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Forum / Liebe & Beziehung

Warum glauben Geliebte, dass die Männer sie lieben - weshalb glauben dies die Ehefrauen?

Letzte Nachricht: 17. Mai 2007 um 16:16
C
chelle_12488176
16.05.07 um 14:19

Ein Lügner und Betrüger liebt nur sich ganz alleine. Ein Mann, der eine Frau liebt, würde ihr niemals eine Ehefrau bzw. eine Geliebte antun wollen. Es handelt sich um Männer, die sich benehmen wie kleine Kinder, und meinen ALLES haben zu können. Sie sind nichts anderes als miese Feiglinge, die rücksichtslos auf die Gefühle von zwei anderen Menschen rumtrampeln.

Wieso sich um so einen Mann streiten? Meint die Geliebte, sie ist besser als die Ehefrau oder umgekehrt? Wieso bricht ein Dreieck oft auseinander, sobald die Geliebte oder die Ehefrau nicht mehr will?
Ganz einfach: Ehefrau und Geliebte ergänzen sich für den Mann. Fällt eine Beziehung weg, hat auch die andere keinen Taug mehr. Wieso geschieht so häufig, dass die Ehefrau plötzlich wieder Interesse am Mann findet, sobald er eine Geliebte hat? Geht es da wirklich um Gefühle, oder vielmehr um einen Machtkampf? Wieso wollen viele Geliebte plötzlich den Mann nicht mehr, sobald er frei ist? Weil es auch nur um einen Machtkampf ging, wer den längeren Atem hat. Die wenigsten Geliebten bleiben dauerhaft mit dem Mann zusammen, sobald eine Trennung erfolgt ist. Laut Statistik gehen ca. 66 % der Ehen nach einem Seitensprung auseinander, allerdings meist erst wenn die Geliebte weg ist. Und laut Statistik bleiben nur ca. 2 % aller Exgeliebten mit dem Mann auf Dauer zusammen. Es ist ein Spiel, in dem es NUR Verlierer geben kann.

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A
an0N_1194588899z
16.05.07 um 15:00

GENAU!
Mein (eventuell Ex-)Liebhaber gibt das sogar offen zu.
Er will ALLES haben. Eine Frau, die ihm das Essen kocht, die Hemden bügelt, die Kinder hütet.
Und die andere, die für Höhepunkte (in jeder Hinsicht) sorgt.
Also, eine Basis und Action gleichzeitig, wofür eine einzige Frau wohl auf Dauer nicht geeignet ist.
Da ich meine Affäre begann, als ich selbst noch in einer Beziehung war, kann ich das sogar nachvollziehen.
Mein Liebhaber sorgte für Action, Aufregung, Spannung...
Und wenn ich nach Hause kam, war da jemand, der sich um meine schmutzige Wäsche kümmerte und mir zuhörte, wenn ich mich über meine Kollegen und Vorgesetzten auskotzte.
Perfekt! Nur eine Frau neigt weitaus schneller dazu, die Tatsache zu akzeptieren, dass auch der Alltag zu einer Beziehung gehört, den man nur dann mit einem Liebhaber erreichen kann, wenn man sich gegenseitig füreinander entscheidet.

Mein Liebhaber fasste die Idealvorstellung ein einziges Mal in Worte:
"Ich will Dich und meine Kinder. Könnte meine Frau nur gehen und Du ihren Platz einnehmen."
Harte Worte, aber letztendlich ging es darum, ALLES haben zu wollen.

Ja, klar, MACHT! Verletzter Stolz. Wie auch immer. Es geht letztendlich nur darum.
Auch für die Geliebte, denn für viele ist es zu Beginn sicher eine sportliche Herausforderung, einen gebundenen Mann zu erobern (was allerdings nicht wirklich eine Herausforderung ist...).
Mein Liebhaber sagte immer, dass seine Frau wohl alles hinnehmen würde, solange sein Gehalt monatlich auf ihrem gemeinsamen Konto eingeht. Ja, das werfe ich den Ehefrauen vor, ich war selbst einmal eine. Man bemüht sich irgendwann nicht mehr. Man denkt, nun sei alles "in trockenen Tüchern". Und dadurch nimmt man sich viel, vor allem das Interesse am Partner und das Interesse für des Partners.

