Home / Forum / Liebe & Beziehung / Warum gehen so viele Männer fremd ?

Warum gehen so viele Männer fremd ?

15. Dezember 2018 um 8:03

Diese Frage beschäftigt mich seit ein paar Tagen .
dazu muss ich sagen mein Vater ist meiner Mutter mehrfach fremdgegangen . Nach deren Scheidung hat er nochmal neu geheiratet , dieser Frau ist er auch wieder fremdgegangen .
in meinem Freundeskreis sind aktuell 2 Mädels die von ihren Freund betrogen wurden und sich demnach getrennt haben .

gstern hatte mein Freund mit dem ich 5 Jahre zusammen bin Weihnachtsfeier . Heute erzählte er mir das 2 seiner Arbeitskollegen betrunken etwas mit anderen Arbeitskolleginnen angefangen hätten . BEIDE in einer Beziehung . Der eine hat sogar Kinder ..
mein Freund sagte die beiden seien bestimmt unglücklich zuhause in der Beziehung 🙄😖

ich verstehe einfach nicht warum es für Männer oft so einfach ist alles aufs Spiel zu setzen nur für sex ? Sobald Probleme zuhause sind sind Männer so anfällig für andere Frauen ??

mein Freund und ich hatten in den 5 Jahren auch mal kleine Krisen in denen es schwierig war .. nun denke ich schon mal darüber nach ob er auch schon mal überlegt hat fremdzugehen ?


JA ich weiß , man muss vertrauen . Aber im Moment sind so viele Frauen in meinem Umfeld vom Fremdgehern betroffen .. und alle diese Frauen hätte ihren Partner das Niee zugetraut .

warum setzen Männer so leicht ihre Familie aufs Spiel ?

Mehr lesen

Top 3 Antworten

17. Dezember 2018 um 1:33

Weil sie begehrt werden wollen und begehren wollen. Und beides funktioniert mit längeren Partnern oft nur noch eingeschränkt - teilweise aus biologischen Gründen, die zu überkommen ein gehöriges Kunststück ist, und teilweise weil gerade Frauen ganz gerne viel zu wenig oder gar keinen Bock auf Sex mehr haben.

Und inwieweit die Formel "Fremdgehen=Familieaufsspielsetzen" gilt, darf man durchaus als diskussionswürdig ansehen, denn das gilt ja schließlich nur, wenn gleichzeitig die Regel gilt "Fremgehen=unverzeihlich" und letztere hat ja nun in diesem Falle die Frau in der Hand.

Einzig Krankheiten sind ein ernsthaftes Problem.

Ein moralisches der Kategorie "unverzeihlich" ist Einbildung. Ich habe mal eine äußerst interessante Autobiographie gelesen, wo derjenige schrieb, daß er von vielen Frauen gehört hat, die ihr Nichtverzeihen von Fremdgehen des Mannes ein paar Jahre später bitterlich bereut haben. Der Autor entstammte zwar einer anderen Generation, damals ging sowas schneller mit sozialem Abstieg einher - aber nicht alle haben es nur deshalb bereut. Es kam schlichtweg kein besserer Mann hinterher.

Männer sind - wie oben schon erwähnt - in ihrer ganzen Anlage als Samenschleuder konstruiert und daran können sie nur sehr begrenzt etwas ändern. Bei manchen ist die Bindung an die Partnerin so extrem, daß dieser Aspekt sich irgendwie verflüchtigt, bei vielen aber nicht, bzw. der Aspekt ist bei denen halt extrem stark ausgeprägt.

Coolidge-Experiment: Man setze einem Rattenmännchen eine Rattendame in den Käfig. Das Männchen kopuliert sofort mit der Rättin. Danach hat der Rattrich wohl für längere Zeit keinen Bock mehr auf die Rättin. Bekommt er jedoch eine neue Partnerin in den Käfig gesetzt, ist die Lust sofort zurück und das funktioniert wohl auch vielfach hintereinander.

Nun ist das humane Männchen schon unwesentlich weiterentwickelt als der Ratterich - aber das Grundprinzip hat die Natur schon beibehalten. "Neu" ist interessant und biologisch sinnvoll, alt eher weniger. Sorry. Ist nicht nett. Aber eben Biologie und die hat es nicht so mit der Nettiquette und der Geschlechtergerechtigkeit und so.

Wie hier mancher schon schrieb, soll es den Coolidge-Effekt auch beim humanen Weibchen geben. Gleichwohl ich annehmen möchte, daß Fremdgehen trotzdem bei den Männern deutlich ausgeprägter ist, weil ihre Sexualität einfach ausgeprägter oft ist.

Kurz: Wer sich ein humanes Männchen halten will, sollte wissen, was seine biologischen Randbedingungen sind und dieses wohl mehrheitlich als negativ empfundene Verhalten mit erwünschtem positiven Verhalten in Bezug setzen und im Gesamturteil ist das betreffende Individuum dann vielleicht gar nicht mal das schlechteste.

Ganz im Ernst: Monogamie ist zu einem gewissen Grade unnatürlich für so komplexe Lebewesen wie den Menschen und daß nicht permanent fremdgegangen wird, obwohl das biologisch ganz heftig so angelegt ist, ist schon ein mittelschweres Wunder. Daß dieses nicht immer wirkt, damit sollte man am besten umgehen lernen oder eben das Risiko eingehen, mit dem nächsten Exemplar irgendwann denselben Reinfall zu erleben.

Am meisten kann Frau gegen Fremdgehen tun, dadurch, daß Männer (da unterscheiden sie sich von Ratten dann doch deutlich) auch von der eigenen Frau recht ordentlich sexuell zu befriedigen sind, vorausgesetzt, diese wollen sich in dieser Kunst üben, was manche ganz vorzüglich tun, andere aber als größte Schweinerei ihres Lebens mit allen Fasern ihres Seins ablehnen.

Erstere haben statistisch gesehen deutlich weniger Probleme mit dem Fremdgehen, letztere entsprechend deutlich mehr. Grob geschätzt würde ich so auf ungefähr 100% tippen bei letzterer Spezies.

Ungefähr so sollte sich das verhalten.

15 LikesGefällt mir

15. Dezember 2018 um 8:30
In Antwort auf user280121

Diese Frage beschäftigt mich seit ein paar Tagen .
dazu muss ich sagen mein Vater ist meiner Mutter mehrfach fremdgegangen . Nach deren Scheidung hat er nochmal neu geheiratet , dieser Frau ist er auch wieder fremdgegangen .
in meinem Freundeskreis sind aktuell 2 Mädels die von ihren Freund betrogen wurden und sich demnach getrennt haben .

gstern hatte mein Freund mit dem ich 5 Jahre zusammen bin Weihnachtsfeier . Heute erzählte er mir das 2 seiner Arbeitskollegen betrunken etwas mit anderen Arbeitskolleginnen angefangen hätten . BEIDE in einer Beziehung . Der eine hat sogar Kinder ..
mein Freund sagte die beiden seien bestimmt unglücklich zuhause in der Beziehung 🙄😖

ich verstehe einfach nicht warum es für Männer oft so einfach ist alles aufs Spiel zu setzen nur für sex ? Sobald Probleme zuhause sind sind Männer so anfällig für andere Frauen ??

mein Freund und ich hatten in den 5 Jahren auch mal kleine Krisen in denen es schwierig war .. nun denke ich schon mal darüber nach ob er auch schon mal überlegt hat fremdzugehen ?


JA ich weiß , man muss vertrauen . Aber im Moment sind so viele Frauen in meinem Umfeld vom Fremdgehern betroffen .. und alle diese Frauen hätte ihren Partner das Niee zugetraut .

warum setzen Männer so leicht ihre Familie aufs Spiel ? 
 

Es ist einfach irgendwie Biologie..Der Mensch ist von natur aus an Neuem und Spannendem interessiert, also auch am anderen Geschlecht...Es war immer so, dass es eher polygam lief in frühen Jahren...Aber irgendwann kam die Idee der Exklusitität und Monogamie auf und dazu der Druck der Gesellschaft, so zu leben...Normal liegt es in der Natur des Menschen, sich zu verbreiten und seine guten Gene weiterzugeben...Das unterdrücken wir nun weitesgehend durch Regeln und Selbstbeherrschung...Einigen gelingt das besser, einigen schlechter...Es ist wahrscheinlich weniger unnormal, als es sich anfühlt..Und auch Frauen suchen immer den perfekten Partner, der sie optimal beschützt und ihr ein gutes Gefühl gibt...Wenn der Partner das nicht mehr schafft, wird auch sie sich umsehen...Alles irgendwie im Rahmen...der einzige Fehler ist, dass man nicht vorher offiziell das Problem kommuniziert, Schluss macht und dann neu startet...Stattdessen will man kein Risiko, sich nicht entscheiden müssen, keinen Ärger riskieren...Das ist der Punkt, den auch ich falsch finde...

