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War das sexueller Missbrauch? Was kann ich tun?

12. August um 5:06

Hallo ihr!
Ich habe ein ziemlich großes Problem und muss mir einfach mal etwas von der Seele schreiben (Achtung kann etwas länger werden!). Zuerst einmal bin ich im Moment 16 Jahre alt und weiblich.
Im Alter von 8 oder 9 Jahren habe ich im Sportverein einen Jungen kennengelernt. Er wurde mein bester Freund und ich habe viel Zeit bei ihm verbracht. Er hat damals in einem Haus mit seinen Eltern, seinem Onkel und seiner Oma gewohnt. Ich war dort fast jedes Wochenende und habe mit seinen Eltern und seinem Onkel häufig etwas unternommen. Später ist diese Freundschaft aber eingeschlafen, da ich die Sportart damals nicht mehr machen konnte. Jedenfalls kam es dann so das ich mit meiner Mutter (alleinerziehend) umgezogen bin und sein Onkel uns beim Umzug geholfen hat. Er hat danach auch immer mit mir gespielt und ist mit mir auf den Spielplatz gegangen,etc. Da war ich ungefähr 10 Jahre alt. Irgendwann war es dann so dass dieser Mann jedes Wochenende zum Mitagessen bis Abendessen gekommen ist und mit mir gespielt hat. Er war für mich der Vater, den ich nie hatte, da mein leiblicher abgehauen ist, als ich 3 Jahre alt war. Jedenfalls habe ich ihm wahnsinnig vertraut und irgendwann fing es dann an, dass wir uns nachts per Handy geschrieben haben. Das hat sich dann auch ausgeweitet auf den ganzen Tag und meine Mutter hat von alldem nichts gemerkt. Irgendwann fing es dann an, dass beim Spielen plötzlich seine Hand auf meiner Schulter lag. An sich eigentlich nichts Schlimmes, wenn ich aber heute darüber nachdenke war es so das erste Ereignis in meiner Erinnerung an dem alles angefangen hat. Jedenfalls ging das so dann Wochen weiter und ich fand das auch nicht schlimm. Irgendwann hat es dann angefangen, dass diese Hand mich gestreichelt hat, aber nur am Rücken. Und so ging das ganz ganz langsam weiter. Irgendwann hab ich dann auch gemerkt, dass da etwas läuft und wollte es immer wieder meiner Mutter erzählen, weil es so falsch war. Aber ich habe es nie gemacht, weil ich ihn ja so sehr gemocht habe und es nicht so schlimm war und ich es auch so doof es jetzt klingt auch schön fand. Zu dieser Zeit wurde ich auch in der Schule gemobbt und hatte keine Freunde dort und ein extrem schlechtes Verhältnis zu meiner Mutter. Es gab täglich Streit daheim wegen Kleinigkeiten (anfangende Pubertät halt) und ihr ist auch öfters mal damals die Hand ausgerutscht. Und es hat auch damals nicht sonderlich weh getan, aber es war mehr der seelische Schmerz und die Tatsache, dass sie es halt tat. Und er war für mich da und hat mir zugehört. Er wusste das alles und hat mich "getröstet". Jedenfalls ging es dann so weiter, dass wir mit diesem Mann im Urlaub waren und er dort auch angefangen hat meinen Bauch unter meinem T-Shirt zu streicheln, da war ich dann 11 Jahre alt und ein Jahr später im Sommer als ich 12 Jahre alt war hat er mich nachts im Urlaub das erste Mal geküsst und ab da hatten wir dann eine heimliche "Beziehung". Im Herbst fing es dann an, dass wir uns ab und zu am Wochenende heimlich getroffen haben und ich meiner Mutter erzählt habe, dass ich mich mit einer Freundin treffe. Das hat sich dann immer ausgeweitet auf jedes Wochenende. Ich kam damals in eine neue Klasse und hatte 2 Freundinnen, die aber ziemlich falsch waren und mich häufig ausgeschlossen und ausgenutzt haben. Mein Verhältnis zu diesem Mann war damals auch so, dass ich gedacht habe, dass ich ihn über alles liebe, da er der einzige damals war den ich hatte. Heute weiß ich allerdings dass es mehr eine emotionale Abhängigkeit war. Jedenfalls kam es dann auch zum ersten Geschlechtsverkehr als ich 13 Jahre alt war. Allerdings hatte ich an dem Tag zufällig meine Periode und er hat mir gesagt, dass ich da nicht schwanger werden kann, also haben wir es da getan. 2 Tage später habe ich herausgefunden, dass man es doch werden kann und hatte rießige Angst. Allerdings hatte ich Glück und wurde nicht schwanger. Da er allerdings kein Kondom verwenden wollte, habe ich mir kurz darauf mit meiner Mutter beim Frauenarzt die Pille geholt und habe gesagt ich hätte starke Regelprobleme. Und so ging dass dann ziemlich lange weiter. Zwischenzeitlich hatte ich angefangen mich zu ritzen aufgrund der Situation daheim und in der Schule. Und er war es der mir dann geholfen hat davon wieder wegzukommen. Und so gingen die Jahre daher. Ich hab irgendwann auch angefangen ihn täglich zusehen, ich durfte Gleichaltrige nicht treffen und er hat mich immer wieder gegen meine Mutter aufgehetzt. Das was er gesagt hatte war Gesetz und mich hat das nicht gestört, weil ich ja "unsterblich in ihn verliebt war". Irgendwann war ich dann 15 und habe gerade die Realschule in Bayern beendet und bin dann ans Gymnasium gewechselt, hatte bei meinem Abschlusss einen 1,18 Schnitt und somit beste Voraussetzungen dafür. Aber das fand er nicht gut und hat mich das auch sehr spüren lassen. An der neuen Schule ist vieles anders. Es gibt kein Mobbing mehr und ich verstehe mich mit allen in der Klasse gut und habe dort auch meine beste Freundin gefunden. Dadurch hat auch sein Einfluss auf mich oder seine Macht die er über mich hatte abgenommen. Ich bin selbstbewusster und selbstständiger geworden und habe auch angefangen selbst eine Meinung zu bilden. Nebenbei habe ich auch einen supertollen Nachhilfelehrer in Englisch, der nebenbei vielen Jugendlichen hilft, die auf die falsche Bahn gekommen sind und mit dem ich über alles was mich bedrückt reden kann ohne das er etwas weitererzählt. Und ich konnte ihn mit dem ganzen Nachmittagsunterricht usw. gar nicht mehr täglich sehen. Und da hat sich dann auch langsam wieder das Verhältnis zu meiner Mutter verbessert. Ich habe angefangen am Wochenende mal etwas mit ihr zu unternehmen, habe viel mit ihr geredet. Und das hat ihm natürlich gar nicht gepasst. Er hat angefangen mich unter Druck zu setzten, wenn ich keine Zeit hatte, hat er mir angedroht sich mit anderen Frauen zu treffen oder hat mir am Abend Fotos aus einem Strip-Club geschickt. Er hat mir erzählt er würde etwas mit seiner Nachbarin unternehmen, später habe ich erfahren, dass sie ihn nicht mal gesehen hat. Irgendwann kamen dann auch Andeutungen, dass er sich umbringt wenn ich nicht die Schule aufgebe und ihm mehr Zeit widme. Und in dieser Zeit fing es dann auch an, dass ich nicht mehr mit ihm schlafen wollte, ihn nicht mehr küssen oder vor ihm ausziehen. Und er hat mich zwar nie vergewaltigt oder so, aber er hat mich geküsst, ausgezogen und angefasst zwischen den Beinen obwohl ich das eigentlich nicht wollte. Ich konnte es ihm nicht direkt sagen, da ich ja wie in einer Art Abhängigkeit war und ihn nicht verlieren wollte, aber ich fand es auch schrecklich von ihm angefasst zu werden. Also habe ich es indirekt gesagt, in dem ich den Kopf beim Küssen weg gedreht habe oder seine Hand woanders hingelegt habe oder mich nur widerwillig auszog. Aber das war ihm immer egal. Und plötzlich habe ich dann angefangen zu realisieren was überhaupt passiert. Ich habe angefangen mich vor ihm zu ekeln. Es war wie als wenn mir jemand einen Eimer eiskaltes Wasser über den Kopf geschüttet hätte und ich aus einer Art Betäubung aufgewacht wären. Ich habe mich gefühlt als wäre ich jahrelang nicht ich selbst gewesen, sondern seine Marionette. Ich habe angefangen zu realisieren, dass ich mit einem Mann geschlafen habe, der 36 Jahre älter ist als ich. Ich habe das alles nicht mehr ausgehalten. Allein schon seine Wohnung, die an eine Messie-Wohnung erinnert hat. Dann hat er obwohl er körperlich arbeitet nur einmal pro Woche Haare gewaschen. Sein Rauchgeruch hat mich genervt. Und schließlich habe ich es nach 3,5 Jahren "Beziehung" geschafft durch viel Rückhalt den Absprung zu finden. Ich habe es nach einiger Zeit meiner besten Freundin erzählt zumindest einen Teil. Verstehen kann sie es nicht, ich verstehe ja nicht mal selber wie das passieren konnte. Aber sie ist für mich da und das ist es was zählt. Mittlerweile fühle ich mich sehr schlecht. Ich habe nachts Albträume von ihm, weine sehr viel. Ich weiß, dass ich ein schlechter Mensch bin und es nicht verdient habe nach all dem was ich da getan und zugelassen habe noch auf dieser Erde zu wandeln. Ich habe nicht die Liebe meiner Mutter verdient, schließlich habe ich sie so viele Jahre lang angelogen. Ich hasse mich für all diese Sachen, die passiert sind. Es tut mir so leid und ich fühle mich so schuldig, ich habe dies alles ja gewollt und ab 13/14 auch selbst die Initiative zu sexuellen Handlungen ergriffen. Heute ist es so, dass ich diesen Mann seit Februar nicht mehr gesehen habe oder eher gesagt sehen wollte. Am Anfang hat er mit seinem Auto häufig vor meinem Fenster gestanden und es mir ein Foto geschickt. Das hat zum Glück nachgelassen. Es geht bis heute noch so, dass ich ab und zu Nachrichten bekomme, dass ich z.B. um 18 Uhr mit dem Bus nach Hause gekommen bin. Allgemein schreibt er mir täglich und macht mich verantwortlich dafür dass es ihm schlecht geht. Er versucht alles mögliche um mich "eifersüchtig" zu machen und es macht ihn rasend, dass es nicht mehr bei mir zieht. Er tut einfach so als würde diese Beziehung weitergehen und schickt mir jeden Morgen Herzen und nennt mich weiterhin "Schatz" usw. Ich hätte ihn schon längst per Whatsapp blockiert und ihn komplett aus meinem Leben verbannt, aber da gibt es noch etwas. Ich hatte noch persönliche Gegenstände bei ihm, die mir sehr viel bedeuten. Darunter soblöd es jetzt auch klingt ein Schlüsselanhänger und Stofftiere, die mir gehört haben, mit denen er mich als Kind geködert und sich mein Vetrauen erschlichen hat. Ich weiß nicht warum aber ich brauche diese Sachen wieder um das alles abschließen zu können und schließlich gehören sie immer noch mir. Er will sie mir allerdings erst wiedergeben wenn er möchte und das ist wenn ich wieder in Kontakt mit ihm komme und ihn wieder an mich ran lasse, aber das kann ich auf keinen Fall mehr. Er weiß das er damit etwas gegen mich in der Hand hat. Auf der anderen Seite hat er noch Oben-Ohne-Bilder von mir, aber die könnte ich wahrscheinlich nicht mal mehr löschen, wenn ich bei ihm in der Wohnung wäre, da er alles auf externen Festplatten usw speichert. Er mit seinen 53 Jahren sieht nicht mal im Ansatz ein, dass er irgendwas falsch gemacht hat. Er denkt, dass es okay war, weil ich "frühreif" war und auch als Kind körperlich weiterentwickelt als andere. War dies sexueller Missbrauch? Schließlich war es nie gegen meinen Willen, ich habe es ja gewollt und schön gefunden. Könnte ich ihn dafür anzeigen? Wie mache ich das mit den Sachen die er noch hat? Ich möchte sie so gerne wieder haben? Wisst ihr wie ich ihn dazu bekommen könnte, dass er sie mir wieder gibt? Es meiner Mutter zu erzählen geht auf gar keinen Fall. Und er hatte auch immer gemeint, dass falls ich ihn anzeigen würde, dass meine Mutter genauso mit dran wäre wegen Vernachlässigung der Aufsichtspflicht. Ist dies wahr?
Sorry ist wohl doch ein bisschen länger geworden, aber es tut einfach gut nach all den Jahren Schweigen sich das von der Seele zu schreiben.

