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Warum immer ich?

2. Juli um 20:28
Beste Antwort

Lass dich bitte nicht treiben, weil du meinst das ist nunmal so bis der Richtige kommt, Außer es ist dir gleich, ob ein Mann lügt, betrügt und ein Doppelleben führt. 

Weißt du ich kenne Männer, die ähnlich wie du auftreten, als ob sie keine eigene Persönlichkeit besitzen, lassen sie alles zu... leer und trist wirkt das auf mich.  

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2. Juli um 21:32
In Antwort auf sonnenwind4

Hallo Zauderer,
was soll ich sagen, ich kann dir gut folgen und sehe es ähnlich wie du. Wobei ich nicht mit jeden, für den ich Sympathie empfinde, eine Freundschaft möchte und auch nicht mit "jeden" von ihnen Sex wollte, wo ich mir eine Freundschaft vorstellen kann.

 

Zustimmung.

Es ist eher so gemeint, dass "Freundschaft" eine notwendige Minimalvoraussetzung für eine erfüllte erotische Beziehung sein sollte, die nicht mit einem ONS beendet sein soll. Wobei "nur Freundschaft" für Erotik sicher nicht ausreicht. So dass man selbstredend mit einem "bloßen Freund" (was manchmal mehr als eine sexuelle Beziehung ist) nicht unbedingt Sex haben möchte.

Der Begriff soll nur ein ungefähres Orientierungskriterium sein: Für Sex reicht manchmal sogar Sympathie, aber nicht für eine Beziehung, die weit mehr Komponenten umfassen muss. Ich habe aber den Eindruck, dass manche Menschen mit Leuten Sex haben, die sie am Morgen danach kaum mehr ausstehen können.

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2. Juli um 21:40
Beste Antwort
In Antwort auf nadine2085

Vielen Dank für deine Worte. Manchmal kann direktheit weh tun, aber sie öffnen einen auch die Augen. 
Du hast villt recht, nicht mal bei dem, der mich ein Jahr lang nur ausgenutzt, belogen und auch ein Stückchen betrogen hat, habe ich meine Meinung geäußert, ich hab es einfach stehen gelassen und nichts zu gesagt.
Danke, das du mir die Augen geöffnet hast, ich hab eigentlich nen großes Mundwerk, aber wenn mich einer verletzt, lass ich es einfach stehen und bin noch so naiv und antworte freundlich. 
Ich werd mir, deinen Ratschlag echt zu Herzen nehmen und einiges ändern. Danke 

Nadine.

Diese Zeilen tun mir ein wenig weh, weil ich Deine Verletzlichkeit spüre.

Dabei würde ein liebender Mann niemals diese Verletzlichkeit ausnutzen. Im Gegenteil würde er Deine positiven Eigenschaften mit ganzem Herzen fördern wollen. 

Behalte den Glauben, dass Dir ein solcher Partner eines Tages begegnen könnte. 

(Ich bin so anders strukturiert, dass ich alle diese Männer nicht begreife und manchmal nicht glauben kann, dass es sie gibt. Scheint aber so zu sein - wie ich hier immer wieder lese. Was haben die von ihrer Egomanie? Müssen die nicht entsetzlich darunter leiden? Oder fühlen sie sich in ihrem Narzismus bestätigt? Das fragt hier ein Mann, der sehr viele narzistische Frauen kennengelernt hat - die es genauso und nicht zu knapp gibt).

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2. Juli um 22:53
In Antwort auf nadine2085