Ehrlich, ich will meinen Liebhaber GANZ FÜR MICH - noch immer. Ich weiß, dass er nicht der Prinz auf dem weißen Pferd ist. Aber es kränkt mich ungemein, dass er nicht bereit ist, ALLES für mich zu opfern. Wenn ich seine Traumfrau wäre, so wie er es sagt, müsste er es tun. Also, nagt es an mir, dass er mich nicht ganz haben will.

Ein interessantes Thema. Ich stimme Dir völlig zu, augenstern5.

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I
ieuan_12535603
16.05.07 um 15:22

Jeder mensch
auf erden möchte einfach nur geliebt werden. erst ist es die elternliebe, um die die geschwister buhlen, dann ist es die liebe unter freunden, schließlich unter partnern.

und KEINER erkennt gerne, dass er nicht geliebt wird! vor langen langen jahren hat mich eine ex mal betrogen. und obwohl ALLE anzeichen dafür sprachen habe ich meine augen feste zugemacht und nur das gesehen was ich sehen wollte. ich habe verdrängt. irgendwann ging das nicht mehr und die dinge kamen auf den tisch. und selbst dann hab ich mir immer noch gewünscht dass das alles nur ein böser traum ist und ich aufwache. und ich habe IHN gehasst und verantwortlich gemacht....ich wachte erst auf als sie weg war.

ich glaube es liegt einfach nur dran dass die menschen liebebedürftig sind. manche reden sich noch so sehr ein, blendend mit sich alleine klar zu kommen, aber tief drinnen wünschen sie sich auch nichts weiter als geliebt zu werden und für diesen menschen einzigartig zu sein. und das ist auch gut so! liebe ist das intensivste gefühl auf erden, mit höhen und tiefen. und das muss man einfach leben

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G
gwen_11923385
16.05.07 um 15:28
In Antwort auf an0N_1194588899z

GENAU!
Mein (eventuell Ex-)Liebhaber gibt das sogar offen zu.
Er will ALLES haben. Eine Frau, die ihm das Essen kocht, die Hemden bügelt, die Kinder hütet.
Und die andere, die für Höhepunkte (in jeder Hinsicht) sorgt.
Also, eine Basis und Action gleichzeitig, wofür eine einzige Frau wohl auf Dauer nicht geeignet ist.
Da ich meine Affäre begann, als ich selbst noch in einer Beziehung war, kann ich das sogar nachvollziehen.
Mein Liebhaber sorgte für Action, Aufregung, Spannung...
Und wenn ich nach Hause kam, war da jemand, der sich um meine schmutzige Wäsche kümmerte und mir zuhörte, wenn ich mich über meine Kollegen und Vorgesetzten auskotzte.
Perfekt! Nur eine Frau neigt weitaus schneller dazu, die Tatsache zu akzeptieren, dass auch der Alltag zu einer Beziehung gehört, den man nur dann mit einem Liebhaber erreichen kann, wenn man sich gegenseitig füreinander entscheidet.

Mein Liebhaber fasste die Idealvorstellung ein einziges Mal in Worte:
"Ich will Dich und meine Kinder. Könnte meine Frau nur gehen und Du ihren Platz einnehmen."
Harte Worte, aber letztendlich ging es darum, ALLES haben zu wollen.

Ja, klar, MACHT! Verletzter Stolz. Wie auch immer. Es geht letztendlich nur darum.
Auch für die Geliebte, denn für viele ist es zu Beginn sicher eine sportliche Herausforderung, einen gebundenen Mann zu erobern (was allerdings nicht wirklich eine Herausforderung ist...).
Mein Liebhaber sagte immer, dass seine Frau wohl alles hinnehmen würde, solange sein Gehalt monatlich auf ihrem gemeinsamen Konto eingeht. Ja, das werfe ich den Ehefrauen vor, ich war selbst einmal eine. Man bemüht sich irgendwann nicht mehr. Man denkt, nun sei alles "in trockenen Tüchern". Und dadurch nimmt man sich viel, vor allem das Interesse am Partner und das Interesse für des Partners.

Ehrlich, ich will meinen Liebhaber GANZ FÜR MICH - noch immer. Ich weiß, dass er nicht der Prinz auf dem weißen Pferd ist. Aber es kränkt mich ungemein, dass er nicht bereit ist, ALLES für mich zu opfern. Wenn ich seine Traumfrau wäre, so wie er es sagt, müsste er es tun. Also, nagt es an mir, dass er mich nicht ganz haben will.

