Home / Forum / Liebe & Beziehung / Warum immer ich?

Warum immer ich?

30. Juni um 19:42 Letzte Antwort: 3. Juli um 16:16

Hallo ihr lieben, ich hab nen folgendes Problem. Irgendwie lerne ich immer nur Männer kennen, die mich verarschen, wollen immer nur Sex. Reden von ner Beziehung und dann immer sowas, obwohl ich schon oft beim Kennenlernen, gesagt habe, das er ehrlich sein kann, weil so kann ich es ja entscheiden, ob ich das mit mache oder nicht. Warum ziehe ich immer solche an?
Jetzt momentan auch wieder, hab einen total anderen Typ Mann, vom aussehen gedatet, den ich so hätte nicht angesprochen,also mal was komplett neues, sein Charakter, war eigentlich sehr gut, er hat viel gefragt, nicht nur oberflächlich und ich habe mich verliebt, wir hatten ein wunderschönes date, haben viel gelacht und wirklich nen schönen abend gehabt, er kam dann noch zu mir mit, wir haben, bei einem Glas Wein, ein flim geschaut und habe mich dann hinreißen lassen, mit ihm zu schlafen und plötzlich meldet er sich nicht mehr, obwohl er sonst sofort zurück geschrieben hat. Hatte ihm nach dem date 2mal geschrieben, aber nichts, hab es dann sein gelassen, weil ich auch ungern zeigen möchte, wie verletzt ich bin. 
Ich versteh das nicht mehr,warum immer das gleiche? Habt ihr Tipps, was ich zb ändern kann? Das ist irgendwie, wie verhext, weil er ja jetzt auch nicht mal der Typ Mann war, den ich sonst gedatet hatte.
Liebe Grüße Nadine 

Mehr lesen

30. Juni um 19:47

Kann es sein, dass du die Männer online kennengelernst ?

Die Problematik liegt nicht nur bei dir.

Vor ein paar Jahren hatten alle meine Singlefreundinnen ein ähnliches Problem.

Ich kann nur immer wieder raten, egal wie toll jemand ist, wenn man wirklich etwas ernstes sucht, muss man nicht gleich in die Kiste hüpfen.

Und auch ein Mann der ernstes Interesse hat, kann ein wenig warten, ohne dass ihm die Lust vergeht.

2 LikesGefällt mir
30. Juni um 19:56
In Antwort auf beautifulmind89

Kann es sein, dass du die Männer online kennengelernst ?

Die Problematik liegt nicht nur bei dir.

Vor ein paar Jahren hatten alle meine Singlefreundinnen ein ähnliches Problem.

Ich kann nur immer wieder raten, egal wie toll jemand ist, wenn man wirklich etwas ernstes sucht, muss man nicht gleich in die Kiste hüpfen.

Und auch ein Mann der ernstes Interesse hat, kann ein wenig warten, ohne dass ihm die Lust vergeht.

Nervt langsam nur noch und man hat schon echte Zweifel an einem selber 😒
Ja hauptsächlich im Internet.
Aber hatte auch einen so kennengelernt, der hat tatsächlich knapp ein Monat gewartet, aber im Endeffekt, war es das gleiche, er wollte mich nur fürs Bett, 1jahr lang hat er mich hingehalten, bis ich mich endlich lösen konnte, weil ich ihn mit ner anderen gesehen hab und später kam raus, er ist verheiratet, und wohl nur fremd gegangen 🤦‍♀️nur solche lerne ich kennen.

Gefällt mir
30. Juni um 21:08
Beste Antwort
In Antwort auf beautifulmind89

Kann es sein, dass du die Männer online kennengelernst ?

Die Problematik liegt nicht nur bei dir.

Vor ein paar Jahren hatten alle meine Singlefreundinnen ein ähnliches Problem.

Ich kann nur immer wieder raten, egal wie toll jemand ist, wenn man wirklich etwas ernstes sucht, muss man nicht gleich in die Kiste hüpfen.

Und auch ein Mann der ernstes Interesse hat, kann ein wenig warten, ohne dass ihm die Lust vergeht.

Ach das stimmt doch so nicht. Wenn die Lust bei beiden da ist, muss man nicht künstlich warten. 
Es ist doch so, dass man beim Richtigen nichts falsch machen kann. Ich habe jedenfalls gute Erfahrungen gemacht mit Sex direkt am Anfang. Lust aus so rein taktischen Gründen zu unterdrücken, finde ich unsinnig.
Eher sollte es zu denken geben, wenn einer gleich beim Kennenlernen von fester Beziehung, womöglich Hochzeit und Kindern labert. Kennenlernen ist eben Kennenlernen, da stellt sich doch erst nach mehr oder weniger langer Zeit heraus, ob es für eine dauerhafte Beziehung taugt oder nicht.
Aber dieses Gerede von fester oder ernster Beziehung, obwohl man sich noch gar nicht kennt, ist anscheinend genau das, was viele Frauen hören wollen. 

1 LikesGefällt mir
30. Juni um 21:21
In Antwort auf zahrakhan

Ach das stimmt doch so nicht. Wenn die Lust bei beiden da ist, muss man nicht künstlich warten. 
Es ist doch so, dass man beim Richtigen nichts falsch machen kann. Ich habe jedenfalls gute Erfahrungen gemacht mit Sex direkt am Anfang. Lust aus so rein taktischen Gründen zu unterdrücken, finde ich unsinnig.
Eher sollte es zu denken geben, wenn einer gleich beim Kennenlernen von fester Beziehung, womöglich Hochzeit und Kindern labert. Kennenlernen ist eben Kennenlernen, da stellt sich doch erst nach mehr oder weniger langer Zeit heraus, ob es für eine dauerhafte Beziehung taugt oder nicht.
Aber dieses Gerede von fester oder ernster Beziehung, obwohl man sich noch gar nicht kennt, ist anscheinend genau das, was viele Frauen hören wollen. 

Hab ja auch beim warten mit dem sex, den falschen kennengelernt. Weiss nicht woran es liegt. Hab meine Erwartungen schon runter geschraubt und halt auch andere (vom aussehen her) Typen gedatet, aber immer das gleiche.

Dein Rat werde ich mir zu Herzen nehmen. Hab schon gelernt, die Männer die nur oberflächliches Interesse zeigen, nicht zu Daten. Aber das gleiche ist ja auch, wenn sie alles wissen wollen, Familien  hintergrund ect, irgendwie zieh ich halt immer das gleiche an,zb. dann passt es, es kommt zur Beziehung. Später, sorry aber eigentlich will ich meine freiheir bzw auch andere Frauen noch Daten, nicht bei ein und der gleichen bleiben, hab ich auch schon erlebt 🤦‍♀️
 

Gefällt mir
1. Juli um 7:26
In Antwort auf nadine2085

Hab ja auch beim warten mit dem sex, den falschen kennengelernt. Weiss nicht woran es liegt. Hab meine Erwartungen schon runter geschraubt und halt auch andere (vom aussehen her) Typen gedatet, aber immer das gleiche.

Dein Rat werde ich mir zu Herzen nehmen. Hab schon gelernt, die Männer die nur oberflächliches Interesse zeigen, nicht zu Daten. Aber das gleiche ist ja auch, wenn sie alles wissen wollen, Familien  hintergrund ect, irgendwie zieh ich halt immer das gleiche an,zb. dann passt es, es kommt zur Beziehung. Später, sorry aber eigentlich will ich meine freiheir bzw auch andere Frauen noch Daten, nicht bei ein und der gleichen bleiben, hab ich auch schon erlebt 🤦‍♀️
 

Am besten ist es, wenn man überhaupt nicht gezielt datet, also speziell auf Partnersuche geht, sondern sich spontan kennenlernt und verliebt. Ist jedenfalls meine Erfahrung. Zu dieser Daterei kann ich im Grunde nichts sagen, da ich in meinem ganzen Leben nie auf Partnersuche war. Es war immer so (also insgesamt nur sechs Mal, somit überschaubar), man hat sich irgendwo in ganz normalen Alltagssituationen (im Café, über Freunde, im Restaurant, bei einem Festival) kennengelernt, es hat gefunkt beidseitig, es gab Sex und meist wurden mehr oder weniger lange Beziehungen draus. Nur selten war es so, dass nach kurzer Zeit einer gemeint hat, dass das nichts gibt.
Ich bin der Meinung, vor allem nach dem zu urteilen, was man so über dieses Dating hört oder liest und was eher einem Bewerbungsverfahren klingt als nach Liebe und Lust, dass die explizite Partnersuche kontraproduktiv ist. Wird vermutlich daran liegen, dass es mit einer gewissen Bedürftigkeit und Unentspanntheit einhergeht,was wiederum unattraktiv macht. Und das mit jedem Griff in die Tonne mehr. Auch da kann man wieder Parallelen zur Job- oder Ausbildungsplatzsuche erkennen. Mit jeder Absage mehr Frust und das strahlt man natürlich auch aus.
Der Vorteil ist, dass man eben nicht zwingend einen Partner braucht, einen Job hingegen schon, um gut zu leben.
Vielleicht solltest du diese Haltung, unbedingt einen Partner finden zu wollen, mal sein lassen und dich auf Dinge konzentrieren, die dir Freude machen, mit Freunden treffen, Hobbies ausüben etc. Dann kommt die Liebe oft von ganz allein.
Auch wenn es im Moment schwieriger ist, wo viele mit diesen fürchterlichen Masken rumlaufen , aber das wird sich - hoffentlich - auch wieder ändern. Und draußen begegnet man auch immer noch normalen Menschen 

2 LikesGefällt mir
1. Juli um 7:54
Beste Antwort
In Antwort auf nadine2085

Hallo ihr lieben, ich hab nen folgendes Problem. Irgendwie lerne ich immer nur Männer kennen, die mich verarschen, wollen immer nur Sex. Reden von ner Beziehung und dann immer sowas, obwohl ich schon oft beim Kennenlernen, gesagt habe, das er ehrlich sein kann, weil so kann ich es ja entscheiden, ob ich das mit mache oder nicht. Warum ziehe ich immer solche an?
Jetzt momentan auch wieder, hab einen total anderen Typ Mann, vom aussehen gedatet, den ich so hätte nicht angesprochen,also mal was komplett neues, sein Charakter, war eigentlich sehr gut, er hat viel gefragt, nicht nur oberflächlich und ich habe mich verliebt, wir hatten ein wunderschönes date, haben viel gelacht und wirklich nen schönen abend gehabt, er kam dann noch zu mir mit, wir haben, bei einem Glas Wein, ein flim geschaut und habe mich dann hinreißen lassen, mit ihm zu schlafen und plötzlich meldet er sich nicht mehr, obwohl er sonst sofort zurück geschrieben hat. Hatte ihm nach dem date 2mal geschrieben, aber nichts, hab es dann sein gelassen, weil ich auch ungern zeigen möchte, wie verletzt ich bin. 
Ich versteh das nicht mehr,warum immer das gleiche? Habt ihr Tipps, was ich zb ändern kann? Das ist irgendwie, wie verhext, weil er ja jetzt auch nicht mal der Typ Mann war, den ich sonst gedatet hatte.
Liebe Grüße Nadine 

Vielleicht wirkst du verkrampft und zu sehr auf der Suche nach einer festen Partnerschaft. Wenn du schon beim Kennenlernen Unehrlichkeit voraussetzt hat ein Mann dem wenig entgegenzusetzen. Das heißt im Prinzip, du kannst nur dein eigenes Verhalten verändern. Verfügst du über ein gewisses Standing ziehst du auch andere Menschen an. Ich will nicht sagen, dass man sich nicht mehr hinreißen lassen könnte aber Spiele werden tendenziell weniger, weil du sie einfach durchschauen wirst. Dazu gehört m.E.  auch, dass du deine negativen Grundgedanken ablegst. (self fulfilling prophecy) 

