Home / Forum / Liebe & Beziehung / Warum kämpfen betrogene Partnerinnen mit unfairen Mitteln?

Warum kämpfen betrogene Partnerinnen mit unfairen Mitteln?

26. Oktober 2005 um 20:39 Letzte Antwort: 4. November 2005 um 12:34


Was haben sie davon, ihrem Partner aus Wut, Verletzungsgefühlen und aus Rache, ihn zu zerbrechen?

Warum geben sie sich nicht die Mühe zu verstehen, warum er sie betrogen hat, aus welchen echten Gründen und warum suchen sie nicht auch die Schuld bei sich. Wenn solcher Schritt einmal getan wurde, liegt schon viel zu lange was im Argen, denn kaum ein Mann betrügt seine Partnerin nur aus Spaß an der Lust. Denn einst hatte man sich ja auch geliebt oder etwa nicht?

Nein er sucht etwas, was die Partnerin ihm nicht mehr geben kann, will oder nicht erkennen will, das er ein Mensch mit Gefühlen ist und keine Maschine.

Warum kämpfen solche Frauen mit fiesen Mitteln, wie finanzieller Ruin oder setzen gar die Kinder ein, wie Kindesentzug oder appellieren an das Verantwortungsgefühl, ein schlechter Vater zu sein, wenn er die Familie verlassen würde?

Was hätten sie davon, wenn er nur aus diesem Gründen bei seiner Partnerin bleiben würde?

Riesiges Siegesgefühl einem unsauberen Kampf gewonnen zu haben? Aber den Mann und sein Gefühl, sein Lebenswertgefühl, seine Liebe und seine Zuneigung werden sie nie wieder zurück gewinnen. In innersten wird er sie dafür hassen und hoffen ihr passiert was. Er wird sich gehen lassen und immer mehr verfallen. Er kann sich ja gehen lassen, fett werden und braucht sich nicht um seine Ausstrahlung zu kümmern, für wen denn? Für das Weib, was ihm an sich gekettet hat oder für eine andere die er nie haben darf, da er wieder von ihr fertig gemacht würde, was er scheinbar auch wieder bitter mit gesundheitlichen Problemen verkraften würde.

Was haben solche Frauen von einem Mann, den sie nicht für SICH gewinnen, sondern nur durch Erpressung an sich binden? Wie wenig wert muss eine solche Frau sein, die sich rein gar nichts wert ist und sich mit einem leeren Mann, einer Fassade, den Rest ihres Lebens zusammen leben will.

Ich kann allen betrogenen Frauen nur den einem Rat geben, nicht nur der Mann ist an der Situation schuld, auch ihr habt ihn dazu getrieben, fragt euch was habt ihr falsch gemacht und macht es beim nächsten Mann besser, haltet nichts fest, was Euch nicht so liebt, wie ihr es liebt und gebt ihm und euch selbst eine Chance, ihr seid es euch selbst und dem Mann, für den ihr einst Gefühle hattet, das wert. Auch seid ihr euch es wert für eure Kinder, was bringt es euch einem übelgelaunten Vater zu haben, denn sein befreiendes, lebendiges, freudiges und glückliches Strahlen gewinnt ihr so nicht wieder zurück. Nur wenn ihr kämpft um Euretwillen, das ist das Geheimnis, was ihr hören wollt. Wenn er nicht zu euch, zu eurer Schönheit, zu Eurer Lebensfreude, zu Eurer Figur, zu Eurer Liebe und ....noch viel mehr was ihr bieten könntet zukehren will, habt ihr ihn verloren und solltet ihn in eurer beider Frieden ziehen lassen.

Wenn ihr erkennt, was ihr falsch gemacht habt, könntet ihr vielleicht eine neue Chance erhalten, das wichtigste dabei ist immer, niemals aus Rache oder Wut etwas festhalten, was man eigentlich lieber loslassen sollte.

Jeder Mensch wünscht sich Liebe, Zärtlichkeit, Geborgenheit, dies von Herzen zu geben und dies möchte man auch von Herzen erhalten. Bekommt man dies wenn, man einem gebrochenen Mann an seiner Seite hat? Zerbricht daran nicht das eigene Herz, wenn dieser Mann leidet und beide wissen, warum er bei ihr geblieben ist? Wann würde er wieder ausbrechen oder wann würde er sich freiwillig der nächsten Unfallsituation stellen.

Was ist das für ein Zusammenleben?

In diesem Sinne

Mehr lesen

26. Oktober 2005 um 20:52

...
Viele Frauen verhalten sich nciht aus Rache, Wut oder Veletzung so, sondern weil sie den Mann LIEBEN und um jeden Preis halten wollen.
Und ganz so schwarz/weiß ist das Leben nicht, so wie du es hier zeichnest, auch wenn der Ansatz echt gut ist!

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
26. Oktober 2005 um 21:05
In Antwort auf rosy_12119877

...
Viele Frauen verhalten sich nciht aus Rache, Wut oder Veletzung so, sondern weil sie den Mann LIEBEN und um jeden Preis halten wollen.
Und ganz so schwarz/weiß ist das Leben nicht, so wie du es hier zeichnest, auch wenn der Ansatz echt gut ist!

Was man doch so alles als Liebe bezeichnet?
Wieso nennen sie es Liebe, wenn sie den Mann erpressen?

Wie soll diese Liebe erwidern? Mit Wut, mit Hass oder wie?

Liebe kann nur mit Liebe erwidert werden. Klingt jetzt schwarz weiß, ist aber im übertragenen Sinne umsetzbar. Nur den Mut sollte man dazu haben.

cherie99
Danke für deine Antwort, ich will ja hier nur zum Nachdenken anregen.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
26. Oktober 2005 um 21:08

Diese Geschicht mit dem Suchen
Warum manche Frauen das so handhaben können Dir letzten Endes nur diejenigen erklären,die es so machen.
Ein verletzter Mensch tut oftmal unüberlegte Ding,die unschön sind,weiß sich aber in dem Moment vielleicht nicht anders zu helfen,braucht eine Genugtuung für seinen Schmerz,möchte eine Linderung herbei führen und denk diese bekäme er indem er dejenigen der ihn so verletzt hat auch verletzt.
Das mal dazu!
Frauen,die eine Mann mit solchen Mitteln ansich ketten möchten,haben vielleicht nicht erkann,daß dies ein Armutszeugnis ist,ich möchte hier aber nicht Werten,und sage dies nur allgemein.
Sicherlich hast Du Recht,wenn Du sagst es gehören immer Zwei dazu aber,Dine Ausführung läuft mir zu sehr in die Richtung "Jede Frau ist selber Schuld wenn der Mann fremdgeht denn er hat ja schließlich etwas gesucht,was er bei seiner Frau nicht bekommen hat" !- NEIN! Selbst wenn dem so ist,rechtfertigt das noch lange nicht einen Menschen zu hintergehen und zu betrügen!
Jemand,der sich nicht wohl fühlt,sollte darüber sprechen.
Du wirst sagen daß das nicht immer Früchte trägt,dazu sei gesagt,daß wenn sich nichts ändert,immer noch die Möglichkeit besteht einen fairen Strich zu ziehen,konsequent zu sein und zu gehen!
Verletzt zwar die Frau dann auch aber sie wurde dann wenigstens nicht betrogen und belogen,was sehr entwürdigend ist-Männer wundern sich dann,warum Frauen zu solchen Mitteln greifen-Schlußfolgerung,Mann ist selber Schuld???!?!?!Weiß nicht!
Aber das tun die meisten Männer auch nicht,da es ja einfacher so ist (das sind auch unfaire Machereien)und,es gibt genug Männer,die den Hals nicht voll bekommen können sich von der Frau nicht trennen wollen obwohl sie nicht zu frieden sind und dann eben fremd gehen.....
Meiner Meinung nach rechtfertigt nichts ein fremdgehen......wenn man es dennoch macht,muß er auch in letzter Konsequenz damit rechnen,daß Frau sich rächt!

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
26. Oktober 2005 um 22:13

Was der Mann
denkt ... und in wie weit er sich dann von meinem (beigetragenen) Verhalten verletzt fühlte und es nicht anders schaffte sich mit mir auseinander zu setzen außer mich zu betrügen und mit dadurch zu zeigen das unsere Beziehung nicht mehr stimmt .... mmmhhhhh

sicherlich .... auch ne Methode

und der arme Kerl wird dann wohlmöglich noch von der Mutter seiner Kinder unter "Druck" gesetzt .... *unglaublich*

Um einige Deiner Fragen zu beantworten:

Was haben sie davon, ihrem Partner aus Wut, Verletzungsgefühlen und aus Rache, ihn zu zerbrechen?

Genugtuung..... wenn auch nur ein bischen !!!!

... und warum suchen sie nicht auch die Schuld bei sich

weil die (Beziehungs)Aufassung - selbst wenn es sich um eine gemeinsame Beziehung handelt - unterschiedlich sind.....

Warum kämpfen solche Frauen mit fiesen Mitteln, wie finanzieller Ruin oder setzen gar die Kinder ein, wie Kindesentzug oder appellieren an das Verantwortungsgefühl, ein schlechter Vater zu sein, wenn er die Familie verlassen würde?

klar doch ... die Frau sollte gleiches tun und die Kinder ins Heim gehen .... was soll ein Erwachsener Mensch denn mit Verantwortungsgefühl gegenüber seinen Kindern !!!!!!

Was hätten sie davon, wenn er nur aus diesem Gründen bei seiner Partnerin bleiben würde?

Meinst du die Kinder? ... Ihren Vater

Aber den Mann und sein Gefühl, sein Lebenswertgefühl, seine Liebe und seine Zuneigung werden sie nie wieder zurück gewinnen. In innersten wird er sie dafür hassen und hoffen ihr passiert was. Er wird sich gehen lassen und immer mehr verfallen. Er kann sich ja gehen lassen, fett werden und braucht sich nicht um seine Ausstrahlung zu kümmern, für wen denn? Für das Weib, was ihm an sich gekettet hat oder für eine andere die er nie haben darf, da er wieder von ihr fertig gemacht würde, was er scheinbar auch wieder bitter mit gesundheitlichen Problemen verkraften würde.

Tja ... so is eben das Leben .... nicht immer einfach .... aber nach 50 Jahren Ehe weiß man was man hat .....

Wie wenig wert muss eine solche Frau sein, die sich rein gar nichts wert ist und sich mit einem leeren Mann, einer Fassade, den Rest ihres Lebens zusammen leben will.

Nun ja ... sie hat jedenfalls Verantwortugsgefühl ihrer Situation gegenüber besonders wenn Kinder im Spiel sind .... egal in wie weit ihr (sexual)leben da noch erfüllt wird .....

noch viel mehr was ihr bieten könntet zukehren will, habt ihr ihn verloren und solltet ihn in eurer beider Frieden ziehen lassen.

... und er lebe mit der konsequenz der arme gebeutelte und unverstandene Kerl

Wenn ihr erkennt, was ihr falsch gemacht habt, könntet ihr vielleicht eine neue Chance erhalten, das wichtigste dabei ist immer, niemals aus Rache oder Wut etwas festhalten, was man eigentlich lieber loslassen sollte.

... ja ja ich hätte nur so und so sein müssen ... dann hätts auch geklappt mit dem Nachbarn ....


Zerbricht daran nicht das eigene Herz, wenn dieser Mann leidet und beide wissen, warum er bei ihr geblieben ist?

... und es sie nie hat spüren lassen und ihr "Herz" mit dieser Situation happy ist!!!!!!!!!!!!


nun ja ... wenn er das tut wirds wohl einen trifftigen Grund geben, oder?

GLG Alexis





Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
27. Oktober 2005 um 0:01

Diese Frage stellen sich hier vermutlich einige
zitat:

Was haben solche Frauen von einem Mann, den sie nicht für SICH gewinnen, sondern nur durch Erpressung an sich binden? Wie wenig wert muss eine solche Frau sein, die sich rein gar nichts wert ist und sich mit einem leeren Mann, einer Fassade, den Rest ihres Lebens zusammen leben will.

Eben um diese Fassade scheint es zu gehen, sie selbst sind sich dabei nicht so wichtig, hauptsache dass alles nach aussen hin gut aussieht.


Was das für ein Zusammenleben ist? Hmmm, denke mal die Hölle auf Erden für Beide.

in diesem Sinne
alles Liebe
Fortunia

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
27. Oktober 2005 um 0:02

Na vielleicht
ganz einfach, weil sie *betrogen* wurde? Wenn ein Mann findet, seine Frau mache alles falsch und er sei unglücklich, dann *betrügt* er sie nicht, sondern er trennt sich von ihr. Und danach lässt er sich auf jemanden anderen ein. Sofern er Rückgrat hat. Selbiges gilt für eine Frau, die mit ihrem Mann nicht mehr glücklich ist. Finde ich.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
27. Oktober 2005 um 0:06

Hallo lieber Jaja,


Die Ansicht, daß die betrogenen Frauen mit Schuld an der Untreue ihres Mannes sind, kann ich nicht teilen.

Wieso kannst Du diese Ansicht nicht teilen?

Es gibt viele Frauen die spüren dass da was nicht stimmt und trotzdem immer alles schön brav unter den Teppich kehren, damit sie sich nicht damit auseinander setzen müssen wollen sie oft nicht sehen.

liebe Grüße
Fortunia

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
27. Oktober 2005 um 0:34

Da stimm ich Dir ja zu mein Lieber Jaja,
es ist kein fairer weg untreu wegen unzufriedenheit zu sein, genauso wenig ist es unfair die untreue des anderen wenn man sie vermutet aus Feigheit nicht anzusprechen, das hab ich damit gemeint
In all den anderen Punkten die Du da aufgeführt hast geb ich Dir absolut recht.

Liebe Grüße
Fortunia

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
27. Oktober 2005 um 0:54
In Antwort auf kaylyn_12128469

Da stimm ich Dir ja zu mein Lieber Jaja,
es ist kein fairer weg untreu wegen unzufriedenheit zu sein, genauso wenig ist es unfair die untreue des anderen wenn man sie vermutet aus Feigheit nicht anzusprechen, das hab ich damit gemeint
In all den anderen Punkten die Du da aufgeführt hast geb ich Dir absolut recht.

Liebe Grüße
Fortunia

Genauso wenig ist es fair sollte das heissen,
sorry, lieber Jaja,

Dir alles Liebe
Fortunia

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
27. Oktober 2005 um 6:30

Du spricht mir aus den Seele............
Wo kann ich unterschreiben ?

