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Wann ist Kritik eine Kritik und wann geht diese zuweit?

18. Januar um 11:00 Letzte Antwort: 20. Januar um 11:52

Hey Community,

ich bin mit meiner Freundin jetzt fast 9 Monate zusammen (sie 23, ich 28). Leider streiten wir nur noch, weswegen ich gestern eine Beziehungspause ausgesprochen habe. Ich weiß nicht mehr weiter und zweifle an einer gemeinsamen Zukunft. Zwar liebe ich sie noch, aber diese ständige Belastung ertrage ich nicht mehr lange.

Das Problem ist, dass sie mir dauernde Kritik meinerseits vorwirft. Ich würde sie sie dauernd tief verletzten und ihr immer ein negatives Gefühl geben. Nur… ich kritisiere sie nicht, zumindest nicht bewusst. Beispielsweise hat sie mir ihre Skier zum tragen gegeben und dabei ist mir Rost aufgefallen. Ohne zu denken habe ich „da ist Rost“ gesagt. Sie hat das jedoch als eine äußerst schlimme Kritik empfunden, dass ich ihre Sachen immer schlecht machen würde. Genauso hat sie mir eine Mietswohnung ihrer Eltern gezeigt. Ich bin dann durch das Zimmer in Socken gegangen und habe gefragt „das ist aber kein Parkett, oder?“. Meine Intention war lediglich Interesse. Ich wollte weder die Qualität, ihre Wohnung noch sonst etwas in Frage stellen. Leider fühlt sie sich wieder aufs Äußerste kritisiert.

Ähnliches war beim Zimmer der Wohnung. So führt ein öffentlicher weg direkt vorbei am Schlafzimmerfenster. Daraufhin kam der Kommentar „huch, da kann ja jeder reingucken“ von mir. Auch hier wollte ich nicht ihren Besitz schlecht machen oder sie kritisieren. Für mich ist das einfach eine Beobachtung.

Jetzt ist es gerade so, dass meine Mutter eine schwere OP hat und ich einen neuen Job angefangen habe, der mehr als hart ist. Kurz, ich habe gerade eine richtig harte Zeit und habe meiner Freundin gesagt, dass es mir gut tut, wenn wir Zeit verbringen und ich sie schätze. Naja jedenfalls waren wir bei einem Kochkurs und der Koch hat von Induktionsherden geschwärmt. Ich habe das bestätigt, woraufhin sie mir erzählte, dass ihre neue Küche keine hätte. Ich habe sie gefragt warum nicht, dass diese doch viel sicherer und präziser Wärme abgeben. Ich war neugierig, wollte sie nicht kritisieren und trotzdem… sie war wieder bis aufs Äußerste gekränkt. Sie war zwei Tage sauer und hat mich das dauernd spüren lassen, obwohl sie meine momentane Belastung kennt. Letztendlich hat sie gesagt, dass jeder solche Probleme im neuen Job hätte und sie nicht dauernd Rücksicht nehmen könne (sonst hatte ich noch nie Rücksicht gebraucht). Daraufhin habe ich stopp gesagt habe und eine Pause ausgesprochen. Jetzt sitze ich hier nun und hinterfrage alles.

In ihrer Anwesenheit habe ich mittlerweile Angst zu sprechen, oft sind minutenlange Pausen die Folge. Ich verkrampfe, wenn ich etwas erzählen möchte und ständig habe ich das Gefühl, dass sie irgendwas kränken könnte. Ich kann es jedoch nicht wirklich verhindern, da das oben genannte für mich keine Kritik ist. Ich weiß nicht mehr weiter.

Habt ihr einen Vorschlag für mich?

Beste Grüße
 

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Beste hilfreiche Antwort

18. Januar um 11:56
In Antwort auf user586973343

Hey Community,

ich bin mit meiner Freundin jetzt fast 9 Monate zusammen (sie 23, ich 28). Leider streiten wir nur noch, weswegen ich gestern eine Beziehungspause ausgesprochen habe. Ich weiß nicht mehr weiter und zweifle an einer gemeinsamen Zukunft. Zwar liebe ich sie noch, aber diese ständige Belastung ertrage ich nicht mehr lange.

Das Problem ist, dass sie mir dauernde Kritik meinerseits vorwirft. Ich würde sie sie dauernd tief verletzten und ihr immer ein negatives Gefühl geben. Nur… ich kritisiere sie nicht, zumindest nicht bewusst. Beispielsweise hat sie mir ihre Skier zum tragen gegeben und dabei ist mir Rost aufgefallen. Ohne zu denken habe ich „da ist Rost“ gesagt. Sie hat das jedoch als eine äußerst schlimme Kritik empfunden, dass ich ihre Sachen immer schlecht machen würde. Genauso hat sie mir eine Mietswohnung ihrer Eltern gezeigt. Ich bin dann durch das Zimmer in Socken gegangen und habe gefragt „das ist aber kein Parkett, oder?“. Meine Intention war lediglich Interesse. Ich wollte weder die Qualität, ihre Wohnung noch sonst etwas in Frage stellen. Leider fühlt sie sich wieder aufs Äußerste kritisiert.

Ähnliches war beim Zimmer der Wohnung. So führt ein öffentlicher weg direkt vorbei am Schlafzimmerfenster. Daraufhin kam der Kommentar „huch, da kann ja jeder reingucken“ von mir. Auch hier wollte ich nicht ihren Besitz schlecht machen oder sie kritisieren. Für mich ist das einfach eine Beobachtung.

Jetzt ist es gerade so, dass meine Mutter eine schwere OP hat und ich einen neuen Job angefangen habe, der mehr als hart ist. Kurz, ich habe gerade eine richtig harte Zeit und habe meiner Freundin gesagt, dass es mir gut tut, wenn wir Zeit verbringen und ich sie schätze. Naja jedenfalls waren wir bei einem Kochkurs und der Koch hat von Induktionsherden geschwärmt. Ich habe das bestätigt, woraufhin sie mir erzählte, dass ihre neue Küche keine hätte. Ich habe sie gefragt warum nicht, dass diese doch viel sicherer und präziser Wärme abgeben. Ich war neugierig, wollte sie nicht kritisieren und trotzdem… sie war wieder bis aufs Äußerste gekränkt. Sie war zwei Tage sauer und hat mich das dauernd spüren lassen, obwohl sie meine momentane Belastung kennt. Letztendlich hat sie gesagt, dass jeder solche Probleme im neuen Job hätte und sie nicht dauernd Rücksicht nehmen könne (sonst hatte ich noch nie Rücksicht gebraucht). Daraufhin habe ich stopp gesagt habe und eine Pause ausgesprochen. Jetzt sitze ich hier nun und hinterfrage alles.

In ihrer Anwesenheit habe ich mittlerweile Angst zu sprechen, oft sind minutenlange Pausen die Folge. Ich verkrampfe, wenn ich etwas erzählen möchte und ständig habe ich das Gefühl, dass sie irgendwas kränken könnte. Ich kann es jedoch nicht wirklich verhindern, da das oben genannte für mich keine Kritik ist. Ich weiß nicht mehr weiter.

Habt ihr einen Vorschlag für mich?

Beste Grüße
 

Das liegt wohl daran dass ihr unterschiedliche finanzielle Hintergründe habt.  Du brauchst nicht so blöd zu fragen warum sie das nicht hat oder das nicht oder erwähnen dass es eine Mietwohnungen ist. Sue hat diesen Boden nicht, weil sie sich einen hochwertigeren nicht leisten kann. Genauso mit dem Herd. Hast du so wenig feingegühl oder warum checkst du das nicht? Deswegen fühlt sie sich so gekränkt.  
 

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18. Januar um 11:04

hatte bis vor kurzem genau so eine gleiche frau. hab dann schluss gemacht. auf lange sicht hats keinen sinn mit so einem typ frau.

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18. Januar um 11:13

So wie du schreibst, sehe ich es auch nicht als Kritik. Lediglich Anmerkungen. 
Die Frage ist nicht was du sagst sondern wie. Vielleicht kommt sie mit deinem Tonfall nicht zurecht?

Wenn du jedoch im normalen Ton mit ihr redest, finde ich ihre Reaktion auch sehr übertrieben. Wenn du schon Angst davor hast mit ihr zu reden, dann hat das nur noch wenig Sinn. Überlege dir gut, ob du das noch länger mitmachen willst. 

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18. Januar um 11:50

Erdnusscreamy, ich weiß zwar nicht was dein Problem ist, aber du scheinst erhebliche Probleme zu haben. Sowas ist einfach nur unnötig und ziemlich daneben.

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18. Januar um 11:56
In Antwort auf user586973343

Hey Community,

ich bin mit meiner Freundin jetzt fast 9 Monate zusammen (sie 23, ich 28). Leider streiten wir nur noch, weswegen ich gestern eine Beziehungspause ausgesprochen habe. Ich weiß nicht mehr weiter und zweifle an einer gemeinsamen Zukunft. Zwar liebe ich sie noch, aber diese ständige Belastung ertrage ich nicht mehr lange.

Das Problem ist, dass sie mir dauernde Kritik meinerseits vorwirft. Ich würde sie sie dauernd tief verletzten und ihr immer ein negatives Gefühl geben. Nur… ich kritisiere sie nicht, zumindest nicht bewusst. Beispielsweise hat sie mir ihre Skier zum tragen gegeben und dabei ist mir Rost aufgefallen. Ohne zu denken habe ich „da ist Rost“ gesagt. Sie hat das jedoch als eine äußerst schlimme Kritik empfunden, dass ich ihre Sachen immer schlecht machen würde. Genauso hat sie mir eine Mietswohnung ihrer Eltern gezeigt. Ich bin dann durch das Zimmer in Socken gegangen und habe gefragt „das ist aber kein Parkett, oder?“. Meine Intention war lediglich Interesse. Ich wollte weder die Qualität, ihre Wohnung noch sonst etwas in Frage stellen. Leider fühlt sie sich wieder aufs Äußerste kritisiert.

