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Warum kann ich mich nicht trennen?

21. Januar 2017 um 15:26

Hallo erstmal, ich bin neu hier und lege dann gleich mal los mit meiner brökeligen Gefühlswelt. Wenn ich ehrlich bin, kann ich mir schon in etwa die Antworten vorstellen, welche hier gleich stehen werden. Aber irgendwie brauche ich trotzdem nochmal die Bestätigung. Folgendes: Mein Freund und ich sind seit ca. 5 Jahren zusammen, vor 3 Jahren hätte ich niemals geglaubt, dass ich den Satz irgendwann sagen könnte. Schon von Anfang an hat es immer wieder gekriselt, wir haben andauernd gestritten, immer über die banalsten Kleinigkeiten, nicht mal der Rede wert. Ich hatte immer das Gefühl es passt nicht. irgendwie hat er es trotzdem geschafft dass ich einfach nicht loslassen kann. Es war immer so ein Machtspiel zwischen uns und er hat immer die überhand, ich kam früher schon nicht an, gegen seine Argumente, irgendwann war ich selbst davon überzeugt und mittlerweile halt ich meistens nur noch den Mund wenn ich nicht seiner Meinung bin. Ich habe keine Kraft mehr zu diskutieren. Ich würde nicht behaupten das einer von und schuld ist an der ganzen Situation, sondern eher, dass wir einfach nicht die richtigen Partner füreinander sind. Trotzdem kann ich einfach nicht loslassen. Von 2 Jahren war ich kurz davor mich zu trennen, wir haben eine Pause eingelegt. Nach einer Woche lag er im Krankenhaus, er hat nichts mehr gegessen und hatte solchen Stress dadurch, dass er gekrampft hat. Nicht epileptisch sondern eher rein psychischer Natur. Jetzt habe ich Angst, dass er sich was antut wenn ich gehe. Aber selbst wenn das nicht so wäre, könnte ich mich nicht von ihm lösen. Ich merke wie sie meine ursprüngliche Persönlichkeit immer mehr auflöst, ich vergesse wer ich war und bin eigentlich meistens nur noch eine Hülle, voll mit Erinnerungen an meine Jugend und wie schön die Zeit doch war. Professionelle Hilfe habe ich mir überlegt. Aber das würde er merken. Er weiß so ziemlich alles über mich, wo ich hingehe mit wem ich mich treffe usw. Das sag ich ihm aber auch immer. Freunde habe ich so gut wie keine mehr. Ich hatte einen besten freund, den darf ich nicht mehr sehen und heimlich möcht ichs nicht tun, ich hasse lügen. Der Sex läuft auch nicht mehr , ich muss mich fast schon zwingen, teilweise verspüre ich sogar ekel wenn ich daran denke. Ich fühle mich als hätte ich keine eigene Entscheidungskraft mehr und das macht es immer schwerer. Ich habe Angst, dass ich so leben muss bis an mein lebensende, nur weil ich zu blöd bin aufzustehen und zu gehen. Wir wohnen zusammen, ich mach mir oft auch Gedanken wie ich das anstellen soll wenn ich ausziehe... Ich würde mich manchmal einfach am liebsten in Luft auflösen. Er ist kein schlechter Mensch, er war nie gewalttätig oder ähnliches. Er hat nur eine unheimliche Kraft, meine Worte so umzudrehen, dass ich die schuldige bin, er benimmt sich einfach hierarchisch. Das ganze hat für mich schon länger nichts mehr mit liebe zu tun. Hat jemand ähnliche Erfahrungen? Kann ich die Hoffnung aufgeben, dass ichs jemals Raus schaffe? Liebe Grüße und danke fürs Lesen!

