt nicht hoch) weg.

Letzte Woche kam ein Anruf von meinem Anwalt. Der Erzeuger möchte ein Gespräch. Gut, dann machen wir das. 
Gestern war das Gespräch und der Erzeuger brachte seine Frau, seine Tochter und seine Mutter mit. 
Kaum war ich im Raum, schimpften Mutti und Ehefrau auf mich ein, dass ich den Mann wie eine Weihnachtsgans ausnehmen will. Ich habe dann gesagt, dass ich das nicht vor dem 2jährigen Kind klären werden und mein Anwalt versuchte die Damen zu überzeugen, dass seine Sekretärin auf das Kind aufpasst.

Kaum war das Kind raus, brach die Ehefrau in Tränen aus, dass ihre Kinder jetzt hungern müssen, weil wir so viel Geld verlangen. Sie hätte noch eine Tochter aus ihrer ersten Beziehung, für die sie keinen Unterhalt bekommt...der Ex würde zu wenig verdienen. Unterhaltsvorschuss bekommt sie auch nicht, weil sie verheiratet ist. Mutter und Ehefrau beschimpften mich weiter, dass ich doch gefälligst aus deren Leben verschwinden, die Familie in Ruhe lassen und die Pfändung zurücknehmen soll. Ich würde sie an die Grenze des Existenzminimums bringen, wenn der gute Mann Unterhalt und auch noch Rückstände zahlen soll (das scheint das Gericht anders zu sehen).
Die letzten Jahre hätten wir es ja auch ohne Unterhalt geschafft...das war ihre Aussage.

Mein Anwalt hat ihnen dann versucht zu erklären, dass der Erzeuger nicht für "fremde" Kinder aufkommen muss. Nur für seine eigenen Kinder und davon hat er 2 und das wurde bei den Berechnungen auch alles mit einbezogen.
Das haben die beiden Frauen nicht verstanden oder sie wollten es nicht verstehen...ich bin die Böse, die der Familie Geld aus der Tasche ziehen will.
Ich habe mich gar nicht auf die Diskussion eingelassen und bin nach kurzer Zeit gegangen.

Der Erzeuger sass die ganze Zeit eingeigelt auf seinem Stuhl und hat nichts gesagt. Ich hätte mich mit ihm unterhalten und wir hätten eine Lösung gefunden (wie gesagt...im Schreiben von meinem Anwalt stand, dass er den Unterhalt und eine Rate von wenigstens 100 Euro zahlen sollte. Das wäre bei seinem Verdienst nicht schwer gewesen. Wahrscheinlich hätte er sich darauf auch eingelassen, wenn seine Frau nicht dagegen gewesen wäre. Nun hat er die Pfändung am Hals und er zahlt eine viel viel höhere Rate.

Was ich mich frage....warum nimmt man sich dann einen Mann, der schon ein Kind hat und für dieses natürlich unterhaltspflichtig ist?
Mich hat doch auch keiner die letzten 9 Jahre gefragt, wie ich es ohne Unterhalt und Unterhaltsvorschuss geschafft habe. Ich bin halt voll arbeiten gewesen, damit alles läuft. 

Man hört und liest es ja oft (auch immer mal wieder im Babyforum), dass die neue Frau über die Ex schimpft, weil sie Unterhalt fürs Kind verlangt. 
Wenn ich so ein Problem damit habe, dann nimmt man sich doch nicht so einen Mann und setzt auch noch weiter Kinder in die Welt. Die Logik ist mir zu hoch.

Ich will mir doch das Geld nicht einstecken...das steht meinem Sohn zu. 
Ehrlich...ich kann solche Reaktionen nicht nachvollziehen.

Das einzige, was die Damen erreicht haben...die Pfändung bleibt in dieser Höhe bestehen. Ist bestimmt nicht schön und wenn der Herr Erzeuger es nicht schafft mit mir oder meinem Anwalt zu reden, wird das auch so bleiben.
Ich wäre ja für die 100 Euro Rate, aber darauf scheint keiner eingehen zu wollen.

Sehe ich das zu hart? Wenn ich die Pfändung zurücknehme, dann sehe ich keinen Cent...weder Unterhalt noch Rückstand. Das will ich auch nicht.

Liebe Grüsse
Carpe
 

Erst einmal.....das Geld steht dir und deinem Sohn zu. Du hast ihm jede Chance gegeben, den Rueckstand verträglich abzubezahlen...es war seine Entscheidung das nicht zu nutzen. 

Jetzt geht es eben so. Es ist seine Verbindlichkeit....er hätte dafuer sorgen müssen, dass es nie so weit kommt. Alles was jetzt passiert hat er selber verschuldet. 

Die Altlast bei diesem Mann sehe ich mi hat in seinem Kind, sondern in seiner Verantwortungslosigkeit seinem Kind gegenüber. 

Mein Mann hatte 3 Kinder als ich ihn kennengelernt habe. Ich habe die Kinder nie als Altlasten empfunden. Mir war aber immer klar, dass sie seine Verantwortung sind, auch seine finanzielle Verantwortung. 

 

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21. Dezember 2019 um 18:48

Was ich eben auch sehe und warum ich dann eben auch kein Verständnis mehr zeigen will:
Er lernt ja auch nicht aus seinen Fehlern. Sie beklagen sich über die finanzielle Situation, aber sehen auch nicht, dass sie sich immer mehr Kosten aufhalsen. Es ist ja nicht nur der Unterhalt und die Rückstände. Das Gericht wird ja auch Geld sehen wollen. Mein Anwalt legt ihm auch die Kosten auf.
Hätte er das alles über das Jugendamt gemacht (auf die Schiene habe ich es ja zuerst versucht), dann wären ihm auch keine Kosten entstanden. Er wollte aber keine Unterlagen einreichen, also habe ich mir alles per Stufenklage mit einem Anwalt eingeklagt.