Ähnliches war beim Zimmer der Wohnung. So führt ein öffentlicher weg direkt vorbei am Schlafzimmerfenster. Daraufhin kam der Kommentar „huch, da kann ja jeder reingucken“ von mir. Auch hier wollte ich nicht ihren Besitz schlecht machen oder sie kritisieren. Für mich ist das einfach eine Beobachtung.

Jetzt ist es gerade so, dass meine Mutter eine schwere OP hat und ich einen neuen Job angefangen habe, der mehr als hart ist. Kurz, ich habe gerade eine richtig harte Zeit und habe meiner Freundin gesagt, dass es mir gut tut, wenn wir Zeit verbringen und ich sie schätze. Naja jedenfalls waren wir bei einem Kochkurs und der Koch hat von Induktionsherden geschwärmt. Ich habe das bestätigt, woraufhin sie mir erzählte, dass ihre neue Küche keine hätte. Ich habe sie gefragt warum nicht, dass diese doch viel sicherer und präziser Wärme abgeben. Ich war neugierig, wollte sie nicht kritisieren und trotzdem… sie war wieder bis aufs Äußerste gekränkt. Sie war zwei Tage sauer und hat mich das dauernd spüren lassen, obwohl sie meine momentane Belastung kennt. Letztendlich hat sie gesagt, dass jeder solche Probleme im neuen Job hätte und sie nicht dauernd Rücksicht nehmen könne (sonst hatte ich noch nie Rücksicht gebraucht). Daraufhin habe ich stopp gesagt habe und eine Pause ausgesprochen. Jetzt sitze ich hier nun und hinterfrage alles.

In ihrer Anwesenheit habe ich mittlerweile Angst zu sprechen, oft sind minutenlange Pausen die Folge. Ich verkrampfe, wenn ich etwas erzählen möchte und ständig habe ich das Gefühl, dass sie irgendwas kränken könnte. Ich kann es jedoch nicht wirklich verhindern, da das oben genannte für mich keine Kritik ist. Ich weiß nicht mehr weiter.

Habt ihr einen Vorschlag für mich?

Beste Grüße
 

Das liegt wohl daran dass ihr unterschiedliche finanzielle Hintergründe habt.  Du brauchst nicht so blöd zu fragen warum sie das nicht hat oder das nicht oder erwähnen dass es eine Mietwohnungen ist. Sue hat diesen Boden nicht, weil sie sich einen hochwertigeren nicht leisten kann. Genauso mit dem Herd. Hast du so wenig feingegühl oder warum checkst du das nicht? Deswegen fühlt sie sich so gekränkt.  
 

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18. Januar um 12:08
In Antwort auf user258024

Erdnusscreamy, ich weiß zwar nicht was dein Problem ist, aber du scheinst erhebliche Probleme zu haben. Sowas ist einfach nur unnötig und ziemlich daneben.

Vielen Dank user

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18. Januar um 12:21
Beste Antwort

@user1477564 und @lemontree: Mein Ton ist eig. sehr neutral. Ich habe nie Kritik bekommen, dass mein Ton von oben herab kommt oder so. Ich habe leider auch solche Gedanken, aber ich bin eig. immer ein Mensch der immer an der Beziehung arbeitet und nicht aufgeben möchte. Ich muss aber gestehen, dass es momentan schwierig ist.

@erdnusscreamy: Leider weiß ich nicht auf was du hinaus willst. Das ich sie zwar liebe... habe ich nicht zu ihr gesagt, sondern hier. Deswegen soll ich jetzt aus dem Flugzeug springen?

@
muc-089: Ich glaube da habe ich mich falsch ausgedrückt. Es war eine Immobilie ihrerseits, die vermietet wird. Ich bin ein Spitzenverdiener und komme nicht mal ansatzweise an ihr Vermögen ran. Also bezüglich finanzielle Hintergründe sehe ich in diesem Fall keinen Zusammenhang.

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18. Januar um 12:33

Vielen Dank User

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18. Januar um 12:58
In Antwort auf maite_18422897

So wie du schreibst, sehe ich es auch nicht als Kritik. Lediglich Anmerkungen. 
Die Frage ist nicht was du sagst sondern wie. Vielleicht kommt sie mit deinem Tonfall nicht zurecht?

Wenn du jedoch im normalen Ton mit ihr redest, finde ich ihre Reaktion auch sehr übertrieben. Wenn du schon Angst davor hast mit ihr zu reden, dann hat das nur noch wenig Sinn. Überlege dir gut, ob du das noch länger mitmachen willst. 

na ja, eine möglichkeit wäre ja z.b. nicht immer die negativen dinge zu äußern sondern einen positiven blick an den tag zu legen. quasi die innere einstellung zu ändern. "toll das man einen neuen job mit neuen herausvorderungen hat."

"huch, sogar parkett" auch wenns laminat sein könnte, oder, "ein helles Zimmer" anstatt "da kann jeder reingucken".

en mass macht sowas frust. a bissi kann ich sie verstehen!

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18. Januar um 13:22
In Antwort auf user586973343

Hey Community,

ich bin mit meiner Freundin jetzt fast 9 Monate zusammen (sie 23, ich 28). Leider streiten wir nur noch, weswegen ich gestern eine Beziehungspause ausgesprochen habe. Ich weiß nicht mehr weiter und zweifle an einer gemeinsamen Zukunft. Zwar liebe ich sie noch, aber diese ständige Belastung ertrage ich nicht mehr lange.

Das Problem ist, dass sie mir dauernde Kritik meinerseits vorwirft. Ich würde sie sie dauernd tief verletzten und ihr immer ein negatives Gefühl geben. Nur… ich kritisiere sie nicht, zumindest nicht bewusst. Beispielsweise hat sie mir ihre Skier zum tragen gegeben und dabei ist mir Rost aufgefallen. Ohne zu denken habe ich „da ist Rost“ gesagt. Sie hat das jedoch als eine äußerst schlimme Kritik empfunden, dass ich ihre Sachen immer schlecht machen würde. Genauso hat sie mir eine Mietswohnung ihrer Eltern gezeigt. Ich bin dann durch das Zimmer in Socken gegangen und habe gefragt „das ist aber kein Parkett, oder?“. Meine Intention war lediglich Interesse. Ich wollte weder die Qualität, ihre Wohnung noch sonst etwas in Frage stellen. Leider fühlt sie sich wieder aufs Äußerste kritisiert.

Ähnliches war beim Zimmer der Wohnung. So führt ein öffentlicher weg direkt vorbei am Schlafzimmerfenster. Daraufhin kam der Kommentar „huch, da kann ja jeder reingucken“ von mir. Auch hier wollte ich nicht ihren Besitz schlecht machen oder sie kritisieren. Für mich ist das einfach eine Beobachtung.

Jetzt ist es gerade so, dass meine Mutter eine schwere OP hat und ich einen neuen Job angefangen habe, der mehr als hart ist. Kurz, ich habe gerade eine richtig harte Zeit und habe meiner Freundin gesagt, dass es mir gut tut, wenn wir Zeit verbringen und ich sie schätze. Naja jedenfalls waren wir bei einem Kochkurs und der Koch hat von Induktionsherden geschwärmt. Ich habe das bestätigt, woraufhin sie mir erzählte, dass ihre neue Küche keine hätte. Ich habe sie gefragt warum nicht, dass diese doch viel sicherer und präziser Wärme abgeben. Ich war neugierig, wollte sie nicht kritisieren und trotzdem… sie war wieder bis aufs Äußerste gekränkt. Sie war zwei Tage sauer und hat mich das dauernd spüren lassen, obwohl sie meine momentane Belastung kennt. Letztendlich hat sie gesagt, dass jeder solche Probleme im neuen Job hätte und sie nicht dauernd Rücksicht nehmen könne (sonst hatte ich noch nie Rücksicht gebraucht). Daraufhin habe ich stopp gesagt habe und eine Pause ausgesprochen. Jetzt sitze ich hier nun und hinterfrage alles.

In ihrer Anwesenheit habe ich mittlerweile Angst zu sprechen, oft sind minutenlange Pausen die Folge. Ich verkrampfe, wenn ich etwas erzählen möchte und ständig habe ich das Gefühl, dass sie irgendwas kränken könnte. Ich kann es jedoch nicht wirklich verhindern, da das oben genannte für mich keine Kritik ist. Ich weiß nicht mehr weiter.

Habt ihr einen Vorschlag für mich?

Beste Grüße
 

Sie ist halt mit ihrem Herd zufrieden. Wenn du sie fragst WARUM hast du nicht die und die Variante, dann klingt das doch vorwurfsvoll oder nicht? Es ist doch völlig Wurst. 

Wenn du durch die Wohnung gehst und immer nur Nachteile „beobachtest“, dann wirkst du so als könnte man dich nicht zufriedenstellen. Vielleicht wünscht sie sich etwas mehr Bodenständigkeit von dir. 

Und dann eine Beziehung wegen so etwas beenden? Dann passt grundsätzlich bei euch etwas nicht.