7 LikesGefällt mir

25. Dezember 2018 um 19:31
In Antwort auf nebubuu

Möglich. Frauen sind in der Hinsicht aber geschickter und die dunkekziffer ist auf ihrer Seite. Ebenso wechseln Frauen gerne warm. Zähle ich dazu. 

Ich stütze mich nur auf die Erfahrungen im Familien sowie Freundeskreis. Passieren kann es aber tatsächlich fast jedem. Für mich ist das eine Charakter Sache. Ziehe eine Trennung oder beziehungs pause vor. Klar im Kopf werden und dann schaut man ob es was zu retten gibt. 

 

Männer wechseln genauso gerne warm.

5 LikesGefällt mir

15. Dezember 2018 um 8:13
In Antwort auf user280121

Diese Frage beschäftigt mich seit ein paar Tagen .
dazu muss ich sagen mein Vater ist meiner Mutter mehrfach fremdgegangen . Nach deren Scheidung hat er nochmal neu geheiratet , dieser Frau ist er auch wieder fremdgegangen .
in meinem Freundeskreis sind aktuell 2 Mädels die von ihren Freund betrogen wurden und sich demnach getrennt haben .

gstern hatte mein Freund mit dem ich 5 Jahre zusammen bin Weihnachtsfeier . Heute erzählte er mir das 2 seiner Arbeitskollegen betrunken etwas mit anderen Arbeitskolleginnen angefangen hätten . BEIDE in einer Beziehung . Der eine hat sogar Kinder ..
mein Freund sagte die beiden seien bestimmt unglücklich zuhause in der Beziehung 🙄😖

ich verstehe einfach nicht warum es für Männer oft so einfach ist alles aufs Spiel zu setzen nur für sex ? Sobald Probleme zuhause sind sind Männer so anfällig für andere Frauen ??

mein Freund und ich hatten in den 5 Jahren auch mal kleine Krisen in denen es schwierig war .. nun denke ich schon mal darüber nach ob er auch schon mal überlegt hat fremdzugehen ?


JA ich weiß , man muss vertrauen . Aber im Moment sind so viele Frauen in meinem Umfeld vom Fremdgehern betroffen .. und alle diese Frauen hätte ihren Partner das Niee zugetraut .

warum setzen Männer so leicht ihre Familie aufs Spiel ? 
 

So ein Thread war erst kürzlich hier gewesen mit einer ganz ähnlichen Ausgangsfrage.
Nicht nur Männer gehen fremd, das sollte man mal klar stellen.
Ich denke, dass oft eine günstige Gelegenheit ergriffen wird. Man schiebt mögliche Skrupel erst mal zur Seite. Vielleicht ist noch Alkohol mit im Spiel, der zusätzlich enthemmt (oder einem eine Ausrede bietet, dass man nicht Herr seiner Sinne war usw.). 
Sicher ist es auch nochmal etwas anderes, ob es ein einmaliger "Ausrutscher" war und dann nicht wieder vorgekommen ist (man also etwas daraus gelernt hat) oder ob jemand über einen längeren Zeitraum eine/n Geliebte/n hat.
Bei Deinem Vater scheint es eine "Charaktersache" zu sein. Er würde wahrscheinlich tendentiell jeder Partnerin irgendwann fremd gehen. Das bedeutet nicht, dass jeder so tickt.

4 LikesGefällt mir

15. Dezember 2018 um 8:30
In Antwort auf user280121

Diese Frage beschäftigt mich seit ein paar Tagen .
dazu muss ich sagen mein Vater ist meiner Mutter mehrfach fremdgegangen . Nach deren Scheidung hat er nochmal neu geheiratet , dieser Frau ist er auch wieder fremdgegangen .
in meinem Freundeskreis sind aktuell 2 Mädels die von ihren Freund betrogen wurden und sich demnach getrennt haben .

gstern hatte mein Freund mit dem ich 5 Jahre zusammen bin Weihnachtsfeier . Heute erzählte er mir das 2 seiner Arbeitskollegen betrunken etwas mit anderen Arbeitskolleginnen angefangen hätten . BEIDE in einer Beziehung . Der eine hat sogar Kinder ..
mein Freund sagte die beiden seien bestimmt unglücklich zuhause in der Beziehung 🙄😖

ich verstehe einfach nicht warum es für Männer oft so einfach ist alles aufs Spiel zu setzen nur für sex ? Sobald Probleme zuhause sind sind Männer so anfällig für andere Frauen ??

mein Freund und ich hatten in den 5 Jahren auch mal kleine Krisen in denen es schwierig war .. nun denke ich schon mal darüber nach ob er auch schon mal überlegt hat fremdzugehen ?


JA ich weiß , man muss vertrauen . Aber im Moment sind so viele Frauen in meinem Umfeld vom Fremdgehern betroffen .. und alle diese Frauen hätte ihren Partner das Niee zugetraut .

warum setzen Männer so leicht ihre Familie aufs Spiel ? 
 

Es ist einfach irgendwie Biologie..Der Mensch ist von natur aus an Neuem und Spannendem interessiert, also auch am anderen Geschlecht...Es war immer so, dass es eher polygam lief in frühen Jahren...Aber irgendwann kam die Idee der Exklusitität und Monogamie auf und dazu der Druck der Gesellschaft, so zu leben...Normal liegt es in der Natur des Menschen, sich zu verbreiten und seine guten Gene weiterzugeben...Das unterdrücken wir nun weitesgehend durch Regeln und Selbstbeherrschung...Einigen gelingt das besser, einigen schlechter...Es ist wahrscheinlich weniger unnormal, als es sich anfühlt..Und auch Frauen suchen immer den perfekten Partner, der sie optimal beschützt und ihr ein gutes Gefühl gibt...Wenn der Partner das nicht mehr schafft, wird auch sie sich umsehen...Alles irgendwie im Rahmen...der einzige Fehler ist, dass man nicht vorher offiziell das Problem kommuniziert, Schluss macht und dann neu startet...Stattdessen will man kein Risiko, sich nicht entscheiden müssen, keinen Ärger riskieren...Das ist der Punkt, den auch ich falsch finde...

7 LikesGefällt mir

15. Dezember 2018 um 10:20
In Antwort auf user280121

Diese Frage beschäftigt mich seit ein paar Tagen .
dazu muss ich sagen mein Vater ist meiner Mutter mehrfach fremdgegangen . Nach deren Scheidung hat er nochmal neu geheiratet , dieser Frau ist er auch wieder fremdgegangen .
in meinem Freundeskreis sind aktuell 2 Mädels die von ihren Freund betrogen wurden und sich demnach getrennt haben .

gstern hatte mein Freund mit dem ich 5 Jahre zusammen bin Weihnachtsfeier . Heute erzählte er mir das 2 seiner Arbeitskollegen betrunken etwas mit anderen Arbeitskolleginnen angefangen hätten . BEIDE in einer Beziehung . Der eine hat sogar Kinder ..
mein Freund sagte die beiden seien bestimmt unglücklich zuhause in der Beziehung 🙄😖

ich verstehe einfach nicht warum es für Männer oft so einfach ist alles aufs Spiel zu setzen nur für sex ? Sobald Probleme zuhause sind sind Männer so anfällig für andere Frauen ??

mein Freund und ich hatten in den 5 Jahren auch mal kleine Krisen in denen es schwierig war .. nun denke ich schon mal darüber nach ob er auch schon mal überlegt hat fremdzugehen ?


JA ich weiß , man muss vertrauen . Aber im Moment sind so viele Frauen in meinem Umfeld vom Fremdgehern betroffen .. und alle diese Frauen hätte ihren Partner das Niee zugetraut .

warum setzen Männer so leicht ihre Familie aufs Spiel ? 
 

aber bei deinem Partner gabs ja auch schon 2 mal Gerüchte dass er mit einer Kollegin was am laufen hat....

