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Warum???

30. Oktober 2003 um 20:34

Warum ist das Leben so Beschissen?
Einfach klip und klar gesagt idiotisch?
Ich will das Glück für andere! Aber was ist mit mir?
Wieso um Himmelswillen kann ich tun und lassen wass ich will es klappt nicht?
Warum mag mich niemand?
Warum werde ich nicht ernstgenommen und warum hasse ich mich obwohl ich keinen guten Grund finde?
Warum bin ich so fett?
Bin ich häßlich?
Ich hasse das Leben!!!

Wenn sich jemand bereiterklärt diesen sinnlosen Text zu lesen und zu beantworten Danke ich Dir
ein männlicher Idiot

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31. Oktober 2003 um 9:41

Oder jemand der wirklich verzweifelt ist???
Sorry, aber es gibt Situationen im Leben, wo man wirklich nicht anders kann als sowas zu schreiben!
Ich kann genau diese chaotischen Fragen sehr gut verstehen! Mir geht es momentan nämlich ähnlich und ich suche bestimmt nicht nach Komplimenten! Aber die Frage warum man manchmal so bitter durch muss, die stellt sich doch sicher jedem mal. Und wenn man dann im tiefsten Tief hängt und niemand da ist mit dem man reden oder schreiben kann, dann kommt sowas dabei raus! Könnt ein Hiferuf sein!!!
Und wohl dem, der noch schafft um Hilfe zu rufen!!!
@pasi, wenn du magst, kannst du mir ja mal deine mailaddy geben. Da lassen sicher einige deier Fragen bearbeiten...

lg das Irrlicht

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31. Oktober 2003 um 10:27
In Antwort auf careen_12088363

Oder jemand der wirklich verzweifelt ist???
Sorry, aber es gibt Situationen im Leben, wo man wirklich nicht anders kann als sowas zu schreiben!
Ich kann genau diese chaotischen Fragen sehr gut verstehen! Mir geht es momentan nämlich ähnlich und ich suche bestimmt nicht nach Komplimenten! Aber die Frage warum man manchmal so bitter durch muss, die stellt sich doch sicher jedem mal. Und wenn man dann im tiefsten Tief hängt und niemand da ist mit dem man reden oder schreiben kann, dann kommt sowas dabei raus! Könnt ein Hiferuf sein!!!
Und wohl dem, der noch schafft um Hilfe zu rufen!!!
@pasi, wenn du magst, kannst du mir ja mal deine mailaddy geben. Da lassen sicher einige deier Fragen bearbeiten...

lg das Irrlicht

Danke
Diese Frage stellt sich sicher jeder aber ich versteh es nicht/ akzeptiere die Antwort nicht mehr die man(n) immer hört.

@einirrlicht ich habe interesse daran meine mail: pasi87@sms.at
@marthha was heißt das bin nicht gerade eine Leuchte in Englisch *lol*

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31. Oktober 2003 um 11:52
In Antwort auf otavio_12664351

Danke
Diese Frage stellt sich sicher jeder aber ich versteh es nicht/ akzeptiere die Antwort nicht mehr die man(n) immer hört.

@einirrlicht ich habe interesse daran meine mail: pasi87@sms.at
@marthha was heißt das bin nicht gerade eine Leuchte in Englisch *lol*

@Pasi 87
was ist los?
Hat dich deine Freundin verlassen?
Ärgerst du dich über paar Kilos oder geht es dir richtig schlecht?
Dann lies im Forum oder guck Tv, und du findest über 1000 Menschen denen es schlechter geht an Dir, die vielleicht deine Hilfe brauchen, weil sie arm , behindert,krank, einsam,unglücklich, magersüchtig,Krebskrank, Aidskrank usw sind.

Na fühlst du dich jetzt besser.
Nein???
Dann mach ein neues thema auf:
Abnehmen in Raum ...(deine Stadt)
Du triffst dich mit anderen aus deiner Stadt, die das selbe Problem haben, lernst Leute kennen,hast Spaß und nebenbei nimmst du ab.

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31. Oktober 2003 um 12:31

Hello Pasi,
erstmal solltest du dich selbst akzeptieren.

Und dann komm doch ins Diät-Club, da sind einige (Mädels, na und?) die nicht mehr fett bleiben wollen! Wenn es dir wirklich nicht gefällt, tu doch was dagegen!!!

Du bist willkommen!

Lucy-csajsza.

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31. Oktober 2003 um 13:12

Sehr gewagte...
... Thesen wieder mal... 18 Monate Psychobuecher lesen ersetzt zweitausend Jahre Geschichte der Aesthetik? Schoenheit liegt im Auge des Betrachters? Oh bitte, da gibt's dutzende andere Meinungen von Philosophen und Schriftstellern usw.

Und was ich nicht ganz verstehe - was nuetzt es einem, zu glauben, dass mit genuegend Selbstliebe sich alle Probleme in Wohlgefallen aufloesen, wenn's dann doch nicht so ist? Um etwas schoen zu finden, muss ich mich gar nicht schoen finden. Um etwas zu lieben muss ich mich nicht so lieben wie Narziss sich liebte (so kommt mir dein Ansatz immer vor... ).