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18. Januar um 13:25

@stamilung
in gewisser Weise gebe ich dir recht, aber die Frage ist, ob ich mich so sehr verbiegen kann. Ich bin total belastet und muss es für sie unterdrücken. Auch diese  positiv sein, macht sicher Sinn. Nur in wie weißt kann ich das umsetzen. Ich bin ja nicht durchweg negativ, aber eben kritisch und optimiere kontinuierlich. Deswegen bin ich dort wo ich bin. Ich versuche natürlich daran zu arbeiten, aber vll. passt es dann auch einfach nicht.

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18. Januar um 13:57

In vielen Beziehungen schleicht sich meist nach viel längerer Zeit als bei euch so eine Art "Empfindlichkeit" und Missverstehen ein, das es merkwürdigerweise ganz am Anfang der Beziehung nicht gegeben hat.

Vieles wird als Kritik gewertet, was nicht als solche gemeint war.

Das nennt man Fehlinterpretation der Kommunikationsebenen.

Was als Sachäußerung gemeint war, wird dann auf der Appell- oder sogar auf der Beziehungsebene entgegengenommen. Die Feststellung "Das ist kein Parkett" wird dann in dem Sinne missdeutet, dass es doch eigentlich vom Anspruch her Parkett sein sollte: also als eine Art von Appell im weitesten Sinne an die Partnerin.

Wir sollten uns aber auch klarmachen, dass jedes Statement ja nicht einfach ohne Zweck gemacht wird. Auch jede Tatsachenfeststellung dient ja irgendeinem Zweck: Der/die Partner*in nimmt also unbewusst sofort eine Um-Interpretation vor und unterstellt eine bestimmte Zielsetzung. Nur: Ist es nicht oft so, dass wir mit unserer Tatsachenfeststellung ein bestimmtes Ziel verfolgen?

Klar: Wir wollen die Partnerin damit nicht kritisieren. Es ist ja keine Diskussion über ihre Persönlichkeitsstruktur, sondern nur über die Bodenbeschaffenheit. Aber an so etwas Banalem zeigen sich dann doch ganz gehörige Wertungsunterschiede: Dir als ihrem Freund ist das ja irgendwie wichtig, sonst würdest Du dazu nichts sagen. Ihr ist es unwichtig oder nebensächlich. Aber Wertungsdifferenzen zeigen ja Unterschiede in Partnerschaften auf.

Herkunft, Finanzen, Orientierungen, was Materielles betrifft, oder einfach nur großer Ordnungssinn und Hang zu Perfektionismus bzw. auf ihrer Seite weniger Perfektionismus. All sowas fällt in solchen Situationen nunmal auf.

Ein anderes Beispiel ist der Induktionsherd: Ich selbst habe ja einen und bin totaler Fan davon, kenne aber genug Leute, die dafür wenig Verständnis haben. Das andere tut es ja auch. Nur: Vielleicht hat sie ja bei der Einrichtung einen Fehler gemacht. Oder einfach mal die 200 Euro sparen wollen. Oder sich vom Verkäufer was aufschwatzen lassen: Ich weiß ja aus Erfahrung, dass die meisten beim Küchenkauf ein festes Budget vorgeben, das nicht übertroffen werden darf. Die Küchenverkäufer sparen dann an einem mit Sicherheit: an den Geräten, aber nicht an den Möbeln. - Solche Diskussionen sind dann nachträglich schon schwierig: Schließlich weiß sie dann, dass Du viel lieber an einem Induktionsherd als an einem anderen kochst. - So eine Bemerkung wie Dir würde mir übrigens auch passieren, aber dann käme gleich eine Klarstellung und eine Äußerung, dass ich ihre Entscheidung verstehe (siehe oben). Nicht immer so kurz angebunden sein: Das führt zu Missverständnissen ersten Ranges.

Ja, ich kann Dich verstehen, und ich kann sie verstehen. Ihr benötigtet beide eine Art von Kommunikationstraining, um eure Ebenen besser zu verstehen und abzugleichen (lies mal nach bei von Thun in seinen Kommunikationshandbüchern).

Schade, dass wegen solcher Lächerlichkeiten (!) Beziehungen scheitern. Was ist dann erst, wenn es wirkliche Probleme gibt.

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18. Januar um 14:17

Wow, das war die qualifizierteste Antwort die ich je gelesen habe. Ja,es stimmt, dass unsere Kommunikation nicht funktioniert. Das Problem ist nur, wie ich dieses Problem lösen kann. Ich arbeite an mir, habe schon sehr viele Themen, über die ich gerne reden würde, vermeide. So spreche ich nichts mehr über Finanzen, irgendwelche Geschichten wo eine Frau dabei ist, Familie, Eltern, Ausland, Urlaube, etc. an. Diese Themen regen sie auf und ich laufe zu oft in Fettnäpfchen.

Es ist jedoch so, dass ich 10-mal mehr rede als sie. Dann kommt irgendwann ein Kommentar durch, den ich hätte besser nicht sagen sollen. Nur bemerke ich es in dem Momenten nicht. Sie lässt mich erst 2 Tage indirekt leiden, danach streiten wir 1 Tag. Dann ist sie 1 Tag nach der Versöhnung noch "restsauer". Im Anschluss  straft sie mich noch indem sie sich beispielsweise am Wochenende verabredet und keine Zeit für mich hat. Aktuell streiten wir bestimmt jede 2 Woche und dann sind 5-6 Tage für die Katz.

Ich versuche ja wirklich an meiner Kommunikation zu arbeiten, aber ich bin auch nur ein Mensch. Mein Job ist es in einer kurzen Zeit eine ganze Fabrik zu analyisieren. Das "Feststellen" ist meine Qualifikation. Es ist schwer den Schalter für immer umzuschalten. Deswegen zweifle ich sehr, in wie weit das noch eine Zukunft hat.

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18. Januar um 14:25
In Antwort auf user586973343

Hey Community,

ich bin mit meiner Freundin jetzt fast 9 Monate zusammen (sie 23, ich 28). Leider streiten wir nur noch, weswegen ich gestern eine Beziehungspause ausgesprochen habe. Ich weiß nicht mehr weiter und zweifle an einer gemeinsamen Zukunft. Zwar liebe ich sie noch, aber diese ständige Belastung ertrage ich nicht mehr lange.

Das Problem ist, dass sie mir dauernde Kritik meinerseits vorwirft. Ich würde sie sie dauernd tief verletzten und ihr immer ein negatives Gefühl geben. Nur… ich kritisiere sie nicht, zumindest nicht bewusst. Beispielsweise hat sie mir ihre Skier zum tragen gegeben und dabei ist mir Rost aufgefallen. Ohne zu denken habe ich „da ist Rost“ gesagt. Sie hat das jedoch als eine äußerst schlimme Kritik empfunden, dass ich ihre Sachen immer schlecht machen würde. Genauso hat sie mir eine Mietswohnung ihrer Eltern gezeigt. Ich bin dann durch das Zimmer in Socken gegangen und habe gefragt „das ist aber kein Parkett, oder?“. Meine Intention war lediglich Interesse. Ich wollte weder die Qualität, ihre Wohnung noch sonst etwas in Frage stellen. Leider fühlt sie sich wieder aufs Äußerste kritisiert.

Ähnliches war beim Zimmer der Wohnung. So führt ein öffentlicher weg direkt vorbei am Schlafzimmerfenster. Daraufhin kam der Kommentar „huch, da kann ja jeder reingucken“ von mir. Auch hier wollte ich nicht ihren Besitz schlecht machen oder sie kritisieren. Für mich ist das einfach eine Beobachtung.

Jetzt ist es gerade so, dass meine Mutter eine schwere OP hat und ich einen neuen Job angefangen habe, der mehr als hart ist. Kurz, ich habe gerade eine richtig harte Zeit und habe meiner Freundin gesagt, dass es mir gut tut, wenn wir Zeit verbringen und ich sie schätze. Naja jedenfalls waren wir bei einem Kochkurs und der Koch hat von Induktionsherden geschwärmt. Ich habe das bestätigt, woraufhin sie mir erzählte, dass ihre neue Küche keine hätte. Ich habe sie gefragt warum nicht, dass diese doch viel sicherer und präziser Wärme abgeben. Ich war neugierig, wollte sie nicht kritisieren und trotzdem… sie war wieder bis aufs Äußerste gekränkt. Sie war zwei Tage sauer und hat mich das dauernd spüren lassen, obwohl sie meine momentane Belastung kennt. Letztendlich hat sie gesagt, dass jeder solche Probleme im neuen Job hätte und sie nicht dauernd Rücksicht nehmen könne (sonst hatte ich noch nie Rücksicht gebraucht). Daraufhin habe ich stopp gesagt habe und eine Pause ausgesprochen. Jetzt sitze ich hier nun und hinterfrage alles.

In ihrer Anwesenheit habe ich mittlerweile Angst zu sprechen, oft sind minutenlange Pausen die Folge. Ich verkrampfe, wenn ich etwas erzählen möchte und ständig habe ich das Gefühl, dass sie irgendwas kränken könnte. Ich kann es jedoch nicht wirklich verhindern, da das oben genannte für mich keine Kritik ist. Ich weiß nicht mehr weiter.

Habt ihr einen Vorschlag für mich?

Beste Grüße
 

Fallen dir immer nur negative Dinge auf oder Dinge, die nicht so großartig sind? Kein Parkett, Rost, der Korridor gewährt Vorübergehenden viel Einsicht. Diese Feststellungen, sind die immer neutral bis negativ behaftet oder fällt es dir auch auf, wenn etwas schön ist. Siehst du so etwas auch?

