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Wann ist die Beziehung am Ende?

28. Juni um 22:45 Letzte Antwort: 29. Juni um 17:32

Meine Frau und ich sind seit ca. 10 Jahren zusammen. Und eigentlich lief es immer bestens zwischen uns. Beziehung war super. Der Sex war super. Also wurde geheiratet und wir haben Kinder bekommen. Die perfekte Familie? Leider nein. 
Seit unser erstes Kind da ist wurde der Sex schonmal deutlich weniger. Nach dem zweiten erst Recht. Die längste Durststrecke waren 6 Monate ohne Sex! Irgendwann hab ich sogar angefangen Striche im Kalender zu machen. 2018 haben wir fast die 10 erreicht! Danach wurde es wieder besser aber jetzt sind es auch schon wieder 6 Wochen her und ich weiss echt nicht mehr weiter. 
Sicher klingt das jetzt als wäre der Sex das wichtigste für mich, ist es aber nicht denn sonst hätte ich meine Frau schon vor 6 Jahren verlassen. Aber seit Jahren gibt es immer einen weiteren Grund warum es nicht geht... Wieder Stress, Kinder waren zu lange wach, zu müde und und und... Und natürlich wenn mal der perfekete Zeitpunkt wäre... einfach keine Lust dazu. Muss sich ausruhen. Abgesehen davon versuche ich ein guter Ehemann zu sein. Wenn meine Frau was will sage ich immer ja. Selbst wenn ich mal Nein sage hat sie Ja verstanden und ich hab es halt und denke mir den Rest. Umkehert bitte ich meine Frau nie um etwas. Das einzige was ich mit ihr wieder haben will ist eine echte sexuelle Beziehung wie ich sie als Ehepaar einfach erwarte. Ein oder zweimal im Monat nach Dutzenden Überredungsversuchen sagt sie mal ja... Vorspiel gibts natürlich nicht, ich soll schnell machen. Sie auf dem Rücken oder auf der Seite... Am liebsten hätte ich sie oben aber das hatten wir zuletzt irgendwann vor unserer Hochzeit für 7 Jahren. Absehenen davon läuft unsere Ehe eigentlich gut. Wir verstehen uns generell, habe ähnliche Meinungen etc. aber während ich derzeit meinen Beruf habe, gleichzeitig ein Haus baue, die Hälfte der Kindererziehung übernehme und noch ein weiteres Business plane und nur am machen und machen bin ist meine Frau sofort überfordert wenn ich mit ihr über solche Sachen kurz reden möchte was ihre Meinung wäre. Das wird ihr alles zuviel... da kümmert sich sich lieber noch um ihre Hobbies wo sie gerne mal ca. 10 Stunden die Woche reinsteckt. Ich fühle mich als wäre es Selbstverständlich dass ich da bin und mich um alles kümmere. Während sie nur das macht wass sie muss und wieder wieder kommt und sagt, "Die Kinder müssen noch dies, Das muss noch gemacht werden... Kannst du bitte noch..." Und ich wie immer "Ja, Ja, Ja" und mache da auch.
Ich brauche nicht viel zum Glücklich sein. Eine sexuell aktive Beziehung reicht mir schon. 2x die Woche sollte man doch mal eine Stunde oder zwei finden um sich zu zeigen wie sehr man sich liebt. Oder erwarte ich zuviel? 
Reden kann man mit ihr auch nicht. Sofort blockiert sie und wird defensiv. Ich werde sofort als der Böse hingestellt. So kann man doch nicht über Eheprobleme diskutieren?
Ich will sie jetzt aber auch nicht mit anderen Betrügen. Und wegen den Kindern möchte ich sie auch nicht verlassen. Ich habe aber Angst davor das ganze noch 20 Jahre mitzumachen und dann bin ich 60+ und habe mein halbes Leben lang eine fast sexlose Ehe geführt. Alle meine Sehnsüchte und Wünsche stelle ich hinten an und fühlle mich wie gefangen und eingesperrt in dieser Ehe. Alle Pflichten, keine Rechte. Und erst Recht keine Ahnung was ich tun sollte. Am liebste wäre es mir wenn meine Frau wieder aufwacht und wir einfach wieder Regelmäßig Sex haben. Dann wäre ich der glücklichste Mensch der Welt. Ich habe aber schon alles probiert und es raubt mir einfach das letzte bisschen Energie das ich noch habe. Wenn man dutzende Male zurückgewiesen wird, selbst ein richtiger langer Kuss ist manchmal zuviel, und dann alles paar Wochen wird man "erhöhrt" und darf mal 5 Minuten ran... Das ist doch keine Beziehung mehr? Ich bin total überfragt wie ich das wieder reparieren kann. Manchmal glaube ich es wäre deutlich leichter wenn ich mich wirklich trennen würde. Dann habe ich wenigstens wieder eine Chance eine Frau zu finden mit der ich viele zärtliche Stunden miteinander verbringen kann. Meine Hoffnungen unsere Ehe zu retten schwinden immer mehr und meine Kraft ist fast am Ende.
Vielleicht hat ja jemand eine ähnliche Situation durchgemacht und eine Lösung gefunden? Würde mich interessieren wie das bei euch ausgegangen ist?

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29. Juni um 0:05

Hallo Misterr,

Erstmal finde ich es toll, dass du nach Lösungen suchst und diese nicht in einer Affäre findest.

Was mir an deinem Text sofort auffällt, ist das Machtgefälle zwischen euch. Ihr führt überhaupt keine Beziehung auf Augenhöhe.