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12. August um 8:38
In Antwort auf anna_210

Hallo ihr!
Ich habe ein ziemlich großes Problem und muss mir einfach mal etwas von der Seele schreiben (Achtung kann etwas länger werden!). Zuerst einmal bin ich im Moment 16 Jahre alt und weiblich.
Im Alter von 8 oder 9 Jahren habe ich im Sportverein einen Jungen kennengelernt. Er wurde mein bester Freund und ich habe viel Zeit bei ihm verbracht. Er hat damals in einem Haus mit seinen Eltern, seinem Onkel und seiner Oma gewohnt. Ich war dort fast jedes Wochenende und habe mit seinen Eltern und seinem Onkel häufig etwas unternommen. Später ist diese Freundschaft aber eingeschlafen, da ich die Sportart damals nicht mehr machen konnte. Jedenfalls kam es dann so das ich mit meiner Mutter (alleinerziehend) umgezogen bin und sein Onkel uns beim Umzug geholfen hat. Er hat danach auch immer mit mir gespielt und ist mit mir auf den Spielplatz gegangen,etc. Da war ich ungefähr 10 Jahre alt. Irgendwann war es dann so dass dieser Mann jedes Wochenende zum Mitagessen bis Abendessen gekommen ist und mit mir gespielt hat. Er war für mich der Vater, den ich nie hatte, da mein leiblicher abgehauen ist, als ich 3 Jahre alt war. Jedenfalls habe ich ihm wahnsinnig vertraut und irgendwann fing es dann an, dass wir uns nachts per Handy geschrieben haben. Das hat sich dann auch ausgeweitet auf den ganzen Tag und meine Mutter hat von alldem nichts gemerkt. Irgendwann fing es dann an, dass beim Spielen plötzlich seine Hand auf meiner Schulter lag. An sich eigentlich nichts Schlimmes, wenn ich aber heute darüber nachdenke war es so das erste Ereignis in meiner Erinnerung an dem alles angefangen hat. Jedenfalls ging das so dann Wochen weiter und ich fand das auch nicht schlimm. Irgendwann hat es dann angefangen, dass diese Hand mich gestreichelt hat, aber nur am Rücken. Und so ging das ganz ganz langsam weiter. Irgendwann hab ich dann auch gemerkt, dass da etwas läuft und wollte es immer wieder meiner Mutter erzählen, weil es so falsch war. Aber ich habe es nie gemacht, weil ich ihn ja so sehr gemocht habe und es nicht so schlimm war und ich es auch so doof es jetzt klingt auch schön fand. Zu dieser Zeit wurde ich auch in der Schule gemobbt und hatte keine Freunde dort und ein extrem schlechtes Verhältnis zu meiner Mutter. Es gab täglich Streit daheim wegen Kleinigkeiten (anfangende Pubertät halt) und ihr ist auch öfters mal damals die Hand ausgerutscht. Und es hat auch damals nicht sonderlich weh getan, aber es war mehr der seelische Schmerz und die Tatsache, dass sie es halt tat. Und er war für mich da und hat mir zugehört. Er wusste das alles und hat mich "getröstet". Jedenfalls ging es dann so weiter, dass wir mit diesem Mann im Urlaub waren und er dort auch angefangen hat meinen Bauch unter meinem T-Shirt zu streicheln, da war ich dann 11 Jahre alt und ein Jahr später im Sommer als ich 12 Jahre alt war hat er mich nachts im Urlaub das erste Mal geküsst und ab da hatten wir dann eine heimliche "Beziehung". Im Herbst fing es dann an, dass wir uns ab und zu am Wochenende heimlich getroffen haben und ich meiner Mutter erzählt habe, dass ich mich mit einer Freundin treffe. Das hat sich dann immer ausgeweitet auf jedes Wochenende. Ich kam damals in eine neue Klasse und hatte 2 Freundinnen, die aber ziemlich falsch waren und mich häufig ausgeschlossen und ausgenutzt haben. Mein Verhältnis zu diesem Mann war damals auch so, dass ich gedacht habe, dass ich ihn über alles liebe, da er der einzige damals war den ich hatte. Heute weiß ich allerdings dass es mehr eine emotionale Abhängigkeit war. Jedenfalls kam es dann auch zum ersten Geschlechtsverkehr als ich 13 Jahre alt war. Allerdings hatte ich an dem Tag zufällig meine Periode und er hat mir gesagt, dass ich da nicht schwanger werden kann, also haben wir es da getan. 2 Tage später habe ich herausgefunden, dass man es doch werden kann und hatte rießige Angst. Allerdings hatte ich Glück und wurde nicht schwanger. Da er allerdings kein Kondom verwenden wollte, habe ich mir kurz darauf mit meiner Mutter beim Frauenarzt die Pille geholt und habe gesagt ich hätte starke Regelprobleme. Und so ging dass dann ziemlich lange weiter. Zwischenzeitlich hatte ich angefangen mich zu ritzen aufgrund der Situation daheim und in der Schule. Und er war es der mir dann geholfen hat davon wieder wegzukommen. Und so gingen die Jahre daher. Ich hab irgendwann auch angefangen ihn täglich zusehen, ich durfte Gleichaltrige nicht treffen und er hat mich immer wieder gegen meine Mutter aufgehetzt. Das was er gesagt hatte war Gesetz und mich hat das nicht gestört, weil ich ja "unsterblich in ihn verliebt war". Irgendwann war ich dann 15 und habe gerade die Realschule in Bayern beendet und bin dann ans Gymnasium gewechselt, hatte bei meinem Abschlusss einen 1,18 Schnitt und somit beste Voraussetzungen dafür. Aber das fand er nicht gut und hat mich das auch sehr spüren lassen. An der neuen Schule ist vieles anders. Es gibt kein Mobbing mehr und ich verstehe mich mit allen in der Klasse gut und habe dort auch meine beste Freundin gefunden. Dadurch hat auch sein Einfluss auf mich oder seine Macht die er über mich hatte abgenommen. Ich bin selbstbewusster und selbstständiger geworden und habe auch angefangen selbst eine Meinung zu bilden. Nebenbei habe ich auch einen supertollen Nachhilfelehrer in Englisch, der nebenbei vielen Jugendlichen hilft, die auf die falsche Bahn gekommen sind und mit dem ich über alles was mich bedrückt reden kann ohne das er etwas weitererzählt. Und ich konnte ihn mit dem ganzen Nachmittagsunterricht usw. gar nicht mehr täglich sehen. Und da hat sich dann auch langsam wieder das Verhältnis zu meiner Mutter verbessert. Ich habe angefangen am Wochenende mal etwas mit ihr zu unternehmen, habe viel mit ihr geredet. Und das hat ihm natürlich gar nicht gepasst. Er hat angefangen mich unter Druck zu setzten, wenn ich keine Zeit hatte, hat er mir angedroht sich mit anderen Frauen zu treffen oder hat mir am Abend Fotos aus einem Strip-Club geschickt. Er hat mir erzählt er würde etwas mit seiner Nachbarin unternehmen, später habe ich erfahren, dass sie ihn nicht mal gesehen hat. Irgendwann kamen dann auch Andeutungen, dass er sich umbringt wenn ich nicht die Schule aufgebe und ihm mehr Zeit widme. Und in dieser Zeit fing es dann auch an, dass ich nicht mehr mit ihm schlafen wollte, ihn nicht mehr küssen oder vor ihm ausziehen. Und er hat mich zwar nie vergewaltigt oder so, aber er hat mich geküsst, ausgezogen und angefasst zwischen den Beinen obwohl ich das eigentlich nicht wollte. Ich konnte es ihm nicht direkt sagen, da ich ja wie in einer Art Abhängigkeit war und ihn nicht verlieren wollte, aber ich fand es auch schrecklich von ihm angefasst zu werden. Also habe ich es indirekt gesagt, in dem ich den Kopf beim Küssen weg gedreht habe oder seine Hand woanders hingelegt habe oder mich nur widerwillig auszog. Aber das war ihm immer egal. Und plötzlich habe ich dann angefangen zu realisieren was überhaupt passiert. Ich habe angefangen mich vor ihm zu ekeln. Es war wie als wenn mir jemand einen Eimer eiskaltes Wasser über den Kopf geschüttet hätte und ich aus einer Art Betäubung aufgewacht wären. Ich habe mich gefühlt als wäre ich jahrelang nicht ich selbst gewesen, sondern seine Marionette. Ich habe angefangen zu realisieren, dass ich mit einem Mann geschlafen habe, der 36 Jahre älter ist als ich. Ich habe das alles nicht mehr ausgehalten. Allein schon seine Wohnung, die an eine Messie-Wohnung erinnert hat. Dann hat er obwohl er körperlich arbeitet nur einmal pro Woche Haare gewaschen. Sein Rauchgeruch hat mich genervt. Und schließlich habe ich es nach 3,5 Jahren "Beziehung" geschafft durch viel Rückhalt den Absprung zu finden. Ich habe es nach einiger Zeit meiner besten Freundin erzählt zumindest einen Teil. Verstehen kann sie es nicht, ich verstehe ja nicht mal selber wie das passieren konnte. Aber sie ist für mich da und das ist es was zählt. Mittlerweile fühle ich mich sehr schlecht. Ich habe nachts Albträume von ihm, weine sehr viel. Ich weiß, dass ich ein schlechter Mensch bin und es nicht verdient habe nach all dem was ich da getan und zugelassen habe noch auf dieser Erde zu wandeln. Ich habe nicht die Liebe meiner Mutter verdient, schließlich habe ich sie so viele Jahre lang angelogen. Ich hasse mich für all diese Sachen, die passiert sind. Es tut mir so leid und ich fühle mich so schuldig, ich habe dies alles ja gewollt und ab 13/14 auch selbst die Initiative zu sexuellen Handlungen ergriffen. Heute ist es so, dass ich diesen Mann seit Februar nicht mehr gesehen habe oder eher gesagt sehen wollte. Am Anfang hat er mit seinem Auto häufig vor meinem Fenster gestanden und es mir ein Foto geschickt. Das hat zum Glück nachgelassen. Es geht bis heute noch so, dass ich ab und zu Nachrichten bekomme, dass ich z.B. um 18 Uhr mit dem Bus nach Hause gekommen bin. Allgemein schreibt er mir täglich und macht mich verantwortlich dafür dass es ihm schlecht geht. Er versucht alles mögliche um mich "eifersüchtig" zu machen und es macht ihn rasend, dass es nicht mehr bei mir zieht. Er tut einfach so als würde diese Beziehung weitergehen und schickt mir jeden Morgen Herzen und nennt mich weiterhin "Schatz" usw. Ich hätte ihn schon längst per Whatsapp blockiert und ihn komplett aus meinem Leben verbannt, aber da gibt es noch etwas. Ich hatte noch persönliche Gegenstände bei ihm, die mir sehr viel bedeuten. Darunter soblöd es jetzt auch klingt ein Schlüsselanhänger und Stofftiere, die mir gehört haben, mit denen er mich als Kind geködert und sich mein Vetrauen erschlichen hat. Ich weiß nicht warum aber ich brauche diese Sachen wieder um das alles abschließen zu können und schließlich gehören sie immer noch mir. Er will sie mir allerdings erst wiedergeben wenn er möchte und das ist wenn ich wieder in Kontakt mit ihm komme und ihn wieder an mich ran lasse, aber das kann ich auf keinen Fall mehr. Er weiß das er damit etwas gegen mich in der Hand hat. Auf der anderen Seite hat er noch Oben-Ohne-Bilder von mir, aber die könnte ich wahrscheinlich nicht mal mehr löschen, wenn ich bei ihm in der Wohnung wäre, da er alles auf externen Festplatten usw speichert. Er mit seinen 53 Jahren sieht nicht mal im Ansatz ein, dass er irgendwas falsch gemacht hat. Er denkt, dass es okay war, weil ich "frühreif" war und auch als Kind körperlich weiterentwickelt als andere. War dies sexueller Missbrauch? Schließlich war es nie gegen meinen Willen, ich habe es ja gewollt und schön gefunden. Könnte ich ihn dafür anzeigen? Wie mache ich das mit den Sachen die er noch hat? Ich möchte sie so gerne wieder haben? Wisst ihr wie ich ihn dazu bekommen könnte, dass er sie mir wieder gibt? Es meiner Mutter zu erzählen geht auf gar keinen Fall. Und er hatte auch immer gemeint, dass falls ich ihn anzeigen würde, dass meine Mutter genauso mit dran wäre wegen Vernachlässigung der Aufsichtspflicht. Ist dies wahr?
Sorry ist wohl doch ein bisschen länger geworden, aber es tut einfach gut nach all den Jahren Schweigen sich das von der Seele zu schreiben.