1 LikesGefällt mir

16. Dezember 2018 um 16:26

Ja, Frauen sind nur cleverer und lassen sich nicht so schnell erwischen. Ich hingegen verabscheue es. Fremdgehen hat nix mit Liebe zu tun und wer aufrichtig liebt, geht auch nicht fremd. Es ist niederstes, egoistisches Primatenverhalten. Den, diejenige zu belügen, mit dem man Hazs, Hund, Kinder teilt. Fremdgænger wissen nicht was sie haben und riskieren das werbollste was ein Mensch haben kann, nämlich eine Person, die aufrichtig vertraut zu verlieren. 

5 LikesGefällt mir

17. Dezember 2018 um 1:33

Weil sie begehrt werden wollen und begehren wollen. Und beides funktioniert mit längeren Partnern oft nur noch eingeschränkt - teilweise aus biologischen Gründen, die zu überkommen ein gehöriges Kunststück ist, und teilweise weil gerade Frauen ganz gerne viel zu wenig oder gar keinen Bock auf Sex mehr haben.

Und inwieweit die Formel "Fremdgehen=Familieaufsspielsetzen" gilt, darf man durchaus als diskussionswürdig ansehen, denn das gilt ja schließlich nur, wenn gleichzeitig die Regel gilt "Fremgehen=unverzeihlich" und letztere hat ja nun in diesem Falle die Frau in der Hand.

Einzig Krankheiten sind ein ernsthaftes Problem.

Ein moralisches der Kategorie "unverzeihlich" ist Einbildung. Ich habe mal eine äußerst interessante Autobiographie gelesen, wo derjenige schrieb, daß er von vielen Frauen gehört hat, die ihr Nichtverzeihen von Fremdgehen des Mannes ein paar Jahre später bitterlich bereut haben. Der Autor entstammte zwar einer anderen Generation, damals ging sowas schneller mit sozialem Abstieg einher - aber nicht alle haben es nur deshalb bereut. Es kam schlichtweg kein besserer Mann hinterher.

Männer sind - wie oben schon erwähnt - in ihrer ganzen Anlage als Samenschleuder konstruiert und daran können sie nur sehr begrenzt etwas ändern. Bei manchen ist die Bindung an die Partnerin so extrem, daß dieser Aspekt sich irgendwie verflüchtigt, bei vielen aber nicht, bzw. der Aspekt ist bei denen halt extrem stark ausgeprägt.

Coolidge-Experiment: Man setze einem Rattenmännchen eine Rattendame in den Käfig. Das Männchen kopuliert sofort mit der Rättin. Danach hat der Rattrich wohl für längere Zeit keinen Bock mehr auf die Rättin. Bekommt er jedoch eine neue Partnerin in den Käfig gesetzt, ist die Lust sofort zurück und das funktioniert wohl auch vielfach hintereinander.

Nun ist das humane Männchen schon unwesentlich weiterentwickelt als der Ratterich - aber das Grundprinzip hat die Natur schon beibehalten. "Neu" ist interessant und biologisch sinnvoll, alt eher weniger. Sorry. Ist nicht nett. Aber eben Biologie und die hat es nicht so mit der Nettiquette und der Geschlechtergerechtigkeit und so.

Wie hier mancher schon schrieb, soll es den Coolidge-Effekt auch beim humanen Weibchen geben. Gleichwohl ich annehmen möchte, daß Fremdgehen trotzdem bei den Männern deutlich ausgeprägter ist, weil ihre Sexualität einfach ausgeprägter oft ist.

Kurz: Wer sich ein humanes Männchen halten will, sollte wissen, was seine biologischen Randbedingungen sind und dieses wohl mehrheitlich als negativ empfundene Verhalten mit erwünschtem positiven Verhalten in Bezug setzen und im Gesamturteil ist das betreffende Individuum dann vielleicht gar nicht mal das schlechteste.

Ganz im Ernst: Monogamie ist zu einem gewissen Grade unnatürlich für so komplexe Lebewesen wie den Menschen und daß nicht permanent fremdgegangen wird, obwohl das biologisch ganz heftig so angelegt ist, ist schon ein mittelschweres Wunder. Daß dieses nicht immer wirkt, damit sollte man am besten umgehen lernen oder eben das Risiko eingehen, mit dem nächsten Exemplar irgendwann denselben Reinfall zu erleben.

Am meisten kann Frau gegen Fremdgehen tun, dadurch, daß Männer (da unterscheiden sie sich von Ratten dann doch deutlich) auch von der eigenen Frau recht ordentlich sexuell zu befriedigen sind, vorausgesetzt, diese wollen sich in dieser Kunst üben, was manche ganz vorzüglich tun, andere aber als größte Schweinerei ihres Lebens mit allen Fasern ihres Seins ablehnen.

Erstere haben statistisch gesehen deutlich weniger Probleme mit dem Fremdgehen, letztere entsprechend deutlich mehr. Grob geschätzt würde ich so auf ungefähr 100% tippen bei letzterer Spezies.

Ungefähr so sollte sich das verhalten.

15 LikesGefällt mir

17. Dezember 2018 um 4:16
In Antwort auf jassin76

Weil sie begehrt werden wollen und begehren wollen. Und beides funktioniert mit längeren Partnern oft nur noch eingeschränkt - teilweise aus biologischen Gründen, die zu überkommen ein gehöriges Kunststück ist, und teilweise weil gerade Frauen ganz gerne viel zu wenig oder gar keinen Bock auf Sex mehr haben.

Und inwieweit die Formel "Fremdgehen=Familieaufsspielsetzen" gilt, darf man durchaus als diskussionswürdig ansehen, denn das gilt ja schließlich nur, wenn gleichzeitig die Regel gilt "Fremgehen=unverzeihlich" und letztere hat ja nun in diesem Falle die Frau in der Hand.

Einzig Krankheiten sind ein ernsthaftes Problem.

Ein moralisches der Kategorie "unverzeihlich" ist Einbildung. Ich habe mal eine äußerst interessante Autobiographie gelesen, wo derjenige schrieb, daß er von vielen Frauen gehört hat, die ihr Nichtverzeihen von Fremdgehen des Mannes ein paar Jahre später bitterlich bereut haben. Der Autor entstammte zwar einer anderen Generation, damals ging sowas schneller mit sozialem Abstieg einher - aber nicht alle haben es nur deshalb bereut. Es kam schlichtweg kein besserer Mann hinterher.

Männer sind - wie oben schon erwähnt - in ihrer ganzen Anlage als Samenschleuder konstruiert und daran können sie nur sehr begrenzt etwas ändern. Bei manchen ist die Bindung an die Partnerin so extrem, daß dieser Aspekt sich irgendwie verflüchtigt, bei vielen aber nicht, bzw. der Aspekt ist bei denen halt extrem stark ausgeprägt.

Coolidge-Experiment: Man setze einem Rattenmännchen eine Rattendame in den Käfig. Das Männchen kopuliert sofort mit der Rättin. Danach hat der Rattrich wohl für längere Zeit keinen Bock mehr auf die Rättin. Bekommt er jedoch eine neue Partnerin in den Käfig gesetzt, ist die Lust sofort zurück und das funktioniert wohl auch vielfach hintereinander.

Nun ist das humane Männchen schon unwesentlich weiterentwickelt als der Ratterich - aber das Grundprinzip hat die Natur schon beibehalten. "Neu" ist interessant und biologisch sinnvoll, alt eher weniger. Sorry. Ist nicht nett. Aber eben Biologie und die hat es nicht so mit der Nettiquette und der Geschlechtergerechtigkeit und so.

Wie hier mancher schon schrieb, soll es den Coolidge-Effekt auch beim humanen Weibchen geben. Gleichwohl ich annehmen möchte, daß Fremdgehen trotzdem bei den Männern deutlich ausgeprägter ist, weil ihre Sexualität einfach ausgeprägter oft ist.

Kurz: Wer sich ein humanes Männchen halten will, sollte wissen, was seine biologischen Randbedingungen sind und dieses wohl mehrheitlich als negativ empfundene Verhalten mit erwünschtem positiven Verhalten in Bezug setzen und im Gesamturteil ist das betreffende Individuum dann vielleicht gar nicht mal das schlechteste.