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
27. Oktober 2005 um 6:31
In Antwort auf shena_12375982

Du spricht mir aus den Seele............
Wo kann ich unterschreiben ?

Zusatz.....
siehe weiter untern.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
27. Oktober 2005 um 6:50

Moin
Alles klar?

Gruß

equinox68

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
27. Oktober 2005 um 8:44
In Antwort auf kaylyn_12128469

Da stimm ich Dir ja zu mein Lieber Jaja,
es ist kein fairer weg untreu wegen unzufriedenheit zu sein, genauso wenig ist es unfair die untreue des anderen wenn man sie vermutet aus Feigheit nicht anzusprechen, das hab ich damit gemeint
In all den anderen Punkten die Du da aufgeführt hast geb ich Dir absolut recht.

Liebe Grüße
Fortunia

Huhu fortunia
du schreibst : es ist kein fairer weg untreu wegen unzufriedenheit zu sein, genauso wenig ist es unfair die untreue des anderen wenn man sie vermutet aus Feigheit nicht anzusprechen, das hab ich damit gemeint

Ich möchte dir da nicht widersprechen. Nur etwas dazu sagen. Wie in meiner situation, was vielleicht nicht verständlich für viele ist. Ich kann nicht wirklich OHNE meinen mann( weil er lieb ist, aber auch charaktereigenschaften womit ich nicht ganz klar komme) aber auch bin ich nicht totaal glücklich mit ihm.Es fehlt einiges und vieles auch kaputt gemacht worden durch ihn...was er auch selber zugibt.

Also weder mit ihm noch ohne ihn.......
Alles zu seiner zeit......

LG Mrsx

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
27. Oktober 2005 um 10:43

@apysia - eine frage
kann es sein, dass du ex-geliebte bist die ihren geliebten an die ehefrau "verloren" hat?

wie auch immer.

eine betrogene ehefrau hat mein vollstes verständnis so zu reagieren.
ich finde nicht, dass man den betrogenen part (egal ob mann oder frau) mitverantwortlich machen kann, wenn der partner fremdgeht.
warum? ganz einfach weil fremdgehen nicht die lösung ist, sondern die flucht aus der beziehung. sicher hast du recht, dass bei problemen innerhalb einer beziehung immer zwei für verantwortlich sind, aber probleme löst man nicht indem man seinen partner hintergeht, sondern man redet darüber und versucht gemeinsam einen ausweg zu finden. wenn alle stricke reissen, dann bleibt noch immer die trennung. DAS wäre fair. sich in eine affäre zu flüchten, ist dem partner gegenüber so ziemlich das feigste und verantwortungslose was man tun kann.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
27. Oktober 2005 um 11:22

Ich bin davon überzeugt, ...
dass ein Mensch, der gezwungen wird, irgendwann wieder zurückschlagen wird. Dieser Druck, der erzeugt wurde, wird sich gegen den richten, der ihn erzeugt hat.

Ein Zusammenleben, wo einer der Partner nur durch Druck dazu gebracht wird, die Gemeinschaft nicht zu verlassen, dürfte in vielen Fällen zu einem Krieg mit anderen Mitteln werden.

Nur einmal hab ich es bis jetzt erlebt, dass jemand unter Zwang in einer Gemeinschaft gehalten wurde und hinterher sagte 'es war gut so und es war zu meinem Vorteil, dass ich gezwungen wurde'.

Hinter Deinen Zeilen steckt ein Ansatz von Liebe, den nicht alle Menschen so teilen.

Für Dich scheint Liebe darin zu bestehen, dass man zuerst auf das Wohl des anderen schaut und seine eigenen Ansprüche hinten anstellt. Wer einen Menschen so sieht, wird ihn nicht zwingen. Man zwingt da höchstens Kinder manchmal zu ihrem Wohl, weil diese mitunter noch nicht in der Lage sind, Konsequenzen zu übersehen und deshalb lieber etwas anderes hätten, aber man zwingt keinen Erwachsenen.

Dementsprechend müsstest Du Deinen Geliebten loslassen und ihm seinen Weg so leicht wie möglich machen, wenn er sich denn entschieden hat, bei Frau und Kindern zu bleiben.

Oder Menschen verstehen Liebe als die Summe dessen, was der andere gibt, was einem selbst gut tut. Die eigene Person steht im Vordergrund. Wenn dem so ist, macht es keinen Sinn, jemanden freizugeben, denn man müsste in der Folge auf all die Dinge verzichten, die einem wertvoll waren. Krass ausgedrückt ist der andere dann Erfüllungsgehilfe der eigenen Bedürfnisse und der sollte dann auch funktionieren. Damit das so bleibt wird dann mitunter auch mit harten Bandagen gekämpft und zu Druckmitteln gegriffen.

" ... Jeder Mensch wünscht sich Liebe, Zärtlichkeit, Geborgenheit, dies von Herzen zu geben und dies möchte man auch von Herzen erhalten. Bekommt man dies wenn, man einem gebrochenen Mann an seiner Seite hat? Zerbricht daran nicht das eigene Herz, wenn dieser Mann leidet und beide wissen, warum er bei ihr geblieben ist? Wann würde er wieder ausbrechen oder wann würde er sich freiwillig der nächsten Unfallsituation stellen. ... "

Dies ist Deine Vorstellung, die aber bei weitem nicht jeder teilt.

Es ist eine Frage der persönlichen Prioritäten, denn man kann auch Sicherheit, Lebenstandard oder was weiß ich für Dinge an die erste Stelle setzen.

Wieviele Lebensgemeinschaften gibt es, die nur noch aus rein materiellen Gründen zusammen sind? Es ist nicht ungewöhnlich.

Menschen wählen ihren Weg und manchmal sind es leider Wege, die einen schmerzen, aber es bleibt dann nichts als sich damit abzufinden.

LG

Larsen

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
27. Oktober 2005 um 11:49

Weil unfairniss nicht unbedingt fairniss verdient
Warum betrogene Ehefrauen nicht die Schuld bei sich suchen??
Allein diese Aussage verdient schon einen Rüffel!
Ich bin froh, dass ich vor meiner Antwort erst mal dein Profil gelesen habe...

Natürlich wird sich jede Frau fragen warum. Ich kenne einige Fälle und in jedem dieser Fälle lag es nicht am Sex, sondern eher an Nähe und Spannung

Was ist für dich ein unsauberer Kampf? Für mich ist auch der Kampf der Geliebten nicht sauber, immer frisch, mit guter Laune, mit guten Ideen... es ist sooo leicht, einen verh. Mann an sich zu ziehen. Zum Glück sind viele dann doch nicht so dumm und gehen dauerhaft zu ihr weil sie nämlich weiter denken können als von diesem Moment zum nächsten!
Man muss sich erst mal die komplexe Situation einer Ehe/Familie vorstellen, um sich ein solches Urteil erlauben zu können.
Ein Paar liebt sich. Ein Paar schwebt im siebten Himmel, ist einfallsreich, gibt sich Mühe. Man beschließt für immer zusammen zu bleiben. Mann und Frau stellen sich aufeinander ein, heiraten. Sollen nun auch noch Kinder folgen? Mann möchte ja gerne einen Stammhalter, Frau hat Familiensinn, gibt vielleicht für ihren Mann und den Familiensinn ihre Unabhängigkeit und Beruf auf. Der Mann ergötzt sich an dem wachsenden Spross, Frau ist zufrieden, weil die Familie funktioniert, arrangiert sich mit der nicht Unabhängigkeit.
Mann sucht dann plötzlich ...
Was bleibt der Frau?
Na klar, sie kommt natürlich auch alleine zurecht. Findet (leicht) wieder einen Mann in der Freiheit und sollte der neue den Wunsch äußern sesshaft zu werden, wird sie sich gut überlegen, ob sesshaft unzufrieden und neu auf der Suche bedeutet wird.
Die Frage ist doch eher, ob der Mann nicht dauerhaft mit seinem Entschluss Familie leben kann.
Kann die Frau das? Sie tut es (in der Regel).
Ist sie irgendwann nicht mehr stündlich wie eine Geliebte gestylt? Gegenargument: Er ganz bestimmt nicht mehr!
Soll ich hier wirklich weiter schreiben?
Unzufriedenheit hat im Übrigen nie nur was mit einem Part zu tun.
Ich persönlich würde als betrogene Ehefrau den Partner immer Schachmatt setzten und ich würde aufblühen in meinem Tun... auf dem Weg in die Unabhängigkeit... mich weiden in meiner (freiwilligen, unterdrücken) konzentrierten Position, in der Macht und dem Wissen, dass jede Lüge, jeder Betrug und jedes unwahr gesprochene ich liebe dich eine Ohrfeige verdient. Eine Ohrfeige für einen Heuchler, einen Spieler - mit einer Spielerin, die sich an die Regeln hält.

Wer hier spricht? Keine betrogene Frau, schon eher Geliebte... eine dev., und eine Ehefrau.




Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
27. Oktober 2005 um 11:52
In Antwort auf wendy_12509292

Na vielleicht
ganz einfach, weil sie *betrogen* wurde? Wenn ein Mann findet, seine Frau mache alles falsch und er sei unglücklich, dann *betrügt* er sie nicht, sondern er trennt sich von ihr. Und danach lässt er sich auf jemanden anderen ein. Sofern er Rückgrat hat. Selbiges gilt für eine Frau, die mit ihrem Mann nicht mehr glücklich ist. Finde ich.

Vollkommen...

richtig!!!

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
27. Oktober 2005 um 12:16
In Antwort auf lina_12903564

Was man doch so alles als Liebe bezeichnet?
Wieso nennen sie es Liebe, wenn sie den Mann erpressen?

Wie soll diese Liebe erwidern? Mit Wut, mit Hass oder wie?

Liebe kann nur mit Liebe erwidert werden. Klingt jetzt schwarz weiß, ist aber im übertragenen Sinne umsetzbar. Nur den Mut sollte man dazu haben.

cherie99
Danke für deine Antwort, ich will ja hier nur zum Nachdenken anregen.

So ein Blödsinn
Liebe Apysia!

Tut mir leid das ich dass sagen muss, aber das ist für mich totaler Blödsinn. Wenn ein Mann einmal betrügt, betrügt er immer! Frauen haben da überhaupt keine Schuld daran. Das ist nur eine faule Ausrede um sein eigenes schlechtes gewissen zu beruhigen. Glaube mir ich sprech da aus Erfahrung. Mein Ex hatte neben mir 2 Affären laufen, als ich draufkam hab ich es ihm doppelt und dreifach zurückgegeben und mir gings viel besser. Was dabei rauskam? Er hat mich die ganze Zeit weiter geliebt, nach Monaten kam er bei mir an und bat mit Tränen in den Augen um Verzeihung. Was kann einen mann dazu treiben seine Frau zu betrügen? Nix. Wenn die Beziehung nicht passt, lässt man sich scheiden, so einfach geht das. Wenn mam dies nicht tut, dann will man die andere Person nicht verlieren und die Geliebte ist ein netter Zeitvertreib. Tut mir leid aber ich freue mich insgeheim immer wieder wenn Männer ihre Geliebte stehenlassen und wieder zu ihrer Frau zurückgeehn. Ist ja auch in 90% der Fälle so. In einer Ehe DARF MAN NICHT mitmischen das bekommt man 3 Mal zurück. Da Männer sogar ihre Ehefrauen betrügen mit denen sie sich ein Leben aufgebaut haben, sehr viele schöne Momente hatten, warum sollten sie nicht die Geliebte genauso betrügen? Für mich sind Männer die gebunden sind tabu. Und wenn ich erst später herausfinde das sie gebunden sind und mir das verheimlicht haben dann kann man das ganze auch gleich vergessen.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
27. Oktober 2005 um 17:22

Wie du mir so ich dir!!!
Und das ist auch gut so!

Mehr sag ich nicht zu diesem Thema!

She202

PS: Was nicht ok ist: Kinder mit in diese Sache ziehen!!!

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
28. Oktober 2005 um 21:59

Das kenne ich.
Ich bin in der gleichen Situation. Die Frau von meinem Freund kommt auch nicht auf die Idee sich mal zu fragen,ob sie nicht völlig fehl am Platz ist,wenn sie ihren Mann nicht mit Gefühlen halten kann. Sie versucht es auch nur mit Drohungen,Erpressungen und Psychoterror. Mit Liebe hat das nichts zu tun. Das ist ein Machtkampf der da geführt wird,bei dem Gefühle keine Rolle spielen. Die Frauen sind so sehr davon besessen,die Geliebte loszuwerden,daß sie an nichts anderes mehr denken,hauptsache sie ist weg. Was danach kommt ist vollkommen egal. Die Ursachen interessieren nicht und die Folgen auch nicht. Sie wollen gewinnen,aus falschem Ehrgeiz und gekränkter Eitelkeit herraus und aus der Angst am Ende allein zu bleiben. Und darum wird jedes Mittel angewendet um den Fremdkörper zu vertreiben. Es ist Krieg. Ob ihr Mann dann todunglücklich ist spielt dabei auch keine Rolle. Und das schlimmste daran ist,daß sie ihren Mann solange diesem Psychoterror aussetzen,bis er es nicht mehr aushält und kleinbei gibt. Wenn der Mann unter diesem Druck dann eine Entscheidung fällt zugunsten der Ehefrau,dann bilden sie sich auch noch ein,daß diese Entscheidung aus Liebe getroffen wurde. Auf die Idee,daß er es nur gemacht hat,weil er es nicht mehr ausgehalten hat und seine Ängste nicht überwinden kann kommen sie nicht. Die Folge davon ist natürlich,daß man Gefühle nicht durch den Verstand ausschalten kann. Sobald wieder etwas Ruhe eingekehrt ist,geht er wieder zu seiner Geliebten,weil er ohne sie nämlich nicht mehr klarkommt. Er geht emotional vor die Hunde,wenn er es nicht tut und seiner Frau treu bleibt. Die Frau redet sich natürlich ein,wenn er bei ihr bleibt und die Geliebte weg ist,dann wird alles so wie früher. Er wird die Geliebte schon irgendwann vergessen. Aber das wird er nicht und die Frau wird es irgendwann zu spüren bekommen. Er wird frustriert diese Ehe weiterführen und sich den Rest seines Lebens fragen,was er doch für ein Idiot war. Ist die Geliebte erstmal weg,dann wird ihm erstmal richtig bewußt wie wenig er mit seiner Frau noch anfangen kann. Und die Frau wird ihm nie wieder vertrauen. Es gibt weiterhin Eifersuchtsszenen. Dann spielt es gar keine Rolle mehr ob er noch eine Geliebte hat. Er erlebt weiter die Hölle auf Erden. Die Folge ist,daß die Ehe dann doch irgendwann geschieden wird. Die Hauptsache ist,daß die Ehefrau diesen Krieg erstmal gewinnt. Aber wofür? Ist das alles ein irgendwann mal gegebenes Treueversprechen wirklich wert?