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18. Januar um 14:36

Ich sage alles, was ich bemerke. Wenn sie einen Gürtel hat, wenn sie beim Friseur war. Wenn sie eine schönes Kleid anhand, wenn sie gut gekocht hat. wenn sie gut Auto gefahren ist, wenn mir der Tag gefallen hat. Ich würde sagen auf so eine negative Bemerkung kommen mindestens 10 Komplimente.

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18. Januar um 14:36

Nun, ich finde nicht, dass deine aussagen anlass bieten, tagelang beleidigt zu sein, aber all deine Beispiele zeigen, dass du wohl gerne aufs negative fokussiert bist und das kann auf dauer anstrengend sein. 

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18. Januar um 14:42
In Antwort auf user586973343

Hey Community,

ich bin mit meiner Freundin jetzt fast 9 Monate zusammen (sie 23, ich 28). Leider streiten wir nur noch, weswegen ich gestern eine Beziehungspause ausgesprochen habe. Ich weiß nicht mehr weiter und zweifle an einer gemeinsamen Zukunft. Zwar liebe ich sie noch, aber diese ständige Belastung ertrage ich nicht mehr lange.

Das Problem ist, dass sie mir dauernde Kritik meinerseits vorwirft. Ich würde sie sie dauernd tief verletzten und ihr immer ein negatives Gefühl geben. Nur… ich kritisiere sie nicht, zumindest nicht bewusst. Beispielsweise hat sie mir ihre Skier zum tragen gegeben und dabei ist mir Rost aufgefallen. Ohne zu denken habe ich „da ist Rost“ gesagt. Sie hat das jedoch als eine äußerst schlimme Kritik empfunden, dass ich ihre Sachen immer schlecht machen würde. Genauso hat sie mir eine Mietswohnung ihrer Eltern gezeigt. Ich bin dann durch das Zimmer in Socken gegangen und habe gefragt „das ist aber kein Parkett, oder?“. Meine Intention war lediglich Interesse. Ich wollte weder die Qualität, ihre Wohnung noch sonst etwas in Frage stellen. Leider fühlt sie sich wieder aufs Äußerste kritisiert.

Ähnliches war beim Zimmer der Wohnung. So führt ein öffentlicher weg direkt vorbei am Schlafzimmerfenster. Daraufhin kam der Kommentar „huch, da kann ja jeder reingucken“ von mir. Auch hier wollte ich nicht ihren Besitz schlecht machen oder sie kritisieren. Für mich ist das einfach eine Beobachtung.

Jetzt ist es gerade so, dass meine Mutter eine schwere OP hat und ich einen neuen Job angefangen habe, der mehr als hart ist. Kurz, ich habe gerade eine richtig harte Zeit und habe meiner Freundin gesagt, dass es mir gut tut, wenn wir Zeit verbringen und ich sie schätze. Naja jedenfalls waren wir bei einem Kochkurs und der Koch hat von Induktionsherden geschwärmt. Ich habe das bestätigt, woraufhin sie mir erzählte, dass ihre neue Küche keine hätte. Ich habe sie gefragt warum nicht, dass diese doch viel sicherer und präziser Wärme abgeben. Ich war neugierig, wollte sie nicht kritisieren und trotzdem… sie war wieder bis aufs Äußerste gekränkt. Sie war zwei Tage sauer und hat mich das dauernd spüren lassen, obwohl sie meine momentane Belastung kennt. Letztendlich hat sie gesagt, dass jeder solche Probleme im neuen Job hätte und sie nicht dauernd Rücksicht nehmen könne (sonst hatte ich noch nie Rücksicht gebraucht). Daraufhin habe ich stopp gesagt habe und eine Pause ausgesprochen. Jetzt sitze ich hier nun und hinterfrage alles.

In ihrer Anwesenheit habe ich mittlerweile Angst zu sprechen, oft sind minutenlange Pausen die Folge. Ich verkrampfe, wenn ich etwas erzählen möchte und ständig habe ich das Gefühl, dass sie irgendwas kränken könnte. Ich kann es jedoch nicht wirklich verhindern, da das oben genannte für mich keine Kritik ist. Ich weiß nicht mehr weiter.

Habt ihr einen Vorschlag für mich?

Beste Grüße
 

Herumnörgeln nenne ich das einschl. Besserwisserei.

Wie du das siehst ist egal. deiner Freundin gefällt diese Art offenbar nicht.

Ratschlag: einfach mal deine Meinung für dich behalten und akzeptieren, dass Menschen nicht alle gleich sind und dein harter Job auch keine Begründung für diese Blitzableiter darstellt. 

Ich brauche keinen Induktionsherd. Alles hat Vor- und Nachteile. 

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18. Januar um 14:52

wenn dem so ist, liegt euer problem dann nicht im weit höheren maße an dir als an ihr?

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18. Januar um 14:56
In Antwort auf zauderer22

In vielen Beziehungen schleicht sich meist nach viel längerer Zeit als bei euch so eine Art "Empfindlichkeit" und Missverstehen ein, das es merkwürdigerweise ganz am Anfang der Beziehung nicht gegeben hat.

Vieles wird als Kritik gewertet, was nicht als solche gemeint war.

Das nennt man Fehlinterpretation der Kommunikationsebenen.

Was als Sachäußerung gemeint war, wird dann auf der Appell- oder sogar auf der Beziehungsebene entgegengenommen. Die Feststellung "Das ist kein Parkett" wird dann in dem Sinne missdeutet, dass es doch eigentlich vom Anspruch her Parkett sein sollte: also als eine Art von Appell im weitesten Sinne an die Partnerin.

Wir sollten uns aber auch klarmachen, dass jedes Statement ja nicht einfach ohne Zweck gemacht wird. Auch jede Tatsachenfeststellung dient ja irgendeinem Zweck: Der/die Partner*in nimmt also unbewusst sofort eine Um-Interpretation vor und unterstellt eine bestimmte Zielsetzung. Nur: Ist es nicht oft so, dass wir mit unserer Tatsachenfeststellung ein bestimmtes Ziel verfolgen?

Klar: Wir wollen die Partnerin damit nicht kritisieren. Es ist ja keine Diskussion über ihre Persönlichkeitsstruktur, sondern nur über die Bodenbeschaffenheit. Aber an so etwas Banalem zeigen sich dann doch ganz gehörige Wertungsunterschiede: Dir als ihrem Freund ist das ja irgendwie wichtig, sonst würdest Du dazu nichts sagen. Ihr ist es unwichtig oder nebensächlich. Aber Wertungsdifferenzen zeigen ja Unterschiede in Partnerschaften auf.

Herkunft, Finanzen, Orientierungen, was Materielles betrifft, oder einfach nur großer Ordnungssinn und Hang zu Perfektionismus bzw. auf ihrer Seite weniger Perfektionismus. All sowas fällt in solchen Situationen nunmal auf.

Ein anderes Beispiel ist der Induktionsherd: Ich selbst habe ja einen und bin totaler Fan davon, kenne aber genug Leute, die dafür wenig Verständnis haben. Das andere tut es ja auch. Nur: Vielleicht hat sie ja bei der Einrichtung einen Fehler gemacht. Oder einfach mal die 200 Euro sparen wollen. Oder sich vom Verkäufer was aufschwatzen lassen: Ich weiß ja aus Erfahrung, dass die meisten beim Küchenkauf ein festes Budget vorgeben, das nicht übertroffen werden darf. Die Küchenverkäufer sparen dann an einem mit Sicherheit: an den Geräten, aber nicht an den Möbeln. - Solche Diskussionen sind dann nachträglich schon schwierig: Schließlich weiß sie dann, dass Du viel lieber an einem Induktionsherd als an einem anderen kochst. - So eine Bemerkung wie Dir würde mir übrigens auch passieren, aber dann käme gleich eine Klarstellung und eine Äußerung, dass ich ihre Entscheidung verstehe (siehe oben). Nicht immer so kurz angebunden sein: Das führt zu Missverständnissen ersten Ranges.

Ja, ich kann Dich verstehen, und ich kann sie verstehen. Ihr benötigtet beide eine Art von Kommunikationstraining, um eure Ebenen besser zu verstehen und abzugleichen (lies mal nach bei von Thun in seinen Kommunikationshandbüchern).

Schade, dass wegen solcher Lächerlichkeiten (!) Beziehungen scheitern. Was ist dann erst, wenn es wirkliche Probleme gibt.

Das ist doch kein Kommunikationsproblem, das ist eine indirekte Abwertung einer Person oder des Partners, indem über alles Bemerkungen im negativen Sinne stattfinden.

Zumindest nach den Schilderungen des TE. 

Es wird der Frau impliziert, nicht richtig zu handeln, um den flachen Selbstwert hochzuladen.


 

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18. Januar um 15:02
In Antwort auf zauderer22

In vielen Beziehungen schleicht sich meist nach viel längerer Zeit als bei euch so eine Art "Empfindlichkeit" und Missverstehen ein, das es merkwürdigerweise ganz am Anfang der Beziehung nicht gegeben hat.

Vieles wird als Kritik gewertet, was nicht als solche gemeint war.

Das nennt man Fehlinterpretation der Kommunikationsebenen.

Was als Sachäußerung gemeint war, wird dann auf der Appell- oder sogar auf der Beziehungsebene entgegengenommen. Die Feststellung "Das ist kein Parkett" wird dann in dem Sinne missdeutet, dass es doch eigentlich vom Anspruch her Parkett sein sollte: also als eine Art von Appell im weitesten Sinne an die Partnerin.

