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Wann sollte man sich trennen?

14. November 2007 um 12:48

hallo!
mein partner und ich führen im moment leider keine harmonische beziehung. dafür gibts viele gründe: 1. fühle ich mich von ihm mit unserer halbjährigen tochter im stich gelassen. nie werde ich mal entlastet. wenn er von der arbeit kommt, würde ich einfach auch gerne mal in ruhe baden oder mal sport machen oder so, aber er nimmt unsere tochter nie, fühlt sich nie verantwortlich. dann hat er bereits einen sohn aus einer anderen beziehung, der jedes 2. wochenende bei uns ist. eigentlich kein problem, aber mein freund behandelt uns absolut nicht ebenbürtig. an diesen wochenenden gibt es nur ihn und seinen sohn, ich werde nie mit eingeplant. das macht mich total wütent und eifersüchtig. ausserdem fühle ich mich total ungeliebt. nie gibts ein liebes wort oder so. immer nur sticheleien, es wäre nicht ordentlich genug etc. witzig, wenn man auch den ganzen tag mit baby allein ist.
mittlerweile kann ich ihn echt nicht mehr ertragen und ich höre von vielen meiner freundinnen, ich solle mich besser trennen. aber dann denke ich, dass ist ja auch für unsere tochter ein riesen schritt. und irgendwie klammere ich mich an die hoffnung, dass vielleicht irgendwann wieder alles wird wie es mal war.

wann würdet ihr sagen, ist der punkt erreicht, an dem man sich - trotz kind - trennen sollte? ich bin total verunsichert...

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14. November 2007 um 13:21


da bin ich ja genau die richtige zum antworten..*schmunzel*

also ich war vor gut 5 1/2 Jahren mal in so einer Situation! Meine Tochter war gerade auf der welt, ich war 16. Der Vater hat mich auch null unterstützt! Er war aber obendrein noch arbeitslos, und wenn ich von der Schule in meine Wohnung kam, war alles furchtbar unordentlich und so! Entlastung???Fremdwort für diesen mann, hauptsache nix tun! Es ging nach und nach alles den Bach runter! Es kam zu Agressionen, heftigsten Auseinandersetzungen, Selbstmordrohungen usw. Nach einem Jahr nachdem meine Tochter auf der Welt war habe ich ihn rausgeschmissen! es ging nicht mehr, ich war fertig mit den nerven!

Ich denke den richtigen zeitpunkt gibt es nicht!!! du musst für dich entscheiden wann deine persönliche Grenze erreicht ist!

viel glück für dich!

LG
Iceangel

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14. November 2007 um 15:21

Hey
natürlich kann sie das Kind mit in die badewanne nehmen! ABER sie möchte doch das ihr Partner sich auch MAL kümmert! Außerdem ist es ein schönes Gefühl wenn man mal kurz abschalten kann! OHNE KIND und OHNE sich GEDANKEN machen zu müssen! Natürlich muss sie ihm auch sein Ruhepausen gönnen!!!

Ob Kinder nun interessant sind oder nicht! es geht soch darum sich gegenseitig zu unterstützen!? Oder etwa nicht???

LG
ICE

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14. November 2007 um 15:31

Könnt Ihr denn....
... ordentlich (!!!) mit einander reden? Oder artet es immer im Streit aus?

Also ich kann Dich verstehen! Mutter sein ist ein 24 Stunden-Job. Er kommt nach 8 Stunden von der Arbeit und hat Feierabend.

In Ruhe reden. Und zwar so, dass er Dich versteht. Dann gemeinsam nach Kompromissen suchen.

Wenn es längerfristig nichts bringt, dann wird es Deine Tochter auch merken, dass sie eine unglücklich Mutter hat.
Getrenntlebende Elternteile, die glücklich sind, können einem Kind mehr geben, als mit Eltern zusammen zu wohnen, wo es nur Streit gibt, ständig unterschwellig schlechte Laune herrscht.

Drohe Deinem Partner mit Auszug. Vielleicht merkt er gar nicht, wie weit Du schon bist.


LG
Pluster

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14. November 2007 um 16:11

So ein Käse!

"Zudem sollte Dir im Klaren sein, dass Männer öfters mit kleinen Kindern nicht so viel anfangen können meistens fangen die Kinder ab 5-6 an erst wirklich interessant zu werden, "....
also ehrlich - ist das Dein Ernst???
Ich denke - früher (also vor 50 jahren...) war das mal so - heutzutage sollten Männer, wenn sie Vater sein wollen mehr könen, als 6 Jahre lang auf das Wohl vom Stammhalter einen zu trinken!
Bitte wann baut dann der Vater ein Verhältnis zu seinem Kind auf??????
Tststs

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14. November 2007 um 16:17

Recht hast du!
aber ich sagte doch das es ein GEBEN und NEHMEN sein muss!!!
Natürlcih sollte sie sich auch mal nach anderen möglickeiten der Betreuung umschauen, aber ich z.B. würde diese frei zeit dann lieber mit dem Prtner nutzen!!!

Trennung in dem Fall kein ausweg aus IHRER situation! Da gebe ich dir vollkommen recht!