Es genuegt doch vielmehr: ich bin wie ich bin, gewisse Dinge kann ich aendern, wie das geht schau ich mir bei andern ab oder denke selbst nach, was nicht geht, bleibt halt so, basta, ob mit oder ohne Selbstliebe.

Ich rechtfertige mich vor niemandem wie ich bin, nur vor mir selbst, vor meinem Gewissen. Ich bin nett zu andern, einfach so, weil's Spass macht. Statt zu versuchen mich krampfhaft selbst zu lieben suche ich mir schwierige Aufgaben, helfe andern so weit es geht und tue immer nur das was ich will. Wer das macht, hat ueberhaupt keine Zeit mehr sich zu lieben.

Ganz allgemein glaube ich: egal welches Konzept du auch hast um andere in dich verliebt zu machen (und sei's auch Steigerung der Selbstliebe) - es wird fehlschlagen.

Was man tun kann ist: entsagen, arbeiten, Freude haben. Dann kommt die Liebe vielleicht, oder auch nicht. So ist das Leben, denke ich.

cu,n

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31. Oktober 2003 um 13:38

Realität......
.....und eigene einstellungen driften oft weit auseinander.

du lebst nicht nach deiner geburtlichen bestimmung. das kann ein grund sein, warum du dich nicht annehmen kannst...

du hasst dich, weil dich die verantwortlichen deiner familie wohl nicht angenommen haben. wie ist denn dein verhältnis zu den einzelnen familienmitgliedern ?

gruß von nemesis / dunkle-mondin.de

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31. Oktober 2003 um 13:45

Frag mich gerade..
wie man aus so wenig Text, soviel interpretieren kann??? Bist du ein Poet?

Dr. Lovet

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31. Oktober 2003 um 14:01

Cheers...
... erstmal!

Mhm, kannst schon recht haben, dass ich das missverstehe, wer weiss? Ich hab ja auch gar nichts dagegen, sich selbst zu moegen, sogar die Einstellung - ich zuerst, alles andere egal - find' ich okay, das haelt man (wenn man psychisch einigermassen gesund ist) sowieso nicht 24/7 durch, und in der Restzeit kann man sich dann ganz entspannt den Mitmenschen widmen.

Was mir nicht einleuchtet ist die Implikation: Je groesser die Selbstliebe, desto groesser die Wahrscheinlichkeit (?) von andern geliebt zu werden. In welchen konkreten Handlungen drueckt sich denn die Selbstliebe aus, und vor allem anderen - wie kann ich sie denn erreichen??? Dazu hat Michi noch nicht ein einziges Wort verloren, und damit faellt fuer mich das ganze Konzept zusammen. Nur zu denken "ich liebe mich, oh ich liebe mich so sehr" bringt wohl kaum was.

Ich geh' vielleicht noch mit bei: 'Ich kann nur in dem Masse geliebt werden, wie ich mich selbst "mag"' (nicht liebe). Dieses "moegen" drueckt sich aber fuer mich nicht in der narzisstischen Selbstliebe aus (Michi schrieb woanders mal: man sieht sich selbst als Objekt und liebt sich so - da seh ich doch glatt den Narziss sich uebers Wasser beugen... ), sondern im Vertrauen auf die eigenen Kraefte, auf die eigene geistige Gesundheit, auf die eigene (bescheidene) Faehigkeit, die Welt zu gestalten.

Und - im Entsagen. Geliebt zu werden ist gar nicht erstrebenswert, noch willentlich erreichbar, sondern hoechstens ein Geschenk eines andern.

Das Vertrauen in sich selbst laesst sich durch eine Reihe einfacher alltaeglicher Tricks steigern, die, denke ich, so ungefaehr die ueblichen moralischen Tugenden ausmachen - fleissig sein, konzentriert sein, nicht rumjammern, freundlich sein zu andern, kulturvoll und gesellig sein ohne Vorteile zu erhoffen, grosszuegig sein, auch im Verzeihen, usw.....

amen

n

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31. Oktober 2003 um 14:32

Interessante...
... Antwort! Gleich wieder eine Frage: koennte es sein, dass du nur dachtest, es sei Mitleid, weil du selbst nicht "zurueckgeliebt" hast? So kommt mir das haeufig vor... Hab noch nie einen Fall erlebt, wo jemand tatsaechlich offen geliebt wird, selbst heimlich auch liebt, aber dennoch (weil er/sie Probleme hat) sich nicht traut sich das entwickeln zu lassen, mhm.
Vielleicht gibt's das doch, dann aber ausserhalb meines Horizonts.

Hab schon oefter mal ungluecklich Maedels geliebt die grosse Probleme mit sich hatten, ich hab' aber nie ernsthaft geglaubt, dass es *deshalb* nichts wurde, das waer doch extrem ueberheblich, oder? Die wollten halt nicht... Und schon gar nicht lag's daran, dass ich mich nicht genug liebte...

Okay, das zu dir, zu Michi noch - mich stoert halt, dass er zu behaupten scheint, Selbstliebe waere ein Konzept, Liebe von andern zu erlangen.