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
28. Oktober 2005 um 23:10
In Antwort auf nele_12450039

Weil unfairniss nicht unbedingt fairniss verdient
Warum betrogene Ehefrauen nicht die Schuld bei sich suchen??
Allein diese Aussage verdient schon einen Rüffel!
Ich bin froh, dass ich vor meiner Antwort erst mal dein Profil gelesen habe...

Natürlich wird sich jede Frau fragen warum. Ich kenne einige Fälle und in jedem dieser Fälle lag es nicht am Sex, sondern eher an Nähe und Spannung

Was ist für dich ein unsauberer Kampf? Für mich ist auch der Kampf der Geliebten nicht sauber, immer frisch, mit guter Laune, mit guten Ideen... es ist sooo leicht, einen verh. Mann an sich zu ziehen. Zum Glück sind viele dann doch nicht so dumm und gehen dauerhaft zu ihr weil sie nämlich weiter denken können als von diesem Moment zum nächsten!
Man muss sich erst mal die komplexe Situation einer Ehe/Familie vorstellen, um sich ein solches Urteil erlauben zu können.
Ein Paar liebt sich. Ein Paar schwebt im siebten Himmel, ist einfallsreich, gibt sich Mühe. Man beschließt für immer zusammen zu bleiben. Mann und Frau stellen sich aufeinander ein, heiraten. Sollen nun auch noch Kinder folgen? Mann möchte ja gerne einen Stammhalter, Frau hat Familiensinn, gibt vielleicht für ihren Mann und den Familiensinn ihre Unabhängigkeit und Beruf auf. Der Mann ergötzt sich an dem wachsenden Spross, Frau ist zufrieden, weil die Familie funktioniert, arrangiert sich mit der nicht Unabhängigkeit.
Mann sucht dann plötzlich ...
Was bleibt der Frau?
Na klar, sie kommt natürlich auch alleine zurecht. Findet (leicht) wieder einen Mann in der Freiheit und sollte der neue den Wunsch äußern sesshaft zu werden, wird sie sich gut überlegen, ob sesshaft unzufrieden und neu auf der Suche bedeutet wird.
Die Frage ist doch eher, ob der Mann nicht dauerhaft mit seinem Entschluss Familie leben kann.
Kann die Frau das? Sie tut es (in der Regel).
Ist sie irgendwann nicht mehr stündlich wie eine Geliebte gestylt? Gegenargument: Er ganz bestimmt nicht mehr!
Soll ich hier wirklich weiter schreiben?
Unzufriedenheit hat im Übrigen nie nur was mit einem Part zu tun.
Ich persönlich würde als betrogene Ehefrau den Partner immer Schachmatt setzten und ich würde aufblühen in meinem Tun... auf dem Weg in die Unabhängigkeit... mich weiden in meiner (freiwilligen, unterdrücken) konzentrierten Position, in der Macht und dem Wissen, dass jede Lüge, jeder Betrug und jedes unwahr gesprochene ich liebe dich eine Ohrfeige verdient. Eine Ohrfeige für einen Heuchler, einen Spieler - mit einer Spielerin, die sich an die Regeln hält.

Wer hier spricht? Keine betrogene Frau, schon eher Geliebte... eine dev., und eine Ehefrau.




Also am Ende doch Rache.
Kommentare auf auf deine Worte:

Mann möchte ja gerne einen Stammhalter, Frau hat Familiensinn, gibt vielleicht für ihren Mann und den Familiensinn ihre Unabhängigkeit und Beruf auf. Der Mann ergötzt sich an dem wachsenden Spross, Frau ist zufrieden, weil die Familie funktioniert, arrangiert sich mit der nicht Unabhängigkeit.

Keiner hat von ihr verlangt, das sie ihre Unabhängigkeit aufgeben soll, beide Partner können sich genauso gut in die Erziehung und Abholung der Kids, aus der Kita usw. arrangieren. Fazit, Frau bleibt im Beruf, unter Menschen, behält ihr Selbstvertrauen und ihre Unabhängigkeit.

Ist sie irgendwann nicht mehr stündlich wie eine Geliebte gestylt? Gegenargument: Er ganz bestimmt nicht mehr!

Jup, leider oft genug eine traurige Tatsache, das sich verheiratete Männer gehen lassen und widerlich fett werden, sie sollten wohl doch öfters mal den Müll rausbringen und mit dem Hund um die Wette rennen, dann liebt auch die Ehefrau den frustrieten Mann wieder und er muß nicht zu einer anderen schauen.

Unzufriedenheit hat im Übrigen nie nur was mit einem Part zu tun.

Das sind immer beide schuld, an solcher Situation, nur die wenigsten werden sich darüber klar.

Ich persönlich würde als betrogene Ehefrau den Partner immer Schachmatt setzten und ich würde aufblühen in meinem Tun... auf dem Weg in die Unabhängigkeit... mich weiden in meiner (freiwilligen, unterdrücken) konzentrierten Position, in der Macht und dem Wissen, dass jede Lüge, jeder Betrug und jedes unwahr gesprochene ich liebe dich eine Ohrfeige verdient. Eine Ohrfeige für einen Heuchler, einen Spieler - mit einer Spielerin, die sich an die Regeln hält.

Strafe haben die sicher schon verdient. Nur die Umsetzung ist meist leichter gesagt, da sollte das eigene Gewissen, dazu in die Waagschale geworfen werden. Also am Ende doch Rache.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
28. Oktober 2005 um 23:22
In Antwort auf helmut_12550923

Ich bin davon überzeugt, ...
dass ein Mensch, der gezwungen wird, irgendwann wieder zurückschlagen wird. Dieser Druck, der erzeugt wurde, wird sich gegen den richten, der ihn erzeugt hat.

Ein Zusammenleben, wo einer der Partner nur durch Druck dazu gebracht wird, die Gemeinschaft nicht zu verlassen, dürfte in vielen Fällen zu einem Krieg mit anderen Mitteln werden.

Nur einmal hab ich es bis jetzt erlebt, dass jemand unter Zwang in einer Gemeinschaft gehalten wurde und hinterher sagte 'es war gut so und es war zu meinem Vorteil, dass ich gezwungen wurde'.

Hinter Deinen Zeilen steckt ein Ansatz von Liebe, den nicht alle Menschen so teilen.

Für Dich scheint Liebe darin zu bestehen, dass man zuerst auf das Wohl des anderen schaut und seine eigenen Ansprüche hinten anstellt. Wer einen Menschen so sieht, wird ihn nicht zwingen. Man zwingt da höchstens Kinder manchmal zu ihrem Wohl, weil diese mitunter noch nicht in der Lage sind, Konsequenzen zu übersehen und deshalb lieber etwas anderes hätten, aber man zwingt keinen Erwachsenen.

Dementsprechend müsstest Du Deinen Geliebten loslassen und ihm seinen Weg so leicht wie möglich machen, wenn er sich denn entschieden hat, bei Frau und Kindern zu bleiben.

Oder Menschen verstehen Liebe als die Summe dessen, was der andere gibt, was einem selbst gut tut. Die eigene Person steht im Vordergrund. Wenn dem so ist, macht es keinen Sinn, jemanden freizugeben, denn man müsste in der Folge auf all die Dinge verzichten, die einem wertvoll waren. Krass ausgedrückt ist der andere dann Erfüllungsgehilfe der eigenen Bedürfnisse und der sollte dann auch funktionieren. Damit das so bleibt wird dann mitunter auch mit harten Bandagen gekämpft und zu Druckmitteln gegriffen.

" ... Jeder Mensch wünscht sich Liebe, Zärtlichkeit, Geborgenheit, dies von Herzen zu geben und dies möchte man auch von Herzen erhalten. Bekommt man dies wenn, man einem gebrochenen Mann an seiner Seite hat? Zerbricht daran nicht das eigene Herz, wenn dieser Mann leidet und beide wissen, warum er bei ihr geblieben ist? Wann würde er wieder ausbrechen oder wann würde er sich freiwillig der nächsten Unfallsituation stellen. ... "

Dies ist Deine Vorstellung, die aber bei weitem nicht jeder teilt.

Es ist eine Frage der persönlichen Prioritäten, denn man kann auch Sicherheit, Lebenstandard oder was weiß ich für Dinge an die erste Stelle setzen.

Wieviele Lebensgemeinschaften gibt es, die nur noch aus rein materiellen Gründen zusammen sind? Es ist nicht ungewöhnlich.

Menschen wählen ihren Weg und manchmal sind es leider Wege, die einen schmerzen, aber es bleibt dann nichts als sich damit abzufinden.

LG

Larsen

Sehr gut und treffend
beschrieben, danke für deinen guten Beitrag.

Endlich mal ein Mann der sich dazu äußert, was hier leider sehr wenig geschieht.

Was ist bloß aus uns Europäern geworden, denken wir doch meist immer nur noch materiell und weniger mit Gefühl. Wie einfach wäre doch die Welt, wenn wir mit unseren Gefühlen leben würden.

Leider gelten unsere Prioritäten immer meist zuerst den materiellen Hintergründen, denn mit der heutigen Politik kann man es sich einfach nicht mehr anders leisten.

LG

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
29. Oktober 2005 um 0:07

Zum Abschluß über Wilde Vermutungen, über das warum? *schmunzel
um hier die wildesten Vermutungen im Keim zu ersticken, NEIN es betrifft mich nicht persönlich, es sind nur hypothetische unzusammenhängende Gedanken.

Wenn man einem großen Freundeskreis hat und deren Schicksale im Laufe der vielen Jahre miterlebt, kommt einem die eine oder andere Frage. Leider kann ich dazu nur sagen, das es Gedanken und Ereignisse einiger meine Freunde waren und natürlich auch gemischt mit meinem Gedanken, weil ich es nicht verstehe, ich bin wohl schon zu lange in einer festen Beziehung.

Seit einigen Jahren lese ich hier sporadisch im Forum mit Interesse, verfolge die einzelnen Schicksale einiger regen Schreiberinnen und versuche mir ein Bild von den Autoren und Autorinnen zu machen.

Nur sehr schade, das die Männer hier sehr wenig geantwortet haben, sie sind wohl doch das schwache Geschlecht und dürfen hier sicher sich nicht äußern, welche Wahl sie hatten und welche Entscheidung sie getroffen haben, ob sie glücklich damit geworden sind? Besonderen Dank an Jaja und Larsen.

Ein großes Danke an alle Beiträge, die doch meist sehr gut waren. Deutlich konnte man verletzte Frauen und Geliebte unterscheiden, sie sind doch unterschiedlich im Denken und Fühlen.

Das ganze sollte hier nur auf viele vorangegangene Beiträge ein Wink zum Nachdenken sein. Jeder sollte einmal tief in sich blicken und sich fragen, egal in welcher Rolle jeder steckt, was kann ich in meinem Leben verbessern, denn jammern wie die meisten hier, bringt ja nicht viel, wenn man nicht selbst, auch über sich nachdenkt, was man will, schafft man es auch nicht, man muss schon selbst sein Leben in die Hand nehmen.

Will ich eine Geliebte sein, wenn JA warum jammern sie dann, das er sich nicht trennt? Sie sollten in sich blicken, ob sie eine Geliebte sein wollen und sollten sie sich nicht der Hoffnung hingeben, er würde etwas daran ändern.

Viele Betrogene fallen hier gar oft aus allen Wolken, wenn sie betrogen werden, eh war das denn nicht abzusehen? Habt ihr da nicht irgendwelche Zeichen übersehen? Denn die gibt es immer, nur hinterher wenn man wieder fähig ist nachzudenken, erkennt man diese.

Na klar gibt es Schweinehunde die mit notorischer Freude fremdgehen, da so einem Typen würde ich das Loch in der Tür weisen, egal ob ich Frau oder Geliebte wäre. Jeder Mensch ist sich doch was wert und wir sind alle was wert, daher sollte keiner in Tränen oder Jammern zerfliesen, sondern das Leben einfach neu leben.

Es ist immer wieder interessant, wie mache mit Gegenfragen antworten müssen, läuft so eure Kommunikation zu Hause ab? Da fühlt sich sicher jeder Man untergraben.

Danke & Gruß an alle

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
29. Oktober 2005 um 0:16
In Antwort auf jenni_12920793

Das kenne ich.
Ich bin in der gleichen Situation. Die Frau von meinem Freund kommt auch nicht auf die Idee sich mal zu fragen,ob sie nicht völlig fehl am Platz ist,wenn sie ihren Mann nicht mit Gefühlen halten kann. Sie versucht es auch nur mit Drohungen,Erpressungen und Psychoterror. Mit Liebe hat das nichts zu tun. Das ist ein Machtkampf der da geführt wird,bei dem Gefühle keine Rolle spielen. Die Frauen sind so sehr davon besessen,die Geliebte loszuwerden,daß sie an nichts anderes mehr denken,hauptsache sie ist weg. Was danach kommt ist vollkommen egal. Die Ursachen interessieren nicht und die Folgen auch nicht. Sie wollen gewinnen,aus falschem Ehrgeiz und gekränkter Eitelkeit herraus und aus der Angst am Ende allein zu bleiben. Und darum wird jedes Mittel angewendet um den Fremdkörper zu vertreiben. Es ist Krieg. Ob ihr Mann dann todunglücklich ist spielt dabei auch keine Rolle. Und das schlimmste daran ist,daß sie ihren Mann solange diesem Psychoterror aussetzen,bis er es nicht mehr aushält und kleinbei gibt. Wenn der Mann unter diesem Druck dann eine Entscheidung fällt zugunsten der Ehefrau,dann bilden sie sich auch noch ein,daß diese Entscheidung aus Liebe getroffen wurde. Auf die Idee,daß er es nur gemacht hat,weil er es nicht mehr ausgehalten hat und seine Ängste nicht überwinden kann kommen sie nicht. Die Folge davon ist natürlich,daß man Gefühle nicht durch den Verstand ausschalten kann. Sobald wieder etwas Ruhe eingekehrt ist,geht er wieder zu seiner Geliebten,weil er ohne sie nämlich nicht mehr klarkommt. Er geht emotional vor die Hunde,wenn er es nicht tut und seiner Frau treu bleibt. Die Frau redet sich natürlich ein,wenn er bei ihr bleibt und die Geliebte weg ist,dann wird alles so wie früher. Er wird die Geliebte schon irgendwann vergessen. Aber das wird er nicht und die Frau wird es irgendwann zu spüren bekommen. Er wird frustriert diese Ehe weiterführen und sich den Rest seines Lebens fragen,was er doch für ein Idiot war. Ist die Geliebte erstmal weg,dann wird ihm erstmal richtig bewußt wie wenig er mit seiner Frau noch anfangen kann. Und die Frau wird ihm nie wieder vertrauen. Es gibt weiterhin Eifersuchtsszenen. Dann spielt es gar keine Rolle mehr ob er noch eine Geliebte hat. Er erlebt weiter die Hölle auf Erden. Die Folge ist,daß die Ehe dann doch irgendwann geschieden wird. Die Hauptsache ist,daß die Ehefrau diesen Krieg erstmal gewinnt. Aber wofür? Ist das alles ein irgendwann mal gegebenes Treueversprechen wirklich wert?

