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Vorurteile gegenüber dunkelhäutigen menschen

19. August 2016 um 4:19

Hallo Leute, Ich bin 20 Jahre alt und habe schon so einiges im Leben durch. Auch in der Liebe habe ich einige Enttäuschungen hinter mir. Seit ca. 6 Monaten bin ich mit meinem Freund zusammen. Ich bin unglaublich glücklich mit ihm. Allerdings ist er für meine Familie ein Dorn im Auge, da er aus Eriträer kommt und somit auch einen dunklen Hautton hat. Ich komme mit diesen Vorurteilen nicht klar, gerade weil er in meinen Augen ein Mensch wie jeder andere ist. Ich weiß, das der Migrationshintergrund für viele eine entscheidende Rolle spielt aber er hat sein Herz am rechten Fleck und was wir nicht vergessen dürfen, von uns allen hat das Blut dieselbe Farbe. Ich habe auch mit Flüchtlingen bereits gearbeitet und kenne Zahlreiche unterschiedliche Situationen und Flüchtlinge. Kommen wir zurück zu meinem Problem. Wie gehe ich am besten mit dieser Situation um ? Ich habe nur noch meine Großeltern und meinen Vater. Alle drei haben Vorurteile und es kommen solche Sprüche wie, Glaubst du tatsächlich du findest keinen Besseren der Deutsch ist und dir keine Probleme bereitet?, Wenn ihr mal Kinder bekommt, werden die es immer schwer haben, usw.. Es ist schwierig damit umzugehen und es ist auch enttäuschend das die eigene Familie solche Vorurteile hat. Sie kennen ihn ja noch nichtmal und trotzdem kommen solche Sprüche. Vielleicht habt ihr ja ein paar nette Gedankengänge die hilfreich sind.

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19. August 2016 um 11:32

Hallo dene16,
das kann sich nur langsam verbessern. Unsere Altvorderen wurden noch mit Vorstellungen erzogen, die heute allesamt als rassistisch gelten dürften. Mein Vater hat mir z.B., als ich nach Südafrika zum Arbeiten abflog, nicht etwa eine gute und sichere Reise gewünscht, sondern leise und verschämt ins Ohr geflüstert "bringst du uns dann aber keine Schwarze mit" - vermutlich, weil ihm irgendwie auch klar war, dass der Spruch nicht tageslichttauglich ist.

Die Alten brauchen eben etwas länger...

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19. August 2016 um 16:58


Ich kenne ihn bereits schon über ein Jahr. Wir sind zwar erst seit 6 Monaten ca. zusammen aber kennen uns sehr gut. Vorher waren wir einfach nur befreundet und nichts weiter. Jaa, kulturelle Unterschiede können ein Problem darstellen aber hätte ich nur diesen Punkt gesehen, hätte er nicht einmal eine Chance von mir bekommen dürfen. Meine Großeltern haben gerade wegen der kulturellen Unterschiede Vorurteile und glauben, das er deshalb mir Probleme machen könnte. Mein Großvater stammt allerdings aus Italien ab und ist somit auch kein Deutscher. Daher bin ich von seinen Vorurteilen teilweise überrascht.

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19. August 2016 um 17:05
In Antwort auf py158

Hallo dene16,
das kann sich nur langsam verbessern. Unsere Altvorderen wurden noch mit Vorstellungen erzogen, die heute allesamt als rassistisch gelten dürften. Mein Vater hat mir z.B., als ich nach Südafrika zum Arbeiten abflog, nicht etwa eine gute und sichere Reise gewünscht, sondern leise und verschämt ins Ohr geflüstert "bringst du uns dann aber keine Schwarze mit" - vermutlich, weil ihm irgendwie auch klar war, dass der Spruch nicht tageslichttauglich ist.

Die Alten brauchen eben etwas länger...

Py158
Jaa, da stimme ich dir zu. Die ältere Generation ist sehr kompliziert und schwierig teilweise, nur ist dieses gleichzeitig auch sehr Nerven strapazierend für mich. Man weiß nun mal nicht, wie macht man es nun am besten.