Auch wenn du es gut meinst und alles mit dir machen lässt, alle Aufgaben übernimmst und es einfach akzeptierst, dass sie dein Nein übergeht, so ist das leider ein Grund, warum oft der Respekt verloren geht und damit auch die sexuelle Anziehungskraft.

Es klingt leider, als wärst du nur Depp, der ihr alles abnimmt aber kein begehrenswerter Mann mehr. 

Ich würde dir dringend eine Paarberatung empfehlen. Ich denke, die sexuelle Komponente ist nur die Spitze des Eisberges und das könnt ihr wohl nicht ohne professionelle Hilfe aufarbeiten.

Wenn sie nicht bereit ist, an eurer Ehe zu arbeiten, bleibt dir leider nur die Trennung.

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29. Juni um 6:50
In Antwort auf misterr

Meine Frau und ich sind seit ca. 10 Jahren zusammen. Und eigentlich lief es immer bestens zwischen uns. Beziehung war super. Der Sex war super. Also wurde geheiratet und wir haben Kinder bekommen. Die perfekte Familie? Leider nein. 
Seit unser erstes Kind da ist wurde der Sex schonmal deutlich weniger. Nach dem zweiten erst Recht. Die längste Durststrecke waren 6 Monate ohne Sex! Irgendwann hab ich sogar angefangen Striche im Kalender zu machen. 2018 haben wir fast die 10 erreicht! Danach wurde es wieder besser aber jetzt sind es auch schon wieder 6 Wochen her und ich weiss echt nicht mehr weiter. 
Sicher klingt das jetzt als wäre der Sex das wichtigste für mich, ist es aber nicht denn sonst hätte ich meine Frau schon vor 6 Jahren verlassen. Aber seit Jahren gibt es immer einen weiteren Grund warum es nicht geht... Wieder Stress, Kinder waren zu lange wach, zu müde und und und... Und natürlich wenn mal der perfekete Zeitpunkt wäre... einfach keine Lust dazu. Muss sich ausruhen. Abgesehen davon versuche ich ein guter Ehemann zu sein. Wenn meine Frau was will sage ich immer ja. Selbst wenn ich mal Nein sage hat sie Ja verstanden und ich hab es halt und denke mir den Rest. Umkehert bitte ich meine Frau nie um etwas. Das einzige was ich mit ihr wieder haben will ist eine echte sexuelle Beziehung wie ich sie als Ehepaar einfach erwarte. Ein oder zweimal im Monat nach Dutzenden Überredungsversuchen sagt sie mal ja... Vorspiel gibts natürlich nicht, ich soll schnell machen. Sie auf dem Rücken oder auf der Seite... Am liebsten hätte ich sie oben aber das hatten wir zuletzt irgendwann vor unserer Hochzeit für 7 Jahren. Absehenen davon läuft unsere Ehe eigentlich gut. Wir verstehen uns generell, habe ähnliche Meinungen etc. aber während ich derzeit meinen Beruf habe, gleichzeitig ein Haus baue, die Hälfte der Kindererziehung übernehme und noch ein weiteres Business plane und nur am machen und machen bin ist meine Frau sofort überfordert wenn ich mit ihr über solche Sachen kurz reden möchte was ihre Meinung wäre. Das wird ihr alles zuviel... da kümmert sich sich lieber noch um ihre Hobbies wo sie gerne mal ca. 10 Stunden die Woche reinsteckt. Ich fühle mich als wäre es Selbstverständlich dass ich da bin und mich um alles kümmere. Während sie nur das macht wass sie muss und wieder wieder kommt und sagt, "Die Kinder müssen noch dies, Das muss noch gemacht werden... Kannst du bitte noch..." Und ich wie immer "Ja, Ja, Ja" und mache da auch.
Ich brauche nicht viel zum Glücklich sein. Eine sexuell aktive Beziehung reicht mir schon. 2x die Woche sollte man doch mal eine Stunde oder zwei finden um sich zu zeigen wie sehr man sich liebt. Oder erwarte ich zuviel? 
Reden kann man mit ihr auch nicht. Sofort blockiert sie und wird defensiv. Ich werde sofort als der Böse hingestellt. So kann man doch nicht über Eheprobleme diskutieren?
Ich will sie jetzt aber auch nicht mit anderen Betrügen. Und wegen den Kindern möchte ich sie auch nicht verlassen. Ich habe aber Angst davor das ganze noch 20 Jahre mitzumachen und dann bin ich 60+ und habe mein halbes Leben lang eine fast sexlose Ehe geführt. Alle meine Sehnsüchte und Wünsche stelle ich hinten an und fühlle mich wie gefangen und eingesperrt in dieser Ehe. Alle Pflichten, keine Rechte. Und erst Recht keine Ahnung was ich tun sollte. Am liebste wäre es mir wenn meine Frau wieder aufwacht und wir einfach wieder Regelmäßig Sex haben. Dann wäre ich der glücklichste Mensch der Welt. Ich habe aber schon alles probiert und es raubt mir einfach das letzte bisschen Energie das ich noch habe. Wenn man dutzende Male zurückgewiesen wird, selbst ein richtiger langer Kuss ist manchmal zuviel, und dann alles paar Wochen wird man "erhöhrt" und darf mal 5 Minuten ran... Das ist doch keine Beziehung mehr? Ich bin total überfragt wie ich das wieder reparieren kann. Manchmal glaube ich es wäre deutlich leichter wenn ich mich wirklich trennen würde. Dann habe ich wenigstens wieder eine Chance eine Frau zu finden mit der ich viele zärtliche Stunden miteinander verbringen kann. Meine Hoffnungen unsere Ehe zu retten schwinden immer mehr und meine Kraft ist fast am Ende.
Vielleicht hat ja jemand eine ähnliche Situation durchgemacht und eine Lösung gefunden? Würde mich interessieren wie das bei euch ausgegangen ist?