Ein interessantes Thema. Ich stimme Dir völlig zu, augenstern5.

Hallo ribana
stimme Dir völlig zu! Die Worte Deines Liebhabers sind die gleichen wie des meinen... In Deinen letzten Sätzen sprichst du mir aus der Seele... wenn ich schon die Traumfrau bin, die er will, warum trennt er sich dann nicht?! Das tut so weh...

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M
myf_11895328
16.05.07 um 15:42
In Antwort auf gwen_11923385

Hallo ribana
stimme Dir völlig zu! Die Worte Deines Liebhabers sind die gleichen wie des meinen... In Deinen letzten Sätzen sprichst du mir aus der Seele... wenn ich schon die Traumfrau bin, die er will, warum trennt er sich dann nicht?! Das tut so weh...

Er geht nicht...
... weil die andere die Hälfte seines Gehaltes und seines Vermögens mitbekommen würde. Deshalb soll die Traumfrau die Traumfrau bleiben und die Realfrau bleibt halt die Realfrau.

Das ist aber doch clever von den Männern...

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M
myf_11895328
16.05.07 um 15:51
In Antwort auf an0N_1194588899z

GENAU!
Mein (eventuell Ex-)Liebhaber gibt das sogar offen zu.
Er will ALLES haben. Eine Frau, die ihm das Essen kocht, die Hemden bügelt, die Kinder hütet.
Und die andere, die für Höhepunkte (in jeder Hinsicht) sorgt.
Also, eine Basis und Action gleichzeitig, wofür eine einzige Frau wohl auf Dauer nicht geeignet ist.
Da ich meine Affäre begann, als ich selbst noch in einer Beziehung war, kann ich das sogar nachvollziehen.
Mein Liebhaber sorgte für Action, Aufregung, Spannung...
Und wenn ich nach Hause kam, war da jemand, der sich um meine schmutzige Wäsche kümmerte und mir zuhörte, wenn ich mich über meine Kollegen und Vorgesetzten auskotzte.
Perfekt! Nur eine Frau neigt weitaus schneller dazu, die Tatsache zu akzeptieren, dass auch der Alltag zu einer Beziehung gehört, den man nur dann mit einem Liebhaber erreichen kann, wenn man sich gegenseitig füreinander entscheidet.

Mein Liebhaber fasste die Idealvorstellung ein einziges Mal in Worte:
"Ich will Dich und meine Kinder. Könnte meine Frau nur gehen und Du ihren Platz einnehmen."
Harte Worte, aber letztendlich ging es darum, ALLES haben zu wollen.

Ja, klar, MACHT! Verletzter Stolz. Wie auch immer. Es geht letztendlich nur darum.
Auch für die Geliebte, denn für viele ist es zu Beginn sicher eine sportliche Herausforderung, einen gebundenen Mann zu erobern (was allerdings nicht wirklich eine Herausforderung ist...).
Mein Liebhaber sagte immer, dass seine Frau wohl alles hinnehmen würde, solange sein Gehalt monatlich auf ihrem gemeinsamen Konto eingeht. Ja, das werfe ich den Ehefrauen vor, ich war selbst einmal eine. Man bemüht sich irgendwann nicht mehr. Man denkt, nun sei alles "in trockenen Tüchern". Und dadurch nimmt man sich viel, vor allem das Interesse am Partner und das Interesse für des Partners.

Ehrlich, ich will meinen Liebhaber GANZ FÜR MICH - noch immer. Ich weiß, dass er nicht der Prinz auf dem weißen Pferd ist. Aber es kränkt mich ungemein, dass er nicht bereit ist, ALLES für mich zu opfern. Wenn ich seine Traumfrau wäre, so wie er es sagt, müsste er es tun. Also, nagt es an mir, dass er mich nicht ganz haben will.

Ein interessantes Thema. Ich stimme Dir völlig zu, augenstern5.

Hallo Ribanna...
... schau, Du schreibst heute um 15:00 Uhr, er sei Dein (eventuell Ex-)Liebhaber. Vor 1 1/2 Stunden hast Du in einem Thread weiter unten geschrieben, Du wüsstest nun, dass alles keinen Sinn hat.

Siehst Du die Inkonsequenz?

Es ist genau DIESE Inkonsequenz, die ich den Frauen zum Vorwurf mache... Es scheint, wir Frauen (die allermeisten) können unsere Entscheidungen nicht gut genug durchsetzen und fallen immer und immer wieder zurück in diese blöde Rolle des Nachgebens.