Dein größtes Problem um dich gegen ihn zu wehren ist, dass du deine Mutter schützen willst. Wo hat deine Mutter dich denn beschützt? Auch sie trägt eine Mitschuld.
Ich finde es schwierig, solche Dinge innerhalb eines Forums lösen zu wollen bzw. zu können. Es gibt Sorgentelefone für Kinder und Jugendliche, da kannst du dich mit Menschen austauschen, die sich ein bisschen besser auskennen, als Ottonormalbürger und dir Rat und Unterstützung holen.
Oder wie sieht es in der Schule aus, hast du dort einen Vertrauenslehrer, an den du dich wenden kannst?
Sicher ist das sexueller Missbrauch, der dir geschehen ist und Erpressung noch dazu.
Es ist traurig, dass du das überhaupt hinterfragst. Mich macht es wütend, dass niemand in deinem Umfeld mal näher hingeschaut hat, vor allem auch deine Mutter, die dich sehr im Stich gelassen hat.
Leider suchst du die Schuld bei dir selbst. DU warst/ bist das Kind, das beschützt hätte werden müssen, statt dessen wurdest du von Erwachsenen missbraucht, manipuliert, erpresst, ausgenutzt, vernachlässigt und geschlagen.
Lass dir von niemanden einreden und tu es selbst nicht, dass du Schuld bist!

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12. August um 8:11

Ich würde ihn unbedingt anzeigen! Er hat Dich missbraucht und Deine kindliche Naivität sexuell ausgenutzt. 

Ausserdem empfehle ich Dir sehr dringend, Dich in psychiatrische Behandlung zu begeben. Dort wirst Du erkennen, dass Du nicht schuld bist am Ganzen, sondern ausgenutzt wurdest. Ich denke, man wird Dir dort auch helfen mit der Anzeige. 

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12. August um 7:52
In Antwort auf anna_210