Ganz im Ernst: Monogamie ist zu einem gewissen Grade unnatürlich für so komplexe Lebewesen wie den Menschen und daß nicht permanent fremdgegangen wird, obwohl das biologisch ganz heftig so angelegt ist, ist schon ein mittelschweres Wunder. Daß dieses nicht immer wirkt, damit sollte man am besten umgehen lernen oder eben das Risiko eingehen, mit dem nächsten Exemplar irgendwann denselben Reinfall zu erleben.

Am meisten kann Frau gegen Fremdgehen tun, dadurch, daß Männer (da unterscheiden sie sich von Ratten dann doch deutlich) auch von der eigenen Frau recht ordentlich sexuell zu befriedigen sind, vorausgesetzt, diese wollen sich in dieser Kunst üben, was manche ganz vorzüglich tun, andere aber als größte Schweinerei ihres Lebens mit allen Fasern ihres Seins ablehnen.

Erstere haben statistisch gesehen deutlich weniger Probleme mit dem Fremdgehen, letztere entsprechend deutlich mehr. Grob geschätzt würde ich so auf ungefähr 100% tippen bei letzterer Spezies.

Ungefähr so sollte sich das verhalten.

Dass Monogamie unnatürlich und beinahe unmöglich ist, dem will ich mal vehement widersprechen. Meine Partner, mit denen ich eine längere Beziehung hatte(mit dem jetzigen noch habe)waren alle aus eigenem Bedürfnis monogam und fanden nichts schlimmer als fremdv...
Es muss eben passen, gerade sexuell und der Rest natürlich auch. 
Viele sind einfach mit der falschen Partnerin (oder dem falschen Partner)zusammen.
 

5 LikesGefällt mir

17. Dezember 2018 um 5:05

Ich hatte weniger die Fälle gemeint, wo es funktioniert, Aasha.

Natürlich gibt es diese Fälle und absolut gesehen sind das ziemlich viele. Aber es gibt eben auch die anderen und die haben bei weitem nicht nur mit falschen Partnern zu tun. Es gibt zum Beispiel bisexuelle Menschen, die prinzipbedingt mindestens zwei Partner bräuchten, um "monogam" leben zu können, die in der Praxis also so eine Art fremdgehen müssen.

Wenn alles perfekt paßt, mag das das Ideal sein und aus solchen Verbindungen mag auch das Ideal des Nichtfremdgehens stammen. Aber das gilt so nicht für allen Menschen. Es gibt auch Swingerpaare und alles mögliche andere. Der Mensch hat schon auch eine polygame Seite und ich spreche da aus Erfahrung, die meines Erachtens nur teilweise mit den falschen Partnern zu tun hat, was hier aber zu weit führen würde und mir im Moment auch zu privat wäre.

Ja, es gibt hochgradig monogam veranlagte Menschen, egal ob das nun ihre Art aus genetischen Gründen ist oder wegen Erziehung und gesellschaftlicher Prägung und es gibt die anderen, für die reine Monogamie ein Problem ist und zwar selbst wenn sie einen wundervollen und sie sexuell toll versorgenden Partner haben.

Insofern hast Du recht - ich aber meines Erachtens auch. 

Die Ratte hat keine kulturelle Prägung und deshalb gibts bei der primär eine Ausprägung von sexuellem Verhalten - bei Menschen gibt es sehr viel mehr. Aber hier gings ja primär um die, die fremdgehen würden und nicht um die, die das sowieso nie täten, weil sie das für Sünde halten oder warum auch immer.

3 LikesGefällt mir

17. Dezember 2018 um 5:14
In Antwort auf jassin76

Ich hatte weniger die Fälle gemeint, wo es funktioniert, Aasha.

Natürlich gibt es diese Fälle und absolut gesehen sind das ziemlich viele. Aber es gibt eben auch die anderen und die haben bei weitem nicht nur mit falschen Partnern zu tun. Es gibt zum Beispiel bisexuelle Menschen, die prinzipbedingt mindestens zwei Partner bräuchten, um "monogam" leben zu können, die in der Praxis also so eine Art fremdgehen müssen.

Wenn alles perfekt paßt, mag das das Ideal sein und aus solchen Verbindungen mag auch das Ideal des Nichtfremdgehens stammen. Aber das gilt so nicht für allen Menschen. Es gibt auch Swingerpaare und alles mögliche andere. Der Mensch hat schon auch eine polygame Seite und ich spreche da aus Erfahrung, die meines Erachtens nur teilweise mit den falschen Partnern zu tun hat, was hier aber zu weit führen würde und mir im Moment auch zu privat wäre.

Ja, es gibt hochgradig monogam veranlagte Menschen, egal ob das nun ihre Art aus genetischen Gründen ist oder wegen Erziehung und gesellschaftlicher Prägung und es gibt die anderen, für die reine Monogamie ein Problem ist und zwar selbst wenn sie einen wundervollen und sie sexuell toll versorgenden Partner haben.

Insofern hast Du recht - ich aber meines Erachtens auch. 

Die Ratte hat keine kulturelle Prägung und deshalb gibts bei der primär eine Ausprägung von sexuellem Verhalten - bei Menschen gibt es sehr viel mehr. Aber hier gings ja primär um die, die fremdgehen würden und nicht um die, die das sowieso nie täten, weil sie das für Sünde halten oder warum auch immer.

Ja ok, aber die Ausgangsfrage war, warum so viele fremdgehen und das ist eben meine Ansicht dazu. Im großen und ganzen. Hatte jetzt einfach an "normale" Mann- Frau- Beziehungen gedacht, ohne bisexuell, polyamor usw.

1 LikesGefällt mir

17. Dezember 2018 um 6:42
In Antwort auf user280121

Diese Frage beschäftigt mich seit ein paar Tagen .
dazu muss ich sagen mein Vater ist meiner Mutter mehrfach fremdgegangen . Nach deren Scheidung hat er nochmal neu geheiratet , dieser Frau ist er auch wieder fremdgegangen .
in meinem Freundeskreis sind aktuell 2 Mädels die von ihren Freund betrogen wurden und sich demnach getrennt haben .

gstern hatte mein Freund mit dem ich 5 Jahre zusammen bin Weihnachtsfeier . Heute erzählte er mir das 2 seiner Arbeitskollegen betrunken etwas mit anderen Arbeitskolleginnen angefangen hätten . BEIDE in einer Beziehung . Der eine hat sogar Kinder ..
mein Freund sagte die beiden seien bestimmt unglücklich zuhause in der Beziehung 🙄😖

ich verstehe einfach nicht warum es für Männer oft so einfach ist alles aufs Spiel zu setzen nur für sex ? Sobald Probleme zuhause sind sind Männer so anfällig für andere Frauen ??

mein Freund und ich hatten in den 5 Jahren auch mal kleine Krisen in denen es schwierig war .. nun denke ich schon mal darüber nach ob er auch schon mal überlegt hat fremdzugehen ?


JA ich weiß , man muss vertrauen . Aber im Moment sind so viele Frauen in meinem Umfeld vom Fremdgehern betroffen .. und alle diese Frauen hätte ihren Partner das Niee zugetraut .

warum setzen Männer so leicht ihre Familie aufs Spiel ? 
 

Nahezu jeder 2. geht fremd, ob Männlein oder Weiblein. Weil Menschen wissentlich oder unwissentlich meinen es sich dadurch leichter/angenehmer machen zu können, schlussendlich sie sich das Leben jedoch erschweren...

Wenn man stets das andere Geschlecht unter Generalverdacht setzt, wird man den falschen Menschen anziehen oder ihn dorthin führen, wo er nie war oder hinwollte... 

4 LikesGefällt mir

17. Dezember 2018 um 6:48
In Antwort auf user280121

Diese Frage beschäftigt mich seit ein paar Tagen .
dazu muss ich sagen mein Vater ist meiner Mutter mehrfach fremdgegangen . Nach deren Scheidung hat er nochmal neu geheiratet , dieser Frau ist er auch wieder fremdgegangen .
in meinem Freundeskreis sind aktuell 2 Mädels die von ihren Freund betrogen wurden und sich demnach getrennt haben .

gstern hatte mein Freund mit dem ich 5 Jahre zusammen bin Weihnachtsfeier . Heute erzählte er mir das 2 seiner Arbeitskollegen betrunken etwas mit anderen Arbeitskolleginnen angefangen hätten . BEIDE in einer Beziehung . Der eine hat sogar Kinder ..
mein Freund sagte die beiden seien bestimmt unglücklich zuhause in der Beziehung 🙄😖

ich verstehe einfach nicht warum es für Männer oft so einfach ist alles aufs Spiel zu setzen nur für sex ? Sobald Probleme zuhause sind sind Männer so anfällig für andere Frauen ??

mein Freund und ich hatten in den 5 Jahren auch mal kleine Krisen in denen es schwierig war .. nun denke ich schon mal darüber nach ob er auch schon mal überlegt hat fremdzugehen ?


