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Vorübergehende Trennung

3. Dezember 2010 um 16:00

Hall Community,

Ich habe die Woche schon zwei weitere Threads hier erstellt über meinen Freund,d er regelmäßig trinkt.

Ich habe nun gestern Abend meine Sachen gepackt, da er wieder viel zu viel trank. Er tickte total aus, war sehr auf Streit aus und provozierte mich die ganze zeit, da ihn das mit meinem "Ich hasse dich" wohl wirklich sehr heftig getroffen haben muss.

Ich hab einfach ein paar Sachen von mir gepackt und wohne erst einmal im Hotel. Mal sehen, ob er zur Vernunft kommt. Heute hat er mir schon im Laufe des Tages ständig SMSen geschrieben und versucht mich anzurufen.

Mir tut das total weh, aber ich denke nun auch dass es das richtige ist.

LG
Cecile

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4. Dezember 2010 um 10:10

Hallo jericho,
Naja, ab und zu ist er wirklich sehr sehr aggressiv geworden, wenn er getrunken hat. Immer dann, wenn er meinte, ich hätte ihn kritisiert o.ä.! Ich habe gestern Abend mit ihm telefoniert. Ich konnte ihm als ich vorgestern Abend gegangen bin nicht genau erklären, warum ich gehe und warum ich sagte "Ich hasse dich!" Deshalb hatte ich gestern mit ihm telefoniert. hab ihm das genau erklärt und wenn ich ihn nicht genauer kennen würde, würde ich denken er hat es verstanden. Leider dachte ich das ja schon einige Male. ich suche nun auch nach einer Wohnung, Gott sei dank hab ich bald Urlaub (ab dem 20.) und ich hab meine Eltern angerufen und kann dann über die Urlaubszeit bei ihnen sein. Vielleicht kann ich dann ein wenig abschalten. Hier im Hotel jedenfalls nicht. Ich denke nur an ihn.

Und ja ich denke auch, ob es wirklich rihctig war zu gehen. Aber eigentlich weiß ichs tief in mir. Es war richtig.

Er muss nun kämpfen, vorallem für sich, ob er es macht, weiß ich nciht.

Ich weiß nicht ob er wirklichaufhört zu trinken! Ich hoffe es und wünsch es mir so, aber ich weiß es nicht.

LG

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4. Dezember 2010 um 10:30

Hallo Cecile,
deine Entscheidung war richtig. Dein Freund wird mit dem Trinken nicht aufhören. Und die Gewalt und die Verletzungen, die daraus resultieren, werden immerfort weiter gehen und weiter und weiter und weiter und weiter usw. usw. Es gibt keinen anderen Ausweg, als den, den du gewählt hast. Den Weg aus seiner Sucht muss ER gehen, du kannst ihm dabei nicht helfen.

Es war die richtige Entscheidung, auch wenn es im Moment hart sein mag und weh tut.

Ich wünsche dir alles Gute,
Christoph

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4. Dezember 2010 um 10:42
In Antwort auf py158

Hallo Cecile,
deine Entscheidung war richtig. Dein Freund wird mit dem Trinken nicht aufhören. Und die Gewalt und die Verletzungen, die daraus resultieren, werden immerfort weiter gehen und weiter und weiter und weiter und weiter usw. usw. Es gibt keinen anderen Ausweg, als den, den du gewählt hast. Den Weg aus seiner Sucht muss ER gehen, du kannst ihm dabei nicht helfen.

Es war die richtige Entscheidung, auch wenn es im Moment hart sein mag und weh tut.

Ich wünsche dir alles Gute,
Christoph

Hallo py,
Also Gewalttätig war mein Freund nie mir gegenüber! Er war aufbrausend und wir hatten viel gestritten, ja. Aber geschlagen hatte er mich nicht. ich denke so viel Respekt hat er schon mir gegenüber,d ass er das nicht tun würde. Aber man weiß ja nie. Sicher sein kann ich mir da natürlich nicht

Tief in mir wie gesagt, weiß ich auch, dass es die richtige Entscheidung war, nur ichv ermisse ihn wirklich sehr und vorallem habe ich halt Angst, dass er nun gerade abrutscht und quasi nur noch von den einen Rausch in den anderen übergeht und gar nicht mehr richtig nüchtern wird.