Hallo ihr!
Ich habe ein ziemlich großes Problem und muss mir einfach mal etwas von der Seele schreiben (Achtung kann etwas länger werden!). Zuerst einmal bin ich im Moment 16 Jahre alt und weiblich.
Im Alter von 8 oder 9 Jahren habe ich im Sportverein einen Jungen kennengelernt. Er wurde mein bester Freund und ich habe viel Zeit bei ihm verbracht. Er hat damals in einem Haus mit seinen Eltern, seinem Onkel und seiner Oma gewohnt. Ich war dort fast jedes Wochenende und habe mit seinen Eltern und seinem Onkel häufig etwas unternommen. Später ist diese Freundschaft aber eingeschlafen, da ich die Sportart damals nicht mehr machen konnte. Jedenfalls kam es dann so das ich mit meiner Mutter (alleinerziehend) umgezogen bin und sein Onkel uns beim Umzug geholfen hat. Er hat danach auch immer mit mir gespielt und ist mit mir auf den Spielplatz gegangen,etc. Da war ich ungefähr 10 Jahre alt. Irgendwann war es dann so dass dieser Mann jedes Wochenende zum Mitagessen bis Abendessen gekommen ist und mit mir gespielt hat. Er war für mich der Vater, den ich nie hatte, da mein leiblicher abgehauen ist, als ich 3 Jahre alt war. Jedenfalls habe ich ihm wahnsinnig vertraut und irgendwann fing es dann an, dass wir uns nachts per Handy geschrieben haben. Das hat sich dann auch ausgeweitet auf den ganzen Tag und meine Mutter hat von alldem nichts gemerkt. Irgendwann fing es dann an, dass beim Spielen plötzlich seine Hand auf meiner Schulter lag. An sich eigentlich nichts Schlimmes, wenn ich aber heute darüber nachdenke war es so das erste Ereignis in meiner Erinnerung an dem alles angefangen hat. Jedenfalls ging das so dann Wochen weiter und ich fand das auch nicht schlimm. Irgendwann hat es dann angefangen, dass diese Hand mich gestreichelt hat, aber nur am Rücken. Und so ging das ganz ganz langsam weiter. Irgendwann hab ich dann auch gemerkt, dass da etwas läuft und wollte es immer wieder meiner Mutter erzählen, weil es so falsch war. Aber ich habe es nie gemacht, weil ich ihn ja so sehr gemocht habe und es nicht so schlimm war und ich es auch so doof es jetzt klingt auch schön fand. Zu dieser Zeit wurde ich auch in der Schule gemobbt und hatte keine Freunde dort und ein extrem schlechtes Verhältnis zu meiner Mutter. Es gab täglich Streit daheim wegen Kleinigkeiten (anfangende Pubertät halt) und ihr ist auch öfters mal damals die Hand ausgerutscht. Und es hat auch damals nicht sonderlich weh getan, aber es war mehr der seelische Schmerz und die Tatsache, dass sie es halt tat. Und er war für mich da und hat mir zugehört. Er wusste das alles und hat mich "getröstet". Jedenfalls ging es dann so weiter, dass wir mit diesem Mann im Urlaub waren und er dort auch angefangen hat meinen Bauch unter meinem T-Shirt zu streicheln, da war ich dann 11 Jahre alt und ein Jahr später im Sommer als ich 12 Jahre alt war hat er mich nachts im Urlaub das erste Mal geküsst und ab da hatten wir dann eine heimliche "Beziehung". Im Herbst fing es dann an, dass wir uns ab und zu am Wochenende heimlich getroffen haben und ich meiner Mutter erzählt habe, dass ich mich mit einer Freundin treffe. Das hat sich dann immer ausgeweitet auf jedes Wochenende. Ich kam damals in eine neue Klasse und hatte 2 Freundinnen, die aber ziemlich falsch waren und mich häufig ausgeschlossen und ausgenutzt haben. Mein Verhältnis zu diesem Mann war damals auch so, dass ich gedacht habe, dass ich ihn über alles liebe, da er der einzige damals war den ich hatte. Heute weiß ich allerdings dass es mehr eine emotionale Abhängigkeit war. Jedenfalls kam es dann auch zum ersten Geschlechtsverkehr als ich 13 Jahre alt war. Allerdings hatte ich an dem Tag zufällig meine Periode und er hat mir gesagt, dass ich da nicht schwanger werden kann, also haben wir es da getan. 2 Tage später habe ich herausgefunden, dass man es doch werden kann und hatte rießige Angst. Allerdings hatte ich Glück und wurde nicht schwanger. Da er allerdings kein Kondom verwenden wollte, habe ich mir kurz darauf mit meiner Mutter beim Frauenarzt die Pille geholt und habe gesagt ich hätte starke Regelprobleme. Und so ging dass dann ziemlich lange weiter. Zwischenzeitlich hatte ich angefangen mich zu ritzen aufgrund der Situation daheim und in der Schule. Und er war es der mir dann geholfen hat davon wieder wegzukommen. Und so gingen die Jahre daher. Ich hab irgendwann auch angefangen ihn täglich zusehen, ich durfte Gleichaltrige nicht treffen und er hat mich immer wieder gegen meine Mutter aufgehetzt. Das was er gesagt hatte war Gesetz und mich hat das nicht gestört, weil ich ja "unsterblich in ihn verliebt war". Irgendwann war ich dann 15 und habe gerade die Realschule in Bayern beendet und bin dann ans Gymnasium gewechselt, hatte bei meinem Abschlusss einen 1,18 Schnitt und somit beste Voraussetzungen dafür. Aber das fand er nicht gut und hat mich das auch sehr spüren lassen. An der neuen Schule ist vieles anders. Es gibt kein Mobbing mehr und ich verstehe mich mit allen in der Klasse gut und habe dort auch meine beste Freundin gefunden. Dadurch hat auch sein Einfluss auf mich oder seine Macht die er über mich hatte abgenommen. Ich bin selbstbewusster und selbstständiger geworden und habe auch angefangen selbst eine Meinung zu bilden. Nebenbei habe ich auch einen supertollen Nachhilfelehrer in Englisch, der nebenbei vielen Jugendlichen hilft, die auf die falsche Bahn gekommen sind und mit dem ich über alles was mich bedrückt reden kann ohne das er etwas weitererzählt. Und ich konnte ihn mit dem ganzen Nachmittagsunterricht usw. gar nicht mehr täglich sehen. Und da hat sich dann auch langsam wieder das Verhältnis zu meiner Mutter verbessert. Ich habe angefangen am Wochenende mal etwas mit ihr zu unternehmen, habe viel mit ihr geredet. Und das hat ihm natürlich gar nicht gepasst. Er hat angefangen mich unter Druck zu setzten, wenn ich keine Zeit hatte, hat er mir angedroht sich mit anderen Frauen zu treffen oder hat mir am Abend Fotos aus einem Strip-Club geschickt. Er hat mir erzählt er würde etwas mit seiner Nachbarin unternehmen, später habe ich erfahren, dass sie ihn nicht mal gesehen hat. Irgendwann kamen dann auch Andeutungen, dass er sich umbringt wenn ich nicht die Schule aufgebe und ihm mehr Zeit widme. Und in dieser Zeit fing es dann auch an, dass ich nicht mehr mit ihm schlafen wollte, ihn nicht mehr küssen oder vor ihm ausziehen. Und er hat mich zwar nie vergewaltigt oder so, aber er hat mich geküsst, ausgezogen und angefasst zwischen den Beinen obwohl ich das eigentlich nicht wollte. Ich konnte es ihm nicht direkt sagen, da ich ja wie in einer Art Abhängigkeit war und ihn nicht verlieren wollte, aber ich fand es auch schrecklich von ihm angefasst zu werden. Also habe ich es indirekt gesagt, in dem ich den Kopf beim Küssen weg gedreht habe oder seine Hand woanders hingelegt habe oder mich nur widerwillig auszog. Aber das war ihm immer egal. Und plötzlich habe ich dann angefangen zu realisieren was überhaupt passiert. Ich habe angefangen mich vor ihm zu ekeln. Es war wie als wenn mir jemand einen Eimer eiskaltes Wasser über den Kopf geschüttet hätte und ich aus einer Art Betäubung aufgewacht wären. Ich habe mich gefühlt als wäre ich jahrelang nicht ich selbst gewesen, sondern seine Marionette. Ich habe angefangen zu realisieren, dass ich mit einem Mann geschlafen habe, der 36 Jahre älter ist als ich. Ich habe das alles nicht mehr ausgehalten. Allein schon seine Wohnung, die an eine Messie-Wohnung erinnert hat. Dann hat er obwohl er körperlich arbeitet nur einmal pro Woche Haare gewaschen. Sein Rauchgeruch hat mich genervt. Und schließlich habe ich es nach 3,5 Jahren "Beziehung" geschafft durch viel Rückhalt den Absprung zu finden. Ich habe es nach einiger Zeit meiner besten Freundin erzählt zumindest einen Teil. Verstehen kann sie es nicht, ich verstehe ja nicht mal selber wie das passieren konnte. Aber sie ist für mich da und das ist es was zählt. Mittlerweile fühle ich mich sehr schlecht. Ich habe nachts Albträume von ihm, weine sehr viel. Ich weiß, dass ich ein schlechter Mensch bin und es nicht verdient habe nach all dem was ich da getan und zugelassen habe noch auf dieser Erde zu wandeln. Ich habe nicht die Liebe meiner Mutter verdient, schließlich habe ich sie so viele Jahre lang angelogen. Ich hasse mich für all diese Sachen, die passiert sind. Es tut mir so leid und ich fühle mich so schuldig, ich habe dies alles ja gewollt und ab 13/14 auch selbst die Initiative zu sexuellen Handlungen ergriffen. Heute ist es so, dass ich diesen Mann seit Februar nicht mehr gesehen habe oder eher gesagt sehen wollte. Am Anfang hat er mit seinem Auto häufig vor meinem Fenster gestanden und es mir ein Foto geschickt. Das hat zum Glück nachgelassen. Es geht bis heute noch so, dass ich ab und zu Nachrichten bekomme, dass ich z.B. um 18 Uhr mit dem Bus nach Hause gekommen bin. Allgemein schreibt er mir täglich und macht mich verantwortlich dafür dass es ihm schlecht geht. Er versucht alles mögliche um mich "eifersüchtig" zu machen und es macht ihn rasend, dass es nicht mehr bei mir zieht. Er tut einfach so als würde diese Beziehung weitergehen und schickt mir jeden Morgen Herzen und nennt mich weiterhin "Schatz" usw. Ich hätte ihn schon längst per Whatsapp blockiert und ihn komplett aus meinem Leben verbannt, aber da gibt es noch etwas. Ich hatte noch persönliche Gegenstände bei ihm, die mir sehr viel bedeuten. Darunter soblöd es jetzt auch klingt ein Schlüsselanhänger und Stofftiere, die mir gehört haben, mit denen er mich als Kind geködert und sich mein Vetrauen erschlichen hat. Ich weiß nicht warum aber ich brauche diese Sachen wieder um das alles abschließen zu können und schließlich gehören sie immer noch mir. Er will sie mir allerdings erst wiedergeben wenn er möchte und das ist wenn ich wieder in Kontakt mit ihm komme und ihn wieder an mich ran lasse, aber das kann ich auf keinen Fall mehr. Er weiß das er damit etwas gegen mich in der Hand hat. Auf der anderen Seite hat er noch Oben-Ohne-Bilder von mir, aber die könnte ich wahrscheinlich nicht mal mehr löschen, wenn ich bei ihm in der Wohnung wäre, da er alles auf externen Festplatten usw speichert. Er mit seinen 53 Jahren sieht nicht mal im Ansatz ein, dass er irgendwas falsch gemacht hat. Er denkt, dass es okay war, weil ich "frühreif" war und auch als Kind körperlich weiterentwickelt als andere. War dies sexueller Missbrauch? Schließlich war es nie gegen meinen Willen, ich habe es ja gewollt und schön gefunden. Könnte ich ihn dafür anzeigen? Wie mache ich das mit den Sachen die er noch hat? Ich möchte sie so gerne wieder haben? Wisst ihr wie ich ihn dazu bekommen könnte, dass er sie mir wieder gibt? Es meiner Mutter zu erzählen geht auf gar keinen Fall. Und er hatte auch immer gemeint, dass falls ich ihn anzeigen würde, dass meine Mutter genauso mit dran wäre wegen Vernachlässigung der Aufsichtspflicht. Ist dies wahr?
Sorry ist wohl doch ein bisschen länger geworden, aber es tut einfach gut nach all den Jahren Schweigen sich das von der Seele zu schreiben.

Natürlich ist dies Mißbrauch! Was für eine Frage! Deine Mutter hat dich total vernachlässigt oder ist es ihr niemals komisch vorgekommen, dass dieser Typ ständig am ihrer Tochter dran hängt? 
 

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12. August um 8:11

Ich würde ihn unbedingt anzeigen! Er hat Dich missbraucht und Deine kindliche Naivität sexuell ausgenutzt. 

Ausserdem empfehle ich Dir sehr dringend, Dich in psychiatrische Behandlung zu begeben. Dort wirst Du erkennen, dass Du nicht schuld bist am Ganzen, sondern ausgenutzt wurdest. Ich denke, man wird Dir dort auch helfen mit der Anzeige. 