Hallo ihr lieben, ich hab nen folgendes Problem. Irgendwie lerne ich immer nur Männer kennen, die mich verarschen, wollen immer nur Sex. Reden von ner Beziehung und dann immer sowas, obwohl ich schon oft beim Kennenlernen, gesagt habe, das er ehrlich sein kann, weil so kann ich es ja entscheiden, ob ich das mit mache oder nicht. Warum ziehe ich immer solche an?
Jetzt momentan auch wieder, hab einen total anderen Typ Mann, vom aussehen gedatet, den ich so hätte nicht angesprochen,also mal was komplett neues, sein Charakter, war eigentlich sehr gut, er hat viel gefragt, nicht nur oberflächlich und ich habe mich verliebt, wir hatten ein wunderschönes date, haben viel gelacht und wirklich nen schönen abend gehabt, er kam dann noch zu mir mit, wir haben, bei einem Glas Wein, ein flim geschaut und habe mich dann hinreißen lassen, mit ihm zu schlafen und plötzlich meldet er sich nicht mehr, obwohl er sonst sofort zurück geschrieben hat. Hatte ihm nach dem date 2mal geschrieben, aber nichts, hab es dann sein gelassen, weil ich auch ungern zeigen möchte, wie verletzt ich bin. 
Ich versteh das nicht mehr,warum immer das gleiche? Habt ihr Tipps, was ich zb ändern kann? Das ist irgendwie, wie verhext, weil er ja jetzt auch nicht mal der Typ Mann war, den ich sonst gedatet hatte.
Liebe Grüße Nadine 

Vor allem nicht mit jedem gleich sofort ins Körbchen schlüpfen, dass gibt einen schlechten Ruf und die Männer denken dann, Du wärest so eine, die dass mit allen so macht. 
Ein bischen Rückhaltung üben und die Bekanntschaften nicht schon nach dem 1. Date gleich mit in Deine Wohnung nehmen.
Außerdem ist das auch gefährlich, Du weiß nicht mit wem Du da zu tuen hast.
Alles klar, dann klappt es auch mit einer ehrlichen Beziehung! 

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2. Juli um 23:11
In Antwort auf batia_20484419

Vor allem nicht mit jedem gleich sofort ins Körbchen schlüpfen, dass gibt einen schlechten Ruf und die Männer denken dann, Du wärest so eine, die dass mit allen so macht. 
Ein bischen Rückhaltung üben und die Bekanntschaften nicht schon nach dem 1. Date gleich mit in Deine Wohnung nehmen.
Außerdem ist das auch gefährlich, Du weiß nicht mit wem Du da zu tuen hast.
Alles klar, dann klappt es auch mit einer ehrlichen Beziehung! 

,Das schreibst/meinst Du doch nicht wirklich, oder?! 
Wenn zwei Menschen sich anziehend finden, ist es ziemlich egal ob schon beim ersten Treffen ins Bett gehüpft wird oder erst Wochen später.
Das hat meiner Ansicht nach nichts mit einer ernsten Beziehung eingehen wollen zu tun.
Das sind Klischees.

Wobei ich Dir zustimmen möchte, erste Treffen bei neutralen Orten, jedenfalls bei überhaupt keinem vorherigen persönlichen kennen. 

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3. Juli um 7:25
In Antwort auf zauderer22

Nadine.

Diese Zeilen tun mir ein wenig weh, weil ich Deine Verletzlichkeit spüre.

Dabei würde ein liebender Mann niemals diese Verletzlichkeit ausnutzen. Im Gegenteil würde er Deine positiven Eigenschaften mit ganzem Herzen fördern wollen. 

Behalte den Glauben, dass Dir ein solcher Partner eines Tages begegnen könnte. 

(Ich bin so anders strukturiert, dass ich alle diese Männer nicht begreife und manchmal nicht glauben kann, dass es sie gibt. Scheint aber so zu sein - wie ich hier immer wieder lese. Was haben die von ihrer Egomanie? Müssen die nicht entsetzlich darunter leiden? Oder fühlen sie sich in ihrem Narzismus bestätigt? Das fragt hier ein Mann, der sehr viele narzistische Frauen kennengelernt hat - die es genauso und nicht zu knapp gibt).

Ja eigentlich, sollte man die verletzlichkeit nicht ausnutzen. Aber manche tun es, obwohl sie ja eigentlich l, direkt sagen könnten auf was sie aus sind, dann kann man selber entscheiden, ob man sich drauf einlässt.

Das glaub ich dir, das Frauen auch so sein können. 
Aber glaube dran, das irgendwann der richtige kommt, bis dahin konzentriere ich mich, erstmal nur auf mich. 
Lg

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3. Juli um 8:12
Beste Antwort
In Antwort auf zauderer22

Zustimmung.