Ich liebe ihn noch und ich wünsch mir so sehr, dass er es schafft...

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4. Dezember 2010 um 10:45
In Antwort auf houda_12560969

Hallo jericho,
Naja, ab und zu ist er wirklich sehr sehr aggressiv geworden, wenn er getrunken hat. Immer dann, wenn er meinte, ich hätte ihn kritisiert o.ä.! Ich habe gestern Abend mit ihm telefoniert. Ich konnte ihm als ich vorgestern Abend gegangen bin nicht genau erklären, warum ich gehe und warum ich sagte "Ich hasse dich!" Deshalb hatte ich gestern mit ihm telefoniert. hab ihm das genau erklärt und wenn ich ihn nicht genauer kennen würde, würde ich denken er hat es verstanden. Leider dachte ich das ja schon einige Male. ich suche nun auch nach einer Wohnung, Gott sei dank hab ich bald Urlaub (ab dem 20.) und ich hab meine Eltern angerufen und kann dann über die Urlaubszeit bei ihnen sein. Vielleicht kann ich dann ein wenig abschalten. Hier im Hotel jedenfalls nicht. Ich denke nur an ihn.

Und ja ich denke auch, ob es wirklich rihctig war zu gehen. Aber eigentlich weiß ichs tief in mir. Es war richtig.

Er muss nun kämpfen, vorallem für sich, ob er es macht, weiß ich nciht.

Ich weiß nicht ob er wirklichaufhört zu trinken! Ich hoffe es und wünsch es mir so, aber ich weiß es nicht.

LG

Du hast richtig gehandelt...
... wenn schon nicht für ihn, dann für dich.
Als mein Mann noch ein nasser Alkoholiker war, da hab ich auch alles mögliche getan: geredet, geschimpft, geflucht, kontrolliert, geweint... nichts hat geholfen.
Damals haben wir noch nicht zusammen gewohnt und er hat mich immer fies beschimpft wenn er was getrunken hat und wollte nicht aus meiner Wohnung raus.
Irgendwann hab ich sogar die Polizei gerufen und ihn abholen lassen damit er sich in der Zelle mal etwas ausnüchtert und er nach Hause gehen kann. Was er auch tat...
Danach musste er mindestens drei Wochen nüchtern sein bis er mich wieder sehen durfte. Was er auch geschafft hat. Nur mit der Zeit ließ er es wieder schleifen und trank wieder. Da hab ich ihn wieder nach Hause geschickt und wieder min. drei Wochen gewartet. Das Spiel haben wir ein paar Mal gespielt... bis ich die Nase voll hatte und mit ihm Schluss machen wollte. - Daraufhin versprach er mir eine Therapie. Er blieb zehn Tage in einer vorübergehenden Klinik und wurde dann entlassen. Einen guten Monat blieb er auch trocken und fing dann wieder an...
Aus beruflichen Gründen musste ich dann aber weg ziehen und er wollte damals unbedingt mit mir zusammen ziehen. Ich hab ihm gesagt: "Nicht wenn du noch säufst. Ich ziehe ohne dich weg und du wirst nie wissen wo ich wohne. Du wirst nie wieder von mir hören..."
Ob das gereicht hat? Auf alle Fälle ist er dann monatelang in einer Klinik geblieben, hat sich therapieren lassen und er ist jetzt seit gut 2,5 Jahren trocken (*daumendrück*).

Ja, ich wäre weggegangen und hätte mich nie wieder bei ihm gemeldet hätte er nicht aufgehört zu trinken. Ich danke dem Schicksal dafür, dass mein Mann trocken ist. Wir haben uns Ziele in der neuen Stadt gesetzt, inzwischen hat er seit etwa zwei Jahren Arbeit und seit über 1,5 Jahren sind wir verheiratet. Sein Hobby ist nicht mehr saufen sondern Autos...
das ist so herrlich normal.

