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Wahre liebe setzt eben doch erstmal wahre freundschaft voraus!

30. Mai 2006 um 15:06 Letzte Antwort: 30. Mai 2006 um 16:33

hi!

ich habe allen grund mich zu freuen. mein schwarm hat einen ersten, zweiten, dritten ganz eindeutigen, innigen schritt auf mich zu gemacht,alles auf einmal und an einem abend...
8 jahre haben wir dazu gebraucht und ich bin gerade mit endorphinen zu bis unendlich zu den sternen und wieder zurück. wer um uns war, war plötzlich egal, wir haben just in diesem moment nur uns gespürt und ganz viel emotion.
irgendwie war nichts mehr schwer, nichts mehr zu sagen, wir haben einfach unsere gefühlen freien lauf gelassen-und ich spreche noch nicht mal von sex.darum geht es erstmal garnicht-es ist vielmehr. es ist vermutlich das tiefste und wärmste und wunderbartse gefühl, dass ich jeh hatte in hinsicht liebe.

wir waren ja nun sehr gute freunde, haben uns vertraut und uns zur seite gestanden, verschwiegen und ehrlich.
als jetzt am wochenende ganz spontan und rein intuitiv alles auf uns zukam, habe ich jetzt beinahe das gefühl, er ist momentan etwas überfordert mit der ordnung seiner gefühlswelt, muß erstmal wahrlich realisieren, dass er auf dem besten wege ist, sein single-leben aufzugeben-für seine beste freundin.

die frage ist jetzt: wie lange sollte ich ihm zeit geben? melde mich jetzt erstmal nicht und lasse ihn das verarbeiten-für ihn kam es noch überraschender-aber zum glück doch aus eigener einsicht. ob er wirklich damit klarkommt und nicht kollabiert? sein auslandseinsatz steht bald bevor, viel zeit bleibt also nicht.

wie würdet ihr euch jetzt verhalten-erstmal ruhen lassen? wir sehen uns am we zum vorerst letzten mal wieder...und werden uns noch viel tiefer in die augen sehen-wissend diesmal.

is doch besser nich gleich bei ihm auf die pauke zu hauen,oder? es war und ist für ihn selbst ebenso überraschend, dass das passiert ist und endlich an der oberfläche liegt-währenddessen ich ja schon sehr lange heimlich in ihn verliebt bin und mir das somit viel bewußter war...

wir sind raus: aus dem schatten ins licht. endlich.

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30. Mai 2006 um 16:33

Diese Erfahrung...
habe ich leider nicht gemacht. Auch ich war einmal, vor vielen vielen Jahren, mit meinem damals besten Freund zusammen. Nicht nur, daß es nicht lange gehalten hat, weil plötzlich alles anders war und wir eben keine Freunde mehr waren, sondern plötzlich ein Paar, auch danach war nichts mehr wie vorher und unsere Freundschaft wäre fast kaputt gegangen. Erst nach mehreren Jahren fast vollständiger Funkstille, in denen wir beide andere Beziehungen hatten, haben wir uns wieder aufgerafft und sind jetzt wieder fast so gut befreundet wie vorher. Natürlich macht es eine bereits bestehende gute Freundschaft am Anfang einfacher, weil man den anderen schon sehr gut kennt und ungefähr weiß, wie er worauf reagiert. Aber dafür treten dann plötzlich Dinge in den Vordergrund, die vorher vollkommen unwichtig sind, z.B. wie man aussieht oder was man zusammen macht. Ich konnte plötzlich nicht mehr gammelig rumlaufen, wenn er da war, ihm keine schweinischen Witze mehr erzählen und irgendwelchen Blödsinn machen, weil ich eben nicht mehr die Freundin zum Pferdemopsen war, sondern die Frau an seiner Seite. Damit hatten wir beide irgendwie ein ziemliches Problem und haben es dann auch relativ schnell wieder seingelassen mit dem Paar-Sein.
Was für mich aber wichtig ist, daß sich in einer Beziehung auch eine Freundschaft entwickelt. Mein jetziger Freund ist nicht nur mein Geliebter, sondern auch mein bestern Freund, nur hat sich das hier andersrum entwickelt, irgendwie auch komisch. Aber ohne eine Freundschaft im Hintergrund würde das für mich auf Dauer glaub ich nicht funktionieren, denn Freunde sein heißt doch, daß man sich gut versteht, teilweise gleiche interessen hat, für einander da ist, oder?
Rede ich irgendwie gerade wirr?

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