1 LikesGefällt mir
1. Juli um 14:34
In Antwort auf zahrakhan

Am besten ist es, wenn man überhaupt nicht gezielt datet, also speziell auf Partnersuche geht, sondern sich spontan kennenlernt und verliebt. Ist jedenfalls meine Erfahrung. Zu dieser Daterei kann ich im Grunde nichts sagen, da ich in meinem ganzen Leben nie auf Partnersuche war. Es war immer so (also insgesamt nur sechs Mal, somit überschaubar), man hat sich irgendwo in ganz normalen Alltagssituationen (im Café, über Freunde, im Restaurant, bei einem Festival) kennengelernt, es hat gefunkt beidseitig, es gab Sex und meist wurden mehr oder weniger lange Beziehungen draus. Nur selten war es so, dass nach kurzer Zeit einer gemeint hat, dass das nichts gibt.
Ich bin der Meinung, vor allem nach dem zu urteilen, was man so über dieses Dating hört oder liest und was eher einem Bewerbungsverfahren klingt als nach Liebe und Lust, dass die explizite Partnersuche kontraproduktiv ist. Wird vermutlich daran liegen, dass es mit einer gewissen Bedürftigkeit und Unentspanntheit einhergeht,was wiederum unattraktiv macht. Und das mit jedem Griff in die Tonne mehr. Auch da kann man wieder Parallelen zur Job- oder Ausbildungsplatzsuche erkennen. Mit jeder Absage mehr Frust und das strahlt man natürlich auch aus.
Der Vorteil ist, dass man eben nicht zwingend einen Partner braucht, einen Job hingegen schon, um gut zu leben.
Vielleicht solltest du diese Haltung, unbedingt einen Partner finden zu wollen, mal sein lassen und dich auf Dinge konzentrieren, die dir Freude machen, mit Freunden treffen, Hobbies ausüben etc. Dann kommt die Liebe oft von ganz allein.
Auch wenn es im Moment schwieriger ist, wo viele mit diesen fürchterlichen Masken rumlaufen , aber das wird sich - hoffentlich - auch wieder ändern. Und draußen begegnet man auch immer noch normalen Menschen 

Ja das stimmt, ist auch frustrierend. Aber vielen Dank, ich werde jetzt auch positiv denken und an die Sache ran gehen, was kommt kommt, was nicht dann halt nicht. Internet dating Seiten, habe ich mich bereits abgemeldet, villt sind da 2prozent von, die wirklich was festes suchen, wenn es passt, aber der Rest eher nicht und lügen nur. Werd mich jetzt erstmal nur um mich kümmern, wieder lernen mich selbst zu akzeptieren und zu lieben, denn mein Selbstwertgefühl, ist durch die Enttäuschungen sehr in den Keller gefallen.
Vielen Dank nochmal für deine Antwort 🤗

1 LikesGefällt mir
1. Juli um 22:26
Beste Antwort
In Antwort auf zahrakhan

Am besten ist es, wenn man überhaupt nicht gezielt datet, also speziell auf Partnersuche geht, sondern sich spontan kennenlernt und verliebt. Ist jedenfalls meine Erfahrung. Zu dieser Daterei kann ich im Grunde nichts sagen, da ich in meinem ganzen Leben nie auf Partnersuche war. Es war immer so (also insgesamt nur sechs Mal, somit überschaubar), man hat sich irgendwo in ganz normalen Alltagssituationen (im Café, über Freunde, im Restaurant, bei einem Festival) kennengelernt, es hat gefunkt beidseitig, es gab Sex und meist wurden mehr oder weniger lange Beziehungen draus. Nur selten war es so, dass nach kurzer Zeit einer gemeint hat, dass das nichts gibt.
Ich bin der Meinung, vor allem nach dem zu urteilen, was man so über dieses Dating hört oder liest und was eher einem Bewerbungsverfahren klingt als nach Liebe und Lust, dass die explizite Partnersuche kontraproduktiv ist. Wird vermutlich daran liegen, dass es mit einer gewissen Bedürftigkeit und Unentspanntheit einhergeht,was wiederum unattraktiv macht. Und das mit jedem Griff in die Tonne mehr. Auch da kann man wieder Parallelen zur Job- oder Ausbildungsplatzsuche erkennen. Mit jeder Absage mehr Frust und das strahlt man natürlich auch aus.
Der Vorteil ist, dass man eben nicht zwingend einen Partner braucht, einen Job hingegen schon, um gut zu leben.
Vielleicht solltest du diese Haltung, unbedingt einen Partner finden zu wollen, mal sein lassen und dich auf Dinge konzentrieren, die dir Freude machen, mit Freunden treffen, Hobbies ausüben etc. Dann kommt die Liebe oft von ganz allein.
Auch wenn es im Moment schwieriger ist, wo viele mit diesen fürchterlichen Masken rumlaufen , aber das wird sich - hoffentlich - auch wieder ändern. Und draußen begegnet man auch immer noch normalen Menschen 

@Zahrakhan.

Der Weg, den Du beschreibst, klingt zwar ideal, hat aber mit der Lebenswirklichkeit von vielen Menschen wenig zu tun. Dabei spreche ich nicht nur von mir selbst.

Menschen sind nunmal sehr unterschiedlich kommunikativ veranlagt. Wer nicht auf andere einfach zugehen kann, wird ganz schlicht und ergreifen im Zölibat verbleiben - oder er sucht andere Wege, z.B. seriöse Partneragenturen, die es tatsächlich gibt. Ob man zuvor erst einmal eine Selbstfindungsphase benötigt, an seinem Ego arbeiten muss, ist noch eine andere Sache. Die TE wird das als erstes in Angriff nehmen wollen.

Aber wir wissen natürlich nicht, wie "weltoffen" sie ist.

In meiner Firma schilderte eine überaus entzückende junge Dame, dass sie von Hamburg nach Frankfurt kommend ihren gesamten Bekanntenkreis eingebüßt habe und es ihr noch nach drei Jahren nicht gelungen sei, jemand kennenzulernen. Sie würde zwar viel Sport treiben, aber in ihren Gruppen seien nur Frauen. Da sich auch bei den kollegialen Beziehungen keine weiteren Anknüpfungspunkte ergeben würde, wisse sie auch nicht mehr weiter. 

Mich hat schon erstaunt, dass sogar gutaussehende junge Frauen solche Probleme haben - vor allem, wenn sie ihr Umfeld wechseln. (Inzwischen ist sie verheiratet und hat sogar schon ein Kind. Irgendetwas hat also am langen Ende doch geklappt). 

Vor allem nach Ende des Studiums und in der Berufslaufbahn wird es ungemein schwierig. Es sei denn, man ist in Vereinen oder sonstwo engagiert. Zwischen dem 30ten und 40ten Lebensjahr war ich praktisch beruflich so hart eingebunden, dass ich nicht im Traum daran dachte, abends etwas zu unternehmen. In meinem ganzen Leben war ich noch nie ohne Begleitung in einer Kneipe (die ich ohnehin verabscheue), in Restaurants alleine am Tisch etc.pp. Allerdings hatte ich eine Fernbeziehung - aber auch ohne die hätte ich mich nicht anders verhalten und mit Sicherheit niemand kennengelernt. Die alten Freundeskreise aus dem Studium habe ich mehr oder weniger alle verloren - zwischen 20 und 30 war vieles, auch die Anbahnung, todeinfach. Jetzt gab es nur noch den Job, sonst nichts und alle paar Wochen mal ein Wochenende mit der Freundin.

Es gibt nunmal Menschen, bei denen funktioniert Deine Anleitung nicht. Im übrigen habe ich nie eine Frau kennengelernt, die "bedürftig" wirkt. Das ist so eine Frauentheorie: bloß nicht so scheinen, als ob man eines Mannes bedürfe. Dabei ist das überhaupt der einzige Grund, sich überhaupt auf ein Mannsbild einzulassen. Spontanes Sich-Verlieben und dann hat man ein "Bedürfnis". Lächerlichste aller Theorien. Ohne Bedürfnis würde ich mir sowas niemals antun. Ohne Bedürfnis hätte ich mich niemals der Anstrengung unterzogen, mit einer Frau zusammenzutreffen. Denn Beziehungen verlangen einem alles ab.

Gefällt mir
1. Juli um 23:22
In Antwort auf zauderer22

@Zahrakhan.

Der Weg, den Du beschreibst, klingt zwar ideal, hat aber mit der Lebenswirklichkeit von vielen Menschen wenig zu tun. Dabei spreche ich nicht nur von mir selbst.

Menschen sind nunmal sehr unterschiedlich kommunikativ veranlagt. Wer nicht auf andere einfach zugehen kann, wird ganz schlicht und ergreifen im Zölibat verbleiben - oder er sucht andere Wege, z.B. seriöse Partneragenturen, die es tatsächlich gibt. Ob man zuvor erst einmal eine Selbstfindungsphase benötigt, an seinem Ego arbeiten muss, ist noch eine andere Sache. Die TE wird das als erstes in Angriff nehmen wollen.

Aber wir wissen natürlich nicht, wie "weltoffen" sie ist.

In meiner Firma schilderte eine überaus entzückende junge Dame, dass sie von Hamburg nach Frankfurt kommend ihren gesamten Bekanntenkreis eingebüßt habe und es ihr noch nach drei Jahren nicht gelungen sei, jemand kennenzulernen. Sie würde zwar viel Sport treiben, aber in ihren Gruppen seien nur Frauen. Da sich auch bei den kollegialen Beziehungen keine weiteren Anknüpfungspunkte ergeben würde, wisse sie auch nicht mehr weiter. 

Mich hat schon erstaunt, dass sogar gutaussehende junge Frauen solche Probleme haben - vor allem, wenn sie ihr Umfeld wechseln. (Inzwischen ist sie verheiratet und hat sogar schon ein Kind. Irgendetwas hat also am langen Ende doch geklappt). 

Vor allem nach Ende des Studiums und in der Berufslaufbahn wird es ungemein schwierig. Es sei denn, man ist in Vereinen oder sonstwo engagiert. Zwischen dem 30ten und 40ten Lebensjahr war ich praktisch beruflich so hart eingebunden, dass ich nicht im Traum daran dachte, abends etwas zu unternehmen. In meinem ganzen Leben war ich noch nie ohne Begleitung in einer Kneipe (die ich ohnehin verabscheue), in Restaurants alleine am Tisch etc.pp. Allerdings hatte ich eine Fernbeziehung - aber auch ohne die hätte ich mich nicht anders verhalten und mit Sicherheit niemand kennengelernt. Die alten Freundeskreise aus dem Studium habe ich mehr oder weniger alle verloren - zwischen 20 und 30 war vieles, auch die Anbahnung, todeinfach. Jetzt gab es nur noch den Job, sonst nichts und alle paar Wochen mal ein Wochenende mit der Freundin.

Es gibt nunmal Menschen, bei denen funktioniert Deine Anleitung nicht. Im übrigen habe ich nie eine Frau kennengelernt, die "bedürftig" wirkt. Das ist so eine Frauentheorie: bloß nicht so scheinen, als ob man eines Mannes bedürfe. Dabei ist das überhaupt der einzige Grund, sich überhaupt auf ein Mannsbild einzulassen. Spontanes Sich-Verlieben und dann hat man ein "Bedürfnis". Lächerlichste aller Theorien. Ohne Bedürfnis würde ich mir sowas niemals antun. Ohne Bedürfnis hätte ich mich niemals der Anstrengung unterzogen, mit einer Frau zusammenzutreffen. Denn Beziehungen verlangen einem alles ab.

Lieber Zauderer.

Wieder einmal klingt dies was Du schreibst recht aufgeklärt, leicht ironisch...
Aber, da muss ich Dir leicht widersprechen;
Zahrakahn wird sich sicherlich noch selbst dazu äussern.

Oh ja es gibt Frauen und auch wie Männer die sich "anbiedern"!
Schreckliches Wort im übrigen.

Ich glaube Du meinst auch eher Hingabe?!

Natürlich gibt es so einige Menschen, die sich schwer tun andere Kennenzulernen....
Für diese scheint das I .net "sicherer" zu sein. 

Aber beobachtet man seine Mitmenschen ein kleinwenig, empfinde ich das,  als selbst eher introvertierter Typus, als viel aussagekräftiger/entspannter/einfacher. 

Direkte Kommunikation/Sinnes Stimmulation... 

Das hat wie ich finde nicht gross mit Schüchternheit zu tun.
Sondern eher mit der Wahrnehmung an sich.
Ob selbst oder Umwelt.

Aber das ist eh alles ein reines subjektives Wahrnehmen. Da spielt so vieles mit rein...

Übrigens bin ich mit Zahras Gedankengängen,zu dem Thema ganz überein. 🙃

 

2 LikesGefällt mir
2. Juli um 8:21
In Antwort auf closer

Lieber Zauderer.

Wieder einmal klingt dies was Du schreibst recht aufgeklärt, leicht ironisch...
Aber, da muss ich Dir leicht widersprechen;
Zahrakahn wird sich sicherlich noch selbst dazu äussern.

Oh ja es gibt Frauen und auch wie Männer die sich "anbiedern"!
Schreckliches Wort im übrigen.

Ich glaube Du meinst auch eher Hingabe?!