Du hast vollkommen Recht.
Genauso läuft es meist ab, die Frau gewinnt fast immer den Krieg, aber die Schlacht verlieren beide, auf Dauer folgt meist in einigen Jahren dann doch die Scheidung, weil einfach keine Liebe, kein Vertrauen mehr aufgebaut werden kann. Beide sind an diesem Harten Kampf zerbrochen.

Aber wofür? Ist das alles ein irgendwann mal gegebenes Treueversprechen wirklich wert?

Wofür?

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
29. Oktober 2005 um 2:01
In Antwort auf lina_12903564

Du hast vollkommen Recht.
Genauso läuft es meist ab, die Frau gewinnt fast immer den Krieg, aber die Schlacht verlieren beide, auf Dauer folgt meist in einigen Jahren dann doch die Scheidung, weil einfach keine Liebe, kein Vertrauen mehr aufgebaut werden kann. Beide sind an diesem Harten Kampf zerbrochen.

Aber wofür? Ist das alles ein irgendwann mal gegebenes Treueversprechen wirklich wert?

Wofür?

Was...
natürlich auch noch mit reinspielt ist dieser Eigentumsgedanke. Der entsteht wenn wir heiraten und der Standesbeamte davon spricht,daß man den anderen zu SEINEM Ehegatten macht. Man spricht immer von meiner Frau oder meinem Mann. Und genauso betrachtet man den Partner,als Eigentum. Ein Mann der fremdgeht darf das nicht,weil er MIR(der Ehefrau) gehört. Er ist meiner und niemand darf ein Stück abhaben. Im Grunde genommen wie im Kindergarten,wenn man sich um ein Spielzeug streitet. Aber ein Mensch ist nunmal kein Eigentum auch nicht wenn er verheiratet ist.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
29. Oktober 2005 um 7:54
In Antwort auf jenni_12920793

Was...
natürlich auch noch mit reinspielt ist dieser Eigentumsgedanke. Der entsteht wenn wir heiraten und der Standesbeamte davon spricht,daß man den anderen zu SEINEM Ehegatten macht. Man spricht immer von meiner Frau oder meinem Mann. Und genauso betrachtet man den Partner,als Eigentum. Ein Mann der fremdgeht darf das nicht,weil er MIR(der Ehefrau) gehört. Er ist meiner und niemand darf ein Stück abhaben. Im Grunde genommen wie im Kindergarten,wenn man sich um ein Spielzeug streitet. Aber ein Mensch ist nunmal kein Eigentum auch nicht wenn er verheiratet ist.

Oft wird Liebe mit Besitz verwechselt
jeder ob Mann oder Frau hat sich schon dabei erwischt, dem Partner als seinem Besitz zu betrachten. Wer lässt sich schon sein Eigentum wegnehmen?

Kein Mann und keine Frau, daher die harten Eifersuchtsszenen, wie auch hier im Thread schon erwähnt, die teilweise bis zum Mord gehen können.

Warum das ganze, wir sind doch fühlbare Menschen und Niemandes Eigentum, wir möchten frei atmen dürfen und auch frei leben dürfen. Für unser Verantwortungsgefühl, sei durch Ehe oder Kind, dieses nehmen wir wahr, in dem wir bitter dafür bezahlen materiell, aber unsere Liebe soll diese denn Besitz des Partners sein? Nein diese kann man nicht erkaufen, nicht durch Rache und auch nicht durch appellieren an die Verantwortung.

Jeder Mensch entwickelt sich weiter und viel zu oft bleibt einer der Partner stehen und beide laufen in ihrer persönlichen Entwicklung auseinander, die Bedürfnisse verändern sich.

Was noch vor einigen Jahren wichtig erschien, ist bedeutungslos geworden, nicht für Sex, sondern für das Lebensgefühl, was auch immer das für den einzelnen bedeutet, meist für die Männer frei zu sein, die keiffenden Frauen endlich hinter sich zu lassen und viele andere Möglichkeiten noch.

Im zunehmenden Alter verändern sich Wünsche aus einem Haus, wird der Traum einer Jacht oder einem Umzug ins Ausland oder so viele andere Träume. Warum können die Partner nicht diese Träume teilen und gemeinsam diesen Traum mit ihrem Partner leben?

Weil es mit Kompromiss verbunden ist?

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
29. Oktober 2005 um 15:51

Aus Verletztheit
reagiert man manchmal völlig *gedankenlos*. Denkt nicht an die Konsequenzen, nicht an die Zukunft, nicht daran, wie es dem *anderen* dadurch ergehen mag. Das kommt erst viel später, wenn sich die Gedanken geordnet haben.
Das Herz/Seele leidet und man will einfach nur mit allen Mitteln sein *liebstes* festhalten, egal wie.

Es ist nicht richtig und fair, dass weiß man auch..aber bis der Verstand siegt, falls überhaupt...muß viel Zeit vergehen.

Aber es sind nicht nur Frauen, die ihren Partner so an sich binden wollen....auch Männer beherrschen das hervorragend.

Zum Glück sind aber nicht alle Menschen gleich. Man sollte sich im *guten* trennen, dann wären diese *Maßnahmen* nicht notwendig. Aber wenn man hintergangen, belogen und betrogen wurde....tja. Sei ehrlich, wenn du deine Partnerin über alles lieben...würdest du verzeihen..und sagen...Lebe glücklich mit dem anderen...
Sieh es einfach mal aus diesem Blickwinkel.

l.G. herbstlaub

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
31. Oktober 2005 um 15:26

Rachegefühle, oder ich mache mir etwas vor, weil es für mich bequemer ist?
Hallo apysia,

ich habe diesen Thread jetzt einige Male gelesen und ich kann mich meinen Vorgängern nur anschließen, eigentlich ist alles gesagt. Ich vermute mal, dass du eine verlassene Geliebte bist, ansonsten würdest du kaum über die bösen Ehefrauen herziehen.

Ich schreibe dir mal aus der Sicht der betrogenen Ehefrau und frage, woher du das alles wissen willst. Hast du dir, als du diesen Mann in dein Bett geholt hast, Gedanken über seine Ehefrau und seine Kinder gemacht? Hast du dich einmal mit den Wünschen und Gefühlen der Ehefrau auseinander gesetzt, daran gedacht, was in ihr vorgeht, während du mit ihrem Mann zusammen bist und sie leidet? Woher hast du das Wissen um die Rachegefühle? Hat die Ehefrau mit dir darüber gesprochen oder ist es einfach so, dass du die Dinge, die ER dir erzählt hat zu deinen Gunsten interpretierst? Wer sagt dir denn, dass er NICHT zu ihrem Lachen, ihrer Figur, ihrer Lebensfreude und ihrer Schönheit zurückkehrt ist? Ist es nicht so, dass du deinen Verlustschmerz bekämpfen willst, in dem du die Frau schlecht machst und gar nicht erkennen willst, dass ihr Mann sie vielleicht immer noch liebt und, daß das der Grund ist, warum er zurückgegangen ist? Hast du nicht nur das Sonntagssonnenschein Gesicht aufgesetzt und gehofft, damit diesen Mann halten zu können? Das Leben besteht aber nicht nur aus Sonntagen und aus Sonnenschein und wenn denn mal der Alltag alles überrollt und die Partner sich für kurze Zeit aus den Augen verlieren muss das doch nicht gleichbedeutend sein mit: Er wird erpresst und nur darum kehrt er zurück. Vielleicht sind beide durch diese Affäre wieder näher zusammengerückt und haben erkannt, wie viel sie sich immer noch wert sind?

Glaubst du wirklich, dass eine Ehefrau ihren Mann an sich ketten kann, indem sie ihn erpresst? Falls du an solch einen Typen geraten bist hast du mein Beileid. Ich denke Mann sollte Mann genug sein, um seinen Gefühlen zu folgen und wird dies auch tun.

....................haltet nichts fest, was Euch nicht so liebt, wie ihr es liebt und gebt ihm und euch selbst eine Chance, ihr seid es euch selbst und dem Mann, für den ihr einst Gefühle hattet, das wert.

Schreibst du da nicht in der falschen Zeitform? Wieso, für den ihr einst Gefühle hattet? Ich denke doch, dass die Ehefrau immer noch Gefühle hat, ansonsten würde sie bestimmt nicht um ihren Mann kämpfen.

Ich wünsche dir alles Gute, aber überlege mal, ob du dir nicht etwas vormachst. Vielleicht hat deine Liebe einfach nicht ausgereicht.

asdis

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
31. Oktober 2005 um 17:18
In Antwort auf zona_12134455

Rachegefühle, oder ich mache mir etwas vor, weil es für mich bequemer ist?
Hallo apysia,

ich habe diesen Thread jetzt einige Male gelesen und ich kann mich meinen Vorgängern nur anschließen, eigentlich ist alles gesagt. Ich vermute mal, dass du eine verlassene Geliebte bist, ansonsten würdest du kaum über die bösen Ehefrauen herziehen.

Ich schreibe dir mal aus der Sicht der betrogenen Ehefrau und frage, woher du das alles wissen willst. Hast du dir, als du diesen Mann in dein Bett geholt hast, Gedanken über seine Ehefrau und seine Kinder gemacht? Hast du dich einmal mit den Wünschen und Gefühlen der Ehefrau auseinander gesetzt, daran gedacht, was in ihr vorgeht, während du mit ihrem Mann zusammen bist und sie leidet? Woher hast du das Wissen um die Rachegefühle? Hat die Ehefrau mit dir darüber gesprochen oder ist es einfach so, dass du die Dinge, die ER dir erzählt hat zu deinen Gunsten interpretierst? Wer sagt dir denn, dass er NICHT zu ihrem Lachen, ihrer Figur, ihrer Lebensfreude und ihrer Schönheit zurückkehrt ist? Ist es nicht so, dass du deinen Verlustschmerz bekämpfen willst, in dem du die Frau schlecht machst und gar nicht erkennen willst, dass ihr Mann sie vielleicht immer noch liebt und, daß das der Grund ist, warum er zurückgegangen ist? Hast du nicht nur das Sonntagssonnenschein Gesicht aufgesetzt und gehofft, damit diesen Mann halten zu können? Das Leben besteht aber nicht nur aus Sonntagen und aus Sonnenschein und wenn denn mal der Alltag alles überrollt und die Partner sich für kurze Zeit aus den Augen verlieren muss das doch nicht gleichbedeutend sein mit: Er wird erpresst und nur darum kehrt er zurück. Vielleicht sind beide durch diese Affäre wieder näher zusammengerückt und haben erkannt, wie viel sie sich immer noch wert sind?

Glaubst du wirklich, dass eine Ehefrau ihren Mann an sich ketten kann, indem sie ihn erpresst? Falls du an solch einen Typen geraten bist hast du mein Beileid. Ich denke Mann sollte Mann genug sein, um seinen Gefühlen zu folgen und wird dies auch tun.

....................haltet nichts fest, was Euch nicht so liebt, wie ihr es liebt und gebt ihm und euch selbst eine Chance, ihr seid es euch selbst und dem Mann, für den ihr einst Gefühle hattet, das wert.

Schreibst du da nicht in der falschen Zeitform? Wieso, für den ihr einst Gefühle hattet? Ich denke doch, dass die Ehefrau immer noch Gefühle hat, ansonsten würde sie bestimmt nicht um ihren Mann kämpfen.