Das glaube ich nicht, ich denke vielmehr, sich selbst zu moegen ist eine guenstige Voraussetzung aber weder notwendig noch hinreichend!
Und Michis Lieblingstyp E. Fromm sagt auch nur, dass um glueckliche Liebe zu erlangen, man selbst lieben koennen muss, aber nicht, dass man dafuer zuerst sich selbst lieben muss, die Stelle moecht ich mal sehen, das kommt eher von Psychologen aus der dritten Reihe moecht ich meinen...

So, nun mal wieder bisschen provoziert habend, schick' ich dir viele Gruesse, Ute!

n


cu,n

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31. Oktober 2003 um 14:42

Noch was vergessen...
Deine Antwort ist auch so interessant, weil sie einige grundlegende ontologische Fragen aufwirft, hehe...

Also, du "fuehlst" Selbstliebe. Du denkst nicht bewusst daran. Gut. Wann fuehlst du sie? Wenn du bewusst nicht daran denkst, du waerst irgendwie "minderwertig"? Ist das so? Reicht das aus?
Etwas aehnliches meine ich ja auch: versuchen, gut zu sein, damit man nicht denkt, man waere schlecht. Und ich glaube nicht, dass moralische Tugenden relativ sind, wie Michi das tut, ich glaube, es gibt ein paar wenige absolute. Aber das ist auf jeden Fall erstmal Ansichtssache und "argueable"...

n

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31. Oktober 2003 um 15:08

Gemein!
Aber okay...

Ontologisch - das Sein betreffend, z.B. was IST Bewusstsein... die Vogelkundler sind die Ornithologen...

Was Bewusstsein bedeutet ist die omaga-million-dollar-Frage... Bewusstes Wahrnehmen... so gefragt, wuerde ich sagen, dass das Selbstbewusstsein voraussetzt, und damit, nach meiner privaten Ansicht - Sprache. Das wuerde aber bedeuten, dass Tiere nicht bewusst wahrnehmen, was mir nicht exakt so zu sein scheint, der Begriff ist "ziemlich" schwierig zu fassen...

Zu deiner Denksportaufgabe: Nein. Allenfalls kann fuer mich eine belanglose Situation im Nachhinein Bedeutung gewinnen, was sich in einer gewissen Aufregung beim Rueckerinnern aeussert.

Zufrieden?

n

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31. Oktober 2003 um 15:15
In Antwort auf oliver_12558894

Gemein!
Aber okay...

Ontologisch - das Sein betreffend, z.B. was IST Bewusstsein... die Vogelkundler sind die Ornithologen...

Was Bewusstsein bedeutet ist die omaga-million-dollar-Frage... Bewusstes Wahrnehmen... so gefragt, wuerde ich sagen, dass das Selbstbewusstsein voraussetzt, und damit, nach meiner privaten Ansicht - Sprache. Das wuerde aber bedeuten, dass Tiere nicht bewusst wahrnehmen, was mir nicht exakt so zu sein scheint, der Begriff ist "ziemlich" schwierig zu fassen...

Zu deiner Denksportaufgabe: Nein. Allenfalls kann fuer mich eine belanglose Situation im Nachhinein Bedeutung gewinnen, was sich in einer gewissen Aufregung beim Rueckerinnern aeussert.

Zufrieden?

n

Noch was vergessen, II
also das mit den Tieren koennte ja so sein, dass sie im Rahmen ihrer Sprache bewusst wahrnehmen, da die menschliche Sprache (vom menschlichen Standpunkt aus gesehen) universell ist, und weit komplexer als die der Tiere, sprechen wir den Tieren Selbstbewusstsein ab, was nicht so ganz okay ist...

cu,
nathan

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31. Oktober 2003 um 16:50

Gut,
jetzt weiss ich was du unter Selbstliebe verstehst.

Folgendes ist offen...

Wo steht bei Fromm was von Selbstliebe? Wie kommst du darauf, dass Selbstliebe eine Voraussetzung fuer etwas ist, statt, wie ich denke, eine Folge von etwas? Wenn du das beantwortet hast, die wichtigste Frage, ohne die das ganze Selbstliebesystem sinnlos ist: Wie, verdammt nochmal erreiche ich denn diesen Selbstliebe-Gefuehlszustand???

Kurz:

Du argumentierst so:

1. Selbstliebe -> 2. Liebesfaehigkeit -> 3. Geliebtwerden

2. -> 3. ist sehr gut unterstuetzt (Erfahrung, Fromm, usw.) sehe ich genauso. Aber es gibt *keine* Garantie fuer 2. -> 3.! Bei dir klingt das immer so.

1. -> 2. finde ich bedenklich und voellig unbegruendet. Genauso koennte man argumentieren, gute Selbstbefriedigung sei eine notwendige und hinreichende Voraussetzung fuer guten Sex. Sie ist sicher nicht verkehrt, aber doch eher unbedeutend.

Voellig unverstaendlich ist mir halt, woher 1. kommen soll. Man kann kein Gefuehl durch Beschluss in sich hervorrufen.

Meine Kette sieht so aus:

A. mutig handeln, distanziert kulturvoll reden, diszipliniert und konzentriert denken, andere ernst nehmen und nicht als Lustbefriedigungsobjekte.