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12. August um 8:38
In Antwort auf anna_210

Hallo ihr!
Ich habe ein ziemlich großes Problem und muss mir einfach mal etwas von der Seele schreiben (Achtung kann etwas länger werden!). Zuerst einmal bin ich im Moment 16 Jahre alt und weiblich.
Im Alter von 8 oder 9 Jahren habe ich im Sportverein einen Jungen kennengelernt. Er wurde mein bester Freund und ich habe viel Zeit bei ihm verbracht. Er hat damals in einem Haus mit seinen Eltern, seinem Onkel und seiner Oma gewohnt. Ich war dort fast jedes Wochenende und habe mit seinen Eltern und seinem Onkel häufig etwas unternommen. Später ist diese Freundschaft aber eingeschlafen, da ich die Sportart damals nicht mehr machen konnte. Jedenfalls kam es dann so das ich mit meiner Mutter (alleinerziehend) umgezogen bin und sein Onkel uns beim Umzug geholfen hat. Er hat danach auch immer mit mir gespielt und ist mit mir auf den Spielplatz gegangen,etc. Da war ich ungefähr 10 Jahre alt. Irgendwann war es dann so dass dieser Mann jedes Wochenende zum Mitagessen bis Abendessen gekommen ist und mit mir gespielt hat. Er war für mich der Vater, den ich nie hatte, da mein leiblicher abgehauen ist, als ich 3 Jahre alt war. Jedenfalls habe ich ihm wahnsinnig vertraut und irgendwann fing es dann an, dass wir uns nachts per Handy geschrieben haben. Das hat sich dann auch ausgeweitet auf den ganzen Tag und meine Mutter hat von alldem nichts gemerkt. Irgendwann fing es dann an, dass beim Spielen plötzlich seine Hand auf meiner Schulter lag. An sich eigentlich nichts Schlimmes, wenn ich aber heute darüber nachdenke war es so das erste Ereignis in meiner Erinnerung an dem alles angefangen hat. Jedenfalls ging das so dann Wochen weiter und ich fand das auch nicht schlimm. Irgendwann hat es dann angefangen, dass diese Hand mich gestreichelt hat, aber nur am Rücken. Und so ging das ganz ganz langsam weiter. Irgendwann hab ich dann auch gemerkt, dass da etwas läuft und wollte es immer wieder meiner Mutter erzählen, weil es so falsch war. Aber ich habe es nie gemacht, weil ich ihn ja so sehr gemocht habe und es nicht so schlimm war und ich es auch so doof es jetzt klingt auch schön fand. Zu dieser Zeit wurde ich auch in der Schule gemobbt und hatte keine Freunde dort und ein extrem schlechtes Verhältnis zu meiner Mutter. Es gab täglich Streit daheim wegen Kleinigkeiten (anfangende Pubertät halt) und ihr ist auch öfters mal damals die Hand ausgerutscht. Und es hat auch damals nicht sonderlich weh getan, aber es war mehr der seelische Schmerz und die Tatsache, dass sie es halt tat. Und er war für mich da und hat mir zugehört. Er wusste das alles und hat mich "getröstet". Jedenfalls ging es dann so weiter, dass wir mit diesem Mann im Urlaub waren und er dort auch angefangen hat meinen Bauch unter meinem T-Shirt zu streicheln, da war ich dann 11 Jahre alt und ein Jahr später im Sommer als ich 12 Jahre alt war hat er mich nachts im Urlaub das erste Mal geküsst und ab da hatten wir dann eine heimliche "Beziehung". Im Herbst fing es dann an, dass wir uns ab und zu am Wochenende heimlich getroffen haben und ich meiner Mutter erzählt habe, dass ich mich mit einer Freundin treffe. Das hat sich dann immer ausgeweitet auf jedes Wochenende. Ich kam damals in eine neue Klasse und hatte 2 Freundinnen, die aber ziemlich falsch waren und mich häufig ausgeschlossen und ausgenutzt haben. Mein Verhältnis zu diesem Mann war damals auch so, dass ich gedacht habe, dass ich ihn über alles liebe, da er der einzige damals war den ich hatte. Heute weiß ich allerdings dass es mehr eine emotionale Abhängigkeit war. Jedenfalls kam es dann auch zum ersten Geschlechtsverkehr als ich 13 Jahre alt war. Allerdings hatte ich an dem Tag zufällig meine Periode und er hat mir gesagt, dass ich da nicht schwanger werden kann, also haben wir es da getan. 2 Tage später habe ich herausgefunden, dass man es doch werden kann und hatte rießige Angst. Allerdings hatte ich Glück und wurde nicht schwanger. Da er allerdings kein Kondom verwenden wollte, habe ich mir kurz darauf mit meiner Mutter beim Frauenarzt die Pille geholt und habe gesagt ich hätte starke Regelprobleme. Und so ging dass dann ziemlich lange weiter. Zwischenzeitlich hatte ich angefangen mich zu ritzen aufgrund der Situation daheim und in der Schule. Und er war es der mir dann geholfen hat davon wieder wegzukommen. Und so gingen die Jahre daher. Ich hab irgendwann auch angefangen ihn täglich zusehen, ich durfte Gleichaltrige nicht treffen und er hat mich immer wieder gegen meine Mutter aufgehetzt. Das was er gesagt hatte war Gesetz und mich hat das nicht gestört, weil ich ja "unsterblich in ihn verliebt war". Irgendwann war ich dann 15 und habe gerade die Realschule in Bayern beendet und bin dann ans Gymnasium gewechselt, hatte bei meinem Abschlusss einen 1,18 Schnitt und somit beste Voraussetzungen dafür. Aber das fand er nicht gut und hat mich das auch sehr spüren lassen. An der neuen Schule ist vieles anders. Es gibt kein Mobbing mehr und ich verstehe mich mit allen in der Klasse gut und habe dort auch meine beste Freundin gefunden. Dadurch hat auch sein Einfluss auf mich oder seine Macht die er über mich hatte abgenommen. Ich bin selbstbewusster und selbstständiger geworden und habe auch angefangen selbst eine Meinung zu bilden. Nebenbei habe ich auch einen supertollen Nachhilfelehrer in Englisch, der nebenbei vielen Jugendlichen hilft, die auf die falsche Bahn gekommen sind und mit dem ich über alles was mich bedrückt reden kann ohne das er etwas weitererzählt. Und ich konnte ihn mit dem ganzen Nachmittagsunterricht usw. gar nicht mehr täglich sehen. Und da hat sich dann auch langsam wieder das Verhältnis zu meiner Mutter verbessert. Ich habe angefangen am Wochenende mal etwas mit ihr zu unternehmen, habe viel mit ihr geredet. Und das hat ihm natürlich gar nicht gepasst. Er hat angefangen mich unter Druck zu setzten, wenn ich keine Zeit hatte, hat er mir angedroht sich mit anderen Frauen zu treffen oder hat mir am Abend Fotos aus einem Strip-Club geschickt. Er hat mir erzählt er würde etwas mit seiner Nachbarin unternehmen, später habe ich erfahren, dass sie ihn nicht mal gesehen hat. Irgendwann kamen dann auch Andeutungen, dass er sich umbringt wenn ich nicht die Schule aufgebe und ihm mehr Zeit widme. Und in dieser Zeit fing es dann auch an, dass ich nicht mehr mit ihm schlafen wollte, ihn nicht mehr küssen oder vor ihm ausziehen. Und er hat mich zwar nie vergewaltigt oder so, aber er hat mich geküsst, ausgezogen und angefasst zwischen den Beinen obwohl ich das eigentlich nicht wollte. Ich konnte es ihm nicht direkt sagen, da ich ja wie in einer Art Abhängigkeit war und ihn nicht verlieren wollte, aber ich fand es auch schrecklich von ihm angefasst zu werden. Also habe ich es indirekt gesagt, in dem ich den Kopf beim Küssen weg gedreht habe oder seine Hand woanders hingelegt habe oder mich nur widerwillig auszog. Aber das war ihm immer egal. Und plötzlich habe ich dann angefangen zu realisieren was überhaupt passiert. Ich habe angefangen mich vor ihm zu ekeln. Es war wie als wenn mir jemand einen Eimer eiskaltes Wasser über den Kopf geschüttet hätte und ich aus einer Art Betäubung aufgewacht wären. Ich habe mich gefühlt als wäre ich jahrelang nicht ich selbst gewesen, sondern seine Marionette. Ich habe angefangen zu realisieren, dass ich mit einem Mann geschlafen habe, der 36 Jahre älter ist als ich. Ich habe das alles nicht mehr ausgehalten. Allein schon seine Wohnung, die an eine Messie-Wohnung erinnert hat. Dann hat er obwohl er körperlich arbeitet nur einmal pro Woche Haare gewaschen. Sein Rauchgeruch hat mich genervt. Und schließlich habe ich es nach 3,5 Jahren "Beziehung" geschafft durch viel Rückhalt den Absprung zu finden. Ich habe es nach einiger Zeit meiner besten Freundin erzählt zumindest einen Teil. Verstehen kann sie es nicht, ich verstehe ja nicht mal selber wie das passieren konnte. Aber sie ist für mich da und das ist es was zählt. Mittlerweile fühle ich mich sehr schlecht. Ich habe nachts Albträume von ihm, weine sehr viel. Ich weiß, dass ich ein schlechter Mensch bin und es nicht verdient habe nach all dem was ich da getan und zugelassen habe noch auf dieser Erde zu wandeln. Ich habe nicht die Liebe meiner Mutter verdient, schließlich habe ich sie so viele Jahre lang angelogen. Ich hasse mich für all diese Sachen, die passiert sind. Es tut mir so leid und ich fühle mich so schuldig, ich habe dies alles ja gewollt und ab 13/14 auch selbst die Initiative zu sexuellen Handlungen ergriffen. Heute ist es so, dass ich diesen Mann seit Februar nicht mehr gesehen habe oder eher gesagt sehen wollte. Am Anfang hat er mit seinem Auto häufig vor meinem Fenster gestanden und es mir ein Foto geschickt. Das hat zum Glück nachgelassen. Es geht bis heute noch so, dass ich ab und zu Nachrichten bekomme, dass ich z.B. um 18 Uhr mit dem Bus nach Hause gekommen bin. Allgemein schreibt er mir täglich und macht mich verantwortlich dafür dass es ihm schlecht geht. Er versucht alles mögliche um mich "eifersüchtig" zu machen und es macht ihn rasend, dass es nicht mehr bei mir zieht. Er tut einfach so als würde diese Beziehung weitergehen und schickt mir jeden Morgen Herzen und nennt mich weiterhin "Schatz" usw. Ich hätte ihn schon längst per Whatsapp blockiert und ihn komplett aus meinem Leben verbannt, aber da gibt es noch etwas. Ich hatte noch persönliche Gegenstände bei ihm, die mir sehr viel bedeuten. Darunter soblöd es jetzt auch klingt ein Schlüsselanhänger und Stofftiere, die mir gehört haben, mit denen er mich als Kind geködert und sich mein Vetrauen erschlichen hat. Ich weiß nicht warum aber ich brauche diese Sachen wieder um das alles abschließen zu können und schließlich gehören sie immer noch mir. Er will sie mir allerdings erst wiedergeben wenn er möchte und das ist wenn ich wieder in Kontakt mit ihm komme und ihn wieder an mich ran lasse, aber das kann ich auf keinen Fall mehr. Er weiß das er damit etwas gegen mich in der Hand hat. Auf der anderen Seite hat er noch Oben-Ohne-Bilder von mir, aber die könnte ich wahrscheinlich nicht mal mehr löschen, wenn ich bei ihm in der Wohnung wäre, da er alles auf externen Festplatten usw speichert. Er mit seinen 53 Jahren sieht nicht mal im Ansatz ein, dass er irgendwas falsch gemacht hat. Er denkt, dass es okay war, weil ich "frühreif" war und auch als Kind körperlich weiterentwickelt als andere. War dies sexueller Missbrauch? Schließlich war es nie gegen meinen Willen, ich habe es ja gewollt und schön gefunden. Könnte ich ihn dafür anzeigen? Wie mache ich das mit den Sachen die er noch hat? Ich möchte sie so gerne wieder haben? Wisst ihr wie ich ihn dazu bekommen könnte, dass er sie mir wieder gibt? Es meiner Mutter zu erzählen geht auf gar keinen Fall. Und er hatte auch immer gemeint, dass falls ich ihn anzeigen würde, dass meine Mutter genauso mit dran wäre wegen Vernachlässigung der Aufsichtspflicht. Ist dies wahr?
Sorry ist wohl doch ein bisschen länger geworden, aber es tut einfach gut nach all den Jahren Schweigen sich das von der Seele zu schreiben.