Es ist eher so gemeint, dass "Freundschaft" eine notwendige Minimalvoraussetzung für eine erfüllte erotische Beziehung sein sollte, die nicht mit einem ONS beendet sein soll. Wobei "nur Freundschaft" für Erotik sicher nicht ausreicht. So dass man selbstredend mit einem "bloßen Freund" (was manchmal mehr als eine sexuelle Beziehung ist) nicht unbedingt Sex haben möchte.

Der Begriff soll nur ein ungefähres Orientierungskriterium sein: Für Sex reicht manchmal sogar Sympathie, aber nicht für eine Beziehung, die weit mehr Komponenten umfassen muss. Ich habe aber den Eindruck, dass manche Menschen mit Leuten Sex haben, die sie am Morgen danach kaum mehr ausstehen können.

Zu deinem letzten Satz:

Das glaube ich auch. Das Verhalten hat mit Bindungsangst und Bindungsunwillen nichts zu tun, auch mit Spaß am Sex nicht, 
das ist schon hochgradig  pathologisch, m.E.

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3. Juli um 15:36
In Antwort auf sonnenwind4

Naja, es ist allgemein bekannt und statistisch belegt dass fehlende Kommunikation die Ursache für das Scheitern einer Partnerschaft ist, .. dass Männer ungern offen  kommunizieren und gerne verdrängen - ja es ist ein Klischee. Mag sein, aufgrund dessen gehen  aber leider viel mehr psychische Krankheiten wie Süchte und Gewalttaten von Männern aus, ob physisch oder psychisch ... 



 

Nun, das sagt aber nicht aus, dass der Mann in der Beziehung die Probleme mit der Kommunikation hat. Meiner Erfahrung nach sind da Frauen auch nicht gerade die Meisterinnen darin.

Hier liest man das ja auch oft: eine Userin eröffnet einen Thread und fragt: "Was denkt der Mann? Warum ist er so?" Wenn man dann nachfragt, ob sie ihn das vielleicht schonmal gefragt hat, kommt "Nein, das trau ich mich nicht!"

So kann das natürlich nichts werden. Wenn man sich nicht mal den eigenen Partner zu fragen traut, was er sich denkt oder warum er so handelt, wie er es tut, was bringt dann eine Beziehung?

Es ist auch zu beachten, dass es viele verschiedene Formen der Kommunikation gibt und Menschen (geschlechtsunabhängig!) sehr verschieden kommunizieren. Da muss man sich einfach in gewisser Weise aneinander anpassen. 

Zum Beispiel gibt es Menschen, die einen Haufen Text raushauen, dabei aber immer um den heißen Brei herumreden und nicht zum eigentlichen Punkt kommen. Das Gegenüber versteht aber nur "Blablablabla" und denkt sich  "Was will der/die jetzt eigentlich von mir?". Dieser Kommunikationsfehler fällt mir häufig auf. Man sollte seine Wünsche/Beschwerden so kurz und präzise wie möglich formulieren und es nicht dem Gesprächspartner überlassen, sich aus dem Textwust die wichtige Information herauszufiltern. 

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3. Juli um 15:48
In Antwort auf zauderer22

Natürlich outen sich Männer seltener als Opfer. Wobei sie auch nur selten Opfer weiblicher Gelüste sein dürften. Ihre Opferrolle ist eine völlig andere. Im Liebesdiskurs sind sie immer noch oft die sich bescheuert Anbiedernden, die sich emotional von Weiblichkeit  abhängig Auffuehrenden. Männer entblöden sich nicht für miserablen Sex einen sehr hohen Preis zu zahlen, und ich spreche hier nicht von käuflicher Liebe. Um so schlimmer für alle, wenn Männer auch noch nach traditionellem Muster glauben umsorgt werden zu müssen. Sie sind dann Täter und Opfer in einem.

Das hat aber meiner Ansicht nach weniger mit einer Opferrolle, sondern mit Rollenbildern zu tun. Und die sind ein gesellschaftliches Problem.

Rollenbilder unterliegen einem ständigen Wandel. Dem müssen sich die Menschen anpassen, sonst kommen sie in der Gesellschaft nicht mehr zurecht. 