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21. Januar 2017 um 15:26

Hallo erstmal, ich bin neu hier und lege dann gleich mal los mit meiner brökeligen Gefühlswelt. Wenn ich ehrlich bin, kann ich mir schon in etwa die Antworten vorstellen, welche hier gleich stehen werden. Aber irgendwie brauche ich trotzdem nochmal die Bestätigung. Folgendes: Mein Freund und ich sind seit ca. 5 Jahren zusammen, vor 3 Jahren hätte ich niemals geglaubt, dass ich den Satz irgendwann sagen könnte. Schon von Anfang an hat es immer wieder gekriselt, wir haben andauernd gestritten, immer über die banalsten Kleinigkeiten, nicht mal der Rede wert. Ich hatte immer das Gefühl es passt nicht. irgendwie hat er es trotzdem geschafft dass ich einfach nicht loslassen kann. Es war immer so ein Machtspiel zwischen uns und er hat immer die überhand, ich kam früher schon nicht an, gegen seine Argumente, irgendwann war ich selbst davon überzeugt und mittlerweile halt ich meistens nur noch den Mund wenn ich nicht seiner Meinung bin. Ich habe keine Kraft mehr zu diskutieren. Ich würde nicht behaupten das einer von und schuld ist an der ganzen Situation, sondern eher, dass wir einfach nicht die richtigen Partner füreinander sind. Trotzdem kann ich einfach nicht loslassen. Von 2 Jahren war ich kurz davor mich zu trennen, wir haben eine Pause eingelegt. Nach einer Woche lag er im Krankenhaus, er hat nichts mehr gegessen und hatte solchen Stress dadurch, dass er gekrampft hat. Nicht epileptisch sondern eher rein psychischer Natur. Jetzt habe ich Angst, dass er sich was antut wenn ich gehe. Aber selbst wenn das nicht so wäre, könnte ich mich nicht von ihm lösen. Ich merke wie sie meine ursprüngliche Persönlichkeit immer mehr auflöst, ich vergesse wer ich war und bin eigentlich meistens nur noch eine Hülle, voll mit Erinnerungen an meine Jugend und wie schön die Zeit doch war. Professionelle Hilfe habe ich mir überlegt. Aber das würde er merken. Er weiß so ziemlich alles über mich, wo ich hingehe mit wem ich mich treffe usw. Das sag ich ihm aber auch immer. Freunde habe ich so gut wie keine mehr. Ich hatte einen besten freund, den darf ich nicht mehr sehen und heimlich möcht ichs nicht tun, ich hasse lügen. Der Sex läuft auch nicht mehr , ich muss mich fast schon zwingen, teilweise verspüre ich sogar ekel wenn ich daran denke. Ich fühle mich als hätte ich keine eigene Entscheidungskraft mehr und das macht es immer schwerer. Ich habe Angst, dass ich so leben muss bis an mein lebensende, nur weil ich zu blöd bin aufzustehen und zu gehen. Wir wohnen zusammen, ich mach mir oft auch Gedanken wie ich das anstellen soll wenn ich ausziehe... Ich würde mich manchmal einfach am liebsten in Luft auflösen. Er ist kein schlechter Mensch, er war nie gewalttätig oder ähnliches. Er hat nur eine unheimliche Kraft, meine Worte so umzudrehen, dass ich die schuldige bin, er benimmt sich einfach hierarchisch. Das ganze hat für mich schon länger nichts mehr mit liebe zu tun. Hat jemand ähnliche Erfahrungen? Kann ich die Hoffnung aufgeben, dass ichs jemals Raus schaffe? Liebe Grüße und danke fürs Lesen!

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21. Januar 2017 um 15:59

Als erstes wäre es wichtig für uns zu verstehen, wie alt ihr seid und was ihr beurflich macht. Davon hängen die Alternativen ab, wie Du am besten aus dem Abhängigkeitsverhältnis herauskommst, in das ihr beide Dich manövriert habt. Außerdem wäre interessant zu wissen, ob Du - bitte nicht falsch verstehen - schon mal mit Deinem Arzt über eine mögliche Depression gesprochen hast.

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21. Januar 2017 um 16:46

Also
Ich hatte mal vor ewiger zeit was mit meinem damaligen besten freund, da waren wir noch ziemlich jung und das war alles andere aber nichts ernstes. Auf grund der Vorgeschichte will mein freund eben nicht, dass ich ihn treffe. total unreif, aber ich Habs trotzdem getan. Ich denke depressiv bin ich nicht, ich war vor zwei Jahren depressiv und kann mich im Moment gerade nicht damit identifizieren. Aber psychisch geht's mir schon oft eigenartig, da ich ab und zu nervös bin, nachts mit den Zähnen knirsche und öfter auch unspezifische Ängste verspüre.

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21. Januar 2017 um 16:55
In Antwort auf shakti2309

Also
Ich hatte mal vor ewiger zeit was mit meinem damaligen besten freund, da waren wir noch ziemlich jung und das war alles andere aber nichts ernstes. Auf grund der Vorgeschichte will mein freund eben nicht, dass ich ihn treffe. total unreif, aber ich Habs trotzdem getan. Ich denke depressiv bin ich nicht, ich war vor zwei Jahren depressiv und kann mich im Moment gerade nicht damit identifizieren. Aber psychisch geht's mir schon oft eigenartig, da ich ab und zu nervös bin, nachts mit den Zähnen knirsche und öfter auch unspezifische Ängste verspüre.

Wenn Du vor 2 Jahren depressiv warst, warst du denn ich therapeutischer Behandlung oder basiert das auf einer Eigendiagnose? Nervosität und unspezifische Ängste sind eigentlich typische Symptome.

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21. Januar 2017 um 16:59

Ja
klar, alleine raus darf ich, auch mit Freundinnen. Er kanns nur nicht leiden, wenn Männer dabei sind. Er hat in der Hinsicht irgendwie kein Vertrauen zu mir. Wenn es mal der Fall sein sollte dass ich abends was unternehm dann sind manchmal auch Männer dabei, aber Sowas erwähnt ich dann halt gar nicht. Meistens interessiert es ihn auch nicht wirklich, was wir den Abend gemacht haben. Aber ich geh auch höchst selten mal weg mit Freunden.

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21. Januar 2017 um 17:00

Achja
Wir sind 23 und 24.. arbeiten beide in der Pflege.

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21. Januar 2017 um 17:16

Ich
erinner mich daran, dass es damals ganz anders war, ich bin nicht mehr aus dem Bett gekommen, hatte nur noch negativ gedanken-spiralen im kopf, habe nichts mehr gefühlt, weder Wut noch trauer usw. War damals auch in Behandlung, ja. Im Moment ist das anders. Ich fühle mich einfach nur fehl am platz und möchte mein altes farbenfrohes leben wieder.

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21. Januar 2017 um 17:23

Doch,
Er spricht mit Frauen und ich hab im Gegensatz zu ihm auch nichts dagegen. Für mich ist das einengen, extreme Eifersucht und hat nicht mit liebe und vertrauen zu tun.

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21. Januar 2017 um 17:31

Naja
Wenn es so einfach wäre, hätt ich dem schon längst ein Ende gesetzt. Aber ich schaffs eben einfach nicht.

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