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14. November 2007 um 20:07

Trennung!!!
hallo. eure tochter ist do noch so klein. schätze mal sie würde die trennung am besten verarbeiten. was ist mit dir? willst du dich weiter so runtermachen lassen. du bist eine eigenständige persönlichkeit. glaube mir! man kann soetwas lange mitmachen. aber für welchen preis? mein mann hat das 12 lange jahre so gemacht. jetzt stehen wir - nach zahlreichen affähren seinerseits - vor dem ende unserer ehe. wir haben zwei kinder 8 und 12 jahre alt. die kriegen das jetzt alles mit. und sie leiden! willst du das wirklich?

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15. November 2007 um 20:31

Danke für die antworten..
.. obwohl ich nicht damit gerechnet habe, hier gleich als faule frustrierte hausfrau dargestellt zu werden, gingryu. denn so ist es nicht! deine mutter in allen ehren, aber "nur" ein baby zu haben, ist auch anstrengend. seit 6 monaten bin ich nachts mindestens drei mal auf und versorge meine kleine maus. das heißt, seit dieser zeit habe ich nicht einmal länger als vier stunden am stück geschlafen. mein freund schläft seit der geburt im zimmer seines sohnes. und zwar jede nacht und immer durch! nur ein beispiel. und nein, mein kind schreit nicht 24/7, sondern fast nie. weil ich mich aber auch den ganzen tag komplett, verantwortungsbewusst und liebevoll um es kümmere.

ich verlange auch nicht, dass er sich sofort um die kleine kümmert, wenn er nach hause kommt und dann noch den haushalt macht. aber ein wenig interesse an mir und dem baby setzte ich halt einfach vorraus. und dass ich mal, vielleicht zweimal die woche, für ne stunde nicht mindestens ein auge aufs kind haben möchte, sondern mal komplett abschalten möchte, finde ich nicht wirklich egoistisch. und es ist auch nicht so, dass ich nie was liebes für ihn gemacht habe. aber wenn nie was zurück kommt, hört man damit halt einfach irgendwann auf.

womit wir ja beim problem und der eigentlichen frage wären: wann ist eine beziehung nicht mehr zu retten und wann gibts noch ne chance. wie oft soll man sagen "na gut, wir versuchen es nochmal.."
soll man warten, bis man sich komplett die köpfe einschlägt und sich auf immer hasst oder lieber etwas zu früh gehen, damit man in zukunft noch vernünftig miteinander umgehen kann. wir haben ein kind und damit eine verantwortung. und ich weiss nicht, was das beste ist.

es geht hier nicht um schuldzuweisungen, warum unsere beziehung nicht klappt. sie klappt nicht. wir sind unglücklich miteinander. das ist der fakt. und ich würde mich einfach über erfahrungen von anderen freuen, die vielleicht eine trennung mit baby hinter sich haben oder auch sich wieder zusammenraufen konnten.

ich möchte einfach keinen fehler machen, besonders für die kleine maus. aber mein freund ist teilweise wirklich gemein zu mir. ich versuche es schön zu machen, aber nie ist es ihm gut genug. meine gefühle werden komplett ignoriert. wenn ich mit ihm reden will, werden von vorneherein die augen verdreht.
wenn was interessanteres ansteht, kommt er nach der arbeit halt einfach nicht nach hause. wenn ich etwas mit ihm zusammen unternehmen will, zeigt er null interesse usw.

es geht mir nicht darum, dass ich mit meinem kind überfordert bin. das bin ich nicht. es geht mir um unsere partnerschaft, die keine ist. um kränkungen und wie schon mehrfach erwähnt, totales dessinteresse. da denke ich mir, bin ich ohne ihn vielleicht besser dran. dann krieg ich nicht zusätzlich dazu, dass alles an meiner backe hängen bleibt, noch einen auf den deckel, weil ihm irgendwas hier nicht passt.

so. allen anderen danke für die netten antworten. es tut schon gut, sich das hier einfach mal von der seele schreiben zu können.

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15. November 2007 um 22:04

Ich weiß nicht
ob es Dir hilft, aber ich kann hier einfach mal wiedergeben, was ich im Kollegenkreis erfuhr. Einer meiner Kollegen ist seit einigen Monaten Vater, das Kind war ein "Unfall", wird aber inzwischen natürlich trotzdem geliebt.
Allerdings ist er oft genervt, weil das Kind eben öfter "stört".
Ich selbst habe ein Wunschkind, inzw. fast 20 J. alt, und kann mich noch erinnern, daß es nicht nur schön war.
Die Frage ist nun, war Eure Tochter gewollt oder mehr ein "Versehen"? Entschuldige die Frage, ich meine damit nur, falls er es nicht unbedingt wollte, zieht er vielleicht deshalb seinen Sohn vor?
Oder ist er etwa traditionell und findet Jungs wichtiger?
Auf jeden Fall ist es erfahrungsgemäß meistens so, daß Beziehungen nach der Geburt eines Kindes nicht wirklich harmonisch sind, da man sich ja erst zusammenraufen muß. Ist doch schließlich alles neu.
Solltest Du Dich wirklich trennen wollen, wäre es für Deine Tochter nicht so schlimm, da sie noch klein ist. Ich selbst trennte mich vor sehr vielen Jahren von meinem Mann und war dann mit dem Kind, etwa so alt wie Deines, alleine. Da gab es allerdings andere Gründe, aber das Kind selbst hat daran keine Erinnerung mehr und hat auch nie darunter gelitten. Das nur mal, um Dich zu beruhigen.
Ich wünsche Dir alles Gute für die Zukunft und Deine Tochter!

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