A. -> Liebesfaehigkeit
A. -> "Selbstliebe"
A. -> vielleicht Liebe, vielleicht auch nicht.

A. wird moeglich durch common sense und freien Willen, so.

nathan

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31. Oktober 2003 um 16:57

Michi...
... ich habe alle deine Beitraege der letzten 6 Wochen gelesen.

"Naja, wenn du lieben kannst ( und das bedeutet BEDINGUNGSLOS und nicht weil du irgendwas dafür haben willst ) dann liebst du ja eigentlich auch dich selbst oder hast die Fähigkeit dazu"

Aha! Auf einmal kehrt sich die Sache um! Vorher hast du gemeint, erst kaeme die Selbstliebe, dann die Liebe zu den andern. So wie du jetzt sagst, muss ich's dir natuerlich zugeben. Wenn ich alle liebe, dann insbesondere mich selbst, glaube aber kaum, dass Fromm allzuviel Wert darauf gelegt haette...

"Das ist nur die angenehme Nebenwirkung auf die es aber nicht ankommt."

Ich fuerchte, ich fuerchte, dass es dir gerade exakt auf diese angenehme Nebenwirkung ankommt. Pruefe genau. Wenn es nicht so ist, vergiss, was ich geschrieben habe!

n

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31. Oktober 2003 um 17:17

Am Anfang...
... war die Tat!
Goethe


Wieso nicht nachempfunden? Ich denke, das meiste sehe ich auch so. Natuerlich sind Gefuehle und Bilder primaer und Sprache ist sekundaer. Die Frage ist, wo das (Selbst)bewusstsein steht, d.h. ab wann "weiss" ein Tier, dass es etwas fuehlt oder sieht.

Und: das Wort ist keine Hohlform und jedenfalls nicht "nur" Ausdruck von Bewusstseinsinhalten. Warum haben wir denn angefangen zu sprechen? Weil wir bewusst beschlossen haben uns einander mitteilen zu wollen? Wohl kaum. Vielmehr weil es einfach "ging", Gesten und Sprachlaute wurden unbewusst produziert, und die Menschen, die sie *zufaellig* richtig deuten konnten und reproduzieren konnten, hatten viel bessere Ueberlebenschancen.

Sprache entsteht nur zwischen mehreren Individuen, es gibt keine Privatsprache, ein isoliertes Individuum kann niemals sprechen, auch nicht mit sich selbst. Lies mal Wittgenstein, wenn du magst...

Ganz vorsichtig sage ich dann: also auch nicht denken. Selbstbewusstsein hat man erst dann, denke ich, wenn man den Satz: "ich bin" formulieren kann und sich somit selbst sagen kann, und genau so gebraucht, wie wir das tun.

Wer das nicht kann und nur Gefuehle hat und Bilder sieht, traeumt und ist nicht selbstbewusst.

cu,
n

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31. Oktober 2003 um 18:10
In Antwort auf lilia_12629207

Realität......
.....und eigene einstellungen driften oft weit auseinander.

du lebst nicht nach deiner geburtlichen bestimmung. das kann ein grund sein, warum du dich nicht annehmen kannst...

du hasst dich, weil dich die verantwortlichen deiner familie wohl nicht angenommen haben. wie ist denn dein verhältnis zu den einzelnen familienmitgliedern ?

gruß von nemesis / dunkle-mondin.de

Wie erkennst du denn deine geburtliche Bestimmung?
??

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31. Oktober 2003 um 18:23
In Antwort auf oliver_12558894

Am Anfang...
... war die Tat!
Goethe


Wieso nicht nachempfunden? Ich denke, das meiste sehe ich auch so. Natuerlich sind Gefuehle und Bilder primaer und Sprache ist sekundaer. Die Frage ist, wo das (Selbst)bewusstsein steht, d.h. ab wann "weiss" ein Tier, dass es etwas fuehlt oder sieht.

Und: das Wort ist keine Hohlform und jedenfalls nicht "nur" Ausdruck von Bewusstseinsinhalten. Warum haben wir denn angefangen zu sprechen? Weil wir bewusst beschlossen haben uns einander mitteilen zu wollen? Wohl kaum. Vielmehr weil es einfach "ging", Gesten und Sprachlaute wurden unbewusst produziert, und die Menschen, die sie *zufaellig* richtig deuten konnten und reproduzieren konnten, hatten viel bessere Ueberlebenschancen.

Sprache entsteht nur zwischen mehreren Individuen, es gibt keine Privatsprache, ein isoliertes Individuum kann niemals sprechen, auch nicht mit sich selbst. Lies mal Wittgenstein, wenn du magst...

Ganz vorsichtig sage ich dann: also auch nicht denken. Selbstbewusstsein hat man erst dann, denke ich, wenn man den Satz: "ich bin" formulieren kann und sich somit selbst sagen kann, und genau so gebraucht, wie wir das tun.

Wer das nicht kann und nur Gefuehle hat und Bilder sieht, traeumt und ist nicht selbstbewusst.

cu,
n

Am Anfang
war der Gedanke....einige Hirnforscher

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31. Oktober 2003 um 18:26

Ich mag...
... meine grundlegende Ueberzeugung von der Wichtigkeit der Worte sehr...