JA ich weiß , man muss vertrauen . Aber im Moment sind so viele Frauen in meinem Umfeld vom Fremdgehern betroffen .. und alle diese Frauen hätte ihren Partner das Niee zugetraut .

warum setzen Männer so leicht ihre Familie aufs Spiel ? 
 

Gute Frage. Ich denke beiderlei Geschlechter gehen gleich viel fremd, in deinem Falle kommt es dir natuerlich so vor also ob es immer die Maenner sind weil es Freundinnen aus deinem Umfeld betrifft.

"warum setzen Männer so leicht ihre Familie aufs Spiel ? "

Das frag ich mich auch immer. Entweder ich bin zufrieden in der Beziehung oder nicht aber dann mache ich Schluss mit allen Konsequenzen. Es kommt doch am Ende sowieso raus. Auch zwischen unzufrieden sein und gleich fremd gehen liegt eine Menge dazwischen. Ich frage mich immer ob die Betroffenen wirklich keine Veraenderung am Partner bemerken und so blind sind oder einfach die Beduerfnisse des Anderen ignorieren und sich in Sicherheit wiegen oder ueberhaupt noch miteinander reden. Fremd gehen bedeutet fuer mich das ich mit dem Sexleben nicht zufrieden bin und es mir woanders suche. Ueberhaupt diesen Schritt zu gehen und sich auf jemanden bei der Weihnachtsfeier einzulassen beispielsweise... da muss Zuhause schon so Einiges vorgefallen sein das einem alles komplett egal ist.
Vielleicht gibt es auch andere Gruende die ich jetzt nicht sehe aber das ist zumindest meine Auffassung davon. Wenn ich mir vorstelle das mein Partner kein sexuelles Interesse mehr haette dann versuche ich doch erstmal drueber zu reden, warum, wieso, etc. und eine Loesung zu finden, da waere jetzt nicht mein 1. Gedanke wen ich mich sofort an den Hals haengen koennte um meine Beduerfnisse zu befriedigen. Das finde ich ein wenig einfach & billig. Da weiss man dann schon wieviel der Rest der Beziehung Wert ist.
 

1 LikesGefällt mir

17. Dezember 2018 um 7:36

Männer und Frauen gehen im gleichen Ausmaß fremd, da habe ich bisher einiges an Studien zu gesehen, insofern relativiert sich das mit der Ausgangsfrage. Mensch geht fremd weil die harten Botenstoffe des sich verliebens ihm (fast) keine andere Wahl lassen. Betroffene beschreiben es wie einen Sog. In längeren Partnerschaften schaltet der Körper irgendwann vom "verliebt" Modus in den "Partnerschafts", da wird dann nicht mehr Endorphin und Dopamin im Übermaß ausgeschüttet, da ist eher das Oxytoxin, das sogenannte Bindungshormon, der Partnerschaftstragenden Botenstoff. Auch ganz angenehm, aber bei weitem nicht so stark spürbar. Da der Mensch von den Primaten nicht soooo weit weg ist, kommt es bei einer neuen Verliebtheit zu sehr starken Ausschüttungen von Botenstoffen die eine quasi weghauen. Das passiert auch, wenn die bestehende Partnerschaft eigentlich gut "funktioniert". <- dieses Wort nun ist der Knackpunkt. Irgendwann funktioniert man in einer solchen Partnerschaft nur noch. Mit Kindern geht das ganz schnell das der Alltag zum Lust- und Liebeskiller wird. Ohne passiert das auch, allerdings nicht so heftig. WEnn dann neue Reize von aussen kommen ist der Mensch einfach nicht in der Lage zu widerstehen, auch wenn er seinen langjährigen Partner wirklich liebt. Hier stechen die "Harten" Botenstoffe die schwächeren einfach aus... Und Zack... schon ist es passiert...

3 LikesGefällt mir

17. Dezember 2018 um 10:10
In Antwort auf user280121

Diese Frage beschäftigt mich seit ein paar Tagen .
dazu muss ich sagen mein Vater ist meiner Mutter mehrfach fremdgegangen . Nach deren Scheidung hat er nochmal neu geheiratet , dieser Frau ist er auch wieder fremdgegangen .
in meinem Freundeskreis sind aktuell 2 Mädels die von ihren Freund betrogen wurden und sich demnach getrennt haben .

gstern hatte mein Freund mit dem ich 5 Jahre zusammen bin Weihnachtsfeier . Heute erzählte er mir das 2 seiner Arbeitskollegen betrunken etwas mit anderen Arbeitskolleginnen angefangen hätten . BEIDE in einer Beziehung . Der eine hat sogar Kinder ..
mein Freund sagte die beiden seien bestimmt unglücklich zuhause in der Beziehung 🙄😖

ich verstehe einfach nicht warum es für Männer oft so einfach ist alles aufs Spiel zu setzen nur für sex ? Sobald Probleme zuhause sind sind Männer so anfällig für andere Frauen ??

mein Freund und ich hatten in den 5 Jahren auch mal kleine Krisen in denen es schwierig war .. nun denke ich schon mal darüber nach ob er auch schon mal überlegt hat fremdzugehen ?


JA ich weiß , man muss vertrauen . Aber im Moment sind so viele Frauen in meinem Umfeld vom Fremdgehern betroffen .. und alle diese Frauen hätte ihren Partner das Niee zugetraut .

warum setzen Männer so leicht ihre Familie aufs Spiel ? 
 

ich verstehe einfach nicht warum es für ">Männer oft so einfach ist alles aufs Spiel zu setzen nur für sex ?

Das wollen Männer normalerweise nicht. Der Hauptgrund ist, dass es sich um einseitige Beziehungen handelt, bei denen nur Frauen sich gebunden fühlen. Frauen, die auf Männer hören, wenn es um Sex geht. Sie sind dann durch ihre Gebundenheit nicht mehr in der Lage, ihren Sexpartnern Grenzen zu setzen. Sie rennen ihnen dann sogar nach und verhindern damit zusätzlich, dass Männer sich engagieren, sie schätzen und sich etwas von ihnen sagen lassen. 
Das lässt beide Partner unbefriedigt.

2 LikesGefällt mir

17. Dezember 2018 um 10:19
In Antwort auf jassin76

Weil sie begehrt werden wollen und begehren wollen. Und beides funktioniert mit längeren Partnern oft nur noch eingeschränkt - teilweise aus biologischen Gründen, die zu überkommen ein gehöriges Kunststück ist, und teilweise weil gerade Frauen ganz gerne viel zu wenig oder gar keinen Bock auf Sex mehr haben.

Und inwieweit die Formel "Fremdgehen=Familieaufsspielsetzen" gilt, darf man durchaus als diskussionswürdig ansehen, denn das gilt ja schließlich nur, wenn gleichzeitig die Regel gilt "Fremgehen=unverzeihlich" und letztere hat ja nun in diesem Falle die Frau in der Hand.

Einzig Krankheiten sind ein ernsthaftes Problem.

Ein moralisches der Kategorie "unverzeihlich" ist Einbildung. Ich habe mal eine äußerst interessante Autobiographie gelesen, wo derjenige schrieb, daß er von vielen Frauen gehört hat, die ihr Nichtverzeihen von Fremdgehen des Mannes ein paar Jahre später bitterlich bereut haben. Der Autor entstammte zwar einer anderen Generation, damals ging sowas schneller mit sozialem Abstieg einher - aber nicht alle haben es nur deshalb bereut. Es kam schlichtweg kein besserer Mann hinterher.