Ich wünsche dir alles Gute, aber überlege mal, ob du dir nicht etwas vormachst. Vielleicht hat deine Liebe einfach nicht ausgereicht.

asdis

Womit...
bewiesen ist,daß du keine Ahnung hast,wie so ein Verhältnis ist. Also bei mir war es so,daß jede Initiative von ihm ausging. Ich war es die ihm am Anfang immer wieder ins Gewissen geredet hat. Ich habe ihm gesagt,daß ich es nicht wert bin,daß er wegen mir seine Ehe aufs Spiel setzt. Aber er hat es doch getan,immerwieder ist er das Risiko eingegangen,daß seine Frau wegen mir geht. Das zeigt doch eindeutig bei wem sein Herz ist. Die Frau von meinem handelt genauso wie sie es hier beschreibt. Das kann ich alles bestätigen. Und in meinem Fall bleibt der Mann auch nicht wegen ihrer Schönheit bei seiner Frau,sondern weil er den Absprung nicht schafft. Eine Ehefrau kann ihn an sich ketten durch Zwang und genau da ist das Problem. Sie macht ihm Vorwürfe,appeliert an sein Verantwortungsgefühl und macht ihm auch noch ein schlechtes Gewissen, außerdem droht sie mit dem Kind. Sie setzt ihn immer solchem Psychoterror aus,bis er nachgibt weil er es zu Hause nicht aushält. Er will ja seine Wohnung nicht verlieren,keine Alimente zahlen und auf sein Kind nicht verzichten. Dazu kommt noch das absolute Unverständnis und Vorwürfe aus dem Bekanntenkreis und der Familie. Dieser Auseinandersetzung sieht sich ein fremdgehender Ehemann nicht gewachsen und darum bleibt er bei seiner Frau und nicht weil er sie mehr liebt als die Geliebte. Das weiß ich nicht weil ich mir das so zusammmenreime und es so möchte,sondern weil er mit mir immer offen redet. Wenn seine Frau ihm mal wieder droht zu gehen,wegen mir,dann kommen solche Bedenken wie er das seinen Eltern erklären soll,was aus dem Kind wird,daß er keine Ahnung hat wie er Alimente zahlen soll und die Wohnung nicht halten kann wenn sie weg ist. Aber niemals kommt eine Bemerkung,was er ohne seine Frau macht. Ich habe auch keinen Verlustschmerz,er ist ja noch da. Ich setze auch niemals das Sonntagsgesicht auf wenn er da ist. Im Gegenteil manchmal hacke ich fürchterlich auf ihm rum. Und oh Wunder er ist immernoch da und das seit drei Jahren. Mit seiner Frau über mich reden tut er nicht,weil sie ihm die Hölle heißmachen würde. Er hat es einmal versucht und der Teufel war los. Dann haben sich seine Eltern noch eingemischt und ihn wahnsinnig unter Druck gesetzt. Die Situation zu Hause war so schlimm,daß er sich nicht mehr nach Hause getraut hat,wegen ihrem Psychoterror. Aber er mußte ja dahin,er wohnt ja da. Also hat er nachgegeben und seiner Frau und seinen Eltern versprochen mich wegzuschicken,was er aber nicht getan hat,weil er dem Druck einfach nicht mehr gewachsen war. Männer folgen ihren Gefühlen nicht. In so einer Situation fühlen sie sich ständig hin und her gerissen zwischen ihrer großen Liebe und dem schlechten Gewissen und dem Verantwortungsgefühl gegenüber ihrer Frau und den Kindern. Darum können sie auch keine Entscheidung treffen. Das letzte Mal,als seine Frau ihn erwischt hat,da habe ich ihn gefragt,ob es nicht besser wäre zu gehen wegen ihrem Terror. Das habe ich aber nicht so sehr wegen mir und dem Aspekt,daß er mich dann heiratet gefragt,sondern weil ich denke,daß es für ihn besser ist wenn er da rauskommt. Da hat er gesagt,daß er versuchen wird sie zu beruhigen,so wie immer und daß es noch zu ertragen ist zu Hause. Ich denke dieses ertragen sagt doch alles aus.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
31. Oktober 2005 um 17:27

Den Mann hat es ja auch nicht interessiert, ob er
seine Frau zerbricht!

Wie es in den Wald hineinschallt....


Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
31. Oktober 2005 um 21:46

Na ja
Er ist ein Feigling,stimmt schon irgendwo und ich habe auch keine Skrupel ihm das an den Kopf zu knallen. Dann wird er immer ganz kleinlaut. Über das was ich hier schreibe habe ich natürlich auch schon mit ihm geredet. Ich habe in einem anderen Forum mal einen Beitrag von einem Mann gefunden der fremdgegangen ist und seine Frau verlassen hat. Er hat genau die Zweifel geschildert die er hatte und alle Beweggründe genannt,warum er erstmal bei seiner Frau geblieben ist. Das hat mich sehr an das erinnert,was mein Freund mir immer gesagt hat und ich habe da alles bestätigt gefunden,was ich ihm gesagt habe. Darum habe ich das ausgedruckt und ihm zu lesen gegeben. Er hat gesagt,daß jedes Wort was da steht stimmt und alles auf ihn zutrifft. Außerdem hat er gesagt,daß ich mit allem Recht habe was ich sage. Aber zu verstehen und einzusehen,daß jemand Recht hat und zu wissen was richtig wäre ist etwas anderes als es wirklich in die Tat umzusetzen. Es sagt sich eben viel leichter als wie man es tun kann. Ich sehe das eigentlich so wie du. Allerdings meine ich damit,daß es so sein sollte. Die Realität sieht anders aus. Und was seine Eltern betrifft ist das so ein Fall für sich. Dazu muß man sich erstmal in seine Lage versetzen um das zu verstehen. Es hat mich damals sehr viel Mühe gekostet ihn dazu zu bewegen die Wahrheit zu sagen und endlich was zu tun. Er hat es eingesehen und wollte was machen. Als erstes hat er mit seiner Frau geredet,die darauf nur noch Terror gemacht hat. Dann hat er mit seinen Eltern über mich geredet. Er hat ihnen gesagt,daß er jemand kennengelernt hat den er liebt und sie fahren bei der Nachricht aus der Haut. Ausgerechnet die Eltern die ihm so viel bedeuten. Sie haben ihm zu verstehen gegeben,daß er ein ganz schlechter Mensch ist,weil er sich verliebt hat. Sie haben gesagt,daß er sich nicht so anstellen soll,er hat doch alles was er brauch um glücklich zu sein. Er hat eine Frau und ein Kind,was willst du mehr? Und damit das ganze dann auch richtig wirkt,haben sie ihm deutlich zu verstehen gegeben,daß sie keinen Sohn mehr haben wenn er das tut und daß sie ihn enterben. Die Krönung war,daß sie sogar meine Telefonnummer haben wollten um mir die Hölle heißzumachen. Er war völlig vor den Kopf gestoßen. Seine Nerven waren am Ende danach. Er hat Monate gebraucht um sich davon zu erholen. Darum hat er kleinbei gegeben. Er hat damals zu mir gesagt,seine Frau aufgeben ist o.k.,der Sohn ist auch kein Problem aber nicht auch noch seine Eltern. Und ich bin mir wirklich nicht sicher ob ich so eine Entscheidung von ihm verlangen soll.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
1. November 2005 um 8:15
In Antwort auf jenni_12920793

Na ja
Er ist ein Feigling,stimmt schon irgendwo und ich habe auch keine Skrupel ihm das an den Kopf zu knallen. Dann wird er immer ganz kleinlaut. Über das was ich hier schreibe habe ich natürlich auch schon mit ihm geredet. Ich habe in einem anderen Forum mal einen Beitrag von einem Mann gefunden der fremdgegangen ist und seine Frau verlassen hat. Er hat genau die Zweifel geschildert die er hatte und alle Beweggründe genannt,warum er erstmal bei seiner Frau geblieben ist. Das hat mich sehr an das erinnert,was mein Freund mir immer gesagt hat und ich habe da alles bestätigt gefunden,was ich ihm gesagt habe. Darum habe ich das ausgedruckt und ihm zu lesen gegeben. Er hat gesagt,daß jedes Wort was da steht stimmt und alles auf ihn zutrifft. Außerdem hat er gesagt,daß ich mit allem Recht habe was ich sage. Aber zu verstehen und einzusehen,daß jemand Recht hat und zu wissen was richtig wäre ist etwas anderes als es wirklich in die Tat umzusetzen. Es sagt sich eben viel leichter als wie man es tun kann. Ich sehe das eigentlich so wie du. Allerdings meine ich damit,daß es so sein sollte. Die Realität sieht anders aus. Und was seine Eltern betrifft ist das so ein Fall für sich. Dazu muß man sich erstmal in seine Lage versetzen um das zu verstehen. Es hat mich damals sehr viel Mühe gekostet ihn dazu zu bewegen die Wahrheit zu sagen und endlich was zu tun. Er hat es eingesehen und wollte was machen. Als erstes hat er mit seiner Frau geredet,die darauf nur noch Terror gemacht hat. Dann hat er mit seinen Eltern über mich geredet. Er hat ihnen gesagt,daß er jemand kennengelernt hat den er liebt und sie fahren bei der Nachricht aus der Haut. Ausgerechnet die Eltern die ihm so viel bedeuten. Sie haben ihm zu verstehen gegeben,daß er ein ganz schlechter Mensch ist,weil er sich verliebt hat. Sie haben gesagt,daß er sich nicht so anstellen soll,er hat doch alles was er brauch um glücklich zu sein. Er hat eine Frau und ein Kind,was willst du mehr? Und damit das ganze dann auch richtig wirkt,haben sie ihm deutlich zu verstehen gegeben,daß sie keinen Sohn mehr haben wenn er das tut und daß sie ihn enterben. Die Krönung war,daß sie sogar meine Telefonnummer haben wollten um mir die Hölle heißzumachen. Er war völlig vor den Kopf gestoßen. Seine Nerven waren am Ende danach. Er hat Monate gebraucht um sich davon zu erholen. Darum hat er kleinbei gegeben. Er hat damals zu mir gesagt,seine Frau aufgeben ist o.k.,der Sohn ist auch kein Problem aber nicht auch noch seine Eltern. Und ich bin mir wirklich nicht sicher ob ich so eine Entscheidung von ihm verlangen soll.

Verständnis
Hallo svinie,

als ich deine erste Antwort gelesen habe konnte ich nur verständnislos den Kopf schütteln und habe mir gedacht, das kann sie nicht wirklich glauben. Aber du hast im Nachhinein gezeigt, dass du sehr gut um deine Lage weißt. Und, ich habe eine Ahnung von solch einer Beziehung. Aber es ist doch immer der gleiche Ablauf. Mann braucht eine Entschuldigung, warum er fremdgeht. Die Ehefrau versteht ihn nicht, im Bett läuft schon lange nichts mehr und man ist nur noch wegen der Kinder zusammen. Und die Geliebte? Ihr ist auch klar, dass es nicht so ganz in Ordnung ist was sie da machen, aber sie schiebt die Verantwortung von sich, weil es ja SEINE Entscheidung ist und sie ihm immer wieder sagt, dass sie seine Familie nicht zerstören will.

Aber es gehören immer 2 dazu, sowohl beim Scheitern einer Ehe wie auch bei dem Verhältnis Geliebte-Geliebter.

Und ich wollte mit meinem Beitrag nur zum Ausdruck bringen, dass sich die Geliebte meist erst dann Gedanken um die Ehefrau macht, wenn sie merkt, dass ihre Macht zu wanken beginnt.

Den Fall, den du da beschreibst kenne ich ganz gut. Natürlich macht die Ehefrau Terror, was erwartest du denn? Soll sie ihren Mann mit den besten Wünschen ziehen lassen? Und was wäre dann? Er muß Unterhalt zahlen, sieht sein Kind nicht mehr regelmäßig, verliert evtl. die Wohnung. Alles Dinge, die er nicht will. Und die Eltern? Erst einmal entstammen sie einer anderen Generation, für sie hat das Treueversprechen sicherlich noch eine andere Bedeutung. Und, müssen sie denn ihren Sohn verstehen? Eine Veränderung ist oft schwierig zu verstehen. Vielleicht haben sie Angst davor, dass ihnen ihr Enkelkind entzogen wird (auch nicht so ungewöhnlich)? Ich bin mir sicher, dass sich das Verhältnis zu den Eltern wieder bessert. Sie sind im ersten Moment geschockt und brauchen Zeit, sich mit der neuen Situation anzufreunden, aber letztendlich wollen sie auch nur, dass es ihrem Sohn gut geht.

Ich frage mich, was du erwartest. Soll er sich für dich entscheiden, mit allen Konsequenzen, die er nicht will? Oder erwartest du, dass seine Ehefrau die Dreiecksbeziehung toleriert?

Ich weiß, dass das Wissen um etwas und dementsprechend auch zu handeln sehr schwierig ist und wünsche dir alles Gute.

Asdis

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
1. November 2005 um 12:01
In Antwort auf jenni_12920793

Womit...
bewiesen ist,daß du keine Ahnung hast,wie so ein Verhältnis ist. Also bei mir war es so,daß jede Initiative von ihm ausging. Ich war es die ihm am Anfang immer wieder ins Gewissen geredet hat. Ich habe ihm gesagt,daß ich es nicht wert bin,daß er wegen mir seine Ehe aufs Spiel setzt. Aber er hat es doch getan,immerwieder ist er das Risiko eingegangen,daß seine Frau wegen mir geht. Das zeigt doch eindeutig bei wem sein Herz ist. Die Frau von meinem handelt genauso wie sie es hier beschreibt. Das kann ich alles bestätigen. Und in meinem Fall bleibt der Mann auch nicht wegen ihrer Schönheit bei seiner Frau,sondern weil er den Absprung nicht schafft. Eine Ehefrau kann ihn an sich ketten durch Zwang und genau da ist das Problem. Sie macht ihm Vorwürfe,appeliert an sein Verantwortungsgefühl und macht ihm auch noch ein schlechtes Gewissen, außerdem droht sie mit dem Kind. Sie setzt ihn immer solchem Psychoterror aus,bis er nachgibt weil er es zu Hause nicht aushält. Er will ja seine Wohnung nicht verlieren,keine Alimente zahlen und auf sein Kind nicht verzichten. Dazu kommt noch das absolute Unverständnis und Vorwürfe aus dem Bekanntenkreis und der Familie. Dieser Auseinandersetzung sieht sich ein fremdgehender Ehemann nicht gewachsen und darum bleibt er bei seiner Frau und nicht weil er sie mehr liebt als die Geliebte. Das weiß ich nicht weil ich mir das so zusammmenreime und es so möchte,sondern weil er mit mir immer offen redet. Wenn seine Frau ihm mal wieder droht zu gehen,wegen mir,dann kommen solche Bedenken wie er das seinen Eltern erklären soll,was aus dem Kind wird,daß er keine Ahnung hat wie er Alimente zahlen soll und die Wohnung nicht halten kann wenn sie weg ist. Aber niemals kommt eine Bemerkung,was er ohne seine Frau macht. Ich habe auch keinen Verlustschmerz,er ist ja noch da. Ich setze auch niemals das Sonntagsgesicht auf wenn er da ist. Im Gegenteil manchmal hacke ich fürchterlich auf ihm rum. Und oh Wunder er ist immernoch da und das seit drei Jahren. Mit seiner Frau über mich reden tut er nicht,weil sie ihm die Hölle heißmachen würde. Er hat es einmal versucht und der Teufel war los. Dann haben sich seine Eltern noch eingemischt und ihn wahnsinnig unter Druck gesetzt. Die Situation zu Hause war so schlimm,daß er sich nicht mehr nach Hause getraut hat,wegen ihrem Psychoterror. Aber er mußte ja dahin,er wohnt ja da. Also hat er nachgegeben und seiner Frau und seinen Eltern versprochen mich wegzuschicken,was er aber nicht getan hat,weil er dem Druck einfach nicht mehr gewachsen war. Männer folgen ihren Gefühlen nicht. In so einer Situation fühlen sie sich ständig hin und her gerissen zwischen ihrer großen Liebe und dem schlechten Gewissen und dem Verantwortungsgefühl gegenüber ihrer Frau und den Kindern. Darum können sie auch keine Entscheidung treffen. Das letzte Mal,als seine Frau ihn erwischt hat,da habe ich ihn gefragt,ob es nicht besser wäre zu gehen wegen ihrem Terror. Das habe ich aber nicht so sehr wegen mir und dem Aspekt,daß er mich dann heiratet gefragt,sondern weil ich denke,daß es für ihn besser ist wenn er da rauskommt. Da hat er gesagt,daß er versuchen wird sie zu beruhigen,so wie immer und daß es noch zu ertragen ist zu Hause. Ich denke dieses ertragen sagt doch alles aus.