Wir sollten uns aber auch klarmachen, dass jedes Statement ja nicht einfach ohne Zweck gemacht wird. Auch jede Tatsachenfeststellung dient ja irgendeinem Zweck: Der/die Partner*in nimmt also unbewusst sofort eine Um-Interpretation vor und unterstellt eine bestimmte Zielsetzung. Nur: Ist es nicht oft so, dass wir mit unserer Tatsachenfeststellung ein bestimmtes Ziel verfolgen?

Klar: Wir wollen die Partnerin damit nicht kritisieren. Es ist ja keine Diskussion über ihre Persönlichkeitsstruktur, sondern nur über die Bodenbeschaffenheit. Aber an so etwas Banalem zeigen sich dann doch ganz gehörige Wertungsunterschiede: Dir als ihrem Freund ist das ja irgendwie wichtig, sonst würdest Du dazu nichts sagen. Ihr ist es unwichtig oder nebensächlich. Aber Wertungsdifferenzen zeigen ja Unterschiede in Partnerschaften auf.

Herkunft, Finanzen, Orientierungen, was Materielles betrifft, oder einfach nur großer Ordnungssinn und Hang zu Perfektionismus bzw. auf ihrer Seite weniger Perfektionismus. All sowas fällt in solchen Situationen nunmal auf.

Ein anderes Beispiel ist der Induktionsherd: Ich selbst habe ja einen und bin totaler Fan davon, kenne aber genug Leute, die dafür wenig Verständnis haben. Das andere tut es ja auch. Nur: Vielleicht hat sie ja bei der Einrichtung einen Fehler gemacht. Oder einfach mal die 200 Euro sparen wollen. Oder sich vom Verkäufer was aufschwatzen lassen: Ich weiß ja aus Erfahrung, dass die meisten beim Küchenkauf ein festes Budget vorgeben, das nicht übertroffen werden darf. Die Küchenverkäufer sparen dann an einem mit Sicherheit: an den Geräten, aber nicht an den Möbeln. - Solche Diskussionen sind dann nachträglich schon schwierig: Schließlich weiß sie dann, dass Du viel lieber an einem Induktionsherd als an einem anderen kochst. - So eine Bemerkung wie Dir würde mir übrigens auch passieren, aber dann käme gleich eine Klarstellung und eine Äußerung, dass ich ihre Entscheidung verstehe (siehe oben). Nicht immer so kurz angebunden sein: Das führt zu Missverständnissen ersten Ranges.

Ja, ich kann Dich verstehen, und ich kann sie verstehen. Ihr benötigtet beide eine Art von Kommunikationstraining, um eure Ebenen besser zu verstehen und abzugleichen (lies mal nach bei von Thun in seinen Kommunikationshandbüchern).

Schade, dass wegen solcher Lächerlichkeiten (!) Beziehungen scheitern. Was ist dann erst, wenn es wirkliche Probleme gibt.

Das ist sehr gut ausgedrückt. Ich kann auch irgendwie beide verstehen. Ihn, weil es einfach nervt, wenn man nicht mal ohne viel nachzudenken was aussprechen kann, ohne dass es falsch aufgefasst wird.
Sie aber auch, denn ständig solche unterschwellig kritischen, negativen Bemerkungen würden mich auch nerven. Irgendwo klingt es nämlich schon nach Appell, manches davon jedenfalls. Das 'huch hier kann ja jeder reingucken' würde wahrscheinlich den meisten passieren, aber die Frage, warum kein Induktionsherd würde ich übergriffig empfinden. Ich mag nämlich keine Induktionsherde, weil ich ein Fan von Nachhitze bin, außerdem sehe ich nicht ein, mir da extra neue Töpfe zu kaufen. Nur mal als Beispiel. Weil es etwas ist, wo ich mich auch geärgert hätte.
Die anderen finde ich nicht so dramatisch, aber in der Häufung trotzdem nervig und eigentlich unnötig. Du schreibst ja auch, dass schon irgendeine(vielleicht nicht so ganz bewusste) Intention hinter den kritischen Bemerkungen steckt, was teilweise über reine Feststellungen und Beobachtungen hinaus geht. Vor allem, da es anscheinend ausschließlich eher negative sind.

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18. Januar um 15:25

Also ich tue mir etwas schwer mit dem Begriff "Negativität". Wenn mir alle 2 Wochen ein Kommentar rausrutscht, ich aber sie an jedem anderen Tage aktiv wertschätze und Komplimente mache... Ist das so in einer normalen Beziehung, dass niemand kritsch ist oder Dinge hinterfragt? Also beim Induktionsherd hätte ich einfach gerne die Hintegründe gewusst. Diskutiert, Argumente abgewogen, etc.. Sind nicht die meisten Diskussionen einer vorherigen Negativität entsprungen? Es ist ja nicht so, dass ich dauernd etwas sage, aber ab und an? Vll. hatte ich bis jetzt auch nur komische Beziehung. Bei meiner letzten Beziehung hatte ich in 4 Jahren keinen einzigen Streit. Bei der davor vll. 1 mal im Quartal.

Gehen die meisten Männer strategisch in ein Gespräch und überlegen jeden Satz zwei mal? Also vielleicht bin ich ja wirklich merkwürdig. Deswegen frage ich hier ja. Was ist denn überhaupt Nörgeleien? Ich meine, ich soll ja auch keine graue Kleidung tragen, meine Begeisterung für Elektronik wird nicht verstanden, oder 1 mal im Jahr besoffen zu sein ist nicht OK. Warum ist denn so etwas nicht nörgeln. Gehört nicht eine gewisse Portion "nörgeln" in jede Beziehung?

Generell muss ich aber zugeben, dass ich besserwisserisch bin. Oft sagt sie Sachen die einfach nicht stimmen. Beispielsweise hat sie letztes mal behauptet, dass Sydney die Hauptstadt von Australien ist. In solchen Momenten kann ich nicht die Klappe halten und muss sie verbessern. Daran arbeite ich aber.

Meine zentrale Frage ist: Wie kann ich während dem sprechen erkennen was nörgeln bzw. negativ ist ohne Pausen vor jedem Satz zu machen. Vll. bin ich ja auch einfach nur dumm.

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18. Januar um 15:50
In Antwort auf user586973343

Hey Community,

ich bin mit meiner Freundin jetzt fast 9 Monate zusammen (sie 23, ich 28). Leider streiten wir nur noch, weswegen ich gestern eine Beziehungspause ausgesprochen habe. Ich weiß nicht mehr weiter und zweifle an einer gemeinsamen Zukunft. Zwar liebe ich sie noch, aber diese ständige Belastung ertrage ich nicht mehr lange.

Das Problem ist, dass sie mir dauernde Kritik meinerseits vorwirft. Ich würde sie sie dauernd tief verletzten und ihr immer ein negatives Gefühl geben. Nur… ich kritisiere sie nicht, zumindest nicht bewusst. Beispielsweise hat sie mir ihre Skier zum tragen gegeben und dabei ist mir Rost aufgefallen. Ohne zu denken habe ich „da ist Rost“ gesagt. Sie hat das jedoch als eine äußerst schlimme Kritik empfunden, dass ich ihre Sachen immer schlecht machen würde. Genauso hat sie mir eine Mietswohnung ihrer Eltern gezeigt. Ich bin dann durch das Zimmer in Socken gegangen und habe gefragt „das ist aber kein Parkett, oder?“. Meine Intention war lediglich Interesse. Ich wollte weder die Qualität, ihre Wohnung noch sonst etwas in Frage stellen. Leider fühlt sie sich wieder aufs Äußerste kritisiert.

Ähnliches war beim Zimmer der Wohnung. So führt ein öffentlicher weg direkt vorbei am Schlafzimmerfenster. Daraufhin kam der Kommentar „huch, da kann ja jeder reingucken“ von mir. Auch hier wollte ich nicht ihren Besitz schlecht machen oder sie kritisieren. Für mich ist das einfach eine Beobachtung.

Jetzt ist es gerade so, dass meine Mutter eine schwere OP hat und ich einen neuen Job angefangen habe, der mehr als hart ist. Kurz, ich habe gerade eine richtig harte Zeit und habe meiner Freundin gesagt, dass es mir gut tut, wenn wir Zeit verbringen und ich sie schätze. Naja jedenfalls waren wir bei einem Kochkurs und der Koch hat von Induktionsherden geschwärmt. Ich habe das bestätigt, woraufhin sie mir erzählte, dass ihre neue Küche keine hätte. Ich habe sie gefragt warum nicht, dass diese doch viel sicherer und präziser Wärme abgeben. Ich war neugierig, wollte sie nicht kritisieren und trotzdem… sie war wieder bis aufs Äußerste gekränkt. Sie war zwei Tage sauer und hat mich das dauernd spüren lassen, obwohl sie meine momentane Belastung kennt. Letztendlich hat sie gesagt, dass jeder solche Probleme im neuen Job hätte und sie nicht dauernd Rücksicht nehmen könne (sonst hatte ich noch nie Rücksicht gebraucht). Daraufhin habe ich stopp gesagt habe und eine Pause ausgesprochen. Jetzt sitze ich hier nun und hinterfrage alles.

In ihrer Anwesenheit habe ich mittlerweile Angst zu sprechen, oft sind minutenlange Pausen die Folge. Ich verkrampfe, wenn ich etwas erzählen möchte und ständig habe ich das Gefühl, dass sie irgendwas kränken könnte. Ich kann es jedoch nicht wirklich verhindern, da das oben genannte für mich keine Kritik ist. Ich weiß nicht mehr weiter.

Habt ihr einen Vorschlag für mich?

Beste Grüße
 

Ich mag Partner die ständig nörgeln auch nicht, allerdings scheint deine Freundin absolut Überempfindlich zu sein, damit wird sie nicht weit kommen.