Dein größtes Problem um dich gegen ihn zu wehren ist, dass du deine Mutter schützen willst. Wo hat deine Mutter dich denn beschützt? Auch sie trägt eine Mitschuld.
Ich finde es schwierig, solche Dinge innerhalb eines Forums lösen zu wollen bzw. zu können. Es gibt Sorgentelefone für Kinder und Jugendliche, da kannst du dich mit Menschen austauschen, die sich ein bisschen besser auskennen, als Ottonormalbürger und dir Rat und Unterstützung holen.
Oder wie sieht es in der Schule aus, hast du dort einen Vertrauenslehrer, an den du dich wenden kannst?
Sicher ist das sexueller Missbrauch, der dir geschehen ist und Erpressung noch dazu.
Es ist traurig, dass du das überhaupt hinterfragst. Mich macht es wütend, dass niemand in deinem Umfeld mal näher hingeschaut hat, vor allem auch deine Mutter, die dich sehr im Stich gelassen hat.
Leider suchst du die Schuld bei dir selbst. DU warst/ bist das Kind, das beschützt hätte werden müssen, statt dessen wurdest du von Erwachsenen missbraucht, manipuliert, erpresst, ausgenutzt, vernachlässigt und geschlagen.
Lass dir von niemanden einreden und tu es selbst nicht, dass du Schuld bist!

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12. August um 10:30
In Antwort auf anna_210