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19. August 2016 um 17:09

Kaffeepause27
Danke für deine Antwort. Jaa, er hat tatsächlich sein Herz am rechten Fleck. Nun gut, er ist kein Deutscher aber er respektiert alle Religionen. Es ist einfach nur sehr schwierig mit der Situation umzugehen.

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19. August 2016 um 18:00

Bevor
ich mit meinem mann zusammenkam, war ich auch mit einem dunkelhäutigen mann zusammen.
er wurde hier geboren und wir studierten an der selben uni.
und schon damals (ist gut 13 jahre her) gab es von allen seiten kritische blicke und auch abfällige äußerungen.
was ein mensch über sich ergehen lassen muss, nur weil er eine andere hautfarbe hat.
unglaublich und verständnis hatte ich nie dafür.
ich muss zugeben, ich war damals zu jung um souverän mit der situation umzugehen, aber ich mochte ihn wirklich sehr gerne. er war ein toller mensch mit viel charme und persönlichkeit, der mich in vielerlei hinsich inspiriert hat.
letztendlich haben wir uns aus anderen gründen getrennt, aber ich habe in unserer gemeinsamen zeit immer zu ihm gehalten.
böse blicke oder dumme äußerungen haben mich zwar verletzt, aber nicht beeinflusst.
wenn du ihn liebst und zwischen euch alles gut läuft, dann lass die leute reden. das weeden sie sowieso immer tun.
wenn eure liebe stark genug ist, dann können euch dumme kommentare nichts anhaben.

die gesellschaft ist immer noch zu rassistisch und spießig eingestellt und viele im 18. jahrhundert hängen geblieben.
leider.
die meisten sind ja so weltoffen und schwarze hat man ja gern, aber in der eigenen familie will sie dann plötzlich keiner haben.
traurig sowas.

alles gute für euch.

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19. August 2016 um 18:22

Klar
können die blicke alle mir gegolten haben.
vll fanden alle mich doof
ok, shit happens.

aber die negativen äußerungen aus dem freundes- und familienkreis waren gegen ihn gerichtet.
da gab es nichts falsch zu verstehen und schön war das nicht.

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19. August 2016 um 18:52

Vorurteile...
Naja, die Engstirnigkeit, mit der manche Menschen durchs Leben gehen, wirst du ihnen nicht austreiben können.
Mich, obwohl deutsch, zermürben solcherlei Anfeindungen auch regelmäßig, weil ich den Grund dafür nicht verstehe. Was gibt es Schöneres, als eine um Mitbringsel aus den verschiedensten Kulturen bereicherte Gesellschaft, die dazu noch möglichst kunterbunt ist?

Und dann sage ich mir, dass es den "Pöblern" wohl einfach nicht gelingt zu erkennen, wie spannend es sein kann, sich mit Menschen, die ihre Wurzeln in anderen Ländern haben, auszutauschen und zu ergänzen. Diese "Pöbler" sind außerdem, zumindest meiner Erfahrung nach, diejenigen, deren Highlight der Woche die Sendung "Schwiegertochter gesucht" ist, weil die Chancen nicht schlecht stehen, dass der IQ eines oder gar mehrerer der Kandidaten noch einige Punkte hinter seinem eigenen stehen...

Mein Rat an dich: Achte darauf, deine Natürlichkeit, speziell im alltäglichen Umgang mit Mitbürgern aus allen Ecken der Erde, nicht zu verlieren. Erfreue dich an dem, was dir die Vielfalt an Kulturen bei uns für ein tolles Geschenk gemacht hat und lass dich nicht von den Meinungen anderer irritieren! Und rechtfertige dich bitte nicht für eure interkulturelle Beziehung! Das geht niemanden etwas an, außer euch Beiden. Wenn du dich, oder ihr euch, andauernd mit diesem Thema auseinandersetzt, fehlt euch womöglich irgendwann die jetzt noch vorhandene Sicherheit und Selbstverständlichkeit.

Zeig' den Nörglern, wie glücklich dein Freund dich macht. Sobald dieses "Thema" wieder angeschnitten wird, nimm sein Gesicht in deine Hände und drück' ihm einen tollen dicken Kuss auf! Und dann denkst du an meine Worte, schmunzelst und zwinkerst mir kurz zu. - Abgemacht?