Natürlich gibt es so einige Menschen, die sich schwer tun andere Kennenzulernen....
Für diese scheint das I .net "sicherer" zu sein. 

Aber beobachtet man seine Mitmenschen ein kleinwenig, empfinde ich das,  als selbst eher introvertierter Typus, als viel aussagekräftiger/entspannter/einfacher. 

Direkte Kommunikation/Sinnes Stimmulation... 

Das hat wie ich finde nicht gross mit Schüchternheit zu tun.
Sondern eher mit der Wahrnehmung an sich.
Ob selbst oder Umwelt.

Aber das ist eh alles ein reines subjektives Wahrnehmen. Da spielt so vieles mit rein...

Übrigens bin ich mit Zahras Gedankengängen,zu dem Thema ganz überein. 🙃

 

@closer.

Dein Standpunkt, für mich nicht einmal annähernd nachvollziehbar. Zwar typisch für viele Frauen, aus Sicht eines Mannes absolut nicht anziehend. Es sei denn, er begreife sich als "Eroberer". 

"Wahrnehmung an sich": Ich halte das für eine Floskel. 

Subjektives Wahrnehmen - in der Tat. Zuviel Gefühligkeit.

Ich sehe darin eher eine Anleitung zum Unglücklichsein durch Nichtstun und erwartungsvollem Nichtserwarten, da Frau ja "nicht suchen darf", weil ihr sonst ein Zacken aus der Krone bricht.
 
Das sind genau die merkwürdigen Gefühlsgehalte, bei gleichzeitigem Fehler echter tiefer Emotionen, die mir viele Frauen suspekt, ja geradezu unsympathisch macht. Im Prinzip nur Unabhängigkeitsgehabe nach jahrtausendelanger Abhängigkeit von Männern. 

Damit überhaupt etwas geschieht, sollen Männer "Emotionen" aus Frauen herauskitzeln - wie ein Pfau radschlagen. Habe ich nie gemacht, werde ich niemals machen - eine Frau soll selbst herausfinden und wissen, was sie möchte. Ich bin nicht ihr Erweckungsgehilfe.

Was aber nun das Sich-Anbiedern und Zeigen von Bedürftigkeit angeht, mag ja sein, dass es sowas gibt und ich mich korrigieren muss. Mir fällt da nämlich auch etwas ein, was ich selbst erlebt habe: Aber es ist völliger Stuss, zu glauben, dass mich das Mann abgestoßen hätte, wenn ich diese Frau auch nur im geringsten gemocht hätte! Es sind andere Komponenten, Aspekte, die dazu führen, dass sich Männer schnell wieder distanzieren.

Nur nach den vorherrschenden Klischées ist ja der Mann ein Jäger, der - wenn das Wild erlegt - ist, sich wieder auf die Pirsch macht. Klar doch sehen sich einige merkwürdige Männer ebenso. 

So sind alle in ihren merkwürdigen Klischéebahnen gefangen: Kein Wunder, dass das Kennenlernen so wenig Spaß macht.

 

Gefällt mir
2. Juli um 9:06
In Antwort auf nadine2085

Hallo ihr lieben, ich hab nen folgendes Problem. Irgendwie lerne ich immer nur Männer kennen, die mich verarschen, wollen immer nur Sex. Reden von ner Beziehung und dann immer sowas, obwohl ich schon oft beim Kennenlernen, gesagt habe, das er ehrlich sein kann, weil so kann ich es ja entscheiden, ob ich das mit mache oder nicht. Warum ziehe ich immer solche an?
Jetzt momentan auch wieder, hab einen total anderen Typ Mann, vom aussehen gedatet, den ich so hätte nicht angesprochen,also mal was komplett neues, sein Charakter, war eigentlich sehr gut, er hat viel gefragt, nicht nur oberflächlich und ich habe mich verliebt, wir hatten ein wunderschönes date, haben viel gelacht und wirklich nen schönen abend gehabt, er kam dann noch zu mir mit, wir haben, bei einem Glas Wein, ein flim geschaut und habe mich dann hinreißen lassen, mit ihm zu schlafen und plötzlich meldet er sich nicht mehr, obwohl er sonst sofort zurück geschrieben hat. Hatte ihm nach dem date 2mal geschrieben, aber nichts, hab es dann sein gelassen, weil ich auch ungern zeigen möchte, wie verletzt ich bin. 
Ich versteh das nicht mehr,warum immer das gleiche? Habt ihr Tipps, was ich zb ändern kann? Das ist irgendwie, wie verhext, weil er ja jetzt auch nicht mal der Typ Mann war, den ich sonst gedatet hatte.
Liebe Grüße Nadine 

Warum immer ich,  liest sich nach einer Opferrolle.. 

Euer Date war gut, der Sex auch...hast du dich während und nach dem Sex als hilfloses Opfer direkt oder indirekt verhalten? Wenn du deinem Gegenüber deine nun eingenommene Opferrolle übermittelst wird ihn das überfordern und in die Flucht hinziehen...

​Denke ein wenig mehr über dich nach, ...wenn all jene Männer eine Beziehung mit dir führen wollten,...

könntest du von vornherein ausschließen, dass du nicht mit einigen von ihnen spätestens nach dem Sex das Kennenlernen beenden würdest? ...

 

1 LikesGefällt mir
2. Juli um 9:09

Warum siehst du dich als Opfer? Ich würde einem Opfer höchstens kurze Zeit zuhören..., ihn jedoch nicht anziehend finden....

Gefällt mir
2. Juli um 10:00
In Antwort auf zauderer22

@closer.

Dein Standpunkt, für mich nicht einmal annähernd nachvollziehbar. Zwar typisch für viele Frauen, aus Sicht eines Mannes absolut nicht anziehend. Es sei denn, er begreife sich als "Eroberer". 

"Wahrnehmung an sich": Ich halte das für eine Floskel. 

Subjektives Wahrnehmen - in der Tat. Zuviel Gefühligkeit.

Ich sehe darin eher eine Anleitung zum Unglücklichsein durch Nichtstun und erwartungsvollem Nichtserwarten, da Frau ja "nicht suchen darf", weil ihr sonst ein Zacken aus der Krone bricht.
 
Das sind genau die merkwürdigen Gefühlsgehalte, bei gleichzeitigem Fehler echter tiefer Emotionen, die mir viele Frauen suspekt, ja geradezu unsympathisch macht. Im Prinzip nur Unabhängigkeitsgehabe nach jahrtausendelanger Abhängigkeit von Männern. 

Damit überhaupt etwas geschieht, sollen Männer "Emotionen" aus Frauen herauskitzeln - wie ein Pfau radschlagen. Habe ich nie gemacht, werde ich niemals machen - eine Frau soll selbst herausfinden und wissen, was sie möchte. Ich bin nicht ihr Erweckungsgehilfe.

Was aber nun das Sich-Anbiedern und Zeigen von Bedürftigkeit angeht, mag ja sein, dass es sowas gibt und ich mich korrigieren muss. Mir fällt da nämlich auch etwas ein, was ich selbst erlebt habe: Aber es ist völliger Stuss, zu glauben, dass mich das Mann abgestoßen hätte, wenn ich diese Frau auch nur im geringsten gemocht hätte! Es sind andere Komponenten, Aspekte, die dazu führen, dass sich Männer schnell wieder distanzieren.

Nur nach den vorherrschenden Klischées ist ja der Mann ein Jäger, der - wenn das Wild erlegt - ist, sich wieder auf die Pirsch macht. Klar doch sehen sich einige merkwürdige Männer ebenso. 

So sind alle in ihren merkwürdigen Klischéebahnen gefangen: Kein Wunder, dass das Kennenlernen so wenig Spaß macht.

 

Lieber Zauderer.

Da hast Du wohl etwas missverstanden oder ich habe mich etwas missverständlich ausgedrückt. 🤷🏼‍♀️

Ich gebe Dir mal Beispiele;
Meinen jetzigen "Freund", habe ich "erobert". Da habe ich die ersten Schritte gemacht,  meine Telefonnummer gegeben, erster Kuss...
Auch auf meinen Noch-Mann bin ich damals in der Disco zu gegangen.

Bei beiden, durch vorheriges Beobachten, deren Gestik usw.  war ganz einfach klar...

Deswegen sind für mich persönlich, reale Kennenlernen viel einfacher. 

Grüsse...

2 LikesGefällt mir
2. Juli um 10:33
In Antwort auf nadine2085

Hallo ihr lieben, ich hab nen folgendes Problem. Irgendwie lerne ich immer nur Männer kennen, die mich verarschen, wollen immer nur Sex. Reden von ner Beziehung und dann immer sowas, obwohl ich schon oft beim Kennenlernen, gesagt habe, das er ehrlich sein kann, weil so kann ich es ja entscheiden, ob ich das mit mache oder nicht. Warum ziehe ich immer solche an?
Jetzt momentan auch wieder, hab einen total anderen Typ Mann, vom aussehen gedatet, den ich so hätte nicht angesprochen,also mal was komplett neues, sein Charakter, war eigentlich sehr gut, er hat viel gefragt, nicht nur oberflächlich und ich habe mich verliebt, wir hatten ein wunderschönes date, haben viel gelacht und wirklich nen schönen abend gehabt, er kam dann noch zu mir mit, wir haben, bei einem Glas Wein, ein flim geschaut und habe mich dann hinreißen lassen, mit ihm zu schlafen und plötzlich meldet er sich nicht mehr, obwohl er sonst sofort zurück geschrieben hat. Hatte ihm nach dem date 2mal geschrieben, aber nichts, hab es dann sein gelassen, weil ich auch ungern zeigen möchte, wie verletzt ich bin. 
Ich versteh das nicht mehr,warum immer das gleiche? Habt ihr Tipps, was ich zb ändern kann? Das ist irgendwie, wie verhext, weil er ja jetzt auch nicht mal der Typ Mann war, den ich sonst gedatet hatte.
Liebe Grüße Nadine 

Die kurze Antwort darauf: Weil du es mit dir machen lässt.

Für manche Menschen gehört Sex in der Kennenlernphase dazu, also bevor klar ist, ob man eine Beziehung miteinander eingeht oder nicht. Vielleicht wollen sie damit die sexuelle Kompatibilität testen. Vielleicht erhoffen sie sich, dass beim Sex Verliebtheit entsteht. Wenn das nichts für dich ist, dann mach doch dabei einfach nicht mit! Niemand muss die Erwartungen anderer erfüllen.

Sex sollte man nur dann haben, wenn man ihn selbst wirklich möchte und nicht, weil man sich von einem Mann dazu überreden lässt. Wenn du nur dann Sex hast, wenn du ihn möchtest, dann gibt es hinterher auch nichts zu bereuen, falls keine Beziehung daraus wird.

Ich gebe dir also als Rat mit auf dem Weg: sprich bei deinen nächsten Dates irgendwann recht früh an, dass du Sex nur innerhalb einer Beziehung genießen kannst und für dich daher Sex erst möglich ist, wenn du in einer Beziehung bist. Und dann wartest du mit dem Sex ganz einfach, bis du mit einem Mann zusammen bist. 

Wenn das einen Mann dann abschreckt, dann ist das halt so und dann ist er nicht der Richtige für dich. Eine Beziehung oder Verliebtheit kann man nunmal nicht kaufen, auch nicht mit Sex.
 

Gefällt mir
2. Juli um 10:35
In Antwort auf beautifulmind89

Kann es sein, dass du die Männer online kennengelernst ?

Die Problematik liegt nicht nur bei dir.

Vor ein paar Jahren hatten alle meine Singlefreundinnen ein ähnliches Problem.

Ich kann nur immer wieder raten, egal wie toll jemand ist, wenn man wirklich etwas ernstes sucht, muss man nicht gleich in die Kiste hüpfen.

Und auch ein Mann der ernstes Interesse hat, kann ein wenig warten, ohne dass ihm die Lust vergeht.

Ich habe sehr oft den Eindruck, dass Frauen denken, eine Beziehung sei eine Art Deal beim Kennelernen:

Ich gebe dir Sex, dafür gibst du mir eine Beziehung.

Das funktioniert nur leider nicht, da Männer da häufig ganz anders gepolt sind als Frauen. Männer können sehr oft Sex auch ohne Beziehung genießen und nehmen das Angebot dann halt einfach mit, auch wenn sie genau wissen, dass keine Beziehung daraus wird. Frauen hingegen fühlen sich dann hinterher benutzt.

Natürlich ist das auch umgekehrt möglich, nur lese ich das eher von Frauen als von Männern. 