An deiner Stelle würde ich mich konsequent und ohne zurück trennen. 

Das ist dein Leben, dein einziges Leben. Dieses wertvolle Leben, diese vielen Jahre in denen du glücklich sein könntest, Sexualität mit einer Frau genießen könntest, willst du an diese Frau verschwenden die offensichtlich keinen Sex mit dir will und der es völlig egal ist wie sehr du darunter leidest. 

Ist es für dich nicht erniedrigend mit ihr Sex zu haben in der Art wie du es schilderst?

Da wäre mir Selbstbefriedigung um einiges lieber! 

Deine Kinder können trotzdem gut aufwachsen. Viele Eltern trennen sich und die Kinder haben trotzdem ein glückliches Leben. 
 

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29. Juni um 8:15

Solange du ihr nicht vermitteln kannst, wie ernst eure Lage ist,  wird es wenig bringen, hier um Rat zu fragen. 

Nachdem du immer der bist, der tut und sagt und tut, wird es kaum passieren, dass es ihr wie Schuppen von den Augen fällt und sie auf einmal irgendetwas anders macht. 

Gespräch suchen, Lösungen vorschlagen (gemeinsame und wenn nichts fruchtet, Konsequenzen aufzeigen), durchziehen. Ich rate weder zur Trennung noch zur Affäre,  aber sie soll eine Idee davon kriegen,  worauf es hinaus laufen könnte.  Lass dir nicht auf der Nase herumtanzen. 

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29. Juni um 8:29

Ich denke auch, dass du ihr den ernst der Lage klar machen musst. Sich direkt zu trennen ist vermutlich der falsche Weg, weil sie es dann nicht verstehen wird. Aber wenn du ihr deutlich machst wie ernst es dir ist und wie du dich fühlst dann bist du schon mal einen Schritt weiter. 

Ich denke du konntest ihr das vielleicht noch nicht klar machen, weil du nicht ganz so viel Macht in euerer Beziehung hast. 

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29. Juni um 8:48
In Antwort auf misterr

Meine Frau und ich sind seit ca. 10 Jahren zusammen. Und eigentlich lief es immer bestens zwischen uns. Beziehung war super. Der Sex war super. Also wurde geheiratet und wir haben Kinder bekommen. Die perfekte Familie? Leider nein. 
Seit unser erstes Kind da ist wurde der Sex schonmal deutlich weniger. Nach dem zweiten erst Recht. Die längste Durststrecke waren 6 Monate ohne Sex! Irgendwann hab ich sogar angefangen Striche im Kalender zu machen. 2018 haben wir fast die 10 erreicht! Danach wurde es wieder besser aber jetzt sind es auch schon wieder 6 Wochen her und ich weiss echt nicht mehr weiter. 
Sicher klingt das jetzt als wäre der Sex das wichtigste für mich, ist es aber nicht denn sonst hätte ich meine Frau schon vor 6 Jahren verlassen. Aber seit Jahren gibt es immer einen weiteren Grund warum es nicht geht... Wieder Stress, Kinder waren zu lange wach, zu müde und und und... Und natürlich wenn mal der perfekete Zeitpunkt wäre... einfach keine Lust dazu. Muss sich ausruhen. Abgesehen davon versuche ich ein guter Ehemann zu sein. Wenn meine Frau was will sage ich immer ja. Selbst wenn ich mal Nein sage hat sie Ja verstanden und ich hab es halt und denke mir den Rest. Umkehert bitte ich meine Frau nie um etwas. Das einzige was ich mit ihr wieder haben will ist eine echte sexuelle Beziehung wie ich sie als Ehepaar einfach erwarte. Ein oder zweimal im Monat nach Dutzenden Überredungsversuchen sagt sie mal ja... Vorspiel gibts natürlich nicht, ich soll schnell machen. Sie auf dem Rücken oder auf der Seite... Am liebsten hätte ich sie oben aber das hatten wir zuletzt irgendwann vor unserer Hochzeit für 7 Jahren. Absehenen davon läuft unsere Ehe eigentlich gut. Wir verstehen uns generell, habe ähnliche Meinungen etc. aber während ich derzeit meinen Beruf habe, gleichzeitig ein Haus baue, die Hälfte der Kindererziehung übernehme und noch ein weiteres Business plane und nur am machen und machen bin ist meine Frau sofort überfordert wenn ich mit ihr über solche Sachen kurz reden möchte was ihre Meinung wäre. Das wird ihr alles zuviel... da kümmert sich sich lieber noch um ihre Hobbies wo sie gerne mal ca. 10 Stunden die Woche reinsteckt. Ich fühle mich als wäre es Selbstverständlich dass ich da bin und mich um alles kümmere. Während sie nur das macht wass sie muss und wieder wieder kommt und sagt, "Die Kinder müssen noch dies, Das muss noch gemacht werden... Kannst du bitte noch..." Und ich wie immer "Ja, Ja, Ja" und mache da auch.
Ich brauche nicht viel zum Glücklich sein. Eine sexuell aktive Beziehung reicht mir schon. 2x die Woche sollte man doch mal eine Stunde oder zwei finden um sich zu zeigen wie sehr man sich liebt. Oder erwarte ich zuviel? 
Reden kann man mit ihr auch nicht. Sofort blockiert sie und wird defensiv. Ich werde sofort als der Böse hingestellt. So kann man doch nicht über Eheprobleme diskutieren?
Ich will sie jetzt aber auch nicht mit anderen Betrügen. Und wegen den Kindern möchte ich sie auch nicht verlassen. Ich habe aber Angst davor das ganze noch 20 Jahre mitzumachen und dann bin ich 60+ und habe mein halbes Leben lang eine fast sexlose Ehe geführt. Alle meine Sehnsüchte und Wünsche stelle ich hinten an und fühlle mich wie gefangen und eingesperrt in dieser Ehe. Alle Pflichten, keine Rechte. Und erst Recht keine Ahnung was ich tun sollte. Am liebste wäre es mir wenn meine Frau wieder aufwacht und wir einfach wieder Regelmäßig Sex haben. Dann wäre ich der glücklichste Mensch der Welt. Ich habe aber schon alles probiert und es raubt mir einfach das letzte bisschen Energie das ich noch habe. Wenn man dutzende Male zurückgewiesen wird, selbst ein richtiger langer Kuss ist manchmal zuviel, und dann alles paar Wochen wird man "erhöhrt" und darf mal 5 Minuten ran... Das ist doch keine Beziehung mehr? Ich bin total überfragt wie ich das wieder reparieren kann. Manchmal glaube ich es wäre deutlich leichter wenn ich mich wirklich trennen würde. Dann habe ich wenigstens wieder eine Chance eine Frau zu finden mit der ich viele zärtliche Stunden miteinander verbringen kann. Meine Hoffnungen unsere Ehe zu retten schwinden immer mehr und meine Kraft ist fast am Ende.
Vielleicht hat ja jemand eine ähnliche Situation durchgemacht und eine Lösung gefunden? Würde mich interessieren wie das bei euch ausgegangen ist?