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20. August 2016 um 8:54

Blicke
Ich war zwar noch nie mit einem dunkelhäutigen Mann zusammen, aber schon mit dunkelhäutigen Frauen zusammen in der Stadt unterwegs. Sie werden oft angestarrt, was ich unangenehm für die Personen finde. Eine Freundin aus Südamerika hat mir erzählt, dass Leute oft ihr gegenüber misstrauisch sind. sie ist mit einem Norditaliener verheiratet und ihr wurde unterstellt, es ginge ihr nur ums Geld, obwohl sie studiert hat und arbeitet. Die Höhe war eine Bemerkung eine Frau, die gesagt hatte, als sie sich beim Kochen mit dem Messer geschnitten hatte: Wenn ich mich schneide, blute ich. So als ob das unterschiedlich sei bei Menschen mit anderer Hautfarbe. Deine Eltern sollten deinen Freund kennenlernen. Lade ihn mal zu dir ein oder trefft euch irgendwo zum Kaffeetrinken. Durch persönliches kennenlernen werden Vorurteile am besten abgebaut. Ich arbeite auch in der Flüchtlignshilfe und kann bestätigen: Die Vorurteile treffen alle nicht zu. Ich wurde übrigens auch noch nie von Flüchtligen angemacht, seltsamerweise auch nicht im Freubad, was immer so das gängige Vorurteil ist.

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20. August 2016 um 8:56

Kommt auf die Person an
zwei Kolleginnen von mir sind glücklich it Moslems verheiratet. es kommt immer auf die person an. Ich habe noch nie erlebt, dass mich muslimische Flüchtlinge nicht geachtet oder angestarrt haben wegen meiner aus muslimischer Sicht sicher "freizügigen" klamotten haben, weil ich eine Frau bin.

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20. August 2016 um 9:13

Liebe dene!
Ich ertappe mich oft dabei, dass ich Anderen gegenüber Vorurteile habe. Ich möchte es nicht, aber, sie sind trotzdem da. Sie spuken im meinem Kopf. Aller Wahrscheinlichkeit nach liegt es daran, dass mir als Kind eingetrichtert wurde, dass alle Schwarzen Verbrecher sind. Nein, hier geht es nicht nur um das Wort "Neger!" Man sagte zu mir: "Neger sind böse, Neger sind schwarz, Neger sind ..." Seit 20 Jahren arbeite ich daran, meine Vorurteile aus meinem Hirn zu löschen. Nein, ich brauche kein Therapie, ich bin mein eigener Psychologe, mein eigener Therapeut. Ich hatte einen Verwandten, der Schwarzer war. Er war damals Kapitän eines sehr bekannten Schiffes. Für mich war es der netteste Kerl, den ich jemals kennen gelernt habe. Der war so hilfsbereit, dass es einem schon peinlich war. Wenn er uns besuchen kam, redeten wir stundenlag über Schwarze. Er hatte eine sehr angenehme Stimme, sehr tief, die sogar mich beruhigte. Terry, so hieß er, erzählte mir alles über die Sklaven, über die Unterdrückung, über den Glauben. Er war sehr gut, besser, als ich jemals sein werde. Du solltest/musst mit Deinen Großeltern und Deinem Vater Klartext reden, ihnen sagen, dass DU entscheidest, weil es DEIN Leben ist. Auch Dein Freund sollte mitreden dürfen. Wenn sie ihn dann noch immer nicht akzeptieren, sind sie nicht stur, sondern blöd.

Viel Glück!

Liebe Grüße,

lib


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20. August 2016 um 10:21

Wir gehen auch mal
ins Freubad, Daphne. Ich freue mich schon darauf. Friede, Freude, Freu sein. Da kommt Freude auf!