@svinie
und wieder hat die gute svinie es geschafft dass ich mit einem breitbandgrinsen vor dem rechner sitze.

ach herrje.. was würde ich bloss ohne deine amüsanten beiträge in diesem forum machen svinie.

ich kommentiere deinen schrieb nicht weiter - du bist und bleibst die zweite wahl. die ewige nebenfrau. die ersatzbesetzung - aber macht ja nichts.. du hast ja genügend talent darin es dir schön zu reden. dein geliebter macht unverzeihliche fehler gegenüber seiner familie.. aber dich handhabt er schon ganz richtig.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
1. November 2005 um 21:19
In Antwort auf zona_12134455

Verständnis
Hallo svinie,

als ich deine erste Antwort gelesen habe konnte ich nur verständnislos den Kopf schütteln und habe mir gedacht, das kann sie nicht wirklich glauben. Aber du hast im Nachhinein gezeigt, dass du sehr gut um deine Lage weißt. Und, ich habe eine Ahnung von solch einer Beziehung. Aber es ist doch immer der gleiche Ablauf. Mann braucht eine Entschuldigung, warum er fremdgeht. Die Ehefrau versteht ihn nicht, im Bett läuft schon lange nichts mehr und man ist nur noch wegen der Kinder zusammen. Und die Geliebte? Ihr ist auch klar, dass es nicht so ganz in Ordnung ist was sie da machen, aber sie schiebt die Verantwortung von sich, weil es ja SEINE Entscheidung ist und sie ihm immer wieder sagt, dass sie seine Familie nicht zerstören will.

Aber es gehören immer 2 dazu, sowohl beim Scheitern einer Ehe wie auch bei dem Verhältnis Geliebte-Geliebter.

Und ich wollte mit meinem Beitrag nur zum Ausdruck bringen, dass sich die Geliebte meist erst dann Gedanken um die Ehefrau macht, wenn sie merkt, dass ihre Macht zu wanken beginnt.

Den Fall, den du da beschreibst kenne ich ganz gut. Natürlich macht die Ehefrau Terror, was erwartest du denn? Soll sie ihren Mann mit den besten Wünschen ziehen lassen? Und was wäre dann? Er muß Unterhalt zahlen, sieht sein Kind nicht mehr regelmäßig, verliert evtl. die Wohnung. Alles Dinge, die er nicht will. Und die Eltern? Erst einmal entstammen sie einer anderen Generation, für sie hat das Treueversprechen sicherlich noch eine andere Bedeutung. Und, müssen sie denn ihren Sohn verstehen? Eine Veränderung ist oft schwierig zu verstehen. Vielleicht haben sie Angst davor, dass ihnen ihr Enkelkind entzogen wird (auch nicht so ungewöhnlich)? Ich bin mir sicher, dass sich das Verhältnis zu den Eltern wieder bessert. Sie sind im ersten Moment geschockt und brauchen Zeit, sich mit der neuen Situation anzufreunden, aber letztendlich wollen sie auch nur, dass es ihrem Sohn gut geht.

Ich frage mich, was du erwartest. Soll er sich für dich entscheiden, mit allen Konsequenzen, die er nicht will? Oder erwartest du, dass seine Ehefrau die Dreiecksbeziehung toleriert?

Ich weiß, dass das Wissen um etwas und dementsprechend auch zu handeln sehr schwierig ist und wünsche dir alles Gute.

Asdis

Nun ja
Zumindest war er immer ehrlich zu mir. Er hat immer offen mit mir geredet,über seine Gefühle,seine Ängste und seine Zweifel. Und ich kenne auch dieses hin und hergerissen sein. Darum weiß ich ja auch so genau,was in so einem Menschen vorgeht. Seine Eltern interessiert es nicht ob es ihrem Sohn gut geht. Sie haben tatsache eine Weile später gefragt,ob er mich auch ja weggeschickt hat. Da hat er natürlich gelogen. Ich denke,daß ihnen ihr guter Ruf wichtiger ist als das Glück ihres Sohnes. Er hat sich einfach in mich verliebt,es ist eben passiert. Aber er hat nie als Ausrede für sein fremdgehen gebracht,daß seine Frau nicht mit ihm schläft oder so. Also primitive Entschuldigungen kamen nicht um das zu rechtfertigen. Jedenfalls nicht mir gegenüber. Er hat mir auch immer genau erzählt,was er seiner Frau für Ausreden gebracht hat um sie wieder zu beruhigen. Manchmal habe ich mich wirklich gefragt,wie er das nun schon wieder hingekriegt hat. Aber das lag wahrscheinlich weniger an seinen Ausreden als an ihrer Inkonsequenz. Sie versucht mit aller Gewalt einen Mann zu halten der sie schon längst nicht mehr liebt. Aber was hat sie davon,mal angenommen er verläßt mich? Und das ist es doch worum es hier eigentlich ging. Das einzige was sie dann hat ist einen traurigen Ehemann. Will eine Ehefrau sowas wirklich? Nimmt eine Ehefrau wirklich in Kauf,daß ihr Mann unglücklich ist und leidet? In meinem Fall wäre ihr das scheißegal,hauptsache sie wird den Eindringling los. Sie ist auch nicht bereit zu begreifen,daß ich nicht in ihre Ehe eingebrochen bin,sondern daß er ausgebrochen ist. Sie kommt auch nicht auf die Idee,den Fehler bei ihm oder in ihrer Ehe zu suchen. Nein,ich bin die Böse,nicht ihr Mann. Und das obwohl er ihr gesagt hat,daß alles von ihm ausgegangen ist. Sie will es einfach nicht wahrhaben. Wenn ich ihn gehen lasse,dann weiß ich genau,daß ich ihn in sein Unglück laufen lasse. Aber mir sind nun einmal die Hände gebunden. Was soll ich machen? Soll ich ihn an den Haaren aus seiner Wohnung schleifen und zu seinem Glück zwingen? Sie ist auch der Meinung,daß das alles nur sie und ihn was angeht,aber das tut es nicht. Schon lange nicht mehr. Du hast mich gefragt,was ich erwarte. Ich habe keine Ahnung ob ich ihn heiraten würde,mal angenommen er wäre frei. Aber ich hätte gern von seiner Frau zumindest soviel Verantwortungsgefühl,daß sie ihn nicht in sein Unglück laufen läßt. Wenn er sie schon nicht verläßt aus Verantwortungsgefühl oder schlechtem Gewissen,dann sollte sie nicht auch noch verlangen,daß er auf seine große Liebe verzichtet. Soviel sollte einem doch das Wohl des anderen wert sein.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
2. November 2005 um 1:44

Stimmt
Drei Jahre. Er beruhigt seine Frau,weil er ein riesengroßer Feigling ist. Aus keinem anderen Grund.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
2. November 2005 um 2:06
In Antwort auf miyu_12895279

@svinie
und wieder hat die gute svinie es geschafft dass ich mit einem breitbandgrinsen vor dem rechner sitze.

ach herrje.. was würde ich bloss ohne deine amüsanten beiträge in diesem forum machen svinie.

ich kommentiere deinen schrieb nicht weiter - du bist und bleibst die zweite wahl. die ewige nebenfrau. die ersatzbesetzung - aber macht ja nichts.. du hast ja genügend talent darin es dir schön zu reden. dein geliebter macht unverzeihliche fehler gegenüber seiner familie.. aber dich handhabt er schon ganz richtig.

Freut mich...
wenn du was zu lachen hast. Zu irgendwas müssen meine Beiträge ja gut sein. Wenn du schon des Denkens nicht fähig bist,dann heitere ich wenigstens ein bißchen auf.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
2. November 2005 um 2:55
In Antwort auf jenni_12920793

Nun ja
Zumindest war er immer ehrlich zu mir. Er hat immer offen mit mir geredet,über seine Gefühle,seine Ängste und seine Zweifel. Und ich kenne auch dieses hin und hergerissen sein. Darum weiß ich ja auch so genau,was in so einem Menschen vorgeht. Seine Eltern interessiert es nicht ob es ihrem Sohn gut geht. Sie haben tatsache eine Weile später gefragt,ob er mich auch ja weggeschickt hat. Da hat er natürlich gelogen. Ich denke,daß ihnen ihr guter Ruf wichtiger ist als das Glück ihres Sohnes. Er hat sich einfach in mich verliebt,es ist eben passiert. Aber er hat nie als Ausrede für sein fremdgehen gebracht,daß seine Frau nicht mit ihm schläft oder so. Also primitive Entschuldigungen kamen nicht um das zu rechtfertigen. Jedenfalls nicht mir gegenüber. Er hat mir auch immer genau erzählt,was er seiner Frau für Ausreden gebracht hat um sie wieder zu beruhigen. Manchmal habe ich mich wirklich gefragt,wie er das nun schon wieder hingekriegt hat. Aber das lag wahrscheinlich weniger an seinen Ausreden als an ihrer Inkonsequenz. Sie versucht mit aller Gewalt einen Mann zu halten der sie schon längst nicht mehr liebt. Aber was hat sie davon,mal angenommen er verläßt mich? Und das ist es doch worum es hier eigentlich ging. Das einzige was sie dann hat ist einen traurigen Ehemann. Will eine Ehefrau sowas wirklich? Nimmt eine Ehefrau wirklich in Kauf,daß ihr Mann unglücklich ist und leidet? In meinem Fall wäre ihr das scheißegal,hauptsache sie wird den Eindringling los. Sie ist auch nicht bereit zu begreifen,daß ich nicht in ihre Ehe eingebrochen bin,sondern daß er ausgebrochen ist. Sie kommt auch nicht auf die Idee,den Fehler bei ihm oder in ihrer Ehe zu suchen. Nein,ich bin die Böse,nicht ihr Mann. Und das obwohl er ihr gesagt hat,daß alles von ihm ausgegangen ist. Sie will es einfach nicht wahrhaben. Wenn ich ihn gehen lasse,dann weiß ich genau,daß ich ihn in sein Unglück laufen lasse. Aber mir sind nun einmal die Hände gebunden. Was soll ich machen? Soll ich ihn an den Haaren aus seiner Wohnung schleifen und zu seinem Glück zwingen? Sie ist auch der Meinung,daß das alles nur sie und ihn was angeht,aber das tut es nicht. Schon lange nicht mehr. Du hast mich gefragt,was ich erwarte. Ich habe keine Ahnung ob ich ihn heiraten würde,mal angenommen er wäre frei. Aber ich hätte gern von seiner Frau zumindest soviel Verantwortungsgefühl,daß sie ihn nicht in sein Unglück laufen läßt. Wenn er sie schon nicht verläßt aus Verantwortungsgefühl oder schlechtem Gewissen,dann sollte sie nicht auch noch verlangen,daß er auf seine große Liebe verzichtet. Soviel sollte einem doch das Wohl des anderen wert sein.

Ist er ehrlich zu Dir,
oder lullt er Dich ein, erzählt Dir das, was Du gerne hören möchtest?

Ich glaube kein Wort von dem, was er erzählt, glaube nicht an die terrorisierende Ehefrau und den traurigen, leidenden Mann.

Vermutlich ist bei denen schon wieder alles längst in Butter, nur Dir tischt er diese tragischen Geschichten auf, damit Du auch weiterhin schön die Füße stillhältst.

Er genießt zu Hause das angenehme Leben und hat nebenher 'ne geschmeidige Geliebte, ist doch optimal.

Natürlich sagt er Dir nicht, dass er sich nie trennen wird, denn dann hättest Du ihn ja schon lange in die Wüste geschickt.

Wenn er je die Absicht gehabt hätte, sich zu trennen, hätte er das längst getan.

Erpressung, Enterbung... wer läßt sich denn so schnell einschüchtern? Ein paar Gesetze gibt es schließlich auch noch, und am Anfang ist halt alles kein Honigschlecken.
Wenn man denn nur will.

Er hat's in der Hand, und nur er.
Den Mann würde ich langsam mal voll gegen die Mauer rennen lassen...

Liebe Grüße und weiterhin viel Optimismus!

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
2. November 2005 um 3:03
In Antwort auf mirjam_12726819

Ist er ehrlich zu Dir,
oder lullt er Dich ein, erzählt Dir das, was Du gerne hören möchtest?

Ich glaube kein Wort von dem, was er erzählt, glaube nicht an die terrorisierende Ehefrau und den traurigen, leidenden Mann.

Vermutlich ist bei denen schon wieder alles längst in Butter, nur Dir tischt er diese tragischen Geschichten auf, damit Du auch weiterhin schön die Füße stillhältst.

Er genießt zu Hause das angenehme Leben und hat nebenher 'ne geschmeidige Geliebte, ist doch optimal.

Natürlich sagt er Dir nicht, dass er sich nie trennen wird, denn dann hättest Du ihn ja schon lange in die Wüste geschickt.

Wenn er je die Absicht gehabt hätte, sich zu trennen, hätte er das längst getan.

Erpressung, Enterbung... wer läßt sich denn so schnell einschüchtern? Ein paar Gesetze gibt es schließlich auch noch, und am Anfang ist halt alles kein Honigschlecken.
Wenn man denn nur will.

Er hat's in der Hand, und nur er.
Den Mann würde ich langsam mal voll gegen die Mauer rennen lassen...

Liebe Grüße und weiterhin viel Optimismus!