Nur wer alle Fakten kennt, kann verbunden mit dem Wunsch eine Beziehung fortzuführen eine Änderung herbeiführen. Auch gibt´s immer zwei Menschen, die daran  beteiligt sind. Du brauchst Sex um glücklich zu sein, was braucht deine Frau um glücklich zu sein? Ich frage mich zum Beispiel, wie du eine Beziehung gestaltest, wenn du nur am "Machen" bist. Buiseness, Beruf und Hausbau...wow, bleibt hier wirklich Zeit für Familie? 

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29. Juni um 9:44
In Antwort auf misterr

Meine Frau und ich sind seit ca. 10 Jahren zusammen. Und eigentlich lief es immer bestens zwischen uns. Beziehung war super. Der Sex war super. Also wurde geheiratet und wir haben Kinder bekommen. Die perfekte Familie? Leider nein. 
Seit unser erstes Kind da ist wurde der Sex schonmal deutlich weniger. Nach dem zweiten erst Recht. Die längste Durststrecke waren 6 Monate ohne Sex! Irgendwann hab ich sogar angefangen Striche im Kalender zu machen. 2018 haben wir fast die 10 erreicht! Danach wurde es wieder besser aber jetzt sind es auch schon wieder 6 Wochen her und ich weiss echt nicht mehr weiter. 
Sicher klingt das jetzt als wäre der Sex das wichtigste für mich, ist es aber nicht denn sonst hätte ich meine Frau schon vor 6 Jahren verlassen. Aber seit Jahren gibt es immer einen weiteren Grund warum es nicht geht... Wieder Stress, Kinder waren zu lange wach, zu müde und und und... Und natürlich wenn mal der perfekete Zeitpunkt wäre... einfach keine Lust dazu. Muss sich ausruhen. Abgesehen davon versuche ich ein guter Ehemann zu sein. Wenn meine Frau was will sage ich immer ja. Selbst wenn ich mal Nein sage hat sie Ja verstanden und ich hab es halt und denke mir den Rest. Umkehert bitte ich meine Frau nie um etwas. Das einzige was ich mit ihr wieder haben will ist eine echte sexuelle Beziehung wie ich sie als Ehepaar einfach erwarte. Ein oder zweimal im Monat nach Dutzenden Überredungsversuchen sagt sie mal ja... Vorspiel gibts natürlich nicht, ich soll schnell machen. Sie auf dem Rücken oder auf der Seite... Am liebsten hätte ich sie oben aber das hatten wir zuletzt irgendwann vor unserer Hochzeit für 7 Jahren. Absehenen davon läuft unsere Ehe eigentlich gut. Wir verstehen uns generell, habe ähnliche Meinungen etc. aber während ich derzeit meinen Beruf habe, gleichzeitig ein Haus baue, die Hälfte der Kindererziehung übernehme und noch ein weiteres Business plane und nur am machen und machen bin ist meine Frau sofort überfordert wenn ich mit ihr über solche Sachen kurz reden möchte was ihre Meinung wäre. Das wird ihr alles zuviel... da kümmert sich sich lieber noch um ihre Hobbies wo sie gerne mal ca. 10 Stunden die Woche reinsteckt. Ich fühle mich als wäre es Selbstverständlich dass ich da bin und mich um alles kümmere. Während sie nur das macht wass sie muss und wieder wieder kommt und sagt, "Die Kinder müssen noch dies, Das muss noch gemacht werden... Kannst du bitte noch..." Und ich wie immer "Ja, Ja, Ja" und mache da auch.
Ich brauche nicht viel zum Glücklich sein. Eine sexuell aktive Beziehung reicht mir schon. 2x die Woche sollte man doch mal eine Stunde oder zwei finden um sich zu zeigen wie sehr man sich liebt. Oder erwarte ich zuviel? 
Reden kann man mit ihr auch nicht. Sofort blockiert sie und wird defensiv. Ich werde sofort als der Böse hingestellt. So kann man doch nicht über Eheprobleme diskutieren?
Ich will sie jetzt aber auch nicht mit anderen Betrügen. Und wegen den Kindern möchte ich sie auch nicht verlassen. Ich habe aber Angst davor das ganze noch 20 Jahre mitzumachen und dann bin ich 60+ und habe mein halbes Leben lang eine fast sexlose Ehe geführt. Alle meine Sehnsüchte und Wünsche stelle ich hinten an und fühlle mich wie gefangen und eingesperrt in dieser Ehe. Alle Pflichten, keine Rechte. Und erst Recht keine Ahnung was ich tun sollte. Am liebste wäre es mir wenn meine Frau wieder aufwacht und wir einfach wieder Regelmäßig Sex haben. Dann wäre ich der glücklichste Mensch der Welt. Ich habe aber schon alles probiert und es raubt mir einfach das letzte bisschen Energie das ich noch habe. Wenn man dutzende Male zurückgewiesen wird, selbst ein richtiger langer Kuss ist manchmal zuviel, und dann alles paar Wochen wird man "erhöhrt" und darf mal 5 Minuten ran... Das ist doch keine Beziehung mehr? Ich bin total überfragt wie ich das wieder reparieren kann. Manchmal glaube ich es wäre deutlich leichter wenn ich mich wirklich trennen würde. Dann habe ich wenigstens wieder eine Chance eine Frau zu finden mit der ich viele zärtliche Stunden miteinander verbringen kann. Meine Hoffnungen unsere Ehe zu retten schwinden immer mehr und meine Kraft ist fast am Ende.
Vielleicht hat ja jemand eine ähnliche Situation durchgemacht und eine Lösung gefunden? Würde mich interessieren wie das bei euch ausgegangen ist?

