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Warum muss es immer so kompliziert sein?

2. April 2016 um 20:13

Hi,
ich bin 33 und bin gerade wieder an einem Tiefpunkt. Und das Ganze natürlich wegen einer Frau.

Am Anfang des Jahres habe ich über eine Datingplattform ein Mädchen kennen gelernt. Sie ist 35. Nach kurzem Schreiben haben wir uns schnell zu einem Date verabredet. Wir haben uns gleich super verstanden. Ich habe sie am Ende der Verabredung gefragt, ob wir jetzt auch dieses 3-Tage-Regel-Melden-Spielchen spielen müssen. Ich habe keine Lust auf Spielchen. Und sie auch nicht, wie sie mir sagte. Also haben wir uns 2 Tage später wieder getroffen. Und sie hat mich dann auch gleich geküsst an dem Abend. Daraufhin vergingen jetzt gute 2,5 Monate. Es war alles wunderbar. Keine Streiterein oder sonstigen Probleme. Wir haben uns täglich getroffen, habe aber ihren Freiraum gelassen. Sie wollte mich ja auch sehen, hatte sie gemeint. Wir haben uns auch kleine Briefchen geschrieben und Kleinigkeiten geschenkt.

Plötzlich fährt sie mich mit 200 km/h gegen die Mauer (ohne das ich angeschnallt war - metaphorisch gesehen). Sie meint sie ist sich nicht sicher und weiß nicht weiter. Sie würde sich nicht wohl fühlen in ihrer Haut und hat das Gefühl mir gegenüber nur noch rum zu zicken. Was ich auch nicht im nachhinein bemerken konnte. In mir war alles zusammengebrochen. Ja, 2 Monate sind nicht lang, aber es kommt ja auch auf die Intensitivität an. Nun, sie ist dann raus. 2 Tage später meldet sie sich, um zu erfahren, ob es mir gut geht. Ich habe sie abblitzen lassen. Sie meinte nur (über WA) das ihr das nicht gefällt, wenn ich so kalt zu ihr sei (sei jetzt mal dahingestellt). Wir haben uns noch mal getroffen und ich habe ihr gesagt, dass ich uns nicht so schnell aufgeben möchte. Sie meinte, sie brauche Zeit.

Wir haben uns dann einige Zeit nicht gesehen, aber sie hat mir immer wieder mal geschrieben und ich auch ihr. Sie war auch nicht davon abgeneigt. Immerhin hatte sie auch geantwortet. Wir haben auch immer wieder (über WA) rum gealbert.

Gestern war ich noch mal bei ihr und habe sie gefragt, was jetzt ist. Ich sagte ihr, dass ich nicht mit ihr befreundet sein kein. Sie hat gemeint, ich habe ihr gefehlt und sie hat sich gefreut mich zu sehen. Aber sie ist sich nicht sicher. Ihr ist gerade alles über den Kopf gewachsen. Arbeit, Freunde, Familie, ich. Ich war drei Stunden bei ihr. Wir haben ernst geredet und auch gelacht. Es war so schön! Sie meinte nur zu mir, dass sie mir nicht so viel Liebe geben kann, wie ich ihr gebe.

Ich habe ihr vorgeschlagen, dass wir 2-3 Wochen keinen Kontakt haben und sie sich bis dahin eintscheiden soll, wie es mit uns weiter geht. Mir ist bewusst, das ich hier auf einen Schleudersitz sitze, der jederzeit wieder hoch gehen kann. Aber ich bin bereit das Risiko einzugehen. Jetzt ist die Frage, ob sie es auch ist.

Ich glaube aber leider nicht, dass wir noch mal zusammen finden. Ich denke in 2-3 Wochen wird sich nicht alles legen, was in ihrem Kopf vorgeht. Aber dann muss ich das wohl aktzeptieren. Und ich kann doch auch nicht ewig warten und muss mich selber schützen, obwohl es so weh tut.

Das schlimme ist, dass ich das vor gut einem Jahr schon mal durchleben musste. Da habe ich aber sofort den Kontakt unterbunden... ist aber eine andere Geschichte.

Hoffe aufs Beste und erwarte das Schlimmste.

Was haltet ihr von dem Ganzen? Und von dem Vorgehen?

LG, duci

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3. April 2016 um 10:59

.
Okay, 2-3 Wochen Kontaktsperre, du hattest die Idee also meldest dich falls sie es nicht macht.

Ich glaube schon das 2-3 Wochen ohne Information zum (ex)Partner einen nachdenklich macht, ob man das so will oder ob er doch so wichtig ist dass man alles über ihn wissen will (Gefühle,Arbeit, was er macht etc)

Also 2-3 Wochen durchhalten und Kopf nicht hängen lassen.

Die Zeit wird dann zeigen ob ihr beide es wollt oder wie es aussieht

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3. April 2016 um 18:50

Danke fürs Feedback!
Würde ich bei dem Ganzen cool und locker bleiben und wenn ich sie so einfach ziehen lassen würde, würde sie mir nichts bedeuten... Aber deswegen auch die Frist von 2-3 Wochen. Es ist ausgemacht, dass sie sich bei mir melden muss. Mehr kann ich nicht machen.

Mal sehen, wie das Ganze ausgeht. Ich bin von Natur aus ein optimistischer Mensch, aber ich gehe davon aus, dass sie sich gerade mit dem Gedanken anfreundet mich nicht mehr zu sehen (was ihr sehr schwer fällt, wie das letztens auch zu sehen war).
Lasse mich aber auch gerne positiv überraschen.

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