Du musst wissen, dass jeder Alkoholiker seine eigene Schmerzgrenze hat, ab der er einsieht, dass er ein Problem hat und vor allem auch etwas dagegen tut. Manche brauchen "nur" die Trennung von geliebten Menschen, andere den Jobverlust, wieder andere merken es erst wenn sie gesundheitliche Probleme haben und wiederrum andere kapieren es wohl nie.
Wenn ein Alkoholiker trocken ist, dann muss er trotzdem vorsichtig sein. Irgendwann kommt ein Punkt, wo sie tatsächlich denken, dass sie sich mal wieder einen Tropfen genehmigen dürfen, ohne dass sie gleich wieder abhängig werden. Vielleicht klappt das auch bei dem ersten Bier, oder dem Zweiten und Dritten, aber irgendwann holt sie die Sucht wieder ein...
Außerdem denken Alkoholiker (hab ich in der Gruppentherapie erfahren) tatsächlich, dass die Umwelt das nicht mitbekommt.
Außerdem liegt die Wahrscheinlichkeit für das Trockenbleiben laut des Therapeuten meines Mannes bei 33/33/33:
33% schaffen es nie, 33% bleiben jahrelang trocken, trinken aber irgendwann wieder und 33% trinken nie wieder. Woraufhin mein Mann damals meinte: wenn die Wahrscheinlichkeit den Jackpot beim Lotto zu knacken bei 33% liegen würde, dann würde er sofort einen Schein ausfüllen.

Aber denke da nicht nur an ihn, denke auch an dich. Es ist eine wirklich extreme Belastung für dich. Du musst immer aufpassen, dass du nicht in die Co-Abhängigkeit gerätst. Tu dir einen gefallen: zieh aus! Leb dein Leben. Du hilfst ihn am Besten wenn du ihn überhaupt nicht mehr hilfst. Er weiß wie dein Stand ist. Er muss sich entscheiden: Alkohol oder du. Mehr muss er nicht wissen. Er bekommt Hilfe wenn er sie wirklich haben möchte. Vielleicht läd er dich irgendwann in eine Therapie ein und bittet dich um seelische Unterstützung bei der Therapie... aber vorher hilfst du euch beiden am Besten, wenn du ihm nicht hilfst.

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4. Dezember 2010 um 10:58
In Antwort auf sarahliebtlars

Du hast richtig gehandelt...
... wenn schon nicht für ihn, dann für dich.
Als mein Mann noch ein nasser Alkoholiker war, da hab ich auch alles mögliche getan: geredet, geschimpft, geflucht, kontrolliert, geweint... nichts hat geholfen.
Damals haben wir noch nicht zusammen gewohnt und er hat mich immer fies beschimpft wenn er was getrunken hat und wollte nicht aus meiner Wohnung raus.
Irgendwann hab ich sogar die Polizei gerufen und ihn abholen lassen damit er sich in der Zelle mal etwas ausnüchtert und er nach Hause gehen kann. Was er auch tat...
Danach musste er mindestens drei Wochen nüchtern sein bis er mich wieder sehen durfte. Was er auch geschafft hat. Nur mit der Zeit ließ er es wieder schleifen und trank wieder. Da hab ich ihn wieder nach Hause geschickt und wieder min. drei Wochen gewartet. Das Spiel haben wir ein paar Mal gespielt... bis ich die Nase voll hatte und mit ihm Schluss machen wollte. - Daraufhin versprach er mir eine Therapie. Er blieb zehn Tage in einer vorübergehenden Klinik und wurde dann entlassen. Einen guten Monat blieb er auch trocken und fing dann wieder an...
Aus beruflichen Gründen musste ich dann aber weg ziehen und er wollte damals unbedingt mit mir zusammen ziehen. Ich hab ihm gesagt: "Nicht wenn du noch säufst. Ich ziehe ohne dich weg und du wirst nie wissen wo ich wohne. Du wirst nie wieder von mir hören..."
Ob das gereicht hat? Auf alle Fälle ist er dann monatelang in einer Klinik geblieben, hat sich therapieren lassen und er ist jetzt seit gut 2,5 Jahren trocken (*daumendrück*).

Ja, ich wäre weggegangen und hätte mich nie wieder bei ihm gemeldet hätte er nicht aufgehört zu trinken. Ich danke dem Schicksal dafür, dass mein Mann trocken ist. Wir haben uns Ziele in der neuen Stadt gesetzt, inzwischen hat er seit etwa zwei Jahren Arbeit und seit über 1,5 Jahren sind wir verheiratet. Sein Hobby ist nicht mehr saufen sondern Autos...
das ist so herrlich normal.