Jetzt ist es aber so, dass gerade Jungen noch immer die alten Rollenvorstellungen beigebracht werden. Wenn ihre Mütter den Ehemann und Vater bedienen, indem sie die Hausarbeit und Kindererziehung vorwiegend allein erledigen und weder Mann, noch Sohn im Haushalt irgendwas machen muss, welches Bild gibt man dann dem Sohn mit und welche Rolle wird er dann von seiner späteren Partnerin einfordern?

Umgekehrt wird aber Mädchen beigebracht, dass sie sich für Technik und Naturwissenschaften interessieren, einen Beruf lernen oder studieren sollen, damit sie möglichst selbständig und unabhängig sind und keinesfalls finanziell abhängig von einem Mann sein sollen. Gleichzeitig zieht man ihnen aber rosa Glitzerklamotten an und ermutigt sie, mit Puppen und Barbies zu spielen und lobt sie, wenn sie brav und freundlich sind und schimpft mit ihnen, wenn sie frech sind und ihren Kopf durchsetzen wollen. Und jetzt? 

Im Endeffekt werden den Kindern so viele widersprüchliche Dinge beigebracht, dass sie sich selbst nicht mehr auskennen und überhaupt nicht mehr wissen, was nun von ihnen erwartet wird. Das spiegelt sich im Erwachsenenleben in der Beziehung mit einem Partner dann auch wider. 

Der Mann soll einerseits Karriere machen und das Geld nach Hause bringen, anderseits aber liebevoll, empathisch sein und sich zu 50 Prozent um den Haushalt und die Kinder kümmern.

Die Frau soll auf keinen Fall finanziell abhängig vom Mann sein und unbedingt arbeiten gehen, aber wenn sie dann ein Kind hat und weiter arbeitet, ist sie eine Rabenmutter, die ihr Kind in die Fremdbetreuung abschiebt. 

Man verlangt von Menschen einfach oft Dinge, die nicht miteinander vereinbar sind, weil sich alte und neue Rollenbilder eben widersprechen, den Kindern aber ein Mischmasch aus beiden beigebracht wird. Das kann nicht funktionieren und drum wundert es mich nicht, dass Männer und Frauen in einer Beziehung heute einfach so viele Schwierigkeiten haben.

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3. Juli um 15:52
In Antwort auf zahrakhan

Dem letzten Absatz stimme ich zu. 
Ansonsten macht es meiner Meinung nach keinen Sinn, mit dem Sex zu warten, bis eine feste Beziehung besteht. Gerade auf dem Gebiet sollte es doch passen.Sonst hat das immer so den fiesen Beigeschmack einer Gegenleistung (Sex gegen Status feste Beziehung, den man dann stolz auf Instag, Facebook oder so posten kann) ohne selbst empfundene Lust auf den Mann. 

Allerdings kenne ich Kennenlernphase auch nicht als etwas unverbindliches, wo man auch noch andere trifft, sondern ausschließlich mit dem speziellen Mann, in den ich mich verguckt habe oder zumindest auf diesem Weg war.

Genau dein letzter Absatz ist aber der Punkt: das hat sich verändert. Ich kenne es auch nur so, dass man in der Kennenlernphase Exklusivrechte hat und sich nur mit einer Person trifft.

Wenn ich aber beobachte, wie das Dating heute läuft, ist das bei den jungen Leuten nicht mehr so. Da ist wohl das amerikanische System zu uns herübergeschwappt. Da war es ja schon immer so, dass eine Kennenlernphase unverbindlich war und man durchaus auch mehrere Personen gleichzeitig daten kann, um sich irgendwann für eine (oder keine davon) zu entscheiden. 

Daher gibt es ja diese ganzen Datingregeln aus den USA wie zum Beispiel "Sex auf keinen Fall beim ersten Date, sondern mindestens bis zum dritten warten". Denn wenn die Frau dann doch beim ersten Date mit jedem Mann, den sie datet, schläft, wird sie als "slut" geführt. Sehr widersprüchlich und auch sehr frauenfeindlich, dieses System und mich wundert es nicht, dass sich Frauen oder junge Mädchen bei diesem System recht schnell verarscht oder benutzt fühlen. Deshalb hat hier das Hinhalten in Bezug auf Sex schon seine Berechtigung.