Man hätte meinen sollen, dass er aus der Klage zur Vaterschaftsanerkennung etwas gelernt hat. Da hat er sich schon über die Gerichtskosten beklagt. Dann ist er trotzdem so dämlich und lässt es wieder auf eine Klage ankommen.

Mir tun die Kinder in dieser Fanilie auch leid, aber das ist nicht mein Problem. Ich war schon viel zu lange zu nachsichtig.
Er hatte alle Möglichkeiten und hat sich für die harte Variante entschieden.
Und es ist auch nicht so, dass er mit seinem Verdienst am Hungertuch nagt...im Gegenteil. 

Er hat gehofft, dass man ihm die Rückstände nicht wegpfänden kann (das ist das einzige was er gesagt hat in diesem Gespräch). Er hat sich verrechnet, weil er davon ausgegangen ist, dass er den üblichen Selbstbehalt, seine Frau  sie hat aber selbst Arbeit und zählt nicht mit rein), seine Tochter und die erste Tochter seiner Frau (ist vollkommen irrelevant) berechnet bekommt. Wenn man den Unterhalt von meinem Sohn dazu rechnet, dann wäre nichts mehr übrig.
Nur richtet sich das Gericht bei einer Pfändung von Kindesunterhalt nicht nach der Freigrenze. Das Gericht legt den Selbstbehalt selbst fest und der ist weit unter dem normalen Selbstbehalt.

Da sage ich mir dann auch wieder: selbst Schuld!

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21. Dezember 2019 um 19:04
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In Antwort auf carpe3punkt0

wenn sie es nicht akzeptieren können?

Hallo....wie seht ihr das denn?

Mein Sohn ist jetzt fast 9 Jahre alt und er ist nicht das leibliche Kind von meinem Mann.
Endlich habe ich vor Gericht den Unterhalt und den Unterhaltsrückstand der letzten 3 Jahre durchgeboxt.
Der Unterhalt wurde festgelegt und tituliert...der Rückstand beträgt 10000 Euro. Mein Anwalt hat ihn angeschrieben und nochmal die Summe vom Unterhalt und eine zusätzliche Rate von mindestens 100 Euro genannt, damit er die Rückstände abstottern kann. Mein Anwalt hat ihn auch darauf aufmerksam gemacht, dass die Pfändung eingeleitet wird, wenn er nicht mit den Zahlungen anfängt.
Gemeldet hat er sich nicht und gezahlt auch nicht...also wurde die Lohnpfändung eingeleitet und das Gericht hat den Selbstbehalt dementsprechend gering eingestuft, der Gerichtsvollzieher ist zum Arbeitgeber gegangen und pfändet ihm alles über dem Selbstbehalt (der ist echt nicht hoch) weg.

Letzte Woche kam ein Anruf von meinem Anwalt. Der Erzeuger möchte ein Gespräch. Gut, dann machen wir das. 
Gestern war das Gespräch und der Erzeuger brachte seine Frau, seine Tochter und seine Mutter mit. 
Kaum war ich im Raum, schimpften Mutti und Ehefrau auf mich ein, dass ich den Mann wie eine Weihnachtsgans ausnehmen will. Ich habe dann gesagt, dass ich das nicht vor dem 2jährigen Kind klären werden und mein Anwalt versuchte die Damen zu überzeugen, dass seine Sekretärin auf das Kind aufpasst.

Kaum war das Kind raus, brach die Ehefrau in Tränen aus, dass ihre Kinder jetzt hungern müssen, weil wir so viel Geld verlangen. Sie hätte noch eine Tochter aus ihrer ersten Beziehung, für die sie keinen Unterhalt bekommt...der Ex würde zu wenig verdienen. Unterhaltsvorschuss bekommt sie auch nicht, weil sie verheiratet ist. Mutter und Ehefrau beschimpften mich weiter, dass ich doch gefälligst aus deren Leben verschwinden, die Familie in Ruhe lassen und die Pfändung zurücknehmen soll. Ich würde sie an die Grenze des Existenzminimums bringen, wenn der gute Mann Unterhalt und auch noch Rückstände zahlen soll (das scheint das Gericht anders zu sehen).
Die letzten Jahre hätten wir es ja auch ohne Unterhalt geschafft...das war ihre Aussage.

Mein Anwalt hat ihnen dann versucht zu erklären, dass der Erzeuger nicht für "fremde" Kinder aufkommen muss. Nur für seine eigenen Kinder und davon hat er 2 und das wurde bei den Berechnungen auch alles mit einbezogen.
Das haben die beiden Frauen nicht verstanden oder sie wollten es nicht verstehen...ich bin die Böse, die der Familie Geld aus der Tasche ziehen will.
Ich habe mich gar nicht auf die Diskussion eingelassen und bin nach kurzer Zeit gegangen.

Der Erzeuger sass die ganze Zeit eingeigelt auf seinem Stuhl und hat nichts gesagt. Ich hätte mich mit ihm unterhalten und wir hätten eine Lösung gefunden (wie gesagt...im Schreiben von meinem Anwalt stand, dass er den Unterhalt und eine Rate von wenigstens 100 Euro zahlen sollte. Das wäre bei seinem Verdienst nicht schwer gewesen. Wahrscheinlich hätte er sich darauf auch eingelassen, wenn seine Frau nicht dagegen gewesen wäre. Nun hat er die Pfändung am Hals und er zahlt eine viel viel höhere Rate.