Du musst wissen, dass jeder Alkoholiker seine eigene Schmerzgrenze hat, ab der er einsieht, dass er ein Problem hat und vor allem auch etwas dagegen tut. Manche brauchen "nur" die Trennung von geliebten Menschen, andere den Jobverlust, wieder andere merken es erst wenn sie gesundheitliche Probleme haben und wiederrum andere kapieren es wohl nie.
Wenn ein Alkoholiker trocken ist, dann muss er trotzdem vorsichtig sein. Irgendwann kommt ein Punkt, wo sie tatsächlich denken, dass sie sich mal wieder einen Tropfen genehmigen dürfen, ohne dass sie gleich wieder abhängig werden. Vielleicht klappt das auch bei dem ersten Bier, oder dem Zweiten und Dritten, aber irgendwann holt sie die Sucht wieder ein...
Außerdem denken Alkoholiker (hab ich in der Gruppentherapie erfahren) tatsächlich, dass die Umwelt das nicht mitbekommt.
Außerdem liegt die Wahrscheinlichkeit für das Trockenbleiben laut des Therapeuten meines Mannes bei 33/33/33:
33% schaffen es nie, 33% bleiben jahrelang trocken, trinken aber irgendwann wieder und 33% trinken nie wieder. Woraufhin mein Mann damals meinte: wenn die Wahrscheinlichkeit den Jackpot beim Lotto zu knacken bei 33% liegen würde, dann würde er sofort einen Schein ausfüllen.

Aber denke da nicht nur an ihn, denke auch an dich. Es ist eine wirklich extreme Belastung für dich. Du musst immer aufpassen, dass du nicht in die Co-Abhängigkeit gerätst. Tu dir einen gefallen: zieh aus! Leb dein Leben. Du hilfst ihn am Besten wenn du ihn überhaupt nicht mehr hilfst. Er weiß wie dein Stand ist. Er muss sich entscheiden: Alkohol oder du. Mehr muss er nicht wissen. Er bekommt Hilfe wenn er sie wirklich haben möchte. Vielleicht läd er dich irgendwann in eine Therapie ein und bittet dich um seelische Unterstützung bei der Therapie... aber vorher hilfst du euch beiden am Besten, wenn du ihm nicht hilfst.

Hallo,
Ich danke dir wirklich aufrichtig für deinen ausführlichen Post! Finde ich wirklichg ut, dass du mir das so genau alles geschrieben hast.

Hattest du meine anderen Threads gelesen?

Viele meinten hier, dass ich schon Co-abhängig sei. Ich weiß es nicht. Sicher stimmt es. Ich habe ihn gegenüber Freunden ja auhc immer "gedeckt", das nach außen hin wirklich alles heile ist. Deshalb sitze ich ja nun auch in einem Hotel und nicht bei einer Freundin oder einem guten Freund um mich auszuheulen. ich will ihm das nicht antun.

Das klingt bei dir ziemlich krass. Ich war bisher ihm gegenüber nie konsequent. Ich hab ihn immer drum gebeten endlich aufzuhören mit trinken. Vor knapp 2 Wochen trank er so viel, dass er sogar zum Arzt musste, da es ihm so schlecht ging (wohl bemerkt den Tag nach dem Saufen!) und da hatte er sich vorgenommen nichts mehr zu trinken! Das war an einem Sonntag (Montag nahm er sich das vor) und Donnerstag trank er schon wieder. Das tat mir so weh, hat michs o verletzt und enttäuscht und mir auch gezeigt, dass er wirklich ein Alkoholproblem hat.

Naja was seinen Job betrifft, so ist er selbstständig und hat eine eigene Firma, das heißt einfach gekündigt werden geht nicht. Aber wenn die Firma pleite gehen würde, wär dass für ihn ein sehr schwerer Schlag. Allerdings denke ich immer, wenn ihn etwas ganz heftig trifft, dann trinkt er viel mehr. Das ist mir schon aufgefallen. In meinem anderen Thread schrieb ich ja, dass ich in Rage zu ihm sagte "Ich hasse dich" , das war Mittwoch und Donnerstag ballerte er sich total voll mit Alkohol. Auch wenn sonst immer irgendwas war,w as ihn belastete, so trank er viel mehr als sonst. Es gibt auch Tage, da reicht ihm nur ein Glas wein. Nur die werden immer Seltener! Und er trinkt schon täglich.