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3. Juli um 15:54
In Antwort auf zahrakhan

Vielleicht ist das hier besonders häufig zu finden, weil der Großteil der Gofeminin Userinnen sehr konventionell und leicht beeinflussbar ist. Das ist zumindest mein Eindruck (drauf gestoßen hat mich eine frühere Userin namens venus oder venusfinsternis oder so ähnlich, vielleicht erinnerst du dich), wenn ich mir die Artikel und Beiträge der eigentlichen Seite so anschaue, und auch die hier beschriebenen Lebenswege und Einstellungen gleichen sich in vielen Fällen wie ein Ei dem anderen. Gerade was Sexualität, Lust etc. betrifft.
Ich kenne das ganz anders, obwohl meine Eltern, besonders meine Mutter da auch völlig konservativ und lustfeindlich denken. Nie habe ich mich benutzt gefühlt, schließlich wollte ich den Sex genauso wie der jeweilige Mann. Wenn keine Beziehung draus wurde, war ich dann zwar traurig, aber habe mich ganz sicher nicht vera... gefühlt. Trauern, Haken dran und weiter gings.
Schon komisch, gerade wir heute haben doch schon seit gut 50 Jahren alle Möglichkeiten, unser Leben, unsere Beziehungen und unser Sexleben so zu gestalten, wie wir es selbst für richtig halten. Und trotzdem bleiben so viele in dem alten Gedankengefängnis sitzen. Anstatt einfach das Leben und den Sex zu genießen.
Sich solche Prägungen bewusst machen, hilft ungemein. 

Ich finde, dass wir hier gerade einen Rückschritt erleben. Nicht zuletzt aus dem Grund, dass amerikanische Datinggepflogenheiten und Schwachsinnigkeiten wie "Mingle", "Freundschaft plus" usw. zu uns gekommen sind. 

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3. Juli um 15:57
In Antwort auf nadine2085

Ja habe hier in meinem Ort seine Freunde kennengelernt, die waren auch sehr erstaunt, er war Verkäufer hier und bei seiner Frau hat er erzählt, er würde auf dem Bau arbeiten, er hatte hier seine Wohnung (2.wohnsitz). Alles gut gespielt. Seine Eltern wohnen an der Ostsee, da wollten wir einmal hin, aber er hatte keinen Urlaub bekommen, angeblich, im Nachhinein, ist man schlauer, aber wenn man verliebt ist, stellt man nicht alles in Frage und es war halt glaubhaft, das er keinen bekommen hat, hatte auch schonmal keinen urlaub in den ferien nehmen können. 

Verstehe ich das richtig, er hat seine Frau hinsichtlich seines Berufes belogen? Er hat also ein richtiges Doppelleben geführt?

Das ist natürlich schon ein ganz anderes Kaliber, das in Richtung Heiratsschwindler oder Bigamist geht. 

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3. Juli um 16:07
In Antwort auf wankendespony

Ich möchte hier einhaken, dass es auch sein kann, dass Menschen eine sehr intime und verbindliche Einstellung zum Sex haben und (irrtümlicherweise) davon ausgehen, dass wenn jemand mit ihnen schläft, dieser eine vergleichbare Einstellung hat. Mit anderen Worten: manche lassen nur Sex zu, wenn da schon Gefühle dabei sind und eine Beziehung eine ernsthafte Option ist. Und wenn sich dann später herausstellt, dass aus dem ganzen Zauber des Anfangs beim anderen keine Gefühle entstanden sind, wirkt es so, als sei man irgendwie benutzt worden. Weil man sich für etwas hergegeben hat, was einem selbst heilig ist und der andere hat dies nun entweiht. Allerdings ist man da zu einem großen Teil selbst für verantwortlich. Das Gemeine ist halt, dass man ja gerade wenn die Gefühle erwachen, das Bedürfnis hat, sich näher zu kommen.