lib

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20. August 2016 um 12:38

...
Ja ja, die Vorurteile. Zunächst muss man sie erstmal als das, was sie sind: Eine Warnfunktion unseres Gehirns. Sie gelten für Alle & beschränken sich nicht nur auf Hautfarbe. Wir Alle unterliegen diesen Mechanismen, die in der Menschheitsgeschichte zwingend notwendig zum Überleben waren. So muss unser Hirn in der Lage sein, einen Menschen bzw. ob er eine Gefahr für uns darstellt in Bruchteilen einer Sekunde zu bewerten. Hierfür werden äußerliche Anhaltspunkte für eine Gruppenzugehörigkeit gesucht & mit eigenen Erfahrungen, Belehrungen aus unserem Umfeld & Beeinflussungen aus unserer Kindheit abgeglichen, um möglichst schnell drohende Gefahr abzuschätzen. War lange Zeit ziemlich nützlich, dieses System & sicherte das Überleben der Menschheit. So- nun leben wir aber in einer einigermaßen zivilisierten Gesellschaft, in der dieser Mechanismus nicht mehr in der gleichen Intensität gebraucht wird- dennoch ist er da. Es ist die grundlegende Funktionsweise unserer Hirne. Fett = faul; Typ mit Listen Hund = könnte gefährlich sein; Frau, zierlich, klein = keine Gefahr ( )- das Alles passiert so schnell, dass wir uns dessen nicht bewusst sind. Aber dieses System ist fair: es bewertet Alles & Jeden (Hautfarbe, Religion, Kleidungsstil, soziale Schicht, individuelles Auftreteten, Ausstrahlung usw ) und macht keine Ausnahmen . Wenn man es also "wissenschaftlich" betrachtet, dann ist die Ablehnung deiner Großeltern o. Eltern nicht mehr als natürlich. Sie kann mühelos, durch positive Erfahrungen mit deinem Freund, aufgebrochen werden . Und sie hätten die gleichen Vorurteile gehabt, wäre er nicht Eriträer, sondern z.B. extrem korpulent. In diesem Fall hätten sie sicher gefragt, was du denn mit dem willst; der ist doch sicher faul. Und wenn ihr zusammmen unterwegs wärd, würden die Leute genauso gucken; lediglich der Störfaktor wäre ein Anderer- eben die Körperfülle, statt der Hautfarbe . Was ich damit sagen will: die Menschen sind eben so- es entspricht unserer Natur & die moralische Bewertung bewirkt hier keine Änderung. Im Gegenteil: sie spaltet eher, denn man degradiert die Vorurteilsbehafteten zu Rassisten (hier meine ich ausdrücklich nicht wirklich rechtsextreme Überzeugunstäter ) oder zu engstirnigen Personen mit minimalem Horizont. Wenn man hingegen es als natürlich betrachtet, dass Menschen Vorurteile haben, kann man nicht nur besser damit umgehen, man kann sie auch viel leichter aufbrechen & ich bin mir sicher, dass dies deinem Freund auch schnell gelingen wird . Also immer locker bleiben-wir Alle werden ständig bewertet und ausschlaggebend im Nachhinein ist das eigene Verhalten. Deine Großeltern & Eltern werden eines Tages mit deinem Freund am Tisch sitzen & sich köstlich amüsieren, wenn sie die Geschichten des Kennenlernens & den damit verbundenen unbegründeten Befürchtungen erzählen- so wie: "Weißt du noch, damals hatte ich ein bischen Angst vor dir?! ...In diesem Sinn: Alles Gute für Euch!

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20. August 2016 um 14:43

Na ja,
alles muss sie ja dann auch nicht wissen ... Diese paar Geheimnisse ...


lib

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20. August 2016 um 19:24

Sag` mal
Kaffeepause: Was hast Du eigentlich gegen mich? Habe ich Dir was getan? Dann teil mir das mit.

lib

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31. August 2016 um 10:20
In Antwort auf summersunshine85

Blicke
Ich war zwar noch nie mit einem dunkelhäutigen Mann zusammen, aber schon mit dunkelhäutigen Frauen zusammen in der Stadt unterwegs. Sie werden oft angestarrt, was ich unangenehm für die Personen finde. Eine Freundin aus Südamerika hat mir erzählt, dass Leute oft ihr gegenüber misstrauisch sind. sie ist mit einem Norditaliener verheiratet und ihr wurde unterstellt, es ginge ihr nur ums Geld, obwohl sie studiert hat und arbeitet. Die Höhe war eine Bemerkung eine Frau, die gesagt hatte, als sie sich beim Kochen mit dem Messer geschnitten hatte: Wenn ich mich schneide, blute ich. So als ob das unterschiedlich sei bei Menschen mit anderer Hautfarbe. Deine Eltern sollten deinen Freund kennenlernen. Lade ihn mal zu dir ein oder trefft euch irgendwo zum Kaffeetrinken. Durch persönliches kennenlernen werden Vorurteile am besten abgebaut. Ich arbeite auch in der Flüchtlignshilfe und kann bestätigen: Die Vorurteile treffen alle nicht zu. Ich wurde übrigens auch noch nie von Flüchtligen angemacht, seltsamerweise auch nicht im Freubad, was immer so das gängige Vorurteil ist.