hallo misterr,

du must deine Ehe nicht "retten". Mir schiene "reparieren" das passendere Wort zu sein. Sprich mit deiner Frau und erkläre ihr, dass du gerne länger mit ihr verheiratet bleiben möchtest und sie derzeit alles unternimmt, genau das nicht mehr zu sein. 

Die Ehe unterscheidet sich von einer Wohngemeinschaft durch das Eheleben, also den mehr oder weniger regelmäßigen Sex, den man miteinander hat. Die geradezu fanatische Konzentration auf den Sex, welche sich bei dir zwangsläufig einstellen muss, wenn dir diese eigentlich völlig natürliche Betätigung seit Jahren verwehrt wird, dürfte deinen Blick für verschiedene andere Baustellen in eurer Ehe verstellt haben. Die gibt es aber sicher auch noch.

Also stell sie vor die Wahl: Ehe inklusive Sexleben und ohne die ganzen Sonderrechte, die sie sich meint herausnehmen zu dürfen oder eben keine Ehe mehr. Und dann auch bitte konsequent rausschmeißen, wenn schon nicht aus der gemeinsamen Wohnung, dann doch wenigstens aus deinem Leben.

Klingt vielleicht brutal, ist aber in meinen Augen die einzig sinnvolle Konsequenz.

Freundliche Grüße, Christoph

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29. Juni um 10:39

Du scheinst, entgegen deinen eigenen Worten, sehr auf Sex fixiert zu sein.

Besonders hängen geblieben ist mir, dass ihr euch damit doch mal 1-2 Stunden eure Liebe zeigen könnt. Du weißt schon, dass das auch auf andere Art und Weisen geht?

Redest du denn mit deiner Frau über eure Probleme oder motzt du alle paar Wochen nur mal rum, dass es Sex gibt?

Du beschreibst deine Frau sehr egoistisch und kaltherzig, du hingegen ackerst dir den Po wund und scheinst kaum Ausgleich zu haben. Wie wären ein Hobby oder Sport? Falls deine Frau wirklich einen so miesen Charakter hat wäre es Zeit für eine Trennung, ja.

An Beziehungsproblmenen sind aber meist zwei Personen schuld.

Ebenso bist du selber Schuld wenn du zu allem "Ja und Amen" sagst. Kein Wunder, dass deine Frau das so ausnutzt.

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29. Juni um 10:53

Es wäre ja mal interessant, auch die Version seiner Frau zu lesen. Vermutlich ergäbe sich dann ein ganz anderes Bild. 

Wenn mir ein Mann dauernd `rumjammern würde, dass der Sex zu wenig ist, anstatt mich zu verführen,  dann hätte ich auch keine Lust mehr. 

Sex ist KEIN Pflicht-Programm; auch in der Ehe nicht!