Wenn wir wirklich erfolgreich sein wollen, müssen wir schnellstens lernen, 'Schluss-aus-Ende' nicht nur zu reden - sondern auch zu praktizieren.






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A
an0N_1194588899z
16.05.07 um 16:20
In Antwort auf myf_11895328

Er geht nicht...
... weil die andere die Hälfte seines Gehaltes und seines Vermögens mitbekommen würde. Deshalb soll die Traumfrau die Traumfrau bleiben und die Realfrau bleibt halt die Realfrau.

Das ist aber doch clever von den Männern...

Ja!
Stimmt, Michael, jeder will geliebt werden. Aber diese Liebe darf nicht auf zwei Personen verteilt werden... Ich glaube, jeder von uns hat das Recht, jemanden für sich zu haben. Nur für sich. Das haben weder betrogene Frauen noch die Geliebte. Aber die Geliebte hat wenigstens die Wahl, die Frau weiß ja oft zu Beginn nichts von der Konkurrenz.

Mein Liebhaber war sich immer sicher, dass seine Frau recht schnell ahnte, dass es da eine andere gibt. Doch nach elf Jahren Ehe ist man erpressbar geworden. Das hängt nicht damit zusammen, dass sie eine Frau ist, sondern diejenige in der Beziehung, die vom Partner abhängig ist - primär finanziell, was unsere Gesellschaft so erzwingt. Ist eine Frau deshalb schwach, weil sie den gesellschaftlichen Abstieg nach einer Trennung fürchtet, selbst wenn sie so offensichtlich gekränkt wurde?

Anne, ich sehe es eher so, dass ihm IMMERHIN noch die Hälfte seines Gehaltes bleibt.
Der Vater meines Liebhabers hat seine Familie damals zum etwa gleichen Zeitpunkt verlassen, auf das Alter der Kinder bezogen. ER hat sich nie wieder um seine Familie gekümmert. Trotzdem sind seine Kinder erfolgreiche und zufriedene Menschen geworden. Mein Liebhaber sagt, er war seinem Vater nicht böse gewesen, weil er gegangen ist, weil die Ehe alles andere als glücklich war und eine Belastung für die Kinder. Schlimmer fand er es, dass er für eine und mit einer Frau ging, die nicht viel besser als seine eigene Mutter war... Hart, oder?
Vielleicht hängt es auch damit zusammen, dass MEIN Liebhaber nicht geht, denn er will nicht den "Fehler" seines Vaters wiederholen. Obwohl seine Kinder abgesichert wären, da er mehr als genug verdient und wir selbst mit der Hälfte seines Gehaltes ein gutes Leben führen könnten.


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C
chelle_12488176
17.05.07 um 12:48

Vanilla
Das ist von Fall zu Fall unterschiedlich. Bei manchen Ehefrauen handelt es sich um einen Machtkampf. Im Prinzip wollen sie die Männer längst nicht mehr, dann kommt eine Geliebte, dann folgt der Machtkampf, den sie gewinnt und wenn die Geliebte "erledigt" ist, ist die Ehefrau auch weg.

Dann gibt es Ehefrauen, die ihre Männer trotz des Seitensprungs noch lieben, aufrichtig um ihn kämpfen, dann, wenn der "Streßfaktor Geliebte" weg ist, merken, dass die Verletzungen und das mißbrauchte Vertrauen so groß ist und es einfach nicht mehr geht.

Dann bricht so eine Ehe wegen der Affäre auseinander und weder die Geliebte hat ihn noch die Ehefrau.

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C
chelle_12488176
17.05.07 um 12:55

Also ich wäre da noch lieber der Hund
- obwohl ich darauf auch nicht scharf wäre.

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C
chelle_12488176
17.05.07 um 16:16

Das ist ganz unterschiedlich...
es gibt solche Fälle und es gibt solche Fälle. Du hast mal geschrieben, dass dein Ex-Lover schon viele Geliebte hatte. Ich denke, dass es für diese Ehefrau kein Grund ist, sich wegen einer Affäre zu trennen. Sie wird das nicht mal ernst nehmen..... Tatsache ist: 40 % aller Ehen werden wieder geschieden. Sicher gibt es neben dem Fremdgehen noch genug andere Gründe, aber ich denke, dass viele Ehen an einem Seitensprung scheitern.

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