Ich glaube, dass viele Menschen verlernt haben, auf ihre Intuition zu achten. Ich würde jedes Signal ernst nehmen, das in Richtung "irgendwie fühlt es sich komisch an" geht. Wenn man beispielsweise beim anderen trotz toller Treffen das Gefühl hat, er/sie bleibt irgendwie unverbindlich und einem das Unwohlsein verursacht, dann wird selten ein Happy End draus. Das heisst ja nicht, dass da nicht doch etwas daraus erwachsen könnte, aber in solch einem Fall ist eben Vorsicht angebracht und vielleicht ein wenig Bremsetreten. Wenn es beim Kennenlernen bei beiden funkt, dann läuft meist alles wie von allein!

Ich habe meine jetztige, wundervolle und traumhafte Freundin übrigens übers Online-Dating kennengelernt und auch ansonsten keine schlechten Erfahrungen damit gemacht. Wenn man bestimmte Dinge dabei beachtet und sich selbst treu bleibt, bietet einem das Online-Dating fruchtbare Möglichkeiten.

Und ich fand die Sprüche wie "man verliebt sich dann, wenn man nicht danach sucht" und "je mehr man es möchte, desto unwahrscheinlicher wirds klappen" und so weiter schon immer extrem dämlich. Weil sie nicht differenzieren zwischen "Verzweiflung" und "Interesse". Wenn ich genau weiß, was ich will und wer ich bin, dann erhöhe ich die Wahrscheinlichkeit, jemanden kennenzulernen, der zu mir passt und in den/die ich mich verliebe selbstverständlich signifikant, wenn ich aktiv danach suche. Wenn ich hingegen nicht mit mir selbst klar komme und verzweifelt bin, etwas erzwingen will, dann bin ich deutlich empfänglicher für die falschen Menschen. Für diese Fälle trifft es zu, dass sie nicht finden werden, wonach sie sich sehnen. Aber die Lösung ist hier nicht, NICHT ZU SUCHEN. Die Lösung ist, erst mal mit sich selbst aufzuräumen und zu erkennen, was man überhaupt will. Um diejenigen, die sich als nicht passend erweisen, rechtzeitig nicht in sein Leben zu lassen.

 

Deinem ersten Absatz stimme ich zu, das ist mit Sicherheit so.

Das kann der andere auch gar nicht wissen, drum finde ich es wichtig (so habe ich das der Threaderstellerin ja auch geraten), das zu kommunizieren und eben keinen unverbindlichen Sex zu haben, wenn man das nicht genießen kann. Wenn man ein Mensch ist, der Sex nur gut findet, wenn Gefühle vorhanden sind, dann ist nunmal die einzige Lösung, mit dem Sex ganz einfach zu warten, bis bei beiden Gefühle entstanden sind. Sonst wird sich dieser Mensch nämlich immer benutzt fühlen.

Meiner persönlichen Erfahrung nach haben ganz viele Menschen gar keine solche Intuition, auf die sie hören könnten. Für mich ist das auch gesunder Menschenverstand in gewisser Weise und der fehlt sehr vielen Menschen. Ich weiß nicht, ob sowas angeboren ist oder ob man das auch trainieren kann. Jedenfalls wundere ich mich sehr oft über Menschen, die komplett idiotische Dinge tun, bei denen ich ihnen von Anfang an hätte sagen können, dass die schief gehen werden (weil das eben der gesunde Menschenverstand sagt, den sie leider nicht haben). 

Das zieht sich natürlich dann auch durch zwischenmenschliche Beziehungen, denn ein Teil des gesunden Menschenverstandes ist auch die Menschenkenntnis und auch die fehlt vielen Menschen komplett. Drum fallen auch so viele auf Heiratsschwindler, Narzissten, Blender, Betrüger herein. 

Zu deinem letzten Absatz: leider ist es oft so, dass Interesse sich recht bald in Verzweiflung wandelt bei einigen Menschen, wenn sie zu oft Ablehnung erfahren. Sie treffen ein paar Menschen, die sie online kennengelernt haben, es wird nichts daraus und sofort setzt die Gedankenspirale ein: "Was stimmt mit mir nicht, warum will mich keine/r?" (hier auch oft zu beobachten). Und dann ist es noch viel schwerer, weil man diese Verzweiflung/Selbstzweifel auch ausstrahlt. Das führt dazu, dass diese Menschen erst recht wieder Ablehnung kassieren.