Gefällt mir
2. Juli um 10:38
In Antwort auf nadine2085

Nervt langsam nur noch und man hat schon echte Zweifel an einem selber 😒
Ja hauptsächlich im Internet.
Aber hatte auch einen so kennengelernt, der hat tatsächlich knapp ein Monat gewartet, aber im Endeffekt, war es das gleiche, er wollte mich nur fürs Bett, 1jahr lang hat er mich hingehalten, bis ich mich endlich lösen konnte, weil ich ihn mit ner anderen gesehen hab und später kam raus, er ist verheiratet, und wohl nur fremd gegangen 🤦‍♀️nur solche lerne ich kennen.

Ein Jahr lang hast du nicht gewusst, dass er verheiratet ist? Wie geht das denn? Hast du denn nie Freunde, Familie von ihm kennengelernt? 

Wenn ich jemanden länger kenne und davon ausgehe, dass derjenige eine Beziehung eingehen möchte, dann erwarte ich mir schon, dass ich auch die Menschen in seinem persönlichen Umfeld kennenlerne. Für mich wäre es verdächtig, wenn das nicht passieren würde und da würde ich nach ein paar Monaten mal konkret nachfragen. Würde er das verweigern, wäre ich sofort misstrauisch, weil ich eben genau sowas dahinter vermuten würde, nämlich dass er in Wahrheit gar keine Beziehung sucht.

1 LikesGefällt mir
2. Juli um 10:40
In Antwort auf zahrakhan

Ach das stimmt doch so nicht. Wenn die Lust bei beiden da ist, muss man nicht künstlich warten. 
Es ist doch so, dass man beim Richtigen nichts falsch machen kann. Ich habe jedenfalls gute Erfahrungen gemacht mit Sex direkt am Anfang. Lust aus so rein taktischen Gründen zu unterdrücken, finde ich unsinnig.
Eher sollte es zu denken geben, wenn einer gleich beim Kennenlernen von fester Beziehung, womöglich Hochzeit und Kindern labert. Kennenlernen ist eben Kennenlernen, da stellt sich doch erst nach mehr oder weniger langer Zeit heraus, ob es für eine dauerhafte Beziehung taugt oder nicht.
Aber dieses Gerede von fester oder ernster Beziehung, obwohl man sich noch gar nicht kennt, ist anscheinend genau das, was viele Frauen hören wollen. 

Menschen sind da sehr verschieden. Es gibt Menschen, die unverbindlichen Sex in der Kennenlernphase einfach nicht genießen können und sich dann benutzt fühlen, wenn doch nichts daraus wird.

Diesen Menschen kann man nur raten, mit dem Sex dann eben zu warten. Wichtig ist doch, dass man den Sex selbst wirklich möchte. Ich habe aber sehr oft (auch bei der Threaderstellerin hier wieder), dass der Sex eigentlich gar nicht gewünscht war, sondern mitgemacht wurde, weil sie sich eine Beziehung erhofft hat.

Gefällt mir
2. Juli um 10:43
Beste Antwort
In Antwort auf nadine2085

Hab ja auch beim warten mit dem sex, den falschen kennengelernt. Weiss nicht woran es liegt. Hab meine Erwartungen schon runter geschraubt und halt auch andere (vom aussehen her) Typen gedatet, aber immer das gleiche.

Dein Rat werde ich mir zu Herzen nehmen. Hab schon gelernt, die Männer die nur oberflächliches Interesse zeigen, nicht zu Daten. Aber das gleiche ist ja auch, wenn sie alles wissen wollen, Familien  hintergrund ect, irgendwie zieh ich halt immer das gleiche an,zb. dann passt es, es kommt zur Beziehung. Später, sorry aber eigentlich will ich meine freiheir bzw auch andere Frauen noch Daten, nicht bei ein und der gleichen bleiben, hab ich auch schon erlebt 🤦‍♀️
 

Zunächst mal halte ich es für falsch, deine Erwartungen herunterzuschrauben. Wieso denn? Was nützt es dir denn, jemanden zu daten, der dir gar nicht wirklich gefällt? Bist du wirklich so bedürftig und willst um jeden Preis eine Beziehung, sogar mit einem Mann, denn du in Wahrheit gut findest?

Ich denke, hier liegt der Grund für deinen Misserfolg verborgen. Du wirkst bedürftig und das bemerken die Männer auch. Bedürftigkeit macht immer unattraktiv und wirkt abschreckend. 

Richte dir stattdessen dein Leben so ein, dass du rundum glücklich bist und gar keinen Partner brauchst. 

1 LikesGefällt mir
2. Juli um 10:44
In Antwort auf zahrakhan

Am besten ist es, wenn man überhaupt nicht gezielt datet, also speziell auf Partnersuche geht, sondern sich spontan kennenlernt und verliebt. Ist jedenfalls meine Erfahrung. Zu dieser Daterei kann ich im Grunde nichts sagen, da ich in meinem ganzen Leben nie auf Partnersuche war. Es war immer so (also insgesamt nur sechs Mal, somit überschaubar), man hat sich irgendwo in ganz normalen Alltagssituationen (im Café, über Freunde, im Restaurant, bei einem Festival) kennengelernt, es hat gefunkt beidseitig, es gab Sex und meist wurden mehr oder weniger lange Beziehungen draus. Nur selten war es so, dass nach kurzer Zeit einer gemeint hat, dass das nichts gibt.
Ich bin der Meinung, vor allem nach dem zu urteilen, was man so über dieses Dating hört oder liest und was eher einem Bewerbungsverfahren klingt als nach Liebe und Lust, dass die explizite Partnersuche kontraproduktiv ist. Wird vermutlich daran liegen, dass es mit einer gewissen Bedürftigkeit und Unentspanntheit einhergeht,was wiederum unattraktiv macht. Und das mit jedem Griff in die Tonne mehr. Auch da kann man wieder Parallelen zur Job- oder Ausbildungsplatzsuche erkennen. Mit jeder Absage mehr Frust und das strahlt man natürlich auch aus.
Der Vorteil ist, dass man eben nicht zwingend einen Partner braucht, einen Job hingegen schon, um gut zu leben.
Vielleicht solltest du diese Haltung, unbedingt einen Partner finden zu wollen, mal sein lassen und dich auf Dinge konzentrieren, die dir Freude machen, mit Freunden treffen, Hobbies ausüben etc. Dann kommt die Liebe oft von ganz allein.
Auch wenn es im Moment schwieriger ist, wo viele mit diesen fürchterlichen Masken rumlaufen , aber das wird sich - hoffentlich - auch wieder ändern. Und draußen begegnet man auch immer noch normalen Menschen 

Das ist auch meine Meinung. Diese kramphafte Partnersuche schadet eher, als sie nutzt.

1 LikesGefällt mir
2. Juli um 10:53

Das Klischee: Männer wollen ausschließlich Sex und Frauen eine Beziehung wird von beiden Geschlechtern gut gepflegt und bedient. 

Es gibt m.M. nach weit aus mehr Männer, die unbedingt eine Beziehung suchen/wollen, weil sie nicht alleine sein können, als Frauen. Aus Verzweiflung nehmen sie das, was sie bekommen, den Sex. Umkehrt wollen viele Frauen eine Beziehung und meinen Sex außerhalb der Beziehung würde sich für eine anständige Frau nicht gehören....im Grunde wollten die Frauen aber auch den Sex, wenn sie "gesellschaftlich bloß dürten"...
 

1 LikesGefällt mir
2. Juli um 10:55
In Antwort auf closer

Lieber Zauderer.

Da hast Du wohl etwas missverstanden oder ich habe mich etwas missverständlich ausgedrückt. 🤷🏼‍♀️

Ich gebe Dir mal Beispiele;
Meinen jetzigen "Freund", habe ich "erobert". Da habe ich die ersten Schritte gemacht,  meine Telefonnummer gegeben, erster Kuss...
Auch auf meinen Noch-Mann bin ich damals in der Disco zu gegangen.

Bei beiden, durch vorheriges Beobachten, deren Gestik usw.  war ganz einfach klar...

Deswegen sind für mich persönlich, reale Kennenlernen viel einfacher. 

Grüsse...

Gezielte Partnersuche, unabhängig davon, wie die sich abspielt, muss nichts mit Bedürftigkeit zu tun haben, sondern mit Bewusstheit. Manchmal auch Selbstbewusstsein. Ich kenne einige Verbindungen, die über das Netz zustande kamen und keine Eintagsfliegen sind. Wer allerdings auf kostenlosen Seiten unterwegs ist, muss sich nicht wundern. Die Unseriositaet ist da Grundprinzip.

Gefällt mir
2. Juli um 11:04
In Antwort auf sonnenwind4

Das Klischee: Männer wollen ausschließlich Sex und Frauen eine Beziehung wird von beiden Geschlechtern gut gepflegt und bedient. 

Es gibt m.M. nach weit aus mehr Männer, die unbedingt eine Beziehung suchen/wollen, weil sie nicht alleine sein können, als Frauen. Aus Verzweiflung nehmen sie das, was sie bekommen, den Sex. Umkehrt wollen viele Frauen eine Beziehung und meinen Sex außerhalb der Beziehung würde sich für eine anständige Frau nicht gehören....im Grunde wollten die Frauen aber auch den Sex, wenn sie "gesellschaftlich bloß dürten"...
 

Dieses Klischee ist aber zumindest hier weit verbreitet. Ich sehe hier nämlich kaum Threads von Männern, die sich darüber beschweren, von einer Frau während der Datingphase nur für Sex benutzt worden zu sein, jedoch einige zu diesem Thema von Frauen - unter anderem auch diesen Thread hier. 

Woher dieses Klischee kommt, kann man natürlich diskutieren. Ich vermute, dass es an der Sozialisierung liegt. Mädchen und Jungen werden nämlich sogar heute noch unterschiedlich erzogen, obwohl sich jeder bemüht, gerade das nicht zu tun. Es passiert einfach unbewusst, da dieses Denken von weiblichen und männlichen Charaktereigenschaften und Rollen immer noch stark in der Gesellschaft verankert ist. 

1 LikesGefällt mir
2. Juli um 11:05
In Antwort auf zauderer22

Gezielte Partnersuche, unabhängig davon, wie die sich abspielt, muss nichts mit Bedürftigkeit zu tun haben, sondern mit Bewusstheit. Manchmal auch Selbstbewusstsein. Ich kenne einige Verbindungen, die über das Netz zustande kamen und keine Eintagsfliegen sind. Wer allerdings auf kostenlosen Seiten unterwegs ist, muss sich nicht wundern. Die Unseriositaet ist da Grundprinzip.

Muss natürlich nicht zwingend, ist es aber oft. Nicht umsonst gibt es hier immer wieder Threads dazu. 

Gefällt mir
2. Juli um 11:07
In Antwort auf zauderer22

Gezielte Partnersuche, unabhängig davon, wie die sich abspielt, muss nichts mit Bedürftigkeit zu tun haben, sondern mit Bewusstheit. Manchmal auch Selbstbewusstsein. Ich kenne einige Verbindungen, die über das Netz zustande kamen und keine Eintagsfliegen sind. Wer allerdings auf kostenlosen Seiten unterwegs ist, muss sich nicht wundern. Die Unseriositaet ist da Grundprinzip.

Oh ja! Beispiel Tinder, dort hatte ich mich vor einpaar Wochen Spaßeshalber für einpaar Stunden angemeldet.
War sehr unterhaltsam... 😂

Gefällt mir
2. Juli um 11:13
In Antwort auf spitzentanz

Dieses Klischee ist aber zumindest hier weit verbreitet. Ich sehe hier nämlich kaum Threads von Männern, die sich darüber beschweren, von einer Frau während der Datingphase nur für Sex benutzt worden zu sein, jedoch einige zu diesem Thema von Frauen - unter anderem auch diesen Thread hier. 

Woher dieses Klischee kommt, kann man natürlich diskutieren. Ich vermute, dass es an der Sozialisierung liegt. Mädchen und Jungen werden nämlich sogar heute noch unterschiedlich erzogen, obwohl sich jeder bemüht, gerade das nicht zu tun. Es passiert einfach unbewusst, da dieses Denken von weiblichen und männlichen Charaktereigenschaften und Rollen immer noch stark in der Gesellschaft verankert ist. 