Im Gegenteil
Er macht mir keine leeren Versprechen. Die macht er nur seiner Frau. Ich weiß,daß seine Frau sich so verhält. Ich habe es selber oft miterlebt. Es ist sehr oft vorgekommen,daß er eine SMS gekriegt hat,während ich da war und persönlich habe ich das auch schon erlebt. Er mag ein feiges ... sein,aber belogen hat er mich noch nie.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
2. November 2005 um 9:30

???
Was für eine Klage!!!

Hat es den Mann interessiert was die Frau denkt? Warum hat er betrogen und nicht mit Ihr über sein "Anliegen" gesprochen???? nene, du machst es dir ZU einfach?

warum sollte FRAU darüber nachdenken warum er sie betrogen hat?? er hätte ja vorher sein Maul aufmachen können und darüber "reden" können anstatt einfach zu handeln!!!

unfairer Kampf? unfaire Waffen? Ne!!! Betrügen verletzt genauso und genauso wird es heezahlt ist doch LOGO!... so einfach ist das!

in diesem Sinn LIN

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
2. November 2005 um 9:49


Na DICH möchte ich erleben, wenn Du betrogen wirst. Ich glaube da ist nix mit verständnisvollem "ach du ARMER, ich bin an allem schuld, geh doch gerne die andere poppen"-Gerede.
Bin selber (meines Wissens nach zumindest ) zwar noch nie betrogen worden, aber ich kann mir kaum vorstellen, daß ich dann so peacig reagieren würde *g*

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
2. November 2005 um 10:15
In Antwort auf jenni_12920793

Freut mich...
wenn du was zu lachen hast. Zu irgendwas müssen meine Beiträge ja gut sein. Wenn du schon des Denkens nicht fähig bist,dann heitere ich wenigstens ein bißchen auf.

@svinie die II
immer wieder schön, wenn ich armes gehirnamputiertes wesen auch mal was zu lachen habe *grins*

übrigens - geh nicht so hart mit dir selbstb zu gericht svinie. deine beiträge sind durchaus zu was gut. nämlich um anderen sehr deutlich darzustellen für wie wenig sich eine frau verkaufen kann.

nichts gegen geliebte allgemein. ich bin sicher in so eine situation kann JEDE frau mal geraten. nur deine art wie du ehefrauen und die "rechtmässigen" partnerinnen angreifst die um ihren mann kämpfen, um deine eigene situation schön zu reden, ist unterste schublade und zeugt von realitätsverlust. aber fein - red dir ruhig weiterhin ein, zu DIR ist dein geliebter ehrlich.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
2. November 2005 um 10:43

Ja jaja...
... der mann kann ja auch vorher überlegen und isch gedanken machen was er da alles anrichten kann wen er fremdgeht!!! was soll uns frauen immer alles angelastet werden?!? sehe ich nicht ein... zudem ist das schlicht und einfach meine meinung wen du darüber anderst denkst bitte...

grus LIN

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
2. November 2005 um 16:19

Kämpft die betrogene Geliebte mit fairen Mitteln?
Aus der Sicht der Geliebten bin ich sicher eine der hier beschriebenen Frauen, rachsüchtig und unfair. Als mein Mann mit eröffnete, dass er eine Geliebte hat, war ich überrascht. Ich hatte das Knirschen in unserer Beziehung nicht als so dramatisch angesehen, als das Mann sich etwas anderes sucht. Aber plötzlich war ich in solch einer Situation und hatte sehr viel Zeit mir Gedanken zu machen,denn, wenn er nicht persönlich bei ihr war, dann doch zumindest mental.

Also habe ich mich an eine Bestandsaufnahme unserer Ehe gemacht, sowohl gefühlsmäßig, wie auch finanziell. Ich habe überlegt, warum ich es nicht mehr wert bin von ihm geliebt zu werden. Habe darüber nachgedacht, wieviel er mir noch bedeutet. Wo und an welchem Punkt wir uns als Paar aus den Augen verloren haben und ob ich ihn immer noch will oder ob ich ihn lieber freigebe, weil unser Leben nur aus Gewohnheit besteht. Sehr schnell wurde mir klar, dass ich meinen Mann trotz allem liebe und mir ein Leben ohne ihn kaum vorstellen kann. Und das nicht wegen der Nachbarn, wg. dem Geld oder sonst etwas, sondern weil er in meinem Herzen ist. Das ist der Grund, warum ich den Kampf begonnen habe.

Aber habe ich ihm mit finanziellem Ruin gedroht, nur weil ich auf meinen Anteil unseres Eigentums nicht verzichten konnte oder wollte? Im Gegensatz zur Geliebten, die nur für sich selbst verantwortlich war mußte ich mich auch um die Kinder kümmern.

Und was ist falsch daran, an das Verantwortungsgefühl zu appellieren? Wenn ich heirate und Kinder in die Welt setze übernehme ich Verantwortung, oder sollte es zumindest.

Es gab endlose Gespräche, die oft nicht angenehm verliefen, die uns aber Beiden zeigten, dass unsere Träume, Wünsche und Ziele immer noch die Gleichen sind. Nur den Absprung zu finden schien schwer, denn die Leichtigkeit, die Leidenschaft in einer neuen Liebe wiegt enorm und mit der rosaroten Brille des Verliebten glaubte mein Mann, er könne keine Entscheidung treffen.

Nach einem langen Kampf war ich kurz davor zu resignieren. Ich war bereit, ihn freizugeben, zu der Geliebten gehen zu lassen und unsere Ehe sauber zu beenden, WEIL ICH IHN LIEBE.

Und genau in diesem Moment merkte mein Mann, das die Geliebte auch nur "mit Wasser kocht". Das diese heimlichen Kontakte plötzlich gar nicht mehr so spannend sind, wenn sie nicht mehr heimlich passieren müssen. Das die Geliebte genauso Fehler hat wie jeder andere Mensch auch.Er wollte zurück zu seiner Familie, ein Leben ohne sie.

Wir haben uns zusammengesetzt und besprochen, wie wir uns unsere Zukunft vorstellen, wo wir aufpassen müssen und wer was vom Anderen erwartet und gemeinsam beschlossen, dass es einen Neuanfang geben wird.Mein Mann hat das Verhältnis zu ihr beendet, aber nicht unter Druck und Erpressung, sondern weil Er es wollte.

Und die Geliebte? Diese Frau, die immer wieder betont hat, dass sie ihn liebt, nur sein Bestes will und bei einer Entscheidung gegen sie sofort still zurücktritt? Als sie merkte, dass ihre Position ins Wanken geriet fing sie an, mit den Mitteln zu kämpfen, die doch angeblich so verpönt sind. Sie machte mich schlecht, unterstellte mir, dass ich meinen Mann erpresse und er nur darum zurückgekehrt ist. Sie spricht ihm jeglichen eigenen Willen ab und malt ihm für die Zukunft Horrorszenarien. Und sie bildet sich ein zu wissen, dass mein Mann nur sie liebt und nur mit ihr glücklich werden kann. Sie terrorisiert uns seit Wochen mit Anrufen, Mails und SMS. Ich frage mich, wann sie persönlich bei uns vor der Tür steht?

Was ist also von dem Satz zu halten: "haltet nichts fest, was Euch nicht so liebt, wie ihr es liebt und gebt ihm und euch selbst eine Chance....."

Gilt der Satz nur für betrogenen Ehefrauen oder auch für verlassene Geliebte?

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
2. November 2005 um 17:51
In Antwort auf zona_12134455

Kämpft die betrogene Geliebte mit fairen Mitteln?
Aus der Sicht der Geliebten bin ich sicher eine der hier beschriebenen Frauen, rachsüchtig und unfair. Als mein Mann mit eröffnete, dass er eine Geliebte hat, war ich überrascht. Ich hatte das Knirschen in unserer Beziehung nicht als so dramatisch angesehen, als das Mann sich etwas anderes sucht. Aber plötzlich war ich in solch einer Situation und hatte sehr viel Zeit mir Gedanken zu machen,denn, wenn er nicht persönlich bei ihr war, dann doch zumindest mental.

Also habe ich mich an eine Bestandsaufnahme unserer Ehe gemacht, sowohl gefühlsmäßig, wie auch finanziell. Ich habe überlegt, warum ich es nicht mehr wert bin von ihm geliebt zu werden. Habe darüber nachgedacht, wieviel er mir noch bedeutet. Wo und an welchem Punkt wir uns als Paar aus den Augen verloren haben und ob ich ihn immer noch will oder ob ich ihn lieber freigebe, weil unser Leben nur aus Gewohnheit besteht. Sehr schnell wurde mir klar, dass ich meinen Mann trotz allem liebe und mir ein Leben ohne ihn kaum vorstellen kann. Und das nicht wegen der Nachbarn, wg. dem Geld oder sonst etwas, sondern weil er in meinem Herzen ist. Das ist der Grund, warum ich den Kampf begonnen habe.

Aber habe ich ihm mit finanziellem Ruin gedroht, nur weil ich auf meinen Anteil unseres Eigentums nicht verzichten konnte oder wollte? Im Gegensatz zur Geliebten, die nur für sich selbst verantwortlich war mußte ich mich auch um die Kinder kümmern.

Und was ist falsch daran, an das Verantwortungsgefühl zu appellieren? Wenn ich heirate und Kinder in die Welt setze übernehme ich Verantwortung, oder sollte es zumindest.

Es gab endlose Gespräche, die oft nicht angenehm verliefen, die uns aber Beiden zeigten, dass unsere Träume, Wünsche und Ziele immer noch die Gleichen sind. Nur den Absprung zu finden schien schwer, denn die Leichtigkeit, die Leidenschaft in einer neuen Liebe wiegt enorm und mit der rosaroten Brille des Verliebten glaubte mein Mann, er könne keine Entscheidung treffen.

Nach einem langen Kampf war ich kurz davor zu resignieren. Ich war bereit, ihn freizugeben, zu der Geliebten gehen zu lassen und unsere Ehe sauber zu beenden, WEIL ICH IHN LIEBE.

Und genau in diesem Moment merkte mein Mann, das die Geliebte auch nur "mit Wasser kocht". Das diese heimlichen Kontakte plötzlich gar nicht mehr so spannend sind, wenn sie nicht mehr heimlich passieren müssen. Das die Geliebte genauso Fehler hat wie jeder andere Mensch auch.Er wollte zurück zu seiner Familie, ein Leben ohne sie.

Wir haben uns zusammengesetzt und besprochen, wie wir uns unsere Zukunft vorstellen, wo wir aufpassen müssen und wer was vom Anderen erwartet und gemeinsam beschlossen, dass es einen Neuanfang geben wird.Mein Mann hat das Verhältnis zu ihr beendet, aber nicht unter Druck und Erpressung, sondern weil Er es wollte.

Und die Geliebte? Diese Frau, die immer wieder betont hat, dass sie ihn liebt, nur sein Bestes will und bei einer Entscheidung gegen sie sofort still zurücktritt? Als sie merkte, dass ihre Position ins Wanken geriet fing sie an, mit den Mitteln zu kämpfen, die doch angeblich so verpönt sind. Sie machte mich schlecht, unterstellte mir, dass ich meinen Mann erpresse und er nur darum zurückgekehrt ist. Sie spricht ihm jeglichen eigenen Willen ab und malt ihm für die Zukunft Horrorszenarien. Und sie bildet sich ein zu wissen, dass mein Mann nur sie liebt und nur mit ihr glücklich werden kann. Sie terrorisiert uns seit Wochen mit Anrufen, Mails und SMS. Ich frage mich, wann sie persönlich bei uns vor der Tür steht?

Was ist also von dem Satz zu halten: "haltet nichts fest, was Euch nicht so liebt, wie ihr es liebt und gebt ihm und euch selbst eine Chance....."

Gilt der Satz nur für betrogenen Ehefrauen oder auch für verlassene Geliebte?

@asdis
hallo asdis,

vielen dank für deinen sehr gut geschriebenen beitrag. ich glaube man kann kaum deutlicher zum ausdruck bringen, warum eine ehefrau (u.a.) um ihren mann kämpft.

vor allem der part "Und was ist falsch daran, an das Verantwortungsgefühl zu appellieren? Wenn ich heirate und Kinder in die Welt setze übernehme ich Verantwortung, oder sollte es zumindest." ist nicht besser zu vertreten.

mit diesem beitrag hast du hoffentlich auch frauen wie svinie (in der position einer geliebten ist, die allen ehefrauen die um ihre männer kämpfen egoismus vorwirft) endlich mal die augen geöffnet, wie es der anderen seite geht.

herzliche grüsse,
t.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
2. November 2005 um 21:45
In Antwort auf jenni_12920793

Im Gegenteil
Er macht mir keine leeren Versprechen. Die macht er nur seiner Frau. Ich weiß,daß seine Frau sich so verhält. Ich habe es selber oft miterlebt. Es ist sehr oft vorgekommen,daß er eine SMS gekriegt hat,während ich da war und persönlich habe ich das auch schon erlebt. Er mag ein feiges ... sein,aber belogen hat er mich noch nie.

Da...
... hast du ihr aber ein geldgeiles, feiges und bequemes Muttersöhnchen angelacht.

Er muss dich ja wirklich lieben, wenn seine Wohnung, Alimente und die temporäre Meinung seiner Eltern(denn auch diese Wogen würden sich selbstverständlich wieder glätten) wichtiger sind als du!
Und er hat zudem noch Angst vor seiner Frau ... Hört sich für mich alles lächerlich an! Er ist bestimmt keine 20 mehr!

Ich verrate dir mal was: Er ist auch zu feige und bequem, DIR die Wahrheit zu sagen!

Aber egal wir hier alle schreiben, du wirst wohl nicht schlauer. Aber denk mal an uns alle, wenn du mit 50 immer noch deine Zeit mit der Warterei vergeudest und dein Leben unbemerkt an dir vorbeizieht...

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
2. November 2005 um 21:55
In Antwort auf zona_12134455

Kämpft die betrogene Geliebte mit fairen Mitteln?
Aus der Sicht der Geliebten bin ich sicher eine der hier beschriebenen Frauen, rachsüchtig und unfair. Als mein Mann mit eröffnete, dass er eine Geliebte hat, war ich überrascht. Ich hatte das Knirschen in unserer Beziehung nicht als so dramatisch angesehen, als das Mann sich etwas anderes sucht. Aber plötzlich war ich in solch einer Situation und hatte sehr viel Zeit mir Gedanken zu machen,denn, wenn er nicht persönlich bei ihr war, dann doch zumindest mental.