Männer sind - wie oben schon erwähnt - in ihrer ganzen Anlage als Samenschleuder konstruiert und daran können sie nur sehr begrenzt etwas ändern. Bei manchen ist die Bindung an die Partnerin so extrem, daß dieser Aspekt sich irgendwie verflüchtigt, bei vielen aber nicht, bzw. der Aspekt ist bei denen halt extrem stark ausgeprägt.

Coolidge-Experiment: Man setze einem Rattenmännchen eine Rattendame in den Käfig. Das Männchen kopuliert sofort mit der Rättin. Danach hat der Rattrich wohl für längere Zeit keinen Bock mehr auf die Rättin. Bekommt er jedoch eine neue Partnerin in den Käfig gesetzt, ist die Lust sofort zurück und das funktioniert wohl auch vielfach hintereinander.

Nun ist das humane Männchen schon unwesentlich weiterentwickelt als der Ratterich - aber das Grundprinzip hat die Natur schon beibehalten. "Neu" ist interessant und biologisch sinnvoll, alt eher weniger. Sorry. Ist nicht nett. Aber eben Biologie und die hat es nicht so mit der Nettiquette und der Geschlechtergerechtigkeit und so.

Wie hier mancher schon schrieb, soll es den Coolidge-Effekt auch beim humanen Weibchen geben. Gleichwohl ich annehmen möchte, daß Fremdgehen trotzdem bei den Männern deutlich ausgeprägter ist, weil ihre Sexualität einfach ausgeprägter oft ist.

Kurz: Wer sich ein humanes Männchen halten will, sollte wissen, was seine biologischen Randbedingungen sind und dieses wohl mehrheitlich als negativ empfundene Verhalten mit erwünschtem positiven Verhalten in Bezug setzen und im Gesamturteil ist das betreffende Individuum dann vielleicht gar nicht mal das schlechteste.

Ganz im Ernst: Monogamie ist zu einem gewissen Grade unnatürlich für so komplexe Lebewesen wie den Menschen und daß nicht permanent fremdgegangen wird, obwohl das biologisch ganz heftig so angelegt ist, ist schon ein mittelschweres Wunder. Daß dieses nicht immer wirkt, damit sollte man am besten umgehen lernen oder eben das Risiko eingehen, mit dem nächsten Exemplar irgendwann denselben Reinfall zu erleben.

Am meisten kann Frau gegen Fremdgehen tun, dadurch, daß Männer (da unterscheiden sie sich von Ratten dann doch deutlich) auch von der eigenen Frau recht ordentlich sexuell zu befriedigen sind, vorausgesetzt, diese wollen sich in dieser Kunst üben, was manche ganz vorzüglich tun, andere aber als größte Schweinerei ihres Lebens mit allen Fasern ihres Seins ablehnen.

Erstere haben statistisch gesehen deutlich weniger Probleme mit dem Fremdgehen, letztere entsprechend deutlich mehr. Grob geschätzt würde ich so auf ungefähr 100% tippen bei letzterer Spezies.

Ungefähr so sollte sich das verhalten.

Und inwieweit die Formel "Fremdgehen=Familieaufsspielsetzen" gilt, darf man durchaus als diskussionswürdig ansehen, denn das gilt ja schließlich nur, wenn gleichzeitig die Regel gilt "Fremgehen=unverzeihlich" und letztere hat ja nun in diesem Falle die Frau in der Hand.

Das wird nicht rund. Denke darüber nach, wie sich der Lügner selber fühlt. Er kann so ganz bestimmt nicht der strahlende Held sein, der er gern sein möchte.

Gefällt mir

17. Dezember 2018 um 10:52
In Antwort auf jassin76

Ich hatte weniger die Fälle gemeint, wo es funktioniert, Aasha.

Natürlich gibt es diese Fälle und absolut gesehen sind das ziemlich viele. Aber es gibt eben auch die anderen und die haben bei weitem nicht nur mit falschen Partnern zu tun. Es gibt zum Beispiel bisexuelle Menschen, die prinzipbedingt mindestens zwei Partner bräuchten, um "monogam" leben zu können, die in der Praxis also so eine Art fremdgehen müssen.

Wenn alles perfekt paßt, mag das das Ideal sein und aus solchen Verbindungen mag auch das Ideal des Nichtfremdgehens stammen. Aber das gilt so nicht für allen Menschen. Es gibt auch Swingerpaare und alles mögliche andere. Der Mensch hat schon auch eine polygame Seite und ich spreche da aus Erfahrung, die meines Erachtens nur teilweise mit den falschen Partnern zu tun hat, was hier aber zu weit führen würde und mir im Moment auch zu privat wäre.

Ja, es gibt hochgradig monogam veranlagte Menschen, egal ob das nun ihre Art aus genetischen Gründen ist oder wegen Erziehung und gesellschaftlicher Prägung und es gibt die anderen, für die reine Monogamie ein Problem ist und zwar selbst wenn sie einen wundervollen und sie sexuell toll versorgenden Partner haben.

Insofern hast Du recht - ich aber meines Erachtens auch. 

Die Ratte hat keine kulturelle Prägung und deshalb gibts bei der primär eine Ausprägung von sexuellem Verhalten - bei Menschen gibt es sehr viel mehr. Aber hier gings ja primär um die, die fremdgehen würden und nicht um die, die das sowieso nie täten, weil sie das für Sünde halten oder warum auch immer.

Für eine Sünde halten ... 


Nun, das ist wohl sehr knappt gedacht und hat sicherlich "weniger" damit nichts zu tun . Offensichtlich ist es dem Einen und Anderen nicht klar - dass Menschen noch Werte leben, Anstand, Respekt und so weiter .

Ein Betrügender braucht mir nichts von "Respekt" und "Moral" erzählen, diese Komponenten fehlen ihm weitestgehend .

Warum Männer fremdgehen - da ich sehr viel mit Männern zu tun habe/hatte ist das ganz simpel erklärt :
Sie tun es weil sie es können, mag sein, dass sie sich sexuell "unterfordert fühlen, oder nach etwas suchen, das sie trotz Ehegeübde udgl. noch immer nicht gefunden haben . In den meisten Fällen geht es darum seine sexuelle Erfüllung zu finden und um das durch drücken zu können, ist solchen Männern so ziehmlich alles Recht und sie sind auch nicht zwingend wählerisch .

Ihr Heimchen das lieben sie - die Frau die ihnen noch das Bier an den Tisch bringt und die Pantoffel - Männer sind es in meinen Augen keine - bei mir fallen die sehr tief . Niedrige Beweggründe - ihren sexuellen Trieb nicht unter Kontrolle zu haben - ist für mich nichts anderes .

Ja, und es soll noch so Dumme geben, die daran glauben, dass wenn sie ein Gelübde abgeben und sich daran halten . Die Mehrheit haltet davon leider nichts . Da gibt es eben keine schlechten Zeiten mehr - sondern man sieht sich um und hat zumindest sexuelle Befriedigung und dann scheint ja die Sonne wieder .
Wir leben in einer übersexualisierten Welt - wo der Mensch mehr Wert darauf legt, sich sexuell auszutoben auf Kosten seiner Partner/In, Ehemann/Frau und gut ist und alle die nicht auf den Zug aufspringen sind sexuell frustriert, machen das nur nicht - weil es eine Sünde ist (LOL) . Auf den Gedanken, dass es eine Charaktersache ist die sehr stark mit Ehrlichkeit verbunden ist - kommen offensichtlich nur wenige .

4 LikesGefällt mir

17. Dezember 2018 um 10:58
In Antwort auf marro69

Männer und Frauen gehen im gleichen Ausmaß fremd, da habe ich bisher einiges an Studien zu gesehen, insofern relativiert sich das mit der Ausgangsfrage. Mensch geht fremd weil die harten Botenstoffe des sich verliebens ihm (fast) keine andere Wahl lassen. Betroffene beschreiben es wie einen Sog. In längeren Partnerschaften schaltet der Körper irgendwann vom "verliebt" Modus in den "Partnerschafts", da wird dann nicht mehr Endorphin und Dopamin im Übermaß ausgeschüttet, da ist eher das Oxytoxin, das sogenannte Bindungshormon, der Partnerschaftstragenden Botenstoff. Auch ganz angenehm, aber bei weitem nicht so stark spürbar. Da der Mensch von den Primaten nicht soooo weit weg ist, kommt es bei einer neuen Verliebtheit zu sehr starken Ausschüttungen von Botenstoffen die eine quasi weghauen. Das passiert auch, wenn die bestehende Partnerschaft eigentlich gut "funktioniert". <- dieses Wort nun ist der Knackpunkt. Irgendwann funktioniert man in einer solchen Partnerschaft nur noch. Mit Kindern geht das ganz schnell das der Alltag zum Lust- und Liebeskiller wird. Ohne passiert das auch, allerdings nicht so heftig. WEnn dann neue Reize von aussen kommen ist der Mensch einfach nicht in der Lage zu widerstehen, auch wenn er seinen langjährigen Partner wirklich liebt. Hier stechen die "Harten" Botenstoffe die schwächeren einfach aus... Und Zack... schon ist es passiert...