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18. Januar um 15:59
In Antwort auf user586973343

Also ich tue mir etwas schwer mit dem Begriff "Negativität". Wenn mir alle 2 Wochen ein Kommentar rausrutscht, ich aber sie an jedem anderen Tage aktiv wertschätze und Komplimente mache... Ist das so in einer normalen Beziehung, dass niemand kritsch ist oder Dinge hinterfragt? Also beim Induktionsherd hätte ich einfach gerne die Hintegründe gewusst. Diskutiert, Argumente abgewogen, etc.. Sind nicht die meisten Diskussionen einer vorherigen Negativität entsprungen? Es ist ja nicht so, dass ich dauernd etwas sage, aber ab und an? Vll. hatte ich bis jetzt auch nur komische Beziehung. Bei meiner letzten Beziehung hatte ich in 4 Jahren keinen einzigen Streit. Bei der davor vll. 1 mal im Quartal.

Gehen die meisten Männer strategisch in ein Gespräch und überlegen jeden Satz zwei mal? Also vielleicht bin ich ja wirklich merkwürdig. Deswegen frage ich hier ja. Was ist denn überhaupt Nörgeleien? Ich meine, ich soll ja auch keine graue Kleidung tragen, meine Begeisterung für Elektronik wird nicht verstanden, oder 1 mal im Jahr besoffen zu sein ist nicht OK. Warum ist denn so etwas nicht nörgeln. Gehört nicht eine gewisse Portion "nörgeln" in jede Beziehung?

Generell muss ich aber zugeben, dass ich besserwisserisch bin. Oft sagt sie Sachen die einfach nicht stimmen. Beispielsweise hat sie letztes mal behauptet, dass Sydney die Hauptstadt von Australien ist. In solchen Momenten kann ich nicht die Klappe halten und muss sie verbessern. Daran arbeite ich aber.

Meine zentrale Frage ist: Wie kann ich während dem sprechen erkennen was nörgeln bzw. negativ ist ohne Pausen vor jedem Satz zu machen. Vll. bin ich ja auch einfach nur dumm.

Es ist ja offensichtlich, dass der Hinweis "Kommunikationsebenen schön auseinanderhalten" nicht nur an Dich, sondern auch indirekt an sie gerichtet ist: Nur ist sie hier ja im Forum nicht präsent.

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18. Januar um 16:03
In Antwort auf rabenschwarz

Ich mag Partner die ständig nörgeln auch nicht, allerdings scheint deine Freundin absolut Überempfindlich zu sein, damit wird sie nicht weit kommen.

weiß man nicht, du kennst nur eine schilderung einer seite mit dazu noch nachgeschobenen behauptungen. der erste post liest sich jedenfalls anders als die nachfolgenden. ich bin da raus

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18. Januar um 16:13
In Antwort auf user586973343

Also ich tue mir etwas schwer mit dem Begriff "Negativität". Wenn mir alle 2 Wochen ein Kommentar rausrutscht, ich aber sie an jedem anderen Tage aktiv wertschätze und Komplimente mache... Ist das so in einer normalen Beziehung, dass niemand kritsch ist oder Dinge hinterfragt? Also beim Induktionsherd hätte ich einfach gerne die Hintegründe gewusst. Diskutiert, Argumente abgewogen, etc.. Sind nicht die meisten Diskussionen einer vorherigen Negativität entsprungen? Es ist ja nicht so, dass ich dauernd etwas sage, aber ab und an? Vll. hatte ich bis jetzt auch nur komische Beziehung. Bei meiner letzten Beziehung hatte ich in 4 Jahren keinen einzigen Streit. Bei der davor vll. 1 mal im Quartal.

Gehen die meisten Männer strategisch in ein Gespräch und überlegen jeden Satz zwei mal? Also vielleicht bin ich ja wirklich merkwürdig. Deswegen frage ich hier ja. Was ist denn überhaupt Nörgeleien? Ich meine, ich soll ja auch keine graue Kleidung tragen, meine Begeisterung für Elektronik wird nicht verstanden, oder 1 mal im Jahr besoffen zu sein ist nicht OK. Warum ist denn so etwas nicht nörgeln. Gehört nicht eine gewisse Portion "nörgeln" in jede Beziehung?

Generell muss ich aber zugeben, dass ich besserwisserisch bin. Oft sagt sie Sachen die einfach nicht stimmen. Beispielsweise hat sie letztes mal behauptet, dass Sydney die Hauptstadt von Australien ist. In solchen Momenten kann ich nicht die Klappe halten und muss sie verbessern. Daran arbeite ich aber.

Meine zentrale Frage ist: Wie kann ich während dem sprechen erkennen was nörgeln bzw. negativ ist ohne Pausen vor jedem Satz zu machen. Vll. bin ich ja auch einfach nur dumm.

Sorry, es kam etwas anders rüber, so als ob dir fast täglich solche Bemerkungen entfleuchen. 
Um wirklich beurteilen zu können, wie du da tatsächlich rüber kommst, müsste man dich kennen. So ist das schwierig. Wenn man jedes Satz auf die Goldwaage legen muss, weil die Partnerin das in den falschen Hals kriegen könnte, das fände ich auch grauenvoll. Andererseits ist Besserwisserei auch ziemlich abtörnend und nervig. Kommt aber auch wieder drauf an. Bei der Bemerkung zu Sydney finde ich das völlig in Ordnung, da hätte ich das auch richtig gestellt, mein Partner ebenfalls. Aber warum sollte ich über einen Herd diskutieren? Ich kaufe den, der mir gefällt und mit dem die Töpfe kompatibel sind, deine Partnerin hat wahrscheinlich das gleiche getan. Wenn du auf Induktionsherde stehst, kannst du dir ja einen kaufen, aber warum die Freundin kritisieren, weil sie keinen gekauft hat?
Besserwisserei kommt oft unsympathisch rüber, da macht ganz stark der Ton die Musik, das ist auch geschlechtsunspezifisch, denke ich.
Kann schon sein, dass deine Freundin eine überempfindliche Prinzessin ist, vor allem, wenn du das vorher noch nicht so hattest mit anderen Frauen.
Aber wie gesagt, kritische Bemerkungen zu allem möglichen können nerven. Mein Partner neigt da auch etwas zu, ich habe ihm dann klipp und klar gesagt, dass ich für meine Wohnung das kaufe, was ich will, ob er das anders machen würde oder nicht. Mit manchen Sachen hatte er allerdings recht, und seitdem frage ich ihn, was Installationen im Bad und ähnliche Dinge betrifft, vorher um Rat. 

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18. Januar um 16:16
In Antwort auf zauderer22

Es ist ja offensichtlich, dass der Hinweis "Kommunikationsebenen schön auseinanderhalten" nicht nur an Dich, sondern auch indirekt an sie gerichtet ist: Nur ist sie hier ja im Forum nicht präsent.

Ich persönlich bin vielleicht gut mit Worten unterwegs. Was meine persönlichen Fähigkeiten angeht, das dann auch umzusetzen, bin ich keinen Deut besser oder klüger als Du. Dann fühle ich mich wie ein reiner Theoretiker, während das reale Leben so anders funktioniert.

Manchmal denke ich, dass wir Menschen so sind wie die Stachelschweine im Gleichnis von Schopenhauer: Um nicht zu frieren, müssen die Stachelschweine in der Kälte zusammenrücken. Dann stechen sie aber einander, dann rücken sie wieder auseinander. Aber da es so kalt ist, rücken sie wieder zusammen ... etc. Das wird dann eine Endlosschleife.

Ein banales Beispiel:

Meine Frau hat nie oder selten bzw. immer nur wenig Bargeld. Sie glaubt wohl, ich sei dafür zuständig. Vorhin habe ich Brötchen eingekauft. Als ich das Portemonnaie öffnete, fehlte da einiges. Klar doch, die Raumpflegekraft wurde heute bezahlt. Das Geld hat meine Frau wie so oft aus meiner Börse genommen. Für die Brötchen hat es dann gerade noch gereicht. Ein Geldautomat war ziemlich weit weg.

Wenn ich das jetzt ansprechen würde, gäbe es wieder eine endlose Diskussion um Blödsinn. Wahrscheinlich würde ich dann mal - bei sich aufschaukelnder wechselseitiger Diskussion - sagen, sie solle sich doch mal endlich Geld am Automaten ziehen und nicht immer meine Börse plündern: Denn ich möchte wenigstens noch die Brötchen bezahlen können. Dann würde sie mir im Gegenzug wohl irgendwelche anderen Dinge vorhalten, die ich wiederum verabsäume. Sozusagen dem Thema ausweichen und mir meine Sünden unter die Nase halten (ihr fällt immer etwas ein, schließlich hat doch jeder irgendetwas auf dem Kerbholz).

Außerdem weiß ich, dass es völlig sinnlos ist, ihr dieses Problemchen unter die Nase zu reiben. Habe es ja schon 10 Jahre lang immer wieder angesprochen. Man muss also mit banalen Unzulänglichkeiten seines Partners/Partnerin leben lernen! Sonst wird man in einer Beziehung nie glücklich.

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18. Januar um 16:49
In Antwort auf stamilung

na ja, eine möglichkeit wäre ja z.b. nicht immer die negativen dinge zu äußern sondern einen positiven blick an den tag zu legen. quasi die innere einstellung zu ändern. "toll das man einen neuen job mit neuen herausvorderungen hat."

