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Warum bekommt er kein Ende?

11. Oktober 2015 um 5:58

Hallo zusammen!

Ich bin 33 Jahre alt, mein Ehemann ebenfallls und wir sind seit über 15 jahren zusammen davon gute 7 verheiratet.

Vielleicht kennt es ja die ein oder andere auch von euch. Euer Partner geht allein weg und bekommt einfach kein Ende beim feiern. Nicht das ihr nun denkt, ich wäre von Eifersucht total zerfressen, nein das ist es nicht, aber ich kann es einfach manchmal nicht verstehen, was ihn davon abhält nach stundenlanger feierei einfach ein Ende zu finden. Ich fühle mich dann immer auf die lange Bank geschoben und vernachlässigt. Ich bin keine dieser Frauen, die nur zu Hause rumsitzen und darauf lauern das ER endlich wieder nach Hause kommt, aber so gibt es doch manche speziellen Abende an denen ich mich immer wieder frage, warum er nur diesen Drang hat und alles andere besser ist, als einfach zu mir nach Hause zu kommen.

So ist es heute Nacht beispielsweise so gewesen, dass wir eigentlich miteinander weggehen wollten. Da ich aber krank geworden bin und nunmehr die gemeinschaftliche Aktivität nicht mitmachen konnte, ging er allein. Was auch völlig in Ordnung ist. Sein Abend startet gegen 17 Uhr, um 04:35 Uhr bekam ich dann einen Anruf von ihm in dem er mir mitteilte, dass er noch in einen anderne Laden gehen möchte. Ich muss an dieser Stelle erklären, das er auch bereits gestern die halbe Nacht weg war und ich einfach auch Zeit mit meinem Partner verbringen möchte, ohne das dieser mit seinem Kater kämpfen muss. Die Tage nach den durchzechten Nächte sind eben so.

Jedenfalls habe ich ihn dann gefragt, ob das nun wirklich sein muss und warum er kein Ende finden kann? Er wurde daraufhin dann sauer und meinte, ich würde ihn immer ein schlechtes Gefühl verschaffen.

Bevor nun jemand hier denkt, dass ich eine alte und einfersüchte Glucke bin, dem muss ich gleich den Wind aus den Segeln nehmen. Auch brauche ich keinen Ratschlag dahingehend, dass ich ihn machen lassen soll und es doch kein Ding ist, wenn er mal ne Nacht mit seinen Freunden feiert. Das habe ich in anderne Foren nun schon oft genug gelesen. Das hat damit auch wirklich nichts zutun. Ich gönne meinem Partner diese Abende, auch wenn ich selbst nicht dabei sein kann. Aber ich vermisse ganz arg den Respekt und die Wertschätzung mir gegenüber.

Ich bin IMMER gut genug dafür ihn in Herrgottsfrühe von überall her abzuholen, weil er es nicht mehr alleine schafft, sich den richtigen Zug herauszusuchen oder mal wieder seine Haltestelle verpennt. Ja, das kann ich tun, wie eine Mutter, die ihr Kind von einem Geburtstag abholt. Stelle ich andersherum aber den Anspruch, mal einen Abend nicht bis es wieder hell wird woanders zu verbringen, dann soll ich aufhören eine Glucke zu sein.

Versteht ihr was ich meine?? Es verwirrt mich!! Selbstverständlich mache ich mir auch Sorgen, wenn er irgendwo ist, und ich nicht weiß wo, aber das ist ja mein Problem, er kann sicherlich nichts dafür, dass ich so bin, wie ich bin, aber wie bereits erwähnt vermisse ich einfach das Eingehen auf mich und meine Bedürfnisse. Er kennt mich genau, da wir schon seit über 15 Jahren zusammen sind und trotzdem fordert er von mir dahingehend Verständnis, ist aber selber nicht bereit mal eine Schritt auf mich zuzugehen.

Und ja!!! Ich sitze bereits den zweiten Abend infolge zu Hause (laufe zur Zeit mit Krücken, was auch der Grund war, dass ich nicht mitgehen konnte) und denke darüber nach, warum mein Mann einfach nicht nach Hause kommt und kein Ende finden kann? Ich zermale mir den Kopf, was er tut und treibt und das bringt mich fast um den Verstand. ich bin gut im "reinsteigern".

Selbstverständlich vertraue ich meinem Mann, unsere Partnerschaft ist dahingehend gefestigt. Aber ich verstehe es einfach nicht, warum er nicht an mich denkt, vielleicht auch nur aus dem Grund mir einfach mal einen Gefallen zu tun. Er kennt mich so wie ich ihn kenne und er weiß, dass ich nun nicht mehr schlafen kann und mich sorge.

Es sind hier so viele Sachen, die mich einfach durcheinanderbringen. Ich will ihn auf keinen Fall etwas vorschreiben und lasse ihm, nach meinem Empfnden auch die nötige Freiheit. Ich habe halt nur dieses Gefühl von "kleiner Finger, ganze Hand".

Außerdem ärgert es mich dann auch einfach, wenn er dann angeschickert anruft und ich mich dann mitten in der Nacht oder auch am frühen Morgen auf den Weg machen darf um ihn abzuholen.

Natürlich mache ich das in diesem Moment ja auch gern, ich liebe ihn und bin froh, wenn er neben mir sitzt und er sicher nach Hause kommt. Aber warum hat er so wenig Respekt vor mir und meinen Gefühlen?

Reden wir dann über diese Thematik, dann wird er gleich sauer und versucht mir ein schlechtes Gewissen einzureden, von wegen, dass ich ihn einenge und jeder der usn kennt, der weiß, dass ich das nicht tue!!

Diese Diskussionen verlaufen dann meistens im Sande und keiner mag so richtig nachgeben. Er ist der Meinung, dass es ok ist und ich denke, alles andere auf dieser Welt ist wichtiger als ich.

Was können wir nur tun, dass das ein Ende hat? Wir wollen uns nicht über diese Dinge streiten und jeder von uns reagiert bestimmt mal über, aber ich möchte einfach zur inneren Ruhe kommen. Wie könnte mein Beitrag dazu aussehen? Ich könnte mir vorstellen, wenn ich einige meiner Verhaltensweisen ändere, dass auch er zum Umdenken angeregt wird, ich habe halt nur noch nicht rausfinden können, was ich tun muss.

So kann es jedenfalls nicht weitergehen. Ich und auch er gehen an diesen Situationen kaputt.

Bitte helft uns? Gibt es jemanden der ähnliche Erfahrungen gemacht hat und eine Lösung gefunden hat?

Ganz liebe Grüße
Kitty

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