Was ich mich frage....warum nimmt man sich dann einen Mann, der schon ein Kind hat und für dieses natürlich unterhaltspflichtig ist?
Mich hat doch auch keiner die letzten 9 Jahre gefragt, wie ich es ohne Unterhalt und Unterhaltsvorschuss geschafft habe. Ich bin halt voll arbeiten gewesen, damit alles läuft. 

Man hört und liest es ja oft (auch immer mal wieder im Babyforum), dass die neue Frau über die Ex schimpft, weil sie Unterhalt fürs Kind verlangt. 
Wenn ich so ein Problem damit habe, dann nimmt man sich doch nicht so einen Mann und setzt auch noch weiter Kinder in die Welt. Die Logik ist mir zu hoch.

Ich will mir doch das Geld nicht einstecken...das steht meinem Sohn zu. 
Ehrlich...ich kann solche Reaktionen nicht nachvollziehen.

Das einzige, was die Damen erreicht haben...die Pfändung bleibt in dieser Höhe bestehen. Ist bestimmt nicht schön und wenn der Herr Erzeuger es nicht schafft mit mir oder meinem Anwalt zu reden, wird das auch so bleiben.
Ich wäre ja für die 100 Euro Rate, aber darauf scheint keiner eingehen zu wollen.

Sehe ich das zu hart? Wenn ich die Pfändung zurücknehme, dann sehe ich keinen Cent...weder Unterhalt noch Rückstand. Das will ich auch nicht.

Liebe Grüsse
Carpe
 

tach auch, liebe carpe 3.0,

das hast du alles ganz wunderbar beschrieben. Echtes Leben halt. Du musst nämlich wissen: Schulden muss man nicht bezahlen, wenn man den Briefumschlag nicht öffnet, so lernt man(n) das auf der Einhornschule. Und Unterhalt ist sowieso sittenwidrig. Sollen doch gefälligst die Frauen aufpassen, dass es kein Kind gibt, nicht wahr...?

Sorry, aber in deinem Fall haben alle Beteiligten offenbar zuviel RTL geguckt oder sonstewie in der Schule nicht aufgepasst. Unterhalt ist an das Kind zu zahlen, die böse Nicht-Stiefmutter, weil blöderweise leibliche Mutter ist nur das Inkassobüro. Die Höhe des Unterhaltes ist gerne immer wieder mal Streitthema, aber es gibt bundesweit anerkannte und angewandte Tabellen, allerdings wird es für bestimmte Männer IMMER zu viel sein, egal was sie verdienen. Denn Sex sollte für Männer bitteschön doch kostenlos sein, nicht wahr?

Die Pfändung kannst du meines Wissens gar nicht zurücknehmen, denn sie wurde von einem Gericht angeordnet und dasselbe Gericht müsste befinden, dass ab sofort alles Blümchen ist und der liebe Herr Erzeuger ab sofort nix mehr zahlen muss. Weil er so lieb guckt? Nein, natürlich weil er es verdient hat und die Welt ohnehin schon so grausam zu ihm ist. Glaubt er und seine neue Familie vermutlich. 

Ich kann dir weiterhin nur viel Glück wünschen - du wirst es brauchen. Freundliche Grüße, Christoph
 

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21. Dezember 2019 um 21:28

wäre die frage zu klären "was sind männer mit altlasten"? geschieden? witwer? oder wie in deinem fall mit unterhalt? in allen fällen würden nur noch solo männer durch die kante laufen.
wie sieht es mit den frauen aus?
zurück zu deinem "fall": vielfach wird es den männern von den frauen (müttern) auch leicht gemacht, dreimal auf die tränendrüse und "eigentlich" ist er ja gar nicht schlecht, wenn er nur nicht...... 

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21. Dezember 2019 um 21:52

Wie war euer Verhältnis vor der Neuen?

War er da auch nur Erzeuger? War genug Raum da um ein Vater-Kind-Verhältnis auf zu bauen? 

Wenn er dahin gehend keine Möglichkeit hatte, war es ein leichtes manipuliert zu werden. 

Schade finde ich in diesem Thread, dass mal wieder jede Neue über einen Kamm gescherrt wird. 

Es gibt genug Frauen, die einen Partner mit Kindern nehmen und zu Gunsten dieser zurück stecken und ohne die Ex schlecht zu machen. 

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21. Dezember 2019 um 22:16
In Antwort auf bar_sinister19

Wie war euer Verhältnis vor der Neuen?

War er da auch nur Erzeuger? War genug Raum da um ein Vater-Kind-Verhältnis auf zu bauen? 

Wenn er dahin gehend keine Möglichkeit hatte, war es ein leichtes manipuliert zu werden. 

Schade finde ich in diesem Thread, dass mal wieder jede Neue über einen Kamm gescherrt wird. 

Es gibt genug Frauen, die einen Partner mit Kindern nehmen und zu Gunsten dieser zurück stecken und ohne die Ex schlecht zu machen. 

Es gab noch nie ein Verhältnis, weil der Herr nie eins wollte. Sie haben sich noch nie gesehen. Am Anfang habe ich Bilder geschickt (auf Anraten des Jugendamt) darauf kam nie was zurück und ich habe es irgendwann eingestellt.
Er wollte kein Kind mit einer Ex...also gab es nie ein Kind. Er streitet bis heute ab, dass es seins ist...der gerichtliche Vaterschaftstest ist ihm egal.