"huch, sogar parkett" auch wenns laminat sein könnte, oder, "ein helles Zimmer" anstatt "da kann jeder reingucken".

en mass macht sowas frust. a bissi kann ich sie verstehen!

weil sie ne zicke ist soll er seine aussagen ändern???  zu geil 

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18. Januar um 16:50
In Antwort auf user586973343

Also ich tue mir etwas schwer mit dem Begriff "Negativität". Wenn mir alle 2 Wochen ein Kommentar rausrutscht, ich aber sie an jedem anderen Tage aktiv wertschätze und Komplimente mache... Ist das so in einer normalen Beziehung, dass niemand kritsch ist oder Dinge hinterfragt? Also beim Induktionsherd hätte ich einfach gerne die Hintegründe gewusst. Diskutiert, Argumente abgewogen, etc.. Sind nicht die meisten Diskussionen einer vorherigen Negativität entsprungen? Es ist ja nicht so, dass ich dauernd etwas sage, aber ab und an? Vll. hatte ich bis jetzt auch nur komische Beziehung. Bei meiner letzten Beziehung hatte ich in 4 Jahren keinen einzigen Streit. Bei der davor vll. 1 mal im Quartal.

Gehen die meisten Männer strategisch in ein Gespräch und überlegen jeden Satz zwei mal? Also vielleicht bin ich ja wirklich merkwürdig. Deswegen frage ich hier ja. Was ist denn überhaupt Nörgeleien? Ich meine, ich soll ja auch keine graue Kleidung tragen, meine Begeisterung für Elektronik wird nicht verstanden, oder 1 mal im Jahr besoffen zu sein ist nicht OK. Warum ist denn so etwas nicht nörgeln. Gehört nicht eine gewisse Portion "nörgeln" in jede Beziehung?

Generell muss ich aber zugeben, dass ich besserwisserisch bin. Oft sagt sie Sachen die einfach nicht stimmen. Beispielsweise hat sie letztes mal behauptet, dass Sydney die Hauptstadt von Australien ist. In solchen Momenten kann ich nicht die Klappe halten und muss sie verbessern. Daran arbeite ich aber.

Meine zentrale Frage ist: Wie kann ich während dem sprechen erkennen was nörgeln bzw. negativ ist ohne Pausen vor jedem Satz zu machen. Vll. bin ich ja auch einfach nur dumm.

Lass dir doch nicht die Schuld dafür geben

du hast eine extrem zickige Freundin die wegen jedem kleinen Pieps gleich eingeschnappt ist

sorry aber wie stellst du dir mit der eine Zukunft vor??

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18. Januar um 21:46
In Antwort auf user586973343

Also ich tue mir etwas schwer mit dem Begriff "Negativität". Wenn mir alle 2 Wochen ein Kommentar rausrutscht, ich aber sie an jedem anderen Tage aktiv wertschätze und Komplimente mache... Ist das so in einer normalen Beziehung, dass niemand kritsch ist oder Dinge hinterfragt? Also beim Induktionsherd hätte ich einfach gerne die Hintegründe gewusst. Diskutiert, Argumente abgewogen, etc.. Sind nicht die meisten Diskussionen einer vorherigen Negativität entsprungen? Es ist ja nicht so, dass ich dauernd etwas sage, aber ab und an? Vll. hatte ich bis jetzt auch nur komische Beziehung. Bei meiner letzten Beziehung hatte ich in 4 Jahren keinen einzigen Streit. Bei der davor vll. 1 mal im Quartal.

Gehen die meisten Männer strategisch in ein Gespräch und überlegen jeden Satz zwei mal? Also vielleicht bin ich ja wirklich merkwürdig. Deswegen frage ich hier ja. Was ist denn überhaupt Nörgeleien? Ich meine, ich soll ja auch keine graue Kleidung tragen, meine Begeisterung für Elektronik wird nicht verstanden, oder 1 mal im Jahr besoffen zu sein ist nicht OK. Warum ist denn so etwas nicht nörgeln. Gehört nicht eine gewisse Portion "nörgeln" in jede Beziehung?

Generell muss ich aber zugeben, dass ich besserwisserisch bin. Oft sagt sie Sachen die einfach nicht stimmen. Beispielsweise hat sie letztes mal behauptet, dass Sydney die Hauptstadt von Australien ist. In solchen Momenten kann ich nicht die Klappe halten und muss sie verbessern. Daran arbeite ich aber.

Meine zentrale Frage ist: Wie kann ich während dem sprechen erkennen was nörgeln bzw. negativ ist ohne Pausen vor jedem Satz zu machen. Vll. bin ich ja auch einfach nur dumm.

Ihr zu sagen, wenn etwas objektiv falsch ist, ist das eine. Daran finde ich nichts verwerfliches. Ihr aber beispielsweise einen Induktionsherd einzureden und von ihr zu erwarten, dass sie begründet warum sie keinen hat, ist halt nervig, denn sie muss sich nicht rechtfertigen, warum sie den Herd hat, den sie hat. Sollte sie einen neuen Herd kaufen wollen, kann man selbstverständlich die vor- und nachteile der unterschiedlichen herde diskutieren, aber bei dir war die Konfrontation ja offenbar völlig anlasslos. Und kommentare wie: "kann jeder rein gucken, kein parkett" etc. Sind halt einfach negativ und mehr als entbehrlich. 

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18. Januar um 22:29

Sie ist schon teuflisch,  die Kommunikation. Ich habe an mir festgestellt,  dass ich nicht auf jede Besserwisserei gleich allergisch reagiere.

Ich schätze mich inzwischen viel mehr als ich es noch vor 2, 3 Jahren getan habe. Ich weiß um meine Qualitäten, und wenn jemand so "gscheitelt", dann darf er das,  aber wenn ich Kritik raus höre,  dann hinterfrage ich,  wie genau das jetzt gemeint war. Meistens NICHT so, wie ich es verstanden hätte, wenn ich gleich mit der negativen Brille auf mich geschaut hätte. Was ich damit sagen will: du kannst mit Klugscheißen sicherlich sehr nervig sein. Ob man das als Gegenüber dann persönlich nimmt,  hängt auch von der Einstellung/Achtung sich selbst gegenüber ab. 

Deine Fragen / Bemerkungen würden mich nicht kratzen. Aber hätten sie mal. Und was noch dazu kommt,  ist Mimik & Gestik, die jetzt ja fehlt.

Wenn jemand groß redet, ohne die nötige intellektuelle oder praxisrelevante Substanz zu haben, der wird von mir überführt,  gnadenlos. Ich komm drauf,  ob es Geplapper ist oder ob da was dahinter steckt.

Wenn ihr euch nicht verständigen könnt auf beiden Ebenen (Beziehungs- und Sachebene) seh ich düster. 
 

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19. Januar um 9:00
In Antwort auf coquette164

Ihr zu sagen, wenn etwas objektiv falsch ist, ist das eine. Daran finde ich nichts verwerfliches. Ihr aber beispielsweise einen Induktionsherd einzureden und von ihr zu erwarten, dass sie begründet warum sie keinen hat, ist halt nervig, denn sie muss sich nicht rechtfertigen, warum sie den Herd hat, den sie hat. Sollte sie einen neuen Herd kaufen wollen, kann man selbstverständlich die vor- und nachteile der unterschiedlichen herde diskutieren, aber bei dir war die Konfrontation ja offenbar völlig anlasslos. Und kommentare wie: "kann jeder rein gucken, kein parkett" etc. Sind halt einfach negativ und mehr als entbehrlich. 


" Ihr aber beispielsweise einen Induktionsherd einzureden und von ihr zu erwarten, dass sie begründet warum sie keinen hat, ist halt nervig,"
Das ist nicht nervig, also mich würde es nicht nerven.
Das sind einfach nur dämloche  Vergleiche.
....Kann jeder reingucken.....

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19. Januar um 16:53
In Antwort auf frauevi

Sie ist schon teuflisch,  die Kommunikation. Ich habe an mir festgestellt,  dass ich nicht auf jede Besserwisserei gleich allergisch reagiere.

Ich schätze mich inzwischen viel mehr als ich es noch vor 2, 3 Jahren getan habe. Ich weiß um meine Qualitäten, und wenn jemand so "gscheitelt", dann darf er das,  aber wenn ich Kritik raus höre,  dann hinterfrage ich,  wie genau das jetzt gemeint war. Meistens NICHT so, wie ich es verstanden hätte, wenn ich gleich mit der negativen Brille auf mich geschaut hätte. Was ich damit sagen will: du kannst mit Klugscheißen sicherlich sehr nervig sein. Ob man das als Gegenüber dann persönlich nimmt,  hängt auch von der Einstellung/Achtung sich selbst gegenüber ab. 

Deine Fragen / Bemerkungen würden mich nicht kratzen. Aber hätten sie mal. Und was noch dazu kommt,  ist Mimik & Gestik, die jetzt ja fehlt.

Wenn jemand groß redet, ohne die nötige intellektuelle oder praxisrelevante Substanz zu haben, der wird von mir überführt,  gnadenlos. Ich komm drauf,  ob es Geplapper ist oder ob da was dahinter steckt.

Wenn ihr euch nicht verständigen könnt auf beiden Ebenen (Beziehungs- und Sachebene) seh ich düster. 
 

wieso besserwisserei?

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19. Januar um 17:47
In Antwort auf coquette164

Ihr zu sagen, wenn etwas objektiv falsch ist, ist das eine. Daran finde ich nichts verwerfliches. Ihr aber beispielsweise einen Induktionsherd einzureden und von ihr zu erwarten, dass sie begründet warum sie keinen hat, ist halt nervig, denn sie muss sich nicht rechtfertigen, warum sie den Herd hat, den sie hat. Sollte sie einen neuen Herd kaufen wollen, kann man selbstverständlich die vor- und nachteile der unterschiedlichen herde diskutieren, aber bei dir war die Konfrontation ja offenbar völlig anlasslos. Und kommentare wie: "kann jeder rein gucken, kein parkett" etc. Sind halt einfach negativ und mehr als entbehrlich. 