Freubad
nein, ich war nicht in einem Freudenbad, sondern im Freibad.

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31. August 2016 um 10:22

Unterdrückung?
wieso sollte ein Eritreer sie eher als ein Deutscher utnerdrücken? Wenn es aufgrund des Vorurteils gegenüber Moslems sein sollte: eritreer sind Christen.

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31. August 2016 um 10:28
In Antwort auf lightinblack

Liebe dene!
Ich ertappe mich oft dabei, dass ich Anderen gegenüber Vorurteile habe. Ich möchte es nicht, aber, sie sind trotzdem da. Sie spuken im meinem Kopf. Aller Wahrscheinlichkeit nach liegt es daran, dass mir als Kind eingetrichtert wurde, dass alle Schwarzen Verbrecher sind. Nein, hier geht es nicht nur um das Wort "Neger!" Man sagte zu mir: "Neger sind böse, Neger sind schwarz, Neger sind ..." Seit 20 Jahren arbeite ich daran, meine Vorurteile aus meinem Hirn zu löschen. Nein, ich brauche kein Therapie, ich bin mein eigener Psychologe, mein eigener Therapeut. Ich hatte einen Verwandten, der Schwarzer war. Er war damals Kapitän eines sehr bekannten Schiffes. Für mich war es der netteste Kerl, den ich jemals kennen gelernt habe. Der war so hilfsbereit, dass es einem schon peinlich war. Wenn er uns besuchen kam, redeten wir stundenlag über Schwarze. Er hatte eine sehr angenehme Stimme, sehr tief, die sogar mich beruhigte. Terry, so hieß er, erzählte mir alles über die Sklaven, über die Unterdrückung, über den Glauben. Er war sehr gut, besser, als ich jemals sein werde. Du solltest/musst mit Deinen Großeltern und Deinem Vater Klartext reden, ihnen sagen, dass DU entscheidest, weil es DEIN Leben ist. Auch Dein Freund sollte mitreden dürfen. Wenn sie ihn dann noch immer nicht akzeptieren, sind sie nicht stur, sondern blöd.

Viel Glück!

Liebe Grüße,

lib


Freundlichkeit
scheint in anderen Kulturen wichtiger zu sein als in Deutschland... Die Flüchtlinge in der Deutschnachhilfe sind auch immer sehr dankbar und freundlich, höflicher als viele Deutsche. Gastfreundschaft wird dort großgeschrieben. Und übeigens ich hatte noch nie Probleme mi meiner Autorität. es ist für sie kein Problem, sich Deutsch von eienr Frau beibringen zu lassen, die außerdem nicht viel älter aussieht als sie selbst. So viel zum Thema mangelnde Achtung der Frau. Da waren deutsche Schüler definitiv schwieriger...Afrikaner bzw Afroamerikaner haben eine sehr große Lebensfreude.

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31. August 2016 um 11:08


Bist du dir sicher, dass man ihn nur wegen der Hautfarbe doof findet? Kann es nicht sein, dass dein Umfeld andere Dinge/ Verhaltensweisen an ihm doof findet oder Gründe hat sich um dich zu sorgen? Es ist ja durchaus häufig, dass mit abweichender Hautfarbe/ Herkunft auch andere -aneckende-Lebensanschauungen, Verhaltensweisen einhergehen...und es gibt auch Arschlöcher mit Migrationshintergrund.
Es ist ziemlich leicht, Ablehnung nur auf die Hautfarbe abzuschieben wenn man unbequeme Wahrheiten nicht sehen mag...
Frag deine Leute doch mal genauer...

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