Das mangelnde Interesse beruht auf Gegenseitigkeit.
Mein Sohn weiss, dass sein Papa nicht genetisch sein Papa ist.
Da er einen Papa hat, sind ihm die Gene (noch) egal. 

Ich will hier nicht jede Neue über einen Kamm ziehen, aber mir ist bis jetzt nichts anderes über den Weg gelaufen. Auch hier ist Eva die erste, für die das kein Problem ist. Habe schon genug andere Dinge gelesen.
Sogar in meinem Freundeskreis gibt es genug Frauen, die die Meinung vertreten, dass ein Mann mit Kind nicht in Frage kommt. Kann ich auch nicht nachvollziehen, aber Männer scheinen da lockerer zu sein. Ob es ein finanzieller Grund ist...keine Ahnung.

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21. Dezember 2019 um 22:27
In Antwort auf carpe3punkt0

Es gab noch nie ein Verhältnis, weil der Herr nie eins wollte. Sie haben sich noch nie gesehen. Am Anfang habe ich Bilder geschickt (auf Anraten des Jugendamt) darauf kam nie was zurück und ich habe es irgendwann eingestellt.
Er wollte kein Kind mit einer Ex...also gab es nie ein Kind. Er streitet bis heute ab, dass es seins ist...der gerichtliche Vaterschaftstest ist ihm egal.

Das mangelnde Interesse beruht auf Gegenseitigkeit.
Mein Sohn weiss, dass sein Papa nicht genetisch sein Papa ist.
Da er einen Papa hat, sind ihm die Gene (noch) egal. 

Ich will hier nicht jede Neue über einen Kamm ziehen, aber mir ist bis jetzt nichts anderes über den Weg gelaufen. Auch hier ist Eva die erste, für die das kein Problem ist. Habe schon genug andere Dinge gelesen.
Sogar in meinem Freundeskreis gibt es genug Frauen, die die Meinung vertreten, dass ein Mann mit Kind nicht in Frage kommt. Kann ich auch nicht nachvollziehen, aber Männer scheinen da lockerer zu sein. Ob es ein finanzieller Grund ist...keine Ahnung.

Es wäre interessant wie lange ihr ein Paar wart. Wie war eure Beziehung? War es eine fixe Beziehung mit Zukunft und Kinderplanung zu einem späteren Zeitpunkt oder was lockeres? 

Und glaube mir genau so wie es die böse Neue gibt, gibt es die böse Ex. Du nimmst aus deiner Position, die böse Neuen wahr. 
 

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21. Dezember 2019 um 22:49
Beste Antwort
In Antwort auf bar_sinister19

Es wäre interessant wie lange ihr ein Paar wart. Wie war eure Beziehung? War es eine fixe Beziehung mit Zukunft und Kinderplanung zu einem späteren Zeitpunkt oder was lockeres? 

Und glaube mir genau so wie es die böse Neue gibt, gibt es die böse Ex. Du nimmst aus deiner Position, die böse Neuen wahr. 
 

Wieso nehme ich die böse Neue wahr?
Die Neue interessiert mich gar nicht. Mich interessiert das Recht auf Unterhalt. Unterhalt, der durch ein Gericht festgelegt und eingetreibt wird.
Die Kinder gingen mir nahe, da diese nichts dafür können und die Reaktionen der Eltern ausbaden müssen. Man pfändet ihm den Arsch weg, weil er seit Jahren streigt und die Kinder müssen es ausbaden. Schulden häufen sich immer mehr, weil er ein Gerichtsverfahren nach dem anderen mitnimmt.

Unsere damalige Beziehung hat auch nichts mit dem Unterhalt zutun. Ich akzeptiere es, dass er keinen Umgang möchte. Es wäre sein Recht, aber wenn er dieses nicht wahrnehmen möchte, dann ist es auch für meinen Sohn besser, dass er kein Interesse hat.

Dieses fehlende Interesse, die fehlende Bindung und unsere ehemalige Beziehung hat auch rein gar nichts mit dem Unterhalt zutun.
Er hat das Recht auf Umgang und die Pflicht Unterhalt zu zahlen. Nur weil er das eine nicht will, wird ihm das andere nicht abgenommen.

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21. Dezember 2019 um 22:55
Beste Antwort
In Antwort auf bar_sinister19

Es wäre interessant wie lange ihr ein Paar wart. Wie war eure Beziehung? War es eine fixe Beziehung mit Zukunft und Kinderplanung zu einem späteren Zeitpunkt oder was lockeres? 

Und glaube mir genau so wie es die böse Neue gibt, gibt es die böse Ex. Du nimmst aus deiner Position, die böse Neuen wahr. 
 

Es spielt überhaupt keine Rolle, ob das eine lange Beziehung war oder ein ONS. Es ist dein Kind und er hat seinen Unterhalt zu bezahlen. The End. Wenn es nicht freiwillig und kooperativ geht, dann eben jetzt über eine Lohnpfändung. 
 

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21. Dezember 2019 um 22:58
In Antwort auf carpe3punkt0

Wieso nehme ich die böse Neue wahr?
Die Neue interessiert mich gar nicht. Mich interessiert das Recht auf Unterhalt. Unterhalt, der durch ein Gericht festgelegt und eingetreibt wird.
Die Kinder gingen mir nahe, da diese nichts dafür können und die Reaktionen der Eltern ausbaden müssen. Man pfändet ihm den Arsch weg, weil er seit Jahren streigt und die Kinder müssen es ausbaden. Schulden häufen sich immer mehr, weil er ein Gerichtsverfahren nach dem anderen mitnimmt.