Nein, nicht zack ist es passiert . Offensichtlich nur bei denen wo das Hirn vernebelt wird und ihnen offenbar nicht bewusst ist - was sie verlieren könnten . Und im Hinblick darauf - welchen Wert sie dem was sie haben . Das wird dann zur Lustbefriedigung mal schnell in die Tonne gekippt .

Offensichtlich sind solche Menschen derart "satt" im Leben, dass sie glauben ihnen kann nichts passieren und so eine Affäre wird dann verziehen, weil man kann das den Kindern ja nicht antun . Männer werden dann zu heulenden Bündeln, die ihre Ehefrauen bedrängen und mitleiderregend agieren, wenn man sie ertappt .

Ab dem 18. Lebensjahr ist jeder für sein Handel selbst verantwortlich und es schickt sich halt nicht - die Ursachen für einen Betrug (oder mehrere) mit einem Zack - es ist passiert zu rechtfertigen . Auf eine Aktion erfolgt eine Reaktion . Man soll schon geistig so weit sein und sich bewusst, dass das Handeln und jedes Handeln - Konsequenzen mit sich tragen wird . 

Jemand der Kraft seiner geistigen Haltung ist - würde niemals schwach werden . Aber es gibt immer 2 davon - würden sich nicht die zweiten Personen darauf einlassen - Frauen glauben ja immer - der verlässt dann seine Ehefrau für sie und alle vergessen dabei, dass im Prinzip die Frau das stärkere Geschlecht ist .

So viel Alkohol würde es für mich übrigens nicht geben, dass ich "zack" vergesse was ich habe .

 

4 LikesGefällt mir

17. Dezember 2018 um 12:28
In Antwort auf user280121

Diese Frage beschäftigt mich seit ein paar Tagen .
dazu muss ich sagen mein Vater ist meiner Mutter mehrfach fremdgegangen . Nach deren Scheidung hat er nochmal neu geheiratet , dieser Frau ist er auch wieder fremdgegangen .
in meinem Freundeskreis sind aktuell 2 Mädels die von ihren Freund betrogen wurden und sich demnach getrennt haben .

gstern hatte mein Freund mit dem ich 5 Jahre zusammen bin Weihnachtsfeier . Heute erzählte er mir das 2 seiner Arbeitskollegen betrunken etwas mit anderen Arbeitskolleginnen angefangen hätten . BEIDE in einer Beziehung . Der eine hat sogar Kinder ..
mein Freund sagte die beiden seien bestimmt unglücklich zuhause in der Beziehung 🙄😖

ich verstehe einfach nicht warum es für Männer oft so einfach ist alles aufs Spiel zu setzen nur für sex ? Sobald Probleme zuhause sind sind Männer so anfällig für andere Frauen ??

mein Freund und ich hatten in den 5 Jahren auch mal kleine Krisen in denen es schwierig war .. nun denke ich schon mal darüber nach ob er auch schon mal überlegt hat fremdzugehen ?


JA ich weiß , man muss vertrauen . Aber im Moment sind so viele Frauen in meinem Umfeld vom Fremdgehern betroffen .. und alle diese Frauen hätte ihren Partner das Niee zugetraut .

warum setzen Männer so leicht ihre Familie aufs Spiel ? 
 

Wenn ein Mann fremdgeht, bedeutet das, dass eine andere Frau beteiligt ist.

Warum gibt es so viele Frauen, die sich auf vergebene Männer einlassen und so ihren Teil dazu beitragen, dass das Szenarium "Fremdgehen" überhaupt zustandekommen kann?

Wobei ich mal ausser acht lasse, dass die Frauen, die das tun, selbst auch vergeben sein und somit Fremdgängerinnen sein können.

Ich glaube übrigens nicht, dass Männer erst dann anfällig für andere Frauen werden wenns zuhause Probleme gibt. Es ist oft eher anders herum: Mindestens ein Teil des Paares möchte auch mal was anderes erleben, und in einer Gesellschaft, in der bei Beziehungspartner/inne/n auf sexuelle Exklusivität gepocht wird, stellt dieser Wunsch ein Problem dar.

Zum Thema "Männer, die alles aufs Spiel setzen für Sex": Nun, da dürften etliche dabei sein, die anders empfinden, nämlich: "Genötigt sein, alles aufzugeben und jede Möglichkeit, etwas anderes zu erleben, in den Wind zu schlagen für nur eine Partnerin., die gar nicht mehr so toll gefunden wird wenn die Phase mit der rosaroten Brille erstmal vorbei ist".

Zu der Frage: "Warum setzen Männer so leicht ihre Familie aufs Spiel ?"

Man könnte auch so herum fragen:

 "Warum setzen viele Frauen so kompromisslos das Familiengefüge aufs Spiel wenn es darum geht, ihren an den Partner gestellten Anspruch auf sexuelle Exklusivität durchzusetzen?"

In meinem Dunstkreis gibt es, nach allem, was mir zugetragen wird, jedenfalls weit mehr Männer, die dem Familiengefüge zuliebe ihren Partnerinnen ein Fremdgehen/"Fehltritte" verzeihen als umgeklehrt. Begeht der Mann einen "Fehltritt", der herauskommt, sind die Chancen größer, dass er aus der Familie ausgestoßen wird, und zum bösen Zahlesel degradiert von seinen Kindern getrennt leben muss, was seine Chancen eine andere Partnerin zu bekommen, nicht grade erhöht.

Aus beiden Richtungen betrachtet komme ich zu dem Schluss, dass menschliches Verhalten nicht nur von Rationalität getragen ist, sondern in vielen Aspekten dem Umstand geschuldet ist, dass die (Verhaltens-)evolution(tm) es nicht darauf anlegt, rationale, in ihrem Verhalten und Denken immer stringente Entitäten hervorzubringen, deren Verhalten zu Glückseligkeit führt, sondern ein System, bestehend aus Entitäten, deren Verhaltes- und Interaktionsweisen so beschaffen sind, dass ein Weiterexistieren des Systems möglich ist und begünstigt wird.

Und Gendurchmischung durch Fremdgehen zu Zeiten, als es noch keine Verhütungsmittel gab, hat der Inzucht vorgebeugt und vielleicht auch den einen oder anderen Heterosis-Effekt gezeitigt. 

2 LikesGefällt mir

17. Dezember 2018 um 13:01
In Antwort auf skycaptain08

Wenn ein Mann fremdgeht, bedeutet das, dass eine andere Frau beteiligt ist.

Warum gibt es so viele Frauen, die sich auf vergebene Männer einlassen und so ihren Teil dazu beitragen, dass das Szenarium "Fremdgehen" überhaupt zustandekommen kann?

Wobei ich mal ausser acht lasse, dass die Frauen, die das tun, selbst auch vergeben sein und somit Fremdgängerinnen sein können.

Ich glaube übrigens nicht, dass Männer erst dann anfällig für andere Frauen werden wenns zuhause Probleme gibt. Es ist oft eher anders herum: Mindestens ein Teil des Paares möchte auch mal was anderes erleben, und in einer Gesellschaft, in der bei Beziehungspartner/inne/n auf sexuelle Exklusivität gepocht wird, stellt dieser Wunsch ein Problem dar.

Zum Thema "Männer, die alles aufs Spiel setzen für Sex": Nun, da dürften etliche dabei sein, die anders empfinden, nämlich: "Genötigt sein, alles aufzugeben und jede Möglichkeit, etwas anderes zu erleben, in den Wind zu schlagen für nur eine Partnerin., die gar nicht mehr so toll gefunden wird wenn die Phase mit der rosaroten Brille erstmal vorbei ist".