Ok, so ähnlich ist es ja gewesen: obwohl ich nicht herauslesen kann, dass er ihr einen Induktionsherd direkt als Alternative einreden wollte - aber immerhin konnte sie seine Bemerkung als eine Art versteckter Kritik interpretieren, dass sie sich besser einen Induktionsherd angeschafft hätte.

Ich weiß, dass viele Männer - selbstkritisch auch ich bisweilen - in technischen Dingen zu so einer Art von Besserwisserei neigen.  Leider sind viele da noch etwas "traditionell rollenverhaftet". Mit Boshaftigkeit oder schlechter Gesinnung hat das gar nichts zu tun, auch nicht damit, dass wir keine Gleichstellung der Partnerin dulden. Es ist durch unsere Erziehung oder Umgebung (z.B. auch im Alltag) beinahe gewohnheitsmäßig, und daher passieren solche Dinge meist unbewusst. (Was die Sache eher schwieriger als einfacher macht).

Daher hätte ich am liebsten mit Zarakhan gleich hier total off-topic eine Diskussion über die Vorzüge von Induktionsherden angefangen, weil ich das ja ebenso spannend finde wie den Thread hier (als technikverliebter und kochender Mann). <Hier sollte jetzt ein Smiley mit schönen Grüßen an die von mir sehr geschätzte Zarakhan hin>.

Aber genau das sollten wir Männer nicht ungebeten tun! (die Grüße und die Wertschätzung schon, aber die Technikdiskussion wollen wir uns hier schenken).

Eine ganz andere Situation wäre es, wenn beide a.) kochen können, b.) gemeinsam eine Küche einrichten, c.) sie unbedingt ein einfaches Ceran-Kochfeld bevorzugt, weil sie Induktionsplatten grundsätzlich misstraut, d.) und ich als kochender Mann bei der gemeinsamen Planung total übergangen würde. Das wäre schon etwas völlig anderes, kann ich hier aber nicht erkennen.

Gerade bei so technisch-praktischen Themen sollten wir Kerle uns besonderer Zurückhaltung unseren Frauen gegenüber befleißigen!

Andererseits: Wegen solcher Streitpunkte eine Beziehung vor die Hunde gehen lassen, das ist - wie schon mal von mir geschrieben - nicht angemessen. Sie sollte mehr Selbstbewusstsein zeigen und mit ihrem Partner ohne Nörgelei über die bestehenden Kommunikationsdefizite sprechen (er natürlich auch).

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19. Januar um 18:13
In Antwort auf zauderer22

Ok, so ähnlich ist es ja gewesen: obwohl ich nicht herauslesen kann, dass er ihr einen Induktionsherd direkt als Alternative einreden wollte - aber immerhin konnte sie seine Bemerkung als eine Art versteckter Kritik interpretieren, dass sie sich besser einen Induktionsherd angeschafft hätte.

Ich weiß, dass viele Männer - selbstkritisch auch ich bisweilen - in technischen Dingen zu so einer Art von Besserwisserei neigen.  Leider sind viele da noch etwas "traditionell rollenverhaftet". Mit Boshaftigkeit oder schlechter Gesinnung hat das gar nichts zu tun, auch nicht damit, dass wir keine Gleichstellung der Partnerin dulden. Es ist durch unsere Erziehung oder Umgebung (z.B. auch im Alltag) beinahe gewohnheitsmäßig, und daher passieren solche Dinge meist unbewusst. (Was die Sache eher schwieriger als einfacher macht).

Daher hätte ich am liebsten mit Zarakhan gleich hier total off-topic eine Diskussion über die Vorzüge von Induktionsherden angefangen, weil ich das ja ebenso spannend finde wie den Thread hier (als technikverliebter und kochender Mann). <Hier sollte jetzt ein Smiley mit schönen Grüßen an die von mir sehr geschätzte Zarakhan hin>.

Aber genau das sollten wir Männer nicht ungebeten tun! (die Grüße und die Wertschätzung schon, aber die Technikdiskussion wollen wir uns hier schenken).

Eine ganz andere Situation wäre es, wenn beide a.) kochen können, b.) gemeinsam eine Küche einrichten, c.) sie unbedingt ein einfaches Ceran-Kochfeld bevorzugt, weil sie Induktionsplatten grundsätzlich misstraut, d.) und ich als kochender Mann bei der gemeinsamen Planung total übergangen würde. Das wäre schon etwas völlig anderes, kann ich hier aber nicht erkennen.

Gerade bei so technisch-praktischen Themen sollten wir Kerle uns besonderer Zurückhaltung unseren Frauen gegenüber befleißigen!

Andererseits: Wegen solcher Streitpunkte eine Beziehung vor die Hunde gehen lassen, das ist - wie schon mal von mir geschrieben - nicht angemessen. Sie sollte mehr Selbstbewusstsein zeigen und mit ihrem Partner ohne Nörgelei über die bestehenden Kommunikationsdefizite sprechen (er natürlich auch).

man muss also quasi vor der Partnerin aufpassen was und wie man es sagt damit sie nicht die Wand hoch geht

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20. Januar um 8:33
In Antwort auf user586973343

Hey Community,

ich bin mit meiner Freundin jetzt fast 9 Monate zusammen (sie 23, ich 28). Leider streiten wir nur noch, weswegen ich gestern eine Beziehungspause ausgesprochen habe. Ich weiß nicht mehr weiter und zweifle an einer gemeinsamen Zukunft. Zwar liebe ich sie noch, aber diese ständige Belastung ertrage ich nicht mehr lange.

Das Problem ist, dass sie mir dauernde Kritik meinerseits vorwirft. Ich würde sie sie dauernd tief verletzten und ihr immer ein negatives Gefühl geben. Nur… ich kritisiere sie nicht, zumindest nicht bewusst. Beispielsweise hat sie mir ihre Skier zum tragen gegeben und dabei ist mir Rost aufgefallen. Ohne zu denken habe ich „da ist Rost“ gesagt. Sie hat das jedoch als eine äußerst schlimme Kritik empfunden, dass ich ihre Sachen immer schlecht machen würde. Genauso hat sie mir eine Mietswohnung ihrer Eltern gezeigt. Ich bin dann durch das Zimmer in Socken gegangen und habe gefragt „das ist aber kein Parkett, oder?“. Meine Intention war lediglich Interesse. Ich wollte weder die Qualität, ihre Wohnung noch sonst etwas in Frage stellen. Leider fühlt sie sich wieder aufs Äußerste kritisiert.

Ähnliches war beim Zimmer der Wohnung. So führt ein öffentlicher weg direkt vorbei am Schlafzimmerfenster. Daraufhin kam der Kommentar „huch, da kann ja jeder reingucken“ von mir. Auch hier wollte ich nicht ihren Besitz schlecht machen oder sie kritisieren. Für mich ist das einfach eine Beobachtung.

Jetzt ist es gerade so, dass meine Mutter eine schwere OP hat und ich einen neuen Job angefangen habe, der mehr als hart ist. Kurz, ich habe gerade eine richtig harte Zeit und habe meiner Freundin gesagt, dass es mir gut tut, wenn wir Zeit verbringen und ich sie schätze. Naja jedenfalls waren wir bei einem Kochkurs und der Koch hat von Induktionsherden geschwärmt. Ich habe das bestätigt, woraufhin sie mir erzählte, dass ihre neue Küche keine hätte. Ich habe sie gefragt warum nicht, dass diese doch viel sicherer und präziser Wärme abgeben. Ich war neugierig, wollte sie nicht kritisieren und trotzdem… sie war wieder bis aufs Äußerste gekränkt. Sie war zwei Tage sauer und hat mich das dauernd spüren lassen, obwohl sie meine momentane Belastung kennt. Letztendlich hat sie gesagt, dass jeder solche Probleme im neuen Job hätte und sie nicht dauernd Rücksicht nehmen könne (sonst hatte ich noch nie Rücksicht gebraucht). Daraufhin habe ich stopp gesagt habe und eine Pause ausgesprochen. Jetzt sitze ich hier nun und hinterfrage alles.

In ihrer Anwesenheit habe ich mittlerweile Angst zu sprechen, oft sind minutenlange Pausen die Folge. Ich verkrampfe, wenn ich etwas erzählen möchte und ständig habe ich das Gefühl, dass sie irgendwas kränken könnte. Ich kann es jedoch nicht wirklich verhindern, da das oben genannte für mich keine Kritik ist. Ich weiß nicht mehr weiter.

Habt ihr einen Vorschlag für mich?

Beste Grüße
 

daran ist gar nichts ausszusetzen, wenn Du genauso oft oder öfter auch das erwähnst, was Dir POSITIV auffällt

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20. Januar um 11:52

Grundsätzlich finde ich deine Aussagen nicht schlimm. Aber wenn du ständig so Anmerkungen machst kann ich sie schon etwas verstehen...
Wenn du fragst «wieso hast du das und das nicht», egal wie dein Ton ist und warum du fragst, es hört sich an nach «wieso hast du das schlechtere genommen» und das ist dann halt negativ.
Du könntest ja auch einfach nichts sagen. Ich wäre zB der Mensch der sagt «dieser Boden ist ja auch schön, macht ja nix»

Aber wenn du halt nicht so bist, passt ihr wohl nicht zusammen. Du kannst dich ja nicht ständig verstellen.
 

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