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29. Juni um 11:46

Sorry Misterr für die Anfeindungen, ist ein Frauenforum. Da dürfen nur die Frauen jammern und rumhupen, Männern und Diversen ist das strengstens verboten, selbst wenn sie nach 6 Jahren Hinhalterei auch mal verzweifelt und ratsuchend sind. Und natürlich hast du deine Frau mit miesem Charakter dargestellt, weil wenn man ratsuchend und verzweifelt ist, ja selbst dann, muss man die Holde in den höchsten Tönen loben und am besten gleich den Fehler bei sich und seiner Fixierung auf Sexualität suchen und gleich im Voraus mitschicken.
/Ironie off

 

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29. Juni um 12:08
In Antwort auf frauevi

Sorry Misterr für die Anfeindungen, ist ein Frauenforum. Da dürfen nur die Frauen jammern und rumhupen, Männern und Diversen ist das strengstens verboten, selbst wenn sie nach 6 Jahren Hinhalterei auch mal verzweifelt und ratsuchend sind. Und natürlich hast du deine Frau mit miesem Charakter dargestellt, weil wenn man ratsuchend und verzweifelt ist, ja selbst dann, muss man die Holde in den höchsten Tönen loben und am besten gleich den Fehler bei sich und seiner Fixierung auf Sexualität suchen und gleich im Voraus mitschicken.
/Ironie off

 

Hier feindet niemand niemanden an. Den Text würde ich genauso auch einer Frau schicken.

Wer aber behauptet, dass Sex gar nicht so wichtig ist, 3/4 des Textes aber von Sex gesprochen wird, sorry, aber der/die jenige macht sich doch nur selbst was vor.

Und die Beschreibung seiner Frau scheint schon furchtbar mies dass es sie unglaubwürdig macht. Da frage ich mich eher, wenn jemand einen soooo schrecklichen Partner hat, warum sich nicht schon viel eher getrennt wurde?

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29. Juni um 12:55

Jeder, der ein Problem hat, schildert das Problem. Ja wovon soll er denn sonst sprechen? Natürlich hat die Frau auch gute Seiten, aber darum geht's vorliegend nicht. Ich würde auch nach 6 Jahren Striche zählen sehr oft an Sex denken und von Sex sprechen, wenn ich es mit dem Menschen nicht haben kann, den ich begehre,  ja dann mit einem anderen! Das ist wie wenn du einem Durstigen sagst, er soll nicht von Wasser sprechen, auch am besten nicht dran denken. 

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29. Juni um 13:16
In Antwort auf frauevi

Jeder, der ein Problem hat, schildert das Problem. Ja wovon soll er denn sonst sprechen? Natürlich hat die Frau auch gute Seiten, aber darum geht's vorliegend nicht. Ich würde auch nach 6 Jahren Striche zählen sehr oft an Sex denken und von Sex sprechen, wenn ich es mit dem Menschen nicht haben kann, den ich begehre,  ja dann mit einem anderen! Das ist wie wenn du einem Durstigen sagst, er soll nicht von Wasser sprechen, auch am besten nicht dran denken. 

Du verstehst nicht.

Er sagt es doch selber:

Sicher klingt das jetzt als wäre der Sex das wichtigste für mich, ist es aber nicht denn sonst hätte ich meine Frau schon vor 6 Jahren verlassen.

Ich sage nicht, er soll sich gefälligst nicht aufregen wenn seine Frau keinen Sex mit ihm haben möchte. Wenn dass das Hauptproblem zu sein scheint, dann weiß man doch wenigstens wo man ansetzen kann.

 

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29. Juni um 13:19
In Antwort auf frauevi

Jeder, der ein Problem hat, schildert das Problem. Ja wovon soll er denn sonst sprechen? Natürlich hat die Frau auch gute Seiten, aber darum geht's vorliegend nicht. Ich würde auch nach 6 Jahren Striche zählen sehr oft an Sex denken und von Sex sprechen, wenn ich es mit dem Menschen nicht haben kann, den ich begehre,  ja dann mit einem anderen! Das ist wie wenn du einem Durstigen sagst, er soll nicht von Wasser sprechen, auch am besten nicht dran denken. 

Was für ein Vergleich!

Ohne Wasser kann man nicht leben.

Ohne Sex schon. 

Und wenn das Sex-Problem sooo dringend war, dann hätte ich keine sechs Jahre abgewartet und gejammert, sondern mich schon sehr viel früher drum gekümmert.

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29. Juni um 13:55
In Antwort auf amiga

Was für ein Vergleich!

Ohne Wasser kann man nicht leben.

Ohne Sex schon. 

Und wenn das Sex-Problem sooo dringend war, dann hätte ich keine sechs Jahre abgewartet und gejammert, sondern mich schon sehr viel früher drum gekümmert.

Es ist schon richtig, dass man ohne Sex leben kann, liebe Amiga, aber dann muss man auch nicht verheiratet sein, sondern kann sich auch mit einem Kumpel die Miete teilen. So wie man keinen Sex haben muss, muss man auch nicht verheiratet sein. Wenn man aber eine Ehe führt, sollte diese auch Sexualität beinhalten. Sonst wäre es nach den Gesetzen unseres Landes bekanntlich eine SCHEINEHE.

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29. Juni um 14:15
In Antwort auf py158

Es ist schon richtig, dass man ohne Sex leben kann, liebe Amiga, aber dann muss man auch nicht verheiratet sein, sondern kann sich auch mit einem Kumpel die Miete teilen. So wie man keinen Sex haben muss, muss man auch nicht verheiratet sein. Wenn man aber eine Ehe führt, sollte diese auch Sexualität beinhalten. Sonst wäre es nach den Gesetzen unseres Landes bekanntlich eine SCHEINEHE.