Zu der Frage: "Warum setzen Männer so leicht ihre Familie aufs Spiel ?"

Man könnte auch so herum fragen:

 "Warum setzen viele Frauen so kompromisslos das Familiengefüge aufs Spiel wenn es darum geht, ihren an den Partner gestellten Anspruch auf sexuelle Exklusivität durchzusetzen?"

In meinem Dunstkreis gibt es, nach allem, was mir zugetragen wird, jedenfalls weit mehr Männer, die dem Familiengefüge zuliebe ihren Partnerinnen ein Fremdgehen/"Fehltritte" verzeihen als umgeklehrt. Begeht der Mann einen "Fehltritt", der herauskommt, sind die Chancen größer, dass er aus der Familie ausgestoßen wird, und zum bösen Zahlesel degradiert von seinen Kindern getrennt leben muss, was seine Chancen eine andere Partnerin zu bekommen, nicht grade erhöht.

Aus beiden Richtungen betrachtet komme ich zu dem Schluss, dass menschliches Verhalten nicht nur von Rationalität getragen ist, sondern in vielen Aspekten dem Umstand geschuldet ist, dass die (Verhaltens-)evolution(tm) es nicht darauf anlegt, rationale, in ihrem Verhalten und Denken immer stringente Entitäten hervorzubringen, deren Verhalten zu Glückseligkeit führt, sondern ein System, bestehend aus Entitäten, deren Verhaltes- und Interaktionsweisen so beschaffen sind, dass ein Weiterexistieren des Systems möglich ist und begünstigt wird.

Und Gendurchmischung durch Fremdgehen zu Zeiten, als es noch keine Verhütungsmittel gab, hat der Inzucht vorgebeugt und vielleicht auch den einen oder anderen Heterosis-Effekt gezeitigt. 

 jeder tickt so.

Gefällt mir

17. Dezember 2018 um 16:06
In Antwort auf sara88

Gute Frage. Ich denke beiderlei Geschlechter gehen gleich viel fremd, in deinem Falle kommt es dir natuerlich so vor also ob es immer die Maenner sind weil es Freundinnen aus deinem Umfeld betrifft.

"warum setzen Männer so leicht ihre Familie aufs Spiel ? "

Das frag ich mich auch immer. Entweder ich bin zufrieden in der Beziehung oder nicht aber dann mache ich Schluss mit allen Konsequenzen. Es kommt doch am Ende sowieso raus. Auch zwischen unzufrieden sein und gleich fremd gehen liegt eine Menge dazwischen. Ich frage mich immer ob die Betroffenen wirklich keine Veraenderung am Partner bemerken und so blind sind oder einfach die Beduerfnisse des Anderen ignorieren und sich in Sicherheit wiegen oder ueberhaupt noch miteinander reden. Fremd gehen bedeutet fuer mich das ich mit dem Sexleben nicht zufrieden bin und es mir woanders suche. Ueberhaupt diesen Schritt zu gehen und sich auf jemanden bei der Weihnachtsfeier einzulassen beispielsweise... da muss Zuhause schon so Einiges vorgefallen sein das einem alles komplett egal ist.
Vielleicht gibt es auch andere Gruende die ich jetzt nicht sehe aber das ist zumindest meine Auffassung davon. Wenn ich mir vorstelle das mein Partner kein sexuelles Interesse mehr haette dann versuche ich doch erstmal drueber zu reden, warum, wieso, etc. und eine Loesung zu finden, da waere jetzt nicht mein 1. Gedanke wen ich mich sofort an den Hals haengen koennte um meine Beduerfnisse zu befriedigen. Das finde ich ein wenig einfach & billig. Da weiss man dann schon wieviel der Rest der Beziehung Wert ist.
 

Dass so viele das angeblich nicht merken, kann ich mir auch kaum vorstellen. Aber es gibt eine Menge, die Meister im schönreden und verdrängen und nicht sehen wollen sind. Liest man ja hier auch dauernd. Die Beziehung läuft ja angeblich sooo toll, wenn nur das klitzekleine Problem mit dem Sex nicht wäre. Immerhin merken die ha wenigstens, dass ein Problem vorliegt.
Es gibt sicher auch so einige, die sich gar nicht wirklich für den Partner und dessen Glück interessieren, Hauptsache es läuft oberflächlich alles. Und fallen aus allen Wolken, wenn sie vom Fremdgehen erfahren. Wobei man sich dann fragen könnte, warum sie sich dann so aufregen, wenn sie doch sowieso nicht mehr am Partner als Mann interessiert sind (odr im.umgekehrten Fall an der Frau, gibt's ja auch). Wahrscheinlich Angst vor dem Verlust des Status quo.
Wieso dass große Schweigen herrscht, anstatt sämtliche Probleme offen anzusprechen und nach einer Lösung zu suchen, kann ich überhaupt nicht verstehen. Und wenn die einzig sinnvolle Lösung Trennung lautet, dann ist es eben so.Aber lügen und hintergehen ist einfach sch....

Gefällt mir

17. Dezember 2018 um 20:46
In Antwort auf skycaptain08

Wenn ein Mann fremdgeht, bedeutet das, dass eine andere Frau beteiligt ist.

Warum gibt es so viele Frauen, die sich auf vergebene Männer einlassen und so ihren Teil dazu beitragen, dass das Szenarium "Fremdgehen" überhaupt zustandekommen kann?

Wobei ich mal ausser acht lasse, dass die Frauen, die das tun, selbst auch vergeben sein und somit Fremdgängerinnen sein können.

Ich glaube übrigens nicht, dass Männer erst dann anfällig für andere Frauen werden wenns zuhause Probleme gibt. Es ist oft eher anders herum: Mindestens ein Teil des Paares möchte auch mal was anderes erleben, und in einer Gesellschaft, in der bei Beziehungspartner/inne/n auf sexuelle Exklusivität gepocht wird, stellt dieser Wunsch ein Problem dar.

Zum Thema "Männer, die alles aufs Spiel setzen für Sex": Nun, da dürften etliche dabei sein, die anders empfinden, nämlich: "Genötigt sein, alles aufzugeben und jede Möglichkeit, etwas anderes zu erleben, in den Wind zu schlagen für nur eine Partnerin., die gar nicht mehr so toll gefunden wird wenn die Phase mit der rosaroten Brille erstmal vorbei ist".

Zu der Frage: "Warum setzen Männer so leicht ihre Familie aufs Spiel ?"

Man könnte auch so herum fragen:

 "Warum setzen viele Frauen so kompromisslos das Familiengefüge aufs Spiel wenn es darum geht, ihren an den Partner gestellten Anspruch auf sexuelle Exklusivität durchzusetzen?"

In meinem Dunstkreis gibt es, nach allem, was mir zugetragen wird, jedenfalls weit mehr Männer, die dem Familiengefüge zuliebe ihren Partnerinnen ein Fremdgehen/"Fehltritte" verzeihen als umgeklehrt. Begeht der Mann einen "Fehltritt", der herauskommt, sind die Chancen größer, dass er aus der Familie ausgestoßen wird, und zum bösen Zahlesel degradiert von seinen Kindern getrennt leben muss, was seine Chancen eine andere Partnerin zu bekommen, nicht grade erhöht.

Aus beiden Richtungen betrachtet komme ich zu dem Schluss, dass menschliches Verhalten nicht nur von Rationalität getragen ist, sondern in vielen Aspekten dem Umstand geschuldet ist, dass die (Verhaltens-)evolution(tm) es nicht darauf anlegt, rationale, in ihrem Verhalten und Denken immer stringente Entitäten hervorzubringen, deren Verhalten zu Glückseligkeit führt, sondern ein System, bestehend aus Entitäten, deren Verhaltes- und Interaktionsweisen so beschaffen sind, dass ein Weiterexistieren des Systems möglich ist und begünstigt wird.

Und Gendurchmischung durch Fremdgehen zu Zeiten, als es noch keine Verhütungsmittel gab, hat der Inzucht vorgebeugt und vielleicht auch den einen oder anderen Heterosis-Effekt gezeitigt. 

Ein Mann könnte ja auch mit einem Mann fremdgehen. So etwas soll es auch geben.

Gefällt mir

Frühere Diskussionen

Diskussionen dieses Nutzers

Beliebte Diskussionen

Du willst nichts mehr verpassen?
facebook

Das könnte dir auch gefallen