Hallo ihr!
Ich habe ein ziemlich großes Problem und muss mir einfach mal etwas von der Seele schreiben (Achtung kann etwas länger werden!). Zuerst einmal bin ich im Moment 16 Jahre alt und weiblich.
Im Alter von 8 oder 9 Jahren habe ich im Sportverein einen Jungen kennengelernt. Er wurde mein bester Freund und ich habe viel Zeit bei ihm verbracht. Er hat damals in einem Haus mit seinen Eltern, seinem Onkel und seiner Oma gewohnt. Ich war dort fast jedes Wochenende und habe mit seinen Eltern und seinem Onkel häufig etwas unternommen. Später ist diese Freundschaft aber eingeschlafen, da ich die Sportart damals nicht mehr machen konnte. Jedenfalls kam es dann so das ich mit meiner Mutter (alleinerziehend) umgezogen bin und sein Onkel uns beim Umzug geholfen hat. Er hat danach auch immer mit mir gespielt und ist mit mir auf den Spielplatz gegangen,etc. Da war ich ungefähr 10 Jahre alt. Irgendwann war es dann so dass dieser Mann jedes Wochenende zum Mitagessen bis Abendessen gekommen ist und mit mir gespielt hat. Er war für mich der Vater, den ich nie hatte, da mein leiblicher abgehauen ist, als ich 3 Jahre alt war. Jedenfalls habe ich ihm wahnsinnig vertraut und irgendwann fing es dann an, dass wir uns nachts per Handy geschrieben haben. Das hat sich dann auch ausgeweitet auf den ganzen Tag und meine Mutter hat von alldem nichts gemerkt. Irgendwann fing es dann an, dass beim Spielen plötzlich seine Hand auf meiner Schulter lag. An sich eigentlich nichts Schlimmes, wenn ich aber heute darüber nachdenke war es so das erste Ereignis in meiner Erinnerung an dem alles angefangen hat. Jedenfalls ging das so dann Wochen weiter und ich fand das auch nicht schlimm. Irgendwann hat es dann angefangen, dass diese Hand mich gestreichelt hat, aber nur am Rücken. Und so ging das ganz ganz langsam weiter. Irgendwann hab ich dann auch gemerkt, dass da etwas läuft und wollte es immer wieder meiner Mutter erzählen, weil es so falsch war. Aber ich habe es nie gemacht, weil ich ihn ja so sehr gemocht habe und es nicht so schlimm war und ich es auch so doof es jetzt klingt auch schön fand. Zu dieser Zeit wurde ich auch in der Schule gemobbt und hatte keine Freunde dort und ein extrem schlechtes Verhältnis zu meiner Mutter. Es gab täglich Streit daheim wegen Kleinigkeiten (anfangende Pubertät halt) und ihr ist auch öfters mal damals die Hand ausgerutscht. Und es hat auch damals nicht sonderlich weh getan, aber es war mehr der seelische Schmerz und die Tatsache, dass sie es halt tat. Und er war für mich da und hat mir zugehört. Er wusste das alles und hat mich "getröstet". Jedenfalls ging es dann so weiter, dass wir mit diesem Mann im Urlaub waren und er dort auch angefangen hat meinen Bauch unter meinem T-Shirt zu streicheln, da war ich dann 11 Jahre alt und ein Jahr später im Sommer als ich 12 Jahre alt war hat er mich nachts im Urlaub das erste Mal geküsst und ab da hatten wir dann eine heimliche "Beziehung". Im Herbst fing es dann an, dass wir uns ab und zu am Wochenende heimlich getroffen haben und ich meiner Mutter erzählt habe, dass ich mich mit einer Freundin treffe. Das hat sich dann immer ausgeweitet auf jedes Wochenende. Ich kam damals in eine neue Klasse und hatte 2 Freundinnen, die aber ziemlich falsch waren und mich häufig ausgeschlossen und ausgenutzt haben. Mein Verhältnis zu diesem Mann war damals auch so, dass ich gedacht habe, dass ich ihn über alles liebe, da er der einzige damals war den ich hatte. Heute weiß ich allerdings dass es mehr eine emotionale Abhängigkeit war. Jedenfalls kam es dann auch zum ersten Geschlechtsverkehr als ich 13 Jahre alt war. Allerdings hatte ich an dem Tag zufällig meine Periode und er hat mir gesagt, dass ich da nicht schwanger werden kann, also haben wir es da getan. 2 Tage später habe ich herausgefunden, dass man es doch werden kann und hatte rießige Angst. Allerdings hatte ich Glück und wurde nicht schwanger. Da er allerdings kein Kondom verwenden wollte, habe ich mir kurz darauf mit meiner Mutter beim Frauenarzt die Pille geholt und habe gesagt ich hätte starke Regelprobleme. Und so ging dass dann ziemlich lange weiter. Zwischenzeitlich hatte ich angefangen mich zu ritzen aufgrund der Situation daheim und in der Schule. Und er war es der mir dann geholfen hat davon wieder wegzukommen. Und so gingen die Jahre daher. Ich hab irgendwann auch angefangen ihn täglich zusehen, ich durfte Gleichaltrige nicht treffen und er hat mich immer wieder gegen meine Mutter aufgehetzt. Das was er gesagt hatte war Gesetz und mich hat das nicht gestört, weil ich ja "unsterblich in ihn verliebt war". Irgendwann war ich dann 15 und habe gerade die Realschule in Bayern beendet und bin dann ans Gymnasium gewechselt, hatte bei meinem Abschlusss einen 1,18 Schnitt und somit beste Voraussetzungen dafür. Aber das fand er nicht gut und hat mich das auch sehr spüren lassen. An der neuen Schule ist vieles anders. Es gibt kein Mobbing mehr und ich verstehe mich mit allen in der Klasse gut und habe dort auch meine beste Freundin gefunden. Dadurch hat auch sein Einfluss auf mich oder seine Macht die er über mich hatte abgenommen. Ich bin selbstbewusster und selbstständiger geworden und habe auch angefangen selbst eine Meinung zu bilden. Nebenbei habe ich auch einen supertollen Nachhilfelehrer in Englisch, der nebenbei vielen Jugendlichen hilft, die auf die falsche Bahn gekommen sind und mit dem ich über alles was mich bedrückt reden kann ohne das er etwas weitererzählt. Und ich konnte ihn mit dem ganzen Nachmittagsunterricht usw. gar nicht mehr täglich sehen. Und da hat sich dann auch langsam wieder das Verhältnis zu meiner Mutter verbessert. Ich habe angefangen am Wochenende mal etwas mit ihr zu unternehmen, habe viel mit ihr geredet. Und das hat ihm natürlich gar nicht gepasst. Er hat angefangen mich unter Druck zu setzten, wenn ich keine Zeit hatte, hat er mir angedroht sich mit anderen Frauen zu treffen oder hat mir am Abend Fotos aus einem Strip-Club geschickt. Er hat mir erzählt er würde etwas mit seiner Nachbarin unternehmen, später habe ich erfahren, dass sie ihn nicht mal gesehen hat. Irgendwann kamen dann auch Andeutungen, dass er sich umbringt wenn ich nicht die Schule aufgebe und ihm mehr Zeit widme. Und in dieser Zeit fing es dann auch an, dass ich nicht mehr mit ihm schlafen wollte, ihn nicht mehr küssen oder vor ihm ausziehen. Und er hat mich zwar nie vergewaltigt oder so, aber er hat mich geküsst, ausgezogen und angefasst zwischen den Beinen obwohl ich das eigentlich nicht wollte. Ich konnte es ihm nicht direkt sagen, da ich ja wie in einer Art Abhängigkeit war und ihn nicht verlieren wollte, aber ich fand es auch schrecklich von ihm angefasst zu werden. Also habe ich es indirekt gesagt, in dem ich den Kopf beim Küssen weg gedreht habe oder seine Hand woanders hingelegt habe oder mich nur widerwillig auszog. Aber das war ihm immer egal. Und plötzlich habe ich dann angefangen zu realisieren was überhaupt passiert. Ich habe angefangen mich vor ihm zu ekeln. Es war wie als wenn mir jemand einen Eimer eiskaltes Wasser über den Kopf geschüttet hätte und ich aus einer Art Betäubung aufgewacht wären. Ich habe mich gefühlt als wäre ich jahrelang nicht ich selbst gewesen, sondern seine Marionette. Ich habe angefangen zu realisieren, dass ich mit einem Mann geschlafen habe, der 36 Jahre älter ist als ich. Ich habe das alles nicht mehr ausgehalten. Allein schon seine Wohnung, die an eine Messie-Wohnung erinnert hat. Dann hat er obwohl er körperlich arbeitet nur einmal pro Woche Haare gewaschen. Sein Rauchgeruch hat mich genervt. Und schließlich habe ich es nach 3,5 Jahren "Beziehung" geschafft durch viel Rückhalt den Absprung zu finden. Ich habe es nach einiger Zeit meiner besten Freundin erzählt zumindest einen Teil. Verstehen kann sie es nicht, ich verstehe ja nicht mal selber wie das passieren konnte. Aber sie ist für mich da und das ist es was zählt. Mittlerweile fühle ich mich sehr schlecht. Ich habe nachts Albträume von ihm, weine sehr viel. Ich weiß, dass ich ein schlechter Mensch bin und es nicht verdient habe nach all dem was ich da getan und zugelassen habe noch auf dieser Erde zu wandeln. Ich habe nicht die Liebe meiner Mutter verdient, schließlich habe ich sie so viele Jahre lang angelogen. Ich hasse mich für all diese Sachen, die passiert sind. Es tut mir so leid und ich fühle mich so schuldig, ich habe dies alles ja gewollt und ab 13/14 auch selbst die Initiative zu sexuellen Handlungen ergriffen. Heute ist es so, dass ich diesen Mann seit Februar nicht mehr gesehen habe oder eher gesagt sehen wollte. Am Anfang hat er mit seinem Auto häufig vor meinem Fenster gestanden und es mir ein Foto geschickt. Das hat zum Glück nachgelassen. Es geht bis heute noch so, dass ich ab und zu Nachrichten bekomme, dass ich z.B. um 18 Uhr mit dem Bus nach Hause gekommen bin. Allgemein schreibt er mir täglich und macht mich verantwortlich dafür dass es ihm schlecht geht. Er versucht alles mögliche um mich "eifersüchtig" zu machen und es macht ihn rasend, dass es nicht mehr bei mir zieht. Er tut einfach so als würde diese Beziehung weitergehen und schickt mir jeden Morgen Herzen und nennt mich weiterhin "Schatz" usw. Ich hätte ihn schon längst per Whatsapp blockiert und ihn komplett aus meinem Leben verbannt, aber da gibt es noch etwas. Ich hatte noch persönliche Gegenstände bei ihm, die mir sehr viel bedeuten. Darunter soblöd es jetzt auch klingt ein Schlüsselanhänger und Stofftiere, die mir gehört haben, mit denen er mich als Kind geködert und sich mein Vetrauen erschlichen hat. Ich weiß nicht warum aber ich brauche diese Sachen wieder um das alles abschließen zu können und schließlich gehören sie immer noch mir. Er will sie mir allerdings erst wiedergeben wenn er möchte und das ist wenn ich wieder in Kontakt mit ihm komme und ihn wieder an mich ran lasse, aber das kann ich auf keinen Fall mehr. Er weiß das er damit etwas gegen mich in der Hand hat. Auf der anderen Seite hat er noch Oben-Ohne-Bilder von mir, aber die könnte ich wahrscheinlich nicht mal mehr löschen, wenn ich bei ihm in der Wohnung wäre, da er alles auf externen Festplatten usw speichert. Er mit seinen 53 Jahren sieht nicht mal im Ansatz ein, dass er irgendwas falsch gemacht hat. Er denkt, dass es okay war, weil ich "frühreif" war und auch als Kind körperlich weiterentwickelt als andere. War dies sexueller Missbrauch? Schließlich war es nie gegen meinen Willen, ich habe es ja gewollt und schön gefunden. Könnte ich ihn dafür anzeigen? Wie mache ich das mit den Sachen die er noch hat? Ich möchte sie so gerne wieder haben? Wisst ihr wie ich ihn dazu bekommen könnte, dass er sie mir wieder gibt? Es meiner Mutter zu erzählen geht auf gar keinen Fall. Und er hatte auch immer gemeint, dass falls ich ihn anzeigen würde, dass meine Mutter genauso mit dran wäre wegen Vernachlässigung der Aufsichtspflicht. Ist dies wahr?
Sorry ist wohl doch ein bisschen länger geworden, aber es tut einfach gut nach all den Jahren Schweigen sich das von der Seele zu schreiben.

Du trägst keine Verantwortung und solltest dir ganz dringend professionelle Hilfe holen. Hier im Forum kann dir keiner, die Hilfe geben, die du brauchst. 

Rufe doch hier erstmal an: 


">https://www.nummergegenkummer.de/kinder-und-jugendtelefon.html

Du musst nicht deinen Namen nennen. Wünsche dir von Herzen alles Gute! 

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12. August um 18:17
In Antwort auf anna_210