Wie ich schon weiter oben schrieb, gehört Sex mit der Abschaffung der ehelichen Vergewaltigung (1997) nicht mehr zum Pflichtprogramm in einer Ehe. Das heißt, man kann ihn nicht einfordern, sondern nur die Konsequenzen ziehen. 

Es gibt viele Ehen, die Jahrzehnte lang Bestand haben, obwohl es nur in den Anfangsjahren Sex gab. Sind das alles Scheinehen? - Ich denke, nicht.

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29. Juni um 14:33

Liebe Amiga,

Ich habe geschrieben, dass eine Ehe "auch Sexualität beinhalten sollte". Wie du jetzt zur ehelichen Vergewaltigung kommst, verstehe ich nicht. Die Ehe wird explizit zu diesem Zweck eingegangen. Bei der kirchlichen Trauung bekommen die Eheleute sogar noch vom Pfarrer die Betriebsanleitung auf ihren Weg mit: "seid fruchtbar und mehret euch!".

Und zu deiner Frage: ja, das sind vielleicht nicht alles, aber doch sehr oft Scheinehen, die nur aus verschiedenen zumeist wirtschaftlichen Gründen aufrecht erhalten werden, mit dem, was man sich gemeinhin unter Ehe vorstellt jedoch nicht das Geringste zu tun haben.

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29. Juni um 14:37
In Antwort auf py158

Liebe Amiga,

Ich habe geschrieben, dass eine Ehe "auch Sexualität beinhalten sollte". Wie du jetzt zur ehelichen Vergewaltigung kommst, verstehe ich nicht. Die Ehe wird explizit zu diesem Zweck eingegangen. Bei der kirchlichen Trauung bekommen die Eheleute sogar noch vom Pfarrer die Betriebsanleitung auf ihren Weg mit: "seid fruchtbar und mehret euch!".

Und zu deiner Frage: ja, das sind vielleicht nicht alles, aber doch sehr oft Scheinehen, die nur aus verschiedenen zumeist wirtschaftlichen Gründen aufrecht erhalten werden, mit dem, was man sich gemeinhin unter Ehe vorstellt jedoch nicht das Geringste zu tun haben.

Ich komme auf "eheliche Vergewaltigung", weil das früher gängige Praxis war und auch heute noch naiven Frauen vorgegaukelt wird, dass das normal wäre.

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29. Juni um 15:00

Können wir vorliegend von einem gesunden Bedürfnis nach körperlicher Nähe, die dem Menschen angeboren ist ausgehen und weder eheliche Vergewaltigung noch weitgehende erzwungene Abstinenz als gegeben annehmen? 

Und können wir davon ausgehen,  dass verheiratete Menschen dieses Grundbedürfnis nach körperlicher Nähe in Form von Sexualität ausdrücken dürfen,  ohne dass die Grundfesten unserer Forumsteilnehmer*innen hier erschüttert werden?

Ja natürlich hat der TE ein Problem mit der spärlich gesäten Sexualität in seiner Ehe, deshalb ist er aber weder jemand der Sex über alles andere stellt, noch hat er seiner Frau einen schlechten Charakter unterstellt. Er erklärt doch,  dass er nicht mehr weiß, was er tun soll und fragt hier um Rat. 

Trennen,  Betrügen oder einfach so hinnehmen sind jetzt noch keine Optionen für ihn. 

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29. Juni um 15:07

Ich würde ihm dazu raten, sich mehr Tier-Dokus anzuschauen. Vielleicht dämmert es ihm dann, dass sich die Männchen um die Weibchen bemühen müssen und zwar JEDES MAL, wenn sie Sex haben wollen. 

Ich habe noch nie davon gehört, dass ein Mann mit Jammern Erfolg gehabt hätte. Jammern ist total unsexy.

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29. Juni um 15:19
In Antwort auf amiga

Ich würde ihm dazu raten, sich mehr Tier-Dokus anzuschauen. Vielleicht dämmert es ihm dann, dass sich die Männchen um die Weibchen bemühen müssen und zwar JEDES MAL, wenn sie Sex haben wollen. 

Ich habe noch nie davon gehört, dass ein Mann mit Jammern Erfolg gehabt hätte. Jammern ist total unsexy.

Klar haben Männer wie Frauen mit Jammern Erfolg. Wieso auch nicht? Zwar nicht immer, aber auch. Nur weil du das noch nicht gehört hast,  heißt es nicht,  dass es das nicht gibt.

Ist das mit dem Vergleich mit dem Tierreich dein Ernst? Überlege bitte gut,  ehe du antwortest.

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29. Juni um 15:27
In Antwort auf frauevi

Klar haben Männer wie Frauen mit Jammern Erfolg. Wieso auch nicht? Zwar nicht immer, aber auch. Nur weil du das noch nicht gehört hast,  heißt es nicht,  dass es das nicht gibt.

Ist das mit dem Vergleich mit dem Tierreich dein Ernst? Überlege bitte gut,  ehe du antwortest.

Er könnte sich ja auch diverse Liebes-Schnulzen anschauen. Da bekommt er detaillierte Anweisungen, wie das mit der Erotik geht.

Mehr kann ich leider nicht für ihn tun. 

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29. Juni um 16:44
In Antwort auf amiga

Er könnte sich ja auch diverse Liebes-Schnulzen anschauen. Da bekommt er detaillierte Anweisungen, wie das mit der Erotik geht.

Mehr kann ich leider nicht für ihn tun. 

Das merke ich. 