Ich verstehe nur nicht, warum er das nicht sehen kann, wieso er nicht sieht,d ass er damit alles kaputt macht!

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4. Dezember 2010 um 11:02

Ich habe genau das
"dass du nicht ihn der er mal war,sondern den trinker in ihm verlassen hast!" zu ihm gestern beim Telefonat gesagt!

Ich habe wirklich genau davor am meisten Angst, dass er nun noch mehr trinkt! Das sind wirklich meine größten Ängste, das ihm da was passieren könnte

Danke, viel Kraft kann ich momentan wirklich gebrauchen

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4. Dezember 2010 um 11:11
In Antwort auf houda_12560969

Hallo,
Ich danke dir wirklich aufrichtig für deinen ausführlichen Post! Finde ich wirklichg ut, dass du mir das so genau alles geschrieben hast.

Hattest du meine anderen Threads gelesen?

Viele meinten hier, dass ich schon Co-abhängig sei. Ich weiß es nicht. Sicher stimmt es. Ich habe ihn gegenüber Freunden ja auhc immer "gedeckt", das nach außen hin wirklich alles heile ist. Deshalb sitze ich ja nun auch in einem Hotel und nicht bei einer Freundin oder einem guten Freund um mich auszuheulen. ich will ihm das nicht antun.

Das klingt bei dir ziemlich krass. Ich war bisher ihm gegenüber nie konsequent. Ich hab ihn immer drum gebeten endlich aufzuhören mit trinken. Vor knapp 2 Wochen trank er so viel, dass er sogar zum Arzt musste, da es ihm so schlecht ging (wohl bemerkt den Tag nach dem Saufen!) und da hatte er sich vorgenommen nichts mehr zu trinken! Das war an einem Sonntag (Montag nahm er sich das vor) und Donnerstag trank er schon wieder. Das tat mir so weh, hat michs o verletzt und enttäuscht und mir auch gezeigt, dass er wirklich ein Alkoholproblem hat.

Naja was seinen Job betrifft, so ist er selbstständig und hat eine eigene Firma, das heißt einfach gekündigt werden geht nicht. Aber wenn die Firma pleite gehen würde, wär dass für ihn ein sehr schwerer Schlag. Allerdings denke ich immer, wenn ihn etwas ganz heftig trifft, dann trinkt er viel mehr. Das ist mir schon aufgefallen. In meinem anderen Thread schrieb ich ja, dass ich in Rage zu ihm sagte "Ich hasse dich" , das war Mittwoch und Donnerstag ballerte er sich total voll mit Alkohol. Auch wenn sonst immer irgendwas war,w as ihn belastete, so trank er viel mehr als sonst. Es gibt auch Tage, da reicht ihm nur ein Glas wein. Nur die werden immer Seltener! Und er trinkt schon täglich.

Ich verstehe nur nicht, warum er das nicht sehen kann, wieso er nicht sieht,d ass er damit alles kaputt macht!

Tja
... man kann zwar für alles eine Entschuldigung suchen, aber nicht immer finden.
Er sieht es wohlmöglich nicht, weil Alkoholismus eine Krankheit ist. Er ist krank...
Ja, ich halte dich für Co-Abhängig. Mach das kein Heal draus, dass dein Freund abhängig ist. Sag es einfach mal, geh zu deinen Freunden und sprich dich endlich mal aus. Viele kennen das Problem auch von Angehörigen oder Freunden und reden da auch nie drüber. Rede, rede, rede...
Mach dir keine Gedanken darum, dass du seinen Ruf schädigst, er schädigt ihn nämlich selbst. Sag es deinen Ellis, deinen Freunden und wenn irgendjemand fragt, warum du im Hotel wohnst, dann sagst du einfach: "Mein Freund ist ein Alkoholiker, Grund genug?"
Sei frechen wenn es um sowas geht. Es ist schlimm genug mit der Situation zu leben, aber Schweigen ist noch schlimmer. Und schaffe endlich dein eigenes Reich - ohne ihn. Du brauchst das. Der Auszug ist der erste Weg. Und es wird sich mit der Zeit gut anfühlen wenn du unter dem Sofa saugst und nicht drei halbausgetrunkene Flaschen Wodka findest...