Deshalb lese ich auch bewusst viele Buecher! Das mit "Sprache vor Bewusstsein" ist eine extrem private Spekulation und vermutlich Unsinn, aber ich mag den Gedanken...

Ich grenze Traeume, Bilder und Gefuehle ueberhaupt aus gar nichts aus! Ich meine nur, dass ich ohne Worte nichts von ihnen wuesste, und du kannst mich auch vom Gegenteil nicht ueberzeugen, denn du sprichst ja, und ich auch. Wir wissen nicht, wie es ohne Worte waere.

Treffe haeufiger mal Leute, die mir unterstellen, ich wuerde Dinge wie Intuition, Inspiration, Wuensche, Traeume, wortloses Verstaendnis, Gefuehle usw. geringschaetzen, nur weil ich Wissenschaft und Literatur cool finde, da ist aber GAR NICHTS dran!

Diese Leute (vielleicht auch du ) unterschaetzen einfach ganz gewaltig unsre abendlaendischen Philosophen und setzen den platten Schul-common-sense gleich mit dem was in den *guten* Buechern steht... Dass du damit nicht zufrieden sein kannst, ist ja klar!

Nur ein paar Beispiele...

- Sokrates' " daimonion" - seine phantastische innere Stimme, die ihn lebenslang begleitete und ihm sagte was er fragen sollte und was zu tun sei

- Goethes "Wahlverwandschaften" - die krasse Symbolik der Zeichen, die vielleicht etwas bedeuten, vielleicht nicht...

- Schopenhauer - die Welt als *ein* Wille, es gibt nur "ein" Bewusstsein, an dem alle teilhaben, der meint das genauso ernst wie's da steht, bezieht als erster die komplette indische Philosophie ein (bevor Esoteriker ueberhaupt mal vom Nirvana gehoert hatten ) und ist einer der groessten deutschen Philosophen...


Kurz gesagt - alle coolen Typen in der Weltgeschichte haben Traeume, Gefuehle, Bilder und so weiter extrem wichtig genommen. Es ist schade, dass in der Schule der Eindruck entstehen mag, wir lebten in einer Gesellschaft die von trockener Zahlenwissenschaft und "Schulmedizin" gepraegt wurde. Dem ist *nicht* so.

Und noch zum Schluss... Lesen ist auch nicht allzu wichtig, richtig. Intuition hat man auch so. Aber ich fuehle mich wohler in meiner Welt, wenn ich weiss, von wem sie gepraegt wurde, und dass diese Leute keine trockenen Lehrer waren!

cu,n

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31. Oktober 2003 um 18:39
In Antwort auf hexxana7

Am Anfang
war der Gedanke....einige Hirnforscher

Suess!
Was ist ein Gedanke?

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31. Oktober 2003 um 18:57

Ja!
danke fuer die coole Diskussion!

cu,n

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1. November 2003 um 14:38

Kurz aber mit Inhalt
@Imandra: jaja, ich habe auch mal solche Tage, an denen ich viel zu geradeaus bin. Und sowieso nichts los hier gerade.

Tja, Pasikam, beweg dein A.., und so kommst du von deinen Tief heraus.

Wann sehe ich dich im Diät Club?

Lucille

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1. November 2003 um 15:20
In Antwort auf oliver_12558894

Suess!
Was ist ein Gedanke?


vielleicht eine Aktion der Gehirnzellen?
Bzw. ein Ergbnis aktiver Gehirnzellen?

was ist es noch?

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2. November 2003 um 14:29
In Antwort auf hexxana7


vielleicht eine Aktion der Gehirnzellen?
Bzw. ein Ergbnis aktiver Gehirnzellen?

was ist es noch?

Vielleicht...
... stimmt das wirklich, mit den Hirnzellen, aber Beweise gibt's dafür nicht! Auf jeden Fall ist das nicht alles, denn Gedanken haben Bedeutung, Hirnzellenaktivitäten nicht. Bedeutung erlangen sie erst durch Interaktion mit Zellen anderer Gehirne, mittels Vermittlung durch die Sprache, die wiederum definiert sich durch Gebrauch.

Kurz: ohne soziale Kontakte sind Hirnzellenaktivitäten nichts als physikalische Vorgänge und sicher keine Gedanken...

n

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2. November 2003 um 14:43
In Antwort auf lilia_12629207

Realität......
.....und eigene einstellungen driften oft weit auseinander.

du lebst nicht nach deiner geburtlichen bestimmung. das kann ein grund sein, warum du dich nicht annehmen kannst...

du hasst dich, weil dich die verantwortlichen deiner familie wohl nicht angenommen haben. wie ist denn dein verhältnis zu den einzelnen familienmitgliedern ?

gruß von nemesis / dunkle-mondin.de

Bei aller Liebe
da helfen Esoterik und Familienaufstellung (Hellinger) auch nicht weiter.

Nur Flucht vor der Realität...finde ich.