Unsere damalige Beziehung hat auch nichts mit dem Unterhalt zutun. Ich akzeptiere es, dass er keinen Umgang möchte. Es wäre sein Recht, aber wenn er dieses nicht wahrnehmen möchte, dann ist es auch für meinen Sohn besser, dass er kein Interesse hat.

Dieses fehlende Interesse, die fehlende Bindung und unsere ehemalige Beziehung hat auch rein gar nichts mit dem Unterhalt zutun.
Er hat das Recht auf Umgang und die Pflicht Unterhalt zu zahlen. Nur weil er das eine nicht will, wird ihm das andere nicht abgenommen.

Eingetrieben wird... 

Was hat unsere ehemalige Beziehung mit dem Unterhalt zutun? Die Fragen verstehe ich nicht.
Wir hatten Sex und ein Kind ist entstanden. Ich erziehe und finanziere dieses Kind schließlich auch seit 9 Jahen und da ist mir unsere ehemalige Beziehung egal.
Man sieht in dem Kind ja nicht den Ex-Partner. Man hat sofort Verantwortung für dieses Kind...egal ob Mann oder Frau und da spielt die ehemalige Beziehung keine Rolle.
 

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21. Dezember 2019 um 23:04
In Antwort auf carpe3punkt0

Es gab noch nie ein Verhältnis, weil der Herr nie eins wollte. Sie haben sich noch nie gesehen. Am Anfang habe ich Bilder geschickt (auf Anraten des Jugendamt) darauf kam nie was zurück und ich habe es irgendwann eingestellt.
Er wollte kein Kind mit einer Ex...also gab es nie ein Kind. Er streitet bis heute ab, dass es seins ist...der gerichtliche Vaterschaftstest ist ihm egal.

Das mangelnde Interesse beruht auf Gegenseitigkeit.
Mein Sohn weiss, dass sein Papa nicht genetisch sein Papa ist.
Da er einen Papa hat, sind ihm die Gene (noch) egal. 

Ich will hier nicht jede Neue über einen Kamm ziehen, aber mir ist bis jetzt nichts anderes über den Weg gelaufen. Auch hier ist Eva die erste, für die das kein Problem ist. Habe schon genug andere Dinge gelesen.
Sogar in meinem Freundeskreis gibt es genug Frauen, die die Meinung vertreten, dass ein Mann mit Kind nicht in Frage kommt. Kann ich auch nicht nachvollziehen, aber Männer scheinen da lockerer zu sein. Ob es ein finanzieller Grund ist...keine Ahnung.

Ich will hier nicht jede Neue über einen Kamm ziehen, aber mir ist bis jetzt nichts anderes über den Weg gelaufen. Auch hier ist Eva die erste, für die das kein Problem ist. Habe schon genug andere Dinge gelesen.
Sogar in meinem Freundeskreis gibt es genug Frauen, die die Meinung vertreten, dass ein Mann mit Kind nicht in Frage kommt. Kann ich auch nicht nachvollziehen, aber Männer scheinen da lockerer zu sein. Ob es ein finanzieller Grund ist...keine Ahnung.


Kann ich nur bestätigen, ich hatte 1x einen Partner mit Kind und hatte garnichts gegen die Kleine, auch den Besuch nicht, das er zahlt und das er sich kümmert. Alles kein Thema. Er war auch regelmäßig da und zahlte viel außer der Reihe.

Allerdings fing sie dann an mit dem Kind bewusst Druck aufzubauen, stand IMMER unangekündigt mit Kind zur Abgabe vor der Tür wenn sie wusste wir haben was geplant, wollte sobald sie wusste ich bin da FÜR SICH Sachen  aufgebaut und getragen haben (Sie lebte bei ihrer Fam 2 Straßen weiter und hatte massig viel Hilfe muss man dazu sagen).

Wenn sie wusste wir wollen zb. um 18:00 ins Kino und haben uns die Woche über kaum gesehen war sie zu 99% um 17:45 vor der Haustür, gab das Kind ab und hatte irgendwas zu erledigen. Sagte man es ist gerade sehr schlecht, gabs Drama mit Tränen.

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22. Dezember 2019 um 7:19

Es hat sehr wohl etwas mit der ehemaligen Beziehung zutun , weil es eine Basis für eine vernünftige Gesprächsgrundlage sein kann. 



 

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22. Dezember 2019 um 9:34
In Antwort auf bar_sinister19

Es hat sehr wohl etwas mit der ehemaligen Beziehung zutun , weil es eine Basis für eine vernünftige Gesprächsgrundlage sein kann. 



 

Wie die Basis für eine Gesprächsgrundlage aussieht und ob es die überhaupt gibt hat keine Auswirkungen auf die Unterhaltspflicht.
Es ist schon derb einfach Jahre lang seiner Pflicht nicht nach zu kommen und dann zu meckern wenn man gezwungen wird. Gerade wenn dankenswerter Weise noch Kompromisse angeboten werden.

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22. Dezember 2019 um 11:18
In Antwort auf soncherie

Wie die Basis für eine Gesprächsgrundlage aussieht und ob es die überhaupt gibt hat keine Auswirkungen auf die Unterhaltspflicht.
Es ist schon derb einfach Jahre lang seiner Pflicht nicht nach zu kommen und dann zu meckern wenn man gezwungen wird. Gerade wenn dankenswerter Weise noch Kompromisse angeboten werden.

Das denke ich eben auch.
Ich muss mit ihm keine Gespräche führen. Das Gespräch beim Amwalt hätte ich auch ablehnen können, da der Drops schon gelutscht war.