Außerdem: Alle Alkoholiker sind sehr sensible Menschen. Sie kommen mit dem Leben und den negativen Einflüssen nicht mehr klar und sind süchtig nach dem Rauschzustand, weil der die ganzen negativen Gefühle betäubt.
Du hast ein Recht darauf ihn zu hassen und es ihm auch zusagen. Er kommt damit (noch) nicht klar. Hör aber bitte nie auf die Wahrheit zu sagen. Damit raubst du deiner eigenen Seele die Freiheit. Meine Güte, du musst dich unglaublich schlecht fühlen.

Sicher, du liebst deinen Freund und ich kenne das Gefühl, wenn man sich Sorgen macht was ist wenn man geht.
Aber: was man liebt muss man frei lassen. Du kannst ihn ja wieder aufnehmen wenn er wieder trocken ist. Sag ihm das ruhig: "sei trocken und ich bin für dich da." Hab ich auch immer gesagt.

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4. Dezember 2010 um 11:23
In Antwort auf sarahliebtlars

Tja
... man kann zwar für alles eine Entschuldigung suchen, aber nicht immer finden.
Er sieht es wohlmöglich nicht, weil Alkoholismus eine Krankheit ist. Er ist krank...
Ja, ich halte dich für Co-Abhängig. Mach das kein Heal draus, dass dein Freund abhängig ist. Sag es einfach mal, geh zu deinen Freunden und sprich dich endlich mal aus. Viele kennen das Problem auch von Angehörigen oder Freunden und reden da auch nie drüber. Rede, rede, rede...
Mach dir keine Gedanken darum, dass du seinen Ruf schädigst, er schädigt ihn nämlich selbst. Sag es deinen Ellis, deinen Freunden und wenn irgendjemand fragt, warum du im Hotel wohnst, dann sagst du einfach: "Mein Freund ist ein Alkoholiker, Grund genug?"
Sei frechen wenn es um sowas geht. Es ist schlimm genug mit der Situation zu leben, aber Schweigen ist noch schlimmer. Und schaffe endlich dein eigenes Reich - ohne ihn. Du brauchst das. Der Auszug ist der erste Weg. Und es wird sich mit der Zeit gut anfühlen wenn du unter dem Sofa saugst und nicht drei halbausgetrunkene Flaschen Wodka findest...

Außerdem: Alle Alkoholiker sind sehr sensible Menschen. Sie kommen mit dem Leben und den negativen Einflüssen nicht mehr klar und sind süchtig nach dem Rauschzustand, weil der die ganzen negativen Gefühle betäubt.
Du hast ein Recht darauf ihn zu hassen und es ihm auch zusagen. Er kommt damit (noch) nicht klar. Hör aber bitte nie auf die Wahrheit zu sagen. Damit raubst du deiner eigenen Seele die Freiheit. Meine Güte, du musst dich unglaublich schlecht fühlen.

Sicher, du liebst deinen Freund und ich kenne das Gefühl, wenn man sich Sorgen macht was ist wenn man geht.
Aber: was man liebt muss man frei lassen. Du kannst ihn ja wieder aufnehmen wenn er wieder trocken ist. Sag ihm das ruhig: "sei trocken und ich bin für dich da." Hab ich auch immer gesagt.

Das Problem ist,
dass ich hier halt keine richtig engen Freunde habe. Ich habe hier mehr oberflächliche Freunde, die ich alle durch ihn kenne!

Meinen Eltern gegenüber erwähnte ich nun, dass er ein Alkoholproblem hat. Und ich hab auch schon einmal mit meiner besten Freundin telefoniert und mit ihr schon drüber geredet. Allerdings war das vor einigen Wochen.Sie kann mir leider aus der Ferne nicht wirklich helfen. ich glaube, wenn die Freunde von mir hier so richtig tiefgehende Freunde wären, würde ich es auch erzählen! Aber das sind sie leider nicht. Ich hab Angst, dass sie ihn verurteilen. Oft denken die Leute ja, wenn jemand ein Alokoholiker ist, dann is das nen Hartz 4 Empfänger, der die ganze Zeit nur vorm TV hängt und sein Leben nicht im Griff hat. Nur so ist er halt gar nicht, er ist sehr arbeitswütig, wie gesagt 12 Stunden arbeiten am Tag ist bei ihm nicht selten. Nur ich denke, ihn überforderts eben doch ganz schön und dann greift er zur Flasche.