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2. November 2003 um 14:48

Ändern, und zwar zügig....
Dein Thread, der Reihe nach,meine Interpretation
Deine Einstellung....besch....
Deine Lethargie und Umgang mit allem
Glück ist (auch)Arbeit,nie nur Zufall...
Weil Du Dich selbst nicht akzeptierst.
Weil Du vielleicht durch Deine Art des Umganges abschreckend auf andere wirkst, ohne das eigentlich zu wollen...
Abnehmen,Diät,Sport, was auch immer....Übergewicht hat auch mit der Nicht-Balance im Leben zu tun...

Spiegel?Meinung von Freunden über Deine Optik? Pflegen, das Beste daraus machen, Farb-und Stilberatung etc....

Umdenken lernen,und den Weg auch gehen lernen, ist A r b e i t, geschenkt bekommt man geänderte Lebensmuster nicht.

LG
B.

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2. November 2003 um 16:15
In Antwort auf BrunhildeP

Ändern, und zwar zügig....
Dein Thread, der Reihe nach,meine Interpretation
Deine Einstellung....besch....
Deine Lethargie und Umgang mit allem
Glück ist (auch)Arbeit,nie nur Zufall...
Weil Du Dich selbst nicht akzeptierst.
Weil Du vielleicht durch Deine Art des Umganges abschreckend auf andere wirkst, ohne das eigentlich zu wollen...
Abnehmen,Diät,Sport, was auch immer....Übergewicht hat auch mit der Nicht-Balance im Leben zu tun...

Spiegel?Meinung von Freunden über Deine Optik? Pflegen, das Beste daraus machen, Farb-und Stilberatung etc....

Umdenken lernen,und den Weg auch gehen lernen, ist A r b e i t, geschenkt bekommt man geänderte Lebensmuster nicht.

LG
B.

Balance des Lebens
wie findest und erhälst du die?

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2. November 2003 um 16:28

Es gibt
nur einen der dich erfolgreich da heraus holen wird. Du selbst.

Was findest du beschissen?
Warum meinst du, hast du kein Glück? (verdient?) Was wäre Glück für dich?
Warum wunderst du dich, dass etwas nicht klappt , wenn du schon mit dieser Einstellung: "Klappt eh" nicht, herangehst?
Magst du dich? Woher willst du wissen dass dich keiner mag? Ist es wirklich sooooo wichtig dass man gemocht wird? dadurch würde man sich nur abhängig machen von anderen. Lerne dich selbst zu akzeptieren. Du mußt schließlich 24 Stunden am Tag mit dir leben.
Nimmst du dich ernst?
Warum hasst du dich? Suche mal nach etwas liebenswertem bei dir.
Du findest dich zu fett? Dann geh in die Apotheke/ Ernährungsberater lass feststellen ob du es auch laut BMI bist. Wenn ja, kannst du dich dort auch beraten lassen wie du abnimmst.
Das Leben will gelebt werden.Und dem ist es egal, ob du es hasst oder liebst. Allerdings lebt es sich leichter, wenn du dir bewußt die positiven Seiten suchst. Fang klein an.- Tue täglich etwas bewußt, was dir Spass macht. Nur für dich.Und wenn es nur 5 Minuten sind.

Wenn du es alleine nicht schaffst, hole dir Hilfe. Das ist völlig ok.

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3. November 2003 um 8:15
In Antwort auf oliver_12558894

Vielleicht...
... stimmt das wirklich, mit den Hirnzellen, aber Beweise gibt's dafür nicht! Auf jeden Fall ist das nicht alles, denn Gedanken haben Bedeutung, Hirnzellenaktivitäten nicht. Bedeutung erlangen sie erst durch Interaktion mit Zellen anderer Gehirne, mittels Vermittlung durch die Sprache, die wiederum definiert sich durch Gebrauch.

Kurz: ohne soziale Kontakte sind Hirnzellenaktivitäten nichts als physikalische Vorgänge und sicher keine Gedanken...

n

Sicher beginnt alles mit einem
physikalischen Vorgang. Keine Beweise? Sie sind noch beim Forschen . Ohne die Hirnzellen gäbe es keine Gedanken.?
Ich denke das Gehirn werden sie nie so ganz erforschen können. Ist wohl auch gut so.

Bedeutung für wen? Für den der den Gedanken hat, hat er schon Bedeutung. Entscheiden sie nicht letztendlich über das Leben, dessen der da denkt? Über sein Verhalten? Seine Taten? Über seinen Umgang mit sich selbst und den Mitmenschen? (Sozialer Kontakt eben ) Unterschätze die eigenen Gedanken nicht. Gefährlich sind die "leisen" Gedanken die so unbewußt ablaufen.

Wenn du mit sozialem Kontakt meinst, eine Hirnzelle alleine kann keinen Gedanken "erfassen", ist es vielleicht so. Aber wenn du meinst, ein Menschenhirn allein kann es nicht, so würde ich da widersprechen.
Er hat schließlich viele Zellen, die miteinander kommunizieren. Ein Gedanke ist vielleicht das Ergebnis dieser Zusammenarbeit?
Ein Gedanke ist beeinflussbar, durch vieles, unter anderem auch durch eigene Gedanken . Ein Kreislauf.

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3. November 2003 um 11:30

Tja,
eben, vielleicht ist alles auch ganz anders
Es gibt vieles, was der Mensch nicht erklären kann. Gerade deshalb finde ich verschiedene Blickwinkel sehr wichtig.