Ich denke, dass Männer sich weniger als Opfer outen und auch dass sie Erlebtes mehr verdrängen als verarbeiten. Auch kommunizieren Männer weniger offen als Frauen. Männer lassen ihren Frust und ihre Enttäuschung eventuell an das sich nächst (an)bietende "Objekt' aus, während Frauen das ganze Sexpaket sensibler einpacken und hübsch dekorieren, hormonbedingt auch......so dass Männer oftmals nicht mal bemerken als Sexpartner für eine 'gedient' zu haben...

Gefällt mir
2. Juli um 11:24
In Antwort auf sonnenwind4

Ich denke, dass Männer sich weniger als Opfer outen und auch dass sie Erlebtes mehr verdrängen als verarbeiten. Auch kommunizieren Männer weniger offen als Frauen. Männer lassen ihren Frust und ihre Enttäuschung eventuell an das sich nächst (an)bietende "Objekt' aus, während Frauen das ganze Sexpaket sensibler einpacken und hübsch dekorieren, hormonbedingt auch......so dass Männer oftmals nicht mal bemerken als Sexpartner für eine 'gedient' zu haben...

Das ist durchaus möglich. Außerdem sind wir hier in einem Frauenforum, deshalb ist es naheliegend, dass hier hauptsächlich Frauen schreiben.

Das, was du hier als Gründe aufzählst, ist aber alles auch nicht besonders gesund und bedient auch viele Klischees über Männer.

Da finde ich es noch besser, seinem Ärger und seiner Enttäuschung hier in einem Forum Luft zu verschaffen. 

Gefällt mir
2. Juli um 11:37
In Antwort auf spitzentanz

Das ist durchaus möglich. Außerdem sind wir hier in einem Frauenforum, deshalb ist es naheliegend, dass hier hauptsächlich Frauen schreiben.

Das, was du hier als Gründe aufzählst, ist aber alles auch nicht besonders gesund und bedient auch viele Klischees über Männer.

Da finde ich es noch besser, seinem Ärger und seiner Enttäuschung hier in einem Forum Luft zu verschaffen. 

Naja, es ist allgemein bekannt und statistisch belegt dass fehlende Kommunikation die Ursache für das Scheitern einer Partnerschaft ist, .. dass Männer ungern offen  kommunizieren und gerne verdrängen - ja es ist ein Klischee. Mag sein, aufgrund dessen gehen  aber leider viel mehr psychische Krankheiten wie Süchte und Gewalttaten von Männern aus, ob physisch oder psychisch ... 



 

1 LikesGefällt mir
2. Juli um 11:48
In Antwort auf spitzentanz

Das ist durchaus möglich. Außerdem sind wir hier in einem Frauenforum, deshalb ist es naheliegend, dass hier hauptsächlich Frauen schreiben.

Das, was du hier als Gründe aufzählst, ist aber alles auch nicht besonders gesund und bedient auch viele Klischees über Männer.

Da finde ich es noch besser, seinem Ärger und seiner Enttäuschung hier in einem Forum Luft zu verschaffen. 

Natürlich outen sich Männer seltener als Opfer. Wobei sie auch nur selten Opfer weiblicher Gelüste sein dürften. Ihre Opferrolle ist eine völlig andere. Im Liebesdiskurs sind sie immer noch oft die sich bescheuert Anbiedernden, die sich emotional von Weiblichkeit  abhängig Auffuehrenden. Männer entblöden sich nicht für miserablen Sex einen sehr hohen Preis zu zahlen, und ich spreche hier nicht von käuflicher Liebe. Um so schlimmer für alle, wenn Männer auch noch nach traditionellem Muster glauben umsorgt werden zu müssen. Sie sind dann Täter und Opfer in einem.

Gefällt mir
2. Juli um 11:57
In Antwort auf spitzentanz

Menschen sind da sehr verschieden. Es gibt Menschen, die unverbindlichen Sex in der Kennenlernphase einfach nicht genießen können und sich dann benutzt fühlen, wenn doch nichts daraus wird.

Diesen Menschen kann man nur raten, mit dem Sex dann eben zu warten. Wichtig ist doch, dass man den Sex selbst wirklich möchte. Ich habe aber sehr oft (auch bei der Threaderstellerin hier wieder), dass der Sex eigentlich gar nicht gewünscht war, sondern mitgemacht wurde, weil sie sich eine Beziehung erhofft hat.

Dem letzten Absatz stimme ich zu. 
Ansonsten macht es meiner Meinung nach keinen Sinn, mit dem Sex zu warten, bis eine feste Beziehung besteht. Gerade auf dem Gebiet sollte es doch passen.Sonst hat das immer so den fiesen Beigeschmack einer Gegenleistung (Sex gegen Status feste Beziehung, den man dann stolz auf Instag, Facebook oder so posten kann) ohne selbst empfundene Lust auf den Mann. 

Allerdings kenne ich Kennenlernphase auch nicht als etwas unverbindliches, wo man auch noch andere trifft, sondern ausschließlich mit dem speziellen Mann, in den ich mich verguckt habe oder zumindest auf diesem Weg war.

Gefällt mir
2. Juli um 11:59
In Antwort auf nadine2085

Ja das stimmt, ist auch frustrierend. Aber vielen Dank, ich werde jetzt auch positiv denken und an die Sache ran gehen, was kommt kommt, was nicht dann halt nicht. Internet dating Seiten, habe ich mich bereits abgemeldet, villt sind da 2prozent von, die wirklich was festes suchen, wenn es passt, aber der Rest eher nicht und lügen nur. Werd mich jetzt erstmal nur um mich kümmern, wieder lernen mich selbst zu akzeptieren und zu lieben, denn mein Selbstwertgefühl, ist durch die Enttäuschungen sehr in den Keller gefallen.
Vielen Dank nochmal für deine Antwort 🤗

Viel Glück 

Gefällt mir
2. Juli um 12:24
In Antwort auf zauderer22

@Zahrakhan.

Der Weg, den Du beschreibst, klingt zwar ideal, hat aber mit der Lebenswirklichkeit von vielen Menschen wenig zu tun. Dabei spreche ich nicht nur von mir selbst.

Menschen sind nunmal sehr unterschiedlich kommunikativ veranlagt. Wer nicht auf andere einfach zugehen kann, wird ganz schlicht und ergreifen im Zölibat verbleiben - oder er sucht andere Wege, z.B. seriöse Partneragenturen, die es tatsächlich gibt. Ob man zuvor erst einmal eine Selbstfindungsphase benötigt, an seinem Ego arbeiten muss, ist noch eine andere Sache. Die TE wird das als erstes in Angriff nehmen wollen.

Aber wir wissen natürlich nicht, wie "weltoffen" sie ist.

In meiner Firma schilderte eine überaus entzückende junge Dame, dass sie von Hamburg nach Frankfurt kommend ihren gesamten Bekanntenkreis eingebüßt habe und es ihr noch nach drei Jahren nicht gelungen sei, jemand kennenzulernen. Sie würde zwar viel Sport treiben, aber in ihren Gruppen seien nur Frauen. Da sich auch bei den kollegialen Beziehungen keine weiteren Anknüpfungspunkte ergeben würde, wisse sie auch nicht mehr weiter. 

Mich hat schon erstaunt, dass sogar gutaussehende junge Frauen solche Probleme haben - vor allem, wenn sie ihr Umfeld wechseln. (Inzwischen ist sie verheiratet und hat sogar schon ein Kind. Irgendetwas hat also am langen Ende doch geklappt). 

Vor allem nach Ende des Studiums und in der Berufslaufbahn wird es ungemein schwierig. Es sei denn, man ist in Vereinen oder sonstwo engagiert. Zwischen dem 30ten und 40ten Lebensjahr war ich praktisch beruflich so hart eingebunden, dass ich nicht im Traum daran dachte, abends etwas zu unternehmen. In meinem ganzen Leben war ich noch nie ohne Begleitung in einer Kneipe (die ich ohnehin verabscheue), in Restaurants alleine am Tisch etc.pp. Allerdings hatte ich eine Fernbeziehung - aber auch ohne die hätte ich mich nicht anders verhalten und mit Sicherheit niemand kennengelernt. Die alten Freundeskreise aus dem Studium habe ich mehr oder weniger alle verloren - zwischen 20 und 30 war vieles, auch die Anbahnung, todeinfach. Jetzt gab es nur noch den Job, sonst nichts und alle paar Wochen mal ein Wochenende mit der Freundin.

Es gibt nunmal Menschen, bei denen funktioniert Deine Anleitung nicht. Im übrigen habe ich nie eine Frau kennengelernt, die "bedürftig" wirkt. Das ist so eine Frauentheorie: bloß nicht so scheinen, als ob man eines Mannes bedürfe. Dabei ist das überhaupt der einzige Grund, sich überhaupt auf ein Mannsbild einzulassen. Spontanes Sich-Verlieben und dann hat man ein "Bedürfnis". Lächerlichste aller Theorien. Ohne Bedürfnis würde ich mir sowas niemals antun. Ohne Bedürfnis hätte ich mich niemals der Anstrengung unterzogen, mit einer Frau zusammenzutreffen. Denn Beziehungen verlangen einem alles ab.

Nun ja, ein Party Löwe bin ich auch nicht und auch nie gewesen, aber es ergeben sich doch in den meisten Fällen irgendwelche Anknüpfungspunkte, dass man ins Gespräch kommt, ganz egal, mit welchem Geschlecht. Und selbst wenn man etwas zurückhaltender ist, kann man doch eine sympathisch wirkende Kollegin oder jemanden, den man beim Sport oder anderen Hobby öfter trifft, mal fragen, ob Lust auf ein Bierchen besteht. Da muss man schon ziemlich gehemmt sein. Bei manchen ist es auch eine sich selbst erfüllende Prophezeiung und das wird schon ausgestrahlt. 

Vielleicht hast du es falsch interpretiert, aber ich habe auch nicht bei jedem Restaurant - oder Kneipenbesuch alleine jemanden kennengelernt, manchmal einfach nur beobachtet, was auch spannend ist. Hast du tatsächlich noch nie allein ein Café oder Restaurant besucht? Auch wenn man da nicht immer mit jemandem ins Gespräch kommt, die Chance ist trotzdem groß. 

Übrigens kann man auch Kontakt zu einem Mann knüpfen, ohne dass Interesse an einer Beziehung besteht. Einfach weil man sich für ähnliche Dinge interessiert oder ein Hobby teilt oder einfach miteinander Spaß haben kann. 

Das mit dem Bedürfnis oder bedürftig sein, hast Du vielleicht auch falsch verstanden oder über interpretiert. Ich bin auch mit Partner glücklicher als ohne, aber nicht um jeden Preis und erst recht muss er keinen Anforderungskatalog erfüllen . Lediglich ein paar Dinge müssen stimmen. In meinen Singlezeiten habe ich das Leben genossen, mir aber ganz schnell auch wieder jemanden für Liebe und Lust gewünscht. Allerdings ohne direkt an feste Beziehung zu denken, sondern einfach erstmal miteinander genießen. Und natürlich hoffen, dass der andere genauso empfindet. Mehrmals war es so, manchmal auch nicht, aber davon ging die Welt nicht unter. 
Hoffe du verstehst, was ich meine. 

Das mit dem wegen Job und Alltag keine Zeit haben, kenne ich von manchen früheren Freunden (die sind auch keine mehr), von mir selbst und meinen besten Freundinnen und meinem Partner nicht. Wir gehen alle arbeiten, mein Freund ist sogar selbstständig, aber trotzdem finden wir Zeit füreinander und auch für Unternehmungen mit den Freunden, die nicht im Alltag untergehen. Natürlich nicht täglich, aber es gibt Wochenenden und auch mal abends in der Woche. 
Ist eine Frage, wie wichtig einem echte Lebensfreude, genießen, Liebe und andere soziale Beziehungen sind. Den meisten, vermutlich gehörst du auch dazu, sind diese Dinge einfach nicht wichtig genug. Obwohl es eigentlich vor allem auf die ankommt und nicht, wieviel Kohle jemand hat und solche Dinge.

Gefällt mir
2. Juli um 12:40
In Antwort auf spitzentanz

Dieses Klischee ist aber zumindest hier weit verbreitet. Ich sehe hier nämlich kaum Threads von Männern, die sich darüber beschweren, von einer Frau während der Datingphase nur für Sex benutzt worden zu sein, jedoch einige zu diesem Thema von Frauen - unter anderem auch diesen Thread hier. 

Woher dieses Klischee kommt, kann man natürlich diskutieren. Ich vermute, dass es an der Sozialisierung liegt. Mädchen und Jungen werden nämlich sogar heute noch unterschiedlich erzogen, obwohl sich jeder bemüht, gerade das nicht zu tun. Es passiert einfach unbewusst, da dieses Denken von weiblichen und männlichen Charaktereigenschaften und Rollen immer noch stark in der Gesellschaft verankert ist. 