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29. Juni um 17:16
In Antwort auf frauevi

Solange du ihr nicht vermitteln kannst, wie ernst eure Lage ist,  wird es wenig bringen, hier um Rat zu fragen. 

Nachdem du immer der bist, der tut und sagt und tut, wird es kaum passieren, dass es ihr wie Schuppen von den Augen fällt und sie auf einmal irgendetwas anders macht. 

Gespräch suchen, Lösungen vorschlagen (gemeinsame und wenn nichts fruchtet, Konsequenzen aufzeigen), durchziehen. Ich rate weder zur Trennung noch zur Affäre,  aber sie soll eine Idee davon kriegen,  worauf es hinaus laufen könnte.  Lass dir nicht auf der Nase herumtanzen. 

So sehe ich das auch.

Ihr scheint gar nicht bewusst, dass er an Trennung denkt, wenn alles so weiter geht.
Und genau das sollte er ihr auch klar und deutlich so sagen.

Auch wenn sie abblockt mal wieder, scheint eine bevorzugte Taktik von ihr zu sein, kann er ihr sagen:

So ist das für mich keine Beziehung mehr, ich denke an Trennung, wenn sich nichts ändert.

Bisher hat er ja immer brav mitgespielt, ist gesprungen, wie ihr das passte.
Sie setzte Sex als Belohnung ein, er durfte dann ab und zu mal schnell drüberhoppeln.

Sorry, wie die Kaninchen!

Also ist für sie so alles im grünen Bereich, sie ahnt wahrscheinlich nicht mal, dass es für ihn gar nicht so ist.

Das muss er ihr sagen.

 

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29. Juni um 17:22
In Antwort auf sisteronthefly

Nur wer alle Fakten kennt, kann verbunden mit dem Wunsch eine Beziehung fortzuführen eine Änderung herbeiführen. Auch gibt´s immer zwei Menschen, die daran  beteiligt sind. Du brauchst Sex um glücklich zu sein, was braucht deine Frau um glücklich zu sein? Ich frage mich zum Beispiel, wie du eine Beziehung gestaltest, wenn du nur am "Machen" bist. Buiseness, Beruf und Hausbau...wow, bleibt hier wirklich Zeit für Familie? 

Anscheinend mochte sie vor den Kindern den Sex aber auch.

Und auch mit den Kindern scheint sie genug Zeit für ihre Hobbies etc. zu finden, es ist also nicht so, dass die Kinder sie " auffressen". Sie hat einfach keine Lust auf Sex mit ihm, ansonsten nimmt sie sich sehr wohl, was ihr so genehm ist.

Und ihm geht es doch gar nicht nur um Sex, er sucht die Nähe, die Sex durchaus auch geben kann, und zwar mit ihr.

Und ja, er hat trotz business etc. die Zeit dafür, er spricht irgendwo von zweimal pro Woche 1 oder 2 Stunden, die sollten wirklich da sein.

Und die hat sie doch auch, nur nimmt sie sich diese Zeit für andere Dinge, die ihr wichtiger sind als die Nähe, die intime Nähe, zu ihrem Mann.

 

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29. Juni um 17:26
In Antwort auf amiga

Es wäre ja mal interessant, auch die Version seiner Frau zu lesen. Vermutlich ergäbe sich dann ein ganz anderes Bild. 

Wenn mir ein Mann dauernd `rumjammern würde, dass der Sex zu wenig ist, anstatt mich zu verführen,  dann hätte ich auch keine Lust mehr. 

Sex ist KEIN Pflicht-Programm; auch in der Ehe nicht!

So wie ich diesen Mann lese, lese ich bei ihm viel mehr als " Nur Sex".

Er hat das Bedürfnis nach dieser intimen, intensiven Nähe mit seiner Frau, die Sex wirklich sein kann und auch sollte in einer Beziehung.

Ich finde es absolut nicht ok, den Mann hier irgendwie als sexgeilen Bock hinzustellen, der sonst nichts anderes sucht in der Beziehung als seine sexuelle Befriedigung.

Und sie klammert das bewusst aus.

Sie ist somit diejenige, die diese Distanz in der Beziehung schafft.

 

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29. Juni um 17:30
In Antwort auf amiga

Wie ich schon weiter oben schrieb, gehört Sex mit der Abschaffung der ehelichen Vergewaltigung (1997) nicht mehr zum Pflichtprogramm in einer Ehe. Das heißt, man kann ihn nicht einfordern, sondern nur die Konsequenzen ziehen. 

Es gibt viele Ehen, die Jahrzehnte lang Bestand haben, obwohl es nur in den Anfangsjahren Sex gab. Sind das alles Scheinehen? - Ich denke, nicht.

Pflichtprogramm???

Eine Frau, die keine Lust auf Sex mit ihrem Ehemann hat, was führt sie dann für eine Ehe?

Sex ist eine ganz wichtige und sehr innige Komponente einer Ehe.

 

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29. Juni um 17:32
In Antwort auf amiga

Ich würde ihm dazu raten, sich mehr Tier-Dokus anzuschauen. Vielleicht dämmert es ihm dann, dass sich die Männchen um die Weibchen bemühen müssen und zwar JEDES MAL, wenn sie Sex haben wollen. 

Ich habe noch nie davon gehört, dass ein Mann mit Jammern Erfolg gehabt hätte. Jammern ist total unsexy.

Mensch und Tier sollte man aber nicht gleichsetzen!

Und wie sogar hier im Forum oft zu lesen ist, gibt es durchaus einige Frauen, die Lust auf einen Mann haben.

 

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