Beim Sauber machen hab ich noch nie irgendwo versteckte Flaschen liegen sehen. Mir fiel nur mal auf, dass er eine große Flasche Schnaps hatte und eine kleine und er füllte sich von der großen was in die Kleine. Auf meine frage was er da tut reagierte er auch auggressiv, fühlte sich glaube ertappt und er meinte, Er wüsste schon was er da tut und das geht mich nichts an... Ist allerdings schon ein paar Wochen her. Ich weiß nciht was er a gemacht hat, vielleicht um sich selbst zu belügen? Dass es ja doch nicht soo viel ist was er trinkt?

Weißt du ich will kein eigenes Reich ohne ihn! Wenn er trocken wäre, wäre er der perfekte Mann für mich! Früher als er nur wenig trank (in meinem Augen normal, am We auf Party mal) , da war er der tollste Mann, den sich jede Frau wünscht. Er sieht toll aus, ist intelligent, arbeitet, er hat immer so viel Sicherheit ausgestrahlt! Und jetzt hab ich immer das gefühl dass ICH auf IHN aufpassen muss! :

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5. Dezember 2010 um 11:42
In Antwort auf houda_12560969

Das Problem ist,
dass ich hier halt keine richtig engen Freunde habe. Ich habe hier mehr oberflächliche Freunde, die ich alle durch ihn kenne!

Meinen Eltern gegenüber erwähnte ich nun, dass er ein Alkoholproblem hat. Und ich hab auch schon einmal mit meiner besten Freundin telefoniert und mit ihr schon drüber geredet. Allerdings war das vor einigen Wochen.Sie kann mir leider aus der Ferne nicht wirklich helfen. ich glaube, wenn die Freunde von mir hier so richtig tiefgehende Freunde wären, würde ich es auch erzählen! Aber das sind sie leider nicht. Ich hab Angst, dass sie ihn verurteilen. Oft denken die Leute ja, wenn jemand ein Alokoholiker ist, dann is das nen Hartz 4 Empfänger, der die ganze Zeit nur vorm TV hängt und sein Leben nicht im Griff hat. Nur so ist er halt gar nicht, er ist sehr arbeitswütig, wie gesagt 12 Stunden arbeiten am Tag ist bei ihm nicht selten. Nur ich denke, ihn überforderts eben doch ganz schön und dann greift er zur Flasche.

Beim Sauber machen hab ich noch nie irgendwo versteckte Flaschen liegen sehen. Mir fiel nur mal auf, dass er eine große Flasche Schnaps hatte und eine kleine und er füllte sich von der großen was in die Kleine. Auf meine frage was er da tut reagierte er auch auggressiv, fühlte sich glaube ertappt und er meinte, Er wüsste schon was er da tut und das geht mich nichts an... Ist allerdings schon ein paar Wochen her. Ich weiß nciht was er a gemacht hat, vielleicht um sich selbst zu belügen? Dass es ja doch nicht soo viel ist was er trinkt?

Weißt du ich will kein eigenes Reich ohne ihn! Wenn er trocken wäre, wäre er der perfekte Mann für mich! Früher als er nur wenig trank (in meinem Augen normal, am We auf Party mal) , da war er der tollste Mann, den sich jede Frau wünscht. Er sieht toll aus, ist intelligent, arbeitet, er hat immer so viel Sicherheit ausgestrahlt! Und jetzt hab ich immer das gefühl dass ICH auf IHN aufpassen muss! :


Nana... willst du dein Leben mit einem nassen Alkoholiker verbringen? Ist es das, was du dir vorstellst? Warum bist du denn erst in ein Hotel gegangen?
Wie du auch immer schon gesagt hast, wenn er TROCKEN ist, dann ist er der perfekte Mann für dich. Ist meiner auch! Aber ich weiß auch, dass mein Mann, wenn er nicht trocken wäre, nicht der Selbe ist. Dann ist er nicht der perfekte Mann. Du hilfst ihn jetzt nicht, wenn du bei ihm bleibst weil du sein Potenzial kennst. Vor allem: es macht dich auch total fertig! Was ist denn das für ein Leben? Möchtest du ihn so heiraten? Möchtest du so mit ihm Kinder bekommen? Möchtest du für den Rest deines Lebens das Gefühl haben auf ihn aufpassen zu müssen? Das stellst du dir von deinem Leben vor?