Die klinisch Toten: es ist die Frage: haben sie Gedanken, oder nehmen sie etwas wertungsfrei wahr?
Ich weiß nicht, ab wann ist es ein Gedanke, und wann ist es "etwas anderes"?
Und wie ist es, wenn 2 gleichzeitig den gleichen Gedanken haben,z.B. zum gleichen Zeitpunkt aneinander "denken", zum Telefon greifen? wo kommt das her? Fragen, Fragen....
denk an die Diskussionen zum Thema Organspende, da streiten sie sich auch manchmal, wann das Hirn keine Aktivität mehr hat...


interessantes Beispiel mit dem Veilchen. Doch ob eine Pflanze oder ein Tier sich je mit dem anderen vergleicht? Vielleicht ist das ein "menschliches Merkmal"? Dieses Vergleichen. Die Pflanze wächst einfach, so, wie sie es eben kann. Der Mensch schaut sich um, wie die anderen sind, bevor er wächst

Die Bedeutung der Gedanken: Da sie so unser Leben beeinflussen, haben sie eine, die besser beachtet wird, oder?
Hm....meist sind mit Gedanken Hirnaktivitäten gemeint.

Ich wünsche auch dir einen schönen Tag

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3. November 2003 um 17:45

Mhm...
nur ganz kurz, hab viel zu tun...

Nein, nein, so kann das alles nicht sein. Gedanken erhalten Bedeutung erst durch soziale Kontakte. Isoliere ein neugeborenes Kind sprachlich - es stirbt entweder oder wird unter extremer geistiger Behinderung leiden. Solche grausamen Experimente wurden frueher leider tatsaechlich manchmal gemacht. Selbst die physiologische Entwicklung des Gehirns setzt sprachliche Kontakte voraus, das Gehirn faengt gar nicht an zu wachsen wenn sie ausbleiben.

Das Eremitenbeispiel ist ein schlechtes, denn der Eremit entscheidet sich ja erst zu seinem Dasein wenn er schon sprechen und denken (inklusive Bedeutung) mittels sozialer Interaktion gelernt hat und mit sich selber reden kann.

Dass andere nicht mit all unseren Gedanken etwas anfangen koennen, besagt doch gar nichts, ein einziger anderer Mensch reicht doch schon! Wenn du allein fuer dich einen Gedanken mit Bedeutung formulierst, kannst du das nur, weil dir deine Eltern deine Sprache beigebracht haben.

Mit Bildern und Gefuehlen ist's anders natuerlich, mich interessiert aber vor allem der Unterschied zwischen Mensch und Tier und der ist nun einfach mal die komplexe menschliche Lautsprache.

cu, und LG zurueck,
nathan

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3. November 2003 um 17:51
In Antwort auf hexxana7

Sicher beginnt alles mit einem
physikalischen Vorgang. Keine Beweise? Sie sind noch beim Forschen . Ohne die Hirnzellen gäbe es keine Gedanken.?
Ich denke das Gehirn werden sie nie so ganz erforschen können. Ist wohl auch gut so.

Bedeutung für wen? Für den der den Gedanken hat, hat er schon Bedeutung. Entscheiden sie nicht letztendlich über das Leben, dessen der da denkt? Über sein Verhalten? Seine Taten? Über seinen Umgang mit sich selbst und den Mitmenschen? (Sozialer Kontakt eben ) Unterschätze die eigenen Gedanken nicht. Gefährlich sind die "leisen" Gedanken die so unbewußt ablaufen.

Wenn du mit sozialem Kontakt meinst, eine Hirnzelle alleine kann keinen Gedanken "erfassen", ist es vielleicht so. Aber wenn du meinst, ein Menschenhirn allein kann es nicht, so würde ich da widersprechen.
Er hat schließlich viele Zellen, die miteinander kommunizieren. Ein Gedanke ist vielleicht das Ergebnis dieser Zusammenarbeit?
Ein Gedanke ist beeinflussbar, durch vieles, unter anderem auch durch eigene Gedanken . Ein Kreislauf.

Auch nur...
... kurz... Zellbereiche eines Hirns, die miteinander kommunizieren sind tatsaechlich fuer einige (wenige) Wissenschaftler der Ausgangspunkt fuer die Entstehung von Gedanken.

Sprache kann man aber nicht so lernen, denn es gibt aus verschiedenen philos. Gruenden keine Privatsprache (Wittgenstein). Etwas zu benennen, um ueberhaupt Begriffe bilden zu koennen aus denen sich dann Gedanken aufbauen, geschieht in erster Linie einfach durch draufzeigen. Hirnzellen koennen aber nicht zeigen. Nur ein Mensch dem andern, dabei den Namen des Dings aussprechend.

Deine Hirnzellen haetten ihr eigenes Vokabular und kein Mensch koennte den andern verstehen, es gaebe keine gemeinsame Bedeutung der Woerter und Saetze...

Das mit dem Kreislauf stimmt. Gedanken werde beeinflusst von eigenen Gedanken, von Gedanken anderer, von der Struktur des Gehirns (die wiederum von Gedanken nachweislich beeinflusst wird - gereizte Bereiche wachsen staerker usw.), von Sinnesdaten usw.