Er musste die Jahre nie mit mir kommunizieren, aber mit dem Jugendamt und dem Anwalt wollte er auch nicht reden. Briefe wurden ignoriert.
Der Erzeuger will einfach kein Kind mit einer Frau, mit der er nicht zusammen ist. Für ihn ist die Rechnung einfach: kein Kontakt = keine Verpflichtungen.
Sein Vater war auch so...in dem hat er das beste Vorbild. 2 Kinder aus der ersten Beziehung und kaum waren die Beziehung vorbei, gab es keinen Kontakt mehr und gezahlt wurde auch nicht. Das war vor 40 Jahren auch noch einfacher. Man hat sich einfach ne neue Familie gemacht.

Ich kann ihm gegenüber kein Mitleid mehr haben. In die Situation hat er sich selbst gebracht und da braucht man auch nicht rumheulen. Schon allein die Tatsache, dass er sich nicht einigen wollte und nicht mal den laufenden Unterhalt überwiesen hat, hat ihn 200 Euro weniger pro Monat beschert.
Das ist für mich reine Dummheit.

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22. Dezember 2019 um 11:41

Hi Carpe,

Sich mit einem Mann einzulassen mit Altlasten ist ja nicht so bewusst eine Entscheidung, wenn man damit keine Erfahrung hat.

Mein Vater hatte 3 Kinder aus 2 Ehen, als ihn meine Mutter kennen lernte. Allerdings hatte er immer pünktlich seine Zahlungen geleistet und sie sah es wohl als gegeben an, dass da nicht mehr viel Geld übrig blieb und sie sich alles vom Mund absparen mussten,  aber sie waren sehr sparsam und haben sich nicht zuletzt dank meiner Mutter ein recht passables Leben errichtet. 

 

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22. Dezember 2019 um 15:30

Warum machst du dir darüber Gedanken? Dein ExTyp ist ein totaler Loser und die Frauen einfach nur egoistisch und dämlich. Das ist oft so bei extrem dummen Leuten, dass die alles nur aus ihrer Sicht betrachten können. 

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22. Dezember 2019 um 16:20

wieso erinnert mich das an den Beitrag von SchneeBlume 

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22. Dezember 2019 um 16:38
In Antwort auf carpe3punkt0

Es gab noch nie ein Verhältnis, weil der Herr nie eins wollte. Sie haben sich noch nie gesehen. Am Anfang habe ich Bilder geschickt (auf Anraten des Jugendamt) darauf kam nie was zurück und ich habe es irgendwann eingestellt.
Er wollte kein Kind mit einer Ex...also gab es nie ein Kind. Er streitet bis heute ab, dass es seins ist...der gerichtliche Vaterschaftstest ist ihm egal.

Das mangelnde Interesse beruht auf Gegenseitigkeit.
Mein Sohn weiss, dass sein Papa nicht genetisch sein Papa ist.
Da er einen Papa hat, sind ihm die Gene (noch) egal. 

Ich will hier nicht jede Neue über einen Kamm ziehen, aber mir ist bis jetzt nichts anderes über den Weg gelaufen. Auch hier ist Eva die erste, für die das kein Problem ist. Habe schon genug andere Dinge gelesen.
Sogar in meinem Freundeskreis gibt es genug Frauen, die die Meinung vertreten, dass ein Mann mit Kind nicht in Frage kommt. Kann ich auch nicht nachvollziehen, aber Männer scheinen da lockerer zu sein. Ob es ein finanzieller Grund ist...keine Ahnung.

Ich hatte nie ein Problem damit, dass mein Mann schon Kinder aus seiner ersten Ehe hatte. Diese Tatsache war nie ein Problem. Auch nicht, dass er fuer Diez Kinder gezahlt hat. Fuer mich waere es ein Problem gewesen, wenn er nicht gezahlt hätte. Das waere ein Grund gewesen keine Beziehung mit ihm zu haben. 

Aber Patchwork war nicht immer einfach. Zuerst hat es ihm die Mutter der Kinder immer so schwer wie möglich gemacht die Kinder zu sehen. Dann waren sie irgendwann Knall auf Fall alle drei bei uns...eines davon mit wirklich großen Problemen (Drogenmissbrauch, kein Schulbesuch). 

Ich möchte nicht den Eindruck vermitteln, dass das alles einfach oder problemlos war. Ich habe es einfach so gesehen, dass es seine Kinder sind, sie gehören zu ihm, sind somit zu 100% unsere gemeinsame Verantwortung. 

Und so haben wir eben versucht das zu wuppen....wie man das in jeder Familie macht....mal besser, mal schlechter. 

Wenn man sich fuer einen Mann mit Kindern entscheidet dann ist das eben eine Art Gesamtpaket. 

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22. Dezember 2019 um 17:55
In Antwort auf carina2019

wieso erinnert mich das an den Beitrag von SchneeBlume 

Schneeblume?

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22. Dezember 2019 um 17:57
In Antwort auf tahnee_12117418

Ich hatte nie ein Problem damit, dass mein Mann schon Kinder aus seiner ersten Ehe hatte. Diese Tatsache war nie ein Problem. Auch nicht, dass er fuer Diez Kinder gezahlt hat. Fuer mich waere es ein Problem gewesen, wenn er nicht gezahlt hätte. Das waere ein Grund gewesen keine Beziehung mit ihm zu haben. 

Aber Patchwork war nicht immer einfach. Zuerst hat es ihm die Mutter der Kinder immer so schwer wie möglich gemacht die Kinder zu sehen. Dann waren sie irgendwann Knall auf Fall alle drei bei uns...eines davon mit wirklich großen Problemen (Drogenmissbrauch, kein Schulbesuch). 