Vielleicht ist das hier besonders häufig zu finden, weil der Großteil der Gofeminin Userinnen sehr konventionell und leicht beeinflussbar ist. Das ist zumindest mein Eindruck (drauf gestoßen hat mich eine frühere Userin namens venus oder venusfinsternis oder so ähnlich, vielleicht erinnerst du dich), wenn ich mir die Artikel und Beiträge der eigentlichen Seite so anschaue, und auch die hier beschriebenen Lebenswege und Einstellungen gleichen sich in vielen Fällen wie ein Ei dem anderen. Gerade was Sexualität, Lust etc. betrifft.
Ich kenne das ganz anders, obwohl meine Eltern, besonders meine Mutter da auch völlig konservativ und lustfeindlich denken. Nie habe ich mich benutzt gefühlt, schließlich wollte ich den Sex genauso wie der jeweilige Mann. Wenn keine Beziehung draus wurde, war ich dann zwar traurig, aber habe mich ganz sicher nicht vera... gefühlt. Trauern, Haken dran und weiter gings.
Schon komisch, gerade wir heute haben doch schon seit gut 50 Jahren alle Möglichkeiten, unser Leben, unsere Beziehungen und unser Sexleben so zu gestalten, wie wir es selbst für richtig halten. Und trotzdem bleiben so viele in dem alten Gedankengefängnis sitzen. Anstatt einfach das Leben und den Sex zu genießen.
Sich solche Prägungen bewusst machen, hilft ungemein. 

Gefällt mir
2. Juli um 12:42
In Antwort auf closer

Oh ja! Beispiel Tinder, dort hatte ich mich vor einpaar Wochen Spaßeshalber für einpaar Stunden angemeldet.
War sehr unterhaltsam... 😂

Spaßeshalber würde ich das tatsächlich auch gerne mal machen . Einfach um mal zu sehen, wie das so abgeht.
Aber sollte mein Freund das zufällig mitkriegen, wäre ich wahrscheinlich schnell Single 

Gefällt mir
2. Juli um 12:47
In Antwort auf zahrakhan

Nun ja, ein Party Löwe bin ich auch nicht und auch nie gewesen, aber es ergeben sich doch in den meisten Fällen irgendwelche Anknüpfungspunkte, dass man ins Gespräch kommt, ganz egal, mit welchem Geschlecht. Und selbst wenn man etwas zurückhaltender ist, kann man doch eine sympathisch wirkende Kollegin oder jemanden, den man beim Sport oder anderen Hobby öfter trifft, mal fragen, ob Lust auf ein Bierchen besteht. Da muss man schon ziemlich gehemmt sein. Bei manchen ist es auch eine sich selbst erfüllende Prophezeiung und das wird schon ausgestrahlt. 

Vielleicht hast du es falsch interpretiert, aber ich habe auch nicht bei jedem Restaurant - oder Kneipenbesuch alleine jemanden kennengelernt, manchmal einfach nur beobachtet, was auch spannend ist. Hast du tatsächlich noch nie allein ein Café oder Restaurant besucht? Auch wenn man da nicht immer mit jemandem ins Gespräch kommt, die Chance ist trotzdem groß. 

Übrigens kann man auch Kontakt zu einem Mann knüpfen, ohne dass Interesse an einer Beziehung besteht. Einfach weil man sich für ähnliche Dinge interessiert oder ein Hobby teilt oder einfach miteinander Spaß haben kann. 

Das mit dem Bedürfnis oder bedürftig sein, hast Du vielleicht auch falsch verstanden oder über interpretiert. Ich bin auch mit Partner glücklicher als ohne, aber nicht um jeden Preis und erst recht muss er keinen Anforderungskatalog erfüllen . Lediglich ein paar Dinge müssen stimmen. In meinen Singlezeiten habe ich das Leben genossen, mir aber ganz schnell auch wieder jemanden für Liebe und Lust gewünscht. Allerdings ohne direkt an feste Beziehung zu denken, sondern einfach erstmal miteinander genießen. Und natürlich hoffen, dass der andere genauso empfindet. Mehrmals war es so, manchmal auch nicht, aber davon ging die Welt nicht unter. 
Hoffe du verstehst, was ich meine. 

Das mit dem wegen Job und Alltag keine Zeit haben, kenne ich von manchen früheren Freunden (die sind auch keine mehr), von mir selbst und meinen besten Freundinnen und meinem Partner nicht. Wir gehen alle arbeiten, mein Freund ist sogar selbstständig, aber trotzdem finden wir Zeit füreinander und auch für Unternehmungen mit den Freunden, die nicht im Alltag untergehen. Natürlich nicht täglich, aber es gibt Wochenenden und auch mal abends in der Woche. 
Ist eine Frage, wie wichtig einem echte Lebensfreude, genießen, Liebe und andere soziale Beziehungen sind. Den meisten, vermutlich gehörst du auch dazu, sind diese Dinge einfach nicht wichtig genug. Obwohl es eigentlich vor allem auf die ankommt und nicht, wieviel Kohle jemand hat und solche Dinge.

Ich weiss, ist aber nicht meine Lebensrealität. Freue mich für andere, dass sie anders sind. Freunde hatte ich im Studium. Alleine ausgehen würde niemals.

Gefällt mir
2. Juli um 12:51
In Antwort auf sonnenwind4

Naja, es ist allgemein bekannt und statistisch belegt dass fehlende Kommunikation die Ursache für das Scheitern einer Partnerschaft ist, .. dass Männer ungern offen  kommunizieren und gerne verdrängen - ja es ist ein Klischee. Mag sein, aufgrund dessen gehen  aber leider viel mehr psychische Krankheiten wie Süchte und Gewalttaten von Männern aus, ob physisch oder psychisch ... 



 

Also gerade was psychische Gewalt angeht, sind auch sehr viele Frauen da Meister. 
Dass schlechte oder fehlende Kommunikation die Hauptursache für das Scheitern von Beziehungen sind, ist ganz sicher richtig.
Aber die Kommunikation von Frauen ist oft genauso schlecht wie die von Männern, nur auf andere Weise. Da wird oft auch zuviel geredet, wieder und wieder, aber ohne Konsequenzen. Und vor allem ohne direktes Ansprechen. Der Mann soll Hellseher sein.
Ist ebenso kontraproduktiv wie schweigen oder Gesprächen aus dem Weg gehen.
Es geht nichts über direkte Kommunikation. Sowohl im Job als auch was Beziehungen angeht. Der Ton macht auch da die Musik, aber nur wenn man Probleme und Anliegen als solche auch benennt und anspricht, gibt es Möglichkeiten für Lösungen. Nicht immer schön und harmonisch, aber man weiß, woran man ist, ohne ruminterpretieren, lustige Ratespiele etc. 

Gefällt mir
2. Juli um 12:54
In Antwort auf zahrakhan

Vielleicht ist das hier besonders häufig zu finden, weil der Großteil der Gofeminin Userinnen sehr konventionell und leicht beeinflussbar ist. Das ist zumindest mein Eindruck (drauf gestoßen hat mich eine frühere Userin namens venus oder venusfinsternis oder so ähnlich, vielleicht erinnerst du dich), wenn ich mir die Artikel und Beiträge der eigentlichen Seite so anschaue, und auch die hier beschriebenen Lebenswege und Einstellungen gleichen sich in vielen Fällen wie ein Ei dem anderen. Gerade was Sexualität, Lust etc. betrifft.
Ich kenne das ganz anders, obwohl meine Eltern, besonders meine Mutter da auch völlig konservativ und lustfeindlich denken. Nie habe ich mich benutzt gefühlt, schließlich wollte ich den Sex genauso wie der jeweilige Mann. Wenn keine Beziehung draus wurde, war ich dann zwar traurig, aber habe mich ganz sicher nicht vera... gefühlt. Trauern, Haken dran und weiter gings.
Schon komisch, gerade wir heute haben doch schon seit gut 50 Jahren alle Möglichkeiten, unser Leben, unsere Beziehungen und unser Sexleben so zu gestalten, wie wir es selbst für richtig halten. Und trotzdem bleiben so viele in dem alten Gedankengefängnis sitzen. Anstatt einfach das Leben und den Sex zu genießen.
Sich solche Prägungen bewusst machen, hilft ungemein. 

Es könnte sein, dass sich frau nicht der Norm bzw. den gesellschaftlichen Erwartungen entsprechend verhalten hat, wenn sie Spaß am Sex hat....also da sind noch die Männer, die frau verantwortlich machen könnte...und Männer verhalten sich 'regelkonform', wie von ihnen erwartet, wenn sie einem 'Opfer' gegenüber stehen... 

Gefällt mir
2. Juli um 13:00
In Antwort auf zahrakhan

Also gerade was psychische Gewalt angeht, sind auch sehr viele Frauen da Meister. 
Dass schlechte oder fehlende Kommunikation die Hauptursache für das Scheitern von Beziehungen sind, ist ganz sicher richtig.
Aber die Kommunikation von Frauen ist oft genauso schlecht wie die von Männern, nur auf andere Weise. Da wird oft auch zuviel geredet, wieder und wieder, aber ohne Konsequenzen. Und vor allem ohne direktes Ansprechen. Der Mann soll Hellseher sein.
Ist ebenso kontraproduktiv wie schweigen oder Gesprächen aus dem Weg gehen.
Es geht nichts über direkte Kommunikation. Sowohl im Job als auch was Beziehungen angeht. Der Ton macht auch da die Musik, aber nur wenn man Probleme und Anliegen als solche auch benennt und anspricht, gibt es Möglichkeiten für Lösungen. Nicht immer schön und harmonisch, aber man weiß, woran man ist, ohne ruminterpretieren, lustige Ratespiele etc. 

Das ist alles richtig, sehe ich ähnlich. 'Negative' Kommunikation und reden ohne sinnvolle Botschaften, und ohne direkte Konfrontation bringt nichts... ist destruktiv...

Gefällt mir
2. Juli um 13:28
In Antwort auf spitzentanz

Ein Jahr lang hast du nicht gewusst, dass er verheiratet ist? Wie geht das denn? Hast du denn nie Freunde, Familie von ihm kennengelernt? 

Wenn ich jemanden länger kenne und davon ausgehe, dass derjenige eine Beziehung eingehen möchte, dann erwarte ich mir schon, dass ich auch die Menschen in seinem persönlichen Umfeld kennenlerne. Für mich wäre es verdächtig, wenn das nicht passieren würde und da würde ich nach ein paar Monaten mal konkret nachfragen. Würde er das verweigern, wäre ich sofort misstrauisch, weil ich eben genau sowas dahinter vermuten würde, nämlich dass er in Wahrheit gar keine Beziehung sucht.

Ja habe hier in meinem Ort seine Freunde kennengelernt, die waren auch sehr erstaunt, er war Verkäufer hier und bei seiner Frau hat er erzählt, er würde auf dem Bau arbeiten, er hatte hier seine Wohnung (2.wohnsitz). Alles gut gespielt. Seine Eltern wohnen an der Ostsee, da wollten wir einmal hin, aber er hatte keinen Urlaub bekommen, angeblich, im Nachhinein, ist man schlauer, aber wenn man verliebt ist, stellt man nicht alles in Frage und es war halt glaubhaft, das er keinen bekommen hat, hatte auch schonmal keinen urlaub in den ferien nehmen können. 

Gefällt mir
2. Juli um 13:41
In Antwort auf sonnenwind4

Warum immer ich,  liest sich nach einer Opferrolle.. 

Euer Date war gut, der Sex auch...hast du dich während und nach dem Sex als hilfloses Opfer direkt oder indirekt verhalten? Wenn du deinem Gegenüber deine nun eingenommene Opferrolle übermittelst wird ihn das überfordern und in die Flucht hinziehen...

​Denke ein wenig mehr über dich nach, ...wenn all jene Männer eine Beziehung mit dir führen wollten,...

könntest du von vornherein ausschließen, dass du nicht mit einigen von ihnen spätestens nach dem Sex das Kennenlernen beenden würdest? ...

 

Nein, habe mich ganz normal verhalten, wie vorher auch, habe ja nicht mal gesagt das ich mich verliebt hab. Am Abend kamen dann noch paar Nachrichten und dann war aber Schluss nichts mehr. Hab aber auch nichts mehr geschrieben, weil ich nicht nerven wollte, so würde ich ja nen Mann auch nur abschrecken, wenn ich non stop schreibe. 