Tja, komplex.

cu,n

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4. November 2003 um 8:42
In Antwort auf oliver_12558894

Auch nur...
... kurz... Zellbereiche eines Hirns, die miteinander kommunizieren sind tatsaechlich fuer einige (wenige) Wissenschaftler der Ausgangspunkt fuer die Entstehung von Gedanken.

Sprache kann man aber nicht so lernen, denn es gibt aus verschiedenen philos. Gruenden keine Privatsprache (Wittgenstein). Etwas zu benennen, um ueberhaupt Begriffe bilden zu koennen aus denen sich dann Gedanken aufbauen, geschieht in erster Linie einfach durch draufzeigen. Hirnzellen koennen aber nicht zeigen. Nur ein Mensch dem andern, dabei den Namen des Dings aussprechend.

Deine Hirnzellen haetten ihr eigenes Vokabular und kein Mensch koennte den andern verstehen, es gaebe keine gemeinsame Bedeutung der Woerter und Saetze...

Das mit dem Kreislauf stimmt. Gedanken werde beeinflusst von eigenen Gedanken, von Gedanken anderer, von der Struktur des Gehirns (die wiederum von Gedanken nachweislich beeinflusst wird - gereizte Bereiche wachsen staerker usw.), von Sinnesdaten usw.

Tja, komplex.

cu,n

Aber
bevor der Finger drauf zeigt, muß der Gedanken dazu auffordern, oder?

Interessanterweise ist die Mimik ("Sprache der Muskulatur")angeblich bei allen Menschen sehr ähnlich.

Ja, komplex . Und sicher auch gut so.

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4. November 2003 um 11:01
In Antwort auf hexxana7

Aber
bevor der Finger drauf zeigt, muß der Gedanken dazu auffordern, oder?

Interessanterweise ist die Mimik ("Sprache der Muskulatur")angeblich bei allen Menschen sehr ähnlich.

Ja, komplex . Und sicher auch gut so.


ja, da ist schon was dran... Aber es gibt halt verschieden komplexe Gedanken, und solche, die zeigende Gesten ausloesen, haben Tiere definitiv auch, Rudeljaeger geben sich ja auch Signale usw...

Aber wie gesagt, mich interessieren eher so die Gedanken die spezifisch fuer Menschen sind, und ich denke immer noch, dass Sprachgebrauch eine Voraussetzung fuer begriffliches Denken ist und nicht einfach Ausdruck dessen...

cu,n

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5. November 2003 um 8:23
In Antwort auf oliver_12558894

Mhm...
nur ganz kurz, hab viel zu tun...

Nein, nein, so kann das alles nicht sein. Gedanken erhalten Bedeutung erst durch soziale Kontakte. Isoliere ein neugeborenes Kind sprachlich - es stirbt entweder oder wird unter extremer geistiger Behinderung leiden. Solche grausamen Experimente wurden frueher leider tatsaechlich manchmal gemacht. Selbst die physiologische Entwicklung des Gehirns setzt sprachliche Kontakte voraus, das Gehirn faengt gar nicht an zu wachsen wenn sie ausbleiben.

Das Eremitenbeispiel ist ein schlechtes, denn der Eremit entscheidet sich ja erst zu seinem Dasein wenn er schon sprechen und denken (inklusive Bedeutung) mittels sozialer Interaktion gelernt hat und mit sich selber reden kann.

Dass andere nicht mit all unseren Gedanken etwas anfangen koennen, besagt doch gar nichts, ein einziger anderer Mensch reicht doch schon! Wenn du allein fuer dich einen Gedanken mit Bedeutung formulierst, kannst du das nur, weil dir deine Eltern deine Sprache beigebracht haben.

Mit Bildern und Gefuehlen ist's anders natuerlich, mich interessiert aber vor allem der Unterschied zwischen Mensch und Tier und der ist nun einfach mal die komplexe menschliche Lautsprache.

cu, und LG zurueck,
nathan

......
Zuwendung braucht das Kind. Auch Stumme können die geben. Also kann Sprache auch ohne "Lautstärke" stattfinden)

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5. November 2003 um 8:27
In Antwort auf oliver_12558894


ja, da ist schon was dran... Aber es gibt halt verschieden komplexe Gedanken, und solche, die zeigende Gesten ausloesen, haben Tiere definitiv auch, Rudeljaeger geben sich ja auch Signale usw...

Aber wie gesagt, mich interessieren eher so die Gedanken die spezifisch fuer Menschen sind, und ich denke immer noch, dass Sprachgebrauch eine Voraussetzung fuer begriffliches Denken ist und nicht einfach Ausdruck dessen...

cu,n

Gedanken
manche sagen, nur der Mensch könne denken.
Tiere haben Reaktionen.
Aber wer weiß das schon so genau.....

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13. November 2003 um 18:20

@ all
Danke für diese Zahlreichen Antworten und ich möchte euch mitteilen das es mir wieder super geht!
Ich bin Mega Glücklich und habe wahrscheinlich bald eine Freundinn

Danke nochmals Pasi87

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