Ich möchte nicht den Eindruck vermitteln, dass das alles einfach oder problemlos war. Ich habe es einfach so gesehen, dass es seine Kinder sind, sie gehören zu ihm, sind somit zu 100% unsere gemeinsame Verantwortung. 

Und so haben wir eben versucht das zu wuppen....wie man das in jeder Familie macht....mal besser, mal schlechter. 

Wenn man sich fuer einen Mann mit Kindern entscheidet dann ist das eben eine Art Gesamtpaket. 

So sehe ich es auch...
Es ist ja nicht so, dass man keine Wahl hat.

Finde ich super wie du das machst.

 

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23. Dezember 2019 um 4:10
In Antwort auf carpe3punkt0

So sehe ich es auch...
Es ist ja nicht so, dass man keine Wahl hat.

Finde ich super wie du das machst.

 

Ich glaube , dass das bei ganz vielen PW Familien so ist. Bei euch ist es ja auch so. Dein Partner ist nicht der biologische Vater deines Sohnes...aber ihr seid eine Familie. 

Von den PW Familien bei denen das gut funktioniert hoert man eben in der Regel nicht. Hier schlagen vor alles die Faelle auf bei denen es nicht gut funktioniert.  Ich bin froh, dass es die Kinder von meinem Mann gibt. 

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23. Dezember 2019 um 4:54
In Antwort auf carpe3punkt0

wenn sie es nicht akzeptieren können?

Hallo....wie seht ihr das denn?

Mein Sohn ist jetzt fast 9 Jahre alt und er ist nicht das leibliche Kind von meinem Mann.
Endlich habe ich vor Gericht den Unterhalt und den Unterhaltsrückstand der letzten 3 Jahre durchgeboxt.
Der Unterhalt wurde festgelegt und tituliert...der Rückstand beträgt 10000 Euro. Mein Anwalt hat ihn angeschrieben und nochmal die Summe vom Unterhalt und eine zusätzliche Rate von mindestens 100 Euro genannt, damit er die Rückstände abstottern kann. Mein Anwalt hat ihn auch darauf aufmerksam gemacht, dass die Pfändung eingeleitet wird, wenn er nicht mit den Zahlungen anfängt.
Gemeldet hat er sich nicht und gezahlt auch nicht...also wurde die Lohnpfändung eingeleitet und das Gericht hat den Selbstbehalt dementsprechend gering eingestuft, der Gerichtsvollzieher ist zum Arbeitgeber gegangen und pfändet ihm alles über dem Selbstbehalt (der ist echt nicht hoch) weg.

Letzte Woche kam ein Anruf von meinem Anwalt. Der Erzeuger möchte ein Gespräch. Gut, dann machen wir das. 
Gestern war das Gespräch und der Erzeuger brachte seine Frau, seine Tochter und seine Mutter mit. 
Kaum war ich im Raum, schimpften Mutti und Ehefrau auf mich ein, dass ich den Mann wie eine Weihnachtsgans ausnehmen will. Ich habe dann gesagt, dass ich das nicht vor dem 2jährigen Kind klären werden und mein Anwalt versuchte die Damen zu überzeugen, dass seine Sekretärin auf das Kind aufpasst.

Kaum war das Kind raus, brach die Ehefrau in Tränen aus, dass ihre Kinder jetzt hungern müssen, weil wir so viel Geld verlangen. Sie hätte noch eine Tochter aus ihrer ersten Beziehung, für die sie keinen Unterhalt bekommt...der Ex würde zu wenig verdienen. Unterhaltsvorschuss bekommt sie auch nicht, weil sie verheiratet ist. Mutter und Ehefrau beschimpften mich weiter, dass ich doch gefälligst aus deren Leben verschwinden, die Familie in Ruhe lassen und die Pfändung zurücknehmen soll. Ich würde sie an die Grenze des Existenzminimums bringen, wenn der gute Mann Unterhalt und auch noch Rückstände zahlen soll (das scheint das Gericht anders zu sehen).
Die letzten Jahre hätten wir es ja auch ohne Unterhalt geschafft...das war ihre Aussage.

Mein Anwalt hat ihnen dann versucht zu erklären, dass der Erzeuger nicht für "fremde" Kinder aufkommen muss. Nur für seine eigenen Kinder und davon hat er 2 und das wurde bei den Berechnungen auch alles mit einbezogen.
Das haben die beiden Frauen nicht verstanden oder sie wollten es nicht verstehen...ich bin die Böse, die der Familie Geld aus der Tasche ziehen will.
Ich habe mich gar nicht auf die Diskussion eingelassen und bin nach kurzer Zeit gegangen.

Der Erzeuger sass die ganze Zeit eingeigelt auf seinem Stuhl und hat nichts gesagt. Ich hätte mich mit ihm unterhalten und wir hätten eine Lösung gefunden (wie gesagt...im Schreiben von meinem Anwalt stand, dass er den Unterhalt und eine Rate von wenigstens 100 Euro zahlen sollte. Das wäre bei seinem Verdienst nicht schwer gewesen. Wahrscheinlich hätte er sich darauf auch eingelassen, wenn seine Frau nicht dagegen gewesen wäre. Nun hat er die Pfändung am Hals und er zahlt eine viel viel höhere Rate.