Warum er es in eine kleine Flasche umfüllt, weiß ich auch nicht. Mein Mann hat damals immer die Klaren in Selterflaschen umgefüllt und behauptet es sei stilles Wasser. (Nach dem Motto: dann merkt sie es nicht, dass ich mich vor ihren Augen besaufe) Dein Freund versteckt sich vor dir nicht, weil er wahrscheinlich in dir eine Verbündete sieht. Das heißt für dich, du bist mehr Co-Abhänig als du denkst. Und es ist schlimm genug, wenn er sein Leben zerstört, ich finde es unendlich traurig, dass er dich da auch noch reinzieht. Lass das nicht zu!
Er kann einfach nicht der Richtige sein, wenn der Alkohol ihm wichtiger ist als du! Überleg es dir doch einfach mal realistisch: wenn du ihn vor die Wahl stellst ob er den Alkohol oder dich wählt und er greift zum Alkohol, was sagt dir das???
Und welche Frau möchte schon einen Mann haben, den sie für richtig hält, aber er immer etwas hat, was ihm wichtiger ist?

Was für Hilfe erwartest du denn von deiner besten Freundin? Überhaupt von den Freunden? Das Einzige, was ihr alle machen könnt, ist ihn fallen zu lassen und hoffen, dass er nicht allzu doll aufschlägt. Deine Freundin kann dich auch nur seelisch unterstützen oder dir "Asyl" gewähren falls du dich traust endlich mal der ekelhaften Realität ins Auge zu schauen. Du bist in deiner Beziehung an einem Punkt, wo du sagen musst "Was man liebt, dass lässt man los. Kommt es wieder (trocken!) gehört es dir. Kommt es nicht wieder zurück, dann hat es dir nie gehört."

Und was man über Alkoholiker gedenkt, ist ein Klischee... klar, auf meinen Mann traf das wirklich zu und ich muss heute noch darüber grinsen. Aber, es gibt so viele Menschen, die dem Alkohol verfallen sind: Polizisten, Anwälte, Ärzte, Selbstständige, Bauarbeiter, ... da ist wirklich alles dabei. Und Alkoholiker ist nicht Alkoholiker. Es gibt so viele verschiedene. Es gibt da kein Schwarz und Weiß. Es gibt bei Alkoholikern so viele verschiedene Grautöne. Einige trinken "Quartalsweise", d.h. nur am Wochenende oder nach Feierabend. Einige trinken den ganzen Tag und wieder andere rühren auch mal wochenlang nichts an und übertreiben dann ein paar Tage hintereinander.
Außerdem gibt es verschiedene Arten von Abhängigkeit: einmal die seelische (wo der Kopf denkt, dass er es unbedingt braucht) und dann die körperliche Abhänigkeit.

Melde dich doch einfach mal in einem Forum an, wo sich Angehörige von Alkoholikern aussprechen können. Sie können dir wirklich wertvolle Tipps geben!

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5. Dezember 2010 um 19:27

Ich find
deinen Post ganz schön oberflächlich,
Sorry! Woher willst du wissen, ob das nix mehr wird?

Momentan geht es nicht, richtig, solange er sein Problem nicht einsieht, wird es auch nichts! Aber wenn er sich Hilfe holt in Form von einer Therapie, dann werde ich für ihn da sein!

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5. Dezember 2010 um 19:32

Hey Seldarius
Ich merke wirklich momentan, wie ihm das nicht passt.

Gerade eben hatte ich ein Telefonat mit ihm, wo er mich angetrunken beschimpfte, dass ich ihn einfach so fallen lasse, nach all dem was er für mich getan hat. Ich hab aufgelegt, ich konnte es mir nicht mehr anhören. Er ist einfach so fies gewesen, weil ers wirklich nicht checkt. Umso stolzer bin ich auf mich, dass ich das so durchgezogen habe.

LG
Cecile

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