Er war heute bei mir auf der Arbeit, was soll das 😅, hab da aber auch ganz normal getan, denn das ich verletzt bin, zeig ich ihm nicht. 

1 LikesGefällt mir
2. Juli um 13:48

Wenn du das Gefühl hast er verhält sich falsch, kannst du das ansprechen. Du bist deshalb kein Opfer. Deine Selbstdarstellung im Thread liest sich so als ob du dich als Opfer siehst. 

Ich habe leider keine Zeit um richtig darauf einzugehen, aber ich denke tatsächlich dass du dein Verhalten anders steuern kannst, sobald du dich aus der Opferrolle befreist... Vielleicht  ist das online Kennenlernen schwierig bis völlig ungeeignet für reale Beziehungen?....

2 LikesGefällt mir
2. Juli um 14:41
In Antwort auf sonnenwind4

Es könnte sein, dass sich frau nicht der Norm bzw. den gesellschaftlichen Erwartungen entsprechend verhalten hat, wenn sie Spaß am Sex hat....also da sind noch die Männer, die frau verantwortlich machen könnte...und Männer verhalten sich 'regelkonform', wie von ihnen erwartet, wenn sie einem 'Opfer' gegenüber stehen... 

Stimme ich nicht ganz zu:

Zahrakhan selbst ist doch das Beispiel dafür, dass so eine Art von angeblich männlicher Erwartung nur in wenigen Fällen greift. Also eine Frau Sexualität nicht strategisch einsetzen muss, um einen Mann zu "fesseln".

Entscheidend ist vielmehr, WEN man kennenlernt, d.h. welche Kennenlernzielgruppe man (hier natürlich Frau) ins Auge fasst.

Es scheint heutzutage allgemein eine Wegwerfmentalität zu geben - Unverbindlichkeit ist die Devise. Da kann dann Frau oder Mann machen, was er / sie will. Aber es sollte doch wohl möglich sein, genau dies frühzeitig auszuschließen, solche Leute gar nicht erst "an sich ran" zu lassen.

Das einfache Kriterium sollte immer sein: Ist dieser Mensch interessant genug, um mit ihm zumindest einmal eine Art von "Freundschaft" aufbauen zu wollen?  Das ist genau da entscheidend, wo es als Ziel nicht um eine nur platonische Beziehung geht: Es ist die absolute Mindestanforderung.

Nun ist aber "Freundschaft" in dem Sinne, in dem ich es hier verstehe, etwas extrem Anspruchsvolles. Mit den meisten Frauen und Männern würde ich gar keine pflegen wollen. Mit einem potentiellen Liebespartner allerdings schon. Da gehören schon einiges Gemeinsame dazu, das zusammenkittet, eben Bindungspotential hat.

Um noch ein Missverständnis zu verhüten: Natürlich glauben wir alle, so eine Art von "Freundschaft" müsse lange reifen. Aber es gibt kein Zeitmaß. Manche vermögen beinahe im biblischen Sinne "einander zu erkennen". Die blicken ganz schnell, dass sie im Begriffe der Paarbildung sind, weil sie das Zusammenfügen von Schlüsseln und Schlössern jetzt nicht im frivolen Sinne geradezu spüren. Andere benötigen länger. Ich hasse hier Regeln, weil es sie einfach nicht gibt. Im entscheidenden Moment wusste ich beispielsweise immer, was ich wollte und was die Partnerin wollte.

Auch mit der "Anbahnungsmethode" (real life oder Internet) hat das weniger zu tun, obgleich ich zugebe, dass bestimmte berüchtigte Seiten eine Konsummentalität selbstredend begünstigen. Früher war es die billige Diskoanmache, die ab und zu sogar funktionierte. Heute ist es unter anderem eine Seite, die mit T beginnt.

In Kurzform:

Es gibt Leute, die gehen mit jemand ins Bett, für den sie nicht einmal "Freundschaft" empfinden könnten. Daraus wird dann mit Sicherheit nichts. Ich muss zunächst spüren, dass es Bindung gibt bzw. geben wird.

Am ehesten ist dies mit Selbstbewusstsein möglich. Wer dies nicht hat, greift daneben - mit ziemlicher Sicherheit.
 

1 LikesGefällt mir
2. Juli um 15:34
In Antwort auf spitzentanz

Menschen sind da sehr verschieden. Es gibt Menschen, die unverbindlichen Sex in der Kennenlernphase einfach nicht genießen können und sich dann benutzt fühlen, wenn doch nichts daraus wird.

Diesen Menschen kann man nur raten, mit dem Sex dann eben zu warten. Wichtig ist doch, dass man den Sex selbst wirklich möchte. Ich habe aber sehr oft (auch bei der Threaderstellerin hier wieder), dass der Sex eigentlich gar nicht gewünscht war, sondern mitgemacht wurde, weil sie sich eine Beziehung erhofft hat.

Ich möchte hier einhaken, dass es auch sein kann, dass Menschen eine sehr intime und verbindliche Einstellung zum Sex haben und (irrtümlicherweise) davon ausgehen, dass wenn jemand mit ihnen schläft, dieser eine vergleichbare Einstellung hat. Mit anderen Worten: manche lassen nur Sex zu, wenn da schon Gefühle dabei sind und eine Beziehung eine ernsthafte Option ist. Und wenn sich dann später herausstellt, dass aus dem ganzen Zauber des Anfangs beim anderen keine Gefühle entstanden sind, wirkt es so, als sei man irgendwie benutzt worden. Weil man sich für etwas hergegeben hat, was einem selbst heilig ist und der andere hat dies nun entweiht. Allerdings ist man da zu einem großen Teil selbst für verantwortlich. Das Gemeine ist halt, dass man ja gerade wenn die Gefühle erwachen, das Bedürfnis hat, sich näher zu kommen.

Ich glaube, dass viele Menschen verlernt haben, auf ihre Intuition zu achten. Ich würde jedes Signal ernst nehmen, das in Richtung "irgendwie fühlt es sich komisch an" geht. Wenn man beispielsweise beim anderen trotz toller Treffen das Gefühl hat, er/sie bleibt irgendwie unverbindlich und einem das Unwohlsein verursacht, dann wird selten ein Happy End draus. Das heisst ja nicht, dass da nicht doch etwas daraus erwachsen könnte, aber in solch einem Fall ist eben Vorsicht angebracht und vielleicht ein wenig Bremsetreten. Wenn es beim Kennenlernen bei beiden funkt, dann läuft meist alles wie von allein!

Ich habe meine jetztige, wundervolle und traumhafte Freundin übrigens übers Online-Dating kennengelernt und auch ansonsten keine schlechten Erfahrungen damit gemacht. Wenn man bestimmte Dinge dabei beachtet und sich selbst treu bleibt, bietet einem das Online-Dating fruchtbare Möglichkeiten.

Und ich fand die Sprüche wie "man verliebt sich dann, wenn man nicht danach sucht" und "je mehr man es möchte, desto unwahrscheinlicher wirds klappen" und so weiter schon immer extrem dämlich. Weil sie nicht differenzieren zwischen "Verzweiflung" und "Interesse". Wenn ich genau weiß, was ich will und wer ich bin, dann erhöhe ich die Wahrscheinlichkeit, jemanden kennenzulernen, der zu mir passt und in den/die ich mich verliebe selbstverständlich signifikant, wenn ich aktiv danach suche. Wenn ich hingegen nicht mit mir selbst klar komme und verzweifelt bin, etwas erzwingen will, dann bin ich deutlich empfänglicher für die falschen Menschen. Für diese Fälle trifft es zu, dass sie nicht finden werden, wonach sie sich sehnen. Aber die Lösung ist hier nicht, NICHT ZU SUCHEN. Die Lösung ist, erst mal mit sich selbst aufzuräumen und zu erkennen, was man überhaupt will. Um diejenigen, die sich als nicht passend erweisen, rechtzeitig nicht in sein Leben zu lassen.

 

Gefällt mir
2. Juli um 15:39
In Antwort auf sonnenwind4

Es könnte sein, dass sich frau nicht der Norm bzw. den gesellschaftlichen Erwartungen entsprechend verhalten hat, wenn sie Spaß am Sex hat....also da sind noch die Männer, die frau verantwortlich machen könnte...und Männer verhalten sich 'regelkonform', wie von ihnen erwartet, wenn sie einem 'Opfer' gegenüber stehen... 

Ist doch gut, wenn sie sich nicht der Norm entsprechend verhalten hat bzw. nicht den Erwartungen entspricht. Sollten viel mehr einfach tun, dann steht auch der Lust am Sex und an anderen nicht der weiblichen Norm entsprechenden Dingen nichts mehr im Wege. Ich kann es nur empfehlen .
Es gab mal so einen Bestseller 'Gute Mädchen kommen in den Himmel, böse überall hin' oder so ähnlich. Habe ich zwar nicht gelesen, aber den Titel fand ich gut. Leider hat es wohl keine Früchte getragen. Ich habe eher den Eindruck, als ob Prüderie und konventionelles Leben wieder ganz stark auf dem Vormarsch sind. Selbstständig denken, Hinterfragen usw. kommt auch in anderen Bereichen immer mehr abhanden. Wie man an der aktuellen Situation besonders gut erkennen kann, aber das ist ein anderes Thema. 

Gefällt mir
2. Juli um 15:42
Beste Antwort
In Antwort auf nadine2085

Ja habe hier in meinem Ort seine Freunde kennengelernt, die waren auch sehr erstaunt, er war Verkäufer hier und bei seiner Frau hat er erzählt, er würde auf dem Bau arbeiten, er hatte hier seine Wohnung (2.wohnsitz). Alles gut gespielt. Seine Eltern wohnen an der Ostsee, da wollten wir einmal hin, aber er hatte keinen Urlaub bekommen, angeblich, im Nachhinein, ist man schlauer, aber wenn man verliebt ist, stellt man nicht alles in Frage und es war halt glaubhaft, das er keinen bekommen hat, hatte auch schonmal keinen urlaub in den ferien nehmen können. 

Ach das ist ja schon ein Knaller, beinahe filmreif. 
Aber die Alarmglocken sollten wirklich läuten, wenn man der Familie und dem sonstigen nahen Umfeld vorenthalten wird. Verliebt sein sollte nie bedeuten, dass man das Denkvermögen verliert. Gehirn nicht abschalten, kann ich nur empfehlen, hat mir manches erspart. 

Gefällt mir
2. Juli um 15:45
In Antwort auf zauderer22

Stimme ich nicht ganz zu:

Zahrakhan selbst ist doch das Beispiel dafür, dass so eine Art von angeblich männlicher Erwartung nur in wenigen Fällen greift. Also eine Frau Sexualität nicht strategisch einsetzen muss, um einen Mann zu "fesseln".

Entscheidend ist vielmehr, WEN man kennenlernt, d.h. welche Kennenlernzielgruppe man (hier natürlich Frau) ins Auge fasst.

Es scheint heutzutage allgemein eine Wegwerfmentalität zu geben - Unverbindlichkeit ist die Devise. Da kann dann Frau oder Mann machen, was er / sie will. Aber es sollte doch wohl möglich sein, genau dies frühzeitig auszuschließen, solche Leute gar nicht erst "an sich ran" zu lassen.

Das einfache Kriterium sollte immer sein: Ist dieser Mensch interessant genug, um mit ihm zumindest einmal eine Art von "Freundschaft" aufbauen zu wollen?  Das ist genau da entscheidend, wo es als Ziel nicht um eine nur platonische Beziehung geht: Es ist die absolute Mindestanforderung.

Nun ist aber "Freundschaft" in dem Sinne, in dem ich es hier verstehe, etwas extrem Anspruchsvolles. Mit den meisten Frauen und Männern würde ich gar keine pflegen wollen. Mit einem potentiellen Liebespartner allerdings schon. Da gehören schon einiges Gemeinsame dazu, das zusammenkittet, eben Bindungspotential hat.

Um noch ein Missverständnis zu verhüten: Natürlich glauben wir alle, so eine Art von "Freundschaft" müsse lange reifen. Aber es gibt kein Zeitmaß. Manche vermögen beinahe im biblischen Sinne "einander zu erkennen". Die blicken ganz schnell, dass sie im Begriffe der Paarbildung sind, weil sie das Zusammenfügen von Schlüsseln und Schlössern jetzt nicht im frivolen Sinne geradezu spüren. Andere benötigen länger. Ich hasse hier Regeln, weil es sie einfach nicht gibt. Im entscheidenden Moment wusste ich beispielsweise immer, was ich wollte und was die Partnerin wollte.