Was ich mich frage....warum nimmt man sich dann einen Mann, der schon ein Kind hat und für dieses natürlich unterhaltspflichtig ist?
Mich hat doch auch keiner die letzten 9 Jahre gefragt, wie ich es ohne Unterhalt und Unterhaltsvorschuss geschafft habe. Ich bin halt voll arbeiten gewesen, damit alles läuft. 

Man hört und liest es ja oft (auch immer mal wieder im Babyforum), dass die neue Frau über die Ex schimpft, weil sie Unterhalt fürs Kind verlangt. 
Wenn ich so ein Problem damit habe, dann nimmt man sich doch nicht so einen Mann und setzt auch noch weiter Kinder in die Welt. Die Logik ist mir zu hoch.

Ich will mir doch das Geld nicht einstecken...das steht meinem Sohn zu. 
Ehrlich...ich kann solche Reaktionen nicht nachvollziehen.

Das einzige, was die Damen erreicht haben...die Pfändung bleibt in dieser Höhe bestehen. Ist bestimmt nicht schön und wenn der Herr Erzeuger es nicht schafft mit mir oder meinem Anwalt zu reden, wird das auch so bleiben.
Ich wäre ja für die 100 Euro Rate, aber darauf scheint keiner eingehen zu wollen.

Sehe ich das zu hart? Wenn ich die Pfändung zurücknehme, dann sehe ich keinen Cent...weder Unterhalt noch Rückstand. Das will ich auch nicht.

Liebe Grüsse
Carpe
 

und weil du jetzt so einen Fall hattest, sind plötzlich alle Männer so? 
Ergo dein Sohn wird auch so einer?
 

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23. Dezember 2019 um 5:29
In Antwort auf jim

und weil du jetzt so einen Fall hattest, sind plötzlich alle Männer so? 
Ergo dein Sohn wird auch so einer?
 

Es hat niemand behauptet, dass alle Männer so sind. Ganz im Gegenteil. Die TE hat geschrieben ihr Partner sieht ihren Sohn als sein Kind, obwohl er einen anderen biologischen Vater hat. 

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23. Dezember 2019 um 7:01
In Antwort auf carpe3punkt0

Es gab noch nie ein Verhältnis, weil der Herr nie eins wollte. Sie haben sich noch nie gesehen. Am Anfang habe ich Bilder geschickt (auf Anraten des Jugendamt) darauf kam nie was zurück und ich habe es irgendwann eingestellt.
Er wollte kein Kind mit einer Ex...also gab es nie ein Kind. Er streitet bis heute ab, dass es seins ist...der gerichtliche Vaterschaftstest ist ihm egal.

Das mangelnde Interesse beruht auf Gegenseitigkeit.
Mein Sohn weiss, dass sein Papa nicht genetisch sein Papa ist.
Da er einen Papa hat, sind ihm die Gene (noch) egal. 

Ich will hier nicht jede Neue über einen Kamm ziehen, aber mir ist bis jetzt nichts anderes über den Weg gelaufen. Auch hier ist Eva die erste, für die das kein Problem ist. Habe schon genug andere Dinge gelesen.
Sogar in meinem Freundeskreis gibt es genug Frauen, die die Meinung vertreten, dass ein Mann mit Kind nicht in Frage kommt. Kann ich auch nicht nachvollziehen, aber Männer scheinen da lockerer zu sein. Ob es ein finanzieller Grund ist...keine Ahnung.

Er wollte kein Kind mit einer Ex...also gab es nie ein Kind. 

Das ist recht typisch für Männer, die nicht weit genug denken. Oder sich selbst eben nicht wahrnehmen als wichtiger Teil des menschlichen Lebens. 
Ich hatte dir nicht umsonst etwas über Religion geschrieben. Das wird Männern und Frauen seit vielen Jahrhunderten "von oben" so aufgedrückt. 
Aber wer lesen kann, ist klar im Vorteil. Der "da oben" kann es nicht. Denn er delegiert nach wie vor die entsprechenden Gebote auf FRAUEN. Die in dem ganzen Buch überhaupt nicht gemeint sind. 
Von "da oben" rieselt diese Ideologie dann "nach unten" durch, über alle Kanäle. Und dann findest du den Mann, der nicht auf die Idee kommt, auf Geschlechtsverkehr mit fremden Frauen zu verzichten, um unerwünschte Kinder mit "Exen" (fehlt nur noch ein H) auf ganz natürliche Weise zu vermeiden. Viel bequemer für ihn und ebenso für Kirchenfürsten und ihre Verwandten sind doch Verbote für Frauen. "Ich vögel zwar, aber ein Kind darf nicht entstehen." Da ist schon der Widerspruch. Die Propaganda geht bereits weiter, denn die moderne Medizin macht's möglich: "ISCH werde dann auch bestimmen, OB die Natur funktionieren darf und eine Frau schwanger werden darf, nachdem ich sie gevögelt habe."  Das ist übernatürlich. 
Aber ich bin ganz optimistisch. Es gibt auch sehr, sehr kluge Männer und Frauen. Das wird alles noch nicht vergessen sein, wenn hier wirklich der typische Finanzkrisen-Verbots-Diktator ausgebrochen sein wird, vom Volke selbst erwählet. Er wird nicht besonders geliebt werden, und auch der Gute, der anschließend kommt, nicht mehr. 
Ich finde solche Themen hochinteressant. Du und auch dein "Ex", ihr seid keine Einzelfälle. Beschäftige dich doch mit den Grundlagen, um zu erfahren, warum Männer und Frauen so denken. 

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23. Dezember 2019 um 9:51
In Antwort auf carpe3punkt0

Schneeblume?

ja. die gute die auf die Kinder vom Partner nicht klar kommt

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