Hallo ihr!
Ich habe ein ziemlich großes Problem und muss mir einfach mal etwas von der Seele schreiben (Achtung kann etwas länger werden!). Zuerst einmal bin ich im Moment 16 Jahre alt und weiblich.
Im Alter von 8 oder 9 Jahren habe ich im Sportverein einen Jungen kennengelernt. Er wurde mein bester Freund und ich habe viel Zeit bei ihm verbracht. Er hat damals in einem Haus mit seinen Eltern, seinem Onkel und seiner Oma gewohnt. Ich war dort fast jedes Wochenende und habe mit seinen Eltern und seinem Onkel häufig etwas unternommen. Später ist diese Freundschaft aber eingeschlafen, da ich die Sportart damals nicht mehr machen konnte. Jedenfalls kam es dann so das ich mit meiner Mutter (alleinerziehend) umgezogen bin und sein Onkel uns beim Umzug geholfen hat. Er hat danach auch immer mit mir gespielt und ist mit mir auf den Spielplatz gegangen,etc. Da war ich ungefähr 10 Jahre alt. Irgendwann war es dann so dass dieser Mann jedes Wochenende zum Mitagessen bis Abendessen gekommen ist und mit mir gespielt hat. Er war für mich der Vater, den ich nie hatte, da mein leiblicher abgehauen ist, als ich 3 Jahre alt war. Jedenfalls habe ich ihm wahnsinnig vertraut und irgendwann fing es dann an, dass wir uns nachts per Handy geschrieben haben. Das hat sich dann auch ausgeweitet auf den ganzen Tag und meine Mutter hat von alldem nichts gemerkt. Irgendwann fing es dann an, dass beim Spielen plötzlich seine Hand auf meiner Schulter lag. An sich eigentlich nichts Schlimmes, wenn ich aber heute darüber nachdenke war es so das erste Ereignis in meiner Erinnerung an dem alles angefangen hat. Jedenfalls ging das so dann Wochen weiter und ich fand das auch nicht schlimm. Irgendwann hat es dann angefangen, dass diese Hand mich gestreichelt hat, aber nur am Rücken. Und so ging das ganz ganz langsam weiter. Irgendwann hab ich dann auch gemerkt, dass da etwas läuft und wollte es immer wieder meiner Mutter erzählen, weil es so falsch war. Aber ich habe es nie gemacht, weil ich ihn ja so sehr gemocht habe und es nicht so schlimm war und ich es auch so doof es jetzt klingt auch schön fand. Zu dieser Zeit wurde ich auch in der Schule gemobbt und hatte keine Freunde dort und ein extrem schlechtes Verhältnis zu meiner Mutter. Es gab täglich Streit daheim wegen Kleinigkeiten (anfangende Pubertät halt) und ihr ist auch öfters mal damals die Hand ausgerutscht. Und es hat auch damals nicht sonderlich weh getan, aber es war mehr der seelische Schmerz und die Tatsache, dass sie es halt tat. Und er war für mich da und hat mir zugehört. Er wusste das alles und hat mich "getröstet". Jedenfalls ging es dann so weiter, dass wir mit diesem Mann im Urlaub waren und er dort auch angefangen hat meinen Bauch unter meinem T-Shirt zu streicheln, da war ich dann 11 Jahre alt und ein Jahr später im Sommer als ich 12 Jahre alt war hat er mich nachts im Urlaub das erste Mal geküsst und ab da hatten wir dann eine heimliche "Beziehung". Im Herbst fing es dann an, dass wir uns ab und zu am Wochenende heimlich getroffen haben und ich meiner Mutter erzählt habe, dass ich mich mit einer Freundin treffe. Das hat sich dann immer ausgeweitet auf jedes Wochenende. Ich kam damals in eine neue Klasse und hatte 2 Freundinnen, die aber ziemlich falsch waren und mich häufig ausgeschlossen und ausgenutzt haben. Mein Verhältnis zu diesem Mann war damals auch so, dass ich gedacht habe, dass ich ihn über alles liebe, da er der einzige damals war den ich hatte. Heute weiß ich allerdings dass es mehr eine emotionale Abhängigkeit war. Jedenfalls kam es dann auch zum ersten Geschlechtsverkehr als ich 13 Jahre alt war. Allerdings hatte ich an dem Tag zufällig meine Periode und er hat mir gesagt, dass ich da nicht schwanger werden kann, also haben wir es da getan. 2 Tage später habe ich herausgefunden, dass man es doch werden kann und hatte rießige Angst. Allerdings hatte ich Glück und wurde nicht schwanger. Da er allerdings kein Kondom verwenden wollte, habe ich mir kurz darauf mit meiner Mutter beim Frauenarzt die Pille geholt und habe gesagt ich hätte starke Regelprobleme. Und so ging dass dann ziemlich lange weiter. Zwischenzeitlich hatte ich angefangen mich zu ritzen aufgrund der Situation daheim und in der Schule. Und er war es der mir dann geholfen hat davon wieder wegzukommen. Und so gingen die Jahre daher. Ich hab irgendwann auch angefangen ihn täglich zusehen, ich durfte Gleichaltrige nicht treffen und er hat mich immer wieder gegen meine Mutter aufgehetzt. Das was er gesagt hatte war Gesetz und mich hat das nicht gestört, weil ich ja "unsterblich in ihn verliebt war". Irgendwann war ich dann 15 und habe gerade die Realschule in Bayern beendet und bin dann ans Gymnasium gewechselt, hatte bei meinem Abschlusss einen 1,18 Schnitt und somit beste Voraussetzungen dafür. Aber das fand er nicht gut und hat mich das auch sehr spüren lassen. An der neuen Schule ist vieles anders. Es gibt kein Mobbing mehr und ich verstehe mich mit allen in der Klasse gut und habe dort auch meine beste Freundin gefunden. Dadurch hat auch sein Einfluss auf mich oder seine Macht die er über mich hatte abgenommen. Ich bin selbstbewusster und selbstständiger geworden und habe auch angefangen selbst eine Meinung zu bilden. Nebenbei habe ich auch einen supertollen Nachhilfelehrer in Englisch, der nebenbei vielen Jugendlichen hilft, die auf die falsche Bahn gekommen sind und mit dem ich über alles was mich bedrückt reden kann ohne das er etwas weitererzählt. Und ich konnte ihn mit dem ganzen Nachmittagsunterricht usw. gar nicht mehr täglich sehen. Und da hat sich dann auch langsam wieder das Verhältnis zu meiner Mutter verbessert. Ich habe angefangen am Wochenende mal etwas mit ihr zu unternehmen, habe viel mit ihr geredet. Und das hat ihm natürlich gar nicht gepasst. Er hat angefangen mich unter Druck zu setzten, wenn ich keine Zeit hatte, hat er mir angedroht sich mit anderen Frauen zu treffen oder hat mir am Abend Fotos aus einem Strip-Club geschickt. Er hat mir erzählt er würde etwas mit seiner Nachbarin unternehmen, später habe ich erfahren, dass sie ihn nicht mal gesehen hat. Irgendwann kamen dann auch Andeutungen, dass er sich umbringt wenn ich nicht die Schule aufgebe und ihm mehr Zeit widme. Und in dieser Zeit fing es dann auch an, dass ich nicht mehr mit ihm schlafen wollte, ihn nicht mehr küssen oder vor ihm ausziehen. Und er hat mich zwar nie vergewaltigt oder so, aber er hat mich geküsst, ausgezogen und angefasst zwischen den Beinen obwohl ich das eigentlich nicht wollte. Ich konnte es ihm nicht direkt sagen, da ich ja wie in einer Art Abhängigkeit war und ihn nicht verlieren wollte, aber ich fand es auch schrecklich von ihm angefasst zu werden. Also habe ich es indirekt gesagt, in dem ich den Kopf beim Küssen weg gedreht habe oder seine Hand woanders hingelegt habe oder mich nur widerwillig auszog. Aber das war ihm immer egal. Und plötzlich habe ich dann angefangen zu realisieren was überhaupt passiert. Ich habe angefangen mich vor ihm zu ekeln. Es war wie als wenn mir jemand einen Eimer eiskaltes Wasser über den Kopf geschüttet hätte und ich aus einer Art Betäubung aufgewacht wären. Ich habe mich gefühlt als wäre ich jahrelang nicht ich selbst gewesen, sondern seine Marionette. Ich habe angefangen zu realisieren, dass ich mit einem Mann geschlafen habe, der 36 Jahre älter ist als ich. Ich habe das alles nicht mehr ausgehalten. Allein schon seine Wohnung, die an eine Messie-Wohnung erinnert hat. Dann hat er obwohl er körperlich arbeitet nur einmal pro Woche Haare gewaschen. Sein Rauchgeruch hat mich genervt. Und schließlich habe ich es nach 3,5 Jahren "Beziehung" geschafft durch viel Rückhalt den Absprung zu finden. Ich habe es nach einiger Zeit meiner besten Freundin erzählt zumindest einen Teil. Verstehen kann sie es nicht, ich verstehe ja nicht mal selber wie das passieren konnte. Aber sie ist für mich da und das ist es was zählt. Mittlerweile fühle ich mich sehr schlecht. Ich habe nachts Albträume von ihm, weine sehr viel. Ich weiß, dass ich ein schlechter Mensch bin und es nicht verdient habe nach all dem was ich da getan und zugelassen habe noch auf dieser Erde zu wandeln. Ich habe nicht die Liebe meiner Mutter verdient, schließlich habe ich sie so viele Jahre lang angelogen. Ich hasse mich für all diese Sachen, die passiert sind. Es tut mir so leid und ich fühle mich so schuldig, ich habe dies alles ja gewollt und ab 13/14 auch selbst die Initiative zu sexuellen Handlungen ergriffen. Heute ist es so, dass ich diesen Mann seit Februar nicht mehr gesehen habe oder eher gesagt sehen wollte. Am Anfang hat er mit seinem Auto häufig vor meinem Fenster gestanden und es mir ein Foto geschickt. Das hat zum Glück nachgelassen. Es geht bis heute noch so, dass ich ab und zu Nachrichten bekomme, dass ich z.B. um 18 Uhr mit dem Bus nach Hause gekommen bin. Allgemein schreibt er mir täglich und macht mich verantwortlich dafür dass es ihm schlecht geht. Er versucht alles mögliche um mich "eifersüchtig" zu machen und es macht ihn rasend, dass es nicht mehr bei mir zieht. Er tut einfach so als würde diese Beziehung weitergehen und schickt mir jeden Morgen Herzen und nennt mich weiterhin "Schatz" usw. Ich hätte ihn schon längst per Whatsapp blockiert und ihn komplett aus meinem Leben verbannt, aber da gibt es noch etwas. Ich hatte noch persönliche Gegenstände bei ihm, die mir sehr viel bedeuten. Darunter soblöd es jetzt auch klingt ein Schlüsselanhänger und Stofftiere, die mir gehört haben, mit denen er mich als Kind geködert und sich mein Vetrauen erschlichen hat. Ich weiß nicht warum aber ich brauche diese Sachen wieder um das alles abschließen zu können und schließlich gehören sie immer noch mir. Er will sie mir allerdings erst wiedergeben wenn er möchte und das ist wenn ich wieder in Kontakt mit ihm komme und ihn wieder an mich ran lasse, aber das kann ich auf keinen Fall mehr. Er weiß das er damit etwas gegen mich in der Hand hat. Auf der anderen Seite hat er noch Oben-Ohne-Bilder von mir, aber die könnte ich wahrscheinlich nicht mal mehr löschen, wenn ich bei ihm in der Wohnung wäre, da er alles auf externen Festplatten usw speichert. Er mit seinen 53 Jahren sieht nicht mal im Ansatz ein, dass er irgendwas falsch gemacht hat. Er denkt, dass es okay war, weil ich "frühreif" war und auch als Kind körperlich weiterentwickelt als andere. War dies sexueller Missbrauch? Schließlich war es nie gegen meinen Willen, ich habe es ja gewollt und schön gefunden. Könnte ich ihn dafür anzeigen? Wie mache ich das mit den Sachen die er noch hat? Ich möchte sie so gerne wieder haben? Wisst ihr wie ich ihn dazu bekommen könnte, dass er sie mir wieder gibt? Es meiner Mutter zu erzählen geht auf gar keinen Fall. Und er hatte auch immer gemeint, dass falls ich ihn anzeigen würde, dass meine Mutter genauso mit dran wäre wegen Vernachlässigung der Aufsichtspflicht. Ist dies wahr?
Sorry ist wohl doch ein bisschen länger geworden, aber es tut einfach gut nach all den Jahren Schweigen sich das von der Seele zu schreiben.

Was ich dir noch sagen wollte, falls du keine Anzeige machen willst, dann solltest du trotzdem versuchen diesen Mann völlig aus deinem Leben zu verbannen. 

Lass duch bicht länger bedrohen oder unterdrücken. Sag ihm einfach er soll dir schnellst möglich deine Sachen vorbei bringen und dich für immer in Ruhe lassen! Sag ihm was er gemacht hat ist strafbar und er solle daher sehr vorsichtig mit seinen Drohungen sein! 

Und bitte überlege dir wirklich dich jmd. anzuvertrauen.

Du musst dich nicht schämen! 

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Streit mit der Freundin
Von: thomas
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