Auch mit der "Anbahnungsmethode" (real life oder Internet) hat das weniger zu tun, obgleich ich zugebe, dass bestimmte berüchtigte Seiten eine Konsummentalität selbstredend begünstigen. Früher war es die billige Diskoanmache, die ab und zu sogar funktionierte. Heute ist es unter anderem eine Seite, die mit T beginnt.

In Kurzform:

Es gibt Leute, die gehen mit jemand ins Bett, für den sie nicht einmal "Freundschaft" empfinden könnten. Daraus wird dann mit Sicherheit nichts. Ich muss zunächst spüren, dass es Bindung gibt bzw. geben wird.

Am ehesten ist dies mit Selbstbewusstsein möglich. Wer dies nicht hat, greift daneben - mit ziemlicher Sicherheit.
 

Dem würde ich im großen und ganzen zustimmen! Vor allem dem letzten Satz. 

Gefällt mir
2. Juli um 16:28
In Antwort auf wankendespony

Ich möchte hier einhaken, dass es auch sein kann, dass Menschen eine sehr intime und verbindliche Einstellung zum Sex haben und (irrtümlicherweise) davon ausgehen, dass wenn jemand mit ihnen schläft, dieser eine vergleichbare Einstellung hat. Mit anderen Worten: manche lassen nur Sex zu, wenn da schon Gefühle dabei sind und eine Beziehung eine ernsthafte Option ist. Und wenn sich dann später herausstellt, dass aus dem ganzen Zauber des Anfangs beim anderen keine Gefühle entstanden sind, wirkt es so, als sei man irgendwie benutzt worden. Weil man sich für etwas hergegeben hat, was einem selbst heilig ist und der andere hat dies nun entweiht. Allerdings ist man da zu einem großen Teil selbst für verantwortlich. Das Gemeine ist halt, dass man ja gerade wenn die Gefühle erwachen, das Bedürfnis hat, sich näher zu kommen.

Ich glaube, dass viele Menschen verlernt haben, auf ihre Intuition zu achten. Ich würde jedes Signal ernst nehmen, das in Richtung "irgendwie fühlt es sich komisch an" geht. Wenn man beispielsweise beim anderen trotz toller Treffen das Gefühl hat, er/sie bleibt irgendwie unverbindlich und einem das Unwohlsein verursacht, dann wird selten ein Happy End draus. Das heisst ja nicht, dass da nicht doch etwas daraus erwachsen könnte, aber in solch einem Fall ist eben Vorsicht angebracht und vielleicht ein wenig Bremsetreten. Wenn es beim Kennenlernen bei beiden funkt, dann läuft meist alles wie von allein!

Ich habe meine jetztige, wundervolle und traumhafte Freundin übrigens übers Online-Dating kennengelernt und auch ansonsten keine schlechten Erfahrungen damit gemacht. Wenn man bestimmte Dinge dabei beachtet und sich selbst treu bleibt, bietet einem das Online-Dating fruchtbare Möglichkeiten.

Und ich fand die Sprüche wie "man verliebt sich dann, wenn man nicht danach sucht" und "je mehr man es möchte, desto unwahrscheinlicher wirds klappen" und so weiter schon immer extrem dämlich. Weil sie nicht differenzieren zwischen "Verzweiflung" und "Interesse". Wenn ich genau weiß, was ich will und wer ich bin, dann erhöhe ich die Wahrscheinlichkeit, jemanden kennenzulernen, der zu mir passt und in den/die ich mich verliebe selbstverständlich signifikant, wenn ich aktiv danach suche. Wenn ich hingegen nicht mit mir selbst klar komme und verzweifelt bin, etwas erzwingen will, dann bin ich deutlich empfänglicher für die falschen Menschen. Für diese Fälle trifft es zu, dass sie nicht finden werden, wonach sie sich sehnen. Aber die Lösung ist hier nicht, NICHT ZU SUCHEN. Die Lösung ist, erst mal mit sich selbst aufzuräumen und zu erkennen, was man überhaupt will. Um diejenigen, die sich als nicht passend erweisen, rechtzeitig nicht in sein Leben zu lassen.

 

@wankendespony.

Ich denke, Du hast das Wesentliche gut erklärt.

Vielen fehlt die Intuition. Aber man kann man sie erlernen?

Das ist noch eine zu klärende Preisfrage. Im Augenblick habe ich da noch keine Lösung.

Gefällt mir
2. Juli um 19:26
In Antwort auf nadine2085

Nein, habe mich ganz normal verhalten, wie vorher auch, habe ja nicht mal gesagt das ich mich verliebt hab. Am Abend kamen dann noch paar Nachrichten und dann war aber Schluss nichts mehr. Hab aber auch nichts mehr geschrieben, weil ich nicht nerven wollte, so würde ich ja nen Mann auch nur abschrecken, wenn ich non stop schreibe. 

Er war heute bei mir auf der Arbeit, was soll das 😅, hab da aber auch ganz normal getan, denn das ich verletzt bin, zeig ich ihm nicht. 

"hab da aber auch ganz normal getan, denn das ich verletzt bin, zeig ich ihm nicht. "

Hier lese ich doch raus, dass du dich nicht richtig öffnen kannst - das bedeutet,du kannst ihn weder auf sein falsches Verhalten ansprechen noch zu dir und deinen "Gefühlen" stehen. Das wirkt auf andere sehr verkrampft und nicht authentisch. Ich wollte auch nicht mit einem passiven, ja emotional leeren Menschen anbahnen.Sorry für die direkten Worte, aber ich sehe dich vor mir, wie du alles hinnimst, um bloß nicht etwas falsch zu machen. Das wirkt leer und trist auf mich. Du hast alle Rechte deinen Gefühlen Luft zu machen. Gib doch mal jedem dieser Männer ein ordentliches Feedback. Ein Feedback für Menschen mit denen DU  n i c h t  zusammen sein willst, ein Feedback für den Lügner und Betrüger. Du bist kein Opfer, du machst dich zum Opfer, weil du dein Befinden, deine Bedürfnisse, deine Liebesbeziehung von jedem x-beliebiegen Kerl, der daher kommt abhängig machst. Du erscheinst mir kein bisschen wählerisch dadurch. Stelle dir doch einmal vor, die Wahrscheinlichkeit, dass du die meisten dieser Männer bei näherem Kennenlernen von dir aus ablehnen würdest, ist sehr groß.

Bitte lerne dich aus der Opferrolle zu befreien. Hole dir Lesestoff zum Thema Selbstbewusssein, Liebe, Beziehung und
Wahrnehmung. Anderenfalls wird dich schon ein Typ Mann finden und an sich binden,wie er sich das für sich selbst vorstellt, nicht wie du es vielleicht wünschen würdest.


 

Gefällt mir
2. Juli um 19:36
In Antwort auf zauderer22

Stimme ich nicht ganz zu:

Zahrakhan selbst ist doch das Beispiel dafür, dass so eine Art von angeblich männlicher Erwartung nur in wenigen Fällen greift. Also eine Frau Sexualität nicht strategisch einsetzen muss, um einen Mann zu "fesseln".

Entscheidend ist vielmehr, WEN man kennenlernt, d.h. welche Kennenlernzielgruppe man (hier natürlich Frau) ins Auge fasst.

Es scheint heutzutage allgemein eine Wegwerfmentalität zu geben - Unverbindlichkeit ist die Devise. Da kann dann Frau oder Mann machen, was er / sie will. Aber es sollte doch wohl möglich sein, genau dies frühzeitig auszuschließen, solche Leute gar nicht erst "an sich ran" zu lassen.

Das einfache Kriterium sollte immer sein: Ist dieser Mensch interessant genug, um mit ihm zumindest einmal eine Art von "Freundschaft" aufbauen zu wollen?  Das ist genau da entscheidend, wo es als Ziel nicht um eine nur platonische Beziehung geht: Es ist die absolute Mindestanforderung.

Nun ist aber "Freundschaft" in dem Sinne, in dem ich es hier verstehe, etwas extrem Anspruchsvolles. Mit den meisten Frauen und Männern würde ich gar keine pflegen wollen. Mit einem potentiellen Liebespartner allerdings schon. Da gehören schon einiges Gemeinsame dazu, das zusammenkittet, eben Bindungspotential hat.

Um noch ein Missverständnis zu verhüten: Natürlich glauben wir alle, so eine Art von "Freundschaft" müsse lange reifen. Aber es gibt kein Zeitmaß. Manche vermögen beinahe im biblischen Sinne "einander zu erkennen". Die blicken ganz schnell, dass sie im Begriffe der Paarbildung sind, weil sie das Zusammenfügen von Schlüsseln und Schlössern jetzt nicht im frivolen Sinne geradezu spüren. Andere benötigen länger. Ich hasse hier Regeln, weil es sie einfach nicht gibt. Im entscheidenden Moment wusste ich beispielsweise immer, was ich wollte und was die Partnerin wollte.

Auch mit der "Anbahnungsmethode" (real life oder Internet) hat das weniger zu tun, obgleich ich zugebe, dass bestimmte berüchtigte Seiten eine Konsummentalität selbstredend begünstigen. Früher war es die billige Diskoanmache, die ab und zu sogar funktionierte. Heute ist es unter anderem eine Seite, die mit T beginnt.

In Kurzform:

Es gibt Leute, die gehen mit jemand ins Bett, für den sie nicht einmal "Freundschaft" empfinden könnten. Daraus wird dann mit Sicherheit nichts. Ich muss zunächst spüren, dass es Bindung gibt bzw. geben wird.

Am ehesten ist dies mit Selbstbewusstsein möglich. Wer dies nicht hat, greift daneben - mit ziemlicher Sicherheit.
 

Hallo Zauderer,
was soll ich sagen, ich kann dir gut folgen und sehe es ähnlich wie du. Wobei ich nicht mit jeden, für den ich Sympathie empfinde, eine Freundschaft möchte und auch nicht mit "jeden" von ihnen Sex wollte, wo ich mir eine Freundschaft vorstellen kann.

 

Gefällt mir
2. Juli um 20:19
In Antwort auf sonnenwind4

"hab da aber auch ganz normal getan, denn das ich verletzt bin, zeig ich ihm nicht. "

Hier lese ich doch raus, dass du dich nicht richtig öffnen kannst - das bedeutet,du kannst ihn weder auf sein falsches Verhalten ansprechen noch zu dir und deinen "Gefühlen" stehen. Das wirkt auf andere sehr verkrampft und nicht authentisch. Ich wollte auch nicht mit einem passiven, ja emotional leeren Menschen anbahnen.Sorry für die direkten Worte, aber ich sehe dich vor mir, wie du alles hinnimst, um bloß nicht etwas falsch zu machen. Das wirkt leer und trist auf mich. Du hast alle Rechte deinen Gefühlen Luft zu machen. Gib doch mal jedem dieser Männer ein ordentliches Feedback. Ein Feedback für Menschen mit denen DU  n i c h t  zusammen sein willst, ein Feedback für den Lügner und Betrüger. Du bist kein Opfer, du machst dich zum Opfer, weil du dein Befinden, deine Bedürfnisse, deine Liebesbeziehung von jedem x-beliebiegen Kerl, der daher kommt abhängig machst. Du erscheinst mir kein bisschen wählerisch dadurch. Stelle dir doch einmal vor, die Wahrscheinlichkeit, dass du die meisten dieser Männer bei näherem Kennenlernen von dir aus ablehnen würdest, ist sehr groß.

Bitte lerne dich aus der Opferrolle zu befreien. Hole dir Lesestoff zum Thema Selbstbewusssein, Liebe, Beziehung und
Wahrnehmung. Anderenfalls wird dich schon ein Typ Mann finden und an sich binden,wie er sich das für sich selbst vorstellt, nicht wie du es vielleicht wünschen würdest.


 

Vielen Dank für deine Worte. Manchmal kann direktheit weh tun, aber sie öffnen einen auch die Augen. 
Du hast villt recht, nicht mal bei dem, der mich ein Jahr lang nur ausgenutzt, belogen und auch ein Stückchen betrogen hat, habe ich meine Meinung geäußert, ich hab es einfach stehen gelassen und nichts zu gesagt.
Danke, das du mir die Augen geöffnet hast, ich hab eigentlich nen großes Mundwerk, aber wenn mich einer verletzt, lass ich es einfach stehen und bin noch so naiv und antworte freundlich. 
Ich werd mir, deinen Ratschlag echt zu Herzen nehmen und einiges ändern. Danke 

Gefällt mir
Noch mehr Inspiration?
pinterest