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3. Juli um 16:08
In Antwort auf zahrakhan

Ach das ist ja schon ein Knaller, beinahe filmreif. 
Aber die Alarmglocken sollten wirklich läuten, wenn man der Familie und dem sonstigen nahen Umfeld vorenthalten wird. Verliebt sein sollte nie bedeuten, dass man das Denkvermögen verliert. Gehirn nicht abschalten, kann ich nur empfehlen, hat mir manches erspart. 

Ich verstehe da auch die Ehefrau irgendwie nicht. Warum besucht sie ihn nie am Zweitwohnsitz?

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3. Juli um 16:09
In Antwort auf zauderer22

@wankendespony.

Ich denke, Du hast das Wesentliche gut erklärt.

Vielen fehlt die Intuition. Aber man kann man sie erlernen?

Das ist noch eine zu klärende Preisfrage. Im Augenblick habe ich da noch keine Lösung.

Dieser Frage schließe ich mich an: ich bin mir auch nicht sicher, ob sowas wie Intuition, gesunder Menschenverstand, Menschenkenntnis angeboren sind oder erlernt werden können. 

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3. Juli um 16:11
In Antwort auf sonnenwind4

Lass dich bitte nicht treiben, weil du meinst das ist nunmal so bis der Richtige kommt, Außer es ist dir gleich, ob ein Mann lügt, betrügt und ein Doppelleben führt. 

Weißt du ich kenne Männer, die ähnlich wie du auftreten, als ob sie keine eigene Persönlichkeit besitzen, lassen sie alles zu... leer und trist wirkt das auf mich.  

Du bringst das auf den Punkt: Menschen, die sich so verhalten, werden leicht übergangen oder ausgenutzt, weil man eben das Gefühl hat, dass man es mit ihnen machen kann. Sie wehren sich ja nicht. 

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3. Juli um 16:16
In Antwort auf zauderer22

Nadine.

Diese Zeilen tun mir ein wenig weh, weil ich Deine Verletzlichkeit spüre.

Dabei würde ein liebender Mann niemals diese Verletzlichkeit ausnutzen. Im Gegenteil würde er Deine positiven Eigenschaften mit ganzem Herzen fördern wollen. 

Behalte den Glauben, dass Dir ein solcher Partner eines Tages begegnen könnte. 

(Ich bin so anders strukturiert, dass ich alle diese Männer nicht begreife und manchmal nicht glauben kann, dass es sie gibt. Scheint aber so zu sein - wie ich hier immer wieder lese. Was haben die von ihrer Egomanie? Müssen die nicht entsetzlich darunter leiden? Oder fühlen sie sich in ihrem Narzismus bestätigt? Das fragt hier ein Mann, der sehr viele narzistische Frauen kennengelernt hat - die es genauso und nicht zu knapp gibt).

Es sind nicht nur Männer, die eine solche Persönlichkeitsstruktur haben. Es gibt auch solche Frauen (schreibst du ja auch selbst). 

Das sind dann die, die immer andere hänseln, niedermachen, sich über sie lustig machen (trifft man in jeder Schule).

Diese Menschen scheinen Schwächen anderer Personen geradezu zu riechen und sich daran festzubeißen. 

Was ihnen das bringt?

1. Sie können jederzeit Menschen manipulieren und so ihren eigenen Willen durchsetzen - andere Menschen tun in der Regel, was sie wollen und ihnen mehr oder weniger befehlen - nur dass sie das nicht so direkt tun, sondern diesen Menschen das Gefühl geben, es wäre ihre eigene Idee gewesen.

2. Sie erhöhen sich selbst, indem sie andere erniedrigen und das fühlt sich für sie gut an. 

Die Welt solcher Menschen dreht sich nur um sich selbst, sie sehen sich selbst im Mittelpunkt. Das Ziel ihres ganzen Lebens ist, dass ihre eigenen Bedürfnisse befriedigt werden, die Bedürfnisse anderer Menschen interessieren sie nicht. Andere Menschen sind nur dazu da, ihre Bedürfnisse zu befriedigen.

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