Also habe ich mich an eine Bestandsaufnahme unserer Ehe gemacht, sowohl gefühlsmäßig, wie auch finanziell. Ich habe überlegt, warum ich es nicht mehr wert bin von ihm geliebt zu werden. Habe darüber nachgedacht, wieviel er mir noch bedeutet. Wo und an welchem Punkt wir uns als Paar aus den Augen verloren haben und ob ich ihn immer noch will oder ob ich ihn lieber freigebe, weil unser Leben nur aus Gewohnheit besteht. Sehr schnell wurde mir klar, dass ich meinen Mann trotz allem liebe und mir ein Leben ohne ihn kaum vorstellen kann. Und das nicht wegen der Nachbarn, wg. dem Geld oder sonst etwas, sondern weil er in meinem Herzen ist. Das ist der Grund, warum ich den Kampf begonnen habe.

Aber habe ich ihm mit finanziellem Ruin gedroht, nur weil ich auf meinen Anteil unseres Eigentums nicht verzichten konnte oder wollte? Im Gegensatz zur Geliebten, die nur für sich selbst verantwortlich war mußte ich mich auch um die Kinder kümmern.

Und was ist falsch daran, an das Verantwortungsgefühl zu appellieren? Wenn ich heirate und Kinder in die Welt setze übernehme ich Verantwortung, oder sollte es zumindest.

Es gab endlose Gespräche, die oft nicht angenehm verliefen, die uns aber Beiden zeigten, dass unsere Träume, Wünsche und Ziele immer noch die Gleichen sind. Nur den Absprung zu finden schien schwer, denn die Leichtigkeit, die Leidenschaft in einer neuen Liebe wiegt enorm und mit der rosaroten Brille des Verliebten glaubte mein Mann, er könne keine Entscheidung treffen.

Nach einem langen Kampf war ich kurz davor zu resignieren. Ich war bereit, ihn freizugeben, zu der Geliebten gehen zu lassen und unsere Ehe sauber zu beenden, WEIL ICH IHN LIEBE.

Und genau in diesem Moment merkte mein Mann, das die Geliebte auch nur "mit Wasser kocht". Das diese heimlichen Kontakte plötzlich gar nicht mehr so spannend sind, wenn sie nicht mehr heimlich passieren müssen. Das die Geliebte genauso Fehler hat wie jeder andere Mensch auch.Er wollte zurück zu seiner Familie, ein Leben ohne sie.

Wir haben uns zusammengesetzt und besprochen, wie wir uns unsere Zukunft vorstellen, wo wir aufpassen müssen und wer was vom Anderen erwartet und gemeinsam beschlossen, dass es einen Neuanfang geben wird.Mein Mann hat das Verhältnis zu ihr beendet, aber nicht unter Druck und Erpressung, sondern weil Er es wollte.

Und die Geliebte? Diese Frau, die immer wieder betont hat, dass sie ihn liebt, nur sein Bestes will und bei einer Entscheidung gegen sie sofort still zurücktritt? Als sie merkte, dass ihre Position ins Wanken geriet fing sie an, mit den Mitteln zu kämpfen, die doch angeblich so verpönt sind. Sie machte mich schlecht, unterstellte mir, dass ich meinen Mann erpresse und er nur darum zurückgekehrt ist. Sie spricht ihm jeglichen eigenen Willen ab und malt ihm für die Zukunft Horrorszenarien. Und sie bildet sich ein zu wissen, dass mein Mann nur sie liebt und nur mit ihr glücklich werden kann. Sie terrorisiert uns seit Wochen mit Anrufen, Mails und SMS. Ich frage mich, wann sie persönlich bei uns vor der Tür steht?

Was ist also von dem Satz zu halten: "haltet nichts fest, was Euch nicht so liebt, wie ihr es liebt und gebt ihm und euch selbst eine Chance....."

Gilt der Satz nur für betrogenen Ehefrauen oder auch für verlassene Geliebte?

Trotzdem...
kannst du dir nie sicher sein,was er nun wirklich für Beweggründe hatte. Kam er zu dir zurück weil er dich liebt oder weil er nicht bereit war die Konsequenzen zu tragen? Du schreibst das hier so selbstsicher,aber tief in deinem innern sind dir diese Zweifel doch bestimmt auch schon mal gekommen. Wenn man sich sowas manchmal aus der Sicht der Geliebten schildern läßt,dann kann das unter Umständen sehr aufschlußreich sein. Als Ehefrau macht man oft den Fehler,daß man nur der einen Seite zuhört,sprich dem Mann. Dadurch liefert man sich dem aus was er sagt und läßt sich die Antworten vorkauen. Und was das Verantwortungsgefühl angeht,so denke ich daß man nur mit Verantwortungsgefühl nicht glücklich werden kann. Was ist wenn dabei die Gefühle die er hat auf der Strecke bleiben? Ich frage mich immer wieder ob es das alles wirklich wert ist. Es ist ja nicht so,daß ich mir das selber ausdenke. Ich weiß es von ihm weil er mir das gesagt hat. Außerdem habe ich mich auch noch mit anderen fremdgehenden Männern unterhalten die mir das bestätigt haben. Dazu habe ich noch mehrere Bücher gelesen über dieses Thema wo sich das alles wiederspiegelt,was ich sage. Mag sein,daß mein Freund mich verarscht aus niederen Beweggründen. Aber warum sollte es ein Buch tun? Ich habe es damals einfach nicht als gegeben genommen,daß mir sowas passiert. Ich habe mich informiert und mich sehr ausgiebig mit diesem Thema beschäftigt.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
2. November 2005 um 23:42

Mache ich doch gar nicht
Natürlich könnte er mich auch belügen. Ich bin doch nicht blöd und von Hause aus fürchterlich mißtrauisch. Aber ich weiß,daß er mich nicht belogen hat. Ich habe nämlich noch andere Quellen außer ihn um zu erfahren was bei ihm los ist. Daß er ein feiges ... ist,weiß ich eigentlich schon sehr lange. Na ja und was den Respekt betrifft. Kann man vor einem Waschlappen Respekt haben? Wohl kaum. Darauf wolltest du doch hinaus? Aber das ist nicht so sehr mein Problem. Ich habe sowieso vor niemand Respekt. Schon seit meiner Kindheit nicht mehr. Ich bin als Kind mißbraucht worden,seitdem habe ich vor nichts und niemand mehr Respekt.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
3. November 2005 um 1:26

Mag sein
Ich weiß ja nicht wie sie es gemacht hat und ich habe ja auch nicht gesagt,daß es jede Frau so macht. Aber ich habe nun einmal selber erlebt,wie gern sich eine betrogene Frau von ihrem Mann Lügen auftischen läßt. Manchmal habe ich das Gefühl,daß so einer Frau Lügen lieber sind als die Wahrheit. Sie lassen sich nur allzu gern Honig um den Mund schmieren und verdrängen die Tatsache,daß ihr Mann sie nicht mehr lieben könnte vollkommen. Und da sie meistens die ganze Wahrheit nicht wissen,weil sie diese von ihrem Mann nicht erfahren,sind sie natürlich auch nicht in der Lage richtig und verantwortungsbewußt zu handeln. Kein Ehemann stellt sich hin und sagt seiner Frau,daß er nur bei ihr ist,weil er zu feige und bequem ist zu gehen. Dann läuft er ja Gefahr,daß seine Frau geht. Also läßt er es. Ihr Mann verkauft sie weiter für dumm und dann wundert sie sich wenn sie irgendwann feststellt,daß die Geliebte immernoch da ist.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
3. November 2005 um 14:07
In Antwort auf zona_12134455

Kämpft die betrogene Geliebte mit fairen Mitteln?
Aus der Sicht der Geliebten bin ich sicher eine der hier beschriebenen Frauen, rachsüchtig und unfair. Als mein Mann mit eröffnete, dass er eine Geliebte hat, war ich überrascht. Ich hatte das Knirschen in unserer Beziehung nicht als so dramatisch angesehen, als das Mann sich etwas anderes sucht. Aber plötzlich war ich in solch einer Situation und hatte sehr viel Zeit mir Gedanken zu machen,denn, wenn er nicht persönlich bei ihr war, dann doch zumindest mental.

Also habe ich mich an eine Bestandsaufnahme unserer Ehe gemacht, sowohl gefühlsmäßig, wie auch finanziell. Ich habe überlegt, warum ich es nicht mehr wert bin von ihm geliebt zu werden. Habe darüber nachgedacht, wieviel er mir noch bedeutet. Wo und an welchem Punkt wir uns als Paar aus den Augen verloren haben und ob ich ihn immer noch will oder ob ich ihn lieber freigebe, weil unser Leben nur aus Gewohnheit besteht. Sehr schnell wurde mir klar, dass ich meinen Mann trotz allem liebe und mir ein Leben ohne ihn kaum vorstellen kann. Und das nicht wegen der Nachbarn, wg. dem Geld oder sonst etwas, sondern weil er in meinem Herzen ist. Das ist der Grund, warum ich den Kampf begonnen habe.

Aber habe ich ihm mit finanziellem Ruin gedroht, nur weil ich auf meinen Anteil unseres Eigentums nicht verzichten konnte oder wollte? Im Gegensatz zur Geliebten, die nur für sich selbst verantwortlich war mußte ich mich auch um die Kinder kümmern.

Und was ist falsch daran, an das Verantwortungsgefühl zu appellieren? Wenn ich heirate und Kinder in die Welt setze übernehme ich Verantwortung, oder sollte es zumindest.

Es gab endlose Gespräche, die oft nicht angenehm verliefen, die uns aber Beiden zeigten, dass unsere Träume, Wünsche und Ziele immer noch die Gleichen sind. Nur den Absprung zu finden schien schwer, denn die Leichtigkeit, die Leidenschaft in einer neuen Liebe wiegt enorm und mit der rosaroten Brille des Verliebten glaubte mein Mann, er könne keine Entscheidung treffen.

Nach einem langen Kampf war ich kurz davor zu resignieren. Ich war bereit, ihn freizugeben, zu der Geliebten gehen zu lassen und unsere Ehe sauber zu beenden, WEIL ICH IHN LIEBE.

Und genau in diesem Moment merkte mein Mann, das die Geliebte auch nur "mit Wasser kocht". Das diese heimlichen Kontakte plötzlich gar nicht mehr so spannend sind, wenn sie nicht mehr heimlich passieren müssen. Das die Geliebte genauso Fehler hat wie jeder andere Mensch auch.Er wollte zurück zu seiner Familie, ein Leben ohne sie.

Wir haben uns zusammengesetzt und besprochen, wie wir uns unsere Zukunft vorstellen, wo wir aufpassen müssen und wer was vom Anderen erwartet und gemeinsam beschlossen, dass es einen Neuanfang geben wird.Mein Mann hat das Verhältnis zu ihr beendet, aber nicht unter Druck und Erpressung, sondern weil Er es wollte.

Und die Geliebte? Diese Frau, die immer wieder betont hat, dass sie ihn liebt, nur sein Bestes will und bei einer Entscheidung gegen sie sofort still zurücktritt? Als sie merkte, dass ihre Position ins Wanken geriet fing sie an, mit den Mitteln zu kämpfen, die doch angeblich so verpönt sind. Sie machte mich schlecht, unterstellte mir, dass ich meinen Mann erpresse und er nur darum zurückgekehrt ist. Sie spricht ihm jeglichen eigenen Willen ab und malt ihm für die Zukunft Horrorszenarien. Und sie bildet sich ein zu wissen, dass mein Mann nur sie liebt und nur mit ihr glücklich werden kann. Sie terrorisiert uns seit Wochen mit Anrufen, Mails und SMS. Ich frage mich, wann sie persönlich bei uns vor der Tür steht?

Was ist also von dem Satz zu halten: "haltet nichts fest, was Euch nicht so liebt, wie ihr es liebt und gebt ihm und euch selbst eine Chance....."

Gilt der Satz nur für betrogenen Ehefrauen oder auch für verlassene Geliebte?

Skepsis...
Vor einem viertel Jahr bin ich aus dem gemeinsamen Haus meines Mannes und mir ausgezogen. Vor 10 Jahren lernte ich ihn kennen und lieben, vor 7 Jahren haben wir geheiratet, danach kam unser Sohn auf die Welt. Ich ging nach einem Jahr wieder volltags Arbeiten. Das nur eine kleine Vorgeschichte. Unsere Ehe ging den Bach runter, weil die anfänglichen Gemeinsamkeiten uns verloren gingen und wir uns unbemerkt von einander weg entwickelten. Ich hab mir dann Alternativen gesucht. Es gab Aussprachen, ganz in Ruhe, ohne böse Worte. Wir einigten uns, es noch einmal zu versuchen, zu retten. Wenn man dann schon so weit ist, das man sich Gefühlsmäßig abgewandt hat und von jemandem anderen Zuneigung gespürt hat, kann man meiner Meinung nach viel reden, eine Beziehung, die solche Lackkratzer hat, kann man nicht wirklich kitten. Ich hab für mich auch viel zulange gezögert. Ich hab nur das eine Leben und sicher klingt es sehr egoistisch, doch in aller erster Linie bin ich nur vor mir Rechenschaft schuldig und vor meinem Kind, welches ich großziehen möchte. Eine kluge Frau, 3 Kinder, 2 Ehen hatte sie hinter sich, sagte mir mal: Mädchen, Kinder spüren und wissen, wann es der Mutter schlecht geht. Meine haben mich immer unterstützt, wenn es mit dem Partner nicht mehr ging, die Sachen zu nehmen, warum lange rumfackeln?! Und sie hatte damit dann auch ein Haus ihrem Nochehemann überlassen. Ich kenne so viele Menschen, die wie ich der Meinung sind, das Modell Ehe und Beziehung auf Lebenszeit hat sich erledigt. Für das eine kurze Leben muss man sich so sehr verbiegen, nur eines augenscheinlichen Glückes wegen? Ich mach das nicht mehr. Und egal wo ich hingucke, wenn man einmal Blut geleckt hat, sich bei jemandem anderen zu trösten oder etwas zu suchen, von dem man annimmt, zu Hause bekommt man das nicht, dann war das nicht einmalig, sondern wird wieder passieren, bei der nächsten Meinungsverschiedenheit vielleicht. In diesem Sinne Good Luck, für alle die, die Retten wollen!

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
Teste die neusten Trends!
experts-club